| (19) |
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(11) |
EP 2 392 934 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.02.2019 Patentblatt 2019/06 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.06.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung eines Mantelspannungsableiters eines Kabelsystems
Method and device for monitoring a sheath voltage arrester of a cable system
Procédé et dispositif de surveillance d'un parafoudre d'un système de câble
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.12.2011 Patentblatt 2011/49 |
| (73) |
Patentinhaber: Omicron Energy Solutions GmbH |
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12099 Berlin (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Emanuel, Harald
10553 Berlin (DE)
- Plath, Ronald
13503 Berlin (DE)
- Kessler, Ole
13597 Berlin (DE)
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| (74) |
Vertreter: Banzer, Hans-Jörg et al |
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Kraus & Weisert
Patentanwälte PartGmbB
Thomas-Wimmer-Ring 15 80539 München 80539 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 629 481
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JP-A- 3 001 476
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- PETRY W ET AL: "EINLEITERKABEL MIT AUSGEKREUZTEN MAENTELN", ELEKTRIZITAETSWIRTSCHAFT,
VEREINIGUNG DEUTSCHER ELEKTRIZITAETZSWERKE, FRA, DE, Bd. 70, Nr. 26, 20. Dezember
1971 (1971-12-20), Seiten 753-761, XP002045842, ISSN: 0013-5496
- PARMIGIANI B; QUAGGIA D; ELLI E; FRANCHINA S: "ZINC OXIDE SHEATH VOLTAGE LIMITER FOR
HV AND EHV POWER CABLE: FIELD EXPERIENCE AND LABORATORY TESTS", IEEE TRANSACTIONS
ON POWER DELIVERY, Bd. PWRD-1, Nr. 1, Januar 1986 (1986-01), Seiten 164-170, XP002614598,
- FRUTH B A ET AL: "Combination of frequency spectrum analysis and partial discharge
pattern recording", ELECTRICAL INSULATION, 1994., CONFERENCE RECORD OF THE 1994 IEEE
INTER NATIONAL SYMPOSIUM ON PITTSBURGH, PA, USA 5-8 JUNE 1994, NEW YORK, NY, USA,IEEE,
5. Juni 1994 (1994-06-05), Seiten 296-300, XP010139506, DOI: DOI:10.1109/ELINSL.1994.401508
ISBN: 978-0-7803-1942-4
- P. Mohaupt; M. Gamlin; R. Gleyvod; J. Kraus; G. Voigt: "High Voltage Testing using
Series Resonance with Variable Frequency", , Mai 2000 (2000-05), Seiten 1-6, XP002614599,
Gefunden im Internet: URL:http://www.haefely.com/pdf/scientific/ e1-85.pdf [gefunden
am 2010-12-15]
- OSZTERMAYER J; CARDILLO E; MARKALOUS S M; WIMMER R; LENZ M; HOEK S M; FESER K: "Asset
management based on improved online monitoring systems applied to a 110/380 kV substation",
2003 IEEE BOLOGNA POWERTECH, 23. Juni 2003 (2003-06-23), - 26. Juni 2003 (2003-06-26),
Seiten 1-5, XP002614600,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Überwachung
eines Mantelspannungsableiters eines Kabelsystems, insbesondere eines Hoch- oder Höchstspannungskabelsystems
eines Energieversorgungssystems.
[0002] Mantelspannungsableiter werden als Überspannungsableiter in Energieversorgungssystemen
eingesetzt, um transiente Überspannungen, wie beispielsweise Schaltüberspannungen
und Blitzüberspannungen, zu begrenzen und ein Versagen der Isolation des jeweiligen
Betriebsmittels zu verhindern. Dabei werden herkömmlicherweise Mantelspannungsableiter
bei Kabelsystemen an Muffen installiert und befinden sich typischerweise zwischen
dem Mantel desjenigen Kabels, das mit der Muffe verbunden ist, und der Erdung oder
zwischen zwei Mänteln zweier Kabelphasen, wenn es sich um ein Kabelsystem mit so genannten
Auskreuzmuffen oder Cross-Bonding-Muffen handelt. Bei mehrphasigen Kabelsystemen besteht
die Aufgabe der einzelnen Mantelspannungsableiter darin, die Mantelschirme der einzelnen
Phasen auszukreuzen, um indizierte Mantelstromverluste zu reduzieren und im Fehlerfall
Potentialdifferenzen zwischen den einzelnen Kabelmänteln zu begrenzen oder transiente
Überspannungen in die Erde abzuleiten.
[0003] Um einen ordnungsgemäßen Betrieb derartiger Mantelspannungsableiter zu gewährleisten,
ist ein zuverlässiges Ableitermonitoring unerlässlich, um den aktuellen Zustand des
jeweiligen Mantelspannungsableiters überwachen zu können. Wie bereits erläutert worden
ist, besteht die wesentliche Funktion eines Mantelspannungsableiters darin, transiente
Überspannungen abzuführen, indem der Mantelspannungsableiter aufgrund seiner nicht
linearen Widerstandscharakteristik aus einem hochohmigen Betriebszustand kurzzeitig
in einen gut leitenden Zustand übergeht. Die Energie des dabei auftretenden Ableitstromes
wandelt der Mantelspannungsableiter in Wärme um. Übersteigt die Energie im Ableiter
die maximal abführbare Energie, kann neben dem eigentlichen Betriebszustand und dem
leitfähigen Zustand ein weiterer Zustand auftreten, in dem der Ableiter zerstört ist
und keine Verbindung zwischen dem Kabelmantel und dem Erdpotential besteht.
Das Dokument
DE 196 29 481 A1 zeigt eine Vorrichtung zur Überwachung eines Mantelspannungsableiters eines Kabelsystems,
die eine Prüfsignalquelle zum Erzeugen eines Prüfsignals und einen Sensor umfasst.
Das Prüfsignal wird in eine Messschleife eingespeist, die den Mantelspannungsableiter
einschließt. Mit einem Sensor wird an der Messschleife ein Messsignal abgegriffen,
welches von einer frequenzabhängigen Impedanz des Mantelspannungsableiters abhängig
ist, und durch dessen Auswertung wird auf einen Zustand des Mantelspannungsableiters
geschlossen.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Überwachung eines Mantelspannungsableiters eines Kabelsystems bereitzustellen,
womit auf einfache Art und Weise zuverlässig der Zustand des Mantelspannungsableiters
überwacht werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zur Überwachung eines Mantelspannungsableiters
eines Kabelsystems mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 bzw. ein Verfahren mit
den Merkmalen des Patentanspruches 14 gelöst. Die abhängigen Patentansprüche definieren
bevorzugte und/oder vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
[0006] Erfindungsgemäß wird zur Überwachung eines Mantelspannungsableiters eines Kabelsystems
ein Prüfsignal in eine Messschleife, welche den Mantelspannungsableiter beinhaltet,
eingespeist, um durch Auswertung eines an der Messschleife abgegriffenen Messsignals,
welches von der frequenzabhängigen Impedanz des Mantelspannungsableiters abhängig
ist, auf den Zustand des Mantelspannungsableiters schließen zu können.
[0007] Vorzugsweise wird dabei das Frequenzspektrum des Messsignals ausgewertet, wobei gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform die Ableiterimpedanz und die Kabelimpedanz zu einem
Schwingkreis verschaltet sind, so dass der Mantelzustand beispielsweise aus der Lage
oder Amplitude der Resonanzfrequenz dieses Schwingkreises abgeleitet werden kann.
[0008] Als Prüfsignal kann ein Kalibrierimpuls, vorzugsweise ein Niederspannungsimpuls,
in die Messschleife eingeprägt werden. Ebenso ist es möglich, ein sich hinsichtlich
seiner Kurvenform, Amplitude und/oder Frequenz über die Zeit variierendes Prüfsignal
zuzuführen, wobei es sich bei dem Prüfsignal auch um ein Rauschsignal oder ein Wobble-Signal
handeln kann. Die Einspeisung des Prüfsignals kann vorzugsweise in das Schirmsystem
einer Kabelmuffe des zu überwachenden Kabelsystems erfolgen.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann das Einspeisen bzw. Einkoppeln des Prüfsignals
und das Erfassen bzw. Auskoppeln des Messsignals vorzugsweise galvanisch entkoppelt
erfolgen, wobei hierzu beispielsweise induktive Sensoren eingesetzt werden können.
[0010] Die vorliegende Erfindung ermöglicht eine zuverlässige kontinuierliche Überwachung
von Mantelspannungsableitern während des Betriebs des jeweiligen Kabelsystems, wobei
die Überwachung automatisch rechnergestützt erfolgen kann, ohne dass nach der einmaligen
Installation eine Bedienung am jeweiligen Mantelspannungsableiter notwendig ist. Die
Auswertung des Messsignals bzw. der entsprechenden Messdaten kann in einer Recheneinheit
erfolgen, die sich nicht direkt am Mantelspannungsableiter bzw. am Kabelsystem befinden
muss.
[0011] Die Erfindung eignet sich bevorzugt zur Überwachung des Zustands von Mantelspannungsableitern
eines Hoch-/Höchstspannungskabelsystems, welches Bestandteil eines Energieversorgungssystems
ist, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend näher unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung
anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele erläutert.
Fig. 1 zeigt ein dreiphasiges Kabelsystem mit einer Vorrichtung zur Überwachung des
Zustands von Mantelspannungsableitern dieses dreiphasigen Kabelsystems gemäß einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, und
Fig. 2 zeigt ein dreiphasiges Kabelsystem mit einer Vorrichtung zur Überwachung des
Zustands von Mantelspannungsableitern dieses dreiphasigen Kabelsystems gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
[0013] Fig. 1 zeigt einen Abschnitt eines dreiphasigen Kabelsystems, wobei insbesondere
eine Verbindungsstelle von Energiekabelteilstrecken 5 des dreiphasigen Kabelsystems
dargestellt ist. Jeder Phase L1, L2 und L3 ist ein Energiekabel mit einem Innenleiter
4 und einem Kabelmantel 3 zugeordnet, wobei die Kabelmäntel 3 der Energiekabel der
jeweiligen Phasen L1, L2 und L3 miteinander galvanisch verbunden sind.
[0014] Zwischen den Kabelmänteln 3 zweier Energiekabelteilstrecken einer Phase ist jeweils
ein Mantelspannungsableiter 1 vorgesehen, welcher zum Abführen von transienten Überspannungen
dient, indem der Mantelspannungsableiter 1 aufgrund seiner nicht linearen Widerstandscharakteristik
aus seinem hochohmigen Betriebszustand, in dem der Mantelspannungsableiter eine konstante
Kapazität besitzt, kurzzeitig in einen gut leitenden Zustand übergeht. Die Energie
des Ableitstroms wandelt der Mantelspannungsableiter in Wärme um. Übersteigt die Energie
im Mantelspannungsableiter die maximal abführbare Energie, kann der Mantelspannungsableiter
zerstört werden, so dass keine Verbindung zwischen dem jeweiligen Kabelmantel 3 und
dem Erdpotential besteht.
[0015] Um den Zustand der einzelnen Mantelspannungsableiter 1 in Fig. 1 kontinuierlich während
des Betriebs des dreiphasigen Kabelsystems überwachen zu können, ist gemäß Fig. 1
für jeden Mantelspannungsableiter 1 ein Mess- und Überwachungssystem 9 vorgesehen,
wobei jedoch auch die Funktionen der einzelnen Mess- und Überwachungssysteme 9 in
einer gemeinsamen Mess- und Überwachungseinheit realisiert sein können. Jedes Mess-
und Überwachungssystem 9 ist gemäß Fig. 1 geerdet (vgl. Bezugszeichen 10) und verfügt
über eine Prüfsignalquelle 6 zur Erzeugung eines Prüfsignals, eine Messeinrichtung
7 zur Erfassung und Auswertung eines an dem jeweiligen Mantelspannungsableiter 1 abgegriffenen
Messsignals und eine Teilentladungsmesseinrichtung 8 zur zusätzlichen Durchführung
einer Teilentladungsmessung.
[0016] Das von der Prüfsignalquelle 6 erzeugte Prüfsignal wird in einen Messkreis oder eine
Messschleife, welche den jeweils zu überwachenden Mantelspannungsableiter 1 beinhaltet,
eingespeist, wobei die Messeinrichtung 7 ein an der jeweiligen Messschleife abgegriffenes
Messsignal, welches sich abhängig von der frequenzabhängigen Impedanz des jeweils
zu überwachenden Mantelspannungsableiters verändert, erfasst, um durch Auswertung
dieses Messsignals auf den jeweils aktuellen Zustand des Mantelspannungsableiters
1 zu schließen. Zur Überwachung des jeweiligen Mantelspannungsableiters wird vorzugsweise
das Frequenzspektrum des in den jeweiligen Ableiterzweig eingeprägten Prüfsignals
analysiert, welches sich abhängig von dem Zustand des jeweiligen Mantelspannungsableiters
verändert (Zustand 1: der Ableiter befindet sich im Betrieb und ist voll funktionsfähig
und besitzt eine konstante Kapazität; Zustand 2: der Ableiter ist in den leitfähigen
Zustand übergegangen, und ein leitfähiger Kanal ist im Ableiter entstanden; Zustand
3: der Ableiter ist zerstört, und es besteht keine Verbindung zwischen dem Kabelmantel
3 und dem Erdpotential 10). Durch Auswertung der frequenzabhängigen Impedanz der jeweiligen
Messschleife, welche sich in Abhängigkeit vom Zustand des Mantelspannungsableiters
1 verändert, kann zuverlässig auf den Zustand des Mantelspannungsableiters 1 geschlossen
werden.
[0017] Als Prüfsignal können von der jeweiligen Prüfsignalquelle 6 Kalibrierimpulse, vorzugsweise
Niederspannungspulse oder dergleichen, erzeugt werden, die in das Schirmssystem einer
Kabelmuffe, an welcher der jeweilige Mantelspannungsableiter 1 angebracht ist, eingespeist
werden. Allgemein kann es sich jedoch bei dem Prüfsignal auch um ein Signal handeln,
welches sich hinsichtlich seiner Kurvenform, Amplitude und/oder Wiederholrate bzw.
Frequenz verändert, wobei es sich insbesondere auch um ein Wobble-Signal handeln kann,
d.h. ein Signal mit einer sich periodisch von einem Startwert zu einem Endwert hin
veränderten Frequenz. Ebenso kann es sich bei dem Prüfsignal um ein Rauschsignal handeln,
wobei vorzugsweise ein Signal mit einem bandbegrenzten weißen Rauschen eingesetzt
werden kann.
[0018] Gemäß Fig. 1 erfolgt die Einkopplung des Prüfsignals in die jeweilige Messschleife
über eine Einrichtung 2, welche mehrere Aufgaben erfüllt. Zum einen wird mit der Einrichtung
2, welche in Form eines Sensors ausgestaltet ist, das Prüfsignal in die jeweilige
Messschleife eingespeist. Zum anderen dient die Einrichtung 2 zum Auskoppeln des Messsignals,
d.h. der Prüfsignalantwort, um das Messsignal der jeweiligen Messeinrichtung 7 zuzuführen.
Schließlich dient die Einrichtung 2 bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform
auch zur Teilentladungsmessung in Kombination mit der im Überwachungs- und Messsystem
9 enthaltenen Teilentladungsmesseinrichtung 8, da das Messsignal neben dem eigentlichen
Prüfsignal auch Teilentladungspulse, die möglicherweise in der Isolation des Kabelsystems
entstehen, enthalten kann.
[0019] Die Einkopplung des Prüfsignals in die jeweilige Messschleife sowie die Auskopplung
des an der jeweiligen Messschleife abgegriffenen Messsignals erfordert gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform keine galvanische Verbindung zu dem jeweiligen Mantelspannungsableiter
1, so dass die Prüfsignaleinspeisung und die Messsignalauskopplung jeweils von dem
Mantelspannungsableiter 1 entkoppelt erfolgen kann. Zu diesem Zweck kann beispielsweise
ein induktiver Sensor 2 (z.B. ein "High Frequency Current Transformer"-Sensor) verwendet
werden. Ein derartiger induktiver Sensor 2 kann aus lediglich einem Teil oder aus
mehreren Teilen bestehen und in der Mitte des Sensors eine Öffnung aufweisen, in die
die jeweils zu vermessende Ableiterzuleitung gelegt ist. Der induktive Sensor besitzt
einen Masseanschluss und ist durch eine Isolation von der jeweiligen Ableiterzuleitung
getrennt. Induktive Sensoren mit zwei Teilen sind als sogenannte "Split Core HFCTs"
bekannt und ermöglichen eine Montage ohne die vorherige Öffnung von Mantelspannungsableiterverbindungen.
[0020] Allgemein ist der zur Prüfsignaleinkopplung und Messsignalauskopplung vorgesehene
Sensor 2 vorzugsweise in der Nähe des jeweils zu überwachenden Mantelspannungsableiters
1 angeordnet, wobei sich der Sensor 2 beispielsweise sowohl oberhalb des Mantelspannungsableiters
1 als auch unterhalb des Mantelspannungsableiters 2 befinden kann. Für die zusätzliche
Durchführung einer Teilentladungsmessung kann es vorteilhaft sein, wenn sich der Sensor
2 oberhalb des Mantelspannungsableiters 1 befindet, um nicht die Empfindlichkeit der
Teilentladungsmessung zu beeinträchtigen.
[0021] Das über den jeweiligen Sensor 2 ausgekoppelte Messsignal wird der in dem jeweiligen
Mess- und Überwachungssystem 9 enthaltenen Messeinrichtung 7 zugeführt wobei die Messeinrichtung
7 vorzugsweise derart ausgestaltet ist, dass sie das Frequenzspektrum des Messsignals,
welches sich abhängig von der frequenzabhängigen Impedanz des Mantelspannungsableiters
1 verändert, auswertet, um auf den Zustand des Mantelspannungsableiters 1 zu schließen.
Die in Fig. 1 gezeigten Komponenten sind dabei vorzugsweise derart verschaltet, dass
die Impedanz des Mantelspannungsableiters 1, die Impedanz des jeweiligen Energiekabels
5 und die Impedanz des jeweiligen Sensors 2 einen Schwingkreis bilden, so dass durch
Auswertung einer Veränderung der Amplitude und/oder Lage der Resonanzfrequenz dieses
Schwingkreises auf den Zustand des Mantelspannungsableiters 1 geschlossen werden kann.
Jedem Zustand des Mantelspannungsableiters 1 kann eine spezifische Amplitude und Lage
der Resonanzfrequenz zugeordnet sein, so dass bei Feststellen einer Veränderung der
Amplitude oder Lage der Resonanzfrequenz auf einfache Art und Weise auf den Zustand
des Mantelspannungsableiters 1 geschlossen werden kann. Zu diesem Zweck kann die aktuelle
Messkurve des Messsignals mit einem zuvor aufgezeichneten und abgespeicherten Frequenzspektrums
eines funktionsfähigen Mantelspannungsableiters verglichen werden.
[0022] Die zuvor beschriebene Messung, welche vorzugsweise im Frequenzbereich erfolgt, kann
unter Umständen in einer von Störsignalen überlagerten Umgebung stattfinden, wodurch
die Auswertung des von derartigen Störsignalen überlagerten Messsignals erschwert
wird. Durch verschiedene Signalverarbeitungsverfahren (beispielsweise Korrelationsverfahren)
kann das eigentliche Prüfsignal bzw. die Prüfsignalantwort in dem mit den Störsignalen
überlagerten Messsignal wiederaufgefunden werden, um somit die Genauigkeit bei der
Überwachung des Zustands des jeweiligen Mantelspannungsableiters 1 zu erhöhen.
[0023] Das zuvor anhand von Fig. 1 beschriebene Überwachungsverfahren kann sowohl bei im
Betrieb befindlichen Kabelsystemen als auch bei vom Energieversorgungsnetz getrennten
Kabelsystemen angewendet werden. Vorzugsweise wird das Überwachungsverfahren im Betrieb,
d.h. online, bei einem unter Spannung stehenden Kabelsystem durchgeführt, wobei nach
der einmaligen Installation der zuvor erläuterten Überwachungs- und Messsysteme 9
keine Bedienung des Überwachungsverfahrens an den einzelnen Mantelspannungsableitern
1 mehr erforderlich ist. Das Überwachen der Mantelspannungsableiter 1 findet vorzugsweise
rechner- bzw. computergestützt statt, wobei die Auswertung der Messdaten in einer
Recheneinheit erfolgt, welche sich vorzugsweise nicht direkt an den einzelnen Mantelspannungsableitern
1 oder in der Nähe des zu überwachenden Kabelsystems befindet. Zu diesem Zweck können
die in Fig. 1 dargestellten Mess- und Überwachungssysteme 9 in einer Recheneinheit
integriert sein, welche über ein Busssystem mit den einzelnen Sensoren 2 verbunden
ist.
[0024] Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei in
Fig. 2 diejenigen Komponenten, welche den in Fig. 1 gezeigten Komponenten entsprechen,
mit denselben Bezugszeichen versehen sind.
[0025] Das in Fig. 2 gezeigte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel lediglich dadurch, dass die einzelnen Mantelspannungsableiter
1 gegen Erde geschaltet sind und demzufolge jeweils über eine Erdung 11 verfügen.
Jeder Sensor 2 befindet sich oberhalb des jeweils zu überwachenden Mantelspannungsableiters
1 und ist ähnlich zu Fig. 1 mit dem jeweiligen Mess- und Überwachungssystem 9 verbunden.
Ansonsten entspricht die Funktionsweise des in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiels
dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel, so dass auf die obigen Erläuterungen
zur Fig. 1 verwiesen werden kann.
1. Vorrichtung zur Überwachung eines Mantelspannungsableiters (1) eines Kabelsystems
(L1-L3, 3-5),
mit einer Prüfsignalquelle (6) zum Erzeugen eines in eine Messschleife, welche den
Mantelspannungsableiter (1) umfasst, einzuspeisenden Prüfsignals, und
mit einer Messeinrichtung (7) zum Erfassen eines an der Messschleife abgegriffenen
Messsignals, welches von einer frequenzabhängigen Impedanz des Mantelspannungsableiters
(1) abhängig ist, um durch Auswertung des Messsignals auf einen Zustand des Mantelspannungsableiters
(1) zu schließen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung ferner aufweist:
eine Teilentladungsmesseinrichtung (8) zur Erfassung von an dem Kabelsystem (L1-L3,
3-5) auftretenden Teilentladungspulsen anhand des Messsignals, und
einen Sensor (2) zum Abgreifen des Messsignals an der Messschleife, wobei der Sensor
(2) dazu ausgestaltet ist, zwischen einen Kabelmantel (3) des Kabelsystems (L1-L3,
3-5) und den Mantelspannungsableiter (1) geschaltet zu werden und derart ausgestaltet
ist, dass
das Prüfsignal der Prüfsignalquelle (6) mittels des Sensors (2) in die Messschleife
eingespeist werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Prüfsignalquelle (6) ein Pulssignal, ein Rauschsignal oder ein sich hinsichtlich
seiner Kurvenform, Amplitude und/oder Frequenz periodisch veränderndes Signal als
das Prüfsignal erzeugt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Prüfsignalquelle (6) derart mit dem Kabelsystem (L1-L3, 3-5) koppelbar ist, dass
das Prüfsignal in ein Schirmsystem einer Kabelmuffe, an welcher der Mantelspannungsableiter
(1) angebracht ist, eingespeist wird.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfsignalquelle (6) und die Messeinrichtung (7) in einer in Form einer integralen
Einheit ausgestalteten Einrichtung (9) enthalten sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (9) zudem die Teilentladungsmesseinrichtung (8) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (2) um eine mit dem Mantelspannungsableiter (1) verbundene Leitung herum
anbringbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Prüfsignal der Prüfsignalquelle (6) von dem Mantelspannungsableiter (1) galvanisch
entkoppelt in die Messschleife eingespeist und das Messsignal galvanisch entkoppelt
an der Messschleife abgegriffen werden kann.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass über eine induktive Kopplung das Prüfsignal in die Messschleife eingespeist und das
Messsignal an der Messschleife abgegriffen werden kann.
9. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (7) zur Auswertung des Frequenzspektrums des Messsignals ausgestaltet
ist, um durch Auswertung des Frequenzspektrums des Messsignals auf den Zustand des
Mantelspannungsableiters (1) zu schließen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantelspannungsableiter (1) derart mit dem Kabelsystem (L1-L3, 3-5) und der Messeinrichtung
(7) verschaltbar ist, dass die Impedanz des Mantelspannungsableiters (1) und eine
Impedanz des Kabelsystems (L1-L3, 3-5) Bestandteile eines Schwingkreises sind, und
dass die Messeinrichtung (7) derart ausgestaltet ist, dass sie zur Erkennung des Zustands
des Mantelspannungsableiters (1) eine Lage oder Amplitude einer Resonanzfrequenz des
Schwingkreises auswertet.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (7) Bestandteil einer von dem Kabelsystem (L1-L3, 3-5) und dem
Mantelspannungsableiter (1) örtlich entfernten Recheneinheit (9) ist, wobei die Recheneinheit
(9) über eine Leitung zur Übertragung des Messsignals mit der Messschleife verbunden
ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Überwachung des Mantelspannungsableiters (1) während eines Betriebs
des Kabelsystems (L1-L3, 3-5) ausgestaltet ist.
13. Energieversorgungssystem mit einem Hochspannungskabelsystem (L1-L3, 3-5) und einer
Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Überwachung mindestens eines
Mantelspannungsableiters (1) des Hochspannungskabelsystems (L1-L3, 3-5).
14. Verfahren zur Überwachung eines Mantelspannungsableiters (1) eines Kabelsystems (L1-L3,
3-5),
umfassend die Schritte
Einspeisen eines Prüfsignals in eine Messschleife, welche den Mantelspannungsableiter
(1) umfasst, und
Erfassen mit Hilfe eines Sensors (2) eines an der Messschleife abgegriffenen Messsignals,
welches von einer frequenzabhängigen Impedanz des Mantelspannungsableiters (1) abhängig
ist, um durch Auswertung des Messsignals auf einen Zustand des Mantelspannungsableiters
(1) zu schließen,
gekennzeichnet durch
Erfassen, mittels einer Teilentladungsmesseinrichtung (8), von an dem Kabelsystem
(L1-L3, 3-5) auftretenden Teilentladungspulsen anhand des Messsignals, wobei der Sensor
(2) zwischen einen Kabelmantel (3) des Kabelsystems (L1-L3, 3-5) und den Mantelspannungsableiter
(1) geschaltet ist und
wobei das Prüfsignal mit Hilfe des Sensors (2) in die Messschleife eingespeist wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren automatisch rechnergestützt durchgeführt wird.
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren unter Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-12 durchgeführt
wird.
1. Apparatus for monitoring a sheath voltage arrester (1) of a cable system (L1-L3, 3-5),
comprising
a test signal source (6) for producing a test signal which is to be supplied to a
measuring loop which comprises the sheath voltage arrester (1), and
a measuring device (7) for detecting a measurement signal which is measured at the
measuring loop and which is dependent on a frequency-dependent impedance of the sheath
voltage arrester (1) in order to establish a status of the sheath voltage arrester
(1) by evaluating the measurement signal,
characterised in that
the apparatus further comprises:
a partial discharge measuring device (8) for detecting partial discharge pulses occurring
at the cable system (L1-L3, 3-5), and
a sensor (2) for detecting the measurement signal at the measuring loop, the sensor
(2) being configured to be connected between a cable sheath (3) of the cable system
(L1-L3, 3-5) and the sheath voltage arrester (1) and being configured such that the
test signal of the test signal source (6) can be supplied to the measuring loop by
means of the sensor (2).
2. Apparatus according to claim 1,
characterised in that
the test signal source (6) produces as the test signal a pulse signal, a noise signal,
or a signal which changes periodically in terms of its curve shape, amplitude and/or
frequency.
3. Apparatus according to claim 1 or claim 2,
characterised in that
the test signal source (6) can be coupled to the cable system (L1-L3, 3-5) in such
a manner that the test signal is supplied to a shield system of a cable sleeve to
which the sheath voltage arrester (1) is fitted.
4. Apparatus according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the test signal source (6) and the measuring device (7) are contained in a device
(9) which is constructed in the form of an integral unit.
5. Apparatus according to claim 4,
characterised in that
the device (9) additionally comprises the partial discharge measuring device (8).
6. Apparatus according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the sensor (2) can be fitted around a line connected to the sheath voltage arrester
(1).
7. Apparatus according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the test signal of the test signal source (6) is supplied by the sheath voltage arrester
(1) to the measuring loop in a galvanically decoupled manner and the measurement signal
is measured at the measuring loop in a galvanically decoupled manner.
8. Apparatus according to claim 7,
characterised in that
by means of an inductive coupling, the test signal can be supplied to the measuring
loop and the measuring signal can be measured at the measuring loop.
9. Apparatus according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the measuring device (7) is configured for evaluating the frequency spectrum of the
measurement signal in order to establish the status of the sheath voltage arrester
(1) by evaluating the frequency spectrum of the measurement signal.
10. Apparatus according to claim 9,
characterised in that
the sheath voltage arrester (1) can be coupled with the cable system (L1-L3, 3-5)
and the measuring device (7) in such a manner that the impedance of the sheath voltage
arrester (1) and an impedance of the cable system are components of an oscillating
circuit, and the measuring device (7) is configured in such a manner that, in order
to establish the status of the sheath voltage arrester (1), it evaluates a position
or amplitude of a resonance frequency of the oscillating circuit.
11. Apparatus according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the measuring device (7) is a component of a processor unit (9) which is spatially
remote from the cable system (L1-L3, 3-5) and the sheath voltage arrester (1), the
processor unit (9) being connected to the measuring loop via a line in order to transfer
the measurement signal.
12. Apparatus according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the apparatus is configured for monitoring the sheath voltage arrester (1) during
operation of the cable system (L1-L3, 3-5).
13. Energy supply system having a high-voltage cable system (L1-L3, 3-5) and an apparatus
according to any one of the preceding claims for monitoring at least one sheath voltage
arrester (1) of the high-voltage cable system (L1-L3, 3-5).
14. Method for monitoring a sheath voltage arrester (1) of a cable system (L1-L3, 3-5),
comprising the steps of
supplying a test signal to a measuring loop which comprises the sheath voltage arrester
(1), and detecting by means of a sensor (2) a measurement signal which is measured
at the measuring loop and which is dependent on a frequency-dependent impedance of
the sheath voltage arrester (1) in order to establish a status of the sheath voltage
arrester (1) by evaluating the measurement signal,
characterised by
detecting, by means of a partial discharge measuring device (8), partial discharge
pulses occurring at the cable system (L1-L3, 3-5) using the measurement signal, wherein
the sensor (2) is connected between a cable sheath (3) of the cable system (L1-L3,
3-5) and the sheath voltage arrester (1), and wherein the test signal is supplied
to the measuring loop by means of the sensor (2).
15. Method according to claim 14,
characterised in that
the method is carried out automatically in a computer-assisted manner.
16. Method according to claim 14 or claim 15,
characterised in that
the method is carried out using an apparatus according to any one of claims 1-12.
1. Appareil de surveillance d'un protecteur de surtension de gaine (1) d'un système de
câble (L1-L3, 3-5),
avec une source de signal d'essai (6) pour la génération d'un signal d'essai à alimenter
dans une boucle de mesure, laquelle comprend le protecteur de surtension de gaine
(1), et
avec un dispositif de mesure (7) pour la détection d'un signal de mesure prélevé au
niveau de la boucle de mesure, lequel dépend d'une impédance, dépendant de la fréquence,
du protecteur de surtension de gaine (1), pour conclure à un état du protecteur de
surtension de gaine (1) par évaluation du signal de mesure,
caractérisé en ce
que l'appareil présente en outre :
un dispositif de mesure de décharge partielle (8) pour la détection d'impulsions de
décharge partielle apparaissant au niveau du système de câble (L1-L3, 3-5) à l'aide
du signal de mesure, et
un capteur (2) pour le prélèvement du signal de mesure au niveau de la boucle de mesure,
dans lequel le capteur (2) est configuré pour être connecté entre une gaine de câble
(3) du système de câble (L1-L3, 3-5) et le protecteur de surtension de gaine (1) et
est configuré de sorte que le signal d'essai de la source de signal d'essai (6) peut
être alimenté dans la boucle de mesure à l'aide du capteur (2).
2. Appareil selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que la source de signal d'essai (6) génère un signal d'impulsion, un signal de bruit
ou un signal à variation périodique en ce qui concerne sa forme de courbe, son amplitude
et/ou sa fréquence en tant que signal d'essai.
3. Appareil selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce
que la source de signal d'essai (6) peut être couplée au système de câble (L1-L3, 3-5)
de sorte que le signal d'essai est alimenté dans un système de blindage d'une boîte
de jonction, au niveau de laquelle le protecteur de surtension de gaine (1) est monté.
4. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la source de signal d'essai (6) et le dispositif de mesure (7) sont contenus dans
un dispositif (9) configuré sous la forme d'une unité intégrale.
5. Appareil selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif (9) présente en outre le dispositif de mesure de décharge partielle
(8).
6. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le capteur (2) peut être monté autour d'un conducteur relié au protecteur de surtension
de gaine (1).
7. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le signal d'essai de la source de signal d'essai (6) peut être alimenté dans la boucle
de mesure découplé galvaniquement du protecteur de surtension de gaine (1) et le signal
de mesure peut être prélevé au niveau de la boucle de mesure découplé galvaniquement.
8. Appareil selon la revendication 7, caractérisé en ce que le signal d'essai peut être alimenté dans la boucle de mesure par le biais d'un couplage
inductif et le signal de mesure peut être prélevé au niveau de la boucle de mesure
de même.
9. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de mesure (7) est configuré pour l'évaluation du spectre de fréquence
du signal de mesure pour conclure à l'état du protecteur de surtension de gaine (1)
par évaluation du spectre de fréquence du signal de mesure.
10. Appareil selon la revendication 9, caractérisé en ce que le protecteur de surtension de gaine (1) peut être câblé avec le système de câble
(L1-L3, 3-5) et le dispositif de mesure (7) de sorte que l'impédance du protecteur
de surtension de gaine (1) et une impédance du système de câble (L1-L3, 3-5) font
partie intégrante d'un circuit oscillant, et
que le dispositif de mesure (7) est configuré de sorte qu'il évalue une position ou amplitude
d'une fréquence de résonance du circuit oscillant pour la détection de l'état du protecteur
de surtension de gaine (1).
11. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de mesure (7) fait partie intégrante d'une unité de calcul (9) distante
localement du système de câble (L1-L3, 3-5) et du protecteur de surtension de gaine
(1), dans lequel l'unité de calcul (9) est reliée à la boucle de mesure par le biais
d'un conducteur pour la transmission du signal.
12. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil est configuré pour la surveillance du protecteur de surtension de gaine
(1) pendant un fonctionnement du système de câble (L1-L3, 3-5).
13. Système d'alimentation en énergie avec un système de câble haute tension (L1-L3, 3-5)
et un appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes pour la surveillance
d'au moins un protecteur de surtension de gaine (1) du système de câble haute tension
(L1-L3, 3-5).
14. Procédé de surveillance d'un protecteur de surtension de gaine (1) d'un système de
câble (L1-L3, 3-5),
comprenant les étapes consistant à
alimenter un signal d'essai dans une boucle de mesure, laquelle comprend le protecteur
de surtension de gaine (1), et
détecter à l'aide d'un capteur (2) un signal de mesure prélevé au niveau de la boucle
de mesure, lequel dépend d'une impédance, dépendant de la fréquence, du protecteur
de surtension de gaine (1), pour conclure à un état du protecteur de surtension de
gaine (1) par évaluation du signal de mesure,
caractérisé par
la détection, au moyen d'un dispositif de mesure de décharge partielle (8), d'impulsions
de décharge partielle apparaissant au niveau du système de câble (L1-L3, 3-5) à l'aide
du signal de mesure, dans lequel le capteur (2) est connecté entre une gaine de câble
(3) du système de câble (L1-L3, 3-5) et le protecteur de surtension de gaine (1) et
dans lequel le signal d'essai est alimenté dans la boucle de mesure à l'aide du capteur
(2).
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce que le procédé est réalisé automatiquement supporté par ordinateur.
16. Procédé selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que le procédé est réalisé en utilisant un appareil selon l'une quelconque des revendications
1-12.


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