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(11) |
EP 2 393 614 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.04.2014 Patentblatt 2014/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.12.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/009269 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/088945 (12.08.2010 Gazette 2010/32) |
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SIEBBELAG MIT TRENNLAMELLEN
SCREENING SURFACE WITH SIEVING FINS
SURFACE DE CRIBLE AVEC LAMELLES DE SÉPARATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
07.02.2009 DE 102009007823
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.12.2011 Patentblatt 2011/50 |
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Patentinhaber: Hein, Lehmann Trenn- und Fördertechnik GmbH |
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47805 Krefeld (DE) |
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Erfinder: |
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- BALFANZ, Rainer
46537 Dinslaken (DE)
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| (74) |
Vertreter: Cohausz Hannig Borkowski Wißgott |
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Patent- und Rechtsanwaltskanzlei
Schumannstrasse 97-99 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 678 238 DE-U1- 29 924 351 GB-A- 2 054 335
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DE-A1-102007 020 155 FR-A- 1 312 993 GB-A- 2 067 099
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Siebbelag mit mehreren stufenförmig hintereinander angeordneten,
mit der schräggestellten Maschine vibrierenden oder schwingenden Trennlamellen, wobei
eine Menge des Siebgutes insbesondere flächenförmige Teile in Siebrichtung gesehen
von einer Seite der Trennlamelle auf die dahinter liegende Trennlamelle gelangt und
in den Überlauf führbar ist und der andere Teil des Siebgutes insbesondere körperförmige
Teile über die andere Seite der Trennlamelle zu der rückwärtig oder darunter gelegenen
Sammelstelle gelangt.
[0002] Aus der nächstkommenden
GB 2 067 099 ist ein Rüttelzuführer bekannt mit waagerechten Lamellen, deren beide Enden an den
Seitenwangen durch angeschraubte Klammern befestigt sind. Ein Verstellen der Lamellen
ist nicht möglich und ein Auswechseln arbeitsaufwändig. Ferner ist es aus der
GB 2 054 335 A, der
EP 0 678 238 A1 und der
FR 1 312 993 A bekannt, Siebflächen mit Lamellen zu versehen, bei denen jede Lamelle auf einer Welle
bzw. einem Draht derart gelagert ist, dass die Lamelle drehverstellbar ist. Durch
diese Konstruktionen kann weder der Abstand der Lamellenhalterung noch die Krümmung
der Lamellen leicht verändert werden.
[0003] Zum Trennen von Schüttgütern und Müll in größere und/oder flächige und kleinere Teile
sind die unterschiedlichsten Sortiereinrichtung und Siebbeläge bekannt. Bei der Verwendung
von Trennlamellen ist es bekannt, diese in einer Weise, z. B. als Rahmen in einer
Maschine zu befestigen, dass sie nicht einzeln oder nur mit erheblichem Aufwand lösbar
sind, so dass ein Auswechseln der Trennlamellen eines erheblichen Arbeitsaufwandes
bedarf.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Siebbelag der Eingangs genannten Art derart zu
verbessern, dass bei einfacher Konstruktion und hoher Trennleistung der Einbau, das
Anpassen des Abstandes, die Neigung, die Krümmung und das Auswechseln der Trennlamellen
einfach und leicht handhabbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die einzelnen Trennlamellen
des Siebbelages in der Siebmaschine formschlüssig und/oder kraftschlüssig lösbar befestigt
sind, wobei die Seitenwangen, der Siebelementenrahmen, die Seitenteile oder die Siebbelagsbefestigung
Reihen von Ausnehmungen oder Vorsprünge für die Trennlamellen aufweisen.
[0006] Durch eine solche formschlüssige Befestigung können die Trennlamellen mit geringstem
technischen und Arbeitsaufwand eingebaut und ausgewechselt werden, wobei der Zeitaufwand
erheblich verringert ist. Auch wird hierdurch ermöglicht, den Abstand der Trennlamellen
voneinander, deren Neigung und deren Krümmung auf einfachste Weise einzustellen.
[0007] Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Befestigung der Trennlamellen eine
Rastverbindung aufweist.
[0008] Um den Siebbelag auf die unterschiedlichsten Siebgüter leicht einstellen zu können
wird vorgeschlagen, dass die Abstände voneinander und/oder die Neigung der Trennlamellen
in Stufen und/oder stufenlos einstellbar sind.
[0009] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Trennlamellen an den Enden beider parallel
zur Förderrichtung verlaufenden Seiten, vorzugsweise den Schmalseiten Vorsprünge aufweisen,
mit denen sie in Ausnehmungen an den Seitenwangen von Siebelementenrahmen oder an
der Siebbelagsbefestigung der Siebmaschine formschlüssig insbesondere rastend einliegen.
Alternativ wird vorgeschlagen, dass die Trennlamellen mit ihren Enden oder Seitenteilen
in Ausnehmungen an den Seitenwangen von Siebelementenrahmen oder an der Siebbelagsbefestigung
der Siebmaschine formschlüssig, insbesondere rastend einliegen.
[0010] Eine weitere vorteilhafte Alternative besteht darin, dass die Trennlamellen an den
Enden beider parallel zur Förderrichtung verlaufenden Seiten Ausnehmungen aufweisen,
in denen Vorsprünge der Seitenwangen der Siebmaschine oder des Siebelementrahmens
bzw. der Seitenteile und/oder der Siebbelagsbefestigung formschlüssig insbesondere
rastend einliegen.
[0011] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Seitenwangen jeweils von einem Kunststoffprofil
gebildet sind, das ein Siebmaschinenträgerprofil übergreift. Hierbei kann an dem Kunststoffprofil
eine Deckleiste rastend befestigt sein, die die Vorsprünge und/oder die parallel zur
Förderrichtung liegenden Seiten der Trennlamellen übergreift.
[0012] Eine einfache Handhabung und Benutzung wird erreicht, wenn die Trennlamellen oder
die seitlichen Kunststoffprofile für unterschiedliche Neigungen in unterschiedlichen
Farben gekennzeichnet sind. Von Vorteil ist es, wenn die Trennlamellen aus Metall
und/oder Kunststoff insbesondere Polyurethan gefertigt sind. Auch wird vorteilhafter
Weise vorgeschlagen, dass die Trennlamellen aus Metall oder Polyurethan und die seitlichen
Befestigungsteile, die in die Aufnahmeleisten greifen oder in die die Aufnahmeleisten
greifen, aus Polyurethan sind.
[0013] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Trennlamellen eine konkave, eine gerade oder
konvexe Oberfläche als Kurvenzug und/oder als Polygon, in Förderrichtung (R) gesehen,
aufweisen. Hierbei können die Trennlamellen derart gewölbt sein, dass deren Oberseiten
konvex gebogen sind und die Linien gleicher Höhe rechtwinklig zur Transportrichtung
(R) des Siebgutes liegen.
[0014] Vorteilhaft ist auch, dass die elastischen Trennlamellen im nicht eingebauten Zustand
eine ebene, ungekrümmte Form aufweisen und ihre gekrümmte konvexe oder konkave Form
im eingebauten Zustand erhalten.
[0015] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Trennlamellen mit in Förderrichtung abgebenden
Seiten die Seitenwangen der Siebmaschine oder der Siebelementenrahmen und/oder die
Siebbelagsbefestigung überragen und mit der Nachbarlamelle eine nahezu spaltfreie
Abgabekante bilden.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Figur 1
- eine Seitenansicht einer Trennlamelle
- Figur 2
- ein Stirnansicht einer Trennlamelle
- Figur 3
- einen Querschnitt durch ein Kunststoffprofil mit beidseitig befestigten Trennlamellen
und
- Figur 4
- eine Seitenansicht des Kunststoffprofils mit daran befestigten Trennlamellen.
- Figur 5
- die Stirnansicht einer gestreckten mit Zapfen versehenen Lamelle mit konkaver und
konvexer Form bei Verringerung des Abstandes A.
- Figur 6
- eine Seitenansicht des Kunststoffprofils mit Ausnehmungen und daran befestigten konvex
geformten Trennlamellen.
- Figur 7
- eine Seitenansicht des Kunststoffprofils mit Ausnehmungen und daran befestigten gerade
belassene Trennlamellen.
- Figur 8
- eine Seitenansicht des Kunststoffprofils mit Ausnehmungen und daran befestigten konkav
geformten Trennlamellen.
- Figur 9
- eine seitenansicht einer gestreckten Lamelle mit Ausnehmungen an den Stirnseiten mit
konkaver und konvexer Form bei Verringerung des Abstandes A.
- Figur 10
- eine Seitenansicht des Kunststoffprofils mit Zapfen und daran befestigten konvex geformten
Trennlamellen.
- Figur 11
- eine Seitenansicht eines Kunststoffprofils mit Zapfen und daran befestigten gerade
belassenen Trennlamellen.
- Figur 12
- eine Seitenansicht eines Kunststoffprofils mit Zapfen und daran befestigten konkav
geformten Trennlamellen.
- Figur 13
- eine Seitenansicht des Kunststoffprofils mit Ausnehmungen im Abstand x1, mit dem Spalt
a und dem Winkel α1.
- Figur 14
- eine Seitenansicht des Kunststoffprofils mit Ausnehmungen im Abstand x2, mit dem Spalt
b und dem Winkel α2.
- Figur 15
- eine Seitenansicht des Kunststoffprofils mit Ausnehmungen im Abstand x3, mit dem Spalt
c und dem Winkel α3.
- Figur 16
- eine Seitenansicht mit dem Stoß zweier Kunststoffprofile mit Ausnehmungen.
[0017] Der Siebbelag einer Siebmaschine, die als Sortiereinrichtung verwendbar ist, weist
Kunststoffprofile 1 auf, die ein parallel zur Förderrichtung verlaufendes Siebmaschinenträgerprofil
2 übergreifen, dass im dargestellten Fall einen U-förmigen Querschnitt mit oben durchlaufender
schlitzförmiger Öffnung 3 aufweist, in die ein entsprechend geformter Zapfen 4 des
Kunststoffprofils 1 rastend eingreift. Diese Siebmaschinenträgerprofile 2 können die
unterschiedlichsten Querschnitte aufweisen, wie L-Profile mit nach unten gerichteten
senkrechtem Schenkel, T-Profile, rohrförmige Profile, U-Profile mit nach unten gerichteten
Schenkeln, wobei alle Profile in ihren oberen waagerechten Stegen eine oder mehrere
Öffnungen, d. h. Schlitz oder Bohrungen, aufweisen, in die die entsprechend geformten
Zapfen 4 des Kunststoffprofils 1 rastend eingreifen. Das Kunststoffprofil 1 bildet
zwei seitliche senkrechte Wangen 5 die jeweils an der Oberkante 6 und an der Unterkante
7 Ausnehmungen 8 aufweisen, in denen Vorsprünge 9 rastend einliegen, die an den Stirn-
bzw. Schmalseiten 10 von Trennlamellen 11 vorstehen. Hierbei sind die Kunststoffprofile
1 in der Regel nicht waagerecht angeordnet, sondern sie verlaufen in der schräg gestellten
Siebmaschine in Transportrichtung R des Siebgutes, so dass an der Stelle, an der das
Siebgut aufgegeben wird, das Kunststoffprofil 1 höher liegt als an der Abgabestelle.
[0018] Die aus Metall oder Kunststoff insbesondere Polyurethan bestehenden Trennlamellen
11 mit ihren Vorsprüngen 9 sind in der Weise in der oberen und unteren Reihe von Ausnehmungen
8 des Kunststoffprofils 1 befestigt, dass der Abstand der an der Oberkante 6 benutzten
Ausnehmung von der an der Unterkante 7 benutzten Ausnehmung 8 voneinander einen Abstand
aufweist, der dem Abstand A der Lamelle im gestreckten Zustand entspricht. (Fig. 5,7)
Ist der Abstand der Ausnehmungen 8 der Oberkante 6 und der Unterkante 7 geringer als
der Abstand A, so kann die Lamelle mit einem konkav 11a oder konvex 11 b gewölbten
Zustand eingesetzt werden. (Fig. 5,6,8)
[0019] Für starre, nicht verformbare Lamellen in ebener oder gewölbter Form kann Teil 1
mit gleichen Ausnehmungen 8 in der Oberkante 6 und Unterkante 7 ein Wechselteil sein,
das mit jeweils unterschiedlichen senkrechten Abständen X , 1a, 1b, 1c, zwischen Oberkante
6 und Unterkante 7 die Lage des Winkels der Lamelle zur Förderrichtung R bestimmt.
(Fig. 13,14,15,16)
[0020] Durch die Wahl des entsprechenden Kunststoffprofils 1 mit einem gewählten Abstand
X zwischen Oberkante 6 und Unterkante 7 wird nicht nur der Neigungsgrad der Trennlamelle
11, sondern auch die Wölbung der elastischen Lamellen bestimmt. (Fig. 13, 14, 15,
16) Des Weiteren wird durch die Wahl der Ausnehmungen 8 zur Befestigung der Lamellen
der Abstand der Trennlamellen 11 voneinander bestimmt. Dieser richtet sich nach dem
aufzugebenden Siebgut und den Anforderungen, die an die zu trennenden Komponenten
gestellt werden.
[0021] Ein universeller Einsatz wird erreicht, da durch unterschiedliche Kunststoffprofile
1 ein neigungsmäßig abgestufter Einbau der Trennlamellen möglich ist. Eine Vielzahl
von Ausnehmungen 8 an dem Kunststoffprofil 1 ermöglicht ebenso einen variablen Abstand
der Trennlamellen. (Fig. 13, 14, 15, 16)
[0022] In einer nicht dargestellten Ausführung ist das Kunststoffprofil 1 an der Seite bzw.
an der Seitenwange der Siebmaschine angeordnet, wobei dann das Kunststoffprofil 1
nur zu einer Hälfte ausgebildet sein muss, da die Trennlamellen nur auf einer Seite
des Kunststoffprofils 1 lösbar befestigt sind. Hierbei kann das Kunststoffprofil 1
entweder den Siebelementenrahmen, bzw. die Seitenteile der Siebmaschine bilden, oder
an den Seitenwangen befestigt sein.
[0023] An der Oberseite des Kunststoffprofils 1 ist eine Deckleiste 12 rastend befestigt,
die parallel zum Profil 1 verläuft und mit ihren Seitenrändern die oberen Enden und/oder
deren Vorsprünge 9 haltend übergreift und damit eine zusätzliche Sicherung bildet.
[0024] Die Ausnehmungen 8 sind im Querschnitt teilkreisförmig, wobei die Eingangsöffnung
8a eine geringere Breite aufweist als der Durchmesser der Ausnehmung 8, so dass die
zapfenförmigen zylindrischen Vorsprünge 9 rastend in den Ausnehmungen 8 befestigbar
sind. An dieser Stelle sind aber noch andere Formen und Querschnitte der Befestigung
ausführbar, so weit es zu einem sicheren insbesondere rastenden Halt kommt. (Fig.
9, 10, 11, 12)
[0025] In weiteren dargestellten Ausführungsformen bilden die Oberkante 6 und die Unterkante
7 des Kunststoffprofils 16 nicht Ausnehmungen. sondern zu den Trennlamellen 14 hin
gewandte Vorsprünge 17, insbesondere in Zapfenform, die in entsprechend geformte Ausnehmungen
15 der Trennlamellen 14 einrasten. Auch bei dieser Ausführungsform werden dieselben
Vorteile erreicht wie oben erwähnt.
1. Siebbelag mit mehreren stufenförmig hintereinander angeordneten, mit der Maschine
vibrierenden oder schwingenden Trennlamellen (11), wobei eine Menge des Siebgutes
insbesondere flächenförmige Teile in Siebrichtung (R) gesehen von einer Seite der
Trennlamelle auf die dahinter liegende Trennlamelle gelangt und in den Überlauf führbar
ist und der andere Teil des Siebgutes insbesondere körperförmige Teile über die andere
Seite der Trennlamelle (11) zu der rückwärtig oder darunter gelegenen Sammelstelle
gelangt, dadurch gekennzeichnet, dassdieeinzelnen Trennlamellen (11) des Siebbelages in der Siebmaschine formschlüssig
lösbar befestigt sind, und die Seitenwangen (5), der Siebelementenrahmen, die Seitenteile
oder die Siebbelagsbefestigung (1) Reihen von Ausnehmungen (8) oder Vorsprünge (17)
für die Trennlamellen (11, 14) aufweisen.
2. Siebbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der Trennlamellen (11) eine Rastverbindung aufweist.
3. Siebbelag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände voneinander und/oder die Neigung der Trennlamellen (11) in Stufen (und/oder
stufenlos) einstellbar sind.
4. Siebbelag nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennlamellen (11) an den Enden beider parallel zur Förderrichtung verlaufenden
Seiten, vorzugsweise den Schmalseiten (10) Vorsprünge (9) aufweisen, mit denen sie
in Ausnehmungen (8) an den Seitenwangen von Siebelementenrahmen oder an der Siebbelagsbefestigung
(1) der Siebmaschine formschlüssige insbesondere rastend einliegen.
5. Siebbelag nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennlamellen (11) mit ihren Enden oder Seitenteilen in Ausnehmungen (8) an den
Seitenwangen von Siebelementenrahmen oder an der Siebbelagsbefestigung (1) der Siebmaschine
formschlüssig insbesondere rastend einliegen.
6. Siebbelag nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennlamellen (14) an den Enden beider parallel zur Förderrichtung verlaufenden
Seiten Ausnehmungen (15) aufweisen, in denen Vorsprünge (17) der Seitenwangen (16)
der Siebmaschine oder des Siebelementrahmens bzw. der Seitenteile und/oder der Siebbelagsbefestigung
(1) formschlüssig insbesondere rastend einliegen.
7. Siebbelag nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwangen jeweils von einem Kunststoffprofil (1) gebildet sind, das ein Siebmaschinenträgerprofil
(2) übergreift.
8. Siebbelag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kunststoffprofil (1) eine Deckleiste (12) rastend befestigt ist, die die Vorsprünge
(9) und/oder die parallel zur Förderrichtung liegenden Seiten der Trennlamellen (11)
übergreift.
9. Siebbelag nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennlamellen (11) oder die seitlichen Kunststoffprofile (1a, 1b, 1c) für unterschiedliche
Neigungen in unterschiedlichen Farben gekennzeichnet sind.
10. Siebbelag nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennlamellen (11, 14) aus Metall und/oder Kunststoff insbesondere Polyurethan
gefertigt sind.
11. Siebbelag nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennlamellen (11) aus Metall oder Polyurethan und die seitlichen Befestigungsteile,
die in die Aufnehmeleisten greifen oder in die die Aufnahmeleisten greifen, aus Polyurethan
sind.
12. Siebbelag nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennlamellen (11) eine konkave (11a), eine gerade (11) oder konvexe (11b) Oberfläche
als Kurvenzug und/der als Polygon, in Förderrichtung (R) gesehen aufweisen.
13. Siebbelag nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennlamellen (11) derart gewölbt sind, dass deren Oberseite konvex gebogen sind
und die Linien gleicher Höhe rechtwinklig zur Transportrichtung (R) des Siebgutes
liegen.
14. Siebbelag nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Trennlamellen (11) im nicht eingebauten Zustand eine ebene ungekrümmte
Form aufweisen und ihre gekrümmte konvexe oder konkave Form im eingebauten Zustand
erhalten.
15. Siebbelag nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennlamellen (11) mit in Förderrichtung abgebenden Seiten die Seitenwangen der
Siebmaschine oder der Siebelementenrahmen und/oder die Siebbelagsfestigung überragen
und mit der Nachbarlamelle eine nahezu spaltfreie Abgabekante bilden.
1. A screen lining comprising a plurality of separating plates (11) disposed in stages
one behind the other and vibrating or oscillating together with the machine, in which
case, when viewed in screening direction (R), a quantity of the material to be screened,
in particular two-dimensional elements, passes from one side of the separating plate
to the separating plate lying downstream thereof and can be directed into the overflow,
and the other portion of the material to be screened, in particular three-dimensional
elements, moves from the other side of the separating plate (11) to the collection
point located behind or beneath it, characterized in that the individual separating plates (11) of the screen lining are detachably secured
with positive fit in the screening machine, and the side walls (5), screen element
frame, side members or screen-lining mount (1) have rows of recesses (8) or projections
(17) for the separating plates (11, 14).
2. A screen lining according to Claim 1, characterized in that the separating plates (11) are secured via a snap-in connection.
3. A screen lining according to Claim 1 or 2, characterized in that the spacing and/or inclination of the separating plates (11) can be adjusted by degrees
(and/or are infinitely adjustable).
4. A screen lining according to Claim 1, 2 or 3 characterized in that, at the ends of both sides extending parallel to the conveying direction, preferably
the narrow sides (10), the separating plates (11) have projections (9), by means of
which they positively engage, particularly with a snap-in action, in recesses (8)
provided on the side walls of screen element frames or on the screen-lining mount
(1) of the screening machine.
5. A screen lining according to Claim 1, 2 or 3 characterized in that the ends or side members of the separating plates (11) positively engage, particularly
with a snap-in action, in recesses (8) provided on the side walls of screen element
frames or on the screen-lining mount (1) of the screening machine.
6. A screen lining according to one of the preceding claims, characterized in that, at the ends of both sides extending parallel to the conveying direction, the separating
plates (14) have recesses (15), in which projections (17) of the side walls (16) of
the screening machine or of the screen element frame or of the side members and/or
of the screen-lining mount (1) positively engage, particularly with a snap-in action.
7. A screen lining according to one of the preceding claims, characterized in that the side walls are each formed by a plastic profile (1) which fits tightly over a
carrier profile (2) of the screening machine.
8. A screen lining according to Claim 7, characterized in that a cover strip (12) is snapped into place on the plastic profile (1), and fits tightly
over the projections (9) and/or sides - extending parallel to the conveying direction
- of the separating plates (11).
9. A screen lining according to one of the preceding claims, characterized in that the separating plates (11) or the plastic side profiles (1a, 1b, 1 c) are marked
in different colours for different inclinations.
10. A screen lining according to one of the preceding claims, characterized in that the separating plates (11, 14) are made of metal and/or plastic, particularly polyurethane.
11. A screen lining according to one of the preceding claims, characterized in that the separating plates (11) are made of metal or polyurethane, and the side fastening
elements, which engage in the gripping strips or in which the gripping strips engage,
are made of polyurethane.
12. A screen lining according to one of the preceding claims, characterized in that, when viewed in conveying direction (R), the separating plates (11) have a concave
(11 a), straight (11) or convex (11 b) surface as a curved line and/or as a polygon.
13. A screen lining according to Claim 12, characterized in that the separating plates (11) are curved in such a way that their upper sides have a
convex curve, and the lines of equal height are at right angles to the conveying direction
(R) of the screened material.
14. A screen lining according to one of the preceding claims, characterized in that the flexible separating plates (11) have a flat shape with no curve in the non-installed
state and assume their curved convex or concave shape in the installed state.
15. A screen lining according to one of the preceding claims, characterized in that the separating plates (11) with sides yielding in conveying direction overlap the
side walls of the screening machine or of the screen element frames and/or of the
screen-lining mount (1) and, together with the adjacent plate, form a virtually gap-free
discharging edge.
1. Panneau de criblage comprenant plusieurs lamelles de séparation (11) disposées de
manière étagée les unes derrière les autres, vibrant ou oscillant avec la machine,
une quantité du produit à cribler, en particulier des éléments de forme plane, parvenant,
vu dans la direction de criblage (R), d'un côté de la lamelle de séparation sur la
lamelle postérieure et pouvant être guidée dans le trop-plein, et l'autre partie du
produit à cribler, en particulier des éléments en forme de corps, parvenant par l'autre
côté de la lamelle de séparation (11) à l'endroit de collecte placé à l'arrière ou
en dessous, caractérisé en ce que les lamelles de séparation individuelles (11) du panneau de criblage sont fixées
de manière amovible par coopération de forme dans la machine de criblage et les joues
latérales (5), le cadre des éléments de criblage, les parties latérales ou la fixation
du panneau de criblage (1), présentent des rangées de creux (8) ou de saillies (17)
pour les lamelles de séparation (11, 14).
2. Panneau de criblage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la fixation des lamelles de séparation (11) présente un assemblage à enclenchement.
3. Panneau de criblage selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les écartements mutuels et/ou l'inclinaison des lamelles de séparation (11) sont
réglables par paliers (et/ou en continu).
4. Panneau de criblage selon l'une des revendications 1, 2 et 3, caractérisé en ce que les lamelles de séparation (11) présentent aux extrémités des deux côtés s'étendant
parallèlement à la direction de transport, de préférence les petits côtés (10), des
saillies (9) par lesquelles elles s'insèrent par coopération de forme, en particulier
par enclenchement, dans des creux (8) sur les joues latérales du cadre des éléments
de criblage ou sur la fixation du panneau de criblage (1) de la machine de criblage.
5. Panneau de criblage selon l'une des revendications 1, 2 et 3, caractérisé en ce que les lamelles de séparation (11) s'insèrent par coopération de forme, en particulier
par enclenchement, par leurs extrémités ou parties latérales dans des creux (8) sur
les joues latérales du cadre des éléments de criblage ou sur la fixation du panneau
de criblage (1) de la machine de criblage.
6. Panneau de criblage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les lamelles de séparation (14) présentent aux extrémités des deux côtés, s'étendant
parallèlement à la direction de transport, des creux (15) dans lesquels s'insèrent
par coopération de forme, en particulier par enclenchement, des saillies (17) des
joues latérales (16) de la machine de criblage ou du cadre des éléments de criblage
ou des parties latérales et/ou de la fixation du panneau de criblage (1).
7. Panneau de criblage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les joues latérales sont formées chacune par un profilé de matière plastique (1),
qui recouvre un profilé support (2) de la machine de criblage.
8. Panneau de criblage selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une barre de couverture (12) est fixée par enclenchement sur le profilé de matière
plastique (1), laquelle barre recouvre les saillies (9) et/ou les côtés des lamelles
de séparation (11) situés parallèlement à la direction de transport.
9. Panneau de criblage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les lamelles de séparation (11) ou les profilés de matière plastique latéraux (1a,
1b, 1c) sont caractérisés pour des inclinaisons différentes dans des couleurs différentes.
10. Panneau de criblage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les lamelles de séparation (11, 14) sont fabriquées en métal et/ou en matière plastique,
en particulier en polyuréthanne.
11. Panneau de criblage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les lamelles de séparation (11) sont en métal ou en polyuréthanne, et les parties
de fixation latérales, qui s'engagent dans les barres de réception ou dans lesquelles
s'engagent les barres de réception, sont en polyuréthanne.
12. Panneau de criblage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les lamelles de séparation (11), vu dans la direction de transport (R), présentent
une surface concave (11a), rectiligne (11) ou convexe (11b) sous forme de courbe et/ou
de polygone.
13. Panneau de criblage selon la revendication 12, caractérisé en ce que les lamelles de séparation (11) sont cintrées de telle sorte que leur côté supérieur
a une pliure convexe et les lignes de même hauteur se situent perpendiculairement
à la direction de transport (R) du produit à cribler.
14. Panneau de criblage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les lamelles de séparation élastiques (11) présentent, dans l'état de non montage,
une forme non cintrée plane et leur forme cintrée convexe ou concave est obtenue dans
l'état de montage.
15. Panneau de criblage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les lamelles de séparation (11) dépassent, par des côtés de distribution dans la
direction de transport, les joues latérales de la machine de criblage ou le cadre
des éléments de criblage et/ou la fixation du panneau de criblage, et forment avec
la lamelle voisine une arête de distribution pratiquement sans interstice.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente