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(11) |
EP 2 394 028 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.06.2016 Patentblatt 2016/22 |
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Anmeldetag: 02.02.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2010/000105 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/088881 (12.08.2010 Gazette 2010/32) |
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Abdichtvorrichtung an dem Schaufelschaft einer Rotorstufe einer axialen Strömungsmaschine
und ihre Verwendung
Sealing apparatus at the blade shaft of a rotor stage of an axial turbomachine and
the use thereof
Dispositif d'étanchéité sur l'arbre à aubes d'un étage de rotor d'une turbomachine
axiale et son utilisation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
05.02.2009 DE 102009007664
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.12.2011 Patentblatt 2011/50 |
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Patentinhaber: MTU Aero Engines AG |
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80995 München (DE) |
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Erfinder: |
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- FELDMANN, Manfred
82223 Eichenau (DE)
- UECKER, Markus
80796 München (DE)
- HEIDENREICH, Benedikt
80992 München (DE)
- FRENO, Dieter
81667 München (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 898 049 DE-A1- 3 743 253 US-A- 5 443 365
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EP-A2- 0 043 300 DE-A1-102007 050 917 US-A1- 2007 269 315
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abdichtvorrichtung nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1, wie in der Druckschrift
DE 37 43 253 A1 beschrieben.
[0002] Derartige Abdichtvorrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt.
[0003] In der
WO 097 016 95 ist beispielsweise eine Turbinenstufe offenbart, an der die Schaufelfüße der einzelnen
Schaufeln mit einer doppelwandigen Schottwand ausgerüstet sind. Ferner werden die
einzelnen Schaufeln in axialer Richtung durch weiteren Abdichtplatten gehalten, welche
gleichzeitlich den Schaufelfzißabschnitt abdichten, wobei die weitere Abdichtplatten
sowohl an einer dafür vorgesehenen Kante des inneren Rotors als auch an einer Kante
des Schaufelfußes eingesetzt werden. Da die Abdichtplatten ebenfalls als Befestigung
der Schaufeln vorgesehen sind, erfahren sie sowohl in axialer als auch in radialer
Richtung hohe mechanische Beanspruchungen, die mit fortschreitender Lebensdauer zum
Versagen der Abdichteigenschaften zwischen den Platten führen kann. Ferner entstehen
an den Enden der Schottwände am Schaufelfuß hohe Spannungsspitzen durch die Torsion
der Schaufel, Fliehkräfte und weitere Torsionsspannungen, die durch Gaskräfte verursacht
werden. Diese Spannungsspitzen können die Ursache für Materialermüdung oder gar Bauteilversagen
sein, weswegen die Schottwände an dieser Stelle besonders stabil und der Schaufelfuß
in axialer Richtung besonders lang ausgebildet sein müssen.
[0004] Die
GB 1 295 003 offenbart einen Rotor für eine Strömungsmaschine, welcher eine Vielzahl von Schaufeln
mit Schaufelfüßen aufweist, die in einem regelmäßigen Abstand durch Einklinken von
seitlichen bimetallischen Platten an der Peripherie eines Rotors positioniert werden.
Dabei weisen der Rotor sowie die zu montierenden Schaufeln eine U-förmige Kante auf,
in der die bimetallischen Platten eingeklinkt werden. Durch diese Konstruktion wird
einerseits sichergestellt, dass die an der Peripherie des Rotors montierten Schaufeln
in ihrer Position sicher gehalten werden und anderseits dass die Druckverluste im
Strömungsquerschnitt reduziert werden. Da jedoch für eine Rotorstufe mehrere Platten
notwendig sind, sind Druckverluste nicht vollständig auszuschließen und die Montage
der einzelnen Bauteile ist außerdem zeitaufwändig. Außerdem müssen äußerst geringe
Toleranzen der Bauteile eingehalten werden und die durch die Betriebstemperatur verursachte
Expansion der Bauteile dabei berücksichtigt werden. Aufgrund des Einflusses hoher
Temperaturen und Zentrifugalkräften beim Betrieb kann sich ferner die relative Position
der Schlitze ändern, was zur Plattenscherung oder sogar Plattenbruch führen kann.
Weiterhin kann dadurch ein Verlust der Dichteigenschaften resultieren.
[0005] Aus der
DE 4 110 214 A1 ist eine Befestigungsvorrichtung für Innenenden von Turbinenlaufschaufeln bekannt,
welche am inneren Rotor befestigt werden. Die Schaufelinnenenden weisen Teile mit
einer hakenartigen Konfiguration im Bereich des Schaufelfußes auf, welche in durch
Flansche gebildete und in axialem Abstand längs des inneren Rotors angeordneten Nuten
aufgenommen werden. Dabei werden die hackenartigen Teile durch eine Verriegelungsvorrichtung
durch passgenauen Eingriff mit den Nuten abgesichert, so dass radiale und axiale Bewegungen
relativ zum Rotorgehäuse verhindert werden. Auch hier sind die Schaufeln am Rotor
nacheinander angeordnet, so dass zwischen den einzelnen Schaufeln und deren Befestigungen
offene Schlitze entsehen können. Insbesondere müssen sowohl für die Montage als auch
wegen der Berücksichtigung der thermischen Expansion der Bauteile auch hier äußerst
geringe Toleranzen eingehalten werden. Druckverluste sind daher nicht vollständig
auszuschließen und außerdem treten hohe mechanischen Beanspruchungen an den Befestigungsvorrichtungen
auf, welche in einer reduzierten Lebensdauer und in einem Verlust der Abdichteigenschaften
mit fortschreitender Benutzungsdauer resultieren.
[0006] Aus der
WO 031 046 17 ist eine Dichtungsanordnung für den Rotor einer Turbomaschine zum Abdichten zwischen
einem Schaufelfuß und einer seitlich angeordneten Wärmeabschirmung bekannt. Dabei
werden T-förmige Abdichtelemente in dafür vorgesehene Schlitze des Schaufelfußes und
der Wärmeabschirmung aufgenommen. Die Dichtungsanordnung verwendet dabei Abdichtelemente,
die im Gegensatz zum vorher genannten Stand der Technik nicht gleichzeitig als Befestigungselemente
dienen. Dadurch sind die mechanischen Belastungen an den Abdichtelementen reduziert,
und die Abdichteigenschaften nicht mehr so drastisch von der Nutzungsdauer der Bauteile
abhängig. Durch die Verwendung von einzelnen Abdichtelementen, die separat hergestellt
werden müssen, als auch durch die Notwendigkeit Schlitze sowohl am Schaufelfuß jeder
einzelnen Schaufel als auch an der Wärmabschirmung bereit zu stellen, ist diese Methode
jedoch sehr zeitaufwändig und mit hohen Kosten sowohl bei der Bauteilherstellung als
auch bei der Montage der Schaufeln am inneren Rotor verbunden. Ferner sind wegen der
Schlitze massive und damit schwere Bauteile notwendig.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Lösungen
des Standes der Technik zu vermeiden und eine verbesserte Lösung zum Abdichten des
Strömungsquerschnitts eines Rotors zur Verfügung zu stellen. Ferner soll eine Lösung
bereitgestellt werden, welche eine einfache und kostengünstige Herstellung der Abdichtvorrichtungen
zum Abdichten des Strömungsquerschnitts eines Rotors ermöglicht, wodurch auch die
Montagezeit der einzelnen Schaufeln am Rotor reduziert wird und die Leistung der Strömungsmaschine
gesteigert wird. Gleichzeitig sollen die mechanischen Beanspruchungen, welchen die
Enden der Schottwände am Schaufelfuß ausgesetzt sind, ebenfalls reduziert werden und
eine sichere, dauerhafte Abdichtung des Strömungsquerschnitts sowie eines Rotors einer
Strömungsmaschine ermöglicht werden.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zum Abdichten des Strömungsquerschnitts
eines Rotors einer Strömungsmaschine gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0009] Die erfindungsgemäße Abdichtvorrichtung zum Abdichten des Rotors einer Strömungsmaschine
befindet sich an dem Schaufelschaft der Laufschaufeln einer Rotorstufe einer axialen
Strömungsmaschine, wobei mehrere Schaufeln in Umfangsrichtung nebeneinander auf dem
Rotor angeordnet sind. Die Abdichtvorrichtung weist am Schaufelschaft in axialer Richtung
nach vorne und hinten hervorstehende Bodenplatten und in radialer Richtung sich entlang
des Schaufelschafts erstreckenden Schottwände auf, die dabei eine doppelwandige Dichtung
in axialer Richtung ausbilden. Der Übergangsquerschnitt von den Bodenplatten zu den
Schottwänden ist dabei vorzugsweise abgerundet, bzw. parabolisch ausgebildet. Ferner
ist zumindest eine der beiden Schottwände bezüglich des Schaufelfußrandes auf Höhe
eines identischen radialen Abstands zur Rotorachse in Richtung der radialen Längsachse
des Schaufelschafts nach Innen versetzt.
[0010] Dadurch wird erreicht, dass die Spannungsspitzen, welche durch die Torsion der Schaufel
ausgehend vom äußeren Deckband, oder durch Fliehkräfte eingeleitete Spannungen am
inneren Deckband oder weitere durch Gaskräfte verursachten Torsionsspannungen, an
den Enden der Schottwände am Schaufelfuß reduziert werden. Durch den Versatz von zumindest
einer der Schottwände bezüglich des Schaufelfußrandes in Richtung der radialen Längsachse
des Schaufelschafts wird außerdem erreicht, dass die Schaufelfußlänge in axialer Richtung
verringert wird. Diese Verringerung der Schaufelfußlänge ermöglicht wiederum eine
kostengünstigere Herstellung der Bauteile, da weniger Material für das Bauteil notwendig
ist, sowie eine gesteigerte Leistung der Strömungsmaschine, da das gesamte Gewicht
der Maschine dadurch verringert wird. Ferner wird ein vermindertes Bruch-Risiko im
Fall einer vorhandenen Plattenscherung aufgrund des Einflusses hoher Temperaturen
und Zentrifugalkräften beim Betrieb der Strömungsmaschine erzielt. Die homogene Verteilung
der mechanischen Spannungen am Ansatz der Schaufel bewirkt außerdem eine geringere
punktuell konzentrierte Materialbeanspruchung des Bauteils, welche schonend für die
Bauteile ist und in einer verlängerten Lebensdauer resultiert. Durch diese Konstruktion
besteht die Abdichtvorrichtung außerdem aus einem einzigen massiven Bauteil. Mit der
Spannungsreduzierung und der Homogenisierung der mechanischen Spannungen am Schaufelschaftansatz
wird es außerdem möglich, die Dicke der Schottwände zu reduzieren, was zu einer weiteren
Gewichtsreduzierung und dementsprechend zu einer weiteren Leistungssteigerung der
Strömungsmaschine führt. Ferner kann die Höhe des Schaufelschafts ebenfalls reduziert
werden.
[0011] Erfindungsgemäß sind zwei in radialer Richtung ausgebildete Schottwände, die sich
von den hervorstehenden Bodenplatten in Richtung der Rotorachse erstrecken, insgesamt
parabelförmig ausgebildet.
[0012] Durch die Wahl der parabolischen Form des Übergangsquerschnitts an der Verbindung
zwischen der Bodenplatte und der radialen Schottwand als auch durch die Wahl der von
den hervorstehenden Bodenplatten in Richtung der Rotorachse sich parabolisch erstreckende
Schottwand, wird eine optimierte Dichtung geschaffen, welche die mechanischen Spannungen
am Ansatz des Schaufelblatts weiter reduziert als auch die homogene Spannungsverteilung
der Spannungen am Ansatz unterstützt.
[0013] Die getrennt hergestellten Bauteile können beispielsweise durch Schweißen miteinander
verbunden werden und die Abdichtvorrichtung mit einer reibungsmindernden Beschichtung
beschichtet sein.
[0014] Stellt man sich eine Abdichtvorrichtung vor, welche aus zwei miteinander verbundenen
T-Stücken besteht und an einem Schaufelschaft einer Schaufel verbunden ist, wirkt
sich eine Kraft auf den nach außen gerichteten Platten in einer mechanischen Spannungsspitze
im Bereich der zwei T-Verbindungen am Ansatz des Schaufelblattes aus. Die Kräfte,
welche unter anderem auf die in axialer Richtung hervorstehenden Bodenplatten der
Laufschaufeln ausgeübt werden, resultieren dagegen durch ihre gesamte Form und durch
die Lage der Abdichtvorrichtung in einer homogenen Verteilung der mechanischen Spannungen
im Bereich des Schaufelblattansatzes. In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung
ist die Wandstärke der Bodenplatten größer als die Wandstärke der radialen Schottwände.
Dadurch wird beispielsweise eine Verstärkung des abgerundeten oder parabolischen Übergangsquerschnittes
der Verbindungsstelle mit dem Schaufelfußtisch und mit den radialen Schottwände erreicht
und gleichzeitig die Möglichkeit der Anpassung an vorgegebene breitere Ausdehnungsschlitze
geschaffen.
[0015] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung besitzt zumindest eine der axial
hervorstehenden Bodenplatten und der Schaufelfußtiscb, unterschiedliche Neigungen.
Die erfindungsgemäße Abdichtvorrichtung ist somit in einer Vielzahl von verschiedenen
Triebwerksarten anwendbar. Unterschiedliche Neigungen sind ferner als Anpassungsparameter
für vorgegebene Ausdehnungsschlitze vorgesehen.
[0016] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung mündet der Schaufeltisch in zumindest
einer der hervorstehenden Bodenplatten L-förmig ein. Dadurch wird eine besonders effiziente
Verteilung der an den axial hervorstehenden Bodenplatten ausgeübten Kräfte und eine
weitere Homogenisierung der mechanischen Spannungen im Bereich des Schaufelblattansatzes
erzielt, insbesondere wenn die Neigung des Schaufelschafts und der axial hervorstehenden
Bodenplatten unterschiedlich sind.
[0017] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung mündet der Schaufeltisch in die
zwei hervorstehenden Bodenplatten U-formig ein. Dadurch wird eine besonders effiziente
Verteilung der an den axial hervorstehenden Bodenplatten ausgeübten Kräfte und eine
weitere Homogenisierung der mechanischen Spannungen im Bereich des Schaufelblattansatzes
erzielt, insbesondere wenn die Neigung der zwei axial hervorstehenden Bodenplatten
symmetrisch ist.
[0018] In einem anderen vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung wird der Schaufelfußtisch
gerade, geneigt oder gewölbt ausgebildet. Eine gerade Konfiguration des Schaufelfußtisches
ist besonders vorteilhaft, wenn die in axialer Richtung hervorstehenden Bodenplatten
ebenfalls gerade und in der gleichen Ebene ausgebildet sind, und insbesondere dann
wenn die Strömungsmaschine einen konstanten Strömungsquerschnitt aufweist. Eine geneigte
Konfiguration des Schaufelfußtisches ist besonders vorteilhaft wenn die in axialer
Richtung hervorstehenden Bodenplatten unterschiedliche Neigungen aufweisen und/oder
wenn der Strömungsquerschnitt der Strömungsmaschine sich ändert. Eine gewölbte Konfiguration
des Schaufelfußtisches ist besonders vorteilhaft, um in speziellen Konfigurationen
der Bodenplatten und/oder der Schottwände die Verbindungsstellen optimal zu verstärken.
[0019] In einem anderen vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Schaufel
und die Abdichtvorrichtung einstückig ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass keine
Befestigungsschlitze, weder am Schaufelschaft noch an der Rotorstufe mit äußerst geringen
Toleranzen, für das Einklinken von seitlichen Abdichtplatten, die ebenfalls mit äußerst
geringen Toleranzen hergestellt werden müssten, notwendig sind. Ein weiterer Vorteil
besteht darin, dass bei der Montage nur noch ein einziges Bauteil an der Rotorstufe
angeordnet werden muss, um eine in Umfangsrichtung doppelwandige Dichtung bereitzustellen.
[0020] In einem anderen vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung bilden die Schaufel
und die Abdichtvorrichtung zwei getrennte Bauteile, welche aneinander angeordnet werden.
Die getrennt hergestellten Bauteile können beispielsweise durch Schweißen miteinander
verbunden werden und die Abdichtvorrichtung mit einer reibungsmindernden Beschichtung
beschichtet sein.
[0021] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Abdichten des Strömungsquerschnitts eines Rotors
findet sowohl in Turbinen als auch in Verdichtern von Gasturbinenanlagen und im Allgemeinen
in Strömungsmaschinen Verwendung.
[0022] Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden zusammen mit den Zeichnungen
dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
[0023] Es zeigt:
- Fig. 1
- einen schematischen Längsschnitt durch einen Abschnitt einer Rotorstufe 5, die eine
Abdichtvorrichtung 2 gemäß der vorliegenden Erfindung enthält;
- Fig. 2
- einen schematischen Längsschnitt durch die Abdichtvorrichtung 2 gemäß dem ersten vorteilhaften
Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Fig. 3
- einen schematischen Längsschnitt durch die Abdichtvorrichtung 2 gemäß dem zweiten
vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Fig. 4
- einen schematischen Längsschnitt durch die Abdichtvorrichtung 2 gemäß dem dritten
vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0024] Fig. 1 zeigt einen Teil eines Rotors, an dem eine Schaufel angeordnet ist, welche
eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung enthält Wegen der Übersichtlichkeit
wird im folgenden nur auf den abgebildeten Ausschnitt eingegangen, der sich aber über
den ganzen Umfang des Rotors wiederholt. Die neben der Rotorwelle seitlich angedeuteten
Bauteile 11 weisen abgerundete Ecken auf und definieren jeweils Ausdehnungsschlitze
3 für die Aufnahme der in axialer Richtung hervorstehenden Bodenplatte 6 des Abdichtelements
1. Jedes Abdichtelement weist dabei einen Schaufelfußtisch 8 mit zwei in axialer Richtung
hervorstehenden Bodenplatten 6 und zwei zum Zentrum des Rotors 5 gerichteten und mit
der in axialer Richtung hervorstehenden Bodenplatte 6 verbundene parabolisch ausgebildeten
Schottwand 7, 7' auf. Die Abdichtelemente 1 können dabei als Segmente eines Rings
angesehen werden, bei denen die Schaufelfußtische 8 radial angeordnet sind, und bei
denen die Schottwände 7,7' eine doppelwandige Dichtungsringscheibe definieren. Die
Dichtungsringscheibensegmente werden stark zusammengepresst, so dass sich zwischen
den aneinander angrenzenden Enden der einzelnen Segmente keine Leckströmung ausbilden
kann. Gleichzeitig wird genügend Raum für die durch die Betriebstemperatur verursachte
Ausdehnung in Umfangsrichtung der Abdichtelemente 1 gelassen. In dem in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel ist außerdem angedeutet, wie jede in axialer Richtung hervorstehende
Bodenplatte 6 in einem radial und in Umfangsrichtung verlaufenden Ausdehnungsschlitz
3 untergebracht ist, welcher durch an der Rotorwelle 5 seitlich angeordnete Bauteile
11 gebildet ist. Dadurch wird bereits die Leckströmung, wegen der verkleinerten offenen
Fläche, reduziert. Die Vorrichtung weist eine Abdichtvorrichtung 2 auf, welche zwei
parabolisch ausgebildete Schottwände 7, 7' enthält, die bezüglich des Schaufelfußrandes
14, 14' in axialer Richtung zueinander hin versetzt sind. Durch den Versatz 12 der
zwei Schottwände 7, 7' bezüglich des Schaufelfußrandes 14, 14'in Richtung der radialen
Längsachse 13 des Schaufelschafts 4 werden die Spannungsspitzen an den Enden der Schottwände
7, 7' am Schaufelschaft 4 erheblich verringert. Durch die optimierte parabolische
Ausbildung der Abdichtvorrichtung 2 im unteren Bereich des Schaufelschafts 4, wird
eine stabile Abdichtung geschaffen, die in die Schaufel integriert ist und die weiterhin
nicht als eine Befestigung der Schaufel am Rotor verwendet wird, so dass die Abdichtvorrichtung
2, abgesehen von der durch die Betriebstemperatur und von den Zentrifugalkräften verursachte
Ausdehnung, keinen zusätzlichen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt wird.
[0025] Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die Abdichtvorrichtung 2, gemäß einer ersten
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Hier besitzen die in axialer Richtung hervorstehenden
Bodenplatten 6 sowie der Schaufelfußtisch 8 die gleiche Neigung und liegen in der
gleichen Ebene. Die sich nach unten und in radialer Richtung erstreckenden Schottwände
7, 7' bilden mit den hervorstehenden Bodenplatten 6 und mit dem Schaufelfußtisch 8
gerundete Verbindungen aus und laufen in Richtung der Rotorachse. In diesem Beispiel
ist außerdem die Wandstärke des Schaufelfußtisches 8, der Bodenplatten 6 und der Schottwände
7, 7' gleich. Ferner weist die Abdichtvorrichtung 2 zwei unterschiedlich ausgebildete
Schottwände 7, 7' auf. Die in der Zeichnungsebene rechte Schottwand 7' ist L-förmig
ausgebildet und läuft parallel zu der Längsachse 13 des Schaufelschafts 4, während
die in der Zeichnungsebene linke Schottwand 7 in Richtung der Längsachse 13 des Schaufelschafts
4 gerade zuläuft und bezüglich des Schaufelfußrandes 14 nach Innen versetzt ist. Durch
den Versatz 12 der in der Zeichnungsebene linken Schottwand 7 bezüglich des Schaufelfußrandes
14 in Richtung der radialen Längsachse 13 des Schaufelschafts 4 werden die Spannungsspitzen
an den Enden der Schottwände 7, 7' am Schaufelschaft 4 erheblich verringert.
[0026] Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch die Abdichtvorrichtung 2, gemäß einer zweiten
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Hier besitzen die in axialer Richtung hervorstehenden
Bodenplatten 6 sowie der Schaufelfußtisch 8 unterschiedliche Neigungen und liegen
auf verschiedenen Ebenen. Die sich nach dem Rotorzentrum und in radialer Richtung
erstreckenden parabolischen Schottwände 7, 7' bilden mit den hervorstehenden Bodenplatten
6 und mit dem Schaufelfußtisch 8 parabolische Verbindungen aus und verlaufen parabolisch
in Richtung der Rotorachse und anschließend parallel zueinander. Der Schaufelfußtisch
8 mündet hier außerdem L-förmig in der Zeichnungsebene rechts dargestellten hervorstehenden
Bodenplatte 6. In diesem Beispiel ist ferner die Wandstärke des Schaufelfußtisches
8 und der Bodenplatten 6 größer als die Wandstärke der Schottwände 7, 7'. Die in der
Zeichnungsebene rechte Schottwand 7' ist außerdem in Richtung der Längsachse 13 des
Schaufelschafts 4 zuerst parabelförmig und anschließend gerade ausgebildet und bezüglich
des Schaufelfußrandes 14' nach Innen versetzt. Durch den Versatz 12 der in der Zeichnungsebene
rechten Schottwand 7' bezüglich des Schaufelfußrandes 14' in Richtung der radialen
Längsachse 13 des Schaufelschafts 4 werden die Spannungsspitzen an den Enden der Schottwände
7, 7' am Schaufelschaft 4 erheblich verringert, da hierdurch der Kraftfluss der eingeleiteten
Kräfte optimiert wird.
[0027] Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch die Abdichtvorrichtung 2, gemäß einer dritten
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Hier besitzen die in axialer Richtung hervorstehenden
Bodenplatten 6 sowie der Schaufelfußtisch 8 zwar die gleiche Neigung, liegen jedoch
auf unterschiedlichen Ebenen. Die sich nach dem Rotorzentrum und in radialer Richtung
erstreckenden und parabolisch zulaufenden Schottwände 7, 7' bilden mit den hervorstehenden
Bodenplatten 6 und mit dem Schaufelfußtisch 8 abgerundete Verbindungen aus und laufen
parabolisch in Richtung der Rotorachse zu. In diesem Beispiel ist ferner die Wandstärke
der Schottwände 7, 7' größer als die Wandstärke des Schaufelfußtisches 8 und der Bodenplatten
6. Die in der Zeichnungsebene rechte Schottwand 7' ist außerdem in Richtung der Längsachse
13 des Schaufelschafts 4, d.h. in radialer Richtung im Bezug auf die axiale Strömungsmaschine,
zuerst parabelförmig und anschließend geradlinig ausgebildet. Dabei ist im vorliegenden
Ausführungsbeispiel etwa das letzte Drittel als Gerade ausgebildet, während die ersten
beiden Drittel des Schaufelschafts 4 in etwa eine Parabel bilden. Bezüglich des Schaufelfußrandes
14' ist die in der Zeichnungsebene rechte Schottwand 7' nach Innen versetzt. Durch
den Versatz 12 der in der Zeichnungsebene rechten Schottwand 7' bezüglich des Schaufelfußrandes
14' in Richtung der radialen Längsachse 13 des Schaufelschafts 4 werden die Spannungsspitzen
an den Enden der Schottwände 7, 7' am Schaufelschaft 4 erheblich verringert.
1. Abdichtvorrichtung (2) an einem Schaufelschaft (4) einer Rotorstufe einer axialen
Strömungsmaschine, wobei mehrere Schaufeln in Umfangsrichtung nebeneinander auf einem
Rotor (5) angeordnet sind und wobei die Abdichtvorrichtung (2) am Schaufelschaft (4)
in axialer Richtung hervorstehende Bodenplatten (6) und in radialer Richtung sich
entlang des Schaufelschafts (4) erstreckende Schottwände (7, 7') aufweist, die eine
doppelwandige Dichtung (10) in axialer Richtung bilden, wobei von der Bodenplatte
(6) zu der Schottwand (7, 7') ein abgerundeter oder ein parabolischer Übergangsquerschnitt
vorgesehen ist, wobei zumindest eine der Schottwände (7, 7') bezüglich eines Schaufelfußrandes
(14, 14') in Richtung der radialen Längsachse (13) des Schaufelschafts (4) versetzt
ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Schottwände (7, 7') in Richtung der Rotorachse parabelförmig ausgebildet
ist.
2. Abdichtvorrichtung (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke der Bodenplatten (6) größer als die Wandstärke der radialen Schottwände
(7, 7') ist.
3. Abdichtvorrichtung (2) nach einem der Patentansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schaufelfußtisch (8) und zumindest eine der beiden Bodenplatten (6) unterschiedliche
Neigungen besitzen.
4. Abdichtvorrichtung (2) nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einmündung des Schaufelfußtisches (8) in zumindest einer der hervorstehenden
Bodenplatten (6) durch eine abgerundete L-förmige Verbindung ausgebildet ist.
5. Abdichtvorrichtung (2) nach einem der Patentansprüche 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einmündung des Schaufelfußtisches (8) in den hervorstehenden Bodenplatten (6)
durch eine abgerundete U-förmige Verbindung ausgebildet ist.
6. Abdichtvorrichtung (2) nach einem der Patentansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaufelfußtisch (8) gerade, geneigt oder gewölbt ausgebildet ist.
7. Abdichtvorrichtung (2) nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtvorrichtung (2) mit der Schaufel einstückig ausgebildet sind.
8. Abdichtvorrichtung (2) nach einem der Patentansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtvorrichtung (2) und die Schaufel als zwei getrennte Bauteile ausgebildet
sind.
9. Verwendung der Abdichtvorrichtung (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche in einer
Gasturbine.
1. Sealing apparatus (2) at a blade shaft (4) of a rotor stage of an axial turbomachine,
wherein a plurality of blades is arranged next to each other on a rotor (5) in the
circumferential direction, and wherein the sealing apparatus (2) has base plates (6)
protruding in the axial direction on the blade shaft (4) and bulkheads (7, 7') extending
in the radial direction along the blade shaft (4), which bulkheads form a double-walled
seal (10) in the axial direction, wherein from the bottom plate (6) to the bulkhead
(7, 7'), a rounded or a parabolic transitional cross section is provided, wherein
at least one of the bulkheads (7, 7') is offset in relation to a blade root edge (14,
14') in the direction of the radial longitudinal axis (13) of the blade shaft (4),
characterised in that at least one of the bulkheads (7, 7') is formed to be parabolic in the direction
of the rotor axis.
2. The sealing apparatus (2) as claimed in claim 1, characterised in that the wall thickness of the bottom plate (6) is greater than the wall thickness of
the radial bulkheads (7, 7').
3. The sealing apparatus (2) as claimed in any one of patent claims 1 to 2, characterised in that a blade root table (8) and at least one of the two bottom plates (6) have different
inclinations.
4. The sealing apparatus (2) as claimed in patent claim 3, characterised in that the transition of the blade root table (8) into at least one of the protruding bottom
plates (6) is formed by a rounded L-shaped connection.
5. The sealing apparatus (2) as claimed in any one of patent claims 3 to 4, characterised in that the transition of the blade root table (8) into the protruding bottom plates (6)
is formed by a rounded U-shaped connection.
6. The sealing apparatus (2) as claimed in any one of patent claims 3 to 5, characterised in that the blade root table (8) is formed to be straight, inclined or curved.
7. The sealing apparatus (2) as claimed in any one of patent claims 1 to 6, characterised in that the sealing apparatus (2) is formed to be integral with the blade.
8. The sealing apparatus (2) as claimed in any one of patent claims 1 to 7, characterised in that the sealing apparatus (2) and the blade are formed as two separate components.
9. The use of the sealing apparatus (2) as claimed in any one of the preceding claims
in a gas turbine.
1. Dispositif d'étanchéité (2) sur un arbre à aubes (4) d'un étage de rotor d'une turbomachine
axiale, dans lequel plusieurs aubes sont disposées côte à côte sur un rotor (5) dans
la direction circonférentielle, et dans lequel le dispositif d'étanchéité (2) sur
l'arbre à aubes (4) présente des plaques de base (6) dépassant dans la direction axiale
et des cloisons étanches (7, 7') s'étendant dans la direction radiale le long de l'arbre
à aubes (4) et formant un joint d'étanchéité à double paroi (10) dans la direction
axiale, dans lequel une section transversale de transition arrondie ou parabolique
est prévue de la plaque de base (6) à la cloison étanche (7, 7'), dans lequel au moins
l'une des cloisons étanches (7, 7') est décalée par rapport à un bord d'emplanture
d'aube (14, 14') en direction de l'axe longitudinal radial (13) de l'arbre à aubes
(4), caractérisé en ce qu'au moins l'une des cloisons étanches (7, 7') a une forme parabolique en direction
de l'axe de rotor.
2. Dispositif d'étanchéité (2) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'épaisseur des plaques de base (6) est supérieure à l'épaisseur des cloisons étanches
(7, 7') radiales.
3. Dispositif d'étanchéité (2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 2, caractérisé en ce qu'un plateau d'emplanture d'aube (8) et au moins l'une des deux plaques de base (6)
présentent des inclinaisons différentes.
4. Dispositif d'étanchéité (2) selon la revendication 3, caractérisé en ce que la jonction du plateau d'emplanture d'aube (8) dans au moins l'une des plaques de
base (6) faisant saillie est réalisée par un raccord arrondi en forme de L.
5. Dispositif d'étanchéité (2) selon l'une quelconque des revendications 3 à 4, caractérisé en ce que la jonction du plateau d'emplanture d'aube (8) dans les plaques de base (6) faisant
saillie est réalisée par un raccord arrondi en forme de U.
6. Dispositif d'étanchéité (2) selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que le plateau d'emplanture d'aube (8) est réalisé pour être droit, incliné ou courbe.
7. Dispositif d'étanchéité (2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif d'étanchéité (2) est réalisé intégralement avec l'aube.
8. Dispositif d'étanchéité (2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le dispositif d'étanchéité (2) et l'aube sont réalisés sous la forme de deux composants
distincts.
9. Utilisation du dispositif d'étanchéité (2) selon l'une quelconque des revendications
précédentes dans une turbine à gaz.
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