[0001] Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungsmaschine mit wenigstens einer an einem
Maschinenrahmen gelagerten, motorisch angetriebenen Welle mit einer Vielzahl von mit
Abstand in Richtung der Längsachse der Welle zueinander angeordneten Rotormessern
und mit einer in dem Maschinenrahmen angeordneten Statormesseranordnung, wobei die
Rotormesser bei einem Betrieb der Maschine mit den Statormessern für die Zwecke eines
Zerkleinerns zusammenwirken.
[0002] Bei derartigen Zerkleinerern handelt es sich um Grobstoffzerkleinerer. Diese werden
etwa zum Recyceln von Rohstoffen eingesetzt. Zerkleinert werden mit derartigen Zerkleinerungsmaschinen
beispielsweise Blechteile, Reifen, Haushaltsgeräte und dergleichen. Bekannt ist eine
solche Zerkleinerungsmaschine aus
EP 0 928 222 B2. Diese Zerkleinerungsmaschine verfügt über einen Maschinenrahmen, der oberseitig
in einen Einfülltrichter zum Zuführen des zu zerkleinernden Gutes übergeht. Bei diesem
Stand der Technik ist der Trichter Teil des Maschinenrahmens. In dem Maschinenrahmen
dieser vorbekannten Zerkleinerungsmaschine sind zwei motorisch angetriebene Wellen
gelagert. Jede Welle trägt eine Vielzahl mit Abstand zueinander angeordnete Rotormesser.
Eingeschweißt in den Maschinenrahmen sind eine Vielzahl von quer zu der Längsachse
der Rotormesser verlaufenden Statormessern, die insgesamt eine Statormesseranordnung
bilden. Die Statormesser bilden Widerlager für die bei einem Betrieb der Zerkleinerungsmaschine
durch die Welle rotatorisch angetriebenen und an den Statormessern vorbeibewegten
Rotormesser mit dem Ergebnis, dass zwischen einem Rotormesser und einem Statormesser
befindliches Material zerteilt wird.
[0003] Die Maschinenrahmen derartiger Zerkleinerungsmaschinen müssen zum Auffangen der bei
einem Zerkleinerungsbetrieb auftretenden hohen Kräfte sehr stabil ausgeführt sein.
Bei einem Betrieb der Zerkleinerungsmaschine zum Zerkleinern eines bestimmten Zerkleinerungsgutes
verschleißen sowohl die Rotormesser als auch die Statormesser. Damit bei der vorbekannten
Zerkleinerungsmaschine die Rotormesser getauscht werden können, können aus dem Maschinenrahmen
die beiden einander gegenüberliegenden Seitenteile demontiert werden, durch die die
Wellen hindurchgeführt sind. Nach Entfernen dieser Seitenteile können die Wellen aus
dem Maschinenrahmen herausgehoben werden. Zwar verschleißen die Rotormesser in aller
Regel rascher als die Statormesser, dennoch müssen auch diese von Zeit zu Zeit gewechselt
werden. Bei dem vorbeschriebenen Stand der Technik wird zu diesem Zweck der gesamte
Maschinenrahmen ausgewechselt und gegen einen mit neuen Statormessern bestückten ausgewechselt.
[0004] Ausgehend von diesem diskutierten Stand der Technik liegt der Erfindung daher die
Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte Zerkleinerungsmaschine dergestalt weiterzubilden,
dass ein Statormesserwechsel nicht nur vereinfacht, sondern überdies die Funktionalität
der Zerkleinerungsmaschine erhöht ist.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch eine eingangs genannte, gattungsgemäße
Zerkleinerungsmaschine, bei der die Statormesser zu zumindest einer lösbar an dem
Maschinenrahmen befestigten Statormesserkassette zusammengefasst angeordnet sind und
dass der Maschinenrahmen oberseitig für eine Montage und Demontage der zumindest einen
Welle offen ausgeführt ist.
[0006] Bei dieser Zerkleinerungsmaschine sind die Statormesser in einer oder auch in mehreren
Statormesserkassetten zusammengefasst innerhalb des Maschinenrahmens gehalten. Jede
Statormesserkassette verfügt über mehrere Statormesser. Besonders bevorzugt ist eine
Ausgestaltung, bei der sämtliche Statormesser in einer einzigen Statormesserkassette
zusammengefasst angeordnet sind. Bei Zerkleinerungsmaschinen mit längeren Wellen kann
es sich anbieten, zwei oder auch mehrere Statormesserkassetten vorzusehen. Die lösbare
Anordnung der Statormesserkassetten gegenüber dem Maschinenrahmen erlaubt einen Austausch
allein der Statormesserkassette oder der Statormesserkassetten, während der Maschinenrahmen
als solcher am Ort seiner Aufstellung ohne Demontage und auch insbesondere ohne eine
Dejustage verbleibt. Der Maschinenrahmen selbst ist oberseitig für eine Montage und
Demontage seiner zumindest einen Welle offen ausgeführt. Dies bedeutet, dass der Maschinenrahmen
für die Montage und Demontage seiner Welle(n) nicht als solche geöffnet werden muss.
Seine Justierung und seine Stabilität bleiben erhalten.
[0007] Bei einer solchermaßen konzipierten Zerkleinerungsmaschine erfolgt eine Krafteinleitung
bei einem Zerkleinerungsbetrieb über die Statormesser in den Maschinenrahmen und dessen
typischerweise bodenseitige Abstützung, beispielsweise ein Gestell. An der Stabilität
des Maschinenrahmens sind die Statormesser bzw. die Statormesserkassette nicht, allenfalls
nur untergeordnet beteiligt. Die Statormesserkassette als solche braucht daher nicht
eine solche Stabilität aufweisen, wie dieses von einem Maschinenrahmen erwartet wird.
Zum Halten einer Statormesserkassette verfügt der Maschinenrahmen über eine entsprechende
Statormesserkassettenaufnahme.
[0008] Bei einer solchen Zerkleinerungsmaschine kann daher eine Statormesserkassette gegen
eine andere ausgetauscht werden. Da dieses eine Demontage des Maschinenrahmens nicht
erfordert, kann eine Statormesserkassette relativ rasch gewechselt werden. Das Vorsehen
zumindest einer die Statormesser tragenden Statormesserkassette innerhalb eines Maschinenrahmens,
wobei die zumindest eine Statormesserkassette lösbar an dem Maschinenrahmen befestigt
gehalten ist, erlaubt ohne Weiteres, etwa bei unterschiedlichem zu zerkleinernden
Gut ein Austausch einer ersten Statormesserkassette gegen eine andere Statormesserkassette
mit gegenüber den Statormessern der ersten Statormesserkassette unterschiedlichen
Statormessern.
[0009] Bei dieser Zerkleinerungsmaschine bilden der Maschinenrahmen eine eigene gegenständliche
Einheit einerseits und die Statormesserkassette eine hiervon zunächst unabhängige
gegenständliche Einheit. Daher kann dieser Zerkleinerer auch ohne Statormesserkassette
und somit gänzlich ohne Statormesser betrieben werden. Bei einer Zerkleinerung von
manchen Produkten oder manchen Gütern kann es zweckmäßig sein, eine Vorzerkleinerung
ohne Statormesser durchzuführen. Dieses ist mit dieser Zerkleinerungsmaschine möglich.
Bei einem solchen Einsatz kann nach einer Vorzerkleinerung eine Statormesserkassette
in den Maschinenrahmen eingesetzt und anschließend eine Zerkleinerung mit eingesetzter
Statormesserkassette durchgeführt werden.
[0010] Die Statormesser einer solchen Statormesserkassette sind typischerweise als Messerbalken
ausgeführt, die sich zu beiden Seiten einer oder im Falle einer Zweiwellenbestückung
zu beiden Seiten beider Wellen erstrecken. Mithin quert ein solcher Messerbalken den
von dem Maschinenrahmen eingefassten Zerkleinerungsraum in Querrichtung zur Längsachse
der Wellen. Diese Messerbalken sind zur Ausbildung einer Statormesserkassette gemäß
einem Ausführungsbeispiel an ihren beiden Stirnseiten durch jeweils einen Messerhalter
miteinander verbunden und voneinander beabstandet. Zu diesem Zweck ist in einem Ausführungsbeispiel
vorgesehen, dass die Messerhalter jeweils Passungen zum Einsetzen der Stirnseiten
der daran anzuschließenden Messerbalken aufweisen. Die Messerbalken sind typischerweise
mit den Messerhaltern verschweißt. Gleichwohl sind auch andere Verbindungen, insbesondere
Verbindungen mittels Bolzen möglich.
[0011] Um zum Einleiten der auf die Messerbalken einer solchen Statormesserkassette einwirkenden
Kräfte bei einem Zerkleinerungsbetrieb der Zerkleinerungsmaschine in dem Maschinenrahmen
formschlüssig herbeizuführen, ist gemäß einem Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass
sich die Messerbalken mit ihrer Unterseite bzw. einem Abschnitt davon auf einer Stützschulter
des Maschinenrahmens abgestützt gehalten sind. Eine solche Abstützung kann unmittelbar
mit der Unterseite der Messerbalken oder durch die Unterseite einer in die Messerbalken
stirnseitig eingebrachten Ausklinkung erfolgen. Im letzteren Fall bietet es sich an,
die Messerhalter ebenfalls mit einer der Längserstreckung folgenden Schulter zu konzipieren,
auf der die Ausklinkungen der Messerbalken aufliegen. Sodann liegen bei einer solchen
Ausgestaltung die Unterseiten der Ausklinkungen der Messerhalter auf der von diesen
gebildeten Schulter auf und diese wiederum auf der bzw. den Stützschultern des Maschinenrahmens.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren.
Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine perspektivische Ansicht nach Art einer Explosionsdarstel- lung einer Zerkleinerungsmaschine,
- Fig. 2:
- einen Teil der Zerkleinerungsmaschine der Figur 1 in einer vergrößerten Darstellung
in Zusammenbaustellung und
- Fig. 3:
- eine Statormesserkassette in einer perspektivischen Ansicht, wie diese in die Zerkleinerungsmaschine
der Figur 1 eingesetzt ist.
[0013] Eine industrielle Zerkleinerungsmaschine, konzipiert als Grobstoffzerkleinerer ist
in Figur 1 mit dem Bezugszeichen 1 gekennzeichnet. Die Zerkleinerungsmaschine 1 ist
auf ein Gestell 2 aufgesetzt. Teil des Gestells 2 ist eine Brüstung 3. Die Zerkleinerungsmaschine
1 umfasst einen Maschinenrahmen 4. Teil des Maschinenrahmens 4 sind Hydraulikantriebe
5, 5.1 zum Antreiben jeweils einer Welle 6, 6.1. Da die Zerkleinerungsmaschine 1 über
zwei Wellen 6, 6.1 verfügt, kann dieser auch als Zweiwellenzerkleinerer angesprochen
werden.
[0014] Der Maschinenrahmen 4 ist nach Art eines Rahmens ausgeführt und fasst eine Öffnung
ein, die auch als Zerkleinerungsraum zu bezeichnen ist.
[0015] Teil der Zerkleinerungsmaschine 1 ist des Weiteren eine Statormesserkassette 7. Diese
ist innerhalb des Maschinenrahmens 4 angeordnet.
[0016] Der Maschinenrahmen 4 ist oberseitig offen ausgeführt, damit die Statormesserkassette
7 darin einsetzbar ist. Der obere Abschluss des Maschinenrahmens 4 ist durch einen
umlaufenden Flansch 8 gebildet. Auf diesen ist ein Trichter 9 aufsetzbar. Bei dem
dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Trichter 9 für die Aussteifung des Maschinenrahmens
4 nicht verantwortlich. Befestigt wird der Trichter 9 an dem Flansch 8 des Maschinenrahmens
4 durch mehrere Bolzen.
[0017] Für einen Wellenwechsel der Wellen 6, 6.1 ist es bei der Zerkleinerungsmaschine 1
allein erforderlich, den Trichter 9 vom Maschinenrahmen 4 zu entfernen. Dann können
die Wellen 6, 6.1 nach Lösen ihrer Stehlager und der endseitigen Kupplungen aus dem
Maschinenrahmen 4 entfernt werden.
[0018] Figur 2 zeigt den Maschinenrahmen 4 mit der darin eingesetzten Statormesserkassette
7 und den montierten Wellen 6, 6.1. Die Welle 6 ist über ein an jedem Ende befindliches
Stehlager 10, 10.1 an dem Maschinenrahmen 4 befestigt. Zu diesem Zweck verfügt der
Maschinenrahmen 4 über entsprechende Lagerböcke 11, 11.1, auf die die Stehlager 10,
10.1 aufgeschraubt sind. Die Kupplung, mit der die Welle 6 an den Hydraulikantrieb
5 angeschlossen ist, ist in Figur 2 mit dem Bezugszeichen 12 gekennzeichnet. Zum Entfernen
der Welle 6 ist die Kupplung 12 zu lösen. Die Welle 6 trägt eine Vielzahl von in Längserstreckung
derselben mit Abstand zueinander angeordnete Rotormesser 13. Die Welle 6.1 ist gleichermaßen
mit Rotormessern ausgerüstet und ebenso wie die Welle 6 gehalten und an ihren Hydraulikantrieb
5.1 angeschlossen.
[0019] Die Statormesserkassette 7 ist in Figur 3 in einer perspektivischen Darstellung gesondert
abgebildet. Die Statorkassette 7 besteht aus mehreren, parallel zueinander mit Abstand
angeordneten und als Messerbalken ausgeführten Statormessern 14. Die Statormesser
14 sind an ihren Stirnseiten jeweils an einen Messerhalter 15 bzw. 15.1 angeschlossen,
und zwar bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mittels einer Schweißung. Der Messerhalter
15 verfügt über Passungen, in die jeweils ein an seinen beiden Stirnseiten angefastes
Statormesser eingreift. Der Messerhalter 15 ist verkröpft ausgeführt und bildet durch
die Verkröpfung eine nach innen vorspringende Schulter 16. Die Statormesser 14 verfügen
über eine Ausklinkung an ihren Stirnseiten mit dem Zweck, dass die Unterseite der
Ausklinkung auf der Schulter 16 eines Messerhalters 15 bzw. 15.1 aufliegt. Über diese
Abstützanordnung der Statormesser 14 auf der Schulter 16 des Messerhalters 15 erfolgt
eine Krafteinleitung von den Statormessern 14 über den Messerhalter 15 in den Maschinenrahmen
4. Maßgeblich beansprucht sind die Statormesser 14 in vertikaler Richtung nach unten.
Der Messerhalter 15.1 ist genauso aufgebaut wie der Messerhalter 15. Daher gilt das
zu dem Messerhalter 15 vorbeschriebene ebenfalls für den Messerhalter 15.1.
[0020] Der Maschinenrahmen 4 verfügt zur Aufnahme der Statormesserkassette 7 an seinen Längsseiten
jeweils innenseitig über eine Stützschulter, auf der die Statormesserkassette 7 mit
der Unterseite 17, 17.1 ihrer Messerhalter 15 bzw. 15.1 aufliegt (nicht dargestellt).
Die Statormesserkassette 7 ist mit dem Maschinenrahmen 4 mit einigen wenigen Bolzen
verschraubt. Diese dienen zur Lagefixierung. Eine Krafteinleitung erfolgt über die
vorbeschriebene Abstützanordnung. Seitenkräfte werden unmittelbar über die Außenseiten
18 der Messerhalter 15, 15.1 in den Maschinenrahmen 4 eingeleitet, da diese an den
zu den Außenseiten 18 weisenden Seiten des Maschinenrahmens 4 anliegen.
[0021] Bei einem Betrieb der Zerkleinerungsmaschine 1 werden die Wellen 6, 6.1 gegensinnig
zueinander angetrieben, so dass die Rotormesser 13 der beiden Wellen 6, 6.1 oberhalb
der Wellenachse aufeinander zu bewegt werden. Bei einem Zerkleinerungsbetrieb, bei
dem typischerweise mit aufgesetztem Trichter 9 über diesen zu zerkleinerndes Gut zugeführt
wird, wirken die Rotormesser 13 mit den Statormessern 14 der Statormesserkassette
7 zusammen. Die Rotormesser 13 werden unter Belassung eines geringen Spaltes an den
Statormessern 14 vorbeibewegt. Dementsprechend ist der Abstand der Statormesser 14
so wie der der Rotormesser 13 voneinander konzipiert.
[0022] Aus der Beschreibung des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels wird augenfällig,
dass vor dem Hintergrund der stabilen Auslegung des Maschinenrahmens 4 die sich daran
abstützende Statormesserkassette 7 lediglich in sich stabil sein muss, jedoch nicht
die für einen Zerkleinerungsbetrieb notwendige Stabilität aufzuweisen braucht. Daher
können die Messerhalter 15, 15.1 relativ einfach ausgeführt sein. Letztendlich dienen
diese allein zur Vereinigung der Statormesser 14 in einer gegenständlichen und von
dem Maschinenrahmen 4 unabhängig zu handhabenden Einheit.
[0023] Ohne den Umfang der Ansprüche zu verlassen, ergeben sich für einen Fachmann weitere
Ausgestaltungen, die Erfindung verwirklichen zu können, ohne das dieses im Rahmen
dieser Ausführungen im Einzelnen dargelegt werden müsste.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 1
- Zerkleinerungsmaschine
- 2
- Gestell
- 3
- Brüstung
- 4
- Maschinenrahmen
- 5, 5.1
- Hydraulikantrieb
- 6, 6.1
- Welle
- 7
- Statormesserkassette
- 8
- Flansch
- 9
- Trichter
- 10, 10.1
- Stehlager
- 11, 11.1
- Lagerbock
- 12
- Kupplung
- 13
- Rotormesser
- 14
- Statormesser
- 15, 15.1
- Messerhalter
- 16
- Schulter
- 17, 17.1
- Unterseite
- 18
- Außenseite
1. Zerkleinerungsmaschine mit wenigstens einer an einem Maschinenrahmen (4) gelagerten,
motorisch angetriebenen Welle (6, 6.1) mit einer Vielzahl von mit Abstand in Richtung
der Längsachse der Welle (6, 6.1) zueinander angeordneten Rotormessern (13) und mit
einer in dem Maschinenrahmen (4) angeordneten Statormesseranordnung, wobei die Rotormesser
(13) bei einem Betrieb der Maschine (1) mit den Statormessern (14) für die Zwecke
eines Zerkleinerns zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass die Statormesser (14) zu zumindest einer lösbar an dem Maschinenrahmen (4) befestigten
Statormesserkassette (7) zusammengefasst angeordnet sind und dass der Maschinenrahmen
(4) oberseitig für eine Montage und Demontage der zumindest einen Welle (6, 6.1) offen
ausgeführt ist.
2. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Statormesser (14) als zu beiden Seiten der zumindest einen Welle (6, 6.1)
erstreckende Messerbalken ausgeführt und die Messerbalken an ihren beiden Stirnseiten
an jeweils einen Messerhalter (15, 15.1) angeschlossen sind, wobei die einander gegenüber
liegenden Messerhalter (15, 15.1) und die zwischen diesen befindlichen Messerbalken
eine Statormesserkassette (7) bilden.
3. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messerhalter (15, 15.1) zum Anschließen der Messerbalken über eine jedem Messerbalken
zugeordnete Passung verfügen.
4. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Messerhalter (15, 15.1) einer der Längserstreckung folgende, in Richtung zu den
Messerbalken vorspringende Schulter (16) aufweisen, auf der die Messerbalken aufliegen.
5. Zerkleinerungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Statormesserkassetten (7) in dem Maschinenrahmen (4) einsetzbar sind
und der Maschinenrahmen (4) zu diesem Zweck eine von diesem eingefasste Statormesserkassettenaufnahme
aufweist.
6. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Statormesserkassettenaufnahme an ihren beiden der Längserstreckung der Welle(n)
folgenden Längsseiten jeweils eine nach innen vorspringende Schulter zum Aufsetzen
der Unterseite der Messerhalter (15,15.1) einer Statormesserkassette (7) aufweist.
7. Zerkleinerungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Teil des Maschinenrahmens (4) Lagerböcke (11, 11.1) zum Anschließen von Stehlagern
(10, 10.1) der zumindest einen Welle (6, 6.1) vorgesehen sind.
8. Zerkleinerungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf den oberen Abschluss des Maschinenrahmens (4) ein Trichter (9) aufgesetzt ist.
9. Zerkleinerungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Maschinenrahmen (4) an ein Gestell (2) angeschlossen ist.