[0001] Die Erfindung betrifft zum einen ein Verfahren zum Herstellen von Wandlamellen in
einem Boden mit mindestens zwei stangenförmigen, parallel nebeneinander angeordneten
Bohr- und Mischwerkzeugen, welche an ihrem bodenseitigen unteren Ende jeweils eine
Schneideinrichtung zum Abtragen von Bodenmaterial und entlang einer Werkzeugstange
Mischorgane aufweisen, bei dem die Bohr- und Mischwerkzeuge zum Erstellen von sich
überlappenden Bohrlöchern drehend angetrieben und in den Boden abgeteuft werden, Bodenmaterial
von den Schneideinrichtungen abgetragen wird, eine Bindemittelsuspension zugeführt
und durch die Mischorgane mit dem abgetragenen Bodenmaterial zu einem Bodenmörtel
vermischt wird, und nach Erreichen einer gewünschten Bohrtiefe die Bohr- und Mischwerkzeuge
wieder aus dem Boden rückgezogen werden und der Bodenmörtel zu einer Wandlamelle aushärtet,
wobei die Bohr- und Mischwerkzeuge an ihrem oberen Ende über einen Antriebsschlitten
angetrieben und entlang einer Mastführung linear geführt werden.
[0002] Zum anderen betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Herstellen von Wandlamellen
in einem Boden mit mindestens zwei stangenförmigen, parallel nebeneinander angeordneten
Bohr- und Mischwerkzeugen, welche an ihrem bodenseitigen unteren Ende jeweils eine
Schneideinrichtung zum Abtragen von Bodenmaterial und entlang einer Werkzeugstange
Mischorgane aufweisen, einem Mast mit einer Mastführung, einem Antriebsschlitten mit
Drehantrieb zum drehenden Antreiben der Bohr- und Mischwerkzeuge, wobei der Antriebsschlitten
entlang der Mastführung geführt und verfahrbar ist.
[0003] Ein gattungsgemäßer Stand der Technik geht beispielsweise aus der
DE 102 38 646 B3 hervor. Mit diesem bekannten Verfahren können in sehr effektiver Weise vertikale
Wandlamellen im Boden erstellt werden, welche durch Überlappung eine vertikale Dicht-
oder Stützwand bilden können.
[0004] Damit die so erstellten Wände eine ausreichende Dichtfunktion besitzen, müssen die
einzelnen Wandlamellen in einer exakten Position zueinander erstellt werden. Zur Herstellung
relativ tiefer vertikaler Wände sind Bohr- und Mischwerkzeuge einzusetzen, welche
eine entsprechende Länge aufweisen. Mit zunehmender Länge der Bohr- und Mischwerkzeuge
erhöht sich die Gefahr, dass die Bohr- und Mischwerkzeuge beim Niederbringen in den
Boden verlaufen. Auf diese Weise können unerwünschte Lücken zwischen den einzelnen
Wandlamellen entstehen, so dass die Dichtfunktion der gesamten Wand beeinträchtigt
ist.
[0005] Die Gefahr eines Verlaufens der Bohrung bei diesem bekannten Verfahren kann sich
noch weiter erhöhen, wenn für ein beschleunigtes Abteufen eine Axialkraft von einem
Trägergerät auf die Bohr- und Mischwerkzeuge aufgebracht wird.
[0006] Um einem Verlaufen entgegenzuwirken, ist aus der
DE 102 38 646 B3 bekannt, die nebeneinander angeordneten Bohr- und Mischwerkzeuge durch eine Querstrebe
miteinander zu koppeln. Dabei sind die einzelnen Werkzeugstangen drehbar in der Querstrebe
gehalten. Durch diese Querstrebe werden die nebeneinander angeordneten Bohr- und Mischwerkzeuge
gegeneinander versteift, so dass die Gefahr eines Verlaufens der Bohrung vermindert
ist.
[0007] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben, mit welchen Wandlamellen
effizient und gleichwohl mit hoher Genauigkeit erstellt werden können.
[0008] Die Aufgabe wird nach der Erfindung durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs
1 beziehungsweise mit einer Vorrichtung des Anspruchs 8 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen
sind in den jeweils abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0009] Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass bis zu einer ersten
Bohrtiefe mindestens ein Bohr- und Mischwerkzeug über einen Zwischenführungsschlitten
abgestützt wird, welcher entlang der Mastführung geführt ist, dass eine Verbindung
des mindestens einen Bohr- und Mischwerkzeuges zum Zwischenführungsschlitten gelöst
wird, und dass anschließend die Bohrung weiter abgeteuft wird.
[0010] Eine Grundidee der Erfindung liegt darin, die Bohr- und Mischwerkzeuge nicht allein
durch den Antriebsschlitten am oberen Ende der Bohr- und Mischwerkzeuge entlang des
Mastes zu führen und zu verfahren, sondern mindestens einen zweiten Schlitten, nämlich
einen Zwischenführungsschlitten, einzusetzen. Durch diesen Zwischenführungsschlitten
erfolgt eine zusätzliche Abstützung in einem mittleren Bereich der Bohr- und Mischwerkzeuge
gegenüber dem Mast des Trägergerätes.
[0011] Damit mit dieser Anordnung eine ausreichende Bohrtiefe erreichbar ist, ist nach der
Erfindung eine Verbindung zwischen dem Zwischenführungsschlitten und den Bohr- und
Mischwerkzeugen vorgesehen, welche bei Erreichen einer ersten Bohrtiefe gelöst wird.
Nach dem Lösen der Bohr- und Mischwerkzeuge zum Zwischenführungsschlitten können die
Bohr- und Mischwerkzeuge durch den Antriebsschlitten weiter abgeteuft werden. Da sich
die Bohr- und Mischwerkzeuge zu diesem Zeitpunkt bereits zu einem erheblichen Teil
im erstellten Bohrloch im Boden befinden, wird die Gefahr eines Ausknickens oder Verlaufens
der Bohr- und Mischwerkzeuge durch den umgebenden Boden vermindert.
[0012] Durch die verbesserte Abstützung und Führung der Bohr- und Mischwerkzeuge zu Beginn
der Bohrung durch den Zwischenführungsschlitten bis zu einer ersten Bohrtiefe kann
also eine Wandlamelle mit einer erheblich verminderten Gefahr des Ausknickens oder
Verlaufens der Bohr- und Mischwerkzeuge erstellt werden. Durch die bessere Abstützung
kann auch mit höheren Andruckkräften auf die Bohr- und Mischwerkzeuge gearbeitet werden,
so dass ein schnellerer Bohrfortschritt und somit eine schnellere Erstellung einer
Wandlamelle ermöglicht werden.
[0013] Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass die Bohr- und Mischwerkzeuge
insgesamt ruhiger laufen und weniger ausschlagen. Es wird so auch eine höhere Formgenauigkeit
und bessere Vertikalität der zu erstellenden Wandelemente erreicht. Durch die verbesserte
Laufruhe verringert sich auch der Verschleiß an den Bohr- und Mischwerkzeugen sowie
deren Lagerungen und des Antriebes.
[0014] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die Verbindung
zum Zwischenführungsschlitten gelöst wird, wenn dieser eine untere Endposition an
der Mastführung erreicht hat. An der Mastführung kann als untere Endposition ein verstellbarer
Anschlag vorgesehen sein. Es wird so eine genaue Position vorgegeben, an der die Verbindung
zum Zwischenführungsschlitten gelöst wird, und die Bohr- und Mischwerkzeuge ohne Kontakt
zum Zwischenführungsschlitten bis zu ihrer vollen Länge abgeteuft werden können.
[0015] Eine besonders steife Ausführungsform wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass
die Bohr- und Mischwerkzeuge über ein Versteifungsjoch miteinander verbunden werden,
welches über eine Kupplungseinrichtung mit dem Zwischenführungsschlitten lösbar verbunden
ist. Das Versteifungsjoch weist entsprechende Lagerhülsen auf, in welchen die jeweilige
Werkzeugstange drehbar gehalten ist. Durch das Versteifungsjoch werden auch die parallel
zueinander angeordneten Bohr- und Mischwerkzeuge gegeneinander versteift und unmittelbar
gegenüber dem Mast abgestützt.
[0016] Eine weitere Verbesserung der Führung wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass
die Bohr- und Mischwerkzeuge zusätzlich unmittelbar oberhalb der Bodenoberfläche durch
eine Führungshülse geführt werden. Die Führungshülse entspricht etwa der Querschnittskontur
der zu erstellenden Wandlamelle und bietet eine Kontaktführung zu den radial vorstehenden
Mischorganen an den Bohr- und Mischwerkzeugen.
[0017] Eine Verbesserung der Verschleißeigenschaften ist nach der Erfindung dadurch gegeben,
dass beim Rückziehen der Bohr- und Mischwerkzeuge die Verbindung zum Zwischenführungsschlitten
wieder geschlossen wird. Hierdurch werden eine verbesserte Führung und eine Versteifung
gegenüber dem Mast auch bei der Rückzugsbewegung erreicht. Diese zusätzliche Versteifung
entlastet die Lagerungen der Bohr- und Mischwerkzeuge.
[0018] Grundsätzlich kann die Verbindung zum Zwischenführungsschlitten von Hand gelöst oder
geschlossen werden. Besonders vorteilhaft ist es nach der Erfindung, dass die Verbindung
zum Zwischenführungsschlitten automatisch, ohne Unterbrechung des Bohrbetriebes gelöst
beziehungsweise geschlossen wird. Dieses automatische Lösen und Schließen der Verbindung
kann in einfacher Weise dadurch erreicht werden, dass einfache mechanische Kupplungselemente
vorgesehen sind, welche aufgrund einer entsprechenden Begrenzung der Bewegung sich
voneinander lösen oder beim Rückziehen einfach wieder mitgenommen werden. Dabei kann
die Verbindung kraftschlüssig und/oder formschlüssig erfolgen. Es können aber auch
energiebetätigte Verschlusseinrichtungen, etwa mit Stellfedern oder Stellzylindern,
vorgesehen sein. Um einen möglichst geringen Widerstand beim Eindringen der Bohr-
und Mischwerkzeuge in den Boden zu bewirken, ist lediglich eine einzelne Verbindung
zu einem Zwischenführungsschlitten vorgesehen. Bei besonders langen Bohr- und Mischwerkzeugen
oder bei einer gewünschten besonders steifen Ausführungsform ist es erfindungsgemäß,
dass die Abstützung über mehrere Zwischenführungsschlitten erfolgt. So kann sich beispielsweise
ein erster Zwischenführungsschlitten bei einer ersten Bohrtiefe von den Bohr- und
Mischwerkzeugen lösen, während ein zweiter Zwischenführungsschlitten noch zur weiteren
Abstützung mit den Bohr- und Mischwerkzeugen verbunden bleibt. Diese zweite Verbindung
wird dann bei Erreichen einer zweiten größeren Bohrtiefe gelöst, so dass erst dann
die Bohr- und Mischwerkzeuge zu der gewünschten Endtiefe abgeteuft werden können.
[0019] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Erstellen von Wandelementen ist nach der Erfindung
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Mast unterhalb des Antriebsschlittens ein Zwischenführungsschlitten
verschiebbar geführt ist und dass eine Kupplungseinrichtung vorgesehen ist, mit welcher
mindestens ein Bohr- und Mischwerkzeug mit dem Zwischenführungsschlitten lösbar verbunden
ist. Mit dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung können die oben geschilderten Vorteile
erreicht werden. Der Zwischenführungsschlitten kann an der Mastführung des Antriebsschlittens
oder an einer separaten Führung am Mast geführt sein.
[0020] Dabei ist es nach der Erfindung besonders bevorzugt, dass die Bohr- und Mischwerkzeuge
über ein Versteifungsjoch miteinander verbunden sind und dass das Versteifungsjoch
über die Kupplungseinrichtung mit dem Zwischenführungsschlitten lösbar verbunden ist.
Der Zwischenführungsschlitten kann so über eine einzelne Verbindung alle parallel
angeordneten Bohr- und Mischwerkzeuge versteifen. Die Bohr- und Mischwerkzeuge können
dabei in einer Reihe angeordnet sein, welche quer zur Längsrichtung eines Trägerfahrzeuges
oder in Längsrichtung zur Längsachse des Trägerfahrzeuges angeordnet sind. Die Kupplungseinrichtung
kann dabei ein oder mehrere Kupplungselemente aufweisen.
[0021] Weiterhin besteht eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung darin, dass zum Aufbringen
einer Axialkraft der Antriebsschlitten und/oder der Zwischenführungsschlitten am Mast
verschiebbar angetrieben sind. Bei der einfachsten Ausführungsform ist dabei lediglich
der Antriebsschlitten entlang des Mastes über einen Seilzugantrieb oder über einen
Stellzylinder linear verfahrbar. Am Antriebsschlitten befinden sich darüber hinaus
der Drehantrieb für die Bohr- und Mischwerkzeuge sowie ein Spülkopf zur Zuführung
der Bindemittelsuspension über die rohrförmige Werkzeugstange. Nach der Erfindung
wird dabei ein besonders effizientes Kraftaufbringen in axialer Richtung nach unten
und/oder oben dadurch erreicht, dass zusätzlich zum Antriebsschlitten auch der Zwischenführungsschlitten
über einen Linearantrieb am Mast verschiebbar angetrieben ist. Auf diese Weise kann
neben dem Antriebsschlitten die Axialkraft auch an einer zweiten Stelle auf die Bohr-
und Mischwerkzeuge ausgeübt werden, so dass hierdurch die Knickgefahr weiter verringert
wird.
[0022] Schließlich ist es erfindungsgemäß, dass die Kupplungseinrichtung ein erstes Kupplungselement
und ein zweites Kupplungselement aufweist, welche zum Herstellen der lösbaren Verbindung
kraft- und/oder formschlüssig miteinander zusammenwirken. Dabei können auch aktiv
betätigte Stellglieder, etwa Stellzylinder, zum energiebetätigten Schließen oder Öffnen
der Verbindung eingesetzt werden.
[0023] Besonders bevorzugt ist es nach der Erfindung, dass das erste Kupplungselement ein
nach oben oder unten gerichtetes Hakenelement und das zweite Kupplungselement einen
Querriegel aufweist. Auf diese Weise kann ein Schließen und Öffnen der Verbindung
in einfacher Weise durch die vertikale Verfahrbewegung des Zwischenführungsschlittens
entlang des Mastes erreicht werden. Dabei kann ein nach unten gerichtetes Hakenelement
an dem Zwischenführungsschlitten angeordnet, während der Querriegel als zweites Kupplungselement
an den Bohr- und Mischwerkzeugen an einer entsprechenden Lagerhülse angeordnet ist.
Erreicht der Zwischenführungsschlitten seine untere Endposition an einem vorgegebenen
Anschlag, so kann der Querriegel mit den Bohr- und Mischwerkzeugen in einfacher Weise
nach unten weiter verfahren und in den Boden mit eingebracht werden. Dabei steht das
zweite Kupplungselement radial nicht gegenüber den Mischorganen an den Werkzeugstangen
vor.
[0024] Alternativ ist es nach der Erfindung vorgesehen, dass das erste Kupplungselement
ein im wesentlichen stabförmiges Element und das zweite Kupplungselement eine zum
stabförmigen Element passende Ausnehmung aufweisen. Dabei kann das stabförmige Element
insbesondere vertikal angeordnet sein und in eine Ausnehmung in einer horizontalen
Platte zum Bilden der Verbindung eingreifen. Die Kupplungseinrichtung kann jedoch
auf vielfältige andere Weise ausgebildet sein und beispielsweise Bolzen, Buchsen,
Hülsen oder andere Mitnehmer aufweisen, welche zum Herstellen und Lösen der Verbindung
kraft- und/oder formschlüssig ineinandergreifen. Dabei können auch zusätzlich Riegelmechanismen
vorgesehen werden, welche ein zuverlässiges Schließen oder Öffnen der Verbindung sicher
stellen.
[0025] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen weiter
erläutert, welche schematisch in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind. In
den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer ersten erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Queranbau;
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht einer zweiten erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Längsanbau;
- Fig. 3
- eine vergrößerte Detailansicht zur ersten Vorrichtung nach Fig. 1;
- Fig. 4
- eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Details der ersten Vorrichtung von Fig.
1; und
- Fig. 5
- eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Details der zweiten Vorrichtung nach Fig.
2.
[0026] Die Erfindung wird zunächst anhand einer ersten erfindungsgemäßen Vorrichtung 50
erläutert, welche in den Figuren 1, 3 und 4 dargestellt ist. An einem Trägergerät
40 ist in an sich bekannter Weise ein Mast 2 in einer etwa vertikalen Position angeordnet.
Entlang einer Mastführung 3 an der Vorderseite des Mastes 2 ist ein Antriebsschlitten
12 linear verfahrbar geführt. Über eine obere Drehführung 11 sind am Antriebsschlitten
12 drei parallel angeordnete Bohr- und Mischwerkzeuge 10 drehbar gehalten und über
einzelne Drehantriebe 13 drehend angetrieben.
[0027] Die Bohr- und Mischwerkzeuge 10 weisen jeweils eine Werkzeugstange 5 auf, an deren
unteren Ende eine radial gerichtete Schneideinrichtung 31 zum Abtragen von Bodenmaterial
angeordnet ist. Am oberen Ende der Werkzeugstange 5 ist über einen Spülkopf 14 jeweils
eine Suspensionsleitung 15 angeschlossen, über welche durch einen inneren Hohlraum
25 in der rohrförmigen Werkzeugstange 5 eine Bindemittelsuspension bis zu einer Austrittsöffnung
17 im Bereich der Schneideinrichtung 31 einem zu erstellenden Bohrloch zugeführt werden
kann. Entlang den Werkzeugstangen 5 sind in an sich bekannter Weise als Mischorgane
Förderwendeln 6 und Mischpaddel 7 beabstandet zueinander angeordnet, um das abgetragene
Bodenmaterial mit der zugeführten Bindemittelsuspension zu einem Bodenmörtel in dem
erstellten Bohrloch zu vermischen.
[0028] Aufgrund der parallelen Anordnung von mehreren Bohr- und Mischwerkzeugen 10, bei
der vorliegenden Ausführungsform von drei Bohr- und Mischwerkzeugen 10, deren Außenumfang
30 sich annähern oder überschneiden, werden so im Boden 70 längliche Wandlamellen
erstellt. Diese Wandlamellen dienen in bekannter Weise beispielsweise zum Erstellen
einer Dichtwand im Boden 70.
[0029] Zum Abteufen der Bohr- und Mischwerkzeuge 10 in den Boden 70 kann über den Antriebsschlitten
12 über eine nicht dargestellte lineare Antriebseinrichtung am Mast 2 eine axiale
Kraft nach unten aufgebracht werden. Durch diese Axialkraft kann ein Ausknicken der
relativ dünnen Werkzeugstangen 5 erfolgen, wobei die Gefahr des Ausknickens oder des
Verlaufens der Werkzeugstangen 5 mit deren Länge zunimmt. Um dem entgegenzuwirken,
ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung 50 eine lösbare Verbindung 1 zwischen den
Bohr- und Mischwerkzeugen 10 und einem Zwischenführungsschlitten 16 angeordnet, so
dass die Werkzeugstangen 5 gegenüber dem Mast 2 zusätzlich abgestützt werden. Hierzu
ist der Zwischenführungsschlitten 16 entlang des Mastes 2 geführt, wobei die Führung
im vorliegenden Ausführungsbeispiel über dieselbe Mastführung 3 mit rechteckigen Führungsleisten
erfolgt, die auch für den Antriebsschlitten 12 vorgesehen ist. Die rechteckigen Führungsleisten
greifen in entsprechend ausgebildete Führungsnuten 28 des Zwischenführungsschlittens
16 ein.
[0030] Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden zunächst die Bohr- und
Mischwerkzeuge 10 bis zu einer ersten Bohrtiefe über den Antriebsschlitten 12 und
den Zwischenführungsschlitten 16 in den Boden 70 abgeteuft. Bei dieser ersten Bohrtiefe
erreicht der Zwischenführungsschlitten 16 seine untere Endposition am Mast 2. Um nunmehr
ein weiteres Abteufen zu ermöglichen, weist die lösbare Verbindung 1 eine Kupplungseinrichtung
16 mit einem ersten hakenförmigen Kupplungselement 20, welches am Zwischenführungsschlitten
16 befestigt ist, und einem zweiten Kupplungselement 21 auf, welche an einer Drehhülse
18 befestigt ist. In der Drehhülse 18 ist jeweils die Werkzeugstange 5 drehbar aber
axial fest gelagert. Das zweite Kupplungselement 21 weist einen quer zur Bohrrichtung
gerichteten Querriegel 24 auf, welcher mit dem nach unten offenen, hakenförmigen ersten
Kupplungselement 20 in kraft- und formschlüssiger Verbindung steht.
[0031] Bei Erreichen der unteren Endposition des Zwischenführungsschlittens 16 verbleibt
der Zwischenführungsschlitten 16 in dieser Endposition, während die Bohr- und Mischwerkzeuge
10 durch den Antriebsschlitten 12 weiter abgeteuft werden. Hierzu wandert der Querriegel
24 in einfacher Weise aus der nach unten offenen Aufnahme des hakenförmigen ersten
Kupplungselementes 20. Die Bohr- und Mischwerkzeuge 10 können so nunmehr durch den
Antriebsschlitten 12 bis zu ihrer Endtiefe abgeteuft werden, bei welcher der Antriebsschlitten
12 ebenfalls seine Endposition am unteren Ende des Mastes 2 erreicht. Alternativ könnte
die Kupplung auch umgekehrt angeordnet sein, wobei der Querriegel 24 am Zwischenführungsschlitten
16 und das hakenförmige Kupplungselement 21 an den Bohr- und Mischwerkzeugen 10 befestigt
ist.
[0032] Zur gegenseitigen Versteifung sind die einzelnen Drehhülsen 18 der einzelnen Bohr-
und Mischwerkzeuge 10 über Verbindungsstege 23 miteinander verschweißt, um so ein
Versteifungsjoch 4 zu bilden. An den Verbindungsstegen 23 ist bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel jeweils ein zweites Kupplungselement 21 mit je einem Querriegel
24 angebracht. Entsprechend sind gegenüberliegend an dem Zwischenführungsschlitten
16 zwei erste Kupplungselemente 20 vorgesehen.
[0033] Zur weiteren Verbesserung der Steifigkeit und Verfahrensgenauigkeit ist weiterhin
ein unteres Versteifungsjoch 9 vorgesehen, welches entsprechend dem bereits beschriebenen
Versteifungsjoch 4 in einem unteren Bereich die parallelen Werkzeugstangen 5 gegeneinander
versteift. Weiterhin ist am unteren Ende des Mastes 2 eine ovale Führungshülse 8 angeordnet,
deren Innenseite einen Führungskontakt mit dem Außenumfang 30 der Bohr- und Mischwerkzeuge
10 aufweist.
[0034] Bei der ersten Vorrichtung 50 gemäß den Figuren 1, 3 und 4 sind die drei Bohr- und
Mischwerkzeuge 10 in einer Linie quer zu einer Längsrichtung des Trägergerätes 40
angeordnet und bilden einen sogenannten Queranbau.
[0035] Demgegenüber ist bei der zweiten erfindungsgemäßen Vorrichtung 60 gemäß den Figuren
2 und 5 ein sogenannter Längsanbau vorgesehen, bei welchem die drei Bohr- und Mischwerkzeuge
10 in Reihe in einer Richtung zur Längs- oder Fahrrichtung des Trägergerätes 40 angeordnet
sind. Ein derartiger Längsanbau ist insbesondere für die Erstellung einer Dichtwand
entlang eines schmalen Dammes besonders zweckmäßig.
[0036] Dieser Längsanbau gemäß der zweiten erfindungsgemäßen Vorrichtung 60 bedingt eine
entsprechende Änderung des Zwischenführungsschlittens 16 sowie des Antriebsschlittens
12 mit der balkenförmigen oberen Drehführung 11. Ansonsten ist jedoch die Anordnung
und die betriebsgemäße Funktion der zweiten Vorrichtung 60 entsprechend der Anordnung
und Funktion der ersten erfindungsgemäßen Vorrichtung 50 gemäß den Figuren 1, 3 und
4.
1. Verfahren zum Herstellen von Wandlamellen in einem Boden (70) mit mindestens zwei
stangenförmigen, parallel nebeneinander angeordneten Bohr- und Mischwerkzeugen (10),
welche an ihrem bodenseitigen unteren Ende jeweils eine Schneideinrichtung (31) zum
Abtragen von Bodenmaterial und entlang einer Werkzeugstange (5) Mischorgane (6, 7)
aufweisen, bei dem
- die Bohr- und Mischwerkzeuge (10) zum Erstellen von sich überlappenden Bohrlöchern
drehend angetrieben und in den Boden (70) abgeteuft werden,
- Bodenmaterial von den Schneideinrichtungen (31) abgetragen wird,
- eine Bindemittelsuspension zugeführt und durch die Mischorgane (6, 7) mit dem abgetragenen
Bodenmaterial zu einem Bodenmörtel vermischt wird, und
- nach Erreichen einer gewünschten Bohrtiefe die Bohr- und Mischwerkzeuge (10) wieder
aus dem Boden (70) rückgezogen werden und der Bodenmörtel zu einer Wandlamelle aushärtet,
- wobei die Bohr- und Mischwerkzeuge (10) an ihrem oberen Ende über einen Antriebsschlitten
(12) angetrieben und entlang einer Mastführung (3) linear geführt werden,
dadurch gekennzeichnet,
- dass bis zu einer ersten Bohrtiefe mindestens ein Bohr- und Mischwerkzeug (10) über einen
Zwischenführungsschlitten (16) abgestützt wird, welcher entlang der Mastführung (3)
verschiebbar geführt ist,
- dass eine Verbindung (1) des mindestens einen Bohr- und Mischwerkzeuges (10) zum Zwischenführungsschlitten
(16) gelöst wird, und
- dass anschließend die Bohrung weiter abgeteuft wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindung (1) zum Zwischenführungsschlitten (16) gelöst wird, wenn dieser eine
untere Endposition an der Mastführung (3) erreicht hat.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bohr- und Mischwerkzeuge (10) über ein Versteifungsjoch (4) miteinander verbunden
werden, welches über eine Kupplungseinrichtung (19) mit dem Zwischenführungsschlitten
(16) lösbar verbunden ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bohr- und Mischwerkzeuge (10) zusätzlich unmittelbar oberhalb der Bodenoberfläche
durch eine Führungshülse (8) geführt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass beim Rückziehen der Bohr- und Mischwerkzeuge (10) die Verbindung (1) zum Zwischenführungsschlitten
(16) wieder geschlossen wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindung (1) zum Zwischenführungsschlitten (16) automatisch, ohne Unterbrechung
des Bohrbetriebes gelöst beziehungsweise geschlossen wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Abstützung über mehrere Zwischenführungsschlitten (16) erfolgt.
8. Vorrichtung zum Herstellen von Wandlamellen in einem Boden (70) mit
- mindestens zwei stangenförmigen, parallel nebeneinander angeordneten Bohr- und Mischwerkzeugen
(10), welche an ihrem bodenseitigen unteren Ende jeweils eine Schneideinrichtung (31)
zum Abtragen von Bodenmaterial und entlang einer Werkzeugstange (5) Mischorgane (6,
7) aufweisen,
- einem Mast (2) mit einer Mastführung (3) und
- einem Antriebsschlitten (12) mit Drehantrieb (13) zum drehenden Antreiben der Bohr-
und Mischwerkzeuge (10), wobei der Antriebsschlitten (12) entlang der Mastführung
(3) geführt und verfahrbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass an dem Mast (2) unterhalb des Antriebsschlittens (12) ein Zwischenführungsschlitten
(16) verschiebbar geführt ist und
- dass eine Kupplungseinrichtung (19) vorgesehen ist, mit welcher mindestens ein Bohr- und
Mischwerkzeug (10) mit dem Zwischenführungsschlitten (16) lösbar verbunden ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bohr- und Mischwerkzeuge (10) über ein Versteifungsjoch (4, 9) miteinander verbunden
sind und
dass das Versteifungsjoch (4) über die Kupplungseinrichtung (19) mit dem Zwischenführungsschlitten
(16) lösbar verbunden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Aufbringen einer Axialkraft der Antriebsschlitten (12) und/oder der Zwischenführungsschlitten
(16) am Mast (2) verschiebbar angetrieben sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kupplungseinrichtung (19) ein erstes Kupplungselement (20) und ein zweites Kupplungselement
(21) aufweist, welche zum Herstellen der lösbaren Verbindung (1) kraft- und/oder formschlüssig
miteinander zusammenwirken.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Kupplungselement (20) ein nach oben oder unten gerichtetes Hakenelement
und das zweite Kupplungselement (21) einen Querriegel (24) aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Kupplungselement (20) ein im wesentlich stabförmiges Element und das zweite
Kupplungselement (21) eine zum stabförmigen Element passende Aufnehmung aufweisen.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Verfahren zum Herstellen von Wandlamellen in einem Boden (70) mit mindestens zwei
stangenförmigen, parallel nebeneinander angeordneten Bohr- und Mischwerkzeugen (10),
welche an ihrem bodenseitigen unteren Ende jeweils eine Schneideinrichtung (31) zum
Abtragen von Bodenmaterial und entlang einer Werkzeugstange (5) Mischorgane (6, 7)
aufweisen, bei dem
- die Bohr- und Mischwerkzeuge (10) zum Erstellen von sich überlappenden Bohrlöchern
drehend angetrieben und in den Boden (70) abgeteuft werden, wobei die Bohr- und Mischwerkzeuge
(10) über ein Versteifungsjoch (4) miteinander verbunden sind,
- Bodenmaterial von den Schneideinrichtungen (31) abgetragen wird,
- eine Bindemittelsuspension zugeführt und durch die Mischorgane (6, 7) mit dem abgetragenen
Bodenmaterial zu einem Bodenmörtel vermischt wird, und
- nach Erreichen einer gewünschten Bohrtiefe die Bohr- und Mischwerkzeuge (10) wieder
aus dem Boden (70) rückgezogen werden und der Bodenmörtel zu einer Wandlamelle aushärtet,
- wobei die Bohr- und Mischwerkzeuge (10) an ihrem oberen Ende über einen Antriebsschlitten
(12) angetrieben und entlang einer Mastführung (3) linear geführt werden,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das Versteifungsjoch (4) über eine Verbindung (1) mit einer Kupplungseinrichtung
(19) mit einem Zwischenführungsschlitten (16) lösbar verbunden ist, welcher entlang
der Mastführung (3) verschiebbar geführt wird,
- dass bis zu einer ersten Bohrtiefe die Bohr- und Mischwerkzeuge (10) über den Zwischenführungsschlitten
(16) abgestützt werden,
- dass die Verbindung (1) der Bohr- und Mischwerkzeuge (10) zum Zwischenführungsschlitten
(16) gelöst wird, und
- dass anschließend die Bohrung weiter abgeteuft wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindung (1) zum Zwischenführungsschlitten (16) gelöst wird, wenn dieser eine
untere Endposition an der Mastführung (3) erreicht hat.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bohr- und Mischwerkzeuge (10) zusätzlich unmittelbar oberhalb der Bodenoberfläche
durch eine Führungshülse (8) geführt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass beim Rückziehen der Bohr- und Mischwerkzeuge (10) die Verbindung (1) zum Zwischenführungsschlitten
(16) wieder geschlossen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindung (1) zum Zwischenführungsschlitten (16) automatisch, ohne Unterbrechung
des Bohrbetriebes gelöst beziehungsweise geschlossen wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Abstützung über mehrere Zwischenführungsschlitten (16) erfolgt.
7. Vorrichtung zum Herstellen von Wandlamellen in einem Boden (70) mit
- mindestens zwei stangenförmigen, parallel nebeneinander angeordneten Bohr- und Mischwerkzeugen
(10), welche an ihrem bodenseitigen unteren Ende jeweils eine Schneideinrichtung (31)
zum Abtragen von Bodenmaterial und entlang einer Werkzeugstange (5) Mischorgane (6,
7) aufweisen, wobei die Bohr- und Mischwerkzeuge (10) über ein Versteifungsjoch (4,
9) miteinander verbunden sind,
- einem Mast (2) mit einer Mastführung (3) und
- einem Antriebsschlitten (12) mit Drehantrieb (13) zum drehenden Antreiben der Bohr-
und Mischwerkzeuge (10), wobei der Antriebsschlitten (12) entlang der Mastführung
(3) geführt und verfahrbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass an dem Mast (2) unterhalb des Antriebsschlittens (12) ein Zwischenführungsschlitten
(16) verschiebbar geführt ist, welcher mit dem Versteifungsjoch (4, 9) über eine Verbindung
(1) mit einer Kupplungseinrichtung (19) verbunden ist, und
- dass das Versteifungsjoch (4) über die Kupplungseinrichtung (19) von dem Zwischenführungsschlitten
(16) beim Abteufen einer Bohrung lösbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Aufbringen einer Axialkraft der Antriebsschlitten (12) und/oder der Zwischenführungsschlitten
(16) am Mast (2) verschiebbar angetrieben sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kupplungseinrichtung (19) ein erstes Kupplungselement (20) und ein zweites Kupplungselement
(21) aufweist, welche zum Herstellen der lösbaren Verbindung (1) kraft- und/oder formschlüssig
miteinander zusammenwirken.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Kupplungselement (20) ein nach oben oder unten gerichtetes Hakenelement
und das zweite Kupplungselement (21) einen Querriegel (24) aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Kupplungselement (20) ein im wesentlich stabförmiges Element und das zweite
Kupplungselement (21) eine zum stabförmigen Element passende Aufnehmung aufweisen.