BESCHREIBUNG :
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kraftwagen der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1
sowie einen Kraftwagen der im Oberbegriff des Patentanspruchs 6 angegebenen Art. Zur
Erfindung gehört auch ein Verfahren zum Betreiben einer Verbrennungskraftmaschine
der im Oberbegriff des Patentanspruchs 10 angegebenen Art.
[0002] Derartige Kraftwagen sowie derartige Verfahren sind aus dem Serienbau von Kraftwagen
bekannt, wobei anhand einer in der Fig. 1 dargestellten Prinzipdarstellung im Folgenden
eine Antriebseinrichtung für einen solchen Kraftwagen erläutert wird.
[0003] Die Fig. 1 zeigt eine Verbrennungskraftmaschine 10, welche sechs Zylinder 12 aufweist.
Von der Verbrennungskraftmaschine 10 wird durch Verbrennungsvorgänge in den Zylindern
12 entstehendes Abgas über entsprechende Leitungen eines Abgastrakts 14 für die Verbrennungskraftmaschine
10 zu einer Turbine 16 eines Abgasturboladers 18 geleitet. Von diesem Abgas wird ein
Turbinenrad der Turbine 16 angetrieben. In Strömungsrichtung des Abgases gemäß Richtungspfeilen
20 stromab der Turbine 16 ist eine Abgasnachbehandlungseinrichtung 22 in dem Abgastrakt
14 angeordnet, welche einen Oxidationskatalysator 24 sowie einen Dieselpartikeffilter
26 umfasst. Die Abgasnachbehandlungseinrichtung 22 reinigt das Abgas, bevor es gemäß
einem Richtungspfeil 28 in die Umwelt abgelassen wird. Stromab der Abgasnachbehandlungseinrichtung
22 ist eine Abgasklappe 31 angeordnet, mittels welcher das Abgas in dem Abgastrakt
14 aufstaubar ist.
[0004] In Strömungsrichtung des Abgases wird sowohl stromauf als auch stromab der Turbine
16 an jeweiligen Entnahmestellen 30 und 32 Abgas abgeleitet und über ein jeweiliges
Leitungssystem 34 und 36 zu einem Ansaugtrakt 38 geführt. Das Entnehmen des Abgases
an der Entnahmestelle 30 geschieht im Rahmen einer sogenannten Niederdruckabgasrückführung,
da das Abgas nach der Turbine 16 einen geringeren Druck aufweist als vor der Turbine
16. Über das Leitungssystem 34 wird das Abgas zunächst durch einen Abgasrückführkühler
40 geführt, mittels welchem das Abgas gekühlt wird. Ein Abgasrückführventil 42 dient
dazu, eine Menge des an der Entnahmestelle 30 abgeleiteten und zu dem Ansaugtrakt
38 zu führenden Abgases einzustellen. Das an der Entnahmestelle 30 abgeleitete Abgas
wird an einer Einleitstelle 43 in den Ansaugtrakt 38 eingeleitet; diese Einleitstelle
43 ist in Strömungsrichtung einer von der Verbrennungskraftmaschine 10 gemäß einem
Richtungspfeil 44 angesaugten Luft stromab eines Luftfilters 46 sowie eines Heißfilmluftmassenmessers
48 des Ansaugtrakts 38 angeordnet; außerdem ist sie stromauf eines Verdichters 50
des Abgasturboladers 18 angeordnet. Der Luftfilter 46 reinigt die angesaugte Luft,
und der Heißfilmluftmassenmesser 48 misst die Masse der angesaugten Luft. Die angesaugte
Luft wird von dem abgeleiteten Abgas beaufschlagt, so dass dies ein Luft-/Abgasgemisch
ergibt, welches von dem Verdichter 50 verdichtet und dadurch erwärmt wird. Stromab
des Verdichters 50 ist ein Ladeluftkühler 52 angeordnet, welcher das durch die Verdichtung
erwärmte Luft-/Abgasgemisch kühlt.
[0005] Ferner ist in dem Ansaugtrakt 38 eine Drosselklappe 54 angeordnet. Ist die Verbrennungskraftmaschine
10 als Ottomotor ausgebildet, so dient die Drosselklappe 54 dazu, zur Darstellung
eines gewünschten Drehmoments der Verbrennungskraftmaschine 10 eine Menge der von
der Verbrennungskraftmaschine 10 angesaugten Luft einzustellen. Ist die Verbrennungskraftmaschine
10 als Dieselmotor ausgebildet, so dient die Drosselklappe 54 dazu, ein bestimmtes
Druckgefälle bereitzustellen, um somit eine gewünschte, insbesondere hohe, Menge von
rückzuführenden Abgas bereitstellen zu können.
[0006] Auch das an der Entnahmestelle 32 abgeleitete Abgas wird über ein Abgasrückführventil
56 und einen Abgasrückführkühler 58 zu dem Ansaugtrakt 38 geleitet. Mittels des Abgastückführventils
56 ist die Menge des an der Entnahmestelle 32 abzuleitenden Abgases einstellbar, während
mittels des Abgasrückführkühlers 58 das abgeleitete Abgas gekühlt wird.
[0007] Im Leitungssystem 36 ist darüber hinaus eine Umgehungseinrichtung 60 angeordnet,
über die der Abgasrückführkühler 58 zumindest von einer Teilmenge des an der Entnahmestelle
32 abgeleiteten Abgases umgangen wer
den kann, ohne dass diese Teilmenge vom Abgasrückfilhrkühler 58 gekühlt wird. Zur Einstellung einer Menge des Abgases, welche den Abgasrückführkühler 58
durchströmt oder diesen umgeht, umfasst die Umgehungseinrichtung 60 eine Ventileinrichtung
62. in den Ansaugtrakt 38 wird das an der Entnahmestelle 32 abgeleitete Abgas an einer
Einleitstelle 63, welche in Strömungsrichtung der angesaugten Luft stromab des Verdichters
50 angeordnet ist.
[0008] Die Abgasrückführventile 42 und 56 sowie die Abgasrückführkühler 40 und 58, verursachen
hohe Kosten, was einerseits durch hohe Bauteilkosten und andererseits durch einen
hohen Steuerungs- bzw. Regelungsaufwand bedingt ist. Vorteile einer Führung des Abgases
zu dem Ansaugtrakt 38 ist, dass sich dadurch die schädlichen Emissionen, insbesondere
die Partikel-und Stickoxidemissionen, der Verbrennungskraftmaschine reduzieren lassen.
[0009] Die
DE 10 2005 052 496 A1 offenbart eine Brennkraftmaschine, bei welcher Abgas zu einem Ansaugtrakt für die
Brennkraftmaschine geführt wird, welches in einem Abgastrakt für die Brennkraftmaschine
abgeleitet wird. Das Abgas wird dabei an einer Entnahmestelle abgeleitet, welche in
Strömungsrichtung des Abgases vor einer Turbine eines Abgasturboladers für die Brennkraftmaschine
angeordnet ist. Das abgeleitete Abgas kann durch einen Abgasrückführkühler strömen
und dadurch gekühlt werden. Eine Menge des zu dem Ansaugtrakt zu führenden Abgases
ist mittels einer Ventileinrichtung einstellbar.
[0010] Aus der
DE 10 2006 010 247 A1 ist ein Brennkraftmaschine bekannt, bei welcher Abgas der Brennkraftmaschine von
einem Abgastrakt zu einem Ansaugtrakt geführt wird, wobei dieses Abgas mittels einer
Kühleinrichtung kühlbar ist.
[0011] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Kraftwagen mit einer Verbrennungskraftmaschine
sowie ein Verfahren zum Betreiben einer solchen Verbrennungskraftmaschine derart weiterzuentwickeln,
dass die Verbrennungskraftmaschine emissionsarm betreibbar ist und die Kosten für
das Verfahren sowie für den Kraftwagen gering gehalten werden.
[0012] Diese Aufgabe wird durch einen Kraftwagen mit einer Verbrennungskraftmaschine mit
den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und mit den Merkmalen des Patentanspruchs 2, sowie
durch ein Verfahren zum Betreiben einer Verbrennungskraftmaschine mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 10 gelöst.
[0013] Bei einem solchen Kraftwagen mit einer Verbrennungskraftmaschine, von welcher Abgas
(über entsprechende Leitungen eines Abgastrakts für die Verbrennungskraftmaschine)
zu einer Turbine eines Abgasturboladers geleitet wird, ist in Strömungsrichtung des
Abgases sowohl vor als auch hinter der Turbine an jeweiligen Entnahmestellen Abgas
ableitbar und über ein jeweiliges Leitungssystem zu einem Ansaugtrakt der Verbrennungskraftmaschine
führbar. Das Abgas wird in den Ansaugtrakt eingeleitet, wodurch eine von der Verbrennungskraftmaschine
angesaugte und den Ansaugtrakt durchströmende Luft mit dem Abgas beaufschlagt wird.
Eine so dargestellte Abgasrückführung hält die Emissionen der Verbrennungskraftmaschine,
insbesondere Partikel- und Stickoxidemissionen während eines verbrennungsmotorischen
Betriebs gering. Da zwei Entnahmestellen zum Ableiten des Abgases gegeben sind, kann
eine besonders hohe Menge an Abgas zu dem Ansaugtrakt geführt werden. Dadurch kommt
es zu besonders geringen schädlichen Emissionen, insbesondere Partikel- und Stickoxid-Emissionen,
der Verbrennungskraftmaschine. Durch die Anordnung der Entnahmestellen sowohl vor
als auch nach der Turbine kann das Abgas über unterschiedliche Druckgefälle zu dem
Ansaugtrakt geführt werden. Somit ist die Menge des zu dem Ansaugtrakt zu führenden
Abgases sehr flexibel einstellbar und kann auf unterschiedliche Betriebspunkte der
Verbrennungskraftmaschine abgestimmt und daran angepasst werden.
[0014] Erfindungsgemäß ist gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung vorgesehen, dass die
Leitungssysteme so ausgebildet sind, dass eine gemeinsame, insbesondere lediglich
eine einzige gemeinsame, Kühleinrichtung zur Kühlung sowohl des vor der Turbine als
auch des hinter der Turbine abgeleiteten Abgases dient. Obwohl zwei Entnahmestellen
zum Ableiten des Abgases existieren, ist lediglich eine Kühleinrichtung zur Kühlung
des Abgases vorgesehen. Dies führt zu einer geringen Teileanzahl, zu einem geringen
Gewicht sowie insbesondere zu niedrigen Kosten einer Abgasrückführeinrichtung des
Kraftwagens.
[0015] Im Vergleich zu herkömmlichen Abgasrückführeinrichtungen mit einer Kühleinrichtung
je Entnahmestelle entfällt somit eine Kühleinrichtung. Dies führt auch dazu, dass
ein gegebenenfalls notwendiger zusätzlicher Regelungsaufwand entfällt. Das Entfallen
schafft, was den geringen Kosten ebenso zuträglich ist. Darüber hinaus schafft der
Entfall zusätzlichen Bauraum, wodurch Package-Probleme insbesondere in einem platzkritischen
Bereich wie einem Motorraum des Kraftwagens vermieden oder gelöst werden.
[0016] Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird ein solcher Kraftwagen bereitgestellt,
bei dem die Leitungssysteme so ausgebildet sind, dass eine gemeinsame, insbesondere
lediglich eine einzige gemeinsame, Ventileinrichtung zur Einstellung einer Menge sowohl
des vor der Turbine als auch des hinter der Turbine abgeleiteten Abgases dient. Auch
dies führt dazu, dass der Kraftwagen eine geringe Teileanzahl, ein geringes Gewicht
sowie geringe Kosten aufweist. Im Vergleich zu herkömmlichen Abgasrückführeinrichtungen
mit zwei Entnahmestellen entfällt eine Ventileinrichtung, was sowohl die Bauteilkosten
als auch den Regelungsaufwand gering hält. Insbesondere die Regelung oder Steuerung
einer solchen Ventileinrichtung, mittels welcher die Menge des zum Ansaugtrakt führbaren
Abgases einstellbar ist, stellt einen hohen Aufwand dar, da die Menge des Abgases
präzise eingestellt und an unterschiedliche Betriebspunkte im Kennfeld der Verbrennungskraftmaschine
angepasst werden muss zur Darstellung eines kraftstoffverbrauchs-und emissionsarmen
Betriebs.
[0017] Besonders vorteilhaft ist, wenn die Ausführungsform des Kraftwagens mit der gemeinsamen
Kühlereinrichtung mit der Ausführungsform des Kraftwagens mit der gemeinsamen Ventileinrichtung
kombiniert wird. Daraus resultieren sehr geringe Kosten des Kraftwagens, da lediglich
eine Kühleinrichtung zur Kühlung sowie lediglich eine Ventileinrichtung zur Einstellung
der Menge des zu dem Ansaugtrakt zu führenden Abgases vorgesehen sind.
[0018] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung umfasst der Kraftwagen eine
Umgehungseinrichtung, mittels welcher die gemeinsame Kühleinrichtung zumindest von
einem Teil des abgeleiteten Abgases umgehbar ist. Dies ermöglicht eine bedarfsgerechte
Kühlung des abgeleiteten Abgases mittels der Kühleinrichtung, so dass die Temperatur
des Abgases an unterschiedliche Betriebspunkte der Verbrennungskraftmaschine anpassbar
ist. Ebenso können durch das Umgehen der Kühleinrichtung durch das Abgas entstehende
Strömungsverluste vermieden werden, so dass das Abgas auf sehr effiziente Art und
Weise zu dem Ansaugtrakt rückführbar und in diesen einleitbar ist.
[0019] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist eine erste, mit der ersten Entnahmestelle
fluidisch verbundene und zur Rückführung des Abgases bereitgestellte Abgasrückführleitung
des entsprechenden Leitungssystems mit einer zweiten, mit der zweiten Entnahmestelle
fluidisch verbundenen und zur Rückführung des Abgases bereitgestellten Abgasrückführleitung
des entsprechenden Leitungssystems stromab der Entnahmestellen zu einer gemeinsamen
und zur Rückführung des Abgases bereitgestellten Abgasrückführleitung fluidisch miteinander
kommunizierend zusammen geführt. Das bedeutet, dass die Leitungssysteme zumindest
abschnittsweise zu einem gemeinsamen Leitungssystem zusammengeführt sind. Dies hält
den Aufwand, die Teileanzahl und damit die Kosten für das Leitungssystem und damit
für den gesamten Kraftwagen sehr gering. Ebenso weist das gemeinsame Leitungssystem
einen geringen Bauraumbedarf auf.
[0020] Dabei sind die erste und die zweite Abgasrückführleitung bevorzugt über eine Ventileinrichtung,
insbesondere über ein 3/2-Ventil zu der gemeinsamen Abgasrückführleitung zusammengeführt.
Bei dieser Ventileinrichtung handelt es sich beispielsweise um eine schaltbare, insbesondere
steuer- oder regelbare Ventileinrichtung. Diese Ventileinrichtung ermöglicht es beispielsweise,
der gemeinsamen Abgasrückführleitung lediglich das Abgas zuzuführen, welches an der
hinter der Turbine angeordneten Entnahmestelle abgeleitet wird, zuzuführen. Dazu ist
die Ventileinrichtung in eine bestimmte Stellung schaltbar. Ebenso ist es möglich,
dass der gemeinsamen Abgasrückführleitung mittels der Ventileinrichtung in einer weiteren
Stellung dieser lediglich das Abgas zugeführt wird, welches an der vor der Turbine
angeordneten Entnahmestelle abgeleitet wird. Eine weitere Möglichkeit ist, der gemeinsamen
Abgasrückführleitung sowohl zumindest eine Teilmenge des an der vor der Turbine angeordneten
Entnahmestelle abgeleiteten Abgas sowie zumindest eine Teilmenge des an der hinter
der Turbine angeordneten Entnahmestelle abgeleiteten Abgas zuzuführen, so dass an
den jeweiligen Entnahmestellen abgeleitetes Abgas in der gemeinsamen Abgasrückführleitung
gemischt wird. Dadurch ist ein weiterer Freiheitsgrad geschaffen, die Temperatur sowie
die Menge des zu dem Ansaugtrakt zu führenden Abgases sowie ein gewünschtes Druckgefälle
zur Führung des Abgases zum Ansaugtrakt einzustellen.
[0021] Zur besonders flexiblen Einstellung der Menge und/oder der Temperatur des zu dem
Ansaugtrakt zu führenden Abgases und um somit die Menge und/oder die Temperatur sehr
flexibel an unterschiedliche Betriebszustände der Verbrennungskraftmaschine wird folgende
Maßnahme getroffen: Es sind zwei Einleitstellen gegeben, an welchen sowohl das vor
als auch das hinter der Turbine abgeleitete Abgas in den Ansaugtrakt einleitbar ist.
Eine erste dieser Einleitstellen ist in Strömungsrichtung der von der Verbrennungskraftmaschine
angesaugten und durch den Ansaugtrakt strömenden Luft stromauf eines in dem Ansaugtrakt
angeordneten und von der Turbine antreibbaren Verdichters des Abgasturboladers angeordnet.
Die zweite dieser Einleitstellen ist stromab des Verdichters angeordnet.
[0022] Der Verdichter verdichtet die von der Verbrennungskraftmaschine angesaugte Luft,
so dass stromab des Verdichters ein höheres Druckniveau herrscht als stromauf des
Verdichters. Um die verdichtete oder unverdichtete Luft an der entsprechenden Einleitstelle
mit dem rückgeführten Abgas zu beaufschlagen, ist es erforderlich, dass das an der
entsprechenden Einleitstelle in den Ansaugtrakt einzuleitende Abgas ein höheres Druckniveau
aufweist als die Luft an dieser Einleitstelle. Entsprechend einer jeweiligen Druckdifferenz
zwischen dem einzuleitenden Abgas und der verdichteten oder unverdichteten Luft wird
die Luft mit einer bestimmten Menge.von Abgas beaufschlagt. Mit anderen Worten hängt
es von dem Betrag des Drucks der Luft und dem Betrag des Drucks des Abgases ab, mit
welcher Menge an Abgas die Luft beaufschlagt wird. Diese Ausführungsform schafft damit
eine große Flexibilität, die verdichtete und/oder unverdichtete Luft mit Abgas zu
beaufschlagen und somit einen sehr effizienten und emissionsarmen Betrieb der Verbrennungskraftmaschine
zu realisieren.
[0023] Dieses Druckgefälle ist beispielsweise darüber hinaus durch eine Abgasklappe in dem
Abgastrakt und/oder eine Drosselklappe in dem Ansaugtrakt beeinflussbar und einstellbar.
Die Abgasklappe ist dabei beispielsweise stromab der Turbine angeordnet und dient
dazu, einen Strömungsquerschnitt einer entsprechenden Verrohrung zu verengen oder
demgegenüber freizugeben, so dass das Abgas in der Verrohrung aufgestaut und ein höherer
Abgasgegendruck eingestellt wird, aus welchem ein hohes Druckgefälle resultiert. Dies
schafft eine weitere Möglichkeit, eine besonders hohe Menge von Abgas zu dem Ansaugtrakt
zu führen.
[0024] Dementsprechend kann auch mit der Drosselklappe in dem Ansaugtrakt, die beispielsweise
in Strömungsrichtung der Luft stromab des Verdichters angeordnet ist, durch Verengen
oder Freigeben eines Strömungsquerschnitts einer entsprechenden Verrohrung die angesaugte
Luft mehr oder weniger aufgestaut werden, um somit ein höheres oder geringeres Druckgefälle
zur Einstellung der Menge von rückzuführendem Abgas einzustellen. Dazu sind zumindest
nahezu beliebige Mengen von Abgas und beliebige Abgasrückführraten in zumindest nahezu
allen Lastbereichen und in dem zumindest nahezu gesamten Kennfeld der Verbrennungskraftmaschine
einstellbar, was dem emissionsarmen, effizienten Betrieb der Verbrennungskraftmaschine
zugute kommt.
[0025] Um Gewicht, Kosten und Bauraum einzusparen, kann dabei vorteilhafterweise vorgesehen
sein, dass sich die gemeinsame und zur Rückführung des Abgases bereitgestellte Abgasrückführleistung
stromauf einer Einleitstelle in eine erste, mit der ersten Einleitstelle fluidisch
verbundene und zur Rückführung des Abgases bereitgestellte Abgasrückführungsleitung
und in eine zweite, mit der zweiten Einleitstelle fluidisch verbundene und zur Rückführung
des Abgases bereitgestellte Abgasrückführungsleitung verzweigt. Das rückzuführende
Abgas strömt somit zunächst durch die gemeinsame Abgasrückführleitung und wird dann
durch die sich verzweigende, gemeinsame Abgasrückführleitung aufgeteilt, um an der
entsprechenden Einleitstelle in den Ansaugtrakt eingeleitet werden zu können.
[0026] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform verzweigt sich die gemeinsame und
zur Rückführung des Abgases bereitgestellte Abgasrückführleitung über eine Ventileinrichtung,
insbesondere ein 3/2-Ventil in die erste und die zweite mit den jeweiligen Einleitstellen
verbundene Abgasrückführleitung. Durch eine solche, insbesondere schaltbare und steuer-
bzw. regelbare Ventileinrichtung ist eine weitere Möglichkeit geschaffen, das zu dem
Ansaugtrakt zu führende Abgas lediglich der ersten Einleitstelle oder lediglich der
zweiten Einleitstelle zuzuteilen. Ebenso möglich ist, einem bestimmten Teil des rückzuführenden
Abgases der ersten Einleitstelle und einem weiteren Teil des rückzuführenden Abgases
der zweiten Einleitstelle zuzuteilen. Dadurch ist ein weiterer Freiheitsgrad geschaffen,
die Menge des Abgases, mit der die angesaugte Luft zu beaufschlagen ist, und damit
die Abgasrückführrate auf einen gewünschten Wert einzustellen und somit die Verbrennungskraftmaschine
effizient und verbrauchsarm zu betreiben.
[0027] Zur Erfindung gehört auch ein Verfahren zum Betreiben einer Verbrennungskraftmaschine,
bei welchem Abgas der Verbrennungskraftmaschine zu einer Turbine eines Abgasturboladers
geleitet wird, wobei in Strömungsrichtung des Abgases sowohl vor als auch hinter der
Turbine an jeweiligen Entnahmestellen Abgas abgeleitet und zu einem Ansaugtrakt für
die Verbrennungskraftmaschine über ein jeweiliges Leitungssystem geführt wird.
[0028] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass sowohl das vor als auch das hinter der Turbine
abgeleitete Abgas mittels einer gemeinsamen Kühleinrichtung gekühlt wird und/oder
eine Menge sowohl des vor der Turbine als auch des hinter der Turbine abgeleiteten
Abgases mittels einer gemeinsamen Ventileinrichtung eingestellt wird. Bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren ist somit trotz der beiden Entnahmestellen lediglich eine Kühleinrichtung
und/oder lediglich eine Ventileinrichtung zur Kühlung bzw. zum Einstellen der Menge
des zu dem Ansaugtrakt zuführenden Abgases vorgesehen. Dies hält die Teileanzahl sowie
das Gewicht eines Kraftwagens, dessen Verbrennungskraftmaschine derartig betrieben
wird, gering.
[0029] Ebenso ist das Verfahren hinsichtlich des Steuerungs- bzw. Regelungsaufwands unaufwändig
durchzuführen, da lediglich eine Ventileinrichtung zu steuern bzw. zu regeln ist.
Bei dem Verfahren ist es nicht nötig, zwei Ventileinrichtungen gleichzeitig zu regeln
und aufeinander abzustimmen. Dieser geringe Regelaufwand führt zu niedrigen Kosten
zur Durchführung des Verfahrens. Nichtsdestotrotz erlaubt es das Verfahren, die Menge
sowie die Temperatur des rückzuführenden Abgases sehr flexibel auf unterschiedliche
Betriebspunkte im Kennfeld der Verbrennungskraftmaschine anzupassen und somit einen
effizienten und emissionsarmen Betrieb der Verbrennungskraftmaschine zu realisieren.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Kraftwagen sind als vorteilhafte
Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens und umgekehrt anzusehen.
[0030] Weitere Vorteil, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnungen.
Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie
die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine
gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen
Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar,
ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
[0031] Die Zeichnung zeigt in:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung einer Antriebseinrichtung mit einer Verbrennungskraftmaschine
für einen Kraftwagen, von welcher Abgas zu einer Turbine eines Abgasturboladers geleitet
wird, wobei in Strömungsrichtung des Abgases sowohl vor als auch hinter der Turbine
Abgas abgeleitet und zu einem Ansaugtrakt für die Verbrennungskraftmaschine geführt
wird gemäß dem Stand der Technik; und
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Prinzipdarstellung einer weiteren Ausführungsform
einer Antriebseinrichtung mit einer Verbrennungskraftmaschine für einen Kraftwagen,
gemäß Fig. 1, bei welcher lediglich ein Abgasrückführventil und ein Abgasrückführkühler
vorgesehen ist, um das in den Ansaugtrakt zu führende Abgas zu kühlen bzw. eine Menge
dieses Abgases einzustellen.
[0032] In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente.
[0033] Die Fig. 2 zeigt die Verbrennungskraftmaschine 10 für einen Kraftwagen, von welcher
Abgas der Verbrennungskraftmaschine 10 über entsprechende Leitungen des Abgastrakts
14 zu der Turbine 16 des Abgasturboladers 18 geleitet wird. Die Turbine 16 ist als
Turbine mit variabler Turbinengeometrie ausgebildet und wird von dem zu ihr geleiteten
Abgas angetrieben. Die Turbine 16 treibt den in dem Ansaugtrakt 38 angeordneten Verdichter
50 des Abgasturboladers 18 an, welcher die von der Verbrennungskraftmaschine angesaugte
Luft verdichtet.
[0034] In Strömungsrichtung des Abgases gemäß den Richtungspfeilen 20 wird vor der Turbine
16 an der Entnahmestelle 32 und hinter der Turbine 16 sowie hinter der Abgasnachbehandlungseinrichtung
22 an der Entnahmestelle 30 Abgas abgeleitet und zunächst über die Leitungssysteme
34 und 36 zu dem Ansaugtrakt 38 geführt. Im Unterschied zu Fig. 1 ist nun in Strömungsrichtung
des entsprechenden, rückzuführenden Abgases gemäß Richtungspfeilen 62 stromauf der
Entnahmestellen 30 und 32 eine erste Abgasrückführleitung 66 mit einer zweiten Abgasrückführleitung
68 an einer Koppelstelle 70 über ein 3/2-Ventil 72 zusammengeführt. Die erste Abgasrückführleitung
66 ist dabei mit der ersten Entnahmestelle 32 verbunden, während die zweite Abgasrückführleitung
68 mit der zweiten Entnahmestelle 30 verbunden ist.
[0035] Mittels des schaltbaren und gegebenenfalls elektrisch betätigbaren 3/2-Ventils 72
kann der Abgasrückführleitung 74 lediglich Abgas aus der Abgasrückführleitung 68 oder
lediglich Abgas aus der Abgasrückführleitung 66 zugeführt werden. Ebenso ist es beispielsweise
möglich, dass die Abgasrückführleitung 74 sowohl eine bestimmte Menge von Abgas aus
der Abgasrückführleitung 68 sowie eine bestimmte Menge aus der Abgasrückführleitung
66 zugeführt wird.
[0036] Dieses Zusammenführen der Abgasrückführleitungen 66 und 68 erlaubt es, lediglich
einen Abgasrückführkühler 40' zur Kühlung des zu dem Ansaugtrakt 38 zu führenden Abgases
sowie lediglich ein Abgasrückführventil 42' zur Einstellung einer Menge des rückzuführenden
Abgases einzusetzen. Es sind nicht mehr zwei Abgasrückführkühler 40 und 58 und nicht
mehr zwei Abgasrückführventile 42 und 56 vonnöten, was den Bauraumbedarf sowie den
Regelungsaufwand und damit die Kosten zur Rückführung des Abgases von dem Abgastrakt
14 zu dem Ansaugtrakt 38 sehr gering hält.
[0037] Die gemeinsame Abgasrückführleitung 74 verzweigt sich in Strömungsrichtung des rückzuführenden
Abgases gemäß einem Richtungspfeil 76 stromauf der Einleitstellen 42 und 63 in eine
erste, mit der ersten Einleitstelle 43 verbundene zur Rückführung des Abgases bereitgestellte
Abgasrückführleitung 78 und eine zweite, mit der zweiten Einleitstelle 63 fluidisch
verbunden und zur Rückführung des Abgases bereitgestellte Abgasrückführleitung 80.
die Abgasrückführleitung 74 verzweigt sich dabei über ein schaltbares und gegebenenfalls
elektrisch betätigbares 312-Ventil 82. Das 3/2-Ventil 82 ermöglicht es analog zu dem
312-Ventil 72, das die Abgasrückführleitung 74 durchströmende Abgas entweder ausschließlich
der Abgasrückführleitung 78 oder ausschließlich der Abgasrückführleitung 80 zuzuleiten.
Ebenso möglich ist es zumindest eine Teilmenge des die Abgasrückführleitung 74 durchströmenden
Abgases der Abgasrückführleitung 78 zuzuleiten und zumindest eine Teilmenge des die
Abgasrückführleitung 74 durchströmenden Abgases in die Abgasrückführleitung 80 zuzuleiten.
Daraus ergibt sich eine hohe Flexibilität, trotz der gemeinsamen Abgasrückführleitung
74 das rückzuführende Abgas bedarfsgerecht und zumindest teilweise dem Ansaugtrakt
38 an der Einleitstelle 43 und/oder an der Einleitstelle 63 zuzuführen. Dadurch kann
sowohl die Menge als auch die Temperatur des Abgases, mit welcher die angesaugte Luft
beaufschlagt werden soll, bedarfsgerecht einzustellen und zumindest nahezu an alle
Betriebspunkte in zumindest nahezu allen Last-und Drehzahlbereichen der Verbrennungskraftmaschine
10 anzupassen.
[0038] Diese flexible Einstellung von Abgasrückführraten wird weiterhin durch die optional
an dem Abgastrakt 14 angeordnete Abgasklappe 31 sowie die in dem Ansaugtrakt 38 angeordnete
Drosselklappe 54 verbessert, welchen ein Druckgefälle zwischen dem rückzuführenden
Abgas und der angesaugten Luft einstellbar ist, indem das Abgas und/oder die Luft
in entsprechenden Verrohrungen mehr oder weniger aufgestaut wird.
1. Kraftwagen mit einer Verbrennungskraftmaschine (10), von der Abgas zu einer Turbine
(16) eines Abgasturboladers (18) geleitet wird, wobei in Strömungsrichtung des Abgases
sowohl vor als auch hinter der Turbine an jeweiligen Entnahmestellen (30, 32) Abgas
ableitbar und über ein jeweiliges Leitungssystem (34, 36) zu einem Ansaugtrakt (38)
für die Verbrennungskraftmaschine (10) führbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Leitungssysteme (34, 36) so ausgebildet sind, dass eine gemeinsame Kühleinrichtung
(40, 40', 58) zur Kühlung sowohl des vor der Turbine (16) als auch des hinter der
Turbine (16) abgeleiteten Abgases dient.
2. Kraftwagen mit einer Verbrennungskraftmaschine (10), von der Abgas zu einer Turbine
(16) eines Abgasturboladers (18) geleitet wird, wobei in Strömungsrichtung des Abgases
sowohl vor als auch hinter der Turbine (16) an jeweiligen Entnahmestellen (30, 32)
Abgas ableitbar und zu einem Ansaugtrakt (38) für die Verbrennungskraftmaschine (10)
über ein jeweiliges Leitungssystem (34, 36) führbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Leitungssysteme (34, 36) so ausgebildet sind, dass eine gemeinsame Ventileinrichtung
(42, 42', 56) zur Einstellung einer Menge sowohl des vor der Turbine (16) als auch
des hinter der Turbine (16) abgeleiteten Abgases dient.
3. Kraftwagen nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Leitungssysteme (34, 36) so ausgebildet sind, dass eine gemeinsame Kühleinrichtung
(40, 40', 58) zur Kühlung sowohl des vor der Turbine (18) als auch des hinter der
Turbine (18) abgeleiteten Abgases dient.
4. Kraftwagen nach einem der Ansprüche 1 oder 3,
gekennzeichnet durch
eine Umgehungseinrichtung (60), mittels welcher die gemeinsame Kühleinrichtung (40,
40', 58) zumindest von einer Teilmenge des abgeleiteten Abgases umgehbar ist.
5. Kraftwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine erste, mit der ersten Entnahmestelle (32) fluidisch verbundene und zur Rückführung
des Abgases bereitgestellte Abgasrückführleitung (66) des entsprechenden Leitungssystems
(36) mit einer zweiten, mit der zweiten Entnahmestelle (30) fluidisch verbundenen
und zur Rückführung des Abgases bereitgestellten Abgasrückführleitung (68) des entsprechenden
Leitungssystems (34) stromab der Entnahmestellen (30, 32) zu einer gemeinsamen und
zur Rückführung des Abgases bereitgestellten Abgasrückführleitung (74) fluidisch miteinander
kommunizierend zusammengeführt ist.
6. Kraftwagen nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste und die zweite Abgasrückführleitung (66, 68) über eine Ventileinrichtung
(72), insbesondere ein 312-Ventil (72), zu der gemeinsamen und zur Rückführung des
Abgases bereitgestellten Abgasrückführleitung (74) zusammengeführt sind.
7. Kraftwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
sowohl das vor als auch das hinter der Turbine (16) abgeleitete Abgas an einer ersten,
in Strömungsrichtung von von der Verbrennungskraftmaschine (10) angesaugter Luft stromauf
eines in dem Ansaugtrakt (38) angeordneten Verdichters (50) des Abgasturboladers (18)
angeordneten Einleitstelle (42) in den Ansaugtrakt (38) und/oder an einer zweiten,
stromab des Verdichters (50) angeordneten Einleitstelle (63) in den Ansaugtrakt (38)
führbar ist.
8. Kraftwagen nach Anspruch 7 in dessen Rückbezug auf einen der Ansprüche 6 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die gemeinsame und zur Rückführung des Abgases bereitgestellte Abgasrückführleitung
(74) stromauf der Einleitstellen (42, 63) in eine erste, mit der ersten Einleitstelle
(42) fluidisch verbundene und zur Rückführung des Abgases bereitgestellte Abgasrückführleitung
(78) und in eine zweite, mit der zweiten Einleitstelle (63) fluidisch verbundene und
zur Rückführung des Abgases bereitgestellte Abgasrückführleitung (80) verzweigt.
9. Kraftwagen nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die gemeinsame und zur Rückführung des Abgases bereitgestellte Abgasrückführleitung
(74) über eine Ventileinrichtung (82), insbesondere ein 3/2-Ventil (82), in die erste
und zweite Abgasrückführleitung (78, 80) verzweigt.
10. Verfahren zum Betreiben einer Verbrennungskraftmaschine (10), bei
welchem Abgas der Verbrennungskraftmaschine (10) zu einer Turbine (16) eines Abgasturboladers
(18) geleitet wird, wobei in Strömungsrichtung des Abgases sowohl vor als auch hinter
der Turbine (16) an jeweiligen Entnahmestellen (30, 32) Abgas abgeleitet und zu einem
Ansaugtrakt (38) für die Verbrennungskraftmaschine (10) über ein jeweiliges Leitungssystem
(34, 36) geführt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
sowohl das vor der Turbine (16) als auch das hinter der Turbine (16) abgeleitete Abgas
mittels einer gemeinsamen Kühleinrichtung (40, 40', 58) gekühlt wird und/oder eine
Menge sowohl des vor der Turbine (16) als auch des hinter der Turbine (16) abgeleiteten
Abgases mittels einer gemeinsamen Ventileinrichtung (42, 42', 56) eingestellt wird.