[0001] Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeugleuchte gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Eine Kraftfahrzeugleuchte erfüllt je nach Ausgestaltung eine oder mehrere Aufgaben
bzw. Funktionen, wie beispielsweise bei einer Ausgestaltung als Scheinwerfer eine
die Fahrbahn ausleuchtende Funktion, oder bei einer Ausgestaltung als Signalleuchte
eine Signalfunktion, wie beispielsweise zur Fahrtrichtungsanzeige oder Anzeige einer
Bremstätigkeit, oder einer Sicherstellung einer Sichtbarkeit des Kraftfahrzeugs bei
Tag und/oder Nacht, wie etwa bei einer Ausgestaltung als Tagfahrleuchte. Beispiele
für Kraftfahrzeugleuchten sind am Fahrzeugbug, an den Fahrzeugflanken und/oder an
den Seitenspiegeln sowie am Fahrzeugheck angeordnete Blinkleuchten, Ausstiegsleuchten,
beispielsweise zur Umfeldbeleuchtung, Begrenzungsleuchten, Bremsleuchten, Nebelleuchten,
Rückfahrleuchten, sowie typischerweise hoch gesetzte dritte Bremsleuchten, so genannte
Central, High-Mounted Braking Lights, Tagfahrleuchten, Scheinwerfer und auch als Abbiege-
oder Kurvenlicht verwendete Nebelscheinwerfer, sowie Kombinationen hiervon.
[0003] Eine Kraftfahrzeugleuchte besteht im Wesentlichen aus einem Leuchtengehäuse, einem
darin angeordneten Leuchtmittel, gegebenenfalls einem typischerweise hinter dem Leuchtmittel
in dem Gehäuse angeordneten Reflektor, sowie einer das Leuchtmittel und gegebenenfalls
den Reflektor gegen Witterungseinflüsse schützenden, kurz auch als Lichtscheibe bezeichneten
transparenten Abdeckung. Die Lichtscheibe umschließt gemeinsam mit dem Leuchtengehäuse
einen das Leuchtmittel und gegebenenfalls den Reflektor aufnehmenden Leuchteninnenraum.
Das Leuchtengehäuse bzw. der Leuchteninnenraum kann dabei in mehrere Kammern mit jeweils
eigenen Leuchtmitteln, eventuell Reflektoren, sowie gegebenenfalls Lichtscheiben unterteilt
sein, von denen mehrere Kammern gleiche oder jede Kammer eine andere der oben beschriebenen
Funktionen erfüllen kann.
[0004] Der Leuchteninnenraum kann gegenüber der Umgebung abgeschlossen sein. Ebenso kann
der Leuchteninnenraum über eine Belüftungsöffnung mit der Umgebung kommunizieren.
[0005] Als Leuchtmittel kommen beispielsweise Glühbirnen, Gasentladungslampen und vermehrt
auch einzeln oder gruppenweise angeordnete Leuchtdioden zum Einsatz. Letztere bestehen
aus einem Lichtemittierende-Diode-Halbleiter-Chip, kurz LED-Chip, sowie einer beispielsweise
durch Spritzgießen angeformten, den LED-Chip ganz oder teilweise umhüllenden Primäroptik.
Auch sind Kraftfahrzeugleuchten bekannt, in denen reine LED-Chips ohne angeformte
Primäroptiken zum Einsatz kommen. Im Folgenden wird deshalb der Einfachheit halber
nicht mehr zwischen Leuchtdiode und LED-Chip unterschieden und statt dessen einheitlich
der Begriff LED stellvertretend für beide Ausgestaltungen verwendet, es sei denn,
es wird explizit etwas anderes erwähnt. Herausragende Eigenschaften von LEDs im Vergleich
zu anderen, konventionellen Leuchtmifteln sind eine wesentlich längere Lebensdauer
und eine wesentlich höhere Lichtausbeute bei gleicher Leistungsaufnahme. Dadurch und
unter anderem auch wegen ihrer kompakteren Abmessungen können durch Verwendung von
LEDs als Leuchtmittel besonders kompakte Kraftfahrzeugleuchten verwirklicht werden,
die an fast jede nur erdenkliche Einbausituation angepasst sein können.
[0006] Werden mehrere bzw. gruppenweise angeordnete LEDs als Leuchtmittel verwendet, so
wird typischerweise ein Reflektor mit mehreren Reflektorkammern verwendet, wobei im
Brennpunkt jeder Reflektorkammer eine LED angeordnet ist. Um die LEDs gegenüber dem
Reflektor zu positionieren werden diese auf einem LED-Träger angeordnet, welcher zur
Aufnahme, Befestigung und elektrischen Kontaktierung der LEDs dient. Darüber hinaus
können auf dem LED-Träger weitere benötigte Elektronikbauteile, Widerstände etc. befestigt
sein. Ein oder mehrere Kabel und/oder ein oder mehrere Steckerelemente einer oder
mehrerer elektrischer Steckverbindungen zur weiterführenden elektrischen Kontaktierung
können auch an dem LED-Träger befestigt sein. Der LED-Träger wird normalerweise von
hinten kommend am Reflektor befestigt oder zumindest positioniert und gewährleistet
dadurch eine genaue Lage der LEDs zum Brennpunkt in den einzelnen Reflektorkammern.
Auch ist bekannt, den Reflektor in den LED-Träger zu integrieren bzw. den Reflektor
als LED-Träger auszugestalten. Auch bei Verwendung anderer Leuchtmittel als LEDs kann
ein Leuchtmittel-Träger entsprechend dem beschriebenen LED-Träger vorgesehen sein.
[0007] Durch
EP 2 141 406 A2 ist eine beispielsweise als Heckleuchte ausgeführte Kraftfahrzeugleuchte mit mehreren
auf einem LED-Träger angeordneten LEDs und einem Reflektor mit mehreren Reflektorkammern
bekannt. Im Brennpunkt jeder Reflektorkammer ist eine LED angeordnet. Der LED-Träger
ist als Kunststoffspritzteil in Molded Interconnect Devices (MID) Technik hergestellt,
mit in das Kunststoffspritzteil integrierten Leiterbahnen, über die die LEDs elektrisch
kontaktiert sind bzw. mit denen die LEDs elektrisch leitend verbunden sind. Dadurch
können komplexe Formen hergestellt werden und die einzelnen LEDs können fast beliebig,
beispielsweise in mehreren unterschiedlichen Ebenen, die darüber hinaus auch versetzt
sein und/oder einander schneidend verlaufen können, im Raum positioniert werden. Reflektor
und LED-Träger können als ein in MID-Technik hergestelltes integrales Bauteil ausgeführt
sein.
[0008] Zum Betrieb einer Kraftfahrzeugleuchte mit mehreren auf einem Leuchtmittel-Träger
angeordneten Leuchtmitteln, im Folgenden am Beispiel eines LED-Trägers mit mehreren
darauf angeordneten und elektrisch kontaktierten LEDs erläutert, ist eine weiterführende
elektrische Kontaktierung vom LED-Träger durch das Leuchtengehäuse nach außen aus
dem Leuchteninnenraum heraus notwendig. Hierzu kann eine elektrische Steckverbindung
bestehend aus zwei korrespondierenden Steckerelementen vorgesehen sein, von denen
ein erstes, mit dem LED-Träger elektrisch verbundenes Steckerelement vom Leuchteninnenraum
her kommend beispielsweise auf einer der Lichtscheibe abgewandten Rückseite im bzw.
am Leuchtengehäuse festgelegt ist. Die dem Leuchteninnenraum zugewandte Festlegung
des ersten Steckerelements am Leuchtengehäuse kann eine dem Leuchteninnenraum abgewandte
Aufnahme für ein zweites, der weiterführenden elektrischen Kontaktierung dienendes
Steckerelement umfassen. Die Aufnahme und/oder das erste Steckerelement und/oder das
zweite Steckerelement können dabei lösbare oder unlösbare Rastverbindungen untereinander
aufweisen. Die elektrische Verbindung zwischen dem im bzw. am Leuchtengehäuse festgelegten
ersten Steckerelement und dem LED-Träger ist dabei mittels einer Kabelverbindung hergestellt.
Die das zweite Steckerelement umfassende weiterführende elektrische Kontaktierung
kann ebenfalls eine Kabelverbindung vorsehen. Die weiterführende elektrische Kontaktierung
kann mittels der das erste Steckerelement und das zweite Steckerelement umfassenden
elektrischen Steckverbindung beim Einbau der Kraftfahrzeugleuchte in ein Kraftfahrzeug
hergestellt und gegebenenfalls bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt auch wieder
gelöst werden.
[0009] Ein sich bei einer solchen weiterführenden elektrischen Kontaktierung ergebendes
Problem ist eine erschwerte Montage, da die Kabelverbindung zwischen dem ersten Steckerelement
und dem LED-Träger lang genug ausgeführt sein muss, um das mit dem LED-Träger elektrisch
verbundene erste Steckerelement vor dem Einsetzen des LED-Trägers in das Leuchtengehäuse
an der dem Leuchteninnenraum zugewandten Innenseite des Leuchtengehäuses festlegen
zu können. Beim anschließenden Zusammenbau der Kraftfahrzeugleuchte, bei dem der LED-Träger
in das Leuchtengehäuse eingesetzt wird, ist dann die Kabelverbindung zwischen dem
ersten Steckerelement und dem LED-Träger im Weg, was eine zeit- und kostenintensive
Montage zur Folge hat.
[0010] Eine Kabeldurchführung durch das Leuchtengehäuse hindurch mit einer außerhalb der
Kraftfahrzeugleuchte angeordneten elektrischen Steckverbindung ist aus Gründen der
Abdichtung des Leuchteninnenraums gegenüber der Umgebung und aus Gründen der Unterbringung
der elektrischen Steckverbindung im Kraftfahrzeug nicht erwünscht.
[0011] Durch
DE 35 33 419 C2 ist eine elektrische Steckverbindung mit einem an einer Chassistragplatte festgelegten
ersten Steckerelement und einem an einer auf der Chassistragplatte angeordneten Baugruppe
vorgesehenen zweiten Steckerelement bekannt. Eines der beiden Steckerelemente verfügt
über Kontaktstifte, wohingegen das andere Steckerelement über die Kontaktstifte aufnehmende
Kontaktbuchsen verfügt. Die Baugruppe ist mit scharnierartigen Ansätzen an der Chassistragplatte
angschlagen und um die Scharnierachse auf die Chassistragplatte geklappt. Das erste
und das zweite Steckerelement befinden sich gegenüberliegend auf den in aufeinandergeklapptem
Zustand einander zugewandten Seiten von Baugruppe und Chassistragplatte. Das an der
Baugruppe vorgesehene zweite Steckerelement ist auf einer Platine angeordnet, welche
wiederum in der durch die Platine bestimmten Ebene schwimmend an der Baugruppe gelagert
ist. Dadurch ist das an der Platine angeordnete zweite Steckerelement in einer Ebene
normal zu einer durch die Längserstreckung der einzelnen Kontaktstifte eines Steckerelements
in aufeinandergeklapptem Zustand von Baugruppe und Chassistragplatte vorgegebenen
elektrischen Steckrichtung schwimmend angeordnet.
[0012] Hierdurch wird eine elektrische Steckverbindung zwischen einem ersten und einem zweiten
miteinander zu verbindenden Bauteil bereitgestellt, wobei ein erstes Steckerelement
der elektrischen Steckverbindung an dem ersten Bauteil festgelegt und das zweite Steckerelement
mit dem zweiten Bauteil verbundenen ist.
[0013] Ungelöst bleibt dabei das Problem der Herstellung einer z.B. abdichtenden elektrischen
Steckverbindung durch ein zwischen den beiden Steckerelementen liegendes Bauteil,
wie etwa ein Leuchtengehäuse, hindurch, beispielsweise einer z.B. abdichtenden elektrischen
Steckverbindung zu einem in oder an einem ersten Bauteil zu befestigenden zweiten
Bauteil durch das erste Bauteil hindurch.
[0014] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine zeit- und kostensparend zu montierende
Kraftfahrzeugleuchte mit einem durch ein Leuchtengehäuse und eine dieses abschließende
Lichtscheibe umschlossenen Leuchteninnenraum und einem in dem Leuchteninnenraum angeordneten
Leuchtmittel-Träger zu entwickeln, welche Kraftfahrzeugleuchte zur weiterführenden
elektrischen Kontaktierung des Leuchtmittel-Trägers eine am Leuchtengehäuse festgelegte
elektrische Steckverbindung aufweist.
[0015] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Kraftfahrzeugleuchte mit den Merkmalen des Anspruchs
1.
[0016] Demnach ist eine Kraftfahrzeugleuchte mit einem durch ein Leuchtengehäuse und eine
dieses abschließende Lichtscheibe umschlossenen Leuchteninnenraum und einem in dem
Leuchteninnenraum angeordneten Leuchtmittel-Träger vorgesehen, welche Kraftfahrzeugleuchte
zur weiterführenden elektrischen Kontaktierung des Leuchtmittel-Trägers eine am Leuchtengehäuse
festgelegte, vorzugsweise abdichtende elektrische Steckverbindung aufweist. Die elektrische
Steckverbindung besteht aus zwei miteinander korrespondierenden Steckerelementen.
Ein erstens Steckerelement ist am Leuchtengehäuse vorgesehen. Dem Leuchteninnenraum
abgewandt ist ein von außen kommendes zweites Steckerelement, welches die weiterführende
elektrische Kontaktierung besorgt. Die elektrische Steckverbindung umfasst miteinander
korrespondierende elektrische Kontaktmittel des ersten und des zweiten Steckerelements,
von denen die elektrischen Kontaktmittel des ersten Steckerelements mit dem Leuchtmittel-Träger
elektrisch verbunden sind. Die elektrischen Kontaktmittel des zweiten Steckerelements
können mit beispielsweise kraftfahrzeugseitig weiterführenden Kabeln verbunden sein,
welche eine von außerhalb der Kraftfahrzeugleuchte kommende Stromversorgung herstellen
sowie der Ansteuerung der Leuchtmittel im Leuchteninnenraum dienen.
[0017] In dem Leuchtengehäuse ist mindestens eine Öffnung für die elektrischen Kontaktmittel
der elektrischen Steckverbindung vorgesehen. Die Kontaktmittel des ersten und des
zweiten Steckerelements erreichen einander unter Herstellung einer elektrischen Verbindung
durch die mindestens eine Öffnung hindurch. Die Kontaktmittel umfassen Kontaktbuchsen
sowie durch die mindestens eine Öffnung hindurchreichende Kontaktstifte bzw. -pins.
Die Längserstreckung der Kontaktstifte gibt eine elektrische Steckrichtung vor. Die
Kontaktmittel des ersten Steckerelements sind auf einem Trägerelement angeordnet,
welches normal zur elektrischen Steckrichtung schwimmend gelagert am Leuchtmittel-Träger
angeordnet ist. Das Trägerelement ist an einer Stelle des Leuchtmittel-Trägers angeordnet,
welche bei in dem Leuchteninnenraum bestimmungsgemäß angeordnetem Leuchtmittel-Träger
der mindestens einen Öffnung für die Kontaktmittel gegenüberliegt. Mit anderen Worten
ist die mindestens eine Öffnung im Leuchtengehäuse den auf dem schwimmend gelagerten
Trägerelement angeordneten Kontaktmitteln der elektrischen Steckverbindung zugeordnet.
Zumindest an dem Leuchtengehäuse sind Ausrichtmittel vorgesehen, welche das Trägerelement
beim Einsetzen des Leuchtmittel-Trägers in das Leuchtengehäuse lage- und positionsgenau
gegenüber der mindestens einen Öffnung für die Kontaktmittel ausrichten.
[0018] Beispielsweise können an dem Trägerelement und an dem Leuchtengehäuse miteinander
korrespondierende Ausrichtmittel vorgesehen sein. Die korrespondierenden Ausrichtmittel
umfassen beispielsweise am Leuchtengehäuse angeordnete erste Ausrichtmittel und am
Leuchtmittel-Träger vorgesehene zweite Ausrichtmittel. Die zweiten Ausrichtmittel
können hierbei den ersten Ausrichtmitteln zugeordnet sein. Die Ausrichtung erfolgt
vorzugsweise beim Zusammenführen des Leuchtmittel-Trägers und des Leuchtengehäuses
in elektrischer Steckrichtung von selbst.
[0019] Die Ausrichtmittel können eigens hierfür vorgesehene korrespondierende Elemente,
wie beispielsweise konische Zapfen und korrespondierende Ausnehmungen umfassen. Ebenfalls
ist denkbar, dass die Ausrichtmittel als vom Leuchtengehäuse in Richtung Leuchteninnenraum
abstehende Fangrippen ausgebildet sind, welche das Trägerelement an dessen Umfang
fangen bzw. greifen. Alternativ oder zusätzlich können die Ausrichtmittel durch die
Kontaktmittel gebildet sein, diese umfassen oder von diesen umfasst werden.
[0020] Bei dem Leuchtmittel-Träger handelt es sich bevorzugt um einen eingangs beschriebenen
LED-Träger.
[0021] Zumindest das zweite Steckerelement kann eine Rastverbindung aufweisen, mittels der
das zweite Steckerelement von außen, dem Leuchteninnenraum abgewandt kommend gegenüber
dem Leuchtengehäuse verrasten kann. Beispielsweise können das am Leuchtengehäuse vorgesehene
erste Steckerelement und das zweite Steckerelement eine Rastverbindung miteinander
eingehen bzw. aufweisen. Eine auch als Klipsverbindung oder als Schnappverbindungen
bezeichenbare Rastverbindung umfasst korrespondierende Rastelemente, von denen wenigstens
eines elastisch verformbar ist und bei der Herstellung der Rastverbindung im Anschluss
an eine Verformung mit mindestens einem anderen lösbar oder unlösbar verhakt. Beispiele
für derart korrespondierende Rastelemente sind ein elastisch verformbares Rastmittel
und eine Hintergreifung.
[0022] Bevorzugt umfasst das am Leuchtengehäuse vorgesehene, dort beispielsweise festgelegte
erste Steckerelement der elektrischen Steckverbindung zumindest die auf dem am Leuchtmittel-Träger
schwimmend gelagerten Trägerelement angeordneten und durch die mindestens eine Öffnung
zugänglichen Kontaktmittel sowie eine am Leuchtengehäuse dem Leuchteninnenraum abgewandt
angeordnete Aufnahme für das die weiterführende elektrische Kontaktierung herstellende
zweite Steckerelement. Die Aufnahme ist derart am Leuchtengehäuse angeordnet, dass
die Kontaktmittel des zweiten Steckerelements und die auf dem Trägerelement angeordneten
Kontaktmittel einander durch die mindestens eine im Leuchtengehäuse vorgesehene Öffnung
für die Kontaktmittel erreichen. Die gegebenenfalls vorgesehene Aufnahme für das zweite
Steckerelement kann unmittelbar am Leuchtengehäuse angeordnet sein. Die Aufnahme kann
beispielsweise angespritzt sein oder am Leuchtengehäuse verrastet werden.
[0023] Zwischen Aufnahme und zweitem Steckerelement kann eine Rastverbindung vorgesehen
sein.
[0024] Alternativ zu einer Aufnahme ist denkbar, geeignete Rastelemente zwischen zweitem
Steckerelement und Leuchtengehäuse vorzusehen, wodurch das zweite Steckerelement unmittelbar
am Leuchtengehäuse verrastet und auf eine Aufnahme verzichtet werden kann.
[0025] Eine von hinten über das z.B. in der Aufnahme aufgenommene zweite Steckerelement
gestülpte Tülle kann die Abdichtung der elektrischen Steckverbindung besorgen. Alternativ
oder zusätzlich können an der Aufnahme und/oder am zweiten Steckerelement und/oder
an der mindestens einen Öffnung für die Kontaktmittel Dichtungen vorgesehen sein.
Durch die Tülle und/oder die Dichtungen ist die elektrische Steckverbindung abdichtend
ausgeführt, so dass durch sie hindurch keine Feuchtigkeit und kein Schmutz in den
Leuchteninnenraum kommen können.
[0026] Der Leuchtmittel-Träger kann als ein Reflektor mit mehreren Reflektorkammern für
jeweils eine von mehreren am Leuchtmittel-Träger angeordnete Lichtquellen ausgestaltet
sein.
[0027] Vorteile der Erfindung ergeben sich unter anderem dadurch, dass nach dem Stand der
Technik erforderliche lange Kabelverbindungen für eine elektrische Verbindung zwischen
Leuchtmittel-Träger und dem am Leuchtengehäuse festgelegten ersten Steckerelement
entfallen, wodurch die Montage erheblich vereinfacht wird. Die Kontaktmittel des ersten
Steckerelements befinden sich nunmehr auf dem am Leuchtmittel-Träger schwimmend gelagerten
Trägerelement, wodurch die elektrische Kontaktierung zwischen den Kontaktmitteln des
ersten Steckerelements und dem Leuchtmittel-Träger einfach hergestellt werden kann,
ohne die beim Stand der Technik vorgesehenen lästigen langen Kabelverbindungen zwischen
Leuchtmittel-Träger und dem Leuchtengehäuse, welche das Einsetzen des Leuchtmittel-Träger
in das Leuchtengehäuse zeitintensiv verkomplizieren und erschweren. Demnach ist bei
der Erfindung vorgesehen, das am Leuchtengehäuse festgelegte erste Steckerelement
derart auszugestalten, dass die Kontaktmittel des ersten Steckerelements auf einem
am Leuchtmittel-Träger schwimmend gelagerten Trägerelement angeordnet sind und durch
das Leuchtengehäuse hindurch mittels der Kontaktmittel eines zur weiterführenden Kontaktierung
vorgesehenen zweiten Steckerelements erreichbar sind. Die schwimmend gelagerte Anordnung
stellt dabei sicher, dass Maßabweichungen zwischen Leuchtmittel-Träger und Leuchtengehäuse
innerhalb der elektrischen Steckverbindung ausgeglichen werden können. Dadurch findet
bei von außen an das Leuchtengehäuse angestecktem zweitem Steckerelement immer eine
zuverlässige Herstellung einer elektrischen Verbindung innerhalb der elektrischen
Steckverbindung statt, da die Lage der elektrischen Kontaktmittel des ersten Steckerelements
an demjenigen Bauteil, hier dem Leuchtengehäuse, ausgerichtet wird, durch welches
hindurch die elektrische Steckverbindung hergestellt werden soll und an dem auch das
zweite Steckerelement mit seinen Kontaktmitteln eingesteckt wird. Das zweite Steckerelement
findet hierbei unabhängig von Fertigungstoleranzen zwischen Leuchtmittel-Träger und
Leuchtengehäuse immer zuverlässig am Leuchtengehäuse Unterbringung, wohingegen ein
Toleranzausgleich durch die auf dem Trägerelement angeordneten Kontaktmittel des ersten
Steckerelements im Leuchteninnenraum zwischen Leuchtmittel-Träger und Leuchtengehäuse
erfolgt.
[0028] Ohne die schwimmende Lagerung der elektrischen Kontaktmittel des ersten Steckerelements
am Leuchtmittel-Träger könnten solche Maßabweichungen nicht ausgeglichen werden, wodurch
auch keine zuverlässige Herstellung einer elektrischen Verbindung über die elektrische
Steckverbindung hinweg sichergestellt werden könnte, welche erst durch gegenseitiges
Berühren und/oder Ineinandergreifen sämtlicher elektrischer Kontaktmittel des ersten
Steckerelements mit den jeweils zugeordneten Kontaktmittein des zweiten Steckerelements
erfolgt.
[0029] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Darin bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder gleich wirkende
Elemente. Es ist für einen Fachmann vorstellbar, dass Abwandlungen oder Änderungen
der Erfindung von den bevorzugten Ausführungsbeispielen gemacht werden können, ohne
dabei den Schutzbereich der in der Beschreibung genannten oder in den Ansprüchen geschützten
Gegenstände zu verlassen.
[0030] Es zeigen in schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- eine Detailansicht einer Kraftfahrzeugleuchte mit Leuchtengehäuse und darin untergebrachtem
Leuchtmittel-Träger in teilweise geschnittener, perspektivischer Ansicht.
- Fig. 2
- eine Detailansicht der Rückseite des Leuchtmittel-Trägers der Kraftfahrzeugleuchte
aus Fig. 1 mit darauf schwimmend gelagertem Trägerelement in einer perspektivischen
Ansicht.
- Fig. 3
- eine Detailansicht der schwimmenden Lagerung des Trägerelements am Leuchtmittel-Träger
der Kraftfahrzeugleuchte aus Fig. 1 und dessen Selbstausrichtung gegenüber dem Leuchtengehäuse
durch hieran angeordnete Ausrichtmittel in teilweise geschnittener, perspektivischer
Ansicht.
[0031] Eine in den Fig. 1, 2 und 3 in Teilen dargestellte, beispielsweise als Heckleuchte
ausgeführte Kraftfahrzeugleuchte 01 umfasst ein Leuchtengehäuse 02, welches gemeinsam
mit einer das Leuchtengehäuse 02 abschließenden, nicht dargestellten Lichtscheibe
einen Leuchteninnenraum 03 umschließt. In dem Leuchteninnenraum 03 ist ein Leuchtmittel-Träger
04 angeordnet. Die Kraftfahrzeugleuchte 01 weist eine am Leuchtengehäuse 02 festgelegte
elektrische Steckverbindung 05 auf. Die elektrische Steckverbindung 05 umfasst ein
erstes, am Leuchtengehäuse 02 vorgesehenes Steckerelement 06 und ein mit diesem korrespondierendes,
dem Leuchteninnenraum 03 abgewandt von außen kommendes, nicht dargestelltes zweites
Steckerelement.
[0032] Die elektrische Steckverbindung 05 umfasst darüber hinaus als Kontaktstifte 07 und
Kontaktbuchsen ausgeführte, einander zugeordnete und miteinander korrespondierende
elektrische Kontaktmittel 08 des ersten Steckerelements 06 und des zweiten Steckerelements.
Die beispielsweise als Kontaktstifte 07 ausgeführten elektrischen Kontaktmittel 08
des ersten Steckerelements 06 sind mit dem Leuchtmittel-Träger 04 und auf diesem auf
einer der Betrachtungsrichtung in den Fig. 1, 2 und 3 abgewandten Seite angeordneten
und elektrisch kontaktierten Leuchtmitteln elektrisch verbunden. Eine durch den Doppelpfeil
P angedeutete elektrische Steckrichtung der elektrischen Steckverbindung 05 ist durch
eine Längserstreckung der Kontaktstifte 07 vorgegeben.
[0033] In dem Leuchtengehäuse 02 ist mindestens eine Öffnung 09 vorgesehen, durch welche
hindurch die Kontaktmittel 08 des ersten Steckerelements 06 und des zweiten Steckerelements
einander unter Herstellung einer elektrischen Verbindung erreichen. Beispielsweise
können mehrere Öffnungen 09 vorgesehen sein, beispielsweise jeweils eine Öffnung 09
für je einen Kontaktstift 07.
[0034] Die beispielsweise als Kontaktstifte 07 ausgeführten Kontaktmittel 08 des ersten
Steckerelements 06 sind auf einem Trägerelement 10 angeordnet. Das Trägerelement 10
ist normal zur durch den Doppelpfeil P angedeuteten elektrischen Steckrichtung schwimmend
gelagert an einer Stelle des Leuchtmittel-Trägers 04 angeordnet, welche bei in dem
Leuchteninnenraum 03 bestimmungsgemäß angeordnetem Leuchtmittel-Träger 04 der mindestens
einen Öffnung 09 für die Kontaktmittel 08 gegenüberliegt.
[0035] Zumindest an dem Leuchtengehäuse 02 sind Ausrichtmittel 11 vorgesehen, welche das
Trägerelement 10 beim Einsetzen des Leuchtmittel-Trägers 04 in das Leuchtengehäuse
02 gegenüber der mindestens einen Öffnung 09 für die Kontaktmittel 08 lage- und positionsgenau
ausrichten. Es können sowohl an dem Trägerelement 10, als auch an dem Leuchtengehäuse
02 einander zugeordnete Ausrichtmittel 11 vorgesehen sein. Beispielsweise können die
Ausrichtmittel 11 am Leuchtengehäuse 02 angeordnete konische Zapfen 12 und am Trägerelement
10 vorgesehene korrespondierende Ausnehmungen 13 umfassen. Denkbar ist auch, dass
zusätzlich oder alternativ vom Leuchtengehäuse 02 in Richtung Leuchteninnenraum 03
abstehende Fangrippen als Ausrichtmittel vorgesehen sind, welche das Trägerelement
10 an dessen Umfang fangen und/oder dass Ausrichtmittel wenigstens zum Teil durch
die Kontaktmittel 08 gebildet sind, diese umfassen oder von diesen umfasst werden.
[0036] Das erste Steckerelement 06 umfasst zumindest die auf dem am Leuchtmittel-Träger
04 schwimmend gelagerten Trägerelement 10 angeordneten, beispielsweise als Kontaktstifte
07 ausgeführte Kontaktmittel 08. Darüber hinaus kann das erste Steckerelement 06 eine
am Leuchtengehäuse 02 angeordnete, von der dem Leuchteninnenraum 03 abgewanden Seite
her zugängliche Aufnahme 14 für das zweite Steckerelement umfassen.
[0037] Zwischen Aufnahme 14 und zweitem Steckerelement kann eine lösbare oder unlösbare
Rastverbindung vorgesehen sein, mittels der das zweite Steckerelement nach Herstellung
der elektrischen Steckverbindung 05 am Leuchtengehäuse 02 gehalten wird.
[0038] Nach dem Einstecken das zweite Steckerelements in der durch den Doppelpfeil P angedeuteten
elektrischen Steckrichtung in die Aufnahme 14 kann zur Abdichtung der elektrischen
Steckverbindung 05 vorgesehen sein, eine Tülle von hinten über das zweite Steckerelement
zu stülpen. Anstelle der Tülle oder zusätzlich zu dieser kann an der Aufnahme 14 und/oder
am zweiten Steckerelement und/oder an der mindestens einen Öffnung 09 für die Kontaktmittel
08 mindestens eine Dichtung vorgesehen sein, um das Eindringen von Feuchtigkeit und/oder
Schmutz in die elektrische Steckverbindung 05 sowie durch die elektrische Steckverbindung
05 hindurch in den Leuchteninnenraum 03 zu verhindern.
[0039] An bzw. auf einer in den Fig. 1, 2 und 3 dem Betrachter abgewandten Seite des Leuchtmittel-Trägers
04 können eine oder mehrere Leuchtdioden und/oder Lichtemittierende-Diode-Halbleiter-Chips,
kurz unter der Bezeichnung LEDs zusammengefasst, als Leuchtmittel angeordnet und elektrisch
kontaktiert sein. Der Leuchtmittel-Träger 04 kann beispielsweise wie durch
EP 2 141 406 A2 bekannt als in MID-Technik hergestellter LED-Träger und/oder mit einem integrierten
Reflektor mit gegebenenfalls je einer Reflektorkammer je Leuchtmittel ausgeführt sein.
[0040] Wichtig ist hervorzuheben, dass der Erfindungsgedanke nicht durch eine zuvor beschriebene
Kraftfahrzeugleuchte erschöpft ist, sondern sich vielmehr auch auf eine elektrische
Steckverbindung erstreckt, welche vorzugsweise abdichtend ausgeführt und an einem
Bauteil festgelegt ist und eine elektrische Kontaktierung durch eben dieses Bauteil
hindurch vorsieht.
[0041] Mit der Erfindung wird eine gegenüber der Umgebung dichte Kraftfahrzeugleuchte 01
geschaffen. Die Erfindung löst das Problem, eine dichte Kraftfahrzeugleuchte 01 durch
ein mit Kontaktstiften 07 bestücktes und beispielsweise als Kontaktierungsplatine
ausgeführtes Trägerelement 10 zum Kraftfahrzeug weiterführend elektrisch zu kontaktieren.
Durch das erfindungsgemäße Konzept mit schwimmend am Leuchtmittel-Träger 04 gelagertem
Trägerelement 10 werden beispielsweise zunächst alle zur elektrischen Kontaktierung
und Anordnung der Leuchtmittel vorgesehenen Platinen auf den beispielsweise als LED-Träger
mit integriertem Reflektor, kurz als LED-Reflektor bezeichnet, ausgeführten Leuchtmittel-Träger
04 vormontiert und anschließend unter Herstellung einer Verbindung mit dem beispielsweise
als Kontaktierungsplatine ausgeführten Trägerelement 10 beispielsweise mittels eines
Kabelsatzes kontaktiert. Aufgrund der großen Bauteiltoleranzen, die sich aus der Bauteilgröße
des Leuchtmittel-Trägers 04 und des Leuchtengehäuses 02 ergeben, muss das Trägerelement
10 bzw. die Kontaktierungsplatine mit den Kontaktstiften 07 am Leuchtengehäuse 02
aufgenommen werden. Nach dem Stand der Technik sind zur Montage sehr lange Kabel bzw.
sehr lange Kabelverbindungen notwendig, um eine Kontaktierungsplatine am Leuchtengehäuse
02 unabhängig vom Leuchtmittel-Träger 04 festzulegen. Ein solches Kabel kann im Leuchteninnenraum
03 nicht definiert verlegt werden und behindert die Montage.
[0042] Gemäß der Erfindung wird das Trägerelement 10 nicht mehr am Leuchtengehäuse 02 festgelegt,
sondern nur noch diesem gegenüber lage- und positionsgenau ausgerichtet. Dadurch kann
auf lange Kabelverbindungen verzichtet werden, welche die Montage behindern und über
die Maße erschweren.
[0043] Erfindungsgemäß wird das z.B. als Kontaktierungsplatine ausgeführte Trägerelement
10 auf dem beispielsweise als LED-Reflektor ausgestalteten Leuchtmittel-Träger 10
schwimmend vormontiert. Das Trägerelement 10 kann sich hierbei innerhalb einer normal
zur durch den Doppelpfeil P angedeuteten elektrischen Steckrichtung bewegen. Beispielsweise
kann hierzu eine Verbindungsart gewählt werden, welche eine Hintergreifung des Trägerelements
10 in Richtung der durch den Doppelpfeil P angedeuteten elektrischen Steckrichtung
vorsieht, gleichzeitig jedoch normal hierzu Luft für Bewegungen des Trägerelements
10 lässt. Nach der Vormontage des Trägerelements 10 können die Leuchtmittel der Kraftfahrzeugleuchte
01 beispielsweise über am Leuchtmittel-Träger 04 vorgesehene oder dort angebrachte
oder z.B. auf am Leuchtmittel-Träger befestigten Platinen untergebrachte Leiterbahnen
mit dem Trägerelement 10 elektrisch kontaktiert werden.
[0044] Durch entsprechend ausgelegte Ausrichtmittel 11, beispielsweise in Form von am Leuchtengehäuse
02 in Richtung Leuchteninnenraum 03 abstehend angeordneten Ausrichtpins oder Zapfen
12 und zugeordnete Ausnehmungen 13 am Trägerelement 10 nimmt bei der Endmontage das
von hinten an den Leuchtmittel-Träger 04 kommende Leuchtengehäuse 02 als erstes mit
seinen Ausrichtpins oder Zapfen 12 das schwimmend gelagerte Trägerelement 10 auf,
bevor der Leuchtmittel-Träger 04 aufgenommen wird. Hierdurch wird eine lage- und positionsgenaue
Ausrichtung des Trägerelements 10 gegenüber dem Leuchtengehäuse 02 erreicht, wodurch
beim Einstecken des zweiten Steckerteils der elektrischen Steckverbindung 05 beispielsweise
in die in ihrer Lage nur gegenüber dem Leuchtengehäuse 02 definierte, außen am Leuchtengehäuse
02 angeordnete Aufnahme 14 ein sicheres gegenseitiges Erreichen der einander zugeordneten
Kontaktmittel 08 des ersten Steckerelements 06 und des zweiten Steckerelements durch
die mindestens eine Öffnung 09 hindurch unter Herstellung einer elektrischen Verbindung
gewährleistet wird.
[0045] Vorteile ergeben sich unter anderem durch eine komplette Montage des Leuchtmittel-Trägers
02 im Leuchtengehäuse 02 unter Verwendung kurzer Kabel, die definiert im Leuchteninnenraum
03 verlegt werden können, sowie durch eine präzise Aufnahme der als Kontaktstifte
07 ausgeführten Kontaktmittel 08 des ersten Steckerteils 06 in einem im oder am Leuchtengehäuse
02 angeformten, beispielsweise durch die Aufnahme 14 gebildeten Steckerbereich.
[0046] Die Erfindung ist insbesondere im Bereich der Herstellung von Kraftfahrzeugleuchten
sowie von elektrischen Steckverbindungen gewerblich anwendbar.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 01
- Kraftfahrzeugleuchte
- 02
- Leuchtengehäuse
- 03
- Leuchteninnenraum
- 04
- Leuchtmittel-Träger
- 05
- elektrische Steckverbindung
- 06
- erstes Steckerelement
- 07
- Kontaktstift
- 08
- elektrische Kontaktmittel
- 09
- Öffnung
- 10
- Trägerelement
- 11
- Ausrichtmittel
- 12
- Zapfen
- 13
- Ausnehmung
- 14
- Aufnahme
- P
- elektrische Steckrichtung
1. Kraftfahrzeugleuchte (01) mit einem durch ein Leuchtengehäuse (02) und eine dieses
abschließende Lichtscheibe umschlossenen Leuchteninnenraum (03) und einem in dem Leuchteninnenraum
(03) angeordneten Leuchtmittel-Träger (04), welche eine am Leuchtengehäuse (02) festgelegte
elektrische Steckverbindung (05) aufweist, die ein erstes, am Leuchtengehäuse (02)
vorgesehenes Steckerelement (06) und ein mit diesem korrespondierendes, dem Leuchteninnenraum
(03) abgewandt von außen kommendes zweites Steckerelement, sowie als Kontaktbuchsen
sowie Kontaktstifte (07) ausgeführte, miteinander korrespondierende elektrische Kontaktmittel
(08) des ersten und des zweiten Steckerelements umfasst, von denen die elektrischen
Kontaktmittel (07, 08) des ersten Steckerelements (06) mit dem Leuchtmittel-Träger
(04) elektrisch verbunden sind, wobei in dem Leuchtengehäuse (02) mindestens eine
Öffnung (09) vorgesehen ist, durch welche hindurch die Kontaktmittel (08) des ersten
und des zweiten Steckerelements einander unter Herstellung einer elektrischen Verbindung
erreichen, und wobei eine elektrische Steckrichtung (P) der elektrischen Steckverbindung
(05) durch eine Längserstreckung der Kontaktstifte (07) vorgegeben ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kontaktmittel (08) des ersten Steckerelements (06) auf einem Trägerelement (10)
angeordnet sind, welches normal zur elektrischen Steckrichtung (P) schwimmend gelagert
an einer Stelle des Leuchtmittel-Trägers (04) angeordnet ist, welche bei in dem Leuchteninnenraum
(03) bestimmungsgemäß angeordnetem Leuchtmittel-Träger (04) der mindestens einen Öffnung
(09) für die Kontaktmittel (08) gegenüberliegt, und wenigstens an dem Leuchtengehäuse
(02) Ausrichtmittel (11, 12) vorgesehen sind, welche das Trägerelement (10) beim Einsetzen
des Leuchtmittel-Trägers (04) in das Leuchtengehäuse (02) gegenüber der mindestens
einen Öffnung (09) für die Kontaktmittel (08) lage- und positionsgenau ausrichten.
2. Kraftfahrzeugleuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Trägerelement (10) und an dem Leuchtengehäuse (02) einander zugeordnete Ausrichtmittel
(11, 12, 13) vorgesehen sind.
3. Kraftfahrzeugleuchte nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausrichtmittel (11) am Leuchtengehäuse (02) angeordnete konische Zapfen (12)
und am Trägerelement (10) vorgesehene korrespondierende Ausnehmungen (13) umfassen.
4. Kraftfahrzeugleuchte nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausrichtmittel (11) vom Leuchtengehäuse (02) in Richtung Leuchteninnenraum (03)
abstehende Fangrippen umfassen, welche das Trägerelement (10) an dessen Umfang fangen.
5. Kraftfahrzeugleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass Ausrichtmittel (11) durch die Kontaktmittel (08) gebildet sind, diese umfassen oder
von diesen umfasst werden.
6. Kraftfahrzeugleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest das zweite Steckerelement eine Rastverbindung zur Verrastung gegenüber
dem Leuchtengehäuse (02) aufweist.
7. Kraftfahrzeugleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Steckerelement (06) zumindest die auf dem am Leuchtmittel-Träger (04) schwimmend
gelagerten Trägerelement (10) angeordneten Kontaktmittel (07, 08) sowie eine am Leuchtengehäuse
(02) dem Leuchteninnenraum (03) abgewandt angeordnete Aufnahme (14) für das zweite
Steckerelement umfasst.
8. Kraftfahrzeugleuchte nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen Aufnahme (14) und zweitem Steckerelement eine Rastverbindung vorgesehen
ist.
9. Kraftfahrzeugleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine von hinten über das zweite Steckerelement gestülpte Tülle zur Abdichtung der
elektrischen Steckverbindung (05).
10. Kraftfahrzeugleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
mindestens eine an der Aufnahme (14) und/oder am zweiten Steckerelement und/oder an
der mindestens einen Öffnung (09) für die Kontaktmittel (07, 08) vorgesehene Dichtung.
11. Kraftfahrzeugleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Leuchtmittel-Träger (04) einen Reflektor mit mehreren Reflektorkammern für jeweils
eine von mehreren am Leuchtmittel-Träger (04) angeordnete Leuchtmittel umfasst.
12. Kraftfahrzeugleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine oder mehrere auf dem Leuchtmittel-Träger (04) angeordnete und elektrisch kontaktierte
Leuchtdioden und/oder Lichtemittierende-Diode-Halbleiter-Chips (LEDs) als Leuchtmittel.