Gebiet der Erfindung:
[0001] Die Erfindung betrifft ein induktives Bauteil mit magnetischen Kern, insbesondere
Drosseln, Übertrager, Transformatoren, Wandler, und ähnliche induktive Bauteile.
Stand der Technik:
[0002] Stand der Technik ist beispielsweise gegeben durch die
EP 1 501 106 A1 desselben Anmelders. Diese Anmeldung zeigt neuere Ferrit-Luftspalt-Technologien u.
a. in Form von so genannten Sinus-Drosseln, die sich vorwiegend in der Fotovoltaik
etabliert haben.
[0003] Die Spulenkörper dieser induktiven Bauteile sind meist dünnwandige Zylinder, sie
tragen eine oder mehrere Wicklungen einer Drossel, eines Übertragers oder eines Transformators.
[0004] Es ist bekannt, das Spulenkörper oder Isolierzylinder beispielsweise im Spritzguss-
oder Strangpressverfahren hergestellt werden, wobei der Spulenkörper meist als Hohlzylinder
ausgebildet ist, in den beispielsweise magnetische Kerne eingesetzt werden. Es sind
aber auch gewickelte Spulenkörper bekannt, die zu Isolierzylindern geformt werden.
[0005] Weiter ist bekannt, dass magnetische Kerne für Drosseln beispielsweise säulenförmig
ausgebildet werden und aus einem oder mehreren miteinander verklebten Kernteilen und
Kernscheiben bestehen, die durch so genannte "Luftspalte", z. B. in Form von Zwischenlagen
aus Isoliermaterial, voneinander getrennt sind. Bisher wurden dieserart Kernsäulen
z. B. aus Kernscheiben mit dazwischen liegenden Luftspalten, die bekanntlich nicht
Luftspalte sind, sondern aus Isolierzwischenlagen bestehen) aufgebaut und gleichzeitig
geklebt, um diese in Spulenkörper einzusetzen oder als Kernsäule mit Isoliermaterial
zu umwickeln. Zweck dieser Luftspalte ist es, die elektromagnetischen Eigenschaften
der Drosselspulen zu gestalten und so zu optimieren, damit möglichst hohe Beträge
magnetischer Energie in den Luftspalträumen gespeichert werden, die Streufelder außerhalb
der Luftspalte bzw. der Innenseiten der Wicklungen aber dennoch niedrig gehalten werden.
Zum anderen dienen "Luftspaltzwischenräume" auch dazu, einzelne Kernteile oder Scheiben,
mechanisch miteinander zu verbinden, insbesondere um die so genanten Luftspalte mit
Klebstoff beschichteten Scheiben zu überbrücken.
[0006] Dieses übliche Verfahren zur Herstellung von magnetischen Kernsäulen aus vielen Scheiben
oder Kernteilen ist zeitaufwendig und kostenintensiv. Hinzu kommt, dass es nicht einfach
ist, fluchtende Kernsäulen aufzubauen und gleichzeitig zu kleben. Diese Kernsäulenaufbauten
werden behindert, zumindest erschwert, durch die Toleranz der Scheibendurchmesser
und Dicken, die eigentlich nicht eng genug herstellbaren Toleranzen der Luftspaltscheiben,
der Dosierung der Klebermengen, und Schichtdicken, auch der unterschiedlichen Viskosität
der Kleber wg. Standzeiten, unterschiedlicher Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten.
Alle diese instabilen Faktoren und Parameter entfallen beim Einsatz von Rasterhalbschalen-Gehäusen.
[0007] Der nächste aufwendige Arbeitsgang bei der konventionellen Herstellung von induktiven
Bauteilen ist, die Kernsäulen in herkömmliche Wannengehäuse zu integrieren und mechanische
Halterungen der Kernsäulen und Jochen herzustellen. Letztlich müssen für die Justierung
der Induktivität von induktiven Bauteilen in aller Regel externe Vorrichtungen und
Hilfsmittel herangezogen werden, was die Taktzeiten verlangsamt und kostenintensiver
macht.
[0008] In diesem Zusammenhang offenbart die
EP 0 848 391 A1 ein Gehäuse zum Aufbau von durch Luftspalten getrennten magnetischen Kernsäulen für
induktive Bauteile, das einen Innenraum begrenzende innere Mantelflächen aufweist,
an denen mehrere radial in den Innenraum hinein ragende Rippen oder Rippenansätze
angeordnet sind. Der Innenraum wird durch die Rippen oder Rippenansätze in mehrere
aneinander gereihte Kammern zur Aufnahme von Kernscheiben oder Kernteilen der magnetischen
Kernsäule unterteilt. Die Kernscheiben oder Kernteile liegen lose in den Kammern und
sind nicht mechanisch miteinander verbunden. Die führt zu nicht optimalen physikalischen
Eigenschaften der induktiven Bauteile, wie größere elektrische Verluste, größere elektrische
Kapazität gegen Erde, Kriechstromprobleme und schlechterer Wärmeabfluss.
Darstellung der Erfindung:
[0009] Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein induktives Bauteil mit Magnetkernen so
zu gestalten, dass dieses Bauteil oder Drossel trotz vielteiliger Kernteilung deutlich
einfacher und kostengünstiger hergestellt werden kann als es bisherige Verfahren ermöglichten.
[0010] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein induktives Bauteil mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 und durch ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Bauteils mit den
Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst.
[0011] Die zentrale Konfiguration für den Aufbau des induktiven Bauteils ist ein Gehäuse
mit so genannten Rasterhalbschalen, oder einer Rasterleiste, oder Rasternuten und
einem Rasterverguss. Das Gehäuse bildet Kammern zur Aufnahme von Kernscheiben oder
Kernteilen, die zusammen den magnetischen Kern bilden. Durch Kombination z. B. mit
einem entsprechenden Außengehäuse oder einem neuartigen Wannengehäuse können zwei
oder mehrere dieser Gehäuse zu einem komplexen induktiven Bauteil zusammengestellt
werden.
[0012] Die Kammern werden entweder gebildet durch die an den inneren Mantelflächen der Rasterhalbschalenausgebildeten,
radial in den Innenraum ragende Rippen oder Rippenansätze oder Noppen, oder aber durch
in der Innenwandung der Rasterhalbschalen ausgebildete Nuten mit Zwischenlagen. Die
Rippen oder Rippenansätze oder Noppen beziehungsweise die Zwischenlagen definieren
zumindest zum Teil die erforderlichen Luftspalte zwischen den Kernscheiben oder Kernteilen.
[0013] Vorteilhafte Ausgestaltungen und weitere erfinderische Merkmale der Erfindung sind
in den Unteransprüchen beschrieben.
[0014] Für den Aufbau des induktiven Bauteils werden erfindungsgemäß neue Konzepte und Techniken
verwendet. Die bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung werden mit so genanntem
Innenstrukturverguss ausgeführt. Dieser Innenstrukturverguss bietet in mehrfacher
Hinsicht Möglichkeiten, sich von bisher üblichen Spuleneingüssen oder Teil-Einguss-
Verfahren zu lösen, mit Herstellvorteilen, auch besserer physikalischen Eigenschaften
der Drosseln. Besseren Eigenschaften wie, geringere elektrische Verluste, reduzierte
elektrischer Kapazität gegen Erde, keine Kriechstromproblematiken, besserem Wärmeabfluss
aus den Wicklungen. Zusätzlich wird noch Material und Gewicht eingespart.
[0015] Bei dem erwähnten Innenstrukturverguss wird das Differenzvolumen zwischen den Kammern
derRasterhalbschalen und denKernscheiben oder Kernteilen, auch der Zwischenräume zwischen
den äußeren Kernscheiben sowie Außen-Gehäusen, Jochen mit geeigneten Vergussmassen,
z.B. dünnflüssigen Harzen aber auch Standard-Ausfüllmassen gefüllt. Es werden Vergussmassen
mit geringen thermischen Ausdehnungskoeffizienten verwendet. Das Eindringen der Vergussmassen
in die zu füllenden Hohlräume kann durch evakuieren der Hohlräume unterstützt werden.
[0016] Das Wesentliche der Innovation u. a. ist, dass vorstehend genannte minimalen Innenraumvolumina
zusammenhängend gestaltet sind, nach Außen abgedichtet sind, jedoch im Bereich des
Eintrittes der Vergussmasse zur Atmosphäre geöffnet und mit kleinvolumigen Auffülldepots
an der Öffnungsstelle gestaltet sind.
[0017] Die Vorteile liegen auf der Hand. Außer der Minimierung der Materialmengen und der
Herstellkosten, und weniger Harze- oder Füllmassen, ermöglicht diese Technik außer
physikalischen Vorteilen Volumen-, Gewichts- und Anordnungsvorteile für Sinusdrosseln
in Wechselrichtern aber auch für alle andere Anwendungen.
[0018] Auf diese Weise werden die Kernsäulen und Klebezwischenräume zwischen den Außengehäusen
und Jochen mit Verguss-Klebeharz aufgefüllt, wobei die Wicklungen mit ihren Verschaltungen
sowie Anfängen, Enden vorher auf dasGehäuse aufgeschoben werden. Die Auffüllräume
zwischen den Kernscheiben oder Kernteilen werden unter Berücksichtigung der Toleranzen
der Scheiben/Teilkerne durch die Formgebung der Rasterhalbschalen und der Außengehäuse
vorgegeben.
[0019] Durch das Ausgießen der Innenräume mit meist dünnflüssigen Vergussmassen, vorzugsweise
in einem Arbeitsgang, werden Kernscheiben und Joche fixiert und gut befestigt. Das
bisher aufwändige Verkleben der Kernteile und Joche untereinander, entfällt. Vor dem
Verguss kann eine Justierung des Induktivitätswertes mit Einstellschrauben an den
Außen- oder Wannengehäusen erfolgen.
[0020] Im Unterschied dazu kann der Innenstruktur-Verguss auch in zwei Arbeitsgängen erfolgen,
indem Kernsäulen erst vergossen oder umspritzt werden und nachträglich Außengehäuse
mit Jochen in einer zusammen gesetzten Innenstrukturverbindung mit Harz oder Auffüllmassen
befestigt werden. Durch dieserart Innenstrukturverguss-Technik in Bezug auf die Kernscheiben
oder Kernteile, Joche und Außengehäuse, werden geräuscharme induktive Bauteile oder
Drosseln mit hoher Stabilität, Genauigkeit und Qualität erreicht.
[0021] Der Abfluss der Abwärme von den auf die Rasterhalbschalen aufgebrachten Wicklungen
ist allseitig und effektiv. Die Luft, die die Verlustwärme aufnimmt, ist in aller
Regel mit der Innenluft des zugehörigen Wechselrichters oder anderer elektrischer
Geräte verbunden. Die meist inneren Luftumwälzungen von Wechselrichtern oder elektrischen
Geräten nehmen die geringe Abwärme des induktiven Bauteils auf und transportieren
diese ab.
[0022] Erfindungsgemäß sind die Dicken der Rippen bzw. Rippenansätze oder Rasternuten in
den Rasterhalbschalen, Rasterleisten oder den Rastervergüssen kleiner als die Dicke
der rechnerisch ermittelten Luftspalte zwischen den Kernscheiben oder Kernteilen.
Deshalb liegen die Kernscheiben oder Kernteile mit allseitig geringem Spiel in den
Kammern der Rasterhalbschalen. Alle Toleranzen der Scheiben oder Kernteile und der
Rasterhalbschalen werden vor dem mit dem Einfüllen dünnflüssiger Harze ohne Vakuum
aber auch mit höher viskosen Vergussmassen mit Vakuum mit der konstruktiv vorhandenen
Justiermöglichkeit egalisiert.
[0023] Im Einzelnen kann die Dicke der Rippen bei dieser Art Rasterhalbschalen, Rasterleisten
oder Rastervergüssen unterschiedlich sein, je nach Auslegung des Bauteiles.
[0024] Vorzugsweise sind in den Hohlkörpern des Gehäuses überwiegend Rippen oder Rippenansätze
oder auch Nuten vorhanden, die die mittleren bis äußeren Kammern voneinander trennen,
auch mit einigen sich nach Außen anschließenden Wellrippen oder biegefähigen Noppen
für das Justieren der Kernsäulen.
[0025] Durch axialen Druck auf die äußeren Kernscheiben oder Kernteile, über die Joche können
entsprechend gestaltete Wellrippen, Rippenansätze, oder Noppen oder auch Zwischenlagen
in den Nuten im Rasterhalbschalen-Hohlkörper gebogen, axial verschoben und bei größeren
Toleranz- Kompensationen auch geschert werden. Dies sichert große Bandbreiten bei
der Verstellung der Summenluftspaltmaße z. B. einer Induktivität oder Drossel. Die
Abstände zwischen den äußeren Kernscheiben oder Kernteilen können so untereinander
in Summe verstellt bzw. der Induktivitätswert des Bauteils kann damit präzise eingestellt
werden.
[0026] Damit die axialen Kraftbeanspruchungen sicher beherrscht werden sind die Außengehäuse
vorzugsweise mit Hinterschnitt-Nutklemmungen ausgestattet und werden so kraftschlüssig
mit den Kernscheiben oder Teilkernen gefüllten Rasterhalbschalen befestigt. An den
Außengehäusen sind - wie erwähnt - Verstellmöglichkeiten vorgesehen, um auf die in
den Rasterhalbschalen eingeordneten Kernscheiben axiale Kräfte ausüben zu können,
damit die Zwischenräume zwischen den äußeren Kernscheiben oder Kernteilen komprimiert,
oder auch rückgestellt werden können, so dass die justierte Summe der Luftspalte zwischen
den Kernscheiben oder Kernteilen punktgenau zu den Nenninduktivitäten führt.
[0027] Nach dem Einstellen der Abstände (Luftspalte) zwischen den Kernscheiben oder Kernteilen
wird mit dünnflüssigem Harz oder einer höher viskosen Vergussmasse vergossen und durch
deren Aushärtung die Kernscheiben, innerhalb der Rasterhalbschalen dauerhaft fixiert
und für die gesamte Lebenszeit der Drossel unverstellbar gemacht.
[0028] Es können Scheiben-, und/oder quaderförmige Kernteile verwendet werden, wobei im
ersten Fall der Hohlkörper eine zylindrische Form hat, aber auch quader- oder würfelförmig,
wobei der Hohlkörper dann beispielsweise außen zylindrisch und innen rechteckig d.
h. eine im wesentlichen rechteckige Form aufweisen kann.
[0029] In einer nicht beanspruchten Ausgestaltungkann vorgesehen werden, dass der Hohlkörper
nicht aus Rasterhalbschalen, Rasterleisten besteht, sondern aus einem Umguss-Gehäuse.
Die Gussmasse wird in diesem Fall in einer Form um die Scheiben oder Teilkernen gegossen
oder gespritzt, die in vorgegebenen Abständen mit Stiften oder Haltenoppen fixiert
wurden. Die Vergussmasse bildet auf diese Weise das Gehäuse und füllt die Luftspalte
zwischen den Kernscheiben oder Kernteilen.
[0030] Des weiteren kann vorgesehen sein, dass die Außengehäuse separat an einteilig gespritzten
Rastersäulen angeordnet werden. Die Außengehäuse können auf die axial geteilten Rasterschalen-
Säulen aufgespannt werden.
[0031] Es können aber auch in einem Arbeitsgang zwei Rasterhalbschalen mit einem horizontal
geteilten Außengehäuse gefertigt, d. h. gespritzt, gesintert, Laser- konfiguriert
oder gegossen werden.
[0032] Das Gehäuse des induktiven Bauteils umfasst erfindungsgemäß so genannte Rasterhalbschalen,
Rasterleisten, Rasterumgüsse, die mindestens einen langgestreckten Hohlkörper aufweisen,
an dessen innerer Mantelflächen mehrere, radial in den Innenraum hineinragende Rippen,
Noppen oder andere Konfigurationen, wie z.B. Nuten, angeordnet sind, wobei die Teil-Innenräume
durch Rippen, Wellflächen, auch axial biegbare Noppen, oder starre und flexible Zwischenlagen,
quasi in mehrere bis viele axial aneinander gereihte Kammern, zur Aufnahme von Kernscheiben
und Kernteilen unterteilt sind.
[0033] Vorzugsweise besteht der Hohlkörper des Gehäuses aus zwei axial geteilten Rasterhalbschalen,
wobei jeder Kernteil bzw. Kernscheibe durch mindestens eine kreisförmig angeordnete
Rippen- oder Noppenanordnung oder andere Konfigurationen, z.B. Nuten, von einer benachbarten
Kernscheibe oder einem Kernteil getrennt ist.
[0034] Vorzugsweise werden die Rasterhalbschalen symmetrisch aufgebaut, d. h. es sind beispielsweise
halbzylindrische, rechteckige oder andersförmige Hohlräume im Inneren der beiden Rasterhalbschalen-
gebildet, in denen Kernscheiben oder Teil-Kerne in der für den jeweiligen Typ des
induktiven Bauteils notwendigen Weise untergebracht werden.
[0035] Ein gefügter Hohlkörper aus z. B. zwei Rasterhalbschalen bildet mehrere bzw. viele
Teil-Rasterräume aus, beispielsweise zylindrische Kammern aber auch andere geometrische,
z. B. quader- und kubusförmige Ausgestaltungen, die Teilungen zwischen Kernscheiben
oder Kernteilen ermöglichen.
[0036] Die Scheiben oder Kernteile werden in die Kammern der ersten Rasterhalbschale eingelegt
und durch die zweite Rasterhalbschale verschlossen. Damit erübrigen sich Stapelungen,
bei denen beispielsweise Kernscheiben, Scheibe für Scheibe Kernteilen, Stück für Stück,
aufeinander geklebt werden mussten.
[0037] Nach dem Umschluss der Kernscheiben oder Teilkerne durch die Rasterhalbschalen, können
die Holräume mit dünnflüssigem Klebeharz gefüllt werden. Aber auch Standardharze sind
verwendbar, wenn der Innenstrukturverguss nach der Befüllung mit Gießharz oder einer
anderen Füllmasse z.B. Polyurethanharz evakuiert wird.
[0038] Dies zu ersten Ausführungen der neuartigen Rasterhalbschalen-Drossel.
[0039] Zusätzlich wurde eine weitere Drosselversion oder "Drosselfamilie" mit einer an bisherige
Drosseln angelehnten Gehäusetechnik entwickelt.
[0040] Anstelle der vorstehenden beschriebenen zwei Außengehäuse, wurde ein einteiliges
Wannengehäuse entwickelt, das analog wie bisher üblich, z. B. zwei Kerne mit Wicklungen
und Jochen aufnimmt und ganz oder teilweise vergossen wird.
[0041] Das Wannengehäuse, vorzugsweise aus Kunststoff, unterscheidet sich aber von bisherigen
Wannengehäusen dadurch, dass es nicht aus Metall, sondern aus dünnwandigen Kunststoff-Konfigurationen
und Aushöhlungen besteht die eng an die Wicklungen und Joche angeformt sind.
[0042] Optional ermöglichen dieserart Gehäuse auch den Einbau von Wärme leitenden Metall-
oder Keramikzwischenflächen eines Teiles des Umfanges der Wicklungen zu Kühlern oder
Kühlflächen von Wechselrichtern.
[0043] Diese neuen Isolier-Wannenversionen stehen hinsichtlich Materialverbrauch den Rasterschalendrosseln
mit zwei Außengehäuse wenig nach. Beide Ausführungen -im Vergleich zu bisherigen Metallwannenlösungen-
benötigen deutlich weniger Vergussmassen, weil diese neuen Isolierwannengehäuse eng
an Wicklungen und Joche geformt sind, wie es bei Metallgehäusen nicht möglich ist.
[0044] Die Erfindungwird nachfolgend anhand von Beispielen näher erläutert. Aus den Skizzen
und Zeichnungen und den folgenden Beschreibungen ergeben sich weitere Merkmale und
Vorteile der Erfindung.
[0045] Kurze Beschreibung der Zeichnungen:
[0046] Es zeigen:
- Figur 1, 1a, 1b
- Draufsicht und einen Schnitt durch eine Rasterhalbschale.
- Figur 2, 2a
- Schnitte durch die Rasterhalbschale mit geformten Rippen in der Gehäusehalbschale.
- Figur 2b
- Trapez -Nute- Zarge - Konfiguration
- Figur 2c
- umlaufende Nuten für Anschluss Außengehäuse
- Figur 2d
- Einfach- Nute- Zarge- Konfiguration
- Figur 3, 3a
- Ansicht, Schnitt einer mit Kernteilen bestückten Rasterhalbschale.
- Figur 4
- Draufsicht bestückte Kernsäule oder Rasterhalbschalenpaar.
- Figur 4a
- Schnitt einer Kernsäule gebildet aus Rasterhalbschalen.
- Figur 5
- Seitenansicht flexible (abscherbare Rippe) in Rasterhalbschale.
- Figur 5a
- Seitenansicht Luftspaltrippen groß starr.
- Figur 5b
- Seitenansicht Luftspalte mit Rippenansätzen klein starr
- Figur 5c
- isometrische Innenansicht Fig. 5b Rasterhalbschale
- Figur 5d
- Schnitt, Stellbereich R. Schale, Kernscheiben lose
- Figur 5e
- Schnitt, Stellbereich R. Schale Kernscheiben eingestellt
- Figur 5f
- Rasterhalbschalen große Starr und flexible Wellrippe
- Figur 5g
- komprimierbare Zwischenlage Kernscheiben
- Figur 5h
- Doppel-Rasterhalbschale mit flexiblem Biegescharnier
- Figur 5i
- Doppel-Rasterhalbschale mit flexiblem Biegescharnier
- Figur 5j
- Isometrisch Doppel-Rasterschale mit Biegescharnier
- Figur 5k
- Isometrisch Doppel-Rasterschale m. flex. Biegescharnier
- Figur 6
- Spulenseite und Seite eines Außengehäuses.
- Figur 6a
- Jochseite eines Außengehäuses.
- Figur 6b
- Draufsicht des Außengehäuses.
- Figur 7
- Seitenansicht Wickelung auf Spulenkörper.
- Figur 7a
- Draufsicht Wicklung auf Außengehäuse.
- Figur 7b
- Isometrie mit zwei bewickelten Spulenkörpern.
- Figur 7c
- Spulenseite eines Außengehäuses.
- Figur 7d
- Rückansicht des Außengehäuses.
- Figur 7e
- Draufsicht bewickelte Kernsäulen - Außengehäuse verbunden
- Figur 8
- Draufsicht auf Kernsäulen
- Figur 8a
- Kernsäulen, an einer Außenseite
- Figur 9
- eine Einzelwicklung
- Figur 9a
- Draufsicht einer Einzelwicklung
- Figur 10
- Kernsäulenstapel mit Rohrumhüllung ohne Rippen
- Figur 11
- Draufsicht von Figur 10
- Figur 12
- Gehäuse mit Kernscheiben-Kernsäule
- Figur 13
- Schnitt durch Figur 12
- Figur 14
- umspritzte Quadrat- und Rechteckkernteile
- Figur 15
- umspritzte Stapel-Kernsäulenversion
- Figur 16
- Draufsicht der Figur 14
- Figur 17
- Draufsicht der Figur 15
- Figur 18
- Kernsäulenschalen ohne Rippen Draufsicht
- Figur 19
- Seitenansicht einer Rasterhalbschale ohne Rippen
- Figur 19a
- Draufsicht auf eine Rasterhalbschale ohne Rippen
- Figur 19b
- isometrische Ansicht der Rasterhalbschale mit Nuten
- Figur 19c
- isometrische Ansicht des zusammengesetzten Gehäuses ohne Rippen.
- Figur 19d
- isometrische Ansicht des zusammengesetzten Gehäuses mit Zwischenlagen.
- Figur 20
- Rasterhalbschale mit Lochmuster
- Figur 21
- Kernsäulenleiste in Dreieck Anordnung 120°
- Figur 22
- Kernsäulenleiste gemäß Figur 21, Seitenansicht
- Figur 23
- Kernsäulenleiste als Distanzteil zu Wicklung
- Figur 24
- Einstellung Induktivität in Spritzmaschine
- Figur 25
- Zusammenstellung Drossel mit Rasterschale Standardjoche
- Figur 26
- Joche für Großserien Version
- Figur 27
- Außengehäuse Großserien Version
- Figur 27a
- Dichtung für Innenverguss Kernscheiben und Joche Version
- Figur 28
- Explosionszeichnung Drossel Auengehäuse Version
- Figur 29
- Zusammenstellung Drossel Außengehäuse Version
- Figur 29a
- Zusammenstellung Schnitt Innenstrukturverguss
- Figur 29b
- Zusammenstellung Stirnseite
- Figur 29c
- Drehstrom- Drosselstapel mit Außengehäuse
- Figur 30
- Rasterdrossel mit Wannengehäuse
- Figur 30a, 30b
- Rasterdrossel mit Wannengehäuse
- Figur 31, 31a
- Kernsäulen mit Wicklung, verschaltet
- Figur 32
- Wannengehäuse Seitenansicht
- Figur 32 a
- Wannengehäuse Draufsicht
- Figur 32 b
- Wannengehäuse Längsschnitt
- Figur 32 c
- Wannengehäuse Stirnseite
- Figur 32 d
- Wannengehäuse Kernsäulenaufständerung
- Figur 32 e
- Wannengehäuse Mitte, Schnitt
[0047] Beschreibung der bevorzugten Ausgestaltungen der Erfindung:
[0048] Die folgenden Ausführungsbeispiele der Erfindung beziehen sich auf neuartige Gehäuse
zum Aufbau von Drosseln, deren Magnetkreise zum Einen aus weitgehend standardisierten
weichmagnetischen Materialien oder Ferrit-Materialien, wie Kernscheiben und Joche,
bestehen. Zum Anderen betrifft die Erfindung das Umfeld der Rasterschalen-Kernsäulen
d. h. die Verbindung der Rasterschalen Kernsäulen mit den Drossel- oder der Trafowicklungen,
bzw. mögliche Applikationen mit verschiedenen Gehäusen, im Wesentlichen reduziert
auf zwei Baulinien:
- 1. Rasterhalbschalen-Kernsäulen mit Wicklung, spannbaren Jochen- auf die KernScheiben,
Spannschrauben in den Brücken der Außengehäusen in einer Einfachstausführung für niedrige
Stückzahlen und eine Serienausführung für hohe Stückzahlen beide Ausführungen mit
Innenstruktur- Verguss für die Auffüllung der Luft-Spalte zwischen Kernscheiben oder
Kernteilen und der Herstellung der Fixierung der Stabilität der gesamten Drossel
- 2. Rasterhalbschalen-Kernsäulen mit Wicklung, spannbaren Jochen- auf die KernScheiben
oder Kernteile, ebenfalls stirnseitigen Spannschrauben die in umhüllenden Wannengehäusen
mit Standard- oder Magnetfluss- optimierten Jochen- in Spiegelverguss jedoch mit vermindertem
Gussvolumen.
[0049] Die erfindungsgemäße Kernidee: "Rasterhalbschalen-Kernsäulen", wurde so erweitert
und ergänzt mit Magnetfluss-optimierten Jochen, Kunststoff-Wannengehäusen, rationalisierten
Verschaltungen und Stromanschlüssen. Die zukünftigen Serien-Herstellverfahren, werden
jeweils auf nur zwei integrierende Kunststoffteile zurückgeführt. Mit dieser neuen,
stark vereinfachenden Integrationstechnik wird die gesamte Drosselstruktur bestimmt,
was völlig neue Herstellverfahren ermöglicht.
[0050] Die Figuren 1 und 1 a, 1 b zeigen eine Draufsicht bzw. einen Schnitt durch ein Gehäuse
1 mit so genannten Rasterhalbschalen 1 a, 1b. Jede Rasterhalbschale 1 a, 1 b ist in
Form eines dünnwandigen Halbzylinders ausgebildet und hat u. a. eine durchgehende
axial-flache Aussparung oder Kanal 2, vgl. auch Figur 18. Links und rechts der Aussparung
/ Kanal 2 sind z. B. paarweise dünne Rippen oder Rippenansätze 3 bzw. (3a in Figuren
5) angeordnet, welche den Innenraum der Rasterhalbschale 1a in einzelne Kammern 76
unterteilen. Die einzelnen Kammern 76 sind in Längsrichtung der Rasterhalbschalen
Fig. 1a, 1 b hintereinander angeordnet. Weiter sind die Rippen/Ansätze 3, 3a oder
Luftspaltnuten am Innenumfang der Rasterhalbschale 1 a, 1 b platziert, vorzugsweise
paarweise in Form von beispielsweise Kreissegmenten.
[0051] Zur Anflanschung von so genannten Außengehäusen 10 sind jeweils am Ende der Rasterhalbschalen
1a, 1b umlaufende Nuten 5 oder Segmentnuten vorgesehen, die u. a. zur Befestigung
der Außengehäusen 10 dienen, wie folgend beschrieben wird:
[0052] Die Figuren 2 bis 2c zeigen Querschnitte durch Rasterhalbschalen 1a, 1b bzw. die
Fügungsbeispiele zeigen Fig. 2b und 2c. In Figur 2 ist die Seitenansicht der Außenseite
einer Rasterhalbschale 1a, 1b gespiegelt. Die Rippen/Ansätze 3, 3a sind unabhängig
von ihrer radialen Höhe vorzugsweise als starre Rippen bzw. Rippenansätze 3a Fig.
5b, oder Nuten Fig. 19b ausgebildet, die mit der Innenwand der Rasterhalbschale 1a,
b verbunden sind.
[0053] Figur 2a zeigt einen Schnitt durch die Rasterhalbschale 1a im Bereich der starren
Rippen 3. Die Rippen 3, 4 sind jeweils durch die Aussparung oder den Kanal 2 voneinander
getrennt und vorzugsweise paarweise ausgebildet. Die Figur 5c zeigt eine isometrische
Ansicht einer Rasterhalbschale mit starren Rippen 3 und bis zur Abscherung biegbaren
Rippen 4 oder Noppen 4a in Fig. 5c. Die axial geringfügig biegbaren Rippen oder Noppen
4, 4a sind vorzugsweise in den jeweiligen Außenpartien der Rasterhalbschalen 1 a,
1 b angeordnet. Die Figuren 19b, 19d bzw. 5g zeigen alternative Ausgestaltungen von
Rasterhalbschalen mit Nuten an den Innenflächen. Die Gesamtlängen der Rasterhalbschalen
1a und 1 b sind kleiner als die Längen der hintereinander gereihten Kernscheiben 9
plus der Summe der Luftspalte. D. h. die stirnseitigen, äußeren Kernscheiben oder
Kernteile 9 ragen geringfügig bis zu wenigen Millimeter Überstand 38, 39 aus den geschlossenen
Rasterhalbschalen 1a, 1 b (Figuren 5d, 5e) hinaus. Dies ist erforderlich, um eine
Kraft 53, 54 Fig. 5d, 5e) jeweils auf die äußeren Kernscheiben 9 oder Kernteile ausüben
zu können, damit der Kernscheibenabstand plus/minus verstellt und damit die Länge
der Kernsäule eingestellt werden kann, andererseits aber auch, damit auf die Flächen
der äußersten Kernscheiben bzw. Kernteile sowie die Joche 17 bzw. 40 (Fig. 28) ohne
Spalte aufgelegt werden können. In ihren axialen Seiten hat jede Rasterhalbschale
1a eine durchgehende Zarge 6 in Fig. 2b sowie eine durchgehende Nut 7, mit welchen
diese mit einer anderen identisch aufgebauten Rasterhalbschale 1 b zu einem zylindrischen
Gehäuse 1 verbunden werden kann.
[0054] In den Figuren 4 - 5e sind die Noppen im Lose-Zustand Fig. 5d, wobei der Luftspalt
36 groß und in ungespanntem Zustand ist, und gespannten Zustand Fig. 5e gezeigt, bei
dem die Luftspalte 37 verkleinert sind. Leichte und beschädigungslose Biegbarkeit
der Noppen 4a (Fig. 5e, 35) ist möglich, weil um die Noppenfüße jeweils Innenaussparungen
34 in Fig. 5c angeordnet sind, was eine Noppen- Abscherung bei Verschiebung verhindert.
Gleiches gilt für die Rasterhalbschalen mit Rasternuten, Fig. 19, Pos. 89.
[0055] Die Differenz zwischen dem Durchmesser der Kernscheiben 9 und dem Tiefenmaß der Aussparungen
über den Innendurchmesser der Kammer Fig. 4a hinaus, ermöglicht eine axial elastisch
federnde Verstellung gemäß Fig. 5e jeweils z. B. zwischen einer oder mehrerer Kernscheiben
9 bzw. deren Luftspalten, Fig. 5e, die nach Verguss nicht mehr verstellbar ist.
[0056] Die Figur 5g zeigt alternativ zur Noppen-Justierung auch elastische Zwischenlagen
Fig. 5g, Pos. 78, 79, 80, in Form einer komprimier- aber auch rückdehnbaren dünnen
Platte, die anstelle unter Umständen zusätzlich zu biegbaren Rippen 4 oder Noppen
4a eingesetzt werden könnte, wenn wesentlich große Verstellhübe zu realisieren sind,
was aber bei Standarddrosseln nicht erforderlich ist.
[0057] Die Figuren 3 und 3a zeigen Ansicht bzw. einen Schnitt durch eine Rasterhalbschale
1 a mit eingelegten Kernscheiben 9 als magnetische Kernsäule. Die Rasterhalbschale
1a umfasst Rippen 3, 4 oder Rippenansätze, Noppen 4a, vgl. Fig. 5 ff. In die Hohlräume
bzw. Rasterkammern 3b zwischen den Rippen 3, 4 oder Noppen 4a werden Kernteile , z.
B. in Form von Kernscheiben 9, eingelegt, wobei die Plus-Toleranz- Durchmesser der
Kernscheiben 9 geringer sind, als die Innendurchmesser zweier zusammen gefügter Rasterhalbschalen
1 a, 1 b oder auch Scharnier- geschlossene Rasterhalbschalen Fig. 5h bis 5k. Jeweils
an den Enden der Rasterhalbschalen ist der Innendurchmesser der gefügten Rasterhalbschalen
vermindert Fig. 5c, 57, d. h. die beiden äußersten Kernscheiben sitzen spielfrei oder
unter leichter Pressspannung in den unvergossenen Rasterhalbschalen 1 a, 1 b. Somit
können beim Aufziehen der Außengehäuse Fig. 6,7, 25 und 28 auf die unvergossenen Kernsäulen
die Endpartien der Rasterhalbschalen-Hohlkammern spielfrei zusammen gedrückt werden,
weil die Kernscheiben 9 starr sind, in den Offenkammern Fig. 5c, 57 sitzen, was zu
einer guten Kraftschluss-Verbindung zwischen Kernsäulen und Außengehäuse führt. Fig.
6, 7, 25, 28
[0058] Ansonsten sind die "Dicken" oder "Höhen" der Kernscheiben 9 geringfügig kleiner als
die minimalen Durchmesser und Axialmaße der Kammern 76 also der Abstand zwischen Rippen
3, Rippenansätzen 3a und Noppen 4.
[0059] Nach dem Einlegen der Kernteile oder Kernscheiben 9 in die Kammern 76 (Fig. 1, und
Fig.) zwischen den Positionen 3-3, 3-4, 4-4 bzw. 3a-3a bzw. 3a-4a und 4a-4a wird die
Rasterhalbschale 1 a mit einer zweiten Rasterhalbschale 1 b verschlossen oder analog
der Figuren 5h oder 5k mittels eines Biegescharniers 52 geklappt. Damit erübrigen
sich übliche Stapelarbeitsgänge, bei denen Kernscheiben/Teile Stück für Stück aufeinander
gestapelt und geklebt werden müssen. Die beschriebene Technik des Einlegens der Kernteile
9 in die Rasterhalbschalen 1a, b ist rationeller und präziser als das Stapeln einzelner
Kernscheiben oder Kernteile, auch wenn Stapeltechniken automatisiert oder teilautomatisiert
sind.
[0060] Erfindungsgemäß reduziert sich der Aufwand zum Zusammenführen der Kernteile 9 auf
einfache und kurzzeitige Einlegevorgänge der Kernteile 9 in die Kammern (Fig. 3a,
3b 4, 4a) der Rasterhalbschale 1a und das Klebefügen der zweiten Rasterhalbschale
1 b, bzw. Fig. 5d, 5e erheblich. Außer einer evtl. Klebung der Zargen 6 und Nuten
7 der Rasterhalbschalen 1a, 1 b sind keine weiteren manuellen oder automatisierten
Operationen zur Zusammenstellung der Rasterschalen mit Kernteilen notwendig.
[0061] Die Figur 4 zeigt z. B. die gefügte Konfiguration 1 a, 1 b bestehend aus Rasterhalbschalen
1 a und 1 b. Die Figur 4a zeigt zusammen gesetzte Kernsäule 1 mit eingelegten Kernteilen
9.
[0062] Die Figuren 5, 5a bis 5g zeigen im Detail Querschnitte des Zusammenbaus von Rasterhalbschalen
1 a und 1 b (Fig. 19 ff.). Jede Rasterhalbschale 1 a, 1 b umfasst am Innenumfang verteilte
Rippen 3 (Fig. 5a) oder Rippenansätze 3a (Fig. 5b), sowie biegbare Rippen 4 (Fig.
5) oder Noppen 4a (Fig. 5c), welche die Zwischenräume, also Kammern 3b, zur Aufnahme
der Kernteile 9 bilden.
[0063] Weiter besteht auch die Möglichkeit, Scharnier-Rasterhalbschalen Fig. 5h bis Fig.
5k herzustellen. Die beiden Rasterschalten, quasi ein Unter- und Oberteil, sind an
eine ihrer Längsseiten mit einem Biegescharnier 52 miteinander verbunden und können
mittels dieses Biegescharniers 52 zusammengeklappt werden. In diesem Falle wird eine
Seite der Doppel-Rasterhalbschale (Fig. 5j) mit Kernscheiben bestückt und die nicht
bestückte Rasterhalbschale auf die bestückte Rasterhalbschale geklappt.
[0064] Vorteilhaft ist die natürliche Dichtheit der Mantelscharnierverbindung. Des Weiteren
werden keine Handhabungen und Aufsetzjustierungen (Fig. 5i) mit der zweiten Rasterhalbschale
benötigt, weil das integrierte Biegescharnier 52 keine Verschiebung der Rasterhalbschalen
untereinander zulässt.
[0065] Welche der erfindungsgemäßen Versionen gewählt werden, Einzel-Rasterhalbschalen Fig.
1 oder Doppel- Rasterschalen, oder Rasterhalbschalen mit Nuten Fig. 5 folgende, Rasterhalbschalen-Ausführungen
alle Versionen können mit den so genannten Außengehäusen 10 verbunden werden.
[0066] Die Figuren 6 bis 6b und 27 und Explosionszeichnung Fig. 28 beispielsweise zeigen
Außengehäuse 10, 43, welche mit Rasterhalbschalen-Kernsäulen verbunden werden können.
Diese Außengehäuse 10, 43 bestehen z. B. aus einer Zwei-Loch-Basisplatte, Befestigungsstegen
und bei Version Fig. 27 zusätzlich aus einem Umrandungskragen, der für speziell geformte
Joche und der Aufnahme von Gießharz Fig. 28 konzipiert ist.
[0067] Die Basisplatte des Außengehäuses Fig. 6 a, b, P10 umfasst Bohrungen 11 mit Hinterschneidungen
12, damit die Kernsäulen kraftschlüssig und scherfest am Außengehäuse 10, 43 arretiert
werden können. Die Öffnungen 11 mit den Hinterschneidungen 12 werden mit Klemmschrauben
13 in ihren Durchmessern vermindert, indem die Klemmschraube 13 angezogen wird. Die
Hinterschneidungen 12 der Bohrungen 11 der Außengehäuse in Fig. 25, 28 greifen in
die Nuten 5 der Kernsäulen 1 ein und werden durch Klemmschrauben 13 in den Nuten 5
verklemmt.
[0068] Der verbleibende Spalt Fig. 6a, 14 kann mit Dichtungen Fig. 6, 15 so abgedichtet
werden, dass die Verbindungen zwischen Gehäuse 1, den Außengehäusen 10 und den am/im
Außengehäuse gehaltenen Jochen 17 geschlossen ist und beim Ausgießen der Hohlräume
keine Lecks den Vergussvorgang stören.
[0069] Nachdem z. B. die Wicklungen auf die vormontierten Gehäuse 1, gleich welcher Ausführung,
aufgebracht sind, werden die Außengehäuse Fig. 6a, b, 10 über die Hinterschneidungen
12 an den Enden der Kernsäulen gerückt. Der Anzug der Klemmschrauben 13 in den Außengehäusen
10 (Fig. 7c oder Fig. 27), flanscht die Außengehäuse 10 kraftschlüssig auf die Kernsäulen
auf.
[0070] Figur 9 zeigt eine Einzelwicklung 16, wie sie auf das Gehäuse 1 aufgebracht wird.
[0071] Figur 9a zeigt eine Draufsicht auf eine Einzelwicklung. Es bildet sich zwischen den
Gehäusen 1 mit Kernsäulen über die Schnittstelle Außengehäuse 10 eine Verbindung,
die z. B. durch die automatische Verklebung mit dem Strukturguss, noch stabiler gemacht
werden kann. Die mit Jochen 17 bestückten Außengehäusen 10 und damit verbundenen Gehäuse
1 mit Kernsäulen werden nach dem Zusammenbau mit niederviskosem Füll- und/oder Klebeharz
befüllt. Dabei wird das Differenzvolumen Fig. 29a zwischen Innenraum der Rasterhalbschalen
1a, b abzüglich der Summe der Volumina der Kernteile 9 plus Jochklebung gefüllt.
[0072] Die Gussmasse fließt durch die axial gedichteten Rasterhalbschalen Fig. 29a und füllt
sich von der Innenseite Joch 40, Außengehäuse 10 über die einzelnen Kernscheiben 9
bis zum Auffüllraum zwischen dem "oberen" Außengehäuse 43 und Joch 40, wo keine Dichtung
platziert ist, auf.
[0073] Gleichzeitig entweicht die durch Harz verdrängte Luft aus den Hohlräumen der Gehäuse
1 mit Wicklungen 16 und den Klebe- und Gussräumen zwischen Außengehäusen 10 und Jochen
17. Als Gussmasse, wird in der Regel dünnflüssiges Gieß-, Polyester- oder PU-Harz
etc. verwendet, aber auch Standard Harze.
[0074] Die Figuren 4, 4a, 4b zeigen, wie Kernscheiben 9 oder Kernteile einer Kernsäule in
die Rasterhhalbschale 1a eingelegt werden. Die Kernscheiben oder Kernteile 9 haben
in der Regel ein geringes axiales Spiel in ihren jeweiligen Kammern, weil die Rippen
3 bzw. Rippen 4 dünner ausgebildet sind, als der vorgesehene und berechnete Luftspalt
zwischen den Scheiben oder Kernteilen 9.
[0075] Toleranzen der Kernteile 9 werden problemlos ausgeglichen. Die zweite Rasterhalbschale
1 b wird über die mit Kernteilen 9 gefüllte Gehäusehälfte 1 a verschlossenen. Zuvor
kann - alternativ muss aber nicht- Klebstoff in die Nut 7 oder an die Zarge 6 der
Rasterhalbschalen eingebracht werden.
[0076] Mit z. B. Schneidschrauben Fig. 7d, 18 in den Brückenverbindungen 19, wird eine Verbindung
mit den Außengehäusen 10, 51 hergestellt, wobei die Joche auf die Kernstapel im Gehäuse
1 gepresst werden. Mit den Brückenverbindungen 19 können die äußeren Kernscheiben
9 gespannt werden, wodurch z. B. mehrere Luftspalte mit biegbaren Noppen 4, 4a (Fig.
5e) eingestellt werden.
[0077] Nach dem Vorspannen der Joche 17, 25, 28 und der Einstellung der Abstände der Kernscheiben
9 oder Kernteile im Kernstapel kann die Aushärtung der Vergussmasse einsetzen, Fig.
29. Bei der Justierungen der Kernstapel kann z. B. auch die "Schrumpfung" der Vergussmasse
vorlaufend mit korrigiert werden, dadurch, dass die Differenz, Vergussmasse flüssig
- später ausgehärtet, berücksichtigt wird, Figuren 5d, e.
[0078] Die Vorteile der Rasterhalbschalen 1 a, 1 b als Komplettumhüllung mit geflanschten
Außengehäusen Fig. 25, 28 sind also neben der stark vereinfachten Fertigung die Eingrenzung
von Montagefehlern und die Auffüllung der Luftspalte und die jetzt mögliche planparallele
Klebung der Joche.
[0079] Die Kernidee der einfachen Konfektionierung von Kernsäulen und ihrem Umfeld mit Kernscheiben
oder Kernteilen, Jochen wird auch mit variabel alternativen und abgewandelten Elementen
und Herstellverfahren beibehalten.
[0080] Wenn es zum Beispiel darum geht Kernstapel vor dem Umspritzen oder dem Vergießen
bezüglich ihrer Induktivität einzustellen, können z. B. Rasterleisten 69 auch mit
stirnseitig angeordneten Halterungen gemäß den Figuren 21-24 verbunden werden. Die
Kraftbeanspruchung der Konstruktion aus Rasterleisten 69 und Halterungen 70 mit dünnen
Wandstärken, reicht für die Justierung des Induktivitätswertes aus.
[0081] Dergestalt, dass eine Spritz- oder Gießform in Form von Rasterleisten 69 mit Kernscheiben
9 bestückt und die Länge der Kernsäulen mit Hilfe von Jochen 71 (Fig. 24) eingestellt
werden kann, indem die Kernstapel zusammengepresst werden, bis die Nenninduktivität
erreicht ist. Erst dann folgt der Umspritzvorgang zum Beispiel gemäß der Kernsäule,
Fig. 12. Eine Kernsäulenkennzeichnung stellt sicher, dass bei der Montage der Drosseln
die jeweils justierten Kernsäulen bis zur Endmontage zusammen bleiben.
[0082] Eine ähnliche Vorgehensweise ist mit so genannten Kernsäulenleisten Fig. 22-24 möglich.
D.h. die Kernscheiben 9 oder Teile werden mit zum Beispiel drei oder vier Rasterleisten
69 vor dem Einlegen in eine Spritzform Fig. 21, 23 durch die Halterungen 70 fixiert
und gemäß geschildertem Verfahren eingestellt, ebenfall umspritzt oder umgossen. Figur
24.
[0083] Die Figuren 26-32 zeigen auf Großserien-Fertigung zugeschnittene Drossel-Konzeption
auf, bei bisher übliche Einzelteil-Konfigurationen substituiert und weiter entwickelt
sind.
[0084] In einer Explosionsskizze Fig. 28 bzw. bzw. der Fig. 29a wird eine Drossel aufgezeigt,
die für hohe Stückzahlen konzipiert ist. Damit kompakte Bauformen entstehen, werden
handelsüblichen Quader-Joche nicht mehr eingesetzt. Anstelle standardisierter quaderförmiger
Joche wurden flussspezifisch geformte Joche" Fig. 26 konzipiert, anhand unterschiedlicher
Magnetflüsse über die Jochlänge. Das heißt, dass z. B. der am größten dimensionierte
Querschnitt in der Mitte eines Joches 40 ist, weil nur ort der volle magnetische Fluss
ist. Alle Querschnitte außerhalb des Mittenbereichs des Joches können auf die Hälfte
-links/rechts der Mitte- oder weniger große Querschnitte vermindert werden. D. h.
alle vom Mittelbereich nach Außen gehenden Querschnitte Fig. 26, Ziffern 65, 64, 63
werden den tatsächlichen magnetischen Flüssen angenähert. Dies schafft Raum für die
Unterbringung von Anschlüssen, Kontaktarmaturen, Wicklungsbrücken, und integrierten
Fußkonstruktionen der Drosseln Fig. 27, 28.
[0085] Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn die Auflageseite dieser Joche abgesetzte Oberflächen
Fig. 26 erhält. Die Planfläche des Joches für den Übertritt des magnetischen Flusses
wird vorteilhafter Weise nur wenig "breiter" gestaltet als der Durchmesser der Kernscheiben.
In dem Absatz Fig. 26 können Verbindungsbrücken Fig. 31, Litzenanschlüsse 84 untergebracht
werden, was vorteilhaft für minimierte Gesamtvolumen und gegossene Innenisolierung
zum Joch ermöglicht. So wird - bei gleichzeitig besserer Fluss- Querschnitt- Performance
- bis zu 30% Werkstoff bei den Jochen gespart
[0086] Weiter werden für die Realisierung eines kompletten Innenvergusses einer Drossel
Fig. 28, also der Schaffung einer festen Verbindung zwischen Kernscheiben/ Kernteilen,
Außengehäusen und Jochen, separat eingegossenen Anfängen, Enden, Verbindungen der
Wicklungen oder Kontaktstücken alle Befestigungen zusammengefasst und integriert.
[0087] Die Explosionszeichnung Fig. 28 zeigt dies. Die Zeichnung in der Zusammenstellung
Fig. 29 zeigt auch wie die Volumen- und Gewichtsreduzierung einer Drossel erreicht
wird.
[0088] Mit den erfindungsgemäßen Rasterhalbschalen Figuren 5 bis 5k, den Außengehäusen Fig.
27, Fig. 29 werden konzeptbedingt minimale Kapazitäten zwischen den Wicklungen und
gegen Erde erreicht, was für die Anwendung in Wechselrichtern vorteilhaft ist, weil
in der Regel die minimierten Kapazitäten die Schaltverluste der Halbleiter in Wechselrichtern
mindern.
[0089] Aus der erfindungsgemäßen Konzeption ergeben sich bisher nicht erreichte Spannungsfestigkeiten,
Beständigkeit gegen Feuchtigkeit größere Kriechwege zwischen Wicklungen und mechanischen
Befestigungen der Drosseln, was Sicherheit, Stabilität und sehr geräuscharme Drosseln
Fig. 25- 31 zur Folge hat. Klebebrüche zwischen den Kernscheiben 9, Fig. 12, 14, 15,
24, 25-31 und Kernteilen sind quasi ausgeschlossen. Wenn dennoch ein Klebebruch zwischen
Kernscheiben 9 vorkommen sollte, hat dies keine Folgen, weil die Rasterhalbschalen
die Kernsäulen ohne Unterbrechungen stabil verbunden halten. Die Figur 13 zeigt alternativ
zu den vorhergehenden Ausführungsformen eine Komplett-Herstellform, bestehend aus
einem Unterteil 25 und einem Oberteil 26. Mit Hilfe dieser Herstellform 25, 26 können
komplett ein- oder mehrteilig gespritzte oder gegossenen oder druckgelierte Kernsäulen
hergestellt werden. Bei der Herstellform werden pro Kernteil jeweils zwei oder mehrere
Haltestifte 27 im Unterteil 25 der Herstellform angeordnet. Die Kernteile 9 können
dadurch in der im Unterteil 25 genau mit definiertem Abstand (Luftspalt) fixiert werden.
Das Oberteil 26 der Herstellform weist pro Kernscheibe oder Kernteil 9 einen Fixierstift
28 auf. Drei Fixierstifte 27, 28 für jedes Kernteil 9 reichen aus, um die gesamte
Anordnung von Kernteil 9 vor dem Gussvorgang genau in der Herstellform zu fixieren.
[0090] Am Anfang bzw. am Ende der Stapel von Kernscheiben oder Kernteilen 9 befinden sich
in der Form Aufnahmen zur Umschließung der Kernscheiben bzw. zum Abdichten an den
Enden der Kernsäulen, wenn Kernsäulen-Einzelverguss praktiziert wird. Die ist nicht
der Fall wenn die Kernsäulen mit Außen- oder Integralgehäusen versehen werden, wie
nachstehend noch beschrieben wird.
[0091] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung gemäß Figur 20 können die Stiftanordnungen
in einer Spritz- oder Gießform entfallen, wenn zum Beispiel Rasterhalbschalen 72 mit
einem dünnen, mit Löchern versehenden Mantel eingesetzt werden. Das Lochmuster im
Mantel der Rasterhalbschale 72 ermöglichen den ungehinderten Eintritt der Spritz-
oder Gießmasse in die Spalte zwischen den in der Rasterhalbschale eingelegten Kernscheiben
oder Kernteilen, sowie den Verschluss des Isolier-Zylinderteiles um die Kernscheiben
oder Teile.
[0092] Mit wenig Aufwand können Kernsäulen mit Rasterleisten 69 gemäß den Figuren 21 bis
24 hergestellt werden. Es reichen zwei oder drei Rasterleisten 69 aus, um in einer
Spritzform, Fig. 24, Kernscheiben oder Kernteile 9 genau einzubringen und gemäß Vorstehendem
zu umspritzen oder zu umgießen. Auch hier bestehen wieder zwei Möglichkeiten der Realisierung.
Zum Einen können die Rasterleisten 69 in die Halterungen 70 eingelassen werden, Fig.
23; zum Anderen können mit einer Endfixierung die Rasterleisten 69 auch in einfache
Durchmesser-Halbschalen, Fig. 21, eingelegt werden. Im ersteren Falle gemäß Fig. 23
kann die schon konzeptbedingte niedrige elektrische Kapazität gegen Erde noch weiter
abgesenkt werden, weil die Wicklung am Innendurchmesser nur eine geringe Auflagefläche
an den Rasterleisten 69 hat. Im zweiten Falle entspricht die Kapazität der Wicklung
gegen Erde den vorherigen Ausführungen.
[0093] Alle wie vorstehend mit Kernscheiben oder Kernteilen 9 bestückte Herstellformen gemäß
den Fig. 21-24 werden wie bei den Figuren 12 bzw. 13 mit Spritz- oder Vergussmasse
gefüllt. Nach dem Erstarren der Spritz- oder Vergussmasse erhält man eine dünn umhüllte
Kernsäule. Die Kernscheiben 9 sind durch Rasternoppen oder Scheiben und mit Spritzgussmasse
gefüllte Luftspalte voneinander getrennt. An den Enden vorgesehene, geprägte Montagenuten
dienen zur Befestigung an einem Außengehäuse 10.
[0094] Weiter besteht die Möglichkeit, zwei in einer Herstellform 25, 26 gefertigte Kernstapel
zusammen mit der Konfiguration eines Außengehäuses 10 zusammen spritzen oder zu gießen
und nach Aufbringung der Wicklungen für das induktive Bauteilelement Einzel-Außengehäuse
zu montieren.
[0095] Wie in den Figuren 14 bis 17 gezeigt, können in Gehäusen 1, bestehend aus Oberteil
und Unterteil, auch nicht runde Kernteile 30, 31 aufgenommen werden. Beispielsweise
zeigen die Figuren 14-17 Gehäuse 1, in welchem quader- oder würfelförmige Kernteile
enthalten sind. Bei dieser Konfiguration können Spannbolzen 32, Fig. 14, in die Umhüllungen
der Kernsäulen Fig. 14, 15 eingebracht werden, welche zur Befestigung von Außengehäusen,
Jochen oder Lagerschilder oder Flansche dienen können.
[0096] Die Figuren 16,17 zeigen Konfigurationen eines derartig gespritzten oder gegossenen
Gehäuses 1 in welchen rechteckige Kernteilen 30, 31 angeordnet sind. Die Kernteile
haben unterschiedliche Abmessungen und Dicken, um die Querschnitte der Kernsäulen
bestmöglich auszufüllen. Diesbezüglich zeigt Figur 16 einen Querschnitt einer Kernsäule,
wobei man erkennt, dass der Gesamtquerschnitt aus einem quadratischen Kernteil 30
und auf den Seiten verteilt, sich vier rechteckige Seitenkernteile 31 sich anschließen.
[0097] Analog zeigt Figur 17 zeigt eine gestaffelte Kernkonfiguration. Es sind Kernteile
30, 31 angeordnet, die in ihren Abmessungen -Folienbreite- differenziert abnehmen
und somit den runden Querschnitt des Gehäuses 1 nutzen und ausfüllen. Die Kernsäulen
aus Kernteilen 30, 31 werden durch entsprechende Zwischenlagen oder Rippenansätze
voneinander getrennt, welche dann die Luftspalte ausbilden.
[0098] Die Figuren 19, 19a, 19b, 19c und 19d zeigen Rasterhalbschalen 1 b in verschiedenen
Ansichten und das zusammengesetzte Gehäuse 1 gemäß Figur 19c und 19d. Zum Befüllen
des Gehäuses 1 mit Gussmasse sind wiederum Aussparungen / Kanäle 2 an der Innenwand
wie bei Rasterhalbschalen 1a, 1b angeordnet.
[0099] Dies zu den verschiedenen Ausgestaltungen von Rasterhalbschalen- Kernsäulen mit Außengehäuse
und Innenverguss.
[0100] Anstelle der Außengehäuse Fig. 28 können aber auch "integriert geformte Kunststoff-Wannengehäuse
verwendet ab Fig. 30 werden, die an bisherige Drosselgehäuse - aus Metall- anknüpfen
aber mehr fertigungs- bzw. elektrische Funktionen als bisherige Gehäuse aufweisen.
Die Kunststoff- Wannengehäuse Fig. 30-32 bestehen aus quasi rechteckigen Gehäuseteilen
im Jochbereich. Die Rechteckformen gehen außerhalb der Joche in halbkreisförmig-parallele
Wannen Fig. 32 e über. Die Angleichung der Kunststoff Gehäuseteile an die Konfiguration
der Drossel spart Vergussmasse und bewirkt mehr mechanische Stabilität.
[0101] Hinzu kommen in dieser Art Integral- Kunststoff- Wannengehäuse Kleinmulden Fig.32a,
67 für die Aufnahme der Schweiß- oder Lötverbindungen zwischen Leiterprofilen, Litzen
Fig. 31, 84 oder Verschaltungs-Brücken Fig.31, Pos. 85. Zusätzlich sind Abstands und
Isolierstege Fig. 32a, 68, 76 für die Verschaltungsbrücken vorgesehen. Diese Gestaltung
ermöglicht, dass keine Bandagier- oder Schlauch-Isolierungen im Bereich der Leiter-Kontaktierungen
erforderlich werden.
[0102] Die Kernsäulen Fig. 31 können in die Kernaufnahmen Fig. 32a 67 gelegt werden, wobei
die Joche jeweils "hinter den Aufnahmen" Fig. 32e 76 gelegt werden. Hinter oder vor
den Halterungen sind Isolier- und Abstandsstege Fig. 32a platziert, die die Verschaltungsbrücken
der Wicklungen einerseits zur Wicklung, andererseits zu den Jochen, ohne sonst übliche
Isoliermaßnahmen distanzieren. Nachdem in die Wannengehäuse Fig. 30 folgende Kernsäulen
mit Wicklungen und Jochen eingelegt sind, können vor dem Verguss die Drosseln mit
den Stellschrauben justiert werden. Dazu sind in den Stirnseiten Fig. 30, 81 kleine
Naben mit Bohrungen und anschließenden Rohrstutzen 88, die den Schraubenkopf überdecken,
vorgesehen in welche die Stellschrauben gedreht werden und die Induktivität genau
eingestellt werden kann, wobei der Schraubenkopf-Rohrstutzen 88 das Jochpotenzial
abdeckt.
[0103] Sonst verwendete externe Spannvorrichtungen für die Stapelung, Fixierung und Einstellung
der Kerne oder der Kerne mit Jochen können entfallen. Jede einzelne Drossel kann unmittelbar
und sehr genau auf ihre L-Nennwerte eingestellt werden, inklusive der Vorjustierungen,
die minimalen Schrumpf des Komplettvergusses berücksichtigt.
[0104] Beim Verguss ist es so, dass die Vergussmasse über die Kanäle zwischen Rasterhalbschalen
und Kernscheiben in das Innere der Kernsäulen gelangt und sich ein kompakt vergossenes
Drossel-Bauelement ergibt.
[0105] Mit der Verguss-Einbettung der Kernscheiben in die Rasterhalbschalen braucht der
Verguss nicht vollständig die Luftspalträume - wie bei der Außengehäuse-Version- zu
füllen. Ein unter bis über die Mittellinie bzw. zum Eintauchen des Rasterhalbschalendurchmessers
reichender Verguss reicht, um die nötige Kompaktheit der Kernsäulen herzustellen,
damit Vibration und Geräusche ausgeschlossen sind,
Liste der Bezugszeichen
[0106]
- 1
- Gehäuse
- 1a, 1b
- Rasterhalbschale
- 2
- Aussparung / Kanal
- 3
- Rippe, (starr)
- 3a
- Rippenansatz, (starr)
- 4
- Rippen biegbar
- 4a
- Noppe biegbar
- 5
- Nut für Außengehäuse
- 6, 6'
- Zarge
- 7, 7'
- Nut
- 9
- Kernscheibe oder Kernteil (Kernscheibe)
- 10
- Außengehäuse
- 11
- Öffnung, Bohrung
- 12
- Hinterschneidung
- 13
- Klemmschraube
- 14
- Spalt
- 15
- Dichtung
- 16
- Wicklung
- 17
- Joch
- 18
- Scheidschraube
- 19
- Brückenverbindung
- 20
- Steg Fixierleiste
- 21
- Durchmesserfixierung Leiste
- 22
- Durchmesser- Nutfixierung Leiste
- 23
- Auffüllräume für Spritzguss- oder Gussmasse
- 24
- Induktivitäten- Justierjoch in Spritz- oder Gussmaschine
- 25
- Herstellform (Unterteil)
- 26
- Herstellform (Oberteil)
- 27
- Fixierstift (Unterteil)
- 28
- Fixierstift (Oberteil
- 30
- Kernteil für Kernsäulen
- 31
- Kernteil für Kernsäulen
- 32
- Spannschraube
- 34
- Aussparung, Einstellbereich Noppen
- 35
- Noppe biegsam
- 36
- Luftspalt ungespannt, groß
- 37
- Luftspalt eingestellt, verkleinert
- 38
- Überstand Kernscheibe in Rasterschale, Außen
- 39
- Überstand Kernscheibe in Raterschale, Außen, eingestellt
- 40
- Joch
- 43
- Außengehäuse
- 45
- Kontaktmulde
- 46
- Kontaktmulde mit Wicklungsende und Litze vergossen
- 47
- Kabelschuhanformung Wicklungsende/Anfang
- 48
- Verbindung Wicklung Ende- Litze
- 49
- Verbindung Wicklung- Anschlussarmatur
- 50
- Stromverbindung Wicklungen
- 51 52
- Biegescharnier
- 53
- P1-Kraft Kernsäule ungespannt
- 54
- P2-Kraft Kernsäule gespannt und eingestellt
- 55
- Doppelhalbschale Aufklappwinkel groß
- 56
- Doppelhalbschale Aufklappwinkel klein
- 57
- Zentrier- und Haltebund für Außen- Kernscheiben
- 58
- Dichtung Kernsäule-Außengehäuse-Joch, Spalt
- 59
- Harzeinfüllung
- 60
- Harzfüllung Kern
- 61
- Harzfüllung Außengehäuse
- 62
- Fluss in Joch- optimierten Querschnitten
- 63
- Querschnitt
- 64
- Querschnitt
- 65
- Querschnitt
- 67
- Distanzausgießmulden für Anschlüsse
- 68
- Distanzkanäle für Brücken
- 69
- Rasterleiste
- 70
- Halterung
- 71
- Joch
- 72
- Rasterhalbschale (gelocht)
- 73
- Kunststoff-Wannengehäuse
- 74
- Joche im Wannengehäuse
- 75
- Rasterhalbschalen im Wannengehäuse
- 76
- Kammer760 Kernsäulenaufständerung im Wannengehäuse
- 78
- Zwischenlage
- 780
- Isolierstege in Integralgehäuse
- 79
- Zwischenlage
- 790
- Stellschraubennabe, verstärkt am Isoliergehäuse
- 80
- Zwischenlage
- 800
- Stellschraubenbohrung in Integralgehäusen
- 81
- Stellschraube
- 83
- Rasterschalen-Kanäle für Harz-Verguss
- 84
- Litzenanschlüsse
- 85
- Verbindungsbrücke Wicklungsanschlüsse
- 86
- Mittelachse Drossel
- 88
- Rohrstutzen, elektrische Abdeckung der Spannschrauben
- 89
- Nuten
1. Induktives Bauteil mit mindestens einem Gehäuse (1), in welchem eine oder mehrere
magnetische Kernsäulen aufgenommen werden und auf welchem mindestens eine Wicklung
(16) angeordnet ist, wobei das Gehäuse (1) dessen Innenraum begrenzende, innere Mantelflächen
aufweist, an denen mehrere, radial in den Innenraum ragende Rippen oder Rippenansätze
oder Noppen (3; 3a; 4; 4a) oder Nuten (89) mit Zwischenlagen (78-80) angeordnet sind,
wobei der Innenraum durch die Rippen oder Rippenansätze oder Noppen (3; 3a; 4; 4a)
oder die Nuten (89) mit Zwischenlagen (78-80) in mehrere aneinander gereihte Kammern
(76) zur Aufnahme von Kernscheiben oder Kernteilen (9; 31, 31) der magnetischen Kernsäule
unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kernscheiben oder Kernteile (9; 30, 31) durch eingegossene Vergussmasse in die
Kammern (76) unverrückbar fixiert werden, wobei ein Innenstrukturverguss vorgesehen
ist, bei dem das Differenzvolumen zwischen den Kammern und dem Volumen der Kernscheiben
oder Kernteilen mit der Vergussmasse gefüllt ist.
2. Induktives Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Kernscheibe oder Kernteil (9; 30, 31) durch mindestens eine Rippe oder Rippenansatz
oder Noppen (3; 3a; 4; 4a) oder eine Nut (89) mit Zwischenlage (78-80) von einer benachbarten
Kernscheibe oder Kernteil getrennt ist, und diese Rippe oder Rippenansatz (3; 3a;
4; 4a) oder die Zwischenlage einen Teil eines vorgegebenen Luftspaltes zwischen den
benachbarten Kernteilen (9; 30, 31) herstellt bzw. ausbildet.
3. Induktives Bauteil nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Rippen oder der Rippenansätze oder Noppen (3, 3a; 4, 4a) oder Zwischenlagen
(78-80) vorzugsweise kleiner ist als die Dicke der vorgegebenen Luftspalte zwischen
Kernscheiben oder Kernteilen (9, 30, 31).
4. Induktives Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl starre Rippen oder Rippenansätze (3, 3a) als auch in axialer Richtung, zusätzlich
biegbare, auch axial flexible Rippen oder Noppen (4, 4a) vorhanden sind.
5. Induktives Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Kammern (76) durch mindestens zwei in der Wandung des Gehäuses (1)
axialer Richtung verlaufende Aussparungen oder Kanäle (2) miteinander verbunden sind.
6. Induktives Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden des Gehäuses (1) Einrichtungen und Nuten (5) zur Befestigung von Außengehäusen
(10) vorgesehen sind.
7. Induktives Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Außengehäuse (10) kreisförmige Aufnahmen und Hinterschneidungen für die Nuten
(5) des Gehäuses (1) aufweisen.
8. Verfahren zur Herstellung eines induktiven Bauteils gemäß einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass durchgehend verbundene Innenräume von zusammen gefügten Komponenten, welche ein aus
Rasterhalbschalen zusammengefügtes Gehäuse (1), ein erstes Außengehäuse (10), Joche
(17), Kernsäulen, und ein zweites Außengehäuse umfassen, mit Vergüssen aus Harz oder
Vergussmassen vergossen werden, wodurch Magnetkreise bestehend aus den Kernscheiben
oder Kernteilen (9, 30, 31), den Jochen (17), dem umhüllenden Gehäuse (1), den Außengehäusen
(10) und gespannte Brückenverbindungen (19) mechanisch und elektrisch fixiert und
für die Lebenszeit des induktiven Bauteils unverstellbar gemacht werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Füllharze oder Vergussmassen für einen Innenstrukturverguss durch separat verteilte
Kanäle von jeweiligen Spannpassungen der Kernsäulen zu den Innenseiten der Gehäuses
(1) und den Außendurchmesser der Kernscheiben (9) Durchfluss Harz-Passierstellen eingebaut
sind, der Innenverguss lageabhängig von einem Außengehäuse (10) über die Kernsäulen
zum anderen Außengehäuse (10) und den Jochen (17) als Drossel-Innenstruktur-Verguss
erfolgt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenstruktur Verguss des Bauteils in einen Innenstruktur Verguss oder Innenstruktur
Kernsäulen gespritzt oder gegossen oder adaptiven Teilvergüssen Kernsäulen einzeln
oder mit Jochverguss aufgeteilt ist.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zugleich mit dem Innenstruktur Verguss die Kontaktverbindungen der Wicklung in separaten
Mulden der Außengehäuse (10) mit vergossen werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Eingussstellen vorhanden sind und von den Eingussstellen ausgehend Spalte und Konfigurationen
zwischen Jochen (17) und Außengehäuse (10) bestehen, in welchen die Vergussmasse verlaufend
sich verteilen kann und nach der Aushärtung Kernsäulen, Außengehäuse (10) und Joche
(17) stabil verbindet.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an den Außengehäusen (10) Eingussflächen vorhanden sind, und an diesen Harz-Verbindungs-Konfigurationen,
wie z. B. spritztechnisch hergestellte Feinnoppenflächen zwischen Jochen (17) und
Außengehäusen (10) vorgesehen sind, in welchen sich Vergussmasse festsetzt und nach
der Aushärtung Kernsäulen, Außengehäuse und Joche kraftschlüssig verbindet.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an den Außengehäuse (10) Quer-Eingussflächen vorhanden sind, und an diesen gießtechnisch
verkrallte Harz-Verbindungs-Konfigurationen zwischen Jochen (17) und Außengehäusen
(10) vorgesehen sind, die etwa in der Mitte zwischen Kernsäulen, Außengehäuse (10),
Jochen (17) und an den Außenecken platzierten Standflächen und ihren Befestigungsbohrungen
liegen.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass neben den Quer-Eingussflächen der Außengehäuse (10) mit den gießtechnisch verkrallten
Harz-Verbindungs-Konfigurationen zwischen Jochen und Außengehäusen zusätzlich Auflageflächen
angeordnet sind, welche einfache und mehrfache Stapelungen mehrerer induktiver Bauteile
übereinander ermöglichen.
16. Induktives Bauteil nach den Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Kammern (76) durch mindestens zwei in der Wandung des Gehäuses (1)
in axialer Richtung verlaufende halbkreisförmigen oder angenähert halbkreisförmigen
oder trapezförmigen Aussparungen oder Kanäle (2) miteinander verbunden sind, und diese
Kernsäulen mit Wicklung, Verschaltung und Anschlüsse in einem Kunststoff-Wannengehäuse
(73) angeordnet sind.
17. Induktives Bauteil nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoff-Wannengehäuse (73) eng an die Außenkonturen der induktiven Bauteile
angepasst ist, Aushöhlungen und Aufständerungen beinhaltet, und das Gehäuse (1) mit
Kernscheiben und Wicklung in integrierten Aufständerungen aufgenommen sind.
18. Induktives Bauteil nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoff-Wannengehäuse (73) zusätzlich offene Mulden und Stege beinhaltet,
die Löt- oder Schweißstellen und Verschaltungsbrücken gegen die Wicklung und gegen
die Joche distanzieren.
19. Induktives Bauteil nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoff-Wannengehäuse (73) außer den integrierten Aufständerungen offene Mulden
und Stege beinhaltet, die Löt- oder Schweißstellen und Verschaltungsbrücken einerseits
gegen die Wicklung, andererseits gegen die Joche distanzieren, und zudem Aushöhlungen
beinhaltet, die sonst anhäufende Harzvolumen aushöhlen.
20. Induktives Bauteil nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoff-Wannengehäuse (73), analog den Außengehäusen, Schrauben-Justierungen
an den Stirnseiten hat, wobei die Schrauben-Justierungen durch Rohrstutzen, die an
die Gewindenaben anschließen, potenzialtechnisch abgedeckt sind.
21. Induktives Bauteil nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoff-Wannengehäuse (73) mit den eingefügten induktiven Bauteilen so vergossen
ist, dass der Harzspiegel von wenig über der Mittelachse bis zum Eintauchen oberhalb
der Kernsäulen reichen kann und dabei nur Teile der Wicklungen aus dem Verguss herausragen.
22. Induktives Bauteil nach den Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass Joche (40) vorgesehen sind, die überwiegend im Mittelteil zwischen den Kernsäulen
den vollen rechnerischen, auch überdimensionierten Querschnitt aufweisen, und Breite
und Dicke des Jochquerschnitts in Stufen oder einer Trapezstruktur reduziert sind,
und im Bereich von Brücken und Anschlüssen, Aussparungen in dem Joch vorhanden sind.
1. Inductive component with at least one housing (1), in which one or more magnetic core
columns are accommodated and on which at least one winding (16) is arranged, the housing
(1) having inner lateral surfaces limiting the interior thereof, on which a plurality
of ribs or rib lugs or burls (3; 3a; 4; 4a) projecting radially into the interior
or grooves (89) with intermediate layers (78 to 80) are arranged, wherein the interior
is divided by the ribs or rib lugs or burls (3; 3a; 4; 4a) or the grooves (89) with
intermediate layers (78 to 80) into a plurality of chambers (76) arranged next to
one another in a row to accommodate core discs or core parts (9; 30, 31) of the magnetic
core column, characterised in that the core discs or core parts (9; 30, 31) are non-movably fixed by cast-in casting
compound into the chambers (76), an internal structure casting being provided, in
which the volume difference between the chambers and the volume of the core discs
or core parts is filled with the casting compound.
2. Inductive component according to claim 1, characterised in that each core disc or core part (9; 30, 31) is separated by at least one rib or rib lug
or burl (3; 3a; 4; 4a) or a groove (89) with an intermediate layer (78 to 80) from
an adjacent core disc or core part, and this rib or rib lug (3; 3a; 4; 4a) or the
intermediate layer produces or forms a part of a predetermined air gap between the
adjacent core parts (9; 30, 31)
3. Inductive component according to either of claims 1 or 2, characterised in that the thickness of the ribs or the rib lugs or burls (3, 3a; 4, 4a) or intermediate
layers (78 to 80) is preferably smaller than the thickness of the predetermined air
gaps between the core discs or core parts (9, 30, 31).
4. Inductive component according to any one of claims 1 to 3, characterised in that both rigid ribs or rib lugs (3, 3a) and, in the axial direction, bendable, also axially
flexible ribs or burls (4, 4a) are additionally present.
5. Inductive component according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the individual chambers (76) are connected to one another by at least two recesses
or channels (2) running in the wall of the housing (1) in the axial direction.
6. Inductive component according to any one of claims 1 to 5, characterised in that devices and grooves (5) for fastening external housings (10) are provided at the
ends of the housing (1).
7. Inductive component according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the external housings (10) have circular receivers and undercuts for the grooves
(5) of the housing (1).
8. Method for producing an inductive component according to any one or more of claims
1 to 7, characterised in that continuously connected interiors of assembled components, which comprise a housing
(1) assembled from grid half shells, a first external housing (10), yokes (17), core
columns, and a second external housing, are cast with castings made of resin or casting
compounds, whereby magnetic circuits consisting of the core discs or core parts (9,
30, 31), the yokes (17), the enveloping housing (1), the external housings (10) and
tensioned bridge connections (19) are mechanically and electrically fixed and made
non-adjustable for the service life of the inductive component.
9. Method according to claim 8, characterised in that filling resins or casting compounds for an internal structure casting are installed
through separately distributed channels from respective tension fits of the core columns
to the insides of the housing (1) and the external diameter of the core discs (9)
throughflow resin passing points, wherein the internal casting takes place depending
on the position from an external housing (10) by way of the core columns to the other
external housing (10) and the yokes (17), as a restrictor internal structure casting.
10. Method according to either of claims 8 or 9, characterised in that the internal structure casting of the component is injected or cast into an internal
structure casting or internal structure core columns or is divided in adaptive part
castings of core columns individually or with yoke casting.
11. Method according to any one of claims 8 to 10, characterised in that the contact connections of the winding are also cast simultaneously with the internal
structure casting in separate troughs of the external housing (10).
12. Method according to any one of claims 8 to 11, characterised in that casting-in points are present and gaps and configurations proceeding from the casting-in
points exist between the yokes (17) and external housing (10), in which the casting
compound can distribute while running and, after hardening, stably connects the core
columns, the external housing (10) and yokes (17).
13. Method according to any one of claims 8 to 12, characterised in that casting-in faces are present on the external housings (10), and provided thereon
are resin connecting configurations, such as, for example, fine burl faces produced
by injection between the yokes (17) and the external housings (10), in which casting
compound sets and, after hardening, connects core columns, external housings and yokes
in a non-positive manner.
14. Method according to any one of claims 8 to 13, characterised in that transverse casting-in faces are present on the external housings (10), and provided
thereon are resin connecting configurations interlocked by casting between the yokes
(17) and external housings (10), which are located approximately in the centre between
the core columns, external housings (10), yokes (17) and standing areas placed at
the outer corners and their fastening bores.
15. Method according to claim 14, characterised in that bearing faces, which allow simple and multiple stacks of a plurality of inductive
components one above the other, are additionally arranged next to the transverse casting-in
faces of the external housings (10) with the resin connecting configurations interlocked
by casting between the yokes and external housings.
16. Inductive component according to claims 1 to 4, characterised in that the individual chambers (76) are connected to one another by at least two semi-circular
or approximately semi-circular or trapezoidal recesses or channels (2) running in
the wall of the housing (1) in the axial direction, and these core columns with the
winding, wiring and connections are arranged in a plastics material trough housing
(73).
17. Inductive component according to claim 16, characterised in that the plastics material trough housing (73) is closely adapted to the external contours
of the inductive components, contains hollowed-out areas and elevations, and the housing
(1) with the core discs and winding is accommodated in integrated elevations.
18. Inductive component according to either of claims 16 or 17, characterised in that the plastics material trough housing (73) additionally contains open hollows and
webs, which distance soldering or welding points and wiring bridges with respect to
the winding and with respect to the yokes.
19. Inductive component according to any one of claims 16 to 18, characterised in that the plastics material trough housing (73), apart from the integrated elevations,
contains open hollows and webs, which distance soldering or welding points and wiring
bridges, on the one hand, with respect to the winding and, on the other hand, with
respect to the yokes, and in addition contains hollowed-out areas, which otherwise
accumulating resin volumes hollow out.
20. Inductive component according to any one of claims 16 to 19, characterised in that the plastics material trough housing (73), analogously to the external housings,
has screw adjustments at the end faces, the screw adjustments being covered in terms
of potential by pipe sockets, which adjoin the thread hubs.
21. Inductive component according to any one of claims 16 to 20, characterised in that the plastics material trough housing (73) is cast in with the inserted inductive
components in such a way that the resin level can extend from slightly above the centre
axis to immersion above the core columns and in the process only parts of the windings
project from the casting.
22. Inductive component according to any one of claims 16 to 21, characterised in that yokes (40) are provided, which predominantly have, in the centre part between the
core columns, the full arithmetical, also over-dimensioned cross section, and the
width and thickness of the yoke cross section are reduced in steps or a trapezoidal
structure, and recesses are present in the yoke in the region of bridges and connections.
1. Composant inductif avec au moins un boîtier (1) dans lequel sont logés un ou plusieurs
noyaux magnétiques cylindriques et sur lequel est disposé au moins un enroulement
(16), étant précisé que le boîtier (1) présente des surfaces d'enveloppe intérieures
qui délimitent son espace intérieur et sur lesquelles sont disposées plusieurs nervures
ou saillies en forme de nervures ou bosses (3; 3a; 4; 4a) ou rainures (89) avec des
couches intermédiaires (78-80), qui dépassent radialement dans l'espace intérieur,
étant précisé que l'espace intérieur est divisé par les nervures ou saillies en forme
de nervures ou bosses (3; 3a; 4; 4a) ou par les rainures (89) avec les couches intermédiaires
(78-80) en plusieurs chambres alignées (76) destinées à recevoir des plaques ou éléments
de noyau (9 ; 30, 31) du noyau magnétique cylindrique , caractérisé
en ce que les plaques ou éléments de noyau (9; 30, 31) sont fixés de manière inamovible dans
les chambres (76) par une masse de scellement coulée, étant précisé qu'il est prévu
un scellement de structure intérieure avec lequel la différence de volume entre les
chambres et le volume des plaques ou éléments de noyau est remplie avec la masse de
scellement.
2. Composant inductif selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque plaque ou élément de noyau (9 ; 30, 31) est séparé d'une plaque ou élément
de noyau voisin par au moins une nervure ou saillie en forme de nervure ou bosse (3
; 3a ; 4 ; 4a) ou une rainure (89) avec une couche intermédiaire (78-80), et cette
nervure ou partie en forme de nervure (3 ; 3a ; 4 ; 4a) ou la couche intermédiaire
produit ou forme une partie d'un entrefer prédéfini entre les éléments de noyau (9
; 30, 31) voisins.
3. Composant inductif selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l' épaisseur des nervures ou des saillies en forme de nervures ou des bosses (3,
3a ; 4, 4a) ou des couches intermédiaires (78-80) est de préférence inférieure à l'épaisseur
des entrefers prédéfinis entre les lames ou éléments de noyau (9, 30, 31).
4. Composant inductif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il est prévu aussi bien des nervures ou saillies en forme de nervures (3, 3a) rigides
que des nervures ou bosses (4, 4a) aptes à être pliées en supplément dans le sens
axial et flexibles axialement.
5. Composant inductif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les chambres individuelles (76) sont reliées par au moins deux creux ou conduits
(2) qui s'étendent dans le sens axial dans la paroi du boîtier (1).
6. Composant inductif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il est prévu aux extrémités du boîtier (1) des dispositifs et des rainures (5) pour
la fixation de boîtiers extérieurs (10).
7. Composant inductif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les boîtiers extérieurs (10) présentent des logements et contre-dépouilles circulaires
pour les rainures (5) du boîtier (1).
8. Procédé pour fabriquer un composant inductif selon l'une au moins des revendications
1 à 7, caractérisé en ce que les espaces intérieurs, reliés de manière continue, d'éléments assemblés qui comprennent
un boîtier (1) composé lui-même de demi-coques à trame, un premier boîtier extérieur
(10), des culasses (17), des noyaux cylindriques et un second boîtier extérieur, sont
scellés à l'aide de scellements en résine ou de masses de scellement, moyennant quoi
des circuits magnétiques composés des plaques ou éléments de noyau (9, 30, 31), des
culasses (17), du boîtier enveloppant (1), des boîtiers extérieurs (10) et de liaisons
serrées formant pont (19) sont fixés mécaniquement et électriquement et sont rendus
inamovibles pour la durée de vie du composant inductif.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que pour des résines de remplissage ou des masses de scellement pour un scellement de
structure intérieure grâce à des conduits répartis séparément d'ajustements de serrage
respectifs des noyaux cylindriques jusqu'aux côtés intérieurs du boîtier (1) et au
diamètre extérieur des plaques de noyau (9), des points de passage d'écoulement de
résine sont installés, et le scellement intérieur se fait, en fonction de la position,
d'un boîtier extérieur (10), par l'intermédiaire des noyaux magnétiques, à l'autre
boîtier extérieur (10) et aux culasses (17) sous la forme d'un scellement de structure
intérieure à étranglement.
10. Procédé selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que le scellement de structure intérieure du composant est injecté ou coulé dans un scellement
de structure intérieure ou dans des noyaux cylindriques de structure intérieure ou
est réparti sur des noyaux cylindriques de scellement partiel adaptatifs individuellement
ou avec un scellement de culasse.
11. Procédé selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce qu'en même temps que le scellement de structure intérieure, les raccordements de contact
de l'enroulement sont coulés dans des cavités séparées des boîtiers extérieurs (10).
12. Procédé selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce qu'il est prévu des points de coulée et qu'à partir de ces points de coulée sont formés
des interstices et des configurations entre les culasses (17) et les boîtiers extérieurs
(10), dans lesquels la masse de scellement peut se répartir et relie de manière stable,
après durcissement, les noyaux cylindriques, les boîtiers extérieurs (10) et les culasses
(17).
13. Procédé selon l'une des revendications 8 à 12, caractérisé en ce qu'il est prévu sur les boîtiers extérieurs (10) des surfaces de coulée et, sur celles-ci,
des configurations de liaison de résine, comme par exemple des surfaces à fines bosses
réalisées à l'aide d'une technique d'injection entre les culasses (17) et les boîtiers
extérieurs (10), dans lesquelles la masse de scellement se fixe et, après durcissement,
relie par force les noyaux cylindriques, les boîtiers extérieurs et les culasses.
14. Procédé selon l'une des revendications 8 à 13, caractérisé en ce qu'il est prévu sur les boîtiers extérieurs (10) des surfaces de coulée transversales
et, sur celles-ci, des configurations de liaison de résine réalisées par griffes à
l'aide d'une technique de coulage, entre les culasses (17) et les boîtiers extérieurs
(10), qui se trouvent à peu près à mi-distance entre les noyaux cylindriques, les
boîtiers extérieurs (10), les culasses (17) et des surfaces d'appui placées aux coins
extérieurs, et leurs perçages de fixation.
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'il est prévu, en plus des surfaces de coulée transversales des boîtiers extérieurs
(10) avec les configurations de liaison de résine réalisées par griffes à l'aide d'une
technique de coulage, entre les culasses et les boîtiers extérieurs, des surfaces
d'appui qui permettent des empilages simples et multiples de plusieurs composants
inductifs.
16. Composant inductif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les chambres individuelles (76) sont reliées par au moins deux creux ou conduits
(2) semi-circulaires ou approximativement semi-circulaires ou trapézoïdaux qui s'étendent
dans le sens axial dans la paroi du boîtier (1), et ces noyaux cylindriques sont disposés
avec l'enroulement, le câblage et les raccordements dans un boîtier formant bac en
matière plastique (73).
17. Composant inductif selon la revendication 16, caractérisé en ce que le boîtier formant bac en matière plastique (73) épouse les contours extérieurs des
composants inductifs, contient des parties creuses et des parties saillantes, et le
boîtier (1) avec les plaques de noyau et l'enroulement est logé dans des parties saillantes
intégrées.
18. Composant inductif selon l'une des revendications 16 ou 17, caractérisé en ce que le boîtier formant bac en matière plastique (73) contient en supplément des cavités
ouvertes et des rebords qui maintiennent les points de brasage ou de soudage et les
ponts de câblage à une certaine distance de l'enroulement et des culasses.
19. Composant inductif selon l'une des revendications 16 à 18, caractérisé en ce que le boîtier formant bac en matière plastique (73) contient, en plus des parties saillantes
intégrées, des cavités ouvertes et des rebords qui maintiennent les points de brasage
ou de soudage et les ponts de câblage à une certaine distance de l'enroulement, d'une
part, et des culasses, d'autre part, et contient en outre des évidements qui creusent
les volumes de résine qui, d'habitude, s'accumulent.
20. Composant inductif selon l'une des revendications 16 à 19, caractérisé en ce que le boîtier formant bac en matière plastique (73), de manière analogue aux boîtiers
extérieurs, a des ajustements à vis sur ses côtés frontaux, les ajustements à vis
étant couverts à l'aide d'une technique de potentiel par des tubulures qui font suite
aux bossages filetés.
21. Composant inductif selon l'une des revendications 16 à 20, caractérisé en ce que le boîtier formant bac en matière plastique (73) est scellé avec les composants inductifs
insérés, de telle sorte que le niveau de résine puisse aller d'une faible distance
au-dessus de l'axe central jusqu'à une pénétration au-dessus des noyaux cylindriques,
seules des parties des enroulements dépassant du scellement.
22. Composant inductif selon l'une des revendications 16 à 21, caractérisé en ce qu'il est prévu des culasses (40) qui présentent, principalement dans la partie centrale
entre les noyaux cylindriques, la section transversale calculée pleine, également
surdimensionnée, et la largeur et l'épaisseur de la section transversale de culasse
sont réduites par paliers ou suivant une structure trapézoidale, et il est prévu dans
la zone des ponts et des raccordements des creux dans la culasse.