| (19) |
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(11) |
EP 2 396 468 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.2016 Patentblatt 2016/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.01.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/050895 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/091950 (19.08.2010 Gazette 2010/33) |
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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR TROCKNUNG EINER FASERSTOFFBAHN
METHOD AND DEVICE FOR DRYING A FIBROUS WEB
PROCÉDÉ ET DISPOSITIF POUR SÉCHER UNE BANDE DE MATIÈRE FIBREUSE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
11.02.2009 DE 102009000753
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.12.2011 Patentblatt 2011/51 |
| (73) |
Patentinhaber: Voith Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHERB, Thomas
05707-001 Sao Paulo - SP (BR)
- BOECHAT, Joao Victor
AP84B Sao Paulo (BR)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 079 189 WO-A1-2009/117751 DE-A1- 3 501 584
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EP-A1- 1 959 053 WO-A2-03/078728
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Trocknung einer Faserstoffbahn, insbesondere
Karton-, Papier- oder Tissuebahn, bei dem die laufende Faserstoffbahn im Bereich einer
vorangehenden Trocknungszone mit Dampf sowie mit heißer, feuchter Luft beaufschlagt
und im Anschluss an die vorangehende Trocknungszone einer nachgeordneten Trocknungszone
zugeführt wird, die einen Trockenzylinder, insbesondere Yankee-Zylinder, sowie eine
diesem zugeordnete Haube umfasst. Sie betrifft ferner eine Maschine zur Herstellung
einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier-, Karton- oder Tissuebahn, der im Oberbegriff
des Anspruchs 8 angegebenen Art.
[0002] In der
US 7 351 307 B2 und
WO 2008/077874 ist bereits ein Verfahren beschrieben, das der Herstellung einer voluminösen Tissuebahn
dient und bei dem eine so genannte Bandpresse in Verbindung mit einer Heißlufthaube
und einer Dampfbeaufschlagung zur Entwässerung der Faserstoffbahn bis zu einem bestimmten
Trockengehalt eingesetzt wird. Insbesondere für solche Tissue-Maschinen ist es wichtig,
den Energieverbrauch insbesondere während des Trocknungsprozesses zur Erzielung eines
vorgebbaren Trockengehalts zu reduzieren. Zudem besteht ein Bedarf an einer Erhöhung
des Trockengehalts bei möglichst geringem Energieaufwand.
[0003] Beispielsweise aus der
EP 1 959 053 A1 ist auch bereits bekannt, Abluft der einem Yankee-Zylinder zugeordneten Haube der
Heißlufthaube einer Bandpresse zuzuführen.
[0004] Das Dokument
WO 2009/117751 A1 offenbart eine Trocknungsvorrichtung für bewegte Materialbahnen mit zumindest zwei
aufeineinander folgenden Trockengruppen mit jeweils mehreren heizbaren Trockenzylindern.
Dabei handelt es sich bei den Trockenzylindern der ersten Trockengruppe um dampfbeheizte
Trockenzylinder, wobei für den Dampf ein erster Wärmekreislauf vorgesehen ist. Die
Trockenzylinder einer zweiten Trockengruppe werden durch die Verbrennung eines brennbaren
Energieträgers beheizt und weisen eine Ableitung für die Abwärme auf. Es ist ein erster
Wärmetauscher vorgesehen der den ersten Wärmekreislauf und die Ableitung für die Abwärme
koppelt.
[0005] Das Dokument
WO 031078728 A2 beschreibt Trocknungsvorrichtung mit mindestens einer Trockenzylindergruppe und mindestens
eine Impingement-Trocknungseinheit, sowie eine Verbrennungsturbine. Die Verbrennungsgase
der Verbrennungsturbine werden zumindest in die Impingement-Trocknungseinheit als
Impingement-Luft geführt.
[0006] Bei den einen Yankee-Zylinder mit zugeordneter Trocknungshaube bzw. eine Bandpresse
umfassenden Trocknungseinheiten wird sehr viel Dampf verbraucht. Die damit einhergehenden
Energiekosten führen zu entsprechend höheren Kosten der Papierherstellung. Bisher
wurde die einen hohen Energiegehalt aufweisende Abluft der dem Yankee-Zylinder zugeordneten
Haube hauptsächlich dazu benutzt, die Haubenverbrennungsluft für den Yankee-Trockner
und in der Papiermaschine eingesetztes Wasser vorzuheizen.
[0007] Die auf einer Bandpresse basierende Technologie bringt einen im Vergleich zu herkömmlichen
Tissue-Maschinen noch höheren Dampfverbrauch mit sich, was insgesamt zu einer negativen
Energiebilanz führt.
[0008] Für diese auf einer Bandpresse basierende Technologie wird als weitere Energie heiße,
feuchte Luft benötigt, wofür bisher Abluft aus der dem Yankee-Zylinder zugeordneten
Haube verwendet wurde. Dabei war es bisher erforderlich, die Abluft aus der Yankee-Haube
mit Frischluft zu mischen, um die Temperatur der der Bandpresse zugeführten Luft auf
den in dieser Bandpresse erforderlichen Wert zu verringern, womit jedoch auch die
Feuchte und Enthalpie der Heizluft herabgesetzt wurden. Die Temperatur der Abluft
der Yankee-Haube ist regelmäßig höher als die Temperatur, bei der die Bandpresse arbeiten
kann.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren sowie eine verbesserte
Vorrichtung bzw. Maschine der eingangs genannten Art zu schaffen, bei denen der Trocknungsprozess
insbesondere im Hinblick auf den Energiebedarf für die Entwässerung der Faserstoffbahn
weiter optimiert ist. Dabei soll der Trocknungsprozess insbesondere bei einer kombinierten
Trocknung in einer Bandpresse und einer darauf folgenden, einen Yankee-Zylinder mit
zugeordneter Trocknungshaube umfassenden Trocknungseinheit entsprechend optimiert
werden.
[0010] Bezüglich des Verfahrens wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
der dem Trockenzylinder der nachgeordneten Trocknungszone zugeordneten Haube Heißluft,
insbesondere Abluft, entnommen wird, dass zur Erzeugung wenigstens eines Teils des
Dampfes für die vorangehende Trocknungszone mittels eines ersten Wärmetauschers im
Trockenzylinder der nachgeordneten Trocknungszone anfallendes Kondensat und/oder Frischwasser
durch die der Haube entnommene Heißluft erhitzt wird.
[0011] In einer vorteilhaften praktischen Ausführung wird zur Erzeugung wenigstens eines
Teils der heißen, feuchten Luft für die vorangehende Trocknungszone die der Haube
entnommene, durch den ersten Wärmetauscher hindurch geführte Heißluft der vorangehenden
Trocknungszone zugeführt.
[0012] Aufgrund dieser Ausbildung wird der verbrauchte Dampf aus dem Dampferzeuger deutlich
verringert, wodurch entsprechend der Gesamtenergieverbrauch reduziert wird. Dabei
wird insbesondere Wärme zur Erzeugung von Dampf zurückgewonnen, der dann im Papierherstellungsprozess
weiter verwendet wird. Es wird die Energie genutzt, die aufgrund des Enthalpie-Abfalls
der Abluft der dem Trockenzylinder bzw. Yankee-Zylinder zugeordneten Haube frei wird.
Dabei wird zum einen Dampf erzeugt. Zum anderen wird die aus dem Wärmetauscher wieder
austretende Heißluft geringerer Temperatur im Papierherstellungsprozess weiter verwendet,
wobei der erzeugte Dampf sowie die auf eine geringere Temperatur abgekühlte Heißluft
insbesondere in einer Bandpresse weiter verwendet werden können.
[0013] Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird aus dem zugeführten Kondensat und/oder Frischwasser unmittelbar mittels des ersten
Wärmetauschers Dampf erzeugt und dieser Dampf der vorangehenden Trocknungszone zugeführt.
[0014] Gemäß einer vorteilhaften alternativen Ausgestaltung wird mittels des ersten Wärmetauschers
das Kondensat und/oder Frischwasser zunächst erhitzt. Im Anschluss an diesen ersten
Wärmetauscher wird das erhitzte Kondensat und/oder Frischwasser dann einer Entspannungsverdampfungseinrichtung
zugeführt, wobei dann der durch die Entspannungsverdampfung erzeugte Dampf der vorangehenden
Trocknungszone zugeführt wird.
[0015] Zweckmäßigerweise wird bei der Entspannungsverdampfung anfallendes Kondensat zum
ersten Wärmetauscher zurückgeführt und in diesem zusammen mit dem im Trockenzylinder
der nachgeordneten Trocknungszone anfallenden Kondensat und/oder dem Frischwasser
durch die der Haube entnommene Heißluft erhitzt.
[0016] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird mittels eines zweiten Wärmetauschers durch die der Haube entnommene Heißluft
Frischluft erhitzt und die so erhitzte Frischluft der dem Trockenzylinder der nachgeordneten
Trocknungszone zugeordneten Haube als Verbrennungsluft und/oder make-up Luft zugeführt.
Unter "make-up Luft" ist beispielsweise Luft zum Vorwärmen der Trocknungszone und/oder
des Trocknungssystems zu verstehen. Ein Vorwärmen wird beispielsweise beim Anfahren
der Tissuemaschine durchgeführt.
[0017] Die entnommene Heißluft kann vorteilhafterweise zunächst durch den zur Erhitzung
des Kondensats und/oder Frischwassers vorgesehenen ersten Wärmetauscher und anschließend
durch den zur Erhitzung der Frischluft vorgesehenen zweiten Wärmetauscher hindurchgeführt
werden, bevor sie der vorangehenden Trocknungszone zugeführt wird.
[0018] Gemäß einer zweckmäßigen alternativen Ausgestaltung ist es jedoch auch möglich, die
der Haube entnommene Heißluft zunächst durch den zur Erhitzung der Frischluft vorgesehenen
zweiten Wärmetauscher und anschließend durch den zur Erhitzung des Kondensats und/oder
Frischwassers vorgesehenen ersten Wärmetauscher hindurchzuführen, bevor sie der vorangehenden
Trocknungszone zugeführt wird.
[0019] Die erfindungsgemäße Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere
Karton-, Papier- oder Tissuebahn, zeichnet sich entsprechend dadurch aus, dass zur
Erzeugung wenigstens eines Teils des Dampfes für die vorangehende Trocknungszone ein
erster Wärmetauscher vorgesehen ist, dem Heißluft, insbesondere Abluft, aus der dem
Trockenzylinder der nachgeordneten Trocknungszone zugeordneten Haube zugeführt ist,
um durch diese der Haube entnommene Heißluft im Trockenzylinder der nachgeordneten
Trocknungszone anfallendes Kondensat und/oder Frischwasser zu erhitzen.
[0020] In einer vorteilhaften praktischen Ausführung ist zur Erzeugung wenigstens eines
Teils der heißen, feuchten Luft für die vorangehende Trocknungszone die der Haube
entnommene, durch den ersten Wärmetauscher hindurch geführte Heißluft der vorangehenden
Trocknungszone zugeführt.
[0021] Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine
umfasst die vorangehende Trocknungszone eine besaugte Einrichtung, insbesondere Saugwalze,
über die die Faserstoffbahn zusammen mit wenigstens einem permeablen Band, insbesondere
strukturierten Band oder TAD-Band (TAD = Through Air Drying) geführt ist, wobei zunächst
das permeable Band und anschließend die Faserstoffbahn von Dampf bzw. heißer, feuchter
Luft durchströmt werden.
[0022] Dabei ist die Faserstoffbahn vorteilhafterweise von wenigstens einem weiteren permeablen
Band, insbesondere Pressband, überdeckt, wobei zunächst das weitere permeable Band
bzw. Pressband, anschließend das erste permeable Band bzw. Strukturband und anschließend
die Faserstoffbahn von Dampf bzw heißer, feuchter Luft durchströmt werden. Dabei ergibt
sich bei der Verwendung eines Pressbandes eine Art Bandpresse, bei der zusätzlich
zu dem mechanischen Druck insbesondere eine kombinierte Heißluft- und Dampftrocknung
angewandt wird.
[0023] Zusammen mit der Faserstoffbahn kann zusätzlich ein Entwässerungsband, insbesondere
Filzband, über die besaugte Einrichtung bzw. Saugwalze geführt sein, wobei zunächst
das weitere permeable Band bzw. Pressband, soweit vorhanden, anschließend das erste
permeable Band bzw. Strukturband und die Faserstoffbahn und schließlich das zusätzliche
Entwässerungsband von Dampf bzw. heißer, feuchter Luft durchströmt werden.
[0024] Der vorangehenden Trocknungszone kann beispielsweise unmittelbar mittels des ersten
Wärmetauschers aus dem zugeführten Kondensat und/oder Frischwasser erzeugter Dampf
zugeführt sein.
[0025] Wie bereits erwähnt, ist es jedoch auch denkbar, das Kondensat und/oder Frischwasser
mittels des ersten Wärmetauschers zunächst nur zu erhitzen und das mittels dieses
ersten Wärmetauschers erhitzte Kondensat und/oder Frischwasser einer Entspannungsverdampfungseinrichtung
zuzuführen. In diesem Fall wird der durch die Entspannungsverdampfung erzeugte Dampf
der vorangehenden Trocknungszone zugeführt.
[0026] Das entsprechende Verdampfungssystem kann insbesondere auch eine oder mehrere Pumpen
zur Zirkulation des Wassers umfassen. Mit diesen Pumpen kann insbesondere erreicht
werden, dass das innerhalb des ersten Wärmetauschers zirkulierende Wasser einen erhöhten
Druck besitzt, wobei dieser Druck insbesondere in einem Bereich von etwa 3 bis etwa
20 bar liegen kann. Das Wasser absorbiert Wärme von der durch den Wärmetauscher hindurch
geführten Luft und wird dann entspannt.
[0027] Bei der dabei erfolgenden Entspannungsverdampfung wird der Wasserdruck herabgesetzt,
wodurch Dampf erzeugt wird. Das Wasser mit höherem Druck verdampft bei einer höheren
Temperatur. Wird das Wasser bei einem höheren Druck gehalten, so kann dessen Temperatur
ohne Verdampfung erhöht werden. Wird der Druck dann auf einen Wert herabgesetzt, der
eine Siedetemperatur unterhalb der vorangehenden Temperatur besitzt, so beginnt der
Entspannungsprozess automatisch.
[0028] Der erzeugte Dampf kann in einer geeigneten Kammer abgeschieden und für den weiteren
Trocknungsprozess insbesondere bei der Tissue-Herstellung genutzt werden.
[0029] Vorteilhafterweise ist ein zweiter Wärmetauscher vorgesehen, um durch die der Haube
entnommene Heißluft Frischluft zu erhitzen, wobei die so erhitzte Frischluft der dem
Trockenzylinder der nachgeordneten Trocknungszone zugeordneten Haube als Verbrennungsluft
und/oder make-up Luft zugeführt wird. Wie schon erwähnt, ist unter "make-up Luft"
Luft beispielsweise zum Vorwärmen der Trocknungszone und/oder des Trocknungssystems
zu verstehen. Ein Vorwärmen wird beispielsweise beim Anfahren der Tissuemaschine durchgeführt.
[0030] Die vorliegende Erfindung bringt insbesondere Vorteile im Hinblick auf den Dampfverbrauch
und insbesondere bei dem Einsatz eines Yankee-Trockners und/oder einer Bandpresse
mit sich. Die erzeugte Dampfmenge hängt von solchen Bedingungen wie insbesondere Luftmassenstrom,
Lufttemperatur und Feuchte, dem Umstand, ob ein Luft/Luft-Wärmetauscher vorgesehen
ist oder nicht, usw. ab.
[0031] Von Vorteil ist insbesondere auch, wenn zumindest ein Wärmetauscher mit einem vorzugsweise
durchflussregulierten Bypass für die der Haube entnommene Heißluft versehen ist.
[0032] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
- Fig. 1
- ein schematisches Flussbild einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wärmerückgewinnungssystems,
- Fig. 2
- ein schematisches Flussbild einer weiteren Ausführungsform des Wärmerückgewinnungssystems,
- Fig. 3
- ein schematisches Flussbild einer weiteren Ausführungsform des Wärmerückgewinnungssystems
mit einer Entspannungsverdampfungseinrichtung,
- Fig. 4
- ein schematisches Flussbild einer weiteren, eine Entspannungsverdampfungseinrichtung
umfassenden Ausführungsform des Wärmerückgewinnungssystems und
- Fig. 5
- ein schematisches Flussbild einer weiteren, eine Entspannungsverdampfungseinrichtung
umfassenden Ausführungsform des Wärmerückgewinnungssystems.
[0033] Fig. 1 zeigt ein schematisches Flussbild einer ersten beispielhaften Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Wärmerückgewinnungssystems einer Maschine zur Herstellung einer
Faserstoffbahn, bei der es sich insbesondere um eine Karton-, Papier- oder Tissuebahn
handeln kann.
[0034] Dabei wird die laufende Faserstoffbahn zunächst im Bereich einer vorangehenden Trocknungszone
10 mit Dampf sowie mit heißer, feuchter Luft beaufschlagt. Im Anschluss darin wird
die Faserstoffbahn einer nachgeordneten Trocknungszone 12 zugeführt.
[0035] Dabei kann die vorangehende Trocknungszone 10 insbesondere eine besaugte Einrichtung
42, vorzugsweise Saugwalze, umfassen, über die die Faserstoffbahn zusammen mit wenigstens
einem permeablen Band, insbesondere strukturierten Band oder TAD-Band, geführt ist,
wobei zunächst das permeable Band und anschließend die Faserstoffbahn von Dampf bzw.
heißer, feuchter Luft durchströmt werden.
[0036] Die Faserstoffbahn kann zudem von wenigstens einem weiteren permeablen Band, insbesondere
Pressband, überdeckt sein, wobei in diesem Fall zunächst das weitere permeable Band
bzw. Pressband, anschließend das erste permeable Band bzw. Strukturband und anschließend
die Faserstoffbahn von Dampf bzw. heißer, feuchter Luft durchströmt werden. Dabei
ergibt sich bei der Verwendung eines Pressbandes eine Art Bandpresse, bei der zusätzlich
zu dem mechanischen Druck insbesondere die kombinierte Heißluft- und Dampftrocknung
erfolgt.
[0037] Zusammen mit der Faserstoffbahn kann zusätzlich insbesondere auch ein Entwässerungsband,
insbesondere Filzband, über die besaugte Einrichtung 42 geführt sein, wobei zunächst
das weitere permeable Band bzw. Pressband, sofern vorhanden, anschließend das erste
permeable Band bzw. Strukturband und die Faserstoffbahn und anschließend das zusätzliche
Entwässerungsband von Dampf bzw. heißer, feuchter Luft durchströmt werden.
[0038] Die nachgeordnete Trocknungszone 12 kann insbesondere einen Trockenzylinder 14, insbesondere
Yankee-Zylinder, sowie eine diesem zugeordnete Haube 16 umfassen, bei der es sich
insbesondere um eine Heißlufthaube handeln kann.
[0039] Der dem Trockenzylinder 14 zugeordneten Haube 16 wird Heißluft 18, insbesondere Abluft,
entnommen. Zur Erzeugung wenigstens eines Teils des Dampfes für die vorangehende Trocknungszone
10 wird mittels eines ersten Wärmetauschers 20 im Trockenzylinder 14 der nachgeordneten
Trocknungszone 12 anfallendes Kondensat 22 und/oder Frischwasser durch die der Haube
16 entnommene Heißluft 18 erhitzt.
[0040] Zur Erzeugung wenigstens eines Teils der heißen, feuchten Luft für die vorangehende
Trocknungszone 10 wird die der Haube 16 entnommene, durch den ersten Wärmetauscher
20 hindurch geführte Heißluft 18 der vorangehenden Trocknungszone 10 zugeführt. Da
die Heißluft 18 Wärme an das Kondensat 22 bzw. Frischwasser abgibt, wird deren Temperatur
herabgesetzt, so dass die schließlich der vorangehenden Trocknungszone 10 zugeführte
feuchte Heißluft 18' eine für die spezielle Trocknung in dieser Trocknungszone 10
geeignete Temperatur besitzt. So kann die dem Wärmetauscher 20 zugeführte Heißluft,
18 beispielsweise eine Temperatur im Bereich von 360°C und die schließlich der vorangehenden
Trocknungszone 10 zugeführte feuchte Heißluft 18' eine Temperatur im Bereich von 200°C
besitzen. Das den Wärmetauscher 20 zugeführte Kondensat 22 kann beispielsweise eine
Temperatur im Bereich von 165°C aufweisen.
[0041] Im vorliegenden Fall wird aus dem zugeführten Kondensat 22 und/oder Frischwasser
unmittelbar mittels des ersten Wärmetauschers 20 Dampf 24 erzeugt, der dann der vorangehenden
Trocknungszone 10 zugeführt wird.
[0042] Wie anhand der Fig. 1 zu erkennen ist, kann zudem ein Dampfabscheider 26 vorgesehen
sein, der zwischen dem Zylinder 14 und einer Pumpe 28 angeordnet ist, über die dem
Wärmetauscher 20 das Kondensat 22 zugeführt wird. Zudem ist in dieser Fig. 1 auch
ein Dampferzeuger 30 zu erkennen.
[0043] Bei dem Wärmetauscher 20 handelt es sich um einen Luft/Wasser-Wärmetauscher.
[0044] Fig. 2 zeigt ein schematisches Flussbild einer weiteren Ausführungsform des Wärmerückgewinnungssystem,
die sich von der Ausführungsform gemäß Fig. 1 im Wesentlichen dadurch unterscheidet,
dass mittels eines zweiten Wärmetauschers 32 durch die der Haube 16 entnommene Heißluft
18 Frischluft 34 erhitzt und die so erhitzte Frischluft 34' der dem Trockenzylinder
14 der nachgeordneten Trocknungszone 12 zugeordneten Haube 16 als Verbrennungsluft
zugeführt wird. Bei dem zweiten Wärmetauscher 32 handelt es sich also um einen Luft/Luft-Wärmetauscher.
[0045] Dabei wird im vorliegenden Fall die der Haube 16 entnommene Heißluft 18 zunächst
durch den zur Erhitzung der Frischluft 34 vorgesehenen zweiten Wärmetauscher 32 und
anschließend durch den zur Erhitzung des Kondensats 22 und Frischwassers vorgesehenen
ersten Wärmetauscher 20 hindurchgeführt, bevor sie der vorangehenden Trocknungszone
10 zugeführt wird.
[0046] Grundsätzlich ist jedoch beispielsweise auch eine solche Ausführung denkbar, bei
der die entnommene Heißluft 18 zunächst durch den zur Erhitzung des Kondensats 22
und/oder Frischwassers vorgesehenen ersten Wärmetauscher 20 und anschließend durch
den zur Erhitzung der Frischluft 34 vorgesehenen zweiten Wärmetauscher 32 hindurch
geführt wird, bevor sie der vorangehenden Trocknungszone 10 zugeführt wird.
[0047] Im Übrigen besitzt diese Ausführungsform zumindest im Wesentlichen den gleichen Aufbau
wie die der Fig. 1, wobei einander entsprechenden Teilen gleiche Bezugszeichen zugeordnet
sind.
[0048] Fig. 3 zeigt ein schematisches Flussbild einer weiteren Ausführungsform des Wärmerückgewinnungssystems,
das sich von der Ausführungsform gemäß Fig. 1 im Wesentlichen dadurch unterscheidet,
dass das Kondensat 22 und/oder Frischwasser durch den ersten Wärmetauscher 20 unter
erhöhtem Druck, der beispielsweise in einem Bereich von etwa 3 bis etwa 20 bar liegt,
unter erhöhtem Druck erhitzt wird und das mittels dieses ersten Wärmetauschers 20
erhitzte, unter erhöhtem Druck stehende Kondensat 22 und/oder Frischwasser im Anschluss
daran einer Entspannungsverdampfungseinrichtung 36 zugeführt wird. In diesem Fall
wird also der durch die Entspannungsverdampfung (Flashing) erzeugte Dampf 24, der
einem im Vergleich zum zugeführten erhitzten Kondensat 22 bzw. Frischwasser geringeren
Druck besitzt, der vorangehenden Trocknungszone 10 zugeführt.
[0049] Der Wärmetauscher 20 kann mit einem vorzugsweise durchflussregulierbaren Bypass 38
für die der Haube 16 entnommene Heißluft 18 versehen sein. Dadurch erhält man eine
größere Flexibilität im Hinblick auf die Menge des für die vorangehende Trocknungszone
10 erzeugten Dampfes, ein Vorheizen der Verbrennungsluft (vgl. z.B. Fig. 4) oder sogar
eine Erhöhung der Temperatur in der der vorangehenden Trocknungszone 10 zugeordneten
Trocknungs- oder Heißlufthaube 40.
[0050] Wie anhand der Fig. 3 zu erkennen ist, kann bei der Entspannungsverdampfung anfallendes
Kondensat 22' zum ersten Wärmetauscher 20 zurückgeführt und in diesem zusammen mit
dem im Trockenzylinder 14 der nachgeordneten Trocknungszone 12 anfallenden Kondensat
22 und/oder Frischwasser durch die der Haube 16 entnommene Heißluft 18 erhitzt werden.
[0051] Im Übrigen kann diese Ausführungsform zumindest im Wesentlichen wieder den gleichen
Aufbau wie die Ausführungsform gemäß Fig. 1 besitzen, wobei einander entsprechenden
Teilen gleiche Bezugszeichen zugeordnet sind.
[0052] Fig. 4 zeigt ein schematisches Flussbild einer weiteren Ausführungsform des Wärmerückgewinnungssystems,
das sich von der Ausführungsform gemäß Fig. 3 im Wesentlichen dadurch unterscheidet,
dass zusätzlich mittels eines zweiten Wärmetauschers 32 durch die der Haube 16 entnommene
Heißluft 18 Frischluft 34 erhitzt und die so erhitzte Frischluft 34' der dem Trockenzylinder
14 der nachgeordneten Trocknungszone 12 zugeordneten Haube 16 als Verbrennungsluft
zugeführt wird.
[0053] Dabei wird im vorliegenden Fall die entnommene Heißluft 18 zunächst durch den zur
Erhitzung des Kondensats 22 und/oder Frischwassers vorgesehenen ersten Wärmetauscher
20 und anschließend durch den zur Erhitzung der Frischluft 34 vorgesehenen zweiten
Wärmetauscher 32 hindurch geführt, bevor sie der vorangehenden Trocknungszone 10 zugeführt
wird.
[0054] Auch der zweite Wärmetauscher 32, bei dem es sich um einen Luft/Luft-Wärmetauscher
handelt, kann wieder mit einem vorzugsweise durchflussregulierbaren Bypass 38 für
die der Haube 16 entnommene Heißluft 18 versehen sein.
[0055] Im Übrigen kann diese Ausführungsform zumindest im Wesentlichen wieder den gleichen
Aufbau wie die Ausführungsform gemäß Fig. 3 besitzen, wobei einander entsprechenden
Teilen gleiche Bezugszeichen zugeordnet sind.
[0056] Fig. 5 zeigt ein schematisches Flussbild einer weiteren Ausführungsform des Wärmerückgewinnungssystems,
die sich von der Ausführungsform gemäß Fig. 4 im Wesentlichen dadurch unterscheidet,
dass die der Haube 16 entnommene Heißluft 18 zunächst durch den zur Erhitzung der
Frischluft 34 vorgesehenen zweiten Wärmetauscher 32 und anschließend durch den zur
Erhitzung des Kondensats 22 und/oder Frischwassers vorgesehenen ersten Wärmetauscher
20 hindurch geführt wird, bevor sie der vorangehenden Trocknungszone 10 zugeführt
wird.
[0057] Im Übrigen kann diese Ausführungsform zumindest im Wesentlichen wieder den gleichen
Aufbau wie die gemäß Fig. 4 besitzen, wobei einander entsprechenden Teilen gleiche
Bezugszeichen zugeordnet sind.
[0058] In der folgenden Tabelle ist ein konkretes Beispiel wiedergegeben, das das Potential
für die Dampferzeugung entsprechend dem Energiegehalt der Abluft der dem Zylinder
14 der nachgeordneten Trocknungszone 12 zugeordneten Haube oder Trocknungshaube 16
wiedergibt. Der erzeugte Dampf kann zumindest teilweise insbesondere in einem der
vorangehenden Trocknungszone 10 zugeordneten Dampfblaskasten oder gar im Yankee-Troekner
genutzt werden. Dabei wird z.B. von einem Wärmerückgewinnungssystem ausgegangen, wie
es in der Fig. 3 wiedergegeben ist, bei dem zur Wärmerückgewinnung nur der erste Wärmetauscher
20 vorgesehen ist.
[0059] Für dieses Beispiel wird folgendes vorausgesetzt:
- Temperatur der Abluft der Yankee-Haube: 360°C
- Feuchte der Abluft der Yankee-Haube: 450 g/kg
- Temperatur der Abluft der Yankee-Haube nach der Wärmerückgewinnung (WR): 250°C
- Yankee-Hauben-Abluftfluss: 6,45 kg/s (Trockenmasse)
- Kondensatdruck: 15 bar
- Kondensattemperatur vor der Wärmerückgewinnung: 110°C
- Kondensattemperatur nach der Wärmerückgewinnung: 183°C
- Druck des durch die Entspannungsverdampfung erzeugten Dampfs: 3 bar.

[0060] Das Dampferzeugungspotential beträgt bei diesem Beispiel 2020 kg/h von Dampf bei
einem Druck von 3 bar.
Bezugszeichenliste
| 10 |
vorangehende Trocknungszone |
| 12 |
nachgeordnete Trocknungszone |
| 14 |
Trockenzylinder |
| 16 |
Haube, Trocknungshaube |
| 18 |
Heißluft |
| 18' |
Heißluft |
| 20 |
erster Wärmetauscher |
| 22 |
Kondensat |
| 22' |
Kondensat |
| 24 |
Dampf |
| 26 |
Dampfabscheider |
| 28 |
Pumpe |
| 30 |
Dampferzeuger |
| 32 |
zweiter Wärmetauscher |
| 34 |
Frischluft |
| 34' |
Frischluft |
| 36 |
Entspannungsverdampfungseinrichtung |
| 38 |
Bypass |
| 40 |
Haube, Trocknungshaube |
| 42 |
besaugte Einrichtung, Saugwalze |
1. Verfahren zur Trocknung einer Faserstoffbahn, insbesondere Karton-, Papier- oder Tissuebahn,
bei dem die laufende Faserstoffbahn im Bereich einer vorangehenden Trocknungszone
(10) mit Dampf sowie mit heißer, feuchter Luft beaufschlagt und im Anschluss an die
vorangehende Trocknungszone (10) einer nachgeordneten Trocknungszone (12) zugeführt
wird, die einen Trockenzylinder (14), insbesondere Yankee-Zylinder, sowie eine diesem
zugeordnete Haube (16) umfasst, wobei
der dem Trockenzylinder (14) der nachgeordneten Trocknungszone (12) zugeordneten Haube
(16) Heißluft (18), insbesondere Abluft, entnommen wird und zur Erzeugung wenigstens
eines Teils des Dampfes für die vorangehende Trocknungszone (10) mittels eines ersten
Wärmetauschers (20) im Trockenzylinder (14) der nachgeordneten Trocknungszone (12)
anfallendes Kondensat (22) und/oder Frischwasser durch die der Haube (16) entnommene
Heißluft (18) erhitzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet
dass zur Erzeugung wenigstens eines Teils der heißen, feuchten Luft für die vorangehende
Trocknungszone (10) die der Haube (16) entnommene,
durch den ersten Wärmetauscher (20) hindurch geführte Heißluft (18) der vorangehenden
Trocknungszone (10) zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2.
dadurch gekennzeichnet,
dass mittels des ersten Wärmetauschers (20) aus dem zugeführten Kondensat (22) und/oder
Frischwasser Dampf (24) erzeugt und dieser Dampf (24) der vorangehenden Trocknungszone
(10) zugeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2.
dadurch gekennzeichnet,
dass das mittels des ersten Wärmetauschers (20) erhitzte Kondensat (22) und/oder Frischwasser
im Anschluss an den ersten Wärmetauscher (20) einer Entspannungsverdampfungseinrichtung
(36) zugeführt wird und dass der durch die Entspannungsverdampfung erzeugte Dampf
(24) der vorangehenden Trocknungszone (10) zugeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 34,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei der Entspannungsverdampfung anfallendes Kondensat (22') zum ersten Wärmetauscher
(20) zurückgeführt und in diesem zusammen mit dem im Trockenzylinder (14) der nachgeordneten
Trocknungszone (12) anfallenden Kondensat (22) und/oder dem Frischwasser durch die
der Haube (16) entnommene Heißluft (18) erhitzt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass mittels eines zweiten Wärmetauschers (32) durch die der Haube (16) entnommene Heißluft
(18) Frischluft (34) erhitzt und die so erhitzte Frischluft (34') der dem Trockenzylinder
(14) der nachgeordneten Trocknungszone (12) zugeordneten Haube (16) als Verbrennungsluft
und/oder make-up Luft zugeführt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die entnommene Heißluft (18) zunächst durch den zur Erhitzung des Kondensats (22)
und/oder Frischwassers vorgesehenen ersten Wärmetauscher (20) und anschließend durch
den zur Erhitzung der Frischluft (34) vorgesehenen zweiten Wärmetauscher (32) hindurch
geführt wird, bevor sie der vorangehenden Trocknungszone (10) zugeführt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die der Haube (16) entnommene Heißluft (18) zunächst durch den zur Erhitzung der
Frischluft (34) vorgesehenen zweiten Wärmetauscher (32) und anschließend durch den
zur Erhitzung des Kondensats (22) und/oder Frischwassers vorgesehenen ersten Wärmetauscher
(20) hindurch geführt wird, bevor sie der vorangehenden Trocknungszone (10) zugeführt
wird.
9. Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Karton-, Papier- oder
Tissuebahn, mit einer vorangehenden Trocknungszone (10), in deren Bereich die laufende
Faserstoffbahn mit Dampf sowie mit heißer, feuchter Luft beaufschlagbar ist, und mit
einer dieser nachgeordneten, einen Trockenzylinder (14), insbesondre Yankee-Zylinder,
sowie eine diesem zugeordnete Haube (16) umfassenden weiteren Trocknungszone (12),
insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei
zur Erzeugung wenigstens eines Teils des Dampfes für die vorangehende Trocknungszone
(10) ein erster Wärmetauscher (20) vorgesehen ist, dem Heißluft (18), insbesondere
Abluft, aus der dem Trockenzylinder (14) der nachgeordneten Trocknungszone (12) zugeordneten
Haube (16) zugeführt ist, um durch diese der Haube (16) entnommene Heißluft (18) im
Trockenzylinder (14) der nachgeordneten Trocknungszone (12) anfallendes Kondensat
(22) und/oder Frischwasser zu erhitzen.
10. Maschine nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Erzeugung wenigstens eines Teils der heißen, feuchten Luft für die vorangehende
Trocknungszone (10) die der Haube (16) entnommene durch den ersten Wärmetauscher (20)
hindurch geführte Heißluft (18) der vorangehenden Trocknungszone (10) zugeführt ist.
11. Maschine nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die vorangehende Trocknungszone (10) eine besaugte Einrichtung (42), insbesondere
Saugwalze, umfasst, über die die Faserstoffbahn zusammen mit wenigstens einem permeablen
Band, insbesondere strukturierten Band oder TAD-Band, geführt ist, wobei zunächst
das permeable Band und anschließend die Faserstoffbahn von Dampf bzw. heißer, feuchter
Luft durchströmt werden.
12. Maschine nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn von wenigstens einem weiteren permeablen Band, insbesondere Pressband,
überdeckt ist und dabei zunächst das weitere permeable Band bzw. Pressband, anschließend
das erste permeable Band bzw. Strukturband und anschließend die Faserstoffbahn von
Dampf bzw. heißer, feuchter Luft durchströmt werden.
13. Maschine nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeich net,
dass zusammen mit der Faserstoffbahn zusätzlich ein Entwässerungsband, insbesondere
Filzband, über die besaugte Einrichtung (42) geführt ist und dabei zunächst gegebenenfalls
das weitere permeable Band bzw. Pressband, anschließend das erste permeable Band bzw.
Strukturband und die Faserstoffbahn und schließlich das zusätzliche Entwässerungsband
von Dampf bzw. heißer, feuchter Luft durchströmt werden.
14. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9-13
dadurch gekennzeichnet,
dass der vorangehenden Trocknungszone (10) mittels des ersten Wärmetauschers (20) aus
dem zugeführten Kondensat (22) und/oder Frischwasser erzeugter Dampf (24) zugeführt
ist.
15. Maschine nach einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass das mittels des ersten Wärmetauschers (20) erhitzte Kondensat (22) und/oder Frischwasser
einer Entspannungsverdampfungseinrichtung (36) und der durch die Entspannungsverdampfung
erzeugte Dampf (24) der vorangehenden Trocknungszone (10) zugeführt ist.
16. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9-15,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein zweiter Wärmetauscher (32) vorgesehen ist, um durch die der Haube (16) entnommene
Heißluft (18) Frischluft (34) zu erhitzen, und dass die so erhitzte Frischluft (34')
der dem Trockenzylinder (14) der nachgeordneten Trocknungszone (12) zugeordneten Haube
(16) als Verbrennungsluft und/oder make-up Luft zugeführt ist.
17. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9-16,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Wärmetauscher (20, 32) mit einem vorzugsweise durchflussregulierbaren
Bypass (38) für die der Haube (16) entnommene Heißluft (18) versehen ist.
1. Method for drying a fibrous web, in particular a board, paper or tissue web, in which
the moving fibrous web has steam and hot, moist air applied to it in the area of a
preceding drying zone (10) and, following the preceding drying zone (10), is supplied
to a downstream drying zone (12), which comprises a drying cylinder (14), in particular
a Yankee cylinder, and a hood (16) assigned to the latter, wherein
hot air (18), in particular exhaust air, is removed from the hood (16) assigned to
the drying cylinder (14) of the downstream drying zone (12) and, to produce at least
some of the steam for the preceding drying zone (10), by means of a first heat exchanger
(20), condensate (22) accumulating in the drying cylinder (14) of the downstream drying
zone (12) and/or fresh water is heated by the hot air (18) removed from the hood (16).
2. Method according to Claim 1,
characterized in that
to produce at least some of the hot, moist air for the preceding drying zone (10),
the hot air (18) removed from the hood (16) and led through the first heat exchanger
(20) is supplied to the preceding drying zone (10).
3. Method according to Claim 1 or 2,
characterized in that
by means of the first heat exchanger (20), steam (24) is produced from the condensate
(22) and/or fresh water supplied, and this steam (24) is supplied to the preceding
drying zone (10).
4. Method according to Claim 1 or 2,
characterized in that
the condensate (22) and/or fresh water heated by means of the first heat exchanger
(20) is supplied to an expansion evaporation means (36) following the first heat exchanger
(20), and in that the steam (24) produced by the expansion evaporation is supplied to the preceding
drying zone (10).
5. Method according to Claim 4,
characterized in that
condensate (22') accumulating during the expansion evaporation is fed back to the
first heat exchanger (20) and, in the latter, together with the condensate (22) accumulating
in the drying cylinder (14) of the downstream drying zone (12) and/or the fresh water,
is heated by the hot air (18) removed from the hood (16).
6. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
by means of a second heat exchanger (32), fresh air (34) is heated by the hot air
(18) removed from the hood (16), and the fresh air (34') heated in this way is supplied
to the hood (16) assigned to the drying cylinder (14) of the downstream drying zone
(12) as combustion air and/or make-up air.
7. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
the hot air (18) removed is led firstly through the first heat exchanger (20) provided
for the heating of the condensate (22) and/or fresh water, and then through the second
heat exchanger (32) provided for the heating of the fresh air (34), before it is supplied
to the preceding drying zone (10).
8. Method according to one of Claims 1 to 6,
characterized in that
the hot air (18) removed from the hood (16) is led firstly through the second heat
exchanger (32) provided for the heating of the fresh air (34) and then through the
first heat exchanger (20) provided for the heating of the condensate (22) and/or fresh
water, before it is supplied to the preceding drying zone (10).
9. Machine for producing a fibrous web, in particular a board, paper or tissue web, having
a preceding drying zone (10), in the area of which steam and hot, moist air can be
applied to the moving fibrous web, and having a further drying zone (12) downstream
of the first, comprising a drying cylinder (14), in particular a Yankee cylinder,
and a hood (16) assigned to the latter, in particular for carrying out the method
according to one of the preceding claims, wherein
to produce at least some of the steam for the preceding drying zone (10), a first
heat exchanger (20) is provided, to which hot air (18), in particular exhaust air,
from the hood (16) assigned to the drying cylinder (14) of the downstream drying zone
(12) is supplied, in order, by means of this hot air (18) removed from the hood (16),
to heat condensate (22) accumulating in the drying cylinder (14) of the downstream
drying zone (12) and/or fresh water.
10. Machine according to Claim 9,
characterized in that
to produce at least some of the hot, moist air for the preceding drying zone (10),
the hot air (18) removed from the hood (16) and led through the first heat exchanger
(20) is supplied to the preceding drying zone (10).
11. Machine according to Claim 8 or 9,
characterized in that
the preceding drying zone (10) comprises an evacuated means (42), in particular a
suction roll, over which the fibrous web is led together with at least one permeable
belt, in particular a structured belt or TAD belt, wherein steam or hot, moist air
flows firstly through the permeable belt and then through the fibrous web.
12. Machine according to Claim 11,
characterized in that
the fibrous web is covered by at least one further permeable belt, in particular a
press belt, and steam or hot, moist air flows firstly through the further permeable
belt or press belt, then through the first permeable belt or structured belt and then
through the fibrous web.
13. Machine according to Claim 11 or 12,
characterized in that
a dewatering belt, in particular a felt belt, is additionally led over the evacuated
means (42) together with the fibrous web and, if appropriate, steam or hot, moist
air flows firstly through the further permeable belt or press belt, then through the
first permeable belt or structured belt and the fibrous web and finally through the
additional dewatering belt.
14. Machine according to one of the preceding Claims 9 - 13,
characterized in that
steam (24) produced from the supplied condensate (22) and/or fresh water by means
of the first heat exchanger (20) is supplied to the preceding drying zone (10).
15. Machine according to one of Claims 9 to 13,
characterized in that
the condensate (22) and/or fresh water heated by means of the first heat exchanger
(20) is supplied to an expansion evaporation means (36), and the steam (24) produced
by the expansion evaporation is supplied to the preceding drying zone (10).
16. Machine according to one of the preceding Claims 9 - 15,
characterized in that
a second heat exchanger (32) is provided, in order to heat fresh air (34) by means
of the hot air (18) removed from the hood (16), and in that the fresh air (34') heated in this way is supplied to the hood (16) assigned to the
drying cylinder (14) of the downstream drying zone (12) as combustion air and/or make-up
air.
17. Machine according to one of the preceding Claims 9 - 16,
characterized in that
at least one heat exchanger (20, 32) is provided with a preferably controllable-flow
bypass (38) for the hot air (18) removed from the hood (16).
1. Procédé de séchage d'une feuille continue de matière fibreuse, en particulier d'une
feuille continue de carton, de papier ou de papier mousseline, dans lequel la feuille
continue de matière fibreuse en mouvement reçoit, dans le domaine d'une zone de séchage
(10) amont, de la vapeur ainsi que de l'air chaud humide, et est ensuite envoyée dans
la zone de séchage amont (10) d'une zone de séchage aval (12), qui comprend un cylindre
sécheur (14), en particulier une sécherie monocylindrique, ainsi qu'une hotte (16)
qui lui est affectée, de l'air chaud (18), en particulier de l'air d'évacuation, étant
prélevé de la hotte (16), affectée au cylindre sécheur (14) de la zone de séchage
aval (12), et, pour la production d'au moins une partie de la vapeur destinée à la
zone de séchage amont (10), un condensat (22) et/ou de l'eau fraîche, obtenus à l'aide
d'un premier échangeur de chaleur (20) dans le cylindre sécheur (14) de la zone de
séchage aval (12), sont chauffés par l'air chaud (18) prélevé de la hotte (16).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pour la production d'au moins une partie de l'air chaud humide destiné à la zone
de séchage amont (10), l'air chaud (18) prélevé de la hotte (16), et envoyé à travers
le premier échangeur de chaleur (20), est amené à la zone de séchage amont (10).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que de la vapeur (24) est produite à l'aide du premier échangeur de chaleur (20) à partir
du condensat (22) et/ou de l'eau fraîche amenés, et cette vapeur (24) est envoyée
à la zone de séchage amont (10).
4. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le condensat (22) et/ou l'eau fraîche chauffés à l'aide du premier échangeur de chaleur
(20) sont, après le premier échangeur de chaleur (20), envoyés à un dispositif (36)
d'évaporation par détente, et que la vapeur (24) produite par l'évaporation par détente
est envoyée à la zone de séchage amont (10).
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que le condensat (22') obtenu lors de l'évaporation par détente est renvoyé au premier
échangeur de chaleur (20) et, dans ce dernier, est chauffé par l'air chaud (18) prélevé
de la hotte (16) en même temps que le condensat (22) et/ou l'eau fraîche obtenus dans
le cylindre sécheur (14) de la zone de séchage aval (12).
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, à l'aide d'un deuxième échangeur de chaleur (32), de l'air frais (34) est chauffé
par l'air chaud (18) prélevé de la hotte (16), et l'air frais (34') ainsi obtenu est,
en tant qu'air de combustion et/ou air d'appoint, envoyé à la hotte (16) affectée
au cylindre sécheur (14) de la zone de séchage aval (12).
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'air chaud prélevé (18) est d'abord guidé à travers le premier échangeur de chaleur
(20) prévu pour chauffer le condensat (22) et/ou l'eau fraîche, puis est guidé à travers
le deuxième échangeur de chaleur (32) prévu pour le chauffage de l'air frais (34),
avant d'être envoyé à la zone de séchage amont (10).
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'air chaud (18) prélevé de la hotte (16) est guidé à travers le deuxième échangeur
de chaleur (32), prévu pour le chauffage de l'air frais (34), puis est guidé à travers
le premier échangeur de chaleur (20), prévu pour le chauffage du condensat (22) et/ou
de l'eau fraîche, avant d'être envoyé à la zone de séchage amont (10).
9. Procédé de fabrication d'une feuille continue d'une matière fibreuse, en particulier
d'une feuille continue de carton, de papier ou de papier mousseline, comportant une
zone de séchage amont (10), dans le domaine de laquelle la feuille continue de matière
fibreuse en mouvement peut recevoir de la vapeur, ainsi que de l'air chaud humide,
ainsi qu'une zone de séchage supplémentaire (12), montée en aval de celle-là, comprenant
un cylindre sécheur (14), en particulier une sécherie monocylindrique, ainsi qu'une
hotte (16) affectée à ce dernier, en particulier pour la mise en oeuvre du procédé
selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
pour la production d'au moins une partie de la vapeur destinée à la zone de séchage
amont (10), il est prévu un premier échangeur de chaleur (20), auquel est envoyé de
l'air chaud (18), en particulier de l'air d'évacuation, à partir de la hotte (16)
affectée au cylindre sécheur (14) de la zone de séchage aval (12), pour chauffer à
l'aide de cet air chaud (18) prélevé de la hotte (16) le condensat (22) et/ou l'eau
fraîche obtenus dans le cylindre sécheur (14) de la zone de séchage aval (12).
10. Machine selon la revendication 9, caractérisée en ce que, pour la production d'au moins une partie de l'air chaud humide destiné à la zone
de séchage amont (10), on envoie à la zone de séchage amont (10) l'air chaud (18)
prélevé de la hotte (16), guidé à travers le premier échangeur de chaleur (20).
11. Machine selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que la zone de séchage amont (10) comprend un dispositif (42) subissant une aspiration,
en particulier un rouleau aspirant, sur lequel est guidée la feuille continue de matière
fibreuse, en même temps qu'au moins une bande perméable, en particulier une bande
structurée ou une bande TAD pour séchage par injection d'air, d'abord la bande perméable,
puis la feuille continue de matière fibreuse, étant traversées par de la vapeur ou
de l'air chaud humide.
12. Machine selon la revendication 11, caractérisée en ce que la feuille continue de matière fibreuse est recouverte d'au moins une bande perméable
supplémentaire, en particulier une bande presseuse, et à cette occasion d'abord la
bande perméable ou la bande presseuse supplémentaire, puis la première bande perméable
ou la bande structurée, puis la feuille continue de matière fibreuse, sont traversées
par de la vapeur ou de l'air chaud humide.
13. Machine selon la revendication 11 ou 12, caractérisée en ce que, en même temps que la feuille continue de matière fibreuse, une bande d'égouttage,
en particulier une bande de feutre, est en outre envoyée sur le dispositif (42) soumis
à aspiration, et, à cette occasion, d'abord éventuellement la bande perméable ou la
bande presseuse supplémentaire, puis la première bande perméable ou la bande structurée
et la feuille continue de matière fibreuse, et enfin la bande d'égouttage supplémentaires,
sont traversées par de la vapeur ou de l'air chaud humide.
14. Machine selon l'une des revendications précédentes 9-13, caractérisée en ce que la vapeur (24) produite à l'aide du premier échangeur de chaleur (20) à partir du
condensat (22) et/ou de l'eau fraîche amenés, est envoyée à la zone de séchage amont
(10).
15. Machine selon l'une des revendications 9 à 13, caractérisée en ce que le condensat (22) et/ou l'eau fraîche chauffés à l'aide du premier échangeur de chaleur
(20) sont envoyés à un dispositif (36) d'évaporation par détente, et la vapeur (24)
produite par l'évaporation par détente est envoyée à la zone de séchage amont (10).
16. Machine selon l'une des revendications précédentes 9-15, caractérisée en ce qu'un deuxième échangeur de chaleur (32) est prévu, pour chauffer sous l'effet de l'air
chaud (18) prélevé de la hotte (16) l'air frais (34), et que l'air frais ainsi chauffé
(34') est envoyé, en tant qu'air de combustion et/ou air d'appoint, à la hotte (16)
affectée au cylindre sécheur (14) de la zone de séchage aval (12).
17. Machine selon l'une des revendications précédentes (9-16), caractérisée en ce qu'au moins un échangeur de chaleur (20, 32) est prévu d'un bipasse (38), de préférence
à régulation de débit, pour l'air chaud (18) prélevé de la hotte (16).
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