| (19) |
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(11) |
EP 2 396 516 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.12.2015 Patentblatt 2015/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.01.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/050798 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/091940 (19.08.2010 Gazette 2010/33) |
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| (54) |
VENTILANBINDUNG AN EINE DREISCHALIGE STRÖMUNGSMASCHINE
VALVE CONNECTION TO A TRIPLE SHELL TURBOMACHINE
RACCORDEMENT DE SOUPAPE SUR UNE TURBOMACHINE À TROIS COQUES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
10.02.2009 EP 09001833
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.12.2011 Patentblatt 2011/51 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- KOMMEL, Erhard
58452 Witten (DE)
- KÄSTNER, Christoph
46117 Oberhausen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 128 343 JP-A- 59 224 404
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DE-A1- 1 551 216 US-A- 4 802 679
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Strömungsmaschine mit einem Ventil, wobei die Strömungsmaschine
ein inneres Innengehäuse, ein äußeres Innengehäuse und ein Außengehäuse umfasst, wobei
das Ventil einen Ventildiffusor und ein Ventilgehäuse umfasst, wobei das Ventilgehäuse
über einen Ventilflansch mit dem Außengehäuse verbunden ist, wobei das innere Innengehäuse
über eine erste Winkelringverbindung mit dem Ventildiffusor verbunden ist.
[0002] Zweischalige Dampfturbinen sind bekannt. Bei einer zweischaligen Dampfturbine wird
das Innengehäuse um den Rotor und das Außengehäuse um das Innengehäuse angeordnet.
Infolge von Temperaturänderungen kann es zu Bewegungen des Innengehäuses relativ zum
Ventil kommen. Das Ventil umfasst im Wesentlichen ein Ventilgehäuse und einen im Ventil
angeordneten Ventildiffusor. Der Ventildiffusor ist üblicherweise zur Führung des
Strömungsmediums ausgebildet. Wenn der Ventildiffusor und das Innengehäuse starr mittels
kraftschlüssiger Verbindungen miteinander gekoppelt wären, würde dies zu Spannungen
und ggf. zu Verformungen führen, die unerwünscht sind. Daher werden sog. Winkelringverbindungen
eingesetzt. Dabei weisen der Ventildiffusor und das Innengehäuse jeweils eine Nut
auf, in die ein Winkelring angeordnet ist. Dies führt dazu, dass eine Wärmebewegung
sowohl in einer axialen als auch in einer radialen Richtung ausgeglichen werden kann.
[0003] Bei dreischaligen Dampfturbinen kommt nun zusätzlich zwischen dem inneren Innengehäuse
und dem Außengehäuse ein weiteres Innengehäuse hinzu, das als äußeres Innengehäuse
bezeichnet werden kann. Das äußere Innengehäuse führt ebenfalls in Folge von thermischen
Veränderungen eine Wärmebewegung aus, die sich ggf. störend auf den Ventildiffusor
auswirken kann. Eine weitere Anforderung besteht darin, dass der Raum zwischen dem
inneren Innengehäuse und dem äußeren Innengehäuse sowie dem äußeren Innengehäuse und
dem Außengehäuse abgedichtet werden sollte. Dennoch sollten aber mechanische Spannungen
in Folge von Wärmebewegungen vermieden werden.
[0004] Die
JP 59 224404 A offenbart eine Anbindung eines Rohres an eine dreischalige Turbomaschine.
[0005] Wünschenswert wäre es, eine konstruktiv einfache Möglichkeit zu haben, das äußere
Innengehäuse an den Ventildiffusor ankoppeln zu können.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine einfache Möglichkeit anzubieten, das äußere Innengehäuse
an den Ventildiffusor anzukoppeln.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Strömungsmaschine gemäß Anspruch 1.
[0008] Somit wird mit der Erfindung der Weg eingeschlagen, eine Winkelringverbindung einzusetzen,
um das äußere Innengehäuse an den Ventildiffusor anzukoppeln. Mit der Winkelringverbindung
ist es möglich, Wärmebewegungen sowohl in der Richtung, in der der Ventildiffusor
länglich ausgebildet ist, als auch senkrecht dazu auszugleichen. Vorteilhafte Weiterbildungen
sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0009] Am äußeren Innengehäuse ist ein Zwischenring kraftschlüssig angeordnet, wobei der
Zwischenring eine zweite Zwischenringnut zum Aufnehmen des zweiten Winkelrings ausgebildet
ist. Der Zwischenring ist ein zusätzliches Bauteil, das beispielsweise über Stiftschrauben
mit Kapselmuttern an dem äußeren Innengehäuse kraftschlüssig angeordnet wird. Allerdings
kann durch die Wahl des Materials und den gewählten Fertigungstoleranzen eine optimale,
konstruktive Lösung angeboten werden, um die Wärmebewegungen des Ventildiffusors und
des inneren Innengehäuses auszugleichen.
[0010] In einer ersten vorteilhaften Weiterbildung weist das innere Innengehäuse einen in
einer Innengehäusewinkelringnut angeordneten ersten Winkelring auf. Die Innengehäusewinkelringnut
und der darin angeordnete erste Winkelring sind derart gefertigt, dass eine Bewegung
des ersten Winkelringes in der Innengehäusewinkelringnut möglich ist. Darüber hinaus
sollte die Bewegung nicht eingeschränkt werden in Folge von Temperaturänderungen.
Dazu sollte das Material des ersten Winkelringes und des inneren Innengehäuses passend
gewählt werden. Andererseits müssen die Toleranzen und Materialien derart ausgewählt
werden, dass ein Dampf mit hohen Temperaturen und hohen Drücken nicht zwischen dem
ersten Winkelring und der Innengehäusewinkelringnut strömen kann.
[0011] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung umfasst die zweite Winkelringverbindung
einen zweiten Winkelring auf, der in einer im Ventildiffusor ausgebildeten zweiten
Ventildiffusorwinkelringnut angeordnet ist. Der zweite Winkelring und die zweite Ventildiffusorwinkelringnut
ist ebenfalls aus Materialien ausgebildet, die eine Wärmebewegung zulassen, ohne dass
dabei die Dichtung nachlässt. Die Toleranzen und Materialien müssen dementsprechend
ausgewählt werden.
[0012] Das Außengehäuse ist hierbei um das äußere Innengehäuse angeordnet. Darüber hinaus
ist das äußere Innengehäuse um das innere Innengehäuse angeordnet.
[0013] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist der Ventildiffusor zum Strömen von Strömungsmedium
in einer Strömungsrichtung ausgebildet, wobei die Innengehäusewinkelringnut im Wesentlichen
parallel zur Strömungsrichtung ausgebildet ist. Strömungsmedium kann hierbei beispielsweise
ein Dampf, insbesondere Wasserdampf mit hohen Temperaturen und hohen Drücken sein.
Da der Ventildiffusor im Wesentlichen länglich ausgebildet ist und in seinem Erscheinungsbild
einem Rohr ähnelt, ist die thermische Ausdehnung im Wesentlichen in der Längsausbildung
zu erwarten. Daher ist eine Dichtung wünschenswert, die in Strömungsrichtung bewegbar
ist. Erfindungsgemäß wird hierbei die Innengehäusewinkelringnut parallel zur Strömungsrichtung
ausgebildet, um eine gute Wärmebewegung in Strömungsrichtung zu gewährleisten.
[0014] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist die zweite Ventildiffusorwinkelringnut im
Wesentlichen senkrecht zur Strömungsrichtung ausgebildet. Bei der thermischen Ausdehnung
des äußeren Innengehäuses ist im Wesentlichen eine Bewegung senkrecht zur Strömungsrichtung
an der Berührungsstelle zwischen dem Ventildiffusor und dem äußeren Innengehäuse zu
erwarten. Eine gute wärmebewegliche Winkelringanordnung an dieser Stelle wäre wünschenswert.
Durch die im Wesentlichen senkrecht zur Strömungsrichtung angeordnete zweite Ventildiffusorwinkelringnut
ist eine gute Wärmebeweglichkeit senkrecht zur Strömungsrichtung gewährleistet.
[0015] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung weist der Zwischenring eine erste Zwischenringnut
zum Aufnehmen des ersten Winkelringes auf.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung weist die erste Winkelringverbindung
einen ersten und einen zweiten Winkelringschenkel auf, wobei der erste Winkelringschenkel
in der Innengehäusewinkelringnut und der zweite Winkelringschenkel in einer im Ventildiffusor
oder im Winkelring angeordneten ersten Ventildiffusornut bzw. Zwischenringnut angeordnet
ist.
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung ist die erste Zwischenringnut und die
zweite Zwischenringnut im Wesentlichen senkrecht zueinander angeordnet. Dadurch ist
eine sehr gute Beweglichkeit sowohl in Strömungsrichtung als auch senkrecht zur Strömungsrichtung
gewährleistet.
[0018] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
beschrieben. Diese sollen das Ausführungsbeispiel nicht maßstäblich darstellen, vielmehr
ist gezeigt, wozu Erläuterungen dienen in schematischer und/oder leicht versetzter
Form ausgeführt. Im Hinblick auf Ergänzungen der aus der Zeichnung unmittelbar erkennbaren
Lehren wird auf den einschlägigen Stand der Technik verwiesen.
[0019] In den unterschiedlichen Figuren sind gleiche Teile stets mit demselben Bezugszeichen
versehen, so dass diese in der Regel auch nur einmal beschrieben werden.
[0020] Es zeigen
- Figur 1
- eine Querschnittsansicht eines Teils einer dreischaligen Strömungsmaschine;
- Figur 2
- eine Querschnittsansicht eines Teils einer nicht zur Erfindung gehörenden dreischaligen
Strömungsmaschine;
- Figur 3
- einen Querschnitt eines Teils einer nicht zur Erfindung gehörenden dreischaligen Dampfturbine.
[0021] Die Figur 1 zeigt im Querschnitt gesehen, einen Teil einer dreischaligen Strömungsmaschine.
Die Strömungsmaschine kann beispielsweise eine Dampfturbine sein. Die Dampfturbine
umfasst ein Außengehäuse 1, ein äußeres Innengehäuse 2 sowie ein inneres Innengehäuse
3 auf. Der Übersichtlichkeit wegen ist kein Rotor eingezeichnet. Der Rotor ist um
eine senkrecht zur Zeichnungsebene stehenden Rotationsachse drehbar gelagert. Das
innere Innengehäuse 3 ist um den Rotor angeordnet. Das äußere Innengehäuse 2 ist im
Wesentlichen um das innere Innengehäuse 3 angeordnet. Um das äußere Innengehäuse 2
und das innere Innengehäuse 3 ist schließlich das Außengehäuse angeordnet.
[0022] Im Betrieb strömt Dampf in einem Ventildiffusor 4 in einer Strömungsrichtung 5 in
einen Einströmbereich 6 der Dampfturbine. Der Dampf wird über ein nicht näher dargestelltes
Ventil in den Einströmbereich 6 geströmt. Das Ventil umfasst im Wesentlichen den Ventildiffusor
4 und ein Ventilgehäuse 7. Das innere Innengehäuse 3 umfasst eine erste Winkelringverbindung
8 auf, die es ermöglicht, das innere Innengehäuse 3 mit dem Ventildiffusor 4 wärmebeweglich
zu koppeln. Die erste Winkelringverbindung 8 dient dem Zweck, eine wirksame Dichtung
zwischen dem Einströmbereich 6 und dem Dichtraum 10, der zwischen dem inneren Innengehäuse
3 und dem äußeren Innengehäuse 2 angeordnet ist zu ermöglichen. Die zweite Winkelringverbindung
9 ist ebenfalls dazu ausgebildet, eine wirksame Dichtung zwischen dem Einströmbereich
6 und dem zweiten Dichtraum 11 der zwischen dem äußeren Innengehäuse 2 und dem Außengehäuse
1 angeordnet ist, zu ermöglichen.
[0023] Im Betrieb können Wärmebewegungen des inneren Innengehäuses 3 in Strömungsrichtung
12 als auch senkrecht zur Strömungsrichtung 13 erfolgen. Das äußere Innengehäuse 2
kann ebenso Wärmebewegungen in Strömungsrichtung 12 als auch senkrecht zur Strömungsrichtung
13 ausüben. Um diese Wärmebewegungen auszugleichen, dienen die erste Winkelringverbindung
8 und die zweite Winkelringverbindung 9. Die erste Winkelringverbindung 8 umfasst
einen ersten Winkelring 14 sowie eine im inneren Innengehäuse 3 angeordnete Innengehäusewinkelringnut
15 auf. Des Weiteren umfasst die erste Winkelringverbindung 8 eine in einem Zwischenring
16 angeordnete Zwischenringnut 17 auf. Die Zwischenringnut 17 wird durch ein Ringbauelement
18 hergestellt. Dazu wird das Ringbauelement 18 derart ausgebildet, dass es einerseits
an den Zwischenring 16 kraftschlüssig verbunden ist und andererseits eine Zwischenringnut
17 entsteht, in die der erste Winkelring 14 angeordnet wird. Die kraftschlüssige Verbindung
zwischen dem Ringbauelement und dem Zwischenring 16 wird durch ein Gewinde 32 realisiert.
[0024] Der erste Winkelring 14 umfasst einen ersten Winkelringschenkel 19 und einen zweiten
Winkelringschenkel 20 auf. Der erste Winkelringschenkel 19 und der zweite Winkelringschenkel
20 stehen im Wesentlichen senkrecht aufeinander.
[0025] Die zweite Winkelringverbindung 9 umfasst im Wesentlichen einen zweiten Winkelring
21 auf. Der zweite Winkelring 21 umfasst einen ersten Winkelringschenkel 22 und einen
zweiten Winkelringschenkel 23 auf. Der erste Winkelringschenkel 22 und der zweite
Winkelringschenkel 23 stehen im Wesentlichen senkrecht aufeinander. Der erste Winkelringschenkel
22 wird in eine entsprechende zweite Zwischenringnut 24 angeordnet. Der zweite Winkelringschenkel
23 wird in eine entsprechende Ventildiffusornut 25 angeordnet. Die Ventildiffusornut
25 im Ventildiffusor 4 wird mittels eines Ringbauelements 26 realisiert. Das weitere
Ringbauelement 26 wird durch ein Gewinde 33 kraftschlüssig mit dem Ventildiffusor
4 gekoppelt und dabei derart ausgebildet, dass die Ventildiffusornut 25 entsteht.
[0026] Der Zwischenring 16 wird über Stiftschrauben 27 mit Kapselmuttern an das äußere Innengehäuse
2 verbunden.
[0027] In der Figur 2 ist eine alternative Ausführungsform der dreischaligen Dampfturbine
mit Ventil dargestellt. Der wesentliche Unterschied im Vergleich zur Ausführungsform
gemäß Figur 1 besteht darin, dass der Zwischenring 16 entfällt und dafür der Ventildiffusor
4 entsprechend verlängert wird, so dass im Ventildiffusor 4 nun eine weitere Ventildiffusornut
28 ausgebildet und zum Aufnehmen des ersten Winkelringes 14 geeignet ist. Der zweite
Winkelring 21 wird direkt mit dem äußeren Innengehäuse 2 in einer äußeren Innengehäusenut
29 angeordnet.
[0028] In der Figur 3 ist eine weitere alternative Ausführungsform der dreischaligen Dampfturbine
zu sehen. Der Unterschied zwischen Ausführungsform gemäß Figur 3 und der Ausführungsform
gemäß Figur 2 ist, dass der zweite Winkelring 21 nicht direkt mit dem äußeren Innengehäuse
2 in einer äußeren Innengehäusenut 29 angeordnet ist, sondern dass ein Einsatz 30
vorgesehen ist, der kraftschlüssig mit dem äußeren Innengehäuse 2 verbunden ist und
eine Einsatznut 31 zum Aufnehmen des zweiten Winkelringes 21 aufweist.
1. Strömungsmaschine mit einem Ventil,
wobei die Strömungsmaschine ein inneres Innengehäuse (3), ein äußeres Innengehäuse
(2) und ein Außengehäuse (1) umfasst, wobei das Ventil einen Ventildiffusor (4) und
ein Ventilgehäuse (7) umfasst,
wobei das Ventilgehäuse (7) über einen Ventilflansch mit dem Außengehäuse (1) verbunden
ist,
wobei das innere Innengehäuse (3) über eine erste Winkelringverbindung (8) mit einem
Zwischenring (16) verbunden ist,
wobei das äußere Innengehäuse (2) über eine zweite Winkelringverbindung (9) mit dem
Ventildiffusor (4) verbunden ist,
wobei die zweite Winkelringverbindung (9) einen zweiten Winkelring (21) umfasst,
der einen ersten Winkelringschenkel (22) und einen zweiten Winkelringschenkel (23)
aufweist,
wobei der zweite Winkelringschenkel (23) in eine entsprechende Ventildiffusornut (25)
angeordnet ist, wobei ein Ringbauelement (26) vorgesehen ist,
das derart ausgebildet ist,
dass zwischen dem Ringbauelement (26) und dem Ventildiffusor (4) die Ventildiffusornut
(25) entsteht,
wobei
der Zwischenring (16) am äußeren Innengehäuse (2) kraftschlüssig angeordnet ist und
eine zweite Zwischenringnut (24) zum Aufnehmen des zweiten Winkelrings (21) aufweist.
2. Strömungsmaschine nach Anspruch 1,
wobei das innere Innengehäuse (3) einen in einer Innengehäusewinkelringnut (15) angeordneten
ersten Winkelring (14) aufweist.
3. Strömungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
wobei die zweite Winkelringverbindung (9) einen zweiten Winkelring (21) umfasst, der
in eine im Ventildiffusor (4) ausgebildete Ventildiffusornut (25) angeordnet ist.
4. Strömungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei das Außengehäuse (1) um das äußere Innengehäuse (2) angeordnet ist.
5. Strömungsmaschine nach Anspruch 4,
wobei das äußere Innengehäuse (2) um das innere Innengehäuse (3) angeordnet ist.
6. Strömungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei der Ventildiffusor (4) zum Strömen von Strömungsmedium in einer Strömungsrichtung
(5) ausgebildet ist und die Innengehäusewinkelringnut (15) im Wesentlichen parallel
zur Strömungsrichtung (5) ausgebildet ist.
7. Strömungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Ventildiffusornut (25) im Wesentlichen senkrecht zur Strömungsrichtung (5)
ausgebildet ist.
8. Strömungsmaschine nach Anspruch 1,
wobei der Zwischenring (16) eine erste Zwischenringnut (17) zum Aufnehmen des ersten
Winkelrings (14) aufweist.
9. Strömungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei der erste Winkelring (14) einen ersten und einen zweiten Winkelringschenkel
(19, 20) aufweist, wobei der erste Winkelringschenkel (19) in der Innengehäusewinkelringnut
(15) und der zweite Winkelringschenkel (20) in der Zwischenringnut angeordnet ist.
1. Turbomachine having a valve,
wherein the turbomachine comprises an inner inner casing (3), an outer inner casing
(2) and an outer casing (1), wherein the valve comprises a valve diffuser (4) and
a valve casing (7),
wherein the valve casing (7) is connected to the outer casing (1) by means of a valve
flange,
wherein the inner inner casing (3) is connected to an intermediate ring (16) by means
of a first angle-ring connection (8),
wherein the outer inner casing (2) is connected to the valve diffuser (4) by means
of a second angle-ring connection (9),
wherein the second angle-ring connection (9) comprises a second angle-ring (21),
which has a first angle-ring leg (22) and a second angle-ring leg (23),
wherein the second angle-ring leg (23) is arranged in a corresponding valve diffuser
groove (25),
wherein there is provided an annular component (26), which is designed such
that the valve diffuser groove (25) is formed between the annular component (26) and
the valve diffuser (4), wherein
the intermediate ring (16) is arranged in a force-fitting manner on the outer inner
casing (2) and has a second intermediate ring groove (24) for receiving the second
angle-ring (21).
2. Turbomachine according to Claim 1,
wherein the inner inner casing (3) has a first angle-ring (14) arranged in an inner
casing angle-ring groove (15).
3. Turbomachine according to Claim 1 or 2,
wherein the second angle-ring connection (9) comprises a second angle-ring (21) which
is arranged in a valve diffuser groove (25) formed in the valve diffuser (4).
4. Turbomachine according to one of the preceding claims,
wherein the outer casing (1) is arranged around the outer inner casing (2).
5. Turbomachine according to Claim 4,
wherein the outer inner casing (2) is arranged around the inner inner casing (3).
6. Turbomachine according to one of the preceding claims,
wherein the valve diffuser (4) is designed for flow medium flowing in a flow direction
(5) and the inner casing angle-ring groove (15) is formed essentially parallel to
the flow direction (5).
7. Turbomachine according to one of the preceding claims,
wherein the valve diffuser groove (25) is formed essentially perpendicular to the
flow direction (5).
8. Turbomachine according to Claim 1,
wherein the intermediate ring (16) has a first intermediate ring groove (17) for receiving
the first angle-ring (14).
9. Turbomachine according to one of the preceding claims,
wherein the first angle-ring (14) has a first and a second angle-ring leg (19, 20),
wherein the first angle-ring leg (19) is arranged in the inner casing angle-ring groove
(15) and the second angle-ring leg (20) is arranged in the intermediate ring groove.
1. Turbomachine ayant une soupape,
la turbomachine comprenant une carcasse ( 1 ) intérieure intérieure, une carcasse
( 2 ) intérieure extérieure et une carcasse ( 1 ) extérieure,
la soupape comprenant un diffuseur ( 4 ) de soupape et un corps ( 7 ) de soupape,
le corps ( 7 ) de soupape étant relié à la carcasse ( 1 ) extérieure par une bride
de soupape,
la carcasse ( 3 ) intérieure intérieure étant reliée à un anneau ( 16 ) intermédiaire
par une première liaison ( 8 ) à cornière,
la carcasse ( 2 ) intérieure extérieure étant reliée au diffuseur ( 4 ) de la soupape
par une deuxième liaison ( 9 ) à cornière,
la deuxième liaison ( 9 ) à cornière comprenant une deuxième cornière ( 21 ) qui a
une première branche ( 22 ) de cornière et une deuxième branche ( 23 ) de cornière,
la deuxième branche ( 23 ) de cornière étant disposée dans une rainure ( 25 ) correspondante
du diffuseur de la soupape,
une pièce ( 26 ) annulaire étant prévue,
laquelle est constituée,
de manière à créer la rainure ( 25 ) du diffuseur de la soupape entre la pièce ( 26
) et le diffuseur ( 24 ) de la soupape,
dans laquelle l'anneau ( 16 ) intermédiaire est disposé à complémentarité de force
sur la carcasse intérieure extérieure et a une deuxième rainure ( 24 ) annulaire intermédiaire
pour la réception de la deuxième cornière ( 21 ).
2. Turbomachine suivant la revendication 1,
dans laquelle la carcasse ( 3 ) intérieure intérieure a une première cornière ( 14
) disposée dans une rainure ( 15 ) de cornière de la carcasse intérieure.
3. Turbomachine suivant la revendication 1 ou 2,
dans laquelle la deuxième liaison ( 9 ) à cornière comprend une deuxième cornière
( 21 ) qui est disposée dans une rainure ( 25 ) du diffuseur de la surface constituée
dans le diffuseur ( 4 ) de la soupape.
4. Turbomachine suivant l'une des revendications précédentes,
dans laquelle la carcasse ( 1 ) extérieure est disposée autour de la carcasse ( 2
) intérieure extérieure.
5. Turbomachine suivant la revendication 4,
dans laquelle la carcasse ( 2 ) intérieure extérieure est disposée autour de la carcasse
( 3 ) intérieure intérieure.
6. Turbomachine suivant l'une des revendications précédentes,
dans laquelle le diffuseur ( 4 ) de la soupape est constitué pour faire s'écouler
du fluide en écoulement dans un sens ( 5 ) d'écoulement, et la rainure ( 15 ) de cornière
de la carcasse intérieure est sensiblement parallèle au sens ( 5 ) d'écoulement.
7. Turbomachine suivant l'une des revendications précédentes,
dans laquelle la rainure ( 5 ) du diffuseur de la soupape est sensiblement perpendiculaire
au sens ( 5 ) d'écoulement.
8. Turbomachine suivant la revendication 1,
dans laquelle l'anneau ( 16 ) intermédiaire a une première rainure ( 17 ) de réception
de la première cornière ( 14 ).
9. Turbomachine suivant l'une des revendications précédentes,
dans laquelle la première cornière ( 14 ) a une première et une deuxième branches
( 19, 20 ), la première branche ( 19 ) étant disposée dans la rainure ( 15 ) de la
cornière de la carcasse intérieure et la deuxième branche ( 20 ) dans la rainure annulaire
intermédiaire.


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