[0001] Die Erfindung betrifft einen Schalldämpfer für eine Strömungs- oder Kolbenmaschine,
insbesondere für einen Schraubenkompressor oder -expander, gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 1.
[0002] Beim Betrieb von Strömungs- und Kolbenmaschinen treten häutig Schwingungen auf, die
beispielsweise durch Druckschwankungen im Fluid, periodische Anregungen der Maschine
oder dergleichen aufgeprägt werden und insbesondere zu unerwünschter Schallabstrahlung
führen. Um die Weiterleitung und Abstrahlung von Schall zu reduzieren, ist es bekannt,
Strömungs- und Kolbenmaschinen oder deren Stufen Schalldämpfer vor-/ und/oder nachzuschalten,
die von dem Fluid durchströmt werden und dabei, in der Regel dissipativ, Druckschwankungen
im Fluid reduzieren.
[0003] Aus betriebsinterner Praxis ist hierzu ein Schalldämpfer bekannt, in dem Fluid eine
zentrale Dämpferkulisse umströmt, die in einem Gehäuse aufgenommen sind, Um die Weiterleitung
und Abstrahlung von Schall zu reduzieren, ist das Gehäuse auf seiner Außenseite mit
einem Sandmantel umgeben.
[0004] Die gattungsgemäße
US 5 507 159 A offenbart eine Sammleranordnung eines Kühlschrankkompressors, wobei in den im Sammler
befindenden Scheibenelementen an deren Enden Falze zur Schwingungsdämpfung vorhanden
sind. In
JP 2000 21 2228 A ist ein Abgasschalldämpfer offenbart, der zur Schalldämpfung an den Enden von Scheibenelementen,
die den äußeren Mantel des Schalldämpfers mit dem inneren Abgasrohr verbinden, Dämpfungselemente
vorsieht. Weitere Schalldämpfer sind in
GB 2 389 150A,
US 4 244 442 A und
FR 2 869 949 A1 beschrieben.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen verbesserten Schalldämpfer für eine
Strömungs- oder Kolbenmaschine, insbesondere für einen Schraubenkompressor zur Verfügung
zu stellen.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Schalldämpfer nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 weitergebildet.
[0007] Anspruch 10 stellt ein Verfahren zur Herstellung einer besonderen Ausführung des
erfindungsgemäßen Schalldämpfers unter Schutz, die weiteren Unteransprüche betreffen
vorteilhafte Weiterbildungen.
[0008] Die vorliegende Erfindung basiert zum einen auf der Erkenntnis, dass die bisherige
Ummantelung mit Sand Schwingungen des Gehäuses nicht optimal dämpft, da der Sand aufgrund
der Schwerkraftwirkung nicht überall gleichmäßig anliegt. Daher wird gemäß einer bevorzugten
Ausführung der Erfindung vorgeschlagen, das Gehäuse auf seiner Außenseite durch einen
schwingungsdämpfenden Mantel aus formbeständigem Material zu bedecken, so dass ein
gleichmäßiger Kontakt zwischen Gehäuse und Mantel vorliegt. Vorteilhaft kann die Verwendung
formbeständigen Materials auch die Befestigung des Mantels an dem Gehäuse vereinfachen.
[0009] Zum anderen trägt die vorliegende Erfindung der Erkenntnis Rechnung, dass Körperschall
in Schalldämpfern, wie sie nach betriebsinterner Praxis bisher eingesetzt werden,
in den im Betrieb relevanten Frequenzbereichen in wesentlichen Anteilen über die Innenrohre
erfolgt, so dass die alleinige Dämpfung des Gehäuses auf seiner Außenseite durch den
Sandmantel die Weiterleitung und Abstrahlung von Schall nicht optimal reduziert. Daher
wird nach der Erfindung, die besonders bevorzugt mit dem vorstehend erläuterten Mantel
aus formbeständigem Material kombiniert sein kann, vorgeschlagen, zwischen einer Rohranordnung
und dem Gehäuse ein elastisches, schwingungsdämpfend ausgebildetes und scheibenförmiges
Element anzuordnen. Hierdurch kann die Rohranordnung schwingungstechnisch teilweise
entkoppelt und so insbesondere eine Weiterleitung von Körperschall reduziert werden.
[0010] Ein erfindungsgemäßer Schalldämpfer ist für eine Strömungs- oder Kolbenmaschine,
insbesondere einen Kompressor, vorgesehen und wird mit besonderem Vorteil bei Schraubenkompressoren
verwendet, die aufgrund Ihres Wirkmechanismus einer starken periodischen Schwingungsanregung
ausgesetzt sind, Er umfasst ein ein-, oder bevorzugt, mehrteiliges Gehäuse, eine Rohranordnung
mit einem oder, bevorzugt, mehreren Rohren zur Führung eines Fluids der Strömungs-bzw.
Kolbenmaschine, etwa eines Prozessgases, einer Flüssigkeit oder dergleichen, und einer
Scheibenanordnung mit einer oder, bevorzugt mehreren Scheiben, die lösbar, beispielsweise
durch eine Verschraubung reibschlüssig geklemmt, oder unlösbar, beispielsweise durch
Verschweißen, an dem Gehäuse befestigt sind und die Rohre der Rohranordnung tragen.
Insbesondere können sind ein oder mehrere Scheiben auch, wenigstens teilweise, integral
mit dem Gehäuse ausgebildet, beispielsweise ur- oder umgeformt sein.
[0011] Nach der vorliegenden Erfindung ist zwischen der Rohranordnung und dem Gehäuse wenigstens
ein elastisches, schwingungsdämpfend ausgebildetes Element angeordnet, um die Rohranordnung
gegenüber dem Gehäuse wenigstens teilweise schwingungstechnisch zu entkoppeln. Ein
oder mehrere, vorzugsweise alle elastischen Elemente sind schwingungsdämpfend ausgebildet
und weisen hierzu bezüglich relevanter Frequenzbereiche vorzugsweise höhere Dämpfungskonstanten
auf. Eine höhere Dämpfungskonstante kann beispielsweise durch eine ausreichend große
Amplitudenreduzierung im Frequenzgang des Schalldämpfers im Bereich relevanter Frequenzen
gekennzeichnet sein. Insbesondere kann ein elastisches Element aus einem Elastomer,
einem Thermo- oder Duroplast oder Dichtungsmaterialien, die auch für Flanschverbindungen
eingesetzt werden, bestehen.
[0012] Durch die schwingungstechnische Entkopplung können Resonanzfrequenzen des Schalldämpfers
und Amplitudenspitzen in seinem Frequenzgang, i.e. der Schwingungsantwort auf Anregungen
über der Frequenz der Anregung, verschoben und so die Weiterleitung und Abstrahlung
von Schall reduziert werden. Durch schwingungsdämpfende Elemente kann zusätzlich Schwingungsenergie
dissipiert und so die Weiterleitung und Abstrahlung von Schall noch weiter reduziert
werden.
[0013] Eine oder mehrere, vorzugsweise alle Scheiben der Scheibenanordnung weisen ein elastisches
Element auf. Hierzu kann beispielsweise ein scheibenförmiges, elastisches Element,
beispielsweise aus einem Kunststoff wie Polystyrol, Dichtungsmaterialien oder einem
anderen viskoelastischem Material, insbesondere aus Gummi, an einer Metalllage der
Scheibe, vorzugsweise unlösbar, befestigt, beispielsweise hiermit verklebt, aufvulkanisiert
oder aufgespritzt sein. Dabei umgeben je zwei Metalliagen sandwichartig ein scheibenförmiges
elastisches Element.
[0014] Durch die, vorzugsweise dünnen, Metalllagen und das elastische Element sind die Scheiben
biege- bzw. wölbelastisch und entkoppeln so die Rohre gegenüber dem Gehäuse. Zudem
dissipiert ein schwingungsdämpfendes Element an den Scheiben Schwingungsenergie sowohl
in an den Scheiben aufgehängten Rohren als auch Schwingungsenergie in dem auf die
Scheiben auftreffenden Fluid.
[0015] Zusätzlich oder alternativ können auch zwischen eine oder mehreren, vorzugsweise
allen Scheiben und der Rohranordnung elastische, bevorzugt schwingungsdämpfende Elemente
angeordnet sein.
[0016] In einer bevorzugten Ausführung ist die Rohranordnung reibschlüssig an der Scheibenanordnung
befestigt, indem beispielsweise Rohre der Rohranordnung in Bohrungen oder Hülsen ein-
oder aufgeschoben sind, die in Scheiben ausgebildet bzw. an diesen befestigt sind.
Dann können im Kontaktbereich zwischen Rohr und Scheibe elastische, bevorzugt schwingungsdämpfende
Elemente, beispielsweise aus Kunststoff, Gummi oder anderen viskoelastischen Materialien
angeordnet sein. Durch eine solche reibschlüssige Klemmverbindung kann zudem vorteilhaft
die Montage und Demontage des Schalldämpfers vereinfacht werden.
[0017] Bevorzugt weisen ein oder mehrere, vorzugsweise alle Rohre der Rohranordnung Öffnungen
quer zu einer Durchströmungsrichtung auf. Hierzu können Rohre beispielsweise aus Lochblechen,
Drahtgeflecht oder dergleichen hergestellt sein. Das durch diese Öffnungen strömende
Fluid reduziert Schwingungen, zudem werden die thermodynamischen Eigenschaft und das
Gewicht das Schalldämpfers verbessert.
[0018] Zwischen Rohren der Rohranordnung: aber auch innerhalb einiger Rohre kann Dämpfungsmaterial,
beispielsweise Mineralwolle, angeordnet sein, um Schwingungen im Fluid weiter zu dämpfen.
[0019] Bevorzugt wird der Durchmesser der Rohre so klein gewählt, dass Quermoden im Schalldämpfer
reduziert werden können, Hierzu beträgt das Produkt aus, insbesondere hydraulischem,
Durchmesser D des Rohres, der Kreiszahl π; und der Ausstoßfrequenz f
A der Strömungs- bzw. Kolbenmaschine vorteilhafterweise höchstens das Doppelte, insbesondere
höchstens das 1,8-fache der Schallgeschwindigkeit c des Fluids der Strömungs- bzw.
Kolbenmaschine, so dass gilt:

[0020] Um gleichwohl einen ausreichenden Gesamtquerschnitt des Schalldämpfers zu realisieren,
sind in einer bevorzugten Ausführung mehrere, insbesondere wenigstens drei Rohre vorzugsweise
äquidistant, über den Umfang des Gehäuses verteilt in diesem aufgenommen.
[0021] Nach einer weiteren Ausführungsform kann das Gehäuse auf seiner Außenseite ganz oder
teilweise mit einem schwingungsdämpfenden Mantel aus formbeständigem Material bedeckt
sein. Dieser Mantel verschiebt zum einen durch seine Masse Resonanzfrequenzen des
Schalldämpfers und Amplitudenspitzen in seinem Frequenzgang, zum anderen dämpft er
insbesondere höherfrequente Schwingungen. Im Gegensatz zu Sandmänteln verbessert das
formbeständige Material dabei den Kontakt und damit die schwingungstechnische Kopplung
mit dem Gehäuse. Zudem hat sich herausgestellt, dass formbeständiges Material bessere
Dämpfungseigenschaften aufweist.
[0022] Ein weiterer Vorteil formbeständigen Mantelmaterials besteht darin, dass es - im
Gegensatz zu Sand, besser an dem Gehäuse angeordnet werden kann. Vorzugsweise kann
es hierzu in flüssigem oder viskosem Zustand auf das Gehäuse aufgebracht werden, indem
es beispielsweise aufgespritzt oder das Gehäuse in ein Bad aus formbeständigem Material
getaucht wird, und sich dann am Gehäuse verfestigen, beispielsweise von selbst, unter
Wärmezufuhr, in Reaktion mit Luft, oder durch Zugabe von Vernetzungsmittel aushärten.
[0023] Bevorzugt ist das formbeständige Material haftend, i.e. haftet an anderen Oberflächen.
Dies verbessert den Kontakt und damit die schwingungstechnische Kopplung mit dem Gehäuse
noch weiter und vereinfacht auch die Befestigung an dem Gehäuse.
[0024] Als besonders geeignete formbeständige und haftende Materialien, die gleichermaßen
gute Dämpfungseigenschaften aufweisen und gut handhabbar sind, haben sich Faserzementmörtel
oder Kunststoff, insbesondere Polyurethan gezeigt.
[0025] Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen und dem Ausführungsbeispiel.
Hierzu zeigt, teilweise schematisiert, die einzige
- Fig. 1:
- die obere Hälfte eines Schalldämpfers nach einer Ausführung der vorliegenden Erfindung
im Längsschnitt.
[0026] Fig. 1 zeigt die obere Hälfte eines Schalldämpfers nach einer Ausführung der vorliegenden
Erfindung im Längsschnitt. Er umfasst ein dreiteiliges Gehäuse mit einem in Durchströmungsrichtung
stromaufwärtigen vorderen Gehäuseteil 1.1, einem mit diesem über Flansche, wie in
Fig. 1 durch strichpunktierte Linien angedeutet, verschraubten Mittelteil 1.2 sowie
einem stromabwärtigen hinteren Gehäuseteil 1.3, der im Wesentlichen symmetrisch zum
vorderen Gehäuseteil 1.1 ausgebildet und ebenfalls über Flansche mit dem Mittelteil
1.2 verschraubt ist.
[0027] Zwischen den Flanschen von vorderem Gehäuseteil 1.1 und Mittelteil 1.2 bzw. Mittelteil
1.2 und hinterem Gehäuseteil 1.3 ist jeweils eine Scheibe 3 bzw. 4 einer Scheibenanordnung
reibschlüssig geklemmt Diese Scheiben sind dreiteilig aufgebaut und umfassen jeweils
eine elastische Scheibe 3.3 bzw. 4.3, welche sandwichartig zwischen Metalllagen 3.1,
3.2 bzw. 4.1, 4.2 aufgenommen und mit diesen verbunden ist. Die elastische Scheiben
3.3, 4.3 sind aus Polystyrol und auf die Metalllagen 3.1, 3.2 bzw. 4.1, 4.2 aufgeklebt.
[0028] Die Scheiben 3, 4 weisen drei über den Innenumfang des Gehäuses gleichmäßig verteilte
Bohrungen auf, die von Hülsen 3.4 bzw. 4.4 durchgriffen werden. Diese Hülsen weisen
an ihrem Innenumfang einen Absatz auf und sind auf ihrem Außenumfang mit den Scheiben
3 bzw. 4 verschweißt, wie in Fig.1 in fachüblicher Weise durch ausgefüllte Dreiecke
angedeutet.
[0029] Etwa in der Mitte des Gehäuses 1 ist eine weitere, einteilige Scheibe 5 eingeschweißt,
die mit den Bohrungen der Scheiben 3, 4 fluchtende Bohrungen aufweist, in die ebenfalls
Hülsen 5.1 eingesteckt sind, die an ihrem Innenumfang einen zentralen, nach innen
vorspringenden Absatz aufweisen und mit der Scheibe 5 verschweißt sind. Diese Scheibe
erhöht die Steifigkeit des Schalldämpfers und wirkt insbesondere Schwingungen entgegen.
[0030] Drei parallele Paare miteinander fluchtender Rohre, von denen im oberen Längsschnitt
der Fig. 1 nur eine Paar 2.1, 2.2 dargestellt ist, sind mit ihren Stirnseiten jeweils
in die Hülsen 3.4, 5.1 bzw. 5.1, 4.4 reibschlüssig eingeschoben und durch diese klemmend
im Gehäuse 1 gehalten, was vorteilhafterweise auch einen Ausgleich unterschiedlicher,
beispielsweise thermisch bedingter, Längenänderungen von Gehäuse 1 und Rohren 2 ermöglicht..
Zwischen Hülseninnen- und Rohraußenumfang ist dabei jeweils ein viskoelastisches Element
in Form eines Gummi- oder Kunststoffringes 6, 7 bzw. 8 angeordnet. Die Rohre 2.1,
2.2 sind aus Lochblech hergestellt.
[0031] Im Wesentlichen auf der gesamtem Außenumfangsfläche des Mittelteils 1.2 ist ein formbeständiger
Mantel 9 aus Faserzementmörtel oder Polyurethan aufgebracht.
[0032] Der Schalldämpfer ist in der Lage, Druckpulsationen im Fluid, welches beispielsweise
von einem Schraubenkompressor (nicht dargestellt) in den Schalldämpfer gefördert wird,
zu dämpfen und zudem die Weiterleitung und Abstrahlung von Körperschall wirkungsvoll
zu reduzieren:
- durch das Durchströmen der gelochten Rohre 2.1, 2.2 werden Druckpulsationen im Fluid
gedämpft;
- durch die Aufhängung an Scheiben 3, 4 mit viskoelastischen Mittelschichten 3.3, 4.3
im Gehäuse 1 und die reibschlüssige Befestigung über viskoelastische Hülsen 6, 7,
8 an den Scheiben 3, 4 und 5 sind die Rohre 2.1, 2.2 gegen das Gehäuse 1 schwingungstechnisch
im Wesentlichen entkoppelt, wobei weitergeleitete Schwingungen, insbesondere Körperschall,
zusätzlich durch Verformungsarbeit der viskoelastischen Elemente 3.3, 4.3, 6, 7 und
8 dissipiert wird;
- die insoweit als schalltote Bleche wirkenden Scheiben 3,4 dämpfen Schwingungen im
Fluid; und
- der formbeständige Mantel 9 dämpft zusätzlich Schwingungen im Gehäuse 1.
[0033] Die vorgenannten Maßnahmen wirken vorteilhaft zusammen. Gleichwohl kann bereits durch
eine dieser Maßnahmen eine vorteilhafte Schallreduzierung erreicht werden. So können
beispielsweise in einer nicht dargestellten Abwandlung die Rohre 2.1, 2.2 direkt,
i.e. ohne Zwischenschaltung von viskoelastischen Hülsen 6 bis 8, in die Hülsen 3.4,
4.4 bzw. 5.1 eingesteckt sein, was vorteilhaft die Dauerfestigkeit des Schalldämpfers
und die Montage bzw. Demontage verbessern kann. Alternativ kann der Mantel 9 aus formbeständigem
Material entfallen.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1.1-1.3
- Gehäuseteile
- 3
- Scheibe
- 3.1,3.3
- Metalllage
- 3.3
- elastisches Element
- 3.4
- Hülse
- 4
- Scheibe
- 4.1, 4.3
- Metalllage
- 4.3
- elastisches Element
- 4.4
- Hülse
- 5
- Scheibe
- 5.1
- Hülse
- 6-8
- elastisches Element
- 9
- Mantel
1. Schalldämpfer für eine Strömungs- oder Kolbenmaschine, mit:
- einem Gehäuse (1.1-1.3);
- einer Scheibenanordnung mit wenigstens einer Scheibe (3, 4, 5), die an dem Gehäuse
befestigt ist; und
- einer an der Scheibenanordnung befestigten Rohranordnung mit wenigstens einem Rohr
(2.1, 2.2) zur Führung eines Fluides der Strömungs- bzw. Kolbenmaschine, wobei
- zwischen der Rohranordnung und dem Gehäuse wenigstens ein elastisches, schwingungsdämpfend
ausgebildetes Element (3.3, 4.3, 6, 7, 8) angeordnet ist, und wobei
- eine Scheibe (3. 4) der Scheibenanordnung ein elastisches, schwingungsdämpfend ausgebildetes
und scheibenförmiges Element (3.3, 4.3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Scheibe (3, 4) der Scheibenanordnung wenigstens eine Metalllage (3.1, 3.2, 4.1,
4,2) und ein daran befestigtes elastisches, schwingungsdämpfend ausgebildetes und
scheibenförmiges Element (3.3.4.3) aufweist, wobei je zwei Metalllagen ein elastisches,
schwingungsdämpfend ausgebildetes und scheibenförmiges Element sandwichartig umgeben.
2. Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Scheibenanordnung und der Rohranordnung ein elastisches, schwingungsdämpfend
ausgebildetes Element (S, 7, 8) angeordnet ist.
3. Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohranordnung reibschlüssig an der Scheibenanordnung befestigt ist.
4. Schalldämpfer nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibenanordnung eine Hülse (3.4. 4.4, 5,1) aufweist, in der ein Rohr (2.1,
2.2) der Rohranordnung reibschlüssig aufgenommen ist.
5. Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohr (2.1) der Rohranordnung Öffnungen quer zu einer Durchströmungsrichtung aufweist.
6. Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb und/oder außerhalb der Rohranordnung Dämpfungsmaterial angeordnet ist.
7. Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Produkt aus einem Umfang (Dπ) eines Rohres der Rohranordnung und einer Ausstoßfrequenz
(fA) der Strömungs- bzw. Kolbenmaschine höchstens das Doppelte, insbesondere höchstens
das 1,8-fache der Schallgeschwindigkeit (c) des Fluids der Strömungs- bzw. Kolbenmaschine
beträgt (D < 1,8c / {fAπ) < 2c / fAπ).
8. Schalldämpfer, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen schwingungsdämpfenden Mantel (9) aus formbeständigem Material, welcher das
Gehäuse (2.2) auf seiner Außenseite wenigstens teilweise bedeckt.
9. Schalldämpfer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das formbeständige Material Faserzementmörtel oder Kunststoff umfasst.
10. Verfahren zur Herstellung eines Schalldämpfers nach einem der Ansprüche 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass das formbeständige Material in flüssigem Zustand auf das Gehäuse aufgebracht wird
und dort verfestigt.
1. A silencer for a turbo or piston machine, with:
- a housing (1.1-1.3);
- a disc arrangement with at least one disc (3, 4, 5), which is attached to the housing;
and
- a pipe arrangement attached to the disc arrangement with at least one pipe (2.1,
2.2) for conducting a fluid of the turbo or piston machine, wherein
- between the pipe arrangement and the housing at least one elastic element (3.3,
4.3, 6, 7, 8) formed in a vibration-damping manner is arranged, and wherein
- a disc (3.4) of the disc arrangement comprises an elastic and disc-shaped element
(3.3, 4.3) formed in a vibration-damping manner, characterized in that a disc (3, 4) of the disc arrangement comprises at least one metal layer (3.1, 3.2,
4.1, 4.2) and an elastic and disc-shaped element (3.3.4.3) designed in a vibration-damping
manner attached thereon, wherein two metal layers each surround an elastic and disc-shaped
element formed in a vibration-damping manner sandwich-like.
2. The silencer according to any one of the preceding claims, characterized in that between the disc arrangement and the pipe arrangement an elastic element (S, 7, 8)
formed in a vibration-damping manner is arranged.
3. The silencer according to any one of the preceding claims, characterized in that the pipe arrangement is attached to the disc arrangement in a frictionally joined
manner.
4. The silencer according to Claim 3, characterized in that the disc arrangement comprises a sleeve (3.4.4.4, 5, 1), in which a pipe (2.1, 2.2)
of the pipe arrangement is received in a frictionally joined manner.
5. The silencer according to any one of the preceding claims, characterized in that a pipe (2.1) of the pipe arrangement comprises openings transversely to a through-flow
direction.
6. The silencer according to any one of the preceding claims, characterized in that within and/or outside the pipe arrangement damping material is arranged.
7. The silencer according to any one of the preceding claims, characterized in that the product of a circumference (Dπ) of a pipe of the pipe arrangement and an expulsion
frequency (fA) of the turbo or piston machine maximally amounts to twice, in particular maximally
1.8 times the speed of sound (c) of the fluid of the turbo or piston machine (D <
1.8c / {fAπ) < 2c / fAπ).
8. The silencer according to any one of the preceding claims, characterized by a vibration-damping jacket (9) of dimensionally stable material, which at least partly
covers the housing (2.2) on its outside.
9. The silencer according to Claim 8, characterized in that the dimensionally stable material comprises fibre cement mortar or plastic.
10. A method for producing a silencer according to any one of the Claims 8 or 9, characterized in that the dimensionally stable material is applied onto the housing in the liquid state
where it solidifies.
1. Silencieux d'échappement pour un moteur à pistons ou une turbomachine, comportant
:
- un carter (1.1-1.3) ;
- un agencement de disques comportant au moins un disque (3,4,5), qui est fixé sur
le carter ; et
- un agencement de tuyaux fixé sur l'agencement de disques comportant au moins un
tuyau (2.1,2.2) pour guider un fluide du moteur à pistons, resp. de la turbomachine,
dans lequel
- entre l'agencement de tuyaux et le carter au moins un élément (3.3,4.3,6,7,8) à
configuration élastique, amortissant les vibrations est disposé, et dans lequel
- un disque (3.4) de l'agencement de disques présente un élément (3.3,4.3) à configuration
élastique, amortissant les vibrations et en forme de disque, caractérisé en ce que un disque (3,4) de l'agencement de disques présente au moins une couche métallique
(3.1,3.2,4.1,4.2) et un élément en forme de disque, à configuration élastique amortissant
les vibrations fixé dessus, dans lequel respectivement deux couches métalliques entourent
en forme de sandwich un élément en forme de disque, à configuration élastique et amortissant
les vibrations.
2. Silencieux d'échappement selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que entre l'agencement de disques et l'agencement de tuyaux est disposé un élément à
configuration élastique, amortissant les vibrations (S,7,8).
3. Silencieux d'échappement selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'agencement de tuyaux est fixé par friction sur l'agencement de disques.
4. Silencieux d'échappement selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'agencement de disques présente un manchon (3.4,4.4,5,1), dans lequel un tuyau (2.1,2.2)
de l'agencement de tuyaux est renfermé par friction.
5. Silencieux d'échappement selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que un tuyau (2.1) de l'agencement de tuyaux présente des ouvertures transversales à
une direction d'écoulement.
6. Silencieux d'échappement selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que un matériau d'amortissement est disposé à l'intérieur et/ou à l'extérieur de l'agencement
de tuyaux.
7. Silencieux d'échappement selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le produit sur une circonférence (Dn) d'un tuyau de l'agencement de tuyaux et une
fréquence de projection (fA) du moteur à pistons, respectivement de la turbomachine s'élève au maximum au double,
notamment au maximum à 1,8 fois la vitesse du son (c) du fluide de la turbomachine,
respectivement machine à pistons (D < 1,8c / {fAπ} < 2c/ fAn) .
8. Silencieux d'échappement selon une des revendications précédentes, caractérisé par une gaine amortissant les vibrations (9) constituée d'un matériau dimensionnellement
stable, qui recouvre le carter (2.2) au moins partiellement sur un côté extérieur.
9. Silencieux d'échappement selon la revendication 8, caractérisé en ce que le matériau dimensionnellement stable comprend du mortier de ciment fibreux ou du
plastique.
10. Procédé de fabrication d'un silencieux d'échappement selon une des revendications
8 ou 9, caractérisé en ce que le matériau dimensionnellement stable est appliqué en l'état liquide sur le logement
et y est fixé.