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EP 2 397 414 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.08.2015 Patentblatt 2015/34 |
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Anmeldetag: 02.11.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verpackungsschachtel für Süßwaren
Packaging box for sweets
Boîte d'emballage pour confiseries
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
18.06.2010 DE 202010009256 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.12.2011 Patentblatt 2011/51 |
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Patentinhaber: TOP SWEETS GmbH |
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59394 Nordkirchen (DE) |
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Erfinder: |
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- Riepke, Klaus-Günter
22869 Schenefeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: UEXKÜLL & STOLBERG |
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Patentanwälte
Beselerstrasse 4 22607 Hamburg 22607 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2008/002394 DE-U1- 29 917 989
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DE-U1- 8 212 586 NL-A- 7 211 794
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackungsschachtel für Süßwaren, die aus
einem gefalteten Kartonzuschnitt hergestellt ist, der aus einem flachen, gefalteten
Zustand in einen aufgestellten Zustand auffaltbar ist, in dem Vorder- und Rückwandteile
und diese verbindende gegenüberliegende Seitenwandteile einen kubischen Mantel bilden,
eine Bodenwand durch in die Bodenebene umgeklappte und miteinander verbundene Fortsatzteile
der Vorder-, Rück- und Seitenwandteile gebildet ist und die obere Öffnung durch einen
klappbaren Deckel verschließbar ist, der aus einem Verlängerungsbereich des Rückwandteils
gebildet ist, wobei der Verlängerungsbereich soweit verlängert ausgebildet ist, dass
er im umgeklappten Zustand bis über den Vorderwandteil reichend liegt, wobei der Verlängerungsbereich
am Ende mit einer Lasche versehen ist, die in einen im Vorderwandteil an entsprechender
Stelle vorgesehenen Schlitz steckbar ist, um den Verlängerungsbereich als Deckel im
geschlossenen Zustand lösbar an dem Vorderwandteil befestigen zu können.
[0002] Eine derartige Verpackungsschachtel ist zum Beispiel aus
WO 2006/028960 A2 bekannt, insbesondere aus der dort im Zusammenhang mit den Figuren 47 bis 49 beschriebenen
Ausführungsform. Die Verpackungsschachtel weist einen Verpackungszuschnitt auf, der
Vorder-, Rück- und Seitenwandteile sowie am Rückwandteil einen Verlängerungsbereich
bildet, aus dem ein klappbarer Deckel gebildet ist. An den Vorder-, Rück- und Seitenwandteilen
sind an der dem Verlängerungsbereich gegenüberliegenden Endseite Fortsätze vorgesehen,
die beim Falten der Verpackungsschachtel in die Bodenebene umgeklappt und miteinander
verbunden werden können, um so eine Bodenwand der Verpackungsschachtel zu bilden.
An wenigstens einer der Vorder-, Rück- und der Seitenwände ist am Ende des Zuschnitts
ein über die letzte Faltlinie hinausweichender Vorsprung vorgesehen. Die Vorder-,
Rück- und Seitenwandteile werden in dem Zuschnitt durch vier Faltlinien definiert.
Der Zuschnitt wird entlang dieser Faltlinien geknickt und der Zuschnitt dadurch in
die Form eines kubischen Mantels gebracht, wobei der über die Faltlinie herausstehende
Vorsprungsbereich in Anlage an die Innenfläche des dann nächstliegenden Wandteils
kommt und dort durch Verkleben befestigt wird. Die Bodenwand kann durch Ineinanderstecken
oder ebenfalls durch Verkleben festgelegt sein. Solche Verpackungen sind für viele
Arten von Süßwaren bekannt. Insbesondere ist die in der genannten PCT Anmeldung beschriebene
Verpackung für Kaugummistreifen vorgesehen, die in mehreren Stapeln von zum Beispiel
fünf übereinander liegenden Kaugummistreifen nebeneinander liegend in der Verpackungsschachtel
untergebracht werden sollen.
[0003] Zur Entnahme eines Kaugummistreifens wird der klappbare Deckel geöffnet, indem die
Lasche des Verlängerungsbereichs aus dem Schlitz in dem vorderen Teil herausgezogen
und der Deckel dann aufgeklappt wird. Anschließend kann ein Kaugummistreifen aus einem
der Stapel entnommen werden. Bei noch vollständig gefüllter Schachtel füllen die nebeneinander
liegenden Stapel von übereinander liegenden Kaugummistreifen den Innenraum der Schachtel
aus, so dass die Anordnung dadurch stabil gehalten und ein Verrutschen von Kaugummistreifen
ausgeschlossen ist. Ist die Verpackungsschachtel jedoch schon teilweise geleert, stützen
sich die Kaugummistapel nicht mehr gegenseitig ab, so dass einzelne Kaugummistreifen
aus ihrem Stapel heraus und in den Innenraum der Schachtel verrutschen können, beispielsweise
auch darin verkippen können. Dies erschwert die Zugänglichkeit, wenn der Benutzer
einen weiteren Kaugummistreifen entnehmen will, da diese unter Umständen nicht mehr
bis in den Bereich der Öffnung reicht, sondern verrutscht und schräg im Innenraum
der Verpackungsschachtel liegt. Um dieses Problem anzugehen, wird in
WO 2006/028960 A2 vorgeschlagen, jeden Kaugummistreifenstapel zu einer Einheit zusammenzufassen, indem
der Stapel wenigstens über einen Teil seiner Höhe durch eine Hülle zusammengefasst
wird, die den Stapel beispielsweise wie eine Banderole umfasst und zusammenhält. Es
ist auch vorgesehen, dass die Hüllen der Stapel jeweils mit Klebstoff an der Innenfläche
der Verpackungsschachtel befestigt sein können. Auf diese Weise können die Stapel
weitgehend stabil gehalten werden, auch wenn die Verpackungsschachtel durch mehrfache
Entnahmen schon teilweise geleert ist, da die Hüllen der einzelnen Stapel die darin
jeweils enthaltenen Kaugummistreifen in dem durch die Hülle festgelegten Teilbereich
des Innenraums der Verpackungsschachtel halten. Die Hülle wird durch ein Papierblatt
oder eine Kunststofffolie gebildet, die um einen Stapel herumgelegt und dann durch
Verkleben im Überlappungsbereich und durch Bilden einer Bodenfläche durch Zusammenfalten
hergestellt werden kann. Jedenfalls bedeutet dieses vorab vorzunehmende Bilden von
Stapeln, das Herstellen einer einhüllenden an diesem Stapel, einer Klebestelle an
der einhüllenden für deren Befestigung an der Innenfläche der Verpackungsschachtel
und das positionsgenaue Einbringen des eingehüllten Stapels an die für ihn vorgesehene
Stelle im Innenraum der Verpackungsschachtel, dass mehrere weitere Arbeitsschritte
für die genannten Vorgänge erforderlich sind. Das Herstellen und Befüllen einer solchen
Verpackungsschachtel für Süßwaren ist daher aufwendig. Dabei ist die Problematik nicht
nur auf Kaugummistreifen beschränkt, ähnliche Probleme ergeben sich bei anderen länglichen
oder stangenförmigen Produkten, die in im Wesentlichen kubischen Verpackungen in größerer
Anzahl untergebracht werden sollen.
[0004] DE-U-82 12 586 beschreibt eine Verpackungsschachtel mit Innenwandteilen, die eine geringere Höhe
als die Seitenwandteile aufweisen und nicht die ganze Höhe des Innenraums ausfüllen.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verpackungsschachtel für Süßwaren
anzugeben, in der die darin verpackten Waren gut und bequem zugänglich auch bei teilweise
entleerter Verpackungsschachtel geordnet gehalten werden, wobei die Anzahl der dazu
erforderlichen weiteren Arbeitsschritte bei der Herstellung der gefüllten Verpackungsschachtel
so gering wie möglich sein soll.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 in
Verbindung mit dessen Oberbegriff. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Kartonzuschnitt mit wenigstens einem weiteren
Kartonteil versehen ist, das im aufgefalteten Zustand der Verpackungsschachtel im
Inneren des durch die Vorder-, Rück- und Seitenwandteile gebildeten Mantels der Verpackungsschachtel
angeordnet ist. Das weitere Kartonteil ist mit den Innenflächen der gegenüberliegenden
Vorder- und Rückwandteile verbunden und so abgemessen und mit Faltlinien versehen,
die parallel zu den Faltlinien der Wandteile verlaufen und angrenzend an die Vorder-
und Rückwandteile angeordnet sind. Der von den Faltlinien definierte Zwischenraum
hat die gleiche Breite wie die Seitenwandteile. Dabei ist der zwischen den beiden
Faltlinien liegende Bereich des weiteren Kartonteils mit keiner Innenfläche der Wandteile
verbunden. Diese Anordnung sorgt dafür, dass beim Auffalten des Kartonzuschnitts zur
Bildung der Verpackungsschachtel das weitere Kartonteil ausgehend aus einer parallel
zu den Vorder-und Rückenwandteilen liegenden Stellung ein parallel zu den beiden Seitenwandteilen
stehendes Innenwandteil bildet, das zwischen den beiden genannten Faltlinien liegt
und das den Innenraum der Schachtel unterteilt.
[0008] Durch die erfindungsgemäße Gestaltung wird beim Auffalten des Kartonzuschnitts zur
Herstellung der Außenwand der Verpackungsschachtel gleichzeitig der zwischen den Faltlinien
liegende Bereich des weiteren Kartonteils zur Bildung eines zu den äußeren Seitenwandteilen
parallelen Innenwandteils aufgefaltet. Dadurch kann ohne weiteren Arbeitsschritt eine
Verpackungsschachtel mit einem in zwei oder mehrere Fächer unterteilten Innenraum
hergestellt werden: mehrere Innenwandteile müssen natürlich durch entsprechende Anpassung
des Kartonteils mit mehreren Paaren von Faltlinien vorbereitet sein. Die Breite der
Fächer sollte der Breite der Produktstapel entsprechen und die Höhe der Fächer sollte
so gewählt sein, dass eine gewünschte Anzahl von Süßwarenartikeln in jedem Fach unterbringbar
ist, z.B. 5 Kaugummistreifen pro Stapel.
[0009] In einer vorteilhaften Ausführungsform wird das weitere Kartonteil durch einen einstückig
mit dem Kartonzuschnitt gebildeten Fortsatz gebildet. Dieser schließt sich an einer
äußeren Faltlinie einer Kante der Verpackungsschachtel an und hat einen ersten planen
Bereich zur Anlage an der Innenfläche von einem von den Vorder- und Rückwandteilen.
Daran schließen sich zwei Faltlinien an, die parallel zu den Faltlinien der Verpackungsschachtelaußenwände
liegen und die zwischen sich einen streifenförmigen Bereich definieren, dessen Breite
gleich der Breite eines der Seitenwandteile ist. An diesen streifenförmigen Bereich
schließt sich ein zweiter planer Bereich zur Anlage an der Innenfläche des anderen
von den Vorder- und Rückwandteilen an. Die beiden planen Bereiche sind jeweils mit
den an ihnen anliegenden Wandteilen verbunden, zum Beispiel durch Klebung. Der streifenförmige
Bereich zwischen den Faltlinien ist jedoch ohne direkte Verbindung zu den Innenflächen
der Wandteile. Beim Auffalten des Kartonzuschnitts aus dem flachgelegten Zustand werden
dann neben den Seitenwänden der Verpackungsschachtel auch das oder die Innenwandteile
aus dem flachliegenden Zustand in der Ebene des Kartonzuschnitts durch Verschwenken
in eine Stellung gebracht, in der sie senkrecht zu den Ebenen der Vorder- und Rückwandteile
stehen.
[0010] In einer vorteilhaften Ausführungsform können an dem Fortsatz des weiteren Kartonteils
anschließend an den zweiten planen Bereich zwei weitere Faltlinien vorgesehen sein,
die parallel zu den Faltlinien der Verpackungsschachtelaußenwand liegen und die zwischen
sich einen streifenförmigen Bereich definieren, dessen Breite der eines der Seitenwandteile
entspricht. An diesem streifenförmigen Bereich schließt sich ein dritter planer Bereich
zur Anlage an der Innenfläche desjenigen der Vorder- und Rückwandteile an, an dem
auch der erste plane Bereich des Fortsatzes anliegt. Dabei sind die vier Faltlinien
so an dem Fortsatz angeordnet, dass die beim Auffalten des Kartonzuschnitts aus den
streifenförmigen Bereichen resultierenden Innenwandteile den Innenraum der Schachtel
in drei gleichgroße Fächer unterteilen.
[0011] In einer alternativen Ausführungsform kann das weitere Kartonteil wie zuvor beschrieben
aufgebaut sein, aber ein von dem Kartonzuschnitt separates Teil sein, das an die Innenflächen
der Vorder- und Rückwandteile des Kartonzuschnitts angeklebt ist.
[0012] Das weitere Kartonteil hat im Verhältnis zu den Vorder-, Rück- und Seitenwandteilen
eine geringere Höhe, so dass die daraus beim Aufhalten der streifenförmigen Bereiche
zwischen den Faltlinien resultierenden Innenwandteile sich nicht auf die gesamte Höhe
durch den Innenraum der Verpackungsschachtel erstrecken. Die Innenwandteile erstrecken
sich nur auf eine Höhe im Bereich von 50% bis 80% der Verpackungsschachtelaußenwandteile.
Die zu wählende Höhe hängt aber von der Beschaffenheit der Süßwarenprodukte ab, die
in den einzelnen Fächern untergebracht werden sollen. Im Fall von einzelnen verpackten
Kaugummistreifen kann zum Beispiel eine Höhe von 50% für die Innenwandteile im Verhältnis
zu den Verpackungsschachtelaußenwandteilen ausreichend sein.
[0013] Die Verpackungsschachtel ist mit einem aufklappbaren Deckel versehen, der durch einen
Verlängerungsbereich des Rückwandteils der Verpackungsschachtel und zwei Faltlinien
gebildet ist, so dass sich der Verlängerungsbereich in einen die Oberwand der Verpackungsschachtel
bildenden Teil und einen über das Vorderwandteil reichenden vorderen Deckelteil legen
lässt. An dem vorderen Teil des Deckels ist eine Lasche angeordnet, die in einen Schlitz
an dem vorderen Teil einsteckbar ist, um den Deckel lösbar in der geschlossenen Stellung
zu halten. Vorzugsweise ist der Schlitz mittig an dem Vorderwandteil angeordnet und
hat eine im Wesentlichen gradlinige obere Begrenzungslinie und eine konkave untere
Begrenzungslinie, so dass ein halbkonkaver Schlitz gebildet ist. Der Schlitz hat an
wenigstens einem seiner seitlichen Enden einen sich in das Vorderwandteil fortsetzenden
Einschnitt. Die Lasche ist ebenfalls mittig an dem Verlängerungsbereich angeordnet
und ist asymmetrisch geformt, so dass zunächst ein schmalerer Endbereich der Lasche
in den Schlitz einführbar ist, wonach bei weiterem Einschieben die Breite des im Schlitzbereich
liegenden eingeschobenen Laschenteils anwächst und im geschlossenen Zustand im Wesentlichen
der Breite des Schlitzes entspricht.
[0014] Die Lasche hat vorzugsweise an einer Seite in demjenigen Bereich der Lasche, der
bei zugeklapptem Deckel und in den Schlitz eingeführte Lasche im Bereich des Schlitzes
liegt, einen Einschnitt, der die Breite der Lasche wieder reduziert, so dass die Lasche
sich in Zusammenwirkung mit dem Einschnitt an dem Schlitz mit dem Vorderwandteil verhaken
kann, um so ein Herausrutschen der Lasche zu vermeiden.
[0015] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels und unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen beschrieben, in denen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Kartonzuschnitt mit weiterem Kartonteil zur Bildung
einer Verpackungsschachtel zeigt, wobei Kartonzuschnitt und weiteres Kartonteil im
flachliegenden Zustand dargestellt sind, und
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine aus dem Kartonzuschnitt aus Fig. 1 hergestellte
Verpackungsschachtel zeigt.
[0016] Die in den Figuren schematisch dargestellte Ausführungsform einer Verpackungsschachtel
ist aus einem Kartonzuschnitt mit einem daran einstückig anschließenden weiteren Kartonteil
gebildet. Der Kartonzuschnitt weist einen Vorderwandteil 1 und daran anschließend
zwei vertikale Faltlinien auf, die zwischen sich einen ersten Seitenwandteil 2 definieren.
Daran schließt sich der Rückwandteil 4 an, auf den zwei weitere vertikale Faltlinien
folgen, die zwischen sich den zweiten Seitenwandteil 3 definieren.
[0017] An den zweiten Seitenwandteil 3 schließt zunächst ein Fortsatz an, der im Wesentlichen
die gleiche Höhe wie das Seitenwandteil hat und der dazu dient, bei der gefalteten
Verpackungsschachtel an der Innenfläche im Randbereich des Vorderwandteils 1 anzuliegen
und dort mit der Innenfläche des vorderen Teils 1 verklebt zu werden, um den Schachtelkörper
zu fixieren. An diesen Fortsatz des Seitenwandteils 3 schließt sich ein weiteres Kartonteil
20 an, das im Wesentlichen streifenförmig ist. An diesem weiteren Kartonteil 20 sind
zunächst in einem vorbestimmten Abstand zu der letzten Faltlinie des Seitenwandteils
3 zwei weitere Faltlinien 21 vorgesehen, die zwischen sich einen streifenförmigen
Bereich 22 definieren, dessen Breite gleich der Breite zwischen den Faltlinien der
Seitenwandteile 2 und 3 ist. Nach einem daran anschließenden zweiten planen Bereich
folgt ein entsprechendes Paar von Faltlinien 21', die einen streifenförmigen Bereich
22' gleicher Breite definieren. Der Abstand zwischen den beiden streifenförmigen Bereichen
22, 22' ist so bemessen, dass die mit Hilfe der streifenförmigen Bereiche gebildeten
Innenwandteile 22, 22' im gefalteten Zustand einen Abstand zueinander haben, so dass
das dazwischen liegende Fach eine Breite hat, die gleich einem Drittel der Breite
der Verpackungsschachtel ist. Ferner sind die ersten beiden Faltlinien 21 so an dem
Fortsatz angeordnet, dass die durch sie nach Auffalten definierte Innenwand 22 in
einem Abstand zu dem Seitenwandteil 3 liegt, der einem Drittel der Gesamtbreite der
Verpackungsschachtel entspricht.
[0018] Die durch Faltung hergestellte Verpackungsschachtel wird in der Fig. 2 gezeigten
Stellung durch Klebungen im Bereich des ersten, zweiten und dritten planen Bereichs
an das Vorderwandteil 1 bzw. Rückwandteil 4 fixiert.
[0019] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden durch die sich beim Auffalten aufstellenden
Innenwände 22 und 23 drei Fächer in dem Innenraum der Verpackungsschachtel gebildet.
Diese Fächer können zum Beispiel die Breite eines der zu verpackenden Kaugummistreifens
haben, während ihre Höhe auf eine vorgegebene Anzahl von übereinander liegenden Kaugummistreifen
pro Stapel abgestimmt sein kann, so dass zum Beispiel in jedes der Fächer ein Stapel
von 5 Kaugummistreifen passt.
[0020] Es ist ersichtlicht, dass auch Ausführungsformen mit nur einer oder mehr als zwei
Innenwänden mit dem erfindungsgemäßen Aufbau möglich sind.
1. Verpackungsschachtel für Süßwaren, die aus einem gefalteten Kartonzuschnitt hergestellt
ist, der aus einem flachen, gefalteten Zustand in einen aufgestellten Zustand auffaltbar
ist, in dem Vorder- und Rückwandteile (1, 4) und diese verbindende gegenüberliegende
Seitenwandteile (2, 3) einen kubischen Mantel bilden, eine Bodenwand durch in die
Bodenebene umgeklappte und miteinander verbundene Fortsatzteile (1', 2', 3', 4') der
Vorder-, Rück- und Seitenwandteile gebildet ist und die obere Öffnung durch einen
klappbaren Deckel (6) verschließbar ist, der aus einem Verlängerungsbereich (7) des
Rückwandteils (4) gebildet ist, wobei der Verlängerungsbereich soweit verlängert ausgebildet
ist, dass er im umgeklappten Zustand bis über den Vorderwandteil reichend liegt, wobei
der Kartonzuschnitt mit wenigstens einem weiteren Kartonteil (20) versehen ist, das
im Inneren des durch die Vorder-, Rück- und Seitenwandteile (1, 2, 3, 4) gebildeten
Mantels angeordnet, mit den Innenflächen der gegenüberliegenden Vorder- und Rückwandteile
verbunden und so abgemessen und mit Faltlinien (21) an den Berührungslinien mit den
gegenüberliegenden Vorder- und Rückwandteilen versehen ist, dass das weitere Kartonteil
beim Auffalten des Kartonzuschnitts aus einer parallel zu den Vorder- und Rückwandteilen
liegenden Stellung ein parallel zu den beiden Seitenwandteilen stehendes Innenwandteil
(22) bildet, das den Innenraum der Schachtel unterteilt, wobei
der Verlängerungsbereich am Ende mit einer Lasche (8) versehen ist, die in einen im
Vorderwandteil an entsprechender Stelle vorgesehenen Schlitz (9) steckbar ist, um
den Verlängerungsbereich als Deckel im geschlossenen Zustand lösbar an dem Vorderwandteil
befestigen zu können, und wobei das weitere Kartonteil so bemessen ist, dass die Innenwandteile
(21, 21') eine geringere Höhe als die Seitenwandteile (2, 3) aufweisen, so dass die
durch die Innenwandteile (21, 21') gebildeten Fächer den Innenraum der Schachtel nicht
bis auf ganze Höhe ausfüllen, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandteile sich zur oberen Öffnung hin auf eine Höhe im Bereich von 50% bis
80% der Verpackungsschachtelaußenwandteile erstrecken.
2. Verpackungsschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Kartonteil (20) durch einen einstückig mit dem Kartonzuschnitt gebildeten
Fortsatz gebildet ist, der einen ersten planen Bereich zur Anlage an der Innenfläche
von einem von dem Vorder- und Rückwandteilen (1,4), zwei daran anschließende Faltlinien
21, die zwischen sich einen streifenförmigen Bereich definieren, dessen Breite gleich
der Breite eines der Seitenwandteile (2, 3) ist, und daran anschließend einen zweiten
planen Bereich zur Anlage an der Innenfläche des anderen von den Vorder- und Rückwandteilen
aufweist, wobei die Faltlinien (21) parallel zu Faltlinien des Kartonzuschnitts liegen,
die die Seitenwandteile (2, 3) definieren.
3. Verpackungsschachtel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste plane Bereich des Fortsatzes mit der Innenfläche des einen von den Vorder-
und Rückwandteilen (1, 4) und der zweite plane Bereich mit der Innenfläche des anderen
von den Vorder- und Rückwandteilen verklebt ist.
4. Verpackungsschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltlinien (21) des Fortsatzes, die zwischen sich das Innenwandteil (22) definieren,
so angeordnet sind, dass das resultierende Innenwandteil (22) im aufgefalteten Zustand
des Kartonzuschnitts mittig zwischen den gegenüberliegenden Seitenwandteilen (2, 3)
liegt, so dass der Innenraum der Verpackungsschachtel durch das Innenwandteil (22)
in Hälfte unterteilt wird.
5. Verpackungsschachtel nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Fortsatz anschließend an den zweiten planen Bereich zwei weitere Faltlinien
(21') vorgesehen sind, die zwischen sich einen streifenförmigen Bereich definieren,
dessen Breite der eines der Seitenwandteile (2, 3) entspricht, woran sich ein dritter
planer Bereich zur Anlage an der Innenfläche desjenigen der Vorder- und Rückenwandteile
(1, 4) anschließt, an dem der erste plane Bereich des Fortsatzes anliegt, wobei die
Faltlinien (21, 21') so an dem Fortsatz angeordnet sind, dass die resultierenden Innenwandteile
(22, 22') im aufgefalteten Zustand des Kartenzuschnitts den Innenraum der Schachtel
in drei, vorzugsweise gleichgroße, Fächer unterteilen.
6. Verpackungsschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Kartonteil ein von dem Kartonzuschnitt separates Kartonteil ist, das
einen ersten planen Bereich, der zur Anlage an der Innenfläche von einem von den Vorder-
und Rückwandteilen (1, 4) vorgesehen ist, zwei Faltlinien (21), die einen streifenförmigen
Bereich zwischen sich definieren, dessen Breite der Breite von den Seitenwandteilen
(2, 3) entspricht, und einen zweiten planen Bereich aufweist, der zur Anlage an der
Innenfläche von dem anderen von den Vorder- und Rückwandteilen vorgesehen sind, wobei
die planen Bereiche jeweils mit der zugeordneten Innenfläche der Vorder- und Rückwandteile
verklebt sind.
7. Verpackungsschachtel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Kartonteil anschließend an den zweiten planen Bereich zwei weitere Faltlinien
(21'), die zwischen sich einen streifenförmigen Bereich mit einer Breite entsprechend
der Breite der Seitenwandteile (2, 3) definieren, und daran anschließend einen dritten
planen Bereich aufweist, der zur Anlage an derjenigen Innenfläche vorgesehen ist,
an der auch der erste plane Bereich des weiteren Kartonteils anliegt, wobei die zwischen
den Faltlinien (21, 21') definierten streifenförmigen Bereiche so auf dem weiteren
Kartonteil angeordnet sind, dass der dazwischenliegende zweite plane Bereich eine
Breite hat, die einem Drittel der Breite der Schachtel zwischen den beiden Seitenwandteilen
(2, 3) entspricht, und wobei das weitere Kartonteil so an die Innenflächen geklebt
ist, dass der zweiten plane Bereich genau mittig in dem Innenraum der Schachtel zwischen
den beiden Seitenwandteilen (2, 3) liegt, so dass der Innenraum der Verpackungsschachtel
in drei, vorzugsweise gleichgroße, Fächer unterteilt ist.
8. Verpackungsschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (9) in dem Vorderwandteil mittig angeordnet ist, eine gradlinige obere
Begrenzungslinie und eine konkave untere Begrenzungslinie hat, so dass ein halbkonkaver
Schlitz (9) gebildet ist, wobei der Schlitz an wenigstens einem seiner seitlichen
Enden einen sich in das Vorderwandteil (1) fortsetzenden Einschnitt hat.
9. Verpackungsschachtel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (8) mittig an dem Verlängerungsbereich 7 angeordnet ist, wobei die Lasche
(8) asymmetrisch geformt ist, so dass zunächst ein schmalerer Endbereich der Lasche
(8) in den Schlitz (9) einführbar ist, wonach bei weiterem Einschieben die Breite
des eingeschobenen Laschenteils bis auf die Schlitzweite anwächst.
10. Verpackungsschachtel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (8) an einer Seite in dem Bereich der Lasche (8), der bei zugeklapptem
Deckel und voll in den Schlitz (9) eingeführter Lasche (8) im Bereich des Schlitzes
(9) liegt, einen Einschnitt hat, der die Breite der Lasche (8) wieder etwas reduziert,
so dass die Lasche (8) sich mit dem Vorderwandteil (1), wenn sie in den Schlitz (9)
eingeschoben ist, verhaken kann.
1. A packaging box for confectionary which is made of a folded cardboard blank which
can be folded up from a flat, folded state to an erected state in which front and
back wall parts (1, 4) and opposing sidewall parts (2, 3) connecting the front and
back wall parts form a cubic casing, a bottom wall is formed by extension parts (1',
2', 3', 4') of the front, back and sidewalls, which extension parts are folded into
the bottom plane and are connected to each other, and in which the upper opening is
closable by a folding cover (6) which is formed by an extension portion (7) of the
back wall part (4), wherein the extension portion is configured to be elongated to
an extent such that the extension portion extends, in the folded state, over the front
wall part, wherein the cardboard blank is provided with at least one further cardboard
part (20), which is disposed in the interior of the casing formed by the front, back
and sidewalls (1, 2, 3, 4), which further cardboard part is connected to the interior
surfaces of the opposing front and back wall parts and which is dimensioned and provided
with folding lines (21) at the contact lines with the opposing front and back wall
parts in such a manner that the further cardboard part upon erection of the cardboard
blank from an orientation parallel to the front and back wall parts forms an inner
wall part (22) disposed parallel to the two sidewall parts, which inner wall part
partitions the interior space of the box,
wherein the extension portion is provided with a flap (8) at its end, which flap may
be inserted into a slot (9) provided in the front wall part in a corresponding position,
in order to allow to fix in the closed state the extension portion as a cover in a
releasable manner to the front wall part, and
wherein the further cardboard part is dimensioned such that the inner wall parts (21,
21') have a reduced height compared to the sidewall parts (2, 3) such that the compartments
formed by the inner wall parts (21, 21') do not fill the interior space of the box
to its complete height, characterized in that the inner wall parts extend towards the upper opening up to a level in the range
of 50% to 80% of the cardboard box outer wall parts.
2. The packaging box according to claim 1, characterized in that the further cardboard part (20) is formed by an extension integrally formed with
the cardboard blank, which further cardboard part comprises a first planar portion
for abutment against the inner surface of one of the front and back wall parts (1,
4), two adjacent fold lines (21), which define a strip portion between each other,
the width of the strip portion being equal to the width of the sidewall parts (2,
3), and adjacent thereto a second planar portion for abutment against the inner surface
of the other one of the front and back wall parts, wherein the fold lines (21) are
disposed parallel to fold lines of the cardboard blank which are defining the sidewall
parts (2, 3).
3. The packaging box according to claim 2, characterized in that the first planar portion of the extension is glued to the inner surface of one of
the front and back wall parts (1, 4) and the second planar portion is glued to the
inner surface of the other one of the front and back wall parts.
4. The packaging box according to any of the preceding claims, characterized in that the fold lines (21) of the extension, which fold lines define the inner wall part
(22) in between, are arranged such that the resulting inner wall part (22) in the
erected state of the cardboard blank is disposed in a central position between the
opposing sidewall parts (2, 3), such that the interior space of the cardboard box
is subdivided by the inner wall part (22) into halves.
5. The cardboard box according to any of the claims 2 to 4, characterized in that on the extension two further fold lines (21') are provided adjacent the second planar
portion, which further fold lines define a strip portion between them, the width of
which corresponds to the width of one of the sidewall parts (2, 3), wherein a third
planar portion is following for abutment on the inner surface of the one of the front
and back wall parts against which the first planar portion abuts, wherein the fold
lines (21, 21') are arranged on the extension such that the resulting inner wall parts
(22, 22') in the erected state of the cardboard blank subdivide the interior space
of the box into three compartments of preferably the same dimensions.
6. The packaging box according to claim 1, characterized in that the further cardboard part is a cardboard part separate from the cardboard blank,
which cardboard part comprises a first planar portion which is intended for abutment
against the inner surface of one of the front and back wall parts (1, 4), two fold
lines (21) which define a strip portion in between, the width of which corresponds
to the width of the sidewall parts (2, 3), and a second planar portion which is intended
for abutment against the inner surface of the other one of the front and back wall
parts, wherein the planar portions are each glued to the associated inner surface
of the front and back wall parts.
7. The packaging box according to claim 6, characterized in that the further cardboard part comprises adjacent the second planar portion two further
fold lines (21') which define in between a strip portion having a width corresponding
to the width of the sidewall parts (2, 3), and adjacent thereto a third planar portion
which is intended for abutment against the one of the inner surfaces against which
also the first planar portion of the further cardboard part is abutting, wherein the
strip portions defined between the fold lines (21, 21') are disposed on the further
cardboard part such that the second planar portion disposed in between has a width
which corresponds to one third of the width of the box between the two sidewall parts
(2, 3), and wherein the further cardboard part is glued to the inner surfaces such
that the second planar portion is disposed precisely in the center of the interior
space of the box between the two sidewall parts (2, 3) such that the interior space
of the packaging box is subdivided in three compartments, preferably of the same dimensions.
8. The packaging box according to any of the preceding claims, characterized in that the slot (9) is disposed in the middle the front wall part, has a straight upper
borderline and a concave lower borderline such that a half-concave slot (9) is formed,
wherein the slot has at least at one of its lateral ends a cut continuing into the
front wall part (1).
9. The packaging box according to claim 8, characterized in that the flap (8) is disposed centrally on the extension portion (7), wherein the flap
is shaped asymmetrically such that at first an end portion of the flap (8) with smaller
width is insertable into the slot (9), whereafter the width of the inserted part of
the flap increases upon further insertion.
10. The packaging box according to claim 9, characterized in that the flap (8) comprises on one side, in the portion of the flap (8) which in the folded
state of the cover with fully inserted flap (8) into the slot (9) is disposed in the
area of the slot (9), a cut-out which reduces the width of the flap (8) slightly such
that the flap (8) interlocks with the front wall part (1) when the flap is inserted
into the slot.
1. Boîte d'emballage pour confiseries, qui est fabriquée à partir d'une pièce de carton
pliée, qui peut être dépliée d'un état plié plan à un état dressé, dans lequel des
parties de paroi avant et arrière (1, 4) et des parties de paroi latérales (2, 3)
reliant celles-ci forment une enveloppe cubique, une paroi de fond est formée par
des parties de prolongement (1', 2', 3', 4') des parties de paroi avant, arrière et
latérales rabattues dans le plan du fond et assemblées les unes aux autres, et l'ouverture
supérieure peut être fermée par un couvercle rabattable (6), qui est formé par une
zone de prolongement (7) de la partie de paroi arrière (4), dans laquelle la zone
de prolongement est formée de façon prolongée dans la mesure où elle s'étend à l'état
rabattu jusqu'au-delà de la partie de paroi avant, dans laquelle la pièce de carton
est munie d'au moins une autre pièce de carton (20), qui est disposée à l'intérieur
de l'enveloppe formée par les parties de paroi avant, arrière et latérales (1, 2,
3, 4), assemblée aux faces intérieures des parties de paroi avant et arrière opposées
et dimensionnée et dotée de lignes de pliage (21) sur les lignes de contact avec les
parties de paroi avant et arrière opposées de telle manière que l'autre pièce de carton
forme, lors du dépliage de la pièce de carton à partir d'une position située parallèlement
aux parties de paroi avant et arrière, une partie de paroi intérieure (22) placée
parallèlement aux deux parties de paroi latérales, qui divise l'espace intérieur de
la boîte, dans laquelle la zone de prolongement est munie à son extrémité d'une patte
(8) qui peut être engagée dans une fente (9) prévue à un emplacement correspondant
dans la partie de paroi avant, afin de pouvoir fixer la région de prolongement de
façon séparable à la partie de paroi avant comme couvercle à l'état fermé, dans laquelle
l'autre pièce de carton est dimensionnée de telle manière que les parties de paroi
intérieure (21, 21') présentent une hauteur moindre que les parties de paroi latérales
(2, 3), de telle manière que les compartiments formés par les parties de paroi intérieure
(21, 21') n'occupent pas l'espace intérieur de la boîte jusqu'à sa hauteur totale,
caractérisée en ce que les parties de paroi intérieure s'étendent jusqu'à l'ouverture supérieure sur une
hauteur comprise dans une plage de 50 % à 80 % des parties de paroi extérieures de
la boîte d'emballage.
2. Boîte d'emballage selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'autre pièce de carton (20) est formée par un prolongement formé d'un seul tenant
avec la pièce de carton, qui présente une première région plane à appliquer sur la
face intérieure d'une des parties de paroi avant et arrière (1, 4), deux lignes de
pliage 21 qui s'y raccordent, qui définissent entre elles une région en forme de bande
dont la largeur est égale à la largeur d'une des parties de paroi latérales (2, 3),
et une deuxième région plane qui s'y raccorde à appliquer sur la face intérieure de
l'autre des parties de paroi avant et arrière, dans laquelle les lignes de pliage
(21) sont parallèles à des lignes de pliage de la pièce de carton, qui définissent
les parties de paroi latérales (2, 3).
3. Boîte d'emballage selon la revendication 2, caractérisée en ce que la première région plane du prolongement est collée à la face intérieure de l'une
des parties de paroi avant et arrière (1, 4) et la deuxième région plane est collée
à l'autre des parties de paroi avant et arrière.
4. Boîte d'emballage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les lignes de pliage (21) du prolongement, qui définissent entre elles la partie
de paroi intérieure (22), sont disposées de telle manière que la partie de paroi intérieure
résultante (22) se trouve, dans l'état déplié de la pièce de carton, au milieu entre
les parties de paroi latérales opposées (2, 3), de telle manière que l'espace intérieur
de la boîte d'emballage soit divisé en deux moitiés par la partie de paroi intérieure
(22).
5. Boîte d'emballage selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisée en ce qu'il est prévu sur le prolongement se raccordant à la deuxième région plane deux autres
lignes de pliage (21'), qui définissent entre elles une région en forme de bande dont
la largeur correspond à celle d'une des parties de paroi latérales (2, 3), à laquelle
se raccorde une troisième région plane à appliquer sur la face intérieure de celle
des parties de paroi avant et arrière (1, 4) sur laquelle la première région plane
du prolongement s'applique, dans laquelle les lignes de pliage (21, 21') sont disposées
sur le prolongement de telle manière que, dans l'état déplié de la pièce de carton,
les parties de paroi intérieures résultantes (22, 22') divisent l'espace intérieur
de la boîte en trois compartiments, de préférence de même grandeur.
6. Boîte d'emballage selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'autre pièce de carton est une pièce de carton séparée de la pièce de carton, et
qui présente une première région plane qui est prévue pour s'appliquer sur la face
intérieure d'une des parties de paroi avant et arrière (1, 4), deux lignes de pliage
(21) qui définissent entre elles une région en forme de bande dont la largeur correspond
à la largeur des parties de paroi latérales (2, 3), et une deuxième région plane qui
est prévue pour s'appliquer sur la face intérieure de l'autre des parties de paroi
avant et arrière, dans laquelle les régions planes sont collées respectivement à la
face intérieure associée des parties de paroi avant et arrière.
7. Boîte d'emballage selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'autre pièce de carton se raccordant à la deuxième région plane présente deux autres
lignes de pliage (21') qui définissent entre elles une région en forme de bande avec
une largeur correspondant à la largeur des parties de paroi latérales (2, 3), et s'y
raccordant une troisième région plane, qui est prévue pour s'appliquer sur la face
intérieure sur laquelle la première région plane de l'autre pièce de carton s'applique
également, dans laquelle les régions en forme de bande définies entre les lignes de
pliage (21, 21') sont disposées sur l'autre pièce de carton de telle manière que la
deuxième région plane située entre celles-ci présente une largeur qui correspond à
un tiers de la largeur de la boîte, et dans laquelle l'autre pièce de carton est collée
aux faces intérieures, de telle manière que la deuxième région plane soit située exactement
au milieu de l'espace intérieur de la boîte entre les deux parties de paroi latérales
(2, 3), de telle manière que l'espace intérieur de la boîte d'emballage soit divisé
en trois compartiments, de préférence de même grandeur.
8. Boîte d'emballage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la fente (9) est disposée au milieu dans la partie de paroi avant, possède une ligne
de limitation supérieure rectiligne et une ligne de limitation inférieure concave,
de telle manière qu'une fente semi-concave (9) soit formée, dans laquelle la fente
comporte à au moins une de ses extrémités latérales une entaille se prolongeant dans
la partie de paroi avant (1).
9. Boîte d'emballage selon la revendication 8, caractérisée en ce que la patte (8) est disposée au milieu sur la région de prolongement 7, dans laquelle
la patte (8) est de forme asymétrique, de telle manière qu'une région d'extrémité
plus étroite de la patte (8) puisse d'abord être introduite dans la fente (9), puis
qu'en l'insérant davantage la largeur de la partie de patte insérée augmente jusqu'à
la largeur de la fente.
10. Boîte d'emballage selon la revendication 9, caractérisée en ce que la patte (8) comporte sur un côté dans la région de la patte (8) qui est située dans
la région de la fente (9) lorsque le couvercle est rabattu et que la patte (8) est
entièrement insérée dans la fente (9), une entaille qui réduit de nouveau légèrement
la largeur de la patte (8), de telle manière que la patte (8) puisse s'accrocher à
la partie de paroi avant (1), lorsqu'elle est insérée dans la fente (9).


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