| (19) |
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(11) |
EP 2 398 699 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.10.2015 Patentblatt 2015/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.02.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/051702 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/094615 (26.08.2010 Gazette 2010/34) |
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| (54) |
SCHIFFSANTRIEB MIT EINER UNTERWASSER VERSCHWENKBAREN ANTRIEBSEINHEIT
SHIP DRIVE COMPRISING A DRIVE UNIT THAT CAN BE PIVOTED UNDER WATER
ENTRAÎNEMENT DE BATEAU COMPORTANT UNE UNITÉ D'ENTRAÎNEMENT PIVOTANT SOUS L'EAU
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
18.02.2009 DE 102009000995
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.12.2011 Patentblatt 2011/52 |
| (73) |
Patentinhaber: ZF Friedrichshafen AG |
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88038 Friedrichshafen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- GALLATO, Fernando
I-35010 Padova (IT)
- CATTAPAN, Paolo
I-35010 Campodarsego
Padova (IT)
- TOGNON, Andrea
I-35010 Padova (IT)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 1 078 850
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WO-A1-2008/136712
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schiffsantrieb gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Aus der gattungsbildenden
DE 699 33 288 T2 (
EP 1 078 850 B1), der als nächstliegender Stand der Technik betrachtet wird, ist ein Schiffsantrieb
mit einer im Schiffsrumpf angeordneten oberen Antriebseinheit und einer außerhalb
des Schiffsrumpfes angeordnete unteren Antriebseinheit bekannt, bei dem zumindest
die untere Antriebseinheit gegenüber dem Schiffsrumpf verschwenkbar gelagert ist,
bei dem eine Eingangswelle der oberen Antriebseinheit von einem Antriebsmotor antreibbar
ist, bei dem ein Propeller von einer in der unteren Antriebseinheit abgeordneten Abtriebswelle
antreibbar ist, bei dem eine vertikal angeordnete Antriebswelle über ein oberes Winkelgetriebe
mit der Eingangswelle der oberen Antriebseinheit sowie über ein unteres Winkelgetriebe
mit der Abtriebswelle der unteren Antriebseinheit antriebswirksam verbunden ist, und
bei dem die obere und die untere Antriebseinheit miteinander verbundene Schmierölkanäle
aufweisen, wobei das Schmieröl in die obere Antriebseinheit einfüllbar und auch durch
diese wieder abführbar ist.
[0003] Ein Schiffantrieb dieser Bauart ist mit dem Vorteil verbunden, dass sein Befüllen
und Entleeren mit Schmieröl von innerhalb des Schiffsrumpfes möglich ist. Ein Ölwechsel
braucht gegenüber anderen Schiffsantrieben daher nicht mehr aufwendig in einem Trockendock
erfolgen. Dennoch besteht ein Bedarf, diesen Schiffsantrieb weiter zu verbessern.
Dies betrifft insbesondere konstruktive Maßnahmen im Hinblick auf die Schmierölbevorratung
sowie auf die Ausbildung der das Schmieröl führenden Räume bzw. Leitungen im Schiffsantrieb.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Schiffsantrieb
derart weiterzubilden, dass bei diesem eine einfache Zuund Anführung von Schmieröl,
beispielsweise bei einer Erstbefüllung oder bei einem Ölwechsel, möglich ist. Zudem
soll eine einfache und mechanisch zuverlässige Ölzufuhr sowie Ölbevorratung realisiert
werden, die insbesondere den Belastungen aus Schiffs- und Antriebsschwingungen dauerhaft
standhält. Weiter soll eine Entlüftungsmöglichkeit vorhanden sein, um bei einer Schmierölbefüllung
Luft aus den ölführenden Räumen entweichen lassen zu können. Schließlich soll der
Schiffsantrieb so ausgebildet sein, dass das Schmieröl temperaturbedingte Volumenänderungen
durchführen kann, ohne dass dieses ungewollt aus dem Schiffsantrieb entweicht oder
sonstige Schäden anrichtet.
[0005] Die Lösung zumindest einer dieser Aufgaben ergibt sich aus den Merkmalen des Hauptanspruchs,
während vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen den Unteransprüchen entnehmbar
sind.
[0006] Demnach geht die Erfindung aus von einem Schiffsantrieb mit einer im Schiffsrumpf
angeordneten oberen Antriebseinheit und einer außerhalb des Schiffsrumpfes angeordnete
unteren Antriebseinheit, bei dem zumindest die untere Antriebseinheit gegenüber dem
Schiffsrumpf drehbar bzw. verschwenkbar gelagert ist, bei dem eine Eingangswelle der
oberen Antriebseinheit von einem Antriebsmotor antreibbar ist, bei dem wenigstens
ein Propeller von einer in der unteren Antriebseinheit abgeordneten Abtriebswelle
antreibbar ist, bei dem eine vertikal angeordnete Antriebswelle über ein oberes Winkelgetriebe
mit der Eingangswelle der oberen Antriebseinheit sowie über ein unteres Winkelgetriebe
mit der Abtriebswelle der unteren Antriebseinheit antriebswirksam verbunden ist, und
bei dem die obere und die untere Antriebseinheit miteinander verbundene Schmierölkanäle
aufweisen, wobei das Schmieröl in die obere Antriebseinheit einfüllbar und durch diese
auch wieder abführbar ist. Außerdem ist vorgesehen, dass zumindest ein Schmierölkanal
der oberen Antriebseinheit über eine flexible Leitung mit einem Schmierölbehälter
verbunden ist, der im Bereich der oberen Antriebseinheit angeordnet ist.
[0007] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der zumindest eine Schmierölbehälter
mit Abstand von dem oberen Winkelgetriebe bzw. dessen Getriebegehäuse angeordnet ist.
Durch diese Maßnahme ist erreicht, dass Schwingungen aus dem Schiffsantrieb nicht
direkt zu dem zumindest einen Schmierölbehälter gelangen können.
[0008] Um den Schmierölstand in dem zumindest einen Schmierölbehälter jederzeit und einfach
feststellen zu können, kann zudem vorgesehen sein, dass der Schmierölbehälter ein
zumindest teilweise durchsichtiges Gehäuse aufweist. Die Transparenz des Gehäuses
ermöglicht es dem Schiffspersonal anhand des Aussehens des Schmieröls außerdem festzustellen,
ob sich Wasser im Schmieröl befindet und wie hoch gegebenenfalls dessen Anteil im
Schmieröl ist.
[0009] Die Zuführung bzw. Ableitung des Schmieröls in den bzw. aus dem Schiffsantrieb erfolgt
im Bereich der oberen Antriebseinheit, in der auch zumindest ein verschließbarer Entlüftungskanal
zum Ableiten von Luft aus den ölführenden Räumen des Schiffsantriebs ausgebildet ist.
[0010] Weiter ist es ein Merkmal der Erfindung, dass die erwähnte flexible Leitung an dem
Schmiermittelbehälter mit dem freien Ende eines Schmierölkanals verbunden ist, der
in der Wand des Getriebegehäuses der oberen Antriebseinheit ausgebildet ist. Bevorzugt
ist dieser Schmierölkanal im Getriebegehäuse mit seinem anderen Ende mit einem Schmierölkanal
in der Wand einer Tragstruktur der oberen Antriebseinheit verbunden, welcher in Richtung
zur vertikalen Anntriebswelle und zur unteren Antriebseinheit führt. Dabei sind das
Getriebegehäuse und die Tragstruktur, wie noch anhand eines Ausführungsbeispiels verdeutlicht
wird, starr miteinander verbunden, so dass die Tragstruktur das Getriebegehäuse und
weitere Bauteile der oberen Antriebseinheit trägt.
[0011] Hinsichtlich des verschließbaren Entlüftungskanals kann vorgesehen sein, dass dieser
in der Wand der Tragstruktur der oberen Antriebseinheit ausgebildet ist.
[0012] Zudem ist es ein Merkmal eines erfindungsgemäßen Schiffsantriebes, dass innerhalb
der genannten Tragstruktur der oberen Antriebseinheit eine von einem Elektromotor
drehbare, hohlzylindrische Nabe angeordnet ist, die mit einer hohlen Tragfinne der
unteren Antriebseinheit fest verbunden ist. Dabei ist die eingangs genannte vertikale
Antriebswelle, welche die obere Antriebseinheit mit der unteren Antriebseinheit antriebswirksam
verbindet, in der Nabe sowie in der Tragfinne koaxial aufgenommen und in diesen beiden
Bauteilen über Wälzlager gelagert.
[0013] Weiter ist es von Vorteil, wenn im nabennahen Bereich der gegenüber dem Schiffsrumpf
drehbaren Tragfinne ein Ölsammelraum ausgebildet ist, der über eine Drehentkopplung
mit dem ortsfesten Schmierölkanal in der Wand der Tragstruktur der oberen Antriebseinheit
strömungstechnisch verbunden ist.
[0014] Die Drehentkopplung kann dabei durch eine Ringnut realisiert sein, welche in der
Außenwand eines mit der Tragfinne verbundenen Drehtellers ausgebildet ist, wobei diese
Ringnut nach außen mittels Dichtmittel (wie O-Ringe) abgedichtet ist und sowohl mit
dem Schmierölkanal in der Wand der der Tragstruktur der oberen Antriebseinheit als
auch mit dem Ölsammelraum im Bereich der dreh- bzw. schwenkbaren Tragfinne bzw. des
Drehtellers strömungstechnisch verbunden ist.
[0015] Von dem Ölsammelraum gelangt das Schmieröl entlang eines Schmiermittelweges koaxial
zur vertikalen Antriebswelle innerhalb der Tragfinne zu den drehbaren und zu schmierenden
Bauteilen der Unterwasser angeordneten unteren Antriebseinheit des Schiffsantriebs.
[0016] Die Erfindung lässt sich anhand eines Ausführungsbeispiels weiter erläutern. Dazu
ist der Beschreibung eine Zeichnung beigefügt. In dieser zeigt
- Fig. 1
- einen Schiffsantrieb mit einer ortsfesten oberen Antriebseinheit und einer dazu schwenkbaren
unteren Antriebseinheit in einer perspektivischen Darstellung, und
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch den Schiffsantrieb gemäß Fig.1.
[0017] Demnach weist der Schiffsantrieb 1 eine im Schiffsrumpf 39 angeordneten oberen Antriebseinheit
7a und eine außerhalb des Schiffsrumpfes angeordnete unteren Antriebseinheit 7b auf,
die miteinander verbunden sind. Die untere Antriebseinheit 7b ist gegenüber dem Schiffsrumpf
39 verschwenkbar gelagert, so dass das Schiff eine sehr hohe Manövrierfähigkeit aufweist.
[0018] Die obere Antriebseinheit 7a verfügt über eine Tragstruktur 31, die mit einem Gehäuse
8 eines oberen Winkelgetriebes 4 fest verbunden ist. Die Tragstruktur 31 ist mit zwei
Seitenholmen 3 verbunden, welche über als Gummi-Metall-Bauteile ausgebildete Schwingungsdämpfer
5 und als Metallplatten ausgebildete Verbindungsstücke an dem Schiffsrumpf 39 abgestützt
sind.
[0019] Auf der Tragstruktur 31 sind zwei Elektromotoren 15a, 15b befestigt, die eine radial
innerhalb der Tragstruktur 31 drehbar angeordnet Nabe 25 antreiben können. Diese Nabe
25 ist mit einer Tragfinne 16 der unteren Antriebseinheit 7b fest verbunden, so dass
eine Drehbewegung der Nabe 25 zu einer Dreh- bzw. Schwenkbewegung der Tragfinne 16
führt. Die Tragfinne 16 weist ah ihrem nabenseitigen Ende einen Drehteller 20 auf,
der in einer mit dem Schiffsrumpf 39 verbundenen Basisstruktur 2 des Schiffsantriebs
1 drehbar sowie gegen einen Wassereintritt abgedichtet aufgenommen ist.
[0020] Der Schiffsantrieb 1 weist außerdem eine innerhalb des Schiffsrumpfes 39 angeordnete
Eingangswelle 12 auf, die über einen Flansch 11 und eine Kupplung mit der Abtriebswelle
eines nicht dargestellten Antriebsmotors verbindbar ist. Die Eingangswelle 12 durchdringt
das Getriebegehäuse 8 und ist mit dem oberen Winkelgetriebe 4 verbunden. Dazu ist
an der Eingangswelle 12 ein Tellerrad 23 befestigt, welches im Zahmeingriff mit einem
Zahnrad 24 ist. Dieses Zahnrad 24 ist an einer Antriebswelle 21 befestigt, welche
sich im Wesentlichen vertikal zum Schiffsrumpf 39 erstreckt und koaxial das Getriebegehäuse
8, die Tragstruktur 31 und die Tragfinne 16 durchdringt.
[0021] Die vertikale Abtriebswelle 21 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel mehrteilig
ausgebildet, wobei deren axialen Abschnitte drehfest miteinander verbunden sind. Die
Antriebswelle 21 ist an ihrem oberen Ende im Getriebegehäuse 8 in einem zweireihigen
oberen Wälzlager 22 gelagert, welches schräg gestellte Zylinderrollen aufweist. Das
Gehäuse 9 dieses Wälzlager 22 ist von oben in eine zentrale Öffnung im Getriebegehäuse
8 eingesteckt und dort mit diesem verschraubt. Ein Deckel 10 verschließt die Oberseite
des Wälzlagers 22 nach außen.
[0022] Ein in Fig. 2 gezeigtes mittleres Wälzlager 26 zur Lagerung der vertikalen Antriebswelle
21 im Bereich der oberen Antriebseinheit 7a ist am unteren Ende einer hohlzylindrischen
Bohrung der Nabe 25 angeordnet, während ein unteres Wälzlager 27 für die Antriebswelle
21 am oberen Ende einer hohlzylindrischen Bohrung 34 in der Tragfinne 16 angeordnet
ist.
[0023] Wie insbesondere Fig. 1 zeigt, weist der Unterwasserantrieb, also die untere Antriebseinheit
7b, ein unteres Antriebsgehäuse 17 auf, welches im Wesentlichen parallel zur Wasseroberfläche
ausgerichtet ist. Dieses Antriebsgehäuse 17 ist mit der Tragfinne 16 verbunden und
trägt zwei gegenläufige Propeller 18 und 18. Mit gestrichelten Linien ist auch die
vertikale Antriebswelle 21 dargestellt, die im Bereich des unteren Antriebsgehäuses
17 mit einem nur schematisch dargestellten unteren Winkelgetriebe 36 antriebswirksam
verbunden ist. Das untere Winkelgetriebe 36 treib eine ebenfalls gestrichelt gezeichnete
Antriebswelle 37 an, die über ein nicht dargestelltes Getriebe mit einer Stufe zur
Drehrichtungsumkehr die beiden gegenläufigen Propeller 18, 19 antreibt.
[0024] Nachdem der Schiffsantrieb 1 in seiner Gesamtstruktur erläutert wurde, wird nachfolgend
auf das System zur Versorgung und Ableitung von Schmieröl der oberen und der unteren
Antriebseinheit 7a, 7b eingegangen.
[0025] Der Schiffsantrieb 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 verfügt über
zwei Schmiermittelbehälter 13a und 13b mit jeweils einem schraubbaren Deckel 14a,
14b, welche ein Nachfüllen von frischem Schmieröl in die Schmiermittelbehälter 13a,
13b ermöglichen. Die Schmierölbehälter 13a, 13b sind mit ihrem jeweiligen Unterteil
in topfförmige Abschnitten von winkelförmigen Halterungen 35 verliersicher aufgenommen.
Diese aus einem Blech gefertigten Halterungen 35 sind mit ihren abgewinkelten Abschnitten
an jeweils einem der beiden Seitenholme 3 des Schiffsantriebs 1 befestigt, also nicht
direkt mit dem Getriebegehäuse 8 oder der Tragstruktur 31 verbunden.
[0026] Zur Versorgung der oberen und unteren Antriebseinheit 7a, 7b mit Schmieröl sind die
beiden Schmierölbehälter 13a, 13b jeweils über eine flexible Leitung 28a, 28b mit
dem jeweils nach oben ragenden freien Ende von Schmierölkanälen 38a, 38b in dem Getriebegehäuse
8 der oberen Antriebseinheit 7a schwingungsentkoppelt verbunden. Die flexiblen Leitung
28a, 28b können dabei als mit einem Drahtgeflecht armierte, flexible Kunststoffleitungen
oder aber als transparente, flexible Kunststoffleitungen ausgebildet sein.
[0027] In dem hier gewählten Ausführungsbeispiel sind in Verlängerung der Schmierölkanäle
38a, 38b im Getriebegehäuse 8 weitere Schmierölkanäle 29a, 29b in der Außenwand der
Tragstruktur 31 der oberen Antriebseinheit 7a ausgebildet, die nach einer kurzen vertikalen
Wegstrecke jeweils in Schmierölkanäle 30a, 30b münden, welche nach unten in Richtung
zur unteren Antriebseinheit 7b und radial nach innen führen. Von den gerade genannten
schrägen Schmierölkanälen 30a, 30b zweigt jeweils ein mittels einer Verschlussschraube
oder einem Stopfen verschließbarer Entlüftungskanal 32a, 32b ab, mittels denen bei
einem Schmieröl-Befüllvorgang Luft aus den ölführenden Räumen des Schiffsantriebs
1 nach außen in die Atmosphäre entweichen kann. Diese Entlüftungskanäle 32a, 32b können
auch dazu genutzt werden, um bei einem Ölwechsel verschlissenes Schmieröl mittels
eines Spülvorgangs aus dem Schiffsantrieb 1 heraus zu befördern.
[0028] Die unteren Enden der Schmierölkanäle 30a und 30b münden in eine radial äußere Ringnut
40, die in einer nabennahen Außenwand des Drehtellers 20 der unteren Antriebseinheit
7b ausgebildet ist, welche (40) eine Drehentkopplung des Schmierölsystems zwischen
den drehfesten Bauteilen 8, 31 der oberen Antriebseinheit 8a und den drehbaren bzw.
schwenkbaren Bauteilen 16, 17 ,18 ,19, 20 der unteren Antriebseinheit 7b ermöglicht.
Von der Ringnut 40 in dem Drehteller 20 gelangt das Schmieröl durch die Außenwand
des Drehtellers 20 in einen radial innen ausgebildeten Ölsammelraum 33, von dem aus
das Schmieröl im Wesentlichen vertikal nach unten in den Schmierölkanal 34 in der
Tragfinne 16 führt. Dort dient das Schmieröl zur Schmierung des unteren, dreireihigen
Zylinderrollentagers 27, welches im oberen Abschnitt der Tragfinne 16 die Abtriebswelle
21 lagert. Der Ölsammelraum 33 nimmt, wie die Richtungpfeile in Fig. 2 zeigen, auch
Schmieröl auf, weiches von dem oberen Wälzlager 22 und dem oberen Winkelgetriebe 4
nach unten abläuft.
[0029] Die übrigen Richtungspfeile im Bereich der Schmierölkanäle und der Entlüftungskanäle
veranschaulichen außerdem die Wege, welche das Schmieröl bzw. Luft bei einem Befüllvorgang
oder einem Entleerungsvorgang nehmen kann. Demnach gelangt das Schmieröl nach dem
Passieren des unteren, dreireihigen Zylinderrollenlagers 27 in dem Schmierölkanal
34 der Tragfinne 16 weiter vertikal nach unten in das untere Antriebsgehäuse 17 und
zu dem zweiten Winkelgetriebe 36. Von dort strömt das Schmieröl über weitere Lagerstellen
zur Lagerung der Abtriebswelle 37 zu dem nicht dargestellten Getriebe mit der Drehrichtungsumkehrstufe
und die Wälzlager der beiden gegenläufig drehbaren Propeller 18 und 19.
[0030] Die Schmierölführung ist bevorzugt derart ausgebildet, dass ein ständiger Umlauf
des Schmieröls im beschriebenen Schmierölsystem des Schiffsantriebes 1 stattfindet.
Hierzu ist eine Schmierölpumpe vorhanden, mittels der das Schmieröl auch zu dem oberen
Winkelgetriebe 4, zu dem oberen Wälzlager 22 sowie zu den Lagerstellen des Dreh- bzw.
Schwenkantriebs für die untere Antriebseinheit 7b förderbar ist. Diese Schmierölpumpe
ermöglicht auch den einfachen Austausch von altem gegen neues Schmieröl.
Bezugszeichen
[0031]
- 1
- Schiffsantrieb
- 2
- Basisstruktur
- 3
- Seitenholm
- 4
- Oberes Winkelgetriebe
- 5
- Schwingungsdämpfer
- 6
- Verbindungsstück
- 7a
- Obere Antriebseinheit
- 7b
- Untere Antriebseinheit
- 8
- Getriebegehäuse der oberen Antriebseinheit
- 9
- Lagergehäuse
- 10
- Deckel des Lagergehäuses
- 11
- Flansch
- 12
- Einganswelle
- 13a
- Schmierölbehälter
- 13b
- Schmierölbehälter
- 14a
- Deckel des Schmierölbehälters
- 14b
- Deckel des Schmierölbehälters
- 15a
- Elektromotor
- 15b
- Elektromotor
- 16
- Tragfinne
- 17
- Unteres Antriebsgehäuse
- 18
- Propeller
- 19
- Propeller
- 20
- Drehteller
- 21
- Antriebswelle
- 22
- Oberes Wälzlager
- 23
- Tellerrad
- 24
- Zahnrad
- 25
- Drehbare Nabe
- 26
- Mittleres Wälzlager
- 27
- Unteres Wälzlager
- 28a
- Flexible Leitung
- 28b
- Flexible Leitung
- 29a
- Schmierölkanal in der Tragstruktur 39
- 29b
- Schmierölkanal in der Tragstruktur 39
- 30a
- Schmierölkanal in der Tragstruktur 39
- 30b
- Schmierölkanal in der Tragstruktur 39
- 31
- Tragstruktur für die obere Antriebseinheit
- 32a
- Entlüftungskanal in der Tragstruktur 39
- 32b
- Entlüftungskanal in der Tragstruktur 39
- 33
- Ölsammelraum
- 34
- Schmierölkanal in der Tragfinne
- 35
- Halterung des Ölbehälters
- 36
- Unteres Winkelgetriebe
- 37
- Abtriebswelle
- 38a
- Schmierölkanal im Getriebegehäuse
- 38b
- Schmierölkanal im Getriebegehäuse
- 39
- Schiffsrumpf
- 40
- Ringnut am Drehteller 20
1. Schiffsantrieb (1) mit einer im Schiffsrumpf (39) angeordneten oberen Antriebseinheit
(7a) und einer außerhalb des Schiffsrumpfes angeordnete unteren Antriebseinheit (7b),
bei dem zumindest die untere Antriebseinheit (7b) gegenüber dem Schiffsrumpf (39)
verschwenkbar gelagert ist, bei dem eine Eingangswelle (12) der oberen Antriebseinheit
(7a) von einem Antriebsmotor antreibbar ist, bei dem wenigstens ein Propeller (18,
19) von einer in der unteren Antriebseinheit (7b) abgeordneten Abtriebswelle (37)
antreibbar ist, bei dem eine vertikal angeordnete Antriebswelle (21) über ein oberes
Winkelgetriebe (4) mit der Eingangswelle (12) der oberen Antriebseinheit (7a) sowie
über ein unteres Winkelgetriebe (4) mit der Antriebswelle (37) der unteren Antriebseinheit
(7b) antriebswirksam verbunden ist, und bei dem die obere und die untere Antriebseinheit
(7a, 7b) miteinander verbundene Schmierölkanäle aufweisen, wobei das Schmieröl in
die obere Antriebseinheit (7a) einfüllbar und durch diese wieder abführbar ist, wobei
zumindest ein Schmierölkanal (29a, 29b) der oberen Antriebseinheit (7a) über eine
flexible Leitung (28a, 28b) mit einem Schmierölbehälter (13a, 13b) verbunden ist,
der im Bereich der oberen Antriebseinheit (7a) angeordnet ist.
2. Schiffsantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Schmierölbehälter (13a, 13b) mit Abstand zu dem Getriebegehäuse
(8) des oberen Winkelgetriebes (4) angeordnet ist.
3. Schiffsantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Schmierölbehälter (13a, 13b) ein zumindest teilweise durchsichtiges
Gehäuse aufweist.
4. Schiffsantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der oberen Antriebseinheit (7a) zumindest ein verschließbarer Entlüftungskanal
(32a, 32b) ausgebildet ist.
5. Schiffsantrieb nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Leitung (28a, 28b) mit dem freien Ende eines Schmierölkanals (38a, 38b)
verbunden ist, der in der Wand des Getriebegehäuses (8) der oberen Antriebseinheit
(7a) ausgebildet ist.
6. Schiffsantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmierölkanal (38a, 38b) im Getriebegehäuse (8) mit einem Schmierölkanal (29a,
29b) in einer Wand einer Tragstruktur (31) der oberen Antriebseinheit (7a) verbunden
ist, und dass der Schmierölkanal (29a, 29b) in der Tragstruktur (31) in Richtung zur
vertikalen Antriebswelle (21) und zur unteren Antriebseinheit (7b) führt.
7. Schiffsantrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Tragstruktur (31) der oberen Antriebseinheit (7a) eine von zumindest
einem Elektromotor (15a, 15b) drehbare, hohlzylindrische Nabe (25) angeordnet ist,
die mit einer hohlen Tragfinne (16) der unteren Antriebseinheit (7b) fest verbunden
ist.
8. Schiffsantrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale Antriebswelle (21) in der Nabe (25) sowie in der Tragfinne (16) koaxial
aufgenommen und gelagert (26, 27) ist.
9. Schiffsantrieb nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im nabennahen Bereich der gegenüber dem Schiffsrumpf (39) drehbaren Tragfinne (16)
ein Ölsammelraum (33) ausgebildet ist, der über eine Drehentkopplung mit zumindest
einen ortsfesten Schmierölkanal (30a, 30b) in der Wand der Tragstruktur (31) der oberen
Antriebseinheit (7a) strömungstechnisch verbunden ist.
10. Schiffsantrieb nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehentkopplung durch eine Ringnut (40) realisiert ist, die an der Außenwand
eines mit der Tragfinne (16) verbundenen Drehtellers (20) ausgebildet ist, wobei die
Ringnut (40) nach außen abgedichtet ist und sowohl mit dem Schmierölkanal (30a, 30b)
in der Wand der Tragstruktur (31) der oberen Antriebseinheit (7a) als auch mit dem
Ölsammelraum (33) im oberen Bereich der dreh- bzw. schwenkbaren Tragfinne (16) bzw.
des Drehtellers (20) der unteren Antriebseinheit (7b) strömungstechnisch verbunden
ist.
11. Schiffsantrieb nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Entlüftungskanal (32a, 32b) in der Wand der Tragstruktur (31) ausgebildet ist.
1. Ship drive (1) having an upper drive unit (7a), which is arranged in the ship's hull
(39), and having a lower drive unit (7b), which is arranged outside the ship's hull,
in which ship drive at least the lower drive unit (7b) is mounted so as to be pivotable
relative to the ship's hull (39), in which ship drive an input shaft (12) of the upper
drive unit (7a) can be driven by a drive motor, in which ship drive at least one propeller
(18, 19) can be driven by an output shaft (37) arranged in the lower drive unit (7b),
in which ship drive a vertically arranged drive shaft (21) is connected operatively
in terms of drive to the input shaft (12) of the upper drive unit (7a) by way of an
upper angular gearing (4) and to the output shaft (37) of the lower drive unit (7b)
by way of a lower angular gearing (4), and in which ship drive the upper and the lower
drive unit (7a, 7b) have interconnected lubricating oil ducts, wherein the lubricating
oil can be introduced into the upper drive unit (7a) and can be discharged again through
the same, wherein at least one lubricating oil duct (29a, 29b) of the upper drive
unit (7a) is connected via a flexible line (28a, 28b) to a lubricating oil tank (13a,
13b) which is arranged in the region of the upper drive unit (7a).
2. Ship drive according to Claim 1, characterized in that the at least one lubricating oil tank (13a, 13b) is arranged with a spacing to the
gearing housing (8) of the upper angular gearing (4).
3. Ship drive according to Claim 1 or 2, characterized in that the at least one lubricating oil tank (13a, 13b) has an at least partially transparent
housing.
4. Ship drive according to Claim 3, characterized in that at least one closable ventilation duct (32a, 32b) is formed in the upper drive unit
(7a).
5. Ship drive according to one of the preceding claims, characterized in that the flexible line (28a, 28b) is connected to the free end of a lubricating oil duct
(38a, 38b) which is formed in the wall of the gearing housing (8) of the upper drive
unit (7a).
6. Ship drive according to Claim 5, characterized in that the lubricating oil duct (38a, 38b) in the gearing housing (8) is connected to a
lubricating oil duct (29a, 29b) in a wall of a supporting structure (31) of the upper
drive unit (7a), and in that the lubricating oil duct (29a, 29b) in the supporting structure (31) leads in the
direction towards the vertical drive shaft (21) and towards the lower drive unit (7b).
7. Ship drive according to Claim 6, characterized in that, within the supporting structure (31) of the upper drive unit (7a), there is arranged
a hollow cylindrical hub (25) which can be rotated by at least one electric motor
(15a, 15b) and which is fixedly connected to a hollow supporting fin (16) of the lower
drive unit (7b).
8. Ship drive according to Claim 7, characterized in that the vertical drive shaft (21) is received and mounted (26, 27) coaxially in the hub
(25) and in the supporting fin (16).
9. Ship drive according to one of the preceding claims, characterized in that an oil collecting chamber (33) is formed in that region of the supporting fin (16) which is close to the hub, said supporting fin
being rotatable relative to the ship's hull (39), which oil collecting chamber is
connected in terms of flow by way of a rotary decoupling means to at least one positionally
fixed lubricating oil duct (30a, 30b) in the wall of the supporting structure (31)
of the upper drive unit (7a).
10. Ship drive according to Claim 9, characterized in that the rotary decoupling means is realized by a ring-shaped groove (40) which is formed
on the outer wall of a rotary disc (20) which is connected to the supporting fin (16),
wherein the ring-shaped groove (40) is sealed off to the outside and is connected
in terms of flow both to the lubricating oil duct (30a, 30b) in the wall of the supporting
structure (31) of the upper drive unit (7a) and to the oil collecting chamber (33)
in the upper region of the rotatable or pivotable supporting fin (16) or of the rotary
disc (20) of the lower drive unit (7b).
11. Ship drive according to one of the preceding claims, characterized in that the ventilation duct (32a, 32b) is formed in the wall of the supporting structure
(31).
1. Entraînement de bateau (1) avec une unité d'entraînement supérieure (7a) disposée
dans la coque (39) et une unité d'entraînement inférieure (7b) disposée à l'extérieur
de la coque, dans lequel au moins l'unité d'entraînement inférieure (7b) est montée
de façon pivotante par rapport à la coque (39), dans lequel un arbre d'entrée (12)
de l'unité d'entraînement supérieure (7a) peut être entraîné par un moteur d'entraînement,
dans lequel au moins une hélice (18, 19) peut être entraînée par un arbre de sortie
(37) disposé dans l'unité d'entraînement inférieure (7b), dans lequel un arbre d'entraînement
disposé verticalement (21) est relié en liaison d'entraînement actif par un engrenage
conique supérieur (4) à l'arbre d'entrée (12) de l'unité d'entraînement supérieure
(7a) ainsi que par un engrenage conique inférieur (4) à l'arbre de sortie (37) de
l'unité d'entraînement inférieure (7b), et dans lequel l'unité d'entraînement supérieure
(7a) et l'unité d'entraînement inférieure (7b) présentent des canaux d'huile de lubrification
raccordés les uns aux autres, dans lequel l'huile de lubrification peut être introduite
dans l'unité d'entraînement supérieure (7a) et de nouveau évacuée par ceux-ci, dans
lequel au moins un canal d'huile de lubrification (29a, 29b) de l'unité d'entraînement
supérieure (7a) est raccordé par une conduite flexible (28a, 28b) à un réservoir d'huile
de lubrification (13a, 13b), qui est disposé dans la région de l'unité d'entraînement
supérieure (7a).
2. Entraînement de bateau selon la revendication 1, caractérisé en ce que ledit au moins un réservoir d'huile de lubrification (13a, 13b) est disposé à distance
du carter de protection des engrenages (8) de l'engrenage conique supérieur (4).
3. Entraînement de bateau selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que ledit au moins un réservoir d'huile de lubrification (13a, 13b) présente un carter
au moins partiellement transparent.
4. Entraînement de bateau selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'au moins un canal d'aération avec fermeture (32a, 32b) est formé dans l'unité d'entraînement
supérieure (7a).
5. Entraînement de bateau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la conduite flexible (28a, 28b) est raccordée à l'extrémité libre d'un canal d'huile
de lubrification (38a, 38b), qui est agencé dans la paroi du carter de protection
des engrenages (8) de l'unité d'entraînement supérieure (7a).
6. Entraînement de bateau selon la revendication 5, caractérisé en ce que le canal d'huile de lubrification (38a, 38b) dans le carter de protection des engrenages
(8) est raccordé à un canal d'huile de lubrification (29a, 29b) dans une paroi d'une
structure portante (31) de l'unité d'entraînement supérieure (7a), et en ce que le canal d'huile de lubrification (29a, 29b) dans la structure portante (31) conduit
en direction de l'arbre d'entraînement vertical (21) et de l'unité d'entraînement
inférieure (7b).
7. Entraînement de bateau selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'un moyeu cylindrique creux (25) pouvant tourner au moyen d'au moins un moteur électrique
(15a, 15b) est disposé à l'intérieur de la structure portante (31) de l'unité d'entraînement
supérieure (7a) et est fixé à une ailette portante creuse (16) de l'unité d'entraînement
inférieure (7b).
8. Entraînement de bateau selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'arbre d'entraînement vertical (21) est logé et supporté (26, 27) coaxialement dans
le moyeu (25) ainsi que dans l'ailette portante (16).
9. Entraînement de bateau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une chambre de collecte d'huile (33) est formée dans la région proche du moyeu de
l'ailette portante (16) pouvant pivoter par rapport à la coque (39), cette chambre
étant raccordée en écoulement par un découplage rotatif à au moins un canal d'huile
de lubrification immobile (30a, 30b) dans la paroi de la structure portante (31) de
l'unité d'entraînement supérieure (7a).
10. Entraînement de bateau selon la revendication 9, caractérisé en ce que le découplage rotatif est réalisé par une rainure annulaire (40), qui est formée
sur la paroi extérieure d'un plateau rotatif (20) relié à l'ailette portante (16),
dans lequel la rainure annulaire (40) est étanche vers l'extérieur et est raccordée
en écoulement aussi bien au canal d'huile de lubrification (30a, 30b) dans la paroi
de la structure portante (31) de l'unité d'entraînement supérieure (7a) qu'à la chambre
de collecte d'huile (33) dans la région supérieure de l'ailette portante tournante
ou pivotante (16) ou du plateau rotatif (20) de l'unité d'entraînement inférieure
(7b).
11. Entraînement de bateau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le canal d'aération (32a, 32b) est agencé dans la paroi de la structure portante
(31).


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