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(11) |
EP 2 398 701 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.03.2018 Patentblatt 2018/13 |
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Anmeldetag: 11.02.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/051697 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/094611 (26.08.2010 Gazette 2010/34) |
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DICHTUNGSANORDNUNG FÜR EINEN SCHWENKBAREN BOOTSANTRIEB
SEALING ARRANGEMENT FOR A PIVOTABLE BOAT DRIVE
DISPOSITIF D'ÉTANCHÉITÉ POUR UN ENTRAÎNEMENT DE BATEAU PIVOTANT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
18.02.2009 DE 102009000994
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.12.2011 Patentblatt 2011/52 |
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Patentinhaber: ZF Friedrichshafen AG |
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88046 Friedrichshafen (DE) |
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Erfinder: |
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- GALLATO, Fernando
I-35010 Padova (IT)
- BERTOLO, Adone
I-35010 S. Giorgio delle Pertiche, Padova (IT)
- TOGNON, Andrea
I-35100 Padova (IT)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 1 569 661 US-B1- 7 387 556
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JP-A- 2008 001 208
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung für einen schwenkbaren Bootsantrieb
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Bekannte Innenbord-Bootsantriebe weisen eine unter Wasser angeordnete Steuer- und
Vortriebseinheit auf, welche um eine Hochachse schwenkbar ist. Der Vortrieb wird durch
eine oder zwei Schrauben erzeugt, deren Drehachse mittels der Steuereinheit schwenkbar
ist. Durch die Verschwenkbarkeit des Vortriebsvektors wird eine Steuerwirkung für
das Boot erreicht. Die Vortriebs- und Steuereinheit weist eine senkrecht angeordnete
Säule auf, welche die Antriebswelle für den Propeller aufnimmt und durch eine in den
Bootsrumpf eingesetzte Bodenplatte, auch Zwischenstück genannt, hindurchgeführt ist.
Bei bekannten Bootsantrieben ist die schwenkbare Steuer- und Vortriebseinheit gegenüber
der Rumpföffnung durch elastische Ringe abgestützt und abgedichtet, d. h. gleichzeitig
werden aus dem Propellerschub resultierende Reaktionskräfte direkt in den Rumpf übertragen.
Nachteilig bei der bekannten Dichtungsanordnung ist, dass die elastischen Ringe relativ
große Kräfte aufnehmen und daher eine relativ hohe Elastizität aufweisen müssen, was
für eine gute Dichtwirkung weniger vorteilhaft ist. Darüber hinaus unterliegt eine
derartige Dichtung einem erhöhten Verschleiß infolge von Relativbewegungen zwischen
der Dichtung und dem abzudichtenden Bauteil.
[0003] Durch die
WO 2005/005249 A1 wurde ein ähnlicher schwenkbarer Bootsantrieb mit einer ziehenden Doppelschraube
bekannt. Diese Schrift offenbart eine Dichtungsanordnung für einen schwenkbaren Bootsantrieb,
wobei der Bootsantrieb eine schwenkbare Steuereinrichtung umfasst, wobei die Steuereinrichtung
gegenüber einem rumpfseitig abgestützten Lager schwenkbar um eine Hochachse gelagert
und in beiden axialen Richtungen fixiert ist. Die Dichtungsanordnung ist dabei zwischen
dem rumpfseitig abgestützten Lager und einem in einer Rumpföffnung eines Bootsrumpfs
angeordneten Schaft angeordnet. Das rumpfseitig abgestützte Lager bildet mit dem Schaft
einen Ringspalt.
[0004] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Dichtungsanordnung der eingangs genannten
Art mit einer verbesserter Dichtwirkung und einer ständigen Funktionskontrolle der
Dichtwirkung zu schaffen, insbesondere bei schwingungsbedingten Vertikalbewegungen
des Bootsantriebes..
[0005] Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Vorteilhaft Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0006] Erfindungsgemäß durchsetzt der Bootsantrieb die Rumpföffnung mit einem Ringspalt,
welcher von mindestens zwei flexiblen Dichtelementen überbrückt wird, sodass eine
den Bootsantrieb umfangsseitig umgebende, geschlossene Ringkammer gebildet wird. Durch
die abgedichtete Ringkammer wird erreicht, dass der Bootsantrieb Relativbewegungen
gegenüber dem Bootsrumpf ausführen kann, insbesondere in vertikaler Richtung. Dies
ist besonders vorteilhaft für einen Bootsantrieb, der gegenüber dem Bootsrumpf elastisch
aufgehängt ist und daher Schwingungen, insbesondere in vertikaler Richtung ausführt.
[0007] Die erfindungsgemäße Dichtungsanordnung umfasst ferner eine erste Klemmvorrichtung
auf dem Umfang des Bootsantriebes und eine zweite Klemmvorrichtung am Umfangsbereich
der Rumpföffnung. Damit können die Dichtelemente mit ihren peripheren Wulsten beiderseits
eingespannt werden, sodass sich eine leckfreie Abdichtung ergibt. Damit ist auch das
Volumen der Ringkammer zur Aufnahme der Kontrollflüssigkeit definiert.
[0008] Erfindungsgemäß ist die Rumpföffnung in einem Rumpfzwischenstück, im folgenden auch
kurz Zwischenstück genannt, angeordnet, welches in den Bootsrumpf einsetzbar ist.
Daraus ergibt sich der Vorteil, dass die Ringkammer, die flexiblen Dichtelemente und
die Klemmvorrichtungen mit dem Zwischenstück als Baueinheit vormontiert werden können,
welche dann in die eigentliche Rumpföffnung eingesetzt wird.
[0009] Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass die Ringkammer mit einer Kontrollflüssigkeit
gefüllt ist und mit einem Kontrollbehälter kommuniziert. Damit wird der Vorteil einer
ständigen Kontrolle der Dichtwirkung erreicht. Bevorzugt weist der Kontrollbehälter
eine Flüssigkeitsstandanzeige auf, durch welche der Flüssigkeitsstand laufend kontrolliert
werden kann. Sinkt beispielsweise der Stand der Kontrollflüssigkeit im Kontrollbehälter
ab, läuft Kontrollflüssigkeit aus der Ringkammer aus, d. h. das innere (dem Bootsinneren
zugewandte) Dichtelement ist undicht, sodass die Kontrollflüssigkeit in das Bootsinnere
ausströmt. Andererseits kann der Stand der Kontrollflüssigkeit im Kontrollbehälter
ansteigen - in diesem Falle dringt Seewasser in die Ringkammer ein, d. h. das äußere,
seewasserseitige Dichtelement ist undicht, während das innere Dichtelement noch intakt
ist. Schließlich ist der Fall möglich, dass beide, das innere und das äußere Dichtelement
undicht werden, auch dann ergibt sich eine Änderung des Kontrollpegels, d. h. eine
Warnung für einen Wassereinbruch.
[0010] Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kontrollbehälter im Inneren des Bootsrumpfes
angeordnet und über eine flexible Leitung mit der Ringkammer verbunden. Damit ist
die Möglichkeit gegeben, dass der Kontrollbehälter an beliebiger Stelle im Boot angeordnet
und der Flüssigkeitsstand im Kontrollbehälter bequem abgelesen werden kann.
[0011] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die mindestens zwei Dichtelemente
als Balg- oder Faltenbalgdichtungen ausgebildet, die vorzugsweise an ihrem inneren
und äußeren Umfang wulstförmige Verdickungen aufweisen. Damit ergibt sich der Vorteil,
dass die Dichtungen beiderseits fest eingespannt werden können und andererseits Relativbewegungen
in senkrechter Richtung zulassen.
[0012] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann das Rumpfzwischenstück als Crashteil
ausgebildet werden, und zwar vorzugsweise in Sandwichbauweise. Da das Zwischenstück
- aufgrund der flexiblen Dichtelemente - keine Reaktionskräfte aus dem Schraubenschub
aufnimmt, kann es leicht und verformbar ausgebildet werden. Als Crashteil dient es
der Erhöhung der Sicherheit des Bootsrumpfes.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
Folgenden näher beschrieben, wobei sich aus der Beschreibung und/oder der Zeichnung
weitere Merkmale und/oder Vorteile ergeben können. Es zeigen
- Fig. 1a, 1b
- eine erfindungsgemäße Dichtungsanordnung, befestigt an einem Rumpfzwischenstück und
- Fig. 2
- einen Teilschnitt durch einen Bootsantrieb in Verbindung mit der Dichtungsanordnung
gemäß Fig. 1a.
[0014] Fig. 1a zeigt eine erfindungsgemäße Dichtungsanordnung 1 in einem Querschnitt, während
Fig.
1b die Dichtungsanordnung 1 in einer Ansicht von oben, eingebaut in ein Rumpfzwischenstück
2, im Folgenden auch kurz Zwischenstück 2 genannt, zeigt. Das Zwischenstück 2 ist
in eine nicht dargestellte Öffnung, welche dem ovalen Umfang des Zwischenstückes 2
entspricht, eines nicht dargestellten Bootsrumpfes eingesetzt und mit diesem fest
und dicht verbunden. In einer zeitgleich eingereichten Patentanmeldung der Anmelderin
(internes Aktenzeichen der Anmelderin: 002087) ist ein derartiges Zwischenstück, welches
eine Sandwichstruktur aufweist, ausführlich beschrieben. Die Dichtungsanordnung 1
umfasst eine erste (innere) Klemmvorrichtung 3, eine zweite (äußere) Klemmvorrichtung
4 sowie zwei flexible, als Balgdichtungen 5, 6 ausgebildete Dichtelemente, welche
jeweils auf ihrem Innen- und Außenumfang Ringwulste 5a, 5b, 6a, 6b aufweisen. Die
Balgdichtungen 5, 6, welche mit ihren Ringwulsten 5a, 5b, 6a, 6b in die Klemmvorrichtungen
3, 4 eingespannt sind, bilden eine geschlossene Ringkammer 7. Die zweite (äußere)
Klemmvorrichtung 4 ist mit dem Zwischenstück 2 fest verbunden und bildet mit diesem
eine vormontierte Baueinheit, welche in den nicht dargestellten Bootsrumpf eingesetzt
wird. Das Zwischenstück 2 ist nur unvollständig, d. h. im Wesentlichen nur mit einer
oberen Stahlplatte 2a dargestellt. Das in der Zeichnung oben angeordnete Dichtelement
5 ist dem Innenraum des Bootsrumpfes zugewandt; das in der Zeichnung unten angeordnete
Dichtelement 6 ist auf der Seewasserseite angeordnet. Die Ringkammer 7 ist - wie im
Folgenden beschrieben wird - mit einer Kontrollflüssigkeit gefüllt, welche der Funktionskontrolle
der Dichtwirkung der beiden Dichtelemente 5, 6 dient.
[0015] Fig. 2 zeigt die Dichtungsanordnung 1 in Verbindung mit einem teilweise dargestellten Bootsantrieb
8 und dem Zwischenstück 2, welches hier mit der inneren Stahlplatte 2a und einer äußeren
(seewasserseitigen) Stahlplatte 2b dargestellt ist. Der Bootsantrieb 8 umfasst eine
schwenkbare, über ein nicht näher erläutertes Getriebe antreibbare Steuereinrichtung
9, welche ein Gehäuse 9a zur Aufnahme einer Antriebswelle 10 für einen nicht dargestellten
Propeller (auch Schraube genannt) aufweist. Die Steuereinrichtung 9 ist gegenüber
einem rumpfseitig abgestützten Lager 11 schwenkbar um die Hochachse z gelagert und
in beiden axialen Richtungen fixiert. Am Lager 11 ist die innere Klemmvorrichtung
3 befestigt, während die äußere Klemmvorrichtung 4 mit dem Zwischenstück 2 verbunden
ist. Der gesamte Bootsantrieb 8, umfassend die Steuereinrichtung 9 sowie das Lager
11, ist gegenüber dem Bootsrumpf elastisch aufgehängt, wobei die Reaktionskräfte aus
dem Propellerschub und dem Gewicht des Bootsantriebes 8 direkt in den Rumpf eingeleitet
werden. Das Zwischenstück 2 ist somit gegenüber diesen Kräften isoliert und lastfrei.
Aufgrund der elastischen Aufhängung führt der Bootsantrieb 8, insbesondere in senkrechter
Richtung (z-Richtung) Schwingungen aus, d. h. es findet eine Relativbewegung zwischen
der inneren Klemmvorrichtung 3 und der äußeren Klemmvorrichtung 4 statt, welche durch
die flexiblen Dichtelemente 5, 6 zugelassen wird.
[0016] Die Ringkammer 7, welche mit einer Kontrollflüssigkeit gefüllt ist, kommuniziert
mit einem Kontrollbehälter 11, welcher eine nicht dargestellte Flüssigkeitsstandanzeige
aufweist. In der äußeren Klemmvorrichtung 4 sind eine Quer- und eine Längsbohrung
12a, 12b angeordnet, über welche die Ringkammer 7 an eine nicht dargestellte flexible
Verbindungsleitung zum Kontrollbehälter 11 angeschlossen werden kann. Mit diesem System
ist eine Funktionskontrolle der Dichtelemente 5, 6 möglich. Bei einer Veränderung
des Flüssigkeitsstandes im Kontrollbehälter 11 liegt in der Regel eine Funktionsstörung
der Dichtung vor. Steigt der Flüssigkeitspegel im Kontrollbehälter, ist das seewasserseitige
Dichtelement 6 defekt, Seewasser strömt in die Ringkammer 7 und von dort in den Kontrollbehälter
11. Fällt der Flüssigkeitspegel im Kontrollbehälter 11, ist das innere Dichtelement
5 defekt, und die Kontrollflüssigkeit tritt aus der Ringkammer 7 in das Bootsinnere
aus. Bei sinkendem Flüssigkeitspegel im Kontrollbehälter 11 kann ferner der Fall vorliegen,
dass beide Dichtelemente 5, 6 undicht sind und somit Seewasser in den Bootsinnenraum
strömt. Somit ist durch die mit dem Kontrollbehälter 11 über die Kontrollflüssigkeit
kommunizierende Ringkammer 7 eine wirksame und ständige Kontrolle darüber gegeben,
ob die Dichtung intakt ist oder ob eine Störung in Form einer Undichtigkeit vorliegt.
[0017] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist lediglich eine Ringkammer 7 dargestellt,
welche von zwei Dichtelementen 5, 6 eingeschlossen wird. Möglich und im Rahmen der
Erfindung liegend ist es auch, dass mehrere durch Dichtelemente abgeteilte, hintereinander
angeordnete Ringkammern vorgesehen sind. Damit würde sich eine höhere Sicherheit gegen
Undichtwerden ergeben.
Bezugszeichen
[0018]
- 1
- Dichtungsanordnung
- 2
- Rumpfzwischenstück
- 2a
- Stahlplatte
- 2b
- Stahlplatte
- 3
- erste (innere) Klemmvorrichtung
- 4
- zweite (äußere) Klemmvorrichtung
- 5
- Balgdichtung
- 5a
- Ringwulst
- 5b
- Ringwulst
- 6
- Balgdichtung
- 6a
- Ringwulst
- 6b
- Ringwulst
- 7
- Ringkammer
- 8
- Bootsantrieb
- 9
- Steuereinrichtung
- 9a
- Gehäuse
- 10
- Abtriebswelle
- 11
- Kontrollbehälter
- 12a
- Querbohrung
- 12b
- Längsbohrung
- z
- Hochachse
1. Dichtungsanordnung (1) in einem Zwischenstück (2), für einen schwenkbaren Bootsantrieb
(8), wobei der Bootsantrieb (8) eine schwenkbare Steuereinrichtung (9) umfasst, wobei
die schwenkbare Steuereinrichtung (9) gegenüber einem rumpfseitig abgestützten Lager
(11) schwenkbar um eine Hochachse (z) gelagert und in beiden axialen Richtungen fixiert
ist, wobei die Dichtungsordnung (1) zwischen dem rumpfseitig abgestützten Lager (11)
und dem in eine Rumpföffnung eines Bootsrumpfs einsetzbaren Zwischenstück (2) angeordnet
ist, und wobei das rumpfseitig abgestützte Lager (11) mit dem Zwischenstück (2) einen
Ringspalt bildet, dadurch gekennzeichnet,
dass die Dichtungsanordnung (1) eine erste innere Klemmvorrichtung (3), eine zweite äußere
Klemmvorrichtung (4) sowie zwei flexible Dichtelemente (5, 6) umfasst, welche jeweils
auf ihrem Innen- und Außenumfang in die Klemmvorrichtungen (3, 4) eingespannt sind,
dass die erste innere Klemmvorrichtung (3) am Lager (11) befestigbar ist, während die
äußere Klemmvorrichtung (4) mit dem Zwischenstück (2) verbunden ist,
dass der Ringspalt durch die Dichtungsordnung (1) überbrückt wird und dass die mindestens
zwei Dichtelemente (5, 6) mindestens eine Ringkammer (7) zwischen sich einschließen.
2. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Ringkammer (7) mit einer Kontrollflüssigkeit gefüllt ist und
mit einem Kontrollbehälter (11) kommuniziert.
3. Dichtungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Ringkammer (7) über eine flexible Flüssigkeitsleitung mit dem
Kontrollbehälter (11) verbunden ist.
4. Dichtungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontrollbehälter (11) eine Flüssigkeitsstandanzeige aufweist
5. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Dichtelemente als Balgdichtungen (5, 6), vorzugsweise mit inneren
und äußeren Ringwulsten (5a, 5b, 6a, 6b) ausgebildet sind.
6. Dichtungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Balgdichtungen (5, 6) mit ihren Ringwulsten (5a, 5b, 6a, 6b) in die Klemmvorrichtungen
(3, 4) eingespannt sind.
7. Dichtungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Dichtelemente (5, 6) Relativbewegungen zwischen der ersten und
der zweiten Klemmvorrichtung (3, 4) in senkrechter und/oder horizontaler Richtung
zulassen.
1. Seal arrangement (1) in an intermediate piece (2), for a pivotable boat drive (8),
the boat drive (8) comprising a pivotable control device (9), the pivotable control
device (9) being mounted such that it can be pivoted about a vertical axis (z) with
respect to a bearing (11) which is supported on the hull side, and being fixed in
both axial directions, the seal arrangement (1) being arranged between the bearing
(11) which is supported on the hull side and the intermediate piece (2) which can
be inserted into a hull opening of a boat hull, and the bearing (11) which is supported
on the hull side forming an annular gap with the intermediate piece (2), characterized in that the seal arrangement (1) comprises a first inner clamping apparatus (3), a second
outer clamping apparatus (4) and two flexible sealing elements (5, 6) which are clamped
into the clamping apparatuses (3, 4) in each case on the inner and outer circumference,
in that the first inner clamping apparatus (3) can be fastened to the bearing (11), whereas
the outer clamping apparatus (4) is connected to the intermediate piece (2), in that the annular gap is bridged by the seal arrangement (1), and in that the at least two sealing elements (5, 6) enclose at least one annular chamber (7)
between them.
2. Seal arrangement according to Claim 1, characterized in that the at least one annular chamber (7) is filled with a control liquid and communicates
with a control container (11).
3. Seal arrangement according to Claim 2, characterized in that the at least one annular chamber (7) is connected via a flexible liquid line to the
control container (11).
4. Seal arrangement according to Claim 2 or 3, characterized in that the control container (11) has a liquid level indicator.
5. Seal arrangement according to Claim 1, 2, 3 or 4, characterized in that the at least two sealing elements are configured as bellows seals (5, 6) preferably
with inner and outer annular beads (5a, 5b, 6a, 6b).
6. Seal arrangement according to Claim 5, characterized in that the bellows seals (5, 6) are clamped with their annular beads (5a, 5b, 6a, 6b) into
the clamping apparatuses (3, 4).
7. Seal arrangement according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the at least two sealing elements (5, 6) permit relative movements between the first
and the second clamping apparatus (3, 4) in the perpendicular and/or horizontal direction.
1. Dispositif d'étanchéité (1) dans une pièce intermédiaire (2) pour un entraînement
de bateau pivotant (8), dans lequel l'entraînement de bateau (8) comprend un système
de commande pivotant (9), dans lequel le système de commande pivotant (9) est monté
de façon pivotante autour d'un axe vertical (z) par rapport à un palier (11) supporté
sur la coque et est fixé dans les deux directions axiales, dans lequel le dispositif
d'étanchéité (1) est disposé entre le palier supporté sur la coque (11) et la pièce
intermédiaire (2) insérable dans une ouverture de coque d'une coque de bateau, et
dans lequel le palier supporté sur la coque (11) forme avec la pièce intermédiaire
(2) une fente annulaire, caractérisé en ce que
le dispositif d'étanchéité (1) comprend un premier dispositif de serrage interne (3),
un second dispositif de serrage externe (4) ainsi que deux éléments d'étanchéité flexibles
(5, 6), qui sont respectivement serrés dans les dispositifs de serrage (3, 4) sur
leur pourtour intérieur et extérieur,
le premier dispositif de serrage interne (3) peut être fixé au palier (11), tandis
que le dispositif de serrage externe (4) est assemblé à la pièce intermédiaire (2),
la fente annulaire est occupée par le dispositif d'étanchéité (1) et en ce que lesdits au moins deux éléments d'étanchéité (5, 6) enferment entre eux au moins une
chambre annulaire (7).
2. Dispositif d'étanchéité selon la revendication 1, caractérisé en ce que ladite au moins une chambre annulaire (7) est remplie avec un liquide de contrôle
et communique avec un récipient de contrôle (11).
3. Dispositif d'étanchéité selon la revendication 2, caractérisé en ce que ladite au moins une chambre annulaire (7) est reliée au récipient de contrôle (11)
au moyen d'une conduite de liquide flexible.
4. Dispositif d'étanchéité selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le récipient de contrôle (11) présente un indicateur de niveau de liquide.
5. Dispositif d'étanchéité selon la revendication 1, 2, 3 ou 4, caractérisé en ce que lesdits au moins deux éléments d'étanchéité sont réalisés sous forme de joints à
soufflet (5, 6), de préférence avec des bourrelets annulaires intérieurs et extérieurs
(5a, 5b, 6a, 6b).
6. Dispositif d'étanchéité selon la revendication 5, caractérisé en ce que les joints à soufflet (5, 6) sont serrés avec leurs bourrelets annulaires (5a, 5b,
6a, 6b) dans les dispositifs de serrage (3, 4).
7. Dispositif d'étanchéité selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que lesdits au moins deux éléments d'étanchéité (5, 6) permettent des mouvements relatifs
entre le premier et le second dispositifs de serrage (3, 4) en direction verticale
et/ou horizontale.


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