| (19) |
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(11) |
EP 2 398 945 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.01.2015 Patentblatt 2015/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.02.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/001032 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/094488 (26.08.2010 Gazette 2010/34) |
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VERFAHREN ZUR PARALLELEN HERSTELLUNG MEHRERER FASERSTREIFEN UND VORRICHTUNG ZUR DURCHFÜHRUNG
DIESES VERFAHRENS
METHOD FOR PRODUCING MULTIPLE FIBER STRIPS IN PARALLEL AND APPARATUS FOR EXECUTING
SAID METHOD
PROCÉDÉ DE FABRICATION EN PARALLÈLE DE PLUSIEURS BANDES DE FIBRES ET DISPOSITIF DESTINÉ
À METTRE EN OEUVRE CE PROCÉDÉ
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
23.02.2009 DE 102009010208
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.12.2011 Patentblatt 2011/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Solvay Acetow GmbH |
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79108 Freiburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KRUMREY, Thomas
79331 Teningen (DE)
- RUF, Dieter
79183 Waldkirch (DE)
- MOSER, Martin
79215 Elzach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Mross, Stefan P.M. |
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Solvay S.A.
Departement Propriété Industrielle
310, rue de Ransbeek 1120 Bruxelles 1120 Bruxelles (BE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 629 722 DE-A1-102007 022 112
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DE-A1- 2 504 534
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur parallelen Herstellung mehrerer Faserstreifen,
insbesondere mehrerer Filtertowstreifen, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie
eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
11.
[0002] Die Druckschrift
DE 25 04 534 A1 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von Convertor-Kabel (Convertor Band), bei
welchem mit mehreren Bändern gleichzeitig durch eine Kräuselmaschine gefahren wird.
[0003] Die Druckschrift
DE 10 2007 022112 A1 betrifft eine Vorrichtung zum Kräuseln eines synthetischen Fadens. Hierzu wird der
Faden mittels eines Texturiermittels zu einem Fadenstopfen aufgestaucht, einem Stopfenspeicher
zur thermischen Behandlung zugeführt und einem Abzugsmittel zu einem gekräuselten
Faden aufgelöst. Der Stopfenspeicher wird hierbei durch eine drehbar gelagerte Behandlungstrommel
mit einem gasdurchlässigen Führungsmantel gebildet, an dessen Umfang der Fadenstopfen
mit mehreren Umschlingungen geführt und mit einem gasförmigen Fluid durchströmt ist.
Um bei mehrfacher Umschlingung des Fadenstopfens keine gegenseitige Beeinträchtigungen
der Umschlingungen an der Fadentrommel zu erhalten, weist der Führungsmantel der Behandlungstrommel
zur Führung des Fadenstopfens zumindest zwei radial umlaufende Führungsbahnen und
eine zwischen den Führungsbahnen ausgebildete Trennbahn auf, wobei der Führungsmantel
im Bereich der Trennbahn gasundurchlässig ist und wobei die Trennbahn vom Fadenstopfen
gekreuzt wird.
[0004] Die Druckschrift
EP 0 629 722 A1 beschreibt einen derartigen Filtertowstreifen aus vernetzten Filamenten oder Fasern,
wie er etwa aus Celluloseacetat gefertigt bei der Herstellung von Zigarettenfiltern
eingesetzt wird.
[0005] Ein Filtertow aus Celluloseacetat besteht typischerweise aus mehr als 1.000 Filamenten,
die mit feinen Spritzdüsen aus im Wesentlichen in Aceton gelösten Acetatflocken gebildet
werden und zunächst als ungekräuselte Faserstreifen mit jeweils in Längsrichtung ausgerichteten
Filamenten vorliegen. Ihre für die Verwendung in Zigarettenfiltern erforderliche mechanische
Stabilität sowie den notwendigen Zugwiderstand erhalten diese Faserstreifen erst durch
eine Kräuselbehandlung, bei der die linear angeordneten Filamente zickzackförmig in
einem sogenannten Stauchkanal zu gekräuselten Faserstreifen mit im Wesentlichen konstanter
und symmetrischer Kräuselcharakteristik über den gesamten Faserstreifenquerschnitt
verformt werden; typische Parameter zur Beschreibung der Kräuselcharakteristik sind
der Kräuselindex (Anzahl von Kräuselungen pro Länge Filtertow) und der Vernetzungsgrad
(Anzahl der Verhakungen zwischen gekräuselten benachbarten Filamenten pro Länge Filtertow).
Die so erhaltenen gekräuselten Filtertowstreifen oder Filterstränge haben einen konstanten
Gesamttiter (Gewicht pro Meter ungekräuselte Filtertowlänge) und zeigen über die gesamte
Streifen breite eine gleichmäßige Vernetzung bzw. Verhakung unter den Filamenten.
Zur Bereitstellung für die weitere Verwendung werden sie üblicherweise in einem Ablagebehälter
abgelegt, gepresst und als Ballen verpackt.
[0006] Ausgehend davon lehrt die
EP 0 629 722 A1 eine effizientere Herstellung von einem Filtertowstreifen aus gekräuselten, vernetzten
Filamenten der vorgenannten Art, die dadurch ermöglicht wird, dass mehrere Filtertowstreifen
parallel in derselben Vorrichtung erzeugt werden, wobei die parallel erzeugten Filtertowstreifen
jeweils über in Streifenlängsrichtung verlaufende Sollreißlinien, die gegenüber dem
jeweiligen Filterkörper einen geringeren Vernetzungsgrad aufweisen, verbunden sind,
so dass zunächst ein sogenannter mehrfachbreiter Faserstreifen entsteht. Ein solcher
mehrfachbreiter Faserstreifen zeichnet sich durch seine Weiterverarbeitbarkeit in
herkömmlichen Aufbereitungsvorrichtungen, insbesondere in Doppelfilterstrangmaschinen
mit Einzelaufbereitungsteil, aus und führt dort zu einer erheblichen Reduzierung der
Rüstkosten, indem pro Arbeitsgang jeweils mehrere Filtertowstreifen gleichzeitig und
in definierter Weise mit einem Filtertowballen bereitgestellt und die Vereinzelung
problemlos und zuverlässig über das Auftrennen der Sollreißlinien erfolgen können.
[0007] Zwar weisen die nach der
EP 0 629 722 A1 aus einem mehrfachbreiten Filtertowstreifen durch Auftrennen entlang den Sollreißlinien
erhältlichen einzelnen Filtertowstreifen auch einen im Wesentlichen gleichen Gesamttiter
und Kräuselindex auf, jedoch hat sich gezeigt, dass nach der Auftrennung entlang den
Sollreißlinien vermehrt Probleme mit abgespaltenen Kanten, als Folge der geringeren
Anzahl von Kräuselbögen pro Filtertowlänge im Trennbereich und mithin des geringeren
Vernetzungsgrades der Filamente, auftreten.
[0008] Abgetrennte oder auch nur instabile Kanten können sich aber negativ auf die Qualität
des Endproduktes, etwa eines Zigarettenflters, auswirken, und zwar um so mehr, je
niedriger der Gesamttiter des verarbeiteten gekräuselten Filtertowstreifens ist. So
ist mit dem Phänomen der abgespaltenen Kante eine vermehrte Erzeugung von sogenanntem
Randstaub verbunden, der vor allem bei modernen schnelllaufenden Filterstabmaschinen
zu schwankenden Qualitäten bei den erzeugten Filterstäben führt.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verfahren zur gleichzeitigen, parallelen
Herstellung mehrerer gekräuselter Faserstreifen, insbesondere mehrerer Filtertowstreifen,
anzugeben, das geeignet ist, die vorstehend genannten Nachteile des Standes der Technik
zu überwinden, also insbesondere Produktivitätsverluste und das Phänomen der abgespaltenen
Kante mit seinen Folgeerscheinungen auch bei kleinem Gesamttiter der Faserstreifen
zu vermeiden oder, anders ausgedrückt, die Herstellung von gekräuselten Faserstreifen
mit einer von konventionell erzeugten Standardtows bekannten Kantenqualität zu ermöglichen,
und zwar unter Beibehaltung der in
EP 0 629 722 A1 beschriebenen Produktivitätsvorteile gerade bei kleinen Gesamttitern, wie sie etwa
der Markt für Slim- und Superslim-Filter fordert. Außerdem soll eine Vorrichtung zur
Durchführung dieses Verfahrens vorgeschlagen werden.
[0010] Diese Aufgabe der Erfindung wird durch ein Verfahren zur gleichzeitigen, parallelen
Herstellung von gekräuselten Faserstreifen, insbesondere Filtertowstreifen, in einer
Kräuselmaschine mit einem Einlaufbereich, einer zwischen zwei Transportwalzen gebildeten
Quetschzone und einem Stauchkanal mit den aufeinanderfolgenden Verfahrensschritten
gemäß Anspruch 1 gelöst: a) gleichzeitiges, paralleles Zuführen einer Mehrzahl von
Faserstreifen über den Einlaufbereich, wobei die Faserstreifen im Einlaufbereich unter
Verwendung einer ersten Trenneinrichtung getrennt geführt werden, b) gleichzeitiges,
paralleles Transportieren und Verdichten der Faserstreifen in der Quetschzone mittels
der beiden Transportwalzen und c) gleichzeitiges, paralleles Kräuseln der Faserstreifen
in dem Stauchkanal, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass die Faserstreifen
bei Verfahrensschritt b) unter Verwendung einer zweiten Trenneinrichtung und bei Verfahrensschritt
c) unter Verwendung einer dritten Trenneinrichtung jeweils getrennt geführt werden
und wobei die erste, zweite und dritte Trenneinrichtung in einer Weise ausgebildet
sind, dass die parallele getrennte Führung der Faserstreifen vom Einlaufbereich durch
die Quetschzone in den Stauchkanal hinein unterbrechungsfrei erfolgt.
[0011] Lösungsbestandteil der Aufgabe der Erfindung ist auch eine Vorrichtung zur gleichzeitigen,
parallelen Herstellung von gekräuselten Faserstreifen, insbesondere Filtertowstreifen,
gemäß Anspruch 11, aufweisend einen Einlaufbereich mit einer ersten Trenneinrichtung
zum gleichzeitigen, parallelen und getrennten Zuführen einer Mehrzahl von Faserstreifen,
ein Transportwalzenpaar zum gleichzeitigen, parallelen Transportieren und Verdichten
der Faserstreifen in einer Quetschzone und einen Stauchkanal zum gleichzeitigen, parallelen
Kräuseln der Faserstreifen, wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass
in der Quetschzone eine zweite Trenneinrichtung zum getrennten Transportieren und
Verdichten und im Stauchkanal eine dritte Trenneinrichtung zum getrennten Kräuseln
der Faserstreifen vorgesehen sind, wobei die erste, zweite und dritte Trenneinrichtung
in einer Weise ausgebildet sind, dass die Faserstreifen parallel vom Einlaufbereich
durch die Quetschzone in den Stauchkanal hinein unterbrechungsfrei getrennt führbar
sind.
[0012] Die Erfindung ermöglicht das gleichzeitige Ausbilden einer Mehrzahl von voneinander
getrennten gekräuselten Faserstreifen mit im Wesentlichen konstanter und symmetrischer
Kräuselcharakteristik über den jeweils gesamten Faserstreifenquerschnitt. Durch das
erfindungsgemäße Verfahren und die zu seiner Durchführung angegebene Vorrichtung wird
weiterhin bewirkt, dass gekräuselte Faserstreifen, insbesondere Filtertowstreifen,
auch mit kleinem Gesamttiter genauso kostengünstig herstellbar sind wie die mehrfachbreiten
Faserstreifen nach dem angegebenen Stand der Technik. Wie bei der Herstellung dieser
mehrfachbreiten Faserstreifen werden dafür zunächst die von einer konventionellen
Spinnmaschine erzeugten linearen Filamente auf einfache Weise einer größeren Anzahl
von Faserbändern zugeordnet, um anschließend mittels einer ersten Trenneinrichtung
zur gleichzeitigen und parallelen Erzeugung einer entsprechenden Zahl von eigenständigen
gekräuselten Faserstreifen der Kräuselmaschine zugeführt zu werden.
[0013] Während aber die mehrfachbreiten gekräuselten Faserstreifen in Abhängigkeit von der
Ausführung der ersten Trenneinrichtung im Einlaufbereich der Kräuselmaschine jeweils
entlang der Sollreißlinie zwischen zwei benachbarten Faserstreifen einen mehr oder
weniger breiten Bereich mit einer relativ undefinierten Kräuselcharakteristik bilden,
der sich bei den vereinzelten Faserstreifen als entsprechend instabiler Rand mit deutlich
gröberer Kräuselung - d. h. mit einer geringeren Zahl von Kräuselbögen pro gestreckter
Filtertowlänge - zeigt, sind die nach der Erfindung parallel erzeugten gekräuselten
Faserstreifen im Randbereich vergleichsweise verstärkt und zeichnen sich durch eine
im Wesentlichen konstante und symmetrische Kräuselcharakteristik über den jeweils
gesamten Faserstreifenquerschnitt aus, so dass das Phänomen der abgespaltenen Kante
mit den damit verbundenen Folgeerscheinungen nicht auftritt.
[0014] Somit ermöglicht die Erfindung nicht nur eine dem Herstellungsverfahren für mehrfachbreite
Faserstreifen vergleichbare Produktivität bzw. Wirtschaftlichkeit bei der Erzeugung
von gekräuselten Faserstreifen mit kleinem Gesamttiter, sondern zeichnet sich auch
durch eine mit konventionell hergestelltem Standardfiltertow vergleichbare hohe Produktqualität
aus, nämlich einer lateralen Kantenausprägung mit symmetrischer Kräuselung wie sie
heute marktüblichen Standardfiltertows entspricht. Diese hohe Produktqualität kommt
besonders vorteilhaft in einer gegenüber vereinzelten mehrfachbreiten Faserstreifen
wesentlich verringerten Randstaubbildung bei der Weiterverarbeitung der nach der Erfindung
hergestellten Faserstreifen zum Ausdruck.
[0015] Die gewünschte hohe Produktqualität der erzeugten Faserstreifen und die gleichzeitige
Produktivitätssteigerung bei deren Herstellung mit einer vorhandenen Spinn- und Kräuselmaschine
sind insbesondere nicht zu erzielen, wenn eine Trennung der Faserstreifen lediglich
vom Einlaufbereich bis zur Quetschzone und im Auslaufbereich, also im Anschluss an
den Stauchkanal, oder zusätzlich im Stauchkanal erfolgt. Wie umfangreiche entsprechende
Versuche zeigten, sind auf diese Weise jeweils nur gekräuselte Faserstreifen mit unzureichender
Kantenqualität erhältlich. Überraschenderweise ergeben sich diese Vorteile aber bei
einer vollständig getrennten Führung der benachbarten Faserstreifen über die Quetschzone
hinaus in den Stauchkanal hinein wie sie von den Gegenständen der Erfindung umfasst
ist. Ein weiterer Produktivitätsvorteil ist mit der Erfindung schließlich insoweit
zu erzielen, als danach höhere Spinngeschwindigkeiten gegenüber dem in der
EP 0 629 722 A1 beschriebenen Verfahren ermöglicht werden.
[0016] Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den abhängigen
Ansprüche 2 bis 10 angegeben. Diese Weiterbildungen werden nachfolgend im Einzelnen
unter Angabe der jeweiligen Vorteile sowie unter Einbeziehung der korrespondierenden
vorteilhaften Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach den abhängigen
Ansprüchen 12 bis 18 näher erläutert:
Für die Herstellung der gekräuselten Faserstreifen bzw. Filtertows werden ungekräuselte
Faserstränge oder -streifen mit jeweils im Wesentlichen entlang der Streifenlängsrichtung
ausgerichteten Filamenten eingesetzt, wobei keinerlei Einschränkungen bezüglich des
Filamentmaterials bestehen. Im Hinblick auf eine Weiterverarbeitung zu Zigarettenfiltern,
oder allgemeiner, zu Filterstäben für rauchbare Produkte, ist es allerdings bevorzugt,
Filamente aus Celluloseacetat, Polyethylenterephthalat, Polyolefinen (wie Polypropylen),
Poiyhydroxybuttersäureestern, Polyamiden (z. B. Nylon) und Viskose einzusetzen.
[0017] Zusätzlich zu der bereits aus dem angegebenen Stand der Technik bekannten gleichzeitigen,
parallelen Zuführung einer Mehrzahl von ungekräuselten Faserstreifen in die Kräuselmaschine,
bei der mittels einer Trenneinrichtung mit wenigstens einem ersten Trennmittel in
Form eines Trennblechs zwischen jeweils zwei benachbarten Faserstreifen eine getrennte
Führung der Faserstreifen innerhalb des Einlaufbereichs der Kräuselmaschine sichergestellt
wird, sieht die Erfindung eine zweite Trenneinrichtung mit wenigstens einem zweiten
Trennmittel im direkten Anschluss an diese erste Trenneinrichtung vor, die sich über
den gesamten unmittelbaren Einzugs-, Kontakt- und Austrittsbereich des in bekannter
Weise als gemeinsames Faserstreifentransportmittel eingesetzten motorisch angetriebenen
Transportwalzenpaares erstreckt und die ein zweites Trennmittel zwischen jeweils zwei
der Faserstreifen vorsieht, um diese unter vollständiger Trennung, also unterbrechungsfrei,
parallel zu führen. Der Faserstreifentransport in Richtung eines Stauchkanals, welcher
zum parallelen Kräuseln aller zugeführten Faserstreifen vorgesehen ist, erfolgt mittels
Reibung zwischen der jeweiligen Faserstreifenoberseite und der oberen Transportwalze
und der Faserstreifenunterseite und der unteren Transportwalze.
[0018] Nach der Erfindung werden bevorzugt mindestens zwei gekräuselte Faserstreifen gleichzeitig
entlang eines linearen Transportpfades in einer Kräuselmaschine hergestellt. Insbesondere
bevorzugt ist auch die gleichzeitige, parallele Herstellung von drei, vier oder fünf
gekräuselten Faserstreifen in einer Kräuselmaschine. Die dabei jeweils vorgesehene
erste und zweite Trenneinrichtung unterscheiden sich somit im Wesentlichen einzig
in der Anzahl der jeweils erforderlichen ersten und zweiten Trennmittel. Deren Anzahl
richtet sich nach der Anzahl der jeweils gleichzeitig, parallel und direkt nebeneinander
durch die Kräuselmaschine getrennt zu führenden Faserstreifen, zwischen denen jeweils
ein solches mechanisches Bauteil vorzusehen ist. Somit sind pro Trenneinrichtung n-1
Trennmittel in paralleler Anordnung vorgesehen, wobei n für die Anzahl der in der
Kräuselmaschine parallel zu führenden Faserstreifen steht.
[0019] Der Bereich zwischen den Transportwalzen, also der unmittelbare Einzugs-, Kontakt-
und Austrittsbereich des Transportwalzenpaares, wird hierbei als Quetschzone bezeichnet.
Die lichte Weite zwischen den beiden parallel gegeneinander drehenden Transportwalzen
ist einstellbar und wird vorzugsweise so eingestellt, dass der Transport jedes Faserstreifens
unter dessen gleichzeitiger Verdichtung mittels des Transportwalzenpaars erfolgt.
Mit anderen Worten: die zweite Trenneinrichtung hat den Zweck, jeden der parallel
zugeführten Faserstreifen während des Durchtritts durch die Quetschzone zwischen dem
als gemeinsames Transport- und Verdichtungsmittel wirkenden Transportwalzenpaar zuverlässig
von dem oder den jeweilig benachbarten Faserstreifen zu trennen.
[0020] Bevorzugt ist es dabei, in der ersten Trenneinrichtung im Einlaufbereich der Kräuselmaschine
ein Trennschwert als erstes Trennmittel zwischen jeweils zwei benachbart geführten
Faserstreifen vorzusehen. Um eine unterbrechungsfreie getrennte Führung dieser Faserstreifen
in die Quetschzone zwischen den Transportwalzen sicherzustellen, umfasst die zweite
Trenneinrichtung als zweites Trennmittel bevorzugt eine Trennschwertverlängerung zwischen
jeweils zwei benachbart geführten Faserstreifen, die mit dem entsprechenden Trennschwert
möglichst spaltfrei verbunden ist; als spaltfrei wird im Rahmen dieser Erfindung ein
maximaler Abstand zwischen zwei Bauteilen von weniger als etwa einem halben Filamentdurchmesser
bezeichnet, der insoweit geeignet ist, ein Hineinquetschen eines einzelnen Filaments
zu verhindern. Vorteilhaft ist es hierbei, wenn die Trennschwertverlängerung die Quetschzone
vollständig durchdringt und so eine durchgehend getrennte Führung der parallel der
Kräuselmaschine zugeführten Faserstreifen im Einlaufbereich und in der Quetschzone
ermöglicht wird.
[0021] Nach dieser vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind zum einen das erste
Trennmittel als Trennschwert und das zweite Trennmittel als Trennschwertverlängerung
zur vollständigen Trennung von jeweils zwei der parallel geführten Faserstreifen ausgebildet
und in einer Weise einander zugeordnet, dass ein Hineinquetschen eines einzelnen Filaments
der parallel geführten Faserstreifen in den Spalt zwischen Trennschwert und Trennschwertverlängerung
verhindert wird, die Zuordnung insoweit also spaltfrei ist. Zum anderen sind die Trennschwertverlängerung
und die beiden Transportwalzen im Bereich der Quetschzone einander so zugeordnet,
dass ein vollständiges und spaltfreies Durchdringen der Quetschzone durch das zweite
Trennmittel gegeben ist, so dass eine unterbrechungsfreie Führung der jeweils zwei
parallelen Faserstreifen entlang des ersten und zweiten Trennmittels sichergestellt
ist. Mit anderen Worten, das erste Trennmittel ist bevorzugt als Trennschwert und
das zweite Trennmittel bevorzugt als Trennschwertverlängerung ausgebildet, wobei ein
Trennschwert und eine Trennschwertverlängerung in spaltfreier Verbindung zwischen
jeweils zwei der Faserstreifen in einer Weise angeordnet sind, dass die Trennschwertverlängerung
die beiden Transportwalzen im Bereich der Quetschzone vollständig und spaltfrei durchdringt.
Entsprechend ist es von Vorteil, dass das erfindungsgemäße Verfahren mit dieser Vorrichtung,
nämlich unter Verwendung eines Trennschwerts und einer Trennschwertverlängerung in
spaltfreier Anordnung und unter vollständiger und spaltfreier Durchdringung der beiden
Transportwalzen im Bereich der Quetschzone durch das zweite Trennmittel bzw. die Trennschwertverlängerung,
zur vollständigen Trennung von jeweils zwei der parallel geführten Faserstreifen durchgeführt
wird.
[0022] In vorteilhafter Weise wird das vollständige Durchdringen der Quetschzone durch die
Trennschwertverlängerung mittels sich gegenüberliegenden Nuten in den Mantelflächen
des Transportwalzenpaares sichergestellt, wobei die Trennschwertverlängerung zur vollständigen
Trennung der jeweils zwei parallel geführten Faserstreifen die beiden Transportwalzen
im Bereich der Quetschzone berührungslos in Nuten durchdringt. Die jeweilige Nuttiefe
ist entsprechend den Abmessungen des zweiten Trennmittels und seiner relativen Lage
in der Transportebene innerhalb der Quetschzone bemessen, wobei die Höhe des zweiten
Trennmittels zwischen den Faserstreifen jedenfalls größer als die lichte Weite in
der Quetschzone zwischen den beiden Transportwalzen ist. Das zweite Trennmittel und
der beiden Transportwalzen sind dabei bevorzugt einander in einer Weise zugeordnet,
dass ein Hineinquetschen eines einzelnen Filaments der parallel geführten Faserstreifen
in die jeweilige Nut verhindert wird, die Zuordnung insoweit also spaltfrei ist und
eine vollständige Trennung von jeweils zwei parallel geführten Faserstreifen in der
zwischen den beiden Transportwalzen gebildeten Quetschzone ermöglicht wird. Die Nutbreite
richtet sich nach der Breite des jeweils eingesetzten zweiten Trennmittels in der
Quetschzone. Als Materialien für eine Trenneinrichtung kommen daher alle üblicherweise
im Maschinenbau verwendeten Materialien ausreichender Festigkeit infrage. Mit dieser
bevorzugten Ausführung der zweiten Trenneinrichtung wird zuverlässig eine vollständige
Trennung der parallel die Quetschzone durchlaufenden Faserstreifen bewirkt.
[0023] Die Forderung nach einer möglichst vollständigen Trennung der benachbarten Faserstreifen
in der Quetschzone der Kräuselmaschine ist natürlich nicht nur auf die bevorzugte
Art mit Trennschwertverlängerung und genuteten Transportwalzen als zweiter Trenneinrichtung
zu erfüllen. Vielmehr wird der Fachmann die konstruktive Auslegung der zweiten Trenneinrichtung
und jedes des von dieser umfassten zweiten Trennmittels in zweckmäßiger Weise unter
Berücksichtigung der zu verarbeitenden Filamentmaterialien vornehmen, weshalb auch
alle derartigen Ausführungsformen die eine gleichzeitige getrennte Führung einer Mehrzahl
von Faserstreifen gewährleisten von der Erfindung umfasst und gleichermaßen bevorzugt
sind. Alternativ zu der als bevorzugt angegebenen Ausführungsart können so etwa im
Einzelfall Trennbleche bzw. Trennschwertverlängerungen mit halbkreisförmigen Ausnehmungen
von Vorteil sein, wobei die Ausnehmungen jeweils so bemessen sind, dass sie die beiden
Transportwalzen in der Quetschzone möglichst spaltfrei umschließen oder beispielsweise
nur in Rillen geringer Tiefe berührungslos in der Art einer Nut-und-Feder-Verbindung
durchdringen.
[0024] Die dritte Trenneinrichtung ist unmittelbar nach der zweiten Trenneinrichtung vorgesehen
und ist im Anschlussbereich so gestaltet, dass eine unterbrechungsfreie Führung der
benachbarten Faserstreifen von der Quetschzone in den Stauchkanal der Kräuselmaschine
hinein gewährleistet ist. Wie die erste und zweite Trenneinrichtung umfasst auch die
dritte Trenneinrichtung wenigstens ein drittes Trennmittel zwischen jeweils zwei der
zu führenden Faserstreifen, um deren vollständig getrennte Führung zu ermöglichen.
[0025] Im Stauchkanal erfolgt die Kräuselung der mittels des Transportwalzenpaares parallel
zugeführten Faserstreifen in bekannter Weise nach dem Stauchkammerprinzip, wobei die
getrennte Führung der einzelnen Faserstreifen in der Transportebene während des Kräuselvorgangs
durch einen Stauchkanalboden, eine bewegliche Stauchkanalabdeckung und entweder eine
der beiden Stauchkanalseitenwände und ein drittes Trennmittel oder zwei der dritten
Trennmittel in Transportrichtung gewährleistet ist.
[0026] Erfindungsgemäß ist die dritte Trenneinrichtung im Stauchkanal so ausgebildet, dass
sie jedenfalls den Einlassbereich desselben in parallele Bereiche zum getrennten Führen
der Faserstreifen beim Eintritt in den Stauchkanal unterteilt.
[0027] Es kann allerdings auch von Vorteil sein, die dritte Trenneinrichtung so auszubilden,
dass sie eine vollständig getrennte Führung der einzelnen Faserstreifen während der
parallelen Kräuselbehandlung, also vom Eintreten bis zum Verlassen des Stauchkanals,
ermöglicht. Dabei ist es bevorzugt, die dritte Trenneinrichtung mit wenigstens einem
dritten Trennmittel in Form eines Trennstegs zwischen jeweils zwei benachbarten Faserstreifen
vorzusehen, wobei sich der oder jeder Trennsteg vertikal zwischen dem Stauchkanalboden
und der beweglichen Stauchkanalabdeckung erstreckt und in Längsrichtung den gesamten
Stauchkanal unterteilt. Die in Einzelfällen ausreichende Separierung des Eintrittsbereichs
des Stauchkanals wird gleichfalls bevorzugt mittels Trennstegen bewirkt.
[0028] In vorteilhafter Weise sind somit das erste Trennmittel im Einlaufbereich der Kräuselmaschine,
das zweite Trennmittel im Bereich zwischen den Transportwalzen und das dritte Trennmittel
im Stauchkanal zwischen jeweils zwei der parallel geführten Faserstreifen als jeweils
separates Bauteil - und insoweit mehrteilig - in möglichst spaltfreier Anordnung vorgesehen.
Allerdings ist es auch bevorzugt, das erste, zweite und dritte Trennmittel als ein
einziges Bauteil - mithin einteilig - auszubilden, so dass es sich unterbrechungsfrei
vom Einlaufbereich über die Quetschzone in den Stauchkanal der Kräuselmaschine erstreckt.
[0029] Je nach konstruktiver Ausbildung der Kräuselmaschine kann darüber hinaus aber auch
eine mehrteilige Ausführung des ersten, zweiten und dritten Trennmittels in der Form
bevorzugt sein, dass das erste und zweite Trennmittel einteilig und in möglichst spaltfreier
Anordnung zu einem separaten dritten Trennmittel ausgebildet sind. Weiter kann es
gleichermaßen bevorzugt sein, dass das erste Trennmittel separat und das zweite und
dritte Trennmittel einteilig und in möglichst spaltfreier Anordnung zum ersten Trennmittel
vorgesehen sind. Schließlich kann es auch von Vorteil sein, das erste Trennmittel
im Einlaufbereich der Kräuselmaschine, das zweite Trennmittel im Bereich zwischen
den Transportwalzen und/oder das dritte Trennmittel im Stauchkanal jeweils mehrteilig
und insoweit in Form von Trennmittelsegmenten vorzusehen, die wiederum möglichst spaltfrei
einander zugeordnet sind.
[0030] Die für den Kräuselvorgang erforderliche Klappbewegung der oberen Stauchkanalabdeckung
ist durch eine entsprechende konstruktive Gestaltung des Stauchkanals und der davon
umfassten dritten Trenneinrichtung sichergestellt.
[0031] Die zur äußeren oder lateralen Begrenzung des Faserstreifentransportpfades bzw. der
Faserstreifentransportebene innerhalb der Kräuselmaschine stets auch vorgesehenen
lateralen Führungsmittel sind in bekannter Weise ausgebildet, etwa als Führungsbleche
im Einlaufbereich, als auf die Transportwalzenenden aufgesetzte Scheiben mit gegenüber
dem jeweiligen Walzendurchmesser vergrößerten Durchmesser im Quetschbereich oder als
rinnenartig ausgebildete Rutschen für jeden einzelnen gekräuselten Faserstreifen im
Auslaufbereich der Kräuselmaschine. Diese lateralen Begrenzungen des Faserstreifentransportpfades
werden im Einlaufbereich als erste, im Bereich der Quetschzone als zweite und im Bereich
des Stauchkanals als dritte seitliche Führungselemente bezeichnet.
[0032] Bevorzugt ist auch eine Herstellung der gekräuselten Faserstreifen mit gleicher oder
unterschiedlicher Breite. Dies wird durch eine entsprechende Beabstandung der ersten,
zweiten und dritten Trennmittel innerhalb des von den äußeren Führungsmitteln begrenzten
Faserstreifentransportpfades bewirkt. Eine individuelle Steuerung der gekräuselten
Faserstreifenbreite wird durch eine entsprechende Einstellung der Abstände zwischen
den einzelnen Trennmitteln, gegebenenfalls unter Einbau weiterer oder Entfernung vorhandener
Trennmittel, innerhalb des Faserstreifentransportpfads in bekannter Weise ermöglicht.
[0033] Im Hinblick auf eine kostengünstige Bereitstellung der parallel erzeugten gekräuselten
Faserstreifen ist es bevorzugt, diese nach Austritt aus der Kräuselmaschine zunächst
separat in einem gemeinsamen Ablagebehälter abzulegen und anschließend in der gewünschten
Menge zu gemeinsamen Ballen zu verpacken. Es kann auch vorteilhaft sein, diese Faserstreifen
getrennt abzulegen, zu pressen und zu jeweils getrennten Ballen zu verpacken.
[0034] Eine bevorzugte Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in der beigefügten
Figur 1 wiedergegeben.
- Fig. 1
- zeigt eine Kräuselmaschine zur gleichzeitigen, parallelen Herstellung zweier gekräuselter
Faserstreifen mit erster, zweiter und dritter Trenneinrichtung und die darin geführten
Faserstreifen in perspektivischer Darstellung.
[0035] Die in Figur 1 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist zum parallelen Herstellen zweier gekräuselter Faser- bzw. Filtertowstreifen aus
zwei voneinander getrennten, gleich breiten und ungekräuselten Faser- bzw. Filtertowstreifen
(1, 2) mit im Wesentlichen in Transportrichtung ausgerichteten Celluloseacetat-Filamenten
ausgebildet. Entsprechend der damit auszuführenden Kräuselfunktion, wird die erfindungsgemäße
Vorrichtung auch als Kräuselmaschine (KM) bezeichnet.
[0036] Die dargestellte Kräuselmaschine (KM) umfasst zum gleichzeitigen, parallelen Zuführen
von zwei ungekräuselten Faserstreifen (1, 2) einen Einlaufbereich (3). Dieser wird
in bekannter Weise durch zwei in Transportrichtung (siehe Pfeil) der beiden Faserstreifen
, (1, 2) seitlich angeordnete erste Führungselemente (32) in Form von Führungsblechen
lateral begrenzt. Zwischen den lateralen Begrenzungen ist eine erste Trenneinrichtung
(31) mit einem ersten Trennmittel (311) in Form eines Trennschwerts ausgebildet, das
eine unterbrechungsfreie Führung der ebenfalls dargestellten ungekräuselten Faserstreifen
(1, 2) im Einlaufbereich (3) in einer im Wesentlichen horizontalen Transportebene
ermöglicht.
[0037] Zwischen dem Einlaufbereich (3) und einem Stauchkanal (7) ist ein motorisch angetriebenes
Transportwalzenpaar (4, 5) angeordnet, das in bekannter Weise mit dem Stauchkanal
(7) zusammenwirkt, um aus den zugeführten ungekräuselten Faserstreifen (1, 2) nach
dem Stauchkammerprinzip die gewünschten gekräuselten Faserstreifen zu erzeugen.
[0038] Durch die konstruktive Zuordnung des Einlaufbereichs (3) und des Transportwalzenpaars
(4, 5) einerseits und des Transportwalzenpaars (4, 5) und des Stauchkanals (7) andererseits
ist sichergestellt, dass sich die Transportebene horizontal über die Quetschzone (6)
zwischen den beiden Transportwalzen (4, 5) in den Stauchkanal (7) erstreckt.
[0039] An die erste Trenneinrichtung (31) schließt sich spaltfrei eine zweite Trenneinrichtung
(61) im Bereich zwischen den beiden Transportwalzen (4, 5) an; die zweite Transportwalze
(5) ist aus Übersichtlichkeitsgründen gestrichelt dargestellt. Diese zweite Trenneinrichtung
(61) umfasst ein zweites Trennmittel (611) in Form einer Verlängerung des als erstes
Trennmittel (311) vorgesehenen Trennschwertes. Zum Zwecke einer vollständig getrennten
Führung der beiden ungekräuselten Faserstreifen (1, 2) im Transportwalzenbereich über
die Quetschzone (6) hinweg, weist jede der beiden Transportwalzen (4, 5) eine Nut
mit einer Tiefe der etwa halben Breite der Trennschwertverlängerung auf, wodurch ein
vollständiges, spaltfreies und berührungsloses Durchdringen von Trennschwertverlängerung
und Transportwalzenpaar (4, 5) gewährleistet ist und wodurch insoweit ein vollständig
voneinander getrenntes Transportieren und Verdichten der beiden ungekräuselten Faserstreifen
(1, 2) durch das Transportwalzenpaar (4, 5) ermöglicht wird.
[0040] Zur lateralen Führung der beiden ungekräuselten Faserstreifen (1, 2) im Transportwalzenbereich
ist jeweils ein zweites seitliches Führungselement (62) in spaltfreier Anordnung mit
dem jeweils entsprechenden ersten seitlichen Führungselement (32) im Einlaufbereich
(3) vorgesehen.
[0041] Wiederum spaltfrei schließt sich an die als zweites Trennmittel (611) vorgesehene
Trennschwertverlängerung die dritte Trenneinrichtung (71) im Stauchkanal (7) an. Diese
weist einen Trennsteg als drittes Trennmittel (711) auf, der sich über die gesamte
Länge und Höhe der Stauchkammer (7) erstreckt und der mit dem Stauchkanalboden, jeweils
einer Stauchkanalseitenwand - als drittes seitliches Führungselement (72) zur lateralen
Begrenzung der Transportebene - und der beweglichen Stauchkanalabdeckung, zwei getrennte,
parallel angeordnete Stauchkanäle zur räumlich getrennten Kräuselung der beiden parallel
geführten Faserstreifen definiert. Das jeweils dritte seitliche Führungselement (72)
schließt sich spaltfrei an das entsprechende zweite seitliche Führungselement (62)
an.
[0042] Zur getrennten Ablage der beiden gekräuselten Faserstreifen mündet der zweigeteilte
Stauchkanal (7) in einen Auslaufbereich (8) mit zwei Rutschen, um jeweils einen der
beiden gekräuselten Faserstreifen abzulegen.
Bezugszeichenliste:
[0043]
- KM
- Kräuselmaschine
- 1, 2
- Faserstreifen / Filtertowstreifen
- 3
- Einlaufbereich
- 31
- erste Trenneinrichtung
- 311
- erstes Trennmittel
- 32
- erstes seitliches Führungselement
- 4, 5
- Transportwalze
- 6
- Quetschzone
- 61
- zweite Trenneinrichtung
- 611
- zweites Trennmittel
- 62
- zweites seitliches Führungselement
- 7
- Stauchkanal / Stauchkammer
- 71
- dritte Trenneinrichtung
- 711
- drittes Trennmittel
- 72
- drittes seitliches Führungselement
- 8
- Auslaufbereich / Rutsche
1. Verfahren zur gleichzeitigen, parallelen Herstellung von gekräuselten Faserstreifen,
insbesondere Filtertowstreifen, in einer Kräuselmaschine (KM) mit einem Einlaufbereich
(3), einer zwischen zwei Transportwalzen (4, 5) gebildeten Quetschzone (6) und einem
Stauchkanal (7), aufweisend die Verfahrensschritte:
a) gleichzeitiges, paralleles Zuführen einer Mehrzahl von Faserstreifen (1, 2) über
den Einlaufbereich (3), wobei die Faserstreifen im Einlaufbereich (3) unter Verwendung
einer ersten Trenneinrichtung (31) getrennt geführt werden,
b) gleichzeitiges, paralleles Transportieren und Verdichten der Faserstreifen in der
Quetschzone (6) mittels der beiden Transportwalzen (4, 5) und
c) gleichzeitiges, paralleles Kräuseln der Faserstreifen in dem Stauchkanal (7), dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstreifen bei Verfahrensschritt b) unter Verwendung einer zweiten Trenneinrichtung
(61) und bei Verfahrensschritt c) unter Verwendung einer dritten Trenneinrichtung
(71) jeweils getrennt geführt werden, wobei die erste, zweite und dritte Trenneinrichtung
(31, 61, 71) in einer Weise ausgebildet sind, dass die parallele getrennte Führung
der Faserstreifen vom Einlaufbereich (3) durch die Quetschzone (6) in den Stauchkanal
(7) hinein unterbrechungsfrei erfolgt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Verfahrensschritt a) unter Verwendung einer ersten Trenneinrichtung (31) mit wenigstens
einem ersten Trennmittel (311) und Verfahrensschritt b) unter Verwendung einer zweiten
Trenneinrichtung (61) mit wenigstens einem zweiten Trennmittel (611) durchgeführt
werden, wobei ein erstes und zweites Trennmittel (311, 611) zwischen jeweils zwei
der Faserstreifen (1, 2) in einer Weise angeordnet werden, dass diese unter vollständiger
Trennung parallel geführt werden.
3. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Verfahrensschritt a) unter Verwendung eines Trennschwerts als erstes Trennmittel
(311) und Verfahrensschritt b) unter Verwendung einer Trennschwertverlängerung als
zweites Trennmittel (611) durchgeführt werden, wobei die vollständige Trennung von
jeweils zwei der parallel geführten Faserstreifen (1, 2) durch ein Trennschwert und
eine Trennschwertverlängerung in spaltfreier Anordnung bewirkt wird und wobei die
Trennschwertverlängerung die beiden Transportwalzen (4, 5) im Bereich der Quetschzone
(6) vollständig und spaltfrei durchdringt.
4. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Verfahrensschritt b) unter Verwendung der Trennschwertverlängerung zwischen jeweils
zwei der Faserstreifen (1, 2), welche die beiden Transportwalzen (4, 5) im Bereich
der Quetschzone (6) in Nuten berührungslos durchdringt, durchgeführt wird.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verfahrensschritt c) die Faserstreifen (1, 2) unter Verwendung der dritten Trenneinrichtung
(71) vom Eintreten bis zum Verlassen des Stauchkanals (7) unter vollständiger Trennung
geführt werden.
6. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass Verfahrensschritt c) unter Verwendung einer dritten Trenneinrichtung (71) mit wenigstens
einem dritten Trennmittel (711) durchgeführt wird, wobei ein drittes Trennmittel (711)
zwischen jeweils zwei der Faserstreifen (1, 2) in einer Weise angeordnet wird, dass
diese unter vollständiger Trennung parallel geführt werden.
7. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Verfahrensschritt c) unter Verwendung eines Trennstegs als drittes Trennmittel (711)
durchgeführt wird, wobei die vollständige Trennung von jeweils zwei der parallel geführten
Faserstreifen (1, 2) durch einen Trennsteg bewirkt wird.
8. Verfahren gemäss Anspruch 2, 3, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei den Verfahrensschritten a) bis c) ein erstes, zweites und drittes Trennmittel
(311, 611, 711) zwischen jeweils zwei der parallel geführten Faserstreifen (1, 2)
in einer Weise angeordnet werden, dass die Faserstreifen parallel und vollständig
getrennt mit gleicher oder unterschiedlicher Breite vom Einlaufbereich (3) durch die
Quetschzone (6) in den Stauchkanal (7) hinein geführt werden.
9. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste, zweite und dritte Trennmittel (311, 611, 711) zwischen jeweils zwei der
parallel geführten Faserstreifen (1, 2) als einteiliges oder als mehrteiliges Trennmittel
mit einem ersten, zweiten und dritten Trennbereich verwendet wird.
10. Verfahren gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die nach Verfahrensschritt c) gekräuselten Faserstreifen (1, 2) nach dem Verlassen
des Stauchkanals (7) in einem gemeinsamen Ablagebehälter abgelegt werden.
11. Vorrichtung (KM) zur gleichzeitigen, parallelen Herstellung von gekräuselten Faserstreifen,
insbesondere Filtertowstreifen, aufweisend einen Einlaufbereich (3) mit einer ersten
Trenneinrichtung (31) zum gleichzeitigen, parallelen und getrennten Zuführen einer
Mehrzahl von Faserstreifen (1, 2), ein Transportwalzenpaar (4, 5) zum gleichzeitigen,
parallelen Transportieren und Verdichten der Faserstreifen in einer Quetschzone (6)
und einen Stauchkanal (7) zum gleichzeitigen, parallelen Kräuseln der Faserstreifen,
dadurch gekennzeichnet, dass in der Quetschzone (6) eine zweite Trenneinrichtung (61) zum getrennten Transportieren
und Verdichten und im Stauchkanal (7) eine dritte Trenneinrichtung (71) zum getrennten
Kräuseln der Faserstreifen vorgesehen sind, wobei die erste, zweite und dritte Trenneinrichtung
(31, 61, 71) in einer Weise ausgebildet sind, dass die Faserstreifen parallel vom
Einlaufbereich (3) durch die Quetschzone (6) in den Stauchkanal (7) hinein unterbrechungsfrei
getrennt führbar sind.
12. Vorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Trenneinrichtung (31) wenigstens ein erstes Trennmittel (311) und die zweite
Trenneinrichtung (61) wenigstens ein zweites Trennmittel (611) umfassen, wobei ein
erstes und zweites Trennmittel (311, 611) zwischen jeweils zwei der Faserstreifen
(1, 2) in einer Weise angeordnet sind, dass diese unterbrechungsfrei getrennt führbar
sind.
13. Vorrichtung gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Trennmittel (311) als Trennschwert und das zweite Trennmittel (611) als
Trennschwertverlängerung ausgebildet sind, wobei ein Trennschwert und eine Trennschwertverlängerung
in spaltfreier Verbindung zwischen jeweils zwei der Faserstreifen (1, 2) in einer
Weise angeordnet sind, dass die Trennschwertverlängerung die beiden Transportwalzen
(4, 5) im Bereich der Quetschzone (6) vollständig und spaltfrei durchdringt.
14. Vorrichtung gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennschwertverlängerung zwischen jeweils zwei der parallel geführten Faserstreifen
(1, 2) die beiden Transportwalzen (4, 5) im Bereich der Quetschzone (6) in Nuten berührungslos
durchdringt.
15. Vorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Trenneinrichtung (71) in einer Weise ausgebildet ist, dass die Faserstreifen
(1, 2) vom Einlass bis zum Auslass des Stauchkanals (7) unterbrechungsfrei getrennt
führbar sind.
16. Vorrichtung gemäß Anspruch 11 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Trenneinrichtung (71) wenigstens ein drittes Trennmittel (711) umfasst,
wobei ein drittes Trennmittel (711) zwischen jeweils zwei der Faserstreifen (1, 2)
in einer Weise angeordnet sind, dass diese unterbrechungsfrei getrennt führbar sind.
17. Vorrichtung gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Trennmittel (711) als Trennsteg ausgebildet ist, wobei ein Trennsteg zwischen
jeweils zwei der Faserstreifen (1, 2) in einer Weise angeordnet ist, dass diese unterbrechungsfrei
getrennt führbar sind.
18. Vorrichtung gemäß Anspruch 12 oder 13 und 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes, zweites und drittes Trennmittel (311, 611, 711) zwischen jeweils zwei
der parallel geführten Faserstreifen (1, 2) in einer Weise angeordnet ist, dass die
Faserstreifen parallel und unterbrechungsfrei getrennt mit gleicher oder unterschiedlicher
Breite vom Einlaufbereich (3) durch die Quetschzone (6) in den Stauchkanal (7) hinein
führbar sind.
1. A process for the simultaneous, parallel production of crimped fibre strips, particularly
filter tow strips, in a crimping machine (KM) with an inlet region (3), a nip zone
(6) formed between two transporting rolls (4, 5) and a stuffer channel (7), having
the following process steps:
a) simultaneous, parallel feeding of a plurality of fibre strips (1, 2) via the inlet
region (3), the fibre strips being guided separately in the inlet region (3) using
a first separating device (31),
b) simultaneous, parallel transporting and compacting of the fibre strips in the nip
zone (6) by means of the two transporting rolls (4, 5) and
c) simultaneous, parallel crimping of the fibre strips in the stuffer channel (7),
characterized in that the fibre strips are respectively guided separately in process step b) using a second
separating device (61) and in process c) using a third separating device (71), the
first, second and third separating devices (31, 61, 71) being formed in such a way
that the parallel separate guidance of the fibre strips from the inlet region (3)
through the nip zone (6) into the stuffer channel (7) takes place uninterruptedly.
2. A process according to claim 1, characterized in that process step a) is carried out using a first separating device (31) with at least
one first separating means (311) and process step b) is carried out using a second
separating device (61) with at least one second separating means (611), a first and
second separating means (311, 611) being arranged between in each case two of the
fibre strips (1, 2) in such a way that the latter are guided in parallel while completely
separate.
3. A process according to claim 2, characterized in that process step a) is carried out using a separating blade as the first separating means
(311) and process step b) is carried out using a separating blade extension as the
second separating means (611), the complete separation of in each case two of the
fibre strips (1,2) guided in parallel by a separating blade and a separating blade
extension being brought about in an arrangement without any gap and the separating
blade extension penetrating the two transporting rolls (4, 5) in the region of the
nip zone (6) completely and without any gap.
4. A process according to claim 3, characterized in that process step b) is carried out using the separating blade extension between in each
case two of the fibre strips (1, 2) which penetrates the two transporting rolls (4,
5) in the region of the nip zone (6) contactlessly in grooves.
5. A process according to claim 1, characterized in that, in process step c), the fibre strips (1, 2) are guided using the third separating
device (71) in such a way that they are completely separate from when they enter the
stuffer channel (7) to when they leave it.
6. A process according to claim 1 or 5, characterized in that process step c) is carried out using a third separating device (71) with at least
one third separating means (711), a third separating means (711) being arranged between
in each case two of the fibre strips (1,2) in such a way that the latter are guided
in parallel while completely separate.
7. A process according to claim 6, characterized in that process step c) is carried out using a separating web as the third separating means
(711), the complete separation of in each case two of the fibre strips (1, 2) guided
in parallel being brought about by a separating web.
8. A process according to claim 2, 3, 6 or 7, characterized in that, in the process steps a) to c), a first, second and third separating means (311,
611, 711) are arranged between in each case two of the fibre strips (1, 2) guided
in parallel in such a way that the fibre strips are guided in parallel and completely
separately with the same width or with different widths from the inlet region (3)
through the nip zone (6) into the stuffer channel (7).
9. A process according to claim 8, characterized in that the first, second and third separating means (311, 611, 711) are used between in
each case two of the fibre strips (1, 2) guided in parallel as a one-part separating
means or as a multi-part separating means with a first, second and third separating
region.
10. A process according to at least one of claims 1 to 9, characterized in that, after leaving the stuffer channel (7), the fibre strips (1, 2) crimped in accordance
with process step c) are deposited in a common depository.
11. An apparatus (KM) for the simultaneous, parallel production of crimped fibre strips,
particularly filter tow strips, having an inlet region (3) with a first separating
device (31) for the simultaneous, parallel and separate feeding of a plurality of
fibre strips (1, 2), a pair of transporting rolls (4, 5) for the simultaneous, parallel
transporting and compacting of the fibre strips in a nip zone (6) and a stuffer channel
(7) for the simultaneous, parallel crimping of the fibre strips, characterized in that a second separating device (61) for separate transporting and compacting is provided
in the nip zone (6) and a third separating device (71) for separate crimping of the
fibre strips is provided in the stiffer channel (7), the first, second and third separating
devices (31, 61, 71) being formed in such a way that the fibre strips can be separately
guided in parallel from the inlet region (3) through the nip zone (6) into the stuffer
channel (7) uninterruptedly.
12. An apparatus according to claim 11, characterized in that the first separating device (31) comprises at least one first separating means (311)
and the second separating device (61) comprises at least one second separating means
(611), a first and second separating means (311, 611) being arranged between in each
case two of the fibre strips (1, 2) in such a way that the latter can be guided separately
and uninterruptedly.
13. An apparatus according to claim 12, characterized in that the first separating means (311) is formed as a separating blade and the second separating
means (611) is formed as a separating blade extension, a separating blade and a separating
blade extension being arranged such that they are connected without any gap between
in each case two of the fibre strips (1, 2) in such a way that the separating blade
extension penetrates through the two transporting rolls (4, 5) in the region of the
nip zone (6) completely and without any gap.
14. An apparatus according to claim 13, characterized in that the separating blade extension between in each case two of the fibre strips (1, 2)
penetrates the two transporting rolls (4, 5) in the region of the nip zone (6) contactlessly
in grooves.
15. The apparatus according to claim 11, characterized in that the third separating device (71) is formed in such a way that the fibre strips (1,
2) can be guided separately and uninterruptedly from the inlet to the outlet of the
stuffer channel (7).
16. The apparatus according to claim 11 or 15, characterized in that the third separating device (71) comprises at least one third separating means (711),
a third separating means (711) being arranged between in each case two of the fibre
strips (1, 2) in such a way that the latter can be guided separately and uninterruptedly.
17. The apparatus according to claim 16, characterized in that the third separating means (711) is formed as a separating web, a separating web
being arranged between in each case two of the fibre strips (1, 2) in such a way that
the latter can be guided separately and uninterruptedly.
18. The apparatus according to claim 12 or 13 and 16 or 17, characterized in that a first, second and third separating means (311, 611, 711) are arranged between in
each case two of the fibre strips (1, 2) guided in parallel in such a way that the
fibre strips can be guided in parallel and uninterruptedly separately with the same
width or with different widths from the inlet region (3) through the nip zone (6)
into the stuffer channel (7).
1. Procédé pour la fabrication simultanée en parallèle de bandes de fibres crêpées, en
particulier de bandes d'étoupe de filtre, dans une machine de crêpage (KM) comportant
une zone d'entrée (3), une zone d'écrasement (6) formée entre deux rouleaux de transport
(4, 5) et une cuve de foulon (7), comprenant les étapes suivantes :
a) fourniture simultanée en parallèle d'une multiplicité de bandes de fibres (1, 2)
via la zone d'entrée (3), les bandes de fibres étant guidées séparément dans la zone
d'entrée (3) par utilisation d'un premier dispositif de séparation (31),
b) transport simultané et compression simultanée en parallèle des bandes de fibres
dans la zone d'écrasement (6) au moyen des deux rouleaux de transport (4, 5), et
c) crêpage simultané en parallèle des bandes de fibres dans la cuve de foulon (7),
caractérisé en ce que l'on guide chaque fois séparément les bandes de fibres lors de l'étape b) par utilisation
d'un deuxième dispositif de séparation (61) et lors de l'étape c) par utilisation
d'un troisième dispositif de séparation (71), le premier, le deuxième et le troisième
dispositifs de séparation (31, 61, 71) étant réalisés d'une manière telle que le guidage
en parallèle séparé des bandes de fibres se déroule sans interruption depuis la zone
d'entrée (3) à travers la zone d'écrasement (6) jusque dans la cuve de foulon (7).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on exécute l'étape a) par utilisation d'un premier dispositif de séparation (31)
comportant au moins un premier moyen de séparation (311) et l'étape b) par utilisation
d'un deuxième dispositif de séparation (61) comportant au moins un deuxième moyen
de séparation (611), un premier et un deuxième moyens de séparation (311, 611) étant
disposés entre chaque fois deux des bandes de fibres (1, 2), d'une manière telle que
celles-ci soient guidées en parallèle en séparation complète.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'on exécute l'étape a) par utilisation d'une lame de séparation comme premier moyen
de séparation (311) et l'étape b) par utilisation d'un prolongement de lame de séparation
comme deuxième moyen de séparation (611), la séparation complète de chaque fois deux
des bandes de fibres guidées en en parallèle (1, 2) étant effectuée par une lame de
séparation et un prolongement de lame de séparation en agencement sans interstice
et le prolongement de lame de séparation traversant entièrement et sans interstice
les deux rouleaux de transport (4, 5) dans la région de la zone d'écrasement (6).
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'on exécute l'étape b) par utilisation du prolongement de lame de séparation entre
chaque fois deux des bandes de fibres (1,2), qui traverse sans contact, dans des rainures,
les deux rouleaux de transport (4, 5) dans la région de la zone d'écrasement (6).
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, lors de l'étape c), on guide les bandes de fibres (1, 2) en séparation complète,
depuis l'entrée jusqu'à la sortie de la cuve de foulon (7), par utilisation du troisième
dispositif de séparation (71).
6. Procédé selon la revendication 1 ou 5, caractérisé en ce que l'on exécute l'étape c) par utilisation d'un troisième dispositif de séparation (71)
comportant au moins un troisième moyen de séparation (711), un troisième moyen de
séparation (711) étant disposé entre chaque fois deux des bandes de fibres (1, 2),
d'une manière telle que celles-ci soient guidées en parallèle en séparation complète.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'on exécute l'étape c) par utilisation d'une nervure de séparation comme troisième
moyen de séparation (711), la séparation complète de chaque fois deux des bandes de
fibres guidées en parallèle (1, 2) étant effectuée par une nervure de séparation.
8. Procédé selon la revendication 2, 3, 6 ou 7, caractérisé en ce que, lors des étapes a) à c), on dispose un premier, un deuxième et un troisième moyens
de séparation (311, 611, 711) entre chaque fois deux des bandes de filtre guidées
en parallèle (1, 2), d'une manière telle que les bandes de fibres soient guidées en
parallèle et entièrement séparées, avec une largeur identique ou différente, depuis
la zone d'entrée (3) à travers la zone d'écrasement (6) jusque dans la cuve de foulon
(7).
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'on utilise le premier, le deuxième et le troisième moyens de séparation (311, 611,
711) entre chaque fois deux des bandes de fibres guidées en parallèle (1,2) sous la
forme d'un moyen de séparation en une partie ou en plusieurs partie avec une première,
une deuxième et une troisième zones de séparation.
10. Procédé selon au moins une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'on dépose les bandes de fibres crêpées (1, 2) après l'étape c), après leur sortie
de la cuve de foulon (7), dans un récipient de dépôt commun.
11. Dispositif (KM) pour la fabrication simultanée en parallèle de bandes de fibres crêpées,
en particulier de bandes d'étoupe de filtre, présentait une zone d'entrée (3), comportant
un premier dispositif de séparation (31) pour la fourniture simultanée, en parallèle
et séparée d'une multiplicité de bandes de fibres (1, 2), une paire de rouleaux de
transport (4, 5) pour le transport simultané et la compression simultanée en parallèle
des bandes de fibres dans une zone d'écrasement (6), et une cuve de foulon (7) pour
le crêpage simultané en parallèle des bandes de fibres, caractérisé en ce qu'il est prévu dans la zone d'écrasement (6) un deuxième dispositif de séparation (61)
pour le transport séparé et la compression séparée et dans la cuve de foulon (7) un
troisième dispositif de séparation (71) pour le crêpage séparé des bandes de fibres,
le premier, le deuxième et le troisième dispositifs de séparation (31, 61, 71) étant
réalisés d'une manière telle que les bandes de fibres puissent être guidées séparément
et en parallèle sans interruption de la zone d'entrée (3) à travers la zone d'écrasement
(6) jusque dans la cuve de foulon (7).
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que le premier dispositif de séparation (31) comprend au moins un premier moyen de séparation
(311) et le deuxième dispositif de séparation (61) comprend au moins un deuxième moyen
de séparation (611), un premier et un deuxième moyens de séparation (311, 611) étant
disposés entre chaque fois deux des bandes de fibres (1,2), d'une manière telle que
celles-ci puissent être guidées séparément sans interruption.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que le premier moyen de séparation (311) est réalisé sous forme de lame de séparation
et le deuxième moyen de séparation (611) sous forme de prolongement de lame de séparation,
une lame de séparation et un prolongement de lame de séparation étant disposés en
un agencement sans interstice entre chaque fois deux des bandes de fibres (1, 2),
d'une manière telle que le prolongement de lame de séparation traverse entièrement
et sans interstice les deux rouleaux de transport (4, 5) dans la région de la zone
d'écrasement (6).
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que le prolongement de lame de séparation traverse sans contact, dans des rainures, les
deux rouleaux de transport (4, 5) dans la région de la zone d'écrasement (6) entre
chaque fois deux des bandes de fibres guidées en parallèle (1, 2).
15. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que le troisième dispositif de séparation (71) est réalisé d'une manière telle que les
bandes de fibres (1, 2) puissent être guidées séparément sans interruption depuis
l'entrée jusqu'à la sortie de la cuve de foulon (7).
16. Dispositif selon la revendication 11 ou 15, caractérisé en ce que le troisième dispositif de séparation (71) comprend au moins un troisième moyen de
séparation (711), un troisième moyen de séparation (711) étant disposé entre chaque
fois deux des bandes de fibres (1, 2) d'une manière telle que celles-ci puissent être
guidées séparément sans interruption.
17. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que le troisième moyen de séparation (711) est réalisé sous forme de nervure de séparation,
une nervure de séparation étant disposée entre chaque fois deux des bandes de fibres
(1, 2) d'une manière telle que celles-ci puissent être guidées séparément sans interruption.
18. Dispositif selon la revendication 12 ou 13 et 16 ou 17, caractérisé en ce qu'un premier, un deuxième et un troisième moyens de séparation (311, 611, 711 sont disposés
entre chaque fois deux des bandes de fibres guidées en parallèle (1, 2), d'une manière
telle que les bandes de fibres puissent être guidées en parallèle et séparément sans
interruption, avec une largeur identique ou différente, depuis la zone d'entrée (3)
à travers la zone d'écrasement (6) jusque dans la cuve de foulon (7).

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