| (19) |
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(11) |
EP 2 399 706 B9 |
| (12) |
KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche DE |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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02.10.2013 Patentblatt 2013/40 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2012 Patentblatt 2012/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.06.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Finishvorrichtung zur finishenden Bearbeitung von Werkstückoberflächen
Finishing device for finishing the surfaces of workpieces
Dispositif de finissage pour le finissage de surfaces de pièces usinées
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.12.2011 Patentblatt 2011/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Supfina Grieshaber GmbH & Co. KG |
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77709 Wolfach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Wolber, Simon
77761 Schiltach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dreiss |
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Patentanwälte
Gerokstrasse 1 70188 Stuttgart 70188 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 518 643 US-A- 5 522 762
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DE-A1- 19 602 974
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Finishvorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 38 13 484 A1 ist eine Vorrichtung zur Feinbearbeitung der Hubzapfen von Kurbelwellen bekannt,
mit einer Halbschale zur Führung eines Honbandes, welches an einem Führungskörper
geführt ist. Der Führungskörper weist einen rückwärtigen Trägerabschnitt auf, der
einstückig und federelastisch mit zwei in Umfangsrichtung voneinander getrennten,
segmentförmigen Abschnitte verbunden ist.
[0003] Die aus der
DE 38 13 484 A1 bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, dass, bedingt durch die federelastische Verbindung
der segmentförmigen Abschnitte mit dem Trägerabschnitt, die segmentförmigen Abschnitte
sich nur über einen relativ kleinen Umfangswinkel erstrecken. Die tatsächlich für
eine drückende Anlage des Honbands auf das zu bearbeitende Werkstück zur Verfügung
stehende Führungsfläche ist relativ klein, sodass eine vergleichsweise geringe Materialabtragsleistung
erreicht wird.
[0004] Aus der
DE 196 02 974 ist eine Maschine für die Feinschleifbearbeitung einer zylindrischen Lagerfläche
an einer Welle mit Hilfe eines Schleifbandes bekannt, welche drei zueinander winkelversetzte
Schleifschuhe aufweist. Zwei Schleifschuhe sind ortsfest angeordnet; ein dritter Schleifschuh
ist an einem bewegbaren Schleifschuharm angeordnet. Der Schleifschuharm kann so verschwenkt
werden, dass eine Schleifstation zur Beschickung bzw. Entleerung zugänglich gemacht
wird.
[0005] Auch aus der
US 5,522,762 ist eine Bandschleifmaschine mit drei zueinander winkelversetztem Schleifschuhen
bekannt.
[0006] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Finishvorrichtung
der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass die Einführung eines zu bearbeitenden
Werkstücks in den Aufnahmebereich vereinfacht wird.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einer Finishvorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0008] Die erfindungsgemäße Führungseinrichtung ermöglicht eine voneinander unabhängige
Bewegung der Führungskörper. Hierdurch können die jeweiligen Teilflächen der Führungsfläche
besonders großflächig ausgebildet werden. Gleichzeitig können die großflächig ausgebildeten
Teilflächen entlang ihres Verlaufs gesehen mit gleichmäßig verteilten Andruckkräften
auf das Finishband wirken, sodass das Finishband entlang seines Verlaufs um die zu
bearbeitende Werkstückoberfläche gleichmäßiger gegen die Werkstückoberfläche gedrückt
wird. Insgesamt wird somit eine Erhöhung des wirksamen Flächenanteils des Finishbands
bei gleichzeitig erhöhtem Anpressdruck erreicht, sodass die Materialabtragsleistung
erhöht werden kann.
[0009] Es ist vorgesehen, dass die Führungskörper zwischen einer Ruhestellung und einer
Arbeitsstellung bewegbar sind, wobei sich die Führungsfläche in der Ruhestellung der
Führungskörper zwischen dem Finishband-Einführende und dem Finishband-Ausführende
über einen ersten Umfangswinkel erstreckt, welcher eine Einführung eines zu bearbeitenden
Werkstücks in den Aufnahmebereich und eine Ausführung eines bearbeitenden Werkstücks
aus dem Aufnahmebereich erlaubt, und wobei sich die Führungsfläche in der Arbeitsstellung
der Führungskörper zur Bearbeitung eines Werkstücks über einen relativ zu dem ersten
Umfangswinkel größeren zweiten Umfangswinkel erstreckt. Durch den ersten, kleineren
Umfangswinkel ist gewährleistet, dass das Werkstück einfacher in den Aufnahmebereich
einführbar und aus diesem heraus ausführbar ist. Der zweite, größere Umfangswinkel
ermöglicht eine Vergrößerung der wirksamen Finishbandfläche, wodurch eine besonders
hohe Materialabtragsleistung erzielt wird.
[0010] Ferner ist eine Kraftbeaufschlagungseinrichtung vorgesehen, mittels welcher die Führungskörper
in ihrer Ruhestellung haltbar sind. Dies hat den Vorteil, dass - ohne Einwirken eines
Werkstücks - die Führungskörper in ihrer Ruhestellung gehalten sind, welcher mit dem
ersten, also kleineren Umfangswinkel, einhergeht. Hierdurch wird die Einführung eines
zu bearbeitenden Werkstücks in den Aufnahmebereich wesentlich vereinfacht.
[0011] Eine besonders gute Handhabbarkeit der Finishvorrichtung ergibt sich, wenn der erste
Umfangswinkel kleiner oder gleich 180° ist, so dass ein zu bearbeitendes Werkstück
hinterschnittfrei in den Aufnahmebereich einführbar und aus diesem heraus ausführbar
ist.
[0012] Besondere Vorteile ergeben sich ferner, wenn der zweite Umfangswinkel größer als
180° ist. Insbesondere beträgt der zweite Umfangswinkel mehr als ungefähr 200°. Hierdurch
kann eine besonders große Führungsfläche mit einem hohen Umschlingungswinkel (gleich
zweiter Umfangswinkel) bereitgestellt werden, der mit einer besonders hohen Materialabtragsleistung
einhergeht. Wenn gleichzeitig der erste Umfangswinkel kleiner oder gleich 180° ist,
können Werkstücke - trotz des hohen Umschlingungswinkels während der Bearbeitung -
hinterschnittfrei in den Aufnahmebereich eingeführt werden.
[0013] Mit einem Umschlingungswinkel von größer als 180° können höchste Rundheitsanforderungen
erfüllt werden. Darüber hinaus ist es möglich, nicht nur rotationssymmetrische, beispielsweise
zylindrische, Werkstückoberflächen zu bearbeiten, sondern auch Werkstückoberflächen,
welche in Umfangsrichtung gesehen nur segmentweise rotationssymmetrisch sind. Solche
Werkstückoberflächen können beispielsweise an Ausgleichswellenlagern vorgesehen sein,
welche entlang ihres Umfangs gesehen einen teilzylindrischen Abschnitt und einen ebenen
Abschnitt aufweisen. Solche Werkstückoberflächen können (im Unterschied zu einem Vollsitz)
auch als Halbsitz oder Teilsitz bezeichnet werden. Durch eine Umschlingung einer solchen
Werkstückoberfläche mit einem zweiten Umfangswinkel von größer als 180° wird ein unerwünschtes
Auswandern und/oder Verkanten einer solchen Werkstückoberfläche mit Teilen der Führungseinrichtung
verhindert.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind genau zwei voneinander separate Führungskörper
vorgesehen. Diese weisen zueinander benachbarte, jedoch nicht miteinander verbundene
Teilflächen auf, welche sich beispielsweise jeweils über einen Umfangswinkel von größer
als 90° erstrecken.
[0015] Ein besonders einfacher Aufbau der Führungseinrichtung ergibt sich, wenn mindestens
einer der Führungskörper bewegbar an einem Führungskörperhalter gelagert ist, insbesondere,
wenn sämtliche Führungskörper der Führungsvorrichtung bewegbar an dem Führungskörperhalter
gelagert sind.
[0016] Eine für die Bearbeitung eines zumindest abschnittsweise rotationssymmetrischen Werkstücks
besonders gut geeignete Geometrie ergibt sich, wenn mindestens einer der Führungskörper,
vorzugsweise sämtliche Führungskörper der Führungseinrichtung, schwenkbar an dem Führungskörperhalter
gelagert ist oder sind. Hierbei sind die Schwenkachsen vorzugsweise zumindest im Wesentlichen
parallel zu einer Werkstückachse eines in dem Aufnahmebereich aufgenommenen Werkstücks
orientiert.
[0017] Eine besonders gleichmäßige Verteilung einer Andrückkraft ergibt sich, wenn eine
Schwenkachse des mindestens einen Führungskörpers derart angeordnet ist, dass eine
Ebene, in welcher sich die Schwenklagerachse und eine bei Anordnung eines Werkstücks
in dem Aufnahmebereich hierzu parallele Werkstückachse erstrecken, die Teilfläche
des mindestens einen Führungskörpers zumindest ungefähr hälftig durchschneidet.
[0018] Bevorzugt ist es ferner, wenn die Führungskörper mit der Bestückung des Aufnahmebereichs
mit einem Werkstück einhergehend mittels der zu bearbeitenden Werkstückoberfläche
aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung überführbar sind. Dies hat den Vorteil,
dass ein im Prinzip denkbarer, jedoch aufwändigerer Antrieb zur Überführung der Führungskörper
aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung entbehrlich ist. Somit kann die zu bearbeitende
Werkstückoberfläche genutzt werden, um diese gegen das Finishband zu drücken, so dass
dieses wiederum gegen die Teilflächen der Führungskörper drückt, so dass diese allein
durch eine von dem Werkstück aufgebrachte Betätigungskraft aus der Ruhestellung in
die Arbeitsstellung verbracht werden, gegebenenfalls entgegen der Wirkung einer vorstehend
beschriebenen Kraftbeaufschlagungseinrichtung.
[0019] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass zumindest
ein Teil der Führungsfläche in radialer Richtung elastisch nachgiebig verformbar ist,
so dass eine besonders schonende Bearbeitung einer Werkstückoberfläche ermöglicht
wird. Die elastische Nachgiebigkeit kann beispielsweise dadurch realisiert werden,
dass die Teilflächen der Führungsfläche aus einem elastisch verformbaren Material,
insbesondere aus einem Elastomer, gebildet sind.
[0020] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass mindestens eine
der Führungskörper in radialer Richtung elastisch nachgiebig gelagert ist. Dies ermöglicht
es, die Raumlage einer Lagerachse eines Führungskörpers zumindest geringfügig anpassen
zu können, so dass eine besonders schonende und hochgenaue Bearbeitung einer Werkstückoberfläche
ermöglicht wird.
[0021] Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung einer vorstehend beschriebenen Finishvorrichtung
zur finishenden Bearbeitung einer rotationssymmetrischen Werkstückoberfläche, welche
insbesondere zylindrisch oder sphärisch ausgebildet ist.
[0022] Ferner betrifft die Erfindung die Verwendung einer vorstehend beschriebenen Finishvorrichtung
zur finishenden Bearbeitung einer in Umfangsrichtung gesehen nur segmentweise rotationssymmetrischen
Werkstückoberfläche.
[0023] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung
und der zeichnerischen Darstellung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels.
[0024] In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1
- eine Seitenansicht einer Ausführungsform einer Finishvorrichtung mit einer schematisch
dargestellten Führungseinrichtung;
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht der Führungseinrichtung gemäß Figur 1;
- Figur 3
- eine Draufsicht der Führungseinrichtung gemäß Figuren 1 und 2 längs einer in Figur
2 mit III-III markierten Schnittlinie; und
- Figur 4
- eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Führungseinrichtung.
[0025] Eine Ausführungsform einer Finishvorrichtung ist in Figur 1 insgesamt mit dem Bezugszeichen
10 bezeichnet. Die Finishvorrichtung 10 umfasst eine Andrückeinrichtung 12 mit mindestens
einem ersten Arm 14 und optional mit einem zweiten Arm 16. Die Arme 14 und 16 sind
schwenkbar gelagert, sodass sie in Richtung auf ein Werkstück 18, welches eine zentrale
Werkstückachse 20 aufweist, zugestellt werden können (wie in Figur 1 dargestellt).
[0026] Bei dem Werkstück 18 handelt es sich beispielsweise um eine Kurbelwelle, deren Mittellager
oder Hublager finishend bearbeitet werden sollen. Die zu bearbeitenden Werkstückoberflächen
können als Vollsitz mit in Umfangsrichtung vollständig zylindrischer Werkstückoberfläche
ausgebildet sein oder als Teilsitz mit in Umfangsrichtung nur segmentweise zylindrischer
Werkstückoberfläche.
[0027] Die Finishvorrichtung 10 umfasst ferner ein Finishband 22, welches in Figur 1 strichpunktiert
dargestellt ist. Das Finishband 22 wird von einem Finishbandvorrat 24 bereitgestellt,
in ungefähr radialer Richtung auf das Werkstück 18 zugeführt und im Bereich eines
Finishband-Einführendes 26 mit einer zu bearbeitenden Werkstückoberfläche 28 des Werkstücks
18 in Kontakt gebracht. Das Finishband 22 ist ausgehend von dem Finishband-Einführende
26 zwischen einer gestrichelt dargestellten Führungseinrichtung 30 und der Werkstückoberfläche
28 bis hin zu einem Finishband-Ausführende 32 geführt. Im Bereich des Finishband-Ausführendes
32 wird das Finishband 22 von der Werkstückoberfläche 28 nach in etwa radial außen
von dem Werkstück 18 weggeführt.
[0028] In seinem weiteren Verlauf ist das Finishband 22 mittels Umlenkrollen 34 und 36 geführt
und mit Hilfe einer Spanneinrichtung 38 gespannt. Die Spanneinrichtung 38 weist ein
auf das Finishband 22 wirkendes Spannelement 40 auf, welches gleichzeitig als Umlenkelement
dient. Die Spanneinrichtung 38 ist fest mit dem ersten Arm 14 verbunden.
[0029] Die Führungseinrichtung 30 ist an dem ersten Arm 14 fixiert, insbesondere mittels
einer Verschraubung 42.
[0030] Während der finishenden Bearbeitung des Werkstücks 18 wird dieses mittels einer (nicht
dargestellten) Antriebseinrichtung um die Werkstückachse 20 rotatorisch angetrieben.
Hierbei kann das Finishband 22 feststehen, oder es wird zur Erhöhung der Schnittgeschwindigkeit
während der Bearbeitung der Werkstückoberfläche 28 in einer Vorschubrichtung 44 bewegt.
Mittels des Arms 14 wird eine in Richtung auf das Werkstück 18 gerichtete Andrückkraft
erzeugt, mit der die Führungseinrichtung 30 auf das Finishband 22 und das Finishband
22 auf die Werkstückoberfläche 28 drückt.
[0031] Der Aufbau der Führungseinrichtung 30 wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die
Figuren 2 bis 3 beschrieben.
[0032] Die Führungseinrichtung 30 umfasst einen Führungskörperhalter 46, welcher mit dem
ersten Arm 14 verbindbar ist, beispielsweise unter Verwendung der in Figur 1 dargestellten
Schrauben 42 und/oder unter Verwendung von in Figur 2 dargestellten Schrauben 48.
[0033] Der Führungskörperhalter 46 ist beispielsweise im Wesentlichen C-förmig und umfasst
eine rückwärtige Platte 50, von welcher zwei Träger 52 und 54 abragen. Die Träger
52 und 54 dienen zur Aufnahme weiterer, im Folgenden beschriebener Bauteile. An den
Trägern 52 und 54 sind jeweils Umlenkrollen 56 beziehungsweise 58 unter Verwendung
jeweils eines Halters 60 befestigt. Darüber hinaus dient der Führungskörperhalter
46 zur Vorgabe von Schwenkachsen 62 und 64. Die Schwenkachsen 62 und 64 sind insbesondere
parallel zueinander. Sie definieren die Lagerachsen für jeweils einen um die Schwenkachsen
62, 64 schwenkbaren Führungskörper 66 beziehungsweise 68. Die Führungskörper 66 beziehungsweise
68 weisen jeweils eine Teilfläche 70 beziehungsweise 72 einer Führungsfläche 74 auf,
welche sich zwischen dem Finishband-Einführende 26 und dem Finishband-Ausführende
32 erstreckt. Die Teilflächen 70 und 72 grenzen aneinander an und sind voneinander
unabhängig bewegbar.
[0034] Zur Lagerung der Führungskörper 66 beziehungsweise 68 an dem Führungskörperhalter
46 können sich koaxial mit den Schwenkachsen 62 beziehungsweise 64 erstreckende Lagerbolzen
76 vorgesehen sein (vergleiche Figur 3). Die Lagerbolzen können beispielsweise drehfest
mit dem Träger 52 des Führungskörperhalters 46 verbunden sein. Eine besonders reibungsarme
Lagerung der Führungskörper ergibt sich, wenn zur Lagerung der Führungskörper 66 beziehungsweise
68 Wälzlager verwendet werden, beispielsweise Kugellager 78.
[0035] Die Führungseinrichtung 30 umfasst ferner eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 80
bezeichnete Kraftbeaufschlagungseinrichtung. Die Kraftbeaufschlagungseinrichtung umfasst
im einfachsten Fall mindestens eine Feder 82, welche den Führungskörper 66 beziehungsweise
68 mit einer Vorspannung beaufschlagt. Hierdurch können die Führungskörper 66 beziehungsweise
68 in einer Ruhestellung gehalten werden. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
sind zwei Federn 82 und 84 vorgesehen, welche bezüglich des Führungskörperhalters
46 ortsfest und beispielsweise an einer Anlenkung 86 angelenkt sind.
[0036] Die der Anlenkung 86 abgewandten Enden der Federn 82 und 84 sind jeweils mit einem
der Führungskörper 66 beziehungsweise 68 verbunden. Die Kraftbeaufschlagungseinrichtung
80 erzeugt eine Spannkraft, welche bewirkt, dass die Teilflächen 70 und 72 aufeinander
zu bewegt werden, sodass sich ein von den Teilflächen 70 und 72 umschlossener erster
Umfangswinkel 88 ergibt. Dieser beträgt vorzugsweise höchstens ungefähr 180°, insbesondere
höchstens 180°.
[0037] In Figur 4 ist eine weitere Ausführungsform einer Führungseinrichtung 30 dargestellt.
Diese weist ein zu der vorstehend unter Bezugnahme auf Figuren 2 und 3 beschriebenen
Führungseinrichtung 30 ähnlichen Aufbau auf. Sie unterscheidet sich lediglich hinsichtlich
der Ausgestaltung der Lagerung der Führungskörper 66 und 68, welche mittels Gleitlagern
90 beziehungsweise 92 an dem Führungskörperhalter 46 gelagert sind. Beispielsweise
umfassen die Gleitlager 90 beziehungsweise 92 jeweils einen Lagerbolzen 94, 96, welcher
drehfest mit dem Führungskörperhalter 46 verbunden ist und auf welchen jeweils eine
entsprechende Lagerfläche der Führungskörper 66 beziehungsweise 68 gleitet, so dass
die Führungskörper 66 beziehungsweise 68 um die Schwenkachsen 62, 64 schwenkbar sind.
Optional können die Lagerbolzen 94, 96 in elastischen Lagerbuchsen geführt sein, welche
eine radiale Bewegbarkeit der Schwenkachsen 62, 64 ermöglichen.
[0038] Im Übrigen ist der Aufbau und die Funktionsweise der Führungseinrichtung 30 gemäß
Figuren 2 und 3 identisch zu dem Aufbau und der Funktionsweise der Führungseinrichtung
30 gemäß Figur 4. Die folgende Beschreibung gilt daher für beide Ausführungsformen.
[0039] Die durch die Teilflächen 70 und 72 gebildete Führungsfläche 74 umgrenzt einen Aufnahmebereich
98 (vergleiche Figur 2), in welchem das Werkstück 18 (vergleiche Figur 4) anordenbar
ist. Die Anordnung der Schwenkachsen 62 und 64 ist so gewählt, dass eine (gedachte)
Ebene 100 beziehungsweise 102, in welcher sich jeweils eine der Schwenkachsen 62 beziehungsweise
64 und die hierzu zumindest ungefähr parallele Werkstückachse 20 erstrecken, die Teilflächen
70 und 72 zumindest ungefähr hälftig durchschneiden.
[0040] In Figur 4 ist der untere Führungskörper 68 in seiner Ruhestellung dargestellt. Hierbei
ist der Führungskörper 68 mit seiner Teilfläche 72 so geneigt, dass der Aufnahmebereich
98 vergrößert und die Einführung eines Werkstücks 18 in den Aufnahmebereich 98 erleichtert
wird. Durch Einführung des Werkstücks 18 in den Aufnahmebereich 98 gelangt die Werkstückoberfläche
28 in Kontakt mit dem aus Übersichtsgründen in den Figuren 2 und 4 nicht dargestellten
Finishband 22, wodurch dieses wiederum in Kontakt mit den Teilflächen 70 beziehungsweise
72 der Führungskörper 66 beziehungsweise 68 gelangt. Hierdurch werden die Führungskörper
66 beziehungsweise 68 aus ihrer Ruhestellung in ihre Arbeitsstellung verschwenkt.
Diese Arbeitsstellung wird in Figur 4 anhand des oberen Führungskörpers 66 veranschaulicht.
In dieser Arbeitsstellung umschlingen die Teilflächen 70 und 72 das Werkstück 18 mit
einem gegenüber dem ersten Umfangswinkel 88 vergrößerten zweiten Umfangswinkel 104
(vergleiche Figur 3).
[0041] Der zweite Umfangswinkel 104 ist insbesondere größer als 180°.
[0042] In der Arbeitsstellung der Führungskörper 66 und 68 wird die Werkstückoberfläche
28 des Werkstücks 18 bearbeitet. Die Werkstückoberfläche 28 kann vollständig rotationssymmetrisch
ausgebildet sein oder nur segmentweise rotationssymmetrisch sein und in einem in Figur
4 gestrichelt angedeuteten Abschnitt 106 von einer rotationssymmetrischen Form abweichen.
Bei der Bearbeitung eines solchen, nicht vollständig rotationssymmetrischen Werkstücks
18 ermöglicht es die Schwenklagerung der Führungskörper 66 und 68, dass die Führungskörper
66, 68 eine um die Schwenkachsen 62, 64 pendelnde Bewegung ausführen, wobei die Führungskörper
66, 68 abwechselnd durch Wirkung eines abschnittsweise rotationssymmetrischen Werkstückoberflächenabschnitts
und durch Wirkung der Kraftbeaufschlagungseinrichtung 80 hin- und hergeschwenkt werden.
1. Finishvorrichtung (10) zur finishenden Bearbeitung von Werkstückoberflächen (28),
mit einer Führungseinrichtung (30) zur Führung eines Finishbands (22), welche eine
einen Aufnahmebereich (98) für ein Werkstück (18) begrenzende, schalenförmige Führungsfläche
(74) mit mindestens zwei voneinander separaten Teilflächen (70, 72) aufweist, wobei
das Finishband (22) entlang der Führungsfläche (74) zwischen einem Finishband-Einführende
(26) und einem Finishband-Ausführende (32) führbar oder geführt ist, wobei die Führungseinrichtung
(30) mindestens zwei voneinander separate und miteinander nicht einstückige Führungskörper
(66, 68) umfasst, welche jeweils eine Teilfläche (70, 72) der Führungsfläche (74)
bereitstellen und relativ zueinander bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskörper (66, 68) zwischen einer Ruhestellung und einer Arbeitsstellung
bewegbar sind, wobei sich die Führungsfläche (74) in der Ruhestellung der Führungskörper
(66,68) zwischen dem Finishband-Einführende (26) und dem Finishband-Ausführende (32)
über einen ersten Umfangswinkel (88) erstreckt, welcher eine Einführung eines zu bearbeitenden
Werkstücks (18) in den Aufnahmebereich (98) und eine Ausführung eines bearbeiteten
Werkstücks (18) aus dem Aufnahmebereich (98) erlaubt, und wobei sich die Führungsfläche
(74) in der Arbeitsstellung der Führungskörper (66, 68) zur Bearbeitung eines Werkstücks
(18) über einen relativ zu dem ersten Umfangswinkel (88) größeren zweiten Umfangswinkel
(104) erstreckt, und dass eine Kraftbeaufschlagungseinrichtung (80) vorgesehen ist,
mittels welcher die Führungskörper (66, 68) ohne Einwirken des Werkstücks in ihrer
Ruhestellung haltbar sind.
2. Finishvorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Umfangswinkel (88) kleiner oder gleich 180° ist.
3. Finishvorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Umfangswinkel (104) größer als 180° ist.
4. Finishvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass genau zwei voneinander separate Führungskörper (66, 68) vorgesehen sind.
5. Finishvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Führungskörper (66, 68) bewegbar an einem Führungskörperhalter
(46) gelagert ist.
6. Finishvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Führungskörper (66, 68) schwenkbar an dem Führungskörperhalter
(46) gelagert ist.
7. Finishvorrichtung (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schwenklagerachse (62, 64) des mindestens einen Führungskörpers (66, 68) derart
angeordnet ist, dass eine Ebene (100, 102), in welcher sich die Schwenklagerachse
(62, 64) und eine bei Anordnung eines Werkstücks (18) in dem Aufnahmebereich (98)
hierzu parallele Werkstückachse (20) erstrecken, die Teilfläche (70, 72) des mindestens
einen Führungskörpers (66, 68) zumindest ungefähr hälftig durchschneidet.
8. Finishvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskörper (66, 68) mit der Bestückung des Aufnahmebereichs (98) mit einem
Werkstück (18) einhergehend mittels der zu bearbeitenden Werkstückoberfläche (28)
aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung überführbar sind.
9. Finishvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Führungsfläche (74) in radialer Richtung elastisch nachgiebig
verformbar ist.
10. Finishvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Führungskörper (66, 68) in radialer Richtung elastisch nachgiebig
gelagert ist.
11. Verwendung einer Finishvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche zur
finishenden Bearbeitung einer rotationssymmetrischen Werkstückoberfläche (28).
12. Verwendung einer Finishvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 10 zur finishenden
Bearbeitung einer in Umfangsrichtung gesehen nur segmentweise rotationssymmetrischen
Werkstückoberfläche (28).
1. A finishing device (10) for finishing a workpiece surface (28), comprising a guide
unit (30) for guiding a finishing belt (22), said guide unit (30) having a cup-shaped
guide surface (74) which delimits a receiving zone (98) for a workpiece (18) and which
has at least two separate partial surfaces (70, 72), wherein the finishing belt (22)
is guided or guidable along the guide surface (74) between a finishing belt entry
zone (26) and a finishing belt exit zone (32), wherein the guide unit (30) comprises
at least two separate guide members (66, 68) which are not integrally built with each
other, the guide members (66, 68) each providing one partial surface (70, 72) of the
guide surface (74) and being movable relative to each other, characterized in that the guide members (66, 68) are movable between an idle position and an operative
position, with the guide surface (74) extending in the idle position of the guide
members (66, 68) between the finishing belt entry zone (26) and the finishing belt
exit zone (32) over a first circumferential angle (88) which permits a workpiece (18)
which is to be machined to be introduced into the receiving zone (98) and which permits
to discharge a machined workpiece (18) from the receiving zone (98), and with the
guide surface (74) extending in the operative position of the guide members (66, 68)
for machining the workpiece (18) over a second circumferential angle (104) which is
greater than the first circumferential angle (88), and characterized by a force-application unit for holding the guide members (66, 68) in their idle position
without impact of the workpiece (18).
2. The finishing device (10) of claim 1, characterized in that the first circumferential angle (88) is equal to or smaller than 180°.
3. The finishing device (10) of claim 1 or 2, characterized in that the second circumferential angle (104) is greater than 180°.
4. The finishing device (10) of one of the preceding claims, characterized in that exactly two separate guide members (66, 68) are provided.
5. The finishing device (10) of one of the preceding claims, characterized in that at least one of the guide members (66, 68) is mounted movably at a guide member support
(46).
6. The finishing device (10) of one of the preceding claims, characterized in that at least one of the guide members (66, 68) is mounted pivotably at the guide member
support (46).
7. The finishing device (10) of claim 6, characterized in that a pivot axis (62, 64) of the at least one of the guide members is disposed such that
a plane (100, 102) intersects at least in approximation in midsection the partial
surface of the at least one of the guide members (66, 68), wherein the pivot axis
(62, 64) extends in the plane (100, 102) and wherein a workpiece axis (20) of a workpiece
(18) extends in the plane (100, 102) and is parallel to the pivot axis (62, 64) when
the workpiece (18) is located in the receiving zone (98).
8. The finishing device (10) of one of claims 2 to 7, characterized in that the guide members (66, 68) are transferable from the idle position to the operative
position by means of the workpiece surface (28) which is to be machined and when loading
the workpiece (18) into the receiving zone (98).
9. The finishing device (10) of one of the preceding claims, characterized in that at least a portion of the guide surface (74) is deformable in an elastically resilient
manner.
10. The finishing device (10) of one of the preceding claims, characterized in that at least one of the guide members (66, 68) is supported in a manner elastically resilient
in a radial direction.
11. Use of the finishing device (10) of one of the preceding claims for finishing a rotationally
symmetrical workpiece surface (28).
12. Use of the finishing device (10) of one of the preceding claims for finishing a workpiece
surface (28) which as viewed in a circumferential direction includes a rotationally
symmetrical segment or rotationally symmetrical segments only.
1. Dispositif de finissage (10) pour le finissage de surfaces de pièces (28), comprenant
un dispositif de guidage (30) destinée à guider une bande de finissage (22), qui présente
une surface de guidage (74) en cuvette limitant une zone de réception (98) pour une
pièce (18) et ayant au moins deux surfaces partielles (70, 72) séparées l'une de l'autre,
ladite bande de finissage (22) pouvant être guidée ou étant guidée le long de ladite
surface de guidage (74) entre une extrémité d'introduction de bande de finissage (26)
et une extrémité de sortie de bande de finissage (32), ledit dispositif de guidage
(30) comprenant au moins deux corps de guidage (66, 68) séparés l'un de l'autre et
non pas réalisés d'un seul tenant l'un avec l'autre qui offrent chacun une surface
partielle (70, 72) de ladite surface de guidage (74) et peuvent être déplacés l'un
par rapport à l'autre, caractérisé par le fait que lesdits corps de guidage (66, 68) peuvent être déplacés entre une position de repos
et une position de travail, ladite surface de guiage (74) s'étendant - en position
de repos des corps de guidage (66, 68) - entre ladite extrémité d'introduction de
bande de finissage (26) et ladite extrémité de sortie de bande de finissage (32) sur
un premier angle périphérique (88) qui permet d'introduire une pièce (18) à usiner
dans la zone de réception (98) et de faire sortir une pièce (18) usinée de ladite
zone de réception (98), et ladite surface de guidage (74) s'étendant - en positon
de travail des corps de guidage (66, 68), pour l'usinage d'une pièce (18) - sur un
deuxième angle périphérique (104) plus important par rapport au premier angle périphérique
(88), et que l'on prévoit un dispositif d'application de force (80) au moyen duquel
lesdits corps de guidage (66, 68) peuvent être maintenus dans leur position de repos
sans l'action de ladite pièce.
2. Dispositif de finissage (10) selon la revendication 1, caractérisé par le fait que ledit premier angle périphérique (88) est inférieur ou égale à 180°.
3. Dispositif de finissage (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que ledit deuxième angle périphérique (104) est supérieur à 180°.
4. Dispositif de finissage (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que l'on prévoit exactement deux corps de guidage (66, 68) séparés l'un de l'autre.
5. Dispositif de finissage (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que l'un au moins des corps de guidage (66, 68) est logé de façon mobile sur un support
de corps de guidage (46).
6. Dispositif de finissage (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que l'un au moins des corps de guidage (66, 68) est logé à pivotement sur ledit support
de corps de guidage (46).
7. Dispositif de finissage (10) selon la revendication 6, caractérisé par le fait qu'un axe de logement à pivotement (62, 64) dudit au moins un corps de guidage (66, 68)
est agencé de telle manière qu'un plan (100, 102) dans lequel s'étendent ledit axe
de logement à pivotement (62, 64) et un axe de pièce (20) parallèle à celui-ci lorsqu'une
pièce (18) est disposée dans ladite zone de réception (98) coupe la surface partielle
(70, 72) dudit au moins un corps de guidage (66, 68), au moins à peu près par moitié.
8. Dispositif de finissage (10) selon l'une quelconque des revendications 2 à 7, caractérisé par le fait que, parallèlement à l'équipement de ladite zone de réception (98) d'une pièce (18),
les corps de guidage (66, 68) peuvent être déplacés de la position de repos dans la
position de travail au moyen de la surface de pièce (28) à usiner.
9. Dispositif de finissage (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par le fait qu'au moins une partie de ladite surface de guidage (74) est déformable de manière élastiquement
flexible dans la direction radiale.
10. Dispositif de finissage (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que l'un au moins des corps de guidage (66, 68) est logé de façon à pouvoir céder élastiquement
dans la direction radiale.
11. Utilisation d'un dispositif de finissage (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, pour le finissage d'une surface de pièce (28) à symétrie de révolution.
12. Utilisation d'un dispositif de finissage (10) selon l'une quelconque des revendications
2 à 10, pour le finissage d'une surface de pièce (28) qui, vue dans la direction circonférentielle,
ne présente une symétrie de révolution que par segments.
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