Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Tragegestell für Becher. In einem solchen
Tragegestell können beispielsweise Kaffeebecher transportiert werden. Es eignet sich
neben Bechern auch für andere Gefäße.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Die Patentanmeldung
DE 1 977 780 offenbart einen Faltzuschnitt und einen daraus hergestellten Tragebehälter aus Karton.
Dieser Tragebehälter ist für Flaschen, aber auch für Dosen und Gläser geeignet. Darüber
hinaus soll er sogar für ganz anderes Füllgut (bis hin zu Nägeln) geeignet sein. Der
Tragebehälter kann aus Karton hergestellt werden. Offenbart wird, dass der Tragebehälter
aus einem einteiligen Zuschnitt hergestellt werden kann und ein zusätzliches Heften
und Verkleben von Teilen bei der Herstellung des Behälters nicht erforderlich sei.
[0003] Das Patent
DE 198 49 647 C2 offenbart eine Tragvorrichtung, speziell zum Transport von Getränkebechern und Getränkegläsern.
Diese Tragvorrichtung soll zu einem ebenen Paket zusammenlegbar sein. Zu diesem Zweck
weisen die Seitenwände Knickfalze auf. Im entfalteten Zustand werden in der Tragvorrichtung
Becher frei schwebend gehalten, indem der Abstand zwischen Oberseite und Boden ausreichend
groß gewählt wird. Zur Anpassung an verschiedene Bechergrößen sind perforierte konzentrische
Kreisringe vorgesehen. Wenn große Becher aufgenommen werden sollen, können die entsprechenden
Kreisringe durch Ausreißen entfernt werden.
[0004] Die Gebrauchsmusterschrift
DE 20 2005 001 653 U1 offenbart einen Becherträger aus Karton mit Löchern zur Aufnahme von zwei oder mehr
Getränkebechern. Die relativ einfache Gestaltung des Zuschnitts mag einen funktionellen
Becherträger erlauben, jedoch ist keine Anpassungsmöglichkeit an verschiedene Bechergrößen
vorgesehen, noch werden Becher gut gestützt oder geschützt.
[0005] Von diesem Stand der Technik ausgehend, möchte die vorliegende Erfindung in einfacher
und ökonomischer Weise ein verbessertes Tragegestell für Becher anbieten. Dieses soll
sich gut an verschiedene Becher anpassen lassen, einen Becher aber dennoch in jedem
Fall eine gute Stützung und einen hygienischen Schutz während des Tragens anbietet.
Dazu soll das Tragegestell selbst dann stabil genug sein, wenn ein in sich nicht sehr
stabiles Material verwendet wird.
[0006] Diese Vorteile werden durch ein Tragegestell nach Anspruch 1 und durch ein Verfahren
nach Anspruch 10 erreicht.
Nähere Beschreibung
[0007] Im Sinne der Erfindung wird also ein Tragegestell für Becher zur Verfügung gestellt.
Der Begriff Becher ist dabei allerdings stellvertretend für eine Vielzahl von Gefäßen
zu sehen. Das Tragegestell ist durchaus auch zum Tragen von Flaschen geeignet. Eine
typische Verwendung könnte das Tragen von Kaffeebechern sein. Auch Becher mit anderen
alkoholischen oder nicht alkoholischen Getränken kommen in Betracht.
[0008] Das erfindungsgemäße Tragegestell soll mindestens eine erste Aufnahmeöffnung aufweisen
und ein die erste Aufnahmeöffnung umschließendes erstes Tragepaneel. Unter einem Tragepaneel
soll hier ein die Aufnahmeöffnung ganz oder zumindest teilweise umschließendes Element
verstanden werden, welches typischerweise ein flaches Bauteil ist. Das Tragepaneel
wird daher zwei Hauptseiten haben, eine Oberseite und eine Unterseite. Die Oberseite
ist diejenige, welche die Richtung zeigt, aus der Becher in das Tragegestell eingestellt
werden sollen.
[0009] Das erfindungsgemäße Tragegestell weist ferner mindestens eine erste Seitenwand und
eine zweite Seitenwand auf. Diese Seitenwände werden in der Regel in zumindest einer
Schnittebene parallel zueinander verlaufen. In einer solchen Schnittebene ergibt sich
der Abstand der Seitenwände als Abstand der parallelen Strecken, welche in dieser
Ebene die Seitenwände repräsentieren. Sollten die Strecken nicht oder nur angenähert
parallel verlaufen, soll der Abstand in der Streckenmitte bestimmt werden. Typischerweise
und in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verlaufen die Seitenwände in
einer senkrechten Schnittebene nicht parallel, sondern spitz aufeinander zu. In dieser
Schnittebene hängt der gemessene Abstand von der Messhöhe ab. Für die Erfindung spielt
es eine Rolle, welcher Abstand sich in einer ersten Höhe über dem ersten Tragepaneel
ergibt.
[0010] Erfindungsgemäß soll die erste Aufnahmeöffnung mindestens eine an den Becherdurchmesser
anpassbare Vorrichtung zur Stützung des Bechers aufweisen. Eine solche Vorrichtung
kann das Anpassen an den Becherdurchmesser vor dem Einstellen des Bechers erfordern.
Sie kann dazu beispielsweise mechanische Mittel, wie etwa eine Schlaufe mit einstellbarem
Durchmesser aufweisen. Vorzugsweise wird diese Vorrichtung jedoch ein automatisches
Anpassen an dem Becherdurchmesser beim Einstellen des Bechers ermöglichen. Dazu kann
diese Vorrichtung ein elastisch vorgespanntes oder elastisches Element aufweisen.
Beispielsweise käme ein Schaumstoffpolster in Betracht.
[0011] In einem weiteren Aspekt der Erfindung soll der erste Abstand variabel sein. Das
kann bedeuten, dass der erste Abstand durch vorheriges Einstellen an dem Durchmesser
eines später einzustellenden Bechers anpassbar sein kann. Typischerweise und vorzugsweise
wird jedoch das Tragegestell, insbesondere mindestens eine Seitenwand, so gestaltet,
dass sich der Abstand automatisch an dem Durchmesser eines schon eingestellten Bechers
anpassen kann.
[0012] In einer Ausführungsform der Erfindung, weist das Tragegestell eine Bodenplatte auf.
An diese Bodenplatte kann die erste Seitenwand und/oder die zweite Seitenwand angelenkt
sein. In dieser Weise sollen der Boden und mindestens eine Seitenwand miteinander
flexibel verbunden sein. In einer Ausführungsform der Erfindung kann der Boden auch
mit einer der Seitenwände oder mit beiden Seitenwänden einstückig ausgebildet sein.
Das Tragegestell kann so gestaltet sein, dass der Boden des Tragegestells den Boden
mindestens eines eingesetzten Bechers stützt.
[0013] Das Tragegestell kann für einen oder mehrere Becher (oder Gefäße) ausgelegt sein.
Typischerweise wird es für mehr als einen Becher ausgelegt sein. Es kommt in Betracht,
dass eine lineare Anordnung von ersten Aufnahmeöffnungen gewählt wird. Beispielsweise
können zwei, drei oder vier solche Aufnahmeöffnungen nebeneinander angeordnet werden.
Es kommt auch eine rechteckige oder quadratische Anordnung von Aufnahmeöffnungen jeweils
auf einem Gitternetz von Quadraten in Betracht (wobei Schnittpunkte des Gitters Mittelpunkte
der Aufnahmeöffnungen festlegen). In diesem Sinne kann also eine 2 x 2, 2 x 3, 2 x
4 oder 3x2-Anordnung in Betracht kommen.
[0014] Das Tragegestell und seine Einzelteile können aus einer Vielzahl von Materialien
hergestellt werden. Vorzugsweise werden halbsteife Materialien verwendet. Insbesondere
das Material für mindestens eine der Seitenwände sollte eine gewisse Biegsamkeit aufweisen.
Unter den halbsteifen Materialien kommen Kunststoffe in Betracht wie auch Papier-
und Pappmaterialien. Insbesondere sind Karton, Kraftkarton oder Wellpappe, auch aus
recycelten Materialien, durchaus geeignet. Dabei ist es möglich, dass alle Teile des
Tragegestells aus ein und demselben Material hergestellt werden. Dies hat erhebliche
ökonomische Vorteile bei der Herstellung. Durch die erfindungsgemäße Konstruktion
des Tragegestells ist es möglich, auch aus einem wenig stabilen und stark biegsamen
Material, ein Tragegestell herzustellen, welches zuverlässig einen oder mehrere Becher
tragen kann.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist mindestens eine Seitenwand
eine Tragevorrichtung auf. Eine solche Tragevorrichtung kann in einer Grifföffnung
bestehen, welche in die Seitenwand eingelassen ist. Es können auch beide Seitenwände
einander gegenüberliegende Grifföffnungen aufweisen, die dann gemeinschaftlich einen
Tragegriff bilden. Durch diese Konstruktion wird die Tragekraft gleichmäßig auf die
beiden Seitenwände verteilt.
[0016] Das erste Tragepaneel kann im Prinzip mit der ersten und/oder der zweiten Seitenwand
verbunden sein. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist / sind jedoch
zusätzlich zu den Seitenwänden noch eine erste und/oder zweite Stützwand vorgesehen.
Dann kann das erste Tragepaneel durch die Stützwand oder die Stützwände getragen werden.
Vorzugsweise wird das Tragepaneel von beiden Stützwänden getragen und ist an diese
angelenkt.
[0017] Zusätzlich zum ersten Tragepaneel kann auch ein zweites Tragepaneel vorgesehen sein,
welches mindestens eine zweite Aufnahmeöffnung aufweist. Dieses Tragepaneel kann zwischen
dem Boden und dem ersten Tragepaneel angeordnet sein. Die zweite(n) Aufnahmeöffnung(en)
liegt / liegen dann unterhalb der erste(n) Aufnahmeöffnung(en) und sollten auf diese
bezogen zentriert sein. Da viele Gefäße, also beispielsweise Becher, nach unten hin
einen abnehmenden Durchmesser aufweisen, wird in der Regel der Durchmesser der zweiten
Aufnahmeöffnungen kleiner sein als der Durchmesser der ersten Aufnahmeöffnungen.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist zumindest das erste Tragepaneel
mit der ersten Seitenwand verbunden. In dieser Weise kann das Tragepaneel durch Greifen
der Seitenwand in eine zur Aufnahme von Bechern günstige Position gebracht werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann dazu die zweite Stützwand
so mit der zweiten Seitenwand verbunden werden, dass sich beide parallel bewegen.
Dies kann durch eine mechanische Verbindung oder Kopplung erreicht werden. Beispielsweise
können die beiden Seitenwände an einzelnen Stellen oder flächig miteinander verklebt
werden. Eine solche Verbindung macht das Entfalten des Tragegestells einfacher, wenn
dieses im gefalzten Zustand angeliefert wird. Ferner erlaubt es eine solche Verbindung,
das erste Tragepaneel in eine gewünschte Position zu bringen, indem die zweite Seitenwand
in eine entsprechende Position gebracht wird. In dieser Weise kann das Tragegestell
besser gehandhabt werden und die Finger des Handhabenden sind dem Einstellen von Bechern
nicht im Wege und werden auch durch heiße Getränke nicht gefährdet.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform besteht die an den Becherdurchmesser anpassbare
Vorrichtung zur Stützung des Bechers aus mindestens einer Stütznase. Diese Stütznase
kann an der ersten Aufnahmeöffnung vorgesehen sein und in diese hineinragen. Es kommt
auch in Frage, dass zwei, drei, vier oder mehr Stütznasen verwendet werden. Die Verwendung
von vier Stütznasen hat sich dabei als besonders vorteilhaft erwiesen. Die Stütznasen
können paarweise gegenüberliegend angeordnet werden. Die erste Aufnahmeöffnung weist
einen ersten Durchmesser auf. Die erfindungsgemäßen Stütznasen können so in die erste
Aufnahmeöffnung hinein ragen, dass ihre Enden einen zweiten, kleineren Durchmesser
festlegen. Besonders effiziente Stütznasen lassen sich dadurch gewinnen, dass an der
Unterseite des ersten Tragepaneels im Bereich des ersten Durchmessers Ritzungen vorgesehen
werden. Diese Ritzungen sollen eine teilweise Schwächung des Materials bewirken. Die
Stütznasen können dadurch besonders leicht nach unten abklappen.
[0020] Eine in dieser Weise gestaltete Aufnahmeöffnung gibt Bechern, welche in Höhe der
ersten Aufnahmeöffnung einen zweiten Durchmesser aufweisen, sicheren Halt. Diese Becher
werden durch die Enden der nicht abgeknickten Stütznasen gestützt. Diese Aufnahmeöffnung
gibt ebenfalls Bechern mit einem ersten Durchmesser guten Halt. In diesem Fall werden
die Stütznasen vollständig nach unten weggedrückt. Dies ist durch die Ritzung ohne
übermäßigen Widerstand möglich. Die Ritzung ermöglicht aber auch ein teilweises Wegklappen
der Stütznasen. In dieser Weise finden auch Becher guten Halt, deren Durchmesser in
Höhe der Aufnahmeöffnung zwischen dem ersten und dem zweiten Durchmesser liegt. Die
zweite(n) Aufnahmeöffnung(en) können in analoger Weise mit Stütznasen ausgerüstet
werden.
[0021] In einem eigenen unabhängigen Aspekt betrifft die Erfindung auch ein Tragegestell
für Becher, welches mindestens eine Aufnahmeöffnung und ein die Aufnahmeöffnung umschließendes
Tragepaneel umfasst. Bei einem solchen Tragepaneel sind erfindungsgemäß Stütznasen
vorgesehen, welche in die Aufnahmeöffnung oder in die Aufnahmeöffnungen hineinragen.
Wiederum weist die Aufnahmeöffnung einen ersten Durchmesser auf und die Enden der
Stütznasen legn einen zweiten, kleineren Durchmesser fest. Im Zusammenhang mit diesem
und anderen Aspekten der Erfindung kann das Tragegestell für Becher aus einem mehrlagigen
Material hergestellt sein. Dabei können die Stütznasen aus gleichem Material hergestellt
sein, jedoch eine verminderte Lagenzahl aufweisen. Beispielsweise kann ein zweilagiges
Material für das Tragepaneel verwendet werden, im Bereich der Stütznasen wird aber
nur eine Materiallage verwendet. Dies kann beispielsweise durch Entfernung von Teilen
einer Lage im Bereich der Stütznasen erfolgen.
[0022] In einem weiteren unabhängigen Aspekt betrifft die Erfindung auch ein Herstellungsverfahren
zur Herstellung eines Tragegestells für Becher, bei welches ein Tragepaneel hergestellt
wird, indem von einer Seite aus dem Tragepaneel Aufnahmeöffnungen, welche Stütznasen
aufweisen, ausgestanzt werden. Diese Ausstanzung kann in einem schnellen maschinellen
Prozess erfolgen. In einem weiteren Verfahrensschritt dieser Erfindungsidee werden
aus der der Ausstanzrichtung gegenüberliegenden Richtungen Ritzungen im Bereich der
Stütznasen in das Tragepaneel eingebracht. Diese Ritzung können ein leichtes Abknicken
der Stütznasen bewirken und diese so effektiver machen.
[0023] Bei einem besonders bevorzugten erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren werden die
Aufnahmeöffnungen im Bereich ausserhalb der Stütznasen maschinell ausgestanzt. Diese
Ausstanzung liegt also im Bereich des ersten Durchmessers. Entlang der Innenkanten
der Stüznasen wird nicht ausgestanzt, sondern geritzt. Diese Ritzung liegt also im
Bereich des zweiten Durchmessers. Diese Ritzung und die Ausstanzung erfolgen vorzugsweise
beide an der Oberseite des Materials. Im Bereich der Stütznasen wird etwa im Bereich
des ersten Durchmessers von der Gegenseite eine Gegenritzung vorgesehen. Diese Ritzung
erfolgt also vorzugsweise an der Unterseite des Materials und damit vorzugsweise an
der Unterseite des späteren Tragepaneels. Die Ritztiefe kann so gewählt werden, dass
eine oder alle Lagen von der Unterseite her geritzt werden, mindestens eine Lage an
der Oberseite aber im Wesentlichen ungeritzt bleibt. Wenn das Material im Inneren
der Ausnahmeöffnung entfernt wird, wird dabei auch mindestens eine Materiallage im
Bereich der Stütznasen entfernt. Dieses Verfahren umfasst also die folgenden Schritte:
- Verwenden eines mindestens zweilagigen Materials zur Herstellung eine Tragepaneels
mit Aufnahmeöffnungen, an denen mindestens eine Stütznase vorgesehen ist
- Ritzen des Materials an der Innenkante der mindestens einen Stütznase aus einer ersten
Richtung
- Ritzen des Materials an der Aussenkante der mindestens einen Stütznase aus einer der
ersten Richtung gegenüberliegenden Richtung
- Ausstanzen der Aufnahmeöffnung im Bereich ausserhalb der mindestens einen Stütznase
- Entfernen des ausgestanzten Materials und mindestens einer Materiallage im Bereich
der mindestens einen Stütznase
[0024] Vorzugsweise werden obige Schritte in der Reihenfolge der Aufzählung ausgeführt.
In dieser Weise kann ein Tragepanell erzeugt werden, bei dem die Materialstärke im
Bereich der Stütznasen zwischen dem ersten und dem zweiten Durchmesser im Vergleich
zur Materialstärke des übrigen Tragepaneels verringert ist.
[0025] In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zum Anbieten von
Getränken. In der Regel werden im Rahmen dieses Verfahrens Getränke nicht nur angeboten,
sondern auch verkauft. Genauer ist das Verfahren eines, bei dem ein Tragegestell für
Becher verwendet wird, welches mindestens eine erste Aufnahmeöffnung für einen Becher
aufweist und ein die erste Aufnahmeöffnung umschließendes Tragepaneel umfasst, und
welches eine erste Seitenwand und eine zweite Seitenwand umfasst, welche gemessen
in einer ersten Höhe über dem ersten Tragepaneel in einem ersten Abstand einander
gegenüberliegen, wobei dieses Tragegestell in einem gefalteten Ausgangszustand zur
Verfügung gestellt wird, bei dem die erste Seitenwand, die zweite Seitenwand und das
Tragepaneel parallel liegen. Das Verfahren soll die folgenden Schritte umfassen:
- Bereitlegen eines einzelnen Tragegestells
- Entfalten der zweiten Seitenwand in eine zumindest annähernd vertikale Position
- Entfalten des ersten Tragepaneels in eine zumindest annähernd waagerechte Position
- Platzieren eines Bechers in der ersten Aufnahmeöffnung
- Überführen der ersten Seitenwand in eine zumindest annähernd vertikale Position
[0026] Vorzugsweise werden diese Schritte in der angeführten Reihenfolge ausgeführt. Das
Bereitlegen eines einzelnen Tragegestells kann das Hervorholen oder Aussondern des
Tragegestells aus einem Stapel von Tragegestellen einschließen. In der Regel wird
das Tragegestell auf einer ebenen Fläche, also beispielsweise einem Tisch oder einer
Theke bereitgelegt.
[0027] Vorzugsweise kann der Schritt des Entfaltens der zweiten Seitenwand das Entfalten
des ersten Tragepaneels unmittelbar bewirken. Dies ist beispielsweise dann der Fall,
wenn eine das Tragepaneel tragende Stützwand durch Kopplung oder Verbindung, beispielsweise
durch Klebung, mit der zweiten Seitenwand verbunden ist. Dies bedeutet, dass in nur
einem Arbeitsschritt das Tragegestell entfaltet und zur Aufnahme von Getränken vorbereitet
wird. Vorzugsweise wird nicht nur ein Becher in dem Tragegestell platziert, sondern
mehrere, in weiteren ersten Aufnahmeöffnungen.
[0028] Besonders nützlich ist das Tragegestell für ein Verfahren, bei dem das Tragegestell
Becher mit nicht unmittelbar erkennbarem Inhalt in aufnimmt. Nützlich ist es dabei,
wenn in örtlicher Nähe zu einem Becher auf der Innenseite der zweiten, vorzugsweise
aber der ersten Seitenwand eine auf den Inhalt des Bechers bezogene Kennzeichnung
aufgebracht wird. Kennzeichnungen können zweckmäßig sein, wenn nur Becher gleichen
Inhalts in dem Tragegestell platziert wurden, insbesondere dann, wenn eine Verkaufsstelle
im Übrigen verschiedene Becher und Getränke anbietet. Besonders zweckmäßig ist eine
solche Kennzeichnung aber, wenn das Tragegestell verschiedene Becher oder gleiche
Becher verschiedenen Inhalts aufnimmt. Die Kennzeichnung kann beispielsweise durch
Beschriften der Innenseite der ersten Seitenwand erfolgen. Da die erste Seitenwand
beim und nach dem Einstellen von Bechern noch flach auf einer Unterlage liegt, ist
dies besonders praktisch.
[0029] Als weiteren Verfahrensschritt kann ein bevorzugtes Verfahren folgenden Schritt umfassen:
Die erste Seitenwand wird nach Platzieren des Bechers oder der Becher mit der zweiten
Wand verbunden. Dies geschieht vorzugsweise so, dass sich dabei die Seitenwände an
mindestens einen Bereich mindestens eines Bechers anschmiegen. Das Verbinden kann
beispielsweise durch Schließen einer Verschlusslasche geschehen. Der Bereich des Bechers,
an dem sich mindestens eine der Seitenwände anschmiegt, wird häufig seine Oberkante
sein. Es kann auch ein Deckel sein, der auf den Becher aufgesetzt wird.
[0030] Unter dem Anschmiegen ist eine zumindest enge Berührung, die in der Regel zu einem
Formschluss führt, zu verstehen. Es kann dabei auch Kraft auf den Becher ausgeübt
werden. In jedem Fall führt dies dazu, dass der oder die Becher im Tragestell einen
besonders sicheren Halt haben.
[0031] Weitere Merkmale, aber auch Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgend
aufgeführten Zeichnungen und der zugehörigen Beschreibung. In den Abbildungen und
in den dazugehörigen Beschreibungen sind Merkmale der Erfindung in Kombination beschrieben.
Diese Merkmale können allerdings auch in anderen Kombinationen von einem erfindungsgemäßen
Gegenstand umfasst werden. Jedes offenbarte Merkmal ist also auch als in technisch
sinnvollen Kombinationen mit anderen Merkmalen offenbart zu betrachten. Bei den Abbildungen
zeigen:
- Fig.1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Tragegestells;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht eines Tragegestells im aufnahmebereiten Zustand;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht eines Tragegestells in einem nur teilweise entfalteten
Zustand;
- Fig.4
- eine Aufsicht auf ein Schnittbild zur Herstellung eines Tragegestells;
- Fig. 5
- eine schematische Schnittansicht eines Tragegestells.
[0032] Fig. 1 also zeigt eine perspektivische Gesamtdarstellung eines erfindungsgemäßen
Tragegestells. Man blickt auf die Vorderwand 12, die in wesentlichen Bereichen parallel
zur Rückwand 14 verläuft. Beide Wände gehen vom Boden 16 aus. Ebenfalls ist erkennbar,
dass die erste Seitenwand 12 und die zweite Seitenwand 14 oben zusammenlaufen und
dort ein Tragegriff 18 vorgesehen ist. Ferner erkennbar ist, dass in ein erstes Tragepaneel
20 Becher eingestellt werden können. Diese werden zusätzlich von einem zweiten Tragepaneel
22 gestützt. Ein Becher tritt dabei zunächst durch die erste Aufnahmeöffnung 24 und
dann durch die zweite Aufnahmeöffnung 26.
[0033] Fig. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung ein Tragegestell, wie es zur Aufnahme
von Bechern vorbereitet ist. Die erste Seitenwand 12 liegt flach auf einer ebenen
Unterlage. Die zweite Seitenwand 14 befindet sich in einer annähernd vertikalen Position.
Im ersten Tragepaneel 20 sind drei erste Aufnahmeöffnungen 24 erkennbar, welche zur
Aufnahme von Bechern dienen. Unter diesen Öffnungen sind im zweiten Tragepaneel 22
korrespondierende Öffnungen vorgesehen. Das erste und das zweite Tragepaneel sind
durch eine erste Stützwand 30 miteinander verbunden. Diese stützt sich durch Stützfüße
34 auf dem Boden 16 des Tragegestells 10 ab. Die Stützfüße können Klebeflächen aufweisen,
mit denen sie in bestimmten Bereichen mit dem Boden 16 verklebt werden. Beim Schließen
des Tragegestells kann der erste Teil 18A mit dem zweiten Teil 18B des Tragegriff
verbunden werden. Die Teile können durch eine Verschlusslasche 28, welche in eine
Ausstanzung 29 eingeführt wird, zusammengehalten werden.
[0034] Fig. 3 zeigt einen teilweise entfalteten Zustand des Tragegestells. Das erfindungsgemäße
Tragegestell 10 kann so gefaltet werden, dass seine erste Seitenwand 12 und der Boden
16 in einer Ebene liegen, und die zweite Seitenwand 14 plan hierauf aufliegt. Das
Tragegestell 10 ist dann also ein dünner flächiger Gegenstand, welcher leicht, beispielsweise
in Form eines Stapels, transportiert und angeliefert werden kann. Um ein Tragegestell
10 zur Befüllung vorzubereiten, kann es auf eine Unterlage gelegt werden. Dabei können
die erste Seitenwand 12 und der Boden 16 auf der Unterlage aufliegen. Durch Greifen
der zweiten Seitenwand 14 kann das Tragegestell 10 dann aufgefaltet werden. Diese
kann in die annähernd vertikale Position überführt werden, welche schon in Fig. 2
erkennbar war. Bei einem besonders bevorzugten Tragegestell wird diese Bewegung dazu
führen, dass sich auch das erste Tragepaneel 20 und das zweite Tragepaneel 22 entfalten.
Diese bewegen sich dabei in eine im Wesentlichen waagerechten Position, so wie in
Fig. 2 gezeigt.
[0035] Fig. 4 zeigt in der Aufsicht einen Zuschnitt für ein erfindungsgemäßes Tragegestell.
Bemerkenswert ist, dass es möglich ist, dieses Tragegestell ohne eine Vielzahl von
Einzelteilen aus einem einzigen Zuschnitt herzustellen. Zu seiner Herstellung bedarf
es im Wesentlichen Ausstanzungen und Falzungen sowie darauffolgend bestimmter Faltungen
und vorzugsweise Verklebungen. Die Teile des Zuschnittes werden so bezeichnet wie
die entsprechenden Teile im fertigen Tragegestell. Man erkennt oben in Fig. 4 den
Bereich der zweiten Seitenwand 14. An diese zweite Seitenwand 14 schließt sich die
zweite Stützwand 32 ab. Zwischen beiden Bereichen ist eine Falzlinie vorgesehen. Im
unteren Bereich der zweiten Seitenwand 14 ist ein Verbindungsfeld 36 vorgesehen. Dieses
kann flächig oder zumindest punktuell für eine Klebeverbindung genutzt werden. Bei
einer Produktion des Tragegestells kann also die zweite Stützwand 32 im Verbindungsfeld
36 mit der zweiten Seitenwand 14 verklebt werden. An die zweite Stützwand 32 schließt
sich das erste Tragepaneel 20 an. An der gestrichelt eingezeichneten Falzlinie kann
dieses in einem 90 Grad Winkel abgeklappt werden. Im ersten Tragepaneel sind die Aufnahmeöffnungen
24 A, 24 B und 24 C auszustanzen. Bei der Ausstanzung sollen Stütznasen 40 zurückbleiben.
(Der Einfachheit halber ist nur eine Stütznase 40 mit Bezugszeicen versehen, jede
Aufnahmeöffnung soll jedoch in dieser Ausführungsform vier symmetrisch angeordnete
Stütznasen aufweisen.) In dieser bevorzugten Ausführungsform sind im ersten Tragepaneel
20 durch gekreuzte Schnitte noch zwei Aufnahmen für Zuckerlöffel 38 A und 38 B vorgesehen.
Zusätzlich sind halbkreisförmige Öffnungen 39 vorgesehen, in welche längliche Zuckertütchen
eingesteckt werden können.
[0036] Das erste Tragepaneel 20 ist über eine weitere Falzlinie mit der ersten Stützwand
30 verbunden. An diese erste Stützwand 30 schließen sich Stützfüße 34 an. Hieran wiederum
schließt sich das zweite Tragepaneel 22 an. Die Stützfüße 34 werden durch Schnitte
vom zweiten Tragepaneel 22 abgesondert. Die Stützfüße 34 können (vorzugsweise mit
den schraffiert dargestellten Flächen) im Bereich der Verbindungsfelder 41A und 41
B mit dem Boden verbunden, beispielsweise verklebt werden. Neben den Schnittlinien
für die Stützfüße 34 sind Falzlinien vorgesehen. Dadurch ist es möglich, das zweite
Tragepaneel 22 so umzuklappen, dass es parallel zum ersten Tragepaneel 20 unterhalb
desselben angeordnet ist. An die Fläche für das zweite Tragepaneel 22 schließt sich
bei diesem Zuschnitt noch eine dritte Stützwand 42 an. Diese kann mit der zweiten
Stützwand 32 verbunden werden (z.B. durch Klebung), um das zweite Tragepaneel 22 an
der den Stützfüßen 34 gegenüberliegenden Seite zu stützen. An die dritte Stützwand
42 schließt sich nun der Boden 16 an. Die dritte Stützwand 42 wird vorzugsweise mit
der zweiten Stützwand 32 verklebt. Unmittelbar an den Boden durch eine Falzlinie angelenkt
ist die erste Seitenwand 12. In dieser Seitenwand erkennt man einen Teil 18 A des
Tragegriffes. Der korrespondierende Teil 18 B ist im Zuschnitt für den die zweite
Seitenwand 14 vorgesehen. Im Bereich des Teils 18A wird eine Verschlusslasche 28 erzeugt.
Die Verschlusslasche 28 kann mit einer korrespondierenden Ausstanzung 29 verbunden
werden.
[0037] Fig. 5 zeigt nun einen schematischen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Tragestell
mit eingestelltem Becher. Vom Boden 16 gehen die erste Seitenwand 12 und die zweite
Seitenwand 14 aus. Diese laufen nach oben aufeinander zu und sind im Bereich des Tragegriffes
18 miteinander verbunden. Im unteren Bereich sind das erste Stützpaneel 20 und darunter
das zweite Stützpaneel 22 erkennbar. Die Stützpaneele sind durch die erste Stützwand
30 und durch die zweite Stützwand 32 miteinander verbunden. Mindestens eine Stützwand
kann mit der benachbarten Seitenwand verbunden sein. Man erkennt auch, dass die erste
Seitenwand 12 durch die erste Anlenkung 44 mit dem Boden verbunden ist. Die zweite
Seitenwand 40 ist durch die zweite Anlenkung 46 mit dem Boden verbunden. In dieser
Weise können die Seitenwände einstückig mit dem Boden ausgeführt werden. Ferner ist
so die Verbindung der Seitenwände mit dem Boden eine flexible. Die erste Seitenwand
ist um eine Achse, die im Bereich der ersten Anlenkung 44 senkrecht in die Blattebene
ragt, beweglich; die zweite Seitenwand entsprechend um eine Achse im Bereich der zweiten
Anlenkung 46. Durch Verbindung mit der entsprechenden Stützwand, kann diese Beweglichkeit
reduziert werden. In der bevorzugten Ausführungsform, ist jedoch die erste Seitenwand
nicht mit der Stützwand verbunden. Zwischen Boden 16 oder zumindest zwischen erstem
Tragepaneel 20 und oberen Griffbereich des Tragegestells liegt eine wesentliche Länge
der Seitenwand. Dies ist vorteilhaft zur Aufnahme von Bechern verschiedener Größe,
wie nachfolgend noch näher erläutert werden wird.
[0038] Die schematische Darstellung zeigt auch einen Becher 50, welcher in das Tragegestell
10 eingestellt wird. Dieser Becher hat nach oben hin zunehmenden Durchmesser, entsprechend
auch in zunehmender Höhe über dem ersten Tragepaneel 20. Eingezeichnet ist der Abstand
a der Seitenwände in einer bestimmten Höhe h über dem ersten Tragepaneel 20. Erfindungsgemäß
soll dieser Abstand nun variabel sein. In der gezeigten Ausführungsform (aber auch
grundsätzlich im Sinne der Erfindung) wird die Variabilität dieses Abstandes durch
die Flexibilität des Materials für die Seitenwände in Kombination mit der Länge der
Seitenwände oberhalb ihrer Bewegungsachsen erreicht. Sobald das Tragegestell am Tragegriff
18 getragen wird, wird eine Zugkraft in die erste Seitenwand 12 eingeleitet. Dieser
Zugkraft wirkt das Gewicht des Bechers 50 entgegen. Der Becher drückt mit seinem Boden
auf den Boden 16 des Tragegestells 10. Dementsprechend wird die Gewichtskraft im Bereich
der ersten Anlenkung 44 auf die erste Seitenwand 12 einwirken. Der obere Rand des
Bechers 50 wird die Seitenwand etwas nach außen drücken, da er ein wenig über das
erste Tragepaneel 20 hinausragt. Dieser Auslenkung wirkt die auf die erste Seitenwand
12 wirkende Gewichtskraft entgegen. Dies führt dazu, dass sich die erste Seitenwand
an den Becher anschmiegt. Dieses Anschmiegen passiert im Bereich des größten Umfangs
des Bechers, sofern dieser Bereich oberhalb des ersten Tragepaneels 20 liegt. Daher
ist es von Vorteil, wenn der Abstand a der Seitenwände in zumindest einer Höhe h oberhalb
des ersten Tragepaneels 20 variabel ist.
[0039] In dieser Weise kann also ein Tragegestell geschaffen werden, in dem sich ganz verschiedenartige
Becher oder Gefäße sehr sicher transportieren lassen. Dabei trägt sowohl die Gestaltung
der Seitenwände als auch die Gestaltung der Öffnungen dazu bei, dass verschiedenartige
Gefäße guten Halt finden. Im Übrigen ist das Tragegestell auch aus preiswerten Materialien
gut herstellbar.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 10
- Tragegestell
- 12
- erste Seitenwand
- 14
- zweite Seitenwand
- 16
- Boden
- 18
- Tragegriff
- 20
- erstes Tragepaneel
- 22
- zweites Tragepaneel
- 24
- Aufnahmeöffnung im ersten Tragepaneel
- 26
- Aufnahmeöffnung im zweiten Tragepaneel
- 28
- Verschlusslasche
- 29
- Ausstanzung für Verschlusslasche
- 30
- erste Stützwand
- 32
- zweite Stützwand
- 34
- Stützfüße
- 36
- Verbindungsfeld
- 38
- Löffelaufnahme
- 39
- Zuckeraufnahme
- 40
- Stütznase
- 41
- Verbindungsfeld für Stützfüße
- 42
- dritte Stützwand
- 44
- erste Anlenkung
- 46
- zweite Anlenkung
- 50
- Becher
1. Tragegestell (10) für Becher, welches mindestens eine erste Aufnahmeöffnung (24) für
einen Becher und ein die erste Aufnahmeöffnung (24) umschließendes erstes Tragepaneel
(20) aufweist und welches eine erste Seitenwand (12) und eine zweite Seitenwand (14)
aufweist, welche gemessen in einer ersten Höhe über dem ersten Tragepaneel (20) in
einem ersten Abstand einander gegenüberliegen, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Aufnahmeöffnung (24) mindestens eine an den Becherdurchmesser anpassbare
Vorrichtung zur Stützung des Bechers aufweist und der erste Abstand variabel ist.
2. Tragegestell (10) nach Anspruch 1, welches eine Bodenplatte (16) aufweist, an die
die erste Seitenwand (12) und die zweite Seitenwand (14) angelenkt sind.
3. Tragegestell (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welches einen Boden (16)
aufweist und so ausgelegt ist, dass der Boden (16) einen in die erste Aufnahmeöffnung
(24) eingestellten Becher stützt.
4. Tragegestell (10) nach dem vorhergehenden Anspruch, bei welchem zwischen dem Boden
und dem ersten Tragepaneel (20) ein zweites Tragepaneel (22) vorgesehen ist, welches
mindestens eine zweite Aufnahmeöffnung (26) umschließt.
5. Tragegestell (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem mindestens eine
Seitenwand eine Tragevorrichtung (18) aufweist.
6. Tragegestell (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das erste Tragepaneel
(20) durch eine erste Stützwand (30) und eine zweite Stützwand (32) getragen wird.
7. Tragegestell (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die zweite Stützwand
(32) so mit der zweiten Seitenwand (14) verbunden ist, dass sich beide parallel bewegen.
8. Tragegestell (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die erste Aufnahmeöffnung
(24) mindestens eine Stütznase (40) aufweist.
9. Tragegestell (10) nach dem vorhergehenden Anspruch, bei dem das Tragepanell eine Oberseite
(52) und eine Unterseite (54) aufweist, wobei die Oberseite in Richtung aufzunehmender
Becher orientiert ist und wobei die erste Aufnahmeöffnung (24) einen ersten Durchmesser
aufweist und Stütznasen (40) in die erste Ausnahmeöffnung (24) hineinragen, deren
Enden einen zweiten, kleineren Durchmesser festlegen und im Bereich der Stütznasen
(40) an der Unterseite des Tragepaneels jeweils eine Ritzung vorgesehen ist und/oder
die Materialstärke im Bereich der Stütznasen zwischen dem ersten und dem zweiten Durchmesser
im Vergleich zur Materialstärke des übrigen Tragepaneels verringert ist.
10. Verfahren zum Anbieten von Getränken, bei dem ein Tragegestell (10) für Becher verwendet
wird, welches mindestens eine erste Aufnahmeöffnung (24) für einen Becher aufweist
und ein die erste Aufnahmeöffnung (24) umschließendes Tragepaneel (20) aufweist, und
welches eine erste Seitenwand (12) und eine zweite Seitenwand (14) umfasst, welche
gemessen in einer ersten Höhe über dem ersten Tragepaneel (20) in einem ersten Abstand
einander gegenüberliegen, wobei dieses Tragegestell (10) in einem gefalteten Ausgangszustand
zur Verfügung gestellt wird, bei dem die erste Seitenwand (12), die zweite Seitenwand
(14) und das Tragepaneel (20) parallel liegen und das Verfahren folgende Schritte
umfasst:
- Bereitlegen eines einzelnen Tragegestells (10)
- Entfalten der zweiten Seitenwand (14) in eine zumindest annähernd vertikale Position
- Entfalten des ersten Tragepaneels (20) in eine zumindest annähernd waagerechte Position
- Platzieren eines Bechers in der ersten Aufnahmeöffnung (24)
- Überführen der ersten Seitenwand (12) in eine zumindest annähernd vertikale Position
11. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, bei dem das Entfalten der zweiten Seitenwand
(14) in eine zumindest annähernd vertikale Position an das Entfalten des ersten Tragepaneels
(20) in eine zumindest annähernd waagerechte Position mechanisch gekopplelt ist.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Tragepanell (20) eine
Vielzahl von ersten Aufnahmeöffnungen (24) aufweist und Becher mit verschiedenem Inhalt
in verschiedene erste Aufnahmeöffnungen (24) eingesetzt werden.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem in örtlicher Nähe zu einem
Becher auf den Innenseite der ersten Seitenwand (12) eine auf den Inhalt des Bechers
bezogene Kennzeichnung aufgebracht wird.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die erste Seitenwand (12)
nach Platzieren des Bechers oder der Becher mit der zweiten Seitenwand (14) verbunden
wird und sich die Seitenwände an einen Bereich mindestens eines Bechers anschmiegen.