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EP 2 400 073 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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28.12.2011 Patentblatt 2011/52 |
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Anmeldetag: 22.06.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME RS |
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Anmelder: Beckervordersandforth, Wilfried |
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33415 Verl (DE) |
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Erfinder: |
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- Beckervordersandforth, Wilfried
33415 Verl (DE)
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Vertreter: Schober, Mirko |
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Patentanwälte
Thielking & Elbertzhagen
Gadderbaumer Strasse 14 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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Akustikelement und Verfahren zur Herstellung eines Akustikelements |
(57) Ein Akustikelement weist mindestens zwei plattenförmige Elemente (1, 2) auf. Zwischen
den plattenförmigen Elementen (1, 2) ist ein Dämmelement (3), vorzugsweise ein Vlies,
angeordnet. Die plattenförmigen Elemente (1, 2) weisen Bohrungen (1c, 1d, 2c, 2d)
auf. Die Bohrungen weisen jeweils einen Durchmesser von höchstens 3 mm auf.
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[0001] Die Erfindung betrifft ein plattenförmiges Akustikelement zur Schalldämmung, insb.
zum Einsatz als schalldämpfendes Verkleidungselement, beispielsweise im Innenausbau
oder beim Bau von Möbeln oder als Halbzeug, beispielsweise für die Bau- oder Möbelindustrie.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind plattenförmige Elemente bekannt, die derart gestaltet
sind, dass Schallwellen nicht reflektiert, sondern aufgenommen und absorbiert werden.
Der schallabsorbierende Effekt wird dabei dadurch erzielt, dass die Akustikelemente
Ausnehmungen aufweisen, die ein Eindringen der Schallwellen ermöglichen, wobei die
Schallenergie durch eine gedämpfte Schwingung der Luftsäule in der Ausnehmung vernichtet
wird.
[0003] Es ist bekannt, diese Ausnehmungen beispielsweise als viereckige Aussparungen mit
Kantenlängen im Bereich von 8 bis 10 mm vorzunehmen. Ebenso ist es bekannt, die Ausnehmungen
als Bohrungen von über 5 mm Durchmessern auszuführen. Auch sind plattenfömige Akustikelemente
bekannt, bei denen Stege zu einer Gitterstruktur zusammengesetzt werden, wodurch sich
die beispielsweise viereckigen Aussparungen durch die Maschen der Gitterstruktur ergeben.
Der Dämpfungseffekt kann dabei verstärkt werden, indem an der Rückseite ein Dämmelement,
beispielsweise ein Vlies aufgebracht wird. Das Akustikelement wird dann derart verbaut,
dass das Dämmelement, welches aufgrund seiner Struktur zu einer stärkeren Dämpfung
der in der Aussparung schwingungen Luftsäule beiträgt, in für den Beobachter nicht
sichtbarer Weise auf der Rückseite des Akustikelements angebracht ist, d.h. beispielsweise
bei einer Verwendung des Akustikelements als Deckenverkleidung auf der nicht sichtbaren,
der Geschossdecke zu- und vom Raum abgewandten Seite des Akustikelements.
[0004] Nachteilig an den beschriebenen Akustikelementen ist, dass sich aufgrund der Größe
der Aussparungen starke Einschränkungen für die Verarbeitbarkeit ergeben. So ist es
durch die Aussparungen nicht mehr möglich, Verschraubungen beliebig auf der Oberfläche
der Platte zu positionieren. Des Weiteren sind beliebige Zuschnitte der Platte nicht
mehr möglich, insb. dann, wenn beispielsweise beim Bau von Möbeln die Schnittkanten
mit entsprechenden Verblendungen, sogenannten Kantenbändern, versehen werden sollen.
In der Praxis wird es daher oft notwendig, derartige Akustikelemente bereits im Hinblick
auf das spätere Zuschnittmaß zu fertigen, was zu einem erhöhten logistischen Aufwand
führt. Auch können derartige Akustikelemente in der Praxis oft nicht oder nicht beliebig
mit Beschlägen, beispielsweise Griffen oder Scharnieren, versehen werden und lassen
sich nicht wie massive Platten bearbeiten.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Akustikelement und ein Verfahren zur Herstellung
eines Akustikelements anzugeben, bei dem die erwähnten Nachteile nicht oder in verminderter
Weise auftreten.
[0006] Gelöst wird die Aufgabe durch ein Akustikelement mit den Merkmalen der Ansprüche
1 und 2 sowie durch ein Verfahren zur Herstellung eines Akustikelements mit den Merkmalen
des Anspruchs 8. Die Merkmale der abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Ausführungsformen.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Ausnehmungen als Bohrungen
ausgeführt sind, welche zumindest im Bereich der Oberfläche des Akustikelements einen
Durchmesser von höchstens 3mm aufweisen. Erfindungsgemäß werden mindestens zwei plattenförmige
Elemente, die beispielsweise aus Holz oder Holzersatzawerkstoffen bestehen können
und derartige Bohrungen aufweisen, zusammengesetzt. Es hat sich dabei überraschender
Weise gezeigt, dass auch kleine Bohrungen eine ausreichende Dämpfung verursachen können,
wenn zwischen den Platten ein Dämmelement angeordnet ist. Derartige Dämmelemente sind
bekannt und im Handel verfügbar und werden dort häufig als Akustikvlies bezeichnet.
Es handelt sich dabei um Vliese oder ähnliche dünne Matten, insb. aus Faserwerkstoffen,
die vorzugsweise eine Dicke von wenigen Zehntel Millimetern, beispielsweise 2/10 mm
aufweisen, wobei die Dicke prinzipiell nicht begrenzt ist, jedoch die Verwendung eines
dünnen Dämmelements von beispielsweise höchstens 2/10 mm Dicke von Vorteil ist, da
so die mechanischen Eigenschaften des Plattenverbunds zumindest weitgehend denen einer
massiven Platte gleichen und nicht oder zumindest nicht spürbar durch das zwischen
den plattenförmigen Elementen eingebrachte Dämmelement beeinflusst werden.
[0008] Alternativ oder zusätzlich zum Einbau eines Dämmelements können die Bohrungen zumindest
eines plattenförmigen Elements derart ausgeführt sein, dass diese jeweils Abschnitte
mit mindestens zwei unterschiedlichen Durchmessern aufweisen. Erfindungsgemäß sind
sie dabei so angeordnet, dass ein Abschnitt mit einem kleineren Durchmesser, der vorzugsweise
höchstens 3 mm misst, zu einer Außenseite des Akustikelements weist, während ein Abschnitt
der Bohrung mit größerem Durchmesser zur Fügefläche der beiden plattenförmigen Elemente
hin weist. Dadurch bilden sich im Inneren des Akustikelements Hohlräume, die den Dämpfungseffekt
verstärken, wobei insbesondere bei der zusätzlichen Verwendung eines Dämmelements
dessen an die Bohrungen angrenzende, d.h. akustisch wirksame Fläche und somit dessen
Dämmeffekt entsprechend vergrößert wird.
[0009] Vorteilhafterweise verlaufen die Bohrungen verschiedener miteinander verbundener
plattenförmiger Elemente koaxial zueinander, wobei allerdings Fertigungstoleranzen
zulässig sind. Ausreichend ist es in dieser Hinsicht, wenn die Bohrungen verschiedener
miteinander verbundener plattenförmiger Elemente zumindest miteinander fluchten, d.h.
von einer Unterbrechung durch ein evtl. vorhandenes Dämmelement abgesehen, einen durchgängigen
Kanal durch das Akustikelement bilden, da sich die Querschnitte der beiden Bohrungen
an der Fügefläche zumindest teilweise überschneiden.
[0010] Die Kontur der Bohrungen in Tiefenrichtung, insb. die Übergänge von Abschnitten verschiedener
Durchmesser, können im Prinzip frei gestaltet werden. Es ist jedoch vorteilhaft, die
Durchmesserübergänge stufenartig auszubilden, wobei die Stufe im Bereich der Durchmesserreduzierung
bzw. Erweiterung auch die Kontur einer stumpfen Kegelfläche aufweisen kann, was in
der Praxis aufgrund der für die Herstellung einzusetzenden Bohrwerkzeuge und deren
Schneidengeometrien vorteilhaft ist. Derartige Übergänge, die sich durch die abrupte
Reduzierung des Bohrungsdurchmessers zwischen zwei im Wesentlichen zylindrischen Bereichen
unterschiedlichen Durchmessers charakterisieren, werden im Folgenden als Stufenbohrung
bezeichnet.
[0011] Prinzipiell können die plattenförmigen Elemente auf die beliebige Weise miteinander
verbunden werden. Vorteilhaft ist jedoch deren Verbindung durch Verklebungen oder
Verleimungen.
[0012] Akustikelemente der erfindungsgemäßen Art bieten so den Vorteil, dass sie zumindest
annähernd wie Massivwerkstoffe verarbeitet werden können. Es ist insbesondere möglich,
die Akustikelemente ohne Rücksicht auf die Bohrungen zuzuschneiden und mit Kantenverblendungen
zu versehen, so dass die Akustikelemente als plattenförmige Halbzeuge in Standardmaßen
geliefert und vom Verarbeiter, beispielsweise einem Möbeltischler, auf beliebige Maße
und Konturen gebracht werden können, wobei weiterhin die Möglichkeit besteht, an jeder
Stelle des Akustikelements Beschläge, beispielsweise Griffe oder Scharniere anzubringen,
da Schrauben in den im Möbelbau üblichen Größen an jedem Punkt der Oberfläche des
Akustikelements ausreichend Halt finden. Ein weiterer besonderer Vorteil, der sich
aus der Verbindung eines Dämmelements im Innern des Akustikelements mit den Bohrungsdurchmessern
von höchstens 3 mm, insbesondere im Bereich der Oberfläche des Akustikelements ergibt,
ist die Tatsache, dass das Akustikelement an seiner Oberfläche beliebig, beispielsweise
mit Lackierverfahren bearbeitet werden kann, ohne dass das Dämmelement bei dieser
Oberflächenbearbeitung, beispielsweise durch Spühnebel beim Lackieren, beschädigt
wird.
[0013] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Akustikelements ermöglicht insbesondere
auf einfache Weise die Fertigung der plattenförmigen Elemente mit deren erfindungsgemäßen
Bohrungsbildern. Erfindungsgemäß weist es wenigstens drei wesentliche Verfahrensschritte
auf. Im ersten Verfahrensschritt werden mindestens zwei plattenförmige Elemente zu
einem Verbund angeordnet. Die Anordnung geschieht dabei so, dass mindestens eine als
Oberfläche des Akustikelements vorgesehene Fläche mit einem anderen plattenförmigen
Element in Kontakt kommt. Während sich die plattenförmigen Elemente in dieser Anordnung
befinden, wird in einem zweiten Schritt das Anfertigen der Bohrungen vorgenommen.
In einem weiteren Verfahrensschritt werden die plattenförmigen Elemente in der für
das fertige Akustikelement vorgesehenen Anordnung angeordnet, wobei mindestens eine
Fügefläche der vorangegangenen Anordnung zu einer äußeren Oberfläche in der für das
fertige Akustikelmeent vorgesehenen Anordnung wird.
[0014] Vorzugsweise kann beim oder vor dem erneuten Anordnen der plattenförmigen Elemente
in der für das fertige Akustikelement vorgesehenen Anordnung ein Dämmelement zwischen
zwei plattenförmigen Elementen angeordnet oder eine Verklebung oder Verleimung durchgeführt
bzw. durch das Auftragen des Klebers oder Leims vorbereitet werden.
[0015] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren 1A bis 3 schematisch näher erläutert:
- Figur 1A -
- zeigt eine perspektivische Darstellung der verschiedenen Lagen eines beispielhaften
erfindungsgemäßen Akustikelements,
- Figur 1B -
- zeigt eine Draufsicht auf ein beispielhaftes erfindungsgemäßes Akustikelement,
- Figur 1C -
- zeigt eine Schnittdarstellung eines beispielhaften erfindungsgemäßen Akustikelements,
- Figur 2A -
- zeigt ein beispielhaftes erfindungsgemäßes Akustikelement während der Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens in der für das Bohren der Bohrungen vorgesehenen
Anordnung der plattenförmigen Elemente,
- Figur 2B -
- zeigt eine Draufsicht auf das Akustikelement aus Figur 2C,
- Figur 2C -
- zeigt eine Schnittdarstellung eines beispielhaften erfindungsgemäßen Akustikelements
in der für das Bohren der Bohrungen vorgesehenen Anordnung der plattenförmigen Elemente,
- Figur 3 -
- zeigt eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitt aus Figur 2C.
[0016] Das beispielhafte erfindungsgemäße Akustikelement besteht aus den plattenförmigen
Elementen 1 und 2 und dem Dämpfungselement 3. Das Dämpfungselement 3 ist dabei zwischen
den Fügeflächen 1a und 2a der plattenförmigen Elemente 1 und 2 angeordnet. Die Bohrungen
in den plattenförmigen Elementen 1 und 2 sind als Stufenbohrungen mit zwei Durchmessern
ausgeführt, wobei die Abschnitte 1d und 2d mit den größeren Durchmessern den Fügeflächen
1a und 2a zugewandt und die Abschnitte 1c und 2c mit den kleineren Durchmessern den
Oberflächen 1b und 2b des Akustikelements zugewandt sind.
[0017] Bei der Fertigung werden die plattenförmigen Elemente 1 und 2 derart angeordnet,
dass die als Außenflächen des Akustikelements vorgesehenen Oberflächen 1b und 2b aneinander
liegen und die Fügeflächen 1a und 2a des Akustikelements in seiner fertigen Anordnung
nach außen weisen. In dieser Anordnung werden die Bohrungen mit dem Bohrwerkzeug 4
vorgenommen, wobei beispielhaft lediglich Bohrwerkzeuge für die Bohrungen mit dem
größeren Durchmesser 1d und 2d dargestellt sind. Die so entstehenden Stufenbohrungen
weisen im gezeigten Fall im Bereich ihrer Stufe, d.h. im Übergang zwischen den Abschnitten
1d und 1c bzw. 2d und 2c konische Übergangsflächen auf. Derartige Übergangsflächen
sind in der Regel technisch durch die Gestaltung der Bohrerschneiden an der Stirnseite
im Bereich 4a bedingt und ändern, wie bereits eingangs erwähnt, nichts an dem Charakter
der Bohrung als Stufenbohrung.
1. Akustikelement, welches mindestens zwei plattenförmige Elemente (1, 2) aufweist, zwischen
denen ein Dämmelement (3), vorzugsweise ein Vlies, angeordnet ist, und die Bohrungen
(1c, 1d, 2c, 2d) aufweisen, wobei die Bohrungen jeweils einen Durchmesser von höchstens
3 mm aufweisen.
2. Akustikelement, welches mindestens zwei plattenförmige Elemente (1, 2) aufweist, die
Bohrungen (1c, 1d, 2c, 2d) aufweisen, wobei die Bohrungen (1c, 1d, 2c, 2d) mindestens
eines plattenförmigen Elements (1, 2) jeweils mindestens zwei unterschiedliche Durchmesser
aufweisen und so angeordnet sind, dass ein Abschnitt (1c, 2c,) mit kleinerem Durchmesser
der jeweiligen Bohrung zu einer Außenseite (1b, 2b) des Akustikelements weist und
ein Abschnitt (1d, 2d) der Bohrung mit größerem Durchmesser zur Fügefläche (1a, 2a)
der beiden plattenförmigen Elemente hin weist.
3. Akustikelement nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen den plattenförmigen Elementen (1, 2) ein Dämmelement (3), vorzugsweise ein
Vlies, angeordnet ist.
4. Akustikelement nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abschnitt (1c, 2c) mit kleinerem Durchmesser der jeweiligen Bohrung jeweils einen
Durchmesser von höchstens 3 mm aufweist.
5. Akustikelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass Bohrungen (1c, 1d, 2c, 2d) miteinander verbundener verschiedener plattenförmiger
Elemente (1, 2) koaxial zueinander oder miteinander fluchtend angeordnet sind.
6. Akustikelement nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bohrungen (1c, 1d, 2c, 2d) als Stufenbohrungen ausgeführt sind.
7. Akustikelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die plattenförmigen Elemente (1, 2) miteinander verklebt oder verleimt sind.
8. Verfahren zur Herstellung eines Akustikelements, insbesondere eines Akustikelements
nach einem der Ansprüche 1 bis 6, das folgende Verfahrensschritte aufweist:
- Anordnen mindestens zweier plattenförmiger Elemente (1, 2) zu einem Verbund, so
dass mindestens eine als Oberfläche des Akustikelements vorgesehene Fläche (1b, 2b)
mit einem anderen plattenförmigen Element in Kontakt kommt,
- Anfertigen der Bohrungen,
- erneutes Anordnen der plattenförmigen Elemente (1, 2) in der für das fertige Akustikelement
vorgesehenen Anordnung, wobei mindestens eine Fügefläche (1b, 2b) der vorangegangenen
Anordnung zu einer äußeren Oberfläche in der für das fertige Akustikelement vorgesehenen
Anordnung wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die plattenförmigen Elemente (1, 2) beim erneuten Anordnen in der für das fertige
Akustikelement vorgesehenen Anordnung miteinander verklebt oder verleimt werden.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass beim erneuten Anordnen in der für das fertige Akustikelement vorgesehenen Anordnung
mindestens ein Dämmelement (3), vorzugsweise ein Vlies, zwischen zwei plattenförmigen
Elementen (1, 2) angeordnet wird.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Akustikelement, welches mindestens zwei plattenförmige Elemente (1, 2) aufweist,
die Bohrungen (1c, 1d, 2c, 2d) aufweisen, wobei die Bohrungen (1c, 1d, 2c, 2d) mindestens
eines plattenförmigen Elements (1, 2) jeweils mindestens zwei unterschiedliche Durchmesser
aufweisen und so angeordnet sind, dass ein Abschnitt (1c, 2c,) mit kleinerem Durchmesser
der jeweiligen Bohrung zu einer Außenseite (1b, 2b) des Akustikelements weist und
ein Abschnitt (1d, 2d) der Bohrung mit größerem Durchmesser zur Fügefläche (1a, 2a)
der beiden plattenförmigen Elemente hin weist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bohrungen (1c, 1d, 2c, 2d) als Stufenbohrungen ausgeführt sind.
2. Akustikelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen den plattenförmigen Elementen (1, 2) ein Dämmelement (3), vorzugsweise ein
Vlies, angeordnet ist.
3. Akustikelement nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abschnitt (1c, 2c) mit kleinerem Durchmesser der jeweiligen Bohrung jeweils einen
Durchmesser von höchstens 3 mm aufweist.
4. Akustikelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass Bohrungen (1c, 1d, 2c, 2d) miteinander verbundener verschiedener plattenförmiger
Elemente (1, 2) koaxial zueinander oder miteinander fluchtend angeordnet sind.
5. Akustikelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die plattenförmigen Elemente (1, 2) miteinander verklebt oder verleimt sind.
6. Verfahren zur Herstellung eines Akustikelements, insbesondere eines Akustikelements
nach einem der Ansprüche 1 bis 5, das folgende Verfahrensschritte aufweist:
- Anordnen mindestens zweier plattenförmiger Elemente (1, 2) zu einem Verbund, so
dass mindestens eine als Oberfläche des Akustikelements vorgesehene Fläche (1b, 2b)
mit einem anderen plattenförmigen Element in Kontakt kommt,
- Anfertigen der Bohrungen,
- erneutes Anordnen der plattenförmigen Elemente (1, 2) in der für das fertige Akustikelement
vorgesehenen Anordnung, wobei mindestens eine Fügefläche (1b, 2b) der vorangegangenen
Anordnung zu einer äußeren Oberfläche in der für das fertige Akustikelement vorgesehenen
Anordnung wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die plattenförmigen Elemente (1, 2) beim erneuten Anordnen in der für das fertige
Akustikelement vorgesehenen Anordnung miteinander verklebt oder verleimt werden.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass beim erneuten Anordnen in der für das fertige Akustikelement vorgesehenen Anordnung
mindestens ein Dämmelement (3), vorzugsweise ein Vlies, zwischen zwei plattenförmigen
Elementen (1, 2) angeordnet wird.