| (19) |
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(11) |
EP 2 401 544 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.09.2018 Patentblatt 2018/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.02.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/052507 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/097473 (02.09.2010 Gazette 2010/35) |
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| (54) |
FAHRZEUGLEUCHTE
VEHICULAR HEADLIGHT
PROJECTEUR POUR VÉHICULE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
27.02.2009 DE 102009010829
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.01.2012 Patentblatt 2012/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Volkswagen Aktiengesellschaft |
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38440 Wolfsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- HUPEL, Martin
08014 Barcelona (ES)
- KIEL, Henning
38444 Wolfsburg (DE)
- HAERING, Sebastian
38102 Braunschweig (DE)
- VOGLER, Sebastian
38440 Wolfsburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Reitstötter Kinzebach |
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Patentanwälte
Sternwartstrasse 4 81679 München 81679 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102006 003 470
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US-A- 1 961 836
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeugleuchte mit einem einteiligen zusammenhängenden
Reflektor, der mehrere Reflektorflächenbereiche und eine Öffnung aufweist, sowie einer
ersten Lichtquelle, die so angeordnet ist, dass ihre Lichtemission von einem ersten
Bereich der Reflektorfläche des Reflektors reflektiert wird.
[0002] Bei der Neugestaltung von Fahrzeugen ergibt sich das Problem, dass aufgrund der gewünschten
Aerodynamik und des gewünschten Designs die Bauraumverhältnisse für Beleuchtungseinheiten,
insbesondere für die Leuchten einschließlich der Heckleuchten und Scheinwerfer, sehr
knapp bemessen sind. Die Signalwirkung einer Leuchte wird jedoch von der Umfangsgröße
der Abstrahlfläche und von der Leuchtdichte bestimmt. Des Weiteren tragen die Fahrzeugleuchten
in erheblichem Maße zum Design des Fahrzeugs bei. Durch die Gestaltung der Leuchten
soll dem Fahrzeug vielfach ein charakteristisches Erscheinungsbild verliehen werden,
welches leicht wieder erkannt wird. Ferner ergibt sich das Problem, dass die Kosten
für die Herstellung der Leuchten so gering wie möglich sein sollen.
[0003] Aus der
US 1,961,836 ist eine Fahrzeugleuchte bekannt, die einen Reflektor umfasst, der eine Hauptkammer
mit einer ersten Lichtquelle und zwei weiteren Kammern mit jeweils einer weiteren
Lichtquelle bildet. Das Licht der Lichtquellen wird dabei so reflektiert, dass Lichtstrahlen
in unterschiedliche Richtungen emittiert werden.
[0004] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Leuchte der eingangs genannten
Art bereitzustellen, die einerseits dem Fahrzeug ein charakteristisches Erscheinungsbild
verleiht, die andererseits jedoch einfach an verschiedene Bauraumverhältnisse anpassbar
ist und die schließlich kostengünstig herstellbar ist. Außerdem soll die Leuchtdichtenverteilung
der Leuchtflächen so homogen wie möglich sein.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Fahrzeugleuchte mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0006] Die erfindungsgemäße Leuchte ist dadurch gekennzeichnet durch, dass die Öffnung zwischen
einem nach vorne gebogenen Teil des Reflektors und einem übrigen Teil des Reflektors
gebildet ist und die Fahrzeugleuchte eine zweite Lichtquelle umfasst, die bezüglich
der Lichtemissionsrichtung der Fahrzeugleuchte hinter dem nach vorne gebogenen Teil
des Reflektors angeordnet ist und deren Lichtemission durch die Öffnung hindurch auf
einen zweiten Bereich der Reflektorfläche des Reflektors trifft und dort reflektiert
wird.
[0007] Erfindungsgemäß ist somit ein einziger zusammenhängender Reflektor vorgesehen, der
mehrere Reflektorflächenbereiche für die Lichtemission der beiden Lichtquellen bereitstellt.
Obwohl die zweite Lichtquelle verdeckt hinter einem Teil des Reflektors angeordnet
ist, so dass diese Lichtquelle von außen nicht sichtbar ist, wird die Lichtemission
dieser Lichtquelle von einem Bereich der Reflektorfläche des Reflektors reflektiert.
[0008] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leuchte weist der Reflektor
einen Einschnitt auf. Der nach vorne gebogene Teil des Reflektors ist von dem Einschnitt
gebildet und in Lichtemissionsrichtung der Fahrzeugleuchte nach vorne gebogen. Hinter
dem nach vorne gebogenen Teil des Reflektors ist die zweite Lichtquelle angeordnet.
Dabei ist der nach vorne gebogene Teil des Reflektors insbesondere schaufelförmig
ausgebildet. Zwischen dem nach vorne gebogenen Teil des Reflektors und dem übrigen
Teil des Reflektors ist die Öffnung gebildet, durch welche die Lichtemission der zweiten
Lichtquelle hindurchtritt.
[0009] Da bei der erfindungsgemäßen Fahrzeugleuchte nicht für jede Lichtquelle separate
Reflektoren vorgesehen sind, sondern die Lichtemission über die Reflektorflächen des
zusammenhängenden Reflektors reflektiert wird, benötigt die Fahrzeugleuchte sehr wenig
Bauraum. Des Weiteren kann die direkte Sicht von außen auf die zweite Lichtquelle
ohne weitere Elemente, wie z. B. Masken oder Blenden verhindert werden.
[0010] Bei der erfindungsgemäßen Fahrzeugleuchte ist der Reflektor einteilig ausgebildet.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fahrzeugleuchte ist die
erste Lichtquelle im Brennpunkt der Bereiche der Reflektorfläche des Reflektors angeordnet,
welche die Lichtemission der ersten Lichtquelle reflektieren, und die zweite Lichtquelle
ist im Brennpunkt der Bereiche der Reflektorfläche des Reflektors angeordnet, welche
die Lichtemission der zweiten Lichtquelle reflektieren. Unter dem Brennpunkt einer
Reflektorfläche wird dabei der Ort verstanden, von dem aus emittierte Lichtstrahlen
so von der Reflektorfläche reflektiert werden, dass die reflektierten Lichtstrahlen
parallel bzw. näherungsweise parallel zueinander sind. Die von den Lichtquellen emittierten
Lichtstrahlen werden somit bei dieser Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leuchte
von den Reflektorflächen des Reflektors so reflektiert, dass ein Lichtbündel aus parallelen
bzw. annähernd parallelen Lichtstrahlen erzeugt wird.
[0012] Gemäß einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leuchte fällt das von den Lichtquellen
emittierte Licht direkt auf die Reflektorflächen des Reflektors. Es sind zwischen
den Lichtquellen und den Reflektorflächen weder optisch wirksame Elemente, wie z.
B. Linsen, Prismen oder dergleichen, noch durchsichtige Scheiben angeordnet.
[0013] Gemäß einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leuchte ist zumindest eine Lichtscheibe
vorgesehen. Auf diese Lichtscheibe trifft das von den Reflektorflächen reflektierte
Licht. Bei der Lichtscheibe werden zumindest zwei nicht zusammenhängende Leuchtflächen
gebildet.
[0014] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leuchte umfasst die Lichtscheibe
Licht streuende Elemente. Die Lichtscheibe umfasst insbesondere sowohl auf der der
ersten Lichtquelle zugewandten Seite als auch auf der der ersten Lichtquelle abgewandten
Seite Licht streuende Elemente. Bevorzugt erstrecken sich die Licht streuenden Elemente
auf der der ersten Lichtquelle abgewandten Seite in horizontaler Richtung. Es sind
insbesondere horizontal ausgerichtete Teilwalzen. Auf der der ersten Lichtquelle zugewandten
Seite erstrecken sich bevorzugt Licht streuende Elemente in vertikaler Richtung. Auch
in diesem Fall kann es sich um vertikal ausgerichtete Teilwalzen handeln. Die Teilwalzen
können im Querschnitt auf der Lichteintritts- bzw. Lichtaustrittsseite die Form eines
Kreis- oder Parabelabschnitts oder eine andere konvexe Krümmung haben, die sich im
Wesentlichen aus der gewünschten Lichtstreuung ergibt. Die Licht streuenden Elemente
auf der von der ersten Lichtquelle abgewandten Seite sind dabei bevorzugt besonders
markant ausgebildet. Sie haben eine andere Krümmung bzw. Rundung als die Licht streuenden
Elemente auf der der ersten Lichtquelle zugewandten Seite. Die Krümmung der horizontal
ausgerichteten Teilwalzen auf der der ersten Lichtquelle abgewandten Seite der Lichtscheibe
ist insbesondere kleiner als die Krümmung der vertikal ausgerichteten Teilwalzen auf
der der ersten Lichtquelle zugewandten Seite. Diese Gestaltung hat zur Folge, dass
die Teilwalzen auf der Außenseite von außen sehr markant sichtbar sind.
[0015] Die Licht streuenden Elemente der Lichtscheibe sorgen dafür, dass das von den Reflektorflächen
auf die Lichtscheibe treffende parallele bzw. annähernd parallele Licht in die gewünschten
Winkel gestreut wird. Dabei werden die Licht streuenden Elemente so gestaltet, dass
die Kontur der Lichtscheibe auf der von außen sichtbaren Seite den ästhetischen Anforderungen,
d.h. dem gewünschten Design, entspricht, wohingegen die Licht streuenden Elemente
auf der Rückseite, d.h. auf der der Lichtquelle zugewandten Seite, die Hauptfunktion
der Lichtstreuung, insbesondere die Funktion der horizontalen Lichtstreuung, übernimmt.
Durch die auf der von außen sichtbaren Seite der Lichtscheibe wird somit eine bestimmte
Lichtstreuung erzeugt. Die gewünschte Lichtstreuung wird jedoch erst durch die Ergänzung
der Licht streuenden Elemente auf der von außen nicht sichtbaren Seite erzeugt.
[0016] Als weiterer Vorteil ergibt sich bei der erfindungsgemäßen Leuchte, dass die Leuchtflächen
eine sehr homogene Leuchtdichteverteilung besitzen. Die von den Reflektorflächen erzeugten
parallelen bzw. annähernd parallelen Lichtstrahlen werden nämlich erst bei der Lichtscheibe
gestreut. Aus diesem Grund ist es nicht möglich eine Lichtquelle innerhalb einer Leuchtfläche
zu identifizieren. Bei bekannten Leuchten, bei denen die Lichtemission mehrerer Lichtquellen
für eine Leuchtfläche verwendet wird, hat es sich ergeben, dass insbesondere aus großen
Entfernungen Bereiche mit größerer Lichtintensität innerhalb einer Leuchtfläche gebildet
werden. Diese Bereiche größerer Lichtintensität kann der Bertachter den einzelnen
Lichtquellen zuordnen.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leuchte ist die Lichtscheibe
oder sind die Licht streuenden Elemente der Lichtscheibe nur im Bereich der Leuchtflächen
der Leuchte angeordnet. Bei der Lichtscheibe kann es sich somit um zwei getrennte
Lichtscheiben handeln. Ferner können auch nur die Licht streuenden Elemente in diesen
Bereichen vorgesehen sein, die Lichtscheibe aber ansonsten zusammenhängend sein.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leuchte ist die erste Lichtquelle
von einer Maske abgeschirmt, die eine direkte Sicht von außen auf die erste Lichtquelle
verhindert. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass man von außen nur die beiden
Leuchtflächen wahrnimmt, nicht die Lichtquellen selbst.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leuchte weist diese ein
Gehäuse auf, welches von einer Abschlussscheibe in Lichtaustrittsrichtung geschlossen
ist. Die Lichtscheibe ist in diesem Fall innerhalb des Gehäuses angeordnet. Sie bildet
somit eine Zwischenlichtscheibe. Die Abschlussscheibe ist bevorzugt in Klarglasoptik
ausgeführt, d.h. man kann von außen ohne wesentliche Beeinträchtigung ins Innere des
Gehäuses hineinsehen. Das Erscheinungsbild der Leuchte wird somit von der Zwischenlichtscheibe
mit den Licht streuenden Elementen auf der Außenseite sowohl im eingeschalteten Zustand
der Lichtquelle als auch im ausgeschalteten Zustand der Lichtquellen bestimmt. Auf
der Außenseite der Zwischenlichtscheibe werden die Leuchtflächen gebildet, welche
durch die Abschlussscheibe hindurch sichtbar sind.
[0020] Die erste Leuchtfläche kann gemäß einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leuchte
eine Scheiben- oder Rechteckform, die zweite Leuchtfläche eine Winkelform besitzen.
[0021] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug zu den Zeichnungen
erläutert.
- Fig. 1
- zeigt schematisch eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels der
erfindungsgemäßen Leuchte,
- Fig. 2
- zeigt eine andere perspektivische Darstellung des Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Leuchte,
- Fig. 3
- zeigt eine perspektivische Darstellung des Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Leuchte von hinten,
- Fig. 4
- zeigt einen Schnitt durch das Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Leuchte und
- Fig. 5
- zeigt ein Detail des Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Leuchte.
[0022] Mit Bezug zu den Fig. 1 bis 3 wird zunächst der grundsätzliche Aufbau der Leuchte
beschrieben. Bei der Leuchte des gezeigten Ausführungsbeispiels handelt es sich um
eine Heckleuchte. Die Richtungsangaben, wie horizontal, vertikal und seitlich, beziehen
sich im Folgenden auf einen Einbau der Leuchte in einem Fahrzeug.
[0023] Die Leuchte umfasst eine Lichtquelle 1. Hierbei kann es sich um eine an sich bekannte
Lichtquelle 1 handeln, die so punktförmig wie möglich ist. Bezüglich der Lichtemissionsrichtung
der Leuchte ist die Lichtquelle 1 vor einem Reflektor 3 angeordnet. Üblicherweise
weist der Reflektor 3 hierfür eine Öffnung auf, durch welche eine Haltung für die
Lichtquelle 1 durchtreten kann. Der Ort, bei welchem die Lichtemission erzeugt wird,
befindet sich jedoch hinsichtlich der Lichtemissionsrichtung der Leuchte vor dem Reflektor.
Dabei ist es selbstverständlich möglich, dass seitlich neben der Lichtquelle 1 Reflektorbereiche
gebildet sind, die sich bis vor die Lichtquelle erstrecken. Auf einer Achse, die parallel
zu der Lichtemissionsrichtung der Leuchte durch die Lichtquelle 1 verläuft, befindet
sich die Lichtquelle jedoch vor Reflektorflächenbereichen, die an die Lichtquelle
1 angrenzen.
[0024] Der Reflektor 3 zeichnet sich dadurch aus, dass er eine Öffnung 5 aufweist. Die Öffnung
5 ist in diesem Fall keine Öffnung, durch welche eine Halterung einer Lichtquelle
hindurchtritt, damit die Lichtquelle in dem Reflektor aufgenommen werden kann. Vielmehr
umfasst die Leuchte eine zweite Lichtquelle 2, die bezüglich der Lichtemissionsrichtung
der Leuchte hinter einem Teil 4 des Reflektors 3 angeordnet ist. Das von der Lichtquelle
2 emittierte Licht tritt durch diese Öffnung 5 hindurch und trifft auf einen Bereich
der Reflektorfläche des Reflektors 3 und wird dort reflektiert. Der Teil 4 des Reflektors
3 dient somit dazu, die Lichtquelle 2 bei einer Betrachtung der Leuchte von außen
zu verdecken. Die durch den Teil 4 gebildete Öffnung 5 ermöglicht es jedoch, dass
das von der Lichtquelle 2 emittierte Licht auf Reflektorflächen des Reflektors 3 trifft
und zu einem Teil der Lichtemission der Leuchte wird.
[0025] Die Anordnung der zweiten Lichtquelle 2 hinter dem Teil 4 des Reflektors 3 ist so
zu verstehen, dass ein Lichtstrahl, der von der zweiten Lichtquelle 2 in Richtung
der Lichtemissionsrichtung L (Fig. 4) der Leuchte emittiert wird, nicht ungehindert
den Teil 4 des Reflektors 3 passieren kann, sondern an der Rückseite des Teils 4 des
Reflektors 3 absorbiert oder gestreut wird. Des Weiteren kann es vorgesehen sein,
dass die von der zweiten Lichtquelle 2 emittierten Lichtstrahlen, welche durch die
Öffnung 5 hindurch treten, entweder absorbiert werden oder von einer Reflektorfläche
des Reflektors 3 reflektiert werden. In diesem Fall ist aus keinem Winkel von außen
eine direkte Sicht auf die zweite Lichtquelle 2 möglich, so dass diese für den Betrachter
von außen in jedem Fall unsichtbar bleibt.
[0026] Wie in Fig. 2 gezeigt, weist der Reflektor 3 verschiedene Bereiche mit Reflektorflächen
auf. Diese Bereiche sind in der Fig. 2 mit A1, A2 und B bezeichnet. Die restlichen
Flächen des Reflektors 3 sind lichttechnisch nicht wirksam. Beispielsweise kann das
auf diese restlichen Flächen auftreffende Licht der Lichtquellen 1 und 2 absorbiert
werden. Der Reflektor 3 ist zusammenhängend, insbesondere einteilig, ausgebildet.
[0027] Auf die Reflektorflächen A1 und B trifft das von der ersten Lichtquelle 1 emittierte
Licht, auf die Reflektorfläche A2 trifft das von der zweiten Lichtquelle 2 emittierte
Licht.
[0028] Des Weiteren bilden die bei den Reflektorflächenbereichen A1 und A2 reflektierten
Lichtstrahlen eine erste Leuchtfläche und die von dem Reflektorflächenbereich B reflektierten
Lichtstrahlen eine zweite Leuchtfläche, wie es später erläutert wird. Die beiden Leuchtflächen
zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht zusammenhängend sind.
[0029] Bei dem Reflektor 3 handelt es sich um einen so genannten Freiformreflektor. Die
Freiformreflektorflächen sind dabei so auf die Anordnung der Lichtquellen 1 und 2
angepasst, dass von den Freiformreflektorflächen ein paralleles bzw. annähernd paralleles
Lichtbündel erzeugt wird. In diesem Sinne sind die Lichtquellen 1 und 2 somit in Brennpunkten
der Freiformreflektorflächen angeordnet.
[0030] Mit Bezug zu Fig. 4 wird der weitere Strahlengang des von dem Reflektor 3 erzeugten
Lichtbündels erläutert:
Die Bereiche A1 und A2 der Reflektorfläche des Reflektors 3 erzeugen ein erstes zusammenhängendes
Lichtbündel L1. Der Bereich B der Reflektorfläche des Reflektors 3 erzeugt ein zweites
zusammenhängendes Lichtbündel L2, welches getrennt von dem Lichtbündel L1 ist. Das
erste Lichtbündel L1 trifft auf eine als Zwischenlichtscheibe 6 ausgebildete Lichtscheibe.
Die Zwischenlichtscheibe 6 weist auf der der Lichtquelle 1 zugewandten Seite Licht
streuende Elemente 15 und auf der der Lichtquelle 1 abgewandten Seite, d.h. auf der
von außen sichtbaren Seite, Licht streuende Elemente 13 auf. Von diesen Licht streuenden
Elementen 15 und 13 wird das Licht in vertikaler und horizontaler Richtung abgelenkt
und eine erste Leuchtfläche 17 gebildet, wie es später erläutert wird.
[0031] Das zweite Lichtbündel L2 trifft auf eine zweite Zwischenlichtscheibe 7. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel weist die Zwischenlichtscheibe 7, wie die Zwischenlichtscheibe
6, auf der der Lichtquelle 1 zugewandten Seite Licht streuende Elemente 16 und auf
der der Lichtquelle 1 abgewandten Seite Licht streuende Elemente 14 auf. Dabei können
die Licht streuenden Elemente 13 und 14 der Zwischenlichtscheiben 6 und 7, die auf
der von der Lichtquelle 1 abgewandten Seite angeordnet sind, identisch geformt sein.
Von der Zwischenlichtscheibe 7 wird eine zweite Leuchtfläche gebildet, die sich dadurch
auszeichnet, dass sie nicht mit der ersten Leuchtfläche, die bei der Zwischenlichtscheibe
6 gebildet ist, zusammenhängt. Es werden somit von einem einzigen zusammenhängenden
Reflektor 3 zwei separate Leuchtflächen geschaffen.
[0032] Die Leuchte ist innerhalb eines Gehäuses 12 vorgesehen, welche von einer Abschlussscheibe
8 nach außen abgeschlossen ist. Die Abschlussscheibe 8 ist in Klarglasoptik ausgeführt,
so dass die von den Zwischenlichtscheiben 6 und 7 ausgehenden Lichtstrahlen hinsichtlich
ihrer Richtung im Wesentlichen nicht von der Abschlussscheibe 8 beeinflusst werden.
[0033] Die Zwischenlichtscheiben 6 und 7 sind senkrecht zu der Lichtemissionsrichtung L
der Leuchte angeordnet. In dieser Ebene senkrecht zu der Richtung L befindet sich
zwischen den beiden Zwischenlichtscheiben 6 und 7 eine Maske 9, oberhalb und unterhalb
der Zwischenlichtscheiben 6 und 7 befinden sich ferner die Masken 10 und 11. Die Maske
9 schirmt dabei die erste Lichtquelle 1 so ab, dass sie eine direkte Sicht von außen
auf die Lichtquelle 1 verhindert. Die Masken 10 und 11 verhindern ferner, dass man
von außen seitlich in die Leuchte hineinsehen kann. Von außen sind somit nur die Licht
streuenden Elemente 13 und 14 der von der Lichtquelle 1 abgewandten Seiten der Zwischenlichtscheiben
6 und 7 zu sehen, welche die beiden Leuchtflächen bilden. Die erste Lichtquelle 1
wird somit von der Maske 9 abgeschirmt, so dass sie von außen nicht sichtbar ist,
die zweite Lichtquelle 2 wird durch den Teil 4 des Reflektors 3 abgeschirmt, so dass
auch sie von außen nicht sichtbar ist.
[0034] Wie in Fig. 1 gezeigt, kann die Leuchte im Querschnitt von den Masken 9, 10 und 11
sowie den Zwischenlichtscheiben 6 und 7 abgeschlossen sein. Die Masken 9 bis 11, insbesondere
die Maske 9, könnte jedoch auch getrennt von den Zwischenlichtscheiben 6 und 7 vorgesehen
sein. Die Zwischenlichtscheiben 6 und 7 könnten in diesem Fall von einer einzigen
Zwischenlichtscheibe gebildet sein, wobei die Licht streuenden Elemente 13 bis 16
nur im Bereich der gewünschten Leuchtflächen angeordnet sind.
[0035] Fig. 5 zeigt ein Detail der Zwischenlichtscheibe 7. Die Zwischenlichtscheibe 6 ist
entsprechend geformt. Auf der von außen sichtbaren Seite besitzt die Zwischenlichtscheibe
7 Licht streuende Elemente 14, die sich in horizontaler Richtung erstrecken. Es handelt
sich um Teilwalzen. Die Krümmung der Oberfläche kann kreisförmig oder eine andere
konvex gekrümmte Form besitzen. Durch diese sich horizontal erstreckenden Licht streuenden
Elemente 14 wird das parallele einfallende Lichtbündel in vertikaler Richtung gestreut.
Die Form der Licht streuenden Elemente 14 richtet sich jedoch insbesondere nach dem
Design, welches die Leuchte erhalten soll, da diese Licht streuenden Elemente 14 von
außen sichtbar sind.
[0036] Auf der Innenseite der Zwischenlichtscheibe 7 sind Licht streuende Elemente 16 angeordnet,
die sich in vertikaler Richtung erstrecken. Auch in diesem Fall handelt es sich um
Teilwalzen, deren Krümmung sich jedoch von der Krümmung der Teilwalzen der Licht streuenden
Elemente 14 unterscheidet. Die Krümmung der Licht streuenden Elemente 16 ist größer,
so dass pro Längeneinheit mehr Licht streuende Elemente 16 auf der Zwischenlichtscheibe
7 angeordnet sind, als Licht streuende Elemente 14. Die Licht streuenden Elemente
16 bewirken in eine Ablenkung des parallel einfallenden Lichtbündels in horizontaler
Richtung. Sie bestimmen somit im Wesentlichen, aus welchen Winkeln die Leuchte von
anderen Verkehrsteilnehmern sichtbar sind. Bei der Gestaltung der Licht streuenden
Elemente 16 müssen Aspekte des Designs nicht berücksichtigt werden, da sie im Wesentlichen
von außen nicht sichtbar sind. Sie können so gewählt werden, dass die optischen Anforderungen
an die Leuchte erfüllt sind.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0037]
- 1
- erste Lichtquelle
- 2
- zweite Lichtquelle
- 3
- Reflektor
- 4
- Teil des Reflektors
- 5
- Öffnung
- 6
- Zwischenlichtscheibe
- 7
- Zwischenlichtscheibe
- 8
- Abschlussscheibe
- 9
- Maske
- 10
- Maske
- 11
- Maske
- 12
- Gehäuse
- 13
- Licht streuende Elemente
- 14
- Licht streuende Elemente
- 15
- Licht streuende Elemente
- 16
- Licht streuende Elemente
1. Fahrzeugleuchte mit
- einem einteiligen zusammenhängenden Reflektor (3), der mehrere Reflektorflächenbereiche
(A1, A2, B) und eine Öffnung (5) aufweist, und
- einer ersten Lichtquelle (1), die so angeordnet ist, dass ihre Lichtemission von
einem ersten Bereich (A1, B) der Reflektorfläche des Reflektors (3) reflektiert wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Öffnung (5) zwischen einem nach vorne gebogenen Teil (4) des Reflektors (3)
und einem übrigen Teil des Reflektors (3) gebildet ist und
- eine zweite Lichtquelle vorgesehen ist, die bezüglich der Lichtemissionsrichtung
(L) der Fahrzeugleuchte hinter dem nach vorne gebogenen Teil (4) des Reflektors (3)
angeordnet ist und deren Lichtemission durch die Öffnung (5) hindurch auf einen zweiten
Bereich (A2) der Reflektorfläche des Reflektors (3) trifft und dort reflektiert wird.
2. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Reflektor (3) einen Einschnitt aufweist und der nach vorne gebogene Teil (4)
des Reflektors von dem Einschnitt gebildet ist und in Lichtemissionsrichtung (L) der
Fahrzeugleuchte nach vorne gebogen ist.
3. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der nach vorne gebogene Teil (4) des Reflektors (3) schaufelförmig ausgebildet ist.
4. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass durch den nach vorne gebogene Teil (4) des Reflektors (3) die direkte Sicht von außen
auf die zweite Lichtquelle (2) verhindert wird.
5. Fahrzeugleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Lichtquelle (1) im Brennpunkt der Bereiche der Reflektorfläche des Reflektors
(3) angeordnet ist, welche die Lichtemission der ersten Lichtquelle (1) reflektieren
und die zweite Lichtquelle (2) im Brennpunkt der Bereiche der Reflektorfläche des
Reflektors (3) angeordnet ist, welche die Lichtemission der zweiten Lichtquelle (2)
reflektieren.
6. Fahrzeugleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine Lichtscheibe (6, 7) vorgesehen ist, auf die das von den Reflektorflächen
reflektierte Licht trifft und bei der zumindest zwei nicht zusammenhängende Leuchtflächen
gebildet werden.
7. Fahrzeugleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zumindest eine Lichtscheibe (6, 7) sowohl auf der der ersten Lichtquelle (1)
zugewandten Seite als auch auf der der ersten Lichtquelle (1) abgewandten Seite Licht
streuende Elemente (13 bis 16) umfasst.
8. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Licht streuenden Elemente (13, 14) auf der der ersten Lichtquelle (1) abgewandten
Seite in horizontaler Richtung erstrecken.
9. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Licht streuenden Elemente (13, 14) auf der der ersten Lichtquelle (1) abgewandten
Seite horizontal ausgerichtete Teilwalzen sind.
10. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Licht streuenden Elemente (15, 16) auf der der ersten Lichtquelle (1) zugewandten
Seite in vertikaler Richtung erstrecken.
11. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zumindest eine Lichtscheibe (6, 7) oder die Licht streuenden Elemente (13 bis
16) der Lichtscheibe (6, 7) nur im Bereich der Leuchtflächen der Fahrzeugleuchte angeordnet
ist/sind.
12. Fahrzeugleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Lichtquelle (1) von einer Maske (9) abgeschirmt ist, die eine direkte Sicht
von außen auf die erste Lichtquelle (1) verhindert.
13. Fahrzeugleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Fahrzeugleuchte ein Gehäuse (12) aufweist, welches von einer Abschlussscheibe
(8) in Lichtaustrittsrichtung (L) abgeschlossen ist, und dass die zumindest eine Lichtscheibe
(6, 7) innerhalb des Gehäuses (12) angeordnet ist.
1. Vehicle lamp having
- a one-piece contiguous reflector (3), having a plurality of reflector surface regions
(A1, A2, B) and an opening (5), and
- a first light source (1), which is arranged such that the light emission thereof
is reflected by a first region (A1, B) of the reflector surface of the reflector (3),
characterized in that
- the opening (5) is formed between a portion (4) of the reflector (3) which is bent
forwards and a remaining part of the reflector (3), and
- a second light source is provided which is arranged, in relation to the light emission
direction (L) of the vehicle lamp, behind the portion (4) of the reflector (3) which
is bent forwards, and the light emission thereof is incident through the opening (5)
on a second region (A2) of the reflector surface of the reflector (3) and is reflected
here.
2. Vehicle lamp according to Claim 1,
characterized
in that the reflector (3) has an incision, and the portion (4) of the reflector which is
bent forwards is formed by the incision and is bent forwards in the light emission
direction (L) of the vehicle lamp.
3. Vehicle lamp according to Claim 2,
characterized
in that the portion (4) of the reflector (3) which is bent forwards has a shovel-type configuration.
4. Vehicle lamp according to Claim 2 or 3,
characterized
in that the direct view of the second light source (2) from the outside is prevented by the
portion (4) of the reflector (3) which is bent forwards.
5. Vehicle lamp according to one of the preceding claims,
characterized
in that the first light source (1) is arranged in the focal point of the regions of the reflector
surface of the reflector (3) which reflect the light emission of the first light source
(1), and the second light source (2) is arranged in the focal point of the regions
of the reflector surface of the reflector (3) which reflect the light emission of
the second light source (2) .
6. Vehicle lamp according to one of the preceding claims,
characterized
in that at least one light plate (6, 7) is provided, onto which the light that is reflected
by the reflector surfaces is incident and by which at least two non-contiguous light-emitting
surfaces are formed.
7. Vehicle lamp according to one of the preceding claims,
characterized
in that the at least one light plate (6, 7) comprises light-scattering elements (13 to 16)
both on the side that faces the first light source (1) and on the side that faces
away from the first light source (1).
8. Vehicle lamp according to Claim 7,
characterized
in that the light-scattering elements (13, 14) on the side that faces away from the first
light source (1) extend in the horizontal direction.
9. Vehicle lamp according to Claim 8,
characterized
in that the light-scattering elements (13, 14) on the side that faces away from the first
light source (1) are horizontally aligned partial cylinders.
10. Vehicle lamp according to one of Claims 7 to 9,
characterized
in that the light-scattering elements (15, 16) on the side that faces the first light source
(1) extend in the vertical direction.
11. Vehicle lamp according to one of Claims 7 to 10,
characterized
in that the at least one light plate (6, 7) or the light-scattering elements (13 to 16) of
the light plate (6, 7) is/are arranged only in the region of the light-emitting surfaces
of the vehicle lamp.
12. Vehicle lamp according to one of the preceding claims,
characterized
in that the first light source (1) is shielded by a mask (9), which prevents a direct view
of the first light source (1) from the outside.
13. Vehicle lamp according to one of the preceding claims,
characterized
in that the vehicle lamp has a housing (12) which is terminated in the light exit direction
(L) by a termination plate (8), and in that the at least one light plate (6, 7) is
arranged within the housing (12).
1. Feu de véhicule, comprenant
- un réflecteur (3) cohérent en monobloc, qui comporte plusieurs zones superficielles
de réflecteur (A1, A2, B) et un orifice (5) et
- une première source lumineuse (1), qui est placée de telle sorte que son émission
lumineuse soit réfléchie par une première zone (A1, B) de la surface réfléchissante
du réflecteur (3),
caractérisé en ce
- que l'orifice (5) est créé entre une partie (4) recourbée vers l'avant du réflecteur
(3) et une autre partie du réflecteur (3) et
- qu'il est prévu une seconde source lumineuse qui en rapport à la direction de l'émission
lumineuse (L) du feu de véhicule est placée à l'arrière de la partie (4) recourbée
vers l'avant du réflecteur (3) et dont l'émission lumineuse est incidente à travers
l'orifice (5) sur une deuxième zone (A2) de la surface réfléchissante du réflecteur
(3) et y est réfléchie.
2. Feu de véhicule selon la revendication 1, caractérisé en ce que le réflecteur (3) comporte une entaille et la partie (4) recourbée vers l'avant du
réflecteur est formée par l'entaille et est recourbée vers l'avant dans la direction
de l'émission lumineuse (L) de feu de véhicule.
3. Feu de véhicule selon la revendication 2, caractérisé en ce que la partie (4) recourbée vers l'avant du réflecteur (3) est conçue en forme d'aube.
4. Feu de véhicule selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que par la partie (4) recourbée vers l'avant du réflecteur (3), la vision directe par
l'extérieur sur la seconde source lumineuse (2) est empêchée.
5. Feu de véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première source lumineuse (1) est placée dans le point focal des zones de la surface
réfléchissante du réflecteur (3) qui réfléchissent l'émission lumineuse de la première
source lumineuse (1) et la seconde source lumineuse (2) est placée dans le point focal
des zones de la surface réfléchissante du réflecteur (3) qui réfléchissent l'émission
lumineuse de la seconde source lumineuse (2).
6. Feu de véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins un verre frontal (6, 7) sur lequel la lumière réfléchie par
la surface réfléchissante est incidente et sur lequel sont formées au moins deux surfaces
lumineuses non cohérentes.
7. Feu de véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un verre frontal (6, 7) comprend des éléments (13 à 16) diffusant de la
lumière aussi bien sur le côté qui fait face à la première source lumineuse (1) qu'également
sur le côté opposé à la première source lumineuse (1).
8. Feu de véhicule selon la revendication 7, caractérisé en ce que sur le côté opposé à la première source lumineuse (1), les éléments (13, 14) diffusant
de la lumière s'étendent en direction horizontale.
9. Feu de véhicule selon la revendication 8, caractérisé en ce que sur le côté opposé à la première source lumineuse (1), les éléments (13, 14) diffusant
de la lumière sont des cylindres partiels orientés à l'horizontale.
10. Feu de véhicule selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que sur le côté qui fait face à la première source lumineuse (1), les éléments (15, 16)
diffusant de la lumière s'étendent en direction verticale.
11. Feu de véhicule selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que l'au moins un verre frontal (6, 7) ou les éléments (13 à 16) diffusant de la lumière
du verre frontal (6, 7) n'est/ne sont placé(s) que dans la zone des surfaces lumineuses
du feu de véhicule.
12. Feu de véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première source lumineuse (1) est protégée par un masque (9) qui empêche une vision
directe par l'extérieur sur la première source lumineuse (1).
13. Feu de véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le feu de véhicule comporte un boîtier (12) qui est fermé par une lentille (8) dans
la direction de rayonnement de la lumière (L) et en ce que l'au moins un verre frontal (6, 7) est placé à l'intérieur du boîtier (12).
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