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(11) |
EP 2 401 941 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.04.2014 Patentblatt 2014/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.06.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Kurvenführung
Curved guide
Glissière en courbe
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
02.07.2010 DE 102010017716
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.01.2012 Patentblatt 2012/01 |
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Patentinhaber: Paul Hettich GmbH & Co. KG |
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32278 Kirchlengern (DE) |
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Erfinder: |
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- Salomon, Stefan
33649 Bielefeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 705 330
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WO-A1-2010/143352
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kurvenführung, insbesondere für einen Selbsteinzug,
nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Es gibt Selbsteinzüge für Schubkästen, bei denen an einem Möbelkorpus ein Gehäuse
mit einer Führungsbahn für einen Mitnehmer vorgesehen ist. Der entlang der Führungsbahn
bewegbare Mitnehmer kann über einen Einzugsbereich mit einem stegförmigen Aktivator
gekoppelt werden, der mit einer Laufschiene einer Auszugsführung verbunden ist. Der
Mitnehmer ist dabei in eine Schließposition vorgespannt, so dass ein Schubkasten in
der Schließposition gehalten wird und nicht versehentlich leicht geöffnet wird. Für
eine Entkopplung des Mitnehmers wird dieser bis zu einem Ende der Führungsbahn verfahren
und dort an einem abgewinkelten Endabschnitt verschwenkt, so dass der Aktivator aus
der Aufnahme heraus bewegt werden kann und dann unabhängig von dem geparkten Mitnehmer
verfahren werden kann. Solche Selbsteinzüge haben sich an sich bewährt, allerdings
besteht das Problem, dass aufgrund erheblicher Toleranzen ein Einkoppeln nicht immer
sicher gewährleistet werden kann. Zudem können die Bauteile aufgrund von Toleranzen
und Stoßbelastungen beschädigt werden, was ebenfalls Fehlfunktionen verursachen kann.
[0003] Die
EP 1 705 330 offenbart eine Dämpfungsvorrichtung für eine Schiebetür, bei der ein Mitnehmer entlang
einer Führungsbahn bewegbar ist. Der Mitnehmer ist dabei durch die Kraft einer Feder
in Einzugsrichtung vorgespannt und zudem mit einem Dämpfer gekoppelt, um die Schließbewegung
abzubremsen. Um den Mitnehmer zu verfahren, ist an dem bewegbaren Möbelteil ein zapfenförmiger
Aktivator angebracht, der in eine Aufnahme des Aktivators bewegbar ist, allerdings
aufgrund der zapfenförmigen Form auch in axiale Richtung des Zapfens in der Aufnahme
verschoben werden kann.
[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kurvenführung zu schaffen,
die in sicheres Einkoppeln eines Aktivators an dem Mitnehmer gewährleistet.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einer Kurvenführung mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß weist die Führungsbahn zumindest benachbart zu dem abgewinkelten
Endabschnitt eine Abdeckung auf, mittels der der Aktivator an einer Bewegung aus der
Aufnahme heraus gehindert ist. Dadurch kann während der Einkopplung des Aktivators
an dem Mitnehmer eine Fehlfunktion vermieden werden, da der Aktivator in diesem Bereich
zwangsgeführt ist und die Abdeckung eine Bewegung senkrecht zur Führungsbahn verhindert.
Dadurch kann auch bei größeren Toleranzen eine Fehlfunktion sicher vermieden werden.
[0007] Erfindungsgemäß erstreckt sich die Abdeckung im Wesentlichen parallel zur Führungsbahn.
Für eine sichere Führung des Aktivators kann die Abdeckung in Öffnungsrichtung eine
Einlaufschräge aufweisen, die sich zu dem Mitnehmer an dem abgewinkelten Endabschnitt
in verjüngt. Die Einlaufschräge kann dabei Teil eines Einlauftrichters sein, so dass
der Aktivator von dem Einlauftrichter und der Abdeckung eingefangen wird.
[0008] Gemäß einer Ausgestaltung erstreckt sich die Abdeckung über die gesamte Länge der
Führungsbahn. Dadurch kann eine Fehlfunktion durch ein Herausspringen des Aktivators
in jedem Bereich der Kurvenführung sicher vermieden werden. Die Abdeckung kann dabei
für einen kompakten Aufbau der Kurvenführung integral mit dem Gehäuse ausgebildet
sein.
[0009] Vorzugsweise ist der Aktivator an einer Laufschiene einer Auszugsführung oder einem
bewegbaren Bauteil, wie einem Schubkasten, fixiert. Die Kurvenführung kann dann für
einen Selbsteinzug, eine Ausstoßvorrichtung oder ein anderes Beschlagsteil eingesetzt
werden, bei dem eine Kurvenführung benötigt wird.
[0010] Vorzugsweise weist der Aktivator einen Vorsprung auf, der in die Aufnahme des Mitnehmers
einfügbar ist, der benachbart zu dem Mitnehmer an dem Gehäuse geführt ist. Der Vorsprung
kann beispielsweise an mindestens einem federnden Steg des Aktivators gehalten sein,
wobei der Steg an einem Schlitz parallel zur Führungsbahn gehalten ist. Dadurch kann
der Abstand zwischen dem Aktivator und dem Vorsprung im Wesentlichen konstant gehalten
werden.
[0011] Für eine federnde Aufhängung des Vorsprunges kann dieser an einem Quersteg gehalten
sein, der sich im Wesentlichen senkrecht zur Führungsbahn erstreckt. Dieser Quersteg
kann dann an dem Schlitz des Gehäuses geführt sein.
[0012] Vorzugsweise ist der Vorsprung bei einer Stoßbelastung mindestens um 1 mm elastisch
federnd an dem mindestens einen federnden Steg gehalten. Der Steg kann dabei einen
Federabschnitt aufweisen, beispielsweise durch ein oder mehrere biegbare Abschnitte.
[0013] Für eine einfache Montage kann der Aktivator an dem bewegbaren Bauteil, insbesondere
einem Schubkasten, verrastet sein. Hierfür können an einer Seitenwand des Schubkastens
entsprechende Rastelemente ausgebildet werden.
[0014] Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele mit Bezug auf
die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kurvenführung an einer Ausziehführung
in perspektivischer Darstellung;
- Figur 2
- eine perspektivische Explosionsdarstellung der Kurvenführung der Figur 1;
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht des Aktivators der Kurvenführung der Figur 1 an einem
Schubkasten;
- Figur 4
- eine perspektivische vergrößerte Darstellung des Aktivators der Figur 3;
- Figur 5
- eine perspektivische Darstellung der Kurvenführung der Figur 1 mit einem Schubkasten;
- Figuren 6A und 6B
- zwei Ansichten der Kurvenführung der Figur 1;
- Figur 7
- eine perspektivische Ansicht der Kurvenführung, in einer Schließposition ;
- Figuren 8A und 8B
- zwei Ansichten eines modifizierten Aktivators für eine Kurvenführung, und
- Figuren 9A und 9B
- zwei Ansichten eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Aktivators für eine Kurvenführung.
[0015] Eine Kurvenführung 1 für einen Selbsteinzug umfasst ein Gehäuse 2, an dem eine Führungsbahn
3 für einen Mitnehmer 4 ausgebildet ist. An dem Gehäuse 2 ist ein Einzugsgehäuse 5
mit einer Einzugsfeder montiert. Das Gehäuse 2 ist dabei an einer Seitenwand 6 eines
Möbelkorpus angebracht und benachbart zu einer Auszugsführung 7 angeordnet, die eine
stationäre Führungsschiene 10, eine Mittelschiene 9 sowie eine Laufschiene 8 aufweist.
[0016] Wie in Figur 2 gezeigt ist, umfasst die Führungsbahn 3 für den Mitnehmer 4 einen
linearen Abschnitt 45 und einen abgewinkelten Endabschnitt 46. In der Führungsbahn
3 ist der Mitnehmer 4 mit einem vorderen Zapfen 44 und einen hinteren Zapfen 43 geführt.
Der Mitnehmer 4 weist eine im Wesentlichen U-förmige Aufnahme 40 auf, die durch eine
vordere Seitenwand 42 und eine hintere Seitenwand 41 begrenzt ist.
[0017] Benachbart zu der Führungsbahn 3 ist eine leistenförmige Abdeckung 21 an dem Gehäuse
2 ausgebildet, die sich parallel zu dem linearen Abschnitt 45 erstreckt. Auf der Seite
in Öffnungsrichtung befindet sich ein Einlauftrichter 22, der einen Aktivator zu dem
Mitnehmer 4 führen kann. Ferner ist an dem Gehäuse 2 mindestens ein Steg 23 zur Fixierung
an einem Winkel oder der Führungsschiene 10 vorgesehen.
[0018] An dem Gehäuse 2 ist ferner ein Stutzen 24 angeformt, der mit dem Einzugsgehäuse
5 verrastbar ist. In dem Einzugsgehäuse 5 ist eine Einzugsfeder angeordnet, die eine
Kolbenstange 11 in Schließrichtung beaufschlagt. Die Kolbenstange 11 ist an einem
Ende mit einem Rastelement 12 verbunden, das mit dem Mitnehmer 4 verrastet ist.
[0019] In Figur 3 ist ein Schubkasten 50 gezeigt, der an gegenüberliegenden Seiten eine
Seitenwand 51 aufweist, die einen Hohlraum aufweist, in dem eine Auszugsführung 7
angeordnet ist. Dabei ist der Schubkasten 50 mit der Laufschiene 8 verbunden und kann
linear verfahren werden.
[0020] An den Seitenwänden 51 ist ein Aktivator 30 verrastet, der einen Vorsprung 31 aufweist,
der mit dem Mitnehmer 4 koppelbar ist. Der Vorsprung 31 ist an einem Quersteg 37 gehalten,
der sich senkrecht zur Längsrichtung der linearen Führungsbahn 45 erstreckt. An den
Quersteg 37 schließt sich ein Federsteg 32 an, der endseitig mit einem Körper des
Aktivators 30 verbunden ist. Der Aktivator 30 besitzt ferner einen Steg 33, der an
einer Lasche 34 an der Seitenwand 51 verrastet ist.
[0021] Wie in Figur 4 gezeigt ist, umfasst der Aktivator 30 ferner einen horizontal verlaufenden
Raststeg 35, der in einen gebogenen Abschnitt 36 an der Seitenwand 51 eingesteckt
ist, so dass der Aktivator 30 über Steckverbindungen an der Seitenwand 51 klemmend
und/oder rastend festgelegt ist. Da an der Seitenwand 51 eine Vielzahl von gebogenen
Abschnitten 36 ausgebildet sind, kann der Aktivator 30 an unterschiedlichen Positionen
an der Seitenwand 51 montiert werden.
[0022] In Figur 5 ist der Schubkasten 50 in einer Öffnungsposition ohne den Möbelkorpus
dargestellt. Der Schubkasten 50 ist an der Laufschiene 7 frei verfahrbar und der Aktivator
30 befindet sich beabstandet von dem Gehäuse 2.
[0023] In den Figuren 6A und 6B ist die Position des Aktivators 30 dargestellt, in der der
Vorsprung 31 in den Einlauftrichter 22 an dem Gehäuse 2 einfährt. Der Vorsprung 31
läuft beabstandet von den Wänden an dem Einlauftrichter 22 ein, kann aber bei einer
ungenauen Justierung durch den Einlauftrichter 22 zwangsgeführt werden, damit der
Vorsprung 31 in einer bestimmten Höhe relativ zu dem Mitnehmer 4 verfahren wird. Der
Vorsprung 31 wird nun in die Aufnahme 40 des geparkten Mitnehmers 4 verfahren, bis
der Vorsprung 31 an der Seitenwand 41 anliegt und den Mitnehmer 4 aus dem abgewinkelten
Endabschnitt 46 der Führungsbahn 3 herauszieht. Dann ist der Vorsprung 31 und damit
der Aktivator 30 fest mit dem Mitnehmer 4 gekoppelt, der nun nach der Entriegelung
durch die Kraft einer Einzugsfeder in Schließrichtung gezogen wird. Der Benutzer kann
nun den Schubkasten 50 loslassen und der Schubkasten 50 wird automatisch in die Schließposition
bewegt. Dabei gleitet der Quersteg 37 an dem Aktivator 30 in dem Schlitz 20 des Gehäuses
2 entlang, wobei die leistenförmige Abdeckung 21 dafür sorgt, dass der Vorsprung 31
sich nicht aus der Aufnahme 40 des Mitnehmers 4 heraus bewegen kann.
[0024] In Figur 7 ist die Schließposition der Kurvenführung gezeigt, bei der der Vorsprung
31 zusammen mit dem Aktivator 4 in einem Endbereich der linearen Führungsbahn 45 angeordnet
ist. Wenn der Benutzer nun den Schubkasten 50 in Öffnungsrichtung zieht, wird der
Vorsprung 31 durch die Abdeckung 21 geführt, während der Mitnehmer 4 entlang der parallelen
linearen Führungsbahn 45 bis zu dem abgewinkelten Endabschnitt bewegt wird. Dort wird
der Mitnehmer 4 verschwenkt und der Vorsprung 31 aus der Aufnahme 40 heraus bewegt,
damit der Schubkasten 50 wieder in einem Öffnungsbereich frei verfahren werden kann.
[0025] In den Figuren 8A und 8B ist eine modifizierte Ausgestaltung eines Aktivators 30'
gezeigt, bei dem die Befestigung an einer Seitenwand 51 des Schubkastens wie bei dem
vorangegangenen Ausführungsbeispiel über einen Vorsprung 33 und einen Rastvorsprung
35 erfolgt. Bei diesem Aktivator 30' ist der Vorsprung 31 zunächst über einen Quersteg
37 gehalten und anschließend über zwei Federstege 32', die gebogen ausgebildet sind
und eine ovale Öffnung 39' umschließen. Dadurch kann der Vorsprung 31 besonders federnd
angeordnet werden, was eine Stoßbelastung bei hoher Schließgeschwindigkeit des Schubkastens
50 vermeidet. Der Vorsprung 31 kann in Bewegungsrichtung der Laufschiene 8 elastisch
federnd angeordnet sein, vorzugsweise um einen Federweg größer als 1 mm. Dadurch wird
die Materialbelastung gering gehalten.
[0026] In den Figuren 9A und 9B ist eine weitere Ausführungsform eines Aktivators 30" gezeigt,
bei dem zwei modifizierte Federstege 32" zur Lagerung des Vorsprunges 31 und des Quersteges
37 vorgesehen sind. Die beiden Federstege 32" sind V-förmig angeordnet und umschließen
eine V-förmige Öffnung 39". Dadurch kann der Vorsprung 31 in Bewegungsrichtung der
Laufschiene 8 ebenfalls federnd aufgehängt sein.
[0027] In den dargestellten Ausführungsbeispielen ist der Aktivator 30, 30', 30" direkt
an der Seitenwand eines Schubkastens angebracht. Es ist natürlich auch möglich, den
Aktivator 30 an einer Laufschiene 8 einer Auszugsführung 7 festzulegen.
[0028] Zudem kann die erfindungsgemäße Kurvenführung nicht nur für einen Selbsteinzug eingesetzt
werden, sondern auch für eine Ausstoßvorrichtung, beispielsweise für bewegbare Möbelteile
oder für andere Einsatzzwecke.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Kurvenführung
- 2
- Gehäuse
- 3
- Führungsbahn
- 4
- Mitnehmer
- 5
- Einzugsgehäuse
- 6
- Seitenwand
- 7
- Auszugsführung
- 8
- Laufschiene
- 9
- Mittelschiene
- 10
- Führungsschiene
- 11
- Kolbenstange
- 12
- Rastelement
- 20
- Schlitz
- 21
- Abdeckung
- 22
- Einlauftrichter
- 23
- Steg
- 24
- Stutzen
- 30, 30', 30"
- Aktivator
- 31
- Vorsprung
- 32, 32', 32"
- Federsteg
- 33
- StegNorsprung
- 34
- Lasche
- 35
- Raststeg
- 36
- Abschnitt
- 37
- Quersteg
- 39', 39"
- Öffnung
- 40
- Aufnahme
- 41
- Seitenwand
- 42
- Seitenwand
- 43
- Zapfen
- 44
- Zapfen
- 45
- linearer Abschnitt
- 46
- abgewinkelter Endabschnitt
- 50
- Schubkasten
- 51
- Seitenwand
1. Kurvenführung, insbesondere für einen Selbsteinzug, mit einem Mitnehmer (4), der entlang
einer Führungsbahn (3) an einem Gehäuse (2) zwischen zwei Endpositionen geführt ist,
wobei der Mitnehmer (4) eine in eine Richtung offene Aufnahme (40) aufweist, in die
mindestens ein Vorsprung (31) eines Aktivators (30, 30', 30") einfügbar ist, damit
der Aktivator (30, 30', 30") zusammen mit dem Mitnehmer (4) bewegbar ist, wobei der
Mitnehmer (4) an einem abgewinkelten Endabschnitt (46) der Führungsbahn (3) an einer
Endposition verschwenkbar ist, wodurch der Vorsprung (31) aus der Aufnahme (40) heraus
bewegbar ist und der Aktivator (30, 30', 30") dann unabhängig von dem Mitnehmer (4)
in eine Öffnungsrichtung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahn (3) zumindest benachbart zu dem abgewinkelten Endabschnitt (46)
eine Abdeckung (21) aufweist, mittels der der Aktivator (30, 30', 30") an einer Bewegung
aus der Aufnahme (40) heraus gehindert ist und die Abdeckung (21) sich im Wesentlichen
parallel zur Führungsbahn (3) erstreckt.
2. Kurvenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (21) in Öffnungsrichtung eine Einlaufschräge (22) aufweist, die sich
zu dem Mitnehmer (4) an dem abgewinkelten Endabschnitt (46) hin verjüngt.
3. Kurvenführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufschräge (22) Teil eines Einlauftrichters ist.
4. Kurvenführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Abdeckung (21) über die gesamte Länge der Führungsbahn (3) erstreckt.
5. Kurvenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktivator (30, 30', 30") an einer Laufschiene (8) einer Auszugsführung (7) oder
einem bewegbaren Bauteil (50) fixiert ist.
6. Kurvenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktivator (30, 30', 30") einen Vorsprung (31) aufweist, der in die Aufnahme (40)
des Mitnehmers (4) einfügbar ist, der benachbart zu dem Mitnehmer (4) an dem Gehäuse
(2) geführt ist.
7. Kurvenführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (31) an mindestens einem federnden Steg (37, 32, 32', 32") des Aktivators
(30, 30', 30") gehalten ist.
8. Kurvenführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (31) an einem Quersteg (37) gehalten ist, der sich im Wesentlichen
senkrecht zur Führungsbahn (3) erstreckt.
9. Kurvenführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (31) bei einer Stoßbelastung mindestens um 1 mm elastisch federnd an
dem mindestens einen federnden Steg (37, 32, 32', 32") gehalten ist.
10. Kurvenführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktivator (30) an einem bewegbaren Bauteil, insbesondere an einem Schubkasten
(50) verrastet ist.
1. Curved guide, in particular for a self-retracting means, having a driver (4), which
is guided along a guide path (3) on a housing (2) between two end positions, wherein
the driver (4) has a mount (40), which is open in one direction and into which at
least one protrusion (31) of an activator (30, 30' , 30'') can be inserted so that
the activator (30, 30', 30") can be moved together with the driver (4), wherein the
driver (4) can be pivoted, in one end position, at an angled end portion (46) of the
guide path (3), as a result of which the protrusion (31) can be moved out of the mount
(40) and the activator (30, 30', 30") can then be moved in an opening direction independently
of the driver (4), characterized in that the guide path (3), at least adjacent to the angled end portion (46), has a covering
(21), by means of which the activator (30, 30' , 30") is prevented from moving out
of the mount (40), and the covering (21) extends essentially parallel to the guide
path (3).
2. Curved guide according to Claim 1, characterized in that the covering (21), as seen in the opening direction, has an inlet slope (22) which
tapers in the direction of the driver (4) at the angled end portion (46).
3. Curved guide according to Claim 2, characterized in that the inlet slope (22) is part of an inlet funnel.
4. Curved guide according to one of the preceding claims, characterized in that the covering (21) extends over the entire length of the guide path (3).
5. Curved guide according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the activator (30. 30', 30") is fixed on a running rail (8) of a pull-out guide (7)
or a movable component (50).
6. Curved guide according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the activator (30, 30', 30'') has a protrusion (31), which can be inserted into the
mount (40) of the driver (4) and is guided, on the housing (2), adjacent to the driver
(4).
7. Curved guide according to one of the preceding claims, characterized in that the protrusion (31) is retained on at least one resilient crosspiece (37, 32, 32',
32") of the activator (30, 30', 30").
8. Curved guide according to one of the preceding claims, characterized in that the protrusion (31) is retained on a transverse crosspiece (37), which extends essentially
perpendicularly to the guide path (3).
9. Curved guide according to one of the preceding claims, characterized in that the protrusion (31) is retained on the at least one resilient crosspiece (37, 32,
32', 32") such that it is elastically resilient at least by 1 mm in the event of impact
loading.
10. Curved guide according to one of the preceding claims, characterized in that the activator (30) is latched on a movable component, in particular on a drawer (50).
1. °) Guidage en courbe en particulier pour une introduction automatique comportant un
poussoir (4) guidé le long d'un chemin de guidage (3) situé sur un boitier (2) entre
deux positions d'extrémité, le poussoir (4) comportant un logement de réception (40)
ouvert dans une direction dans lequel peut être introduite au moins une saillie (31)
d'un activateur (30, 30', 30") de sorte que cet activateur (30, 30', 30") puisse être
déplacé avec le poussoir (4), ce poussoir (4) pouvant être déplacé par pivotement
au niveau d'un segment d'extrémité coudé (46) de la voie de guidage (3) dans une position
d'extrémité, de sorte que la saillie (31) puisse être extraite du logement de réception
(40) et que l'activateur (30, 30', 30") puisse ensuite être déplacé dans une direction
d'ouverture indépendamment du poussoir (4),
caractérisé en ce que
la voie de guidage (3) comporte au moins au voisinage du segment d'extrémité coudé
(46) une couverture (21) empêchant l'activateur (30, 30', 30") de sortir du logement
de réception (40) et la couverture (21) s'étend essentiellement parallèlement à la
voie de guidage (3).
2. °) Guidage en courbe conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
la couverture (21) comporte, dans la direction d'ouverture un chanfrein d'entrée (22)
qui s'amincit vers le poussoir (4) au niveau du segment d'extrémité coudé (46).
3. °) Guidage en courbe conforme à la revendication 2,
caractérisé en ce que
le chanfrein d'entrée (22) est une partie d'un cône d'entrée.
4. °) Guidage en courbe conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la couverture (21) s'étend sur la totalité de la longueur de la voie de guidage (3).
5. °) Guidage en courbe conforme à l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
l'activateur (30, 30', 30") est fixé sur une glissière (8) d'un guidage de sortie
(7) ou sur un élément mobile (50).
6. °) Guidage en courbe conforme à l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
l'activateur (30, 30', 30') comporte une saillie (31) pouvant être introduite dans
le logement de réception (40) du poussoir (4) qui est guidée au voisinage du poussoir
(4) sur le boitier (2).
7. °) Guidage en courbe conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la saillie (31) est maintenue sur au moins une barrette élastique (37, 32, 32', 32")
de l'activateur (30, 30', 30").
8. °) Guidage en courbe conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la saillie (31) est maintenue sur une barrette transversale (37) qui s'étend essentiellement
perpendiculairement à la voie de guidage (3).
9. °) Guidage en courbe conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
en cas de sollicitation par un choc, la saillie (31) est maintenue élastiquement sur
au moins 1 mm sur la barrette élastique (37, 32, 32', 32").
10. °) Guidage en courbe conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'activateur (30) est encliqueté sur un élément mobile, en particulier sur un tiroir
(50).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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