Gebiet der Technik
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rollenträger zur Abstützung von zumindest
drei Strangführungsrollen in einem Strangführungssegment einer Stranggießmaschine
zum Gießen eines Strangs mit Brammen- oder Dünnbrammen-Querschnitt aus Stahl.
Stand der Technik
[0002] Konkret betrifft die Erfindung einen Rollenträger zur Abstützung von zumindest drei
Strangführungsrollen in einem Strangführungssegment einer Stranggießmaschine zum Gießen
eines Strangs mit Brammen- oder Dünnbrammen-Querschnitt, aufweisend
- einen geschlossenen Rahmen, der aus mehreren Querträgern oder Querstegen und aus mehreren
Längsträgern oder Längsstegen gebildet wird, wobei ein Querträger oder ein Quersteg
quer zur Gießrichtung und ein Längsträger oder ein Längssteg in Gießrichtung angeordnet
sind;
- jeweils zumindest zwei Lagerböcke zur Abstützung von einer quer zur Gießrichtung angeordneten
Strangführungsrolle.
[0003] Eine derartige Vorrichtung ist dem Fachmann beispielsweise aus der
DE 102 03 240 A1 unter den Begriffen Rollenträger oder Rollenbrücke bekannt. Die bekannten Konstruktionen
weisen insbesondere in Kombination mit
- einer kompakten Bogen-Stranggießmaschine mit kleinen Bogenradien des Strangführungsgerüsts,
insbesondere für die Produktion von Brammen oder Dünnbrammen, und
- einer vergleichsweise hohen Gießgeschwindigkeit, sodass von der Sekundärkühlung hohe
Kühlleistungen dargestellt werden müssen und sich in weiterer Folge hohe Spritzwassermengen
und große Querschnitte für die Verrohrungen der Spritzdüsen ergeben,
den Nachteil auf, dass sich aufgrund der kleinen Rollenteilungen und des geringen
verfügbaren Platzes bei den Rollenträgern unmittelbar eine schlechte Zugänglichkeit
und in weiterer Folge ein hoher Wartungsaufwand bei einem Strangführungssegment des
Strangführungsgerüsts ergibt, das den Rollenträger enthält.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, die Wartungsfreundlichkeit eines Strangführungssegments
durch eine steife und platzsparende Konstruktion des Rollenträgers zu erhöhen; konkret
soll es möglich sein, auch bei einem kompakten Strangführungssegment und ohne längere
Montagearbeiten einzelne Spritzdüsen und Spritzwasserrohre demontieren bzw. montieren
zu können.
Zusammenfassung der Erfindung
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung der eingangs genannten Art gelöst, bei
der
- auf zumindest einem Längsträger oder auf zumindest einem Längssteg, der innerhalb
des geschlossenen Rahmens angeordnet ist, zumindest ein Lagerbock zur Abstützung einer
Strangführungsrolle angeordnet ist; und
- der Rahmen mit dem Längsträger und/oder dem Längssteg eine gitterförmige Struktur
mit mehreren Gitterfenstern ausbildet, wobei mehrere Gitterfenster zur Aufnahme von
zumindest je einer Spritzdüse zum Kühlen des Strangs ausgebildet sind.
[0006] Diese Konstruktion ist nicht nur aufgrund der geschlossenen Rahmenkonstruktion äußerst
steif sondern aufgrund der Tatsache, dass auf zumindest einem innenliegenden Längsstegs
oder auf zumindest einem innenliegenden Längsträger zumindest ein Lagerbock angeordnet
ist, besonders platzsparend. Der Rahmen bildet mit dem zumindest einem Längsträger
und/oder dem zumindest einem Längssteg eine gitterförmige Struktur mit mehreren Gitterfenstern
aus, wobei mehreren, vorzugsweise jedem, Gitterfenster zumindest eine Spritzdüse zugeordnet
ist. Hiermit ist es auf einfache Art und Weise möglich, eine Spritzdüse und ein zugeordnetes
Spritzwasserrohr demontieren bzw. wieder zu montieren. Da durch die erfindungsgemäße
Konstruktion ausreichend Platz in einem Gitterfenster vorhanden ist, kann außerdem
die Kühlleistung der Sekundärkühlung erhöht werden. Weiters spielt es bei der erfindungsgemäßen
Konstruktion keine Rolle, ob die Spritzdüse als eine Einstoffdüse für ein Kühlmedium,
z.B. für Wasser, oder als eine Mehrstoffdüse für mehrere Kühlmedien, z.B. Wasser und
Luft, ausgebildet ist. Unter einem Längs- bzw. Querträger wird in dieser Schrift ein
Träger verstanden, der sich im Wesentlichen über die gesamte Längs- bzw. Quererstreckung
eines Rollenträgers erstreckt; im Gegensatz dazu wird unter einem Längs- oder Quersteg
ein Träger verstanden, der sich nicht über die gesamte Längs- bzw. Quererstreckung
eines Rollenträgers erstreckt.
[0007] Nach einer vorteilhaften Ausführungsform bildet zumindest ein Quersteg, der innerhalb
des geschlossenen Rahmens angeordnet ist, zusammen mit dem Rahmen und dem Längsträger
und/oder dem Längssteg eine gitterförmige Struktur mit mehreren Gitterfenstern aus,
wobei mehreren Gitterfenstern zumindest je eine Spritzdüse zum Kühlen des Strangs
zugeordnet ist. Durch die Kombination von Längsträgern oder Längsstegen mit zumindest
einem Querträger oder Quersteg wird die Steifigkeit des Rollenträgers nochmals erhöht.
[0008] Nach einer zweckmäßigen Ausführungsform bilden mehrere aufeinander nachfolgende,
d.h. hintereinander angeordnete, Längsstege einen Längsträger aus.
[0009] Nach einer weiteren Ausführungsform bilden mehrere aufeinander nachfolgende, d.h.
hintereinander angeordnete, Querstege einen Querträger aus.
[0010] Mittels der beiden letztgenannten Ausführungsformen werden die Produktionskosten
aufgrund der geringeren Anzahl von Einzelteilen bei gleicher Steifigkeit des Rollenträgers
reduziert; gleichwohl ist es aber für die Funktionalität unbedeutend, ob ein Träger
als ein Einzelteil ausgeführt oder aus mehreren nachfolgenden Stegen ausgebildet ist.
[0011] Nach einer zweckmäßigen Ausführungsform umfasst ein Innenrahmen oder ein Außenrahmen
einer Horizontal- oder Vertikal-Stranggießmaschine zumindest einen Rollenträger.
[0012] Alternativ dazu ist es möglich, dass ein Innenbogenrahmen oder ein Außenbogenrahmen
einer Bogen-Stranggießmaschine zumindest einen Rollenträger umfasst.
[0013] Somit stellen sich die vorteilhaften Wirkungen der Erfindung unabhängig von der Bauart
einer Stranggießmaschine, d.h. einer Horizontal-, Vertikal-, oder Bogen-Stranggießmaschine,
ein.
[0014] Nach einer einfachen Ausführungsform sind einem Gitterfenster zumindest zwei Spritzdüsen
zugeordnet, wobei eine erste Spritzdüse an einem ersten Quersteg oder einem ersten
Querträger abgestützt und eine zweite Spritzdüse an einem zweiten Quersteg oder einem
zweiten Querträger abgestützt sind. Alternativ dazu ist es aber auch möglich, dass
von den zumindest zwei Spritzdüsen, eine erste Spritzdüse an einem ersten Längssteg
oder einem ersten Längsträger abgestützt und eine zweite Spritzdüse an einem zweiten
Längssteg oder einem zweiten Längsträger abgestützt sind. Bei diesen zwei Ausführungsformen
ist jeweils eine weitgehend freie Positionierbarkeit der Spritzdüsen im Gitterfenster
gegeben, sodass die Kühlmittelverteilung auf der Oberfläche des Strangs genauer einstellbar
ist.
[0015] Nach einer einfachen Ausführungsform stützt sich eine mittlere Strangführungsrolle
an zumindest einem Längsträger und am Rahmen ab, und stützen sich zwei, jeweils der
mittleren Strangführungsrolle vor- und nachgelagerte, Strangführungsrollen am Rahmen
ab. Gegebenenfalls stützen sich die vor- und nachgelagerte Strangführungsrollen auch
an entweder zumindest einem Quersteg oder an zumindest einem Querträger ab.
[0016] Natürlich ist es möglich, mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine Verschiebbarkeit
der Strangführungsrollen zu realisieren, z.B. zur Erzielung einer Liquid Core Reduction.
Dabei ist der Rollenträger mittels wenigstens einer Verschiebeeinrichtung verschieblich
gegenüber dem Strangführungssegment ausgebildet, wobei die Verschiebeeinrichtung als
ein Druckmittelzylinder, insbesondere ein Hydraulikzylinder, ausgebildet sein kann.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0017] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung nicht einschränkender Ausführungsbeispiele, wobei auf die folgenden Figuren
Bezug genommen wird, die Folgendes zeigen:
Fig 1 eine schematische Darstellung eines Strangführungssegments nach dem Stand der
Technik,
Fig 2a und 2b zwei Darstellung von zwei Rollenträgern nach dem Stand der Technik,
Fig 3 einen Ausschnitt aus einer schematischen Darstellung eines erfindungsgemäßen
Strangführungssegments,
Fig 4a und 4b zwei Darstellungen eines erfindungsgemäßen Rollenträgers, und
Fig 5 eine perspektivische Darstellung eines Innenbogenrahmens, der aus zwei erfindungsgemäßen
Rollenträgern gebildet ist.
Beschreibung der Ausführungsformen
[0018] In der Figur 1 wird ein Strangführungssegment 1 einer Bogen-Stranggießanlage mit
einem Rollenträger 2 nach dem Stand der Technik (siehe z.B. die Fig 1 der
DE10203240A1) in einer Schnittdarstellung gezeigt. Wie beim Stranggießen üblich, wird flüssiger
Stahl in eine nicht dargestellte Kokille gegossen, wobei der Stahl abgekühlt und sich
in der Kokille ein zumindest teilerstarrter Strang ausbildet. Anschließend wird der
Strang aus der Kokille ausgezogen und in einer der Kokille nachgelagerten Strangstützeinrichtung,
die mehrere Strangführungssegmente 1 umfasst, gestützt, geführt und weiter abgekühlt.
In einem Strangführungssegmente 1 stützt sich der Strang, der als Bramme 6 ausgebildet
ist, über mehrere Strangführungsrollen 8 an jeweils einem Rollenträger 2 ab. Jeder
Rollenträger 2 weist einen geschlossenen Rahmen 7 mit rechteckiger Form auf, der aus
drei quer zur Gießrichtung 5 angeordneten Querträgern 13 und aus sechs in Gießrichtung
5 angeordneten Längsstegen 16 gebildet wird, wobei der Rahmen 7 mittels der Querträger
13 und der Längsstege 16 mehrere Gitterfenster 17 ausbildet (vgl. Fig 2). Den drei
Querträgern 13 eines Rollenträgers 2 sind mehrere Lagerböcke 12 zugeordnet, wobei
sich jede Strangführungsrolle 8 über zumindest zwei Lagerböcke 12 an einem Rollenträger
2 abstützt. Um eine möglichst gleichmäßige Kühlung der Bramme 6 zu gewährleisten,
ist jeweils zwischen zwei Querträgern 13 eine Spritzdüse 9 und ein der Spritzdüse
zugeordnetes Spritzwasserrohr 10 (auch als Düsenschaft bezeichnet) angeordnet, wobei
die Bramme 6 mittels des Spritzwasser 11 gekühlt wird. Da die Stranggießmaschine insbesondere
bei der Produktion von Dünnbrammen eine hohe Gießgeschwindigkeit aufweist, ergeben
sich aufgrund der kurze Rollenabstände zwischen zwei in Gießrichtung nachfolgenden
Strangführungsrollen 8 in Kombination mit einer hohen Kühlleistung der Sekundärkühlung,
d.h. bei hohen Spritzwassermengen der Spritzdüsen 9, besonders beengte Platzverhältnisse
im Bereich der Rollenträger 2 des Strangführungssegments 1, sodass insbesondere die
Montage bzw. Demontage einzelner Spritzdüsen 9 und Spritzwasserrohre 10 ohne längere
Montagearbeiten nicht möglich ist.
[0019] In den Figuren 2a und 2b sind zwei Ansichten, eine perspektivische Darstellung in
Fig 2a und ein Aufriss in Fig 2b, von zwei Rollenträgern 2 nach dem Stand der Technik
für einen Innenbogenrahmen eines Strangführungssegments gezeigt. Jeder Rollenträger
2 bildet über jeweils drei Querträger 13 in Kombination mit sechs Längsstegen einen
geschlossenen Rahmen (beim oberen Rollenträger durch eine strichpunktierte Linie hervorgehoben)
und mehrere Gitterfenster 17 aus.
[0020] In der Figur 3 ist ein erfindungsgemäßes Strangführungssegment 1 mit zwei Rollenträgern
2 am Innenbogenrahmen 3 in einer Schnittdarstellung gezeigt. Konkret werden von jedem
Rollenträger 2 drei Strangführungsrollen 8 gehaltert, wobei sich jede Strangführungsrolle
8 über vier Lagerböcke 12 am Rollenträger 2 abstützt (vgl. Fig 4). Der Rollenträger
2 selbst weist einen geschlossenen Rahmen 7 auf, der aus zwei Querträgern 13 und zwei
Längsträgern 15 gebildet wird. Einem - in Gießrichtung 5 gesehen - außen angeordneten
Längsträger 15 sind drei Lagerböcke 12 zugeordnet, wobei jeder Lagerbock 12 eine Strangführungsrolle
8 abstützt; einem - wiederum in Gießrichtung 5 gesehen - innen angeordneten Längssteg
16 ist ein Lagerbock 12 zugeordnet. Die Querträger 13, die Längsstege 16 und die Längsträger
15 bilden drei Gitterfenster 17 aus, wobei ein Gitterfenster zur Aufnahme von zumindest
zwei nicht dargestellten Spritzdüsen zum Kühlen eines nicht dargestellten Strangs
ausgebildet ist.
[0021] In den Figuren 4a und 4b sind zwei Ansichten, eine perspektivische Darstellung in
Fig 4a und ein Aufriss in Fig 4b, von zwei erfindungsgemäßen Rollenträgern 2 für einen
Innenbogenrahmen eines Strangführungssegments gezeigt. Jeder Rollenträger 2 bildet
über jeweils zwei Querträger 13 in Kombination mit zwei außenliegenden Längsträgern
15 einen geschlossenen Rahmen 7 aus. Die beiden außenliegenden Längsträger 15 weisen
drei Lagerböcke 12 auf; die beiden - innerhalb des geschlossenen Rahmens 7 angeordneten
- Längsstege 16 weisen je einen Lagerbock 12 auf. Nach Fig 4a sind die Längsträger
15 gegenüber den Enden der Querträger 13 nach innen versetzt; je nach den konkreten
Anforderungen an die Rollenträger ist es aber auch möglich, die Längsträger 15 an
das Ende der Querträger 13 zu setzen. Außerdem wäre es möglich, zwischen den beiden
außenliegenden Längsträgern 15 oder zwischen den beiden innenliegenden Längsstegen
16 einen oder mehrere Querträger bzw. einen Quersteg anzuordnen, wodurch die Steifigkeit
des Rollenträgers nochmals erhöht werden würde.
[0022] In Figur 5 ist gezeigt, wie zwei erfindungsgemäße Rollenträger 2 mittels zwei - in
Gießrichtung 5 gesehen - außen angeordneter Seitenkästen 18 zu einem Innenbogenrahmen
3 verbunden worden sind, wodurch der Innenbogenrahmen mittels an den Ecken angreifenden,
nicht dargestellten, Hydraulikzylinders verschieblich gegenüber einem stationären
Rahmen des Strangführungssegments ausgebildet ist. Ein weiterer, mittig (d.h. zwischen
den beiden Rollenträgern 2) angeordneter und ebenfalls nicht dargestellter Hydraulikzylinder,
dient zum Anstellen einer einzelnen mittigen Rolle, die vorzugsweise antreibbar ausgeführt
ist.
Liste der Bezugszeichen
[0023]
| 1 |
Strangführungssegment |
| 2 |
Rollenträger |
| 3 |
Innenbogenrahmen |
| 4 |
Außenbogenrahmen |
| 5 |
Gießrichtung |
| 6 |
Bramme |
| 7 |
Rahmen |
| 8 |
Strangführungsrolle |
| 9, 9a, 9b |
Spritzdüse |
| 10 |
Spritzwasserrohr |
| 11 |
Spritzwasser |
| 12 |
Lagerbock |
| 13 |
Querträger |
| 15 |
Längsträger |
| 16 |
Längssteg |
| 17 |
Gitterfenster |
| 18 |
Seitenkasten |
1. Rollenträger (2) zur Abstützung von zumindest drei Strangführungsrollen (8) in einem
Strangführungssegment (1) einer Stranggießmaschine zum Gießen eines Strangs mit Brammen-
oder Dünnbrammen-Querschnitt, aufweisend
- einen geschlossenen Rahmen (7), der aus mehreren Querträgern (13) oder Querstegen
und aus mehreren Längsträgern (15) oder Längsstegen (16) gebildet wird, wobei ein
Querträger (13) oder ein Quersteg quer zur Gießrichtung (5) und ein Längsträger (15)
oder ein Längssteg (16) in Gießrichtung (5) angeordnet sind;
- jeweils zumindest zwei Lagerböcke (12) zur Abstützung von einer quer zur Gießrichtung
(5) angeordneten Strangführungsrolle (8);
dadurch gekennzeichnet,
dass auf zumindest einem Längsträger (15) oder auf zumindest einem Längssteg (16), der
innerhalb des geschlossenen Rahmens (7) angeordnet ist, zumindest ein Lagerbock (12)
zur Abstützung einer Strangführungsrolle (8) angeordnet ist; und dass der Rahmen (7)
mit dem Längsträger (15) und/oder dem Längssteg (16) eine gitterförmige Struktur mit
mehreren Gitterfenstern (17) ausbildet, wobei mehrere Gitterfenster (17) zur Aufnahme
von zumindest je einer Spritzdüse (9) zum Kühlen des Strangs ausgebildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Quersteg, der innerhalb des geschlossenen Rahmens (7) angeordnet ist,
zusammen mit dem Rahmen (7) und dem Längsträger (15) und/oder dem Längssteg (16) eine
gitterförmige Struktur mit mehreren Gitterfenstern (17) ausbildet, wobei mehrere Gitterfenster
(17) zur Aufnahme von zumindest je einer Spritzdüse (9) zum Kühlen des Strangs ausgebildet
sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere aufeinander nachfolgende Längsstege (16) einen Längsträger (15)ausbilden.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere aufeinander nachfolgende Querstege einen Querträger (13) ausbilden.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Innenrahmen oder ein Außenrahmen einer Horizontal- oder Vertikal-Stranggießmaschine
zumindest einen Rollenträger (2) umfasst.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Innenbogenrahmen (3) oder ein Außenbogenrahmen (4) einer Bogen-Stranggießmaschine
zumindest einen Rollenträger (2) umfasst.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass einem Gitterfenster (17) zumindest zwei Spritzdüsen (9) zugeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine erste Spritzdüse (9a) an einem ersten Quersteg oder einem ersten Querträger
(13a) und eine zweite Spritzdüse (9b) an einem zweiten Quersteg oder einem zweiten
Querträger (13b) abstützt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine erste Spritzdüse (9a) an einem ersten Längssteg (16) oder einem ersten
Längsträger (15) und eine zweite Spritzdüse (9b) an einem zweiten Längssteg (16) oder
einem zweiten Längsträger (15) abstützt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine mittlere Strangführungsrolle (8) am Rahmen (7) und an zumindest einem Längsträger
(15) oder an zumindest einem Längssteg (16) abstützt, und sich zwei, jeweils der mittleren
Strangführungsrolle (8) vor- und nachgelagerte, Strangführungsrollen (8) am Rahmen
abstützen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines aus der Gruppe Rollenträger (2), Innenrahmen, Innenbogenrahmen (3),
Außenrahmen und Außenbogenrahmen (4) mittels wenigstens einer Verschiebeeinrichtung
verschieblich gegenüber dem Strangführungssegment (1) ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verschiebeeinrichtung als ein Druckmittelzylinder, insbesondere ein Hydraulikzylinder,
ausgebildet ist.
13. Verwendung des Rollenträgers nach einem der Ansprüche 1 bis 12 in einem Strangführungssegment
(1) einer Stranggießmaschine zum Gießen eines Strangs mit Brammen- oder Dünnbrammen-Querschnitt
aus Stahl.