Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft einen Verschliesskopf zum Verschliessen von Behältern mit
Drehverschluss, umfassend eine erste Welle, welche über einen Motor um eine Drehachse
der Welle rotierbar ist und eine zweite Welle, welche um die Drehachse rotierbar und
koaxial zur ersten Welle gelagert ist, wobei die zweite Welle mit einem Greifer zum
Ergreifen des Drehverschlusses verbunden ist, wobei die erste Welle über ein federndes
Element mit der zweiten Welle so verbunden ist, dass ein Drehmoment von der ersten
Welle über das federnde Element auf die zweite Welle übertragbar ist. Weiter betrifft
die Erfindung ein Verfahren zum Verschliessen von Behältern unter Verwendung des erfindungsgemässen
Verschliesskopfes.
Stand der Technik
[0002] Die
US 4,232,499 A (John H. Holstein) betrifft eine Vorrichtung zum Verschliessen von Behältern mit Drehverschlüssen,
wobei der Verschluss in Abhängigkeit eines vorbestimmten Drehmoments losgelassen wird.
Eine Buchse und eine über das Drehmoment kontrollierte Platte sind über die Welle
rotierbar verbunden und über eine Torsionsfeder zum Übertragen des Drehmoments gekoppelt.
Das Drehmoment kann damit über eine Vorspannung der Torsionsfeder eingestellt werden.
Nach dem Erreichen des eingestellten Drehmoments werden auf mechanische Weise die
Finger radial nach aussen betätigt, so dass der Deckel losgelassen wird.
[0003] Die
DE 698 17 069 T2 (A.C.M.A. S.p.A.) betrifft eine Vorrichtung zum Aufschrauben einer Kappe auf einen
Behälterhals, umfassend eine Anzahl von Greifmitteln, womit die Kappe gehalten wird,
bis diese auf den Behälter aufgeschraubt ist. Sobald die Kappe aufgeschraubt ist,
beginnt die Kupplung zu schleifen, wenn ein eingestellter Drehmomentgrenzwert überschritten
wird.
[0004] Bei herkömmlichen Verschliessköpfen bestehen die folgenden Nachteile:
- Der Aufbau der bekannten Verschliessköpfe ist relativ komplex.
- Ein auf den Drehverschluss auszuübendes Drehmoment kann nicht in einfacher Weise reproduzierbar
vorgegeben werden.
- Das Drehmoment kann nicht in einfacher Weise an die gegebenen Umstände, insbesondere
bei einem Produktwechsel, angepasst werden.
- Die Messung des Drehmoments gibt nicht genügend exakt das auf den Drehverschluss ausgeübte
Drehmoment wieder.
- Die Messsysteme sind häufig nicht oder nicht hinreichend robust gegenüber Temperaturschwankungen
und/oder Verschmutzung.
Darstellung der Erfindung
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, einen dem eingangs genannten technischen Gebiet zugehörenden
Verschliesskopf zu schaffen, welcher einfach aufgebaut, präzise steuerbar und variabel
einsetzbar ist, sowie ein entsprechendes Verfahren zum Verschliessen von Behältern
mit Drehverschluss zu schaffen.
[0006] Die Lösung der Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 definiert. Gemäss der
Erfindung umfasst der Verschliesskopf eine Sensorvorrichtung, mit welcher eine Verdrehung
der zweiten Welle in Bezug auf die erste Welle um die Drehachse erfassbar ist.
[0007] Die erfindungsgemässe Ausgestaltung des Verschliesskopfes hat den Vorteil, dass er
in einfacher Weise auf verschiedene Drehverschlüsse und Behältertypen angepasst werden
kann, indem ein gewünschter maximaler Drehmomentwert vorgegeben und mittels der Sensorvorrichtung
kontrolliert wird. Eine Adaption auf einen neuen Verschliesskopf kann damit in einem
durch das federnde Element definierten Bereich von Drehmomenten ohne Änderung des
Aufbaus des Verschliesskopfes vorgenommen werden, womit die Adaptionen schnell und
einfach erfolgen können. Insbesondere kann mittels des Sensors auch ein Verlauf des
Verschliessens kontrolliert werden, wobei zum Beispiel eine Rotationsgeschwindigkeit
dem momentanen Drehmoment angepasst wird. Weiter ist der erfindungsgemässe Verschliesskopf
weitgehend robust gegen Temperaturschwankungen und Verschmutzung.
[0008] Der Drehverschluss kann ein Gewinde umfassen, aber auch als Bajonettverschluss und
dergleichen ausgebildet sein. Die Anforderung an den Drehverschluss ist lediglich,
dass er mittels einer Drehung auf einen Behälter aufgebracht werden kann. Dem Fachmann
sind dazu auch weitere Verschlüsse bekannt, welche mittels der erfindungsgemässen
Vorrichtung aufgeschraubt werden können. Die Drehverschlüsse können weiter auch eine
Dosiervorrichtung, wie zum Beispiel eine Triggerpumpe umfassen.
[0009] Die erste Welle ist während des Verschliessens über einen Motor angetrieben. Der
Motor ist dabei vorzugsweise als AC-Servomotor ausgebildet. Der AC-Servomotor hat
den Vorteil, dass relativ grosse Umlaufzahlen bei hoher Laufruhe erreicht werden können.
Zudem kann mittels des AC-Servomotors eine präzise Steuerung der Rotation der Spindel
erreicht werden. Es können auch andere Motoren, wie zum Beispiel ein Schrittmotor,
vorgesehen sein. Dieser hat aber die Nachteile, dass er gegenüber dem AC-Servomotor
langsamer ist und zudem bei grösseren Tourenzahlen eine grössere Lärmemission resultiert.
Je nach Anwendung können diese Nachteile aber auch in Kauf genommen werden. Der Motor
ist vorzugsweise mit einer Präzision betätigbar, welche ein Aufsetzen eines Drehverschlusses
in einer bestimmten Position ermöglicht. Dies ist insbesondere bei Spendern, umfassend
einen Schnabel zur Ausgabe eines Produkts, wie zum Beispiel Seife, Handcreme, Desinfektionsmittel
etc., von Vorteil, da der Schnabel nach dem vollständigen Aufschrauben auf den Behälter
typischerweise in eine vorbestimmte Richtung bezüglich des Behälters ausgerichtet
sein soll.
[0010] Die Übertragung des Drehmoments vom Motor auf die erste Welle kann zum Beispiel über
einen Riemen, insbesondere über einen Zahnriemen erfolgen. In Varianten ist auch ein
Kettenantrieb, ein Zahnradgetriebe und dergleichen denkbar.
[0011] Die zweite Welle ist koaxial zur ersten Welle angeordnet und ist unabhängig von der
ersten Welle gelagert. Die zweite Welle umfasst den Greifer, welcher vorzugsweise
als Backengreifer ausgebildet ist. Dazu kann der Greifer zum Beispiel zwei, drei oder
vier Backen zum Ergreifen der Drehverschlüsse umfassen, wobei auch mehr als vier Backen
vorgesehen sein können. Es ist auch denkbar genau eine verschwenkbare Backe vorzusehen,
wenn an der zweiten Welle statische Halteelemente vorgesehen sind, wobei der Drehverschluss
zwischen der einen Backe und den statischen Halteelementen gehalten werden kann. Die
Greifer können über einen Spreizer betätigt werden, welcher eine pneumatisch betätigbare
Kolbenstange umfasst, welche innerhalb der als Hohlwellen ausgebildeten ersten und
zweiten Welle axial verfahrbar gelagert ist. Der Greifer kann statt der Backen, oder
zusätzlich zur Unterstützung der Backen, einen Sauger aufweisen, welcher mittels Unterdruck
den Drehverschluss halten kann. Dem Fachmann sind auch weitere geeignete Greifmittel
zum Ergreifen eines Drehverschlusses bekannt.
[0012] Vorzugsweise ist die Greifvorrichtung auswechselbar ausgestaltet, so dass diese den
jeweiligen Drehverschlüssen angepasst werden kann. Die zweite Welle ist zudem vorzugsweise
axial verfahrbar ausgebildet. Damit wird erreicht, dass der Verschliesskopf für verschieden
hohe Behälter wie auch für unterschiedliche Drehverschlüsse eingesetzt werden kann.
Dazu umfasst der Verschliesskopf vorzugsweise einen Servo-Antriebsmotor zum Ausführen
des Hubes. Die axiale Verfahrbarkeit der zweiten Welle mit dem Greifer ist insbesondere
dann von Vorteil, wenn Triggerpumpen aufgeschraubt werden. Diese umfassen typischerweise
ein Tauchrohr, welches vor dem Verschliessen durch die Öffnung des Behälters geführt
werden muss. Damit kann der Verschliesskopf unter geringem Aufwand auf unterschiedliche
Behältertypen angepasst werden, indem lediglich die Steuerung des Hubes der zweiten
Welle angepasst wird.
[0013] Vorzugsweise ist das federnde Element als Schenkelfeder ausgebildet. Die Schenkelfeder
weist eine oder mehrere Windungen auf und kann über die beiden Enden mit der ersten,
respektive mit der zweiten Welle direkt oder indirekt verbunden werden. Dazu können
die Enden radial oder axial abgebogen sein. Damit wird ein besonders einfacher Aufbau
der Vorrichtung erreicht. Die Windungen können nämlich um die Welle umlaufend angeordnet
sein und zum Beispiel in einem entspannten Zustand, respektive in einem vorgespannten
Ruhezustand (siehe unten) von der Welle beabstandet sein, so dass beim Spannen der
Feder sich die Windungen zusammenziehen können. Damit kann eine Reibung zwischen der
Welle und der Schenkelfeder gering gehalten werden, womit ein Drehmoment mit höherer
Präzision erfasst werden kann. Alternativ können die Windungen an einer Welle anliegen,
wobei in diesem Fall die Schenkelfeder als Zugfeder eingesetzt ist. Bevorzugt ist
die Schenkelfeder so ausgebildet, dass die Federkraft weitgehend linear mit der Stauchung
oder Streckung erfolgt. Alternativ kann der Sensor auch entsprechend anhand mehrerer
Punkte so kalibriert werden, dass auch eine Schenkelfeder eingesetzt werden kann,
welche nicht in idealer Weise dem Hook'schen Gesetz folgt. Vorzugsweise ist die Schenkelfeder
so gewählt, dass das Drehmoment in einem Bereich von 0.1 bis 2 Nm eingestellt werden
kann. Dem Fachmann ist jedoch klar, dass in Abhängigkeit des Anwendungsgebiets auch
andere Drehmomentbereiche vorgesehen sein können.
[0014] In Varianten kann auch ein anderes federndes Element vorgesehen sein. Dem Fachmann
ist dazu eine Vielzahl von geeigneten Federtypen oder federnden Materialien bekannt.
Beispielsweise kann auch eine Spiralfeder um eine Welle umlaufend angeordnet werden.
Allerdings würde diese unter Spannung an die Welle gepresst, womit sie sich verformen
kann und womit sie mit einer höheren Reibung beaufschlagt würde. Dies könnte wiederum
die Messungen des Drehmoments beeinflussen, respektive verfälschen. Je nach Anforderungen
an die Genauigkeit könnten diese Nachteile auch in Kauf genommen werden.
[0015] Bevorzugt umfasst die Sensorvorrichtung ein Element und einen Sensor, mit welchem
eine Position des Elements erfassbar ist. Das Element kann bezüglich der ersten oder
der zweiten Welle fest angeordnet, oder als separater Körper ausgebildet sein, welcher
durch die erste oder die zweite Welle in einer vorgegebenen Bahn beweglich geführt
werden kann. Damit kann die Sensorvorrichtung besonders einfach und robust aufgebaut
werden. Des Weiteren besteht damit die Möglichkeit, die Sensorvorrichtung berührungsfrei
auszubilden, womit eine Sensorvorrichtung geschaffen wird, welche selbst keine oder
nur geringfügige Reibungsverluste verursacht, womit wiederum eine exaktere Messung
des Drehmoments erreichbar ist.
[0016] In Varianten kann auf das Element auch verzichtet werden, insbesondere wenn statt
dessen zum Beispiel ein, bezüglich der ersten oder der zweiten Welle, fest angeordneter
und definierter Bereich geeignet zur Erfassung der Verdrehung der zweiten Welle in
Bezug auf die erste Welle ausgebildet ist. Dies kann zum Beispiel mittels einer um
eine Welle umlaufende Perforierung oder Verzahnung erreicht werden, wobei der Sensor
als Zahnrad ausgebildet sein kann. Damit kann die relative Verdrehung der beiden Wellen
über eine Rotation des Zahnrades ermittelt werden.
[0017] Das Element ist vorzugsweise aussermittig zur Drehachse beweglich in einer ersten
Nut geführt. Zur Messung des Drehmoments wird nun lediglich die Lage des Elements
in der Nut mittels des Sensors ermittelt. Durch die Wahl des Abstandes der Nut zur
Drehachse kann die Genauigkeit der Messung gegen die radialen Abmessungen der Sensorvorrichtung
optimiert werden. Diese Ausbildung erlaubt das Element auf einer nicht kreisförmigen
Bahn zu führen, womit ein grosser Konstruktionsspielraum für die Sensorvorrichtung
geschaffen wird.
[0018] In Varianten kann das Element auch relativ zur ersten oder zur zweiten Welle fest
angeordnet sein. In diesem Fall würde das Element jedoch zwangsläufig eine Kreisbewegung
ausführen.
[0019] Vorzugsweise ist die erste Nut geradlinig ausgerichtet. Die Nut weist dabei die Richtung
und Länge einer Sehne eines Kreises mit Mittelpunkt auf der Drehachse auf. Die geradlinige
Ausbildung der Nut hat den Vorteil, dass handelsübliche Sensoren eingesetzt werden
können. Des Weiteren wird das Element durch das lineare Verfahren mit einer kleineren
Reibung beaufschlagt, als wenn dieser in einer Kurve geführt werden müsste. Damit
wird eine exaktere Messung des Drehmoments ermöglicht, da die Reibung den gemessenen
Widerstand an dem federnden Element beeinflussen kann.
[0020] In Varianten kann die Nut auch kurvenförmig ausgebildet sein, insbesondere die Form
eines Kreisbogenstückes aufweisen.
[0021] Vorzugsweise umfasst der Verschliesskopf ein Kulissenelement, in welchem die erste
Nut angeordnet ist. Das Kulissenelement kann als separates Element ausgebildet sein,
welches mit der ersten oder der zweiten Welle verbindbar ist. Damit kann die Sensorvorrichtung
auswechselbar ausgestaltet werden, womit die Wartung derselben vereinfacht wird.
[0022] In Varianten kann auf das Kulissenelement auch verzichtet werden. In diesem Fall
kann die Nut direkt in einer der beiden Wellen eingelassen und zum Beispiel um die
Welle umlaufend ausgebildet sein.
[0023] Das Kulissenelement ist vorzugsweise mit der ersten Welle drehfest verbunden. Bevorzugt
ist das Kulissenelement oberhalb des Steuerelements angeordnet, wobei das Element
auf einer Auflage geführt ist, d.h. nicht in der ersten Nut aufliegt.
[0024] In Varianten kann das Kulissenelement auch mit der zweiten Welle verbunden sein.
[0025] Vorzugsweise umfasst der Verschliesskopf ein drehfest mit der zweiten Welle verbundenes
Steuerelement, wobei das Steuerelement eine radial orientierte zweite Nut umfasst,
welche derart ausgebildet und angeordnet ist, dass das Element in einem Überlappungsbereich
der ersten und der zweiten Nut durch die erste und die zweite Nut geführt ist. Damit
wird erreicht, dass die Bewegung des Elements in der ersten Nut, welche über das Kulissenelement
mit der zweiten Welle verbunden ist, durch die erste Welle kontrolliert ist. Die zweite
Welle ist vorzugsweise über einen Abgangsflansch des Steuerelements mit letzterem
verbunden.
[0026] Die beiden Wellen sind über das federnde Element miteinander verbunden. Eine Drehung
der ersten Welle verursacht nun ein Drehmoment auf das Kulissenelement, welches wiederum
das Element in der ersten Nut führt. Während des Aufschraubens des Drehverschlusses
erhöht sich das Drehmoment fortlaufend, womit das federnde Element, zum Beispiel ab
einem Grenzdrehmoment, die Länge ändert und zugleich durch das Steuerelement das Element
in der ersten Nut verschoben wird. Der Sensor ermittelt jeweils die Lage des Elements
und kann nach Erreichen einer vorbestimmten Lage, welche einem maximal zulässigen
Drehmoment entspricht, den Verschliessprozess beenden. Dazu öffnet sich der Greifer,
womit sich das federnde Element entspannt und, entweder ausschliesslich mittels der
Federkraft oder zusätzlich durch den Motor kontrolliert, in die ursprüngliche Lage
zurückdrehen kann.
[0027] Statt einem Steuerelement mit einer radialen Nut kann auch eine Gabel vorgesehen
sein, welche das Element führt.
[0028] Vorzugsweise ist das Drehmoment vom Kulissenelement über das federnde Element auf
das Steuerelement übertragbar. Damit kann die Sensoreinheit umfassend das Steuerelement,
das Element, das Kulissenelement und das federnde Element als unabhängige Einheit
ausgebildet sein. Für die Montage können das Kulissenelement mit der zweiten Welle
und das Steuerelement mit der ersten Welle verbunden werden.
[0029] In Varianten kann das Drehmoment auch vom Steuerelement über das federnde Element
auf das Kulissenelement übertragen werden, wobei in diesem Fall die erste Welle mit
dem Steuerelement und die zweite Welle mit dem Kulissenelement verbunden wäre.
[0030] Vorzugsweise ist das federnde Element in einem Ruhezustand mit einer Vorspannkraft
vorgespannt. Mittels der Wahl des federnden Elements kann der Verschliesskopf in einem
entsprechenden Drehmomentbereich eingesetzt werden. Mittels der Vorspannung kann nun
der Bereich optimiert werden, da beim Verschliessen von Behältern mit Drehverschlüssen
jeweils ein minimales Drehmoment aufzuwenden ist. Bevorzugt liegt die Vorspannung
des federnden Elements in einem Bereich unterhalb des maximal aufzuwendenden Drehmoments
sämtlicher zur Anwendung vorgesehenen Drehverschlüsse. Mittels der Federkonstante
kann das federnde Element weiter so ausgewählt werden, dass entweder eine hohe Genauigkeit
oder ein grosser Bereich des Drehmoments erreicht werden kann. Damit wird erreicht,
dass das federnde Element für eine Vielzahl verschiedener Drehverschlüsse verwendet
werden kann. Ein geeignetes federndes Element kann dabei durch den Fachmann ermittelt
werden.
[0031] In Varianten kann auf die Vorspannung des federnden Elements auch verzichtet werden.
Entsprechend muss ein federndes Element mit einer grösseren Federkonstante vorgesehen
sein, womit die Präzision des einzustellenden Drehmoments abnimmt.
[0032] Vorzugsweise ist eine auf das federnde Element wirkende Kraft während des Verschliessens
des Behälters grösser oder gleich der Vorspannkraft. Damit wird erreicht, dass in
jedem Fall das Drehmoment, welches auf den Drehverschluss des Behälters wirkt, kontrolliert
werden kann.
[0033] In Varianten kann der Verschliesskopf auch so ausgebildet sein, dass die Drehmomentmessvorrichtung
während eines normalen Verschliessprozesses nicht anspricht, sondern erst dann, wenn
das Drehmoment über einen normalen Bereich hinausgeht.
[0034] Bevorzugt ist der Sensor entlang der ersten Nut angeordnet. Damit wird erreicht,
dass jede Position des Elements entlang der ersten Nut erfasst werden kann, womit
insbesondere eine präzise Steuerung des Drehmoments ermöglicht wird.
[0035] In Varianten kann der Sensor auch nur an diskreten Stellen vorgesehen sein, womit
das Drehmoment auch nur diskret erfasst werden kann.
[0036] Das Steuerelement und das Kulissenelement sind bevorzugt scheibenförmig ausgebildet.
Das Kulissenelement ist bevorzugt als Kulissenscheibe ausgebildet, welche aussermittig
die erste Nut umfasst. Dem Fachmann ist klar, dass auch ein im Wesentlichen dreieckiges
oder kreissegmentförmiges Element eingesetzt werden kann. Es ist jedoch von Vorteil,
das Kulissenelement kreisförmig auszubilden, insbesondere wenn die Gefahr besteht,
dass Teile in den Bereich des sich drehenden Kulissenelements gelangen und dabei die
Funktion des Verschliesskopfes beeinträchtigen können. Ein weiterer Vorteil der Kreisform
ist, dass der Schwerpunkt im Wesentlichen im Mittelpunkt der Kulissenscheibe liegt.
Damit kann, insbesondere bei grossen Drehzahlen, eine Unwucht gering gehalten und
damit ein robuster Verschliesskopf erreicht werden, welcher eine hohe Laufruhe aufweist.
[0037] Das Steuerelement ist, gemäss der obigen Begründung, ebenfalls bevorzugt scheibenförmig
als Steuerscheibe ausgebildet, wobei dem Fachmann klar ist, dass auch anders ausgeformte
Steuerelemente, wie zum Beispiel eine Gabel, eingesetzt werden können.
[0038] Vorzugsweise ist das Element als Dauermagnet und der Sensor als induktiver Sensor
ausgebildet. Damit wird eine berührungsfreie und präzise Erfassung der Verdrehung
der zweiten Welle in Bezug auf die erste Welle erreicht. Dies hat weiter den Vorteil,
dass das Messsystem das Messresultat nicht, respektive lediglich vernachlässigbar
beeinflusst.
[0039] In Varianten können auch andere, dem Fachmann hinreichend bekannte Messsysteme eingesetzt
werden. Als Beispiel wäre auch ein optoelektronischer Sensor denkbar, welche aber
den Nachteil der Anfälligkeit gegenüber Verschmutzungen hat. Schliesslich könnte auch
ein inkrementaler Winkelgeber, ein Kraftsensor, welcher mit dem federnden Element
gekoppelt ist etc. eingesetzt werden.
[0040] Vorzugsweise ist der Motor über den Sensor steuerbar. Damit wird erreicht, dass der
Motor in Abhängigkeit der Lage der zweiten Welle zur ersten Welle angesteuert werden
kann. Sobald der Sensor den vorgegebenen Maximalwert des Drehmoments erfasst hat,
kann der Motor gestoppt und damit der Verschliessprozess beendet werden. Zudem ergibt
sich daraus die Möglichkeit, zum Beispiel die Drehgeschwindigkeit des Motors in Abhängigkeit
des vorliegenden Drehmoments zu steuern, insbesondere bei zunehmendem Drehmoment die
Drehgeschwindigkeit herabzusetzen.
[0041] Vorzugsweise ist das federnde Element auswechselbar ausgebildet. Damit wird erreicht,
dass bei einem Produktklassenwechsel von drehmomentschwachen auf drehmomentstarke
Drehverschlüsse, oder umgekehrt, in einfacher und kostengünstiger Weise der Verschliesskopf
angepasst werden kann.
[0042] In Varianten kann auf das auswechselbare federnde Element auch verzichtet werden.
In diesem Fall kann zum Beispiel die gesamte Sensorvorrichtung auswechselbar ausgestaltet
sein.
[0043] Vorzugsweise erfolgt ein Verfahren zum Verschliessen von Behältern mit Drehverschluss
unter Verwendung eines Verschliesskopfes mit einer ersten Welle, welche mittels eines
Motors um eine Drehachse der Welle rotierbar ist und einer zweiten Welle, welche um
die Drehachse rotierbar und koaxial zur ersten Welle gelagert ist, wobei die zweite
Welle mit einem Greifer zum Ergreifen des Drehverschlusses verbunden ist, wobei die
erste Welle über ein federndes Element mit der zweiten Welle so verbunden ist, dass
ein Drehmoment von der ersten Welle über das federnde Element auf die zweite Welle
übertragbar ist, wobei mit einer Sensorvorrichtung eine Verdrehung der zweiten Welle
in Bezug auf die erste Welle um die Drehachse erfasst wird.
[0044] Ein Verfahren zum Verschliessen eines Behälters mit einem Drehverschluss unter Verwendung
eines erfindungsgemässen Verschliesskopfes kann die folgenden Schritte umfassen, welche
sequentiell für jeden zu verschliessenden Behälter durchlaufen werden:
- 1. Ergreifen eines Drehverschlusses mit dem Greifer;
- 2. Aufsetzen des Drehverschlusses auf den Behälter;
- 3. Rotieren der ersten Welle um die Drehachse durch Aktivierung des Motors;
- 4. Übertragen eines Signals zum Motor, sobald die Sensorvorrichtung eine vorbestimmte
Lage des Dauermagneten ermittelt hat;
- 5. Stoppen des Motors;
- 6. Freigabe des Drehverschlusses durch den Greifer.
[0045] Dem Fachmann ist klar, dass das Verfahren auch weitere Schritte umfassen kann, insbesondere
bei der Verwertung der durch die Sensorvorrichtung erfassten Signale.
[0046] Vor dem Aufsetzen des Drehverschlusses auf den Behälter kann der Drehverschluss und/oder
der Behälter in die gewünschte Lage rotiert werden. Dies ist insbesondere bei Flüssigspender
von Vorteil, bei welchen ein Schnabel zur Ausgabe der Flüssigkeit nach dem Verschrauben
eine bestimmte Orientierung aufweisen muss. Falls der Drehverschluss ein Tauchrohr
umfasst, wird dieses durch einen entsprechend langen Hub durch die Öffnung hindurch
in den Behälter geführt.
[0047] Aus der nachfolgenden Detailbeschreibung und der Gesamtheit der Patentansprüche ergeben
sich weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Merkmalskombinationen der Erfindung.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0048] Die zur Erläuterung des Ausführungsbeispiels verwendeten Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1 a
- eine Draufsicht auf eine Steuerscheibe;
- Fig. 1 b
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A der Figur 1a;
- Fig. 2a
- eine Draufsicht auf eine Kulissenscheibe;
- Fig. 2b
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A der Figur 2a;
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung entlang der Linien gemäss Figuren 1a und 2a einer Sensorvorrichtung.
[0049] Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0050] Figur 1a zeigt eine Draufsicht auf eine Steuerscheibe 10 der erfindungsgemässen Sensorvorrichtung
1 des Verschliesskopfes. Die Steuerscheibe 10 ist im Wesentlichen als Kreisscheibe
ausgebildet und umfasst einen Lagerflansch 12, welcher koaxial zur Kreisscheibe angeordnet
ist. In der Kreisscheibe der Steuerscheibe 10 ist eine radial orientierte Nut 13 ausgebildet,
welche die Steuerscheibe 10 durchbricht.
[0051] Figur 1b zeigt eine Schnittdarstellung der Steuerscheibe 10 entlang der Linie A-A
der Figur 1a. Anschliessend an den und koaxial zum Lagerflansch 12 ist ein Abgangsflansch
11 angeordnet, welcher mit einem nicht dargestellten Greifer verbunden ist.
[0052] Figur 2a zeigt eine Draufsicht auf eine Kulissenscheibe 20, welche wiederum im Wesentlichen
als Kreisscheibe ausgebildet ist. Am äusseren Rand umfasst die Kulissenscheibe einen
axial orientierten umlaufenden Flansch 23, welcher eine grössere axial Höhe als der
äussere Rand der Steuerscheibe 10 und einen Innendurchmesser im Bereich des Durchmessers
der Steuerscheibe 10 aufweist, so dass die Steuerscheibe 10 in der Kulissenscheibe
20 aufgenommen werden kann (siehe unten). Die Kulissenscheibe 20 umfasst weiter eine
Führungsnut 21, welche aussermittig zur Kulissenscheibe 20 und auf derselben Seite
wie der Flansch 23 angeordnet ist. Die Führungsnut 21 ist als Ausnehmung in der Kulissenscheibe
20 ausgebildet. Innerhalb der Führungsnut 21 ist eine Durchbrechung 22 ersichtlich,
welche im Wesentlichen die Form der Führungsnut 21 aufweist, aber ungefähr halb so
breit und um etwa dieselbe Länge kürzer ist. Die Durchbrechung 22 ist symmetrisch
in der Führungsnut 21 angeordnet. Weiter umfasst die Kulissenscheibe 20 ein koaxial
orientiertes Steuerscheibenlager 24, in welchem der Lagerflansch 12 der Steuerscheibe
10 aufgenommen wird.
[0053] Figur 2b zeigt eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A der Figur 2a durch eine
Kulissenscheibe 20 und zeigt die obig beschriebenen Merkmale. Eine nicht dargestellte
Antriebswelle wird mit der Kulissenscheibe 20 verbunden.
[0054] Figur 3 zeigt eine Schnittdarstellung entlang der Linien gemäss den Figuren 1a und
2a einer Sensorvorrichtung 1, umfassend eine Steuerscheibe 10, welche innerhalb der
Kulissenscheibe 20 angeordnet ist. Die Steuerscheibe 10 ist über ein nicht explizit
dargestelltes Steuerscheibenlager 24 gelagert. Die radiale Nut 13 und die Führungsnut
21 bilden einen Überlappungsbereich, in welchem ein Dauermagnet 40 angeordnet ist.
Über der Durchbrechung 22 ist ein induktiver Sensor 50 entlang der gesamten Länge
der Führungsnut 21 angeordnet. Mittels des induktiven Sensors 50 wird die Position
des Dauermagneten 40 bestimmt. Der Flansch 23 der Kulissenscheibe ist mit einem Deckel
30 verbunden, welcher als Kreisscheibe mit einer koaxialen Öffnung ausgebildet ist,
wobei der Abgangsflansch durch die Öffnung ragt. Weiter ist eine Schenkelfeder 60
um den Abgangsflansch 11 angeordnet, welche mit dem einen Ende mit dem dem Deckel
30 und mit dem anderen Ende mit dem Abgangsflansch 11 verbunden ist.
[0055] Über einen Motor wird nun die Kulissenscheibe 20 in Rotation versetzt, wobei der
Greifer, welche einen Drehverschluss hält, einen Widerstand bietet. Solange der Widerstand
geringer ist als die Vorspannung der Schenkelfeder 60, liegt der Dauermagnet 40 aufgrund
der Vorspannung an einem Anschlag in der Führungsnut 21. Sobald der Widerstand grösser
wird als die Vorspannung dreht die Kulissenscheibe 20 schneller als die Steuerscheibe
10, welche mit dem Greifer verbunden ist. Damit wird der Dauermagnet durch die radiale
Nut 13 der Steuerscheibe 10 in der Führungsnut 21 vom Anschlag weg geführt, wobei
die Distanz zum Anschlag in Relation (zum Beispiel Linear) zum, auf den Drehverschluss
ausgeführten, Drehmoment steht. Der induktive Sensor 50 ermittelt die Position des
Dauermagneten 50 und übermittelt die Daten an eine Recheneinheit. Diese vergleicht
den gemessenen Wert mit einem vorbestimmten Maximalwert. Falls der Maximalwert erreicht
oder überschritten ist, wird der Motor gestoppt, worauf die Greifvorrichtung den Drehverschluss
loslässt und der Steuerscheibe 10 mittels der gespeicherten Energie der Schenkelfeder
60 in die Ruheposition zurückdreht. Der Motor kann das Zurückdrehen der Greifvorrichtung
in die Ruheposition kontrollieren.
[0056] Die Steuerscheibe 10 weist eine Öffnung 14 zum Durchführen einer Kolbenstange mit
einem Spreizer zum Betätigen der Greifvorrichtung (nicht dargestellt) auf. Weiter
können durch die Öffnung 14, insbesondere durch eine als Hohlwelle ausgebildete Kolbenstange,
Leitungen geführt werden, welche zum Beispiel mit einem kapazitiven Sensor verbunden
sind, welcher eine Anwesenheit eines Verschlusses prüfen kann.
[0057] Das Steuerscheibenlager 24 umfasst ein Kugel- oder ein Rollenlager, wobei dem Fachmann
auch andere Ausführungsformen eines Lagers bekannt sind, welche in der vorliegenden
Sensorvorrichtung 1 eingesetzt werden können.
[0058] Zusammenfassend ist festzustellen, dass erfindungsgemäss ein Verschliesskopf mit
einer Sensorvorrichtung geschaffen wird, welche in einfacher Weise auf unterschiedliche
Drehverschlüsse angepasst werden kann, in dem lediglich ein maximaler Drehmomentwert
elektronisch vorgegeben wird.
1. Verschliesskopf zum Verschliessen von Behältern mit Drehverschluss, umfassend
a) eine erste Welle (20), welche über einen Motor um eine Drehachse der Welle (20)
rotierbar ist; und
b) eine zweite Welle (10), welche um die Drehachse rotierbar und koaxial zur ersten
Welle (20) gelagert ist, wobei die zweite Welle (10) mit einem Greifer zum Ergreifen
des Drehverschlusses verbunden ist; wobei
c) die erste Welle (20) über ein federndes Element (60) mit der zweiten Welle (10)
so verbunden ist, dass ein Drehmoment von der ersten Welle (20) über das federnde
Element (60) auf die zweite Welle (10) übertragbar ist;
dadurch gekennzeichnet, dass
d) der Verschliesskopf eine Sensorvorrichtung (1) umfasst, mit welcher eine Verdrehung
der zweiten Welle (10) in Bezug auf die erste Welle (20) um die Drehachse erfassbar
ist.
2. Verschliesskopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das federnde Element (60) als Schenkelfeder ausgebildet ist.
3. Verschliesskopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorvorrichtung (1) ein Element (40) und einen Sensor (50) umfasst, mit welchem
eine Position des Elements (40) erfassbar ist.
4. Verschliesskopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (40) aussermittig zur Drehachse beweglich in einer ersten Nut (21) geführt
ist.
5. Verschliesskopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Nut (21) geradlinig ausgerichtet ist.
6. Verschliesskopf nach Anspruch 4 oder 5, umfassend ein Kulissenelement (20), in welcher
die erste Nut (21) angeordnet ist.
7. Verschliesskopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kulissenelement (20) mit der ersten Welle (20) drehfest verbunden ist.
8. Verschliesskopf nach einem der Ansprüche 4 bis 7, umfassend ein drehfest mit der zweiten
Welle (10) verbundenes Steuerelement (10), wobei das Steuerelement (10) eine radial
orientierte zweite Nut (13) umfasst, welche derart ausgebildet und angeordnet ist,
dass das Element (40) in einem Überlappungsbereich der ersten (21) und der zweiten
Nut (13) durch die erste (21) und die zweite Nut (13) geführt ist.
9. Verschliesskopf nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehmoment vom Kulissenelement (20) über das federnde Element (60) auf das Steuerelement
(10) übertragbar ist.
10. Verschliesskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das federnde Element (60) in einem Ruhezustand mit einer Vorspannkraft vorgespannt
ist.
11. Verschliesskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf das federnde Element (60) wirkende Kraft während des Verschliessens des
Behälters grösser oder gleich der Vorspannkraft ist.
12. Verschliesskopf nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (50) entlang der ersten Nut angeordnet ist.
13. Verschliesskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor über den Sensor (50) steuerbar ist.
14. Verschliesskopf nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Element als Dauermagnet (40) und der Sensor als induktiver Sensor (50) ausgebildet
ist.
15. Verfahren zum Verschliessen von Behältern mit Drehverschluss unter Verwendung eines
Verschliesskopfes mit einer ersten Welle (20), welche mittels eines Motors um eine
Drehachse der Welle (20) rotierbar ist und einer zweiten Welle (10), welche um die
Drehachse rotierbar und koaxial zur ersten Welle (20) gelagert ist, wobei die zweite
Welle (10) mit einem Greifer zum Ergreifen des Drehverschlusses verbunden ist, wobei
die erste Welle (20) über ein federndes Element (60) mit der zweiten Welle (10) so
verbunden ist, dass ein Drehmoment von der ersten Welle (20) über das federnde Element
(60) auf die zweite Welle (10) übertragbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Sensorvorrichtung (1) eine Verdrehung der zweiten Welle (10) in Bezug auf
die erste Welle (20) um die Drehachse erfasst wird.