[0001] Die Erfindung betrifft eine Verbundplatte, umfassend einen Betonkörper und ein an
zumindest einer Seitenfläche des Betonkörpers angeordnetes Bewehrungselement. Der
Verbund zwischen Betonkörper und Bewehrungselement wird durch Verbundmittel hergestellt.
[0002] Derartige Verbundplatten sind dünner und leichter als herkömmliche mit Stabstahl
oder Matten bewehrte Betonplatten, weil keine Betonüberdeckung zwischen Bewehrungselement
und Oberfläche des Betonkörpers ausgebildet wird. Die Betonüberdeckung in herkömmlichen
Stahlbetonplatten ist erforderlich, um den Verbund zwischen Bewehrung und Betonkörper
herzustellen. Darüber hinaus schützt die Betonüberdeckung die Bewehrung vor Korrosion
und erhöht die Brandwiderstandsdauer.
[0003] Eine Verbundplatte aus einem Betonkörper und einem an einer Seitenfläche des Betonkörpers
angeordneten Bewehrungselement, ist in der
DE 2.004.101 beschrieben. Als Verbundmittel zwischen Betonkörper und Bewehrungselement, dienen
kegelstumpfförmige Ausformungen im Bewehrungselement, die hohl oder mit Beton verfüllt
sind. Als alternatives Verbundmittel sind in der
DE 2.004.101 quadratische Hohlräume im Bewehrungselement dargestellt, wobei der aus dem Hohlraum
entfernte Materialanteil an einer Kante mit dem Bewehrungselement verbunden ist und
unter einem Winkel von ungefähr 45° in den Betonkörper ragt. Das Problem bei den in
der
DE 2.004.101 gezeigten Verbundmitteln ist, dass erstens bei der Übertragung der Verbundkräfte
zwischen Bewehrungselement und Betonkörper Schubspannungen über geneigte Flächen in
der Berührungsfläche zwischen Bewehrungselement und Betonkörper übertragen werden
müssen und zweitens hohe Zugspannungen im Anschlussquerschnitt des durch den Beton
im Hohlraum des Bewehrungselementes gebildeten Schubdübels auftreten.
[0004] Eine weitere Ausführungsform einer Verbundplatte aus einem zementhaltigen Material
und einem an der Seitenfläche angeordneten Bewehrungselement ist in der
US 4.016.697 dargestellt. Als Verbundmittel dienen Hohlräume im Bewehrungselement, wobei der aus
den Hohlräumen entfernte Materialanteil aufgebogen ist und ins Innere der Verbundplatte
ragt. Ähnlich wie bei der
DE 2.004.101 wird durch das aufgebogene Material des Bewehrungselements der Spannungszustand im
Beton ungünstig beeinflusst.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Verbundplatte mit
einem Verbundmittel, das erstens die Übertragung von Verbundkräften zwischen Bewehrungselement
und Betonkörper ohne Schubspannungen in der Berührungsfläche zwischen Bewehrungselement
und Betonkörper ermöglicht und zweitens geringere Zugspannungen im Anschlussquerschnitt
des durch den Beton im Hohlraum des Bewehrungselementes gebildeten Schubdübels aufweist,
als die bekannten Ausführungsformen.
[0006] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Betonkörper Schubdübel in der Form von
zylindrischen und/oder prismatischen Löchern aufweist, deren Achsen normal zum Bewehrungselement
angeordnet sind und deren Grundflächen in denselben Ebenen wie die Oberflächen des
Bewehrungselements liegen und dass die Schubdübel in entsprechenden Hohlräumen im
Bewehrungselement angeordnet sind.
[0007] Die erfindungsgemäße Verbundplatte weist eine Dicke von 10 mm bis 120 mm, vorzugsweise
40 mm bis 80 mm, auf. Die Dicke eines Bewehrungselements bei Ausführung in Stahl beträgt
0,2 mm bis 4 mm, vorzugsweise 0,4 mm bis 2 mm.
[0008] Die erfindungsgemäße Verbundplatte kann für kleine Bauteile wie beispielsweise Fassadenplatten,
Fahrbahnplatten für Fuß- und Radwegbrücken, Abdeckplatten für Kabelkanäle, Kanaldeckel
oder als Fertigteilplatte für eine spätere Ortbetonergänzung eingesetzt werden.
[0009] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im Folgenden anhand der Figuren dargestellt
und in der dazugehörigen Beschreibung näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbundplatte.
- Fig. 2
- zeigt ein Bewehrungselement mit Verbundmitteln.
- Fig. 3
- zeigt einen Schnitt durch die Verbundplatte entlang der in Fig. 1 markierten Linie
III - III.
- Fig. 4
- eigt einen Schnitt durch eine Verbundplatte mit kegelstumpfförmigen Verbundmitteln.
- Fig. 5
- und Fig. 6 zeigen Ausführungsformen der Hohlräume im Bewehrungselement.
- Fig. 7
- zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbundplatte bestehend aus
einem Betonkörper und zwei an den Außenseiten angeordneten Bewehrungselementen.
- Fig. 8
- zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbundplatte mit einer Schubbewehrung.
- Fig. 9
- zeigt einen Schnitt einer möglichen Anwendung einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Verbundplatte als Abdeckung über einen Kabelkanal.
- Fig. 10
- zeigt eine Schalung und ein Bewehrungselement.
- Fig. 11
- zeigt einen Schnitt entlang der in Fig. 10 markierten Linie XI - XI nach dem Einbringen
des Betons.
Beschreibung
[0010] Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbundplatte 1 umfassend einen
Betonkörper 2 und ein an einer Seite des Betonkörpers 2 angeordnetes scheibenförmiges
Bewehrungselement 3.
[0011] Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform des Bewehrungselements 3 welche Hohlräume 6 in der Form
von Zylindern 7 aufweist. Das Bewehrungselement 3 soll als Bewehrung für eine einachsig
gespannte Verbundplatte 1, die entlang der beiden kürzeren Seiten linienförmige Auflagerungen
aufweist, verwendet werden. Deshalb ist in der Mitte des Bewehrungselements 3 eine
geringere Anzahl an Hohlräumen 6 vorhanden, weil in Feldmitte zwar große Biegemomente
aber nur kleine Querkräfte auftreten. Die Anzahl der Hohlräume 6 in der Nähe der Auflagerungen
ist am höchsten, weil dort die größten Querkräfte auftreten.
[0012] Neben der in
Fig. 2 dargestellten Anordnung der Hohlräume 6 können auch andere Anordnungen, beispielsweise
mit einem regelmäßigen Raster, angeführt werden.
[0013] Fig. 3 zeigt einen Schnitt einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbundplatte 1 entlang
der in
Fig. 1 gekennzeichneten Achse III -III und erläutert die mechanischen Zusammenhänge. Die
Länge Δx in
Fig. 3 entspricht dem Abstand zwischen den Achsen von zwei zylinderförmigen Hohlräumen 6.
Am rechten Schnittufer des freigeschnittenen Teils der Verbundplatte 1 wirken eine
Druckkraft F
c im Betonkörper 2, eine Zugkraft F
s im Bewehrungselement 3 und eine Querkraft V. Die Zugkraft F
s als Funktion der Wegkoordinate x ist qualitativ in
Fig. 3 dargestellt. Die Zugkraft F
s wird in Richtung zur Plattenmitte umso größer je weiter die Auflagerung entfernt
ist. Wird aus dem Teilstück der Verbundplatte 1 gemäß
Fig. 3 ein Teilstück des Bewehrungselements 3 freigeschnitten, so ist zu erkennen, dass
am linken Schnittufer (Wegkoordinate x) eine Zugkraft F
s(
x) und am rechten Schnittufer (Wegkoordinate x + Δx) eine größere Zugkraft F
s(
x) + Δ F
s vorhanden sind. Die Zunahme der Zugkraft im Bewehrungselement 3 um den Betrag Δ F
s ist nur möglich, wenn die Kraft Δ F
s über ein Verbundmittel 4 in den Beton eingeleitet wird. Das Verbundmittel 4 im Ausführungsbeispiel
gemäß
Fig. 3 besteht aus einem kreiszylinderförmigen Schubdübel 5 aus Beton mit Radius r und Höhe
t und einem Hohlraum 6 im Bewehrungselement 3. Der Hohlraum 6 weist dieselbe kreiszylindrische
Form wie der Schubdübel 5 auf.
[0014] In
Fig. 3 ist weiter dargestellt, wie die zur Herstellung des Gleichgewichts erforderliche
Kraft Δ F
s auf den linken Rand des Schubdübels 5 einwirkt. Das im Anschlussquerschnitt des Schubdübels
5 auftretende Moment M ist gleich ΔF
s mal t/2.
[0015] Abschließend ist in
Fig. 3 dargestellt, welche Spannungen auf den Schubdübel 5 einwirken. Wird näherungsweise
die Gültigkeit der Hypothese von Bernoulli angenommen, ergibt sich der in
Fig. 3 dargestellte lineare Verlauf der Spannungen im Anschlussquerschnitt. Die größte Zugspannung
im Anschlussquerschnitt ist mit σ
ct bezeichnet. Auf der linken Seite des Schubdübels 5 treten Druckspannungen σ
cc aus der Einleitung der Kraft Δ F
s in den Betonzylinder 7 auf. Für die Dimensionierung des Verbundmittels 4 wird die
Höhe der auftretenden Betonzugspannungen σ
ct maßgebend sein.
[0016] In
Fig. 4 zeigt zum Vergleich einen der
Fig. 3 entsprechenden Schnitt durch eine Verbundplatte gemäß
DE 2.004.101 mit kegelstumpfförmigen Verbundmitteln 4. Am freigeschnittenen Teilstück des Bewehrungselements
3 ist wieder auf der rechten Seite eine um Δ F
s größere Zugkraft vorhanden, die über den kegelstumpfförmigen Schubdübel 5 in den
Betonkörper 2 eingeleitet wird. Das Verbundmittel 4 gemäß
Fig. 4 besteht aus einem kegelstumpfförmigen Schubdübel 5 aus Beton und einem Hohlraum 6
im Bewehrungselement 3.
[0017] In
Fig. 4 wird auch qualitativ gezeigt, welche Spannungen auf den Schubdübel 5 einwirken. Das
im Anschlussquerschnitt des Schubdübels 5 auftretende Moment ist gleich Δ F
s mal der Summe aus t/2 plus a. Dieses Moment ist um den Betrag Δ F
s mal a größer als das entsprechende Moment im Beispiel gemäß
Fig. 3. Die Zugspannungen σ
ct im Anschlussquerschnitt sind um ein Vielfaches größer als im Beispiel gemäß
Fig. 3, wenn der Durchmesser (2r) des Zylinders gemäß
Fig. 3 und der Basisdurchmesser (2r) des Kegelstumpfes gemäß
Fig. 4 gleich groß sind, weil das Widerstandsmoment eines Kreisquerschnitts von der dritten
Potenz des Durchmessers abhängt. Eine weitere ungünstige Eigenschaft des Verbundmittels
4 gemäß
DE 2.004.101 ist, dass die Betondruckspannungen nicht unter einem Winkel von 90° auf den Schubdübel
5 einwirken. Für das in
Fig. 4 gezeichnete Beispiel mit einem Winkel von 45° zwischen Kegelachse und Mantellinie
wäre ein Reibungsbeiwert von Tangens 45 = 1, erforderlich, der weit über den in der
Literatur mit 0,2 bis 0,4 angegebenen Reibungsbeiwerten für Stahl auf Beton liegt.
Die Aufnahme der Schubspannung
τ ist deshalb nicht möglich, was zu einem Versagen des Verbundmittels gemäß
Fig. 4 führt.
[0018] Fig. 5 zeigt eine Detailansicht eines Hohlraumes 6 in Form eines Kreiszylinders 7.
[0019] Fig. 6 zeigt eine weitere Detailansicht eines Hohlraumes 6 in Form eines Prismas 8 mit
quadratischer Grundfläche.
[0020] Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verbundplatte 1, wobei
an 2 Seitenflächen Bewehrungselemente 3 mit Verbundmitteln 4 angeordnet sind. Eine
derartige Verbundplatte 1 ist vorteilhaft für Platten die einer Momentenbeanspruchung
mit wechselndem Vorzeichen - beispielsweise eine Fassadenplatte mit Winddruck- und
Windsogbelastung - ausgesetzt sind.
[0021] Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verbundplatte 1 in der
eine Schubbewehrung 10 zum Anschluss einer Ortbetonschicht eingelegt ist. Für derartige
Ausführungsformen wird es vorteilhaft sein, die Berührungsfläche zwischen Verbundplatte
1 und der in
Fig. 8 nicht dargestellten Ortbetonschicht mit einer hohen Rauhigkeit auszuführen.
[0022] Fig. 9 zeigt einen Schnitt einer möglichen Anwendung einer weiteren Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Verbundplatte 1 als Abdeckung über einem Kabelkanal 13. Die Verbundplatte
besteht aus einem Betonkörper 2, einem Bewehrungselement 3 und Verbundmitteln 4. Das
Bewehrungselement 3 dient in den Endbereichen zusätzlich als Kantenschutz 9. Die Verbundplatte
1 ist durch Elastomerstreifen 14 auf einen Kabeltrog 15 gelagert.
[0023] Fig. 10 zeigt eine Schalung 12 zur Herstellung einer Verbundplatte 1. In der Schalung
12 wird ein Bewehrungselement 3 platziert. Es kann vorteilhaft sein, an der Unterseite
des Bewehrungselements 3 eine Folie 11 anzubringen, um ein Auslaufen des Betons aus
dem Hohlraum 6 zu vermeiden. Die Befestigung der Folie 11 am Bewehrungselement 3 kann
beispielsweise durch Kleben erfolgen. Die Folie 11 kann nach der Herstellung der Verbundplatte
1 entfernt werden oder kann langfristig als Korrosionsschutz für das Bewehrungselement
3 dienen.
[0024] Fig. 11 zeigt einen Schnitt entlang der in
Fig. 10 markierten Linie XI - XI nach dem Einbringen des Betons. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
weist die Schalung 12 unter den Hohlräumen 6 des Bewehrungselements 3 Vertiefungen
16 auf. Die Folie 11 dehnt sich beim Einbringen des Betons und ermöglicht die Ausbildung
von Kugelkappen aus Beton im Bereich der Hohlräume 6, was für die Gestaltung von Verbundplatten
- z.B. für Fassadenelemente - von Vorteil sein kann.
[0025] Es kann vorteilhaft sein, dass das metallische Bewehrungselement 3 unmittelbar vor
dem Einbringen des Betons durch magnetische Kräfte an die Schalung 12 gedrückt wird
und dass die magnetischen Kräfte erst nach dem Erhärten des Betons auf Null reduziert
werden.
Bezuaszeichenliste
[0026]
- 1
- Verbundplatte
- 2
- Betonkörper
- 3
- Bewehrungselement
- 4
- Verbundmittel
- 5
- Schubdübel
- 6
- Hohlraum
- 7
- Zylinder
- 8
- Prismen
- 9
- Kantenschutz
- 10
- Schubbewehrung
- 11
- Folie
- 12
- Schalung
- 13
- Kabelkanal
- 14
- Elastomerstreifen
- 15
- Kabeltrog
- 16
- Vertiefung
1. Verbundplatte (1) umfassend einen Betonkörper (2) und ein an zumindest einer Seitenfläche
des Betonkörpers (2) angeordnetes Bewehrungselement (3) mit mindestens einem Verbundmittel
(4) bestehend aus einem Schubdübel (5) aus Beton und einem Hohlraum (6) im Bewehrungselement
(3), dadurch gekennzeichnet, dass das Bewehrungselement (3) die Form einer Scheibe mit zwei zueinander parallelen,
ebenen Oberflächen aufweist, dass das gesamte Volumen des Bewehrungselements (3) innerhalb
der beiden Oberflächen der Scheibe angeordnet ist, dass der Schubdübel (5) die Form
eines Zylinders (7) oder eines Prismas (8) aufweist, dessen Achse normal zum Bewehrungselement
(3) angeordnet ist und dessen Grundflächen in denselben Ebenen wie die Oberflächen
des Bewehrungselements (3) liegen, dass der Hohlraum (6) im Bewehrungselement (3)
dieselbe geometrische Form wie der Schubdübel (5) aufweist und dass der Schubdübel
(5) im Hohlraum (6) des Bewehrungselements (3) angeordnet ist.
2. Verbundplatte (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bewehrungselement (3) aus einem Metall oder einer Metalllegierung besteht.
3. Verbundplatte (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bewehrungselement (3) aus einem Kunststoff oder einem faserverstärkten Kunststoff
besteht.
4. Verbundplatte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Betonkörper (2) aus einem Faserbeton und/oder einem ultrahochfestem Beton hergestellt
ist.
5. Verbundplatte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bewehrungselement (3) zumindest an einer der Oberflächen einen Brand- und/oder
Korrosionsschutz aufweist.
6. Verbundplatte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Bewehrungselement (3) in zumindest Teilbereichen als Kantenschutz (9) für den
Betonkörper (2) dient.
7. Verbundplatte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Betonkörper (2) eine Schubbewehrung (10) enthält, die aus dem Betonkörper (2)
herausragt und dass die Oberfläche des Betonkörpers (2), aus der die Schubbewehrung
(10) herausragt, eine hohe Rauhigkeit aufweist.
8. Verfahren zur Herstellung einer Verbundplatte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass aus einem Bewehrungselement (3) Material entfernt wird, dass dadurch Hohlräume (6)
in der Form von Zylindern (7) oder Prismen (8) im Bewehrungselement (3) entstehen,
dass beim Herstellen des Betonkörpers (2) die Hohlräume (6) mit Beton verfüllt werden
und dass dadurch Verbundmittel (4) hergestellt werden.
9. Verfahren zur Herstellung einer Verbundplatte (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Oberfläche von zumindest einem Bewehrungselement (3) eine Folie (11) appliziert
wird, dass das Bewehrungselement (3) in eine Schalung (12) gelegt wird und der Betonkörper
(2) durch das Einbringen von Beton hergestellt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalung (12) ein Dehnen der Folie (11) im Bereich der Hohlräume (6) beim Einbringen
des Betons zulässt.