[0001] Die Erfindung betrifft eine Dachfensteranordnung mit einem Dachfenster, insbesondere
Wohndachfenster, das einen Blendrahmen aufweist, dem ein an einer Dachkonstruktion
befestigbarer Wärmeisolierrahmen zugeordnet ist.
[0002] Aus der
DE 697 15 044 T2 geht eine Dachfensteranordnung der eingangs genannten Art hervor. Bei der bekannten
Dachfensteranordnung wird ein mit einem Wärmeisolierrahmen versehenes Dachfenster
mittels Montagewinkeln direkt an einer Dachkonstruktion befestigt. Der Wärmeisolierrahmen
ist im Befestigungsbereich mit einer Versteifungs- und Stützleiste versehen. Die Lastabtragung
zum Halten des Dachfensters erfolgt über die Montagewinkel in die Dachkonstruktion
hinein. Der Wärmeisolierrahmen sorgt im Bereich des Übergangs eines Blendrahmens des
Dachfensters zur Unterdachkonstruktion und zur Dachdeckung (zum Beispiel Dachpfannen)
für eine wärmeisolierte Zone, beispielsweise um den Niederschlag von Kondenswasser
im Bereich eines Innenfutters, das die das Dachfenster aufnehmende Dachöffnung auskleidet,
zu vermeiden. Die Anordnung der Montagewinkel am Blendrahmen des Dachfensters ist
auf die Dachkonstruktion abzustimmen, insbesondere auf die Lage von Konter- und/oder
Dachlatten, oder die Dachkonstruktion ist an die Lage der Montagewinkel anzupassen,
wodurch in jedem Fall der Montageaufwand erhöht wird.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dachfensteranordnung der eingangs
genannten Art zu schaffen, die einfach, schnell und sicher montiert werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Wärmeisolierrahmen als
Einbaubefestigungsrahmen ausgebildet ist, wobei der Blendrahmen zum Festlegen des
Dachfensters am Einbaubefestigungsrahmen - insbesondere nur am Einbaubefestigungsrahmen
- befestigt ist. Durch das Befestigen des Blendrahmens am Einbaubefestigungsrahmen
und nicht - wie im Stand der Technik - an der Dachkonstruktion, ist - unabhängig von
der jeweiligen Einbausituation - stets ein einfaches und sicheres Festlegen des Wohndachfensters
möglich. Das Wohndachfenster ist an dem Einbaubefestigungsrahmen befestigt und der
Einbaubefestigungsrahmen ist an der Dachkonstruktion befestigt. Insofern werden Lasten
des Dachfensters, insbesondere Wohndachfensters, über den Einbaubefestigungsrahmen
an die Dachkonstruktion abgeleitet. Haltemittel, die das Dachfenster am Einbaubefestigungsrahmen
halten, müssen nicht der individuellen Dachkonstruktion, beispielsweise der Lage von
Dachlatten und/oder Konterlatten angepasst werden, sondern lassen sich stets gleichartig
ausbilden und in einfacher Weise mit dem Einbaubefestigungsrahmen verbinden. Insbesondere
umgibt der Einbaubefestigungsrahmen das gesamte Dachfenster und wirkt daher als Festlager
um das gesamte Dachfenster herum. Insbesondere ist vorgesehen, dass der Blendrahmen
nur am Einbaubefestigungsrahmen befestigt wird, das also keine weiteren Befestigungsmaßnahmen,
die zu anderen Bauteilen, insbesondere zur Dachkonstruktion, führen, vorliegen. Ferner
ist bevorzugt vorgesehen, dass die Befestigung des Dachfensters am Einbaubefestigungsrahmen
mittels Schrauben erfolgt, dass also eine Schraubbefestigung vorliegt.
[0005] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Einbaubefestigungsrahmen
als Rechteckrahmen mit vier einstückig verbundenen oder vier separaten und aneinander
befestigten Rahmenschenkeln ausgebildet ist. Der Begriff "Rechteckrahmen" beinhaltet
auch eine quadratische Konstruktion, wenn also ein quadratischer Rahmen vorliegt.
Die Rahmenschenkel des Einbaubefestigungsrahmen sind - wie vorstehend erwähnt - einstückig
miteinander verbunden, sodass also ein einstückiger Einbaubefestigungsrahmen vorliegt,
oder es sind vier separate Rahmenschenkel vorgesehen, die aneinander befestigt sind,
wobei die Befestigung der Rahmenschenkel aneinander insbesondere als Stift-Loch-Befestigung
ausgebildet ist. Dies bedeutet, dass an einer Befestigungsstelle ein Rahmenschenkel
mindestens einen Stift aufweist und der andere Rahmenschenkel ein Loch, wobei durch
Einstecken des Stifts in das Loch die beiden Rahmenschenkel aneinander befestigt werden.
Zusätzlich kann eine Verklebung und/oder Verschraubung erfolgen.
[0006] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Rahmenschenkel -
im Querschnitt gesehen - ein Rechteckprofil oder ein Winkelprofil aufweisen. Die Rahmenschenkel
können somit unterschiedliche Querschnittsprofile besitzen, wobei der Einbaubefestigungsrahmen
aus gleichartigen Rahmenschenkeln oder aus unterschiedlich gestalteten Rahmenschenkeln
aufgebaut sein kann.
[0007] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Rechteckrahmen seitlich zwei Rahmenschenkel
mit Winkelprofil und oben und unten jeweils einen Rahmenschenkel mit Rechteckprofil
oder ebenfalls mit Winkelprofil aufweist.
[0008] Insbesondere ist bevorzugt vorgesehen, dass das Winkelprofil des Rahmenschenkels
einen ersten und einen zweiten Schenkel aufweist, wobei die Dicke des ersten Schenkels
der Höhe von Konterlatten der Dachkonstruktion entspricht. Eine Konterlatte oder ein
Teil davon wird - bei entsprechender Einbaulage des Einbaubefestigungsrahmens - von
dem Rahmenschenkel ersetzt, wobei durch die Dicke des ersten Schenkels dieser das
Höhenniveau von Konterlatten hat, wodurch auf dem ersten Schenkel aufgelegte Dachlatten
befestigt werden können, ohne dass dort eine Konterlatte oder ein Konterlattenabschnitt
verläuft. Vielmehr bildet der erste Schenkel des Rahmenschenkels des Einbaubefestigungsrahmens
eine Konterlatte oder einen Konterlattenabschnitt. Dabei kann insbesondere vorgesehen
sein, dass ein Innenwinkel des Winkelprofils des Rahmenschenkels eine Dachlattenaufnahme
für Endbereiche von Dachlatten der Dachkonstruktion bildet.
[0009] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Länge des zweiten
Schenkels des Winkelprofils oder die Dicke des Rahmenschenkels mit Rechteckprofil
der Summe der Höhen von Konterlatte und Dachlatte der Dachkonstruktion entspricht.
Hierdurch ist sichergestellt, dass der Einbaubefestigungsrahmen - nach oben hin -
mit den Oberseiten der Dachlatten fluchtet. Insbesondere kann dabei vorgesehen sein,
dass der horizontal verlaufende Rahmenschenkel - oben und/oder unten am Dachfenster
- einen Abschnitt einer Dachlatte bilden kann, sodass zusätzliche Setz- und/oder Stützlatten
nicht erforderlich sind.
[0010] Wenn die Dicke des Rahmenschenkels mit Rechteckprofil der Länge des zweiten Schenkels
des Winkelprofils entspricht, ist sichergestellt, dass sowohl der Rahmenschenkel mit
Rechteckprofil als auch der Rahmenschenkel mit Winkelprofil die gleiche Dicke aufweisen.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass mindestens einer der Rahmenschenkel
zumindest einen Abschnitt einer Dachlatte oder zumindest einen Abschnitt einer Konterlatte
der Dachkonstruktion bildet/ersetzt. Hierauf wurde vorstehend bereits eingegangen.
[0011] Es ist vorteilhaft, wenn der Einbaubefestigungsrahmen eine Rahmenöffnung aufweist,
die den Blendrahmen des Dachfensters - optional unter Zwischenschaltung mindestens
eines Dämmblocks - aufnimmt/umgibt. Das Dachfenster wird demzufolge in den Einbaubefestigungsrahmen
eingelegt. Der Blendrahmen liegt dann mit geringem Spiel den von den Rahmenschenkeln
begrenzten Rahmenöffnungswänden gegenüber. Ist der Blendrahmen nach außen hin mit
einem der (zusätzlichen) Wärmeisolierung dienenden Wärmeblock versehen, der rahmenartig
den Blendrahmen umgibt, so liegt der Dämmblock mit geringem Spiel den Rahmenöffnungswänden
gegenüber.
[0012] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass am Blendrahmen Haltemittel,
insbesondere Befestigungsstege, befestigt sind, die sich an der Oberseite von mindestens
einem der Rahmenschenkel abstützen und dort befestigt sind. Beim Einlegen des Dachfensters
in den Einbaubefestigungsrahmen verhindern die Haltemittel, dass das Dachfenster nach
unten aus der Rahmenöffnung des Einbaubefestigungsrahmens herausfällt. Vielmehr sorgen
die Haltemittel dafür, dass die Eintauchtiefe des Blendrahmens in den Einbaubefestigungsrahmen
auf ein gewünschtes Maß definiert vorgegeben ist. Es ist also bei den Montagearbeiten
lediglich erforderlich, zunächst den Einbaubefestigungsrahmen an der Dachkonstruktion
anzuordnen und dann das Dachfenster in die Rahmenöffnung des Einbaubefestigungsrahmens
einzulegen. Dabei legen sich die Haltemittel auf die Oberseite der Rahmenschenkel
des Einbaubefestigungsrahmens auf. Nunmehr ist es nur noch notwendig, die Haltemittel
mit dem Einbaubefestigungsrahmen zu verbinden, insbesondere zu verschrauben.
[0013] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Befestigungsstege
an Befestigungswinkeln ausgebildet sind, wobei ein Befestigungsschenkel des jeweiligen
Befestigungswinkels an dem Blendrahmen und der andere, den Befestigungssteg bildende
Befestigungsschenkel des Befestigungswinkels an dem Einbaubefestigungsrahmen befestigt
ist.
[0014] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Befestigung des Befestigungsstegs
am Einbaubefestigungsrahmen mittels mindestens einer Schraube erfolgt, deren Gewinde
in den Einbaubefestigungsrahmen eingeschraubt ist. Der Einbaubefestigungsrahmen ist
damit lasttragend, das heißt, er nimmt das Gewicht des Dachfensters auf und bietet
demzufolge nicht nur eine gute Wärmeisolierung, sondern vor allem ein Befestigungselement
für das Dachfenster.
[0015] Insbesondere ist vorgesehen, dass der Einbaubefestigungsrahmen aus druckfestem Kunststoff,
insbesondere aus EPS (extrudiertem Polysterolpartikelschaum) besteht und eine mittlere
Dichte von 80 bis 300 kg/m
3, insbesondere etwa 100 bis 180 kg/m
3, vorzugsweise cirka 130 kg/m
3 aufweist. Demnach liegt ein hochverdichteter und somit druckfester Kunststoff vor,
der in der Lage ist, die vom Dachfenster aufgebrachten Lasten abzutragen und es auch
erlaubt, Schrauben haltend in das Material einzuschrauben, das heißt, normale "Holzschrauben"
oder Torxschrauben können zur Festlegung des Dachfensters am Einbaubefestigungsrahmen
verwendet werden. Die Erfindung betrifft ferner eine Dachkonstruktion mit einer Dachfensteranordnung,
insbesondere gemäß vorstehend beschriebener Ausgestaltung, mit einem einen Blendrahmen
aufweisenden Dachfenster, wobei dem Blendrahmen ein an der Dachkonstruktion befestigter
Wärmeisolierrahmen zugeordnet ist, der Wärmeisolierrahmen einen Einbaubefestigungsrahmen
bildet, und wobei der Blendrahmen zum Festlegen des Dachfensters am Einbaubefestigungsrahmen,
insbesondere nur am Einbaubefestigungsrahmen, befestigt ist. Ferner betrifft die Erfindung
ein Verfahren zur Montage eines Dachfensters an einer Dachkonstruktion, insbesondere
wie vorstehend beschrieben, wobei einem Blendrahmen des Dachfensters ein Wärmeisolierrahmen
zugeordnet wird, der an der Dachkonstruktion befestigt wird. Bei der Montage wird
der als Einbaubefestigungsrahmen ausgebildete Wärmeisolierrahmen an der Dachkonstruktion
befestigt, dann wird das Dachfenster mit seinem Blendrahmen in den Einbaubefestigungsrahmen
eingelegt und anschließend wird der Blendrahmen mittels Haltemitteln am Einbaubefestigungsrahmen,
insbesondere nur am Einbaubefestigungsrahmen, befestigt. Für die Befestigung werden
insbesondere Schrauben verwendet, sodass das Dachfenster am Einbaubefestigungsrahmen
festgeschraubt wird.
[0016] Bei dem Verfahren ist es vorteilhaft, wenn das Haltemittel beim Einlegen des Blendrahmens
in den Einbaubefestigungsrahmen auf der
[0017] Oberseite des Einbaubefestigungsrahmens abstützend aufgelegt wird, wodurch eine Positionierung
erzielt ist.
[0018] Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen,
und zwar zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer Dachfensteranordnung bzw. Dachkonstruktion nach
einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Figur 2
- einen Einbaubefestigungsrahmen der Dachfensteranordnung, wobei der Einbaubefestigungsrahmen
der Figur 1 in seiner Bauform von der der Figur 2 abweicht,
- Figur 3
- eine Vorder- und Rückansicht des Einbaubefestigungsrahmens,
- Figur 4
- eine Querschnittsansicht durch einen Rahmenschenkel des Einbaubefestigungsrahmens
der Figur 2,
- Figur 5
- ein an einer Dachkonstruktion montierter Einbaubefestigungsrahmen,
- Figur 6
- die Anordnung der Figur 5, jedoch mit am Einbaubefestigungsrahmen befestigtem Dachfenster,
- Figur 7
- eine Längsschnittansicht durch eine Dachfensteranordnung und
- Figur 8
- eine Querschnittsansicht durch die Dachfensteranordnung im Bereich einer Seite des
Dachfensters.
[0019] Die Figur 1 zeigt eine Dachfensteranordnung 1 beziehungsweise eine Dachkonstruktion
2, die eine Dachfensteranordnung 1 aufweist. Die Dachfensteranordnung 1 besitzt ein
Dachfenster 3, das einen Blendrahmen 4 und einen Flügelrahmen 5' aufweist. Dem Dachfenster
3 ist ein Wärmeisolierrahmen 5 derart zugeordnet, dass er seitlich nach außen den
Blendrahmen 4 umgibt. Die Dachkonstruktion 2 weist Sparren 6 auf, die eine Vollschalung
7 tragen. Im Bereich der Sparren 6 sind auf der Außenseite der Vollschalung 7 Konterlatten
8 angeordnet. Quer zu den Konterlatten 8 verlaufen Dachlatten 9, die auf den Konterlatten
8 aufliegen.
[0020] Die Anordnung ist so getroffen, dass - insbesondere gemäß Figur 1 - der Wärmeisolierrahmen
5 als Einbaubefestigungsrahmen 10 ausgebildet ist. Dies bedeutet, dass er konstruktiv
so ausgebildet ist, dass er eine Trag- und Haltefunktion für das Dachfenster 3 übernimmt.
Dies wiederum bedeutet ferner, dass der Einbaubefestigungsrahmen 10 an der Dachkonstruktion
2 befestigt ist und dass das Dachfenster 3 am Einbaubefestigungsrahmen 10, insbesondere
nur am Einbaubefestigungsrahmen 10, befestigt ist. Demzufolge liegt in Bezug auf den
Einbaubefestigungsrahmen 10 ein formstabiler, lastabtragender Montagerahmen zur Befestigung
des Dachfensters 3, das insbesondere als Wohndachfenster ausgebildet sein kann, vor.
Gemäß Figur 2 ist der Einbaubefestigungsrahmen 10 mittels Schrauben 11 an der Dachkonstruktion
2 befestigt. Die Schrauben 11, die zum Beispiel als Holzschrauben ausgebildet sind,
werden durch den Einbaubefestigungsrahmen 10 in die Dachkonstruktion geschraubt, wobei
vorzugsweise hierfür keine vorher zu fertigenden Durchgangsbohrungen oder Vorbohrungen
erforderlich sind, da das Material des Einbaubefestigungsrahmens 10 ein Einschrauben
der Schrauben 11 direkt gestattet. Die Schrauben 11 durchdringen die Vollschalung
7 und sind in die Sparren 6 geschraubt, sofern die örtlichen Gegebenheiten (Breite
des Einbaubefestigungsrahmens 10 und Abstand der Sparren 6) dieses zulassen. Im Übrigen
kommt es selbstverständlich auch darauf an, an welcher Stelle der Dachkonstruktion
2 das Dachfenster 3 mit Einbaubefestigungsrahmen 10 positioniert werden soll. Grundsätzlich
ist davon auszugehen, dass - sofern möglich - der Einbaubefestigungsrahmen 10 nicht
nur einen Montagerahmen für das Dachfenster 3 bildet, sondern auch Elemente der Dachkonstruktion
2 bildet, nämlich zumindest Abschnitte von Konterlatten 8 und/oder Dachlatten 9. Aus
der Figur 1 ist ersichtlich, dass der Einbaubefestigungsrahmen 10 als Rechteckrahmen
mit vier Rahmenschenkeln 12, 13, 14 und 15 ausgebildet ist. Der Rahmenschenkel 12
ersetzt einen Abschnitt der damit fluchtenden Konterlatte 8. Entsprechendes gilt für
den Rahmenschenkel 13. Wäre das Dachfenster 3 der Figur 1 breiter, sodass der Rahmenschenkel
13 zwischen zwei Konterlatten 8 zu liegen kommt, so würde hier zwar eine fluchtende
Konterlatte 8 nicht vorliegen, also kein Abschnitt einer Konterlatte 8 ersetzt werden,
wobei jedoch dennoch eine Konterlattenfunktion von dem Rahmenschenkel 13 übernommen
wird. Dies ergibt sich daraus, dass - gemäß Figur 1 - die Rahmenschenkel 12 bis 15
- im Querschnitt gesehen - jeweils als Winkelprofil 16 ausgebildet sind, derart, dass
die Rahmenschenkel 12, 13, die seitlich des Dachfensters 3 liegen, jeweils einen Innenwinkel
17 aufweisen, der eine Dachlattenaufnahme 18 für Endbereiche 19 der entsprechenden
Dachlatten 9 bildet. Mittels entsprechender Befestigungselemente 20, insbesondere
Nägeln oder Schrauben, sind die Endbereiche 19 an den Rahmenschenkeln 12 beziehungsweise
13 befestigt. Die Anordnung ist dabei derart getroffen, dass jedes Winkelprofil 16
einen ersten Schenkel 21 und einen zweiten Schenkel 22 aufweist, wobei die Dicke d
des ersten Schenkels 21 der Höhe h der Konterlatten 8 entspricht, das heißt, es gilt
d = h.
[0021] Ferner ist vorgesehen, dass die Länge I des zweiten Schenkels 22 beziehungsweise
- wie am Rahmenschenkel 14 ersichtlich - die (maximale) Dicke des entsprechenden Rahmenschenkels
12 bis 15 der Summe der Höhen von Konterlatte 8 und Dachlatte 9 entspricht. Die Höhe
h' kennzeichnet die Höhe der jeweiligen Dachlatte 9. Es gilt somit l = h + h'. Ferner
gilt l = d + b, wobei b der Länge des zweiten Schenkels 22 im Bereich des Innenwinkels
17 entspricht.
[0022] Aufgrund des rahmenförmigen Aufbaus des Einbaubefestigungsrahmens 10 wird eine Rahmenöffnung
23 geschaffen, die den Blendrahmen 4 des Dachfensters 3 aufnimmt. Für die Befestigung
des Dachfensters 3 am Einbaubefestigungsrahmen 10 sind Haltemittel 23' vorgesehen,
die insbesondere als Befestigungssteg 24 ausgebildet sein können. Die Befestigungsstege
24 stützen sich auf der Oberseite 25 des jeweils zugehörigen Rahmenschenkels 12 bis
15 ab, sodass eine Positionierung erfolgt und ein zu tiefes Einsinken des Dachfensters
3 in die Rahmenöffnung 23 verhindert ist. Es ist denkbar, dass die Befestigungsstege
24 an Befestigungswinkein 26 ausgebildet sind, wobei ein Befestigungsschenkel 27 des
jeweiligen Befestigungswinkel 26 an dem Blendrahmen 4 und der andere, den Befestigungssteg
24 bildende Befestigungsschenkel 28 des Befestigungswinkels 26 an dem Einbaubefestigungsrahmen
10 befestigt ist. Für die Befestigung werden vorzugsweise Schrauben verwendet, wobei
die Befestigung des jeweiligen Befestigungsstegs 24 am Einbaubefestigungsrahmen 10
mittels mindestens einer Schraube 29 erfolgt, deren Gewinde in den Einbaubefestigungsrahmen
10 eingeschraubt ist. Aus dem Vorstehenden wird deutlich, dass der Einbaubefestigungsrahmen
10 an der Dachkonstruktion 2 befestigt ist und dass das Dachfenster 3 (nur) am Einbaubefestigungsrahmen
10 befestigt ist. Um die lastabtragende Funktion des Einbaubefestigungsrahmens 10
erfüllen zu können, ist dieser aus einem entsprechend druckfesten und formstabilen
Material erstellt, insbesondere aus einem druckfesten Kunststoff, vorzugsweise aus
EPS (extrudiertem Polysterolpartikelschaum). Dieser EPS weist vorzugsweise eine Dichte
von etwa 130 kg/m
3 auf. Durch den Einbaubefestigungsrahmen 10 wird einerseits eine Wärmeisolierung,
also eine gute Dämmung erreicht und ferner ein wasserdichter und winddichter Anschluss.
Der Einbaubefestigungsrahmen 10 bietet gleichzeitig eine Vorgabe für die Abmessung
der an der Dachkonstruktion 2 zu erzeugenden Fensteröffnung. Da das Dachfenster 3
direkt mit dem Einbaubefestigungsrahmen 10 verschraubt wird, sind keine zusätzlichen
Elemente, wie Montagelatten und so weiter erforderlich. So ist es auch nicht nötig,
Setzlatten oder Stützlatten im oberen beziehungsweise unteren Bereich des Dachfensters
3 vorzusehen. Aufgrund der Dimensionierungsmaße der Rahmenschenkel 12 bis 15 des Einbaubefestigungsrahmens
10 ist dieser auf den Dachaufbau (Höhe der Konterlatten und/oder Höhe der Dachlatten)
ausgelegt und muss daher bei der Montage in der Regel nicht an den tatsächlichen Dachaufbau
angepasst werden.
[0023] Die Figur 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des Einbaubefestigungsrahmens 10,
der sich von dem Einbaubefestigungsrahmen 10 der Figur 1 dadurch unterscheidet, dass
nur die Rahmenschenkel 12 und 13 im Querschnitt als Winkelprofile 16 ausgebildet sind
und dass die Rahmenschenkel 14 und 15 im Querschnitt Rechteckprofile 30 bilden.
[0024] Die Figur 3 zeigt auf der linken Seite der gestrichelten Linie 31 eine Vorderansicht
des Einbaubefestigungsrahmens 10 und auf der rechten Seite der gestrichelten Linie
31 eine Rückansicht des Einbaubefestigungsrahmens 10. Vorzugsweise bestehen die Rahmenschenkel
12 bis 15 aus Vollmaterial. Es ist möglich, dass die Rahmenschenkel 12 bis 15 einstückig
miteinander verbunden sind oder dass es sich um vier separate, aneinander befestigte
Rahmenschenkel 12 bis 15 handelt. Vorzugsweise wird für die Befestigung der Rahmenschenkel
aneinander eine Stift-Loch-Befestigung verwendet, das heißt, beispielsweise weist
der Rahmenschenkel 12 an seinen Stirnseiten in Löchern, insbesondere Sacklöchern,
eingesetzte, nach außen ragende Stifte auf, die in entsprechende Löcher, insbesondere
Sacklöcher, der Rahmenschenkel 14 und 15 eingesteckt sind. Vorzugsweise sind pro Eckverbindung
zwei beabstandete Stifte vorgesehen. Diese Art der Eckverbindungen als Stift-Loch-Befestigung
erlaubt eine sehr einfache Montage. Zusätzlich zu den als Steckverbindungen ausgebildeten
Stift-Loch-Befestigungen können Schrauben zum Zusammenhalten der Rahmenschenkel 12
bis 15 untereinander verwendet werden.
[0025] Um zum Beispiel gegenüber der Vollschalung 7 einen regensicheren Anschluss an das
Unterdach sicherzustellen, kann auf der Unterseite 32' des Einbaubefestigungsrahmens
10 beziehungsweise der Rahmenschenkel 12 bis 15 ein Dichtband 32 angeordnet werden.
Vorzugsweise wird das Dichtband 32 umlaufend am Einbaubefestigungsrahmen 10 angeordnet.
[0026] Gemäß Figur 4 ist die Querschnittskonfiguration eines Winkelprofils 16 des Einbaubefestigungsrahmens
10 derart gestaltet, dass dieser im Hinblick auf den zweiten Schenkel 22 eine Länge
I von 60 mm und im Hinblick auf den ersten Schenkel 21 eine Länge c von 70 mm aufweist.
Das Maß b beträgt 30 mm, das Maß a ebenfalls 30 mm und das Maß e beträgt 40 mm. Demzufolge
beträgt die Dicke d = 30 mm. In der Figur 4 ist das Dichtband 32 im unteren Bereich
angeordnet. Die Anordnung ist so getroffen, dass die Dicke d der Höhe h der jeweiligen
Konterlatte 8 entspricht. Das Maß b entspricht der Höhe h' der jeweiligen Dachlatte
9. Es ist jedoch auch möglich, das Winkelprofil 16 der Figur 4 in einem Zustand um
90° im Uhrzeigersinn gekippt zu verwenden. Das Dichtband 32 wird dann entsprechend
versetzt angeordnet. Für die Konterlatten 8 steht dann am Winkelprofil 16 eine Höhe
von 40 mm (Maß e) anstatt von 30 mm zur Verfügung. Auf diese Art und Weise lässt sich
der Einbaubefestigungsrahmen 10 an die Besonderheiten einer entsprechenden Dachkonstruktion
2 anpassen.
[0027] Die Figur 5 verdeutlicht nochmals eine Ansicht gemäß der Figur 1, wobei jedoch das
Dachfenster 3 noch nicht in den Einbaubefestigungsrahmen 10 eingebaut ist. Deutlich
ist auch auf der rechten Seite der Rahmenöffnung 23 die Auflage der Dachlatten 9 auf
den Rahmenschenkel 13 erkennbar. Ferner ist ersichtlich, dass der Rahmenschenkel 12
mit einer entsprechenden Konterlatte 8 fluchtet und ein Stück von dieser ersetzt.
Der Rahmenschenkel 13 fluchtet nicht mit einer Konterlatte 8 aufgrund der Breite des
Einbaubefestigungsrahmens 10, die nicht mit dem Abstand der Konterlatten 8 beziehungsweise
Sparren 6 korrespondiert.
[0028] Ein Vergleich der Figuren 5 und 6 zeigt, dass bei der Montage zunächst - gemäß Figur
5 - der Einbaubefestigungsrahmen 10 an der Dachkonstruktion 2 befestigt wird. Ist
dies erfolgt, wird - gemäß Figur 6 - das Dachfenster 3 in einfacher Weise in die Rahmenöffnung
23 des Einbaubefestigungsrahmens 10 eingelegt, wobei sich die am Blendrahmen 4 des
Dachfensters 3 befestigten Haltemittel 23' an der Oberseite 25 der Rahmenschenkel
12 bis 15 abstützen, wodurch das Dachfenster 3 positionsgenau angeordnet und auch
im Hinblick auf die Einbautiefe eindeutig festgelegt ist. Anschließend ist es lediglich
erforderlich, mittels geeigneter Befestigungselemente, beispielsweise Schrauben 29,
das Dachfenster 3 mit dem Einbaubefestigungsrahmen 10 zu verschrauben, das heißt,
diese Schrauben 29 werden durch entsprechende Öffnungen der Haltemittel 23' hindurchgesteckt
und in den Einbaubefestigungsrahmen 10 eingeschraubt. Anschließend kann mittels eines
umlaufenden Klebebands 33, das winkelförmig verlegt wird, ein winddichter Anschluss
zwischen Einbaubefestigungsrahmen 10 und Wohndachfenster 3 erzeugt werden. Ein Winkelschenkel
des Klebebands wird auf die Oberseite 25 des Einbaubefestigungsrahmens 10 und der
andere Schenkel des Klebebands 33 auf die Stirnseite des Blendrahmens 4 des Dachfensters
3 geklebt.
[0029] Die Figuren 7 und 8 zeigen das eingebaute Dachfenster 3 einmal im senkrechten Schnitt
(Figur 7) und einmal im Horizontalschnitt (Figur 8). Hinsichtlich des Ausführungsbeispiels
der Dachkonstruktion 2 ist in den Figuren 7 und 8 erkennbar, dass der Einbaubefestigungsrahmen
10 in Bezug auf die Rahmenschenkel 12 und 13 nicht auf der Vollschalung 7, sondern
auf Sparren 6 festgelegt ist. Im Bereich der Sparren 6 ist ein Dämmstoff 34 angeordnet.
Ferner ist eine Unterspannbahn 34' und eine Dampfsperre 35 vorgesehen. Gegenüber den
vorstehend beschriebenen Ausgestaltungen besteht bei den Figuren 7 und 8 der Unterschied,
dass am Blendrahmen 4 des Dachfensters 3 umlaufend ein Dämmblock 36 vorzugsweise mit
ansteckbarer Dämmblockverlängerung 37 zur Verbesserung der Wärmedämmung angeordnet
ist, das heißt, der Einbaubefestigungsrahmen 10 grenzt nicht unmittelbar an den Blendrahmen
4 des Dachfensters 3 an, sondern dazwischen ist der Dämmblock 36 vorzugsweise mit
Dämmblockverlängerung 37 angeordnet. Der Dämmblock 36 ist fest am Blendrahmen 4 angeordnet,
das heißt, der Monteur, der das Dachfenster 3 installiert, findet ein bereits mit
Dämmblock 36 versehenes Dachfenster 3 vor, setzt dieses in die Rahmenöffnung 23 des
bereits von ihm an der Dachkonstruktion 2 festgelegten Einbaubefestigungsrahmen 10
ein und befestigt das Dachfenster 3 dann an dem Einbaubefestigungsrahmen 10. Gegebenenfalls
wird er vorher die Dämmblockverlängerung 37 am Dämmblock 36 durch Anstecken festlegen.
[0030] Im Unterschied zum Stand der Technik bietet der erfindungsgemäße Einbaubefestigungsrahmen
10 ein Montageelement für das Dachfenster 3, insbesondere Wohndachfenster, ohne dass
zusätzliche Latten oder Konterlatten verwendet oder angearbeitet werden müssen. Auch
der Einbaubefestigungsrahmen 10 selber muss nicht in besonderer Weise nachbearbeitet,
nachgeschnitten oder dergleichen bearbeitet werden. Durch den Einbaubefestigungsrahmen
10 wird das Maß der Dachöffnung automatisch vorgegeben. Aufgrund der Drehmöglichkeiten
der Rahmenschenkel gemäß Figur 4 lässt sich der Einbaubefestigungsrahmen 10 in der
Höhe flexibel den gängigsten Dachaufbauten anpassen. Der Einbaubefestigungsrahmen
10 ermöglicht einen optimalen Lastabtrag vom Dachfenster 3 zur Dachkonstruktion 2
beziehungsweise zum Dach. Wärme- beziehungsweise Kältebrücken werden durch den Einbaubefestigungsrahmen
10 verhindert. Dadurch wird eine Verbesserung des Isothermenverlaufs hinsichtlich
der Oberflächentemperatur am Dach erzielt. Der Einbaubefestigungsrahmen 10 ist - wie
erläutert - auf der Unterseite mit einem Dichtband 32 versehen. Dadurch ist er beim
Verschrauben mit dem Sparren/Wechsel beziehungsweise der Unterkonstruktion automatisch
regensicher angeschlossen. Ein aufwendiges Verkleben ist daher nicht erforderlich.
1. Dachfensteranordnung mit einem Dachfenster, insbesondere Wohndachfenster, das einen
Blendrahmen aufweist, dem ein an einer Dachkonstruktion befestigbarer Wärmeisolierrahmen
zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeisolierrahmen (5) als Einbaubefestigungsrahmen (10) ausgebildet ist, wobei
der Blendrahmen (4) zum Festlegen des Dachfensters (3) am Einbaubefestigungsrahmen
(10), insbesondere nur am Einbaubefestigungsrahmen (10), befestigt, insbesondere mittels
Schrauben befestigt, ist.
2. Dachfensteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbaubefestigungsrahmen (10) als Rechteckrahmen mit vier einstückig verbundenen
oder vier separaten und aneinander befestigten Rahmenschenkeln (12,13,14,15) ausgebildet
ist.
3. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der Rahmenschenkel (12,13,14,15) aneinander als Stift-Loch-Befestigung
ausgebildet ist.
4. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenschenkel (12,13,14,15) - im Querschnitt gesehen - ein Rechteckprofil (30)
oder ein Winkelprofil (16) aufweisen.
5. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rechteckrahmen seitlich zwei Rahmenschenkel (12,13) mit Winkelprofil (16) und
oben und unten jeweils einen Rahmenschenkel (14,15) mit Rechteckprofil (30) oder ebenfalls
mit Winkelprofil (16) aufweist.
6. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelprofil (16) des Rahmenschenkels (12,13,14,15) einen ersten und einen zweiten
Schenkel (21,22) aufweist, wobei die Dicke (d) des ersten Schenkels (21) der Höhe
(h) von Konterlatten (8) der Dachkonstruktion (2) entspricht.
7. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Innenwinkel (17) des Winkelprofils (16) des Rahmenschenkels (12,13) eine Dachlattenaufnahme
(18) für Endbereiche (19) von Dachlatten (9) der Dachkonstruktion (2) bildet.
8. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (l) des zweiten Schenkels (22) des Winkelprofils (16) oder die Dicke des
Rahmenschenkels (14,15) mit Rechteckprofil (30) der Summe der Höhen von Konterlatte
(8) und Dachlatte (9) der Dachkonstruktion (2) entspricht.
9. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Rahmenschenkels (14,15) mit Rechteckprofil (30) der Länge (l) des zweiten
Schenkels (22) des Winkelprofils (16) entspricht.
10. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Rahmenschenkel (12,13,14,15) zumindest einen Abschnitt einer
Dachlatte (9) oder zumindest einen Abschnitt einer Konterlatte (8) der Dachkonstruktion
(2) bildet/ersetzt.
11. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbaubefestigungsrahmen (10) eine Rahmenöffnung (23) aufweist, die den Blendrahmen
(4) des Dachfensters (3) - optional unter Zwischenschaltung mindestens eines Dämmblocks
(36,37) - aufnimmt/umgibt.
12. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Blendrahmen (4) Haltemittel (23'), insbesondere Befestigungsstege (24), befestigt
sind, die sich an der Oberseite (25) von mindestens einem der Rahmenschenkel (12,13,14,15)
abstützen und dort befestigt sind.
13. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsstege (24) an Befestigungswinkeln (26) ausgebildet sind, wobei ein
Befestigungsschenkel (27) des jeweiligen Befestigungswinkels (26) an dem Blendrahmen
(4) und der andere, den Befestigungssteg (24) bildende Befestigungsschenkel (28) des
Befestigungswinkels (26) an dem Einbaubefestigungsrahmen (10) befestigt ist.
14. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung des Befestigungsstegs (24) am Einbaubefestigungsrahmen (10) mittels
mindestens einer Schraube erfolgt, deren Gewinde in den Einbaubefestigungsrahmen (10)
eingeschraubt ist.
15. Dachfensteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbaubefestigungsrahmen (10) aus druckfestem Kunststoff, insbesondere aus EPS
(extrudiertem Polysterolpartikelschaum) besteht und eine mittlere Dichte von 80 bis
300 kg/m3, insbesondere etwa 100 bis 180 kg/m3, vorzugsweise ca. 130 kg/m3, aufweist.
16. Dachkonstruktion mit einer Dachfensteranordnung, insbesondere nach einem oder mehreren
der vorhergehenden Ansprüche, mit einem einen Blendrahmen aufweisenden Dachfenster,
wobei dem Blendrahmen ein an der Dachkonstruktion befestigter Wärmeisolierrahmen zugeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeisolierrahmen (5) einen Einbaubefestigungsrahmen (10) bildet, wobei der
Blendrahmen (4) zum Festlegen des Dachfensters (3) am Einbaubefestigungsrahmen (10),
insbesondere nur am Einbaubefestigungsrahmen (10), befestigt ist.
17. Verfahren zur Montage eines Dachfensters an einer Dachkonstruktion, insbesondere gemäß
Anspruch 16, wobei einem Blendrahmen des Dachfensters ein Wärmeisolierrahmen zugeordnet
wird, der an der Dachkonstruktion befestigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der als Einbaubefestigungsrahmen (10) ausgebildete Wärmeisolierrahmen (5) an der
Dachkonstruktion (2) befestigt wird, dass dann das Dachfenster (3) mit seinem Blendrahmen
(4) in den Einbaubefestigungsrahmen (10) eingelegt wird und anschließend der Blendrahmen
(4) mittels Haltemitteln (23') am Einbaubefestigungsrahmen (10), insbesondere nur
am Einbaubefestigungsrahmen (10), befestigt, insbesondere mittels Schrauben befestigt,
wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel (23') beim Einlegen des Blendrahmens (4) in den Einbaubefestigungsrahmen
(10) auf die Oberseite (25) des Einbaubefestigungsrahmens (10) abstützend aufgelegt
werden.