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EP 2 405 142 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.10.2016 Patentblatt 2016/41 |
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Anmeldetag: 17.06.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Kreiselpumpenbauteil
Centrifugal pump rotor component
Composant de pompe centrifuge
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
08.07.2010 DE 102010026450
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.01.2012 Patentblatt 2012/02 |
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Patentinhaber: KSB Aktiengesellschaft |
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67227 Frankenthal (DE) |
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Erfinder: |
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- Bosbach, Franz
67251 Freinsheim (DE)
- Graf, Dr. Hans
68165 Mannheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 005 159
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GB-A- 543 404
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Kreiselpumpenbauteil, umfassend mindestens ein Einbauteil
und einen Spaltring, sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
[0002] Spaltringe und deren Konfiguration sind in vielen Varianten in der Literatur bekannt.
Diese werden zumeist als einzelne Bauteile gefertigt und anschließend in ein Pumpengehäuse
oder einem Laufrad, also einem Einbauteil, eingebaut. Zwischen dem Spaltring und seinem
Gegenbauteil wird dabei stets ein hydraulischer Spalt gebildet. Hierdurch ist der
erreichbare Minimalspalt bei starren, einteiligen Konstruktionen begrenzt, da stets
Fertigungstoleranzen zu berücksichtigen sind.
[0003] Die
EP 2 148 096 A1 zeigt eine mehrteilige Anordnung für einen Spaltring, der am Laufrad der Pumpe angeordnet
ist und zu einem gegenüberliegenden hülsenförmigen Abschnitt abdichtet. Nachteilig
ist hierbei, dass die aufwändige Dichtung bei der Montage zerstört werden kann. Eine
flexible Lippe der Spaltdichtung legt sich im Betrieb durch den abzudichtenden Druckunterschied
am Gegenbauteil an. Dies führt zu einer erhöhten Leistungsaufnahme und Verschleiß,
was den Bestrebungen nach Wirkungsgradverbesserungen entgegensteht. Zudem müssen an
Laufrad und Gehäuse einzelne Teile angebaut werden, was einen Mehraufwand bedeutet.
[0004] Die
DE 191 53 95 U zeigt die starre einteilige Konstruktion eines Spaltrings, die zusätzlich eine Transportsicherung
zwischen Laufrad und Spaltring vorsieht. Ein im Betrieb auflösbarer Ring in dem Spalt
verhindert ein Verkanten oder Fressen. Als Pappring liegt er jedoch direkt im hydraulischen
Spalt und vergrößert mit seiner Dicke den minimalen Spaltabstand. Der Pappring ist
zusätzlich einzulegen und damit ist ein weiterer Montageschritt nötig.
[0005] Die
EP 0 005 159 A1 zeigt eine Gleitringdichtung, bei der einzelne Teile zur Montage, zum Transport und
zur Lagerung zu einer Einheit verbunden sind.
[0006] Die
GB 543 404 A zeigt das Aufbrechen einer Dichtung während der Montage bei einer Kreiselpumpe, wobei
hier ein zeitlicher Effekt genutzt wird.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kreiselpumpenbauteil umfassend ein Einbauten,
insbesondere-ein Laufrad, und einen daran angeordneten Spaltring zu schaffeh, wodurch
eine Spaltabdichtung am Laufrad einer Kreiselpumpe ermöglicht sein soll, die günstig
in der Herstellung und einfach zu montieren ist.
[0008] Die Lösung sieht vor, dass an dem Kreiselpumpenbauteil zwischen dem Laufrad und dem
Spaltring oder innerhalb des Spaltringes ein Hilfsverbindungselement vorgesehen ist,
wobei das Hilfsverbindungselement als eine Sollbruchstelle ausgebildet ist. Von Vorteil
ist dabei, dass das Kreiselpumpenbauteil aus Spaltring und Laufrad als einstückiges
Teil fertigbar ist. Dieses Kreiselpumpenbauteil wird entweder direkt aus einem einzigen
Rohteil hergestellt oder der Spaltring wird mit dem Laufrad verbunden. Dies vereinfacht
die Handhabung bei der Montage in das Gegenbauteil, das das Kreiselpumpenbauteil aus
Spaltring und Laufrad aufnimmt. Ist das Kreiselpumpenbauteil im Gegenbauteil montiert,
so kann der Spaltring vom Laufrad gelöst werden, indem die Sollbruchstelle gebrochen
wird.
[0009] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Sollbruchstelle
beim Anliegen von Scherkräften in einer Richtung bricht. Die Sollbruchstelle ist dermaßen
dimensioniert, dass das Kreiselpumpenbauteil einfach in das Gegenbauteil einbaubar
ist, wobei das Hilfsverbindungselement das Laufrad und den Spaltring fest verbindet.
Nach erfolgtem Einbau ist es möglich, bei zusätzlicher Belastung, insbesondere bei
einer anderen Kraftflussrichtung als der Einbaürichtung, nach dem Lösen einen Minimalspalt
zwischen Laufrad und Spattring auszubilden, während das Gegenbauteil und der Spaltring
fest und dicht miteinander verbunden sind. Eine besonders vorteilhafte Gestaltung
der Sollbruchstelle ist es, wenn diese in Richtung der Rotation der Pumpe aufbricht
und in axialer Richtung sperrt. Dabei ist es unerheblich, ob der entstehende Spalt
radialer, axialer oder diagonaler Art ist und ob sich Regeleinrichtungen in den Geometrien
verbergen.
[0010] Des Weiteren besteht die Möglichkeit, das Laufrad aus einem ersten Material zu fertigen,
insbesondere aus Metall, Kunststoff oder Keramik. Da das Laufrad in seiner späteren
Funktion, beispielsweise als Laufrad in einer Kreiselpumpe, unter Umständen sehr rauen
Bedingungen ausgesetzt ist, ist es wichtig, den zur Anwendung passenden Werkstoff
auszuwählen. Neben der Medienbeständigkeit spielen auch Masse des Bauteils und Herstellbarkeit
eine wesentliche Rolle bei der Auswahl.
[0011] In einer weiteren Ausführungsform ist der Spaltring aus einem zweiten Material gefertigt,
insbesondere aus Metall, Kunststoff oder Keramik. Die Anwendungen der Kreiselpumpe
erfordern eine sorgfältige Auswahl der Materialpaarung zwischen Spaltring und Laufrad.
Der Spaltring ist erfindungsgemäß so auslegbar, dass er als Schleißteil im Spalt zwischen
Laufrad und Gehäuse vorgesehen ist.
[0012] Es besteht die Möglichkeit das Hilfsverbindungselement aus einem dritten Material
zu fertigen, insbesondere aus Metall, Kunststoff oder Keramik. Dies ermöglicht eine
beliebige Auswahl der Materialien für den Spaltring und das Laufrad wobei für das
Hilfsverbindungselement ein weiteres Material gewählt werden kann, das ein Brechen
der Sollbruchstelle bei der gewünschten Scherkraft ermöglicht.
[0013] In einer weiteren Ausführungsform ist zwischen dem Laufrad und dem Spaltring eine
Labyrinthdichtung ausgebildet. Die Anordnung von Spaltring und Laufrad in einem Kreiselpumpenbauteil
ermöglicht die Ausbildung einer hochpräzisen Dichtvorrichtung in Form einer Labyrinthdichtung.
Durch die Verbindung der beiden Teile zum Kreiselpumpenbauteil sind der Abstand und
die Anordnung festgelegt, sodass beim Einbau in das Gegenbauteil kein weiterer Einstellaufwand
nötig ist.
[0014] An dem Spaltring können Strukturen der Selbstsicherung im Betrieb vorgesehen sein,
insbesondere Gewinde in Richtung der Umdrehung des Laufrades. Hierdurch wird die Verbindung
zwischen Spaltringe und Gegenbauteil der Pumpe selbst gesichert, insbesondere weist
der Spaltring ein der Drehung der Pumpe entsprechendes Gewinde auf, so dass er sich
bei auftretende tangentialer Belastung des Spaltes durch Anlaufen fester einschraubt.
[0015] Eine Ausführung des Kreiselpumpenbauteils als Spritzgussteil ermöglicht neben der
einfachen Herstellung des Spaltringes und des Laufrad einen Filmanguss des Hitfsverbindungselements
mit der Sollbruchstelle.
[0016] Außerdem kann das Kreiselpumpenbauteil als Mehrkomponentenspritzgussteil ausgeführt
sein, insbesondere bei Verwendung unterschiedlicher Materialien für Laufrad und Spaltring.
Durch Inkompatibilitäten der eingesetzten Werkstoffe lassen sich somit auch ineinandergreifende
Labyrinthsysteme herstellen, wobei sich zur Herstellung generative Verfahren besonders
eignen. Die Sollbruchstelle ist in diesem Fall die Grenzschicht zwischen den beiden
Komponenten, die nach der Fertigung gegeneinander haften. Die Haftung ist weitaus
geringer, als die Festigkeit der beiden Komponenten und die Belastung beim Betrieb
der Pumpe.
[0017] Die Erfindung umfasst weiterhin ein Verfahren zum Montieren eines Laufrad mit daran
angeordnetem Spaltring in eine Kreiselpumpe, bei dem ein einstückiges Teil aus Laufrad
und Spaltring im ersten Schritt in das Gegenbauteil gefügt wird, wobei der Spaltring
zwischen dem Laufrad und dem Gegenbauteil angeordnet wird, in einem weiteren Schritt
wird der Spaltring an der Sollbruchstelle vom einstückigen Teil gebrochen. Von Vorteil
ist dabei, dass beim Fügen des Kreiselpumpenbauteils in das Gegenbauteil keine weiteren
Einstellarbeiten zwischen Laufrad und Spaltring mehr nötig sind. Beim Zusammenbau
der Kreiselpumpe ist nur ein Teil passgenau zu montieren. Nach dem Brechen der Sollbruchstelle
sind Laufrad und Spaltring optimal eingestellt.
[0018] In einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens erfolgt die Verbindung des Spaltrings
mit dem Gehäuse formschlüssig, insbesondere durch Gewinde, Steck- oder Schnappverbindungen.
Dies ermöglicht eine einfache und präzise Montage. Die Verbindung kann reversibel
ausgeführt sein, wodurch ein späterer Austausch des Kreiselpumpenbauteils ermöglicht
ist.
[0019] In einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens erfolgt die Verbindung des Spaltrings
mit dem Gehäuse stoffschlüssig, insbesondere durch Kleben, Schweißen oder vergleichbares.
Von Vorteil ist hierbei, dass die Montage sehr einfach durchführbar ist. Durch Stoffschluss
lassen sich sehr robuste Verbindungen herstellen.
[0020] In einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens erfolgt die Verbindung des Spaltrings
mit dem Gehäuse kraftschlüssig, insbesondere durch Passungen, Aufschrumpfen oder vergleichbare
Verfahren. Bei dieser Variante ist eine sichere Verbindung des Kreiselpumpenbaüteils
mit dem Gegenbauteil ermöglicht.
[0021] Weitere Ausführungsformen ergeben sich aus der Kombination der bisher dargestellten
und sind deshalb hier nicht weiter ausgeführt.
[0022] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen die
Figur 1 eine Montagevorbereitung und die
Figur 2 ein vergrößertes Detail daraus.
[0023] Die Figur 1 zeigt ein Einbauteil in Form eines Laufrades 1. Dieses kann in einer
Strömungsarbeits- oder -kraftmaschine Verwendung finden. Bei einer Kreiselpumpe können
ein oder zwei Spaltringe 2 zur Abgrenzung der Druckbereiche vorgesehen sein. Hier
dienen je ein saug- und druckseitiger Spaltring 2 zur Abdichtung eines Pumpendruckraumes
an hier nicht dargestellten, im Gehäuse befindlichen Gegenflächen. Diese Spaltringe
2 sind jeweils durch ein Hilfsverbindungselement 3 mit dem Laufrad 1 verbunden. Das
Hilfsverbindungselement 3 weist eine Sollbruchstelle auf, die in Figur 1 nicht dargestellt
ist. Nach erfolgter Montage des Einbauteils im Gehäuse liegen die Spaltringe fest
im Gehäuse an. Das Laufrad ist in diesem Zustand nicht drehbar. Durch Aufbrechen der
Sollbruchstelle wird Laufrad 1 und Spaltring 2 voneinander getrennt und ein kleinstmöglicher,
enger hydraulischer Spalt wird zwischen den Bauteilen gebildet. Etwaige Rauhigkeiten
der Sollbruchstelle schleifen sich problemlos ab.
[0024] Die Figur 2 zeigt in einem vergrößerte Ausschnitt aus der Figur 1, die Anordnung
des Spaltrings 2 und des Hilfsverbindungselements 3 in Relation zum Laufrad 1. In
der Figur ist gezeigt, dass drei Komponenten aus drei unterschiedlichen Materialien
bestehen können. Die Auswahl der Materialien hängt von den Anforderungen an die Kreiselpumpe
und der Lösbarkeit der Sollbruchstelle ab. Das Aufbrechen kann durch eine definierte
axiale Belastung oder ein Drehmoment erfolgen.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1.
- Laufrad
- 2.
- Spaltring
- 3.
- Hilfsverbindungselement
1. Kreiselpumpenbauteil umfassend ein Einbauteil, wobei das Einbauten ein Laufrad (1)
und ein daran angeordneter Spaltring (2) ist, wobei ein Teil des Spaltrings (2) bei
der Montage der Pumpe stationär mit einem Gegenbauteil, insbesondere einem Gehäuse,
verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen dem Laufrad und dem Spaltring (2) oder innerhalb des Spaltringes (2) ein
Hilfsverbindungselement (3) vorgesehen ist, wobei das Hilfsverbindüngselement (3)
als Sollbruchstelle ausgebildet ist.
2. Kreiselpumpenbauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstelle beim Anliegen von Scherkräften in einer Richtung bricht.
3. Kreiselpumpenbauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad aus einem ersten Material gefertigt ist, insbesondere aus Metall, Kunststoff
oder Keramik.
4. Kreiselpumpenbauteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Spaltring (2) aus einem zweiten Material gefertigt ist, insbesondere aus Metall,
Kunststoff oder Keramik.
5. Kreiselpumpenbauteil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsverbindungselement (3) aus einem dritten Material gefertigt ist, insbesondere
aus Metall, Kunststoff oder Keramik.
6. Kreiselpumpenbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Laufrad und dem Spaltring (2) eine Labyrinthdichtung ausgebildet ist.
7. Kreiselpumpenbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Spaltring (2) Strukturen zur Selbstsicherung im Betrieb vorgesehen sind, insbesondere
Gewindesicherungen.
8. Kreiselpumpenbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kreiselpumpenbauteil als Spritzgussteil ausgeführt ist.
9. Kreiselpumpenbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Kreiselpumpenbauteil als Mehrkomponentenspritzgussteil ausgeführt ist, insbesondere
bei Verwendung unterschiedlicher Materialien für Laufrad und Spaltring (2).
10. Verfahren zum Montieren eines Laufrads mit mindestens einem daran angeordnetem Spaltring
(2) in eine Kreiselpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass ein einstückiges Teil aus Laufrad und Spaltring (2) im ersten Schritt in das Gegenbauteil
also in das Gehäuse gefügt wird, und dass in einem weiteren Schritt der Spaltring
(2) an einer Sollbruchstelle vom einstückigen Teil gebrochen wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des Spaltrings (2) mit dem Gehäuse formschlüssig erfolgt, insbesondere
Gewinde, Steck- oder Schnappverbindungen.
12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des Spaltrings (2) mit dem Gehäuse stoffschlüssig erfolgt, insbesondere
durch Kleben, Schweißen oder vergleichbares.
13. Verfahren nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des Spaltrings (2) mit dem Gehäuse kraftschlüssig erfolgt, insbesondere
durch Passungen, Aufschrumpfen oder vergleichbare.
1. Centrifugal pump component comprising an installation part, the installation part
being an impeller (1) and a split ring (2) which is arranged thereon, a part of the
split ring (2) being connected, during assembly of the pump, in a stationary manner
to a corresponding component, in particular a casing, characterized in that an auxiliary connecting element (3) is provided between the impeller and the split
ring (2) or within the split ring (2), the auxiliary connecting element (3) being
configured as a predetermined break point.
2. Centrifugal pump component according to Claim 1, characterized in that the predetermined break point fractures when shearing forces prevail in one direction.
3. Centrifugal pump component according to Claim 1 or 2, characterized in that the impeller is manufactured from a first material, in particular from metal, plastic
or ceramic.
4. Centrifugal pump component according to Claim 3, characterized in that the split ring (2) is manufactured from a second material, in particular from metal,
plastic or ceramic.
5. Centrifugal pump component according to Claim 4, characterized in that the auxiliary connecting element (3) is manufactured from a third material, in particular
from metal, plastic or ceramic.
6. Centrifugal pump component according to one of Claims 1 to 5, characterized in that a labyrinth seal is configured between the impeller and the split ring (2).
7. Centrifugal pump component according to one of Claims 1 to 6, characterized in that structures for self-locking during operation are provided on the split ring (2),
in particular thread locks.
8. Centrifugal pump component according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the centrifugal pump component is configured as an injection moulded part.
9. Centrifugal pump component according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the centrifugal pump component is configured as a multiple-component injection moulded
part, in particular if different materials are used for the impeller and the split
ring (2) .
10. Method for mounting an impeller with at least one split ring (2) which is arranged
thereon into a centrifugal pump, characterized in that, in the first step, a single-piece part comprising an impeller and a split ring (2)
is joined into the corresponding component, that is to say into the casing, and in that, in a further step, the split ring (2) is broken from the single-piece part at a
predetermined break point.
11. Method according to Claim 10, characterized in that the connection of the split ring (2) to the casing takes place in a positively locking
manner, in particular by way of threads, plug-in or snap-action connections.
12. Method according to Claim 10, characterized in that the connection of the split ring (2) to the casing takes place in an integrally joined
manner, in particular by way of adhesive bonding, welding or something comparable.
13. Method according to Claim 10, characterized in that the connection of the split ring (2) to the casing takes place in a non-positive
manner, in particular by way of locating fits, shrink fits or something comparable.
1. Composant de pompe centrifuge comprenant une pièce de montage, la pièce de montage
étant une roue mobile (1) et une bague fendue (2) disposée sur celle-ci, une partie
de la bague fendue (2) étant connectée lors du montage de la pompe de manière stationnaire
à un composant conjugué, en particulier un boîtier,
caractérisé en ce
qu'entre la roue mobile et la bague fendue (2) ou à l'intérieur de la bague fendue (2)
est prévu un élément de connexion auxiliaire (3), l'élément de connexion auxiliaire
(3) étant réalisé sous forme de zone destinée à la rupture.
2. Composant de pompe centrifuge selon la revendication 1, caractérisé en ce que la zone destinée à la rupture se casse lors de l'application de forces de cisaillement
dans une direction.
3. Composant de pompe centrifuge selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la roue mobile est fabriquée en un premier matériau, en particulier en métal, en
plastique ou en céramique.
4. Composant de pompe centrifuge selon la revendication 3, caractérisé en ce que la bague fendue (2) est fabriquée en un deuxième matériau, en particulier en métal,
en plastique ou en céramique.
5. Composant de pompe centrifuge selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément de connexion auxiliaire (3) est fabriqué en un troisième matériau, en particulier
en métal, en plastique ou en céramique.
6. Composant de pompe centrifuge selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'entre la roue mobile et la bague fendue (2) est réalisé un joint à labyrinthe.
7. Composant de pompe centrifuge selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que des structures pour la fixation automatique pendant le fonctionnement sont prévues
au niveau de la bague fendue (2), en particulier des fixations par vissage.
8. Composant de pompe centrifuge selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le composant de pompe centrifuge est réalisé sous forme de pièce moulée par injection.
9. Composant de pompe centrifuge selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le composant de pompe centrifuge est réalisé sous forme de pièce moulée par injection
à plusieurs composants, en particulier lors de l'utilisation de matériaux différents
pour la roue mobile et la bague fendue (2).
10. Procédé de montage d'une roue mobile comprenant au moins une bague fendue (2) disposée
sur celle-ci dans une pompe centrifuge, caractérisé en ce qu'une pièce d'un seul tenant constituée de la roue mobile et de la bague fendue (2)
est assemblée dans la première étape dans le composant conjugué, c'est-à-dire dans
le boîtier, et en ce que dans une étape supplémentaire, la bague fendue (2) est séparée de la pièce d'une
seule pièce par rupture au niveau d'une zone destinée à la rupture.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que la connexion de la bague fendue (2) au boîtier s'effectue par engagement par correspondance
de formes, en particulier par des connexions vissées, par enfichage ou par encliquetage.
12. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que la connexion de la bague fendue (2) au boîtier s'effectue par engagement par liaison
de matière, en particulier par collage, soudage ou similaire.
13. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que la connexion de la bague fendue (2) au boîtier s'effectue par engagement par force,
en particulier par ajustement serré, emmanchement par frettage ou similaire.


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