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(11) |
EP 2 406 564 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.2016 Patentblatt 2016/28 |
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Anmeldetag: 15.03.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2010/000280 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/105600 (23.09.2010 Gazette 2010/38) |
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VORRICHTUNG ZUR ERZEUGUNG VON SCHERBENEIS
APPARATUS FOR PRODUCING FLAKE ICE
DISPOSITIF POUR PRODUIRE DE LA GLACE EN FLOCONS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL
PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
31.07.2009 DE 102009035854 14.03.2009 DE 102009012867 09.04.2009 DE 102009016726
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.01.2012 Patentblatt 2012/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Maja-Maschinenfabrik Hermann Schill GmbH & Co. KG |
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77694 Kehl-Goldscheuer (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHILL, Joachim
77694 Kehl (DE)
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| (74) |
Vertreter: Geitz Truckenmüller Lucht |
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Werthmannstrasse 15 79098 Freiburg 79098 Freiburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 221 523 DE-A1-102008 062 422
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DE-A1-102005 039 989 US-A- 1 823 806
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur Erzeugung von Scherbeneis aus einer
Flüssigkeit mit einer Wanne zur Aufnahme der Flüssigkeit, einer drehbar gegenüber
der Wanne angeordneten Verdampferwalze und einem Schaber zum Abtragen von an der Oberfläche
der Verdampferwalze aus der Flüssigkeit gebildetem Eis.
[0002] Derartige Vorrichtungen dienen dazu, aus Flüssigkeiten, insbesondere aus Wasser,
Eis in Form von dünnen Blättchen herzustellen. Aufgrund der Form der Eisstücke wird
das Eis als Scherbeneis bezeichnet. Das Scherbeneis wird beispielsweise in der Lebensmittelindustrie
zur Herstellung von Nahrungsmitteln und zur Frischhaltung von Nahrungsmitteln beim
Transport und bei der Lagerung eingesetzt. Auf diese Weise können zum Beispiel Fleisch,
Fisch oder Meerestiere gelagert und transportiert werden, ohne dass deren Qualität
leidet. Darüber hinaus wird Scherbeneis bei der Herstellung von Wurst eingesetzt.
Neben Wasser können auch andere Flüssigkeiten wie beispielsweise Säfte, Soßen, Ei,
Milch und Milchprodukte zu Scherbeneis verarbeitet werden. Darüber hinaus wird das
aus unterschiedlichen Flüssigkeiten hergestellte Scherbeneis in der Medizin, der Pharmazie
und der Technik eingesetzt.
[0003] In allen Einsatzbereichen werden an die Vorrichtungen zur Erzeugung von Scherbeneis
besonders hohe Anforderungen hinsichtlich der Hygiene gestellt. Hierzu sind sämtliche,
mit dem Scherbeneis in Berührung kommende Oberflächen von Krankheitserregern insbesondere
Bakterien, Viren, Pilzen und Protozoen zu befreien. Die Vorrichtung ist in regelmäßigen
Zeitabständen gründlich zu reinigen und gegebenenfalls zu desinfizieren. Besonders
wichtig ist dabei die Reinigung der Wanne, in der sich während des Betriebs der Vorrichtung
und während der Standzeiten zwischen den Inbetriebnahmen ein Vorrat an Flüssigkeit
befindet. Keime können sich in diesem Flüssigkeitsvorrat ungehindert vermehren. Das
regelmäßige Entleeren der Wanne genügt nicht, um die Oberflächen in zuverlässiger
Weise von Krankheitserregern und Pilzen zu befreien.
[0004] Aus der
DE 410 8911 A1 ist eine Scherbeneismaschine mit einer Wanne und einer drehbar an der Wanne angeordneten
Verdampferwalze bekannt, welche mit einer schaltbaren Reinigungsvorrichtung zum Spülen
der Wanne und der Verdampferwalze ausgestattet ist. Hierzu weist die Reinigungsvorrichtung
mehrere Sprühdüsen zum Besprühen der Verdampferwalze und der Wanne mit einem Reinigungsmittel
auf. Dabei sind die Verdampferwalze und die Wanne fest miteinander verbunden. Als
nachteilig erweist sich hierbei, dass eine optische Kontrolle des Zustands der Wanne
hinsichtlich Kalkablagerungen und Verunreinigungen nur sehr eingeschränkt möglich
ist. Ferner ist ein Ausbau der Wanne ohne ein Zerlegen der Scherbeneismaschine nicht
möglich.
[0005] Aus der
DE 102 21 523 A1 ist eine Scherbeneismaschine mit einer an einer Wanne drehbar angeordneten Verdampferwalze
bekannt, bei der die Wanne aus zwei Seitenteilen und einem lösbar mit den Seitenteilen
verbundenen Wannenteil besteht. Zur Reinigung der Wanne wird das Wannenteil von den
Seitenteilen entfernt. Als nachteilig erweist sich jedoch hierbei, dass die Seitenteile
der Wanne nicht von der Verdampferwalze getrennt werden können und daher eine entsprechende
Reinigung der Seitenteile nicht möglich ist. Ferner sind die Befestigung des Schabers
und Distanzstangen zur Vorgabe eines festen Abstands zwischen den Seitenteilen innerhalb
der Wanne angeordnet. Sie müssen daher auch regelmäßig gereinigt werden. Ihre Reinigung
ist jedoch erschwert, da sie nicht ohne ein Zerlegen der Scherbeneismaschine ausgebaut
werden können und im eingebauten Zustand von außen schwer zugänglich sind.
[0006] Aus der
US1,823,806A ist eine Eismaschine mit einem Behälter für die zu gefrierende Flüssigkeit, einer
an dem Behälter drehbar gelagerten Trommel mit Kühleinrichtung und einem Schaber zum
Abtragen der auf der Trommel entstehenden Eisschicht bekannt. Dabei ist die die Trommel
mit einer Welle ausgestattet, welche in auf den Seitenwänden des Behälters befestigten
Lagerblöcken drehbar gelagert ist. Zur gründlichen Reinigung der Eismaschine muss
die Trommel aus dem Behälter ausgebaut werden, da die Innenseiten des Behälters bei
eingebauter Trommel nicht ausreichend gut zugänglich sind. Ein Ausbau der Trommel
ist aufgrund des Gewichts der Trommel und aufgrund der Kältemittelanschlüsse mit einem
großen Aufwand verbunden.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Erzeugung von Scherbeneis
zur Verfügung zu stellen, welche das Lösen der Wanne von der Vorrichtung ohne Werkzeuge
ermöglicht um eine gründliche Reinigung der Wanne durchführen zu können.
Die Erfindung und ihre Vorteile
[0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Erzeugung von Scherbeneis mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 zeichnet sich gegenüber dem Stand der Technik dadurch aus, dass an
der Vorrichtung mindestens zwei Lagerbuchsen fest angeordnet sind, in denen die Welle
der Verdampferwalze drehbar gelagert ist. Die drehbare Lagerung der Welle und des
Verdampfers ist damit völlig unabhängig von der Wanne. Die Welle und der Verdampfer
sind auch dann drehbar an der Vorrichtung gelagert, wenn die Wanne aus der Vorrichtung
ausgebaut ist. An der Anordnung der Welle und des Verdampfers ändert sich durch den
Ein- und Ausbau der Wanne nichts. Die Wanne besteht im wesentlichen aus zwei Wannenseitenteilen
und einem Wannenbasisteil. Dabei verbindet das Wannenbasisteil die beiden Wannenseitenteile
miteinander und begrenzt den Innenraum der Wanne nach vorne, hinten und unten. Da
die Welle und der Verdampfer unabhängig von der Wanne an der Vorrichtung gelagert
sind, kann die Wanne komplett und am Stück ein- und ausgebaut werden. Auch sonstige
Komponenten der Vorrichtung wie beispielsweise der Schaber zum Abtragen der Eisschicht
von der Verdampferwalze oder ein Flüssigkeitszulauf zum Einleiten der zu gefrierenden
Flüssigkeit in die Wanne sind bevorzugt nicht an der Wanne angeordnet oder zumindest
lösbar mit der Wanne verbunden um den Ein- und Ausbau der kompletten Wanne ohne die
Zerlegung der gesamten Vorrichtung zu ermöglichen.
[0009] Die Wanne ist im eingebauten Zustand mittelbar oder unmittelbar flüssigkeitsdicht
mit der Welle verbunden, wobei die Welle gegenüber der Wane drehbar ist. Für die flüssigkeitsdichte
Verbindung bestehen drei Varianten:
Bei einer ersten Variante ist die Wanne im eingebauten Zustand an ihren Wannenseitenteilen
mit den Lagerbuchsen verbunden, welche der drehbaren Lagerung der Welle an der Vorrichtung
dienen. Dabei nehmen die Lagerbuchsen die Welle an ihrer nach innen weisenden Seite
drehbar auf, während die Wannenseitenteile an der nach außen weisenden Seite der Lagerbuchsen
angeordnet sind. Der Abschnitt der Lagerbuchsen, welcher die Wannenseitenteile flüssigkeitsdicht
aufnimmt, kann eine spezielle an die Wannenseiteteile angepasste Form aufweisen. Die
Wannenseitenteile können einen Ausschnitt aufweisen, der an den Abschnitt der Lagerbuchsen
angepasst ist. Bei einer zweiten Variante ist die Wanne im eingebauten Zustand an
ihren Wannenseitenteilen mit Kopplungselementen verbunden, welche entweder direkt
an der Welle oder an den Lagerbuchsen der Welle angeordnet sind. Wie bei der ersten
Variante können die Kopplungselemente an ihrer den Wannenseitenteilen zugewandten
Seite eine spezielle Form aufweisen, an welche die Wannenseitenteile angepasst sind.
Die Kopplungselemente können ferner drehbar an den Lagerbuchsen oder an der Welle
angeordnet sein. Dies erleichtert den Ein- und Ausbau der Wanne. Bei einer dritten
Variante ist die Wanne im eingebauten Zustand an ihren Wannenseitenteilen direkt mit
Welle verbunden, wobei zwischen Welle und Wannenseitenteilen bevorzugt eine Dichtung,
beispielsweise eine Wellendichtung angeordnet ist. Da sich die Welle gegenüber der
Wanne im eingebauten Zustand dreht, muss die Dichtung die Drehbewegung unterstützen.
Im Unterschied zu den beiden ersten Varianten ist bei der dritten Variante die flüssigkeitsdichte
Verbindung im Bereich einer drehbaren Lagerung. Vorteilhafterweise weisen die beiden
Wannenseitenteile Ausschnitte für die Welle auf. Mit diesen Ausschnitten kann die
Wanne auf die Welle aufgeschoben oder aufgesteckt werden. Im eingebauten Zustand umgreifen
die Wannenseitenteile die Welle zumindest teilweise.
[0010] Die Wannenseitenteile sind lösbar oder unlösbar mit dem Wannenbasisteil verbunden.
Zum Ein- und Ausbau wird die Wanne nicht zerlegt. Sofern ein Lösen des Wannenbasisteils
von den Wannenseitenteilen möglich ist, erfolgt das Trennen der Teile voneinander
in dem aus der Vorrichtung ausgebauten Zustand. In der in die Vorrichtung eingebauten
Position der Wanne begrenzen die Wannenseitenteile die Wanne in zwei zur Welle senkrechten
oder schräg verlaufenden Ebenen. Das Wannenbasisteil kann die Wanne in Ebenen begrenzen,
die parallel zur Welle verlaufen. Darüber hinaus sind Formen des Wannenbasisteils
möglich, die ein Abfließen von Flüssigkeitsresten aus der Wanne im eingebauten Zustand
ermöglichen, sofern die Wanne hierzu am tiefsten Punkt mit einem Abfluss ausgestattet
ist.
[0011] Um die Wanne mit der Vorrichtung zur Erzeugung von Scherbeneis zu verbinden, wird
die Wanne mit ihren Wannenseitenteilen auf die Lagerbuchsen, die Kopplungselemente
oder die Welle aufgesetzt. Die Lagerbuchsen oder die Kopplungselemente weisen hierzu
eine Form auf, welche das Aufstecken oder Aufschieben der Wanne ermöglicht. Um die
Befestigung der Wanne an den Kopplungselementen zu erleichtern, können die Kopplungselemente
relativ zur Welle drehbar angeordnet sein. Zum Befestigen der Wanne an den Kopplungselementen
können die Kopplungselemente derart gedreht werden, dass dem Benutzer genügend Platz
zum Einsetzen der Wanne zur Verfügung steht und die übrigen Bestandteile der Scherbeneismaschine
den Einsatz nicht behindern. Nachdem die Wanne an den Kopplungselementen befestigt
ist, kann die Wanne zusammen mit den Kopplungselementen gedreht oder geschwenkt werden,
so dass sie die für den Betrieb der Scherbeneismaschine geeignete Ausrichtung einnimmt,
in der die Öffnung der Wanne nach oben weist.
[0012] Die Vorrichtung kann zusätzlich mit Halteelementen oder einer sonstigen Verbindungseinrichtung
ausgestattet sein. Diese sorgt dafür, dass die Wanne in ihrer Betriebsstellung an
die Lagerbuchsen, die Kopplungselemente oder die Welle angedrückt wird. Dadurch wird
die flüssigkeitsdichte Verbindung unterstützt. Die Halteelemente oder die Verbindungseinrichtung
können entweder die Wanne von unten nur halten oder von unten einen Druck auf die
Wanne ausüben. Um die Verbindung zwischen der Wanne und den Lagerbuchsen, den Kopplungselementen
oder der Welle flüssigkeitsdicht auszubilden, ist bevorzugt eine Dichtung vorgesehen.
[0013] Beim Einbau kann die Wanne zunächst in die für den Betrieb der Vorrichtung vorgesehene
Position gebracht und gegebenenfalls in dieser Position durch Halteelemente oder eine
Verbindungseinrichtung mit den Lagerbuchsen, den Kopplungselementen oder der Welle
flüssigkeitsdicht verbunden werden. Dieser Vorgang kann in einem Arbeitsschritt oder
in zwei getrennten Arbeitsschritten erfolgen. Bei einem Arbeitsschritt kann beispielsweise
die Verbindungseinrichtung mit der Wanne in Eingriff gelangen, während sie durch einen
Benutzer in die Betriebsstellung gedreht oder geschwenkt wird. Bei zwei Arbeitsschritten
wird die Verbindungseinrichtung in einem zusätzlichen Arbeitsschritt ausgelöst, nachdem
die Wanne in einem ersten Arbeitsschritt in die Betriebsstellung gebracht wurde. In
beiden Fällen kann die Verbindungseinrichtung als Führung für die Wanne beim Schwenken
in die Betriebsstellung dienen.
[0014] Zum Entfernen der Wanne von der Scherbeneismaschine wird gegebenenfalls die Verbindungseinrichtung
gelöst und die Wanne aus ihrer Betriebsstellung in eine zweite Position gedreht oder
geschwenkt, wobei die zweite Position das Entfernen der Wanne von den Lagerbuchsen,
den Kopplungselementen oder der Welle ermöglicht. Auch hierbei können das Lösen der
Verbindungseinrichtung und das Drehen oder Schwenken der Wanne in einem gemeinsamen
oder in zwei getrennten Arbeitsschritten erfolgen. Befindet sich die Wanne in der
zweiten Stellung, so kann sie von den Lagerbuchsen, den Kopplungselementen oder der
Welle abgenommen und von der Scherbeneismaschine entfernt werden. Nach dem Lösen der
Wanne von der Vorrichtung ist die Wanne von allen Seiten frei zugänglich und kann
gereinigt und/ oder desinfiziert werden. Die Reinigung kann manuell oder maschinell
erfolgen. Ist die Verschmutzung so stark, dass sie durch geeignete Maßnahmen nicht
beseitigt werden kann, oder ist die Wanne defekt, so kann sie durch eine andere Wanne
ersetzt werden.
[0015] Nach dem Entfernen der Wanne von der Vorrichtung ist auch die Verdampferwalze von
außen frei zugänglich. Sofern die Vorrichtung zur Erzeugung von Scherbeneis ein Gehäuse
aufweist, ist dieses gegebenenfalls an einer oder mehreren Seiten zu öffnen. Nach
dem Entfernen der Wanne kann die Verdampferwalze ebenfalls komplett gereinigt werden.
Zum Auffangen hierzu verwendeter Reinigungsflüssigkeiten kann die Vorrichtung mit
einem zusätzlichen Behälter, beispielsweise einer Auffangschale, ausgestattet sein.
[0016] Der Ein- und Ausbau der Wanne erfolgt mit einigen wenigen Handgriffen. Hierzu sind
keine Werkzeuge notwendig.
[0017] Der Schaber zum Abtragen von an der Oberfläche der Verdampferwalze aus der Flüssigkeit
gebildetem Eis in Form von Scherbeneis ist außerhalb der Wanne und unabhängig von
der Wanne angeordnet. Er ist fest mit der Vorrichtung verbunden. Hierzu kann beispielsweise
eine Traverse an der Vorrichtung vorgesehen sein, mit der der Schaber verbunden ist.
Beim Entfernen der Wanne von der Vorrichtung verbleibt der Schaber an der Vorrichtung.
Nach dem Entfernen der Wanne von der Vorrichtung ist der Schaber von außen frei zugänglich
und kann gereinigt und/ oder desinfiziert werden. Gegebenenfalls ist hierzu ein Gehäuse
der Vorrichtung zu öffnen. Nach dem Entfernen der Wanne können der Schaber und die
Traverse leicht demontiert werden.
[0018] Bei der Welle kann es sich entweder um ein stabförmiges Maschinenelement handeln,
das die Verdampferwalze durchdringt und an beiden Stirnseiten der Verdampferwalze
über die Verdampferwalze übersteht oder um zwei Wellenstummel, die fest mit der Verdampferwalze
verbunden sind und an den Stirnseiten der Verdampferwalze überstehen.
[0019] Weitere Komponenten der Vorrichtung zur Erzeugung von Scherbeneis wie beispielsweise
ein Flüssigkeitszulauf, ein Flüssigkeitsablauf oder Sensoren zur Überwachung der Vorrichtung
sind entweder nicht unmittelbar an der Wanne angeordnet oder lösbar mit der Wanne
verbunden.
[0020] Diese flüssigkeitsdichte Verbindung der Wanne mit den Lagerbuchsen, den Kopplungselementen
oder der Welle ermöglicht das Befüllen der Wanne mit der zu gefrierenden Flüssigkeit
bis zu einer Füllhöhe oberhalb der Welle. Voraussetzung hierfür ist lediglich, dass
die Oberkante der Wannenseitenteile, und/ oder die Oberkante der Lagerbuchsen oder
der Kopplungselemente in Betriebsstellung der Wanne oberhalb der Welle verlaufen.
[0021] Zur drehbaren Anordnung der Kopplungselemente an den Lagerbuchsen der Welle oder
an der Welle direkt sind die Kopplungselemente bevorzugt mit einer kreisrunden Öffnung
versehen, welche an den Durchmesser der Lagerbuchsen oder der Welle angepasst ist.
Dabei ist darauf zu achten, dass die Kopplungselemente gegenüber den Lagerbuchsen
oder gegenüber der Welle abgedichtet sind. Die Kopplungselemente können dabei als
Scheiben ausgebildet sein mit einer hohlzylindrischen Ausnehmung. Wird die Wanne auf
die Lagerbuchsen aufgesteckt, so können diese ebenfalls eine die mögliche Füllhöhe
maximierende Form aufweisen. Die Füllhöhe ist damit trotz der lösbar mit der Vorrichtung
verbundenen Wanne gegenüber bekannten Vorrichtungen mit fest installierter Wanne nicht
eingeschränkt.
[0022] Die Wanne kann beispielsweise aus Kunststoff bestehen. In diesem Fall ist die Wanne
bevorzugt aus einem Stück gefertigt. Darüber hinaus kann die Wanne aus Edelstahl,
Stahl oder Verbundmaterial bestehen. Eine aus Kunststoff bestehende Wanne hat gegenüber
Wannen aus Edelstahl den Vorteil, dass sie frei von Korrosion ist sowie einfach und
kostengünstig hergestellt werden kann. Außerdem isoliert eine aus Kunststoff oder
Verbundwerkstoff bestehende Wanne das Flüssigkeitsbad, was die Bildung von Kondenswasser
an der Außenseite der Wanne verhindert oder abschwächt und zu einer Energieeinsparung
führt.
[0023] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umgreifen die Kopplungselemente
die Welle oder die Lagerbuchsen umfangsseitig.
[0024] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Welle relativ
zu den Kopplungselementen drehbar. Alternativ oder kumulativ dazu sind die Kopplungselemente
drehbar zu der Welle. Damit kann sich die Welle gegenüber den ruhenden Kopplungselementen
drehen. Ferner können sich die Kopplungselemente gegenüber der ruhenden Welle drehen.
Letzteres ermöglicht ein Drehen der auf die Kopplungselemente aufgesetzten Wanne relativ
zu der Welle beim Ein- und Ausbau der Wanne.
[0025] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist an der Welle eine
Wellendichtung angeordnet, an welche die Wanne koppelbar ist. In diesem Fall erfolgt
die Kopplung der Wanne direkt an die Welle.
[0026] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Lagerbuchsen oder die
Kopplungselemente an der den Wannenseitenteilen zugewandten Seite mit einer Dichtung
ausgestattet. Alternativ oder kumulativ sind die Wannenseitenteile an der den Lagerbuchsen
oder den Kopplungselementen zugewandten Seite mit einer Dichtung ausgestattet. Die
Dichtung kann dabei auch nur abschnittsweise vorgesehen sein.
[0027] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Dichtung in
einer Vertiefung an den Lagerbuchsen oder den Kopplungselementen einerseits und/ oder
Wannenseitenteilen andererseits angeordnet. Bei der Vertiefung kann es sich beispielsweise
um eine Nut oder eine Kerbe handeln.
[0028] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die Wannenseitenteile
an der der Öffnung der Wanne zugewandten Seite einen Ausschnitt auf, der in der äußeren
Form und Größe mit dem Teil der Lagerbuchsen, der Kopplungselemente oder der mit einer
Wellendichtung ausgestatteten Welle übereinstimmt, über die der Formschluss mit den
Wannenseitenteilen erzeugt wird. Beim Verbinden der Wanne mit der Vorrichtung füllen
die Lagerbuchsen oder die Kopplungselemente zusammen mit der Welle die Ausschnitte
in den Wannenseitenteilen vollständig aus. Dies führt dazu, dass die Wanne in Betriebstellung
bis zu einem Niveau oberhalb der Welle befüllt werden kann. Die äußere Form des den
Formschluss mit den Wannenseitenteilen erzeugenden Abschnitts der Lagerbuchsen oder
der Kopplungselemente kann eckig oder rund sein. In bevorzugter Weise ist sie derartig,
dass das Aufsetzen der Wanne auf die Kopplungselemente nur in einer Ausrichtung möglich
ist und die Führung der Wanne entlang der Kopplungselemente beim Aufsetzen begünstigt
wird. Hierzu kann beispielsweise an den den Wannenseitenteilen zugewandten Seiten
der Kopplungselemente ein Profil vorgesehen sein, in welchem die Wannenseitenteile
beim Aufsetzen der Wanne geführt werden. Nach außen überstehende Abschnitte des Profils
können sich im eingebauten Zustand der Wanne an die Wannenseitenteile anlegen und
so die Dichtwirkung verstärken. Derartige Profile können alternativ oder kumulativ
an den Wannenseitenteilen vorgesehen sein. Die Form der nach außen überstehenden Abschnitte
der Profile ist beliebig. Die den Formschluss mit den Wannenseitenteilen erzeugenden
Konturen der Lagerbuchsen oder der Kopplungselemente kann eckig oder rund sein. So
kann das Kopplungselement beispielsweise zwei den Wannenseitenteilen zugewandte Seiten
aufweisen, deren Kanten geradlinig verlaufen. Ferner verlaufen die Kanten der einen
Seite unter einem von 0° und 90° verschiedenen Winkel zueinander. Die beiden Seiten
können durch eine dritte Seite miteinander verbunden sein, welche ebenfalls dem Wannenseitenteil
zugewandt ist. Die Kanten dieser dritten Seite können entweder ebenfalls geradlinig
oder gekrümmt verlaufen. Durch die beiden unter einer Neigung zueinander verlaufenden
Seiten wird die Wanne beim Aufsetzen auf die Kopplungselemente zentriert.
[0029] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Vorrichtung
mit einem Gehäuse ausgestattet, an welchem beispielsweise Halteelemente einer Verbindungseinrichtung
angeordnet sind, die die Wanne von unten halten und/ oder gegen die Lagerbuchsen,
die Kopplungselemente und/ oder die Welle drücken. Dabei kann es sich beispielsweise
um zylindrische Elemente, beispielsweise Backen, handeln, die an dem Gehäuse befestigt
sind und mit denen die Wanne in Kontakt tritt, wenn sie in ihre Betriebsstellung gedreht
oder geschwenkt wird. Die Elemente stehen dabei so weit in Richtung der Wanne von
dem Gehäuse ab, dass sie in Kontakt mit der Wanne treten, insbesondere mit den Wannenseitenteilen.
[0030] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die Wannenseitenteile
zumindest in dem Bereich, in dem sie mit dem Wannenbasisteil verbunden sind, eine
runde Außenkontur auf. Die runde Außenkontur begünstigt die Wechselwirkung zwischen
der Verbindungseinrichtung und der Wanne beim Drehen oder Schwenken der Wanne in die
Betriebsstellung. Dabei gleitet die Wanne zumindest abschnittsweise an den Elementen
der Verbindungseinrichtung entlang.
[0031] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Abstand zwischen
der geometrischen Längsachse der Welle und der Außenkontur der Wannenseitenteile in
einem ersten Abschnitt kleiner ist als in einem zweiten Abschnitt. Dabei nimmt der
Abstand zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt stetig zu. Entsprechendes kann für
das Wannenbasisteil gelten. Beim Einsetzen der Wanne in die Vorrichtung wird darauf
geachtet, dass die Wanne derart auf die Lagerbuchsen oder die Kopplungselemente aufgesetzt
und gegebenenfalls zusammen mit den Kopplungselementen gedreht wird, dass der erste
Abschnitt in Bewegungsrichtung vorne und der zweite Abschnitt hinten liegt. Dadurch
kann sich die Wanne mit ihrem ersten Abschnitt an der Verbindungseinrichtung vorbei
bewegen, ohne dass die Verbindungseinrichtung eine Kraft auf die Wanne im ersten Abschnitt
ausübt. Die Wanne kann damit ungehindert weiter gedreht werden. Durch die kontinuierliche
Zunahme des Abstands beim Übergang vom ersten in den zweiten Abschnitt der Wanne,
reduziert sich der Abstand zwischen den Wannenseitenteilen und der Verbindungseinrichtung
beim Drehen der Wanne kontinuierlich. Im zweiten Abschnitt oder kurz vor Erreichen
des zweiten Abschnitts berührt die Wanne die Verbindungseinrichtung. Dies führt dazu,
dass in diesem zweiten Abschnitt die Verbindungseinrichtung an der Wanne anliegt.
Die Verbindungseinrichtung kann Elemente aufweisen, die elastisch verformbar sind.
Die Kraft, die der Benutzer aufwenden muss, um die Wanne mit ihrem zweiten Abschnitt
an der Verbindungseinrichtung entlang zu bewegen, nimmt zu. Der Benutzer erhält damit
haptisch eine Information darüber, wie weit die Wanne bereits in die Vorrichtung eingeschwenkt
ist. Hierzu kann zusätzlich ein Anschlag an der Vorrichtung vorgesehen sein.
[0032] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Vorrichtung
mit einer Traverse ausgestattet, an welcher der Schaber angeordnet ist. Die Traverse
verläuft bevorzugt parallel zur Welle des Verdampfers. Der Schaber ist dabei nicht
Bestandteil der Wanne.
[0033] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Vorrichtung
mit einer schiefen Ebene ausgestattet, über die das durch den Schaber von der Verdampferwalze
abgetragene Scherbeneis abgeleitet wird. Die schiefe Ebene ist an der Vorrichtung
befestigt. Dabei deckt sie die Befestigungselemente ab, mit denen der Schaber an der
Traverse befestigt ist. Dies hat den Vorteil, dass die Befestigungselemente des Schabers
nicht mit dem Scherbeneis in Kontakt treten.
[0034] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist sie mit mindestens
einem Flüssigkeitszulauf ausgestattet, der die Flüssigkeit von oben in die Wanne einleitet.
Dabei ist der Flüssigkeitszulauf nicht Bestandteil der Wanne.
[0035] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Flüssigkeitszulauf
mindestens eine Auslassöffnung für die Flüssigkeit auf. Diese befindet sich unterhalb
des Schabers. Dadurch wird die Flüssigkeit an derjenigen Position in die Vorrichtung
eingebracht, in der die Temperatur am tiefsten ist. In dem Flüssigkeitsvorrat in der
Wanne entsteht dadurch eine Strömung, die den Wirkungsgrad des Systems verbessert.
Darüber hinaus wird verhindert, dass die Verdampferwalze bei einer niederen Temperatur
der zugeführten Flüssigkeit oder bei einer niederen Umgebungstemperatur einfrieren
kann, da die Zirkulation der Flüssigkeit erhöht wird und durch das Einleiten der gegenüber
dem Scherbeneis warmen Flüssigkeit eine Erwärmung dieses Bereichs erfolgt.
[0036] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Flüssigkeitszulauf
mindestens eine Auslassöffnung für die Flüssigkeit auf, welche sich zwischen einer
der beiden Stirnseiten der Verdampferwalze und einem Wannenseitenteil befindet. Der
Flüssigkeitszulauf kann außerdem mit zwei oder mehr Auslassöffnungen ausgestattet
sein, wobei sich jeweils eine Auslassöffnung zwischen einer der beiden Stirnseiten
der Verdampferwalze und einem Wannenseitenteil befindet. Diese Position der Auslassöffnung
verhindert, dass sich zwischen der Verdampferwalze und einem Wannenseitenteil Eis
bilden kann. Die Eisbildung in diesem Bereich ist nicht erwünscht, da das Eis an dieser
Position nicht durch den Schaber von der Oberfläche der Verdampferwalze abgetragen
werden kann, und die Ausbildung einer Eisschicht in diesem Bereich daher zum Einfrieren
oder Festfrieren der Verdampferwalze führen kann. Die Auslassöffnungen zwischen der
Verdampferwalze und den Wannenseitenteilen können mit weiteren Auslassöffnungen unterhalb
des Schabers oder an anderen Positionen kombiniert sein.
[0037] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Flüssigkeitszulauf
einen ersten Kanal und in Strömungsrichtung der Flüssigkeit nach dem ersten Kanal
einen zweiten Kanal für den Transport der Flüssigkeit auf. Zwischen dem ersten und
zweiten Kanal besteht ein Zwischenraum um die äußere Führung des Flüssigkeitsstrahls
zu unterbrechen und die Flüssigkeit in dem Zwischenraum zwischen dem ersten und zweiten
Kanal frei strömen zu lassen. Dabei ist der erste Kanal nicht mit dem zweiten Kanal
verbunden.
[0038] Vielmehr besteht ein Abstand zwischen dem ersten und zweiten Kanal mit einer freien
Strecke für den Strahl der zugeführten Flüssigkeit. Die äußere Führung des Flüssigkeitsstrahls
wird an dieser Stelle unterbrochen, so dass die Flüssigkeit in dem Zwischenraum zwischen
dem ersten und zweiten Kanal frei strömt. Der zweite Kanal kann beispielsweise der
Hohlraum eines Rohres sein, welches derart weit von oben in die Wanne hineinreicht,
dass die Auslassöffnung am unteren Ende des zweiten Kanals ein geringeres Niveau aufweist,
als die angestrebte Füllhöhe der Flüssigkeit in der Wanne. Dadurch kann die Flüssigkeit
unterhalb des Niveaus der Oberfläche der Flüssigkeit in die Wanne eingebracht werden.
Die Unterbrechung zwischen dem ersten und zweiten Kanal muss sich hierzu oberhalb
des angestrebten Niveaus der Oberfläche der Flüssigkeit in der Verdampferwalze befinden.
Im Bereich des Zwischenraums zwischen dem ersten und zweiten Kanal ist ein Überlauf
vorgesehen. Dadurch wird verhindert, dass Flüssigkeit aus der Verdampferwalze bei
einem Druckabfall in den Flüssigkeitszulauf des ersten Kanals zurückgelangen kann.
Eine retrograde Verkeimung oder Verunreinigung des Flüssigkeitszulaufs wird dadurch
unterbunden. Das Einleiten der Flüssigkeit unterhalb der Flüssigkeitsoberfläche sorgt
für eine Verwirbelung der Flüssigkeit in der Wanne. Dadurch wird das Risiko von Schmutzablagerungen
in der Wanne reduziert und die Gefahr des Einfrierens des Flüssigkeitsvorrats in der
Wanne reduziert. In bevorzugter Weise befinden sich der erste Kanal und die nach oben
weisende Öffnung des zweiten Kanals oberhalb der Wanne in der Betriebsstellung.
[0039] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der zweite Kanal
an seiner dem ersten Kanal zugewandten Öffnung eine konische Form auf. Der zweite
Kanal wirkt damit wie ein Trichter, der den ankommenden Flüssigkeitsstrahl auch im
Falle einer Strahldivergenz auffängt. Der zweite Kanal ist hierzu an seiner dem ersten
Kanal zugewandten Öffnung im Querschnitt größer als die dem zweiten Kanal zugewandte
Öffnung des ersten Kanals. Der Querschnitt des zweiten Kanals reduziert sich im Anschluss
an die nach oben weisende Öffnung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Querschnitt
des zweiten Kanals größer vorzugeben als den Querschnitt des ersten Kanals.
[0040] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Vorrichtung
mit einer oberhalb des Niveaus der Welle angeordneten Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung
ausgestattet, welche die Flüssigkeit auf die Verdampferwalze aufbringt. Dabei weist
die Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung mehrere Öffnungen auf, durch welche die Flüssigkeit
austritt. Diese Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung kann alternativ oder kumulativ
zu einem Flüssigkeitszulauf an der Vorrichtung angeordnet sein. Während der Flüssigkeitszulauf
die zu gefrierende Flüssigkeit in die Wanne einleitet, sorgt die Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung
für einen Auftrag der zu gefrierenden Flüssigkeit auf die Verdampferwalze. Durch die
Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung kann sowohl die Leistung der Vorrichtung hinsichtlich
der Herstellung von Scherbeneis gesteigert als auch die Qualität des Scherbeneises
verbessert werden. Die Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung kann bei einer horizontal
verlaufenden Verdampferwalze oberhalb der Verdampferwalze angeordnet sein, so dass
der Auftrag der Flüssigkeit von oben auf die Verdampferwalze erfolgt. Darüber hinaus
kann die Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung neben der Verdampferwalze angeordnet
sein, so dass der Flüssigkeitsauftrag nicht im höchsten Punkt der Verdampferwalze
erfolgt sondern unterhalb des höchsten Punktes an der Seite. Die Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung
kann beispielsweise ein Spritzrohr umfassen, das parallel zur Welle an der Vorrichtung
ausgerichtet ist und sich über die gesamte Länge der Verdampferwalze oder zumindest
über mehr als 80% der Länge der Verdampferwalze erstreckt. Die Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung
ist vorteilhafterweise unabhängig von der Wanne an der Vorrichtung angeordnet, so
dass die Wanne aus- und eingebaut werden kann, ohne dass der Aus- und Einbau durch
die Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung beeinträchtigt wird. Die Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung
kann jedoch lösbar an der Vorrichtung angeordnet sein. Zur Reinigung der Verdampferwalze
kann die Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung aus der Vorrichtung ausgebaut werden.
[0041] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Vorrichtung
mit einer Pumpe ausgestattet, welche Flüssigkeit aus der Wanne ansaugt und über die
Öffnungen der Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung wieder in die Wanne fördert.
[0042] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Wanne mit einem
Flüssigkeitsablauf ausgestattet. Die dem Wanneninnenraum zugewandte Öffnung des Flüssigkeitsablaufs
befindet sich in einem der Wannenseitenteile nahe dem Wannenbasisteil. Besonders bevorzugt
befindet sich diese Öffnung bei der Wanne in Betriebsstellung am tiefsten Punkt des
Wannenseitenteils. Dies führt dazu, dass die Flüssigkeit nahezu vollständig aus der
Wanne abfließt. In bevorzugter Weise ist der Flüssigkeitsablauf mit einem an dem Wannenseitenteil
nach außen ragenden Rohr ausgestattet. Diese Anordnung des Flüssigkeitsablaufs hat
den Vorteil, dass das seitlich nach außen abstehende Rohr das Schwenken und Drehen
der Wanne beim Einsetzen nicht behindert, da es den für die Wanne benötigten Radius
nicht vergrößert. Auf das Rohr kann mittels einer Kupplung ein Schlauch oder weiteres
Rohr aufgesetzt werden, um die aus der Wanne abfließende Flüssigkeit aus der Vorrichtung
herauszuführen.
[0043] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Vorrichtung
mit einer Abdeckung für die Wanne ausgestattet. Diese deckt die Wanne im eingebauten
Zustand zumindest teilweise nach oben ab. An der Abdeckung kann beispielsweise der
Flüssigkeitszulauf lösbar oder fest angeordnet sein.
[0044] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden
Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen zu entnehmen.
Zeichnung
[0045] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt.
Es zeigen:
- Figur 1
- erstes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Erzeugung von Scherbeneis in perspektivischer
Darstellung mit abgehobener Wanne,
- Figur 2
- Vorrichtung gemäß Figur 1 mit auf die Kopplungselemente aufgesetzte Wanne,
- Figur 3
- Vorrichtung gemäß Figur 1 mit aufgesetzter und teilweise gedrehter Wanne,
- Figur 4
- Vorrichtung gemäß Figur 1 mit Wanne in Betriebsstellung,
- Figur 5a bis 5f
- Vorrichtung gemäß Figur 1 mit Aufsicht auf die Seite bei teilweise frei geschnittenem
Gehäuse, verschiedene Positionen der Wanne beim Einsetzen der Wanne in die Vorrichtung,
- Figur 6a und 6b
- Flüssigkeitsablauf in einer ersten Einstellung in der ein äußerer Anschluss mit der
Wanne verbunden ist und in einer zweiten Stellung, in der der äußere Anschluss mit
der Wanne nicht verbunden ist,
- Figur 7
- Kopplungselement der Vorrichtung gemäß Figur 1 in perspektivischer Ansicht,
- Figur 8
- Flüssigkeitszulauf der Vorrichtung gemäß Figur 1,
- Figur 9
- Vorrichtung in Seitenansicht mit Flüssigkeitszulauf,
- Figur 10
- Schnitt durch einen Teil der Vorrichtung,
- Figur 11
- Vorrichtung gemäß Figur 1 bis 5 mit einer Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung in perspektivischer
Ansicht.
- Figur 12
- zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Erzeugung von Scherbeneis in perspektivischer
Darstellung,
- Figur 13
- Vorrichtung gemäß Figur 12 in Seitenansicht ohne Gehäusewand.
- Figur 14
- Vorrichtung gemäß Figur 13 mit angehobenem Wannenoberteil,
- Figur 15
- Vorrichtung gemäß Figur 13 ohne Wannenoberteil mit gegenüber der Betriebsstellung
gedrehter Wanne,
- Figur 16
- Vorrichtung gemäß Figur 13 mit von den Lagerbuchsen gelöster Wanne,
- Figur 17
- drittes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Erzeugung von Scherbeneis in Seitenansicht
ohne Gehäusewand,
- Figur 18
- Vorrichtung gemäß Figur 17 mit angehobenem Wannenoberteil,
- Figur 19
- Vorrichtung gemäß Figur 17 ohne Wannenoberteil mit gegenüber der Betriebsstellung
gedrehter Wanne,
- Figur 20
- Vorrichtung gemäß Figur 17 mit von den Lagerbuchsen gelöster Wanne.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0046] In den Figuren 1 bis 11 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur
Erzeugung von Scherbeneis mit einer Verdampferwalze 1, einer Welle 2 der Verdampferwalze
1, zwei Lagerbuchsen 2a, in denen die Welle 2, drehbar gelagert ist, einer Wanne 3
und einem Schaber 4 dargestellt. Die Verdampferwalze 1 ist dabei fest mit der Welle
verbunden. Die Lagerbuchsen 2a sind fest in den Wänden 5 eines Gehäuses angeordnet.
Über einen in der Zeichnung nicht dargestellten Antrieb wird die Welle 2 und damit
die Verdampferwalze 1 zur Rotation angetrieben. Befindet sich die Wanne 3 wie in den
Figuren 4 und 5f dargestellt in Betriebsstellung, so taucht die Verdampferwalze 1
in einen Flüssigkeitsvorrat in der Wanne ein. Da die Verdampferwalze gekühlt ist,
gefriert die Flüssigkeit an der Oberfläche der Verdampferwalze 1. Diese gefrierende
Schicht wird beim Rotieren der Verdampferwalze mitgeführt und an dem Schaber 4 von
der Oberfläche der Verdampferwalze 1 abgetragen. Über eine schiefe Ebene 6, die auch
als Eisabweiser bezeichnet wird, wird das von der Verdampferwalze abgetragene Scherbeneis
abtransportiert.
[0047] Um die Wanne besser reinigen zu können, ist diese lösbar mit der übrigen Vorrichtung
verbunden. Hierzu ist zwischen jeder Wand 5 des Gehäuses und der Verdampferwalze 1
je ein Kopplungselement 7 drehbar an den Lagerbuchsen 2a angeordnet. Jedes der beiden
Kopplungselemente 7 besteht aus einer Scheibe mit einer kreisrunden Ausnehmung 8,
in welcher die Lagerbuchse 2a angeordnet ist. Ein Kopplungselement ist in perspektivischer
Darstellung in Figur 7 gezeigt. In der kreisrunden Ausnehmung befinden sich Dichtungen
9, um den Übergang von der Lagerbuchse 2a zum Kopplungselement 7 abzudichten. Die
dem Betrachter in den Figuren 5a bis 5f zugewandte Oberfläche des Kopplungselements
7 hat mit Ausnahme der kreisrunden Ausnehmung die Form eine unregelmäßigen Vierecks.
Mit Ausnahme der in Betriebsstellung der Wanne 3 nach oben weisenden Oberkante 10
weist das Kopplungselement drei weitere Seiten auf, welche bei eingesetzter Wanne
3 gemäß Figuren 5d bis f den Seitenteilen 11 der Wanne zugewandt sind. Diese Stirnseiten
der Kopplungselemente 7 sind mit einer Dichtung 12 ausgestattet, welche in einer Vertiefung
angeordnet ist. Diese Dichtungen sorgen für eine flüssigkeitsdichte Verbindung zwischen
den Kopplungselementen 7 und den Wannenseitenteilen 11 der Wanne in der Betriebsstellung
der Wanne gemäß Figuren 4 und 5f.
[0048] Die Wanne 3 besteht aus zwei Wannenseitenteilen 11 und einem dazwischen angeordneten
und die beiden Wannenseitenteile miteinander verbindenden Wannenbasisteil 13. Jedes
der beiden Wannenseitenteile weist einen viereckigen Ausschnitt 14 auf, der an die
Form der Kopplungselemente 7 angepasst ist. Ist die Wanne 3 vollständig aufgesetzt,
wie in Figur 5d bis 5f dargestellt, so schließt die Oberkante der Kopplungselemente
7 bündig mit der Oberkante der Wannenseitenteile 11 ab.
[0049] Die Wannenseitenteile 11 weisen eine runde Außenkontur auf. Das Wannenbasisteil 13
ist entsprechend dem Verlauf der Außenkontur der Wannenseitenteile nach außen gewölbt.
[0050] Als Verbindungseinrichtung dienen Elemente 15, die an den Wänden 5 des Gehäuses angeordnet
sind. In der Betriebsstellung gemäß Figuren 4 und 5f liegt die Wanne mit ihren Wannenseitenteilen
an den Elementen an und wird durch diese gehalten. Dies sorgt für einen Formschluss
zwischen den Wannenseitenteilen 11 und den Kopplungselementen 7. Dabei werden die
Dichtungen 12 elastisch verformt.
[0051] Der Schaber 4 ist an einer Traverse 16 angeordnet, welche wiederum am Gehäuse befestigt
ist. Die Traverse 16 ist in dem Darstellungen gemäß Figuren 5a bis 5f erkennbar. Die
schiefe Ebene 6 ist ebenfalls an der Traverse angeordnet.
[0052] Die Figuren 6a und 6b zeigen den Flüssigkeitsablauf der Wanne 3. Die Wanne 3 weist
an einem ihrer Wannenseitenteile 11 eine Öffnung nahe dem Wannenbasisteil auf, an
welche sich ein Rohr 17 anschließt. Über eine verschiebbare Kupplung 18 wird dieses
Rohr mit einem fest an dem Gehäuse angeordneten Ablauf verbunden.
[0053] In Figur 8 ist der Flüssigkeitszulauf dargestellt, der in einer Abdeckung 19 des
Gehäuses angeordnet ist. Der Flüssigkeitszulauf weist einen ersten Kanal 20 und einen
zweiten Kanal 21 auf. Der erste Kanal 20 und das nach oben weisende Ende des zweiten
Kanals 21 verlaufen vertikal und sind nacheinander koaxial angeordnet. Der erste Kanal
20 befindet sich oberhalb des zweiten Kanals 21. Zwischen beiden Kanälen ist ein Zwischenraum
22 vorgesehen, der für eine Unterbrechung der Führung der Flüssigkeit sorgt. Der Zwischenraum
besteht aus einer Kammer, die das Ablaufen der Flüssigkeit nach außen ermöglicht.
Hierzu ist die Kammer mit einem Überlauf 23 ausgestattet. Der zweite Kanal 21 ist
an seinem oberen Ende mit einem trichterförmigen Einlass ausgestattet. der Flüssigkeitszulauf
einen ersten Kanal und in Strömungsrichtung der Flüssigkeit nach dem ersten Kanal
einen zweiten Kanal für den Transport der Flüssigkeit aufweist, dass zwischen dem
ersten und zweiten Kanal ein Zwischenraum besteht um die äußere Führung des Flüssigkeitsstrahls
zu unterbrechen und die Flüssigkeit in dem Zwischenraum zwischen dem ersten und zweiten
Kanal frei strömen zu lassen.
[0054] Figur 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung, bei der der Flüssigkeitszulauf
über die Kanäle 20 und 21 an der der Traverse 16 des Schabers abgewandten Seite der
Wanne 3 erfolgt. Alternativ dazu kann der Zulauf auch auf der gegenüberliegenden Seite
unterhalb des Schabers erfolgen.
[0055] Figur 10 zeigt in einer Schnittdarstellung die Anordnung von Verdampferwalze 1, Welle
2, Lagerbuchse 2a, Wand 5 des Gehäuses, Kopplungselement 7 und Dichtung 12.
[0056] In Figur 11 ist die Vorrichtung gemäß Figur 1 bis 5 in der Betriebstellung der Wanne
mit einer zusätzlichen Abdeckung 19, einer Zuleitung 24 für den ersten Kanal 20 der
Flüssigkeitszuleitung und einer Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung 25 dargestellt.
Die Abdeckung 19 deckt die Vorrichtung zumindest teilweise nach oben ab. Ferner ist
an ihr die Zuleitung 24 befestigt, welche die zu gefrierende Flüssigkeit zwei ersten
Kanälen 20 zuführt, die in Figur 8 im Schnitt dargestellt sind. Die beiden ersten
Kanäle 20 sind jeweils oberhalb der Verdampferwalze 1 und seitlich zwischen der Stirnseite
der Verdampferwalze 1 und den Wannenseitenteilen im eingebauten Zustand der Wanne
angeordnet. Die Zuleitung 24 und die ersten Kanäle 20 können zusammen mit der Abdeckung
19 von der Vorrichtung abgenommen werden. Die Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung
25 weist ein Spritzrohr 26 auf, das parallel zur Welle 2 und zur Verdampferwalze 1
an der Vorrichtung lösbar angeordnet ist. Es wird an seinen beiden Enden seitlich
in hierfür vorgesehene Aufnahmen 27 eingehängt. Das Spritzrohr weist in der Zeichnung
nicht erkennbare Öffnungen auf, welche der Verdampferwalze 1 zugewandt sind. Aus ihnen
tritt die zu gefrierende Flüssigkeit aus und gelangt der Schwerkraft folgend in Richtung
der Pfeile 28 auf die Mantelfläche der Verdampferwalze 1. Das Spritzrohr 26 ist über
eine Druckleitung 29 mit einer Pumpe 30 verbunden. Die Pumpe 30 saugt über eine an
die Wanne angeschlossene Saugleitung 31 Flüssigkeit aus der Wanne an und fördert sie
über die Druckleitung 29 und das Spritzrohr 26 zur Verdampferwalze 1. Die Druckleitung
ist mit einem Schnellverschluss 32 ausgestattet, um das Spritzrohr von der Druckleitung
29 zumindest teilweise abkoppeln zu können.
[0057] In Figur 11 sind Befestigungsmittel 33 erkennbar, über die der Schaber 4 an der Traverse
16 befestigt ist.
[0058] In den Figuren 12 bis 16 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur
Erzeugung von Scherbeneis mit einer Verdampferwalze 34, einer Welle 35, zwei Lagerbuchsen
36, in denen die Welle 35, drehbar gelagert ist, einer Wanne 37, einem Schaber 38,
Wänden 39 eines Gehäuses, in welchen die Lagerbuchsen 36 angeordnet sind, und einer
schiefen Ebene 40 zum Abtransport des Eises dargestellt. Im Unterschied zu dem in
den Figuren 1 bis 11 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel ist die Wanne 37 nicht
über Kopplungselemente befestigt sondern direkt auf die Lagerbuchsen 36 aufgesetzt.
[0059] In den Figuren 13 bis 16 ist die Vorrichtung gemäß Figur 12 in einer Seitenansicht
dargestellt, in der die dem Betrachter zugewandte Wand 39 des Gehäuses fehlt und die
Lagerbuchsen 36, die Welle 35, eine Traverse 45 und die Elemente 43 einer Verbindungseinrichtung
im Querschnitt zu sehen sind.
[0060] Die Wanne 37 weist an zwei gegenüberliegenden Wannenseitenwänden 41 je einen Ausschnitt
42 auf, der an die Lagerbuchsen 36 angepasst ist. Die Ausschnitte 42 bilden je eine
Aufnahme für die beiden Lagerbuchsen 36. Die beiden Ausschnitte 42 haben die Form
eines Halbkreises. Dies ist in Figur 16 erkennbar. Jede der beiden Lagerbuchsen 36
weist im Querschnitt eine kreisrunde Form mit einer kreisrunden Ausnehmung auf, in
welcher die Welle 35 drehbar gelagert ist. An der Lagerbuchse befinden sich an der
der Wanne in Betriebsstellung zugewandten Seite Dichtungen, um den Übergang von den
Lagerbuchsen 36 zu der Wanne 37 abzudichten. Die Dichtungen sind in der Zeichnung
nicht erkennbar.
[0061] Die Wanne 37 weist zwei Wannenseitenwände 41 und ein dazwischen angeordnetes und
die beiden Wannenseitenwände 41 miteinander verbindendes Wannenbasisteil auf. Das
Wannenbasisteil ist aufgrund der Darstellung in der Zeichnung nicht erkennbar.
[0062] An der im Betriebszustand dem Schaber 38 zugewandten Seite ist die Wanne 37 höher
als an den übrigen Seiten. Dies erleichtert zum einen den Ein- und Ausbau der Wanne
37. Zum anderen reicht die Wanne 37 dank dieser Form bis an den Schaber 38 heran.
Die Oberkante der Wanne 37 verläuft abgesehen von dem dem Schaber 38 zugewandten Bereich
und den beiden Ausschnitten 42 horizontal geradlinig im Betriebszustand.
[0063] Die Wannenseitenwände 41 weisen an der im Betriebszustand nach unten weisenden Seite
eine runde Außenkontur auf. Das Wannenbasisteil ist entsprechend dem Verlauf der Außenkontur
der Wannenseitenwände 41 nach außen gewölbt.
[0064] Als Verbindungseinrichtung dienen Elemente 43, die an den Wänden 39 des Gehäuses
angeordnet sind. In der Betriebsstellung gemäß Figur 13 liegt die Wanne mit ihren
Wannenseitenwänden 41 an den Elementen 43 an und wird durch diese gehalten. Dies sorgt
für einen Formschluss zwischen den Wannenseitenwänden 41 und den Lagerbuchsen 36.
Dabei werden die Dichtungen elastisch verformt.
[0065] Die Wanne 37 ist ferner mit einem Wannenoberteil 44 ausgestattet, das in Betriebsstellung
gemäß Figuren 12 und 13 von oben auf die Wanne 37 aufgesetzt ist und die Wanne 37
nach oben zumindest teilweise abdeckt. Das Wannenoberteil bildet ein Gegenstück zu
der Wanne 37 und den Lagerbuchsen 36. Das Wannenoberteil 44 weist ebenfalls Wannenoberteilseitenwände
auf, welche mit Ausschnitten 46 ausgestattet sind. Diese Ausschnitte sind zu den Ausschnitten
42 identisch oder ähnlich. Ferner weist das Wannenoberteil 44 einen zweiten Ausschnitt
47 für den Schaber 38 und den dem Schaber zugewandten erhöhten Bereich der Wanne 37
auf. Das Wannenoberteil 44 weist nach oben eine Öffnung auf. Es liegt an den Wänden
39 des Gehäuses auf.
[0066] Der Schaber 38 ist an einer Traverse 45 angeordnet, welche wiederum am Gehäuse befestigt
ist. Die schiefe Ebene 40 ist ebenfalls an der Traverse 45 angeordnet.
[0067] In den Figuren 17 bis 20 ist ein drittes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur
Erzeugung von Scherbeneis dargestellt. Die perspektivischen Darstellung von außen
ist identisch zu Figur 12. Darüber hinaus stimmt die Vorrichtung gemäß drittem Ausführungsbeispiel
mit der Vorrichtung gemäß zweitem Ausführungsbeispiel überein mit Ausnahme der Form
der Lagerbuchsen, der Form des Ausschnitts in der Wanne und den Ausschnitten in dem
Wannenoberteil. Die mit dem zweiten Ausführungsbeispiel übereinstimmenden Teile des
dritten Ausführungsbeispiels sind mit denselben Bezugszahlen versehen. Dabei handelt
es sich um die Verdampferwalze 34, die Welle 35, den Schaber 38, die Wand 39 des Gehäuses,
die schiefe Ebene 40 und die Traverse 45. Im Unterschied zu dem zweiten Ausführungsbeispiel
ist die äußere Form der Lagerbuchsen 48 eckig. In der Seitenansicht gemäß Figuren
17 bis 20, in der die dem Betrachter zugewandte Wand 39 des Gehäuses fehlt und die
Lagerbuchsen 48, die Welle 35, die Traverse 45 und ein Element 43 der Verbindungseinrichtung
im Querschnitt zu sehen sind, weist die Lagerbuchse 48 die Form eines Trapezes auf.
Der Ausschnitt 49 in zwei einander gegenüberliegenden Wannenseitenwänden 50 der Wanne
51 weist eine L-Form auf. An der dem Schaber 38 zugewandten Seite reicht die Wanne
51 bis an die Traverse 45. In diesem Bereich ist die Wanne 51 höher als in dem den
Lagerbuchsen 48 zugewandten Bereich. Die Vorrichtung ist mit einem Wannenoberteil
52 ausgestattet, das zwei Ausschnitte 53 und 54 aufweist. Der erste Ausschnitt 53
dient der Aufnahme der Lagerbuchse 48 und der zweite Ausschnitt 54 ist für den Schaber
38 und den erhöhten Bereich der Wanne 51 vorgesehen.
Bezugszahlen
[0068]
- 1
- Verdampferwalze
- 2
- Welle
- 2a
- Lagerbuchse
- 3
- Wanne
- 4
- Schaber
- 5
- Wand des Gehäuses
- 6
- schiefe Ebene
- 7
- Kopplungselement
- 8
- Ausnehmung in dem Kopplungselement
- 9
- Dichtung in dem Kopplungselement
- 10
- Oberkante des Kopplungselements
- 11
- Wannenseitenteil
- 12
- Dichtung
- 13
- Wannenbasisteil
- 14
- Ausnehmung im Wannenseitenteil
- 15
- Element der Verbindungseinrichtung
- 16
- Traverse
- 17
- Rohr des Flüssigkeitsablaufs
- 18
- Kupplung
- 19
- Abdeckung
- 20
- erster Kanal
- 21
- zweiter Kanal
- 22
- Zwischenraum
- 23
- Überlauf
- 24
- Zuleitung
- 25
- Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung
- 26
- Spritzrohr
- 27
- Aufnahme für das Spritzrohr
- 28
- Richtung des Austritts der Flüssigkeit aus dem Spritzrohr
- 29
- Druckleitung
- 30
- Pumpe
- 31
- Saugleitung
- 32
- Schnellverschluss
- 33
- Befestigungsmittel für den Schaber
- 34
- Verdampferwalze
- 35
- Welle
- 36
- Lagerbuchse
- 37
- Wanne
- 38
- Schaber
- 39
- Wand des Gehäuses
- 40
- schiefe Ebene
- 41
- Wannenseitenwand
- 42
- Ausschnitt
- 43
- Element der Verbindungseinrichtung
- 44
- Wannenoberteil
- 45
- Traverse
- 46
- Ausschnitt
- 47
- Ausschnitt
- 48
- Lagerbuchse
- 49
- Ausschnitt in der Wanne
- 50
- Wannenseitenwand
- 51
- Wanne
- 52
- Wannenoberteil
- 53
- Ausschnitt im Wannenoberteil
- 54
- Ausschnitt im Wannenoberteil
1. Vorrichtung zur Erzeugung von Scherbeneis aus einer Flüssigkeit mit einer drehbar
angeordneten Verdampferwalze (1, 34),
mit einer ein Drehmoment eines Antriebs auf die Verdampferwalze (1, 34) übertragenden
Welle (2, 35) an der Verdampferwalze (1, 34),
mit mindestens zwei an der Vorrichtung fest angeordneten Lagerbuchsen (2a, 36, 48),
in welchen die Welle (2, 35) drehbar aufgenommen und gelagert ist, mit einem Schaber
(4, 38) zum Abtragen von an der Oberfläche der Verdampferwalze (1, 34) aus der Flüssigkeit
gebildetem Eis,
mit einer nach oben offenen, die zu gefrierende Flüssigkeit aufnehmenden Wanne (3,
37, 51), welche zwei Wannenseitenteile (11, 41, 50) und ein die Wannenseitenteile
(11,41) miteinander verbindendes, die Wanne (3, 37, 51) nach vorne, hinten und unten
begrenzendes Wannenbasisteil (13) aufweist, mit einer im eingebauten Zustand der Wanne
(3, 37, 51) flüssigkeitsdichten Verbindung zwischen der Wanne (3, 37, 51) einerseits
und den die Wanne (3, 37, 51) aufnehmenden und sich im eingebauten Zustand unmittelbar
an die Wanne (3, 37, 51) anschließenden Lagerbuchsen (2a, 36, 48), Kopplungselementen
(7) oder der sich unmittelbar an die Wanne (3, 37, 51) anschließenden Welle (2, 35)
andererseits,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wanne (3, 37, 51) in dem aus Wannenbasisteil (13) und Wannenseitenteilen (11,
41, 50) zusammengefügten Zustand mit Wannenbasisteil (13) und Wannenseitenteilen (11,
41, 50) am Stück auf die Lagerbuchsen (2a, 36, 48) oder auf zusätzliche an der Welle
(2, 35) oder an den Lagerbuchsen (2a, 36, 48) angeordnete Kopplungselemente (7) oder
direkt auf die Welle (2, 35) steckbar oder schiebbar und von diesen oder dieser lösbar
ist,
dass die drehbare Lagerung der Welle und der Verdampferwalze unabhängig von der Wanne
ist, und
dass die Wanne komplett und am Stück ein- und ausbaubar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungselemente (7) die Welle (2, 25) oder die Lagerbuchsen (2a, 36, 48) umfangsseitig
umgreifen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (2, 35) relativ zu den Kopplungselementen (7) und/ oder die Kopplungselemente
(7) relativ zu der Welle (2, 35) drehbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Welle (2, 35) eine Wellendichtung angeordnet ist, an welche die Wanne (3,
37, 51) koppelbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wannenseitenteile (11, 41, 50) an der den Lagerbuchsen (2a, 36, 48) oder den
Kopplungselementen (7) zugewandten Seite mit einer Dichtung ausgestattet sind, und/
oder dass die Lagerbuchsen (2a, 36, 48) oder die Kopplungselemente (7) an der der
Wanne (3, 37, 51) zugewandten Seite mit einer Dichtung (12) ausgestattet sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wannenseitenteile (11, 41, 50) an der der Öffnung der Wanne (3, 37, 51) zugewandten
Seite einen Ausschnitt (14, 42, 49) aufweisen, der an die Lagerbuchsen (2a, 36, 48)
oder an die Kopplungselemente (7) oder an die Welle (2, 35) angepasst ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wannenseitenteile (11, 41, 50) an der den Lagerbuchsen (2a, 36, 48) oder Kopplungselementen
(7) zugewandten Seite und/ oder die Lagerbuchsen (2a, 36, 48) oder Kopplungselemente
(7) an der den Wannenseitenteilen (11, 41, 50) zugewandten Seite mit einem Führungsprofil
ausgestattet sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wannenseitenteile (11, 41, 50) zumindest in dem Bereich, in dem sie mit dem Wannenbasisteil
(13) verbunden sind, eine runde Außenkontur aufweisen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der geometrischen Längsachse der Welle (2, 35) und der Außenkontur
der Wannenseitenteile (11, 41, 50) in einem ersten Abschnitt kleiner ist als in einem
zweiten Abschnitt, und dass der Abstand zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt
stetig zunimmt.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer schiefen Ebene (6, 40) ausgestattet ist, über die das durch den Schaber
(4, 38) von der Verdampferwalze (1, 34) abgetragene Scherbeneis abgeleitet wird, dass
die schiefe Ebene (6, 40) relativ zum Schaber (4, 38) befestigt ist und Befestigungselemente
(33) abdeckt, mit denen der Schaber (4, 38) an einer Traverse (6, 45) befestigt ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit mindestens einem Flüssigkeitszulauf (20, 21, 24) ausgestattet ist, der die
Flüssigkeit von oben in die Wanne (3, 37, 51) einleitet.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitszulauf mindestens eine Auslassöffnung für die Flüssigkeit aufweist,
und dass sich die Auslassöffnung unterhalb des Schabers (4, 38) befindet.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitszulauf mindestens eine Auslassöffnung für die Flüssigkeit aufweist,
und dass sich die Auslassöffnung zwischen einer der beiden Stirnseiten der Verdampferwalze
(1) und einem Wannenseitenteil (11) befindet.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitszulauf einen ersten Kanal (20) und in Strömungsrichtung der Flüssigkeit
nach dem ersten Kanal (20) einen zweiten Kanal (21) für den Transport der Flüssigkeit
aufweist, dass zwischen dem ersten und zweiten Kanal (20, 21) ein die äußere Führung
des Flüssigkeitsstrahls unterbrechender Zwischenraum (23) besteht um die Flüssigkeit
in dem Zwischenraum (23) zwischen dem ersten und zweiten Kanal (20, 21) frei strömen
zu lassen.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer oberhalb des Niveaus der Welle (2, 35) angeordneten Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung
(25) ausgestattet ist, welche die Flüssigkeit auf die Verdampferwalze (1, 34) aufbringt,
und dass die Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung (25) mehrere Öffnungen aufweist,
durch welche die Flüssigkeit austritt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Pumpe (30) ausgestattet ist, welche Flüssigkeit aus der Wanne (3, 37,
51) ansaugt und über die Öffnungen der Flüssigkeitsaufbringungseinrichtung (25) zu
der Verdampferwalze (1, 34) fördert.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wanne (3, 37, 51) mit einem Flüssigkeitsablauf (17) ausgestattet ist, und dass
sich die dem Wanneninnenraum zugewandte Öffnung des Flüssigkeitsablaufs (17) in einem
der Wannenseitenteile (11, 41, 50) nahe dem Wannenbasisteil (13) befindet.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Gehäuse ausgestattet ist, und dass an dem Gehäuse Halteelemente (15,
43) angeordnet sind, welche die Wanne (3, 37, 51) im eingebauten Zustand formschlüssig
und/ oder kraftschlüssig an den Lagerbuchsen (2a, 36, 48) oder Kopplungselementen
(7) oder an der Welle (2,35) halten.
1. Apparatus for producing flake ice from a liquid,
comprising a rotatably disposed evaporator roller (1, 34),
comprising a shaft (2, 35) on the evaporator roller (1, 34) that transmits a torque
from a drive to the evaporator roller (1, 34),
comprising at least two bearing bushings (2a, 36, 48) permanently disposed on the
apparatus, in which bushings the shaft (2, 35) is rotatably received and supported,
comprising a scraper (4, 38) to strip ice formed from the liquid on the surface of
the evaporator roller (1, 34),
comprising a pan (3, 37, 51) that is open at the top to receive the liquid to be frozen,
which pan has two pan side sections (11, 41, 50) and a pan base section (13) that
connects the pan side sections (11, 41) to each other and delimits the pan (3, 37,
51) at the front, rear, and bottom,
comprising when the pan (3, 37, 51) is in the installed state a fluid-tight seal connection
between the pan (3, 37, 51) on the one side, and on the other side the bearing bushings
(2a, 36, 48), coupling elements (7) that receive the pan (3, 37,51) and directly adjoin
the pan (3, 37, 51) when the pan (3, 37, 51) is in the installed state, or the shaft
(2, 35) that directly adjoins the pan (3, 37, 51) characterized in that
the pan (3, 37, 51) when in the state assembled from the pan base section (13) and
pan side sections (11, 41, 50) with pan base section (13) and pan side sections (11,
41, 50) is insertable or slidable in one piece onto the bearing bushings (2a, 36,
48) or onto the additional coupling elements (7) that are disposed on the shaft (2,
35) or on the bearing bushings (2a, 36, 48), or directly onto the shaft (2, 35) or
is detachable from this or these components, the rotatable mounting of the shaft and
of the evaporator roller is independent from the pan, and
the pan is installable and removable completely and in one piece.
2. Apparatus according to claim 1, characterized in that the coupling elements (7) circumferentially encompass the shaft (2, 25) or the bearing
bushings (2a, 36,
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterized in that the shaft (2, 35) is rotatable relative to the coupling elements (7), and/or the
coupling elements (7) are rotatable relative to the shaft (2, 35).
4. Apparatus according to Claim 1, characterized in that a shaft seal is disposed on the shaft (2, 35), the pan (3, 37, 51) being couplable
to the shaft seal.
5. Apparatus according to one of Claims 1 through 3, characterized in that the pan side sections (11, 41, 50) are equipped with a seal on the side facing the
bearing bushings (2a, 36, 48) or the coupling elements (7), and/or the bearing bushings
(2a, 36, 48) or the coupling elements (7) are equipped with a seal (12) on the side
facing the pan (3, 37, 51).
6. Apparatus according to one of the foregoing claims, characterized in that the pan side sections (11, 41, 50) have a cutout (14, 42, 49) on the side facing
the opening of the pan (3, 37, 51), the cutout being matched to the bearing bushings
(2a, 36, 48) or the coupling elements (7) or the shaft (2, 35).
7. Apparatus according to one of the foregoing claims, characterized in that the pan side sections (11, 41, 50) are equipped with a guide profile on the side
facing the bearing bushings (2a, 36, 48) or coupling elements (7), and/or the bearing
bushings (2a, 36, 48) or the coupling elements (7) are equipped with a guide profile
on the side facing the pan side sections (11, 41, 50).
8. Apparatus according to one of the foregoing claims, characterized in that the pan side sections (11, 41, 50) have a round outer contour, at least in the region
in which they are attached to the pan base section (13).
9. Apparatus according to Claim 8, characterized in that the distance between geometric longitudinal axis of the shaft (2, 35) and the outer
contour of the pan side sections (11, 41, 50) is shorter in a first section than in
a second section, and that the distance between the first and second sections increases
continuously.
10. Apparatus according to one of the foregoing claims, characterized in that the apparatus is equipped with an inclined plane (6, 40) along which the flake ice
stripped by the scraper (4, 38) from the evaporator roller (1, 34) is conducted away,
that the inclined plane (6, 40) is attached relative to the scraper (4, 38) and covers
the attachment elements (33) by which the scraper (4, 38) is attached to a cross-member
(6, 45).
11. Apparatus according to one of the foregoing claims, characterized in that the apparatus is equipped with at least one liquid supply intake (20, 21, 24) that
introduces the liquid from the top into the pan (3, 37, 51).
12. Apparatus according to Claim 12, characterized in that the liquid supply intake has at least one outlet opening for the liquid, and that
the outlet opening is located below the scraper (4, 38).
13. Apparatus according to Claims 11 or 12, characterized in that the liquid supply intake has at least one outlet opening for the liquid, and that
the outlet opening is located between one of the two end faces of the evaporator roller
(1) and a pan side section (11).
14. Apparatus according to Claims 11, 12, or 13, characterized in that the liquid supply intake has a first channel (20) and a second channel (21) following
the first channel (20) in the flow direction of the liquid to convey the liquid, that
a space (23) interrupting the outer guidance of the liquid jet exists between the
first and second channels (20, 21) so as to cause the liquid to flow freely in the
space (23) between the first and second channels (20, 21).
15. Apparatus according to one of the foregoing claims, characterized in that the apparatus is equipped with a liquid applicator (25) disposed above the level
of the shaft (2, 35), the applicator applying the liquid to the evaporator roller
(1, 34), and that the liquid applicator (25) has multiple openings through which the
liquid discharges.
16. Apparatus according to Claim 15, characterized in that the apparatus is equipped with a pump (30) that draws liquid out of the pan (3, 37
51) and conveys it through the openings of the liquid applicator (25) to the evaporator
roller (1, 34).
17. Apparatus according to one of the foregoing claims, characterized in that the pan (3, 37,51) is equipped with a liquid drain (17), and that the opening of
the liquid drain (17) facing the interior of the pan is located in one of the pan
side sections (11, 41, 50) close to the pan base section (13).
18. Apparatus according to one of the foregoing claims, characterized in that the apparatus is equipped with a housing, and that retention elements (15, 43) are
disposed on the housing that hold the pan (3, 37, 51) by form-fitting engagement and/or
by frictional engagement on the bearing bushings (2a, 36, 48) or coupling elements
(7) or the shaft (2, 35) when the pan is in the installed state.
1. Dispositif pour produire de la glace en flocons à partir d'un liquide avec un rouleau
évaporateur (1, 34) disposé de manière rotative,
avec un arbre (2, 35) disposé sur le rouleau évaporateur (1, 34) et transmettant un
couple d'entraînement au rouleau évaporateur (1, 34),
avec au moins deux coussinets de palier (2a, 36, 48) disposés de manière fixe sur
le dispositif et dans lesquels l'arbre (2, 35) est logé en rotation,
avec un racloir (4, 38) destiné à enlever la glace qui s'est formée à partir du liquide
à la surface du rouleau évaporateur (1, 34),
avec une cuve (3, 37, 51) de réception du liquide à geler, ouverte en haut, ladite
cuve présentant deux éléments latéraux de cuve (11, 41, 50) et un élément de base
de cuve (13) qui relie entre eux les éléments latéraux de cuve (11, 41) et qui délimite
la cuve (3, 37, 51) devant, derrière et en dessous,
avec un raccord étanche aux liquides à l'état monté de la cuve (3, 37, 51) entre la
cuve (3, 37, 51) d'une part et les coussinets de palier (2a, 36, 48) supportant la
cuve (3, 37, 51) et contigus à la cuve (3, 37, 51) à l'état monté, les éléments de
couplage (7) ou l'arbre (2, 35) contigu à la cuve (3, 37, 51) d'autre part, caractérisé en ce que
la cuve (3, 37, 51) composée de l'élément de base de cuve (13) et des éléments latéraux
de cuve (11, 41, 50) à l'état assemblé peut être fixée ou coulisser avec l'élément
de base de cuve (13) et les éléments latéraux de cuve (11, 41, 50) d'un seul tenant
sur les coussinets de palier (2a, 36, 48) ou sur les éléments de couplage (7) supplémentaires
disposés sur l'arbre (2, 35) ou sur les coussinets de palier (2a, 36, 48), ou directement
sur l'arbre (2, 35) et se dégager de ceux-ci ou de celui-ci,
que le logement rotatif de l'arbre et du rouleau évaporateur est indépendant de la
cuve, et
que la cuve peut être entièrement montée et démontée d'un seul tenant.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de couplage (7) entourent l'arbre (2, 25) ou les coussinets de palier
(2a, 36, 48) sur toute la circonférence.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'arbre (2, 35) peut pivoter par rapport aux éléments de couplage (7) et/ou que les
éléments de couplage (7) peuvent pivoter par rapport à l'arbre (2, 35).
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arbre (2, 35) est doté d'un joint pour arbre auquel la cuve (3, 37, 51) peut être
couplée.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les éléments latéraux de cuve (11, 41, 50) sont équipés d'un joint sur le côté orienté
vers les coussinets de palier (2a, 36, 48) ou les éléments de couplage (7), et/ou
que les coussinets de palier (2a, 36, 48) ou les éléments de couplage (7) sont équipés
d'un joint (12) sur le côté orienté vers la cuve (3, 37, 51).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments latéraux de cuve (11, 41, 50) présentent sur le côté orienté vers l'ouverture
de la cuve (3, 37, 51) une découpe (14, 42, 49) qui est adaptée aux coussinets de
palier (2a, 36, 48) ou aux éléments de couplage (7) ou à l'arbre (2, 35).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments latéraux de cuve (11, 41, 50) sont équipés d'un profil de guidage sur
le côté orienté vers les coussinets de palier (2a, 36, 48) ou les éléments de couplage
(7), et/ou que les coussinets de palier (2a, 36, 48) ou les éléments de couplage (7)
sont équipés d'un profil de guidage sur le côté orienté vers les éléments latéraux
de cuve (11, 41, 50).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments latéraux de cuve (11, 41, 50) présentent un contour extérieur arrondi
au moins dans la zone dans laquelle ils sont reliés à l'élément de base de cuve (13).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'écart entre l'axe longitudinal géométrique de l'arbre (2, 35) et le contour extérieur
des éléments latéraux de cuve (11, 41, 50) est inférieur, dans une première partie,
à une deuxième partie, et que l'écart entre la première et la deuxième partie augmente
de façon continue.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il présente un plan incliné (6, 40) sur lequel est déversée la glace en flocons enlevée
du rouleau évaporateur (1, 34) au moyen du racloir (4, 38), que le plan incliné (6,
40) est fixé par rapport au racloir (4, 38) et couvre les éléments de fixation (33)
par lesquels le racloir (4, 38) est fixé à une traverse (6, 45).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est équipé d'au moins une arrivée de liquide (20, 21, 24) qui déverse le liquide
dans la cuve (3, 37, 51) par le haut.
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'arrivée de liquide présente au moins un orifice d'évacuation pour le liquide et
que l'orifice d'évacuation est situé sous le racloir (4, 38).
13. Dispositif selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que l'arrivée de liquide présente au moins un orifice d'évacuation pour le liquide et
que l'orifice d'évacuation est situé entre une des deux faces frontales du rouleau
évaporateur (1) et un élément latéral de cuve (11).
14. Dispositif selon la revendication 11, 12 ou 13, caractérisé en ce que l'arrivée de liquide présente un premier canal (20) et, dans le sens d'écoulement
du liquide après le premier canal (20), un deuxième canal (21) pour le transport du
liquide, qu'il y a entre le premier et le deuxième canal (20, 21) un espace (23) qui
interrompt le guidage extérieur du jet de liquide afin que le liquide puisse s'écouler
librement dans cet espace (23) entre le premier et le deuxième canal (20, 21).
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est équipé d'un dispositif de dépôt du liquide (25) situé au-dessus du niveau de
l'arbre (2, 35) et qui dépose le liquide sur le rouleau évaporateur (1, 34), et que
le dispositif de dépôt du liquide (25) présente plusieurs ouvertures par lesquelles
s'écoule le liquide.
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce qu'il est équipé d'une pompe (30) qui aspire le liquide de la cuve (3, 37, 51) et le
refoule à travers les ouvertures du dispositif de dépôt du liquide (25) jusqu'au rouleau
évaporateur (1,34).
17. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la cuve (3, 37, 51) est équipée d'une sortie de liquide (17), et que l'ouverture
de la sortie de liquide (17) orientée vers l'intérieur de la cuve est située dans
l'un des éléments latéraux de cuve (11, 41, 50) à proximité de l'élément de base de
cuve (13).
18. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est équipé d'un carter, et que des éléments de fixation (15, 43) sont disposés
sur le carter, lesdits éléments de fixation assurant un assemblage solidaire et/ou
par force de la cuve (3, 37, 51) à l'état monté aux coussinets de palier (2a, 36,
48) ou aux éléments de couplage (7) ou à l'arbre (2,35).
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