Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Schwimmring als Schwimmhilfe für Schwimmschüler
zum Schwimmenlernen, beinhaltend wenigstens einen die Schwimmlage des Schwimmrings
stabilisierenden Ring, einen am Ring befestigten und ihn überbrückenden Bodenteil,
welcher zur Auflage des Brustbereichs eines Schwimmschülers vorgesehen ist, vom Bodenteil
oder vom Ring nach oben weg ragende Flügel mit trennbaren Flügel-Verbindungsmitteln,
durch welche die Enden der Flügel hinter dem Rücken des Schwimmschülers miteinander
verbindbar sind und welche ein an dem Ende des einen Flügel befestigtes Flügel-Verschlussteil
und ein an dem Ende des anderen Flügels befestigtes Flügel-Verschlussteil aufweisen,
einerseits am Bodenteil oder am Ring und andererseits an den Flügeln befestigbare
Träger, die nach Art von Hosenträgern über die Schultern des Schwimmschülers verlaufen,
wobei die Enden der Träger an den Flügeln über trennbare Träger-Verbindungsmittel
befestigbar sind, welche wenigstens ein flügelseitiges Träger-Verschlussteil und wenigstens
ein trägerseitiges Träger-Verschlussteil aufweisen, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1.
[0002] Solche Schwimmringe dienen dazu, Schwimmschüler, vorzugsweise Babys oder Kleinkinder
in einer stabilen, beispielsweise nach vorne schrägen Schwimmposition zu halten und
es ihnen zu ermöglichen, mit Armen und/oder Beinen Schwimmbewegungen auszuführen.
[0003] Ein gattungsgemäßer Schwimmring ist aus der
DE 199 36 736 A1 bekannt. Dabei sind die Flügel unter den Achseln des Schwimmschülers angeordnet und
an ihren freien Enden mit Verbindungsmitteln wie Steckverbindungen versehen, durch
welche sie hinter dem Rücken des Schwimmschülers lösbar verbindbar sind. Weiterhin
sind zwei Träger einerseits am Bodenteil und andererseits an den freien Enden der
beiden Flügel durch Verbindungsmittel lösbar befestigbar und erstrecken sich nach
Art von Hosenträgern in sich überkreuzender Lage über den Schulterbereich des Schwimmschülers.
Demzufolge sind zum einen die freien Enden der Träger an den freien Enden der Flügel
und zum andern die freien Enden der Flügel untereinander lösbar zu befestigen. Insgesamt
sind daher vom Anwender wenigstens drei Verbindungen (Flügel - Flügel, Träger 1 -
Flügel, Träger 2 - Flügel) herzustellen. Dabei kann es vorkommen, dass den Anwendern
nicht klar ist, in welcher Anordnung bzw. Ausrichtung die Träger (parallel oder kreuzweise)
an den Flügeln zu befestigen sind bzw. welche Endstücke der lösbaren Verbindungen
zusammengehören. Damit ist zum einen der Bedienkomfort des bekannten Schwimmrings
nicht sehr hoch. Zum andern ist nicht auszuschließen, dass durch falsch hergestellte
Verbindungen die Lage des Schwimmschülers, oft Babys und Kleinkinder im Schwimmring
nicht ausreichend gesichert ist.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, einen Schwimmring
der oben erwähnten Art derart weiter zu entwickeln, dass er einen höheren Bedienkomfort
und eine höhere Betriebssicherheit aufweist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
Offenbarung der Erfindung
[0006] Die Erfindung schlägt vor, dass
- die Träger mit ihren flügelseitigen Enden an einem gemeinsamen trägerseitigen Träger-Verschlussteil
befestigt sind,
- das flügelseitige Träger-Verschlussteil mit dem Flügel-Verschlussteil des einen Flügels
zu einem kombinierten flügelseitigen Verschlussteil baueinheitlich zusammengefasst
ist, mit welchem sowohl das Flügel-Verschlussteil des anderen Flügels als auch das
gemeinsame trägerseitige Träger-Verschlussteil jeweils trennbar verbindbar ist, wobei
- das kombinierte flügelseitige Verschlussteil, das trägerseitige Träger-Verschlussteil
und das Flügel-Verschlussteil des anderen Flügels derart ausgebildet sind, dass ein
Zustandkommen von trennbaren Verbindungen dieser Verschlussteile untereinander in
nur einer einzigen Verbindungskonstellation möglich ist.
[0007] In dieser einzigen Verbindungskonstellation sind das gemeinsame trägerseitige Träger-Verschlussteil
mit dem flügelseitigen Träger-Verschlussteil und das Flügel-Verschlussteil des einen
Flügels mit dem Flügel-Verschlussteil des anderen Flügels verbunden.
[0008] Es hat sich herausgestellt, dass sich überkreuzende Träger hinsichtlich der Ergonomie
weniger günstig sind. Mit der Erfindung wird daher zum einen wirksam ausgeschlossen,
dass eine Verbindung der Träger mit den Flügeln zustande kommt, wenn die Träger kreuzweise
zueinander verlaufen.
[0009] Weiterhin wird durch die Erfindung sichergestellt, dass der Schwimmring ausschließlich
in der gewünschten Verbindungskonstellation von Trägern und Flügeln zum Einsatz kommt,
nicht zuletzt deshalb, weil bei nur einer nicht zustande gekommenen Verbindung ein
Flügel oder Träger lose hängend eine Anwendung des Schwimmrings ersichtlich unmöglich
machen würde.
[0010] Da die durch die Erfindung sichergestellte erwünschte Verbindungskonstellation von
Flügeln und Trägern gleichzeitig auch die betriebssicherste ist, erhöht die Erfindung
in vorteilhafter Weise die Betriebssicherheit des Schwimmrings.
[0011] Außerdem bewirkt die erfindungsgemäße Maßnahme eine selbsterklärende Anwendung des
Schwimmrings, weil dem Anwender angesichts der erfindungsgemäß ausgeführten Verschlüsse
schnell klar wird, dass die Träger mit den Flügeln und letztere untereinander nur
in einer einzigen Weise verbunden werden können.
[0012] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der in den unabhängigen Ansprüchen angegebenen Erfindung möglich.
[0013] Beispielsweise werden die die Träger-Verbindungsmittel und die Flügel-Verbindungsmittel
durch Schnellverschlüsse wie Steckverschlüsse, Reißverschlüsse, Klettverschlüsse oder
durch mit Knopflöchern zusammen wirkende Knöpfe gebildet, besonders bevorzugt durch
Steckverschlüsse.
[0014] Besonders bevorzugt beinhalten das trägerseitige Träger-Verschlussteil, das Flügel-Verschlussteil
des anderen Flügels und das kombinierte flügelseitige Verschlussteil wenigstens einen
männlichen Stecker und wenigstens eine weibliche Steckeraufnahme, wobei Stecker und
Steckeraufnahmen geometrisch derart unterschiedlich ausgebildet sind, dass alle Steckverbindungen
zwischen Steckern und Steckaufnahmen nur in der einzigen Verbindungskonstellation
zustande kommen können. Unter unterschiedlicher Ausbildung der Geometrie sind beispielsweise
unterschiedliche Längen und/oder Breiten und/oder unterschiedliche Querschnitte der
Stecker und Steckeraufnahmen zu verstehen.
[0015] Gemäß einer besonders zu bevorzugenden Weiterbildung beinhaltet das trägerseitige
Träger-Verschlussteil wenigstens einen männlichen Stecker, das Flügel-Verschlussteil
des anderen Flügels wenigstens einen weiteren männlichen Stecker und das kombinierte
flügelseitige Verschlussteil wenigstens zwei weibliche Steckeraufnahmen.
[0016] Ein männlicher Stecker weist beispielsweise eine beim Einführen in eine weibliche
Steckeraufnahme verformbare Rastnase auf, welche in vollständig eingeführter Endposition
des Steckers in eine Aussparung der Steckeraufnahme elastisch ausfedernd eine Haltekante
der Aussparung hintergreift. Auch die Geometrie der Rastnasen der Stecker bzw. der
Aussparungen der Steckeraufnahmen kann unterschiedlich ausgeführt sein, um Steckverbindungen
in der nur einen Verbindungskonstellation zu ermöglichen.
[0017] Weiterhin besonders bevorzugt umfasst das kombinierte flügelseitige Verschlussteil
wenigstens zwei weibliche Steckeraufnahmen, eine weibliche Steckeraufnahme und einen
männlichen Stecker oder zwei männliche Stecker. Dabei ist das kombinierte flügelseitige
Verschlussteil bevorzugt als einstückiges Bauteil, insbesondere als Spritzgussformling
aus Kunststoff ausgebildet.
[0018] Weiterhin bildet beispielsweise das Ende des einen Flügels eine Schlaufe aus, welche
in eine Schlaufe des kombinierten flügelseitigen Verschlussteils eingreift. Diese
Schlaufe ist bevorzugt ebenfalls an das einstückige kombinierte flügelseitige Verschlussteil
integral angeformt, insbesondere im Rahmen eines Spritzgussvorgangs. Dies führt in
vorteilhafter Weise zu einer Reduzierung der Bauteile des Schwimmrings.
[0019] Eine besonders ergonomische Bedienung des Schwimmrings durch Rechtshänder ergibt
sich, wenn in Schwimmrichtung und von oben gesehen das kombinierte flügelseitige Verschlussteil
an dem rechten Flügel befestigt ist. Denn in diesem Fall kann beispielsweise eine
Rastnase eines Steckers des linken Flügels mit dem Daumen der rechten Hand herab gedrückt
werden, um die Rast-Steckverbindung zu lösen, während die linke Hand den Stecker aus
der zugeordneten Steckaufnahme des kombinierten flügelseitigen Verschlussteils zieht.
Zum Niederdrücken und Lösen einer verrasteten Rastnase ist in der Regel eine größere
Geschicklichkeit notwendig als zum Herausziehen eines Steckers, weshalb durch die
Maßnahme die Bedienergonomie des Schwimmrings durch Rechtshänder gesteigert wird.
[0020] Besonders bevorzugt ist an dem kombinierten flügelseitigen Verschlussteil das flügelseitige
Träger-Verschlussteil parallel zur Schwimmrichtung und das Flügel-Verschlussteil des
einen Flügels senkrecht zur Schwimmrichtung angeordnet. Dies trägt auch dazu bei,
dass verwechselte Verbindungen ausgeschlossen sind, weil die unterschiedlichen Verbindungsrichtungen
die Verbindungslogik vorgeben.
[0021] Genaueres geht aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels hervor.
Zeichnung
[0022] Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in der Zeichnung dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Fig.1
- eine Draufsicht auf einen Schwimmring gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung;
- Fig.2
- eine perspektivische Darstellung des Schwimmrings von Fig.1;
- Fig.3
- eine Draufsicht auf lös- oder trennbare Verbindungen von Trägern und Flügeln des Schwimmrings
von Fig.1 und 2 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0023] In der Fig.1 ist ein Schwimmring 1 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
gezeigt, welcher als Schwimmhilfe für Schwimmschüler zum Schwimmenlernen vorgesehen
ist.
[0024] Der Schwimmring 1 beinhaltet beispielsweise einen die Schwimmlage des Schwimmrings
stabilisierenden aufblasbaren Ring 2 mit Luftzu- und - abfuhröffnungen 4, welche von
einem Ventilkörper verschließbar ist. Der Ring 2 hat hinten eine Trennstelle 6, so
dass er hinten offen und im aufgeblasenen Zustand aufbiegbar ist und im aufgebogenen
Zustand um den Oberkörper eines Schwimmschülers angelegt werden kann. Der Ring 2 hat
vorzugsweise zwei separat aufblasbare Luftkammern, die über die Luftzu- und -abfuhröffnungen
4 unabhängig voneinander be- bzw. entlüftet werden können. Die Wandung des Rings 2
besteht vorzugsweise aus Kunststoff und kann gegebenenfalls Verstärkungsmaterial beinhalten.
[0025] Am Ring 2 ist ein ihn bodenseitig überbrückender Bodenteil 8 befestigt, beispielsweise
dadurch, dass das Bodenteil 8 längs eines Innenumfangs des Rings 2 mit diesem mittels
einer Schweißnaht verschweißt ist. Der Bodenteil 8 ist zur Auflage des Brustbereichs
eines Schwimmschülers vorgesehen und erstreckt sich beispielsweise entsprechend einer
zu bevorzugenden Schwimmlage von vorne nach hinten (zur Trennstelle 6 hin) gesehen
schräg nach unten. Hinten bedeutet bezogen auf die Schwimmlage des Schwimmschülers
zu dessen Beinen weisend.
[0026] Der Bodenteil 8 ist vorzugsweise ebenfalls aufblasbar und weist zu diesem Zweck eine
eigene, in der Ansicht von Fig.1 und 2 nicht sichtbare Luftzu- und abfuhröffnung auf,
welche ebenfalls von einem Ventilkörper verschließbar ist. Dadurch ist der Bodenteil
8 unabhängig von dem Ring 2 be- und entlüftbar. Auch kann der durch die Schweißnaht
mit dem Ring 2 vorzugsweise einstückige Bodenteil 8 mehrere eigene Luftkammern aufweisen.
[0027] Weiterhin sind links und rechts von einer Ringöffnung 10 vorzugsweise getrennt vom
Bodenteil 8 aufblasbare Flügel 12, 13 vorgesehen, welche in Schwimmlage nach oben
weg ragen und dann im Bereich unterhalb der Achseln des Schwimmschülers angeordnet
sind. Die Wandungen der hohlen Flügel 12, 13 und des hohlen Bodenteils 8 bestehen
vorzugsweise aus Kunststoff und können gegebenenfalls Verstärkungsmaterial beinhalten.
[0028] Die Flügel 12, 13 stellen Körperanpassungsteile dar und weisen Flügel-Verbindungsmittel
14 auf, durch welche die freien Enden der Flügel 12, 13 hinter dem Rücken des Schwimmschülers
miteinander lösbar verbindbar sind. Diese Flügel-Verbindungsmittel 14 weisen ein an
dem Ende des rechten Flügels 13 angeordneten Gurts 16 befestigtes Flügel-Verschlussteil
15 und ein an dem Ende des linken Flügels 12 angeordneten Gurts 16 befestigtes Flügel-Verschlussteil
17 auf (Fig.3).
[0029] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform werden die Flügel-Verbindungsmittel 14 durch
einen Steckverschluss gebildet, wobei an dem einen Gurt 16 des linken Flügels 12 beispielsweise
ein männlicher Stecker 17 und an dem anderen Gurt 16 des rechten Flügels 13 eine komplementär
zum Stecker 17 ausgebildete weibliche Steckeraufnahme 15 endseitig gehalten ist. Die
Verbindung zwischen den Enden der Gurte 16 und dem Stecker 17 bzw. der Steckeraufnahme
15 erfolgt beispielsweise durch Schlaufen, wobei jeweils eine Schlaufe eines Gurtes
in eine am Stecker 17 bzw. an der Steckeraufnahme 15 ausgebildete Schlaufe eingreift,
wie am besten anhand von Fig.3 zu sehen ist. Die Enden der zunächst offenen Schlaufen
der Gurte 16 werden dann beispielsweise durch die Schlaufen des Steckers 17 bzw. der
Steckeraufnahme 15 gesteckt und dann miteinander verschweißt.
[0030] Wenn dann der Stecker 17 beispielsweise eine beim Einführen in die Steckeraufnahme
15 (siehe unterer Pfeil in Fig.3) verformbare Rastnase 28 aufweist, welche in vollständig
eingeführter Endposition des Steckers 17 in eine Aussparung 30 der Steckeraufnahme
15 elastisch ausfedernd eine Haltekante 32 der Aussparung 30 hintergreift, wird dadurch
eine formschlüssige und lösbare Verbindung zwischen den beiden Flügeln 12, 13 realisiert.
Diese formschlüssige Verbindung der Flügel 12, 13 durch die Flügel-Verbindungsmittel
14 wird beispielsweise hergestellt, wenn der Ring 2 im aufgeblasenen Zustand um den
Oberkörper des Schwimmschülers angelegt worden ist und die Lage des Schwimmschülers
entlang des geneigten Bodenteils 8 durch die beiden Flügel 12, 13 gesichert werden
soll.
[0031] Zur Sicherung der Lage des Schwimmschülers im Ring 2 sind weiterhin einerseits bevorzugt
am Bodenteil 8 und andererseits an den freien Enden der Flügeln 12, 13 befestigbare
Träger 18, 19 vorgesehen, die nach Art von Hosenträgern über die Schultern des Schwimmschülers
verlaufen und sich vorzugsweise nicht überkreuzen. Auch diese Träger 18, 19 dienen
dazu, die Position bzw. die Schwimmlage des Schwimmschülers relativ zu dem Ring 2
und insbesondere relativ zu dessen Bodenteil 8 möglichst unverändert zu halten und
insbesondere ein unbeabsichtigtes Lösen des Schwimmschülers vom Schwimmring 1 bzw.
eine Veränderung der Schwimmlage zu verhindern. In Fig.1 sind diese Träger 18, 19
in einem von den Flügeln 12, 13 gelösten Zustand und in Fig.2 in einem mit den Flügeln
12 verbundenen Zustand gezeigt.
[0032] Die Träger 18, 19 sind beispielsweise durch einen einzigen ebenfalls aufblasbaren
Kunststoffschlauch realisiert, welcher durch zwei Öffnungen 20 im Bodenteil geführt
ist und mit seinen freien Enden jeweils nach oben durch den Bodenteil 8 hindurch ragt.
Dadurch erstreckt sich ein Querteil der Träger 18, 19 unterhalb des Bodenteils 8 und
ist deshalb in Fig.1 und Fig.2 nicht sichtbar. Alternativ könnten die Träger 18, 19
auch separat ausgeführt an dem Bodenteil 8 oder direkt am Ring 2 fest geschweißt sein.
[0033] Die Ausführung der Träger 18, 19 als einziger aufblasbarer Kunststoffschlauch hat
den Vorteil, dass nur eine einzige Be- und Entlüftungsöffnung vorgesehen werden muss.
Weiterhin wird dadurch ein elastisches Kissen geschaffen, welcher sich einerseits
sehr gut an den Oberkörper des Schwimmschülers anschmiegen kann und andererseits bedingt
durch die Elastizität auch einen gewissen Druck auf den Oberkörper zur Stabilisierung
der Schwimmlage ausüben kann. Alternativ könnte aber auch ein nicht aufblasbarer Kunststoffstreifen
als Träger 18, 19 verwendet werden.
[0034] Die freien Enden der Träger 18, 19 sind über trennbare Träger-Verbindungsmittel 22
an den Flügeln 12, 13 befestigbar, welche vorzugsweise ein flügelseitiges Träger-Verschlussteil
24 und ein trägerseitiges Träger-Verschlussteil 26 aufweisen. Das flügelseitige Träger-Verschlussteil
24 ist dabei bevorzugt an dem Gurt 16 des rechten Flügels 13 angeordnet. Das trägerseitige
Träger-Verschlussteil 26 weist bevorzugt zwei Schlaufen auf, durch welche die Enden
der Träger 18, 19 zur Fixierung in bekannter Weise geschlauft sind. Für beide Träger
18, 19 ist daher bevorzugt ein einziges und gemeinsames trägerseitiges Träger-Verschlussteil
26 vorgesehen.
[0035] Besonders bevorzugt werden die Träger-Verbindungsmittel 22 ebenfalls durch trennbare
Steckverschlüsse gebildet, wobei das trägerseitige Träger-Verschlussteil 26 beispielsweise
durch einen männlichen Stecker gebildet wird, welcher in eine weibliche Steckeraufnahme,
die das flügelseitige Träger-Verschlussteil 24 bildet, einsteckbar ist, wie in Fig.3
durch den oberen Pfeil symbolisiert ist. Die Träger 18, 19 bilden dann zusammen mit
den Steckverschlüssen 22 ein Hosenträgersystem, das eine betriebssichere Benutzung
des Schwimmrings 1 gewährleistet.
[0036] Dabei ist das flügelseitige Träger-Verschlussteil 24 (Steckeraufnahme) mit dem Flügel-Verschlussteil
15 (Steckeraufnahme) des beispielsweise rechten Flügels 13 zu einem kombinierten flügelseitigen
Verschlussteil 34 baueinheitlich zusammengefasst. Mit diesem kombinierten flügelseitigen
Verschlussteil 34, welches bevorzugt zwei Steckeraufnahmen 15, 24 umfasst, ist dann
sowohl das Flügel-Verschlussteil 17 (Stecker) des linken Flügels 12 als auch das gemeinsame
trägerseitige Träger-Verschlussteil 26 (Stecker) jeweils einzeln als Steckverbindung
verbindbar.
[0037] Bevorzugt umfasst dann das gemeinsame trägerseitige Träger-Verschlussteil 26 wenigstens
einen männlichen Stecker, das Flügel-Verschlussteil 17 des linken Flügels 12 wenigstens
einen weiteren männlichen Stecker und das kombinierte flügelseitige Verschlussteil
34 wenigstens zwei weibliche Steckeraufnahmen 15, 24. Dabei sind die Steckeraufnahmen
15, 24 und die Stecker 17, 26 geometrisch derart unterschiedlich ausgebildet, dass
alle notwendigen Steckverbindungen zwischen Steckern 17, 26 und Steckeraufnahmen 15,
24 nur dann zustande kommen, wenn die Stecker 17, 26 in die "richtigen", ihnen jeweils
zugeordneten Steckeraufnahmen 15, 24 einsteckbar sind.
[0038] Im vorliegenden Fall ist beispielsweise die Breite B des das Flügel-Verschlussteil
des linken Flügels 12 bildenden Steckers 17 größer als die Breite b des das gemeinsame
trägerseitige Träger-Verschlussteil bildenden Steckers 26, so dass der mit dem linken
Flügel 12 verbundene Stecker 17 nur in die ihm zugeordnete, hinsichtlich seiner größeren
Breite B angepasste Steckeraufnahme 15 des kombinierten flügelseitigen Verschlussteils
34 eingesteckt werden kann, nicht aber in die demgegenüber schmälere, das flügelseitige
Träger-Verschlussteil bildende Steckeraufnahme 24.
[0039] Nur in der einzigen, in Fig.3 gezeigten Verbindungskonstellation sind das gemeinsame
trägerseitige Träger-Verschlussteil 26 (Stecker mit Breite b) mit dem flügelseitigen
Träger-Verschlussteil 24 (Steckeraufnahme) und das Flügel-Verschlussteil 17 (Stecker)
des linken Flügels 12 mit dem Flügel-Verschlussteil 15 (Steckeraufnahme) des rechten
Flügels 13 verbindbar. Andernfalls würde eine der beiden Verbindungen nicht möglich
sein, beispielsweise ein Einstecken des Steckers 17 des linken Flügels 12 mit der
Breite B in die schmale Steckeraufnahme 24 für den Stecker 26 der Träger 18, 19 mit
der demgegenüber geringeren Breite b.
[0040] Die Steckeraufnahme 15 und die Steckeraufnahme 24 sind dann in dem kombinierten flügelseitigen
Verschlussteil 34ausgebildet, welches bevorzugt als integrales und einstückiges Bauteil
ausgeführt ist. An diesem kombinierten flügelseitigen Verschlussteil 34 ist die das
flügelseitige Träger-Verschlussteil bildende Steckeraufnahme 24 jeweils in Steckverbindungsrichtung
gesehen senkrecht zu der das Flügel-Verschlussteil bildenden Steckeraufnahme 15 angeordnet,
so dass die das flügelseitige Träger-Verschlussteil bildende Steckeraufnahme 24 parallel
zur Schwimmrichtung und die das Flügel-Verschlussteil bildende Steckeraufnahme 15
senkrecht zur Schwimmrichtung weisend angeordnet ist. Dies trägt auch dazu bei, dass
verwechselte Steckverbindungen ausgeschlossen sind, weil die unterschiedlichen Steckverbindungsrichtungen,
in Fig.3 durch die Pfeile symbolisiert, die Verbindungslogik vorgeben.
[0041] Alternativ sind natürlich beliebige Stecker-/Steckeraufnahmenkombinationen denkbar.
Beispielsweise könnte das kombinierte flügelseitige Verschlussteil 34 anstatt zwei
weibliche Steckeraufnahmen 15, 24 auch zwei männliche Stecker bzw. eine weibliche
Steckeraufnahme und einen männlichen Stecker umfassen, wobei dann der zugeordnete
Steckpartner an den Trägern 18, 19 bzw. an dem linken Flügel 12 das jeweils entgegen
gesetzte Geschlecht aufweisen muss.
[0042] Wie bereits bei den Flügel-Verbindungsmitteln 14 der Flügel 18, 19 weist der an den
Enden der Träger 18, 19 angebrachte, gemeinsame Stecker 26 eine beim Einführen in
die komplementäre weibliche Steckeraufnahme 24 verformbare Rastnase 28 auf, welche
in vollständig eingeführter Endposition in eine Aussparung 30 der Steckeraufnahme
24 elastisch ausfedernd eine Haltekante 32 der Aussparung 30 hintergreift. Dadurch
wird auch eine formschlüssige und lösbare Verbindung zwischen den Trägern 18, 19 und
den Flügeln 12, 13 realisiert. Durch Drücken der Rastnase 28 eines Steckers 17, 26
senkrecht zur Nasenebene in Ausraststellung und anschließendes Herausziehen des Steckers
17, 26 aus der betreffenden Steckeraufnahme 15, 24 können dann solche Steck-Rastverbindungen
wieder gelöst werden.
[0043] Anstatt der oben beschriebenen Steck-Rastverbindungen als trennbare Verschlüsse 14,
22 können selbstverständlich andere lösbare Verschlüsse wie beispielsweise Reißverschlüsse,
Klettverschlüsse oder durch mit Knopflöchern zusammen wirkende Knöpfe Anwendung finden.
Voraussetzung ist allerdings, dass die Träger-Verschlussteile 24, 26 einerseits und
die Flügel-Verschlussteile 15, 17 andererseits geometrisch so unterschiedlich ausgebildet
sind, dass die Verbindungen der Träger 18, 19 und Flügel 12, 13 nur in der beschriebenen
einzigen Verbindungskonstellation zustande kommen können.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 1
- Schwimmring
- 2
- Ring
- 4
- Luftzufuhr und -abfuhröffnung
- 6
- Trennstelle
- 8
- Bodenteil
- 10
- Ringöffnung
- 12
- Flügel
- 13
- Flügel
- 14
- Flügel-Verbindungsmittel
- 15
- Flügel-Verschlussteil
- 16
- Gurt
- 17
- Flügel-Verschlussteil
- 18
- Träger
- 19
- Träger
- 20
- Öffnungen
- 22
- Träger-Verbindungsmittel
- 24
- flügelseitiges Träger-Verschlussteil
- 26
- trägerseitiges Träger-Verschlussteil
- 28
- Rastnase
- 30
- Aussparung
- 32
- Haltekante
- 34
- kombiniertes Verschlussteil
1. Schwimmring (1) als Schwimmhilfe für Schwimmschüler zum Schwimmenlernen, beinhaltend
a) wenigstens einen die Schwimmlage des Schwimmrings (1) stabilisierenden Ring (2),
b) einen am Ring (2) befestigten und ihn überbrückenden Bodenteil (8), welcher zur
Auflage des Brustbereichs eines Schwimmschülers vorgesehen ist,
c) vom Bodenteil (8) oder vom Ring (2) nach oben weg ragende Flügel (12, 13) mit trennbaren
Flügel-Verbindungsmitteln (14), durch welche die Enden der Flügel (12, 13) hinter
dem Rücken des Schwimmschülers miteinander verbindbar sind und welche ein an dem Ende
des einen Flügels (13) befestigtes Flügel-Verschlussteil (15) und ein an dem Ende
des anderen Flügels (12) befestigtes Flügel-Verschlussteil (17) aufweisen,
d) einerseits am Bodenteil (8) oder am Ring (2) und andererseits an den Flügeln (12,
13) befestigbare Träger (18, 19), die nach Art von Hosenträgern über die Schultern
des Schwimmschülers verlaufen, wobei
e) die Enden der Träger (18, 19) an den Flügeln (12, 13) über trennbare Träger-Verbindungsmittel
(22) befestigbar sind, welche wenigstens ein flügelseitiges Träger-Verschlussteil
(24) und wenigstens ein trägerseitiges Träger-Verschlussteil (26) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass
f) die Träger (18, 19) mit ihren flügelseitigen Enden an einem gemeinsamen trägerseitigen
Träger-Verschlussteil (26) befestigt sind,
g) das flügelseitige Träger-Verschlussteil (24) mit dem Flügel-Verschlussteil (15)
des einen Flügels (13) zu einem kombinierten flügelseitigen Verschlussteil (34) baueinheitlich
zusammengefasst ist, mit welchem sowohl das Flügel-Verschlussteil (17) des anderen
Flügels (12) als auch das gemeinsame trägerseitige Träger-Verschlussteil (26) jeweils
trennbar verbindbar ist, wobei
h) das kombinierte flügelseitige Verschlussteil (34), das trägerseitige Träger-Verschlussteil
(26) und das Flügel-Verschlussteil (17) des anderen Flügels (12) derart ausgebildet
sind, dass ein Zustandkommen von trennbaren Verbindungen dieser Verschlussteile (17,
26, 34) untereinander in nur einer einzigen Verbindungskonstellation möglich ist.
2. Schwimmring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger-Verbindungsmittel (22) und die Flügel-Verbindungsmittel (14) durch Schnellverschlüsse
wie Steckverschlüsse und/oder Reißverschlüsse und/oder Klettverschlüsse und/oder durch
mit Knopflöchern zusammen wirkende Knöpfe gebildet werden.
3. Schwimmring nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger-Verbindungsmittel (22) und die Flügel-Verbindungsmittel (14) jeweils durch
Steckverschlüsse gebildet werden.
4. Schwimmring nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das trägerseitige Träger-Verschlussteil (26), das Flügel-Verschlussteil (17) des
anderen Flügels (12) und das kombinierte flügelseitige Verschlussteil (34) wenigstens
einen männlichen Stecker (17, 26) und wenigstens eine weibliche Steckeraufnahme (15,
24) beinhalten, wobei Stecker (17, 26) und Steckeraufnahmen (15, 24) geometrisch derart
unterschiedlich ausgebildet sind, dass alle Steckverbindungen zwischen Steckern (17,
26) und Steckeraufnahmen (15, 24) nur in einer einzigen Verbindungskonstellation zustande
kommen können.
5. Schwimmring nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das trägerseitige Träger-Verschlussteil (26) wenigstens einen männlichen Stecker,
das Flügel-Verschlussteil (17) des anderen Flügels (12) wenigstens einen weiteren
männlichen Stecker und das kombinierte flügelseitige Verschlussteil (34) wenigstens
zwei weibliche Steckeraufnahmen (15, 24) beinhaltet.
6. Schwimmring nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein männlicher Stecker (28) eine beim Einführen in eine weibliche Steckeraufnahme
(30) verformbare Rastnase (32) aufweist, welche in vollständig eingeführter Endposition
des Steckers (28) in eine Aussparung (34) der Steckeraufnahme (30) elastisch ausfedernd
eine Haltekante der Aussparung (34) hintergreift.
7. Schwimmring nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das kombinierte flügelseitige Verschlussteil (34) wenigstens zwei weibliche Steckeraufnahmen
(15, 24), eine weibliche Steckeraufnahme und einen männlicher Stecker oder zwei männliche
Stecker umfasst und als einstückiges Bauteil ausgebildet ist.
8. Schwimmring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame trägerseitige Träger-Verschlussteil (26) wenigstens eine Schlaufe
aufweist, durch die welche die Enden der Träger (18, 19) geschlauft sind.
9. Schwimmring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das das Flügel-Verschlussteil (17) des anderen Flügels (12) wenigstens eine Schlaufe
aufweist, durch welche ein Ende (16) des anderen Flügels (12) geschlauft ist.
10. Schwimmring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das flügelseitige Verschlussteil (34) wenigstens eine Schlaufe aufweist, durch welche
ein Ende (16) des einen Flügels (13) geschlauft ist.
11. Schwimmring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Schwimmrichtung und von oben gesehen das kombinierte flügelseitige Verschlussteil
(34) an dem rechten Flügel (13) befestigt ist.
12. Schwimmring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem kombinierten flügelseitigen Verschlussteil (34) das flügelseitige Träger-Verschlussteil
(24) parallel zur Schwimmrichtung und das Flügel-Verschlussteil (15) des einen Flügels
(13) senkrecht zur Schwimmrichtung angeordnet ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Schwimmring (1) als Schwimmhilfe für Schwimmschüler zum Schwimmenlernen, beinhaltend
a) wenigstens einen die Schwimmlage des Schwimmrings (1) stabilisierenden Ring (2),
b) einen am Ring (2) befestigten und ihn überbrückenden Bodenteil (8), welcher zur
Auflage des Brustbereichs eines Schwimmschülers vorgesehen ist,
c) vom Bodenteil (8) oder vom Ring (2) nach oben weg ragende Flügel (12, 13) mit trennbaren
Flügel-Verbindungsmitteln (14), durch welche die Enden der Flügel (12, 13) hinter
dem Rücken des Schwimmschülers miteinander verbindbar sind und welche ein an dem Ende
des einen Flügels (13) befestigtes Flügel-Verschlussteil (15) und ein an dem Ende
des anderen Flügels (12) befestigtes Flügel-Verschlussteil (17) aufweisen,
d) einerseits am Bodenteil (8) oder am Ring (2) und andererseits an den Flügeln (12,
13) befestigbare Träger (18, 19), die nach Art von Hosenträgern über die Schultern
des Schwimmschülers verlaufen, wobei
e) die Enden der Träger (18, 19) an den Flügeln (12, 13) über trennbare Träger-Verbindungsmittel
(22) befestigbar sind, welche wenigstens ein flügelseitiges Träger-Verschlussteil
(24) und wenigstens ein trägerseitiges Träger-Verschlussteil (26) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass
f) die Träger (18, 19) mit ihren flügelseitigen Enden an einem gemeinsamen trägerseitigen
Träger-Verschlussteil (26) befestigt sind,
g) das flügelseitige Träger-Verschlussteil (24) mit dem Flügel-Verschlussteil (15)
des einen Flügels (13) zu einem kombinierten flügelseitigen Verschlussteil (34) baueinheitlich
zusammengefasst ist, mit welchem sowohl das Flügel-Verschlussteil (17) des anderen
Flügels (12) als auch das gemeinsame trägerseitige Träger-Verschlussteil (26) jeweils
trennbar verbindbar ist, wobei
h) das kombinierte flügelseitige Verschlussteil (34), das trägerseitige Träger-Verschlussteil
(26) und das Flügel-Verschlussteil (17) des anderen Flügels (12) derart ausgebildet
sind, dass ein Zustandkommen von trennbaren Verbindungen dieser Verschlussteile (17,
26, 34) untereinander in nur einer einzigen Verbindungskonstellation möglich ist,
wobei
i) die Träger-Verbindungsmittel (22) und die Flügel-Verbindungsmittel (14) jeweils
durch Steckverschlüsse gebildet werden und das trägerseitige Träger-Verschlussteil
(26), das Flügel-Verschlussteil (17) des anderen Flügels (12) und das kombinierte
flügelseitige Verschlussteil (34) wenigstens einen männlichen Stecker (17, 26) und
wenigstens eine weibliche Steckeraufnahme (15, 24) beinhalten, wobei Stecker (17,
26) und Steckeraufnahmen (15, 24) geometrisch derart unterschiedlich ausgebildet sind,
dass alle Steckverbindungen zwischen Steckern (17, 26) und Steckeraufnahmen (15, 24)
nur in der einzigen Verbindungskonstellation zustande kommen können.
2. Schwimmring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das trägerseitige Träger-Verschlussteil (26) wenigstens einen männlichen Stecker,
das Flügel-Verschlussteil (17) des anderen Flügels (12) wenigstens einen weiteren
männlichen Stecker und das kombinierte flügelseitige Verschlussteil (34) wenigstens
zwei weibliche Steckeraufnahmen (15, 24) beinhaltet.
3. Schwimmring nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein männlicher Stecker (28) eine beim Einführen in eine weibliche Steckeraufnahme
(30) verformbare Rastnase (32) aufweist, welche in vollständig eingeführter Endposition
des Steckers (28) in eine Aussparung (34) der Steckeraufnahme (30) elastisch ausfedernd
eine Haltekante der Aussparung (34) hintergreift.
4. Schwimmring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das kombinierte flügelseitige Verschlussteil (34) wenigstens zwei weibliche Steckeraufnahmen
(15, 24), eine weibliche Steckeraufnahme und einen männlicher Stecker oder zwei männliche
Stecker umfasst und als einstückiges Bauteil ausgebildet ist.
5. Schwimmring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame trägerseitige Träger-Verschlussteil (26) wenigstens eine Schlaufe
aufweist, durch die welche die Enden der Träger (18, 19) geschlauft sind.
6. Schwimmring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das das Flügel-Verschlussteil (17) des anderen Flügels (12) wenigstens eine Schlaufe
aufweist, durch welche ein Ende (16) des anderen Flügels (12) geschlauft ist.
7. Schwimmring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das flügelseitige Verschlussteil (34) wenigstens eine Schlaufe aufweist, durch welche
ein Ende (16) des einen Flügels (13) geschlauft ist.
8. Schwimmring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Schwimmrichtung und von oben gesehen das kombinierte flügelseitige Verschlussteil
(34) an dem rechten Flügel (13) befestigt ist.
9. Schwimmring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem kombinierten flügelseitigen Verschlussteil (34) das flügelseitige Träger-Verschlussteil
(24) parallel zur Schwimmrichtung und das Flügel-Verschlussteil (15) des einen Flügels
(13) senkrecht zur Schwimmrichtung angeordnet ist.