Stand der Technik
[0001] Sportflugscheiben, beispielsweise "Frisbee-Sportflugscheiben" sind in einer Vielzahl
unterschiedlicher Ausführungsformen bekannt.
[0002] So stellen Sportflugscheiben mit einer dreidimensionalen Körperform eine bekannte
Ausführungsform dar, wobei ein zentraler Bereich auf der Ober- und Unterseite der
Sportflugscheibe eine nahezu planparallele Körperform aufweist. An den zentralen Bereich
schließt sich ein Randbereich an, welcher abgerundet ist. Die Sportflugscheiben werden
vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial hergestellt.
[0003] Eine Sportflugscheibe wird aus der Hand einer Person in einer vorzugsweise horizontalen
Lage in die Umgebung abgeworfen, wobei die Sportflugscheibe zum Zeitpunkt des Abwurfs
mittels einer beim Abwurf erzeugten Drehbewegung in Eigenrotation versetzt wird. Diese
Drehbewegung, auch bekannt als "spin" erzeugt eine erforderliche Stabilität der Sportflugscheibe
während der Flugphase nach den Gesetzen der Rotationsmechanik.
[0004] Ein wichtiges Kriterium für die Flugweite einer
[0005] Sportflugscheibe ist Stabilität der Lage der Sportflugscheibe während des Fluges.
Ein taumelnder, unkontrolliert fliegender Körper kann wesentlich schlechter über große
Distanzen kontrolliert geworfen werden. Hingegen kann ein, eine stabile kontrollierbare
Flugbahn ausführender Körper, zwischen zwei Spielern oder auf ein Ziel hin präzise
und reproduzierbar geworfen werden. Um dies zu realisieren bedienen sich bekannte
Sportflugscheiben der für diesen Zweck günstigsten Massenverteilung in der Körperform.
Eine radiale Gewichtskonzentration im Außenbereich sorgt beispielsweise für ein erhöhtes
Trägheitsmoment des Körpers gegenüber der gleichmäßigen Vollscheibe, was bei rotatorischer
Bewegung zu einem erhöhten Drehimpuls und damit zu einer stabileren Lage im Raum führt.
[0006] Spiele und Sportereignisse mit Sportflugscheiben finden üblicherweise im Freien statt.
Nachteilig an einer Sportflugscheibe im täglichen Gebrauch ist, dass eine Vielzahl
von Sportflugscheiben nach dem Abwurf aufgrund von teilweise nicht kontrollierbaren
Flugeigenschaften, beispielsweise durch eine unvorteilhafte Massenverteilung in der
Sportflugscheibe, durch einen falschen Abwurf oder zu große Flugstrecken in der Vegetation
nicht mehr auffindbar sind. Derartige verlorene Sportflugscheiben verbleiben dann
in der Umwelt und werden in der Regel nur sehr selten aufgefunden und entsorgt. Dies
ist insbesondere bei aus einem herkömmlichen Kunststoffmaterial hergestellten Sportflugscheiben
problematisch. Auch durch immer stärker werdende Interesse an besonderen Frisbee-Sportarten,
wie beispielsweise das Disc-Golf, bei welchem mit Sportflugscheiben auf Ziele geworfen
wird, gewinnt diese Problemstellung an Relevanz.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es somit, eine Sportflugscheibe weiterzubilden, um die
Belastung der Umwelt durch nicht wieder auffindbare Sportflugscheiben zu vermindern.
[0008] Diese Aufgabe wird, ausgehend vom Oberbegriff des Anspruches 1 durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sowie zweckmäßige Ausgestaltungen
sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Beschreibung der Erfindung
[0009] Die erfindungsgemäße Sportflugscheibe, insbesondere eine Frisbee-Sportflugscheibe,
umfasst eine dreidimensionale Körperform, wobei die Körperform der Sportflugscheibe
einen Gleitflug in der Umgebung begünstigt.
[0010] Der Kern der Erfindung liegt darin, dass die Sportflugscheibe aus einem synthetisch
hergestellten Kunststoffmaterial besteht, welches vollständig oder zumindest größtenteils
biologisch abbaubar ist.
[0011] Die biologisch abbaubare Sportflugscheibe vermindert eine Belastung der Umwelt, da
sie schneller und rückstandsfreier resorbiert wird. Nicht wieder auffindbare Sportflugscheiben,
beispielsweise aus einem herkömmlichen, nicht abbaubaren Kunststoffmaterial, belasten
hingegen die Umwelt.
[0012] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das biologisch
abbaubare Kunststoffmaterial der Sportflugscheibe flexible, insbesondere elastische
Eigenschaften verleiht.
[0013] Die flexiblen, insbesondere elastischen Eigenschaften können durch die Auswahl eines
geeigneten Kunststoffmaterials oder Kunststoffgemisches, durch die Massenverteilung
der Körperform und durch das Herstellungsverfahren beeinflusst werden. Die Vorteile
von flexiblen, insbesondere elastischen Eigenschaften einer Sportflugscheibe sind
eine verbesserte Beständigkeit gegen Stöße und Verbiegungen sowie ein erhöhter Schutz
gegen Verletzungen von Menschen und Tieren. Auch das Flugverhalten der Sportflugscheibe
kann durch dynamische Anpassung der elastischen Körperform an sich ändernde Luftströmungsverhältnisse
beeinflusst werden.
[0014] Des Weiteren wird die Gefahr einer Zerstörung der Sportflugscheibe beim Aufprall
auf dem Boden oder gegen ein Objekt vermindert.
[0015] In einer überdies bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das
biologisch abbaubare Kunststoffmaterial ein Biopolymermaterial ist oder ein Biopolymer
umfasst.
[0016] Das Biopolymermaterial ist vollkommen oder zumindest größtenteils aus biologisch
abbaubaren Substanzen gebildet. Technische Biopolymere bzw. Biokunststoffe sowie andere
Biowerkstoffe, wie beispielsweise Verbundwerkstoffen, zu denen etwa die Holz-Kunststoff-Komposite
gehören und bei denen biogene Anteile (Holzmehl) mit fossilen Kunststoffen oder Biokunststoffen
kombiniert worden, erzeugen ebenfalls die erforderliche Stabilität und Formbeständigkeit
sowie andere benötigte physikalische Eigenschaften einer Sportflugscheibe, sind jedoch
biologisch abbaubar.
[0017] Es ist in einer weiteren, bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass
die Körperform der Sportflugscheibe verbesserte aerodynamische Flugeigenschaften erzeugt,
welche den Flugeigenschaften einer Tragfläche nachempfunden sind. Die aerodynamischen
Flugeigenschaften der Sportflugscheibe können durch die Strömungsgeschwindigkeit der
vorbeiströmenden Luft auf der Oberseite der Sportflugscheibe gegenüber der Strömungsgeschwindigkeit
der vorbeiströmenden Luft auf der Unterseite beeinflusst werden. Dies bedeutet, dass
eine Sportflugscheibe mit einer großen Konturlänge entlang der Oberseite gegenüber
der Unterseite einen Unterdruck erzeugt, welcher der Sportflugscheibe einen Auftrieb
und dadurch eine längere Flugzeit verleiht.
[0018] Eine feingliedrige Abstimmung der aerodynamischen Auftriebseffekte, der rotationsmechanischen
[0019] Stabilisationseffekte und weiterer Anpassungsmöglichkeiten, wie beispielsweise Oberflächenstrukturen,
erlauben eine anwendungsspezifische Gestaltung des Verhaltens einer Sportflugscheibe
an die jeweilige Sportart, beispielsweise
[0020] Ultimate Frisbee, Disc-Golf etc...
[0021] Durch angepasste, beispielsweise ringartig strukturierte oder aufgeraute Oberflächenstrukturen
kann darüber hinaus ein erheblicher Einfluss auf den Strömungswiderstand der vorbeiströmenden
Luft ausgeübt werden, wie es beispielsweise bei Golfbällen der Fall ist.
[0022] In einer überdies bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Sportflugscheibe
ein vermindertes Gewicht und einen verminderten Durchmesser gegenüber einer herkömmlichen
SportFlugscheibe auf.
[0023] Für einen Wettkampf bestimmter Sportarten ist erforderlich, eine Sportflugscheibe
zu verwenden, welche angepasste Flugeigenschaften aufweist, um die Sportflugscheibe
mit einer möglichst großen Wurfweite zu werfen. Diese Flugeigenschaften sind durch
eine stabile Flugbahn, einen hohen Auftrieb und einen geringen Widerstand zu erreichen
und können neben der Körperform beispielsweise durch das Gewicht, die Massenverteilung
und die Größe beeinflusst werden. Eine Sportflugscheibe mit einem verringerten Gewicht
bzw. einem verringerten Durchmesser weist den Vorteil auf, diese leichter handhaben
bzw. einfacher werfen zu können. Zusätzlich begünstigt das verminderte Gewicht der
Sportflugscheibe einen verbesserten Auftrieb und die verminderte Größe einen verminderten
Luftwiderstand, wodurch die Wurfweite der Sportflugscheibe insgesamt erhöht werden
kann.
[0024] Weiterhin ist es in einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass
die Masse im Randbereich der Vorrichtung gegenüber der Masse im zentrischen Bereich
der Vorrichtung vergrößert ausgebildet ist.
[0025] Aufgrund der unterschiedlichen Massenverteilung kann die Sportflugscheibe trotz eines
verminderten Durchmessers eine stabile Flugbahn ausführen, da durch die vergrößerte
Masse im Randbereich das Trägheitsmoment des Körpers erhöht wird und eine hohe Rotationsrate
bei entsprechender Beschleunigung erreicht und erhalten werden kann.
[0026] überdies sieht eine weitere, vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung vor, dass der
Randbereich der Sportflugscheibe ein Längenmaß bzw. eine Kontur aufweist, welche individuell
anpassbar ist.
[0027] Durch eine Anpassung des Randbereichs können die Flugeigenschaften der Sportflugscheibe
zumindest teilweise individualisiert werden. Beispielsweise kann durch eine Vergrößerung
des Längenmaßes die Scheibenkante in einem spitzeren Winkel ausgeführt werden, wodurch
der LuftWiderstand der Sportflugscheibe vermindert wird. Durch Wölbungen, Radien und
Strukturen können die Flugeigenschaften hinsichtlich einer stabilen Flugbahn und des
Auftriebes ebenfalls verbessert werden.
[0028] Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus den nachfolgenden Figurenbeschreibungen
der Ausführungsbeispiele und den Zeichnungen hervor. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Sportflugscheibe;
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung der Sportflugscheibe nach Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Sportflugscheibe mit vermindertem Gewicht und vermindertem Durchmesser im Teilschnitt;
- Fig. 4
- einen erste Ausführungsform eines Randbereichs einer Sportflugscheibe gemäß Fig. 3
im Schnitt;
- Fig. 5
- einen weitere Ausführungsform des Randbereichs der Sportflugscheibe gemäß Figur 3
im Schnitt.
[0029] Die Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung einer kreisförmigen Sportflugscheibe
1, die einen Körper 2 umfasst, welcher im dargestellten Ausführungsbeispiel perspektivisch
dargestellt ist.
[0030] Der Körper 2 umfasst eine Oberseite 3 und eine Unterseite 4, deren zentrische Bereiche
11 planparallel zueinander ausgebildet sind.
[0031] An die zentrischen Bereiche 11 der Unterseite 4 bzw. der Oberseite 3 schließt sich
ein Randbereich an, welcher als Griffkante 5 zum Halten beim Abwurf der Sportflugscheibe
1 ausgebildet ist. Die Sportflugscheibe 1 hat in ihrem Mittelpunkt eine Drehachse
6, um welche die Sportflugscheibe 1 beim ordnungsgemäßen Abwurf in Drehrichtung 6a
in Rotation versetzt wird. Die Drehung der Sportflugscheibe 1 erzeugt die erforderliche
Stabilität während der Flugphase. Die Links- bzw. Rechtsläufigkeit der Drehrichtung
6a ist hierbei unerheblich,
[0032] In Fig. 2 ist eine Schnittdarstellung der Sportflugscheibe 1 nach Fig. 1 gezeigt,
wobei der sich an den zentrischen Bereich 11 anschließende Randbereich 7 mittels eines
Innenradius 9 und eines Außenradius 8 eine gewölbte Randform der Sportflugscheibe
1 in Richtung zur Unterseite 4 bildet.
[0033] Der untere Randbereich der Sportflugscheibe 1 weist im Bereich der Griffkante 5 eine
größere Materialdicke im Vergleich zur Materialdicke im zentrischen Bereich 11 der
Sportflugscheibe 1 auf.
[0034] Durch eine Vergrößerung der Materialdicke im Randbereich kann die Strecke entlang
der Oberseite 3 der Sportflugscheibe 1, welche die vorbeiströmende Luft zurücklegen
muss, vergrößert werden, wodurch die Sportflugscheibe 1 einen Auftrieb erhält. Dadurch
kann die Sportflugscheibe 1 einen längere Flugzeit erreichen.
[0035] Die innere Randfläche 10 der Sportflugscheibe 1 ist vorzugsweise als parallele Randfläche
mit Bezug zur Drehachse 6 hergestellt, um eine einfache Entnahme einer Sportflugscheibe
1 aus einem Werkzeug bei der Herstellung beispielsweise im Spritzgussverfahren zu
ermöglichen. Es ist denkbar, dass sich nach der Entnahme der Sportflugscheibe 1 aus
dem Werkzeug die inneren Randflächen 10 aufgrund des Schrumpfverhaltens des Materials
in Richtung Drehachse 6 neigen. Diese Neigung weist jedoch nahezu keine Beeinträchtigung
der erwünschten Flugeigenschaften auf. Sie kann sogar die haptischen Eigenschaften,
beispielsweise zur Ausbildung einer Art Griffleiste, positiv beeinflussen.
[0036] In Figur 3 ist eine erfindungsgemäße Sportflugscheibe 30 im Halbschnitt gezeigt,
die gegenüber einer vorher beschriebenen Sportflugscheibe 1 ein vermindertes Gewicht
und einen verminderten Durchmesser aufweist.
[0037] Die Sportflugscheibe umfasst einen Körper 2, welcher eine Oberseite 3 und eine Unterseite
4 aufweist. Die Ober- und Unterseite 3, 4 weisen jeweils einen zentrischen Bereich
11 auf, welche in der dargestellten Ausführungsform planparallel zueinander ausgebildet
ist.
[0038] An den zentrischen Bereich 11 der Oberseite 3 und der Unterseite 4 schließt sich
jeweils ein Randbereich 12 an, welcher entsprechend der Figur 1 als Griffkante 5 zum
Halten der Sportflugscheibe 30 beim Abwurf ausgebildet ist.
[0039] Der Randbereich 12 der Sportflugscheibe 30 weist gegenüber dem zentrischen Bereich
11 eine größere Masse auf, wodurch die Sportflugscheibe ein erhöhtes Trägheitsmoment
und dadurch eine stabile Flugbahn beim Wurf erhält.
[0040] Aufgrund der größeren Masse im Randbereich 12 kann die Sportflugscheibe 30 mit einem
verminderten Durchmesser im Vergleich zu einer herkömmlichen Sportflugscheibe hergestellt
werden, da die größere Masse eine Vergrößerung der möglichen Drehzahlrate erzeugt,
was wiederum zu einer Stabilisierung der Flugbahn führt.
[0041] Weiterhin begünstigt der verminderte Durchmesser der Sportflugscheibe 30 bei geringerer
Masse den Auftrieb unter gleichzeitiger Verminderung des Luft-Widerstandes während
eines Fluges.
[0042] Darüber hinaus weist der Randbereich 12 der Sportflugscheibe 30 einen dreickeckförmigen
Querschnitt mit einer radial nach außen, spitz zulaufenden Scheibenkante 13 auf. Die
spitz zulaufende Scheibenkante 13 vermindert den Luft-Widerstand der Sportflugscheibe
30 während des Fluges.
[0043] Die Oberseite 3 weist im Vergleich zur Unterseite 4 eine größere Konturlänge auf,
wodurch die auf der Oberseite 3 vorbeiströmende Luft einen Unterdruck erzeugt. Durch
diese aerodynamische Optimierung erhält die Sportflugscheibe 30 den erforderlichen
Auftrieb für eine lange Flugzeit.
[0044] Eine ringförmige Innenoberfläche 14 im Randbereich der Sportflugscheibe 30 ist vorzugsweise
zylindrisch eben ausgebildet, wodurch eine vereinfachte Entnahme der Sportflugscheibe
30 aus einer Gießform bei ihrer Herstellung ausgeführt werden kann.
[0045] Derartige verkleinerte Sportflugscheiben finden beispielsweise beim Disc-Golf Einsatz.
[0046] Durch eine erfindungsgemäß erzeugte stabile Flugbahn der Sportflugscheibe 1,30 kann
das Risiko eines unkontrollierten Landens der Sportflugscheibe 1,30 in schwer zugänglichen
oder nicht einsehbaren Bereichen verringert werden. Hierdurch wird die Anzahl von
nicht auffindbaren Sportflugscheiben 1,30 deutlich vermindert werden. Sollte dennoch
eine gelandete Sportflugscheibe 1,30 nicht auffindbar sein, vermeidet diese aufgrund
ihrer vollständig oder zumindest größtenteils biologisch abbaubaren Materialzusammensetzung
eine zusätzliche Belastung der Umwelt.
[0047] In den Figuren 4 und 5 ist ein Randbereich 12,12a einer Sportflugscheibe 30 im Schnitt
dargestellt, wobei der Randbereich 12 in Figur 4 ein Längenmaß 15 in horizontaler
Ebene aufweist, welches gegenüber dem Längenmaß 15a Randbereich 12a in Figur 5 größer
ausgebildet ist. Aufgrund der unterschiedlichen Längenmaße der Randbereiche 12,12a
können die Flugeigenschaften einer Sportflugscheibe hinsichtlich des Auftriebs und
des Luft- Widerstandes angepasst werden.
[0048] Alle die in den vorgenannten Figuren 1 bis 5 beschriebenen Ausführungsformen einer
Sportflugscheibe 1 sind aus einem flexiblen Material hergestellt, welches vollständig
oder zumindest größtenteils biologisch abbaubar ist.
Bezugszeichenliste:
[0049]
- 1.
- Sportflugscheibe
- 2.
- Körper
- 3.
- Oberseite
- 4.
- Unterseite
- 5.
- Griffkante
- 6.
- Drehachse
- 6a.
- Drehrichtung
- 7.
- Randbereich
- 8.
- Außenradius Randbereich
- 9.
- Innenradius Randbereich
- 10.
- innere Randfläche
- 11.
- zentrischer Bereich
- 12.
- Randbereich
- 12a.
- Randbereich
- 13.
- Scheibenkante
- 14.
- Innenoberfläche, ringförmig
- 15.
- Längenmaß
- 30.
- Sportflugscheibe
1. Sport- und Freizeitvorrichtung, insbesondere eine Frisbee-Sportflugscheibe (1), umfassend
eine dreidimensionale Körperform, wobei die Körperform der Sportflugscheibe (1) einen
Gleitflug in der Atmosphäre begünstigt, dadurch gekennzeichnet, dass die Sportflugscheibe (1) aus einem synthetisch hergestellten Kunststoffmaterial hergestellt
ist, welches vollständig oder zumindest größtenteils biologisch abbaubar ist.
2. Sport- und Freizeitvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das biologisch abbaubare Kunststoffmaterial der Sportflugscheibe (1) flexible, insbesondere
elastische Eigenschaften verleiht.
3. Sport- und Freizeitvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das biologisch abbaubare Kunststoffmaterial ein Biopolymermaterial ist oder ein solches
umfasst.
4. Sport- und Freizeitvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Körperform der Sportflugscheibe (1) aerodynamische Flugeigenschaften erzeugt,
welche insbesondere den Flugeigenschaften einer Flugzeugtragfläche entsprechen.
5. Sport- und Freizeitvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sportflugscheibe 1 eine verminderte Masse und einen verminderten Durchmesser
gegenüber herkömmlichen Sportflugscheiben aufweist.
6. Sport- und Freizeitvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse im Randbereich 12 der Sportflugscheibe 1 höher gegenüber der Masse im zentrischen
Bereich 11 der Sportflugscheibe 1 ausgebildet ist.
7. Sport- und Freizeitvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Randbereich 12 der Sportflugscheibe ein Längenmaß 15 aufweist, welches anpassbar
ist.