Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen elektromagnetischen Ultraschallwandler, insbesondere
zum Empfangen von linear polarisierten Scherwellen, so genannten SH-Ultraschallwellen,
aus einem elektrisch leitfähigen Werkstück, mit einer Magnetisierungseinheit, die
eine dem Werkstück zugewandte Seite vorsieht, längs der in wenigstens zwei mittel-
oder unmittelbar nebeneinander angeordneten Reihen jeweils eine Anzahl n Permanentmagnete
derart angebracht ist, dass sich die der Seite zugewandten und den Permanentmagneten
zuordenbaren magnetischen Polaritäten längs einer Reihe periodisch mit einer Periodenlänge
abwechseln, die einer Spurwellenlänge λ
S entspricht, sowie mit einer HF-Spulenanordnung mit jeweils längs der wenigstens zwei
Reihen zuordenbaren, zueinander parallel verlaufenden Leiterabschnitten, die einander
in entgegen gesetzter Richtung von Strom durchsetzbar sind.
Stand der Technik
[0002] Elektromagnetische Ultraschallwandler dienen der koppelmittelfreien Ein- und Auskopplung
von Ultraschallwellen in bzw. aus Werkstücken, bspw. zur zerstörungsfreien Dickenmessung
oder Materialuntersuchung, um Material-Inhomogenitäten in Form von Rissen oder Materialungänzen
zu ermitteln.
[0003] Das den elektromagnetischen Ultraschallwandlern zugrunde liegende Anregungssowie
auch Empfangsprinzip basiert auf der Wechselwirkung zwischen einem oberflächennah
innerhalb des Werkstückes vorherrschenden elektromagnetischen Hochfrequenzfeldes und
einem diesen überlagerten, statischen oder quasi statischen Magnetfeld. Mit Hilfe
einer oberflächennah am Werkstück angeordneten elektrischen Spule vorgegebener Geometrie-
und Windungszahl, die mit einem HF-Strom-Impuls / -Burst-Signal beaufschlagt wird,
werden innerhalb der so genannten Skintiefe des elektrisch leitfähigen Werkstückes
dicht zur Werkstückoberfläche Wirbelströme induziert, deren flächige Verteilung spiegelbildlich
zur Geometrie der elektrischen Spulenanordnung ist. Werden die innerhalb der Skintiefe
des Werkstückes sich ausbildenden Wirbelströme mit einem statisch oder quasi statischen
Magnetfeld parallel oder senkrecht zur Materialoberfläche überlagert, so ergeben sich
aufgrund von innerhalb des Werkstückes wirkenden Lorenzkräften räumliche und zeitlich
periodische elastische Materialverschiebungen, die ursächlich für die Abschallung
von Ultraschallwellen innerhalb des Werkstückes sind.
[0004] In reziproker Weise erfolgt die Detektion bzw. der Empfang von Ultraschallwellen.
So erzeugt eine sich innerhalb des Werkstückes oberflächennah ausbreitende elastische
Welle in Gegenwart eines in diesem Werkstückbereich vorherrschenden Magnetfeldes ein
zur Verschiebungsgeschwindigkeit der elastischen Welle proportionales elektrisches
Feld, das im Wege induktiver Kopplung mit einer auf der Werkstückoberfläche aufliegenden
elektrischen Spule in diese eine proportionale elektrische Spannung induziert, die
als Nachweissignal für die Ultraschallwelle innerhalb des Werkstückes dient. Die hierbei
auftretenden Spannungssignalpegel liegen typischerweise im Bereich von einigen µV,
so dass es für eine zuverlässige Signalaus- und ―bewertung einer starken und rauscharmen
Vorverstärkung der elektrischen Spannungssignale bedarf, die zudem einer möglichst
schmalbandigen elektrischen Filterung zu unterziehen sind, um auswertbare Ultraschallwellensignale
zu generieren.
[0005] Typischerweise wird die Impedanz der elektrischen Spule eines EMUS-Wandlers, der
insbesondere für den Empfang von Ultraschallwellen geeignet ist, hochohmig ausgeführt,
um möglichst große Pegel der induzierten Spannungssignale von den Ultraschallsignalen
zu generieren. Jedoch eignet sich die eingesetzte elektrische Spule aufgrund ihrer
elektrischen Induktivität auch andere elektromagnetische Signale zu empfangen, die
von extern induktiv einwirkenden elektromagnetischen Signalquellen herrühren und als
solche den Empfang und Nachweis von Ultraschallwellen in störender Weise beeinflussen.
Sämtliche, von der elektrischen Spule induktiv in elektrische Spannungssignale umgesetzte
Empfangssignale, d.h. sowohl Nutz- als auch Störsignale, durchlaufen die gleiche Verstärkungs-
und Filterkette, so dass eine Unterscheidung zwischen Stör- und Nutzsignalen nicht
ohne weiteres möglich ist.
[0006] Aus der
DE 42 23 470 C2 ist ein auf dem vorstehend beschriebenen Prinzip der koppelmittelfreien Ein- und
Auskopplung von Ultraschallwellen in bzw. aus einem Werkstück basierender Ultraschall-Prüfkopf
zu entnehmen, mit dem es möglich ist, linear polarisierte sowohl horizontal als auch
vertikal polarisierte Transversalwellen zu erzeugen. Hierbei bedient man sich einer
Permanentmagnetanordnung, die in den oberflächennahen Bereich eines Werkstückes ein
inhomogenes Magnetfeld mit einer senkrecht zur Werkstückoberfläche orientierten Raumrichtung
erzeugt. Die Permanentmagnetanordnung besteht aus einzelnen, nebeneinander liegenden
Permanentmagnetstreifen mit jeweils der Werkstückoberfläche zugewandten sich periodisch
abwechselnden, magnetischen Polaritäten.
[0007] Eine weitere Anordnung zur koppelmittelfreien Einschallung und Detektion von Ultraschallwellen
in ferromagnetische Werkstücke, wie beispielsweise Rohrleitungen, ist der
DE 195 43 481 C2 zu entnehmen. Um horizontal polarisierte Transversalwellen innerhalb eines zu prüfenden
Werkstückes mit einer räumlich vorgegebenen Richtcharakteristik abschallen zu können,
sieht eine in Fig. 3 illustrierte Ausführungsform für einen Ultraschallwandler eine
Permanentmagnetanordnung mit einer Vielzahl jeweils in Reihen angeordnete und in Form
und Größe identisch ausgebildete Einzelpermanentmagneten vor, deren magnetische Polaritäten
sich jeweils längs einer Reihe periodisch abwechseln. Um eine räumlich gerichtete
Abstrahlcharakteristik zu erhalten sind die jeweils in einer Reihe angeordneten Einzelpermanentmagnete,
zu denen in der unmittelbar benachbarten Reihe um die halbe Breite eines einzelnen
Permanentmagneten zueinander versetzt angeordnet. Dies entspricht einem Viertel der
so genannten Spurwellenlänge λ
s. Zudem sind längs der einzelnen Einzelpermanentmagnetreihen Leiterabschnitte zweier
HF-Spulenanordnungen angebracht, die jeweils in entgegengesetzter Richtung von Strom
durchflossen werden. Weitere Einzelheiten können der vorstehend genannten Druckschrift
entnommen werden.
[0008] Besonders zum Empfang von SH-Ultraschallwellen aus einem elektrisch leitfähigen Werkstück
eignen sich EMUS-Wandler, von denen zwei Ausführungsvarianten in den Figuren 2a, b
schematisch dargestellt sind, die jeweils die dem Werkstück zugewandte Seite der Magnetanordnung
M und der HF-Spulenanordnung HF zeigen.
[0009] In dem Ausführungsbeispiel in Figur 2a sind längs zweier Reihen R
1 und R
2 Permanentmagnete 1 derart angeordnet, dass sich die dem Werkstück zugewandten magnetischen
Polaritäten in Abfolge längs der Reihen R
1, R
2 periodisch abwechseln (siehe N für magnetisch Nord und S für magnetisch Süd). Eine
in Fig. 2a illustrierte Magnetanordnung M prägt somit in ein Werkstück ein inhomogenes
statisches Magnetfeld mit einer Spurwellenlänge λ
s ein, die durch die Periodenlänge, d.h. die Ausdehnung zweier Permanentmagneten längs
einer Reihe bestimmt ist.
[0010] Ferner ist an der in Fig. 2a dargestellten dem Werkstück zugewandten Seite der Magnetisierungseinheit
M eine HF-Spulenanordnung HFangeordnet, jeweils mit längs der wenigstens zwei Reihen
R
1 und R
2 und zueinander parallel verlaufenden Leiterabschnitten L
1, L
2, die jeweils einander in entgegen gesetzter Richtung von Strom durchsetzbar sind
(siehe Strompfeile).
[0011] In analoger Weiterbildung zu der in Fig. 2a illustrierten Ausführungsform sieht eine
in Fig. 2b illustrierte Ausführungsform die Anordnung von Permanentmagneten 1 in jeweils
vier unterteilbare und nebeneinander liegend angeordnete Reihen R
1 bis R
4 vor. Auch in diesem Fall ist die HF-Spulenanordnung HF derart ausgebildet, dass die
Leiterabschnitte L
1 bis L
4 jeweils längs der Reihen R
1 bis R
4 einander in entgegen gesetzter Richtung von Strom durchsetzbar sind. Die HF-Spulenanordnung
ist in diesem Fall in zwei miteinander verbundene Teilspulen T1 und T2 aufgeteilt.
[0012] Um dem eingangs erläuterten Problem des überlagerten Empfangs von Ultraschallsignalen
und Störsignalen entgegen zu treten und ein verbessertes Signal zu Rauschverhältnis
zu erhalten, könnte ausgehend von der in Fig. 2b illustrierten Variante der Einsatz
eines Differenzverstärkers zur Signalverstärkung erwogen werden. In dem Zusammenhang
ist der Versuch unternommen worden, die zwei in Fig. 2b illustrierte linke und rechte
Teilspule T1, T2 aufzutrennen und mit einem Differenzverstärker zu kombinieren. Aus
Fig. 2c ist ein derartiger Aufbau zu entnehmen. Die Anschlüsse E
1 und E
2 der Teilspulen sind an den jeweils invertierenden und nicht invertierenden Eingang
eines Differenzverstärkers (nicht dargestellt) angeschlossen. Die beiden anderen Anschlüsse
der Teilspulen T
1 und T
2 sind im dargestellten Beispiel auf Masse zusammengelegt. Ein derartiger Ansatz führt
jedoch nicht zum erwünschten Ziel einer effektiven Rausch- bzw. Störunterdrückung.
Zwar weisen die Spannungssignale, die von empfangenen Ultraschallimpulsen herrühren,
bei entsprechender Polung der Spulen T
1 und T
2 in der in Fig. 2c angegebenen Empfangssituation eine relative Phase von 180° auf,
doch gilt dies auch für die Störsignale, die über eine gleiche Phasenverschiebung
von 180° verfügen. Der einzige mit der in Fig. 2c illustrierten Ausführungsvariante
verbundene Vorteil liegt darin, dass durch die Addition der beiden Empfangssignale
im Rahmen des Differenzverstärkers die Spannungsamplitude nahezu verdoppelt wird,
wodurch die weitere Signalauswertung mittels Digitalisierung der Signalpegel verbessert
werden kann. Dennoch werden die Signalpegel der Störsignale in gleicher Weise verstärkt,
so dass keine Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses erzielt werden kann.
Darstellung der Erfindung
[0013] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektromagnetischen Ultraschallwandler,
insbesondere zum Empfang von linear polarisierten horizontalen Scherwellen, so genannten
SH- unter Ultraschallwellen, aus einem elektrisch leitfähigen Werkstück mit einer
Magnetisierungseinheit, die eine dem Werkstück zugewandte Seite vorsieht, längs der
in wenigstens zwei mittel- oder unmittelbar nebeneinander angeordneten ersten Reihen
jeweils eine Anzahl n erste
[0014] Permanentmagnete derart angebracht ist, dass sich die der Seite zugewandten und den
jeweils ersten Permanentmagneten zuordenbaren magnetischen Polaritäten längs einer
Reihe periodisch mit einer Periodenlänge abwechseln, die einer Spurwellenlänge λ
s entspricht, und einer HF-Spulenanordnung mit jeweils längs der wenigstens zwei ersten
Reihen zuordenbaren, zueinander parallel verlaufenden Leiterabschnitten, die einander
in entgegen gesetzter Richtung von Strom durchsetzbar sind, derart weiterzubilden,
dass eine effektive Unterdrückung von Störsignalanteilen möglich wird, ohne dabei
den konstruktiven Aufwand zur Realisierung des Ultraschallwandlers erheblich zu steigern
sowie zu verkomplizieren.
[0015] Die Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe ist im Anspruch 1 angegeben.
Den Erfindungsgedanken weiterbildende Merkmale sind Gegenstand der Unteransprüche
sowie der weiteren Beschreibung unter Bezugnahme auf das Ausführungsbeispiel zu entnehmen.
[0016] Ein lösungsgemäß ausgebildeter elektromagnetischer Ultraschallwandler, insbesondere
zum Empfangen von linear polarisierten horizontalen Scherwellen, so genannten SH-Ultraschallwellen
aus einem elektrisch leitfähigen Werkstück, mit den Merkmalen des Oberbegriffes des
Anspruches 1, zeichnet sich lösungsgemäß dadurch aus, dass längs wenigstens zwei mittel-
oder unmittelbar nebeneinander angeordneter zweiter Reihen jeweils eine Anzahl n zweiter
Permanentmagnete derart angebracht ist, dass sich die der Seite zugewandten und den
jeweils zweiten Permanentmagneten zuordenbaren magnetischen Polaritäten längs einer
zweiten Reihe periodisch mit einer der Spurwellenlänge λ
s entsprechenden Periodenlänge abwechseln, dass jeweils längs der wenigstens zwei zweiten
Reihen zueinander parallel verlaufende Leiterabschnitte einer weiteren HF-Spulenanordnung
angeordnet sind, die einander in entgegengesetzter Richtung von Strom durchsetzbar
sind, und dass die wenigstens zwei zweiten Reihen mit den jeweils n zweiten Permanentmagneten
um eine halbe Spurwellenlänge λ
s versetzt neben den wenigstens zwei ersten Reihen mit den n ersten Permanentmagnete
unter Ausbildung von n+1 Zeilen derart angeordnet sind, dass in der zweiten bis n-1-ten
Zeile jeweils erste und zweite Permanentmagnete aus den jeweils ersten und zweiten
Reihen und in der ersten Zeile ausschließlich erste und in der n+1-ten Zeile ausschließlich
zweite Permanentmagnete enthalten sind.
[0017] Durch die lösungsgemäße Ausbildung der elektromagnetischen Ultraschallwandleranordnung
mit zwei getrennt zueinander ausgebildeten HF-Spulenanordnungen, die jeweils einer
in zwei Reihen unterteilbaren Permanentmagnetanordnung zuordenbar sind, wobei die
benachbart angeordneten Permanentmagnetanordnungen in Reihenlängserstreckung jeweils
um eine halbe Spurwellenlänge λ
s relativ zueinander versetzt angeordnet sind, ist es möglich, die Phasenbedingung
für die Ultraschallsignale, nämlich relative Phase von 180°, sowie für die Störsignale,
nämlich relative Phase von 0°, zu erfüllen. So heben sich im Rahmen der Differenzverstärkung
die Störsignale mit einer relativen Phasenlage von 0° gegenseitig auf, wohingegen
die Ultraschallsignale mit jeweils einer relativen Phasenlage von 180° aufaddiert
werden, wodurch ihre zugehörige Spannungsamplitude verdoppelt werden kann. Alternativ
zur Verwendung eines Differenzverstärkers kann die vorstehende Signalauswertung auch
numerisch im Rahmen einer rechnerbasierten Auswerteeinheit erfolgen, indem die empfangenen
Ultraschall- und Störsignale digitalisiert und mit einem numerischen Addierer invers
addiert werden.
[0018] Zur Realisierung des lösungsgemäßen elektromagnetischen Ultraschallwandlers werden
zwei konkrete Ausführungsformen vorgeschlagen, die zur weiteren Beschreibung in den
Fig. 1 a und b abgebildet sind.
Kurze Beschreibung der Erfindung
[0019] Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen exemplarisch beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1 a, b
- lösungsgemäß ausgebildete Ultraschallempfänger
- Fig. 2a bis c
- elektromagnetische Ultraschallwandler nach Stand der Technik sowie
- Fig. 3a, b
- perspektivische Darstellungen der in den Figuren 1a, b dargestellten Magnetanordnungen..
Wege zur Ausführung der Erfindung, gewerbliche Verwendbarkeit
[0020] Fig. 1 zeigt in schematisierter Weise die untere Seitenansicht einer Magnetisierungseinheit
M mit einer entsprechenden HF-Spulenanordnung HF, die auf die Oberfläche eines zu
untersuchenden, aus elektrisch leitendem Material bestehenden Werkstückes (nicht dargestellt)
aufsetzbar ist. Die Magnetisierungseinheit M setzt sich aus einer Vielzahl in Form
und Größe identisch ausgebildeter Einzelpermanentmagnete 1 zusammen, deren Stirnseiten
in Figur 1 a mit den angegebenen magnetischen Polaritäten N, S dargestellt sind.
[0021] Die Magnetisierungseinheit M lässt sich in dem in Fig. 1 a illustrierten Ausführungsbeispiel
in zwei Permanentmagnetanordnungen P
1 und P
2 unterteilen. Die Permanentmagnetanordnung P
1 weist zwei Reihen R
1 und R
2 auf, längs derer jeweils eine Anzahl n erste Einzelpermanentmagnete 1 angeordnet
sind. Jeweils längs der Reihen R
1, R
2 wechseln sich die magnetischen Polaritäten der stirnseitig endenden ersten Einzelpermanentmagnete
1 periodisch ab (siehe hierzu N für magnetisch Nord und S für magnetisch Süd). Die
jeweils unmittelbar aneinander grenzenden ersten Einzelpermanentmagnete 1 in den Reihen
R
1 und R
2, d.h. die zeilenweise nebeneinander liegenden Einzelpermanentmagnete, weisen hierbei
ebenfalls eine entgegen gesetzte magnetische Polarität auf.
[0022] Ferner ist der Permanentmagnetanordnung P
1 eine Empfangsspule ET
1 zugeordnet, die in Reihenlängserstreckung zwei zueinander parallel verlaufende Leiterabschnitte
L
1 und L
2 vorsieht, die in der aus Fig. 1 a entnehmbaren zueinander entgegen gesetzter Stromrichtung
(siehe Stromrichtungspfeile) durchflossen werden. Unmittelbar angrenzend an die Permanentmagnetanordnung
P
1 ist eine zweite Permanentmagnetanordnung P
2 vorgesehen, die ebenfalls längs zweier Reihen R
3 und R
4 eine identische Anzahl n zweite Permanentmagnete 1 vorsieht, wobei die Permanentmagnetanordnung
P
2 relativ zur Permanentmagnetanordnung P
1 um die Breite eines Permanentmagneten 1, d.h. um die halbe Periodenlänge bzw. um
die halbe Spurwellenlänge λ
s versetzt angeordnet ist.
[0023] Aus der Figurendarstellung in Fig. 1a, aber auch aus der Figur 3a, die eine perspektivische
Ansicht der Magnetanordnung gemäß Fig. 1 a zeigt, geht hervor, dass durch die lösungsgemäß
versetzte Anordnung der ersten Permanentmagnete längs der Reihen R1 und R2 gegenüber
den zweiten Permanentmagneten längs der Reihen R3 und R4 n+1 Zeilen gebildet werden,
zu denen die ersten und/oder zweiten Permanentmagnete in der nachfolgenden Weise zuordenbar
sind: In dem dargestellten Beispiel sind n=7 Permanentmagnete in jeder der Reihen
R1, R2, R3, R4 angeordnet. Durch die lösungsgemäß versetzte Reihenanordnung bilden
sich n+1 gleich acht Zeilen aus, von denen in der n gleich ersten Zeile lediglich
zweite Permanentmagnete aus den Reihen R3 und R4 und in der n+1 gleich achten Zeile
lediglich erste Permanentmagnete aus den Reihen R1 und R2 angeordnet sind. In den
Zeilen von n gleich zwei bis n gleich sieben sind jeweils erste und zweite Permanentmagnete
aus Reihen R1, R2, R3, R4 angeordnet.
[0024] Die Ausbildung und Anordnung der der Permanentmagnetanordnung P
2 zugeordneten Empfangsspule ET
2 (siehe Fig. 1a) ist entsprechend der Empfangsspulenanordnung ET
1 nachgebildet. Die elektrischen Anschlüsse E
1 und E
2 der jeweiligen Empfangsspulen ET
1 und ET
2 sind an den invertierenden bzw. nicht-invertierenden Eingang eines nicht weiter dargestellten
Differenzverstärkers angeschlossen. Die übrigen beiden Anschlüsse der Empfangsspulen
ET
1 und ET
2 befinden sich auf einem gemeinsamen elektrischen Potential, dem Massepotential.
[0025] Die mit Hilfe einer derartigen EMUS-Wandleranordnung empfangenen Ultraschallsignale
werden konstruktionsbedingt mit einer Phasenverschiebung von 180° in den Empfangsspulen
ET
1 und ET
2 empfangen, wohingegen die Störsignale in beiden Empfangsspulen ET
1 und ET
2 keinen Phasenunterschied, d.h. relative Phase von 0°, aufweisen. Nach Addition der
Empfangssignale mit einem Differenzverstärker mitteln sich somit die Störsignale vollständig
weg, übrig bleiben ausschließlich Ultraschallsignalanteile. Hierdurch kann das Signal-Rausch-Verhältnis
erheblich verbessert werden, ohne dabei einen messtechnisch bedeutsamen Zusatzaufwand
leisten zu müssen.
[0026] In Fig. 1b ist eine alternative Ausbildungsform für einen lösungsgemäß ausgebildeten
EMUS-Empfangswandler dargestellt, der eine Verschachtelung der vorstehend beschriebenen
Permanentmagnetanordnungen P
1 und P
2 mit den dazu gehörigen Empfangsspulen ET
1 und ET
2 vorsieht. Figur 3b zeigt eine diesbezügliche perspektivische Darstellung. So befindet
sich zwischen den Reihen R
1 und R
2 der ersten Permanentmagnetanordnung P
1 die Reihe R
4 der zweiten Permanentmagnetanordnung P
2, gemäß der in Fig. 1 a illustrierten und beschriebenen Ausbildung. Unmittelbar rechts
neben der Reihe R
2 schließt sich die Reihe R
3 der Permanentmagnetanordnung P
2 an. Aus der perspektivischen Darstellung in Figur 3b sind zudem die Zeilenzahlen
von n=1 bis n+1 und die in den jeweiligen Zeilen angeordneten Permanentmagnete klar
ersichtlich.
[0027] Die zu den Permanentmagnetanordnungen P
1 und P
2 zugehörigen Empfangsspulen ET
1 und ET
2 sind gleichsam verschachtelt bzw. überlappend angeordnet und ausgebildet, so dass
ihre zugehörigen Leiterabschnitte L
1 bis L
4 zu den jeweiligen Reihen R
1 bis R
4 zugeordnet sind.
[0028] Auch in diesem Fall werden die Anschlüsse E1, E2 der Empfangsspulen ET
1 und ET
2 an den invertierenden bzw. nicht-invertierenden Anschluss eines Differenzverstärkers
angeschlossen. Die beiden übrigen Anschlüsse werden auf gleiches Potenzial, dem Massepotential
gelegt.
[0029] Die in Fig.1b illustrierte Ausführungsform weist gegenüber der in Fig. 1 a gezeigten
Ausführungsform Vorteile auf, so beispielsweise der räumlich kompaktere Aufbau und
insbesondere die weitgehende Überlappung der Empfangsspulen ET
1 und ET
2, durch die lokal begrenzte Störsignale in beiden Empfangsspulen ET
1 und ET
2 annähernd mit gleicher Amplitude und Phase empfangen werden können. Hinzu kommt,
dass die Grundempfindlichkeit durch eine mögliche Zusammenfassung der in den Zeilen
von n=2 bis n angeordneten Permanentmagnetkörper der Reihen R
4 und R
2 verbessert werden kann, zumal besonders bei kleinen Magnetabmessungen die magnetische
Feldstärke sehr stark mit dem Magnetvolumen zunimmt und die Empfangsamplitude direkt
proportional zur magnetischen Feldstärke ist. In diesem Fall ist die strichliert eingetragene
Trennlinie wegzudenken. Wichtig für die Ausführung gemäß der in Fig. 1b gezeigten
Ausführungsform ist jedoch, dass sowohl beide Empfangsspulen ET
1 und ET
2 in Form, Ausführung und Wickelsinn sowie die periodische Magnetanordnung für beide
Permanentmagnetanordnungen P
1 und P
2 identisch bzw. symmetrisch aufgebaut sind.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Permanentmagnete
- R1, R2, R3, R4
- Reihen
- M
- Magnetisierungseinheit
- T1, T2
- Teilspulen,
- L1, L2, L3, L4
- Leiterabschnitte
- HF
- HF-Spulenanordnung
- ET1, ET2
- Empfangsspulen
- P1, P2
- Permanentmagnetanordnung
1. Elektromagnetischer Ultraschallwandler, insbesondere zum Empfangen von linear polarisierten
horizontalen Scherwellen, so genannten SH-Ultraschallwellen, aus einem elektrisch
leitfähigen Werkstück, mit
- einer Magnetisierungseinheit (M), die eine dem Werkstück zugewandte Seite vorsieht,
längs der in wenigstens zwei mittel- oder unmittelbar nebeneinander angeordnete erste
Reihen (R1, R2) jeweils eine Anzahl n erste Permanentmagnete (1) derart angebracht
ist, dass sich die der Seite zugewandten und den jeweils ersten Permanentmagneten
(1) zuordenbaren magnetischen Polaritäten sowohl längs einer Reihe (R1, R2) periodisch
mit einer Periodenlänge, die einer Spurwellenlänge λs entspricht, als auch längs einer zeilenweise nebeneinander liegenden Anordnung abwechseln,
und
- einer an der dem Werkstück zugewandten Seite der Magnetisierungseinheit (M) angebrachten
HF-Spulenanordnung (HF) mit jeweils längs der wenigstens zwei ersten Reihen (R1, R2)
zuordenbaren, zueinander parallel verlaufenden Leiterabschnitten (L1, L2), die einander
in entgegengesetzter Richtung von Strom durchsetzbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass längs wenigstens zwei mittel- oder unmittelbar nebeneinander angeordneter zweiter
Reihen (R3, R4) jeweils eine Anzahl n zweiter Permanentmagnete (1) derart angebracht
ist, dass sich die der Seite zugewandten und den jeweils zweiten Permanentmagneten
(1) zuordenbaren magnetischen Polaritäten längs einer zweiten Reihe (R3, R4) periodisch
mit einer Periodenlänge,
die der Spurwellenlänge λ
s entspricht, als auch längs einer zeilenweise nebeneinander liegenden Anordnung abwechseln,
dass jeweils längs der wenigstens zwei zweiten Reihen (R3, R4) zueinander parallel
verlaufende Leiterabschnitte (L3, L4) einer weiteren HF-Spulenanordnung angeordnet
sind, die einander in entgegengesetzter Richtung von Strom durchsetzbar sind, und
dass die wenigstens zwei zweiten Reihen (R3, R4) mit den jeweils n zweiten Permanentmagneten
(1) um eine halbe Spurwellenlänge λ
s versetzt neben den wenigstens zwei ersten Reihen (R1, R2) mit den n ersten Permanentmagneten
unter Ausbildung von n+1 Zeilen derart angeordnet sind, dass in der zweiten bis n-1-ten
Zeile jeweils erste und zweite Permanentmagnete aus den jeweils ersten und zweiten
Reihen und in der ersten Zeile ausschließlich erste und in der n+1-ten Zeile ausschließlich
zweite Permanentmagnete enthalten sind.
2. Elektromagnetischer Ultraschallwandler nach Anspruch 1, wobei die in den ersten und
zweiten Reihen (R1, R2, R3, R4) angeordneten n ersten und zweiten Permanentmagnete
(1) jeweils in Form und Größe identisch ausgebildet sind.
3. Elektromagnetischer Ultraschallwandler nach Anspruch 1 oder 2, wobei die zwei ersten
Reihen (R1, R2) unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, und
dass die zwei zweiten Reihen (R3, R4) unmittelbar nebeneinander angeordnet sind und
unmittelbar an einer der zwei ersten Reihen (R1, R2) angrenzen.
4. Elektromagnetischer Ultraschallwandler nach Anspruch 1 oder 2, wobei die ersten und
zweiten Reihen (R1, R2, R3, R4) mit den jeweils n Permanentmagneten (1) jeweils verschachtelt,
d.h. mit abwechselnder Reihenabfolge, jeweils unmittelbar aneinander angrenzend angeordnet
sind.
5. Elektromagnetischer Ultraschallwandler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die
den ersten und zweiten Permanentmagneten (1) zuordenbaren HF-Spulenanordnungen (ET1, ET2) jeweils wenigstens eine durchgängige Spulenwicklung mit den jeweils zwei parallel
zueinander verlaufenden Leiterabschnitten (L1, L2, L3 L4) vorsehen und jeweils in Form, Wicklungsanzahl und Wicklungssinn identisch ausgebildet
sind.
6. Elektromagnetischer Ultraschallwandler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei ein
Differenzverstärker mit einem invertierenden und einem nicht invertierenden Anschluss
vorgesehen ist,
dass die HF-Spulenanordnungen (ET1, ET2) über jeweils zwei Leitungsanschlüsse verfügen,
dass ein Leitungsanschluss der einen HF-Spulenanordnung an den invertierenden und
ein Leitungsanschluss der anderen HF-Spulenanordnung an den nichtinvertierenden Anschluss
angeschlossen sind, und
dass die jeweils anderen Leitungsanschlüsse beider HF-Spulenanordnungen miteinander
verbunden sind oder auf gleichem elektrischem Potenzial liegen.
7. Elektromagnetischer Ultraschallwandler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die
HF-Spulenanordnungen (ET1, ET2) über jeweils zwei Leitungsanschlüsse verfügen,
dass ein Leitungsanschluss der einen HF-Spulenanordnung und ein Leitungsanschluss
der anderen HF-Spulenanordnung an einen AD-Wandler angeschlossen sind, der mit einer
Numerischen Auswerteeinheit angeschlossen ist,
die die Signalanteile beider Leitungsanschlüsse jeweils invers addiert, und
dass die jeweils anderen Leitungsanschlüsse beider HF-Spulenanordnungen miteinander
verbunden sind oder auf gleichem elektrischem Potenzial liegen.
8. Elektromagnetischer Ultraschallwandler nach einem der Ansprüche 6 oder 7, wobei der
Ultraschallwandler als Ultraschallempfänger dient und die HF-Spulenanordnungen jeweils
Empfangsspulen (ET1, ET2) darstellen, deren parallel zueinander ausgerichteten Leiterabschnitten (L1, L2, L3 L4) in Schallausbreitungsrichtung orientiert sind.
1. Electromagnetic ultrasonic transducer, in particular for receiving linearly polarised
horizontal shear waves, so-called SH-ultrasonic waves, from an electrically conductive
workpiece, having
- a magnetising unit (M), which provides a side facing the workpiece, along which
in each of at least two first rows (R1, R2) arranged directly or indirectly next to
each other, a number n of first permanent magnets (1) is mounted such that the magnetic
polarities facing the side and which can be assigned to each of the first permanent
magnets (1) alternate periodically along a row (R1, R2) with a period length corresponding
to a track wavelength λs, and also along an arrangement of rows located in adjacent lines, and
- an HF-coil assembly (HF) mounted on the side of the magnetising unit (M) facing
the workpiece, having conductor sections (L1, L2) each extending parallel to one another
and which can be assigned along the at least two first rows (R1, R2), through which
current can be passed in mutually opposite directions,
characterized in that
along each of at least two second rows (R3, R4) arranged directly or indirectly next
to each other, a number n of second permanent magnets (1) is mounted such that the
magnetic polarities, which face the side and can be assigned to each of the second
permanent magnets (1), alternate periodically along a second row (R3, R4) with a period
length corresponding to the track wavelength λ
s, and also along an arrangement of rows located in adjacent lines,
that along each of the at least two second rows (R3, R4), mutually parallel conductor
sections (L3, L4) of a further HF-coil assembly are arranged through which current
can be passed in mutually opposite directions, and
that the at least two second rows (R3, R4), each with the n second permanent magnets
(1), are arranged next to the at least two first rows (R1, R2) with the n first permanent
magnets offset by half a track wavelength λ
s, forming n+1 lines, such that the 2nd to (n-1)th lines contain first and second permanent
magnets from the respective first and second rows and the first line contains only
first permanent magnets and the (n+1)th line contains only second permanent magnets.
2. Electromagnetic ultrasonic transducer according to Claim 1, wherein the n first and
second permanent magnets (1) arranged in the first and second rows (R1, R2, R3, R4)
are each designed identically in shape and size.
3. Electromagnetic ultrasonic transducer according to Claim 1 or 2, wherein the first
two rows (R1, R2) are arranged directly next to each other, and the two second rows
(R3, R4) are arranged directly next to each other and lie directly adjacent to one
of the first two rows (R1, R2).
4. Electromagnetic ultrasonic transducer according to Claim 1 or 2, wherein the first
and second rows (R1, R2, R3, R4) each with the n permanent magnets (1) are arranged
in an interlaced manner, i.e. with alternating sequence, and directly adjacent to
one another.
5. Electromagnetic ultrasonic transducer according to any one of Claims 1 to 4, wherein
the first and second HF-coil assemblies (ET1, ET2) that can be assigned to the first and second permanent magnets (1) each provide
at least one continuous coil winding with the two respective conductor sections (L1, L2, L3, L4) which extend parallel to each other, and are each identically designed in shape,
number of windings and winding direction.
6. Electromagnetic ultrasonic transducer according to any one of Claims 1 to 5,
wherein a differential amplifier with an inverting and a non-inverting input is provided,
the HF-coil assemblies (ET1, ET2) are each provided with two conductor terminals,
one conductor terminal of the one HF-coil assembly is connected to the inverting input
and one conductor terminal of the other HF-coil assembly is connected to the non-inverting
input, and
the other respective conductor terminals of both HF-coil assemblies are connected
to each other or are at the same electrical potential.
7. Electromagnetic ultrasonic transducer according to any one of Claims 1 to 5,
wherein the HF-coil assemblies (ET1, ET2) are each provided with two conductor terminals,
one conductor terminal of the one HF-coil assembly and one conductor terminal of the
other HF-coil assembly are connected to an AD-converter, which is connected to a numerical
analysis unit that adds the signal components of each of the two conductor terminals
inversely, and
the other respective conductor terminals of both HF-coil assemblies are connected
to each other or are at the same electrical potential.
8. Electromagnetic ultrasonic transducer according to one of Claims 6 or 7, wherein the
ultrasonic transducer is used as an ultrasonic receiver and the HF-coil assemblies
each represent receiver coils (ET1, ET2), the conductor sections (L1, L2, L3, L4) of which, aligned parallel to each other, are oriented in the direction of sound
propagation.
1. Transducteur ultrasonore électromagnétique, en particulier pour réceptionner des ondes
de cisaillement horizontales polarisées linéairement, des dénommées ondes ultrasonores
SH, issues d'une pièce usinée électroconductrice, avec
- une unité de magnétisation (M) qui prévoit un côté tourné vers la pièce usinée le
long duquel est mis en place - en au moins deux premières rangées (R1, R2) disposées
indirectement ou directement côte à côte - respectivement un nombre n de premiers
aimants permanents (1) de manière à ce que les polarités magnétiques orientées vers
le côté et pouvant être affectées aux premiers aimants permanents (1) respectifs alternent
périodiquement le long d'une rangée (R1, R2) avec une longueur de période correspondant
à une longueur d'onde de trace λs tout comme également le long d'un agencement de juxtaposition ligne par ligne, et
- une installation de bobine HF (HF) disposée sur le côté tourné vers la pièce usinée
de l'unité de magnétisation (M) avec des sections de conducteur (L1, L2) s'étendant
parallèlement les unes par rapport aux autres pouvant être respectivement affectées
le long des au moins deux premières rangées (R1, R2), lesquelles sections peuvent
être traversées par du courant dans des directions opposées les unes des autres,
caractérisé en ce que le long d'au moins deux deuxièmes rangées (R3, R4) disposées indirectement ou directement
côte à côte, respectivement un nombre n de deuxièmes aimants permanents (1) est mis
en place de manière à ce que les polarités magnétiques orientées vers le côté et pouvant
être respectivement affectées aux deuxièmes aimants permanents (1) alternent périodiquement
le long d'une deuxième rangée (R3, R4) avec une longueur de période correspondant
à la longueur d'onde de trace λ
s tout comme également le long d'un agencement de juxtaposition ligne par ligne,
en ce que des sections de conducteur (L3, L4) s'étendant parallèlement les unes par rapport
aux autres d'une autre installation de bobine HF sont respectivement disposées le
long des au moins deux deuxièmes rangées (R3, R4), lesquelles sections peuvent être
traversées par du courant dans des directions opposées les unes des autres, et
en ce que les au moins deux deuxièmes rangées (R3, R4) avec respectivement les n deuxièmes
aimants permanents (1) sont disposées avec un décalage d'une demi longueur d'onde
de trace λ
s à côté des au moins deux premières rangées (R1, R2) avec les n premiers aimants permanents
en formant n+1 lignes de manière à ce que dans la deuxième ligne jusqu'à la ligne
n-1 se trouvent respectivement des premiers et deuxièmes aimants permanents issus
respectivement des premières et deuxièmes rangées et à ce que dans la première ligne
se trouvent exclusivement des premiers aimants permanents et dans la ligne n+1 exclusivement
des deuxièmes aimants permanents.
2. Transducteur ultrasonore électromagnétique selon la revendication 1, les n premiers
et deuxièmes aimants permanents (1) disposés dans les premières et deuxièmes rangées
(R1, R2, R3, R4) étant respectivement réalisés de manière identique concernant la
forme et la taille.
3. Transducteur ultrasonore électromagnétique selon la revendication 1 ou 2, les deux
premières rangées (R1, R2) étant disposées directement l'une à côté de l'autre, et
les deux deuxièmes rangées (R3, R4) étant disposées directement l'une à côté de l'autre
et jouxtant directement l'une des deux premières rangées (R1, R2).
4. Transducteur ultrasonore électromagnétique selon la revendication 1 ou 2, les premières
et deuxièmes rangées (R1, R2, R3, R4) avec respectivement les n aimants permanents
(1) étant respectivement disposées de manière imbriquée, c'est-à-dire avec un ordre
alterné, respectivement de manière directement juxtaposée les unes aux autres.
5. Transducteur ultrasonore électromagnétique selon l'une des revendications 1 à 4, les
installations de bobine HF (ET1, ET2) pouvant être affectées aux premiers et deuxièmes aimants permanents (1) prévoyant
respectivement au moins un enroulement de bobine continu avec respectivement les deux
sections de conducteur (L1, L2, L3, L4) s'étendant parallèlement l'une par rapport à l'autre, et étant respectivement réalisées
de manière identique concernant la forme, le nombre d'enroulements et le sens d'enroulement.
6. Transducteur ultrasonore électromagnétique selon l'une des revendications 1 à 5, un
amplificateur différentiel étant prévu avec un raccordement inverseur et un raccordement
non inverseur,
les installations de bobine HF (ET1, ET2) disposant respectivement de deux raccordements de ligne,
un raccordement de ligne de l'une des installations de bobine HF étant raccordé au
raccordement inverseur et un raccordement de ligne de l'autre installation de bobine
HF étant raccordé au raccordement non inverseur, et
les autres raccordements de ligne respectifs des deux installations de bobine HF étant
reliés ensemble ou bien se trouvant sur le même potentiel électrique.
7. Transducteur ultrasonore électromagnétique selon l'une des revendications 1 à 5, les
installations de bobine HF (ET1, ET2) disposant respectivement de deux raccordements de ligne,
un raccordement de ligne de l'une des installations de bobine HF et un raccordement
de ligne de l'autre installation de bobine HF étant raccordés à un convertisseur A/N,
lequel est raccordé à une unité d'évaluation numérique qui additionne respectivement
de manière inverse les parts de signal des deux raccordements de ligne, et
les autres raccordements de ligne respectifs des deux installations de bobine HF étant
reliés ensemble ou bien se trouvant sur le même potentiel électrique.
8. Transducteur ultrasonore électromagnétique selon l'une des revendications 6 ou 7,
le transducteur ultrasonore servant de récepteur ultrasonore et les installations
de bobine HF représentant respectivement des bobines réceptrices (ET1, ET2) dont les sections de conducteur (L1, L2, L3, L4) orientées parallèlement les unes aux autres sont orientées en direction de propagation
du son.