[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Fußbekleidungsstück. Unter einem Fußbekleidungsstück
werden im Rahmen der vorliegenden Anmeldung solche Bekleidungsstücke verstanden, welche
an einem menschlichen Fuß getragen werden, beispielsweise Schuhe oder Socken oder
dergleichen, wobei jedoch unter dem Begriff "Socken" auch solche Socken zusammengefasst
werden, welche nach vorne, das heißt zu den Zehen hin, offen sind.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind beispielsweise Schuheinlagen bekannt, welche dazu
dienen, einen Ausgleich für Füße zu schaffen, welche an bestimmten Stellen nicht regelmäßig
geformt sind. So können beispielsweise derartige Schuheinlagen den Fuß in einem Spannbereich
stützen. Der Nachteil derartiger Schuheinlagen besteht darin, dass diese einerseits
leicht gegenüber dem Fuß verrutschen können, da sie sich beispielsweise auch innerhalb
eines Schuhs bewegen können. Weiterhin weisen derartige Schuheinlagen den Nachteil
auf, dass sie oft nur schwer waschbar sind und daher nach bereits relativ kurzer Tragezeit
unbrauchbar werden.
[0003] Aus dem Dokument
US 1 741 340 A ist ein Fußbekleidungsstück bekannt, welches aus einem textilen Material hergestellt
ist, wobei das Fußbekleidungsstück einen ersten Abschnitt, der in einem an dem Fuß
anliegenden Zustand einen unteren Beinbereich vollständig umgibt, sowie einen zweiten
Abschnitt, der in einem an dem Fuß anliegenden Zustand einen zwischen den Zehen und
der Ferse liegenden Abschnitt des Fußes vollständig umgibt, aufweist, wobei der erste
Abschnitt und der zweite Abschnitt fest aneinander angeordnet sind. Wenigstens zwei
unterschiedliche Bereiche des Fußbekleidungsstücks weisen unterschiedliche Materialstärken
auf, wobei ein Bereich mit erhöhte Materialstärke sich nicht über eine gesamte Fußbreite
erstreckt, wobei die Bereiche unterschiedlicher Materialstärke entlang einer gekrümmten
Linie ineinander übergehen und wobei sich eine Höhe einer Verstärkung des Bereichs
zu den jeweiligen Außenkanten hin verjüngt.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Fußbekleidungsstück
zur Verfügung zu stellen, welches eine bestimmte örtliche Fixierung von bestimmten
verstärkten Bereichen gegenüber dem Fuß ermöglicht. Daneben soll auch eine Reinigungsmöglichkeit
für eine derartige Hilfseinrichtung für Füße geschaffen werden. Diese Aufgaben werden
erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs 1 erreicht. Vorteilhafte
Ausführungsformen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0005] Die Erfindung betrifft daher ein Fußbekleidungsstück, wobei dieses Fußbekleidungsstück
aus einem textilen Material hergestellt ist, und wobei das Fußbekleidungsstück einen
ersten Abschnitt aufweist, der in einem an dem Fuß anliegenden Zustand einen unteren
Beinbereich vollständig umgibt. Weiterhin weist das Fußbekleidungsstück einen zweiten
Abschnitt auf, der an einem an dem Fuß anliegenden Zustand einen zwischen den Zehen
und der Ferse liegenden Abschnitts des Fußes vollständig umgibt.
[0006] Erfindungsgemäß sind der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt fest aneinander
angeordnet, und wenigstens zwei unterschiedliche Bereiche des Fußbekleidungsstücks
weisen unterschiedliche Materialstärken auf, wobei ein Bereich mit erhöhte Materialstärke
sich nicht über eine gesamte Fußbreite erstreckt und der Bereich mit erhöhter Materialstärke
als Gelkissen ausgeführt ist und mittels Nähte an dem Fußbekleidungsstück angebunden
ist, wobei die Bereiche unterschiedlicher Materialstärke entlang einer gekrümmten
Linie ineinander übergehen, und wobei sich eine Höhe des Bereichs mit erhöhter Materialstärke
zu den jeweiligen Außenkanten hin verjüngt.
[0007] Bei diesen unterschiedlichen Materialstärken kann es sich beispielsweise um unterschiedliche
Flexibilitäten in den genannten Abschnitten handeln. Unter dem Begriff der Materialstärke
kann jedoch auch eine Dicke des Materials in dem betreffenden Bereich verstanden werden.
[0008] Dadurch, dass das Fußbekleidungsstück in zwei Abschnitten, nämlich insbesondere einem
Beinbereich, der an dem Fuß anliegt, beziehungsweise einem Fußgelenkbereich und auch
einem weiteren Fußbereich, den Fuß vollständig umgibt, wird eine genaue Fixierung
des Fußbekleidungsstücks gegenüber dem Fuß erreicht. Da weiterhin der erste Abschnitt
und der zweite Abschnitt fest zueinander angeordnet sind bzw. in einer geometrisch
definierten Position gegenüber einander sind, wird damit auch eine genaue örtliche
Fixierung desjenigen Bereichs mit der höheren Materialstärke gegenüber dem Fuß erreicht.
[0009] Bevorzugt ist das Fußbekleidungsstück einteilig ausgebildet. Unter einer einteiligen
Ausbildung wird hierbei verstanden, dass das Fußbekleidungsstück keine voneinander
ohne Beschädigung des Fußbekleidungsstück trennbaren Bestandteile aufweist. Andererseits
wird jedoch unter einteilig auch eine Ausführung verstanden, bei der ggfs. Polsterelemente
in definierter Position an einem Bereich des Fußbekleidungstücks angeordnet sind,
z.B. in einem Hohlraum, der durch das Material des Fußbekleidungsstücks ausgebildet
wird, eingenäht sind.
[0010] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist das Fußbekleidungsstück in dem ersten
Abschnitt eine erste Materialstärke auf und in einem Bereich zwischen den Zehen und
der Ferse des Fußes, der insbesondere auch den zweiten Abschnitt enthält eine zweite
höhere Materialstärke. Insbesondere ist in einem Bereich eines Fußspanns die entsprechende
höhere Materialstärke vorgesehen.
[0011] Allgemein liegt in einem an dem Fuß anliegenden Zustand ein Bereich mit einer höheren
Materialstärke an der Sohle des Fußes an. Dies bedeutet, dass zumindest ein Bereich
der Sohle des Fußes durch den besagten Bereich mit der höheren Materialstärke unterstützt
wird.
[0012] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform liegt der Bereich mit der höheren
Materialstärke an einem Spannbereich des Fußes an, das heißt an einem Bereich, der
zwischen den Zehen und der Ferse und gleichzeitig auch an der Sohle des Fußes liegt.
[0013] Erfindungsgemäß erstreckt sich ein Bereich mit erhöhter Materialstärke nicht über
eine gesamte Fußbreite. So ist es beispielsweise möglich, dass entsprechende Bereiche
mit der höheren Materialstärke an einem nach innen, das heißt zum jeweils anderen
Fuß gewandten Bereich dieses Fußes angeordnet sind, nicht jedoch an einem Außenbereich
der betreffenden Fußsohle.
[0014] Das Fußbekleidungsstück kann auch in einem festen geschlossenen Schuh jeglicher Art
eingesetzt und getragen werden. Das Gelkissen passt sich vorzugsweise einer Fußwölbung
jedes Fußes an und füllt diesen Bereich komplett aus. Auf diese Weise dient das erfindungsgemäße
Fußbekleidungsstück auch zur Stützung des Fußes und stärkt den Komfort beim Gehen
und Laufen und verhindert weiterhin Schmerzbildungen durch langes Stehen oder Gehen.
[0015] Vorzugsweise ist das Fußbekleidungsstück flexibel ausgebildet und insbesondere in
im Wesentlichen beliebigen Richtungen dehnbar.
[0016] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform besteht das Fußbekleidungsstück
aus einem waschbaren Material. Auf diese Weise ist es möglich, das vollständige Fußbekleidungsstück
zu waschen und auf diese Weise seine Haltbarkeitsdauer zu erhöhen. Bei dem Material
des Fußbekleidungsstückes kann es sich unter anderem um eines der folgenden Materialien
handeln:
Acryl, Aramid, Baumwolle, Dreilagenläminate, Duroplaste, Elasthan, Filz, Flanell,
Fleece, Frottee, Gummi, Indisch Crepé, Indische Baumwolle, Ironfiber, Jägerleinen,
Jersey, Juchtenleder, Jute, Keprotec, Kevlar, Klimamembranen, Kunstleder, Lammwolle,
Microfaser, Microfleece, Neopren, No Wind, Non Stick, Oxford Nylon Nano- Pel, Oxford-Nylon,
Polyamid, Polyester, Polytex, Protech, PU / Polyurethan, Ripstop-Gewebe, Sanitized,
Seide, Sil-Nylon, Soft Shell, Solar Dry, Super Fabric, Super Polytex, Supplex, Nylon,
Teflon, Thermoplast-Granulate, TXN, Ullfrotté, Vaporwick, Venturi, Vibram-Sohlen,
Viskose,Vollrindleder, Wachscotton, Wirkplüsch, Wolle, Xylee, Yak, Yamamayseide, Yerli,
Yucca, Z-Liner, Zweilagenlaminate, Zytel.
[0017] In dem Bereich der erhöhten Materialstärke können unter anderem folgende Materialien
zum Einsatz kommen:
CE-Protektoren, Ebonite, EVA (Ethylen-Vinylazetat), GFK, HD-PE, Kautschuk, Polycarbonat,
Polyethylen, Polypropylen, Polyurethan, Polyvinylchlorid, PVC,Silikon, Kork Bei einer
weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist des Gelkissen an einer Außenfläche des
Fußbekleidungsstücks angeordnet. Auf diese Weise wird der Tragekomfort weiter erhöht.
[0018] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform umgibt das Fußbekleidungsstück den
Fuß vollständig. So ist es beispielsweise möglich, dass das Fußbekleidungsstück in
der Art einer Socke ausgeführt ist. Es wäre jedoch auch möglich, dass diese Socke
vorne offen ist oder auch - wie gesagt - komplett einschließlich der Zehen geschlossen.
Weiterhin ist es möglich, dass das Fußbekleidungsstück bis zum Spann nach hinten geschlossen
ist, das heißt auch bis zur Ferse komplett geschlossen ist oder auch nur oberhalb
der Ferse geschlossen ist. Auch in diesem Falle wird eine Fixierung des Gelkissens
erreicht, damit dieses nicht verrutschen kann. Weiterhin ist es möglich, dass das
Fußbekleidungsstück nach oben bis zum Knöchel reicht oder auch in Socken- oder Kniestrumpfhöhe
ausgebildet ist.
[0019] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Fußbekleidungsstück genau
zwei Bereiche unterschiedlicher Materialstärke auf.
[0020] Erfindungsgemäß gehen diese Bereiche unterschiedlicher Materialstärke entlang einer
gekrümmten Linie ineinander über. Auf diese Weise kann eine besonders günstige Anpassung
an die Anatomie eines menschlichen Fußes erreicht werden.
[0021] Vorzugsweise weist die Verstärkung bzw. der verstärkte Bereich eine Höhe auf, welche
zwischen 0,3 cm und 3 cm, bevorzugt zwischen 0,3 cm und 2 cm liegt. Weiterhin verjüngt
sich die Höhe dieser Verstärkung zu den jeweiligen Außenkanten hin, so dass ein nahtloser
Übergang der äußeren Bereiche des Fußbekleidungsstücks erreicht wird.
[0022] Bei der oben beschriebenen Variante des Fußbekleidungsstücks kann der Zehenbereich
offen sein, so dass in diesem Falle das Fußbekleidungsstück bevorzugt in Sandalen
einsetzbar ist. Auch in diesem Falle ist die genannte Verstärkung als Stütze mit eingearbeitet.
[0023] Weitere Vorteile und Ausführungsformen ergeben sich aus den beigefügten Zeichnungen.
[0024] Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines menschlichen Fußes und seiner Bereiche;
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung eines menschlichen Fußes mit einer darin angelegten erfindungsgemäßen
Vorrichtung;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht eines menschliches Fußes mit einer angelegten erfindungsgemäßen
Vorrichtung;
- Fig. 4
- eine Ansicht von unten auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung;
- Fig. 5
- eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Fig. 6
- eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung; und
- Fig. 7
- eine Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, welche an einem Fuß angelegt
ist.
[0025] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines menschlichen Fußes 10. Es wird darauf
hingewiesen, dass im Rahmen der vorliegenden Anmeldung unter dem Fuß auch der Fußgelenkbereich
und der Bereich des Unterschenkels verstanden wird, der in das Fußgelenk mündet. Der
in Fig. 1 gezeigte Fuß 10 weist einen Zehenbereich 14 auf sowie einen Fersenbereich
12 auf. Zwischen diesen beiden Bereichen ist ein mittlerer Bereich beziehungsweise
Spannbereich vorgesehen. Dieser mittlere Bereich ist bei menschlichen Füßen oft sehr
unterschiedlich ausgebildet, und auch orthopädische Vorrichtungen sind oft dazu gedacht,
um eben diesen Bereich abzustützen. Dieser mittlere Bereich ist durch eine Linie S
gekennzeichnet.
[0026] Fig. 2 zeigt eine Schnittdarstellung eines menschlichen Fußes 10, an dem eine erfindungsgemäße
Vorrichtung 1 angelegt ist. Man erkennt hier einen ersten Abschnitt 4 der Vorrichtung
1, welcher einen oberen Bereich 22 des Fußes, in dem der Unterschenkel in das Fußgelenk
übergeht, vollständig umgibt. Auf diese Weise wird die gesamte Vorrichtung 1 gegenüber
dem Fuß 10 gehalten.
[0027] Ein zweiter Abschnitt 6 der Vorrichtung bzw. des Fußbekleidungsstücks 1 umgibt einen
Bereich 18 des Fußes, der zwischen dem Zehenbereich 14 und dem in Fig. 1 gezeigten
Fersenbereich 12 angeordnet ist. In diesem mittleren Bereich ist auch der in Fig.
1 dargestellte Spannbereich 16 vorgesehen. Dies bedeutet, dass zumindest in diesem
Spannbereich bevorzugt die Vorrichtung den Fuß vollständig umgibt. Das Bezugszeichen
18 bezieht sich auf einen Schnitt des Fußes im Spannbereich.
[0028] Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1. Auch hier
ist der erste Bereich 22 des Fußes erkennbar, der zumindest in dem Bereich 4 von der
Vorrichtung vollständig umgeben ist. Auch ist hier der Bereich 8 mit einer erhöhten
Materialstärke dargestellt. In diesem besagten Bereich 8 weist die Vorrichtung, wie
oben erwähnt, ein Gelkissen auf, welche den in Fig. 1 und 2 gezeigten Spannbereich
insbesondere beim Gehen abstützt.
[0029] Durch die erfindungsgemäße Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung an dem Fuß
1 bleibt dieser Bereich 8 stets in einer definierten Stellung zu dem Spannbereich
des Fußes 1 und kann damit nicht verrutschen. Auch ist es, wie eingangs erwähnt, möglich,
die gesamte Vorrichtung zu reinigen.
[0030] Fig. 4 zeigt eine Draufsicht von unten auf die erfindungsgemäße Vorrichtung 1. Man
erkennt, dass sich der Bereich 8 dabei nicht entlang der vollständigen Breite B des
Fußes erstreckt, sondern nur teilweise. Genauer gesagt werden gezielt die empfindlichen
Bereiche des Fußes abgestützt. Eine Begrenzungslinies zwischen dem Bereich 8 der Vorrichtung
1 und den übrigen Bereichen 24 kann sich beispielsweise durch eine Naht ergeben, mit
der der Bereich 8, ein Gelkissen an das Grundmaterial der Vorrichtung 1 angenäht ist.
So kann beispielsweise die Vorrichtung aus einem einheitlichen Material hergestellt
sein und lediglich in dem Bereich 8 ein Zusatzmaterial angeordnet sein, welches damit
auch eine höhere Materialstärken insgesamt bewirkt.
[0031] Es wäre jedoch auch möglich, dass ein Gelkissen in einem Hohlraum untergebracht ist,
der einerseits durch das Grundmaterial und andererseits durch ein an dieses angenähtes
flächiges Material erzeugt wird. So könnte beispielsweise dieses flächige Material
mit einer umlaufenden Naht an das Grundmaterial angenäht sein und in dem zwischen
dem flächigen Material und dem Grundmaterial gebildeten Hohlraum das Gelkissen mit
oder ohne zusätzliche Nahtverbindungen angeordnet sein.
[0032] Fig. 5 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einer ersten Ausführungsform. Bei
dieser Ausführungsform ist die Vorrichtung geschlossen dargestellt, so dass sowohl
die Zehen eines Fußes als auch dessen Ferse vollständig eingekleidet sind. Diese Vorrichtung
eignet sich beispielsweise, um innerhalb eines ebenfalls geschlossenen Schuhs getragen
zu werden. Es wäre jedoch auch möglich, diese Vorrichtung beispielsweise im Hausbereich
separat, das heißt ohne Schuhe, zu tragen, wobei auch hier der Gehkomfort erhöht werden
kann.
[0033] Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Bei
dieser Ausführungsform bleiben sowohl die (nicht gezeigten) Zehen und der Fersenbereich
des Fußes offen. Man erkennt jedoch, dass auch hier die ersten und zweiten Bereiche
jeweils in Umfangsrichtung den Fuß vollständig umgeben, um auf diese Weise einen sicheren
Halt der Vorrichtung an einem Fuß bieten.
[0034] Fig. 7 zeigt die in Fig. 6 gezeigte Vorrichtung in einem an einem Fuß angelegten
Zustand, wobei hier zusätzlich auch ein Schuh, wie eine Sandale, anliegt. Man erkennt,
dass auch bei dieser Ausgestaltung sowohl das Gelkissen vorhanden ist als auch ein
sicherer Halt der Vorrichtung trotz angeordnetem Schuh an dem Fuß möglich ist, und
dies, obwohl die Zehen und die Fersenbereiche hier frei bleiben.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Vorrichtung, Fußbekleidungsstück
- 4
- erster Abschnitt der Vorrichtung
- 6
- zweiter (verstärkter) Abschnitt der Vorrichtung
- 8
- Bereich mit erhöhter Materialstärke
- 10
- Fuß
- 12
- Fersenbereich
- 14
- Zehenbereich
- 16
- Spannbereich
- 18
- Bereich des Fußes
- 22
- oberer Bereich des Fußes 10
- S
- Linie
- B
- Breite des Fußes
1. Fußbekleidungsstück (1), wobei dieses Fußbekleidungsstück (1) aus einem textilen Material
hergestellt ist und wobei das Fußbekleidungsstück (1) einen ersten Abschnitt (4),
der in einem an dem Fuß (10) anliegenden Zustand einen unteren Beinbereich vollständig
umgibt, sowie einen zweiten Abschnitt (6), der in einem an dem Fuß (10) anliegenden
Zustand einen zwischen den Zehen und der Ferse liegenden Abschnitt des Fußes (10)
vollständig umgibt, aufweist, wobei
der erste Abschnitt (4) und der zweite Abschnitt (6) fest aneinander angeordnet sind
und wenigstens zwei unterschiedliche Bereiche (8, 24) des Fußbekleidungsstücks (1)
unterschiedliche Materialstärken aufweisen, wobei ein Bereich (8) mit erhöhter Materialstärke
sich nicht über eine gesamte Fußbreite erstreckt und der Bereich (8) mit erhöhter
Materialstärke als Gelkissen ausgeführt ist und mittels Nähte an dem Fußbekleidungsstück
(1) angebunden ist, wobei die Bereiche (8, 24) unterschiedlicher Materialstärke entlang
einer gekrümmten Linie (S) ineinander übergehen, und wobei sich eine Höhe des Bereichs
(8) mit erhöhter Materialstärke zu den jeweiligen Außenkanten hin verjüngt.
2. Fußbekleidungsstück (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fußbekleidungsstück in dem ersten Abschnitt (4) eine erste Materialstärke aufweist
und in einem Bereich (8) zwischen den Zehen und der Ferse des Fußes eine zweite, höhere
Materialstärke aufweist.
3. Fußbekleidungsstück (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
in einem an dem Fuß anliegenden Zustand ein Bereich mit einer höheren Materialstärke
an der Sohle des Fußes anliegt.
4. Fußbekleidungsstück (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fußbekleidungsstück einteilig ausgebildet ist.
5. Fußbekleidungsstück (1) nach Anspruch 3
dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich mit der höheren Materialstärke an einem Spannbereich des Fußes (10) anliegt.
6. Fußbekleidungsstück (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fußbekleidungsstück (1) aus einem waschbaren Material besteht.
7. Fußbekleidungsstück (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gelkissen an einer Außenfläche des Fußbekleidungsstücks (1) angeordnet ist.
8. Fußbekleidungsstück (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fußbekleidungsstück (1) den Fuß (10) vollständig umgibt.
9. Fußbekleidungsstück (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fußbekleidungsstück (1) genau zwei Bereiche unterschiedlicher Materialstärke aufweist.
1. Footwear item (1), wherein this footwear item (1) is made of a textile material, and
wherein the footwear item (1) has a first portion (4), which in a state bearing against
the foot (10) completely surrounds a lower leg region, and a second portion (6), which
in a state bearing against the foot (10) completely surrounds a portion of the foot
(10) located between the toes and the heel, wherein the first portion (4) and the
second portion (6) are arranged fixedly against one another and at least two different
regions (8, 24) of the footwear item (1) have different material strengths, wherein
a region (8) with increased material strength does not extend over an entire width
of the foot and the region (8) with increased material strength is configured as a
gel cushion and is attached to the footwear item (1) via seams, wherein the regions
(8, 24) of different material strength merge into one another along a curved line
(S), and wherein a height of the region (8) with increased material strength tapers
towards the respective outer edges.
2. Footwear item (1) according to claim 1, characterized in that the footwear item (1) has a first material strength in the first portion (4) and
has a second, higher material strength in a region (8) between the toes and the heel
of the foot.
3. Footwear item (1) according to any of the preceding claims, characterized in that, in a state bearing against the foot, a region with a higher material strength bears
against the sole of the foot.
4. Footwear item (1) according to any of the preceding claims, characterized in that the footwear item (1) is formed in one piece.
5. Footwear item (1) according to claim 3, characterized in that the region with the higher material strength bears against an arch region of the
foot (10).
6. Footwear item (1) according to any of the preceding claims, characterized in that the footwear item (1) is made of a washable material.
7. Footwear item (1) according to any of the preceding claims, characterized in that the gel cushion is arranged on an outer face of the footwear item (1).
8. Footwear item (1) according to any of the preceding claims, characterized in that the footwear item (1) completely surrounds the foot (10).
9. Footwear item (1) according to any of the preceding claims, characterized in that the footwear item (1) has precisely two regions of different material strength.
1. Article chaussant (1), ledit article chaussant (1) étant fabriqué avec une matière
textile et ledit article chaussant (1) comprenant une première partie (4), laquelle
en état d'application sur le pied (10) entoure totalement la partie inférieure de
la jambe, ainsi qu'une deuxième partie (6), laquelle en état d'application sur le
pied (10) entoure totalement la partie du pied (10) comprise entre les orteils et
le talon, la première partie (4) et la deuxième partie (6) étant positionnées fixement
l'une contre l'autre et au moins deux zones (8, 24) différentes de l'article chaussant
(1) présentant des épaisseurs de matière différenciées, une zone (8) à épaisseur de
matière supérieure ne s'étendant pas sur toute la largeur du pied et la zone (8) à
épaisseur de matière supérieure étant réalisée comme coussinet de gel et étant montée
au moyen de coutures sur l'article chaussant (1), les zones (8, 24) à épaisseurs de
matière différenciées se confondant le long d'une ligne courbe (S), et la hauteur
de la zone (8) à épaisseur de matière supérieure diminuant vers ses bords extérieurs.
2. Article chaussant (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
ledit article chaussant (1) présente une première épaisseur de matière dans la première
partie (4) et une deuxième épaisseur de matière supérieure dans une zone (8) entre
les orteils et le talon du pied.
3. Article chaussant (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'en état d'application sur le pied, une zone à épaisseur de matière supérieure est
située contre la plante du pied.
4. Article chaussant (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
ledit article chaussant (1) est réalisé en une seule pièce.
5. Article chaussant (1) selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
la zone à épaisseur de matière supérieure est située contre le cou du pied (10).
6. Article chaussant (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
ledit article chaussant (1) est en matériau lavable.
7. Article chaussant (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le coussinet de gel est disposé sur une surface extérieure de l'article chaussant
(1).
8. Article chaussant (1) selon l'une des revendications précédentes.
caractérisé en ce que
ledit article chaussant (1) entoure totalement le pied (10).
9. Article chaussant (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
ledit article chaussant (1) ne présente que deux zones à épaisseurs de matière différenciées.