| (19) |
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(11) |
EP 2 408 706 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.01.2015 Patentblatt 2015/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.03.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/053176 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/105978 (23.09.2010 Gazette 2010/38) |
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| (54) |
ANSCHLAGELEMENT UND KOMBINATION AUS EINEM ANSCHLAGELEMENT UND EINEM BEFESTIGUNGSMITTEL
STOP ELEMENT AND COMBINATION OF A STOP ELEMENT AND A FASTENING MEANS
ÉLÉMENT DE BUTÉE ET COMBINAISON D'UN ÉLÉMENT DE BUTÉE ET D'UN MOYEN DE FIXATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
17.03.2009 DE 102009013197
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.01.2012 Patentblatt 2012/04 |
| (73) |
Patentinhaber: Spanset-Secutex GmbH |
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52511 Geilenkirchen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FRANKE, Boris
52525 Heinsberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Cohausz & Florack |
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Patent- und Rechtsanwälte
Partnerschaftsgesellschaft
Bleichstraße 14 40211 Düsseldorf 40211 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2008/000262 US-A- 2 848 267
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JP-A- 2002 147 340
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Anschlagelement zum Verkoppeln eines Anschlagmittels,
wie einen Schäkel, Haken oder Ring, oder eines Hebemittels, wie einem Band, einem
Seil, einer Kette oder einem Gurt, mit einem zu transportierenden Gut, wobei das Anschlagelement
einen Befestigungsabschnitt besitzt, in den eine länglich geformte Öffnung eingeformt
ist, die von der Oberseite des Befestigungsabschnitts zu einer auf der Unterseite
des Befestigungsabschnitts ausgebildeten Aufstandfläche führt. Solch ein Anschlagelement
ist z.B. aus
US 2,848,267 A bekannt. Ebenso betrifft die Erfindung eine Kombination aus einem derartigen Anschlagelement
und einem Befestigungsmittel, wobei das Befestigungsmittel ein Spannelement und ein
Adapterstück umfassen kann.
[0002] Anschlagelemente der hier in Rede stehenden Art weisen üblicherweise einen Befestigungsabschnitt,
mit dem sie unmittelbar an dem zu transportierenden Gut befestigt werden, und ein
Anschlagsegment auf, mit dem das jeweilige Hebemittel, wie Band, Seil, Kette oder
Gurt, durch Knoten oder Schlaufen entweder direkt verbunden werden kann oder aus praktischen
und sicherheitstechnischen Erwägungen über ein als Zwischenelement dienendes Anschlagmittel,
wie einen Schäkel, einen Haken oder Ring, verbunden werden kann. In die Befestigungsabschnitte
sind dabei Öffnungen eingeformt, durch die ein Befestigungsmittel, bei dem es sich
typischerweise um eine Schraube oder einen Bolzen handelt, in eine korrespondierende
Öffnung am jeweiligen Flansch des zu transportierenden Guts geführt werden kann. Um
die Montage und das Ausrichten des Anschlagelements zu vereinfachen, sind die betreffenden
Öffnungen in der Regel als Langlochöffnungen so ausgebildet, dass die genaue Winkellage
des jeweiligen Anschlagelements vor dem endgültigen Verspannen des jeweiligen Befestigungselements
noch einmal justiert werden kann.
[0003] Solche Anschlagmittel werden beispielsweise zum Annheben und Ausrichten großer stählerner,
separat vorgefertigter Turmelemente von Windkraftanlagen oder vergleichbar großer
Rohre von Pipelines oder desgleichen verwendet. Der Durchmesser solcher jeweils rohrförmigen
Elemente ist in der Regel deutlich geringer als deren Länge. Deshalb werden die Elemente
liegend zum jeweiligen Standort transportiert.
[0004] Im Fall von Turmelementen müssen sie dann am Standort nicht nur von dem zur Beförderung
genutzten Schwertransporter, Wagon oder Schiff angehoben und in ihre Endposition eingeschwenkt
werden, sondern zusätzlich auch noch von der waagerechten Ausrichtung in eine senkrechte
Ausrichtung gedreht werden, so dass sie auf ein Fundament bzw. ein bereits aufgestelltes
Turmelement abgestellt werden können.
[0005] Zum Anheben und Ausrichten werden typischerweise jeweils mindestens zwei Anschlagelemente
an den Stirnseiten der Endflansche der rohrförmigen Elemente so befestigt, dass das
eine Anschlagelement beispielsweise auf 10 Uhr und das zweite Element auf 2 Uhr montiert
ist.
[0006] Infolge dieser Anordnung ist die Wirklinie der beim Anheben des Transportguts auf
die zum Befestigen des jeweiligen Anschlagelements verwendeten Befestigungsmittel
wirkenden Hebekräfte unter einem spitzen Winkel zur Schwerkraftwirkung ausgerichtet.
Aufgrund dessen, dass die Befestigungsmittel jeweils in einer länglichen Öffnung des
zugeordneten Befestigungsabschnitts des Anschlagelements sitzt, kann es daher im Fall,
dass das jeweilige Spannmittel nicht mit ausreichender Kraft angezogen ist, dazu kommen,
dass das Anschlagelement unter der Last verrutscht. Nach Überwindung der zwischen
dem Anschlagelement und dem jeweiligen Flansch herrschenden Reibung erfolgt dieses
Verrutschen vielfach schlagartig, so dass es zu einer gefährlichen plötzlichen Überlastung
der Befestigungsmittel durch Querkräfte kommen kann, für die die Befestigungsmittel
nicht ausgelegt sind.
[0007] Vor diesem Hintergrund bestand die Aufgabe der Erfindung darin, ein Anschlagelement
zu schaffen, bei dem die Gefahr eines Verrutschens auch unter unzureichender Spannung
des jeweiligen Befestigungsmittels minimiert ist. Darüber hinaus sollte ein ein solches
Anschlagelement und ein Befestigungselement umfassender Bausatz vorgeschlagen werden,
mit dem eine dauerhaft sichere Befestigung des Anschlagelements auch unter ungünstigen
Belastungen möglich ist.
[0008] In Bezug auf das Anschlagelement ist diese Aufgabe durch ein Anschlagelement gelöst
worden, das erfindungsgemäß die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale aufweist. Vorteilhafte
Ausgestaltungen eines solchen Anschlagmittels sind in den auf Anspruch 1 rückbezogenen
Ansprüchen angegeben.
[0009] In Bezug auf den Bausatz besteht die erfindungsgemäße Lösung der oben genannten Aufgabe
durch die in Anspruch 11 angegebene Kombination aus Anschlagelement und Befestigungselement.
Vorteilhafte Ausgestaltungen dieser Lösung sind in den auf Anspruch 11 rückbezogenen
Ansprüchen angegeben.
[0010] Ein erfindungsgemäßes Anschlagelement besitzt in an sich bekannter Weise mindestens
einen Befestigungsabschnitt, in den eine länglich geformte Öffnung eingeformt ist,
die von der Oberseite des Befestigungsabschnitts zu einer auf der Unterseite des Befestigungsabschnitts
ausgebildeten Anlagefläche führt.
[0011] Erfindungsgemäß ist nun an dem Befestigungsabschnitt eine in Längsrichtung der länglichen
Öffnung des Befestigungsabschnitts ausgerichtete Keilfläche ausgebildet. Diese Keilfläche
verläuft in einer Ebene, welche die Längsachse der Öffnung unter einem spitzen Winkel
schneidet. Dabei ist die Keilfläche als Abstützung für ein Befestigungsmittel ausgebildet,
das zum Verspannen des Anschlagelements an dem zu transportierenden Gut vorgesehen
ist.
[0012] Die erfindungsgemäß an dem Befestigungsabschnitt des Anschlagelements vorgesehene
Keilfläche ist folglich so ausgerichtet, dass die in Längsrichtung der Öffnung des
Befestigungsabschnitts und damit quer zum jeweiligen Befestigungsmittel wirkenden
Kräfte in Richtung der vom Befestigungsmittel ausgeübten Spannkräfte umgeleitet werden
und so zusätzlich zum Halt des Anschlagelements am jeweils zu transportierenden Gut
beitragen. Es wird so eine Verkeilung des Anschlagelements erreicht, wodurch ein Verrutschen
des Anschlagelements sicher verhindert wird.
[0013] Dementsprechend umfasst bei einer erfindungsgemäßen Kombination aus einem erfindungsgemäß
ausgebildeten Anschlagelement und einem Befestigungsmittel zum Verspannen des Anschlagelements
an einem zu transportierenden Gut das Befestigungsmittel ein Formelement mit einer
Keilfläche, mit der das Befestigungsmittel auf einer Keilfläche des ihm zugeordneten
Befestigungsabschnitts des Anschlagelements verschiebbar abgestützt ist.
[0014] Bei dem mit der Keilfläche versehenen Formelement kann es sich beispielsweise um
einen gesondert ausgebildeten Absatz eines als einstückig ausgebildetes Befestigungsmittel
dienenden Spannelements, wie einer Schraube oder eines Bolzens handeln, der in ausreichender
Weise weit von dem Schraubenschaft absteht. Ebenso kann es sich bei dem mit der Keilfläche
versehenen Formelement um den Schraubenkopf eines solchen Befestigungsmittels handeln.
[0015] Eine besonders vielseitige und gleichzeitig einfach und sicher handhabbare Ausgestaltung
der Erfindung ergibt sich allerdings dann, wenn das Befestigungsmittel ein Spannelement,
wie eine Schraube oder ein Bolzen, und als mit der Keilfläche versehenes Formelement
ein separat vorgefertigtes Adapterstück umfasst, das eine Stützfläche zum Abstützen
des Spannelements sowie eine Durchgangsöffnung aufweist, durch die das Spannelement
in die Öffnung des zugeordneten Befestigungsabschnitt einführbar ist.
[0016] Die Entstehung von ungünstigen, auf das jeweilige Befestigungsmittel wirkenden Querkräften
kann dadurch verhindert werden, dass sich gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung
jeweils eine Keilfläche mit in Bezug auf die Längsachse der länglichen Öffnung des
Befestigungsabschnitts gleicher Winkelausrichtung entlang beider Längsseiten der Öffnung
erstreckt. Dabei lassen sich optimale Belastungen des Befestigungsmittels bei gleichzeitig
minimiertem Raumbedarf des jeweiligen Befestigungsabschnitts des Anschlagelements
dadurch erreichen, dass die jeweilige Keilfläche an die längliche Öffnung des Befestigungsabschnitts
grenzt.
[0017] Die erfindungsgemäß jeweils an dem Befestigungsabschnitt des Anschlagelements ausgebildete
Keilfläche ist selbstverständlich jeweils so ausgerichtet, dass die erfindungsgemäß
vorgesehene Verkeilung des Anschlagelements an dem jeweiligen Befestigungsmittel erreicht
wird. D.h., die jeweils wirksame Keilfläche ist so ausgerichtet, dass in Folge einer
der durch die jeweiligen Haltekräfte ausgelösten eventuellen Bewegung des Anschlagelements
das Befestigungsmittel in Richtung der von ihm ausgeübten Spannkraft belastet und
nicht entlastet wird.
[0018] Um die Montage eines erfindungsgemäßen Anschlagelements im Hinblick auf die derart
ordnungsgemäße Ausrichtung der Keilfläche zu vereinfachen, sieht eine weitere Ausgestaltung
der Erfindung vor, dass mindestens ein Paar von Keilflächen vorhanden ist, von denen
die Ebene der einen Keilfläche gegenläufig zur Ebene der anderen Keilfläche unter
einem spitzen Winkel bezogen auf die Längsachse der Öffnung ausgerichtet ist. Auf
diese Weise steht unabhängig von der jeweiligen Anordnung des Anschlagelements an
dem Befestigungsabschnitt immer eine Keilfläche zur Verfügung, über die unter Wirkung
der jeweils längs der Öffnung des Befestigungsschnitts ausgerichteten Anteils der
Hebekräfte das Anschlagelement gegen das jeweilige Befestigungsmittel verspannt wird.
Im Hinblick auf die gleichmäßige Belastung des Befestigungsabschnitts kann es sich
auch in diesem Zusammenhang als zweckmäßig erweisen, dass sich jeweils ein Paar von
gegenläufig ausgerichteten Keilflächen entlang jeder der Längsseiten der Öffnung erstreckt.
Um dabei unabhängig von der jeweiligen Ausrichtung der Keilflächen jedes Keilflächenpaares
dieselbe Keilwirkung zu erreichen, ist es günstig, wenn die Ebenen der Keilflächen
des jeweiligen Paares von Keilflächen sich unter einem betragsmäßig gleichen Winkel
die Längsachse der Öffnung schneiden.
[0019] Sind zwei Paare von jeweils gegenläufigen Keilflächen pro Befestigungsabschnitt vorgesehen,
so kann die gleichmäßige Belastung des jeweiligen Befestigungsmittels auch dadurch
unterstützt werden, dass die dem jeweiligen Längsrand der Öffnung des Befestigungsabschnitts
zugeordneten Keilflächen in dieselbe Richtung geneigt verlaufen. In diesem Fall sind
die an dem jeweiligen Befestigungsabschnitt vorhandenen, in dieselbe Richtung geneigten
Keilflächen jeweils spiegelsymmetrisch zur Längsachse der Öffnung des Befestigungsabschnitts
angeordnet.
[0020] Im Fall, dass bei einer erfindungsgemäßen Kombination aus Anschlagelement und Befestigungsmittel
das Befestigungsmittel ein Adapterstück aufweist und an dem Befestigungsabschnitt
des Anschlagelements zwei Paare von gegenläufigen Keilflächen vorhanden sind, kann
die Abstützung des Spannmittels auf den Keilflächen des Befestigungsabschnitts dadurch
besonders gut gesichert werden, dass das Adapterstück mindestens zwei Vorsprünge aufweist,
an denen jeweils eine Keilfläche ausgebildet ist, die jeweils einer der in dieselbe
Richtung geneigten Keilflächen des Befestigungsabschnitts zugeordnet ist. In diesem
Fall ist also das Adapterstück immer auf zwei gleich geneigten Keilflächen des Befestigungsabschnitts
abgestützt. Sollen die beiden jeweils in die andere Richtung geneigten Keilflächen
genutzt werden, so kann dazu ein entsprechend angepasstes zweites Adapterstück genutzt
werden.
[0021] Alternativ kann das Adapterstück auch so ausgebildet sein, dass es durch Umsetzen
um seine Längsachse auf den in die eine oder andere Richtung gerichteten Keilflächen
abgestützt ist. Im Fall, dass die in dieselbe Richtung gerichteten Keilflächen des
Befestigungsabschnitts spiegelsymmetrisch zur Längsachse seiner Öffnung angeordnet
sind, kann dazu das Adapterstück ein Paar von Keilflächen aufweisen, die entsprechend
den entfernt von den Längsseiten der Öffnung des zugeordneten Befestigungsabschnitts
angeordnet sind, und ein Paar von zwischen dem ersten Paar angeordneten Keilflächen,
die den benachbart zu den Längsrändern der Öffnung des Befestigungsabschnitts und
quer zu den Keilflächen des ersten Paares von Keilflächen angeordnet sind. Die freie
Beweglichkeit des Adapterstücks kann dabei dadurch gesichert werden, dass die Länge
des zweiten Paares von Keilflächen so bemessen ist, dass die Keilflächen dieses Paares
bei einer Ausrichtung quer zur Längsachse der Öffnung des Befestigungsabschnitts mit
Spiel durch die Öffnung längs deren Längsachse bewegbar sind. Auf diese Weise kann
mit einem Adapterstück oder einem entsprechend ausgebildeten einstückigen Befestigungsmittel
die Anpassung an die jeweilige Befestigungssituation ohne Wechsel des Befestigungsmittels
durchgeführt werden. Dabei sind auf das Spannelement des Befestigungsmittels wirkende
Querkräfte weitestgehend minimiert.
[0022] Alternativ zu einer spiegelsymmetrischen Anordnung können an dem Anschlagelement
die Keilflächen der Keilflächenpaare des Befestigungsabschnitts auch so angeordnet
werden, dass die dem jeweiligen Längsrand zugeordneten Keilflächen in entgegengesetzter
Richtung geneigt verlaufen. In Bezug auf die erfindungsgemäße Kombination hat diese
Ausgestaltung den Vorteil, dass durch einfaches Umsetzen um 180 ° um die Längsachse
des Spannmittels der Adapter an die jeweilige Montagesituation angepasst werden kann,
wenn in den Adapter eine den erforderlichen Versatz zulassende Langöffnung eingeformt
bzw. bei einer einstückigen Ausbildung des Befestigungsmittels der mit den Keilflächen
versehene Absatz bezogen auf die Längsachse des Spannmittels ausreichend außermittig
angeordnet ist.
[0023] Eine besonders einfache Gestaltung bei gleichzeitig besonders sicherer Funktion ergibt
sich, wenn die Öffnung des Befestigungsabschnitts als Langloch mit parallel zueinander
verlaufenden Längsseiten ausgebildet ist. Bei dieser Ausgestaltung können auch die
Keilflächen in Draufsicht gesehen einen linearen Verlauf besitzen, so dass das jeweilige
Befestigungsmittel problemlos auf ihnen verschoben werden kann.
[0024] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung erläutert. Es zeigen jeweils schematisch:
- Fig. 1
- ein Anschlagelement in einem Längsschnitt;
- Fig. 2
- das Anschlagelement in Draufsicht;
- Fig. 3
- das Adapterstück in einer Ansicht von unten;
- Fig. 4
- ein zu einem Befestigungsmittel gehörendes Adapterstück in einer ersten seitlichen
Ansicht aus der in Fig. 3 eingezeichneten Richtung A';
- Fig. 5
- das Adapterstück in einer zweiten seitlichen Ansicht aus der in Fig. 3 eingezeichneten
Richtung A".
[0025] Das einstückig beispielsweise als Schmiedeteil hergestellte Anschlagelement 1 weist
einen halbbogenförmig ausgebildeten Anschlagabschnitt 2 auf, an dessen Enden jeweils
ein in radialer Richtung von dem Anschlagabschnitt 2 abstehender, im Wesentlichen
quaderförmiger Befestigungsabschnitt 3,4 angeformt ist.
[0026] Die Längsachsen L3,L4 der Befestigungsabschnitte 3,4 sind bei der hier nur beispielhaft
dargestellten Ausführung fluchtend zueinander ausgerichtet, so dass das Anschlagelement
1 in Draufsicht (Fig. 2) gesehen eine langgestreckte Gestalt besitzt.
[0027] Genauso könnten die Befestigungsabschnitte 3,4, jedoch auch in Draufsicht gesehen
winklig zum Anschlagabschnitt 2 ausgerichtet sein, so dass sich ihre Längsachsen L3,L4
unter einem spitzen Winkel schneiden. Eine solche Anordnung kann beispielsweise dann
zweckmäßig sein, wenn das jeweilige Anschlagelement an einem kreisrunden Flansch mit
vergleichbar kleinem Durchmesser befestigt werden soll. Ebenso könnten die Befestigungsabschnitte
bogenförmig gekrümmt ausgebildet sein, wenn dies im Hinblick auf die jeweilige Montagesituation
passend ist.
[0028] In jeden der Befestigungsabschnitte 3,4 ist eine als Langloch mit parallel verlaufenden
Längsrändern 5,6 ausgebildete längliche Öffnung 7,8 eingeformt, deren Längsachse mit
der Längsachse L3,L4 der Befestigungsabschnitte zusammenfällt.
[0029] Zusätzlich sind von der Oberseite 9 der Befestigungsabschnitte 3,4 her jeweils Paare
10,11 und 12,13 von Keilflächen 14a,14b;15a,15b;16a,16b;17a,17b eingeformt. Die in
Draufsicht jeweils parallel zur Längsachse L3,L4 der Befestigungsabschnitte 3,4 verlaufenden
Keilflächen 14a,14b; 15a,15b; 16a,16b; 17a,17b jedes Keilflächenpaars 10,11;12,13
sind dabei gegenläufig geneigt zueinander ausgerichtet und jeweils in jeweils einer
Ebene E1,E2,E3,E4 angeordnet, die die Längsachse L3,L4 des jeweiligen Befestigungsabschnitts
3,4 unter einem Winkel ß schneiden. Auf diese Weise steigen die jeweils an die Längsränder
5,6 der jeweiligen Öffnung 7,8 angrenzenden Keilflächen 14a,15a und 16a,17a in Richtung
des jeweils dem Anschlagabschnitt 2 zugeordneten Endes 7a,8a der betreffenden Öffnung
7,8 an, während die jeweils beabstandet zum jeweiligen Längsrand 5,6 angeordneten
Keilflächen 14b,15b und 16b,17b in dieser Richtung abfallen.
[0030] Bei dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel sind die auf der Unterseite
der Befestigungsabschnitte 3,4 vorhandenen ebenen Aufstandflächen 18,19 parallel zu
den Längsachsen L3,L4 ausgerichtet, so dass die Ebenen E1,E2,E3,E4 auch die gedachten
Verlängerungen der Aufstandflächen 18,19 jeweils unter dem Winkel ß schneiden.
[0031] Zum Verspannen des Anschlagelements 1 an einem hier nicht gezeigten Flansch sind
Befestigungsmittel 20,21 vorgesehen. Die Befestigungsmittel 20,21 umfassen jeweils
eine konventionelle Schraube 22,23 und einen Adapter 24,25.
[0032] Die identisch geformten Adapter 24,25 weisen eine in Draufsicht (Fig. 2) rechteckige
Form auf, deren Länge L bis auf ein geringes Untermaß dem Abstand zwischen den äußeren,
von der jeweiligen Öffnung 7 bzw. 8 abgewandten Rändern der Keilflächen 14b,15b bzw.
16b,17b entspricht. Das Untermaß ist dabei so bemessen, dass die Adapterstücke 24,25
bei quer zur Längsachse L3,L4 ausgerichteter Länge L leicht durch die von den jeweiligen
Keilflächenpaaren 10,11 bzw. 12,13 eingenommene Ausnehmung der Befestigungsabschnitte
3,4 bewegt werden können.
[0033] In entsprechender Weise entspricht die Breite B der Adapter 24,25 bis auf ein geringes
Untermaß dem Abstand zwischen den den jeweils äußeren Keilflächen 14b,15b bzw. 16b,17b
zugeordneten Rändern der innen liegenden, an die jeweilige Öffnung 7,8 angrenzenden
Keilflächen 14a,15a bzw. 16a,17a. Das Untermaß ist in diesem Fall so bemessen, dass
die Adapter 24,25 bei quer zur Längsachse L3,L4 ausgerichteter Breite B leicht durch
den seitlich von den äußeren Keilflächen 14b,15b bzw. 16b,17b begrenzten Raum bewegt
werden können.
[0034] Die Adapter 24,25 besitzen jeweils einen Zentralabschnitt 26, an dessen Oberseite
eine ebene Auflagefläche 27 zum Abstützen des Kopfes der jeweiligen Schraube 22,23
vorhanden ist. Zusätzlich ist in den Zentralabschnitt 26 eine zentral angeordnete
Durchgangsöffnung 28 eingeformt, durch die der Schaft der jeweiligen Schraube 22,23
geführt wird, um ihn durch die jeweils zugeordnete Öffnung 7,8 der Befestigungsabschnitte
3,4 zu stecken.
[0035] An die der Auflagefläche gegenüberliegenden Unterseite der Adapter 24,25 sind zwei
Absätze 29,30 angeformt, die jeweils an Schmalseiten des jeweiligen Adapters 24,25
angrenzen und mittig in Bezug auf dessen Breite B angeordnet sind. Die Breite B' der
Absätze 29,30 entspricht dabei bis auf ein geringes Untermaß der quer zur Längsachse
L3,L4 gemessenen lichten Weite W der Öffnungen 7,8, so dass die Absätze 29,30, wenn
sie quer zur Längsachse L3,L4 ausgerichtet sind, mit leichtem Spiel durch die Öffnungen
7,8 geschoben werden können.
[0036] An den freien Unterseiten der Absätze 29,30 ist jeweils eine in Richtung der Breite
B geneigte Keilfläche 31,32 ausgebildet, deren gedachte Verlängerung mit der ebenen
Auflagefläche 27 der Adapter 24,25 ebenfalls den Winkel ß einschließt.
[0037] Gleichzeitig ist die in Längsrichtung der Adapter 24,25 gemessene Dicke D der Absätze
29,30 so bemessen, dass die lichte Weite zwischen den Absätzen 29,30 um ein geringes
Übermaß größer ist als der Abstand zwischen den den jeweils äußeren Keilflächen 14b,15b
bzw. 16b,17b zugeordneten Rändern der innen liegenden, an die jeweilige Öffnung 7,8
angrenzenden Keilflächen 14a,15a bzw. 16a,17a.
[0038] Darüber hinaus ist die Höhe H der Absätze 29,30 so gewählt, dass bei Erreichen des
von dem Anschlagabschnitt 2 abgewandten Endes der äußeren Keilflächen 14b,15b bzw.
16b,17b auch dort ein für die freie Beweglichkeit der Adapter 24,25 ausreichender
Abstand zwischen der Unterseite des Zentralabschnitts 26 und der innen liegenden,
dort in Bezug auf die äußeren Keilflächen 14b,15b bzw. 16b,17b ihren höchsten Punkt
erreichenden Keilflächen 14a,15a bzw. 16a,17a besteht. Auf diese Weise können die
Adapter 24,25 bei quer zur Längsachse L3,L4 ausgerichteter Länge L mit ihren Absätzen
29,30 so auf die jeweils äußeren Keilflächen 14b,15b bzw. 16b,17b der Befestigungsabschnitte
3,4 aufgesetzt und auf ihnen verschoben werden, dass die Auflagefläche 27 im Wesentlichen
parallel zur jeweiligen Aufstandfläche 18,19 geführt ist.
[0039] Zusätzlich ist an der Unterseite der Adapter 24,25 ein in Bezug auf die Länge L der
Adapter 24,25 mittig angeordneter, sich über die Breite B der Adapter 24,25 erstreckender
Absatz 33 ausgebildet. Dessen in Längsrichtung gemessene Dicke D' entspricht dabei
ebenfalls bis auf ein geringes Untermaß der quer zur Längsachse L3,L4 gemessenen lichten
Weite W der Öffnungen 7,8, so dass die Absätze 29,30, wenn sie quer zur Längsachse
L3,L4 ausgerichtet sind, mit leichtem Spiel durch die Öffnungen 7,8 geschoben werden
können.
[0040] An der freien Unterseite des zentralen Absatzes 33 ist eine sich über die gesamte
Breite B erstreckende, in Richtung der Länge L geneigte Keilfläche 34 ausgebildet,
deren gedachte Verlängerung die Auflagefläche 26 ebenfalls unter dem Winkel ß schneidet.
Auf diese Weise können die Adapter 24,25 bei quer zur Längsachse L3,L4 ausgerichteter
Breite B mit ihrem Absatz 33 so auf die jeweils inneren Keilflächen 14a,15a bzw. 16a,17a
der Befestigungsabschnitte 3,4 aufgesetzt und auf ihnen verschoben werden, dass die
Auflagefläche 27 im Wesentlichen parallel zur jeweiligen Aufstandfläche 18,19 geführt
ist.
[0041] Bei der Montage des Anschlagelements 1 an einem hier nicht gezeigten Flansch werden
die Adapter 24,25 jeweils so ausgerichtet, dass sie jeweils auf denjenigen der Keilflächen
14a-17b abgestützt sind, die entgegen der Kraft K ansteigen, die unter Last zu einem
Verschieben des Anschlagelements 1 relativ zu dem zu hebenden Gut führen würde. Ist
die betreffende Kraft K, wie in Fig. 1 angedeutet, in Richtung des einen Befestigungsabschnitts
3 gerichtet, so ist der diesem Befestigungsabschnitt 3 zugeordnete Adapter 24 folglich
auf den in Richtung des Anschlagabschnitts 2 ansteigenden inneren Keilflächen 14a,15a
abgestützt, während der dem anderen Befestigungsabschnitt 4 zugeordnete Adapter 25
auf den äußeren, in der vom Anschlagabschnitt 2 weg gewandten Richtung ansteigenden
Keilflächen 16b,17b sitzt. Auf diese Weise ist das Adapterelement 1 so gegen die Schrauben
22,23 der Befestigungsmittel 20 bzw. 21 verkeilt, dass jedes ungewollte Verrutschen
des Anschlagelements 1 auch unter hoher Last sicher verhindert ist.
BEZUGSZEICHEN
[0042]
- 1
- Anschlagelement
- 2
- Anschlagabschnitt
- 3,4
- Befestigungsabschnitte
- 5,6
- Längsränder der Öffnungen 7,8
- 7,8
- längliche Öffnungen
- 9
- Oberseite der Befestigungsabschnitte 3,4
- 10-13
- Paare von Keilflächen 14a-17b
- 14a,14b
- Keilflächen des Keilflächen-Paars 10
- 15a,15b
- Keilflächen des Keilflächen-Paars 11
- 16a,16b
- Keilflächen des Keilflächen-Paars 12
- 17a,17b
- Keilflächen des Keilflächen-Paars 13
- 18,19
- Aufstandflächen der Befestigungsabschnitte 3,4
- 20,21
- Befestigungsmittel
- 22,23
- Schrauben der Befestigungsmittel 20,21
- 24,25
- Adapter der Befestigungsmittel 20,21
- 26
- Zentralabschnitt der Adapter 24,25
- 28
- Durchgangsöffnung
- 29,30
- seitliche Absätze der Adapter 24,25
- 31,32
- Keilflächen der Absätze 29,30
- 33
- mittlerer Absatz der Adapter 24,25
- 34
- Keilfläche des mittleren Absatzes 33
- ß
- Winkel
- B
- Breite der Adapter 24,25
- B'
- Breite der Absätze 29,30
- D'
- Dicke des mittleren Absatzes 32
- E1-E4
- Ebenen der Keilflächen 14a-17b
- H
- Höhe der Absätze 29,30
- K
- Kraft
- L
- Länge der Adapter 24,25
- L3,L4
- Längsachsen der Befestigungsabschnitte 3,4
- W
- lichte Weite der Öffnungen 7,8
1. Anschlagelement zum Verkoppeln eines Anschlagmittels, wie einen Schäkel, Haken oder
Ring, oder eines Hebemittels, wie einem Band, einem Seil, einer Kette oder einem Gurt,
mit einem zu transportierenden Gut, wobei das Anschlagelement (1) einen Befestigungsabschnitt
(3,4) besitzt, in den eine länglich geformte Öffnung (7,8) eingeformt ist, die von
der Oberseite (9) des Befestigungsabschnitts (3,4) zu einer auf der Unterseite des
Befestigungsabschnitts (3,4) ausgebildeten Aufstandfläche (18,19) führt, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Befestigungsabschnitt (3,4) eine in Längsrichtung (L3,L4) der Öffnung (7,8)
des Befestigungsabschnitts (3,4) ausgerichtete Keilfläche (14a-17b) ausgebildet ist,
die in einer Ebene (E1-E4) verläuft, welche die Längsachse (L3,L4) der Öffnung (7,8)
unter einem spitzen Winkel (ß) schneidet und als Abstützung für ein Befestigungsmittel
(20,21) ausgebildet ist, das zum Verspannen des Anschlagelements (1) an dem zu transportierenden
Gut vorgesehen ist.
2. Anschlagelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich jeweils eine Keilfläche (14a,15a,16a,17a) mit in Bezug auf die Längsachse (L3,L4)
der länglichen Öffnung (7,8) des Befestigungsabschnitts (3,4) gleicher Winkelausrichtung
(ß) entlang beider Längsseiten (5,6) der Öffnung (7,8) erstreckt.
3. Anschlagelement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Keilfläche (14a,15a,16a,17a) an die längliche Öffnung (7,8) des Befestigungsabschnitts
(3,4) grenzt.
4. Anschlagelement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Paar (10,11,12,13) von Keilflächen (14a-17b) vorhanden ist, von denen
die Ebene (E1,E3) der einen Keilfläche (14a,15a,16a,17a) gegenläufig zur Ebene (E2,E4)
der anderen Keilfläche (14b,15b,16b,17b) unter einem spitzen Winkel (ß) bezogen auf
die Längsachse (L3,L4) der Öffnung (7,8) ausgerichtet ist.
5. Anschlagelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich jeweils ein Paar (10,11;12,13) von gegenläufig ausgerichteten Keilflächen (14a,14b;15a,15b;16a,16b;17a,17b)
entlang jeder der Längsseiten (5,6) der Öffnung (7,8) erstreckt.
6. Anschlagelement nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebenen (E1-E4) der Keilflächen des jeweiligen Paares (10,11,12,13) von Keilflächen
(14a-17b) unter einem betragsmäßig gleichen Winkel (ß) die Längsachse (L3,L4) der
Öffnung (7,8) schneiden.
7. Anschlagelement nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die dem jeweiligen Längsrand (5,6) der Öffnung (7,8) des Befestigungsabschnitts (3,4)
zugeordneten Keilflächen (14a,15a,16a,17a) in dieselbe Richtung geneigt verlaufen.
8. Anschlagelement nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die dem jeweiligen Längsrand (5,6) zugeordneten Keilflächen (14a,15a,16a,17a) in
entgegengesetzter Richtung geneigt verlaufen.
9. Anschlagelement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (7,8) des Befestigungsabschnitts (3,4) als Langloch mit parallel zueinander
verlaufenden Längsseiten (5,6) ausgebildet ist.
10. Anschlagelement nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es nach Art eines Anschlagbügels mit einem U-förmigen Anschlagabschnitt (2) ausgebildet
ist, an dessen Enden jeweils ein Befestigungsabschnitt (3,4) angeformt ist.
11. Kombination aus einem gemäß einem der voranstehenden Ansprüche ausgebildeten Anschlagelement
(1) und einem Befestigungsmittel (20,21) zum Verspannen des Anschlagelements (1) an
einem zu transportierenden Gut, wobei das Befestigungsmittel (20,21) ein Formelement
(24,25) mit einer Keilfläche umfasst, mit der das Befestigungsmittel auf einer Keilfläche
des ihm zugeordneten Befestigungsabschnitts des Anschlagelements verschiebbar abgestützt
ist.
12. Kombination nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel ein Spannelement, wie eine Schraube (22, 23) oder ein Bolzen,
und als Formelement einen an dem Spannelement ausgebildeten Absatz umfasst, an dem
die Keilfläche ausgebildet ist.
13. Kombination nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel ein Spannelement, wie eine Schraube (22, 23) oder ein Bolzen,
und als Formelement ein separat vorgefertigtes Adapterstück (24, 25) aufweist, das
auf seiner von der Keilfläche (31, 32) abgewandten Oberseite eine Auflagefläche zum
Abstützen des Spannelements sowie eine Durchgangsöffnung (28) zum Durchführen des
Spannelements aufweist.
14. Kombination nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement nach Anspruch 7 oder 8 ausgebildet ist und das Adapterstück (24,
25) mindestens zwei Vorsprünge aufweist, an denen jeweils eine Keilfläche ausgebildet
ist, die jeweils einer der in dieselbe Richtung geneigten Keilflächen des Befestigungsabschnitts
zugeordnet sind.
15. Kombination nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement nach Anspruch 7 ausgebildet ist und das Adapterstück (24, 25)
ein Paar von Keilflächen aufweist, die entsprechend den entfernt von den Längsseiten
der Öffnung des zugeordneten Befestigungsabschnitts angeordnet sind, und ein Paar
von zwischen dem ersten Paar angeordneten Keilflächen, die den benachbart zu den Längsrändern
der Öffnung des Befestigungsabschnitts und quer zu den Keilflächen des ersten Paares
von Keilflächen angeordnet sind.
16. Kombination nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des zweiten Paares von Keilflächen so bemessen ist, dass die Keilflächen
dieses Paares bei einer Ausrichtung quer zur Längsachse der Öffnung des Befestigungsabschnitts
(3, 4) mit Spiel durch die Öffnung längs deren Längsachse bewegbar sind.
1. Sling element for coupling sling gear, such as a shackle, hook or ring, or a lifting
means, such as a belt, a rope, a chain or a strap, to a goods item to be transported,
wherein the sling element (1) has a fastening section (3, 4), into which an oblong-shaped
opening (7, 8) is formed which leads from the upper side (9) of the fastening section
(3, 4) to a contact area (18, 19) formed on the underside of the fastening section
(3, 4), characterised in that a wedge area (14a-17b) aligned in the longitudinal direction (L3, L4) of the opening
(7, 8) of the fastening section (3, 4) is formed on the fastening section (3, 4),
which wedge area (14a-17b) runs in a plane (E1-E4) which intersects the longitudinal
axis (L3, L4) of the opening (7, 8) at an acute angle (β) and is designed as a support
for a fastening means (20, 21) which is provided to brace the sling element (1) on
the goods item to be transported.
2. Sling element according to Claim 1, characterised in that a wedge area (14a, 15a, 16a, 17a) in each case extends with the same angular alignment
(β) with respect to the longitudinal axis (L3, L4) of the oblong opening (7, 8) of
the fastening section (3,4) along both longitudinal sides (5, 6) of the opening (7,
8).
3. Sling element according to either one of the preceding claims, characterised in that the respective wedge area (14a, 15a, 16a, 17a) adjoins to the oblong opening (7,
8) of the fastening section (3, 4).
4. Sling element according to any one of the preceding claims, characterised in that at least one pair (10, 11, 12, 13) of wedge areas (14a-17b) is present, of which
the plane (E1, E3) of the one wedge area (14a, 15a, 16a, 17a) is aligned running in
the opposite direction to the plane (E2, E4) of the other wedge area (14b, 15b, 16b,
17b) at an acute angle (β) related to the longitudinal axis (L3, L4) of the opening
(7, 8).
5. Sling element according to Claim 4, characterised in that in each case a pair (10, 11; 12, 13) of wedge areas (14a, 14b; 15a, 15b; 16a, 16b;
17a, 17b) aligned running in opposite directions extends along each of the longitudinal
sides (5, 6) of the opening (7, 8).
6. Sling element according to either of Claims 4 or 5, characterised in that the planes (E1-E4) of the wedge areas of the respective pair (10, 11, 12, 13) of
wedge areas (14a-17b) intersect the longitudinal axis (L3, L4) of the opening (7,
8) at the same angle (β) in relation to the absolute value.
7. Sling element according to either of Claims 5 or 6, characterised in that the wedge areas (14a, 15a, 16a, 17a) assigned to the respective longitudinal edge
(5, 6) of the opening (7, 8) of the fastening section (3, 4) run inclined in the same
direction.
8. Sling element according to either of Claims 5 or 6, characterised in that the wedge areas (14a, 15a, 16a, 17a) assigned to the respective longitudinal edge
(5, 6) run inclined in the opposite direction.
9. Sling element according to any one of the preceding claims, characterised in that the opening (7, 8) of the fastening section (3, 4) is formed as an elongated hole
with longitudinal sides (5, 6) running parallel to one another.
10. Sling element according to any one of the preceding claims, characterised in that it is designed in the style of a sling bow with a U-shaped sling section (2), on
the ends of which in each case a fastening section (3, 4) is integrally formed.
11. Combination consisting of a sling element (1), designed according to any one of the
preceding claims, and a fastening means (20, 21) for bracing the sling element (1)
on a goods item to be transported, wherein the fastening means (20, 21) comprises
a shaped element (24, 25) with a wedge area with which the fastening means is movably
supported on a wedge area of the fastening section, assigned to it, of the sling element.
12. Combination according to Claim 11, characterised in that the fastening means comprises a tensioning element, such as a screw (22, 23) or a
bolt, and a shoulder formed on the tensioning element as a shaped element, the wedge
area being formed on the shoulder.
13. Combination according to Claim 11, characterised in that the fastening means has a tensioning element, such as a screw (22, 23) or a bolt,
and a separately prefabricated adapter piece (24, 25) as the shaped element, the adapter
piece (24, 25) having a contact area on its upper side turned away from the wedge
area (31, 32) for supporting the tensioning element, as well as a through-opening
(28) for guiding the tensioning element through.
14. Combination according to Claim 13, characterised in that the sling element is designed according to Claim 7 or 8 and the adapter piece (24,
25) has at least two projecting parts, on which in each case a wedge area is formed
which in each case are assigned to one of the wedge areas of the fastening section
inclined in the same direction.
15. Combination according to Claim 13, characterised in that the sling element is designed according to Claim 7 and the adapter piece (24, 25)
has a pair of wedge areas, which are arranged correspondingly distantly from the longitudinal
sides of the opening of the assigned fastening section, and a pair of wedge areas,
arranged between the first pair, which are arranged adjacent to the longitudinal edges
of the opening of the fastening section and transverse to the wedge areas of the first
pair of wedge areas.
16. Combination according to Claim 15, characterised in that the length of the second pair of wedge areas is dimensioned in such a way that the
wedge areas of this pair with an alignment transverse to the longitudinal axis of
the opening of the fastening section (3, 4) can be moved with clearance through the
opening along its longitudinal axis.
1. Elément d'ancrage pour coupler un moyen d'ancrage, comme une manille, un crochet ou
un anneau, ou un moyen de levage, comme un courroie, une corde, une chaîne ou une
sangle, avec un bien à transporter, sachant que ledit élément d'ancrage (1) est doté
d'une section de fixation (3, 4), dans laquelle est formée une ouverture oblongue
(7, 8) qui conduit de la face supérieure (9) de la section de fixation (3, 4) à une
surface de pose (18, 19) qui est formée sur la face inférieure de la section de fixation
(3, 4),
caractérisé en ce que, sur la section de fixation (3, 4), est formée une surface cunéiforme (14a à 17b)
orientée dans la direction longitudinale (L3, L4) de l'ouverture (7, 8), laquelle
coupe à angle droit (ß) l'axe longitudinal (L3, L4) de l'ouverture (7, 8) et est prévue
en tant qu'appui pour un moyen de fixation (20, 21) qui est destiné à serrer l'élément
d'ancrage (1) sur le bien à transporter.
2. Elément d'ancrage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, le long de chacun des deux côtés longitudinaux (5, 6), s'étend une surface cunéiforme
(14a, 15a, 16a, 17a) avec la même orientation angulaire (ß) par rapport à l'axe longitudinal
(L3, L4) de l'ouverture oblongue (7, 8) de la section de fixation (3, 4).
3. Elément d'ancrage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la surface cunéiforme (14a, 15a, 16a, 17a) respective est adjacente à l'ouverture
(7, 8) de la section de fixation (3, 4).
4. Elément d'ancrage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il présente au moins une paire (10, 11, 12, 13) de surfaces cunéiformes (14a à 17b),
le plan (E1, E3) de l'une des desdites surfaces cunéiformes (14a, 15a, 16a, 17a) étant
orienté à l'opposé du plan (E2, E4) de l'autre surface cunéiforme (14b, 15b, 16b,
17b) en formant un angle aigu (ß) par rapport à l'axe longitudinal (L3, L4) de l'ouverture
(7, 8).
5. Elément d'ancrage selon la revendication 4,
caractérisé en ce que, le long de chacun des côtés longitudinaux (5, 6) de l'ouverture (7, 8), s'étend respectivement
une paire (10, 11 ; 12, 13) de surfaces cunéiformes (14a, 14b ; 15a, 15b ; 16a, 16b
; 17a, 17b) orientées inversement.
6. Elément d'ancrage selon l'une des revendications 4 ou 5,
caractérisé en ce que les plans (E1-E4) des surfaces cunéiformes de chaque paire (10, 11, 12, 13) de surfaces
cunéiformes (14a à 17b) coupent l'axe longitudinal (L3, L4) de l'ouverture (7, 8)
suivant un angle de même amplitude angle (ß).
7. Elément d'ancrage selon l'une des revendications 5 ou 6,
caractérisé en ce que les surfaces cunéiformes (14a, 15a, 16a, 17a) associées au bord longitudinal respectif
(5, 6) de l'ouverture (7, 8) de la section de fixation (3, 4) sont inclinées dans
la même direction.
8. Elément d'ancrage l'une des revendications 5 ou 6,
caractérisé en ce que les surfaces cunéiformes (14a, 15a, 16a, 17a), respectivement associées à un bord
longitudinal (5, 6) sont inclinées en direction inverse.
9. Elément d'ancrage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'ouverture (7, 8) de la section de fixation (3, 4) est réalisée en forme de trou
oblong doté de côtés longitudinaux (5, 6) qui s'étendent parallèlement l'un à l'autre.
10. Elément d'ancrage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il est réalisé à la manière d'un étrier d'ancrage (2) à chacune des extrémités duquel
est formée une section de fixation (3, 4).
11. Combinaison d'un élément d'ancrage (1) selon l'une des revendications précédentes
et d'un moyen de fixation (20, 21) pour serrer l'élément d'ancrage (1) sur un bien
à transporter, sachant que le moyen de fixation (20, 21) comprend un élément façonné (24, 25) qui est doté d'une
surface cunéiforme au moyen de laquelle ledit moyen de fixation prend appui, de manière
déplaçable, sur une surface cunéiforme de la section de fixation de l'élément d'ancrage
qui lui est associée.
12. Combinaison selon la revendication 11,
caractérisée en ce que l'élément de fixation est doté d'un élément de serrage, comme une vis (22, 23) ou
un boulon, et, en tant qu'élément façonné, d'un talon qui est formé sur ledit élément
de serrage et est pourvu de la surface cunéiforme.
13. Combinaison selon la revendication 11,
caractérisée en ce que l'élément de fixation est doté d'un élément de serrage, comme une vis (22, 23) ou
un boulon, et, en tant qu'élément façonné, une pièce d'adaptation préfabriquée (24,
25), séparée, qui est dotée, sur sa face supérieure, opposée à la surface cunéiforme
(31, 32), d'une surface de support destinée à soutenir l'élément de serrage, ainsi
que d'une ouverture de passage (28) pour le passage de l'élément de serrage.
14. Combinaison selon la revendication 13,
caractérisée en ce que l'élément d'ancrage est conçu selon revendication 7 ou 8, et que la pièce d'adaptation
(24, 25) est dotée d'au moins deux saillies sur chacune desquelles est formée une
surface cunéiforme, chaque surface cunéiforme étant associée à l'une des surface cunéiformes
de la section de fixation inclinée dans la même direction.
15. Combinaison selon la revendication 13,
caractérisée en ce que l'élément d'ancrage est conçu selon la revendication 7, et que la pièce d'adaptation
(24, 25) est dotée d'une paire de surfaces cunéiformes qui sont disposées à distance
adéquate des côtés longitudinaux de l'ouverture de la section de fixation, et une
paire de surfaces cunéiformes qui, agencées entre la première paire de surfaces cunéiformes,
sont disposées à proximité des bords longitudinaux de l'ouverture de la section de
fixation et transversalement par rapport aux surfaces cunéiformes de la première paire
de surfaces cunéiformes.
16. Combinaison selon la revendication 15,
caractérisée en ce que la longueur de la deuxième paire de surfaces cunéiformes est dimensionnée de telle
manière que les surfaces cunéiformes de cette paire, en orientation transversale par
rapport à l'axe longitudinal de l'ouverture de la section de fixation (3, 4), puissent
se déplacer avec jeu à travers l'ouverture, le long de l'axe longitudinal.
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