[0001] Die Erfindung betrifft ein Aldehyd-haltiges Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs-
oder Waschhilfsmittel mit antibakterieller Wirkung, umfassend elementares Silber und/oder
eine Silberverbindung. Die Erfindung betrifft auch die Verwendung sowie ein Verfahren
zur Herstellung eines solchen Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittels.
[0002] Die Anhaftung von Mikroorganismen an Oberflächen ist, insbesondere bei pathogenen
Mikroorganismen, unerwünscht. Anhaftende Mikroorganismen führen häufig zu Infektionen
bzw. zur Reinfektion bei Mensch, Tier und Pflanzen.
[0003] Immer häufiger werden empfindliche Textilien, wie zum Beispiel Seide oder Mikrofaser,
zu Kleidungsstücken verarbeitet, die nur bei 30 oder 40 °C gewaschen werden können.
Dadurch werden Pilze, wie beispielsweise die humanpathogene
Candida albicans, nicht abgetötet.
[0004] Neben der niedrigeren Waschtemperatur ist jedoch heutzutage auch die Verwendung flüssiger
Waschmittel üblich, die in der Regel frei von Bleichmitteln sind. Bei einer 60 °C-Wäsche,
wie sie früher die Regel war, wurden zuverlässig nahezu alle Keime vernichtet, zum
einen durch die höhere Temperatur, zum anderen durch die in den üblicherweise verwendeten
Universalwaschmitteln enthaltenen Bleichmittel.
[0005] Somit können durch das veränderte Waschverhalten mit Viren, Bakterien, Schimmel-
oder Hefepilzen verunreinigte Textilien nicht im erforderlichen Maße keimfrei gemacht
werden, so dass unter Umständen eine (Re-)Infektion beim erneuten Kontakt des Verbrauchers
mit der vermeintlich reinen Wäsche erfolgen kann.
[0006] Daneben können auch Probleme mit Schlechtgerüchen auftreten, weil sich Restkeime
beim Trocknen, Tragen oder Lagern auf der Wäsche vermehren und schlecht riechende
Stoffwechselprodukte produzieren. Außerdem kann im Inneren einer Waschmaschine selber
durch anhaftende Biofilme ein schlechter Geruch hervorgerufen werden.
[0007] Antimikrobiell wirksame Zusammensetzungen und ihr Einsatz in Wasch-, Reinigungs-,
Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmitteln sind im Stand der Technik bekannt. Häufig
handelt es sich bei den eingesetzten Desinfektionsmitteln um halogenhaltige Stoffe
oder Phenolderivate oder andere aromatische Kohlenwasserstoffe, die aus Gründen der
Umweltverträglichkeit als problematisch angesehen werden können. Andere, verträglichere
Mikrobiozide haben nur ein eingeschränktes Wirkungsspektrum oder sind nur unter bestimmten
physikalischen Bedingungen wirksam. Für Anwendungen im Haushalt besteht aber ein hoher
Bedarf an antimikrobiellen Zusammensetzungen, die gegen ein breites Spektrum an Mikroorganismen
wirksam und dabei umweltschonend sind; natürliche Bestandteile sind ebenfalls wünschenswert.
[0008] Silber bzw. Silberionen üben unter anderem eine blockierende Wirkung auf Thiol-Enzyme
in Mikroorganismen aus und besitzen so eine hohe bakterizide und fungizide Wirkung.
Darüber hinaus wirkt Silber keimtötend. Im Stand der Technik sind deshalb, beispielsweise
aus der
EP 1670885 A1, bereits keimreduzierende Wasch-oder Reinigungsmittel, enthaltend Silber und/oder
Silberionen bekannt.
[0009] Oftmals sind Zusammensetzungen, die Silber und/oder Silberionen enthalten, nicht
stabil, denn die in den Mitteln enthaltenen Silberionen können mit Verunreinigungen,
wie Chlorid-Ionen zu lichtempfindlichen Silberchlorid-Salzen oder wie Sulfid zu schlecht
löslichen Silbersulfid-Salzen reagieren. In einem (stark) alkalischen Medium können
lösliche Silberionen zunächst zu AgOH und dann weiter zu schwerlöslichem Ag
2O reagieren. Neben der Schwerlöslichkeit dieser Silbersalze bewirken insbesondere
die Silberoxide und Silbersulfide trotz geringer Mengen erhebliche Farbveränderungen,
insbesondere eine Braun- oder Schwarzfärbung, der Zusammensetzung.
[0010] Ein weiteres Problem kann sich bei Gegenwart von Aldehyden ergeben, da diese von
Silberionen oxidiert werden können. Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel
enthalten oftmals ein Parfümöl. Viele Parfümöle enthalten Riechstoffe der Klasse der
Aldehyde. Eine Oxidation dieser Aldehyde führt jedoch zu einem unerwünschten, veränderten
Dufteindruck.
[0011] Eine Aufgabe dieser Erfindung war daher, die Bereitstellung eines stabilen, Aldehyd-haltigen
Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittels mit antibakterieller
Wirkung.
[0012] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel,
umfassend ein
- (a) elementares Silber und/oder eine Silberverbindung,
- (b) eine Aldehydverbindung und
- (c) Wasserstoffperoxid.
[0013] Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass durch die Gegenwart von Wasserstoffperoxid
eine Stabilisierung des elementaren Silbers und/oder des Silberkations der Silberverbindung
erreicht werden kann, ohne dass eine Beeinträchtigung der keimtötenden Wirkung oder
des Dufteindrucks des Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittels
auftritt.
[0014] Es ist bevorzugt, dass die Silberverbindung aus der Gruppe bestehend aus Silberacetat,
Silbercitrat, Silberdiaminchlorid-Komplex, Silbercyclodextrin-Komplex, Silberdicyanokalium-Komplex,
Silberphthalimid, Silberphenylcyanamid, Silber(ethylenthioharnstoff)-Komplex, Silberimidazolat,
Übergangsmetall-NHC-Calix[4]aren-Komplexe, Silber-Kronenether, Silbernitrat, Silberchlorid
auf einem Trägermaterial und Mischungen daraus ausgewählt ist. Besonders bevorzugt
enthält das Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel Silbernitrat
oder Silberchlorid auf einem Trägermaterial.
[0015] Diese Silberverbindungen weisen eine ausreichend hohe Löslichkeit aus und fallen
nicht aus den Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmitteln aus.
[0016] Es ist ferner bevorzugt, dass die Menge an elementarem Silber und/oder der Silberverbindung
0,0001 bis 1 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs-
oder Waschhilfsmittel, beträgt.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Aldehyd-Verbindung ein Riechstoff. Dabei
ist es insbesondere bevorzugt, dass die Aldehyd-Verbindung ausgewählt ist aus der
Gruppe bestehend aus 1,3-Benzodioxol-5-carboxaldehyd, 4-Hydroxy-3-methoxybenzaldehyd,
2-Methyldecanal, 4-(1-methylethyl)benzaldehyd, 10-Undecenal, 2-Methylundecanal, n-Propanal,
n-Butanal, n-Pentanal, n-Hexanal, n-Heptanal, n-Octanal, n-Nonanal, n-Decanal, n-Undecanal,
n-Dodecal, 2-(Phenylmethylen)heptanal, Benzaldehyd, 4-Methoxybenzaldehyd, 4-Methylbenzaldehyd,
3-(4-tert-Butylphenyl)isobutyraldehyd, 2-Phenylpropanal, 7-Hydroxy-3,7-dimethyloctanal,
3-(4-Ethylphenyl)-2,2-dimethylpropanal, 3-(4-Ethylphenyl)-2,2-dimethylpropanal, trans-3-Phenyl-2-propenal,
[(2Z)-2-(Phenylmethyliden)heptanal, 3-(1,3-Benzodioxol-5-yl)-2-methylpropanal, 4-(4-methyl-3-pentenyl)-3-cyclohexen-1-carboxaldehyd,
3,7-Dimethyl-2,6-octadien-1-al, (E)-3,7-Dimethylocta-2,6-dienal, (Z)-3,7-Dimethylocta-2,6-dienal,
4-(1,1-dimethylethyl)benzenepropanal, 4-tert-Butyl-3-phenylpropanal, 2-Methyl-3-(p-isopropylphenyl)propanal,
4-(4-Hydroxy-4-methylpentyl)-3-cyclohexen-1-carboxaldehyd, 1-Methyl-4-(4-methyl-3-pentenyl)cyclohex-3-en-1-carbaldehyd,
Octahydro-5-methoxy-4,7-methano-1H-inden-2-carboxaldehyd, Phenylacetaldehyd, 2,4-Dimethyl-3-cyclohexen-1-carbaldehyd,
2-Methylbenzaldehyd, 3-(3-Isopropylphenyl)-butanal, 2,6,10-Trimethylundec-9-enal,
3,7-Dimethyloctanal, (E)-2-Hexenal, 2-Methyl-3-(p-tolyl)propionaldehyd, 3-Ethoxy-4-hydroxybenzaldehyd,
Octahydro-8,8-dimethyl-2-naphthalincarbaldehyd, Octahydro-4,7-methano-1H-indencarbaldehyd,
3,7-Dimethyl-6-octenal, [(3,7-Dimethyl-6-octenyl)oxy]-acetaldehyd, 2-(phenylmethylene)-Hexanal,
2-Butyl-3-phenylpropenal, p-Tolylacetaldehyd, 4-(Octahydro-4,7-methano-5H-inden-5-yliden)butanal,
(4E)-4-Decenal, 1-Methyl-4-(4-methylpentyl)-3-cyclohexen-1-carbaldehyd, 2,6-Dimethyl-5-heptenal,
2-Methyl-3-(4-methoxyphenyl)propanal, 4,6-Dimethyl-3-cyclohexen-1-carbaldehyd, 2-Methyldodecanal,
3-Propylbicyclo(2.2.1)hept-5-en-2-carbaldehyd, 4-(1-Methylethenyl)-1-cyclohexen-1-carbaldehyde,
6,6-Dimethylbicyclo[3.1.1]hept-2-en-2-carbaldehyd, 3-Phenylbutanal, 2-Methyl-3-phenyl-2-propenal,
2,6-(E/E + E/Z)-nonadienal, 3,7-Dimethyl-2-methylen-6-octenal, 3-(4-Methylcyclohex-3-enyl)butyraldehyd,
Phenoxyacetaldehyd, Tetradecanal, 3,4-Dimethoxybenzaldehyd, 3-Methyl-5-phenyl-1-pentanal,
2,6,10-Trimethyl-5,9-undecadienal, Trimethyl-3-cyclohexen-1-carbaldehyd, 5(oder 6)-Methyl-7(oder
8)-(1-methylethyl)bicyclo[2.2.2]oct-5-en-2-carbaldehyd, 6-Methoxy-2,6-dimethylheptanal,
4,8-Dimethyl-4,9-decadienal, 2-Dodecenal, 7-Methoxy-3,7-dimethyloctanal, 4-Formyl-2-methoxyphenyl
2-methylpropanoat, 3-Methylbutanal, [4-(1,1-dimethylethyl)-2-methylphenoxy]acetaldehyd,
2,6-Dimethyl-10-methylen-2,6,11-dodecatrienal, 9-Undecenal, 2-Methyl-3-(4-(2-methylpropyl)phenyl)propanal,
5,9-Dimethyl-4,8-decadienal, 1,2,3,4,5,6,7,8-Octahydro-8,8-dimethyl-2-naphthalincarbaldehyd,
2-Methyl-4-(2,6,6-trimethyl-1-cyclohexen-1-yl)-2-butenal, 9-Decenal, 2-Nonenal, (2E,4E)-2,4-hexadienal,
(2E,4Z)-2,4-hexadienal, 2-[(4-Methylphenyl)-methylen]heptan-1-al, (2E,4E)-2,4-heptadienal,
(5Z)-5-Octenal, 8-Isopropyl-6-methylbicyclo[2.2.2]oct-5-en-2-carbaldehyd, 7-Isopropyl-5-methylbicyclo[2.2.2]oct-5-en-2-carbaldehyd,
(4-Methylphenoxy)acetaldehyd, 3-(2-Methoxyphenyl)-2-propenal, [[(2E)-3,7-dimethyl-2,6-octadienyl]oxy]acetaldehyd,
Phenylpropanal, [(3a,4,5,6,7,7a-hexahydro-4,7-methano-1H-inden-5-yl)oxy]acetaldehyd,
[(3a,4,5,6,7,7a-hexahydro-4,7-methano-1H-inden-6-yl)oxy]acetaldehyd, 3,7-Dimethyl-3,6-octadienal,
5-Methyl-2-furancarbaldehyd, 2,6,6-Trimethyl-1,3-cyclohexadien-1-carbaldehyd, 3-(1,1-Dimethylethyl)-alpha-methylphenylpropanal,
2-[(3,7-di-methyloctyl)oxy]acetaldehyd, 6,6-Dimethylbicyclo[3.1.1]hept-2-en-2-propanal,
(2E)-2-Dodecenal, 2-Tridecenal, (2E,4E)-2,4-Decadienal, (2E,4E)- 2,4-Nonadienal, (2E,4E)-2,4-Undecadienal,
(6Z)-6-Nonenal, (4Z)-4-Decenal, 4-(1-Methylethyl)-1,3-cyclohexadien-1-carbaldehyd,
(4Z)-Dodec-4-en-1-al, (2E,4E)-2,4-Octadienal, (2E,4E)-2,4-Dodecadienal, (2E,4Z)-2,4-Dodecadienal,
2,4-Tridecadienal, 4-(1-Methylethyl)-1,4-cyclohexadien-1-carbaldehyd und Mischungen
daraus.
[0018] Der Dufteindruck eines Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittels
selber sowie der Dufteindruck, den ein Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder
Waschhilfsmittel bei einem damit behandelten Textil hintertässt, ist oftmals ein entscheidender
Faktor für die Kaufentscheidung von Konsumenten. Die aufgeführten Aldehyd-Verbindungen
sind übliche und häufig eingesetzte Riechstoffe, die entscheidend zum Dufteindruck
einer Parfümzusammensetzung beitragen.
[0019] Es kann bevorzugt sein, dass das Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel
zusätzlich 0,01 bis 3 Gew.%, bezogen auf das gesamte Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs-
oder Waschhilfsmittel, Ammoniumhydroxid enthält. Überraschenderweise hat sich gezeigt,
dass besonders klare und somit ästhetisch ansprechende Zusammensetzungen durch Zugabe
bereits geringer Mengen an Ammoniumhydroxid erhalten werden.
[0020] Die Erfindung betrifft auch die Verwendung eines erfindungsgemäßen Wasch-, Reinigungs-,
Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittels beim Waschen, Reinigen, Vorbehandeln und/oder
Konditionieren von Textilien.
[0021] Ferner betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zur Herstellung eines Wasch-, Reinigungs-,
Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittels, umfassend (a) eine Aldehyd-Verbinung und
(b) elementares Silber und/oder eine Silberverbindung, bei dem die Aldehyd-Verbindung
und das elementare Silber und/oder die Silberverbindung mittels einer Parfümzusammensetzung,
welche zusätzlich Wasserstoffperoxid enthält, zugesetzt werden.
[0022] Parfümzusammensetzungen werden üblicherweise am Ende eines Herstellungsverfahrens
von Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmitteln zugesetzt. Durch
Zugabe des elementaren Silbers und/oder der Silberverbindungen mit der Parfümzusammensetzung
erfolgt eine Spezialisierung des hergestellten Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs-
oder Waschhilfsmittels in ein antibakteriell wirksames Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs-
oder Waschhilfsmittel auch erst spät im Herzustellungsprozess und ein Ansatz kann
verwendet werden, um verschiedenste Kategorien an Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs-
oder Waschhilfsmitteln herzustellen. Außerdem können über die Parfümzusammensetzung
auf einfache und schnelle Weise geringste Menge an Aldehyd-Verbindung, Wasserstoffperoxid,
elementarem Silber und/oder Silberverbindung einem Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs-
oder Waschhilfsmittel zugesetzt werden.
[0023] Die Erfindung betrifft auch die Verwendung von Wasserstoffperoxid zur Stabilisierung
einer Aldehyd-haltigen Zusammensetzung, die Silber und/oder einer Silberverbindung
umfasst.
[0024] Ebenso betrifft die Erfindung eine Parfümzusammensetzung, vorzugsweise zur Verwendung
in einem Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel, umfassend (a)
elementares Silber und/oder eine Silberverbindung, (b) eine Aldehyd-Verbindung und
(c) Wasserstoffperoxid.
[0025] Im Folgenden soll die Erfindung, unter anderem anhand von Beispielen, eingehender
erläutert werden.
[0026] Als einen essentiellen Bestandteil enthält das Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs-
oder Waschhilfsmittel elementares Silber und/oder eine Silberverbindung.
[0027] Erfindungsgemäß wird Silber entweder in elementarer Form oder in Form seiner Verbindungen
eingesetzt. Wird das Silber in elementarer Form eingesetzt, so weist es vorzugsweise
Partikelgrößen von 1 nm bis 100 µm auf. Noch feinere Partikelgrößen des Silbers lassen
sich durch Einsatz des elementaren Silbers in kolloidaler Form erreichen, wobei das
Silber Partikelgrößen von 0,001 bis 0,1 µm aufweist.
[0028] Es ist allerdings bevorzugt, dass das Mittel eine Silberverbindung enthält und diese
Silberverbindung ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Silberacetat, Silbercitrat,
Silberdiaminchlorid-Komplex, Silbercyclodextrin-Komplex, Silberdicyanokalium-Komplex,
Silberphthalimid, Silberphenylcyanamid, Silber(ethylenthioharnstoff)-Komplex, Silberimidazolat,
Übergangsmetall-NHC-Calix[4]aren-Komplexe, Silber-Kronenether, Silbernitrat, Silberchlorid
auf einem Trägermaterial und Mischungen daraus. Die Silberverbindungen werden vorzugsweise
in Form von Lösungen, Suspensionen oder Dispersionen eingesetzt. Besonders bevorzugt
enthält das Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel Silbernitrat,
welches in Form einer wässrigen Lösung eingesetzt wird, oder Silberchlorid auf Titandioxid
als Trägermaterial, welches als wässrige Dispersion eingesetzt wird.
[0029] Die Menge an elementarem Silber und/oder Silberverbindung beträgt vorzugsweise 0,0001
bis 1 Gew.-% und mehr bevorzugt zwischen 0,001 und 0,25 Gew.%, bezogen auf das gesamte
Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel. Ganz besonders bevorzugte
Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel enthalten 0,001 bis 0,1
Gew.-% an elementarem Silber und/oder einer Silberverbindung, bezogen auf das gesamte
Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel.
[0030] Weiterhin enthält das Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel
eine Aldehyd-Verbindung. Aldehyde können zu vielfältigen Zwecken, wie beispielsweise
zur Desinfektion, in Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmitteln
eingesetzt werden. Ein Haupteinsatzgebiet ist jedoch der Einsatz als Riechstoff in
Parfümzusammensetzungen.
[0031] Geeignete Aldehyd-Riechstoffe, die in einem Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs-
oder Waschhilfsmittel enthalten sein können, umfassen beispielsweise 1,3-Benzodioxol-5-carboxaldehyd,
4-Hydroxy-3-methoxybenzaldehyd, 2-Methyldecanal, 4-(1-methylethyl)benzaldehyd, 10-Undecenal,
2-Methylundecanal, n-Propanal, n-Butanal, n-Pentanal, n-Hexanal, n-Heptanal, n-Octanal,
n-Nonanal, n-Decanal, n-Undecanal, n-Dodecal, 2-(Phenylmethylen)heptanal, Benzaldehyd,
4-Methoxybenzaldehyd, 4-Methylbenzaldehyd, 3-(4-tert-Butylphenyl)isobutyraldehyd,
2-Phenylpropanal, 7-Hydroxy-3,7-dimethyloctanal, 3-(4-Ethylphenyl)-2,2-dimethylpropanal,
3-(4-Ethylphenyl)-2,2-dimethylpropanal, trans-3-Phenyl-2-propenal, [(2Z)-2-(Phenylmethyliden)heptanal,
3-(1,3-Benzodioxol-5-yl)-2-methylpropanal, 4-(4-methyl-3-pentenyl)-3-cyclohexen-1-carboxaldehyd,
3,7-Dimethyl-2,6-octadien-1-al, (E)-3,7-Dimethylocta-2,6-dienal, (Z)-3,7-Dimethylocta-2,6-dienal,
4-(1,1-dimethylethyl)benzenepropanal, 4-tert-Butyl-3-phenylpropanal, 2-Methyl-3-(p-isopropylphenyl)propanal,
4-(4-Hydroxy-4-methylpentyl)-3-cyclohexen-1-carboxaldehyd, 1-Methyl-4-(4-methyl-3-pentenyl)cyclohex-3-en-1-carbaldehyd,
Octahydro-5-methoxy-4,7-methano-1H-inden-2-carboxaldehyd, Phenylacetaldehyd, 2,4-Dimethyl-3-cyclohexen-1-carbaldehyd,
2-Methylbenzaldehyd, 3-(3-Isopropylphenyl)-butanal, 2,6,10-Trimethylundec-9-enal,
3,7-Dimethyloctanal, (E)-2-Hexenal, 2-Methyl-3-(p-tolyl)propionaldehyd, 3-Ethoxy-4-hydroxybenzaldehyd,
Octahydro-8,8-dimethyl-2-naphthalincarbaldehyd, Octahydro-4,7-methano-1H-indencarbaldehyd,
3,7-Dimethyl-6-octenal, [(3,7-Dimethyl-6-octenyl)oxy]-acetaldehyd, 2-(phenylmethylene)-Hexanal,
2-Butyl-3-phenylpropenal, p-Tolylacetaldehyd, 4-(Octahydro-4,7-methano-5H-inden-5-yliden)butanal,
(4E)-4-Decenal, 1-Methyl-4-(4-methylpentyl)-3-cyclohexen-1-carbaldehyd, 2,6-Dimethyl-5-heptenal,
2-Methyl-3-(4-methoxyphenyl)propanal, 4,6-Dimethyl-3-cyclohexen-1-carbaldehyd, 2-Methyldodecanal,
3-Propylbicyclo(2.2.1)hept-5-en-2-carbaldehyd, 4-(1-Methylethenyl)-1-cyclohexen-1-carbaldehyde,
6,6-Dimethylbicyclo[3.1.1]hept-2-en-2-carbaldehyd, 3-Phenylbutanal, 2-Methyl-3-phenyl-2-propenal,
2,6-(E/E + E/Z)-nonadienal, 3,7-Dimethyl-2-methylen-6-octenal, 3-(4-Methylcyclohex-3-enyl)butyraldehyd,
Phenoxyacetaldehyd, Tetradecanal, 3,4-Dimethoxybenzaldehyd, 3-Methyl-5-phenyl-1-pentanal,
2,6,10-Trimethyl-5,9-undecadienal, Trimethyl-3-cyclohexen-1-carbaldehyd, 5(oder 6)-Methyl-7(oder
8)-(1-methylethyl)bi-cyclo[2.2.2]oct-5-en-2-carbaldehyd, 6-Methoxy-2,6-dimethylheptanal,
4,8-Dimethyl-4,9-decadienal, 2-Dodecenal, 7-Methoxy-3,7-dimethyloctanal, 4-Formyl-2-methoxyphenyl
2-methylpropanoat, 3-Methylbutanal, [4-(1,1-dimethylethyl)-2-methylphenoxy]acetaldehyd,
2,6-Dimethyl-10-methylen-2,6,11-dodecatrienal, 9-Undecenal, 2-Methyl-3-(4-(2-methylpropyl)phenyl)propanal,
5,9-Dimethyl-4,8-decadienal, 1,2,3,4,5,6,7,8-Octahydro-8,8-dimethyl-2-naphthalincarbaldehyd,
2-Methyl-4-(2,6,6-trimethyl-1-cyclohexen-1-yl)-2-butenal, 9-Decenal, 2-Nonenal, (2E,4E)-2,4-hexadienal,
(2E,4Z)-2,4-hexadienal, 2-[(4-Methylphenyl)methylen]heptan-1-al, (2E,4E)-2,4-heptadienal,
(5Z)-5-Octenal, 8-Isopropyl-6-methylbicyclo[2.2.2]oct-5-en-2-carbaldehyd, 7-Isopropyl-5-methylbicyclo[2.2.2]oct-5-en-2-carbaldehyd,
(4-Methylphenoxy)acetaldehyd, 3-(2-Methoxyphenyl)-2-propenal, [[(2E)-3,7-dimethyl-2,6-octadienyl]oxy]acetaldehyd,
Phenylpropanal, [(3a,4,5,6,7,7a-hexahydro-4,7-methano-1H-inden-5-yl)oxy]acetaldehyd,
[(3a,4,5,6,7,7a-hexahydro-4,7-methano-1H-inden-6-yl)oxy]acetaldehyd, 3,7-Dimethyl-3,6-octadienal,
5-Methyl-2-furancarbaldehyd, 2,6,6-Trimethyl-1,3-cyclohexadien-1-carbaldehyd, 3-(1,1-Dimethylethyl)-alpha-methylphenylpropanal,
2-[(3,7-dimethyloctyl)oxylacetaldehyd, 6,6-Dimethylbicyclo[3.1.1]hept-2-en-2-propanal,
(2E)-2-Dodecenal, 2-Tridecenal, (2E,4E)-2,4-Decadienal, (2E,4E)- 2,4-Nonadienal, (2E,4E)-2,4-Undecadienal,
(6Z)-6-Nonenal, (4Z)-4-Decenal, 4-(1-Methylethyl)-1,3-cyclohexadien-1-carbaldehyd,
(4Z)-Dodec-4-en-1-al, (2E,4E)-2,4-Octadienal, (2E,4E)-2,4-Dodecadienal, (2E,4Z)-2,4-Dodecadienal,
2,4-Tridecadienal, 4-(1-Methylethyl)-1,4-cyclohexadien-1-carbaldehyd und Mischungen
daraus.
[0032] Es ist bevorzugt, dass der Aldehyd ein Bestandteil einer Parfümzusammensetzung ist
und so in das Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel gelangt.
[0033] Die Menge an Aldehyd-Verbindung kann zwischen 0,001 und 5 Gew.-% bezogen auf das
gesamte Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel betragen.
[0034] Unter bestimmten Bedingungen können die eingesetzten Aldehyde die Primärleistung
des keimabtötenden Mittels, hier elementares Silber oder eine Silberverbindung, unterstützen,
dass heißt selbst eine antibakterielle/keimabtötende Wirkung aufweisen.
[0035] Die Parfümzusammensetzung kann neben einer oder mehr Aldehyd-Verbindung(en) weitere
Riechstoffverbindungen, wie zum Beispiel die synthetischen Produkte vom Typ der Ester,
Ether, Ketone, Alkohole und Kohlenwasserstoffe enthalten. Bevorzugt werden Mischungen
verschiedener Riechstoffe verwendet, die gemeinsam eine ansprechende Duftnote erzeugen.
Eine Parfümzusammensetzung kann auch natürliche Riechstoffgemische enthalten, wie
sie aus pflanzlichen Quellen zugänglich sind. Daneben kann die Parfümzusammensetzung
organische Lösungsmittel und/oder Tenside umfassen.
[0036] Als dritten essentiellen Bestandteil enthält die Zusammensetzung Wasserstoffperoxid.
Die Menge an Wasserstoffperoxid beträgt bevorzugt zwischen 0,01 und 5 Gew.-% und ganz
bevorzugt zwischen 0,1 und 2,5 Gew.-%.
[0037] Das Wasserstoffperoxid dient in den Aldehyd- und Silber-haltigen Mitteln quasi als
"Opferanode" und verhindert unerwünschte Reaktionen zwischen den Aldehyden und der
Silberverbindung. Insbesondere verhindert das Wasserstoffperoxid eine Oxidation der
Aldehyde durch die Silberverbindungen. Überraschenderweise hat sich herausgestellt,
dass das Wasserstoffperoxid keine unerwünschten Reaktionen mit den weiteren Bestandteilen,
beispielsweise den Riechstoffverbindungen, der Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs-
oder Waschhilfsmittel, eingeht.
[0038] Zusätzlich zu dem elementaren Silber bzw. der Silberverbindung, der Aldehyd-Verbindung
und dem Wasserstoffperoxid kann das Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel
weitere Inhaltsstoffe enthalten, die die anwendungstechnischen und/oder ästhetischen
Eigenschaften des Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittels weiter
verbessern. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung enthält das Wasch-, Reinigungs-,
Nachbehandlungs- oder Waschhiffsmittel vorzugsweise zusätzlich einen oder mehrere
Stoffe aus der Gruppe der Tenside, Gerüststoffe, Bleichmittel, Bleichkatalysatoren,
Bleichaktivatoren, Enzyme, Elektrolyte, nichtwässrigen Lösungsmittel, pH-Stellmittel,
Parfümzusammensetzungen, Parfümträger, Fluoreszenzmittel, Farbstoffe, Hydrotope, Schauminhibitoren,
Silikonöle, Soil-Release-Polymere, Vergrauungsinhibitoren, Einlaufverhinderer, Knitterschutzmittel,
Farbübertragungsinhibitoren, weitere antimikrobiellen Wirkstoffe, Germizide, Fungizide,
Antioxidantien, Konservierungsmittel, Korrosionsinhibitoren, Antistatika, Bittermittel,
Bügelhilfsmittel, Phobier- und Imprägniermittel, Quell- und Schiebefestmittel, weichmachenden
Komponenten sowie UV-Absorber.
[0039] Besonders bevorzugte zusätzliche Inhaltsstoffe sind Tenside, Gerüststoffe, Enzyme,
Elektrolyte, nichtwässrigen Lösungsmittel, pH-Stellmittel, Parfümzusammensetzungen,
Fluoreszenzmittel, Farbstoffe, Hydrotope, Schauminhibitoren, Soil-Release-Polymere,
Vergrauungsinhibitoren, Farbübertragungsinhibitoren, weichmachenden Komponenten, UV-Absorber
sowie Mischungen daraus.
[0040] Das Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel enthält vorzugsweise
1 bis 60 Gew.-% eines Tensids ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus anionischen,
nichtionischen, kationischen und zwitterionischen Tenside sowie Mischungen daraus.
[0041] Geeignete nichtionische Tenside umfassen alkoxylierte Fettalkohole, alkoxylierte
Fettsäurealkylester, Fettsäureamide, alkoxylierte Fettsäureamide, Polyhydroxyfettsäureamide,
Alkylphenolpolyglycolether und Mischungen daraus.
[0042] Als nichtionische Tenside werden vorzugsweise alkoxylierte, vorteilhafterweise ethoxylierte,
insbesondere primäre Alkohole mit vorzugsweise 8 bis 18 C-Atomen und durchschnittlich
1 bis 12 Mol Ethylenoxid (EO) pro Mol Alkohol eingesetzt, in denen der Alkoholrest
linear oder bevorzugt in 2-Stellung methylverzweigt sein kann bzw. lineare und methylverzweigte
Reste im Gemisch enthalten kann, so wie sie üblicherweise in Oxoalkoholresten vorliegen.
Insbesondere sind jedoch Alkoholethoxylate mit linearen Resten aus Alkoholen nativen
Ursprungs mit 12 bis 18 C-Atomen, zum Beispiel aus Kokos-, Palm-, Talgfett- oder Oleylalkohol,
und durchschnittlich 2 bis 8 EO pro Mol Alkohol bevorzugt. Zu den bevorzugten ethoxylierten
Alkoholen gehören beispielsweise C
12-14-Alkohole mit 3 EO, 4 EO oder 7 EO, C
9-11-Alkohol mit 7 EO, C
13-15-Alkohole mit 3 EO, 5 EO, 7 EO oder 8 EO, C
12-18-Alkohole mit 3 EO, 5 EO oder 7 EO und Mischungen aus diesen, wie Mischungen aus C
12-14-Alkohol mit 3 EO und C
12-18-Alkohol mit 7 EO. Die angegebenen Ethoxylierungsgrade stellen statistische Mittelwerte
dar, die für ein spezielles Produkt eine ganze oder eine gebrochene Zahl sein können.
Bevorzugt Alkoholethoxylate weisen eine eingeengte Homologenverteilung auf (narrow
range ethoxylates, NRE). Zusätzlich zu diesen nichtionischen Tensiden können auch
Fettalkohole mit mehr als 12 EO eingesetzt werden. Beispiele hierfür sind Talgfettalkohol
mit 14 EO, 25 EO, 30 EO oder 40 EO. Auch nichtionische Tenside, die EO- und PO-Gruppen
zusammen im Molekül enthalten, sind erfindungsgemäß einsetzbar. Geeignet sind ferner
auch eine Mischung aus einem (stärker) verzweigten ethoxylierten Fettalkohol und einem
unverzweigten ethoxylierten Fettalkohol, wie beispielsweise eine Mischung aus einem
C
16-18-Fettalkohol mit 7 EO und 2-Propylheptanol mit 7 EO. Insbesondere bevorzugt enthält
das Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel einen C
12-18-Fettalkohol mit 7 EO oder einen C1
3-15-Oxoalkohol mit 7 EO als nichtionisches Tensid.
[0043] Geeignete Aminoxide umfassen beispielsweise Alkylaminoxide, insbesondere Alkyldimethylaminoxide,
Alkylamidoaminoxide und Alkoxyalkylaminoxide. Bevorzugte Aminoxide genügen Formel
II,
R
6R
7R
8N
+-O- (II)
R
6-[CO-NH-(CH
2)
w]
z-N
+(R
7)(R
8)-O- (II)
- in der R6
- ein gesättigter oder ungesättigter C8-22-Alkylrest, vorzugsweise C8-18-Alkylrest, insbesondere ein gesättigter C10-16-Alkylrest, beispielsweise ein gesättigter C12-14-Alkylrest, der in den Alkylamidoaminoxiden über eine Carbonylamidoalkylengruppe -CO-NH-(CH2)z- und in den Alkoxyalkylaminoxiden über eine Oxyalkylengruppe - O-(CH2)z- an das Stickstoffatom N gebunden ist, wobei z jeweils für eine Zahl von 1 bis 10,
vorzugsweise 2 bis 5, insbesondere 3,
- R7, R8
- unabhängig voneinander ein C1-4-Alkylrest, ggf. hydroxysubstituiert wie z.B. ein Hydroxyethylrest, insbesondere ein
Methylrest, ist.
[0044] Bevorzugte Aminoxide sind beispielsweise N-Kokosalkyl-N,N-dimethylaminoxid, N-Talgalkyl-N,N-dihydroxyethylaminoxid,
Myristylcetyldimethylaminoxid oder Lauryldimethylaminoxid.
[0045] Der Gehalt an Aminoxid beträgt in dem Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder
Waschhilfsmittel bevorzugt 1 bis 15 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 10 Gew.-%, jeweils
bezogen auf das gesamte Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel.
[0046] Alternativ oder zusätzlich zu dem/den nichtionischen Tensid(en) kann das Wasch-,
Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel auch ein anionisches Tensid als
Waschhilfsmittelverbindung enthalten. Als anionisches Tensid werden vorzugsweise Sulfonate,
Sulfate, Seifen, Alkylphosphate, anionische Silikotenside und Mischungen daraus eingesetzt.
[0047] Als Tenside vom Sulfonat-Typ kommen dabei vorzugsweise C
9-13-Alkylbenzolsulfonate, Olefinsulfonate, d.h. Gemische aus Alken- und Hydroxyalkansulfonaten
sowie Disulfonaten, wie man sie beispielsweise aus C
12-18-Monoolefinen mit end- oder innenständiger Doppelbindung durch Sulfonieren mit gasförmigem
Schwefeltrioxid und anschließende alkalische oder saure Hydrolyse der Sulfonierungsprodukte
erhält, in Betracht. Geeignet sind auch C
12-18-Alkansulfonate und die Ester von α-Sulfofettsäuren (Estersulfonate), zum Beispiel
die α-sulfonierten Methylester der hydrierten Kokos-, Palmkern- oder Talgfettsäuren.
[0048] Als Alk(en)ylsulfate werden die Alkali- und insbesondere die Natriumsalze der Schwefelsäurehalbester
der C
12-C
18-Fettalkohole, beispielsweise aus Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-,
Cetyl- oder Stearylalkohol oder der C
10-C
20-Oxoalkohole und diejenigen Halbester sekundärer Alkohole dieser Kettenlängen bevorzugt.
Aus waschtechnischem Interesse sind die C
12-C
16-Alkylsulfate und C
12-C
15-Alkylsulfate sowie C
14-C
15-Alkylsu lfate bevorzugt. Auch 2,3-Alkylsulfate sind geeignete anionische Tenside.
[0049] Auch die Schwefelsäuremonoester der mit 1 bis 6 Mol Ethylenoxid ethoxylierten geradkettigen
oder verzweigten C
7-21-Alkohole, wie 2-Methyl-verzweigte C
9-11-Alkohole mit im Durchschnitt 3,5 Mol Ethylenoxid (EO) oder C
12-18-Fettalkohole mit 1 bis 4 EO, sind geeignet.
[0050] Auch bevorzugte anionische Tenside sind Seifen. Geeignet sind gesättigte und ungesättigte
Fettsäureseifen, wie die Salze der Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure,
(hydrierten) Erucasäure und Behensäure sowie insbesondere aus natürlichen Fettsäuren,
zum Beispiel Kokos-, Palmkern-, Olivenöl- oder Talgfettsäuren, abgeleitete Seifengemische.
[0051] Die anionischen Tenside einschließlich der Seifen können in Form ihrer Natrium-,
Kalium- oder Magnesium- oder Ammoniumsalze vorliegen. Vorzugsweise liegen die anionischen
Tenside in Form ihrer Natriumsalze vor. Weitere bevorzugte Gegenionen für die anionischen
Tenside sind auch die protonierten Formen von Cholin, Triethylamin oder Methylethylamin.
[0052] Es kann bevorzugt sein, dass eine Fettsäureseife im Gemisch mit der nicht-neutralisierten
Fettsäure vorliegt, da die nicht-neutralisierte Fettsäure eine weitere Stabilisierung
des Silber-haltigen Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittels,
insbesondere des elementaren Silbers und/oder der Silberverbindung, bewirkt.
[0053] Nachbehandlungsmittel in Form von Weichspülern enthalten vorzugsweise kationische
Tenside, die einen weichmachenden Effekt besitzen.
[0054] Die kationischen Tenside umfassen beispielsweise quaternäre Ammoniumverbindungen
wie Mono-alk(en)yltrimethylammonium-Verbindungen, Dialk(en)yldimethylammonium-Verbindungen,
Mono-, Di- oder Triester von Fettsäuren mit Alkanolaminen.
[0055] Geeignete Beispiele für quaternäre Ammoniumverbindungen sind beispielsweise in den
Formeln (I) bis (III) gezeigt:

wobei in (I) R für einen acyclischen Alkylrest mit 12 bis 24 Kohlenstoffatomen, R
1 für einen gesättigten C
1-C
4 Alkyl- oder Hydroxyalkylrest steht, R
2 und R
3 entweder gleich R oder R
1 sind oder für einen aromatischen Rest stehen. X
- steht entweder für ein Halogenid-, Methosulfat-, Methophosphat- oder Phosphation
sowie Mischungen aus diesen. Beispiele für kationische Verbindungen der Formel (I)
sind Monotalgtrimethylammoniumchlorid, Monostearyltrimethylammoniumchlorid, Didecyldimethylammoniumchlorid,
Ditalgdimethylammoniumchlorid oder Dihexadecylammoniumchlorid.
[0056] Verbindungen der Formel (II) und (III) sind so genannte Esterquats. Esterquats zeichnen
sich durch eine hervorragende biologische Abbaubarkeit aus. In Formel (II) steht R
4 für einen aliphatischen Alk(en)ylrest mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen mit 0, 1, 2
oder 3 Doppelbindungen und/oder gegebenenfalls mit Substituenten; R
5 steht für H, OH oder O(CO)R
7, R
6 steht unabhängig von R
5 für H, OH oder O(CO)R
8, wobei R
7 und R
8 unabhängig voneinander jeweils für einen aliphatischen Alk(en)ylrest mit 12 bis 22
Kohlenstoffatomen mit 0, 1, 2 oder 3 Doppelbindungen steht. m, n und p können jeweils
unabhängig voneinander den Wert 1, 2 oder 3 haben. X
- kann entweder ein Halogenid-, Methosulfat-, Methophosphat- oder Phosphation sowie
Mischungen aus diesen Anionen sein. Bevorzugt sind Verbindungen, bei denen R
5 die Gruppe O(CO)R
7 darstellt.
[0057] Besonders bevorzugt sind Verbindungen, bei denen R
5 die Gruppe O(CO)R
7 darstellt und R
4 und R
7 Alk(en)ylreste mit 16 bis 18 Kohlenstoffatomen sind. Insbesondere bevorzugt sind
Verbindungen, bei denen R
6 zudem für OH steht. In Formel (III) steht R
12, R
13 und R
14 unabhängig voneinander für eine C
1-4-Alkyl-, Alkenyl- oder Hydroxyalkylgruppe, R
15 und R
16 jeweils unabhängig ausgewählt eine C
8-28-Alkylgruppe, X
- ist ein Anion und r ist eine Zahl zwischen 0 und 5 ist. Beispiele umfassen Methyl-N-(2-hydroxyethyl)-N,N-di(talgacyloxyethyl)ammonium-methosulfat,
Bis-(palmitoyloxyethyl)-hydroxyethyl-methyl-ammonium-methosulfat, 1,2-Bis-[talgacyloxy]-3-trimethylammoniumpropanchlorid,
Methyl-N,N-bis(stearoyloxyethyl)-N-(2-hydroxyethyl)ammonium-methosulfat oder N,N-Dimethyl-N,N-di(talgacyloxyethyl)ammoniummethosulfat.
[0058] Anstelle der Estergruppe O(CO)R, wobei R für einen langkettigen Alk(en)ylrest steht,
können weichmachende Verbindungen eingesetzt werden, die folgende Gruppen aufweisen:
RO(CO), N(CO)R oder RN(CO) weisen, wobei von diesen Gruppen N(CO)R-Gruppen bevorzugt
sind.
[0059] Die weiteren Inhaltsstoffe und die physikalischen Parameter der Wasch-, Reinigungs-,
Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel richten sich nach ihrem Einsatzgebiet (Universalwaschmittel,
Colorwaschmittel, Weichspüler, etc.). Einem Fachmann ist wohlbekannt, welche Inhaltsstoffe
er auswählt und kombiniert sowie in welchen Mengen er sie einsetzt. Beispielsweise
können ethoxylierte Fettsäureamide als Waschkraftverstärker zugesetzt werden.
[0060] Die erfindungsgemäßen Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel
sind vorzugsweise flüssig und enthalten Wasser als Hauptlösungsmittel.
[0061] Die Herstellung eines erfindungsgemäßen Wasch- oder Reinigungsmittels erfolgt mittels
üblicher und bekannter Methoden und Verfahren. So können beispielsweise die Bestandteile
einfach in Rührkesseln vermischt werden, wobei Wasser, die sauren Komponenten, falls
vorhanden, wie beispielsweise die Citronensäure, und die nichtionischen Tenside, falls
vorhanden, zweckmäßigerweise vorgelegt werden. Anschließend werden die weiteren Bestandteile,
einschließlich des Wasserstoffperoxids und der Aldehyd-Verbindung, vorzugsweise portionsweise,
hinzugefügt. Als letzter Schritt wird das elementare Silber bzw. die Silberverbindung
zugesetzt.
[0062] Die Herstellung eines erfindungsgemäßen Nachbehandlungsmittels in Form eines Weichspülers
kann nach dem Fachmann geläufigen Techniken zur Herstellung von Weichspülern erhalten
werden. Dies kann beispielsweise durch Aufmischen der Rohstoffe, gegebenenfalls unter
Einsatz von hochscherenden Mischapparaturen, geschehen. Es empfiehlt sich ein Aufschmelzen
der kationischen Tenside und ein nachfolgendes Dispergieren der Schmelze in einem
Lösungsmittel, vorzugsweise Wasser. Die weiteren Inhaltsstoffe, einschließlich des
Wasserstoffperoxids und der Aldehyd-Verbindung, können durch einfaches Zumischen in
den Weichspüler integriert werden. Auch hier wird das elementare Silber bzw. die Silberverbindung
als letzter Schritt zugesetzt.
[0063] In allen Fällen ist bevorzugt, dass die Aldehyd-Verbindung in einer Parfümzusammensetzung
enthalten ist und über diese den Mitteln zugefügt wird.
Ausführungsbeispiele:
[0064] In Tabelle 1 sind die Zusammensetzungen von einer Vergleichsrezeptur V1 sowie die
Zusammensetzungen von fünf erfindungsgemäßen Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs-
oder Waschhilfsmitteln E1 bis E5 gezeigt (alle Mengen sind in Gew.-% Aktivstoff, bezogen
auf die Zusammensetzung, angegeben):
Tabelle 1
| |
V1 |
E1 |
E2 |
E3 |
E4 |
E5 |
| C12-18-Fettalkohol mit 7 EO |
12 |
12 |
12 |
5 |
5 |
- |
| N-Kokosalkyl-N,N-dimethylaminoxid |
1,95 |
1,95 |
1,95 |
2 |
2 |
- |
| Esterquat* |
- |
- |
- |
- |
- |
15 |
| AgNO3 • H2O |
0,0043 |
0,0043 |
0,0043 |
0,004 |
0,004 |
0,004 |
| Farnesol |
0,02 |
0,02 |
0,02 |
0,02 |
0,02 |
0,02 |
| Kokosfettsäure |
2,5 |
2,5 |
2,5 |
12 |
- |
- |
| Citronensäure |
- |
- |
- |
1,0 |
0,1 |
- |
| H2O2 |
- |
0,50 |
0,035 |
2 |
5 |
0,5 |
| NaOH |
0,35 |
0,35 |
0,35 |
1,9 |
- |
- |
| NH4OH |
0,04 |
0,04 |
0,04 |
0,06 |
- |
- |
| 2-Propanol |
- |
- |
- |
- |
- |
1,67 |
| MgCl2 x 6 H2O |
- |
- |
- |
- |
- |
0,01 |
| Parfüm A |
1,00 |
1,00 |
1,00 |
1,00 |
1,00 |
0,75 |
| Wasser |
Ad 100 |
Ad 100 |
Ad 100 |
Ad 100 |
Ad 100 |
Ad 100 |
| pH-Wert |
8,5 |
8,5 |
8,5 |
8,5 |
5,5 |
2,6 |
| * N-Methyl-N-(2-hydroxyethyl)-N,N-(ditalgacyloxyethyl)ammonium-methosulfat |
[0065] Die Parfümzusammensetzung A enthielt bezogen auf 1000 Teile der Parfümzusammensetzung
insgesamt 132 Teile 3-(4-tert-Butylphenyl)isobutyraldehyd (Lilial), 35 Teile 2-Methylundecanal
(Aldehyd C12 mna) und 6 Teile 4,6-Dimethyl-3-cyclohexen-1-carbaldehyd (Cyclovertal)
als aldehydische Riechstoffe.
[0066] Bei dem Waschmittel V1 zeigte sich schon nach wenigen Stunden eine deutliche, grau-schwarze
Verfärbung sowie eine Veränderung des Dufteindrucks, während sich bei den erfindungsgemäßen
Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel mit den Zusammensetzungen
E1 bis E5 auch bei längerer Lagerung keinerlei Verfärbungen zeigten. Auch der Dufteindruck
der Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel E1 bis E5 blieb nahezu
unverändert.
[0067] Zum Nachweis und zur Bestimmung der antimikrobiellen Leistung der Wasch-, Reinigungs-,
Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel wurde ein erster Wäscheposten mit dem Vergleichswaschmittel
V1 und ein zweiter Wäscheposten mit dem erfindungsgemäßen Waschmittel E1 gewaschen.
Die feuchte Wäsche wurde nach Beendigung des jeweiligen Waschgangs 6 Stunden in der
Waschmaschine belassen und danach geruchlich durch geschulte Testpersonen bewertet.
[0068] Der Geruch des zweiten, mit dem Waschhilfsmittel E1 behandelten Wäschepostens wurde
als "frisch" bewertet, während der erste Wäscheposten "muffiger" roch.
[0069] Dieser Test zeigt deutlich, dass die erfindungsgemäßen Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs-
oder Waschhilfsmittel eine antibakterielle Wirkung besitzen und beispielsweise die
Entstehung von unangenehmen Gerüchen, hervorgerufen durch Bakterien, bei Lagerung
von feuchter Wäsche unterdrückt bzw. reduziert werden kann.
1. Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel, umfassend
(a) elementares Silber und/oder eine Silberverbindung,
(b) eine Aldehyd-Verbindung und
(c) Wasserstoffperoxid.
2. Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Silberverbindung ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Silberacetat, Silbercitrat,
Silberdiaminchlorid-Komplex, Silbercyclodextrin-Komplex, Silberdicyanokalium-Komplex,
Silberphthalimid, Silberphenylcyanamid, Silber(ethylenthioharnstoff)-Komplex, Silberimidazolat,
Übergangsmetall-NHC-Calix[4]aren-Komplexe, Silber-Kronenether, Silbernitrat, Silberchlorid
auf einem Trägermaterial und Mischungen daraus.
3. Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel gemäß einem der Ansprüche
1 oder 2, dass die Menge an elementarem Silber und/oder an Silberverbindung 0,0001
bis 1 Gew.%, bezogen auf das gesamte Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel,
beträgt.
4. Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel gemäß einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aldehyd-Verbindung ein Riechstoff ist.
5. Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel gemäß einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aldehyd-Verbindung ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus 1,3-Benzodioxol-5-carboxaldehyd,
4-Hydroxy-3-methoxybenzaldehyd, 2-Methyldecanal, 4-(1-methylethyl)benzaldehyd, 10-Undecenal,
2-Methylundecanal, n-Propanal, n-Butanal, n-Pentanal, n-Hexanal, n-Heptanal, n-Octanal, n-Nonanal, n-Decanal, n-Undecanal, n-Dodecanal, 2-(Phenyl-methylen)heptanal, Benzaldehyd,
4-Methoxybenzaldehyd, 4-Methylbenzaldehyd, 3-(4-tert-Butylphenyl)isobutyraldehyd,
2-Phenylpropanal, 7-Hydroxy-3,7-dimethyloctanal, 3-(4-Ethylphenyl)-2,2-dimethylpropanal,
3-(4-Ethylphenyl)-2,2-dimethylpropanal, trans-3-Phenyl-2-propenal, [(2Z)-2-(Phenylmethyliden)heptanal,
3-(1,3-Benzodioxol-5-yl)-2-methylpropanal, 4-(4-methyl-3-pentenyl)-3-cyclohexen-1-carboxaldehyd,
3,7-Dimethyl-2,6-octadien-1-al, (E)-3,7-Dimethylocta-2,6-dienal, (Z)-3,7-Dimethylocta-2,6-dienal,
4-(1,1-dimethylethyl)benzenepropanal, 4-tert-Butyl-3-phenylpropanal, 2-Methyl-3-(p-isopropylphenyl)propanal,
4-(4-Hydroxy-4-methylpentyl)-3-cyclohexen-1-carboxaldehyd, 1-Methyl-4-(4-methyl-3-pentenyl)cyclohex-3-en-1-carbaldehyd,
Octahydro-5-methoxy-4,7-methano-1H-inden-2-carboxaldehyd, Phenylacetaldehyd, 2,4-Dimethyl-3-cyclohexen-1-carbaldehyd,
2-Methylbenzaldehyd, 3-(3-Isopropylphenyl)-butanal, 2,6,10-Trimethylundec-9-enal,
3,7-Dimethyloctanal, (E)-2-Hexenal, 2-Methyl-3-(p-tolyl)propionaldehyd, 3-Ethoxy-4-hydroxybenzaldehyd,
Octahydro-8,8-dimethyl-2-naphthalincarbaldehyd, Octahydro-4,7-methano-1H-indencarbaldehyd,
3,7-Dimethyl-6-octenal, [(3,7-Dimethyl-6-octenyl)oxy]-acetaldehyd, 2-(phenylmethylene)-Hexanal,
2-Butyl-3-phenyl-propenal, p-Tolylacetaldehyd, 4-(Octahydro-4,7-methano-5H-inden-5-yliden)butanal,
(4E)-4-Decenal, 1-Methyl-4-(4-methylpentyl)-3-cyclohexen-1-carbaldehyd, 2,6-Dimethyl-5-heptenal,
2-Methyl-3-(4-methoxyphenyl)propanal, 4,6-Dimethyl-3-cyclohexen-1-carbaldehyd, 2-Methyldodecanal,
3-Propyl-bicyclo(2.2.1)hept-5-en-2-carbaldehyd, 4-(1-Methylethenyl)-1-cyclo-hexen-1-carbaldehyde,
6,6-Di-methylbicyclo[3.1.1]hept-2-en-2-carbaldehyd, 3-Phenylbutanal, 2-Methyl-3-phenyl-2-propenal,
2,6-(E/E + E/Z)-nonadienal, 3,7-Dimethyl-2-methylen-6-octenal, 3-(4-Methylcyclohex-3-enyl)butyraldehyd,
Phenoxyacetaldehyd, Tetradecanal, 3,4-Dimethoxybenzaldehyd, 3-Methyl-5-phenyl-1-pentanal,
2,6,10-Trimethyl-5,9-undecadienal, Trimethyl-3-cyclohexen-1-carbaldehyd, 5(oder 6)-Methyl-7(oder
8)-(1-methylethyl)bicyclo[2.2.2]oct-5-en-2-carbaldehyd, 6-Methoxy-2,6-dimethyl-heptanal,
4,8-Dimethyl-4,9-decadienal, 2-Dodecenal, 7-Methoxy-3,7-dimethyloctanal, 4-Formyl-2-methoxyphenyl
2-methylpropanoat, 3-Methylbutanal, [4-(1,1-dimethylethyl)-2-methylphenoxy]acetaldehyd,
2,6-Dimethyl-10-methylen-2,6,11-dodecatrienal, 9-Undecenal, 2-Methyl-3-(4-(2-methylpropyl)phenyl)propanal,
5,9-Dimethyl-4,8-decadienal, 1,2,3,4,5,6,7,8-Octahydro-8,8-dimethyl-2-naphthalincarbaldehyd,
2-Methyl-4-(2,6,6-trimethyl-1-cyclohexen-1-yl)-2-butenal, 9-Decenal, 2-Nonenal, (2E,4E)-2,4-hexadienal,
(2E,4Z)-2,4-hexadienal, 2-[(4-Methylphenyl)methylen]heptan-1-al, (2E,4E)-2,4-heptadienal,
(5Z)-5-Octenal, 8-Isopropyl-6-methylbicyclo[2.2.2]oct-5-en-2-carbaldehyd, 7-Isopropyl-5-methylbicyclo[2.2.2]oct-5-en-2-carbaldehyd,
(4-Methylphenoxy)acetaldehyd, 3-(2-Methoxyphenyl)-2-propenal, [[(2E)-3,7-dimethyl-2,6-octadienyl]oxy]acetaldehyd,
Phenylpropanal, [(3a,4,5,6,7,7a-hexahydro-4,7-methano-1H-inden-5-yl)oxy]acetaldehyd,
[(3a,4,5,6,7,7a-hexahydro-4,7-methano-1H-inden-6-yl)oxy]acetaldehyd, 3,7-Dimethyl-3,6-octadienal,
5-Methyl-2-furancarbaldehyd, 2,6,6-Trimethyl-1,3-cyclohexadien-1-carbaldehyd, 3-(1,1-Dimethylethyl)-alpha-methylphenyl-propanal,
2-[(3,7-dimethyloctyl)oxy]acetaldehyd, 6,6-Dimethylbicyclo[3.1.1]hept-2-en-2-propanal,
(2E)-2-Dodecenal, 2-Tridecenal, (2E,4E)-2,4-Decadienal, (2E,4E)- 2,4-Nonadienal, (2E,4E)-2,4-Undecadienal,
(6Z)-6-Nonenal, (4Z)-4-Decenal, 4-(1-Methylethyl)-1,3-cyclohexadien-1-carbaldehyd,
(4Z)-Dodec-4-en-1-al, (2E,4E)-2,4-Octadienal, (2E,4E)-2,4-Dodecadienal, (2E,4Z)-2,4-Dodecadienal,
2,4-Tridecadienal, 4-(1-Methylethyl)-1,4-cyclohexadien-1-carbaldehyd und Mischungen
daraus.
6. Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel gemäß einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, es zusätzlich 0,01 bis 3 Gew.% Ammoniumhydroxid, bezogen auf das gesamte Wasch-,
Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel, enthält.
7. Verwendung eines Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittels gemäß
einem der Ansprüche 1 bis 6 beim Waschen, Reinigen, Vorbehandeln und/oder Konditionieren
von Textilien.
8. Verfahren zur Herstellung eines Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittels,
umfassend (a) eine Aldehyd-Verbinung und (b) elementares Silber und/oder eine Silberverbindung,
bei dem die Aldehyd-Verbindung und das elementare Silber und/oder die Silberverbindung
mittels einer Parfüm-Zusammensetzung, welche zusätzlich Wasserstoffperoxid enthält,
zugesetzt werden.
9. Verwendung von Wasserstoffperoxid zur Stabilisierung einer Aldehyd-haltigen Zusammensetzung,
die Silber und/oder einer Silberverbindung umfasst.
10. Parfümzusammensetzung, vorzugsweise zur Verwendung in einem Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs-
oder Waschhilfsmittel, umfassend (a) elementares Silber und/oder eine Silberverbindung,
(b) eine Aldehyd-Verbindung und (c) Wasserstoffperoxid.
1. A washing, cleaning or post-treatment agent or laundry auxiliary, comprising
(a) elemental silver and/or a silver compound,
(b) an aldehyde compound and
(c) hydrogen peroxide.
2. A washing, cleaning or post-treatment agent or laundry auxiliary according to claim
1, characterised in that the silver compound is selected from the group consisting of silver acetate, silver
citrate, silver diamine chloride complex, silver cyclodextrin complex, silver potassium
cyanide complex, silver phthalimide, silver phenylcyanamide, silver(ethylenethiourea)
complex, silver imidazolate, transition metal NHC calix[4]arene complexes, silver
crown ether, silver nitrate, silver chloride on a support material and mixtures thereof.
3. A washing, cleaning or post-treatment agent or laundry auxiliary according to either
one of claims 1 or 2, characterised in that the quantity of elemental silver and/or of silver compound amounts to 0.0001 to 1
wt.%, relative to the total washing, cleaning or post-treatment agent or laundry auxiliary.
4. A washing, cleaning or post-treatment agent or laundry auxiliary according to any
one of claims 1 to 3, characterised in that the aldehyde compound is a fragrance.
5. A washing, cleaning or post-treatment agent or laundry auxiliary according to any
one of claims 1 to 4, characterised in that the aldehyde compound is selected from the group consisting of 1,3-benzodioxole-5-carboxaldehyde,
4-hydroxy-3-methoxybenzaldehyde, 2-methyldecanal, 4-(1-methylethyl)benzaldehyde, 10-undecenal,
2-methylundecanal, n-propanal, n-butanal, n-pentanal, n-hexanal, n-heptanal, n-octanal,
n-nonanal, n-decanal, n-undecanal, n-dodecanal, 2-(phenylmethylene)heptanal, benzaldehyde,
4-methoxybenzaldehyde, 4-methylbenzaldehyde, 3-(4-tert.-butyl-phenyl)isobutyraldehyde,
2-phenylpropanal, 7-hydroxy-3,7-dimethyloctanal, 3-(4-ethylphenyl)-2,2-dimethylpropanal,
3-(4-ethylphenyl)-2,2-dimethylpropanal, trans-3-phenyl-2-propenal, [(2Z)-2-(phenylmethylidene)heptanal,
3-(1,3-benzodioxol-5-yl)-2-methylpropanal, 4-(4-methyl-3-pentenyl)-3-cyclohexene-1-carboxaldehyde,
3,7-dimethyl-2,6-octadien-1-al, (E)-3,7-dimethylocta-2,6-dienal, (Z)-3,7-dimethylocta-2,6-dienal,
4-(1,1-dimethylethyl)benzenepropanal, 4-tert.-butyl-3-phenylpropanal, 2-methyl-3-(p-isopropylphenyl)propanal,
4-(4-hydroxy-4-methylpentyl)-3-cyclohexene-1-carboxaldehyde, 1-methyl-4-(4-methyl-3-pentenyl)-cyclohex-3-ene-1-carbaldehyde,
octahydro-5-methoxy-4,7-methano-1H-indene-2-carboxaldehyde, phenylacetaldehyde, 2,4-dimethyl-3-cyclohexene-1-carbaldehyde,
2-methyl-benzaldehyde, 3-(3-isopropylphenyl)-butanal, 2,6,10-trimethylundec-9-enal,
3,7-dimethyloctanal, (E)-2-hexenal, 2-methyl-3-(p-tolyl)propionaldehyde, 3-ethoxy-4-hydroxybenzaldehyde,
octahydro-8,8-dimethyl-2-naphthalenecarbaldehyde, octahydro-4,7-methano-1H-indenecarbaldehyde,
3,7-dimethyl-6-octenal, [(3,7-dimethyl-6-octenyl)oxy]-acetaldehyde, 2-(phenylmethylene)-hexanal,
2-butyl-3-phenyl-propenal, p-tolylacetaldehyde, 4-(octahydro-4,7-methano-5H-inden-5-ylidene)butanal
(4E)-4-decenal, 1-methyl-4-(4-methylpentyl)-3-cyclohexene-1-carbaldehyde, 2,6-dimethyl-5-heptenal,
2-methyl-3-(4-methoxyphenyl)propanal, 4,6-dimethyl-3-cyclohexene-1-carbaldehyde, 2-methyldodecanal,
3-propylbicyclo-(2.2.1)hept-5-ene-2-carbaldehyde, 4-(1-methyl ethenyl)-1-cyclohexene-1-carbaldehyde,
6,6-di-methylbicyclo[3.1.1]hept-2-ene-2-carbaldehyde, 3-phenylbutanal, 2-methyl-3-phenyl-2-propenal,
2,6-(E/E+E/Z)-nonadienal, 3,7-dimethyl-2-methylene-6-octenal, 3-(4-methylcyclohex-3-enyl)butyraldehyde,
phenoxyacetaldehyde, tetradecanal, 3,4-dimethoxybenzaldehyde, 3-methyl-5-phenyl-1-pentanal,
2,6,10-trimethyl-5,9-undecadienal, trimethyl-3-cyclohexene-1-carbaldehyde, 5(or 6)-methyl-7(or
8)-(1-methylethyl)bicyclo[2.2.2]oct-5-ene-2-carbaldehyde, 6-methoxy-2,6-dimethylheptanal,
4,8-dimethyl-4,9-decadienal, 2-dodecenal, 7-methoxy-3,7-dimethyloctanal, 4-formyl-2-methoxyphenyl
2-methylpropanoate, 3-methylbutanal, [4-(1,1-dimethylethyl)-2-methyl-phenoxy]acetaldehyde,
2,6-dimethyl-10-methylene-2,6,11-dodecatrienal, 9-undecenal, 2-methyl-3-(4-(2-methyl-propyl)phenyl)propanal,
5,9-dimethyl-4,8-decadienal, 1,2,3,4,5,6,7,8-octahydro-8,8-dimethyl-2-naphthalenecarbaldehyde,
2-methyl-4-(2,6,6-trimethyl-1-cyclohexen-1-yl)-2-butenal, 9-decenal, 2-nonenal, (2E,4E)-2,4-hexadienal,
(2E,4Z)-2,4-hexadienal, 2-[(4-methylphenyl)methylene]heptan-1-al, (2E,4E)-2,4-heptadienal,
(5Z)-5-octenal, 8-isopropyl-6-methylbicyclo[2.2.2]oct-5-ene-2-carbaldehyde, 7-isopropyl-5-methylbicyclo[2.2.2]oct-5-ene-2-carbaldehyde,
(4-methylphenoxy)acetaldehyde, 3-(2-methoxyphenyl)-2-propenal, [[(2E)-3,7-dimethyl-2,6-octadienyl]oxy]acetaldehyde,
phenylpropanal, [(3a,4,5,6,7,7a-hexahydro-4,7-methano-1H-inden-5-yl)oxy]-acetaldehyde,
[(3a,4,5,6,7,7a-hexahydro-4,7-methano-1H-inden-6-yl)oxy]acetaldehyde, 3,7-dimethyl-3,6-octadienal,
5-methyl-2-furancarbaldehyde, 2,6,6-trimethyl-1,3-cyclohexadiene-1-carbaldehyde, 3-(1,1-dimethylethyl)-alpha-methylphenylpropanal,
2-[(3,7-dimethyloctyl)oxy]acetaldehyde, 6,6-dimethylbicyclo[3.1.1]hept-2-ene-2-propanal,
(2E)-2-dodecenal, 2-tridecenal, (2E,4E)-2,4-decadienal, (2E,4E)-2,4-nonadienal, (2E,4E)-2,4-undecadienal,
(6Z)-6-nonenal, (4Z)-4-decenal, 4-(1-methylethyl)-1,3-cyclohexadiene-1-carbaldehyde,
(4Z)-dodec-4-en-1-al, (2E,4E)-2,4-octadienal, (2E,4E)-2,4-dodecadienal, (2E,4Z)-2,4-dodecadienal,
2,4-tridecadienal, 4-(1-methylethyl)-1,4-cyclohexadiene-1-carbaldehyde and mixtures
thereof.
6. A washing, cleaning or post-treatment agent or laundry auxiliary according to any
one of claims 1 to 5, characterised in that it additionally contains 0.01 to 3 wt.% of ammonium hydroxide, relative to the total
washing, cleaning or post-treatment agent or laundry auxiliary.
7. Use of a washing, cleaning or post-treatment agent or laundry auxiliary according
to any one of claims 1 to 6 when washing, cleaning, pretreating and/or conditioning
textiles.
8. A method of producing a washing, cleaning or post-treatment agent or laundry auxiliary,
comprising (a) an aldehyde compound and (b) elemental silver and/or a silver compound,
in which the aldehyde compound and the elemental silver and/or the silver compound
are added by means of a perfume composition, which additionally contains hydrogen
peroxide.
9. Use of hydrogen peroxide to stabilise an aldehyde-containing composition, which comprises
silver and/or a silver compound.
10. A perfume composition, preferably for use in a washing, cleaning, post-treatment or
laundry auxiliary, comprising (a) elemental silver and/or a silver compound, (b) an
aldehyde compound and (c) hydrogen peroxide.
1. Agent de lavage, de nettoyage, de post-traitement ou adjuvant de lavage, comprenant
(a) de l'argent élémentaire et/ou un composé d'argent,
(b) un composé de type aldéhyde et
(c) du peroxyde d'hydrogène
2. Agent de lavage, de nettoyage, de post-traitement ou adjuvant de lavage selon la revendication
1, caractérisé en ce que le composé d'argent est choisi dans le groupe constitué par l'acétate d'argent, le
citrate d'argent, le complexe argent-chlorure de diamine, le complexe argent-cyclodextrine,
le complexe argent-dicyanopotassium, le phtalimide d'argent, le phénylcyanamide d'argent,
le complexe argent(éthylènethio-urée), l'imidazolate d'argent, les complexes métal
de transition-NHC-calix[4]arène, l'argent-éther de couronne, le nitrate d'argent,
le chlorure d'argent sur un matériau support et leurs mélanges.
3. Agent de lavage, de nettoyage, de post-traitement ou adjuvant de lavage selon l'une
quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la quantité d'argent élémentaire et/ou de composé d'argent est de 0,0001 à 1% en
poids, par rapport à la totalité de l'agent de lavage, de nettoyage, de post-traitement
ou de l'adjuvant de lavage.
4. Agent de lavage, de nettoyage, de post-traitement ou adjuvant de lavage selon l'une
quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le composé de type aldéhyde est une substance odoriférante.
5. Agent de lavage, de nettoyage, de post-traitement ou adjuvant de lavage selon l'une
quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le composé de type aldéhyde est choisi dans le groupe constitué par le 1,3-benzodioxole-5-carboxaldéhyde,
le 4-hydroxy-3-méthoxybenzaldéhyde, le 2-méthyldécanal, le 4-(1-méthyléthyl)benzaldéhyde,
le 10-undécénal, le 2-méthylundécanal, le n-propanal, le n-butanal, le n-pentanal,
le n-hexanal, le n-heptanal, le n-octanal, le n-nonanal, le n-décanal, le n-undécanal,
le n-dodécanal, le 2-(phénylméthylène)heptanal, le benzaldéhyde, le 4-méthoxybenzaldéhyde,
le 4-méthylbenzaldéhyde, le 3-(4-tert-butylphényl)isobutyraldéhyde, le 2-phénylpropanal,
le 7-hydroxy-3,7-diméthyloctanal, le 3-(4-éthylphényl)-2,2-diméthylpropanal, le 3-(4-éthylphényl)-2,2-diméthylpropanal,
le trans-3-phényl-2-propénal, le [(2Z)-2-(phénylméthylidène)heptanal, le 3-(1,3-benzodioxol-5-yl)-2-méthylpropanal,
le 4-(4-méthyl-3-pentényl)-3-cyclohexène-1-carboxaldéhyde, le 3,7-diméthyl-2,6-octadién-1-al,
le (E)-3,7-diméthylocta-2,6-diénal, le (Z)-3,7-diméthylocta-2,6-diénal, le 4-(1,1-diméthyléthyl)benzènepropanal,
le 4-tert-butyl-3-phénylpropanal, le 2-méthyl-3-(p-isopropylphényl)propanal, le 4-(4-hydroxy-4-méthylpentyl)-3-cyclohexène-1-carboxaldéhyde,
le 1-méthyl-4-(4-méthyl-3-pentényl)cyclohex-3-ène-1-carbaldéhyde, l'octahydro-5-méthoxy-4,7-méthano-1
H-indène-2-carboxaldéhyde, le phénylacétaldéhyde, le 2,4-diméthyl-3-cyclohexène-1-carbaldéhyde,
le 2-méthylbenzaldéhyde, le 3-(3-isopropylphényl)-butanal, le 2,6,10-triméthylundéc-9-énal,
le 3,7-diméthyloctanal, le (E)-2-hexénal, le 2-méthyl-3-(p-toluyl)propionaldéhyde,
le 3-éthoxy-4-hydroxybenzaldéhyde, l'octahydro-8,8-diméthyl-2-naphtalènecarbaldéhyde,
l'octahydro-4,7-méthano-1H-indènecarbaldéhyde, le 3,7-diméthyl-6-octénal, le [(3,7-diméthyl-6-octényl)oxy]-acétaldéhyde,
le 2-(phénylméthylène)-hexanal, le 2-butyl-3-phénylpropénal, le p-tolylacétaldéhyde,
le 4-(octahydro-4,7-méthano-5H-indène-5-ylidène)butanal, le (4E)-4-décénal, le 1-méthyl-4-(4-méthylpentyl)-3-cyclohexène-1-carbaldéhyde,
le 2,6-diméthyl-5-hepténal, le 2-méthyl-3-(4-méthoxyphényl)propanal, le 4,6-diméthyl-3-cyclohexène-1-carbaldéhyde,
le 2-méthyldodécanal, le 3-propylbicyclo(2,2,1)hept-5-ène-2-carbaldéhyde, le 4-(1-méthyléthényl)-1-cyclohexène-1-carbaldéhyde,
le 6,6-diméthylbicyclo[3,1,]hept-2-ène-2-carbaldéhyde, le 3-phénylbutanal, le 2-méthyl-3-phényl-2-propénal,
le 2,6-(E/E + E/Z)-nonadiénal, le 3,7-diméthyl-2-méthylène-6-octénal, le 3-(4-méthylcyclohex-3-ényl)butyraldéhyde,
le phénoxyacétaldéhyde, le tétradécanal, le 3,4-diméthoxybenzaldéhyde, le 3-méthyl-5-phényl-1-pentanal,
le 2,6,10-triméthyl-5,9-undécadiénal, le triméthyl-3-cyclohexène-1-carbaldéhyde, le
5(ou 6)-méthyl-7(ou 8)-(1-méthyléthyl)bicyclo[2,2,2]oct-5-ène-2-carbaldéhyde, le 6-méthoxy-2,6-diméthylheptanal,
le 4,8-diméthyl-4,9-décadiénal, le 2-dodécénal, le 7-méthoxy-3,7-diméthyloctanal,
le 2-méthylpropanoate de 4-formyl-2-méthoxyphényle, le 3-méthylbutanal, le [4-(1,1-diméthyléthyl)-2-méthylphénoxy]acétaldéhyde,
le 2,6-diméthyl-10-méthylène-2,6,11-dodécatriénal, le 9-undécénal, le 2-méthyl-3-(4-(2-méthylpropyl)phényl)propanal,
le 5,9-diméthyl-4,8-décadiénal, le 1,2,3,4,5,6,7,8-octahydro-8,8-diméthyl-2-naphtalènecarbaldéhyde,
le 2-méthyl-4-(2,6,6-triméthyl-1-cyclohexén-1-yl)-2-buténal, le 9-décénal, le 2-nonénal,
le (2E,4E)-2,4-hexadiénal, le (2E,4Z)-2,4-hexadiénal, le 2-[(4-méthylphényl)méthylène]heptan-1-al,
le (2E,4E)-2,4-heptadiénal, le (5Z)-5-octénal, le 8-isopropyl-6-méthylbicyclo[2,2,2]oct-5-ène-2-carbaldéhyde,
le 7-isopropyl-5-méthylbicyclo[2,2,2]oct-5-ène-2-carbaldéhyde, le (4-méthylphénoxy)acétaldéhyde,
le 3-(2-méthoxyphényl)-2-propénal, le [[(2E)-3,7-diméthyl-2,6-octadiényl]oxy]acétaldéhyde,
le phénylpropanal, le [(3a,4,5,6,7,7a-hexahydro-4,7-méthano-1H-indén-5-yl)oxy]acétaldéhyde,
le [(3a,4,5,6,7,7a-hexahydro-4,7-méthano-1H-indén-6-yl)oxy]acétaldéhyde, le 3,7-diméthyl-3,6-octadiénal,
le 5-méthyl-2-furannecarbaldéhyde, le 2,6,6-triméthyl-1,3-cyclohexadiène-1-carbaldéhyde,
le 3-(1,1-diméthyléthyl)-alpha-méthylphénylpropanal, le 2-[(3,7-diméthyloctyl)oxy]acétaldéhyde,
le 6,6-diméthylbicyclo[3,1,1]hept-2-ène-2-propanal, le (2E)-2-dodécénal, le 2-tridécénal,
le (2E,4E)-2,4-décadiénal, le (2E,4E)-2,4-nonadiénal, le (2E,4E)-2,4-undécadiénal,
le (6Z)-6-nonénal, le (4Z)-4-décénal, le 4-(1-méthyléthyl)-1,3-cyclohexadiène-1-carbaldéhyde,
le (4Z)-dodéc-4-én-1-al, le (2E,4E)-2,4-octadiénal, le (2E,4E)-2,4-dodécadiénal, le
(2E,4Z)-2,4-dodécadiénal, le 2,4-tridécadiénal, le 4-(1-méthyléthyl)-1,4-cyclohexadiène-1-carbaldéhyde
et leurs mélanges.
6. Agent de lavage, de nettoyage, de post-traitement ou adjuvant de lavage selon l'une
quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il contient en outre 0,01 à 3% en poids d'hydroxyde d'ammonium, par rapport à la totalité
de l'agent de lavage, de nettoyage, de post-traitement ou de l'adjuvant de lavage.
7. Utilisation d'un agent de lavage, de nettoyage, de post-traitement ou d'un adjuvant
de lavage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, lors du lavage, du nettoyage,
du prétraitement et/ou du conditionnement de textiles.
8. Procédé pour la préparation d'un agent de lavage, de nettoyage, de post-traitement
ou d'un adjuvant de lavage, comprenant (a) un composé de type aldéhyde et (b) de l'argent
élémentaire et/ou un composé d'argent, le composé de type aldéhyde et l'argent élémentaire
et/ou le composé d'argent étant additionnés d'une composition de parfum, contenant
en outre du peroxyde d'hydrogène.
9. Utilisation de peroxyde d'hydrogène pour la stabilisation d'une composition contenant
un aldéhyde, qui comprend de l'argent et/ou un composé d'argent.
10. Composition de parfum, de préférence destinée à une utilisation dans un agent de lavage,
de nettoyage, de post-traitement ou un adjuvant de lavage, comprenant (a) de l'argent
élémentaire et/ou un composé d'argent, (b) un composé de type aldéhyde et (c) du peroxyde
d'hydrogène.