[0001] Die Erfindung betrifft eine selbstfahrende Kehrmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffes
von Patentanspruch 1.
[0002] Mittels Kehrmaschinen kann eine Bodenfläche, beispielsweise eine Straße, ein Gehweg
oder ein Parkplatz, gekehrt werden. Mindestens eine Kehrbürste greift an der zu reinigenden
Bodenfläche an und führt das Kehrgut zu einem Saugmund, von dem aus das Kehrgut in
einen Schmutzbehälter überführt wird. Hierzu wird der Schmutzbehälter von einem Saugaggregat
mit Unterdruck be-aufschlagt, so dass sich eine Saugströmung vom Saugmund zum Schmutzbehälter
und von diesem zum Saugaggregat ausbildet. Die Kehrmaschinen sind üblicherweise selbstfahrend
ausgebildet, zum Beispiel in Form eines Fahrzeuges, wobei der Schmutzbehälter im rückwärtigen
Bereich des Fahrzeugs angeordnet sein kann und das Fahrzeug im vorderen Bereich eine
Fahrerkabine aufweisen kann. Die Ansaugleitung, die den Saugmund mit dem Schmutzbehälter
verbindet, mündet üblicherweise im Bereich einer bezogen auf die Fahrtrichtung der
Kehrmaschine vorderen Behälterwand in den Schmutzbehälter.
[0003] Kehrmaschinen dieser Art sind aus der
US 4,754,521 bekannt. Hierbei ist der Saugmund zwischen einem lenkbaren Vorderrad und zwei unlenkbaren
Hinterrädern angeordnet, und die Ansaugleitung verläuft ausgehend vom Saugmund in
vertikaler Richtung nach oben bis zu einer Öffnung der vorderen Behälterwand des Schmutzbehälters.
Im Übergangsbereich zwischen der Ansaugleitung und dem Schmutzbehälter erfährt die
Saugströmung eine Umlenkung um 90°. Die Saugströmung verläuft innerhalb des Schmutzbehälters
entgegen der Fahrtrichtung der Kehrmaschine nach hinten und trifft auf eine Filtereinrichtung.
Von der Filtereinrichtung gelangt die Saugströmung in einen Absaugkanal, der in Form
eines vertikalen Rohres ausgebildet und in Fahrtrichtung mittig im Schmutzbehälter
angeordnet ist. Um die Aufnahme von Kehrgut von der zu reinigenden Bodenfläche zu
steigern, wird in der
US 4,754,521 vorgeschlagen, innerhalb der Ansaugleitung ein Förderband anzuordnen mit Tragtaschen,
über die das Sauggut in vertikaler Richtung angehoben werden kann.
[0004] Kehrmaschinen dieser Art sind auch aus der
EP 1 988 214 A2,
EP 1 772 563 A1 und der
EP 1 772 564 B1 bekannt. Beide Druckschriften beschreiben eine Kehrmaschine, bei der das Kehrgut
mittels einer Saugströmung vom Saugmund in den Schmutzbehälter überführt wird. Ein
Teil der eingesaugten Saugluft wird anschließend wieder auf die zu reinigende Bodenfläche
gerichtet, wohingegen die restliche Saugluft von einem Saugaggregat an die Umgebung
abgegeben wird.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine selbstfahrende Kehrmaschine der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, dass sie eine verbesserte Kippstabilität und
Lenkbarkeit aufweist und bei möglichst geringem Energieeinsatz ein verbessertes Reinigungsergebnis
erzielt.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine selbstfahrende Kehrmaschine mit den Merkmalen von Patentanspruch
1 gelöst.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Kehrmaschine ist der Absaugkanal zumindest bereichsweise
in den Schmutzbehälter integriert. Dies ermöglicht eine besonders kompakte und strömungsoptimierte
Ausgestaltung des Absaugkanals, so dass dessen Strömungswiderstand gering gehalten
werden kann. Seitlich neben dem in den Schmutzbehälter einmündenden Auslass der Ansaugleitung
ist zumindest ein Einlassbereich des Absaugkanals angeordnet. Dadurch kann innerhalb
des Schmutzbehälters die eintretende Saugluft besonders wirkungsvoll von mitgerissenem
Kehrgut getrennt werden. Die über den hinteren Leitungabschnitt und den Auslass der
Ansaugleitung in den Schmutzbehälter eintretende Saugströmung schleudert das Kehrgut
bevorzugt in die der vorderen Behälterwand des Schmutzbehälters abgewandte Richtung.
Das Kehrgut kann also innerhalb des Schmutzbehälters in Richtung von dessen hinterer
Behälterwand - bezogen auf die Fahrtrichtung der Kehrmaschine - und/oder in Richtung
von dessen Deckel geschleudert werden. Die Saugluft kann statt dessen innerhalb des
Schmutzbehälters eine Umlenkung um 180° erfahren, so dass sie vom Auslass der Ansaugleitung
zu dem mindestens einen Einlassbereich des Absaugkanals gelangen kann, der neben dem
Auslass der Ansaugleitung angeordnet ist.
[0008] Die Anordnung des Auslasses der Ansaugleitung seitlich neben dem mindestens einen
Einlassbereich des Absaugkanals hat zur Folge, dass sich das mitgerissene Kehrgut
von der Saugströmung ablösen und im Schmutzbehälter absenken kann. Es wird somit eine
wirksame Separation des Kehrgutes von der Saugströmung erzielt, ohne dass hierzu aufwändige
Filtereinrichtungen mit einer hohen Filterfeinheit zum Einsatz kommen müssen. Derartige
Filtereinrichtungen mit hoher Filterfeinheit stellen einen beträchtlichen Strömungswiderstand
dar und machen den Einsatz einer leistungsstarken Saugturbine erforderlich. Im Gegensatz
hierzu kann aufgrund der wirksamen Separation des Kehrgutes von der Saugströmung aufgrund
der Anordnung des mindestens einen Einlassbereiches des Saugkanals seitlich neben
dem Auslass der Ansaugleitung eine Filtereinrichtung mit hoher Filterfeinheit entfallen.
Dies wiederum ermöglicht es, ein Saugaggregat mit geringerer Leistungsaufnahme und
damit auch mit geringerem Energieverbrauch einzusetzen, ohne dass dadurch das Reinigungsergebnis
beeinträchtigt wird.
[0009] Das Saugaggregat der Kehrmaschine ist erfindungsgemäß unterhalb des Schmutzbehälters
angeordnet. Der Schwerpunkt der Kehrmaschine kann dadurch verhältnismäßig tief gehalten
werden. Dies erhöht die Kippstabilität der Kehrmaschine. Darüber hinaus wird die Lenkbarkeit
der Kehrmaschine durch einen möglichst tiefliegenden Schwerpunkt verbessert.
[0010] Der in den Schmutzbehälter integrierte Bereich des Absaugkanals verläuft innerhalb
des Schmutzbehälters entlang von dessen vorderer Behälterwand und entlang von dessen
Bodenwand. Der Absaugkanal ist vorzugsweise abgerundet, so dass die Saugströmung einem
möglichst geringen Strömungswiderstand unterliegt.
[0011] Bevorzugt sind der Auslass der Ansaugleitung und der mindestens eine Einlassbereich
des Absaugkanals im Bereich der vorderen Behälterwand des Schmutzbehälters angeordnet.
Dies erlaubt es, das über den Auslass der Ansaugleitung eintretende Sauggut vom Bereich
der vorderen Behälterwand bis zur hinteren Behälterwand zu schleudern und dadurch
eine besonders lange Abtrennstrecke zu erhalten, innerhalb derer sich die Saugluft
vom Kehrgut abtrennen kann.
[0012] Vorzugsweise durchgreift ein hinterer Leitungsabschnitt der Ansaugleitung den Absaugkanal.
Dies ermöglicht eine besonders kompakte Bauform.
[0013] Von besonderem Vorteil ist es, wenn der Auslass der Ansaugleitung zwischen Einlassbereichen
des Absaugkanals angeordnet ist. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass zu beiden
Seiten des Auslasses jeweils ein Einlassbereich des Absaugkanals angeordnet ist. Dies
erlaubt eine bezüglich des Auslasses symmetrische Beaufschlagung des Schmutzbehälters
mit Unterdruck über den Absaugkanal, wodurch der Strömungswiderstand des Absaugkanals
und damit auch der Energieverbrauch des Saugaggregats besonders gering gehalten werden
kann.
[0014] Ein weiterer Einlassbereich des Absaugkanals kann oberhalb des Auslasses der Ansaugleitung
angeordnet sein.
[0015] Es kann vorgesehen sein, dass an dem mindestens einen Einlassbereich des Absaugkanals
eine Filtereinrichtung angeordnet ist. Diese kann jedoch verhältnismäßig einfach ausgestaltet
sein, da ja bereits aufgrund der Anordnung von mindestens einem Einlassbereich des
Absaugkanals neben dem Auslass der Ansaugleitung eine wirkungsvolle Trennung des Kehrgutes
von der Saugluft erzielt wird. Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Filtereinrichtung
von einem Sieb oder einem Gitter gebildet wird mit verhältnismäßig großer Durchlässigkeit.
[0016] Von Vorteil ist es, wenn die Ansaugleitung einen vorderen Leitungsabschnitt aufweist,
der den Saugmund mit einem hinteren Leitungsabschnitt der Ansaugleitung verbindet,
schräg zur Vertikalen ausgerichtet ist und einen geradlinigen Verlauf aufweist. Der
geradlinige Verlauf des vorderen Leitungsabschnitts der Ansaugleitung vermindert den
Strömungswiderstand der Saugströmung, so dass der Energieverbrauch der Kehrmaschine
weiter verringert werden kann. Der geradlinige Verlauf des vorderen Leitungsabschnitts
mit bezogen auf die Vertikale schräger Ausrichtung vermindert auch die Gefahr einer
Verstopfung der Ansaugleitung.
[0017] Der vordere Leitungsabschnitt der Ansaugleitung ist vorzugsweise in Form eines Saugschlauchs
ausgestaltet. Dadurch können die Herstellungskosten der Kehrmaschine gering gehalten
werden, und auch die Montage der Kehrmaschine wird vereinfacht. Der Saugschlauch kann
ein formstabilisierendes Verstärkungselement aufweisen, beispielsweise eine in den
Saugschlauch integrierte schraubenlinienförmige Drahtwendel.
[0018] Von besonderem Vorteil ist es, wenn der vordere Leitungsabschnitt der Ansaugleitung
relativ zum hinteren Leitungsabschnitt der Ansaugleitung um seine Längsachse drehbar
ist. Die beiden Leitungsabschnitte sind bei einer derartigen Ausgestaltung nicht starr
miteinander gekoppelt, sie können vielmehr relativ zueinander um die Längsachse des
vorderen Leitungsabschnitts verdreht werden. Dies bewirkt eine weitere Vereinfachung
der Montage der Kehrmaschine und hat außerdem zur Folge, dass der vordere Leitungsabschnitt
einer Lenkbewegung der Kehrmaschine auf einfache Weise folgen kann.
[0019] Eine verdrehbare Verbindung des vorderen Leitungsabschnittes mit dem hinteren Leitungsabschnitt
ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Kehrmaschine ein Fahrgestell aufweist
mit einem vorderen und einem hinteren Gestellteil, die über ein Gelenk miteinander
verbunden sind, und der vordere Leitungsabschnitt der Ansaugleitung mit dem vorderen
Gelenkteil verbunden ist und der hintere Leitungsabschnitt der Ansaugleitung mit dem
hinteren Gestellteil verbunden ist. Der Einsatz eines Fahrgestells mit zwei gelenkig
miteinander verbundenen Gestellteilen verbessert die Lenkbarkeit der Kehrmaschine,
insbesondere kann diese einen verhältnismäßig kleinen Lenkradius aufweisen. Sie eignet
sich besonders gut zum Kehren enger Bodenflächen, beispielsweise verwinkelter Parkplätze.
Der vordere Leitungsabschnitt der Ansaugleitung kann hierbei am vorderen Gelenkteil
festgelegt sein, und der hintere Leitungsabschnitt der Ansaugleitung kann am hinteren
Gelenkteil befestigt sein. Die verdrehbare Verbindung der beiden Leitungsabschnitte
stellt sicher, dass die Lenkbarkeit der Kehrmaschine durch die Ansaugleitung nicht
beeinträchtigt wird.
[0020] Günstig ist es, wenn der vordere Leitungsabschnitt mit seinem dem Saugmund abgewandten
hinteren Ende frei beweglich mit einem - vorzugsweise am Schmutzbehälter angeordneten
- Adapter verbunden ist, an den sich der hintere Leitungsabschnitt anschließt. Der
Adapter kann beispielsweise in Form einer Hülse ausgestaltet sein, in die das hintere
Ende des vorderen Leitungsabschnitts eintaucht. Es kann auch vorgesehen sein, dass
der Adapter als Rohrstück ausgebildet ist, auf den das hintere Ende des vorderen Leitungsabschnitts
aufgesteckt ist.
[0021] Günstigerweise ist das hintere Ende des vorderen Leitungsabschnitts werkzeuglos mit
dem Adapter verbindbar und relativ zu diesem um die Längsachse des vorderen Leitungsabschnitts
verdrehbar. Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass der Adapter als Hülse ausgebildet
ist, in die das hintere Ende des vorderen Leitungsabschnitts ohne Einsatz eines Werkzeuges
eingesetzt werden kann, wobei das hintere Ende relativ zur Hülse verdrehbar ist. Das
hintere Ende kann mit Spiel von der Hülse aufgenommen werden.
[0022] Günstig ist es, wenn das Saugaggregat eine Saugturbine aufweist, deren Drehachse
vertikal ausgerichtet ist. Die vertikale Ausrichtung der Drehachse der Saugturbine
vermindert Corioliskräfte beim Verfahren der Kehrmaschine durch Kurven. Die mechanische
Belastung der Lagerstellen der Saugturbine kann dadurch verringert werden und dies
wiederum bewirkt eine höhere Lebensdauer der Kehrmaschine.
[0023] Um eine Staubentwicklung beim Kehren einer Bodenfläche möglichst gering zu halten,
ist es von Vorteil, wenn die Kehrmaschine einen Wassertank aufweist, der mit im Bereich
der mindestens einen Kehrbürste angeordneten Düsen verbunden ist zum Versprühen von
Wasser auf die zu kehrende Bodenfläche. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung ist vorgesehen, dass der Wassertank wannenförmig ausgestaltet ist und eine
oberseitige Aufnahme ausbildet, in die der Schmutzbehälter eintaucht. Der Wassertank
umgibt somit zumindest einen unteren Teil des Schmutzbehälters mindestens über einen
Teilbereich von dessen Umfang. Vorzugsweise ist der Schmutzbehälter in seinem unteren
Bereich vollständig vom Wassertank umgeben. Der Wassertank reduziert die Lärmbelastung
der Kehrmaschine.
[0024] Die lärmdämmende Wirkung des Wassertanks ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung
besonders groß, indem der Wassertank eine unterseitige Aufnahme ausbildet, die die
Saugturbine des Saugaggregats aufnimmt. Die Saugturbine ist somit auf ihrer Oberseite
und zumindest über einen Teil ihres Umfangs vom Wassertank umgeben, der den von der
Saugturbine erzeugten Lärm erheblich dämmt.
[0025] Günstigerweise ist die oberseitige Aufnahme des Wassertanks über einen Durchlass
mit der unterseitigen Aufnahme verbunden.
[0026] Der Durchlass kann einen dem Saugaggregat zugewandten Endabschnitt des Absaugkanals
ausbilden. An diesen Endabschnitt kann sich der Einlass des Saugaggregates anschließen.
Oberseitig kann sich an den Durchlass der in den Schmutzbehälter integrierte Bereich
Absaugkanal anschließen, der sich innerhalb des Schmutzbehälters bis zu dem mindestens
einen Einlassbereich erstrecken kann. Der Absaugkanal kann somit vom Schmutzbehälter
und dem Durchlass des Wassertanks definiert sein.
[0027] Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird die angesaugte Luft von der Saugturbine
an einen Diffusor abgegeben. Dieser ist vorzugsweise außenseitig am Wassertank oder
an der hinteren Behälterwand des Schmutzbehälters angeordnet. Der Diffusor bewirkt
eine homogene Luftverteilung und stellt sicher, dass die Umwelt durch die Abluft der
Kehrmaschine möglichst wenig beeinträchtigt wird.
[0028] Wie bereits erläutert, kann vorgesehen sein, dass ein vorderer Leitungsabschnitt
der Ansaugleitung über einen Adapter, beispielsweise eine Hülse, mit dem hinteren
Leitungsabschnitt der Ansaugleitung verbunden ist. Der Adapter wird bei einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung vom Wassertank ausgebildet.
[0029] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Adapter als Tankbereich in Form einer
doppelwandigen Hülse ausgestaltet ist, die das hintere Ende des vorderen Leitungsabschnitts
drehbeweglich aufnimmt, wobei das hintere Ende ohne Einsatz eines Werkzeuges in die
Hülse einsetzbar ist. An den Adapter kann sich in Strömungsrichtung der Saugströmung
der hintere Leitungsabschnitt der Ansaugleitung anschließen, der den Absaugkanal durchgreift.
[0030] Von besonderem Vorteil ist es, wenn der Wassertank als einteiliges Kunststoffformteil
ausgestaltet ist. Dies ermöglicht eine weitere Verringerung der Herstellungs- und
Montagekosten der Kehrmaschine.
[0031] Auch der Schmutzbehälter ist bevorzugt als einteiliges oder mehrteiliges Kunststoffformteil
ausgestaltet, das von einem oder mehreren Deckelteilen abgedeckt ist.
[0032] Es kann vorgesehen sein, dass der Schmutzbehälter ein Behälterunterteil aufweist,
das als einteiliges Kunststoffformteil ausgestaltet ist.
[0033] Der Schmutzbehälter ist bevorzugt um eine horizontale Schwenkachse verschwenkbar,
so dass er zum Entleeren nach hinten gekippt werden kann.
[0034] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Schmutzbehälter um eine horizontale Schwenkachse
verschwenkbar am Wassertank gelagert ist. Er kann dadurch auf einfache Weise zum Entleeren
aus der oberseitigen Aufnahme des Wassertanks herausgeschwenkt werden.
[0035] Von Vorteil ist es, wenn der Schmutzbehälter in Kombination mit dem Wassertank und
dem Saugaggregat eine Baugruppe in Form eines Fahrzeugaufbaus ausbildet, der auf eine
Stellfläche der Kehrmaschine aufsetzbar und von dieser abnehmbar ist.
[0036] Günstigerweise kann der Fahrzeugaufbau mit der Stellfläche verriegelt werden.
[0037] Die Stellfläche kann beispielsweise von Stützschienen ausgebildet sein, auf die der
Fahrzeugaufbau aufsetzbar und entlang derer der Fahrzeugaufbau verschiebbar ist.
[0038] Erreicht der Fahrzeugaufbau auf den Stützschienen seine Endstellung, so kann er bei
einer bevorzugten Ausgestaltung selbsttätig mit der Stützschiene verriegelt werden.
[0039] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Seitenansicht einer selbstfahrenden Kehrmaschine;
- Figur 2:
- eine Schnittansicht eines Fahrzeugaufbaus der Kehrmaschine aus Figur 1 entlang der
Fahrzeuglängsachse mit einem Schmutzbehälter, einem Wassertank und einem Saugaggregat,
und
- Figur 3:
- eine Schnittansicht des Fahrzeugaufbaus aus Figur 2 quer zur Fahrzeuglängsachse.
[0040] In der Zeichnung ist schematisch eine selbstfahrende Kehrmaschine 10 dargestellt
mit einem Fahrgestell 12, das ein in Fahrtrichtung 13 vorderes Gestellteil 14 und
ein in Fahrtrichtung 13 hinteres Gestellteil 16 aufweist. Die beiden Gestellteile
14 und 16 sind über ein Gelenk 17 um eine vertikale Schwenkachse 18 schwenkbar miteinander
verbunden.
[0041] Am vorderen Gestellteil 14 sind zwei lenkbare Vorderräder drehbar gelagert, wobei
in der Zeichnung nur ein Vorderrad 20 erkennbar ist. Zwischen den beiden Vorderrädern
ist ein Saugmund 22 angeordnet.
[0042] In Fahrtrichtung 13 vor den Vorderrädern 20 ist am vorderen Gestellteil 14 mindestens
eine tellerförmige Kehrbürste 24 gelagert, die mittels eines Bürstenmotors 25 um eine
nahezu vertikal ausgerichtete Drehachse 26 in Drehung versetzt werden kann. Mittels
der Kehrbürste 24 kann eine Bodenfläche, beispielsweise eine Straße, ein Gehweg oder
ein Parkplatz, gekehrt werden, wobei das Kehrgut dem Saugmund zugeführt wird.
[0043] Oberhalb des vorderen Gestellteils 24 ist eine Fahrerkabine 28 angeordnet, in der
ein Benutzer der Kehrmaschine 10 auf einem Fahrersitz 29 Platz nehmen kann.
[0044] Am hinteren Gestellteil 16 sind zwei um eine gemeinsame Drehachse drehbare Hinterräder
gelagert, wobei in der Zeichnung nur ein Hinterrad 30 erkennbar ist. Das hintere Gestellteil
16 trägt ein Stützteil 32 mit einer Stellfläche, die einen Fahrzeugaufbau 34 trägt.
Der Fahrzeugaufbau 34 wird von einem Schmutzbehälter 36 in Kombination mit einem Wassertank
38 und einem unterhalb des Schmutzbehälters 36 und des Wassertanks 38 angeordneten
Saugaggregat 40 gebildet und kann bei Bedarf von der Stellfläche abgenommen werden.
[0045] Das Saugaggregat 40 umfasst einen Antriebsmotor 42 und eine Saugturbine 44, die vom
Antriebsmotor 42 um eine vertikal ausgerichtete Turbinenachse 46 in Drehung versetzt
wird. Die Antriebsbewegung des Antriebsmotors 42 wird über ein Getriebe 48 auf die
Saugturbine 44 übertragen.
[0046] Der Wassertank 38 ist als einteiliges, wannenförmiges Kunststoffformteil ausgebildet
und weist eine oberseitige Aufnahme 50 und eine unterseitige Aufnahme 52 auf, die
über einen Durchlass 53 miteinander verbunden sind. Die unterseitige Aufnahme 52 nimmt
die Saugturbine 44 auf, die vom Wassertank 38 abgedeckt und in Umfangsrichtung größtenteils
vom Wassertank 38 umgeben ist.
[0047] In die oberseitige Aufnahme 50 des Wassertanks 38 taucht der Schmutzbehälter 36 mit
einem Behälterunterteil 54 ein, das als einteiliges Kunstoffformteil ausgebildet und
von einem zweiteiligen Behälteroberteil 56 abgedeckt ist. Das Behälteroberteil 56
wird von einem vorderen Behälterdeckel 58 und einem hinteren Behälterdeckel 60 gebildet.
Der vordere Behälterdeckel 58 ist mit dem Behälterunterteil 54 lösbar verbunden, in
der dargestellten Ausführungsform ist er mit dem Behälterunterteil 54 verschraubt.
Der hintere Behälterdeckel 60 ist am Behälterunterteil 54 angelenkt und kann um eine
horizontale Schwenkachse 62 nach außen verschwenkt werden, um den Behälterinnenraum
64 freizugeben.
[0048] Das Behälterunterteil 54 weist eine - bezogen auf die Fahrtrichtung - vordere Behälterwand
66, eine Bodenwand 68 und eine hintere Behälterwand 70 sowie zwei Seitenwände 71,
72 auf. Wie insbesondere aus Figur 3 deutlich wird, ist ein zentraler Abschnitt der
vorderen Behälterwand 66 und der Bodenwand 68 innenseitig von einer bogenförmigen
Kanalwand 74 abgedeckt, die in Kombination mit dem abgedeckten Abschnitt der vorderen
Behälterwänd 66 und der Bodenwand 68 einen mittleren Kanalabschnitt 73 eines Absaugkanals
77 definiert. An den mittleren Kanalabschnitt 73 schließt sich an der Bodenwand 68
der Durchlass 53 an, der einen hinteren Kanalabschnitt 76 des Absaugkanals 77 definiert,
und an der Innenseite der vorderen Behälterwand 66 schließt sich an den mittleren
Kanalabschnitt 73 ein vorderer Kanalabschnitt 79 des Absaugkanals 77 an.
[0049] Der mittlere Kanalabschnitt 73 und der vordere Kanalabschnitt 79 des Absaugkanals
sind in den Schmutzbehälter 36 integriert und werden von einem hinteren Leitungsabschnitt
78 einer Ansaugleitung 80 durchgriffen, die den Saugmund 22 mit dem Behälterinnenraum
64 verbindet. Der hintere Leitungsabschnitt 78 wird von einem Rohrstück 81 und einem
sich an das Rohrstück 81 anschließenden Krümmer 88 gebildet. Der Krümmer 88 zeigt
in Richtung auf den Eckbereich 90 des Behälterinnenraums 64 zwischen dem hinteren
Behälterdeckel 60 und der hinteren Behälterwand 70. In Ergänzung zum hinteren Leitungsabschnitt
68 umfasst die Ansaugleitung 80 einen geradlinigen, schräg zur Vertikalen ausgerichteten
vorderen Leitungsabschnitt 82 in Form eines flexiblen, mittels einer schraubenlinienförmig
gebogenen Drahtwendel 84 verstärkten Saugschlauches 86.
[0050] Der Krümmer 88 durchgreift den vorderen Kanalabschnitt 79 des Absaugkanals 77 und
bildet mit seiner Mündungsöffnung einen Auslass 89 der Ansaugleitung 80. Seitlich
neben dem Auslass 89 ist jeweils ein Einlassbereich 91 bzw. 93 des Absaugkanals 77
angeordnet. Ein weiterer Einlassbereich 95 des Absaugkanals 77 befindet sich oberhalb
des Auslasses 89. Dies wird aus Figur 3 deutlich. Die Einlassbereiche 91, 93 und 95
sind von einer Filtereinrichtung in Form eines Siebes 92 abgedeckt, das zwischen dem
Behälterunterteil 54 und dem vorderen Behälterdeckel 58 angeordnet ist.
[0051] Der als Saugschlauch 86 ausgebildete vordere Leitungsabschnitt 82 der Ansaugleitung
80 ist über einen Adapter 100 mit dem hinteren Leitungsabschnitt 78 verbunden. Der
Adapter 100 ist in Form einer doppelwandigen Hülse 102 ausgestaltet, die vom Wassertank
38 definiert wird. Das hintere Ende 104 des Saugschlauches 86 taucht drehbeweglich
in die Hülse 102 ein und kann relativ zur Hülse 102 um die Längsachse 106 des Saugschlauchs
86 verdreht werden. Die drehbewegliche Verbindung des vorderen Leitungsabschnitts
82 über die Hülse 102 mit dem hinteren Leitungsabschnitt 78 ermöglicht es, den Saugschlauch
86, der mit dem vorderen Gestellteil 14 des Fahrgestells 12 verbunden ist, beim Lenken
der Kehrmaschine 10 um die Längsachse 106 zu verdrehen.
[0052] Der gesamte Fahrzeugaufbau 34 kann vom Stützteil 32 abgenommen und bei Bedarf auf
das Stützteil 32 aufgesetzt werden. Mit Hilfe von einer Verriegelungseinrichtung kann
der Fahrzeugaufbau 34 mit dem Stützteil 32 verriegelt werden.
[0053] Der Wassertank 38 steht über eine an sich bekannte und deshalb in der Zeichnung zur
Erzielung einer besseren Übersicht nicht dargestellte Wasserleitung mit Düsen 108
in Strömungsverbindung, die an der Kehrbürste 24 gehalten sind. Mittels einer in der
Zeichnung ebenfalls nicht dargestellten Wasserpumpe kann Wasser aus dem Wassertank
38 zu den Düsen 108 gepumpt werden. Über die Düsen 108 kann das Wasser auf die zu
kehrende Bodenfläche gesprüht werden. Dadurch kann beim Kehren eine Staubentwicklung
gering gehalten werden.
[0054] Während des Betriebs der selbstfahrenden Kehrmaschine 10 wird der Behälterinnenraum
64 des Schmutzbehälters 36 vom Saugaggregat 40 mit Unterdruck beaufschlagt. Das Saugaggregat
40 steht hierzu über den vom Durchlass 53 gebildeten hinteren Kanalabschnitt 76, den
mittleren Kanalabschnitt 73 und den vorderen Kanalabschnitt 79 des Absaugkanals 77
mit dem Behälterinnenraum 64 in Strömungsverbindung. Der Behälterinnenraum 64 wiederum
steht über den Krümmer 88 und das Rohrstück 81 des hinteren Leitungsabschnitts 78
und den vorderen Leitungsabschnitt 82 mit dem Saugmund 22 in Strömungsverbindung.
Dadurch kann ausgehend vom Saugmund 22 über die Ansaugleitung 80 eine Saugströmung
erzielt werden zum Schmutzbehälter 36 und von diesem über den Absaugkanal 77 zum Saugaggregat
40. Die Saugluft kann vom Saugaggregat 40 über einen rückseitig am Fahrzeugaufbau
34 gehaltenen Diffusor 110 an die Umgebung abgegeben werden.
[0055] Mittels der vom Saugaggregat 40 erzeugten Saugströmung kann Kehrgut vom Saugmund
22 in den Schmutzbehälter 36 überführt werden. Das Kehrgut tritt über den Auslass
89 der Ansaugleitung 80 in den Behälterinnenraum 64 ein und wird von der Saugströmung
in den Eckbereich 90 zwischen dem hinteren Behälterdeckel 60 und der hinteren Behälterwand
70 geschleudert, wohingegen die Saugluft ihre Strömungsrichtung im Behälterinnenraum
64 um 180° umkehrt und anschließend über das Sieb 92 und die Einlassbereiche 91, 93
und 95 in den Absaugkanal 77 eintritt, von dem aus sie zum Saugaggregat 40 und anschließend
zum Diffusor 110 gelangt.
[0056] Die Saugströmung erfährt somit innerhalb des Schmutzbehälters 36 eine Umlenkung um
180°. Dies hat eine besonders wirksame Abscheidung des mitgerissenen Kehrguts zur
Folge. Das Kehrgut gelangt in den unteren Bereich des Schmutzbehälters 36. Dieser
untere Bereich ist vom Wassertank 38 umgeben, der einen Lärmschutz ausbildet und auch
die Saugturbine 44 abdeckt und in Umfangsrichtung größtenteils umgibt. Der Wassertank
38 definiert auch die Hülse 102, über die der hintere Leitungsabschnitt 78 drehbeweglich
mit dem vorderen Leitungsabschnitt 82 der Ansaugleitung 80 verbunden ist.
[0057] Der Schmutzbehälter 36 ist verschwenkbar am Wassertank 38 gehalten. Zum Entleeren
kann er relativ zum Wassertank 38 um eine horizontale Schwenkachse 112 nach hinten
gekippt werden. Zu diesem Zweck können in der Zeichnung nicht dargestellte, dem Fachmann
an sich bekannte Kolben-Zylinderaggregate zum Einsatz kommen. Beim Ausschwenken des
Schmutzbehälters 36 hebt sich der hintere Leitungsabschnitt 78 von der Hülse 102 ab,
die vom Wassertank 38 gebildet wird. Beim Einschwenken des Schmutzbehälters 36 nimmt
der hintere Leitungsabschnitt 78 wieder seine an der Hülse 102 anliegende Stellung
bei, in der er fluchtend zum vorderen Leitungsabschnitt 82 ausgerichtet ist.
[0058] Aufgrund des strömungstechnisch optimierten Verlaufs der Ansaugleitung 80 und der
Anordnung des Auslasses 89 der Ansaugleitung 80 im Bereich der vorderen Behälterwand
66 zwischen den Einlassbereichen 91, 93 und 95 des Absaugkanals 77 kann mittels des
Saugaggregates 40 eine wirksame Saugströmung erzielt werden, so dass Kehrgut vom Saugmund
22 aufgenommen und in den Schmutzbehälter 36 überführt werden kann. Das Saugaggregat
40 kann hierbei einen verhältnismäßig geringen Energieverbrauch aufweisen.
[0059] Aufgrund der Anordnung des Saugaggregates 40 unterhalb des Schmutzbehälters 36 und
der Anordnung des Wassertanks 38 zwischen dem Schmutzbehälter 36 und dem Saugaggregat
40 weist die Kehrmaschine 10 einen verhältnismäßig tief liegenden Schwerpunkt auf.
Die Gefahr, dass die Kehrmaschine 10 auf unebenem Untergrund kippt, kann dadurch sehr
gering gehalten werden.
[0060] Da die Turbinenachse 46 des Saugaggregats 40 vertikal ausgerichtet ist, können Corioliskräfte
beim Verfahren der Kehrmaschine 10 gering gehalten werden. Dies wiederum ermöglicht
es, die mechanische Belastung der Lagerstellen der Saugturbine 44 zu reduzieren.
1. Selbstfahrende Kehrmaschine mit Rädern (20, 30) zum Verfahren entlang einer Bodenfläche
und mit mindestens einer drehend antreibbaren Kehrbürste (24) zum Kehren der Bodenfläche
sowie mit einem Schmutzbehälter (36), der über einen Absaugkanal (77) von einem Saugaggregat
(40) mit Unterdruck beaufschlagbar ist und über eine Ansaugleitung (80) mit einem
Saugmund (22) zur Aufnahme von Kehrgut verbunden ist, wobei der Absaugkanal (77) zumindest
bereichsweise in den Schmutzbehälter (36) integriert ist und wobei der in den Schmutzbehälter
(36) einmündende Auslass (89) der Ansaugleitung (80) neben mindestens einem Einlassbereich
(91, 93, 95) des Absaugkanals (77) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugaggregat (40) unterhalb des Schmutzbehälters (36) angeordnet ist und der
in den Schmutzbehälter (36) integrierte Bereich des Absaugkanals (77) innerhalb des
Schmutzbehälters (36) entlang von dessen vorderer Behälterwand (66) und entlang von
dessen Bodenwand (68) verläuft.
2. Selbstfahrende Kehrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslass (89) der Ansaugleitung (80) und der mindestens eine Einlassbereich (91,
93, 95) des Absaugkanals (77) im Bereich der vorderen Behälterwand (54) des Schmutzbehälters
(36) angeordnet sind.
3. Selbstfahrende Kehrmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein hinterer Leitungsabschnitt (78) der Ansaugleitung (80) den Absaugkanal (77) durchgreift.
4. Selbstfahrende Kehrmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslass (89) der Ansaugleitung (80) zwischen Einlassbereichen (91, 93) des Absaugkanals
(77) angeordnet ist.
5. Selbstfahrende Kehrmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugleitung (80) einen vorderen Leitungsabschnitt (82) aufweist, der den Saugmund
(22) mit einem hinteren Leitungsabschnitt (78) der Ansaugleitung (80) verbindet, schräg
zur Vertikalen ausgerichtet ist und einen geradlinigen Verlauf aufweist.
6. Selbstfahrende Kehrmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Leitungsabschnitt (82) als flexibler Saugschlauch (86) ausgestaltet ist.
7. Selbstfahrende Kehrmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Leitungsabschnitt (82) relativ zum hinteren Leitungsabschnitt (78) um
seine Längsachse (106) verdrehbar ist.
8. Selbstfahrende Kehrmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kehrmaschine (10) ein Fahrgestell (12) aufweist mit einem vorderen und einem
hinteren Gestellteil (14, 16), die über ein Gelenk (17) miteinander verbunden sind,
wobei der vordere Leitungsabschnitt (82) der Ansaugleitung (80) mit dem vorderen Gestellteil
(14) verbunden ist und der hintere Leitungsabschnitt (78) der Ansaugleitung (80) mit
dem hinteren Gestellteil (16) verbunden ist.
9. Selbstfahrende Kehrmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Leitungsabschnitt (82) mit seinem dem Saugmund (22) abgewandten hinteren
Ende (104) mit einem Adapter (100) verbunden ist, an den sich der hintere Leitungsabschnitt
(78) anschließt.
10. Selbstfahrende Kehrmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das hintere Ende (104) des vorderen Leitungsabschnitts (82) werkzeuglos mit dem Adapter
(100) verbindbar und relativ zu diesem verdrehbar ist.
11. Selbstfahrende Kehrmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugaggregat (40) eine Saugturbine (44) aufweist, deren Drehachse (46) vertikal
ausgerichtet ist.
12. Selbstfahrende Kehrmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kehrmaschine (10) einen Wassertank (38) aufweist, der mit im Bereich der mindestens
einen Kehrbürste (24) angeordneten Düsen (108) verbunden ist zum Versprühen von Wasser
auf die zu kehrende Bodenfläche, wobei der Wassertank (38) wannenförmig ausgestaltet
ist und eine oberseitige Aufnahme (50) ausbildet, in die der Schmutzbehälter (36)
eintaucht und wobei der Wassertank (38) einen Adapter (102) ausbildet, der einen vorderen
Leitungsabschnitt (82) der Ansaugleitung (80) mit einem hinteren Leitungsabschnitt
(78) der Ansaugleitung (80) verbindet.
13. Selbstfahrende Kehrmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmutzbehälter (36) ein Behälterunterteil (54) aufweist, das als einteiliges
Kunststoffformteil ausgestaltet ist.
14. Selbstfahrende Kehrmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmutzbehälter (36) um eine horizontale Schwenkachse (112) verschwenkbar am
Wassertank (38) gelagert ist.
1. Automotive sweeper with wheels (20, 30) for travelling along a ground surface and
with at least one rotatingly drivable sweeping brush (24) for sweeping the ground
surface and with a dirt container (36) adapted to be acted upon with a vacuum by a
suction unit (40) via a suction conduit (77) and connected via an intake line (80)
to a suction port (22) for the purpose of receiving sweepings, wherein the suction
conduit (77) is integrated into the dirt container (36) at least in sections, and
wherein the outlet (89) of the intake line (80) opening into the dirt container (36)
is arranged next to at least one inlet area (91, 93, 95) of the suction conduit (77),
characterized in that the suction unit (40) is arranged beneath the dirt container (36), and the area of
the suction conduit (77) integrated into the dirt container (36) extends within the
dirt container (36) along its front container wall (66) and along its bottom wall
(68).
2. Automotive sweeper as defined in claim 1, characterized in that the outlet (89) of the intake line (80) and the at least one inlet area (91, 93,
95) of the suction conduit (77) are arranged in the region of the front container
wall (54) of the dirt container (36).
3. Automotive sweeper as defined in claim 1 or 2, characterized in that a rear line section (78) of the intake line (80) passes through the suction conduit
(77).
4. Automotive sweeper as defined in claim 1, 2 or 3, characterized in that the outlet (89) of the intake line (80) is arranged between inlet areas (91, 93)
of the suction conduit (77).
5. Automotive sweeper as defined in any one of the preceding claims, characterized in that the intake line (80) has a front line section (82) which connects the suction port
(22) to a rear line section (78) of the intake line (80), is aligned at an angle to
the vertical and extends in a straight line.
6. Automotive sweeper as defined in claim 5, characterized in that the front line section (82) is designed as a flexible suction hose (86).
7. Automotive sweeper as defined in claim 5 or 6, characterized in that the front line section (82) is rotatable about its longitudinal axis (106) relative
to the rear line section (78).
8. Automotive sweeper as defined in claim 7, characterized in that the sweeper (10) has a chassis (12) with a front and a rear chassis part (14, 16)
connected to one another via a joint (17), wherein the front line section (82) of
the intake line (80) is connected to the front chassis part (14) and the rear line
section (78) of the intake line (80) is connected to the rear chassis part (16).
9. Automotive sweeper as defined in any one of claims 5 to 8, characterized in that the front line section (82) is connected with its rear end (104) facing away from
the suction port (22) to an adapter (100) adjoined by the rear line section (78).
10. Automotive sweeper as defined in claim 9, characterized in that the rear end (104) of the front line section (82) is adapted to be connected to the
adapter (100) without tools and is rotatable relative to it.
11. Automotive sweeper as defined in any one of the preceding claims, characterized in that the suction unit (40) has a suction turbine (44), the axis of rotation (46) of which
is aligned vertically.
12. Automotive sweeper as defined in any one of the preceding claims, characterized in that the sweeper (10) has a water tank (38) connected to nozzles (108) arranged in the
region of the at least one sweeping brush (24) for spraying water onto the ground
surface to be swept, wherein the water tank (38) is of a trough-like design and forms
on the upper side a receptacle (50) in which the dirt container (36) engages, and
wherein the water tank (38) forms an adapter (102) connecting a front line section
(82) of the intake line (80) to a rear line section (78) of the intake line (80).
13. Automotive sweeper as defined in any one of the preceding claims, characterized in that the dirt container (36) has a container lower part (54) designed as a one-piece plastic
moulded part.
14. Automotive sweeper as defined in claim 12, characterized in that the dirt container (36) is mounted on the water tank (38) so as to be pivotable about
a horizontal pivot axis (112).
1. Balayeuse automobile dotée de roues (20, 30) pour se déplacer le long d'une surface
de sol et d'au moins une brosse de balayage (24) entraînable en rotation pour balayer
la surface de sol ainsi que d'un conteneur de saletés (36) qui peut être mis sous
dépression par une unité d'aspiration (40) par le biais d'un canal d'aspiration (77)
et qui est relié par le biais d'une conduite d'aspiration (80) à une embouchure d'aspiration
(22) pour recevoir les balayures, le canal d'aspiration (77) étant intégré au moins
par régions dans le conteneur de saletés (36) et la sortie (89) de la conduite d'aspiration
(80) débouchant dans le conteneur de saletés (36) étant ménagée à côté d'au moins
une région d'entrée (91, 93, 95) du canal d'aspiration (77), caractérisée en ce que l'unité d'aspiration (40) est disposée au-dessous du conteneur de saletés (36) et
la région du canal d'aspiration (77) qui est intégrée dans le conteneur de saletés
(36) s'étend à l'intérieur du conteneur de saletés (36) le long de la paroi avant
(66) de celui-ci et le long de la paroi de fond (68) de celui-ci.
2. Balayeuse automobile selon la revendication 1, caractérisée en ce que la sortie (89) de la conduite d'aspiration (80) et l'au moins une région d'entrée
(91, 93, 95) du canal d'aspiration (77) sont disposées dans la région de la paroi
avant (54) du conteneur de saleté (36).
3. Balayeuse automobile selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'une portion de conduite arrière (78) de la conduite d'aspiration (80) traverse le
canal d'aspiration (77).
4. Balayeuse automobile selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que la sortie (89) de la conduite d'aspiration (80) est disposée entre des régions d'entrée
(91, 93) du canal d'aspiration (77).
5. Balayeuse automobile selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la conduite d'aspiration (80) comporte une portion de conduite avant (82) qui relie
l'embouchure d'aspiration (22) à une portion de conduite arrière (78) de la conduite
d'aspiration (80), qui est orientée obliquement par rapport à la verticale et qui
présente une allure rectiligne.
6. Balayeuse automobile selon la revendication 5, caractérisée en ce que la portion de conduite avant (82) est conformée en tuyau d'aspiration souple (86).
7. Balayeuse automobile selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que la portion de conduite avant (82) peut être tournée autour de son axe longitudinal
(106) par rapport à la portion de conduit arrière (78).
8. Balayeuse automobile selon la revendication 7, caractérisée en ce que la balayeuse (10) comporte un châssis (12) doté d'une partie de châssis avant et
d'une partie de châssis arrière (14, 16) qui sont reliées entre elles par une articulation
(17), la portion de conduite avant (82) de la conduite d'aspiration (80) étant reliée
à la partie de châssis avant (14) et la portion de conduit arrière (78) de la conduite
d'aspiration (80) étant reliée à la partie de châssis arrière (16).
9. Balayeuse automobile selon l'une des revendications 5 à 8, caractérisée en ce que la portion de conduite avant (82) est reliée par son extrémité arrière (104) qui
est opposée à l'embouchure d'aspiration (22) à un adaptateur (100) auquel se raccorde
la portion de conduite arrière (78).
10. Balayeuse automobile selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'extrémité arrière (104) de la portion de conduite avant (82) peut être reliée sans
outil à l'adaptateur (100) et peut être tournée par rapport à celui-ci.
11. Balayeuse automobile selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité d'aspiration (40) comporte une turbine d'aspiration (44) dont l'axe de rotation
(46) est orienté verticalement.
12. Balayeuse automobile selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la balayeuse (10) comporte un réservoir d'eau (38) qui est relié à des ajutages (108)
disposés dans la région de l'au moins une brosse de balayage (24) pour pulvériser
de l'eau sur la surface de sol à balayer, le réservoir d'eau (38) étant conformé en
cuve et formant un réceptacle (50), situé du côté supérieur, dans lequel s'enfonce
le réservoir de saletés (36) et le réservoir d'eau (38) formant un adaptateur (102)
qui relie une portion de conduite avant (82) de la conduite d'aspiration (80) à une
portion de conduite arrière (78) de la conduite d'aspiration (80).
13. Balayeuse automobile selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le réservoir de saletés (36) comporte une partie inférieure de conteneur (54) qui
est conformée en pièce monobloc moulée à partir d'une matière plastique.
14. Balayeuse automobile selon la revendication 12, caractérisée en ce que le conteneur de saletés (36) est monté sur le réservoir d'eau (38) de manière à pouvoir
pivoter autour d'un axe de pivotement horizontal (112).