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(11) |
EP 2 409 282 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.02.2018 Patentblatt 2018/09 |
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Anmeldetag: 04.03.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/001339 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/105741 (23.09.2010 Gazette 2010/38) |
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VORRICHTUNG ZUR ERFASSUNG VON WAREN
DEVICE FOR REGISTERING GOODS
DISPOSITIF POUR ENREGISTRER DES MARCHANDISES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
18.03.2009 DE 102009013635
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.01.2012 Patentblatt 2012/04 |
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Patentinhaber: Wincor Nixdorf International GmbH |
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33106 Paderborn (DE) |
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Erfinder: |
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- TWISTE, Josef
33100 Paderborn (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 644 504 CA-A1- 2 466 187 DE-A1-102007 053 290 US-A- 3 734 286
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EP-A2- 0 338 376 DE-A1-102006 054 115 DE-C1- 10 141 429
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur Erfassung von Waren an einem Selbstbedienungskassensystem.
[0002] Derartige Vorrichtungen dienen zur Erfassung der von einem Kunden ausgewählten Waren
in einem Selbstbedienungswarenhaus. Die Erfassung der Waren soll automatisch erfolgen
um bei der Bezahlung der Waren auf die Anwesenheit eines Kassierers verzichten zu
können. Der Vorgang, bei dem der Kunde die von ihm ausgewählten Waren eigenständig
erfasst und bezahlt, ohne dabei auf die Anwesenheit einer Kassierkraft angewiesen
zu sein, wird als Self-Checkout bezeichnet. Hierbei werden die Waren mit oder ohne
Unterstützung des Kunden erfasst und der Kaufpreis der erfassten Waren berechnet.
Der Kunde zahlt anschließend seinen Einkauf bar oder per Karte direkt an dem Selbstbedienungskassensystem.
Die Waren sind mit einer maschinenlesbaren Markierung oder einem maschinenlesbaren
Code ausgestattet. Bei der Markierung oder dem Code handelt es sich beispielsweise
um einen eindimensionalen, zweidimensionalen oder sonstigen mehrdimensionalen Strichcode.
Dieser wird auch als Balkencode oder Barcode bezeichnet. Die maschinenlesbare Markierung
enthält unter anderem den Preis der Ware. Der Kunde legt seine von ihm ausgewählten
Waren auf eine Transporteinrichtung, beispielsweise ein Transportband. Zur Erfassung
der Markierung an der Ware sind an der Transporteinrichtung eine oder mehrere Abtasteinrichtungen
stationär angeordnet. Die Abtasteinrichtung besteht aus mehreren Abtasteinheiten.
Jede Abtasteinheit ist mit einer Quelle zum Emittieren optischer Strahlung und mit
einem Detektor zum Empfangen der von den auf der Transporteinrichtung liegenden Waren
reflektierten Strahlung ausgestattet. Typischerweise handelt es sich bei der optischem
Strahlung um Licht des sichtbaren Wellenlängenbereichs oder des infraroten Wellenlängenbereichs.
Die Abtasteinheit erzeugt mittels Musterformspiegeln ein Abtastmuster, das auf den
abgetasteten Waren abgebildet wird und von den Waren reflektiert wird. Die Abtasteinheit
erzeugt ferner ein Signal entsprechend der reflektierten Strahlung. Derartige Abtasteinheiten
werden auch als Barcodelesegerät oder als Scanner bezeichnet. Häufig handelt es sich
um so genannte Laserscannermodule. Sie übertragen die optisch abgetastete maschinenlesbare
Markierung in elektrische Signale, die in digitaler Form als Eingangsgröße in eine
Datenverarbeitungseinheit eines Selbstbedienungskassensystems eingegeben werden.
[0003] Vorrichtungen zur Erfassung der Waren an einem Selbstbedienungskassensystem sind
üblicherweise mit Abtasteinrichtungen mit mehreren Abtasteinheiten ausgestattet, welche
an verschiedenen Positionen an und oberhalb der Transporteinrichtung angeordnet sind.
Derartige Vorrichtungen werden auch als Tunnelscanner bezeichnet. Die einzelnen Abtasteinheiten
sind in diesem Fall entlang eines sich über die Transporteinrichtung spannenden Torbogens
ortsfest angeordnet. Die auf der Transporteinrichtung liegenden Waren werden an den
Abtasteinheiten vorbei transportiert. Dabei erfassen die Abtasteinheiten die Oberflächen
der Waren unter verschiedenen Richtungen.
[0004] Da die meisten Waren nur an einer Stelle mit einer Markierung ausgestattet sind,
und eine nicht zu vernachlässigende Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Kunde die
Waren mit der die Markierung aufweisenden Seite nach unten auf das Transportband legt,
ist für eine zuverlässige Erfassung der Waren neben der Abtastung der Waren von oben
und von der Seite auch die Abtastung von unten notwendig. Aus der
DE 102006054115 A1 ist eine Vorrichtung zur Erfassung von Waren an einem Selbstbedienungskassensystem
bekannt, welches hierzu mit einem Transportband und mit quer zum Transportband verlaufenden
Mitnehmern ausgestattet ist. Dabei werden die Mitnehmer oberhalb des Transportbandes
und einer Abtasteinrichtung in Transportrichtung bewegt. Sie ziehen oder schieben
die Waren über die Abtasteinrichtung.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Erfassung von Waren
an einem Selbstbedienungskassensystem zur Verfügung zu stellen, welche zusätzlich
zu den bekannten Mitnehmern weitere Möglichkeiten bietet, die Waren über eine Abtasteinrichtung
zu führen, so dass eine an der Unterseite der Ware angeordnete maschinenlesbare Markierung
erfasst werden kann.
Die Erfindung und ihre Vorteile
[0006] Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 zeichnet sich
dadurch aus, dass die Transporteinrichtung mit mindestens einem Transportmittel ausgestattet
ist, auf welches die Waren für den Transport gelegt werden und das zumindest abschnittsweise
für die optische Strahlung der Quelle der Abtasteinrichtung durchlässig ist. Im Unterschied
zu den aus dem Stand der Technik bekannten Mitnehmern dient das Transportmittel nicht
dazu, die Waren über die Abtasteinrichtung zu schieben sondern bildet eine Unterlage
für die zu transportierenden Waren. Die Waren können beliebig oder in einer vorgegebenen
Anordnung auf dem Transportmittel abgelegt werden.
[0007] Um für die Strahlung der Quelle der Abtasteinrichtung durchlässig zu sein, besteht
das Transportmittel zumindest teilweise aus einem Material, das für die Strahlung
eine hohe Transmission aufweist. Die Bereiche, des Transportmittels, die für die Strahlung
durchlässig sind, können sich beispielsweise mit Bereichen abwechseln, für die die
Strahlung absorbiert oder reflektiert wird.
[0008] Das für die Strahlung durchlässige Transportmittel kann zusammen mit weiteren Transportmitteln
für den Transport der Waren sorgen. Darüber hinaus ist das Transportmittel das einzige
Transportmittel der Transporteinrichtung und sorgt das Transportmittel damit allein
für den Transport der Waren. Beispielsweise ist das Transportmittel mit mindestens
einem Transportband ausgestattet, welches mehrere Öffnungen aufweist. Die Öffnungen
können rund oder eckig ausgebildet sein. Sie können alle gleich groß oder unterschiedlich
groß sein. Um sicherzustellen, dass der Code einer Ware durch eine oder mehrere Öffnungen
hindurch erkannt wird, muss entweder eine Öffnung größer sein als die Länge des Codes
oder es müssen mehrere kleine Öffnungen vorgesehen sein, deren jeweilige Größe kleiner
sein kann als die Größe der Markierung. In diesem Fall bilden die Öffnungen zusammen
einen größeren Teil der Tragseite des Transportbandes als die übrigen Bereiche. Die
Öffnungen können zum Beispiel Teil eines Netzes oder einer gitterartigen Struktur
des Transportbandes sein. Erfindungsgemäß weist das Transportmittel mindestens ein
Transportband auf, welches zumindest teilweise aus einem für die Strahlung der Quelle
durchlässigen Material besteht. In den betreffenden Abschnitten weist das Material
des Transportbandes für die Strahlung eine hohe Transmission auf. Dabei ist darauf
zu achten, dass die Strahlung an den durch das Material des Transportbandes nicht
oder nur in sehr geringem Umfang gestreut wird, so dass die Codierung durch den Detektor
der Abtasteinrichtung aufgelöst werden kann. Erfindungsgemäß weist die Transporteinrichtung
als Transportmittel ein erstes Transportband und ein zweites Transportband auf. Das
erste Transportband ist in Transportrichtung zumindest vor der Abtasteinrichtung angeordnet.
Das zweite Transportband ist zumindest abschnittsweise für die optische Strahlung
der Quelle durchlässig. Dabei ist das zweite Transportband zumindest abschnittsweise
oberhalb der Abtasteinrichtung und oberhalb des ersten Transportbandes angeordnet.
Der Transport der Waren erfolgt damit nicht allein durch das für die Strahlung durchlässige
Transportband. Der Transport erfolgt durch die zwei Transportbänder. Damit muss das
für die Strahlung durchlässige Transportband nicht über die gesamte Transportstrecke
die für den Transport der Waren notwendige Zugkraft und Stabilität aufweisen sondern
nur über eine Distanz, die der Ausdehnung der Abtasteinrichtung in Transportrichtung
entspricht. Beide Transportbänder laufen bevorzugt auf Rollen um. Erfindungsgemäß
ist das erste Transportband in Transportrichtung vor und nach der Abtasteinrichtung
um Rollen umlaufend angeordnet. Dabei ist das erste Transportband um die Abtasteinrichtung
herumgeführt. Hierzu wird das erste Transportband zum Beispiel unterhalb der Abtasteinrichtung
entlang geführt. Dadurch wird vermieden, dass das erste Transportband die Abtasteinrichtung
abdeckt. Es wird lediglich das zweite Transportband oberhalb der Abtasteinrichtung
entlang geführt. Das erste Transportband sorgt damit zusammen mit dem zweiten Transportband
dafür, dass die Waren der Abtasteinrichtung zugeführt und nach dem Passieren der Abtasteinrichtung
weiter transportiert werden. Das zweite Transportband sorgt für den Transport über
die Abtasteinrichtung. Beispielsweise und anders als in der Erfindung kann die Transporteinrichtung
als Transportmittel ein drittes Transportband aufweisen, welches in Transportrichtung
nach der Abtasteinrichtung angeordnet ist. Das zweite Transportband ist dabei zumindest
teilweise oberhalb des dritten Transportbandes angeordnet. Das dritte Transportband
kann ebenfalls auf Rollen umlaufen. Es dient dazu, die Waren nach dem Passieren der
Abtasteinrichtung weiter zu transportieren. Beispielsweise ist die Transporteinrichtung
ein Rollenförderer mit mehreren Rollen als Transportmittel. Dabei sind die Quelle
und der Detektor der Abtasteinrichtung zwischen zwei der Rollen angeordnet. Der Abstand
der Rollen ist kleiner als die vorgegebene Größe der kleinsten Ware, die mit der Abtasteinrichtung
erfasst wird. Damit die Bewegung der Rollen nicht durch die Abtasteinrichtung beeinträchtigt
wird und damit genügend Platz für die Installation, den Betrieb und die Wartung der
Abtasteinrichtung zur Verfügung steht, sind die Quelle und der Detektor der Abtasteinrichtung
bevorzugt unterhalb der Rollen angeordnet.
Zeichnungen
[0009]
- Figur 1
- Vorrichtung zur Erfassung der Waren an einem Selbstbedienungskassensystem in einer
Seitenansicht,
- Figur 2
- Vorrichtung gemäß Figur 1 in einer Ansicht von oben.
Die Figuren 1 und 2 zeigen eine Vorrichtung zur Erfassung der Waren an einem Selbstbedienungskassensystem
mit einer Abtasteinrichtung 1 und einer Transporteinrichtung 2, welche Waren in Transportrichtung
3 transportiert. Die Waren sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Die Transporteinrichtung
weist ein erstes Transportband 4 und ein drittes Transportband 5 auf. Die beiden Transportbänder
4 und 5 laufen auf Rollen 6, 7, 8 und 9 um. Das erste Transportband 4 ist mit seinen
Rollen 6 und 7 in Transportrichtung 3 vor der Abtasteinrichtung 1 angeordnet. Das
dritte Transportband 5 ist mit seinen Rollen 8 und 9 in Transportrichtung nach der
Abtasteinrichtung 1 angeordnet. Um die beiden Rollen 6 und 9 umlaufend und das erste
Transportband 4, die Abtasteinrichtung 1 und das dritte Transportband 5 überdeckend
ist ein zweites Transportband 10 mit einer Netz- oder Gitterstruktur angeordnet. Es
führt die von links ankommenden Waren über die Abtasteinrichtung. Die Erfindung underscheidet
sich von dieser Vorrichtung dadurch, dass sie kein drittes Transportband 5 aufweist.
Das erste Transportband 4 ist in Transportrichtung zumindest vor der Abtasteinrichtung
1 angeordnet. Das zweite Transportband 10 ist zumindest abschnittsweise für die optische
Strahlung der Quelle durchlässig. Dabei ist das zweite Transportband 10 zumindest
abschnittsweise oberhalb der Abtasteinrichtung 1 und oberhalb des ersten Transportbandes
4 angeordnet. Der Transport der Waren erfolgt damit nicht allein durch das für die
Strahlung durchlässige Transportband 10. Der Transport erfolgt durch die zwei Transportbänder
4 und 10. Damit muss das für die Strahlung durchlässige Transportband 10 nicht über
die gesamte Transportstrecke die für den Transport der Waren notwendige Zugkraft und
Stabilität aufweisen sondern nur über eine Distanz, die der Ausdehnung der Abtasteinrichtung
1 in Transportrichtung entspricht. Beide Transportbänder 4 und 10 laufen bevorzugt
auf Rollen um. Das erste Transportband 4 ist in Transportrichtung vor und nach der
Abtasteinrichtung um Rollen umlaufend angeordnet. Dabei ist das erste Transportband
4 um die Abtasteinrichtung 1 herumgeführt. Hierzu wird das erste Transportband 4 zum
Beispiel unterhalb der Abtasteinrichtung 1 entlang geführt. Dadurch wird vermieden,
dass das erste Transportband 4 die Abtasteinrichtung 1 abdeckt. Es wird lediglich
das zweite Transportband 10 oberhalb der Abtasteinrichtung 1 entlang geführt. Das
erste Transportband 4 sorgt damit zusammen mit dem zweiten Transportband 10 dafür,
dass die Waren der Abtasteinrichtung 1 zugeführt und nach dem Passieren der Abtasteinrichtung
1 weiter transportiert werden. Das zweite Transportband 10 sorgt für den Transport
über die Abtasteinrichtung 1.
Bezugszeichen
[0010]
- 1
- Abtasteinheit
- 2
- Transporteinrichtung
- 3
- Transportrichtung
- 4
- erstes Transportband
- 5
- drittes Transportband
- 6
- Rolle
- 7
- Rolle
- 8
- Rolle
- 9
- Rolle
- 10
- zweites Transportband
1. Vorrichtung zur Erfassung von Waren an einem Selbstbedienungskassensystem mit einer
Transporteinrichtung (2) zum Transport von Waren in eine vorgegebene Transportrichtung
(3),
mit mindestens einem Transportmittel (4, 5, 10) der Transporteinrichtung, auf welches
die Waren zum Transport legbar sind,
mit mindestens einer ortsfest an der Transporteinrichtung (2) angeordneten Abtasteinrichtung
(1) zum Erfassen von maschinenlesbaren Codes, mit welchen die Waren ausgestattet sind,
mit mindestens einer Quelle zum Emittierten optischer Strahlung in Richtung der Transporteinrichtung
und mit mindestens einem Detektor zum Empfangen der von den auf der Transporteinrichtung
liegenden Waren reflektierten Strahlung und zum Erzeugen eines Signals entsprechend
der Intensität der reflektierten Strahlung ausgestattet sind,
wobei das Transportmittel (10) zumindest abschnittsweise für die optische Strahlung
der Quelle durchlässig ist,
wobei die Transporteinrichtung (2) als Transportmittel ein erstes Transportband (4)
und ein zweites Transportband (10) aufweist, wobei das erste Transportband (4) in
Transportrichtung (3) zumindest vor der Abtasteinrichtung (1) angeordnet ist, wobei
das zweite Transportband (10) zumindest abschnittsweise für die optische Strahlung
der Quelle durchlässig ist, und wobei das zweite Transportband (10) zumindest abschnittsweise
oberhalb der Abtasteinrichtung (1) und oberhalb des ersten Transportbandes (4) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Transportband (10) zumindest teilweise aus einem für die Strahlung der
Quelle durchlässigen Material besteht, dass das erste Transportband (4) in Transportrichtung
vor und nach der Abtasteinrichtung (1) um Rollen umlaufend angeordnet ist, und dass
das erste Transportband (4) um die Abtasteinrichtung (1) herumgeführt ist.
1. Device for registering goods at a self-service cash register system, comprising a
transporting device (2) for transporting goods in a predefined transporting direction
(3),
at least one transporting means (4, 5, 10) of the transporting device onto which goods
can be placed for transporting,
at least one scanning device (1), which is arranged fixed in place on the transporting
device (2) for registering machine-readable codes with which the goods are provided,
at least one source for emitting optical radiation in the direction of the transporting
device and
at least one detector for receiving the radiation that is reflected by the goods lying
on the transporting device and for generating a signal corresponding to the intensity
of the reflected radiation,
wherein the transporting means (10) is pervious at least in some sections to the optical
radiation from the source,
wherein the transporting device (2) has as transporting means a first transporting
belt (4) and a second transporting belt (10),
wherein the first transporting belt (4) is arranged at least before the scanning device
(1) in the transporting direction (3),
wherein the second transporting belt (10) is pervious at least in some sections to
the optical radiation from the source, and
wherein the second transporting belt (10) is arranged at least in some sections above
the scanning device (1) and above the first transporting belt (4),
characterized
in that the second transporting belt (10) consists at least partially of a material that
is pervious to the radiation from the source,
in that the first transporting belt (4) is arranged before and after the scanning device
(1) in the transporting direction, running around rollers, and in that the first transporting
belt (4) is led around the scanning device (1).
1. Dispositif pour enregistrer des marchandises sur un système de caisse de libre-service
avec un système de transport (2) pour le transport de marchandises dans une direction
de transport prédéfinie (3),
avec au moins un moyen de transport (4,5,10) du système de transport sur lequel les
marchandises peuvent être déposées pour le transport,
avec au moins un dispositif de détection (1) disposé de manière fixe sur le système
de transport (2) pour enregistrer des codes lisibles par la machine,
avec lesquels les marchandises sont équipées,
avec au moins une source d'émission de rayonnement optique en direction du système
de transport et avec au moins un détecteur pour recevoir le rayonnement réfléchi par
les marchandises situées sur le système de transport et pour générer un signal correspondant
à l'intensité du rayonnement réfléchi sont équipées, le moyen de transport (10) étant
au moins par section pénétrable par le rayonnement optique de la source, le système
de transport (2) comportant comme moyen de transport une première bande transporteuse
(4) et une deuxième bande transporteuse (10), la première bande transporteuse (4)
étant disposée dans la direction de transport (3) au moins avant le dispositif de
détection (1),
la deuxième bande transporteuse (10) étant au moins par section pénétrable par le
rayonnement optique de la source, et
la deuxième bande transporteuse (10) étant disposée au moins par section au-dessus
du dispositif de détection (1) et au-dessus de la première bande transporteuse (4),
caractérisé en ce que
la deuxième bande transporteuse (10) est au moins en partie composée d'un matériau
pénétrable par le rayonnement de la source,
en ce que la première bande transporteuse (4) est disposée passant autour de rouleaux dans
la direction de transport avant et après le dispositif de détection (1), et en ce que la première bande transporteuse (4) est passée autour du dispositif de détection
(1).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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