Stand der Technik
[0001] DE 196 50 865 A1 beschreibt ein Magnetventil zur Steuerung des Kraftstoffdruckes in einem Steuerraum
eines Einspritzventiles, so z.B. eines Common-Rail-Hochdruckspeichereinspritzsystems.
Über den Kraftstoffdruck im Steuerraum wird eine Hubbewegung eines Ventilkolbens gesteuert,
mit dem eine Einspritzöffnung des Einspritzventiles geöffnet oder geschlossen werden
kann. Das Magnetventil umfasst einen Elektromagneten, einen beweglichen Anker und
ein mit dem Anker bewegtes und von einer Ventilschließfeder in Schließrichtung beaufschlagtes
Ventilglied, welches mit dem Ventilsitz des Magnetventils zusammenwirkt und so den
Kraftstoffabfluss aus dem Steuerraum steuert.
[0002] Bei bekannten Magnetventilen wirkt sich nachteilig das im Betrieb auftretende Schwingen
des Ankers und/oder Prellen des Ventilgliedes aus. Gemäß der Lösungen aus
DE 196 50 865 A1 und
DE 195 08 104 A1 ist der Anker des Magnetventils als zweiteiliger Magnetanker ausgebildet, um so die
bewegte Masse der Baueinheit Anker/Ventilglied und damit die das Prellen verursachende
kinetische Energie zu verringern. Der zweiteilige Anker umfasst einen Ankerbolzen
und eine auf dem Ankerbolzen gegen die Kraft einer Rückstellfeder in Schließrichtung
des Ventilgliedes unter Einwirkung ihrer trägen Masse verschiebbar aufgenommene Ankerplatte.
Diese ist mittels einer Sicherungsscheibe und einer diese umgebenden Sicherungshülse
am Ankerbolzen gesichert.
[0003] Zusätzliche Dämpfungseinrichtungen werden eingesetzt, umfassend einen mit der Ankerplatte
bewegten und einen ortsfesten Teil. Der mit der Ankerplatte bewegbare Teil umfasst
einen dem ortsfesten Teil zugewandten Ansatz, um eine Dämpfung des Nachschwingens
der Ankerplatte bei dynamischer Verschiebung derselben zu bewirken. Der andere Teil
der Dämpfungseinrichtung ist an einem ortsfest angeordneten Teil des Magnetventils
als ein Überhubanschlag ausgebildet. Dieser begrenzt die maximale Weglänge, um die
sich die Ankerplatte an dem Ankerbolzen in axialer Richtung bewegen kann. Der Überhubanschlag
kann durch eine Stirnseite eines den Ankerbolzen führenden, ortsfest im Magnetventil
angeordneten Gleitstücks oder durch ein dem Gleitstück vorgelagertes Teil, so z.B.
eine Scheibe, gebildet sein. Bei Annäherung des mit der Ankerplatte bewegten Ansatzes
an diesen Überhubanschlag entsteht zwischen den einander zugewandten Flächen ein hydraulischer
Dämpfungsraum. Der in dem hydraulischen Dämpfungsraum vorhandene Kraftstoff erzeugt
eine Gegenkraft, die der Bewegung der Ankerplatte entgegenwirkt, so dass ein Nachschwingen
der Ankerplatte stark gedämpft wird.
[0004] Bei Magnetventilen zur Betätigung von Kraftstoffinjektoren an Kraftstoffeinspritzsystemen
wird der Restluftspalt mittels einer Restluftspaltscheibe aus nicht-magnetischer Metallfolie
eingestellt. Die aus nicht-magnetischer Metallfolie hergestellte Restluftspaltscheibe
wird bei der Montage der Ankerbaugruppe auf den Magnetanker gelegt und über einen
Federteller mit der Magnetventilfeder niedergehalten. Dadurch ist sichergestellt,
dass die dünne Metallfolie, die die Restluftspaltscheibe darstellt, stets eine definierte
Position einnimmt bzw. der Bewegung des Ankers folgt. Bei Gestaltung der Restluftspaltscheibe
ist stets ein Kompromiss zwischen der Festigkeit bzw. Stabilität und den hydraulischen
Anforderungen zu treffen. Da die Restluftspaltscheibe im Zentrum des Ankers fixiert
wird, ist eine Verbindung zum Magnetinnenpol herzustellen, die sich über den Federraum
erstreckt. Dieser jedoch stellt den Abfluss für die abgesteuerte Rücklaufmenge dar.
Aufgrund dieses Konfliktes kann der Abfluss der Steuer- bzw. Leckagemenge nicht optimal
gestaltet werden, so dass die sich einstellende Ankerbewegung nicht optimal ist. Dies
bedeutet, dass der Anker kurz vor dem oberen Anschlag, d.h. an der diesem zuweisenden
Stirnseite des Magnetkerns, stark gedämpft wird und diesen nicht erreicht bzw. erst
dann erreicht, nachdem die Flüssigkeit, d.h. der abgesteuerte Kraftstoff, aus dem
Spalt vollständig verdrängt ist.
Offenbarung der Erfindung
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Restluftspaltscheibe
bereitzustellen, die an Magnetventilen eingesetzt werden kann, ohne dass die Abströmung
der Rücklaufmenge behindert wird.
[0007] Der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung folgend, wird die Geometrie der z.B. aus
nicht-magnetischer Metallfolie herstellbaren Restluftspaltscheibe signifikant vereinfacht.
Diese wird erfindungsgemäß nicht mehr, wie bei bisherigen Ausführungsvarianten, über
den Federteller auf dem Anker fixiert. Dadurch ergibt sich eine Vereinfachung des
Montageablaufs. Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Restluftspaltscheibe verdeckt nicht
mehr, auch nicht teilweise, den Federraum und behindert somit nicht das Abfließen
der Steuer- bzw. der Leckagemenge in Richtung des niederdruckseitigen Rücklaufes.
Der Querschnitt der Rücklaufgeometrie im Anker und im Magnet ist unabhängig von der
Lage der Restluftspaltscheibe.
[0008] Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Restluftspaltscheibe wird als eine einfache Scheibe
mit einer Schlitzung, die der Vermeidung von Verformungen dient, ausgeführt. Optional
können auch mehrere radiale Schlitze mit einer Schlitzlänge ausgebildet sein, die
kleiner ist als die Breite der kreisringförmig ausgebildeten Restluftspaltscheibe.
Statt auf dem Anker bzw. der dem Magnetkern zuweisenden Planfläche des Ankers wird
die erfindungsgemäß vorgeschlagene Restluftspaltscheibe zwischen dem Magnetkern und
der Magnethülse eingelegt und durch den Magnetkern fixiert. Der Innendurchmesser der
erfindungsgemäß vorgeschlagenen Restluftspaltscheibe wird so groß wie möglich gewählt,
so dass der Innenpol der Magnetspule, die im Magnetkern eingelassen ist, nicht überdeckt
wird, wohingegen der Außenpol des Magnetkerns durch die kreisringförmig ausgebildete
Restluftspaltscheibe überdeckt ist.
[0009] Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Restluftspaltscheibe kann bei der Montage der
Ankerbaugruppe sehr einfach zwischen dem Magnetkern und einem kreisringförmig verlaufenden
Übergriff an der Unterseite der Magnethülse eingelegt und bei der Montage sehr einfach
und verliersicher fixiert werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0010] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend eingehender beschrieben.
[0011] Es zeigt:
- Figur 1
- die kreisringförmig ausgebildete Restluftspaltscheibe, angeordnet zwischen Magnetkern
und Magnethülse,
- Figur 2
- eine erste Ausführungsvariante der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Restluftspaltscheibe
und
- Figur 3
- eine weitere Ausführungsvariante der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Restluftspaltscheibe.
Ausführungsformen
[0012] Der Darstellung gemäß Figur 1 ist in schematischer Wiedergabe eine Magnetgruppe eines
Kraftstoffinjektors zu entnehmen.
[0013] Eine Magnetbaugruppe 10, die der Betätigung eines Kraftstoffinjektors, z.B. eines
Kraftstoffinjektors für ein Hochdruckspeichereinspritzsystem (Common-Rail) dient,
ist in einen Injektorkörper 12 des Kraftstoffinjektors eingelassen. Der Magnetbaugruppe
10 gegenüberliegend befindet sich ein Anker 14, dessen Planseite 16 durch eine Magnetventilfeder
18 beaufschlagt ist. Mit Bezugszeichen 20 ist ein Einstellring bezeichnet, der zur
Einstellung des Magnetventilhubes dient. Der Einstellring 20 liegt im Injektorkörper
12 auf und dient gleichzeitig als Auflage für eine Magnethülse 32. Die Magnethülse
32 dient der Aufnahme eines Magnetkerns 22. Der Magnetkern 22 seinerseits umschließt
eine Magnetspule 24. Der Magnetkern 22 ist an einer Stirnseite 26, die der Planseite
16 des Ankers 14 gegenüberliegt, offen und durch die Lage der Spule 24 in einen Innenpol
28 und einen Außenpol 30 unterteilt.
[0014] Aus der Darstellung gemäß Figur 1 geht hervor, dass die Magnethülse 32 mit ihrer
Innenseite 36 den Magnetkern 22 umschließt. Die Magnethülse 32 wird mit einer in Figur
1 nicht dargestellten Spannmutter am Injektorkörper 12 des Kraftstoffinjektors befestigt.
Der Magnetkern 22 wird innerhalb der Magnetbaugruppe beispielsweise über eine Bördelung
oder eine Schweißverbindung fixiert.
[0015] Der Magnetkern 22 der Magnetgruppe 10 umfasst eine Durchgangsöffnung, in der einerseits
die Magnetventilfeder 18, die den Anker 14 auf der Planseite 16 beaufschlagt, angeordnet
ist, und die andererseits als Rücklauf 40 dient, über den bei Betätigung des Magnetventils
aus einem Steuerraum des Kraftstoffinjektors abgesteuerte Steuermenge bzw. Leckage
in den niederdruckseitigen Rücklauf eines Kraftstoffeinspritzsystems, um ein Beispiel
nennen, zurückströmt.
[0016] Aus der Darstellung gemäß Figur 1 geht hervor, dass eine Restluftspaltscheibe 44
an einer Einspannstelle 42 zwischen der Stirnseite 26 des Magnetkerns 22 und der Oberseite
des Übergriffs 34 der Magnethülse 32 eingespannt ist. Vor Montage der Magnethülse
32 und des Magnetkerns 22 wird die z.B. als dünne Metallfolie aus nicht-magnetischem
Material gefertigte, z.B. kreisförmige Restluftspaltscheibe 44 auf den Übergriff 34
in die Magnethülse 32 eingelegt, und anschließend der Magnetkern 22 mit der Magnetspule
24 montiert. Bei der Beaufschlagung einer Spannmutter mit einem definierten Anzugsmoment
wird die Magnetbaugruppe im Injektorkörper 12 befestigt.
[0017] Mithin wird in Abkehr von bisher gängigen Prinzipien die Restluftspaltscheibe 44
nicht mehr auf der Planseite 16 des Ankers 14 z.B. durch einen Federteller oder dergleichen
befestigt, sondern in Abkehr von der bisherigen Praxis der Stirnseite 26 des Magnetkerns
22 der Magnetbaugruppe 10 zugeordnet.
[0018] Aus der Darstellung gemäß Figur 1 geht hervor, dass in einer Ausführung der Restluftspaltscheibe
44 in Form eines Kreisrings, vergleiche Darstellung gemäß der Figuren 2 und 3, der
Innenpol 28 des Magnetkerns 22 frei bleibt, während der Außenpol 30 des Magnetkerns
22 von der Restluftspaltscheibe 44 überdeckt ist. Die Restluftspaltscheibe 44 verdeckt
nicht mehr, auch nicht teilweise, den Federraum, d.h. die Durchgangsöffnung in den
niederdruckseitigen Rücklauf 40 und behindert somit nicht mehr den Abfluss der Steuer-
bzw. Leckagemenge in den niederdruckseitigen Rücklauf 40. Der Querschnitt der Rücklaufgeometrie,
d.h. des niederdruckseitigen Rücklaufs 40 in der Magnetbaugruppe 10 ist unabhängig
von der Lage der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Restluftspaltscheibe 44. Mit Bezugszeichen
38 sind Ankerschlitze bezeichnet, durch welche die Absteuerung von Leckage oder Steuermenge
in den niederdruckseitigen Rücklauf verbessert wird. Über die Ankerschlitze 38 kann
die Steuermenge bzw. die Leckagemenge der Durchgangsöffnung des Magnetkerns 22 zuströmen,
in dem sich die Magnetventilfeder 18 befindet.
[0019] Aus der Darstellung gemäß Figur 2 ist eine erste Ausführungsvariante der erfindungsgemäß
vorgeschlagenen Restluftspaltscheibe zu entnehmen.
[0020] Figur 2 zeigt, dass die dort dargestellte Restluftspaltscheibe 44 als Kreisring 48
ausgebildet ist. Eine Kreisringbreite des Kreisringes 58 ist durch Bezugszeichen 54
angedeutet. Ein Innendurchmesser 50 der als Kreisring 48 ausgebildeten Restluftspaltscheibe
44 ist so bemessen, dass dieser den Außendurchmesser des Innenpols 28 des Magnetkerns
22 der Magnetbaugruppe 10 übersteigt, des Weiteren ist der Innendurchmesser 50 des
Kreisringes 48 so ausgelegt, dass auch die Magnetspule 24 im Wesentlichen nicht durch
die aus amagnetischem Material gefertigte, als Metallfolie z.B. ausgebildete Restluftspaltscheibe
44 überdeckt ist. Bevorzugt ist der Innendurchmesser der Bohrung der kreisringförmig
ausgebildeten Restluftspaltscheibe 44 maximal so groß wie der Innendurchmesser des
Außenpoles 30 oder der Außendurchmesser des Spulenraumes, in dem die Magnetspule 24
aufgenommen ist.
[0021] Der Darstellung gemäß Figur 2 ist des Weiteren zu entnehmen, dass die als Kreisring
48 ausgebildete Restluftspaltscheibe 44 einen durchgehenden Einzelschlitz 46 umfasst.
Der Schlitz dient zur Vermeidung von Verformungen bei der Montage der aus nicht-magnetischem
metallischen Folienmaterial gefertigten Restluftspaltscheibe 44 in der Einspannstelle
42 zwischen der Stirnseite 26 des Magnetkerns 22 und dem Übergriff 34 der Magnethülse
32.
[0022] Der Darstellung gemäß Figur 3 ist eine weitere Ausführungsvariante einer als Kreisring
ausgebildeten Restluftspaltscheibe zu entnehmen.
[0023] Im Unterschied zur Darstellung gemäß Figur 2, in der die als Kreisring 48 ausgebildete
Restluftspaltscheibe 44 mit einem Einzelschlitz 46 versehen ist, ist an der in Figur
3 dargestellten weiteren Ausführungsvariante der als Kreisring 48 ausgebildeten Restluftspaltscheibe
eine innenliegende Schlitzung 56 ausgebildet.
[0024] Ausgehend vom Innendurchmesser 50 des Kreisrings 48 erstreckt sich eine Anzahl von
Schlitzen 60 in radiale Richtung. Wie aus der Darstellung gemäß Figur 3 hervorgeht,
verlaufen die Schlitze 60 nicht durchgängig, sondern weisen eine Schlitzlänge 58 auf,
die kleiner bemessen ist als die Kreisringbreite 54. Die Kreisringbreite 54 stellt
die Differenz zwischen dem Außendurchmesser 52 und dem Innendurchmesser 50 des Kreisrings
48 dar. Zwischen dem Ende des Schlitzes 60 und dem Außendurchmesser 52 des Kreisrings
48 verbleibt demnach eine Stegbreite 62, so dass sich gemäß der Darstellung in Figur
1 eine in Umfangsrichtung kontinuierliche Fixierung der erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Restluftspaltscheibe 44 an der Einspannstelle 42 zwischen dem Übergriff 34 der Magnethülse
32 und der Stirnseite 26 des Magnetkerns 22 erreichen lässt.
[0025] Wenngleich zeichnerisch nicht dargestellt, so ist auch eine Kombination der in Figuren
2 und 3 dargestellten Ausführungsvarianten der als Kreisring 48 ausgebildeten Restluftspaltscheibe
44 denkbar. So kann anstelle einer Vielzahl von nicht durchgängigen Schlitzen 60 gemäß
der Ausführungsvariante in Figur 3 in dieser Ausführungsform des Kreisrings 48 auch
ein durchgängiger Einzelschlitz 46 zum Ausgleich von Verformungen vorgesehen sein,
so dass sich eine Kombination der Schlitzmuster der Ausführungsvarianten gemäß der
Figuren 2 und 3 ergibt.
[0026] Verbleibt wie in Figur 3 dargestellt, am Ende der nicht durchgängigen Schlitze 60
eine Stegbreite 62 des Restluftspaltscheibenmaterials, so lässt sich diese wesentlich
einfacher handhaben, insbesondere wesentlich einfacher vor Montage des Magnetkerns
22 in der Magnethülse 32 positionieren.
1. Magnetbaugruppe (10) mit einem Magnetkern (22) und einer diesen aufnehmenden Magnethülse
(32), wobei eine Stirnseite (26) des Magnetkerns (22) einem Anker (14, 16) zuweist
und eine Restluftspaltscheibe (44) zwischen dem Magnetkern (22) und der Magnethülse
(32) eingelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnethülse (32) einen die Stirnseite (26) des Magnetkerns (22) untergreifenden
Übergriff (34) aufweist.
2. Magnetbaugruppe (10) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Restluftspaltscheibe (44) an einer Einspannstelle (42) durch den Magnetkern (22)
in der Magnethülse (32) fixiert ist.
3. Magnetbaugruppe (10) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Restluftspaltscheibe (44) als metallische Folie aus nicht-magnetischem Material
gefertigt ist.
4. Magnetbaugruppe (10) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Restluftspaltscheibe (44) als Kreisring (48) ausgeführt ist.
5. Magnetbaugruppe (10) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Innendurchmesser (50) der Restluftspaltscheibe (44) größer ist als ein Außendurchmesser
eines Innenpols (28) des Magnetkerns (22).
6. Magnetbaugruppe (10) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Restluftspaltscheibe (44) einen durchgehenden Schlitz (46) aufweist.
7. Magnetbaugruppe (10) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Restluftspaltscheibe (44) eine vom Innendurchmesser (50) ausgehende innenliegende
Schlitzung (56) aus einer Anzahl von Schlitzen (60) umfasst.
8. Magnetbaugruppe (10) gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (60) in einer Länge (58) ausgeführt sind, die geringer ist als die Differenz
zwischen Außendurchmesser (52) und Innendurchmesser (50) der Restluftspaltscheibe
(44).
9. Verwendung der Magnetbaugruppe (10) gemäß einem oder mehrerer der Ansprüche 1 bis
9 in einem Kraftstoffinjektor eines Kraftstoffeinspritzsystems.
1. Magnet assembly (10) comprising a magnet core (22) and a magnet sleeve (32) accommodating
the latter, one end face (26) of the magnet core (22) facing an armature (14, 16)
and a residual air split disc (44) being inserted between the magnet core (22) and
the magnet sleeve (32), characterized in that the magnet sleeve (32) has an overlap (34) engaging under the end face (26) of the
magnet core (22).
2. Magnet assembly (10) according to Claim 1, characterized in that the residual air split disc (44) is fixed at a clamping point (42) by the magnet
core (22) in the magnet sleeve (32).
3. Magnet assembly (10) according to Claim 1, characterized in that the residual air split disc (44) is made as a metallic foil of non-magnetic material.
4. Magnet assembly (10) according to Claim 1, characterized in that the residual air split disc (44) is implemented as a circular ring (48).
5. Magnet assembly (10) according to Claim 1, characterized in that an internal diameter (50) of the residual air split disc (44) is greater than an
external diameter of an inner pole (28) of the magnet core (22).
6. Magnet assembly (10) according to Claim 1, characterized in that the residual air split disc (44) has a continuous slit (46).
7. Magnet assembly (10) according to Claim 1, characterized in that the residual air split disc (44) comprises internal slitting (56) made of a number
of slits (60) originating from the internal diameter (50).
8. Magnet assembly (10) according to Claim 8, characterized in that the slits (60) are implemented with a length (58) which is less than the difference
between external diameter (52) and internal diameter (50) of the residual air split
disc (44).
9. Use of the magnet assembly (10) according to one or more of Claims 1 to 9 in a fuel
injector of a fuel injection system.
1. Module magnétique (10) présentant un noyau magnétique (22) repris par une douille
magnétique (32), un côté frontal (26) du noyau magnétique (22) présentant un induit
(14, 16) et un disque (44) d'entrefer résiduel étant inséré dans le noyau magnétique
(22) et la douille magnétique (32), caractérisé en ce que
la douille magnétique (32) présente un chevauchement (34) qui accroche par dessous
le côté frontal (26) du noyau magnétique (22).
2. Module magnétique (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'interstice (44) d'entrefer résiduel est fixé sur un emplacement de serrage (42)
dans la douille magnétique (32) à travers le noyau magnétique (22).
3. Module magnétique (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le disque (44) d'entrefer résiduel est réalisé sous la forme d'un fil métallique
en matériau non magnétique.
4. Module magnétique (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le disque (44) d'entrefer résiduel est réalisé sous la forme d'un anneau circulaire
(48).
5. Module magnétique (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le diamètre intérieur (50) du disque (44) d'entrefer résiduel est supérieur au diamètre
extérieur d'un pôle intérieur (28) du noyau magnétique (22).
6. Module magnétique (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le disque (44) d'entrefer résiduel est traversé par une fente (46).
7. Module magnétique (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le disque (44) d'entrefer résiduel comporte un ensemble (56) constitué de plusieurs
fentes (60) et situé à l'intérieur partant d'un diamètre intérieur (50).
8. Module magnétique (10) selon la revendication 8, caractérisé en ce que les fentes (60) présentent une longueur (58) plus petite que la différence entre
le diamètre extérieur (52) et le diamètre intérieur (50) du disque (44) d'entrefer
résiduel.
9. Utilisation du module magnétique (10) selon l'une ou plusieurs des revendications
1 à 9 dans un injecteur de carburant d'un système d'injection de carburant.