Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein einen mobilen variablen Computer-Arbeitsplatz.
Insbesondere betrifft die Erfindung einen solchen Computer-Arbeitsplatz, der eine
Ablagefläche und eine Sitzgelegenheit aufweist und damit ein komfortables Bedienen
von mobilen Dialoggeräten (bspw. Laptops) im Sitzen und/oder Stehen ermöglicht.
Hintergrund der Erfindung, Stand der Technik
[0002] Dialoggeräte wie bspw. Notebooks oder Laptops sind allgemein als variabel einsetzbare
Computer bekannt und haben den Vorteil, dass sie ortsunabhängig einsetzbar sind. Zum
geschützten Transport an den jeweiligen Einsatzort sind des Weiteren spezielle Taschen
oder Koffer bekannt, welche in ihren Abmessungen auf das jeweilige Dialoggerät derart
zugeschnitten sind, dass sie zusammen mit evtl. weiter benötigtem Zubehör wie Netzteil,
Datenträger, Maus und dgl., aber auch ggf. mit weiteren Unterlagen wie z.B. Akten,
einfach untergebracht werden können.
[0003] Beim Arbeiten mit mobilen Dialoggeräten ist der Benutzer im Regelfall auf das Vorhandensein
einer Ablagemöglichkeit, wie z.B., Tisch oder dgl., und einer Sitzgelegenheit, bspw.
ein Stuhl oder dgl., angewiesen. Das Halten des Geräts in einer Hand ist häufig aus
Gewichtsgründen nicht oder nicht dauerhaft möglich und schränkt die Möglichkeiten
der Bedienung ein. Außerdem ist das Risiko des Herunterfallens des Gerätes gegeben.
[0004] Die
US 2010/0012796 A1 beschreibt einen Halter sowie ein Standsystem für einen Laptop, die auf einen mobilen
Wagen montiert werden können und den Laptop wieder abnehmbar aber sicher derart halten,
dass der Benutzer des Wagens das Display einsehen kann. Der Halter besteht dabei aus
einem nach oben offenen fünfseitigen Behältnis, in das der Laptop eingelegt wird.
[0005] Aus der
DE 20 2005 014 999 U1 ist ein variabler PC-Arbeitsplatz (PC-Trolley) aus einem Gehäuse, das zum fahrbaren
Transport im Bereich eines seiner bodenseitigen Kantenbereiche mit Laufrollen versehen
ist, bekannt. Er weist ein Griffelement auf, welches aus einer inaktiven Ruhestellung
in eine aktive Transportstellung bringbar ist, wobei oberhalb des Gehäuses eine erste
Arbeitsplatte vorgesehen ist, welche in Form und Größe derart ausgebildet ist, dass
auf dieser ein Laptop oder Notebook sicher positionierbar ist. Das Gehäuse ist dabei
auch als Sitzgelegenheit nutzbar.
[0006] Schließlich offenbart die
DE 20 2006 000 3333 U1 eine mobile Arbeitsstation mit einer Ablagefläche, mit einer Höhenverstellung für
die Ablagefläche, mit einer Standfläche, mit einem Halter, der die Ablagefläche mit
der Standfläche verbindet, und mit zumindest einem Rad, das mit der Standfläche zumindest
mittelbar in der Weise verbunden ist, dass zumindest ein Teil der Standfläche und
des Rads bei abgestellter Arbeitsstation den Boden berühren.
[0007] Nachteilig an dem genannten Stand der Technik ist, dass einerseits der Aufbau umständlich
ist und andererseits das Sitzelement nicht fest integriert und auch in der Höhe nicht
verstellbar ist.
Zusammenfassung der Erfindung
[0008] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen mobilen Computer-Arbeitsplatz
im Sinne eines Reisegepäcks (Trolley) bereit zu stellen, der neben einem reinen Aufbewahrungs-
und Transportmittel einen vollständigen Arbeitsplatz mit integrierter Sitzgelegenheit
und Ablagefläche aufweist und auf diese Weise einen einfachen Aufbau und ein komfortables
Bedienen von mobilen Dialoggeräten im Sitzen und/oder Stehen ermöglicht.
[0009] Des Weiteren soll sich der mobile Computer-Arbeitsplatz durch geringe Abmessungen
und einen leichten Aufbau auszeichnen.
[0010] Diese und weitere Aufgaben werden durch den mobilen Computer-Arbeitsplatz gemäß Schutzanspruch
1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen dargelegt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0011] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigt
Fig. 1 den erfindungsgemäßen Computer-Arbeitsplatz aufgeklappt als Sitzarbeitsplatz;
Fig. 2 den erfindungsgemäßen Computer-Arbeitsplatz aufgeklappt als Steharbeitsplatz;
Fig. 3 den erfindungsgemäßen Computer-Arbeitsplatz zusammengelegt in Transportformat;
Fig. 4 den erfindungsgemäßen Computer-Arbeitsplatz in Rollstellung; und
Fig. 5 schematisch eine Ausführungsform der Ablagefläche des erfindungsgemäßen Computer-Arbeitsplatzes.
Detaillierte Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
[0012] Der erfindungsgemäße mobile Computer-Arbeitsplatz kann in bequemer Weise wie ein
Gepäck-Trolley gezogen werden, wobei der Begriff Trolley im Folgenden als Bezeichnung
für einen Koffer bzw. eine Tasche oder einen Rucksack mit Rädern ausschließlich verwendet
wird. Es ist dem Fachmann jedoch klar, dass die Erfindung dadurch nicht auf diesen
Begriff beschränkt werden soll.
[0013] Figur 1 zeigt schematisch den Aufbau des erfindungsgemäßen Trolleys 10. Dabei ist
der Trolley 10 aufgeklappt als Sitzarbeitsplatz dargestellt.
[0014] Der Tragarm 12 dient als zentrales lasttragendes Element und ist in Richtung des
Doppelpfeils A ausziehbar (teleskopierbar) bspw. als Hohlprofil ausgebildet. Es ist
dem Fachmann auf diesem Gebiet jedoch klar, dass auch andere Profilformen möglich
sind, solange diese so gestaltet sind, dass das Profil des Stützfußes (vgl. weiter
unten) in der Kontur des Lastarms "verschwindet". So können bspw. auch zwei parallel
angeordnete Profile vorgesehen sein, in deren Mitte der Stützfuß Platz finden kann.
[0015] Auf diese Weise kann der Tragarm 12 an die jeweiligen ergonomischen Erfordernisse
des Nutzers angepasst werden. Weiterhin kann der Tragarm 12 (vgl. weiter unten) eine
innenliegende elektrische und/oder datentechnische Verbindung zwischen einer Zentraleinheit
30 mit Stromversorgung und einer Ablagefläche 24 aufweisen. An seinem bodenseitigen
Ende ist der Tragarm 12 mit Laufrollen 14 zum fahrbaren Transport des Trolleys 10
versehen, während an seinem oberen Ende ein Stützfuß 16 schwenkbar (entlang des Doppelpfeils
B) derart gelagert ist, dass er in die Kontur des Tragarmprofils eingeschwenkt werden
kann. Auch der Stützfuß 16 selbst ist teleskopierbar (in Richtung des Doppelpfeils
C) ausgebildet, so dass er ergonomisch an den Auszug des Tragarms 12 angepasst werden
kann. An seinem bodenseitigen Ende trägt der Stützfuß 16 ein Stützelement 18, das
z.B. aus einem Rohrelement mit ausgebildeten Füßen bestehen kann. Sowohl der Tragarm
12 als auch der Stützfuß 16 weisen bekannte Elemente zur Arretierung, d.h., zur Fixierung
ihrer aktuellen Position (nicht gezeigt) auf. Als zusätzliche Kippsicherung kann das
Stützelement 18 als Quertraverse ausgebildet sein.
[0016] Auf einer Seite des Tragarms 12 ist ein Sitzelement 20 schwenk- und verschiebbar
(in Richtung der Doppelpfeile D und E) angeordnet, so dass es ergonomisch in Höhe
und Neigung an den jeweiligen Benutzer angepasst werden kann. Das Sitzelement 20 kann
bei Nichtnutzung in die Kontur des Tragarms 12 eingeklappt werden. Das Profil des
Tragarms 12 öffnet sich dabei ganz oder teilweise in Richtung der Laufrollen 14, ähnlich
einer Stimmgabel, so dass das Sitzelement 20 zwischen den beiden "Gabelzinken" Platz
findet. In der Seitenansicht verschwindet somit das Sitzelement 20 in der Kontur des
Tragarms 12.
[0017] Der Tragarm 12 weist weiterhin an seinem oberen, teleskopierbaren Ende ein Drehgelenk
22 zur Anbindung einer Ablagefläche 24 auf, die für die Aufnahme eines mobilen Dialoggerätes
26 wie z.B. ein Notebook oder einen Laptop oder auch einer Dockingstation vorbereitet
ist. Mit Hilfe des Drehgelenks 22 kann die Ablagefläche 24 um Winkel bis zu 180° gedreht
werden. Auch eine Verschwenkung entlang des Doppelpfeils F ist möglich. Die Ablagefläche
24 weist an ihrer einen Seite ein integriertes Griffelement 28 auf, das einerseits
zum Teleskopieren des Tragarms 12 bzw. zum Einschieben von Tragarm 12 und eingeklapptem
Stützfuß 16 und andererseits zum Schieben, Ziehen oder Tragen des zusammengelegten
Trolleys 10 dient (vgl. Fig. 3). Außerdem ist es möglich, mit Hilfe des Griffelements
28 die Ablagefläche 24 zu neigen bzw. zu drehen.
[0018] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist die Ablagefläche 24 separat
in dem Transportbehälter 34 transportierbar und kann bei Bedarf auf das Griffelement
28 aufgesteckt werden. Dabei ist die Ablagefläche 24 vergleichbar einer Dockingstation
ausgebildet, die das Dialoggerät 26 nicht nur mechanisch aufnimmt und fixiert, sondern
gleichzeitig auch die zum Betreiben erforderlichen elektrischen und datentechnischen
Verbindungen zur Verfügung stellt. Damit werden durch das Aufstecken der Dockingstation
(Ablagefläche 24) auf das Griffelement 28 auch gleichzeitig die genannten Verbindungen
zur Powerbox (vgl. weiter unten) hergestellt.
[0019] Selbstverständlich kann die Ablagefläche 24 aber auch lediglich als ebene Arbeitsplatte
zur Ablage bspw. eines Schreibblocks ausgebildet sein.
[0020] Fig. 5 zeigt schematisch die auf das Griffelement 28 aufgesteckte Ablagefläche 24.
Das am Tragarm 12 befestigte Griffelement 28 weist zwei ausziehbare (teleskopierbare)
Hälften 48, 50 auf sowie Aufnahmepunkte 36 zur Aufnahme der Ablagefläche 24. Des Weiteren
sind Anschlussbuchsen 38, 40 zum Anschluss des Solarmoduls 32 (vgl. weiter unten)
und des Dialoggeräts 26 vorgesehen. Die Ablagefläche 24 weist zudem in einem Aufnahmeschacht
42 geführte Auszüge 44 auf, die bspw. als Halterungen für Flaschen, Aschenbecher oder
dgl. verwendbar sind. Dazu weisen die Auszüge 44 entsprechende Aussparungen 46 auf.
Es ist auch möglich, die Auszüge 44 bspw. als Ablage für Anzeigegeräte (z.B. Computermaus,
etc.) und dgl. zu verwenden. In diesem Falle weisen die Auszüge 44 keine Aussparungen
46 auf. Die Auszüge 44 können sich entweder nur auf einer oder aber auf beiden Seiten
der Ablagefläche 24 befinden.
[0021] Vorteilhafterweise weist der erfindungsgemäße mobile variable Computer-Arbeitsplatz
10 eine Stromversorgungs-Box ("Powerbox") 30 auf, die vorzugsweise am Tragarm 12 befestigt
ist. Diese Powerbox 30 enthält eine 230V, 50Hz Stromversorgung über Netzkabel und
Stecker, vorzugsweise mit einer integrierten Kabelaufwicklung. Alternativ bzw. zusätzlich
kann sie eine Zentraleinheit mit entsprechenden Akkus zur zeitweiligen netzunabhängigen
Stromversorgung der zu versorgenden Geräte aufweisen. Die Powerbox 30 weist vorzugsweise
zudem ein adaptives Netzteil zur Bereitstellung der Stromversorgung für die angeschlossenen
Geräte, wie bspw. einen Massenspeicher, etc. auf. Sie ist mittels einer datentechnischen
Verbindung (bspw. eine herkömmliche USB-Verbindung) mit der Ablagefläche 24 gekoppelt.
[0022] Die Powerbox 30 ist aber nicht grundsätzlich auf Elemente zur Stromversorgung beschränkt,
sondern sie kann auch eine komplette Zentraleinheit, d.h., einen eigenständigen Computer
beinhalten. In diesem Fall ist es ausreichend, lediglich ein Display mit Tastatur
bzw. ein Touch Paneel auf der Ablagefläche 24 zu positionieren, das mit der Zentraleinheit
in der Powerbox 30 kommuniziert. Auf diese Weise wäre dann ein "PC auf Rädern" realisierbar.
[0023] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Trolleys 10 lässt
sich ein Solarmodul 32 in eine dafür vorgesehene Buchse (vgl. Figur 5) am Griffende
einstecken und dadurch einerseits mechanisch fixieren und andererseits elektronisch
kontaktieren. Das Solarmodul 32 dient einerseits zum Laden der Akkus in der Powerbox
30, andererseits kann es auch als Blendschutz für das Display des Dialoggerätes 26
verwendet werden. Vorteilhafterweise lässt sich daher der Neigungswinkel des Moduls
variieren. Des Weiteren kann es eine rückseitige LED-Beleuchtung aufweisen. Dies hat
den Vorteil, dass bei einem Einsatz der Erfindung in einer industriellen Umgebung,
in der die notwendige Infrastruktur noch nicht ausgebaut ist, die Erfindung als autark
beleuchteter Arbeitsplatz verwendbar ist. Bei Nichtbenutzung lässt sich das Modul
32 in einfacher Weise zusammenklappen und so leicht im Transportbehälter 34 verstauen.
[0024] Der abnehmbar am Tragarm 12 angeordnete Transportbehälter 34 weist vorzugsweise eine
elektrische Durchkontaktierung zur Powerbox 30 auf, um im Transportbehälter 34 befindliche
Geräte bzw. Aggregate, wie z.B. Kühl- oder Heizelemente, antreiben zu können. Der
Transportbehälter 34 kann dabei als Reise- oder Servicekoffer, Tasche oder als Rucksack
ausgebildet sein. In einer besonders vorteilhaften Ausführung ist er, für eine Verwendung
unabhängig vom Trolley 10, abnehmbar ausgestaltet.
[0025] In Fig. 2 ist der erfindungsgemäße Computer-Arbeitsplatz 10 aufgeklappt als Steharbeitsplatz
dargestellt. Der Stützfuß 16 ist wie in Fig. 1 gezeigt ausgeschwenkt und auf eine
für die ergonomische Stehhöhe erforderliche Länge ausgezogen (teleskopiert). Das Sitzelement
20 ist in dieser Position in die Kontur des Tragarms 12 eingeklappt. Entsprechend
den ergonomischen Erfordernissen eines Steharbeitsplatzes ist der Tragarm 12 weiter
ausgezogen, so dass das Griffelement 28 in die für diese Arbeitsstellung geeignete
Position geneigt werden kann. Das Griffelement 28 ist dabei um 180° gedreht, so dass
die integrierte Ablagefläche 24 in der gleichen Orientierung (Display zum Benutzer
gerichtet) wie bei der sitzenden Position zur Verfügung steht. Abhängig von den Umgebungsbedingungen
besteht auch in dieser Nutzungsform die Möglichkeit, das Solarmodul 32 in die dafür
vorgesehene Buchse am Griffende zu stecken, um damit einerseits die Ablagefläche 24
beleuchten zu können und andererseits, je nach Sonneneinstrahlung, die Powerbox 30
mit Energie zu versorgen.
[0026] Fig. 3 zeigt den erfindungsgemäßen Computer-Arbeitsplatz 10 zusammengelegt in ein
handliches Transportformat. Dabei ist der Stützfuß 16 ebenso wie das Sitzelement 20
in die Kontur des Tragarms 12 eingeschwenkt und nimmt somit keinen Raum außerhalb
der Gesamtkontur des Trolleys 10 ein. Das Griffelement 28 ist ebenfalls in eine platzsparende
Position gebracht.
[0027] Die Fig. 4 zeigt den Trolley 10 in Rollstellung, so wie er üblicherweise durch den
Benutzer auf zu Fuß zurückzulegenden Wegstrecken verwendet wird.
[0028] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen mobilen Computer-Arbeitsplatzes
lassen sich die beweglichen Elemente ganz oder zumindest teilweise elektromechanisch
antreiben. Auf diese Weise ließe sich der erfindungsgemäße Arbeitsplatz nach einem
entsprechenden Kommando quasi selbständig aufbauen. Über entsprechende Menüs am Dialoggerät
könnten der Arbeitsplatz dann benutzerdefinierte Positionen einnehmen und sich somit
optimal an die einmal gespeicherten ergonomischen Bedürfnisse des aktuellen Nutzers
anpassen.
[0029] Die mit dem erfindungsgemäßen mobilen variablen Computer-Arbeitsplatz 10 erzielbaren
Vorteile bestehen insbesondere darin, dass außer einem reinen Aufbewahrungs- und Transporthilfsmittel
ein einfach aufzubauender vollständiger Arbeitsplatz mit Sitzgelegenheit und Ablagefläche
zur Verfügung gestellt werden kann, der u.a. ein komfortables Bedienen von mobilen
Dialoggeräten im Sitzen oder Stehen ermöglicht.
[0030] Weitere Vorteile liegen in der Zusammenfalt- bzw. -klappbarkeit des Trolleys 10 bzw.
in seinem teleskopierbaren Aufbau für einen leichten und raumsparenden Transport.
Des Weiteren erlaubt die entsprechend ausgelegte Stützkonstruktion einen sicheren
Stand. Arbeits- und Sitzhöhen sind entsprechend der einschlägigen Vorschriften zur
Arbeitsplatzgestaltung ergonomisch einstellbar. Zudem erlauben Laufrollen, vorzugsweise
mit großem Durchmesser, einen leichten Lauf und einen sicheren Stand auf unebenem
Untergrund.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 10
- Trolley
- 12
- Tragarm
- 14
- Laufrollen
- 16
- Stützfuß
- 18
- Stützelement
- 20
- Sitzelement
- 22
- Drehgelenk
- 24
- Ablagefläche
- 26
- Dialoggerät
- 28
- Griffelement
- 30
- Stromversorgung (Powerbox)
- 32
- Solarmodul
- 34
- Transportbehälter
- 36
- Aufnahmepunkte
- 38
- Anschlussbuchse
- 40
- Anschlussbuchse
- 42
- Aufnahmeschacht
- 44
- Auszüge
- 46
- Aussparungen
- 48
- linke Griffhälfte
- 50
- rechte Griffhälfte
1. Mobiler variabler Computer-Arbeitsplatz (10) mit einem zum fahrbaren Transport mit
Laufrollen (14) versehenen, arretierbaren Tragarm (12) als lasttragendem Element,
einem am Tragarm (12) angeordneten Transportbehälter (34), einer Ablagefläche (24)
zur Aufnahme eines mobilen Dialoggerätes (26) sowie einem Sitzelement (20), dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzelement (20) schwenk- und verschiebbar am Tragarm (12) befestigt ist.
2. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er weiterhin einen schwenkbar im Tragarm (12) angeordneten, in die Kontur des Tragarms
(12) verschwenkbaren arretierbaren Stützfuß (16) aufweist.
3. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützfuß (16) als teleskopierbares Vollprofil ausgebildet ist.
4. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil des Tragarms (12) ein Hohlprofil ist.
5. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil des Tragarms (12) aus zwei parallel angeordneten Profilen besteht, in
deren Mitte der Stützfuß (16) aufnehmbar ist.
6. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützfuß (16) an seinem unteren Ende eine Quertraverse als zusätzliche Kippsicherung
aufweist.
7. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass er weiterhin ein Griffelement (28) zum Schieben oder Ziehen aufweist.
8. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement seitlich ausziehbare Griffhälften aufweist.
9. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement (28) zusätzlich zum Teleskopieren des Tragarms (12) dient.
10. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement (28) in die Ablagefläche (24) integriert ist.
11. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablagefläche (24) auf das Griffelement (28) aufsteckbar ist.
12. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablagefläche (24) als Bestandteil des Griffelements (28) ausgebildet ist.
13. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er eine eigene, netzabhängige und/oder netzunabhängige Zentraleinheit (30) aufweist.
14. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (34) zur Aufnahme von im Zusammenhang mit dem mobilen Dialoggerät
(26) betreibbaren Geräten und/oder Aggregaten dient.
15. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (34) abnehmbar angeordnet ist.
16. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (34) zu der Zentraleinheit (30) durchkontaktiert ist.
17. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablagefläche (24) eine elektrische und/oder datentechnische Verbindung zu der
Zentraleinheit (30) aufweist.
18. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablagefläche (24) einen elektrisch durchkontaktierten Flansch zum Aufstecken
eines faltbaren Solarmoduls (32) aufweist.
19. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Solarmodul (32) zum Laden der netzunabhängigen Stromversorgung (30) dient.
20. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Solarmodul (32) eine rückseitige LED-Beleuchtung aufweist.
21. Mobiler Computer-Arbeitsplatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dessen bewegliche Elemente elektromechanisch antreibbar sind.
22. Mobiler variabler Computer-Arbeitsplatz (10) mit einem zum fahrbaren Transport mit
Laufrollen (14) versehenen, arretierbaren Tragarm (12) als lasttragendem Element,
einem verschwenkbaren am Tragarm (12) angeordneten arretierbaren Stützfuß (16) sowie
einem Sitzelement (20), dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzelement (20) schwenk- und verschiebbar am Stützfuß (16) befestigt ist.