[0001] Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder, insbesondere einen mit einem freilaufendem
Schließglied ausgestatteten Doppelschließzylinder, mit einem Gehäuse, einem in einer
Lagerhöhlung des Gehäuses drehbar gelagerten Zylinderkern, der mittels eines beim
Einschub eines Schlüssels in einen Schlüsselkanal des Zylinderkerns von der Schlüsselspitze
in eine Kupplungsstellung verlagerbaren Kupplungsgliedes mit dem Schließglied kuppelbar
ist, in welcher Kupplungsstellung ein Kupplungsvorsprung des Kupplungsgliedes in eine
ihm zugeordnete Kupplungsausnehmung des Schließgliedes eingreift, wobei das Kupplungsglied
bei abgezogenem Schlüssel durch Aufbringen eines Drehmomentes auf das Schließglied
aus der Kupplungsstellung austritt.
[0002] Gefordert wird dies beispielsweise bei Not-Öffnungstüren mit Getriebeeinsteckschloss,
wobei unter allen Bedingungen ohne steckendem Schlüssel bei auftretender radialer
Last am Schließglied entkuppelt werden muss. Derartige Schließzylinder werden in Getriebeschlösser
insbesondere bei Fluchtwegtüren eingesetzt.
[0003] Der erfindungsgemäße Schließzylinder betrifft insbesondere einen Doppelschließzylinder,
wie er aus der
DE 10 2009 038 229 A1 vorbekannt ist. Der dort beschriebene Schließzylinder besitzt ein zweiteiliges Gehäuse,
wobei jede Gehäusehälfte eine Lagerhöhlung ausbildet, in der ein Zylinderkern drehbar
gelagert ist. Bei nicht eingestecktem Schlüssel ist der Zylinderkern durch Zuhaltungsstifte
drehgesperrt. Diese werden durch Einschub eines passenden Schlüssels in eine Freigabestellung
verlagert, so dass die Drehsperrung des Zylinderkernes aufgehoben ist und der Zylinderkern
gedreht werden kann. Beim Einschub des Schlüssels in den Schlüsselkanal des Zylinderkerns
beaufschlagt die Spitze des Schlüssels ein Kupplungsglied, welches Kupplungsvorsprünge
aufweist, die durch Verschieben des Kupplungsgliedes in Richtung auf ein Schließglied
in Kupplungsausnehmungen des Schließgliedes eintreten können, um das Schließglied
an den Zylinderkern drehzukoppeln, damit es bei einer Drehung des Zylinderkernes mitgeschleppt
wird. Um sicherzustellen, dass nach Abzug des Schlüssels das Kupplungsglied aus seiner
Kupplungsstellung wieder heraustritt, damit das Schließglied sich frei drehen kann,
wird das Kupplungsglied in Richtung auf den Zylinderkern federkraftbeaufschlagt. Für
den Fall, dass die Kraft dieser Feder nicht ausreicht, um das Kupplungsglied aus der
Kupplungsstellung herauszuverlagern, greift ein Steuerstift in eine Steuerausnehmung
mit Schrägflanken ein. Wird auf das Kupplungsglied über das Schließglied ein Drehmoment
aufgebracht, so kann der Steuerstift an der Schrägflanke entlang gleiten und steuert
das Schließglied aus seiner Kupplungsstellung.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Schließzylinder mit einfachen Mitteln
schließtechnisch zu verbessern.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung. Zunächst
und im Wesentlichen ist eine Schrägflankensteuerung der in der Kupplungsstellung aneinanderliegenden
Drehmomentübertragungsflanken vorgesehen, um das Kupplungsglied bei einer Drehmomentbeaufschlagung
des Schließgliedes bei abgezogenem Schlüssel aus der Kupplungsstellung zu verlagern.
Entweder der Kupplungsvorsprung oder die Kupplungsausnehmung oder beide besitzen Drehmomentübertragungsflanken,
die eine Schrägfläche ausbilden. Wird auf diese Schrägfläche ein Drehmoment ausgeübt,
so entsteht eine in Achsrichtung in Richtung weg vom Schließglied gerichtete Kraft,
die das Kupplungsglied aus der Kupplungsstellung heraus verlagert.
[0006] Eine Weiterbildung der Erfindung, die einen eigenständigen Charakter hat, sieht vor,
dass das Kupplungsglied schwimmend in einer Lagerhöhlung des Zylinderkerns gelagert
ist. Zufolge dieser Ausgestaltung kann auf die beim Stand der Technik vorgesehene
Rückstellfeder verzichtet werden, die das Kupplungsglied aus der Kupplungsstellung
verlagert.
[0007] Unabhängig davon, ob das Kupplungsglied schwimmend oder von einer Federkraft in die
ausgekuppelte Stellung beaufschlagt wird, ist es von Vorteil, wenn die Drehmomentübertragungsflanken
von Drehmomentübertragungsflächen ausgebildet sind. Diese liegen in der Kupplungsstellung
in Flächenanlage aneinander. Die Drehmomentübertragungsflächen können Steigungsflächen
ausbilden. Die Steigungsflächen besitzen einen Steigungswinkel, die keine Selbsthemmung
der axial verschieblichen Kupplungselemente verursachen. Die Drehmomentübertragungsflächen
werden bevorzugt von Schneckengangsteigungsflächen ausgebildet. Es können zwei aus
einer zum Schließglied weisenden Stirnfläche des Kupplungsgliedes abragende, auf verschiedenen
Kreisbogenabschnitten verlaufende Kupplungsvorsprünge vorgesehen sein. Diese, exzentrisch
bezogen auf die Drehachse des Zylinderkernes beziehungsweise des Kupplungsgliedes
angeordneten Kupplungsvorsprünge können nur in einer einzigen Drehstellung in die
Ihnen individuell zugeordneten Kupplungsausnehmungen des Schließgliedes eintauchen.
Die in die Umfangsrichtung weisenden Seitenflächen der Kupplungsvorsprünge verlaufen
dann auf Schneckengangsteigungsflächen. Die Seitenflächen der bogenförmig verlaufenden
Kupplungsausnehmungen verlaufen ebenfalls auf Schneckengangsteigungsflächen. Es ergibt
sich dadurch ein gewindegangartiger Eingriff der beiden Drehmomentübertragungsflanken,
wobei die Gewindesteigung derartig groß ist, dass ein auf das Schließglied aufgebrachtes
Drehmoment über eine Schrägflankensteuerung in eine Axialkraft umgewandelt werden
kann, die das Kupplungsglied aus der Kupplungsstellung heraus treibt. Das Kupplungsglied
kann zweigeteilt sein. Es kann ein erstes Kupplungselement aufweisen, welches drehfest
und axial verschieblich mit dem Zylinderkern gekoppelt ist. Das erste Kupplungselement
kann hierzu eine oder zwei radial abragende Rippen aufweisen, die in entsprechenden
Axialschlitzen des Zylinderkernes liegen. Das erste Kupplungselement kann eine topfartige
Aufnahmehöhlung aufweisen, deren Öffnung zum Schließglied gerichtet ist. In dieser
Aufnahmehöhlung ist ein zweites Kupplungselement gelagert, welches den Kupplungsvorsprung
oder bevorzugt die beiden Kupplungsvorsprünge aufweist. Zwischen dem ersten Kupplungselement
und dem zweiten Kupplungselement ist eine Druckfeder vorgesehen, die eine Federkraft
entfaltet, mit der die beiden Kupplungselement in Achsrichtung auseinandergespreizt
werden. Es sind Fesselungselemente, in Form von Stiften vorgesehen, um das zweite
Kupplungselement in der Aufnahmehöhlung zu fesseln. Die Stifte durchgreifen Bohrungen
der Topfwand des ersten Kupplungselementes und greifen in randseitige Ausnehmungen
des zweiten Kupplungselementes ein. Die Feder stützt sich einerseits auf dem Topfboden
und andererseits in einer stirnseitigen Ringhöhlung des zweiten Kupplungselementes
ab. Vom Boden beziehungsweise der stirnseitigen Höhlung können Zentrierzapfen ausgehen,
die in die Druckfeder hineinragen. Steht beim Einschub des Schlüssels die Kupplungsausnehmung
des Schließgliedes nicht in einer Fluchtlage zum Kupplungsvorsprung, so kann das erste
Kupplungselement gleichwohl von der Schlüsselspitze axial verlagert werden. Da der
Kupplungsvorsprung des zweiten Kupplungselementes nicht in die ihm zugeordnete Kupplungsausnehmung
eintreten kann, kann das zweite Kupplungselement nicht mitverlagert werden. Dies führt
zu einer Kompression der Feder. Ist der Schlüssel vollständig in den Schlüsselkanal
eingeschoben und sind die Zuhaltungsstifte in ihre Freigabestellung verlagert, so
kann der Zylinderkern soweit gedreht werden, bis der Kupplungsvorsprung seine Fluchtstellung
zur Kupplungsausnehmung erreicht. Die gespannte Feder verlagert dann das zweite Kupplungselement
in die Kupplungsstellung. Um zu vermeiden, dass eine Drehmomentübertragung vom Zylinderkern
auf das Schließglied zu einer Relativverlagerung des zweiten Kupplungselementes gegenüber
dem ersten Kupplungselement führt sind Blockierelemente vorgesehen, die bei einer
geringfügigen Relativverdrehung der beiden Kupplungselemente zueinander deren Relativverlagerung
zueinander blockieren. Dies hat zur Folge, dass bei dieser Relativverlagerung sich
das zweite Kupplungselement nicht mehr gegenüber dem ersten Kupplungselement verlagern
kann.
[0008] Der erfindungsgemäße Schließzylinder besitzt Zuhaltungsstifte, die mit auf der Schlüsselbreitseite
des Schlüssels angebrachten Codierungsmulden zusammenwirkt. Bei dem Schlüssel handelt
es sich um einen Wendeflachschlüssel. Des Weiteren wird die Manipulation des Schließgliedes
erschwert, da die Lagerhöhlung des Zylinderkernes mit den diametralen Wandschlitzen
durch die geschlossene Fläche des ersten Kupplungsgliedes ausgefüllt wird. Die von
der Schlüsselspitze beaufschlagte Stirnfläche des Schließzylinders ist vorzugsweise
eine Planfläche. Sie ist so ausgestaltet, dass die Öffnung des Schlüsselkanales in
Richtung zum Schließglied vom Kupplungselement erschlossen ist.
[0009] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung des Schließzylinders mit eingestecktem Schlüssel,
- Fig. 2
- eine Explosionsdarstellung der wesentlichen Elemente des Schließzylinders, wobei die
Zuhaltungsstifte der Übersichtlichkeit weggelassen sind,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung des Schließgliedes,
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung eines ersten Kupplungselementes,
- Fig. 5
- eine erste perspektivische Darstellung eines zweiten Kupplungselements,
- Fig. 6
- eine zweite perspektivische Darstellung des zweiten Kupplungselementes,
- Fig. 7
- einen Längsschnitt durch den in der Figur 1 dargestellten Schließzylinder jedoch ohne
in den Schlüsselkanal eingesteckten Schlüssel,
- Fig. 8
- einen Schnitt gemäß der Linie VIII - VIII in Figur 7,
- Fig. 9
- einen Schnitt gemäß der Linie IX - IX in Figur 7,
- Fig. 10
- eine perspektivische Darstellung des aus den beiden Kupplungselementen 7, 8 ausgebildeten
Kupplungsgliedes,
- Fig. 11
- eine Draufsicht auf das Kupplungsglied,
- Fig. 12
- eine perspektivische längsgeschnittene Darstellung der Kupplungsglieder und des Schließgliedes,
wobei das zweite Kupplungselement des linken Kupplungsgliedes sich in Kupplungseingriff
mit dem Schließglied befindet,
- Fig. 13
- eine Darstellung gemäß Figur 12, wobei zufolge eines auf das Schließglied 6 aufgebrachten
Drehmomentes das zweite Kupplungselement 8 gegenüber dem ersten Kupplungselement 7
geringfügig verdreht ist, so dass die Blockierelemente 15, 17 in Wirkung getreten
sind,
- Fig. 14
- einen Schnitt gemäß Figur 8 jedoch in der Verdrehtstellung der beiden Kupplungselemente
7, 8 gemäß Figur 13,
- Fig. 15
- eine Darstellung gemäß Figur 10 in der Verdrehtstellung der beiden Kupplungselemente
7, 8,
- Fig. 16
- eine Darstellung gemäß Figur 11 jedoch in der Verdrehtstellung der beiden Kupplungselemente
7, 8,
- Fig. 17
- eine Darstellung gemäß Figur 7 mit in den Schlüsselkanal 4 des linken Zylinderkernes
3 eingeschobenen Schlüssel 5 jedoch mit in Verdrehtstellung stehendem Schließglied
6, so dass die Kupplungsvorsprünge 9, 9' des zweiten Kupplungselementes 8 nicht in
die ihnen zugeordneten Kupplungsausnehmungen 11, 11' des Schließgliedes eintreten
können,
- Fig. 18
- eine perspektivische Darstellung der Kupplungsglieder und des Schließgliedes in der
in Figur 17 dargestellten Betriebsstellung,
- Fig. 19
- ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Darstellung gemäß Fig. 3,
- Fig. 20
- das zweite Ausführungsbeispiel in einer Darstellung gemäß Fig. 5,
- Fig. 21
- das zweite Ausführungsbeispiel in einer Darstellung gemäß Fig. 6,
- Fig. 22
- ein drittes Ausführungsbeispiel in einer Darstellung gemäß Fig. 3,
- Fig. 23
- das dritte Ausführungsbeispiel in einer Darstellung gemäß Fig. 5,
- Fig. 24
- das dritte Ausführungsbeispiel in einer Darstellung gemäß Fig. 6,
- Fig. 25
- ein viertes Ausführungsbeispiel in einer Darstellung gemäß Fig. 3,
- Fig. 26
- das vierte Ausführungsbeispiel in einer Darstellung gemäß Fig. 5,
- Fig. 27
- das vierte Ausführungsbeispiel in einer Darstellung gemäß Fig. 6,
- Fig. 28
- ein fünftes Ausführungsbeispiel in einer Darstellung gemäß Fig. 3,
- Fig. 29
- das fünfte Ausführungsbeispiel in einer Darstellung gemäß Fig. 5,
- Fig. 30
- das fünfte Ausführungsbeispiel in einer Darstellung gemäß Fig. 6
[0010] Der in den Zeichnungen dargestellte Schließzylinder besteht aus zwei Zylindergehäusehälften
1, die mit einem Verbindungssteg 29 zu einem einteiligen Gehäuse miteinander verbunden
werden. Die axiale Länge des Gehäuses kann durch ein oder mehrere Verlängerungsstücke
27 verändert werden. Die Verwendung der einzelnen Gehäuseelemente 1, 27, 29 erfolgt
mittels Befestigungsschrauben 30.
[0011] Jede der beiden Zylindergehäusehälften 1 bildet eine Lagerhöhlung 2 aus. Die beiden
Lagerhöhlungen 2 fluchten miteinander. Zwischen den Lagerhöhlungen 2 der beiden Zylindergehäusehälften
1 befindet sich ein Schließglied 6, welches drehbar ist. In den beiden Lagerhöhlungen
2 stecken Zylinderkerne 3, die dort durch Halteringe 28 gehalten sind. Dieser Zylinderkern
3 besitzt einen Schlüsselkanal 4 zum Einstecken eines Schlüssels 5.
[0012] Aus den in den Figuren 7 und 17 dargestellten Längsschnitten sind Kernbohrungen und
Gehäusebohrungen erkennbar, in denen nicht dargestellte Zuhaltungsstifte einliegen,
die von Breitseitenausnehmungen des in den Schlüsselkanal 4 eingesteckten Wendeflachschlüssels
5 in eine Freigabestellung einsortiert werden können, so dass der Zylinderkern 3 vom
passenden Schlüssel gedreht werden kann. Bei abgezogenem Schlüssel sperren die Zuhaltungsstifte
die Drehbarkeit des Zylinderkernes 3.
[0013] Der Zylinderkern 3 besitzt im Bereich eines zum Schließglied 6 hinweisenden Ende
eine Lagerhöhlung 26 zur Aufnahme eines ersten Kupplungselementes 7. Die Lagerhöhlung
26 besitzt diametrale Wandschlitze 25, in die radial abragende, unterschiedlich breite
Rippen 24 des ersten Kupplungsgliedes 7 eingreifen. Das Kupplungselement 7 ist dadurch
drehfest und radial lagerorientiert aber axial verschieblich an den Zylinderkern 3
gefesselt.
[0014] Das erste Kupplungselement 7 bildet zusammen mit einem zweiten Kupplungselement 8
ein Kupplungsglied aus, um den Zylinderkern 3 drehfest an das Schließglied 6 zu kuppeln,
damit das Schließglied 6 bei einer schlüsselbetätigten Drehung des Zylinderkernes
3 mitgeschleppt werden kann.
[0015] Das erste Kupplungselement 7 besitzt eine topfförmige Aufnahmehöhlung, in der das
zweite Kupplungselement 8 Aufnahme findet. Vom Boden der Aufnahmehöhlung 14 ragt ein
Zentrierzapfen 20 ab, der einem Zentrierzapfen 23 einer Stirnseitenringausnehmung
des zweiten Kupplungselementes 8 gegenüber liegt. Auf den beiden Zapfen 22, 23 steckt
jeweils ein Ende einer Druckfeder 13, mit der die beiden Kupplungselemente 7, 8 voneinander
weg beaufschlagt werden.
[0016] Im Bereich der Rippe 24 besitzt die Wandung der Ausnehmung 14 zwei sich gegenüberliegende
Bohrungen 21, in denen Fesselungsstifte 20 stecken, die in Fesselungsausnehmungen
19 des äußeren Randes des zweiten Kupplungselementes 8 eintreten, um die beiden Kupplungselemente
7, 8 aneinander zu fesseln.
[0017] Im Bereich der Wandung der Aufnahmehöhlung 14 befindet sich eine abgeschrägte Blockierstufe
15. Die Blockierstufe 15 ist von zwei Winkelflanken 16 flankiert. In den in den Figuren
8 bis 12 dargestellten Betriebsstellungen verläuft eine Übergangskante einer Planflanke
18 zum Stirnrand 17 des zweiten Kupplungselementes 8 parallel zur Erstreckungsrichtung
der Blockierstufe 15. In dieser Betriebsstellung sind die beiden Winkelflanken von
der Planflanke 18 beabstandet. Wird in dieser Position eine Axialkraft auf das zweite
Kupplungselement 8 in Richtung auf das erste Kupplungselement 7 aufgebracht, so kann
das zweite Kupplungselement 8 in die Aufnahmehöhlung 14 eintauchen. Die Planflanke
18 gleitet dabei an der Blockierstufe 15 entlang. Die Feder 13 wird komprimiert. Es
kann die in den Figuren 17 und 18 links dargestellte Betriebsstellung des von den
beiden Kupplungselementen 7, 8 ausgebildeten Kupplungsgliedes erreicht werden.
[0018] Wird hingegen das zweite Kupplungselement 8 gegenüber dem ersten Kupplungselement
7 geringfügig verdreht, wie es in den Figuren 13 bis 16 dargestellt ist, so tritt
ein Abschnitt der Planflanke 18 in Anlage an eine der beiden Winkelflanken 16. Ein
Abschnitt des Stirnrandes 17 liegt jetzt auf der Blockierstufe 15, so dass bei permanenter
Aufrechterhaltung eines Drehmomentes beide Kupplungselemente 7, 8 derart aneinander
gefesselt sind, dass eine Relativverlagerung der beiden Kupplungselemente 7, 8 nicht
möglich ist.
[0019] Den Figuren 5 und 6 ist zu entnehmen, dass das zweite Kupplungselement 8 zwei aus
seiner zum Schließglied 6 weisenden Stirnfläche entspringende Kupplungsvorsprünge
9, 9' aufweist.
[0020] Der Figur 11 ist zu entnehmen, dass die beiden Kupplungsvorsprünge 9, 9' jeweils
auf einem Kreisbogen verlaufen, wobei sich die Radien der beiden Kreisbögen voneinander
unterscheiden. Die beiden sich gegenüberliegenden Kupplungsvorsprünge 9, 9' weisen
Schmalseitenflanken 10, 10' auf, die in Umfangsdrehrichtung weisen und Gewindesteigungsflächen
mit einer großen Gewindesteigung entsprechen. Diese Schmalseitenflächen 10, 10' bilden
Drehmomentübertragungsflanken aus. Beim Ausführungsbeispiel handelt es sich um flächenartige
Drehmomentübertragungsflanken 10, 10', die in einer Kupplungsstellung an korrespondierenden
Drehmomentübertragungsflächen 12, 12' anliegen, die von den Schmalseitenflächen bogenförmiger
Kupplungsausnehmungen 11, 11' des Schließgliedes 6 ausgebildet sind.
[0021] Die Drehmomentübertragungsflächen 12, 12', 9, 9' sind so gestaltet, dass ein Drehmoment,
welches vom Schließglied 6 auf das zweite Kupplungselement 8 ausgeübt wird, eine Axialkraft
auf das zweite Kupplungselement 8 ausübt. Bei nicht in den Schlüsselkanal 4 eingestecktem
Schlüssel kann das schwimmend in der Lagerhöhlung 26 gelagerte, von den beiden Kupplungselementen
7, 8 ausgebildete Kupplungsglied in Radialrichtung ausweichen, so dass die Kupplungsvorsprünge
9, 9' aus den ihnen zugeordneten Kupplungsausnehmungen 11, 11' des Schließgliedes
6 austreten. Es findet eine Entkupplung statt.
[0022] Steckt hingegen ein Schlüssel 5 im Schlüsselkanal 4, so wird die plane Stirnfläche
7' des ersten Kupplungselementes 7 von der Schlüsselspitze 5' beaufschlagt. Wird jetzt
auf das Schließglied 6 ein Drehmoment ausgeübt, so wirkt zwar ebenfalls eine Axialkraft
auf das zweite Kupplungselement 8. Das gleichzeitig auf das zweite Kupplungselement
8 ausgeübte Drehmoment führt aber zu der oben unter Bezugnahme auf die Figuren 13
bis 16 beschriebenen Relativverdrehung der beiden Kupplungselemente 7, 8 zueinander
und der damit einhergehenden Blockierung der relativen Axialverlagerbarkeit der beiden
Kupplungselemente 7, 8.
[0023] Diese relative Axialverlagerbarkeit ist aber möglich, wenn bei verdrehtem Schließglied
6, wie es die Figur 17 zeigt, der Schlüssel 5 in den Schlüsselkanal eingesteckt wird.
Die Kupplungsvorsprünge 9, 9' können dann nicht in die ihnen zugeordneten Kupplungsausnehmungen
11, 11' eintreten. Sie stoßen vielmehr mit ihren Stirnflächen gegen die Zentralwand
des Schließgliedes 6, welche die Kupplungsausnehmungen 11, 11' ausbildet. Die Randkante
des Stirnrandes 17, die mit dem Rand der Planflanke 18 zusammenfällt, kann jetzt auf
der Blockierstufe 15 entlang gleiten, da auf das zweite Kupplungselement 8 kein Drehmoment
ausgeübt wird. Das zweite Kupplungselement 8 kann sich gegenüber dem ersten Kupplungselement
7 aus der Blockierstellung verdrehen. Beim weiteren Einschub des Schlüssels 5 bis
in die in Figur 17 gezeigte Endstellung taucht das zweite Kupplungselement 8 in die
Aufnahmehöhlung 14 des ersten Kupplungselementes 7 ein.
[0024] Für die Axialverlagerung und für die geringfügige Drehverlagerung besitzt die Ausnehmung
19, in die der Stift 20 eintritt einen ausreichenden Bewegungsraum in Umfangsrichtung
und in Axialrichtung.
[0025] Die Funktionsweise des Schließzylinders ist die folgende: Wird ausgehend von der
in Figur 7 dargestellten Betriebsstellung, in der die Kupplungsvorsprünge 9, 9' beider
Kupplungsglieder 7, 8 in Fluchtlage liegen zu den Kupplungsausnehmungen 11, 11' des
Schließgliedes 6 in den Schlüsselkanal 4 des rechten Zylinderkerns 3 ein passender
Schlüssel eingesteckt, so kann seine Schlüsselspitze 5' durch Angriff an der Planfläche
7' des ersten Kupplungselementes 8 das gesamte Kupplungsglied 7, 8 derart verlagern,
dass die Kupplungsvorsprünge 9, 9' in die ihnen zugeordneten Kupplungsausnehmungen
11, 11' eintreten.
[0026] Das dem linken Zylinderkern zugeordnete Kupplungsglied 7, 8 hat einen willkürlichen
Betriebszustand. In der in Figur 7 dargestellten Stellung greifen dessen Kupplungsvorsprünge
9, 9' in die Kupplungsausnehmung 11, 11' des Schließgliedes 6 ein. Da in den linken
Zylinderkern 3 kein Schlüssel eingesteckt ist, ist das schwimmend in der Lageröffnung
26 gelagerte Kupplungsglied 7, 8 axial verlagerbar. Wird jetzt der in den rechten
Zylinderkern 3 eingesteckte Schlüssel gedreht, so gleiten die Drehmomentübertragungsflächen
10,10',12, 12' des linken Kupplungsgliedes 7, 8 gegeneinander. Zufolge des Schneckengangverlaufs
der Drehmomentübertragungsflächen 10, 10', 12, 12' wird auf das linke Kupplungsglied
7, 8 eine Axialkraft weg vom Schließglied 6 ausgeübt, so dass die Kupplungsvorsprünge
9, 9' aus den Kupplungsausnehmungen 11, 11' herausgleiten.
[0027] Die Kupplungsvorsprünge 9, 9' des rechten Kupplungsgliedes 7, 8 können hingegen nicht
aus den Kupplungsausnehmungen 11, 11' heraustreten, weil der dort eingesteckte Schlüssel
eine Axialverlagerbarkeit des ersten Kupplungselementes 7 sperrt und das zweite Kupplungselement
8 zufolge des ausgeübten Drehmomentes gegenüber dem ersten Kupplungselement 7 bewegungsblockiert
ist.
[0028] Stehen die Kupplungsvorsprünge 9, 9' beim Einschub des Schlüssels 5 in den Schlüsselkanal
4 nicht in Fluchtlage zu den ihnen zugeordneten Kupplungsausnehmungen 11, 11', wie
es in der Figur 17 gezeigt ist, so wird das Kupplungsglied 7, 8 gestaucht, in dem
das zweite Kupplungselement 8 in das erste Kupplungselement 7 hineinverlagert wird.
Bei einer anschließend erfolgenden Drehung des Zylinderkernes 3 finden sich die einander
zugehörenden Kupplungsvorsprünge 9, 9' und Kupplungsausnehmungen 11, 11'. Die sich
entspannende Feder 13 treibt dann die Kupplungsvorsprünge 9, 9' in die Kupplungsausnehmungen
11, 11'.
[0029] Bei dem in den Figuren 19 bis 21 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel werden
die Kupplungsvorsprünge 9 von radial von einem Zentralabschnitt 17 des zweiten Kupplungselementes
8 abragenden Zapfen ausgebildet. Die Drehmomentübertragungsflächen 10 werden von der
auf einer Zylindermantelfläche verlaufenden Außenfläche der Zapfen ausgebildet.
[0030] Das Schließglied 6 besitzt eine formangepasste Kupplungsausnehmung 11 mit einem Zentralabschnitt
28, in den der Zentralabschnitt 27 eintreten kann. Von diesem Zentralabschnitt gehen
insgesamt vier Kupplungsausnehmungen 11 aus, die jeweils Drehmomentübertragungsflächen
12 ausbilden. Die Drehmomentübertragungsflächen 12 sind die Muldenflächen einer wannenförmigen
Mulde.
[0031] Um sicherzustellen, dass das Kupplungselement 8 nur in einer einzigen Drehstellung
in die Kupplungsstellung eintreten kann, haben die einzelnen Kupplungsvorsprünge 9
unterschiedliche Durchmesser beziehungsweise Längen. Die Kupplungsausnehmungen 11
haben ebenfalls voneinander verschiedene Durchmesser und Längen.
[0032] Bei dem in den Figuren 22 bis 24 dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt der Kupplungsvorsprung
9 ebenfalls einen Zentralabschnitt 27. Bei diesem Ausführungsbeispiel erstreckt sich
der Kupplungsvorsprung 9 halbkreisartig um den Zentralabschnitt 27 und bildet zwei
schräg verlaufende Drehmomentübertragungsflächen 10 aus.
[0033] Die zum Kupplungsvorsprung 9 korrespondierende Ausnehmung des Schließgliedes 6 bildet
ebenfalls einen Zentralabschnitt 28 aus, in den der Zentralabschnitt 27 eintreten
kann. Der Zentralabschnitt 28 ist von einer etwa halbkreisförmigen Kupplungsausnehmung
11 flankiert, deren Wände schräg verlaufende Drehmomentübertragungsflächen 12 ausbilden.
[0034] Bei dem in den Figuren 25 bis 27 dargestellten vierten Ausführungsbeispiel ist am
zweiten Kupplungselement 8 ebenfalls ein Zentralabschnitt 27 in Form eines Zylinderzapfens
vorgesehen, von dessen Mantelwand kosmatische Kupplungsvorsprünge 9 in Radialrichtung
abragen. Es sind dachartig zueinander stehende Drehmomentübertragungsflächen 10 vorgesehen.
[0035] Die dachartigen Drehmomentübertragungsflächen 10 der Kupplungsvorsprünge 9 treten
in entsprechende Kupplungsausnehmungen 11 des Schließgliedes 6 ein, die bezogen auf
einen Zentralabschnitt 28 diametral gegenüber liegen.
[0036] Auch hier besitzen die Kupplungsvorsprünge 9 eine unterschiedliche Gestalt, so dass
das zweite Kupplungselement 8 nur in einer einzigen Drehstellung mit dem Schließglied
6 kuppeln kann.
[0037] Bei dem in den Figuren 28 bis 30 dargestellten fünften Ausführungsbeispiel ragt von
einem zylindrischen Zentralabschnitt 27 des zweiten Kupplungselementes 8 lediglich
ein zylinderförmiger Fortsatz radial ab. Dieser Kupplungsvorsprung 9 besitzt eine
Zylindermantelfläche 10, die die Drehmomentübertragungsfläche ausbildet.
[0038] Das Schließglied 6 besitzt eine zum Zentralabschnitt 27 korrespondierende Höhlung.
Von diesem Zentralabschnitt 28 der Höhlung geht eine Kupplungsausnehmung 11 aus, die
gewölbte Drehmomentübertragungsflächen 12 ausbildet.
[0039] Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung
der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten
Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch
zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
Die Unteransprüche charakterisieren in ihrer fakultativ nebengeordneten Fassung eigenständige
erfinderische Weiterbildung des Standes der Technik, insbesondere um auf Basis dieser
Ansprüche Teilanmeldungen vorzunehmen.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- Zylindergehäusehälfte
- 2
- Lagerhöhlung
- 3
- Zylinderkern
- 4
- Schlüsselkanal
- 5
- Schlüssel
- 5' Schlüsselspitze 6
- Schließglied
- 7
- erstes Kupplungselement
- 7'
- Stirnfläche
- 8
- zweites Kupplungselement
- 9
- Kupplungsvorsprung
- 9'
- Kupplungsvorsprung
- 10
- Drehmomentübertragungsfläche
- 10'
- Drehmomentübertragungsfläche
- 11
- Kupplungsausnehmung
- 11'
- Kupplungsausnehmung
- 12
- Drehmomentübertragungsfläche
- 13
- Feder
- 14
- Aufnahmehöhlung
- 15
- Blockierstufe
- 16
- Winkelflanke
- 17
- Stirnrand
- 18
- Planflanke
- 19
- Ausnehmung
- 20
- Stift
- 21
- Bohrung
- 22
- Zapfen
- 23
- Zapfen
- 24
- Rippe
- 25
- Schlitz
- 26
- Lagerhöhlung
- 27
- Verlängerungsstück
- 28
- Halterung
- 29
- Verbindungssteg
- 30
- Befestigungsschrauben
1. Schließzylinder, insbesondere einen mit einem freilaufendem Schließglied ausgestatteten
Doppelschließzylinder, mit einem Gehäuse (1), einem in einer Lagerhöhlung (2) des
Gehäuses (1) drehbar gelagerten Zylinderkern (3), der mittels eines beim Einschub
eines Schlüssels (5) in einen Schlüsselkanal (4) des Zylinderkerns (3) von der Schlüsselspitze
(5') in eine Kupplungsstellung verlagerbaren Kupplungsgliedes mit dem Schließglied
(6) kuppelbar ist, in welcher Kupplungsstellung ein Kupplungsvorsprung (9) des Kupplungsgliedes
(7, 8) in eine ihm zugeordnete Kupplungsausnehmung (11) des Schließgliedes (6) eingreift,
wobei das Kupplungsglied (7, 8) bei abgezogenem Schlüssel (5) durch Aufbringen eines
Drehmomentes auf das Schließglied (6) aus der Kupplungsstellung austritt, gekennzeichnet, durch eine Schrägflankensteuerung der in der Kupplungsstellung aneinanderliegenden Drehmomentübertragungsflanken
(10, 12) von Kupplungsvorsprung (9) und/oder Kupplungsausnehmung (11) zum Austritt
aus der Kupplungsstellung.
2. Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsglied (7, 8) schwimmend in einer Lagerhöhlung (26) des Zylinderkernes
(3) gelagert ist.
3. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass das die in der Kupplungsstellung in Flächenanlage liegenden Drehmomentübertragungsflanken
(10, 12) auf einer Schneckengangsteigungsfläche verlaufen.
4. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, gekennzeichnet durch zwei aus einer zum Schließglied (6) weisenden Stirnfläche des Kupplungsgliedes (7,
8) abragende, auf verschiedenen Kreisbogenabschnitten verlaufende Kupplungsvorsprünge
(9, 9').
5. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsglied ein erstes, drehfest und axial verschieblich mit dem Zylinderkern
(3) gekoppeltes Kupplungselement (7) und ein zweites, den Kupplungsvorsprung (9, 9')
aufweisendes, gegenüber dem ersten Kupplungselement (7) gegen die Rückstellkraft einer
Feder (13) verlagerbares Kupplungselement (8) aufweist.
6. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, gekennzeichnet durch Blockierelemente (15, 17) die durch eine Relativdrehung der beiden Kupplungselemente (7, 8) zueinander die Verlagerbarkeit
des zweiten Kupplungselementes (8) gegenüber dem ersten Kupplungselement (7) blockieren.
7. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockierelemente von einer insbesondere schrägen Stufe (15) einer Aufnahmehöhlung
(14) des ersten Kupplungselementes (7) und von einem Stirnrandabschnitt (17) des zweiten
Kupplungselementes (8) ausgebildet sind.
8. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Schlüsselspitze (5') beaufschlagbare Stirnfläche (7') des Kupplungsgliedes
(7, 8) den Schlüsselkanal (4) zum Schließglied (6) hin verschließt, insbesondere eine
Planfläche ist und insbesondere in Diagonalschlitze (25) des Zylinderkernes (3) eingreifende
Rippen (24) aufweist.
9. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Kupplungselement (8) mittels Haltestiften (20) in der Aufnahmehöhlung
(14) des ersten Kupplungselementes (7) gefesselt ist.
10. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestifte (20) jeweils in eine begrenzte Drehbewegung und eine Axialbewegung
des zweiten Kupplungselements (8) gegenüber dem ersten Kupplungselement (7) zulassenden
Ausnehmung (19) eintauchen.