[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Heizkörper nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1, wobei der Heizkörper ein erstes Rohr zur Aufnahme eines Heizelementes,
das gegenüber der Rohrwandung des ersten Rohres elektrisch isoliert ist, und ein von
einem zu erwärmenden Fluid zu durchströmendes zweites Rohr aufweist, und einen Durchlauferhitzer
mit einem derartigen elektrischen Heizkörper.
[0002] Elektrische Heizkörper, beispielsweise zum Erwärmen eines flüssigen Fluids wie Wasser,
werden prinzipiell nach Ihrer Bauform in Rohrheizkörpersysteme oder Blankdrahtsysteme
unterteilt. Rohrheizkörpersysteme zeichnen sich dadurch aus, dass ein elektrisches
Heizelement außerhalb der Fluidströmung angeordnet ist und somit kein direkter Kontakt
zwischen dem zu erwärmenden Fluid und dem elektrischen Heizelement besteht. Ein derartiger
Heizkörper ist z.B. in dem deutschen Patent
DE 39 05 398 C1 gezeigt. Der Heizkörper hat im Wesentlichen ein Durchflussrohr zur Durchführung des
zu erwärmenden Wassers sowie eine Heizwendel zum Erwärmen des Wassers. Die Heizwendel
ist in einem Metallrohr angeordnet, welches spiralförmig um das Durchflussrohr gewickelt
ist. Zur elektrischen Isolierung der Heizwendel gegenüber der Metallrohrwandung ist
das Metallrohr mit Magnesiumoxidpulver befüllt, das die Heizwendel vollumfänglich
ummantelt. Das Metallrohr ist mit dem Durchflussrohr verlötet, wobei zur Vergrößerung
der Kontaktfläche zwischen dem Durchflussrohr und dem Metallrohr und somit zur Verbesserung
des Wärmeübertrags von der Heizwendel auf das Wasser das Metallrohr einen dreieckigen
Querschnitt aufweist. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Energieverluste dieses
Heizkörpers recht hoch sind und insbesondere bei einer Beschädigung der Lötverbindung
keine ausreichende Erwärmung des Wassers erfolgt. Ferner muss, um ein Verkalken des
Durchflussrohres zu verhindern, die zur Wärmeübertragung auf das Wasser verfügbare
Oberfläche möglichst groß sein, wodurch ein derartiger Rohrheizkörper verhältnismäßig
viel Platz beansprucht.
[0003] Blankdrahtsysteme zeichnen sich dadurch aus, dass ein elektrisches Heizelement in
der Fluidströmung angeordnet ist und somit ein direkter Kontakt zwischen dem Heizelement
und dem Fluid besteht. Ein derartiger Heizkörper ist z.B. in dem deutschen Patent
DE 28 03 951 C1 gezeigt. Der Heizkörper hat einen Durchflusskanal zur Definierung einer Heizstrecke
für das zu erwärmende Wasser, in dem eine Heizwendel ohne elektrische Isolierung angeordnet
ist. Hierdurch steht das Wasser unter Spannung, so dass in dem Wasser ein Ableitstrom
entsprechend seiner elektrischen Leitfähigkeit fließt. Um den Benutzer eines derartigen
Heizkörpers nicht zu gefährden, besteht der Durchflusskanal aus einem Material mit
einem hohen Isolationswiderstand wie Kunststoff. Zusätzlich ist stromaufwärts des
Durchflusskanals eine Wasservorlaufstrecke sowie stromabwärts des Durchflusskanals
eine Wassernachlaufstrecke aus jeweils einem nicht leitenden Material vorgesehen.
Die Blankdrahtkörper bieten wesentlich bessere Wirkungsgrade als die Rohrheizkörper,
sind jedoch nicht in jedem Land zugelassen.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen elektrischen Heizkörper der die
vorgenannten Nachteile beseitigt und bei einer elektrisch isolierten Heizwendel eine
hohe Energieeffizienz aufweist, sowie einen Durchlauferhitzer mit einem derartigen
elektrischen Heizkörper zu schaffen.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen elektrischen Heizkörper mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 sowie durch einen Durchlauferhitzer mit den Merkmalen des Patentanspruchs
14. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen, welche einzeln oder in Kombination miteinander
ersetzbar sind, sind Gegenstand der jeweils abhängigen Ansprüche.
[0006] Ein erfindungsgemäßer elektrischer Heizkörper hat ein erstes Rohr zur Aufnahme eines
Heizelementes, das gegenüber der Rohrwandung des ersten Rohres elektrisch isoliert
ist, und ein von einem zu erwärmenden Fluid zu durchströmendes zweites Rohr. Erfindungsgemäß
ist das zweite Rohr ein Außenrohr und das erste Rohr ein im Innenraum des Außenrohrs
angeordnetes Innenrohr.
[0007] Somit umströmt erfindungsgemäß das durch das Außenrohr fließende Fluid, beispielsweise
Wasser, das die Heizwendel aufweisende Innenrohr vollumfänglich, so dass die Wärmeübertragungsfläche
im Prinzip einer Mantelfläche des Innenrohrs entspricht und das Fluid schnell erwärmt
wird. Hierdurch wird im Vergleich zu bekannten Rohrheizkörpern eine wesentlich bessere
Wärmeübertragung erreicht, so dass die eingesetzte elektrische Energie zu einem größeren
Anteil zum Erwärmen des Fluids zur Verfügung steht und der erfindungsgemäße Heizkörper
somit eine verbesserte Effizienz aufweist. Gleichzeitig wird der Energieverlust reduziert,
so dass der erfindungsgemäße Heizkörper einen wesentlich verbesserten Wirkungsgrad
gegenüber bekannten Rohrheizkörpern aufweist. Die Gefahr einer Verkalkung ist über
die vergrößerte Wärmeübertragungsfläche des Heizkörpers stark reduziert. Darüber hinaus
ist der Heizkörper durch die innenliegende Anordnung des Innenrohrs bzw. der Heizwendel
kompakt ausführbar.
[0008] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel stützt sich das Innenrohr über Rippen mit
einer hohen Wärmeleitfähigkeit, insbesondere über metallische Rippen, an der Innenwandung
des zweiten Rohrs bzw. Außenrohrs ab. Hierdurch wird zum einen eine stabile Positionierung
des Innenrohrs in dem Außenrohr erreicht und zum anderen werden Wärmeleitbrücken zwischen
dem Innenrohr und dem Außenrohr geschaffen, wodurch nicht nur die Wandung bzw. Mantelfläche
des Innenrohrs als Wärmeübertragungsfläche dient, sondern ebenfalls die Rippenflächen,
die die Wärme somit radial in das Außenrohr einleiten, wodurch die Erwärmung des Fluids
weiter beschleunigt wird.
[0009] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Rippen als Zwischenwände ausgebildet,
die den Innenraum in eine Vielzahl von Kanälen unterteilen. Hierdurch wird die Wärmeübertragungsfläche
nicht nur in radialer Richtung, sondern auch in axialer Richtung vergrößert, wodurch
eine noch schnellere Erwärmung des Fluids erfolgt. Die Zwischenwände können jedoch
auch zusätzlich zu den Rippen installiert sein. Ebenfalls können die Rippen und/oder
die Zwischenwände als Stege, radiale Vorsprünge des Innenrohrs und drgl. ausgebildet
sein.
[0010] Um zu erreichen, dass die Rippen bzw. Zwischenwände über ihre gesamte radiale Erstreckung
ausreichend erwärmt werden, sieht ein Ausführungsbeispiel vor, die Zwischenwände in
radialer Richtung keilartig auslaufen zu lassen.
[0011] Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Heizwendel mit dem Magnesiumpulver in einem
Metallrohr aufgenommen, das in das Innenrohr eingesetzt und mit diesem zur Herstellung
einer hohen Wärmeleitfähigkeit bspw. verlötet ist. Diese Variante ist besonders einfach
herstellbar, da das Metallrohr gewalzt und somit das aufgenommene Magnesiumoxidpulver
hoch verdichtet werden kann.
[0012] Bevorzugterweise besteht das Außenrohr aus einem Material mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit,
so dass über die Rippen bzw. die Zwischenwände die Wärme auch in die Wandung des Außenrohrs
eingeleitet wird, wodurch die Wärmeübertragungsfläche weiter vergrößert wird. Bei
diesem Ausführungsbeispiel wird über sämtliche Seitenflächen der Kanäle Wärme in das
Fluid abgegeben, so dass dieses quasi von allen Seiten und dabei nahezu gleichmäßig
über seinen Querschnitt erwärmt wird und noch schneller und insbesondere energieeffizient
erwärmt wird.
[0013] Um zu verhindern, dass das Außenrohr seine Wärme radial nach außen abstrahlt sieht
ein Ausführungsbeispiel eine thermische Isolierung zur Ummantelung des Außenrohrs
vor.
[0014] Die Wärmeübertragung zwischen dem Innenrohr, den Zwischenwänden und dem Außenrohr
lässt sich verbessern, wenn der Heizkörper als ein integrales Bauteil mit einer hohen
Wärmeleitfähigkeit wie ein Metallprofil ausgebildet ist. Das Bauteil kann beispielsweise
durch ein generatives Herstellungsverfahren hergestellt werden oder besonders einfach,
schnell und kostengünstig durch ein Strangpressverfahren. Das Innenrohr, das Außenrohr
und die Rippen können jedoch auch als nachträglich miteinander zu verbindende Einzelbauteile
ausgebildet sein. Ebenso können die Rippen bzw. zumindest einige der Rippen mit dem
Außenrohr oder dem Innenrohr einstückig ausgebildet sein.
[0015] Bei einem Ausführungsbeispiel besteht das Außenrohr aus einem Material mit schlechter
Wärmeleitfähigkeit wie z.B. Kunststoff bzw. mit einer Wärmeleitfähigkeit, die geringer
ist als die Wärmeleitfähigkeit des Innenrohrs und/oder der Rippen bzw. Zwischenwände.
Hierdurch ist der Wärmeverlust über das Außenrohr auch ohne Isolation sehr gering.
Ebenso wird die Fertigung vereinfacht.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel sieht Endkappen zum stirnseitigen bzw. axialen Verschließen
der Kanäle vor, die jeweils einen Anschlussstutzen als Flüssigkeitszulauf bzw. Flüssigkeitsablauf,
eine radial innenliegende Innenwandung zur stirnseitigen Abstützung auf dem Innenrohr
und eine radial außenliegende Außenwandung zur stirnseitigen Abstützung auf dem Außenrohr
aufweisen. Die Endkappen, die bevorzugterweise kunststoffbasierte Spritzgussteile
sind, ermöglichen eine verlässliche Abdichtung der Kanäle und insbesondere eine räumliche
und elektrisch isolierende Trennung von notwendigen Fluid- und elektrischen Stromanschlüssen.
[0017] Bei einer Variante bilden die Innenwandung und die Außenwandung einen Ringraum, in
den der jeweilige Anschlussstutzen mündet bzw. von dem sich dieser erstreckt, und
der eine gleichmäßige und strömungstechnisch günstige Verteilung des einströmenden
Fluids in sämtliche Kanäle bzw. eine entsprechend gleichmäßige Entnahme ermöglicht.
[0018] Bei einer alternativen Variante sind die Endkappen so gestaltet, dass die einzelnen
Kanäle mäanderartig miteinander verbunden sind und somit einen einzelnen vielfach
umgelenkten Strömungskanal definieren. Dies lässt sich zum Beispiel dadurch realisieren,
dass in den Endkappen zwischen der Außenwandung und der Innenwandung jeweils eine
Vielzahl von Umlenkbereichen ausgebildet ist, die jeweils eine Fluidverbindung zwischen
zwei benachbarten parallelen Kanälen herstellen. Hierdurch wird das Wasser länger
entlang der aufgewärmten Kanalflächen geführt und somit kann bei gleicher Heizleistung
über einen im Vergleich zur vorhergehenden Variante längeren Zeitraum mehr Wärme auf
das Wasser übertragen werden.
[0019] Die Innenwandung kann eine achsnahe Öffnung zur Aufnahme eines elektrischen Steckverbinders
für die Heizwendel haben.
[0020] Ein bevorzugter Durchlauferhitzer ist mit einem erfindungsgemäßen elektrischen Heizkörper
versehen und zeichnet sich insbesondere durch einen hohen Wirkungsgrad, eine hohe
Sicherheit, eine geringe Verkalkung, eine kompakte Bauweise und eine kostengünstige
Herstellung aus.
[0021] Die vorliegende Erfindung eignet sich insbesondere zur Bereitstellung eines kompakten
Heizkörpers für ein elektrisches Hausgerät, insbesondere ein Durchlauferhitzer zur
Wassererwärmung, der bei einer isolierten Heizwendel einen hohen Wirkungsgrad aufweist.
[0022] Sonstige vorteilhafte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand
weiterer Unteransprüche.
[0023] Im Folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand schematischer
Darstellungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Heizkörper,
- Figur 2 und
- eine perspektivische Ansicht eines Metallprofils des Heizkörpers aus Figur 1,
- Figur 3
- einen ausschnitthaften Längsschnitt durch den Heizkörper aus Figur 1, der über eine
Endkappe verschlossen ist.
[0024] Gemäß Figur 1 hat ein erfindungsgemäßer Heizkörper 1, insbesondere für ein Haushaltsgerät
wie einen Durchlauferhitzer, zum Erwärmen von Wasser, ein Außenrohr 2, ein Innenrohr
4 und eine Vielzahl von Rippen 6a, 6b, 6c, .... Das Innenrohr 4 ist koaxial zum Außenrohr
2 in dessen Innenraum 8 angeordnet und über die Rippen 6a, 6b, 6c, integral mit dem
Außenrohr 2 verbunden. Wie in Figur 2 gezeigt sind das Außenrohr 2, das Innenrohr
4 und die Rippen 6a, 6b, 6c,... als ein zylindrisches einstückiges Metallprofil 10
ausgebildet, welches beispielsweise ein Strangpressprofil ist. Es besteht aus einem
Material bzw. einer Legierung mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit wie Kupfer und ist
gegenüber dem jeweiligen zu erwärmenden Fluid korrosionsbeständig.
[0025] Die Rippen 6a, 6b, 6c,... erstrecken sich sternförmig von dem Innenrohr 4 radial
nach außen und sind als sich in Axialrichtung orientierte Zwischenwände ausgebildet,
die den Innenraum 8 in eine Vielzahl von parallelen Kanälen 12a, 12b, 12c, ... unterteilen,
die umfangsseitig des Innenrohrs 4 angeordnet sind.
[0026] In dem Innenrohr 4 ist eine elektrische Heizwendel 14 angeordnet, die über ein in
dem Innenrohr 6 positioniertes elektrisch isolierendes Pulver 16, beispielsweise Magnesiumoxidpulver,
gegenüber der Rohrwandung 18 des Innenrohrs 4 elektrisch isoliert ist. Die Heizwendel
14 besteht vorzugsweise aus Kupfer und hat einen derartigen Durchmesser bzw. Innenwiderstand,
dass sie sich bei Bestromung erwärmt.
[0027] Die Rippen bzw. Zwischenwände 6a, 6b, 6c,... sind jeweils in radialer Richtung nach
außen verjüngt und weisen einen keilartigen Querschnitt auf. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel
sind acht gleichausgebildete Zwischenwände 6a, 6b, 6c,... vorgesehen.
[0028] Die Kanäle 12a, 12b, 12c, ... dienen zur Aufnahme des zu erwärmenden Wassers. Sie
und somit das Außenrohr 2 werden in Längsrichtung von dem Wasser durchströmt und haben
jeweils einen etwa trapezförmigen, gleichgroßen Querschnitt. Entsprechend der Anzahl
der Zwischenwände 6a, 6b, 6c,... sind acht Kanäle 12a, 12b, 12c, ... ausgebildet.
Die Energie, die pro Flächeneinheit an das Wasser übertragen wird, kann durch eine
Erhöhung der Zahl der Zwischenwände 6a, 6b, 6c,... optimiert werden, wodurch ein Verkalken
der wasserführenden Kanäle 12a, 12b, 12c, ... reduziert wird.
[0029] Zur Verbesserung des Wirkungsgrades des erfindungsgemäßen Heizkörpers 1 ist das Außenrohr
2 umfangsseitig von einer thermischen Isolierung 20 ummantelt.
[0030] Sobald die Heizwendel 14 bestromt wird, erwärmt sich diese. Die Heizwendel 14 gibt
über das Magnesiumoxidpulver Wärme an die Rohrwandung 18 des Innenrohrs 4 ab. Von
der Innenrohrwandung 18 wird die Wärme über die sich erwärmenden Zwischenwände 6a,
6b, 6c,... in die Wandung 22 des Außenrohrs 4 eingeleitet. Somit sind sämtliche, die
Kanäle 12a, 12b, 12c,... bildenden Seitenflächen des Metallprofils 2 aufgeheizt und
das durchströmende Wasser wird quasi vollumfänglich aus Axial-, Radial- und Umfangsrichtung
erwärmt wird und eine entsprechend schnelle und effiziente Erwärmung des Wassers erfolgt.
[0031] Der Heizkörper 1 kann wie in Figur 3 gezeigt über jeweils eine Endkappe 24 endseitig
verschlossen werden. Die Endkappe 24, die bevorzugterweise ein kunststoffbasiertes
Spritzgussteil ist, hat eine zylindrische Außenwandung 26, eine zylindrische und koaxial
zur Außenwandung 26 verlaufende Innenwandung 28 sowie einen radialen Anschlussstutzen
30 zum Anschluss eines Kaltwasserzulaufs bzw. eines Warmwasserablaufs. Darüber hinaus
hat die Endkappe 24 einen verjüngten Außenwandungsabschnitt 32, der über die Innenwandung
28 hinaus in axialer Richtung verlängert ist und durch eine radiale Zurückstufung
der Außenwandung 26 gebildet ist. Die Endkappe 24 umgreift mit dem verjüngten Außenwandungsabschnitt
32 einen endseitigen Wandungsabschnitt 34 des Außenrohres 2 und stützt sich mit seiner
Außenwandung 26 über eine nicht gezeigte Dichtung stirnseitig auf dem Außenrohr 2
sowie mit seiner Innenwandung 28 über eine nicht gezeigte Dichtung stirnseitig auf
dem Innenrohr 4 ab. Hierdurch wird zwischen der Außenwandung 26 und der Innenwandung
28 ein Ringraum 36 gebildet, der sich radial über sämtliche Kanäle 12a, 12b, 12c,
... erstreckt und in den der Anschlussstutzen 30 mündet bzw. von dem sich der Anschlussstutzen
30 erstreckt.
[0032] Die Innenwandung 28 begrenzt darüber hinaus eine achsnahe Öffnung 38, in der ein
elektrischer Steckverbinder 40 eingesetzt ist, der das Innenrohr 4 stirnseitig verschließt
und an den die Heizwendel 14 endseitig elektrisch angeschlossen ist.
[0033] Offenbart ist ein elektrischer Heizkörper mit einem ersten Rohr zur Aufnahme eines
Heizelementes, das gegenüber der Rohrwandung des ersten Rohres elektrisch isoliert
ist, und mit einem von einem zu erwärmenden Fluid zu durchströmenden zweiten Rohr,
wobei das zweite Rohr ein Außenrohr ist und das erste Rohr ein im Innenraum des Außenrohrs
angeordnetes Innenrohr.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1
- Heizkörper
- 2
- Außenohr
- 4
- Innenrohr
- 6a, b, c, ...
- Rippe
- 8
- Innenraum
- 10
- Metallprofil
- 12a, b, c, ...
- Kanal
- 14
- Heizwendel
- 16
- Magnesiumoxid
- 18
- Rohrwandung
- 20
- Isolierung
- 22
- Wandung
- 24
- Endkappe
- 26
- Außenwandung
- 28
- Innenwandung
- 30
- Anschlussstutzen
- 32
- Außenwandungsabschnitt
- 34
- Wandungsabschnitt
- 36
- Ringraum
- 38
- Öffnung
- 40
- Steckverbinder
1. Elektrischer Heizkörper (1) mit einem ersten Rohr (4) zur Aufnahme eines Heizelementes
(14), das gegenüber der Rohrwandung (18) des ersten Rohres (4) elektrisch isoliert
ist, und mit einem von einem zu erwärmenden Fluid zu durchströmenden zweiten Rohr
(2), dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Rohr (2) ein Außenrohr ist und das erste Rohr (4) ein im Innenraum (8)
des Außenrohrs (2) angeordnetes Innenrohr.
2. Heizkörper nach Anspruch 1, wobei sich das Innenrohr (4) über Rippen (6a, 6b, 6c,...)
mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit an der Wandung (22) des Außenrohrs (2) abstützt.
3. Heizkörper nach Anspruch 2, wobei die Rippen (6a, 6b, 6c,...) als Zwischenwände ausgebildet
sind, die den Innenraum (8) in eine Vielzahl von Kanälen (12a, 12b, 12c,...) unterteilen.
4. Heizkörper nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Rippen bzw. Zwischenwände (6a, 6b,
6c,...) in radialer Richtung keilartig auslaufen.
5. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Innenrohr (4) in einem
in das Innenrohr (4) eingesetzten Metallrohr aufgenommen ist, das thermisch mit dem
Innenrohr (4) verbunden ist.
6. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Außenrohr (2) aus einem
Material mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit hergestellt ist.
7. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Außenrohr (2) von einer
thermischen Isolierung (20) ummantelt ist.
8. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Innenrohr (4), die Zwischenwände
(6a, 6b, 6c,...) und das Außenrohr (2) als ein integrales Bauteil (10) ausgebildet
sind.
9. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Außenrohr (2) aus einem Material
mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit hergestellt ist.
10. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Endkappen (24) zum Verschließen
der Kanäle (12a, 12b, 12c,...) mit jeweils einem Anschlussstutzen (30) als Fluidzulauf
bzw. Fluidablauf vorgesehen sind, die eine radial innenliegende Innenwandung (28)
zur stirnseitigen Abstützung auf dem Innenrohr (4) und eine radial außenliegende Außenwandung
(26) zur stirnseitigen Abstützung auf dem Außenrohr (2) aufweisen.
11. Heizkörper nach Anspruch 10, wobei die Innenwandung (28) und die Außenwandung (26)
einen Ringraum (36) bilden, in den der Anschlussstutzen (30) mündet bzw. von dem sich
dieser erstreckt.
12. Heizkörper nach Anspruch 10, wobei die Endkappen (24) eine Vielzahl von Umlenkbereichen
zur Herstellung einer Fluidverbindung zwischen benachbarten Kanälen (12a, 12b, 12c,...)
aufweisen.
13. Heizkörper nach Anspruch 10, 11 oder 12, wobei die Innenwandung (28) eine achsnahe
Öffnung (38) zur Aufnahme eines elektrischen Steckverbinders (40) begrenzt.
14. Durchlauferhitzer mit einem elektrischen Heizkörper (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.