[0001] Die Erfindung betrifft einen Schuh, insbesondere einen Damenschuh, mit einem Absatz.
Die Erfindung betrifft fernerhin eine Absatzblende für einen Schuh, insbesondere für
einen Damenschuh. Die erfindungsgemäßen Absatzblenden sollen insbesondere für Schuhe
bzw. Damenschuhe mit längeren Absätzen eingesetzt werden, beispielsweise für Absätze
mit einer Länge von 8 cm. Wenngleich hier und nachfolgend lediglich von einem Schuh
bzw. Damenschuh die Rede ist, bezieht sich die Erfindung natürlich auch auf ein Paar
Schuhe bzw. ein Paar Damenschuhe und die erfindungsgemäßen Merkmale gelten somit für
jeden Schuh eines solchen Paares.
[0002] Schuhe bzw. Damenschuhe mit verschieden langen Absätzen sind aus der Praxis in den
unterschiedlichsten Ausführungsformen bekannt. Vor allem Damenschuhe mit relativ langen
Absätzen lassen aber bezüglich der Ausgestaltung der Absätze oftmals in ästhetischer
bzw. optischer Hinsicht zu wünschen übrig.
[0003] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, einen Schuh bzw. einen Damenschuh
anzugeben, der sich bezüglich seiner Absatzausgestaltung durch ein optimales Design
bzw. durch ein optimales äußeres Erscheinungsbild auszeichnet, ohne dass die Funktionsweise
bzw. Stabilität des Absatzes beeinträchtigt wird.
[0004] Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung einen Schuh, insbesondere
einen Damenschuh, mit einem Absatz, wobei an dem Absatz zumindest eine austauschbare
Absatzblende lösbar befestigt ist, wobei die Absatzblende zumindest eine Seitenfläche
des Absatzes zumindest bereichsweise abdeckt, wobei die Absatzblende plattenartig
bzw. plattenförmig ausgebildet ist und wobei sich die Absatzblende über den größten
Teil der Länge der zugeordneten Seitenfläche erstreckt. Dabei kann es sich um eine
ebene bzw. im Wesentlichen ebene Platte handeln oder um eine gekrümmte bzw. um eine
etwas gekrümmte Platte handeln. Der Begriff Länge bezieht sich im Übrigen auf die
vertikale Länge im aufgestellten Zustand des Schuhs bzw. Damenschuhs. ― Wie oben bereits
dargelegt bezieht sich die Erfindung selbstverständlich auch auf ein Paar Schuhe bzw.
auf ein Paar Damenschuhe und die hier und nachfolgend erläuterten Merkmale gelten
somit auch für den zweiten Schuh eines solchen Schuhpaares. Gemäß einer Ausführungsform
besteht eine erfindungsgemäße Absatzblende zumindest teilweise bzw. größtenteils aus
Kunststoff. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weist eine Absatzblende einen
vorzugsweise dreischichtigen Aufbau auf. Absatzseitig ist eine Absatzblende mit einer
Antirutschschicht versehen. Auf einer dem Absatz abgewandten Oberfläche der Antirutschschicht
ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform eine Stützschicht angeordnet. Bevorzugt
ist eine dem Absatz abgewandte Oberfläche der Stützschicht mit einer Dekorschicht
abgedeckt. Empfohlenermaßen ist die Dekorschicht auf die Stützschicht aufgeklebt.
Gemäß einer Ausführungsform deckt die Dekorschicht lediglich einen Teil bzw. Bereich
der Stützschicht ab. Empfohlenermaßen ist ein bodenseitiger Abschnitt der Stützschicht
nicht von der Dekorschicht bedeckt, welcher bodenseitige Abschnitt sich beispielsweise
über bis zu einem Drittel der Höhe bzw. Länge der Stützschicht ausgehend von einem
bodenseitigen Ende der Stützschicht erstreckt.
[0005] Es ist möglich, dass die Stützschicht mit zumindest einem Positionierungsvorsprung
und vorzugsweise lediglich einem Positionierungsvorsprung ausgestattet ist, welcher
Positionierungsvorsprung die Antirutschschicht durchgreift und eine exakte Positionsfestlegung
der Absatzblende an dem Absatz gewährleistet. Gemäß einer Ausführungsform ist der
Positionierungsvorsprung mit der Maßgabe ausgelegt, dass dieser an dem Absatz anliegt,
ohne den Absatz zu beschädigen. Empfohlenermaßen ist eine absatzseitige Oberfläche
des Positionierungsvorsprungs mit einer den Absatz schützenden Schonschicht bzw. Haftschicht
versehen. Es empfiehlt sich, dass die Stützschicht an einem bodenseitigen Ende einen
rechtwinkligen Abschluss aufweist, welcher rechtwinklige Abschluss einen von dem Absatz
wegweisenden Schenkel aufweist.
[0006] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass an dem Absatz zumindest zwei, bevorzugt zumindest
drei und sehr bevorzugt drei austauschbare Absatzblenden lösbar befestigt sind. Empfohlenermaßen
deckt dabei jede Absatzblende eine Seitenfläche und besonders bevorzugt lediglich
eine Seitenfläche des Absatzes zumindest bereichsweise ab. Zweckmäßigerweise wird
die Seitenfläche der Rückseite des Absatzes und bevorzugt die Seitenflächen auf der
linken und rechten Seite des Absatzes jeweils von einer Absatzblende zumindest bereichsweise
abgedeckt. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass auf der linken bzw. rechten Seitenfläche
des Absatzes eine linke Seitenblende bzw. eine rechte Seitenblende angeordnet ist.
Die rückseitige Seitenfläche des Absatzes ist im Rahmen der Erfindung mit einer Rückseitenblende
versehen. Es empfiehlt sich, dass sich jede Absatzblende über den größten Teil der
Länge bzw. der vertikalen Länge der zugeordneten Seitenfläche erstreckt. Größter Teil
meint dabei mehr als 50 % der Länge bzw. vertikalen Länge der zugeordneten Seitenfläche.
Gemäß einer Ausführungsform sind die Absatzblenden mit der Maßgabe an dem Absatz angeordnet,
dass in Längsrichtung zwischen benachbarten Absatzblenden ein spaltförmiger, absatzblendfreier
Bereich ausgebildet ist. Vorzugsweise gewährleisten gemäß einer Ausführungsform an
den Absatzblenden vorhandenen Positionierungsvorsprünge, dass die Absatzblenden in
Umfangsrichtung nicht an dem Absatz verschoben werden und nicht übereinander geschoben
werden. Grundsätzlich ist es möglich, dass die Absatzblenden spaltfrei aneinander
anliegen.
[0007] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass eine Absatzblende an die Form der zugeordneten
Seitenfläche des Absatzes angepasst ist. Eine Ausführungsvariante der Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, dass eine Absatzblende biegsam bzw. elastisch ausgeführt ist,
so dass sie problemlos an die Form eines Absatzes angepasst werden kann. Vorteilhafterweise
ist die Stützschicht aus einem festen und empfohlenermaßen biegsamen Material gefertigt,
beispielsweise aus einem Kunststoffstreifen und/oder einem Metallstreifen, insbesondere
Stahlstreifen oder Messingstreifen. Es ist möglich, dass in die Stützschicht Schwächungslinien
und/oder vorzugsweise nutförmige Vertiefungen eingebracht sind, welche Schwächungslinien
und/oder Vertiefungen vorzugsweise quer zur Längsrichtung des Absatzes angeordnet
sind. Der Begriff Längsrichtung bezieht sich im Übrigen auf die vertikale Ausdehnung
des Absatzes im aufgestellten Zustand des Schuhs. - Empfohlenermaßen verjüngt sich
die Fläche einer Absatzblende im befestigten Zustand von oben nach unten. Die Begriffe
oben und unten beziehen sich dabei auf den aufgestellten Zustand des Schuhs.
[0008] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass der Absatz des Schuhs eine Länge von 4 bis
15 cm, vorzugsweise von 5 bis 12 cm und besonders bevorzugt von 7 bis 12 cm aufweist.
Es empfiehlt sich, dass das bodenseitige Ende des Absatzes im aufgestellten Zustand
des Schuhs einen Umfang von 35 mm bis 45 mm und besonders bevorzugt von 38 mm bzw.
ungefähr 38 mm aufweist. Wie eingangs bereits dargelegt eignet sich die Erfindung
bzw. eignen sich die erfindungsgemäßen Absatzblenden insbesondere für längere Absätze.
Vorzugsweise erstreckt sich eine Absatzblende über zumindest 60 % und besonders bevorzugt
über zumindest 70 % der Länge des Absatzes.
[0009] Nach besonders bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist eine Absatzblende mit
zumindest einem Befestigungsring und/oder einem Fixierungsband an dem Absatz befestigt.
Dieser Befestigungsring und/oder dieses Fixierungsband läuft im befestigten Zustand
der Absatzblende über den Umfang des Absatzes um. Der Befestigungsring muss im Übrigen
nicht exakt kreisförmig ausgebildet sein. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform
ist eine Absatzblende und vorzugsweise die Rückseitenblende mit einem Fixierungsband
an dem Absatz angeordnet bzw. befestigt, welches Fixierungsband vorzugsweise lediglich
über einen Teil des Umfangs des Absatzes umläuft. Zweckmäßigerweise ist das Fixierungsband
lösbar an einer Absatzblende befestigt. Es empfiehlt sich, dass eine Absatzblende
an beiden Längskanten Fixierungsmittel, beispielsweise Haken und/oder Ösen, aufweist,
mit denen das vorzugsweise mit Ösen und/oder Haken versehene Fixierungsband an die
Absatzblende anschließbar ist. Längskante meint im Rahmen der Erfindung die Kante
einer Absatzblende, die in Längsrichtung des Absatzes orientiert ist. Es liegt im
Rahmen der Erfindung, dass der Befestigungsring bzw. das Fixierungsband im befestigten
Zustand einer Absatzblende in absatzblendenfreien Bereichen des Absatzes an dem Absatz
anliegt. Zweckmäßigerweise liegt der Befestigungsring bzw. das Fixierungsband dabei
formschlüssig an dem Absatz an.
[0010] Eine sehr bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsring
bzw. das Fixierungsband aus einem elastischen Material besteht und dass die mit dem
Befestigungsring bzw. Fixierungsband befestigte Absatzblende unter Einwirkung elastischer
Rückstellkräfte an dem Absatz befestigt ist. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsvariante
handelt es sich bei dem Befestigungsring bzw. Fixierungsband um ein empfohlenermaßen
mit einer bedruckbaren Ummantelung versehenes, elastisches Befestigungsgummi. In einer
alternativen Ausführung ist der Befestigungsring bzw. das Fixierungsband als Klettverschluss
ausgebildet. Es ist möglich, dass eine Absatzblende zumindest einen fest mit der Absatzblende
verbundenen Befestigungsring aufweist. Vorteilhafterweise ist lediglich ein Befestigungsring
fest mit einer Absatzblende verbunden. Absatzblende und Befestigungsring bilden dann
also gleichsam eine feste Einheit. Beim Befestigen einer solchen Absatzblende mit
fest verbundenem Befestigungsring an dem Absatz wird zweckmäßigerweise der Befestigungsring
von unten auf den Absatz aufgezogen bzw. von unten über den Absatz gestülpt.
[0011] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass bei einer
Mehrzahl von Absatzblenden die damit fest verbundenen Befestigungsringe jeweils in
Bezug auf die Länge der Absatzblenden auf unterschiedlicher Höhe fest mit der Absatzblende
verbunden sind. Dadurch wird es möglich, dass die Befestigungsringe mit den daran
befestigten Absatzblenden nacheinander auf den Absatz geschoben werden können bzw.
über den Absatz gestülpt werden können, ohne dass sie sich gegenseitig behindern.
Zweckmäßigerweise wird dann die Absatzblende mit dem am höchsten befestigten Befestigungsring
als erstes auf den Absatz aufgeschoben. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass nach
Befestigung der Absatzblenden an dem Absatz die genannten Befestigungsringe in Spalten
bzw. Freiräumen zwischen den Absatzblenden sichtbar sind. Gemäß einer empfohlenen
Ausführungsvariante sind die einzelnen Befestigungsringe dann unmittelbar vertikal
übereinander angeordnet, so dass sich ein optisch ansprechendes Bild eines breiten
Bandes ergibt.
[0012] Vorzugsweise ist die Rückseitenblende und/oder die Seitenblenden mit dem Fixierungsband
an dem Absatz befestigt. Empfohlenermaßen verfügen die Absatzblenden und vorzugsweise
die Seitenblenden jeweils über einen empfohlenermaßen quer zur Längsrichtung orientierten
Fixierungstunnel bzw. Fixierungskanal, durch welchen Fixierungstunnel bzw. Fixierungskanal
das Fixierungsband geführt ist. Besonders bevorzugt sind den Fixierungstunnel bzw.
Fixierungskanal begrenzende Wände integrale Bestandteile der Stützschicht. Es empfiehlt
sich, dass eine absatzseitige Abdeckung des Fixierungstunnels bzw. Fixierungskanals
mit einer absatzseitigen Oberfläche der Antirutschschicht fluchtet. Auf diese Weise
wird eine Beschädigung des Absatzes insbesondere bei der Befestigung der Absatzblende
ausgeschlossen. Grundsätzlich ist es möglich, dass der Fixierungskanal als eine in
der dem Absatz abgewandten Oberfläche der Stützschicht eingebrachte, vorzugsweise
nutförmige Vertiefung ausgebildet ist. Vorzugsweise überdeckt die Dekorschicht den
als Vertiefung ausgebildeten Fixierungskanal. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform
verfügen lediglich die Seitenblenden über jeweils einen Fixierungstunnel bzw. Fixierungskanal,
während die Rückseitenblende fixierungstunnelfrei bzw. fixierungskanalfrei ausgebildet
ist.
[0013] Eine Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein
loser Befestigungsring vorgesehen ist, mit dem die Absatzblende bzw. die Absatzblenden
an dem Absatz befestigt ist/sind. Zweckmäßigerweise übergreift ein solcher loser Befestigungsring
im befestigten Zustand die Absatzblenden, vorzugsweise drei Absatzblenden und liegt
in absatzblendenfreien Bereichen des Absatzes am Absatz an. Vorzugsweise ist in der
Oberfläche einer Absatzblende zumindest eine Nut vorgesehen, in die ein solcher loser
Befestigungsring eingreifen kann, bevorzugt formschlüssig eingreifen kann. Empfohlenermaßen
sind die Breite der Nut und die Breite des losen Befestigungsrings gleich bzw. ungefähr
gleich. Bei einem losen Befestigungsring handelt es sich empfohlenermaßen um ein Befestigungsgummi
bzw. um ein elastisches Befestigungsgummi.
[0014] Vorzugsweise ist im oberen Bereich einer Absatzblende ein Fixierungsband und/oder
Befestigungsring fest und/oder lösbar mit der Absatzblende verbunden. Oberer Bereich
meint dabei den im befestigten Zustand der Absatzblende dem Boden bzw. dem Absatzende
abgewandten Bereich der Absatzblende. Oberer Bereich der Absatzblende meint insbesondere
das in Bezug auf die Länge der Absatzblende obere Drittel der Absatzblende. Zweckmäßigerweise
sind die in den Absatzblenden und bevorzugt lediglich in den Seitenblenden angeordneten
Fixierungstunnel bzw. Fixierungskanäle in Bezug auf die Länge der Absatzblenden bzw.
Seitenblenden auf der gleichen Höhe angeordnet. Empfohlenermaßen wird eine Absatzblende
in ihrem unteren Bereich mit einem losen Befestigungsring am Absatz befestigt. Unterer
Bereich der Absatzblende meint dabei den im befestigten Zustand dem Boden bzw. dem
Absatzende zugewandten Bereich der Absatzblende. Unterer Bereich meint insbesondere
das in Bezug auf die Länge der Absatzblende untere Drittel der Absatzblende. Es empfiehlt
sich, dass in dem unteren Bereich der Absatzblende eine Nut zur Aufnahme des losen
Befestigungsringes vorgesehen ist. - Eine Ausführungsvariante der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, dass bei am Absatz anliegenden bzw. befestigten Absatzblenden zumindest
ein bandförmiges Element, beispielsweise eine Kette, auf den Oberflächen der Absatzblenden
aufliegend spiralförmig um den Absatz umläuft. Es ist möglich, dass das bandförmige
Element und vorzugsweise die Kette in Aufnahmenuten aufgenommen ist, welche Aufnahmenuten
in den Absatzblenden unter Ausbildung einer Wendel angeordnet sind. Gemäß einer Ausführungsform
ist die Oberfläche der Absatzblenden bzw. die Dekorschicht vorzugsweise durch Leder
und/oder Wildleder oder dergleichen Material veredelt. Dabei ist es möglich, dass
außer dem spiralförmig umlaufenden Element keine weiteren Ornamente auf den Oberflächen
der Absatzblenden bzw. der Dekorschichten vorgesehen sind.
[0015] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die absatzseitige Rückseite einer Absatzblende
zumindest bereichsweise mit einer rutschhemmenden Beschichtung bzw. Antirutschschicht,
vorzugsweise mit einer Gummierung und/oder Profilierung versehen ist. Zweckmäßigerweise
besteht die Antirutschschicht im Wesentlichen aus einer Gummischicht und gemäß einer
weiteren Ausführungsform im Wesentlichen aus einem Silikon. Auf diese Weise kann die
Absatzblende effektiv gegen ein Verrutschen am Absatz gesichert werden. Gemäß einer
empfohlenen Ausführungsvariante besteht die gummierte Rückseite bzw. Antirutschschicht
einer Absatzblende aus formstabilen Einzelelementen bzw. Streifen, die bevorzugt im
befestigten Zustand vertikal angeordnet sind. Auf diese Weise kann gewährleistet werden,
dass auch das oberste Ende der Absatzblenden an den Absatz gepresst wird, wenn die
Absatzblende weiter unten durch einen Befestigungsring bzw. durch Befestigungsringe
an den Absatz gedrückt wird.
[0016] Es liegt weiterhin im Rahmen der Erfindung, dass eine Absatzblende an ihrer absatzabgewandten
Vorderseite bzw. Dekorschicht zumindest eine Verzierung aufweist. An der Vorderseite
bzw. Dekorschicht der Absatzblende können Ornamente vorgesehen sein. Gemäß einer Ausgestaltungsform
der Erfindung sind an der Vorderseite bzw. der Dekorschicht der Absatzblende Schmucksteine
bzw. Kristallsteine vorgesehen. Dabei können die Schmucksteine bzw. Kristallsteine
in eine Vertiefung bzw. in eine Nut oder dergleichen eingelassen sein. Die Ornamente
und/oder Kristallsteine bzw. Schmucksteine können in den verschiedensten Formen und
Farben ausgestaltet sein. Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Vorderseite
bzw. Dekorschicht der Absatzblende auch durch Leder und/oder Wildleder oder dergleichen
veredelt sein.
[0017] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Dekorschicht zumindest eine Ausnehmung
bzw. Öffnung auf, in der ein Dekorationselement angeordnet ist. Empfohlenermaßen ist
das Dekorationselement dauerhaft und irreversibel, beispielsweise mittels einer Schweißverbindung
oder Lötverbindung, mit der Stützschicht verbunden. Besonders bevorzugt sind das Dekorationselement
und die Stützschicht einstückig ausgebildet. Vorteilhafterweise ist das Dekorationselement
streifenförmig ausgebildet und empfohlenermaßen mit zumindest einer Haltevorrichtung
für Kristallsteine bzw. Schmucksteine ausgestattet. Es ist möglich, dass die Haltevorrichtung
als vorzugsweise kreisförmige Vertiefung ausgebildet ist.
[0018] Eine empfohlene Ausführungsvariante der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass
eine Absatzblende zumindest eine Öse aufweist, über welche Öse die Absatzblende mittels
eines flexiblen Verbindungselementes, vorzugsweise mittels einer Kette bzw. Schmuckkette
mit einer benachbarten Absatzblende verbunden ist. Nach einer vorteilhaften Ausführungsvariante
weist zumindest eine Absatzblende, vorzugsweise die der Rückseite des Absatzes zugeordnete
Absatzblende an ihrem oberen Ende eine Öse auf. Über diese Öse kann die genannte Absatzblende
beispielsweise mit einem Fußgelenkband über ein flexibles Verbindungselement, vorzugsweise
über eine Kette bzw. Schmuckkette verbunden werden.
[0019] Gegenstand der Erfindung ist auch eine Absatzblende für einen Schuh, insbesondere
einen Damenschuh, wobei die Absatzblende an einer Seitenfläche des Absatzes des Schuhs
befestigbar ist und wobei die Absatzblende an ihrer Vorderseite zumindest ein Verzierungselement
aufweist. Eine erfindungsgemäße Absatzblende bzw. der Grundkörper einer erfindungsgemäßen
Absatzblende besteht vorzugsweise aus Kunststoff bzw. im Wesentlichen aus Kunststoff.
[0020] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass mit den erfindungsgemäßen Absatzblenden
den Absätzen von Schuhen, insbesondere von Damenschuhen ein sehr ansprechendes und
ästhetisches optisches Erscheinungsbild verliehen werden kann. In designmäßiger Hinsicht
gibt es hier mannigfaltige Möglichkeiten. Besondere Bedeutung kommt dem Umstand zu,
dass die Absatzblenden lösbar an dem zugeordneten Absatz befestigt sind und somit
austauschbar sind. Auf diese Weise wird ein vorteilhaft hohes Maß an Flexibilität
bzw. Variabilität erreicht. Von besonderer Relevanz ist im Rahmen der Erfindung fernerhin,
dass die Absatzblenden von Absätzen entfernt werden können, ohne dass störende Rückstände
an den Absatzoberflächen verbleiben sowie ohne Beschädigung der Absatzoberflächen.
Hervorzuheben ist weiterhin, dass diese Vorteile mit verhältnismäßig einfachen und
kostengünstigen Mitteln erreicht werden können. Zu betonen ist außerdem, dass die
genannten Vorteile erzielt werden können, ohne dass die Funktion und insbesondere
ohne dass die Stabilität des Schuhabsatzes beeinträchtigt wird.
[0021] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Damenschuhs mit Absatz und daran befestigten
erfindungsgemäßen Absatzblenden,
- Fig. 2
- eine Frontansicht von drei Absatzblenden für einen Absatz gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Schnitt A-A durch den Absatz gemäß Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Frontansicht von drei Absatzblenden für einen Absatz gemäß Fig. 1 in einer alternativen
Ausführungsform und
- Fig. 5
- einen Schnitt B-B durch eine Seitenblende gemäß Fig. 4.
[0022] In der Fig. 1 ist ein Damenschuh 1 mit einem Absatz 2 dargestellt. An dem Absatz
2 sind drei austauschbare Absatzblenden 3, 4 lösbar befestigt. Dabei sind die beiden
Absatzblenden 3 der linken und rechten Seitenfläche des Absatzes 2 zugeordnet und
die Absatzblende 4 ist der rückseitigen Seitenfläche des Absatzes 2 zugeordnet. An
der vorderseitigen Seitenfläche des Absatzes 2 ist keine Absatzblende 3, 4 vorgesehen.
In der Fig. 1 ist erkennbar, dass die Absatzblenden 3, 4 den größten Teil der Seitenflächen
des Absatzes 2 abdecken und dass sich die Absatzblenden 3, 4 auch über den größten
Teil der vertikalen Länge der zugeordneten Seitenflächen erstrecken. Vorzugsweise
und im Ausführungsbeispiel sind die Absatzblenden 3, 4 als längliche Platten ausgebildet.
Dabei sind die Absatzblenden 3, 4 an die Form der zugeordneten Seitenflächen des Absatzes
2 angepasst. Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel verjüngt sich eine Absatzblende
3, 4 bzw. die Fläche einer Absatzblende 3, 4 von oben nach unten und insofern sind
die Absatzblenden 3, 4 einer Verjüngung des Absatzes 2 angepasst.
[0023] Im Ausführungsbeispiel mag der Absatz 2 eine Länge L von 8 cm haben. Dabei handelt
es sich um eine Standardlänge von Absätzen 2. Die erfindungsgemäßen Absatzblenden
3, 4 sind speziell für längere Absätze 2 vorgesehen.
[0024] Insbesondere in der Fig. 2 ist erkennbar, dass an der absatzseitigen Innenseite bzw.
Rückseite der Absatzblenden 3, 4 jeweils ein Befestigungsring 5, 6, 7 angeschlossen
ist. Der Befestigungsring 5, 6, 7 ist dabei fest mit der jeweiligen Absatzblende 3,
4 verbunden. Mit dem Befestigungsring 5, 6, 7 wird die jeweilige Absatzblende 3, 4
von unten bzw. vom Absatzende 8 aus auf den Absatz 2 gezogen bzw. gestülpt. Im befestigten
Zustand der Absatzblenden 3, 4 läuft jeder Befestigungsring 5, 6, 7 über den Umfang
des Absatzes 2 um. Bei den Befestigungsringen 5, 6, 7 handelt es sich zweckmäßigerweise
um elastische Befestigungsgummis, mit denen die Absatzblenden 3, 4 unter Einwirkung
elastischer Rückstellkräfte an dem Absatz 2 befestigt sind. Die Befestigungsringe
5, 6, 7 bzw. Befestigungsgummis liegen im befestigten Zustand an der Außenseite des
Absatzes 2 an (Fig. 1).
[0025] Nach besonders bevorzugter Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel sind die Befestigungsringe
5, 6, 7 jeweils in Bezug auf die Länge der Absatzblenden 3, 4 auf unterschiedlicher
Höhe fest mit der Absatzblende verbunden (s. insbesondere Fig. 2). Dadurch wird gewährleistet,
dass sich die drei Befestigungsringe 5, 6, 7 beim Überstülpen über den Absatz 2 nicht
gegenseitig behindern. Zweckmäßigerweise wird zunächst die rückseitige Absatzblende
4 mit dem am höchsten fixierten Befestigungsring 5 über den Absatz 2 gestülpt. Anschließend
wird die der linken Seite des Absatzes 2 zugeordnete Absatzblende 3 mit dem am zweithöchsten
fixierten Befestigungsring 6 über den Absatz 2 gestülpt und schließlich die der rechten
Seite des Absatzes 2 zugeordnete Absatzblende 3 mit dem am niedrigsten fixierten Befestigungsring
7. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel sind die Befestigungsringe 5, 6, 7 im befestigten
Zustand unmittelbar vertikal übereinander angeordnet, so dass sie das optische Bild
eines gleichsam breiten Bandes vermitteln (Fig. 1). Im befestigten Zustand sind die
Befestigungsringe 5, 6, 7 lediglich in den Freiräumen 10 bzw. Spalten zwischen den
Absatzblenden 3, 4 sichtbar.
[0026] Gemäß empfohlener Ausführungsform ist weiterhin ein loser Befestigungsring 9 vorgesehen,
mit dem die drei Absatzblenden 3, 4 in ihrem unteren Bereich am unteren Bereich des
Absatzes 2 befestigt werden. Der lose Befestigungsring 9 ist zweckmäßigerweise als
elastisches Befestigungsgummi ausgebildet. Im befestigten Zustand übergreift der lose
Befestigungsring 9 die Vorderseite der Absatzblenden 3, 4 und liegt lediglich in den
absatzblendenfreien Bereichen am Absatz 2 an. Die Absatzblenden 3, 4 können an ihren
Vorderseiten eine in den Figuren nicht dargestellte Nut für den losen Befestigungsring
9 aufweisen.
[0027] Den Fig. 2, 4 und 5 entnimmt man, dass an den absatzabgewandten Vorderseiten der
Absatzblenden 3, 3a, 4, 4a Ornamente 11 vorgesehen sind. Fernerhin sind an diesen
Vorderseiten Schmucksteine 12 als weitere Verzierungen angeordnet. Die Schmucksteine
12 können dabei in die Vorderseite der Absatzblenden 3, 4 eingelassen sein. Im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 und 4 sind die Absatzblenden 3, 4 an ihrem oberen Ende gleichsam kronenförmig
ausgestaltet.
[0028] Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel weisen die Absatzblenden 3, 3a, 4, 4a an
ihren oberen Enden seitliche Ösen 13 auf über welche die Absatzblenden 3, 3a, 4, 4a
mittels Schmuckketten 14 miteinander verbunden sind. Im Übrigen ist am oberen Ende
der rückseitigen Absatzblende 4, 4a eine obere Öse 15 vorgesehen, über die diese rückseitige
Absatzblende 4, 4a mittels einer Schmuckkette 14 mit einem Fußgelenkband 16 verbunden
werden kann (s. Fig. 1).
[0029] In Fig. 4 ist dargestellt, dass eine Rückseitenblende 4a im oberen Bereich an beiden
Längskanten mit jeweils einem Befestigungshaken 16 ausgestattet ist, in den ein in
Fig. 5 dargestelltes Fixierungsband 17 einhängbar ist. Aus Fig. 1 geht ergänzend hervor,
dass das Fixierungsband 17 um den Absatz 2 herumgeführt ist.
[0030] Vorzugsweise und gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 verfügen die beiden Seitenblenden
3a jeweils über einen Tunnel 18, durch den das Fixierungsband 17 geführt ist. Das
gemäß dem Ausführungsbeispiel elastisch ausgebildete Fixierungsband 17 hält die Seitenblenden
3a sowie die Rückseitenblende 4a an dem Absatz 2. In Fig. 5 ist dargestellt, dass
die Seitenblenden 3a jeweils über eine Stützschicht 19 verfügen, an die Wände des
Tunnels 18 gemäß Fig. 5 jeweils einstückig angeschlossen ist. Die Wände des Tunnels
18 ragen gemäß Fig. 5 in eine Antirutschschicht 20, wobei eine absatzseitige Wand
des Tunnels 18 mit einer absatzseitigen Oberfläche der Antirutschschicht 20 fluchtet.
Die Seitenblenden 3a liegen jeweils mit der Antirutschschicht 20 an dem Absatz 2 an.
[0031] Weiterhin weist die Stützschicht 19 gemäß Fig. 5 einen Positionierungsvorsprung 21
auf, mit dem die exakte Lage bzw. Position der Seitenblenden 3a an dem Absatz 2 festgelegt
ist.
[0032] An einem fußseitigen bzw. bodenseitigen Ende 22 weist die Stützschicht 19 einen rechtwinkligen
Abschluss 23 auf, der als Schutz für die Seitenblende 3a fungiert und eine Beschädigung
einer Dekorschicht 24 vorbeugt, falls die aus den Seitenblenden 3a und der Rückseitenblende
4a bestehende Absatzblende beim Gehen an dem Absatz 2 verrutscht. Nicht dargestellt
ist, dass die Rückseitenblende 4a über eine absatzseitige Antirutschschicht, eine
Stützschicht und eine Dekorschicht verfügt, wobei die Stützschicht der Rückseitenblende
4a mit einem rechtwinkligen Abschluss ausgestattet ist. Ebenfalls nicht dargestellt
ist, dass die Befestigungshaken 16 mit der Stützschicht verbunden sind. An einem unteren
Ende der Seitenblenden 3, 3a und der Rückseitenblende 4, 4a ist eine nicht dargestellte
Nut angeordnet, in der der lose Befestigungsring 9 angeordnet ist. In dem Ausführungsbeispiel
ist der lose Befestigungsring 9 als ein elastisches Befestigungsgummi ausgebildet.
[0033] In Fig. 4 und 5 ist ergänzend dargestellt, dass an die Stützschicht 19 ein Dekorationselement
25 angeschlossen ist, in welchem Dekorationselement 25 Schmucksteine 12 aufgenommen
sind. In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 und 5 ist das Dekorationselement 25
einstückig mit der Stützschicht 19 ausgebildet und durchgreift eine nicht dargestellte
Ausnehmung bzw. Öffnung in der Dekorschicht 24.
1. Schuh, insbesondere Damenschuh (1), mit einem Absatz (2), wobei an dem Absatz (2)
zumindest eine Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) lösbar befestigt ist,
wobei eine Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) plattenartig bzw. plattenförmig ausgebildet
ist,
wobei die Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) zumindest eine Seitenfläche des Absatzes (2)
zumindest bereichsweise abdeckt
und wobei sich die Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) über den größten Teil der Länge der
Seitenfläche erstreckt.
2. Schuh nach Anspruch 1, wobei an dem Absatz (2) zumindest zwei, vorzugsweise drei austauschbare
Absatzblenden (3, 3a, 4, 4a) lösbar befestigt sind, wobei jede Absatzblende (3, 3a,
4, 4a)eine Seitenfläche des Absatzes (2) zumindest bereichsweise abdeckt.
3. Schuh nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei sich eine Absatzblende (3, 3a, 4, 4a)
bzw. die Fläche eine Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) von oben nach unten verjüngt.
4. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Absatz (2) eine Länge von 4 bis
15 cm, vorzugsweise von 5 bis 12 cm und besonders bevorzugt von 7 bis 12 cm aufweist.
5. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei sich eine Absatzblende (3, 3a, 4, 4a)
über zumindest 60 %, vorzugsweise über zumindest 70 % der Länge des Absatzes (2) erstreckt.
6. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei eine Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) mit
zumindest einem Befestigungsring (5, 6, 7, 9) und/oder Fixierungsband (17) an dem
Absatz (2) befestigt ist und wobei der Befestigungsring (5, 6, 7, 9) und/oder das
Fixierungsband (17) im befestigten Zustand der Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) über den
Umfang des Absatzes (2) umläuft.
7. Schuh nach Anspruch 6, wobei der Befestigungsring (5, 6, 7, 9) und/oder das Fixierungsband
(17) im befestigten Zustand in abstandsblendenfreien Bereichen des Absatzes (2) an
dem Absatz (2) anliegt.
8. Schuh nach einem der Ansprüche 6 oder 7, wobei der Befestigungsring (5, 6, 7, 9) und/oder
das Fixierungsband (17) aus einem elastischen Material besteht und wobei die mit dem
Befestigungsring (5, 6, 7, 9) und/oder dem Fixierungsband (17) befestigte Absatzblende
(3, 3a, 4, 4a) unter Einwirkung elastischer Rückstellkräfte an dem Absatz (2) befestigt
ist.
9. Schuh nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei eine auf einer Seitenfläche des Absatzes
(2) angeordnete Seitenblende (3, 3a) zumindest einen Fixierungstunnel (18) aufweist,
durch den das Fixierungsband (17) geführt ist.
10. Schuh nach Anspruch 9, wobei das Fixierungsband (17) lösbar an einer an einer rückseitigen
Seitenfläche des Absatzes (2) angeordneten Rückseitenblende (4a) befestigt ist.
11. Schuh nach einem der Ansprüche 6 bis 10, wobei zumindest ein loser Befestigungsring
(9) vorgesehen ist, mit dem die Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) bzw. die Absatzblenden
(3, 3a, 4, 4a) an dem Absatz (2) befestigt ist/sind.
12. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die absatzseitige Rückseite einer Absatzblende
(3, 3a, 4, 4a) zumindest bereichsweise mit einer rutschhemmenden Beschichtung bzw.
Antirutschschicht, vorzugsweise mit einer Gummierung und/oder Profilierung versehen
ist.
13. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei eine Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) an
ihrer absatzabgewandten Vorderseite Verzierungen aufweist.
14. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei eine Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) zumindest
eine Öse bzw. eine seitliche Öse (13) aufweist, über welche die Absatzblende (3, 3a,
4, 4a) mittels eines flexiblen Verbindungselementes vorzugsweise mittels einer Kette
bzw. Schmuckkette (14) mit einer benachbarten Absatzblende (3, 3a, 4, 4a)verbunden
ist.
15. Absatzblende für einen Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei die Absatzblende
(3, 3a, 4, 4a) an ihrer Vorderseite zumindest ein Verzierungselement aufweist.