(19)
(11) EP 2 412 261 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
01.02.2012  Patentblatt  2012/05

(21) Anmeldenummer: 11174641.8

(22) Anmeldetag:  20.07.2011
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A43B 21/52(2006.01)
A43B 3/24(2006.01)
A43B 21/54(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME

(30) Priorität: 28.07.2010 DE 202010008174 U

(71) Anmelder: Müller, Andreas
46485 Wesel (DE)

(72) Erfinder:
  • Müller, Andreas
    46485 Wesel (DE)

(74) Vertreter: Rohmann, Michael 
Andrejewski - Honke Postfach 10 02 54
45002 Essen
45002 Essen (DE)

   


(54) Schuh, insbesondere Damenschuh und Absatzblenden für einen Schuh


(57) Schuh, insbesondere Damenschuh (1), mit einem Absatz (2), wobei an dem Absatz (2) zumindest eine Absatzblende (3, 4) lösbar befestigt ist. Die Absatzblende deckt zumindest eine Seitenfläche des Absatzes zumindest bereichsweise ab und ist plattenartig bzw. plattenförmig ausgebildet. Die Absatzblende erstreckt sich über den größten Teil der Länge der Seitenfläche.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen Schuh, insbesondere einen Damenschuh, mit einem Absatz. Die Erfindung betrifft fernerhin eine Absatzblende für einen Schuh, insbesondere für einen Damenschuh. Die erfindungsgemäßen Absatzblenden sollen insbesondere für Schuhe bzw. Damenschuhe mit längeren Absätzen eingesetzt werden, beispielsweise für Absätze mit einer Länge von 8 cm. Wenngleich hier und nachfolgend lediglich von einem Schuh bzw. Damenschuh die Rede ist, bezieht sich die Erfindung natürlich auch auf ein Paar Schuhe bzw. ein Paar Damenschuhe und die erfindungsgemäßen Merkmale gelten somit für jeden Schuh eines solchen Paares.

[0002] Schuhe bzw. Damenschuhe mit verschieden langen Absätzen sind aus der Praxis in den unterschiedlichsten Ausführungsformen bekannt. Vor allem Damenschuhe mit relativ langen Absätzen lassen aber bezüglich der Ausgestaltung der Absätze oftmals in ästhetischer bzw. optischer Hinsicht zu wünschen übrig.

[0003] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, einen Schuh bzw. einen Damenschuh anzugeben, der sich bezüglich seiner Absatzausgestaltung durch ein optimales Design bzw. durch ein optimales äußeres Erscheinungsbild auszeichnet, ohne dass die Funktionsweise bzw. Stabilität des Absatzes beeinträchtigt wird.

[0004] Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung einen Schuh, insbesondere einen Damenschuh, mit einem Absatz, wobei an dem Absatz zumindest eine austauschbare Absatzblende lösbar befestigt ist, wobei die Absatzblende zumindest eine Seitenfläche des Absatzes zumindest bereichsweise abdeckt, wobei die Absatzblende plattenartig bzw. plattenförmig ausgebildet ist und wobei sich die Absatzblende über den größten Teil der Länge der zugeordneten Seitenfläche erstreckt. Dabei kann es sich um eine ebene bzw. im Wesentlichen ebene Platte handeln oder um eine gekrümmte bzw. um eine etwas gekrümmte Platte handeln. Der Begriff Länge bezieht sich im Übrigen auf die vertikale Länge im aufgestellten Zustand des Schuhs bzw. Damenschuhs. ― Wie oben bereits dargelegt bezieht sich die Erfindung selbstverständlich auch auf ein Paar Schuhe bzw. auf ein Paar Damenschuhe und die hier und nachfolgend erläuterten Merkmale gelten somit auch für den zweiten Schuh eines solchen Schuhpaares. Gemäß einer Ausführungsform besteht eine erfindungsgemäße Absatzblende zumindest teilweise bzw. größtenteils aus Kunststoff. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weist eine Absatzblende einen vorzugsweise dreischichtigen Aufbau auf. Absatzseitig ist eine Absatzblende mit einer Antirutschschicht versehen. Auf einer dem Absatz abgewandten Oberfläche der Antirutschschicht ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform eine Stützschicht angeordnet. Bevorzugt ist eine dem Absatz abgewandte Oberfläche der Stützschicht mit einer Dekorschicht abgedeckt. Empfohlenermaßen ist die Dekorschicht auf die Stützschicht aufgeklebt. Gemäß einer Ausführungsform deckt die Dekorschicht lediglich einen Teil bzw. Bereich der Stützschicht ab. Empfohlenermaßen ist ein bodenseitiger Abschnitt der Stützschicht nicht von der Dekorschicht bedeckt, welcher bodenseitige Abschnitt sich beispielsweise über bis zu einem Drittel der Höhe bzw. Länge der Stützschicht ausgehend von einem bodenseitigen Ende der Stützschicht erstreckt.

[0005] Es ist möglich, dass die Stützschicht mit zumindest einem Positionierungsvorsprung und vorzugsweise lediglich einem Positionierungsvorsprung ausgestattet ist, welcher Positionierungsvorsprung die Antirutschschicht durchgreift und eine exakte Positionsfestlegung der Absatzblende an dem Absatz gewährleistet. Gemäß einer Ausführungsform ist der Positionierungsvorsprung mit der Maßgabe ausgelegt, dass dieser an dem Absatz anliegt, ohne den Absatz zu beschädigen. Empfohlenermaßen ist eine absatzseitige Oberfläche des Positionierungsvorsprungs mit einer den Absatz schützenden Schonschicht bzw. Haftschicht versehen. Es empfiehlt sich, dass die Stützschicht an einem bodenseitigen Ende einen rechtwinkligen Abschluss aufweist, welcher rechtwinklige Abschluss einen von dem Absatz wegweisenden Schenkel aufweist.

[0006] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass an dem Absatz zumindest zwei, bevorzugt zumindest drei und sehr bevorzugt drei austauschbare Absatzblenden lösbar befestigt sind. Empfohlenermaßen deckt dabei jede Absatzblende eine Seitenfläche und besonders bevorzugt lediglich eine Seitenfläche des Absatzes zumindest bereichsweise ab. Zweckmäßigerweise wird die Seitenfläche der Rückseite des Absatzes und bevorzugt die Seitenflächen auf der linken und rechten Seite des Absatzes jeweils von einer Absatzblende zumindest bereichsweise abgedeckt. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass auf der linken bzw. rechten Seitenfläche des Absatzes eine linke Seitenblende bzw. eine rechte Seitenblende angeordnet ist. Die rückseitige Seitenfläche des Absatzes ist im Rahmen der Erfindung mit einer Rückseitenblende versehen. Es empfiehlt sich, dass sich jede Absatzblende über den größten Teil der Länge bzw. der vertikalen Länge der zugeordneten Seitenfläche erstreckt. Größter Teil meint dabei mehr als 50 % der Länge bzw. vertikalen Länge der zugeordneten Seitenfläche. Gemäß einer Ausführungsform sind die Absatzblenden mit der Maßgabe an dem Absatz angeordnet, dass in Längsrichtung zwischen benachbarten Absatzblenden ein spaltförmiger, absatzblendfreier Bereich ausgebildet ist. Vorzugsweise gewährleisten gemäß einer Ausführungsform an den Absatzblenden vorhandenen Positionierungsvorsprünge, dass die Absatzblenden in Umfangsrichtung nicht an dem Absatz verschoben werden und nicht übereinander geschoben werden. Grundsätzlich ist es möglich, dass die Absatzblenden spaltfrei aneinander anliegen.

[0007] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass eine Absatzblende an die Form der zugeordneten Seitenfläche des Absatzes angepasst ist. Eine Ausführungsvariante der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Absatzblende biegsam bzw. elastisch ausgeführt ist, so dass sie problemlos an die Form eines Absatzes angepasst werden kann. Vorteilhafterweise ist die Stützschicht aus einem festen und empfohlenermaßen biegsamen Material gefertigt, beispielsweise aus einem Kunststoffstreifen und/oder einem Metallstreifen, insbesondere Stahlstreifen oder Messingstreifen. Es ist möglich, dass in die Stützschicht Schwächungslinien und/oder vorzugsweise nutförmige Vertiefungen eingebracht sind, welche Schwächungslinien und/oder Vertiefungen vorzugsweise quer zur Längsrichtung des Absatzes angeordnet sind. Der Begriff Längsrichtung bezieht sich im Übrigen auf die vertikale Ausdehnung des Absatzes im aufgestellten Zustand des Schuhs. - Empfohlenermaßen verjüngt sich die Fläche einer Absatzblende im befestigten Zustand von oben nach unten. Die Begriffe oben und unten beziehen sich dabei auf den aufgestellten Zustand des Schuhs.

[0008] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass der Absatz des Schuhs eine Länge von 4 bis 15 cm, vorzugsweise von 5 bis 12 cm und besonders bevorzugt von 7 bis 12 cm aufweist. Es empfiehlt sich, dass das bodenseitige Ende des Absatzes im aufgestellten Zustand des Schuhs einen Umfang von 35 mm bis 45 mm und besonders bevorzugt von 38 mm bzw. ungefähr 38 mm aufweist. Wie eingangs bereits dargelegt eignet sich die Erfindung bzw. eignen sich die erfindungsgemäßen Absatzblenden insbesondere für längere Absätze. Vorzugsweise erstreckt sich eine Absatzblende über zumindest 60 % und besonders bevorzugt über zumindest 70 % der Länge des Absatzes.

[0009] Nach besonders bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist eine Absatzblende mit zumindest einem Befestigungsring und/oder einem Fixierungsband an dem Absatz befestigt. Dieser Befestigungsring und/oder dieses Fixierungsband läuft im befestigten Zustand der Absatzblende über den Umfang des Absatzes um. Der Befestigungsring muss im Übrigen nicht exakt kreisförmig ausgebildet sein. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist eine Absatzblende und vorzugsweise die Rückseitenblende mit einem Fixierungsband an dem Absatz angeordnet bzw. befestigt, welches Fixierungsband vorzugsweise lediglich über einen Teil des Umfangs des Absatzes umläuft. Zweckmäßigerweise ist das Fixierungsband lösbar an einer Absatzblende befestigt. Es empfiehlt sich, dass eine Absatzblende an beiden Längskanten Fixierungsmittel, beispielsweise Haken und/oder Ösen, aufweist, mit denen das vorzugsweise mit Ösen und/oder Haken versehene Fixierungsband an die Absatzblende anschließbar ist. Längskante meint im Rahmen der Erfindung die Kante einer Absatzblende, die in Längsrichtung des Absatzes orientiert ist. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass der Befestigungsring bzw. das Fixierungsband im befestigten Zustand einer Absatzblende in absatzblendenfreien Bereichen des Absatzes an dem Absatz anliegt. Zweckmäßigerweise liegt der Befestigungsring bzw. das Fixierungsband dabei formschlüssig an dem Absatz an.

[0010] Eine sehr bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsring bzw. das Fixierungsband aus einem elastischen Material besteht und dass die mit dem Befestigungsring bzw. Fixierungsband befestigte Absatzblende unter Einwirkung elastischer Rückstellkräfte an dem Absatz befestigt ist. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsvariante handelt es sich bei dem Befestigungsring bzw. Fixierungsband um ein empfohlenermaßen mit einer bedruckbaren Ummantelung versehenes, elastisches Befestigungsgummi. In einer alternativen Ausführung ist der Befestigungsring bzw. das Fixierungsband als Klettverschluss ausgebildet. Es ist möglich, dass eine Absatzblende zumindest einen fest mit der Absatzblende verbundenen Befestigungsring aufweist. Vorteilhafterweise ist lediglich ein Befestigungsring fest mit einer Absatzblende verbunden. Absatzblende und Befestigungsring bilden dann also gleichsam eine feste Einheit. Beim Befestigen einer solchen Absatzblende mit fest verbundenem Befestigungsring an dem Absatz wird zweckmäßigerweise der Befestigungsring von unten auf den Absatz aufgezogen bzw. von unten über den Absatz gestülpt.

[0011] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Mehrzahl von Absatzblenden die damit fest verbundenen Befestigungsringe jeweils in Bezug auf die Länge der Absatzblenden auf unterschiedlicher Höhe fest mit der Absatzblende verbunden sind. Dadurch wird es möglich, dass die Befestigungsringe mit den daran befestigten Absatzblenden nacheinander auf den Absatz geschoben werden können bzw. über den Absatz gestülpt werden können, ohne dass sie sich gegenseitig behindern. Zweckmäßigerweise wird dann die Absatzblende mit dem am höchsten befestigten Befestigungsring als erstes auf den Absatz aufgeschoben. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass nach Befestigung der Absatzblenden an dem Absatz die genannten Befestigungsringe in Spalten bzw. Freiräumen zwischen den Absatzblenden sichtbar sind. Gemäß einer empfohlenen Ausführungsvariante sind die einzelnen Befestigungsringe dann unmittelbar vertikal übereinander angeordnet, so dass sich ein optisch ansprechendes Bild eines breiten Bandes ergibt.

[0012] Vorzugsweise ist die Rückseitenblende und/oder die Seitenblenden mit dem Fixierungsband an dem Absatz befestigt. Empfohlenermaßen verfügen die Absatzblenden und vorzugsweise die Seitenblenden jeweils über einen empfohlenermaßen quer zur Längsrichtung orientierten Fixierungstunnel bzw. Fixierungskanal, durch welchen Fixierungstunnel bzw. Fixierungskanal das Fixierungsband geführt ist. Besonders bevorzugt sind den Fixierungstunnel bzw. Fixierungskanal begrenzende Wände integrale Bestandteile der Stützschicht. Es empfiehlt sich, dass eine absatzseitige Abdeckung des Fixierungstunnels bzw. Fixierungskanals mit einer absatzseitigen Oberfläche der Antirutschschicht fluchtet. Auf diese Weise wird eine Beschädigung des Absatzes insbesondere bei der Befestigung der Absatzblende ausgeschlossen. Grundsätzlich ist es möglich, dass der Fixierungskanal als eine in der dem Absatz abgewandten Oberfläche der Stützschicht eingebrachte, vorzugsweise nutförmige Vertiefung ausgebildet ist. Vorzugsweise überdeckt die Dekorschicht den als Vertiefung ausgebildeten Fixierungskanal. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform verfügen lediglich die Seitenblenden über jeweils einen Fixierungstunnel bzw. Fixierungskanal, während die Rückseitenblende fixierungstunnelfrei bzw. fixierungskanalfrei ausgebildet ist.

[0013] Eine Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein loser Befestigungsring vorgesehen ist, mit dem die Absatzblende bzw. die Absatzblenden an dem Absatz befestigt ist/sind. Zweckmäßigerweise übergreift ein solcher loser Befestigungsring im befestigten Zustand die Absatzblenden, vorzugsweise drei Absatzblenden und liegt in absatzblendenfreien Bereichen des Absatzes am Absatz an. Vorzugsweise ist in der Oberfläche einer Absatzblende zumindest eine Nut vorgesehen, in die ein solcher loser Befestigungsring eingreifen kann, bevorzugt formschlüssig eingreifen kann. Empfohlenermaßen sind die Breite der Nut und die Breite des losen Befestigungsrings gleich bzw. ungefähr gleich. Bei einem losen Befestigungsring handelt es sich empfohlenermaßen um ein Befestigungsgummi bzw. um ein elastisches Befestigungsgummi.

[0014] Vorzugsweise ist im oberen Bereich einer Absatzblende ein Fixierungsband und/oder Befestigungsring fest und/oder lösbar mit der Absatzblende verbunden. Oberer Bereich meint dabei den im befestigten Zustand der Absatzblende dem Boden bzw. dem Absatzende abgewandten Bereich der Absatzblende. Oberer Bereich der Absatzblende meint insbesondere das in Bezug auf die Länge der Absatzblende obere Drittel der Absatzblende. Zweckmäßigerweise sind die in den Absatzblenden und bevorzugt lediglich in den Seitenblenden angeordneten Fixierungstunnel bzw. Fixierungskanäle in Bezug auf die Länge der Absatzblenden bzw. Seitenblenden auf der gleichen Höhe angeordnet. Empfohlenermaßen wird eine Absatzblende in ihrem unteren Bereich mit einem losen Befestigungsring am Absatz befestigt. Unterer Bereich der Absatzblende meint dabei den im befestigten Zustand dem Boden bzw. dem Absatzende zugewandten Bereich der Absatzblende. Unterer Bereich meint insbesondere das in Bezug auf die Länge der Absatzblende untere Drittel der Absatzblende. Es empfiehlt sich, dass in dem unteren Bereich der Absatzblende eine Nut zur Aufnahme des losen Befestigungsringes vorgesehen ist. - Eine Ausführungsvariante der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass bei am Absatz anliegenden bzw. befestigten Absatzblenden zumindest ein bandförmiges Element, beispielsweise eine Kette, auf den Oberflächen der Absatzblenden aufliegend spiralförmig um den Absatz umläuft. Es ist möglich, dass das bandförmige Element und vorzugsweise die Kette in Aufnahmenuten aufgenommen ist, welche Aufnahmenuten in den Absatzblenden unter Ausbildung einer Wendel angeordnet sind. Gemäß einer Ausführungsform ist die Oberfläche der Absatzblenden bzw. die Dekorschicht vorzugsweise durch Leder und/oder Wildleder oder dergleichen Material veredelt. Dabei ist es möglich, dass außer dem spiralförmig umlaufenden Element keine weiteren Ornamente auf den Oberflächen der Absatzblenden bzw. der Dekorschichten vorgesehen sind.

[0015] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die absatzseitige Rückseite einer Absatzblende zumindest bereichsweise mit einer rutschhemmenden Beschichtung bzw. Antirutschschicht, vorzugsweise mit einer Gummierung und/oder Profilierung versehen ist. Zweckmäßigerweise besteht die Antirutschschicht im Wesentlichen aus einer Gummischicht und gemäß einer weiteren Ausführungsform im Wesentlichen aus einem Silikon. Auf diese Weise kann die Absatzblende effektiv gegen ein Verrutschen am Absatz gesichert werden. Gemäß einer empfohlenen Ausführungsvariante besteht die gummierte Rückseite bzw. Antirutschschicht einer Absatzblende aus formstabilen Einzelelementen bzw. Streifen, die bevorzugt im befestigten Zustand vertikal angeordnet sind. Auf diese Weise kann gewährleistet werden, dass auch das oberste Ende der Absatzblenden an den Absatz gepresst wird, wenn die Absatzblende weiter unten durch einen Befestigungsring bzw. durch Befestigungsringe an den Absatz gedrückt wird.

[0016] Es liegt weiterhin im Rahmen der Erfindung, dass eine Absatzblende an ihrer absatzabgewandten Vorderseite bzw. Dekorschicht zumindest eine Verzierung aufweist. An der Vorderseite bzw. Dekorschicht der Absatzblende können Ornamente vorgesehen sein. Gemäß einer Ausgestaltungsform der Erfindung sind an der Vorderseite bzw. der Dekorschicht der Absatzblende Schmucksteine bzw. Kristallsteine vorgesehen. Dabei können die Schmucksteine bzw. Kristallsteine in eine Vertiefung bzw. in eine Nut oder dergleichen eingelassen sein. Die Ornamente und/oder Kristallsteine bzw. Schmucksteine können in den verschiedensten Formen und Farben ausgestaltet sein. Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Vorderseite bzw. Dekorschicht der Absatzblende auch durch Leder und/oder Wildleder oder dergleichen veredelt sein.

[0017] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Dekorschicht zumindest eine Ausnehmung bzw. Öffnung auf, in der ein Dekorationselement angeordnet ist. Empfohlenermaßen ist das Dekorationselement dauerhaft und irreversibel, beispielsweise mittels einer Schweißverbindung oder Lötverbindung, mit der Stützschicht verbunden. Besonders bevorzugt sind das Dekorationselement und die Stützschicht einstückig ausgebildet. Vorteilhafterweise ist das Dekorationselement streifenförmig ausgebildet und empfohlenermaßen mit zumindest einer Haltevorrichtung für Kristallsteine bzw. Schmucksteine ausgestattet. Es ist möglich, dass die Haltevorrichtung als vorzugsweise kreisförmige Vertiefung ausgebildet ist.

[0018] Eine empfohlene Ausführungsvariante der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Absatzblende zumindest eine Öse aufweist, über welche Öse die Absatzblende mittels eines flexiblen Verbindungselementes, vorzugsweise mittels einer Kette bzw. Schmuckkette mit einer benachbarten Absatzblende verbunden ist. Nach einer vorteilhaften Ausführungsvariante weist zumindest eine Absatzblende, vorzugsweise die der Rückseite des Absatzes zugeordnete Absatzblende an ihrem oberen Ende eine Öse auf. Über diese Öse kann die genannte Absatzblende beispielsweise mit einem Fußgelenkband über ein flexibles Verbindungselement, vorzugsweise über eine Kette bzw. Schmuckkette verbunden werden.

[0019] Gegenstand der Erfindung ist auch eine Absatzblende für einen Schuh, insbesondere einen Damenschuh, wobei die Absatzblende an einer Seitenfläche des Absatzes des Schuhs befestigbar ist und wobei die Absatzblende an ihrer Vorderseite zumindest ein Verzierungselement aufweist. Eine erfindungsgemäße Absatzblende bzw. der Grundkörper einer erfindungsgemäßen Absatzblende besteht vorzugsweise aus Kunststoff bzw. im Wesentlichen aus Kunststoff.

[0020] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass mit den erfindungsgemäßen Absatzblenden den Absätzen von Schuhen, insbesondere von Damenschuhen ein sehr ansprechendes und ästhetisches optisches Erscheinungsbild verliehen werden kann. In designmäßiger Hinsicht gibt es hier mannigfaltige Möglichkeiten. Besondere Bedeutung kommt dem Umstand zu, dass die Absatzblenden lösbar an dem zugeordneten Absatz befestigt sind und somit austauschbar sind. Auf diese Weise wird ein vorteilhaft hohes Maß an Flexibilität bzw. Variabilität erreicht. Von besonderer Relevanz ist im Rahmen der Erfindung fernerhin, dass die Absatzblenden von Absätzen entfernt werden können, ohne dass störende Rückstände an den Absatzoberflächen verbleiben sowie ohne Beschädigung der Absatzoberflächen. Hervorzuheben ist weiterhin, dass diese Vorteile mit verhältnismäßig einfachen und kostengünstigen Mitteln erreicht werden können. Zu betonen ist außerdem, dass die genannten Vorteile erzielt werden können, ohne dass die Funktion und insbesondere ohne dass die Stabilität des Schuhabsatzes beeinträchtigt wird.

[0021] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
Fig. 1
eine perspektivische Darstellung eines Damenschuhs mit Absatz und daran befestigten erfindungsgemäßen Absatzblenden,
Fig. 2
eine Frontansicht von drei Absatzblenden für einen Absatz gemäß Fig. 1,
Fig. 3
einen Schnitt A-A durch den Absatz gemäß Fig. 1,
Fig. 4
eine Frontansicht von drei Absatzblenden für einen Absatz gemäß Fig. 1 in einer alternativen Ausführungsform und
Fig. 5
einen Schnitt B-B durch eine Seitenblende gemäß Fig. 4.


[0022] In der Fig. 1 ist ein Damenschuh 1 mit einem Absatz 2 dargestellt. An dem Absatz 2 sind drei austauschbare Absatzblenden 3, 4 lösbar befestigt. Dabei sind die beiden Absatzblenden 3 der linken und rechten Seitenfläche des Absatzes 2 zugeordnet und die Absatzblende 4 ist der rückseitigen Seitenfläche des Absatzes 2 zugeordnet. An der vorderseitigen Seitenfläche des Absatzes 2 ist keine Absatzblende 3, 4 vorgesehen. In der Fig. 1 ist erkennbar, dass die Absatzblenden 3, 4 den größten Teil der Seitenflächen des Absatzes 2 abdecken und dass sich die Absatzblenden 3, 4 auch über den größten Teil der vertikalen Länge der zugeordneten Seitenflächen erstrecken. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel sind die Absatzblenden 3, 4 als längliche Platten ausgebildet. Dabei sind die Absatzblenden 3, 4 an die Form der zugeordneten Seitenflächen des Absatzes 2 angepasst. Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel verjüngt sich eine Absatzblende 3, 4 bzw. die Fläche einer Absatzblende 3, 4 von oben nach unten und insofern sind die Absatzblenden 3, 4 einer Verjüngung des Absatzes 2 angepasst.

[0023] Im Ausführungsbeispiel mag der Absatz 2 eine Länge L von 8 cm haben. Dabei handelt es sich um eine Standardlänge von Absätzen 2. Die erfindungsgemäßen Absatzblenden 3, 4 sind speziell für längere Absätze 2 vorgesehen.

[0024] Insbesondere in der Fig. 2 ist erkennbar, dass an der absatzseitigen Innenseite bzw. Rückseite der Absatzblenden 3, 4 jeweils ein Befestigungsring 5, 6, 7 angeschlossen ist. Der Befestigungsring 5, 6, 7 ist dabei fest mit der jeweiligen Absatzblende 3, 4 verbunden. Mit dem Befestigungsring 5, 6, 7 wird die jeweilige Absatzblende 3, 4 von unten bzw. vom Absatzende 8 aus auf den Absatz 2 gezogen bzw. gestülpt. Im befestigten Zustand der Absatzblenden 3, 4 läuft jeder Befestigungsring 5, 6, 7 über den Umfang des Absatzes 2 um. Bei den Befestigungsringen 5, 6, 7 handelt es sich zweckmäßigerweise um elastische Befestigungsgummis, mit denen die Absatzblenden 3, 4 unter Einwirkung elastischer Rückstellkräfte an dem Absatz 2 befestigt sind. Die Befestigungsringe 5, 6, 7 bzw. Befestigungsgummis liegen im befestigten Zustand an der Außenseite des Absatzes 2 an (Fig. 1).

[0025] Nach besonders bevorzugter Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel sind die Befestigungsringe 5, 6, 7 jeweils in Bezug auf die Länge der Absatzblenden 3, 4 auf unterschiedlicher Höhe fest mit der Absatzblende verbunden (s. insbesondere Fig. 2). Dadurch wird gewährleistet, dass sich die drei Befestigungsringe 5, 6, 7 beim Überstülpen über den Absatz 2 nicht gegenseitig behindern. Zweckmäßigerweise wird zunächst die rückseitige Absatzblende 4 mit dem am höchsten fixierten Befestigungsring 5 über den Absatz 2 gestülpt. Anschließend wird die der linken Seite des Absatzes 2 zugeordnete Absatzblende 3 mit dem am zweithöchsten fixierten Befestigungsring 6 über den Absatz 2 gestülpt und schließlich die der rechten Seite des Absatzes 2 zugeordnete Absatzblende 3 mit dem am niedrigsten fixierten Befestigungsring 7. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel sind die Befestigungsringe 5, 6, 7 im befestigten Zustand unmittelbar vertikal übereinander angeordnet, so dass sie das optische Bild eines gleichsam breiten Bandes vermitteln (Fig. 1). Im befestigten Zustand sind die Befestigungsringe 5, 6, 7 lediglich in den Freiräumen 10 bzw. Spalten zwischen den Absatzblenden 3, 4 sichtbar.

[0026] Gemäß empfohlener Ausführungsform ist weiterhin ein loser Befestigungsring 9 vorgesehen, mit dem die drei Absatzblenden 3, 4 in ihrem unteren Bereich am unteren Bereich des Absatzes 2 befestigt werden. Der lose Befestigungsring 9 ist zweckmäßigerweise als elastisches Befestigungsgummi ausgebildet. Im befestigten Zustand übergreift der lose Befestigungsring 9 die Vorderseite der Absatzblenden 3, 4 und liegt lediglich in den absatzblendenfreien Bereichen am Absatz 2 an. Die Absatzblenden 3, 4 können an ihren Vorderseiten eine in den Figuren nicht dargestellte Nut für den losen Befestigungsring 9 aufweisen.

[0027] Den Fig. 2, 4 und 5 entnimmt man, dass an den absatzabgewandten Vorderseiten der Absatzblenden 3, 3a, 4, 4a Ornamente 11 vorgesehen sind. Fernerhin sind an diesen Vorderseiten Schmucksteine 12 als weitere Verzierungen angeordnet. Die Schmucksteine 12 können dabei in die Vorderseite der Absatzblenden 3, 4 eingelassen sein. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 4 sind die Absatzblenden 3, 4 an ihrem oberen Ende gleichsam kronenförmig ausgestaltet.

[0028] Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel weisen die Absatzblenden 3, 3a, 4, 4a an ihren oberen Enden seitliche Ösen 13 auf über welche die Absatzblenden 3, 3a, 4, 4a mittels Schmuckketten 14 miteinander verbunden sind. Im Übrigen ist am oberen Ende der rückseitigen Absatzblende 4, 4a eine obere Öse 15 vorgesehen, über die diese rückseitige Absatzblende 4, 4a mittels einer Schmuckkette 14 mit einem Fußgelenkband 16 verbunden werden kann (s. Fig. 1).

[0029] In Fig. 4 ist dargestellt, dass eine Rückseitenblende 4a im oberen Bereich an beiden Längskanten mit jeweils einem Befestigungshaken 16 ausgestattet ist, in den ein in Fig. 5 dargestelltes Fixierungsband 17 einhängbar ist. Aus Fig. 1 geht ergänzend hervor, dass das Fixierungsband 17 um den Absatz 2 herumgeführt ist.

[0030] Vorzugsweise und gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 verfügen die beiden Seitenblenden 3a jeweils über einen Tunnel 18, durch den das Fixierungsband 17 geführt ist. Das gemäß dem Ausführungsbeispiel elastisch ausgebildete Fixierungsband 17 hält die Seitenblenden 3a sowie die Rückseitenblende 4a an dem Absatz 2. In Fig. 5 ist dargestellt, dass die Seitenblenden 3a jeweils über eine Stützschicht 19 verfügen, an die Wände des Tunnels 18 gemäß Fig. 5 jeweils einstückig angeschlossen ist. Die Wände des Tunnels 18 ragen gemäß Fig. 5 in eine Antirutschschicht 20, wobei eine absatzseitige Wand des Tunnels 18 mit einer absatzseitigen Oberfläche der Antirutschschicht 20 fluchtet. Die Seitenblenden 3a liegen jeweils mit der Antirutschschicht 20 an dem Absatz 2 an.

[0031] Weiterhin weist die Stützschicht 19 gemäß Fig. 5 einen Positionierungsvorsprung 21 auf, mit dem die exakte Lage bzw. Position der Seitenblenden 3a an dem Absatz 2 festgelegt ist.

[0032] An einem fußseitigen bzw. bodenseitigen Ende 22 weist die Stützschicht 19 einen rechtwinkligen Abschluss 23 auf, der als Schutz für die Seitenblende 3a fungiert und eine Beschädigung einer Dekorschicht 24 vorbeugt, falls die aus den Seitenblenden 3a und der Rückseitenblende 4a bestehende Absatzblende beim Gehen an dem Absatz 2 verrutscht. Nicht dargestellt ist, dass die Rückseitenblende 4a über eine absatzseitige Antirutschschicht, eine Stützschicht und eine Dekorschicht verfügt, wobei die Stützschicht der Rückseitenblende 4a mit einem rechtwinkligen Abschluss ausgestattet ist. Ebenfalls nicht dargestellt ist, dass die Befestigungshaken 16 mit der Stützschicht verbunden sind. An einem unteren Ende der Seitenblenden 3, 3a und der Rückseitenblende 4, 4a ist eine nicht dargestellte Nut angeordnet, in der der lose Befestigungsring 9 angeordnet ist. In dem Ausführungsbeispiel ist der lose Befestigungsring 9 als ein elastisches Befestigungsgummi ausgebildet.

[0033] In Fig. 4 und 5 ist ergänzend dargestellt, dass an die Stützschicht 19 ein Dekorationselement 25 angeschlossen ist, in welchem Dekorationselement 25 Schmucksteine 12 aufgenommen sind. In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 und 5 ist das Dekorationselement 25 einstückig mit der Stützschicht 19 ausgebildet und durchgreift eine nicht dargestellte Ausnehmung bzw. Öffnung in der Dekorschicht 24.


Ansprüche

1. Schuh, insbesondere Damenschuh (1), mit einem Absatz (2), wobei an dem Absatz (2) zumindest eine Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) lösbar befestigt ist,
wobei eine Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) plattenartig bzw. plattenförmig ausgebildet ist,
wobei die Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) zumindest eine Seitenfläche des Absatzes (2) zumindest bereichsweise abdeckt
und wobei sich die Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) über den größten Teil der Länge der Seitenfläche erstreckt.
 
2. Schuh nach Anspruch 1, wobei an dem Absatz (2) zumindest zwei, vorzugsweise drei austauschbare Absatzblenden (3, 3a, 4, 4a) lösbar befestigt sind, wobei jede Absatzblende (3, 3a, 4, 4a)eine Seitenfläche des Absatzes (2) zumindest bereichsweise abdeckt.
 
3. Schuh nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei sich eine Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) bzw. die Fläche eine Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) von oben nach unten verjüngt.
 
4. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Absatz (2) eine Länge von 4 bis 15 cm, vorzugsweise von 5 bis 12 cm und besonders bevorzugt von 7 bis 12 cm aufweist.
 
5. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei sich eine Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) über zumindest 60 %, vorzugsweise über zumindest 70 % der Länge des Absatzes (2) erstreckt.
 
6. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei eine Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) mit zumindest einem Befestigungsring (5, 6, 7, 9) und/oder Fixierungsband (17) an dem Absatz (2) befestigt ist und wobei der Befestigungsring (5, 6, 7, 9) und/oder das Fixierungsband (17) im befestigten Zustand der Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) über den Umfang des Absatzes (2) umläuft.
 
7. Schuh nach Anspruch 6, wobei der Befestigungsring (5, 6, 7, 9) und/oder das Fixierungsband (17) im befestigten Zustand in abstandsblendenfreien Bereichen des Absatzes (2) an dem Absatz (2) anliegt.
 
8. Schuh nach einem der Ansprüche 6 oder 7, wobei der Befestigungsring (5, 6, 7, 9) und/oder das Fixierungsband (17) aus einem elastischen Material besteht und wobei die mit dem Befestigungsring (5, 6, 7, 9) und/oder dem Fixierungsband (17) befestigte Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) unter Einwirkung elastischer Rückstellkräfte an dem Absatz (2) befestigt ist.
 
9. Schuh nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei eine auf einer Seitenfläche des Absatzes (2) angeordnete Seitenblende (3, 3a) zumindest einen Fixierungstunnel (18) aufweist, durch den das Fixierungsband (17) geführt ist.
 
10. Schuh nach Anspruch 9, wobei das Fixierungsband (17) lösbar an einer an einer rückseitigen Seitenfläche des Absatzes (2) angeordneten Rückseitenblende (4a) befestigt ist.
 
11. Schuh nach einem der Ansprüche 6 bis 10, wobei zumindest ein loser Befestigungsring (9) vorgesehen ist, mit dem die Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) bzw. die Absatzblenden (3, 3a, 4, 4a) an dem Absatz (2) befestigt ist/sind.
 
12. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die absatzseitige Rückseite einer Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) zumindest bereichsweise mit einer rutschhemmenden Beschichtung bzw. Antirutschschicht, vorzugsweise mit einer Gummierung und/oder Profilierung versehen ist.
 
13. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei eine Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) an ihrer absatzabgewandten Vorderseite Verzierungen aufweist.
 
14. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei eine Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) zumindest eine Öse bzw. eine seitliche Öse (13) aufweist, über welche die Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) mittels eines flexiblen Verbindungselementes vorzugsweise mittels einer Kette bzw. Schmuckkette (14) mit einer benachbarten Absatzblende (3, 3a, 4, 4a)verbunden ist.
 
15. Absatzblende für einen Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei die Absatzblende (3, 3a, 4, 4a) an ihrer Vorderseite zumindest ein Verzierungselement aufweist.
 




Zeichnung
















Recherchenbericht