[0001] Die Erfindung betrifft insbesondere Applikatoren für kosmetische, dermatologische
oder ähnliche Substanzen, wie beispielsweise Mascara und dergleichen.
[0002] Solche Applikatoren, bei welchen es sich beispielsweise um Faserbürstchen, Mascarabürstchen
u.ä. handeln kann, sind beispielsweise aus der
US 2006/0150995 A1 und der
DE 694 03 862 T2 bekannt. Aus den genannten Dokumenten ist es u. a. auch bekannt, dass die Oberflächen
der Applikatoren speziellen Oberflächenbehandlungen unterzogen werden. Durch solche
Oberflächenbehandlungen kann beispielsweise erreicht werden, dass die mit den Applikatoren
aufzutragenden Substanzen leichter anhaften und aufgetragen werden können. Ferner
können die Oberflächen der Applikatoren durch solche Oberflächenbehandlungen mit antibakteriellen
Eigenschaften versehen werden. Die bekannten Oberflächen weisen jedoch sehr eingeschränkte
Gestaltungsmöglichkeiten, insbesondere hinsichtlich Farbdesign, auf.
[0003] Ausgehend davon ist es eine Aufgabe der Erfindung, alternative Applikatoren bereitzustellen,
welche vielfältige Möglichkeiten für optisch ansprechende Designs, insbesondere Farbdesigns
eröffnen, vorzugsweise bei gleichzeitiger Möglichkeit zur Implementierung bereits
bekannter Eigenschaften . Die Erfindung betrifft ferner ein Herstellungsverfahren
für solche Applikatoren.
[0004] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 5. Weiterbildungen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0005] Nach Anspruch 1 ist ein Applikator vorgesehen, welcher ausgebildet und angepasst
ist, eine kosmetische Substanz zu applizieren, insbesondere auf Teile des menschlichen
Körpers. Bei dem Applikator kann es sich im Wesentlichen um einen beliebigen, zum
Auftragen von Kosmetika wie Mascara, Lipgloss usw., dermatologischen Kosmetika oder
rein dermatologischen Substanzen ausgebildeten Applikator mit Fasern, Borsten, Bürstchen
und anderen oder ähnlichen Oberflächenstrukturen handeln.
[0006] Der Applikator umfasst einen Grundkörper, welcher speziell an die aufzutragende Substanz
angepasst sein kann. Im Rahmen der vorliegenden Anmeldung können am Grundkörper ggf.
vorgesehne Fasern, Borsten, Bürstchen und andere Oberflächenstrukturen Bestandteil
des Grundkörpers als solchen sein. Der Grundkörper kann beispielsweise aus Kunststoff,
z. B. durch Spritzguss, oder anderen geeigneten Materialien hergestellt sein. Beliebige
andere Formen und konstruktive Umsetzungen des Applikators kommen in Frage.
[0007] Der Grundkörper ist zumindest teilweise, d. h. insbesondere abschnittsweise, mit
einer, insbesondere dekorativen, Beschichtung überdeckt. Dabei ist es unerheblich,
welche Oberflächenstruktur der Grundkörper aufweist, sei es mit oder ohne Fasern,
Borsten oder anderen Oberflächenstrukturen. Überdeckt soll dabei bedeuten, dass die
jeweilige Oberfläche vollständig mit der Beschichtung überzogen ist.
[0008] Es hat sich insbesondere herausgestellt, dass die für die Applikation der Substanzen
wesentlichen Eigenschaften des Applikators durch die vorgeschlagene Beschichtung nicht
oder nicht maßgeblich beeinträchtigt werden oder zumindest gleichwertig umgesetzt
werden können. Damit kann bei gleichwertiger Funktionalität ein ansprechendes Design
verwirklicht werden. Sofern weitere funktionelle Eigenschaften, wie beispielsweise
antibakterielle oder keimtötende Eigenschaften, implementiert werden sollen, kann
die Beschichtung beispielsweise entsprechende Substanzen aufweisen.
[0009] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Beschichtung zumindest eine Schicht
aus der Gruppe PVD-Schicht, metallische Schicht, Nichtmetall-Schicht, insbesondere
Lackschicht. Bei der PVD-Schicht handelt es sich um eine durch physikalische Gasphasenabscheidung
(PVD = physical vapour deposition) hergestellte Schicht. Unter PVD werden insbesondere
Bedampfen, Sputtern und Ionenplattieren verstanden. Bei der metallischen Schicht und
der Nichtmetall-Schicht kann es sich beispielsweise um PVD-Schichten handeln. Unter
Umständen können die verwendeten Metalle oder Lacke an die jeweilige kosmetische,
dermatologische oder dermakosmetische Substanz angepasst sein, derart, dass die Substanz
mit dem Applikator noch besser aufgenommen und in gewünschter Weise und Dosierung
wieder abgegeben werden kann. In Frage kommen hier insbesondere Parameter wie Oberflächenrauhigkeit,
Oberflächentextur, Oberflächenladung, Benetzbarkeit, Lipophilie, Hydrophilie usw.,
die entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Substanz bei der Beschichtung, z.
B. durch entsprechende Zusätze, verwirklicht werden können.
[0010] Die Abfolge und die Anzahl der Schichten der Beschichtung sind im Wesentlichen beliebig.
So können eine oder mehrere Lackschichten, eine oder mehrere PVD-Schichten, metallische
Schichten und Nichtmetall-Schichten oder beliebige Kombinationen davon vorgesehen
sein. Bevorzugt umfasst die Beschichtung, ausgehend vom Grundkörper, zunächst eine
metallische Schicht, auf welche eine Lackschicht folgt. Die metallische Schicht und
die Lackschicht können direkt auf den Grundkörper bzw. die metallische Schicht aufgebracht
sein. Im einfachsten Fall befinden sich die metallische Schicht unmittelbar auf dem
Grundkörper, und die Lackschicht unmittelbar auf der metallischen Schicht. Möglich
ist es jedoch auch, dass, zumindest teilweise, Zwischenschichten vorgesehen sind,
beispielsweise zur Verbesserung der Haftung der jeweiligen Schichten.
[0011] Für die Beschichtung kommen im Wesentlichen beliebige, vorzugsweise nicht-toxische
Elemente oder Verbindungen derselben in Betracht. Beispielsweise können Aluminium,
Gold, Eisen, Kupfer, Platin, Silber, Titan, Mangan, Zinn, Zink, Magnesium, sowie Legierungen
und/oder Oxide, Fluoride oder Sulfide derselben verwendet werden. Insbesondere eignen
sich solche Materialien, welche durch ein vakuumbasiertes Beschichtungsverfahren,
insbesondere PVD, abgeschieden werden können.
[0012] Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Herstellungsverfahren für einen, wie
oben beschriebenen Applikator einschließlich aller Ausgestaltungen desselben. Bei
dem Herstellungsverfahren wird auf den Grundkörper eine diesen zumindest teilweise
überdeckende, insbesondere dekorative, Beschichtung aufgebracht.
[0013] Wegen Vorteilen und vorteilhaften Wirkungen des Verfahrens und des damit hergestellten
Applikators wird auf die obigen Ausführungen verwiesen.
[0014] Darüber hinaus hat die Verwendung der vorgeschlagenen Beschichtung den Vorteil, dass
das Design erst in einem vergleichsweise späten Verfahrensschritt bei der Herstellung
des Applikators, gewissermaßen am Ende, ins Spiel kommt. So ist das Farbdesign, beispielsweise
die Farbe der Borsten und dgl., bei der Herstellung des Grundkörpers im Wesentlichen
irrelevant, denn das Farbdesign kann auch noch im Nachhinein, d. h. nach der Herstellung
des Applikators als solchen, festgelegt werden. Das führt insbesondere zu einer vereinfachten
Herstellung des Grundkörpers, denn dieser braucht nicht mehr designspezifisch hergestellt
werden. Der Grundkörper kann in Massenfertigung preislich vergleichsweise günstig
hergestellt, und dann mit dem jeweils gewünschten Farbdesign versehen werden. Dabei
sollen unter Farbdesign jedwede farbliche Gestaltungen und beliebige Effekte, wie
Glanz-, Spiegel- oder Glitzereffekte, verstanden werden. Mit der vorgeschlagenen Beschichtung
kann eine bei Applikatoren bisher nicht bekannte Vielfalt an Farbdesigns erreicht
werden, wobei weitere, aus dem Stand der Technik bekannte und zum Teil durchaus wünschenswerte
Eigenschaften der jeweiligen Oberflächen gleichfalls implementiert werden können.
[0015] Die Beschichtung kann die weiter oben beschriebene Zusammensetzung und den oben beschriebenen
Aufbau aufweisen. In diesem Zusammenhang wird ebenfalls auf die obigen Ausführungen
verwiesen. So kann die Beschichtung hergestellt werden, indem zumindest eine Schicht
aus der Gruppe PVD-Schicht, metallische Schicht, Nichtmetall-Schicht und/oder Lackschicht
aufgebracht wird. Die jeweiligen Schichten können insbesondere unmittelbar auf den
Grundkörper aufgebracht werden. Anschließend können weitere Schichten, d. h. metallische
Schichten, Lackschichten usw., entsprechend der gewünschten Schichtfolge und des gewünschten
Schichtaufbaus aufgebracht oder abgeschieden werden. Für eine vergleichsweise einfache
dekorative Beschichtung kann auf den Grundkörper zunächst eine metallische Schicht
aufgebracht werden, auf welche dann zumindest eine Lackschicht aufgebracht werden
kann.
[0016] Für die Beschichtung eignen sich beispielsweise Elemente wie Aluminium, Gold, Eisen,
Kupfer, Platin, Silber, Titan, Mangan, Zinn, Zink, Magnesium, Silizium, sowie Legierungen,
Fluoride, Sulfide und/oder Oxide derselben. Weitere geeignete Elemente oder Materialien
sind denkbar.
[0017] Insbesondere durch Aufbringen zumindest einer der vorgenannten Schichten, insbesondere
einer metallischen Schicht oder auch einer Lackschicht, kann neben der damit möglichen
dekorativen Wirkung auch eine mechanische Stabilisierung des Applikators erreicht
werden. Eine mechanische Stabilisierung kann u. U. dem Auftragen der jeweiligen Substanzen
zuträglich sein.
[0018] Ferner können die Materialien für die Beschichtung bei jeweiligen dekorativen Vorgaben
so ausgewählt werden, dass der Applikator chemisch resistent gegenüber die maßgeblichen
kosmetischen und dgl. Substanzen ist.
[0019] Die Beschichtung kann auch so beschaffen sein, dass der Applikator in einfacher Weise
von der jeweiligen kosmetischen, dermatologischen oder dermakosmetischen Substanz,
vorzugsweise vollständig, befreit werden kann oder dass die Substanz in einfacher
Weise abgelöst oder abgespült werden kann. Das kann von Vorteil sein insbesondere
bei hochwertigen bzw. hochpreisigen metallischen Schichten, bei welchen ggf. eine
Wiederverwertung in Frage kommt.
[0020] In einer bevorzugten Variante des Verfahrens wird zumindest eine Schicht der Beschichtung
mittels physikalischer Gasphasenabscheidung hergestellt. Das ist beispielsweise bei
Applikatoren möglich, deren Grundkörper aus Kunststoff, insbesondere spritzgegossenem
Kunststoff hergestellt ist. Insbesondere können vakuumbasierte Beschichtungsverfahren
wie Bedampfen, Sputtern und Ionenplattieren verwendet werden.
[0021] Nachfolgend wird anhand der anhängenden Figuren ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Mascarabürstchens,
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung des Mascarabürstchens; und
- Fig. 3
- ein Detail der Fig. 2.
[0022] Fig. 1 zeigt beispielhaft ein Mascarabürstchen 1 zum Applizieren von Wimperntusche.
Das Mascarabürstchen 1 umfasst einen Griff 2 mit einem davon ausgehenden Stiel 3,
an dessen vom Griff 2 abgewandten Ende ein Applikator 4 zum Applizieren der Wimperntusche
angebracht ist. Es sollte bemerkt werden, dass Applikator 4 und Stiel 3 auch als eine
Einheit angesehen werden können.
[0023] Der Applikator 4 umfasst einen Grundkörper 5 mit einer Vielzahl an Borsten 6. Insbesondere
mit den Borsten 6 kann die Wimperntusche in z. B. einem entsprechenden Gefäß aufgenommen,
und in gewünschter Weise auf Wimpern appliziert werden.
[0024] Der Grundkörper 5, welcher im vorliegenden Fall die Borsten 6 umfasst, weist eine
Beschichtung 7 auf, welche im Zusammenhang mit Fig. 2 näher erläutert wird.
[0025] Fig. 2 zeigt eine schematische Schnittdarstellung des Grundkörpers 5, wobei der Übersicht
halber lediglich einige der Borsten 6, nicht zwingend maßstabsgetreu, dargestellt
sind. Die Beschichtung 7, welche vorliegend auf dem Grundkörper 5 samt Borsten 6 aufgebracht
ist, ist in Fig. 2 durch eine Schraffur dargestellt.
[0026] Im vorliegenden Fall ist der ganze Applikator 4 mit der Beschichtung 7 überdeckt.
Möglich und im Rahmen der Erfindung ist es, wenn der Applikator 4 lediglich teilweise
beschichtet ist, d. h. dass die Beschichtung 7 auf einen Teil des Applikators 4 beschränkt
ist.
[0027] Die Beschichtung 7 wird mit Bezug zu Fig. 3 nun näher beschrieben. Fig. 3 zeigt ein
Detail der Beschichtung 7, wobei der Applikator 4, bzw. der Grundkörper 5 oder eine
jeweilige Borste 6, durch eine grobe Schraffur, und die Grenze zwischen Beschichtung
7 und Grundkörper 5 durch eine durchgehende Linie dargestellt sind.
[0028] Die Beschichtung 7 umfasst eine metallische Schicht 8, welche direkt auf den Grundkörper
5 aufgebracht ist. Bei der metallischen Schicht 8 handelt es sich vorliegend um eine
Aluminiumschicht, welche mittels Vakuummetallisieren auf den Grundkörper 5 abgeschieden
ist.
[0029] Die Beschichtung 7 umfasst ferner eine Lackschicht 9, welche auf die metallische
Schicht 8 aufgebracht ist. Die Kombination aus metallischer Schicht 8 und Lackschicht
9 schafft die Möglichkeit für im Wesentlichen beliebige Farbdesigns für den Applikator
4. Die Lackschicht 9 kann nach einem herkömmlichen Lackierverfahren aufgebracht sein
und eine oder mehrere Farben oder Farbtöne umfassen. Die Farbverteilung kann über
die Länge des Grundkörpers im Wesentlichen beliebig ausgebildet sein. Beispielsweise
ist es möglich, dass eine erste Farbe von der Spitze bis zur Mitte und eine zweite
Farbe ab der Mitte des Applikators 4 verwendet werden. Jedoch kommen auch beliebige
andere Farbgestaltungen in Betracht. Die metallische Schicht 8 und/oder die Lackschicht
9 kann/können bei geeigneter Zusammensetzug auch dazu verwendet werden, auf der Oberfläche
der Beschichtung 7 eine Textur oder Topologie zu schaffen, die beispielsweise vorteilhaft
für die Anhaftung und den Auftrag eines jeweiligen Mascaraprodukts sein kann.
[0030] Neben den vielfältigen Möglichkeiten zur farblichen Gestaltung und Oberflächengestaltung
des Applikators 4, ggf. mit zusätzlichen Glanz-, Spiegel- oder Glitzereffekten, kann
die Beschichtung 7 weitere Funktionen übernehmen oder mit weiteren Funktionen versehen
werden, wie beispielsweise antibakterieller Wirkung, worauf weiter oben bereits eingegangen
worden ist.
[0031] Es soll bemerkt werden, dass die Beschichtung 7 mehrere metallische Schichten 7 und
Lackschichten 8 in beliebiger Abfolge aufweisen kann. Damit werden noch mehr gestalterische
Möglichkeiten eröffnet.
[0032] Es zeigt sich, dass insbesondere eine Beschichtung mit einer durch Vakuummetallisieren,
insbesondere Bedampfen, Sputtern oder Ionenplattieren, abgeschiedenen metallischen
Schicht und einer Lackschicht einerseits eine Vielzahl an gestalterischen Möglichkeiten
und andererseits die Möglichkeit zur Verbesserung der Handhabung des Applikators eröffnet.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Mascarabürstchen
- 2
- Griff
- 3
- Stiel
- 4
- Applikator
- 5
- Grundkörper
- 6
- Borsten
- 7
- Beschichtung
- 8
- metallische Schicht
- 9
- Lackschicht
1. Applikator (4), ausgebildet zum Applizieren einer kosmetischen, dermatologischen oder
dermakosmetischen Substanz, umfassend einen Grundkörper (5, 6), welcher zumindest
teilweise mit einer, insbesondere dekorativen, Beschichtung (7, 8, 9) überdeckt ist.
2. Applikator (4) nach Anspruch 1, wobei die Beschichtung (7, 8, 9) zumindest eine Schicht
aus der Gruppe PVD-Schicht, metallische Schicht (8), Nichtmetall-Schicht, Lackschicht
(9) umfasst.
3. Applikator (4) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die Beschichtung (7, 8, 9),
ausgehend vom Grundkörper (5, 6), zunächst zumindest eine metallische Schicht (8),
gefolgt von zumindest einer Lackschicht (9) umfasst.
4. Applikator (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Beschichtung aus zumindest
einem der Elemente Aluminium, Gold, Eisen, Kupfer, Platin, Silber, Titan, Mangan,
Zinn, Zink, Magnesium, Silizium, aus Legierungen, Fluoriden, Sulfiden und/oder Oxiden
derselben hergestellt ist.
5. Herstellungsverfahren für einen Applikator (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei
auf einen Grundkörper (5, 6) des Applikators (4) eine diesen zumindest teilweise überdeckende,
insbesondere dekorative, Beschichtung (7, 8, 9) aufgebracht wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei zumindest eine Schicht aus der Gruppe PVD-Schicht,
metallische Schicht (8), Nichtmetall-Schicht, Lackschicht (9) aufgebracht wird/werden.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, wobei eine der zumindest einen Schicht (8), vorzugsweise
unmittelbar, auf den Grundkörper (5, 6) aufgebracht wird/werden, und anschließend
zumindest eine weitere Schicht (9), insbesondere eine weitere metallische Schicht
(8) und/oder Lackschicht (9), aufgebracht wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei zur Herstellung der Beschichtung
(7, 8, 9) zumindest eines der folgenden Elemente Aluminium, Gold, Eisen, Kupfer, Platin,
Silber, Titan, Mangan, Zinn, Zink, Magnesium, Silizium, zumindest eine Legierung,
zumindest ein Fluorid, Sulfid und/oder Oxid derselben abgeschieden wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei zumindest eine Schicht der Beschichtung
(7, 8, 9) mittels physikalischer Gasphasenabscheidung hergestellt wird.