[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Werkzeugkastens zur lagefixierten Aufnahme
von Handwerkzeugen und deren Zubehör gemäß den Merkmalen im Oberbegriff von Patentanspruch
1.
[0002] Handwerkzeuge, insbesondere Schraubhandwerkzeuge, werden in der Praxis in den verschiedensten
Ausführungsformen hergestellt und genutzt. Die bekanntesten Ausführungsformen sind
zum Beispiel Ringschlüssel, Gabelschlüssel, Steckschlüssel, Schraubendreher o. ä.
Oft ist es möglich, eine Vielzahl von Werkzeugfunktionen, insbesondere Schraubwerkzeugfunktionen,
mit einem Steckschlüsselsortiment abzudecken, Hierzu werden die Steckschlüssel sowie
deren Werkzeugköpfe bzw. Werkzeugzubehör in unterschiedlichen Größen und Zusammenstellungen
angeboten. Es gibt weiterhin Verlängerungen, Winkelstücke oder aber auch Kardangelenke
zur Funktions- und Anwendungserweiterung eines Steckschlüsselsortiments.
[0003] Zur Senkung der Herstellungskosten und zur Reduzierung des erforderlichen Unterbringungsraums
und somit des Platzbedarfs in einer Werkstatt werden Schraubwerkzeuge, insbesondere
Drehmomentwerkzeuge, oft getrennt aus Werkzeugköpfen bzw. Aufsätzen und Betätigungshebeln
oder aber auch Handhaben hergestellt.
[0004] Die meist verbreitete Vertriebsform ist im Allgemeinen ein bestimmter Satz von Werkzeugköpfen
mit zugeordnetem Betätigungshebel oder aber auch einer weiteren Handhabe innerhalb
einer Werkzeugkassette. In der eingesetzten Praxis wird ein solcher Sortimentsatz
oft zum jeweiligen Arbeits- oder Montageort mitgeführt an dem die Werkzeuge zum Einsatz
kommen. Bei den meisten aus dem Stand der Technik bekannten Ausführungsvarianten von
Werkzeugkästen ergibt sich hierbei jedoch der Nachteil, dass die einzelnen Werkzeugköpfe
oder aber auch die Handhaben selber nur umständlich aus einem Werkzeugkasten entnehmbar
sind oder aber derart locker gelagert sind, dass sie mitunter beim Abstellen des Werkzeugkastens
auf schiefem Untergrund hinausfallen.
[0005] Abhilfe hierzu schaffen aus dem Stand der Technik bekannte Werkzeugkästen, die aufwendige
Klemmeinrichtungen oder aber Fixiereinrichtungen zum Halten der Arbeitsköpfe aufweisen.
Beispielsweise ist aus der
DE 10 2006 041 564 A1 ein Werkzeugkasten bekannt, bei dem zwei Gehäusehälften miteinander schwenkbar verbunden
sind. Nachteilig hierbei ist wiederum, dass sich der Bauraum eines solchen Sortimentskastens
durch die zusätzlichen Funktionen erhöht.
[0006] Ausgehend vom Stand der Technik ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Werkzeugkasten bereit zu stellen, der ein kompaktes Bauraumabmaß und eine hohe Robustheit
aufweist und zudem leicht montierbar ist.
[0007] Die zuvor genannte Aufgabe wird mit einem Werkzeugkasten zur lagefixierten Aufnahme
von Handwerkzeugen und deren Zubehör mit den Merkmalen gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
[0008] Vorteilhafte Ausführungsvarianten der vorliegenden Erfindung sind Bestandteil der
abhängigen Patentansprüche.
[0009] Der erfindungsgemäße Werkzeugkasten eignet sich zur lagefixierten Aufnahme von Handwerkzeugen
und deren Zubehör, insbesondere Steckschlüsseln, Steckschlüsseleinsätzen, Steckschlüsselaufsätzen,
Schraubwerkzeugen und/oder Drehmomentschlüsseln. Insbesondere sind hierunter die Werkzeugkastensortimentbestandteile
eines Steckschlüsselsortiments zu verstehen, die sich untergliedern in Drehmomentschlüssel,
Schraubendreherhandhabe, Nüsse, Verlängerungen, Kaderneinsatz, Reduzierstücke und
Steckbits.
[0010] Der erfindungsgemäße Werkzeugkasten besteht dabei aus zwei wannenförmig, rechteckig
konfigurierten Gehäuseteilen, die jeweils eine Vorderseite, eine Rückseite und zwei
Längsseiten aufweisen, wobei jeweils die Längsseite länger ausgebildet ist als die
Vorderseite oder aber die Rückseite. Hierunter ist zu verstehen, dass die Längsseiten
die längsschenkel der Rechteckform und die Vorder- und Rückseite die kürzeren Schenkel
der Rechteckform bilden. Die Gehäuseteile sind im Bereich der Rückseite schwenkbar
miteinander gekoppelt und über eine Verschlusseinrichtung in einem geschlossenen Zustand
arretierbar. Die Verschlusseinrichtung sitzt dabei insbesondere im Bereich der Vorderseite.
Sie kann aber auch an den Seitenteilen angebracht sein. Der erfindungsgemäße Werkzeugkasten
ist folglich über eine der kürzeren Seiten schwenkbar bzw. aufklappbar miteinander
gekoppelt.
[0011] Erfindungsgemäß sind an den Rückseiten der Gehäuseteile kreisabschnittsförmige Scheibenkörper
in Verlängerung von Seitenwangen der Längsseiten einstückig ausgebildet und die Gehäuseteile
sind über Ausnehmungen und Nasen an den Scheibenkörpern schwenkbar im Eingriff. Durch
die Ausnehmungen und Nasen an den Scheibenkörpern wird somit im Bereich der Scheibenkörper
eine Scharnierfunktion gebildet, über die der Werkzeugkasten klappbar bzw. schwenkbar
ist. Die Schwenkbewegung wird zum Öffnen bzw. Schießen des Werkzeugkastens ausgeführt.
Der erfindungsgemäße Werkzeugkasten ist somit entlang seiner Längsachse aufklappbar,
was im Bereich der Lagerung beispielsweise in einer Schublade oder aber auch das Aufstellen
an einem Montageort extreme Handhabungsvorteile mit sich bringt.
[0012] Der erfindungsgemäße Werkzeugkasten weist kreisabschnittsförmige Scheibenkörper auf,
die die Seitenwangen in ihrer Höhe überragen, vorzugsweise um das 1,5 - 2-fache. Bei
den wannenförmigen Gehäuseteilen sind an den Längsseiten Seitenwangen ausgebildet,
die einstückig in die Scheibenkörper übergehen. Ab dem Übergangsbereich zu dem Scheibenkörper
erhebt sich die Seitenwange somit und ist um vorzugsweise das 1,5 - 2-fache höher
ausgebildet als die Seitenwange selbst. Bei zusammengeklapptem Werkzeugkasten decken
somit die Scheibenkörper in etwa die gesamte Höhe des Werkzeugkastens selber ab, da
sie in etwa die Höhe des 2-fachen der Seitenwange aufweisen. Somit entspricht die
Höhe des zusammengeklappten Werkzeugkastens in etwa dem 2-fachen der Seitenwange bzw.
im Wesentlichen der Höhe von einem Scheibenkörper,
[0013] Die von den Scheiberikörpern ausgebildete Scharnierfunktion wird somit optimal unter
den Aspekten des Bauraums und der Klappfunktion ausgenutzt. Gleichzeitig weisen die
Scheibenkörper eine besonders robuste und auch unanfällige Klappmechanik auf, die
zum einen eine lange Einsatzdauer und zum anderen eine ausfallsichere Handhabung des
Werkzeugkastens ermöglicht.
[0014] Der erfindungsgemäße Werkzeugkasten ist dabei bevorzugt aus einem Kunststoffmaterial
hergestellt. Dies bietet hierbei den Vorteil, dass er kostengünstig produzierbar ist
und gleichzeitig eine hohe Lebensdauererwartung aufweist. Die Herstellung insbesondere
der Gehäuseteile mit den Scheibenkörpern aus Kunststoff ermöglicht zudem eine einfache
Montage bei gleichzeitig festem und sicherem Sitz und hoher Sicherheit gegen Ausfall
des Scharniers, Ebenfalls sind im Fall der Fertigung des Werkzeugkastens aus Kunststoff
die Nasen und Ausnehmungen aus Kunststoff hergestellt, wodurch ein Gleitsitz in der
Scharnierfunktion ausgebildet ist.
[0015] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante sind die Scheibenkörper in einem
Winkelbereich von 250 und 290 Grad ausgebildet. Dies bedeutet, dass ein umlaufender
Körper, der einem Einheitskreis ähnlich ist, in einem Winkelbereich zwischen 250 und
290 Grad einstückig an einem Ende der Seitenwange einer Längsseite ausgebildet ist.
Bezüglich der jeweiligen Deckelseite eines Gehäuseteils beginnt der Einheitskreis
und setzt sich folglich in einer Drehbewegung fort, so dass jeweils zum geschlossenem
Werkzeugkasteninneren eine Erhebung an der Längsseite ausgebildet ist.
[0016] Bevorzugt weisen die Scheibenkörper eines Gehäuseunterteils jeweils eine runde Ausnehmung
auf, wobei die Ausnehmung im Mittelpunkt des Scheibenkörpers angeordnet ist. Weiterhin
weisen die Scheibenkörper eines Gehäuseoberteils jeweils eine runde Nase auf, wobei
die Nase im Mittelpunkt des Scheibenkörpers angeordnet ist und in die Ausnehmung des
Scheibenkörpers des Gehäuseunterteils einsteckbar ist. Folglich ergibt sich eine Scharnierfunktion
über die in die Ausnehmung eingreifende Nase. Durch die Anordnung sowohl der Nase
als auch der Ausnehmung jeweils mittig im Scheibenkörper ergibt sich bei geschlossenem
Werkzeugkasten zwischen dem Gehäuseoberteil und dem Gehäuseunterteil eine zwischen
dem Gehäuseoberteil und dem Gehäuseteil liegende Schwenkachse, Auch diese Anordnung
der Schwenkachse bietet wiederum den Vorteil, dass ein kompaktes Bauraumabmaß mit
dem erfindungsgemäßen Werkzeugkasten erreicht wird. Über die Scheibenkörper erfolgt
eine sehr robuste Ankoppelung bzw. Verbindung zwischen der Scharnierfunktion und dem
Gehäuse selber. Ein Defekt des Werkzeugkastens beispielsweise durch einen Gehäusebruch
im Bereich des Scharniers wird somit weitestgehend vermieden.
[0017] In einer vorteilhaften Ausführungsvariante weisen die Nasen und/oder die Ausnehmungen
Rastnoppen auf, mit denen die Schwenkbewegung der Gehäuseteile in verschiedenen Stellungen
arretierbar ist. Diese Rastnoppen können beispielsweise in Form eines formschlüssigen
Eingriffs oder aber auch eines Eingriff eines abgeflachten Zahnrads erfolgen. Durch
diese Rastnoppen ist es möglich, die Öffnungs- bzw. Schließbewegung, also die Schwenkbewegung
des Werkzeugkastens, in verschiedenen Positionen zu arretieren. Beispielsweise bei
einem Öffnungswinkel von 90 Grad, so dass ein Zugriff auf das darin befindliche Steckschlüsselsortiment
möglich ist, wobei eine nur kompakte Abstellmöglichkeit gegeben ist, Ein weiterer
Vorteil einer Arretierfunktion ist z. B. darin zu sehen, dass es in verschiedenen
Arbeitspositionen mitunter sinnvoll ist, wenn ein Teil des Knarrenkastens vertikal
steht, so dass hierauf zugegriffen werden kann. Ein weiterer Vorteil bietet sich darin,
dass sowohl das Gehäuseunterteil als auch das Gehäuseoberteil dann in einem Winkel
zu dem jeweiligen Abstellort anordnenbar ist.
[0018] Besonders bevorzugt werden in einem montierten Zustand beider Gehäuseteile die Scheibenkörper
des Gehäuseoberteils innenliegend und die Scheibenkörper des Gehäuseufiterteils außenliegend
angeordnet. Dies hat insbesondere den Vorteil, dass das Gehäuseunterteil auf dem Abstellort
liegen bleiben kann und das Gehäuseoberteil geschwenkt wird. Weiterhin ist es somit
möglich, den Werkzeugkasten bei der Erstmontage besonders kostengünstig und leicht
zu montieren.
[0019] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante ist in mindestens einem Scheibenkörper
ein zumindest abschnittsweise um die Nase und/oder Ausnehmung umlaufende Nut vorgesehen,
wobei der durch die Nut vorgegebene innere Bereich des Scheibenkörpers mit der Nase
und/oder der Ausnehmung eine Rastfunktion ausbildet. Der von der Nut eingeschlossene
Bereich bildet insofern die Funktion einer Rastzunge oder aber auch eines Federstegs.
Hierdurch ist es gerade bei der Erstmontage möglich, die beiden Gehäuseteile derart
miteinander zu verbinden, dass die Nasen über die Rastnase einrasten.
[0020] Die Scharnierfunktion wird somit mit einer Art Clipfunktion ineinander geclipst.
Dies bietet auch den Vorteil, dass im Falle eines Teildefekts durch ein Ersatzteil,
beispielsweise eines neuen Gehäuseoberteils, der erfindungsgemäße Werkzeugkasten einfach
gewartet oder aber repariert werden kann. Im Falle, dass Verschmutzungen in die Scharnierfunktion
gelangt sind, ist es somit für den jeweiligen anwendenden Monteur des Werkzeugkastens
möglich, diesen durch schnelles Zerlegen und wieder Zusammensetzen zu warten.
[0021] Die Gehäuseteile des erfindungsgemäßen Werkzeugkastens besitzen besonders vorteilhaft
jeweils einen zwelkomponentigen Aufbau aus einer Weichkomponente und einer Hartkomponente,
wobei die Scheibenkörper an der Hartkomponente ausgebildet sind. Der zweikomponentige
Aufbau der jeweiligen Gehäuseteile bietet somit insbesondere die Möglichkeit des direkten
Lagefixierens des Steckschlüsselsortiments in den Gehäuseteilen selber. Weiterhin
bietet eine Weichkomponente auf der Außenseite des Werkzeugkastens eine besonders
gute Handhabungsmöglichkeit bzw. auch Abstellmöglichkeit, da der Werkzeugkasten so
auf einem Untergrund an einem Rutschen oder an einem Abrutschen aus einer Hand gehindert
ist. Die Ausbildung der Scheibenkörper an der Hartkomponente bietet wiederum den Vorteil,
dass die Scharnierfunktion direkt in den Herstellungsprozess der Gehäuseteile selbst
integriert ist und danach durch einfaches Zusammenstecken der Gehäuseteile der Werkzeugkasten
bereits einsatzbereit komplettiert ist.
[0022] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante ist zwischen den Scheibenkörpern
im montierten Zustand ein Schwenkelement drehbar gelagert, wobei das Schwenkelement
zwischen den Scheibenkörpern eingegliedert ist. Das Schwenkelement bietet somit im
Bereich der Scharnierfunktion und auch des Rückenteils bzw. der Rückenseite des erfindungsgemäßen
Werkzeugkastens eine Dichtfunktion, so dass hier jeweils in geschlossenem, teilgeöffnetem
oder aber auch geöffnetem Zustand keine Verschmutzungen in den Werkzeugkasten selbst
oder aber in die Scharnierfunktion eindringen können.
[0023] Weiterhin kann das Schwenkelement in Form eines Behältnisses ausgebildet sein, so
dass hier Ablagemöglichkeiten für Kleinteile weitere Aufnahmemöglichkeiten für Werkzeuge,
Zubehör o. ä. ausgebildet sein können. Das Schwenkelement hat zusätzlich die Funktion
eines Arretierbolzens. Die ausgebildeten Rastzungen oder aber auch Rastnasen zwischen
den Ausnehmungen und den Nasen selber werden durch das eingesetzte Schwenkelement
weiter verstärkt, so dass ein ungewolltes Auseinanderfalten des Werkzeugkastens in
seine einzelnen Teile verhindert ist. Weiterhin wird hierdurch die Langlebigkeit und
Robustheit der Scharnierfunktion erhöht.
[0024] Das Schwenkelement ist besonders bevorzugt als zweiteiliger Walzenkörper konfiguriert,
wobei ein Rückenteil und ein Aufnahmeteil ausgebildet sind und den Zylinder im Wesentlichen
entlang seiner Mittellängsachse teilen. Der Zylinder ist somit besonders einfach herstellbar,
da im Wesentlichen zwei Halbschalen in Form von zwei jeweils halbrunden zylinderabschnittsförmigen
Körpern ausgebildet wird. Die beiden Körper werden wiederum ineinander gesteckt, beispielsweise
über Steckverbinder, und sind somit dann entweder einzeln zwischen den Gehäuseteilen
montierbar oder aber als zusammengesteckter Walzenkörper.
[0025] Zur Anordnung zwischen den Scheibenkörpern der zwei Gehäuseteile weist mindestens
einer der zylinderabschnittsförmigen Körper Nocken auf. Besonders bevorzugt sind die
Nocken am Rückenteil ausgebildet, wobei die Nocken wiederum in Ausnehmungen der Scheibenkörper
zum formschlüssigen Eingriff kommen. Bevorzugt sind die Ausnehmungen innerhalb der
Nasen des Gehäuseoberteils ausgebildet. Dies bietet wiederum den erfindungsgemäßen
Vorteil, das Scharnier besonders kompakt und einfach zu gestalten, so dass es robust,
langlebig und leicht produzierbar ist. Weiterhin bietet dies den Vorteil, dass im
Falle der am Gehäuseoberteil ausgebildeten Rastnasen diese nach Zusammensetzen von
Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil derart lagefixiert sind, dass eine Demontage
des Werkzeugkastens nur durch Entnahme des Schwenkelementes durchführbar ist.
[0026] In einer western vorteilhaften Ausführungsvariante erstrecken sich von den Nocken
aus Längsschlitze, so dass wiederum auch hier ein Federsteg in den Seitenflächen ausgebildet
ist. Die Nocken sind dann am freien Ende des Federstegs angeordnet. Auch dies bietet
insbesondere produktionstechnische Vorteile, so dass eine besonders einfach durchführbare
Erstmontage des Werkzeugkastens möglich ist, wobei durch den sich elastisch verformenden
Federsteg stets ein fester und sicherer Sitz der Scharnierfunktion gegeben ist.
[0027] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante weist das Schwenkelement selbst
Aufnahmen für Handwerkzeuge auf, wobei die Aufnahmen vorzugsweise in dem Aufnahmeteil
ausgebildet sind. Hierdurch bietet sich die Möglichkeit, beispielsweise einen Drehmomentschlüssel
selber oder aber eine Handhabe in die Aufnahmen des Aufnahmeteils einzusetzen. Im
Falle einer Schwenkbewegung des Werkzeugkastens entsteht somit wiederum der Vorteil,
dass die Werkzeuge in der Aufnahmeöffnung durch eine Schwenkbewegung des Schwenkelementes
in eine Präsentierstellung bringbar sind und somit leicht entnehmbar sind.
[0028] Weitere Vorteile, Merkmale, Eigenschaften und Aspekte der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, vorteilhafte Ausführungsvarianten sind
in den Figuren dargestellt. Diese dienen dem einfachen Verständnis der Erfindung.
Es zeigen:
- Figur 1
- einen erfindungsgemäßen Werkzeugkasten in perspektivischer geöffneter Ansicht,
- Figur 2
- ein Gehäuseberteil eines erfindungsgemäßen Werkzeugkastens,
- Figur 3
- ein Gehäuseunterteil eines erfindungsgemäßen Werkzeugkastens,
- Figur 4
- ein Aufnahmeteil eines erfindungsgemäßen Werkzeugkastens in einer Draufsicht,
- Figur 5
- das Aufnahmeteil in einer Ansicht von unten und
- Figur 6
- ein erfindungsgemäßes Rückenteil,
- Figur 7
- eine weitere Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Werkzeugkastens und
- Figur 8
- einen erfindungsgemäßen Werkzeugkasten mit Schwenkelement in teilgeöffneter Stellung.
[0029] In den Figuren werden für einzelne Bauteile dieselben Bezugszeichen verwendet, auch
wenn eine wiederholte Beschreibung aus Vereinfachungsgründen entfällt.
[0030] Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Werkzeugkastens
1. Der Werkzeugkasten 1 dient zur Aufnahme eines Steckschlüsselsortiments, hier dargestellt
in Form einer Knarre 2 und einer Handhabe 3 die in Werkzeugaufnahmen W1 und W2 eingesteckt
sind sowie diversen Steckschlüsselaufsätzen 4, Verlängerungen 5 und diversen Einsteckbits
6. Das zuvor genannte Steckschlüsselsortiment wird in dem Werkzeugkasten 1 lagefixiert
angeordnet aufgenommen.
[0031] Der Werkzeugkasten 1 besteht aus einem Gehäuseoberteil 7 und einem Gehäuseunterteil
8, die rechteckig, wannenförmig konfiguriert sind. Das Gehäuseunterteil 8 und auch
das Gehäuseoberteil 7 weisen jeweils eine Vorderseite 9, eine Rückseite 11 und zwei
Längsseiten 10 auf. Die Gehäuseteile 7, 8 sind jeweils an ihrer Rückseite 11 schwenkbar
um eine Schwenkachse 12 über Scheibenkörper 13 miteinander gekoppelt. Auf der Schwenkachse
12 selbst ist ein Schwenkelement 14 angeordnet, das weiterhin zur Aufnahme der Knarre
2 und der Handhabe 3 relativ zu dem Gehäuseunterteil 8 und dem Gehäuseoberteil 7 schwenkbar
gelagert ist.
[0032] Figur 2 zeigt eine perspektivische Detailansicht des Gehäuseoberteils 7 des erfindungsgemäßen
Werkzeugkastens. Gut zu erkennen ist, dass das wannenförmig konfigurierte Gehäuseoberteil
7 an seiner Vorderseite 9 eine Aufnahme 15 für eine hier nicht näher dargestellte
Verschlusseinrichtung 16 aufweist. Die Vorderseite 9 und die Längsseiten 10 sind von
einer umlaufenden
[0033] Seitenwange 17 umrandet. Die Seitenwange 17 setzt sich im Bereich der Rückseite 11
in Form eines einstückig auf jeder Seite mit dem Gehäuseoberteil 7 ausgebildeten Scheibenkörper
13 fort. Die Seitenwange 17 selbst besitzt eine Höhe H, wobei der Scheibenkörper 13
die Seitenwange 17 ungefähr mit der doppelten Höhe H überragt. Der Scheibenkörper
13 selbst weist eine kreisabschnittsförmige Konfiguration auf.
[0034] Im Bereich seines Mittelpunkts angeordnet besitzt der Scheibenkörper 13 eine Ausnehmung
18 sowie jeweils auf seiner Außenseite 19 eine angeordnete Nase 20. Der Scheibenkörper
13 weist weiterhin eine zumindest abschnittsweise die Nase 20 umgreifende Nut 21 auf.
Ein von der Nut 21 eingeschlossener innerer Bereich 22, der auch die Nase 20 einschließt,
bildet somit eine Rastzunge 23. Weiterhin sind auf einer Bodenseite 24 des Gehäuseoberteils
7 diverse Aufnahmen 25 für das Werkzeugsortiment selber oder aber Aufnahmen 25 für
hier nicht näher dargestellte Aufnahmeböcke der Steckbits vorgesehen.
[0035] Figur 3 zeigt das Gehäuseunterteil 8 des erfindungsgemäßen Werkzeugkastens. Auch
das Gehäuseunterteil 8 weist eine Vorderseite 9, zwei Längsseiten 10 und eine Rückseite
11 auf. Im Bereich der Rückseite 11 ist die ebenfalls die Längsseite 10 und Vorderseite
9 umgebende Seitenwange 17 einstückig als Scheibenkörper 13 ausgebildet. Auch die
Höhe H der Seitenwange 17 des Gehäuseunterteils 8 wird in etwa um das Doppelte (Höhe
2H) von den Scheibenkörpern 13 überragt.
[0036] Die Scheibenkörper 13 des Gehäuseunterteils 8 sind ebenfalls kreisabschnittsförmig
ausgebildet. Im Mittelpunkt der Kreisabschnittsform ist jeweils eine Ausnehmung 26
angeordnet. Hier nicht näher dargestellt kommen die Nasen 20 des Gehäuseoberteils
7 in den Ausnehmungen 26 des Gehäuseunterteils 8 formschlüssig zum Eingriff, so dass
das Gehäuseoberteil 7 und das Gehäuseunterteil 8 schwenkbar miteinander gekoppelt
sind.
[0037] Weiterhin ist an der Innenseite 27 der Scheibenkörper 13 ein Begrenzer 28 angeordnet.
Der Begrenzer 28 kommt bei der Montage von dem Gehäuseunterteil 8 mit dem Gehäuseoberteil
7 in der Nut 21 zum Eingriff. Weiterhin weist das Gehäuseunterteil 8 an einer Bodenseite
24 Aufnahmen 25 für hier nicht näher dargestellte Steckschlüsselaufsätze, Verlängerungen
oder aber Nüsse auf.
[0038] Figur 4 zeigt eine perspektivische Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Aufnahmeteil
29 eines Schwenkelementes. Hierbei ist zu erkennen, dass zwei Werkzeugaufnahmen W1,
W2 für hier nicht näher dargestellte Handwerkzeuge vorgesehen sind. Bei den Aufnahmen
handelt es sich um eine Werkzeugaufnahme W1, die im Wesentlichen kreisrund bzw. zylinderförmig
ausgebildet ist zur Aufnahme einer hier nicht näher dargestellten Handhabe und einer
Werkzeugaufnahme W2, die eine im Wesentlichen T-förmige Konfiguration aufweist, zur
Aufnahme einer hier nicht näher dargestellten Knarre. Das Aufnahmeteil 29 weist weiterhin
eine Verstärkungssicke 31 auf, wobei sich die Verstärkungssicke 31 im Wesentlichen
orthogonal zu der angedeuteten Schwenkachse 12 orientiert.
[0039] Figur 5 zeigt das Aufnahmeteil 29 in einer Ansicht von unten. Hierbei ist bezogen
auf die Bildebene wiederum dargestellt, die rechte Werkzeugaufnahme W2 zur Aufnahme
einer Knarre und die linke Werkzeugaufnahme W1 zur Aufnahme einer Handhabe. Unterhalb
der Verstärkungssicke 31 ist ein Verstärkungssteg 32 zur weiteren Aussteifung des
Aufnahmeteils 29 und somit des gesamten Dichtkörpers ausgebildet. Die Werkzeugaufnahmen
W1, W2 weisen jeweils Federstege 33 zur formschlüssigen Lagefixierung der hier nicht
näher dargestellten Handwerkzeuge auf. Über die Federstege 33 werden die Handwerkzeuge
in den Werkzeugaufnahmen W1, W2 eingeklemmt. Das Aufnahmeteil 29 besitzt weiterhin
hier dargestellt sechs Rastnasen 34, um mit dem Rückenteil formschlüssig gekoppelt
zu werden. Die Koppelung erfolgt durch Einrasten der Rastnasen 34 in das Rückenteil
selber. An den Seitenflächen des Aufnahmeteils 29 besitzt dieses weiterhin halbrunde
Ausnehmungen 36, die in formschlüssigen Eingriff mit an den in Figur 6 dargestellten
Nocken 37 des Rückenteils 38 kommen, Weiterhin sind am unteren Ende der Werkzeugaufnahmen
W1, W2 Löcher 30 angeordnet, durch die eventuelle Verschmutzungen in den Werkzeugaufnahmen
W1, W2 hindurch fallen können, so dass stets ein einwandfreies Einführen von Handwerkzeugen
in die Werkzeugaufnahmen W1, W2 gegeben ist.
[0040] Figur 6 zeigt das erfindungsgemäße Rückenteil 38, das durch formschlüssige Koppelung
mit dem Aufnahmeteil 29 den Dichtkörper bildet. An den Seitenflächen des Rückenteils
38 sind Federzungen 39 ausgebildet, wobei die Federzungen 39 durch Längsschlitzte
40 in den Seitenflächen 35 des Rückenteils 38 gebildet werden. An den Enden der Federzungen
39 sind die Nocken 37 ausgebildet, die zum einen formschlüssig in Eingriff mit den
Ausnehmungen 36 der Seitenflächen 35 des Aufnahmeteils 29, zum anderen formschlüssig
in Ausnehmungen 18 am Gehäuseoberteil 7 und/oder Gehäuseunterteil 8 auf Höhe der Schwenkachse
12 kommen, so dass das Rückenteil 38 schwenkbar in dem erfindungsgemäßen Werkzeugkasten
1 gelagert ist. Weiterhin weist das Rückenteil 38 Ausnehmungen 41, zur Aufnahme der
Rastnasen 34 des Aufnahmeteils 29 auf. Weiterhin ist an der Seitenfläche 35 ein Mitnehmer
42 ausgebildet, der hier nicht näher dargestellt, in die Nut 21 zum Eingriff kommt
und für die relative Schwenkbewegung während des Öffnungsvorganges sorgt.
[0041] Figur 7 zeigt eine weitere Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Werkzeugkastens
1. Der Werkzeugkasten 1 besteht auch hier aus einem Gehäuseunterteil 8 und einem Gehäuseoberteil
7, wobei die beiden Gehäuseteile 7, 8 jeweils eine Vorderseite 9, eine Rückseite 11
und zwei Längsseiten 10 aufweisen. In dem erfindungsgemäßen Werkzeugkasten 1 gemäß
Figur 7 sind exemplarisch nur einige Verlängerungen 5 lagefixiert angeordnet. Der
Werkzeugkasten 1 gemäß Figur 7 verfügt dabei über weitere Aufnahmen 25 zur Aufnahme
von hier nicht näher dargestellten weiteren Handwerkzeugen, wie beispielsweise Knarre,
Handhabe, Steckschlüsselaufsätze oder aber Einsteckbits. An der Rückseite 11 der beiden
Gehäuseteile 7, 8 sind jeweils einstückig mit einer umlaufenden Seitenwange 17 Scheibenkörper
13 ausgebildet, die über einen gegenseitigen Eingriff um die Schwenkachse 12 schwenkbar
miteinander gekoppelt sind. Die Scheibenkörper 13 des Gehäuseoberteils 7 umfassen
die Scheibenkörper 13 des Gehäuseunterteils 8 auf der Außenseite A. Das Gehäuseunterteil
8 weist weiterhin eine Verschlusseinrichtung 16 auf, wobei die Verschlusseinrichtung
16 in einer Aufnahme 25 in dem Gehäuseoberteil 7 zum formschlüssigen Eingriff kommt.
[0042] Figur 8 zeigt einen erfindungsgemäßen Werkzeugkasten 1 in einer teilweise geöffneten
Stellung, wobei zwischen den schwenkbar miteinander gekoppelten Gehäuseteilen 7, 8
ein Schwenkelement 14 angeordnet ist. Das Schwenkelement 14 ist dabei zwischen den
Scheibenkörpern 13 des Gehäuseoberteils 7 schwenkbar gelagert. Hierzu sind Nocken
37 des Schwenkelementes 14 in Ausnehmungen 18 an den innenliegenden Scheibenkörpern
13 des Gehäuseoberteils 7 formschlüssig zum Eingriff gebracht. Das Schwenkelement
14 übernimmt somit eine Dichtfunktion im geschlossenen, teilgeöffneten und vollständig
geöffneten Zustand des Werkzeugkastens 1.
Bezugszeichen:
[0043]
- 1 -
- Werkzeugkasten
- 2 -
- Knarre
- 3 -
- Handhabe
- 4 -
- Steckschllisselaufsatz
- 5 -
- Verlängerung
- 6 -
- Einsteckbits
- 7 -
- Gehäuseoberteil
- 8 -
- Gehäuseunterteil
- 9 -
- Vorderseite
- 10 -
- Längsseite
- 11 -
- Rückseite
- 12 -
- Schwenkachse
- 13 -
- Scheibenkörper
- 14 -
- Schwenkelement
- 15 -
- Aufnahme
- 16 -
- Verschlusseinrichtung
- 17 -
- Seitenwange
- 18 -
- Ausnehmung
- 19 -
- Außenseite z. 13
- 20 -
- Nase
- 21 -
- Nut
- 22 -
- innerer Bereich
- 23 -
- Rastzunge
- 24 -
- Bodenseite
- 25 -
- Aufnahme
- 26 -
- Ausnehmung
- 27 -
- Innenseite z. 13
- 28 -
- Begrenzer
- 29 -
- Aufnahmeteil
- 30 -
- Loch
- 31 -
- Verstärkungsicke
- 32 -
- Verstärkungssteg
- 33 -
- Federsteg
- 34 -
- Rastnase
- 35 -
- Seitenfläche
- 36 -
- Ausnehmung
- 37 -
- Nocke
- 38 -
- Rückenteil
- 39 -
- Federzunge
- 40 -
- Längsschlitz
- 41 -
- Ausnehmung
- 42 -
- Mitnehmer
- H -
- Höhe
- 2H -
- doppelte Höhe H
- W1 -
- Werkzeugaufnahmen Handhabe
- W2 -
- Werkzeugaufnahmen Knarre
1. Werkzeugkasten (1) zur lagefixierten Aufnahme von Handwerkzeugen und deren Zubehör,
insbesondere Steckschlüsseln, Knarren (2), Handhaben (3), Steckschlüsseleinsätzen,
Steckschlüsselaufsätzen (4), Schraubwerkzeuge und/oder Drehmomentschlüssel, aufweisend
zwei wannenförmige, rechteckig konfigurierte Gehäuseteile (7,8) mit jeweils einer
Vorderseite (9), einer Rückseite (11) und zwei Längsseiten (10), wobei die Längsseiten
(10) länger ausgebildet sind, als die Rückseite (11) und die Vorderseite (9), und
die Gehäuseteile im Bereich der Rückseite (11) schwenkbar miteinander gekoppelt sind
und über eine Verschlusseinrichtung (16) in einem geschlossenen Zustand arretierbar
sind, dadurch gekennzeichnet, dass an den Rückseiten (11) der Gehäuseteile (7, 8) kreisabschnittsförmige Scheibenkörper
(13) in Verlängerung von Seitenwangen (17) der Längsseiten (10) einstückig ausgebildet
sind und die Gehäuseteile (7, 8) über Ausnehmungen (18) und Nasen (20) an den Scheibenkörpern
(13) schwenkbar im Eingriff sind.
2. Werkzeugkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die kreisabschnittsförmigen Scheibenkörper (13) die Seitenwangen (17) in Ihrer Höhe
(H) überragen, vorzugsweise um das 1,5 bis 2 fache.
3. Werkzeugkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreisabschnittsform der Scheibenkörper (13) in einem Winkelbereich von 250 bis
290 Grad ausgebildet ist.
4. Werkzeugkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibenkörper (13) eines Gehäuseunterteils (8) jeweils eine runde Ausnehmung
(26) aufweisen, wobei die Ausnehmung (26) im Mittelpunkt des Scheibenkörpers (13)
angeordnet ist.
5. Werkzeugkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibenkörper (13) eines Gehäuseoberteils (7) jeweils eine runde Nase (20) aufweisen,
wobei die Nase (20) im Mittelpunkt des Scheibenkörpers (13) angeordnet ist und in
die Ausnehmung (18) einsteckbar ist.
6. Werkzeugkasten nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Nasen (20) und Ausnehmungen (18) eine Schwenkachse (12) festgelegt ist,
wobei die Schwenkachse (12) bei geschlossenem Werkzeugkasten (1) mittig zwischen dem
Gehäuseunterteil (8) und dem Gehäuseoberteil (7) liegt.
7. Werkzeugkasten nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (20) und/oder die Ausnehmung (18) Rastnoppen aufweisen, mit denen die Schwenkbewegung
der Gehäuseteile in verschiedenen Stellungen arretierbar ist.
8. Werkzeugkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im montierten Zustand die Scheibenkörper (13) des Gehäuseoberteils (7) innenliegend
und die Scheibenkörper (13) des Gehäuseunterteils (8) außenliegend angeordnet sind.
9. Werkzeugkasten nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem Scheibenkörper (13) eine zumindest abschnittsweise um die Nase
(20) und/oder Ausnehmung (18) eine umlaufende Nut (21) vorgesehen ist, wobei durch
der durch die Nut (21) vorgegeben innere Bereich des Scheibenkörpers (13) mit der
Nase (20) und/oder Ausnehmung (18) eine Rastfunktion ausbildet.
10. Werkzeugkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (7, 8) jeweils einen zweikomponentigen Aufbau aus einer Weichkomponente
und einer Hartkomponente aufweisen, wobei die Scheibenkörper (13) an der Hartkomponente
ausgebildet sind.
11. Werkzeugkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Scheibenkörpern (13) im montierten Zustand ein Schwenkelement (14) schwenkbar
gelagert ist, wobei das Schwenkelement (14) zwischen den Scheibenkörpern (13) eingegliedert
ist,
12. Werkzeugkasten nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkelement (14) als zweiteiliger Walzenkörper konfiguriert ist, wobei ein
Rückenteil (38) und ein Aufnahmeteil (29) ausgebildet sind und den Zylinder im Wesentlichen
entlang seiner Mittellängsachse teilen.
13. Werkzeugkasten nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenteil an Seitenflächen je eine Nocke (37) im Bereich der Schwenkachse (12)
aufweist, wobei die Nocken (37) in Ausnehmungen (18) der Scheibenkörper (13) des Gehäuseoberteils
(7) drehbar zum formschlüssigen Eingriff kommen.
14. Werkzeugkasten nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich von den Nocken (37) aus Längsschlitze (40) erstrecken, so dass ein Federsteg
(33) in den Seitenflächen (35) ausgebildet ist, wobei die Nocken (37) an einem freien
Ende des Federsteges (33) angeordnet sind.
15. Werkzeugkasten nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkelement (14) Werkzeugaufnahmen (W1, W2) für Handwerkzeuge aufweist.