[0001] Die Erfindung betrifft eine Transportplattform für Gleisbaumaterial. Aus dem Stand
der Technik sind eine Vielzahl von Wagen für den Gleisbau und die Gleissanierung bekannt.
Derartige Gleisbaugroßgeräte, wie z. B. Gleis- und Weichenstopfmaschinen, Schotterverteil-
und Planiermaschinen, Schwellenverlegegeräte und Transportwagen für Gleisbaumaterial,
wie beispielsweise Schwellen und Schienen, zeichnen sich in der Regel durch eine Hohe
Spezialisierung auf ihren Einsatzzweck aus und sind in der Herstellung - wie andere
Produkte des Sondermaschinenbaus auch - dementsprechend kostenintensiv.
[0002] Auch Betrieb und Instandhaltung von Gleisbaugroßgeräten sind mit hohen Kosten verbunden,
u. a. weil hier umfangreiche gesetzliche Vorgaben einzuhalten sind. Nach § 32 der
Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung dürfen neue Fahrzeuge erst in Betrieb genommen
werden, wenn sie abgenommen worden sind. Darüber hinaus sind Fahrzeuge planmäßig wiederkehrend
zu untersuchen, wobei eine Untersuchung regulär mindestens alle sechs Jahre durchzuführen
ist. Über die Untersuchungen der Fahrzeuge sind Nachweise zu führen. Die für Abnahme
und Untersuchungen der Fahrzeuge regelmäßig anfallenden Kosten machen einen wesentlichen
Teil der Betriebskosten der Fahrzeuge aus. Insbesondere die Radsätze von Eisenbahnfahrzeugen
weisen einen hohen Wartungs- und Instandhaltungsaufwand auf. Darüber hinaus entstehen
Kosten für die Lagerung von zeitweilig nicht eingesetzten Fahrzeugen, da hierfür teils
erhebliche Gleisaufstellungen vorgehalten werden müssen.
[0003] Aus der
DE 20 2006 017 884 U1 ist beispielsweise ein Güterwagon mit Portalschienen zum Transport von Schwellen
bekannt. Hier ist auf einem Achsfahrgestell, in das die Räder eingespannt sind, federn
ein Trägerrahmen für Gleisbaumaterial montiert. Das Achsfahrgestell und der Trägerrahmen
bilden eine bauliche Einheit und sind insoweit speziell aufeinander zugeschnittene
Komponenten des Sondermaschinenbaus mit den zuvor beschriebenen Nachteilen. Das gleiche
gilt auch für den Wagonaufsatz und das Wagongestell gemäß der
WO 20041005103.
[0004] Damit ist es die Aufgabe der Erfindung, eine Transportplattform anzugeben, die kostengünstig
in Herstellung, Wartung und Transport ist.
[0005] Die zuvor hergeleitete und aufgezeigte Aufgabe ist gelöst durch eine Transportplattform
für Gleisbaumaterial mit einer Befestigungsvorrichtung, einem Grundkörper und wenigstens
zwei Laufschienen für einen Portalkran, wobei die Befestigungsvorrichtung zur Befestigung
der Transportplattform auf einem Transportmedium in Form eines Standardgüterwagens
vorgesehen ist und die Laufschienen in Längsrichtung an der Außenseite des Grundkörpers
angeordnet sind. Die erfindungsgemäße Transportplattform hat den Vorteil, dass nunmehr
die Transportplattform unabhängig von dem Transportmedium hergestellt, gewartet, gelagert
und transportiert werden kann. Bisher aus dem Stand der Technik bekannte Transportwagen
für Gleisbaumaterial wiesen stets eine einstückige oder aber auf eine Anwendung spezialisierte
Ausführung auf. D. h. das Transportmedium und die Transportplattform waren integrale
Bestandteile des Transportwagens und wurden nicht einmal begrifflich unterschieden.
Der Grundkörper der Transportplattform bildet nun den strukturellen Unterbau der Transportplattform,
auf dem die Ladung ruht, und stellt über die Befestigungsvorrichtung eine stabile
und bei Bedarf lösbare Verbindung mit dem Transportmedium her. An dem Grundkörper
sind die wesentlichen funktionalen Bestandteile der Transportplattform befestigt.
Beispielsweise sind in Längsrichtung an den beiden Außenseiten des Grundkörpers die
Laufschienen für einen Portalkran angeordnet. Über diese Schienen kann ein Portalkran
fahren und je nach Bedarf Gleisbaumaterial von der Transportplattform aufnehmen oder
auf der Transportplattform ablegen. Die Längsrichtung entspricht hierbei der Fahrtrichtung
der Transportplattform, wenn diese auf einem Transportmedium aufgesetzt ist.
[0006] Erfindungsgemäß ergibt sich nun der Vorteil, dass die Transportplattform mittels
der Befestigungsvorrichtung auf verschiedenen Transportmedien befestigt und mit diesen
transportiert werden kann. Als Transportmedium kommen insbesondere Standardgüterwagen,
wie z. B. Flachwagen oder Containerwagen in Frage. Die Verwendung von Standardgüterwagen
bietet wiederum einen enormen Kostenvorteil, da diese aufgrund der im Vergleich mit
Transportwagen hohen Stückzahlen kostengünstiger in der Produktion sind und beispielsweise
nur dann, wenn die Transportplattform eingesetzt werden soll, preiswert gernietet
werden können.
[0007] Darüber hinaus existiert eine Vielzahl von verschiedenartigen Standardgüterwagen,
insbesondere auch mit unterschiedlichen Spurweiten, die, bei gegebener Kompatibilität
mit der Befestigungsvorrichtung der Transportplattform, bedarfsspezifisch eingesetzt
werden können. Des Weiteren eignet sich die erfindungsgemäße Transportplattform auch
für den Transport auf anderen Transportmedien, wie beispielsweise einem LKW. Zusätzlich
ergeben sich noch veränderte Wartungsanforderungen an die Transportplattform im Vergleich
zu einem Transportwagen, da nunmehr die Transportplattform unabhängig von dem Transportmedium
gewartet werden kann.
[0008] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Befestigungsvorrichtung
zur Befestigung der Transportplattform an einer Containerverriegelung des Transportmediums
geeignet ist. Die Befestigbarkeit an Containerverriegelungen ermöglicht eine standardisierte,
formschlüssige und sichere Verbindung zwischen der Transportplattform und dem Transportmedium.
Aufgrund der weltweiten Verbreitung und Standardisierung insbesondere von ISO-Containern
und z. B. Twistlock-Containerverriegelungen ergibt sich prinzipiell auch eine weltweite
Einsatzmöglichkeit der erfindungsgemäßen Transportplattform.
[0009] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass
an wenigstens einem Ende des Grundkörpers wenigstens eine Runge angeordnet ist. Durch
vorzugsweise eine Mehrzahl von Rungen, z. B. durch zwei Rungen am vorderen Ende und
zwei Rungen am hinteren Ende der Transportplattform, kann die Ladung der Transportplattform
effektiv gesichert werden. Die Anzahl der vorzusehenden Rungen hängt hierbei von der
Art der Ladung und von einer eventuellen weiteren Sicherung der Ladung ab.
[0010] Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass
die Runge in eine Ladungssicherungsposition und in eine Transportposition verbringbar
ist. Durch die Verbringbarkeit der einen oder der mehreren Rungen in eine Ladungssicherungsposition
und in eine Transportposition lassen sich mehrere Transportplattformen platzsparend
übereinander stapeln. Hierdurch ist es möglich, mehrere Transportplattformen, deren
Rungen sich in der Transportposition befinden, auf einer einzelnen Einheit eines Transportmediums
zu transportieren.
[0011] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass an
der Unterseite des Grundkörpers wenigstens eine derartige Aussparung vorgesehen ist,
dass beim Stapeln zweier Transportplattformen die Runge der unteren Transportplattform
von der Aussparung der oberen Transportplattform aufnehmbar ist. Transportplattformen
mit dieser Ausgestaltung lassen sich äußerst platzsparend stapeln, insbesondere ergibt
sich eine besonders geringe Stapelhöhe. Hierdurch verringern sich die Kosten für Transport
und Lagerung der Transportplattformen. Darüber hinaus sind die Transportplattformen
durch die Aufnahme der Runge einer unteren Transportplattform in eine Aussparung der
oberen Transportplattform zusätzlich zu den ohnehin üblichen Sicherungsmaßnahmen vor
einem Verrutschen der Transportplattformen gegeneinander gesichert. Hierbei kann es
auch vorteilhaft, sein die Rungen leicht versetzt zueinander zu stapeln, falls nur
hierdurch die Aufnahme einer Runge einer unteren Transportplattform in die Aussparung
einer oberen Transportplattform möglich sein sollte.
[0012] Im Rahmen der Erfindung hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, an wenigstens
einem Ende wenigstens einer Laufschiene eine Überfahrbrücke anzuordnen. Ganz besonders
bevorzugt ist an beiden Enden der Transportplattform jeweils an allen auf der rechten
Seite oder der linken Seite angebrachten Laufschienen jeweils eine Überfahrbrücke
angeordnet. Durch eine derartige Anordnung der Überfahrbrücken ist gewährleistet,
dass eine beliebige Anzahl von Transportplattformen miteinander verbunden werden kann
und ein oder mehrere Portalkräne entlang der mit den Überfahrbrücken verbundenen Laufschienen
über die gesamte Länge der verbundenen Transportplattformen verfahrbar sind. Des Weiteren
ist an jedem Ende einer Laufschiene, an dem keine Überfahrbrücke angeordnet ist, ein
Gleitstück angeordnet. Dieses Gleitstück wirkt bei der Verbindung zweier Laufschienen
mit der Überfahrbrücke zusammen und gewährleistet so eine sichere Verfahrbarkeit eines
Portalkrans von einer Laufschiene auf die nächste Laufschiene.
[0013] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
an dem Grundkörper Ladungssicherungseinrichtungen ausgebildet sind. Vorzugsweise sind
die Ladungssicherungseinrichtungen durch Gurtwickler gebildet. Durch das Vorsehen
von Ladungssicherungseinrichtungen, wie z. B. Ketten oder Gurten, insbesondere auch
in Kombination mit Rungen, lässt sich die Ladung der Transportplattform ausreichend
sichern.
[0014] Bei einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die
Gurtwickler an den Außenseiten des Grundkörpers angeordnet sind und die Gurte der
Gurtwickler zwischen den Außenseiten des Grundkörpers und den Laufschienen verlaufen.
Diese bevorzugte Anordnung der Gurtwickler ermöglicht, dass ein Portalkran entlang
der Laufschienen verfahrbar ist, ohne dass die zur Sicherung der Ladung vorgesehenen
Gurtwickler gelöst werden müssen.
[0015] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
der Grundkörper eine Stahlträgerkonstruktion ist, wobei die Stahlträgerkonstruktion
im Wesentlichen aus wenigstens zwei Längsträgern und einer Mehrzahl von Querverbindern
besteht. Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn die Runge aus der Ladungssicherungsposition
in die Transportposition klappbar ist und in der Transportposition beim Stapeln zweier
Transportplattformen die Runge der unteren Transportplattform von einem Zwischenraum
zwischen zwei Querverbindern des Grundkörpers der oberen Transportplattform aufnehmbar
ist. Auch diese Ausgestaltung der Transportplattform ermöglicht ein platzsparendes
Stapeln, insbesondere mit einer besonders geringen Stapelhöhe. Ebenfalls ergeben sich
hierdurch verringerte Kosten für Transport und Lagerung der Transportplattformen.
Ebenso sichert die Aufnahme der Runge einer unteren Transportplattform in den Zwischenraum
zwischen zwei Querverbindern des Grundkörpers einer oberen Transportplattform zusätzlich
zu den ohnehin üblichen Sicherungsmaßnahmen vor einem Verrutschen der Transportplattformen
gegeneinander.
[0016] Im Einzelnen gibt es nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße Transportplattform
auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten
Patentansprüche sowie auf die nachfolgende detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung verwiesen.
[0017] In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- schematisch die erfindungsgemäße Transportplattform mit aufgebrachter Ladung auf einem
Containertragwagen gemäß eines bevorzugten Ausführungsbeispiels,
- Fig. 2
- schematisch eine Detailaufnahme der Unterseite eines Endes der erfindungsgemäßen Transportplattform
gemäß des bevorzugten Ausführungsbeispiels,
- Fig. 3
- die erfindungsgemäße Transportplattform der Fig. 1 ohne Ladung und Containertragwagen
und
- Fig.
- 4 schematisch einen Teil eines einzelnen Containertragwagens ohne Transportplattform.
[0018] Aus der Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Transportplattform 1 für Gleisbaumaterial
2 ersichtlich. Das Gleisbaumaterial 2, mit dem die Transportplattform 1 beladen ist,
besteht in diesem Fall aus Eisenbahnschwellen. Die Transportplattform 1 weist eine
in der Fig. 1 nicht dargestellte an der Unterseite eines Grundkörpers 3 angeordnete
Befestigungsvorrichtung auf. An beiden Seiten des Grundkörpers 3 ist jeweils eine
Laufschiene 4 für einen Portalkran angeordnet. Über die Befestigungsvorrichtung ist
der Grundkörper 3 der Transportplattform 1 auf einem Transportmedium 5 befestigt,
welches hier ein Containertragwagen ist. Die nicht dargestellte Befestigungsvorrichtung
der Transportplattform 1 greift formschlüssig in die Containerverriegelung 6 des Transportmediums
5 ein. An dem Transportmedium 5 sind weitere Containerverriegelungen 7 angeordnet,
die heruntergeklappt sind und bei dem abgebildeten Ausführungsbeispiel der Transportplattform
1 nicht verwendet werden.
[0019] An beiden Enden der Transportplattform 1 sind Rungen 8 angeordnet, die in einer aufrechten
Ladungssicherungsposition zur Sicherung der Ladung gegen Verrutschen in Längsrichtung
dienen. Die Rungen 8 können aus ihrer vertikalen Ladungssicherungsposition in eine
horizontale Transportposition geklappt werden.
[0020] An der Unterseite des Grundkörpers 3 sind derartige Aussparungen 9, wie in Fig. 2
dargestellt, vorgesehen, so dass beim Stapeln zweier Transportplattformen 1 die Rungen
8 der unteren Transportplattform 1 von den Aussparungen 9 der oberen Transportplattform
1 aufgenommen werden.
[0021] Die Laufschienen 4 der Transportplattform 1 weisen jeweils an einem Ende eine Überfahrbrücke
10 auf. Mit den Überfahrbrücken 10 und dem Gegenstück Gleitstück 17 können die Laufschienen
4 zweier aneinander gekoppelter Transportplattformen 1 miteinander verbunden werden.
Auf diese Weise kann ein Portalkran über die gesamte Länge der aneinander gekoppelten
Transportplattformen 1 auf den Laufschienen 4 fahren.
[0022] An dem Grundkörper 3 der Transportplattform 1 sind des Weiteren Ladungssicherungseinrichtungen
ausgebildet. Im vorliegenden Fall werden die Ladungssicherungseinrichtungen durch
Gurtwickler 11 gebildet. Mittels dieser Gurtwickler 11 ist das Gleisbaumaterial 2
auf der Transportplattform 1 vor einem Verrutschen gesichert. Die Gurte 12 der Gurtwickler
11 verlaufen hierbei insbesondere zwischen den Laufschienen 4 und der Außenseite des
Grundkörpers 3. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass ein Portalkran auch bei gesicherter
Ladung ungehindert über die gesamte Länge der Transportplattform 1 verfahrbar ist.
[0023] In der Fig. 2 ist die Unterseite der Transportplattform 1 im Bereich eines Endes
der Transportplattform 1 dargestellt. Deutlich zu erkennen ist, dass der Grundkörper
3 der Transportplattform 1 eine Stahlträgerkonstruktion ist, die im Wesentlichen aus
zwei Längsträgern 13 und einer Mehrzahl von Querverbindern 14 besteht. Befinden sich
nun die Rungen 8 in der Transportposition, wie z. B. die rechte Runge 8 der beiden
Rungen 8 der Fig. 2, so werden die Rungen 8 einer unteren Transportplattform 1 beim
Stapeln zweier Transportplattformen 1 von der Aussparung 9 einer oberen Transportplattform
1 aufgenommen. In der Fig. 2 stellt der Zwischenraum zwischen zwei Querverbindern
14 des Grundkörpers 3 der Transportplattform 1 eine derartige Aussparung 9 dar.
[0024] In Fig. 3 ist die erfindungsgemäße Transportplattform 1 mit in der Ladungssicherungsposition
befindlichen Rungen 8 in ihrer Gesamtheit dargestellt. An beiden Außenseiten des Grundkörpers
3 sind Laufschienen 4 angeordnet. An einem Ende jeder Laufschiene 4 befindet sich
eine Überfahrbrücke 10. Zur Sicherung einer nicht dargestellten Ladung sind Gurtwickler
11 vorgesehen, die an der Außenseite des Grundkörpers 3 angeordnet sind.
[0025] Aus der Fig. 4 ist ein Transportmedium 5 ersichtlich, hier insbesondere ein Containertragwagen.
Deutlich zu erkennen sind die Containerverriegelungen 6 des Transportmediums 5, in
die eine nicht dargestellte Befestigungsvorrichtung einer Transportplattform 1 formschlüssig
eingreifen kann. Ebenso sind weitere Containerverriegelungen 7 ausgebildet, die in
eine Ruheposition heruntergeklappt sind. An der Oberseite der Containerverriegelungen
6 sind Rastzapfen 15 ausgebildet, die mit der Befestigungsvorrichtung einer Transportplattform
1 zusammenwirken und so eine sichere Verbindung einer Transportplattform 1 mit dem
Transportmedium 5 ermöglichen. In der Fig. 2 ist die Befestigungsvorrichtung, mit
der die Rastzapfen 15 zusammenwirken, in Form von Rastzapfenaufnahmen 16 ausgebildet.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Transportplattform
- 2
- Gleisbaumaterial
- 3
- Grundkörper
- 4
- Laufschienen
- 5
- Transportmediums
- 6
- Containerveniegelungen
- 7
- überzählige Containerverriegelungen
- 8
- Rungen
- 9
- Aussparungen
- 10
- Überfahrbrücke
- 11
- Gurtwickler
- 12
- Gurte
- 13
- Längsträger
- 14
- Querverbinder
- 15
- Rastzapfen
- 16
- Rastzapfenaufnahmen
- 17
- Gleitstück
1. Transportplattform (1) für Gleisbaumaterial (2) mit einer Befestigungsvorrichtung,
einem Grundkörper (3) und wenigstens zwei Laufschienen (4) für einen Portalkran, wobei
die Befestigungsvorrichtung zur Befestigung der Transportplattform (1) auf einem Transportmedium
(5) in Form eines Standardgüterwagens vorgesehen ist und die Laufschienen (4) in Längsrichtung
an der Außenseite des Grundkörpers (3) angeordnet sind.
2. Transportplattform (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung zur Befestigung der Transportplattform (1) an einer Containerverriegelung
des Transportmediums (5) geeignet ist.
3. Transportplattform (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem Ende des Grundkörpers (3) wenigstens eine Runge (8) angeordnet
ist.
4. Transportplattform (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Runge (8) in eine Ladungssicherungsposition und in eine Transportposition verbringbar
ist.
5. Transportplattform (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Grundkörpers (3) wenigstens eine derartige Aussparung (9) vorgesehen
ist, dass beim Stapeln zweier Transportplattformen (1) die Runge (8) der unteren Transportplattform
(1) von der Aussparung (9) der oberen Transportplattform (1) aufnehmbar ist.
6. Transportplattform (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem Ende wenigstens einer Laufschiene (4) eine Überfahrbrücke (1)
angeordnet ist.
7. Transportplattform (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundkörper (3) Ladungssicherungseinrichtungen ausgebildet sind.
8. Transportplattform (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladungssicherungseinrichtungen durch Gurtwickler (11) gebildet werden.
9. Transportplattform (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gurtwickler (11) an den Außenseiten des Grundkörpers (3) angeordnet sind und
die Gurte (12) der Gurtwickler (11) zwischen den Außenseiten des Grundkörpers (3)
und den Laufschienen (4) verlaufen.
10. Transportplattform (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (3) eine Stahlträgerkonstruktion ist, wobei die Stahlträgerkonstruktion
im Wesentlichen aus wenigstens zwei Längsträgern (13) und einer Mehrzahl von Querverbindern
(14) besteht.
11. Transportplattform (1) nach den Ansprüchen 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Runge (8) aus der Ladungssicherungsposition in die Transportposition klappbar
ist und in der Transportposition beim Stapeln zweier Transportplättformen (1) die
Runge (8) der unteren Transportplattform (1) von einem Zwischenraum zwischen zwei
Querverbindern (14) des Grundkörpers (3) der oberen Transportplattform (1) aufnehmbar
ist.