[0001] Die Erfindung betrifft ein Flurförderzeug mit einem Fahrerarbeitsplatz und einem
Lastteil, wobei im lastteilseitigen Sichtfeld einer Bedienperson mindestens eine Anzeigeeinrichtung
angeordnet ist.
[0002] Bei Flurförderzeugen, beispielsweise Gegengewichtsgabelstaplern oder Lagertechnikstaplern,
insbesondere Hubwagen, die als Mitgängerfahrzeug oder Mitfahrerfahrzeug ausgebildet
sein können, Kommissionierern, Schubmaststaplern, Schubgabelstaplern oder Schleppern,
ist es bekannt, eine Anzeigeeinrichtung, beispielsweise ein Display, im Bereich eines
Armaturenbretts oder an der Oberseite eines Antriebsteils, beispielsweise an oder
in einer oberen Haube des Antriebsteils innerhalb des Fahrerarbeitsplatzes anzuordnen.
Um die Sicht auf den Lastteil im Betrieb des Flurförderzeugs möglichst wenig einzuschränken,
sind das Armaturenbrett bzw. das Antriebsteil relativ niedrig ausgebildet. Im Betrieb
richtet eine sich im Fahrerarbeitsplatz befindliche Bedienperson während der Lasthandhabung
und insbesondere bei der Aufnahme oder dem Absetzen einer Last, insbesondere bei höheren
Hubhöhen, den Blick in Richtung des Lastteils geradeaus in Richtung der Last bzw.
nach oben. Hierbei hat die Bedienperson eine am Armaturenbrett oder auf der Oberseite
des Antriebsteils angeordnete Anzeigeeinrichtung in der Regel nicht mehr im Sichtfeld,
so dass die Informationen nicht mehr beim Ein- und Ausstapeln der Last von der Bedienperson
abgelesen werden können.
[0003] Aus der gattungsgemäßen
EP 1 388 518 B1 ist bereits bekannt, bei einem als Kommissionierer ausgebildeten Flurförderzeug an
einem Schutzgitter, das sich zwischen dem Lastteil und dem Fahrerarbeitsplatz befindet,
eine Anzeigeeinrichtung in Form eines Displays als Anbauteil anzuordnen. Diese Anordnung
der Anzeigeinrichtung an dem Schutzgitter oberhalb des Antriebsteils ermöglicht, dass
sich die Anzeigeeinrichtung in dem lastteilseitigen Sichtfeld der Bedienperson befindet
und somit im Betrieb des Flurförderzeugs von der Bedienperson bei der Lasthandhabung
abgelesen werden kann ohne den Blick nach unten richten zu müssen.
[0004] Bekannte Anzeigeeinrichtungen sind nicht durchsichtig und beeinträchtigen bzw. engen
daher das lastteilseitige Sichtfeld der Bedienperson auf den Lastteil und die handzuhabende
Last ein. Daher werden bisherige Anzeigeinrichtungen in der Regel kompakt und klein
ausgeführt. Dies führt jedoch dazu, dass nur wenige Informationen angezeigt werden
können, in der Regel nur eine Information, beispielsweise die Hubhöhe oder das Lastgewicht.
Zudem führen die kompakten Abmessungen bei bekannten Anzeigeeinrichtungen zu einer
schlechten Ablesbarkeit der angezeigten Informationen.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Flurförderzeug der eingangs
genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, bei der die Anzeigeeinrichtung eine verbesserte
Ablesbarkeit ohne Auswirkungen auf das lastteilseitige Sichtfeld der Bedienperson
aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Anzeigeeinrichtung von
einem transparenten Display gebildet ist. Mit einem transparenten und somit einem
durchsichtigen Display als Anzeigeeinrichtung wird erzielt, dass das lastteilseitige
Sichtfeld und die Durchsicht auf das Lastteil der auf dem Fahrerarbeitsplatz befindlichen
und in Richtung des Lastteils blickenden Bedienperson nicht beeinträchtigt und eingeschränkt
wird. Durch die Durchsichtigkeit und Transparenz des erfindungsgemäßen Displays kann
das Display in den Abmessungen vergrößert werden, so dass sich eine gute, schnelle
und sichere Ablesbarkeit der angezeigten Informationen für die Bedienperson ergibt.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Display als transparentes
Elektrolumineszenz-Display ausgebildet. Transparente Elektrolumineszenz-Displays weisen
einen Aufbau auf, bei dem eine Licht emmitierende Schicht, in der Regel eine Phosphorschicht,
zwischen einer vorderen und einer hinteren Elektrode angeordnet ist, wobei die vordere
und die hintere Elektrode aus einem transparenten und durchsichtigen Material bestehen,
um die Transparenz und Durchsichtigkeit des gesamten Displays zu erzielen. Derartige
transparente Elektrolumineszenz-Displays weisen eine hohe Robustheit, eine hohe Lebensdauer
und eine hohe Beständigkeit gegen Umwelteinflüsse, beispielsweise Öl, Fette, Säuren
und Chemikalien auf, und sind unter Temperaturen von -50° bis +85° C einsetzbar, so
dass sich derartige Displays für den Einsatz in Flurförderzeugen auch unter rauen
Umgebungsbedingungen und innerhalb von Kühlhäusern eignen. Zudem sind transparente
Elektrolumineszenz-Displays wasserbeständig und wasserfest, so dass diese Displays
innerhalb von Lagerhallen und beim Betrieb des Flurförderzeugs im Freien eingesetzt
werden können. Darüber hinaus weisen transparente Elektrolumineszenz-Displays eine
hohe Bildhelligkeit, einen hohen Kontrast und einen hohen Betrachtungs- bzw. Ablesewinkel
von bis zu 180° auf, so dass sich im Betrieb des Flurförderzeugs eine optimale Ablesbarkeit
der angezeigten Informationen erzielen lässt. Zudem kann durch eine einfarbige oder
mehrfarbige Darstellung der angezeigten Information bei einem transparenten Elektrolumineszenz-Display
durch eine geeignete Farbwahl, beispielsweise Gelb, die Ablesbarkeit der angezeigten
Informationen für die Bedienperson weiter verbessert werden.
[0008] Besondere Vorteile ergeben sich, wenn das Display als transparentes Dünnfilm-Elektrolumineszenz-Display
ausgebildet ist. Ein derartiges transparenten Dünnfilm-Elektrolumineszenz-Display,
das eine flache und folienartige Struktur aufweist, kann in beliebiger, beispielsweise
gekurvter oder gebogener, Form und somit auch in komplexen Formen ausgebildet werden,
wodurch ein derartiges Display in einfacher Weise an einer entsprechenden und geeigneten
Stelle im lastteilseitigen Blickfeld des Flurförderzeugs angebracht und auf einfache
Weise an die Gegebenheiten des Flurförderzeugs angepasst werden kann. Die Ausbildung
des transparenten Elektrolumineszenz-Displays in Dünnfilmtechnik ermöglicht weiterhin
verbesserte optische Eigenschaften in Form einer verringerten Lichtstreuung, wodurch
die Ablesbarkeit der angezeigten Informationen weiter verbessert werden kann.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist zwischen dem Lastteil und
dem Fahrerarbeitsplatz eine durchsichtige Scheibe angeordnet, wobei das Display an
der Scheibe angeordnet ist. Die Anbringung des transparenten Elektrolumineszenz-Display
an einer Scheibe ermöglicht mit geringem Bauaufwand und auf einfache Weise eine Anordnung
des transparenten Displays im lastteilseitigen Sichtfeld der Bedienperson, wobei die
Durchsicht auf das Lastteil durch die die Funktion eines Halters für den Display erfüllende
transparente Scheibe nicht beeinträchtigt wird.
[0010] Besondere Vorteile ergeben sich hierbei, wenn das Lastteil ein Hubgerüst aufweist
und die durchsichtige Scheibe als Sicherheitseinrichtung zwischen dem Fahrerarbeitsplatz
und dem Hubgerüst angeordnet ist. Flurförderzeuge mit einem Fahrerarbeitsplatz und
einem benachbart zu dem Fahrerarbeitsplatz angeordneten Hubgerüst sind in der Regel
mit einer durchsichtigen Scheibe als Sicherheitseinrichtung versehen, die verhindert,
dass die sich im Fahrerarbeitsplatz befindliche Bedienperson mit den Händen in die
sich bewegenden Teile des Hubgerüstes greifen kann. Die Scheibe kann hierbei an den
Hubgerüstsäulen des Hubgerüstes oder an den Holmen eines gegebenenfalls vorhandenen
Fahrerschutzdaches angeordnet sein. Die Anordnung des erfindungsgemäßen transparenten
Displays an der bereits aus Sicherheitsgründen vorhandenen Scheibe ergibt besondere
Vorteile hinsichtlich eines einfachen und kostengünstigen Bauaufwandes, da das transparente
Display den Blick der Bedienperson bei der Lasthandhabung sowie beim Absetzen bzw.
Aufnehmen der Last nicht beeinträchtigt und das transparente Display während der Lasthandhabung
im lastteilseitigen Blickfeld der auf die Last blickenden Bedienperson angeordnet
ist, so dass die Bedienperson die auf dem Display angezeigten Betriebsdaten und Informationen
ohne Veränderung des Blickfeldes und der Blickrichtung bei der Lasthandhabung sowie
beim Ein- und Ausstapeln einer Last erfassen kann.
[0011] Besondere Vorteile ergeben sich, wenn das Display in Kopfhöhe einer im Fahrerarbeitsplatz
befindlichen Bedienperson angeordnet ist. Hierdurch ist das erfindungsgemäße Display
in Sichthöhe der Bedienperson angeordnet, so dass die Bedienperson bei der Lasthandhabung,
dem Absetzen und Aufnehmen einer Last das Display ohne ergonomisch ungünstige Kopfbewegungen
ablesen kann.
[0012] Durch die Transparenz und Durchsichtigkeit des erfindungsgemäßen Displays kann sich
das Display gemäß einer Ausgestaltungsform der Erfindung im Wesentlichen über die
gesamte Breite des Lastteils, insbesondere der Scheibe, erstrecken ohne zu einer Sichtbehinderung
für die Bedienperson auf die Last und durch das Lastteil zu führen.
[0013] Bevorzugt ist die Anzeigeeinrichtung mit mindestens einem Anzeigefeld versehen. Hierdurch
wird es ermöglicht, mehrere getrennt voneinander angeordnete Anzeigefelder auszubilden,
so dass verschiedene Informationen und Gruppen von Informationen leicht ablesbar für
die Bedienperson angezeigt werden können.
[0014] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Anzeigefeld im Seitenbereich
des Lastteils, insbesondere im Seitenbereich der Scheibe, angeordnet. Die Anordnung
des Anzeigenfeldes bzw. des transparenten Displays in einem randseitigen Seitenbereich
des Lastteils bzw. am seitlichen Randbereich der Scheibe ermöglicht eine ergonomisch
günstige Ablesbarkeit, wobei die mittige Durchsicht durch das Lastteil für die Bedienperson
durch die in dem transparenten Display dargestellten Informationen nicht beeinträchtigt
wird.
[0015] Durch die mögliche Vergrößerung der Abmessungen des erfindungsgemäßen transparenten
Displays wird es gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ermöglicht,
mehrere Betriebsdaten des Flurförderzeugs gleichzeitig anzuzeigen. Die angezeigten
Betriebsdaten können hierbei dauernd und/oder blinkend angezeigt werden. Die Vergrößerung
des erfindungsgemäßen transparenten Displays ermöglicht, mehrere Betriebsdaten gut
und leicht ablesbar anzuzeigen. Die dauernde Anzeige der Betriebsdaten wird hierbei
bevorzugt während eines Normalbetriebszustandes gewählt, wobei eine blinkende Darstellung
der Betriebsdaten für einen vom Normalbetriebszustand abweichenden Betriebszustand
verwendet werden kann. Hierdurch können der Bedienperson Abweichungen vom Normalbetriebszustand
während des Betriebs des Flurförderzeugs sicher übermittelt und angezeigt werden.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung steht das Display mit einer
elektronischen Steuereinrichtung des Flurförderzeugs in Verbindung und dient zur Anzeige
einer oder mehrerer der folgenden Betriebsdaten:
- aufgenommenes Lastgewicht
- maximale mögliches Lastgewicht
- momentane Hubhöhe
- maximal mögliche bzw. zulässige Hubhöhe
- Ladezustand einer Batterie
- Datumsangabe
- Uhrzeit
[0017] Insbesondere die Betriebsdaten zum aufgenommen Lastgewicht der transportierten Last
und der aktuellen Hubhöhe vereinfachen der Bedienperson die Lasthandhabung während
des Betriebs des Flurförderzeugs, wodurch eine Erhöhung der Umschlagleistung des Flurförderzeugs
erzielbar ist. Die Anzeige des maximal möglichen Lastgewichts, der sogenannten Nenntragfähigkeit,
und/oder der mit dem Lastteil maximal möglichen bzw. für das aufgenommen Lastgewicht
zulässigen Hubhöhe als weitere Betriebsdaten ermöglicht der Bedienperson, eine Überlastung
oder hinsichtlich der Stabilität des Flurförderzeugs kritische Betriebszustände frühzeitig
einzuschätzen, um einen entsprechenden sicheren Betrieb des Flurförderzeugs durchzuführen.
Durch die Verbindung des erfindungsgemäßen Displays mit einer elektronischen Steuereinrichtung
des Flurförderzeugs können die angezeigten Betriebsdaten auf einfache Weise fortlaufend
und ständig aktualisiert werden. Bevorzugt werden in einem Normalbetriebszustand,
in dem die Nenntragfähigkeit und somit die Nennlast eingehalten wird, die folgenden
Betriebsdaten von der elektronischen Steuereinrichtung in dem Anzeigefeld dauernd
angezeigt
- aufgenommenes Lastgewicht
- momentane Hubhöhe
- maximal mögliche bzw. zulässige Hubhöhe.
[0018] Die Anzeige des Lastgewichts der aufgenommen Last und der momentane Hubhöhe erleichtern
der Bedienperson im Normalbetrieb das Ein- und Ausstapeln einer Last, wodurch ein
effektiver und ergonomisch günstiger Betrieb des Flurförderzeugs mit einer hohen Umschlagleistung
erzielbar ist.
[0019] Bevorzugt werden in einem Betriebszustand, in dem die Nenntragfähigkeit überschritten
wird, die folgenden Betriebsdaten von der elektronischen Steuereinrichtung in dem
Anzeigefeld dauernd angezeigt
- maximale mögliches Lastgewicht
- momentane Hubhöhe
- maximal mögliche bzw. zulässige Hubhöhe
und das aufgenommene Lastgewicht blinkend angezeigt. Der Bedienperson kann damit eine
Überlastung des Flurförderzeugs durch ein zu hohes Lastgewicht auf sichere Weise durch
die blinkende Anzeige des aktuellen Lastgewichts angezeigt werden.
[0020] Bevorzugt werden in einem Betriebszustand, in dem die maximal mögliche bzw. die zulässige
Hubhöhe überschritten wird, die folgenden Betriebsdaten von der elektronischen Steuereinrichtung
in dem Anzeigefeld dauernd angezeigt
- aufgenommenes Lastgewicht
- maximal mögliches Lastgewicht
und die maximal mögliche bzw. zulässige Hubhöhe blinkend angezeigt. Der Bedienperson
kann hierbei ein für die Stabilität des Flurförderzeugs kritischer Betriebszustand
durch eine zu hohe Hubhöhe auf sichere Weise durch die blinkende Anzeige der maximal
möglichen bzw. zulässigen Hubhöhe angezeigt werden.
[0021] Das erfindungsgemäße Flurförderzeug ist bevorzugt als Hochhubwagen ausgebildet. Die
Anbringung eines erfindungsgemäßen transparenten Displays beispielsweise an einer
aus Sicherheitsgründen erforderlichen durchsichtigen Scheibe zwischen dem Hubgerüst
und dem Fahrerarbeitsplatz ermöglicht bei Hochhubwagen eine ergonomisch günstige Anordnung
des Displays ohne Sichtbehinderung und Sichtbeeinträchtigung des lassteilseitigen
Sichtfeldes der Bedienperson. Ein derartiger Hochhubwagen kann als deichselgeführter
Hochhubwagen und somit als Mitgängerfahrzeug ausgebildet werden, wobei der Fahrerarbeitsplatz
von einer Lenkdeichsel gebildet wird. Zudem kann ein derartiger Hochhubwagen als Mitfahrerfahrzeug
mit einer Fahrerstandplattform als Fahrerarbeitsplatz und somit als Standgerät ausgebildet
werden. Derartige Hochhubwagen können ebenfalls mit einer klappbaren Fahrerstandplattform
für den kombinierten Mitfahrer- und Mitgängerbetrieb ausgerüstet sein. Darüber hinaus
kann ein derartiger Hochhubwagen als Sitzgerät ausgebildet werden, bei dem in einem
Fahrerarbeitsplatz ein quer zur Längsrichtung des Hochhubwagens ausgerichteter Fahrersitz
für die Bedienperson angeordnet ist.
[0022] Es ist jedoch ebenfalls möglich, das Flurförderzeug als Schubmaststapler oder Schubgabelstapler
oder Gegengewichtsgabelstapler auszubilden. Selbstverständlich kann das erfindungsgemäße
transparente Display bei anderen Arten von Flurförderzeugen eingesetzt werden, beispielsweise
Niederhubwagen, bei denen der Fahrerarbeitsplatz von einer Lenkdeichsel gebildet ist,
Doppelstockhubwagen, Kommissionierern, Schleppern oder Regalbediengeräten mit einem
anhebbaren, als Fahrkorb ausgebildeten Fahrerarbeitsplatz.
[0023] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der in den schematischen
Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Hierbei zeigt
- Figur 1
- ein erfindungsgemäßes Flurförderzeug in einer Seitenansicht,
- Figur 2
- eine Ansicht gemäß Pfeil A der Figur 1 mit einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Anzeigeeinrichtung,
- Figur 3
- eine Ansicht gemäß der Figur 2 in einer realisierten Form,
- Figur 4
- eine Ansicht gemäß Pfeil A der Figur 1 mit einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Anzeigeeinrichtung und
- Figur 5
- eine Ansicht gemäß der Figur 4 in einer realisierten Form.
[0024] In der Figur 1 ist ein als Hochhubwagen ausgebildeter Lagertechnikstapler als Beispiel
eines Flurförderzeugs 1 in einer Seitenansicht dargestellt.
[0025] Das Flurförderzeug 1 weist ein Antriebsteil 2 und ein Lastteil 3 auf. Das Lastteil
3 umfasst bei dem dargestellten Flurförderzeug 1 ein Hubgerüst 4, an dem eine von
beispielsweise zwei seitlich beabstandeten Lastarmen gebildete Lastgabel 5 mittels
einer nicht näher dargestellten Hubeinrichtung anhebbar und absenkbar angeordnet ist.
[0026] Unterhalb der Lastgabel 5 ist das dargestellte Flurförderzeug 1 mit Radarmen versehen,
an deren Spitzen Lastrollen 6 angeordnet sind, mittels denen das Flurförderzeug 1
im Bereich des Lastteils 3 auf der Fahrbahn abgestützt ist.
[0027] In dem Antriebsteil 2 ist eine nicht mehr dargestellte Fahrantriebseinheit, die ein
Antriebsrad und einen das Antriebsrad antreibenden elektrischen Fahrantriebsmotor
umfasst, um eine vertikale Schwenkachse lenkbar angeordnet ist. Die Fahrantriebseinheit
umfasst weiterhin einen elektrischen Lenkmotor zum Lenken des Antriebsrades um die
vertikale Schwenkachse. Zur Versorgung der Fahrantriebseinheit und der Hubeinrichtung
für den Lastteil mit elektrischer Energie ist eine Traktionsbatterie 7 als Energieversorgungseinheit
vorgesehen, die in einem Batteriefach 8 des Antriebsteils 2 oder des Lastteils 3 angeordnet
ist.
[0028] Das dargestellte Flurförderzeug 1 ist mit einem am Antriebsteil 2 angeordneten Fahrerarbeitsplatz
10 versehen, der im dargestellten Ausführungsbeispiel an dem
[0029] Antriebsteil 2 gegenüberliegend zu dem Lastteil 3 angeordnet ist. Das dargestellte
Flurförderzeug 1 ist als Standgerät für den Mitfahrerbetrieb ausgebildet, bei dem
der Fahrerarbeitsplatz 10 eine im unteren Bereich angeordnete Fahrerstandplattform
für die stehende Bedienperson aufweist. Für einen seitlichen Halt der auf der Fahrerstandplattform
stehenden Bedienperson ist der Fahrerarbeitslatz 10 mit seitlichen Brüstungswänden
11 versehen.
[0030] Das Lenken und die Bedienung des Flurförderzeugs 1 durch die auf der Fahrerstandplattform
stehende Bedienperson erfolgt mittels einer beispielsweise als Lenkdeichsel bzw. Lenker
ausgebildeten Bedieneinrichtung 12, die an der Oberseite des Antriebsteils 2 angeordnet
ist. Die als Lenkdeichsel bzw. Lenker ausgebildete Bedieneinrichtung 12 ist um eine
vertikale Schwenkachse lenkbar am Antriebsteil 2 angeordnet. Zusätzlich können an
der Oberseite des Antriebsteils 2 weitere Bedienelemente und Anzeigeeinrichtungen
angeordnet werden, beispielsweise ein Display und/oder ein Tastenfeld sowie ein Notausschalter.
[0031] Das dargestellte Flurförderzeug 1 ist weiterhin mit einem Fahrerschutzdach 15 versehen,
das von zwei vertikalen Holmen 16 getragen wird, die an jeweils einer Seite des Antriebsteils
1 angeordnet sind.
[0032] Das erfindungsgemäße Flurförderzeug 1 ist zwischen Fahrerarbeitsplatz 10 und dem
Lastteil 3 mit einer durchsichtigen Scheibe 20 als Sicherheitseinrichtung versehen,
um zu verhindern, dass die im Fahrerarbeitsplatz 10 befindliche Bedienperson mit den
Händen in die bewegten Teile des von dem Hubgerüst 4 gebildeten Lastteils 3 greifen
kann. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Scheibe 20 an der dem Fahrerarbeitsplatz
10 zugewandten Seite des Hubgerüstes 4 angeordnet. Die Scheibe 20 erstreckt sich in
vertikaler Richtung von dem Bereich unmittelbar oberhalb des Batteriefachs 7 und somit
des Antriebsteils 2 in den oberen Bereich des Hubgerüstes 4, so dass die gesamte Öffnung
des Hubgerüstes 4 zu dem Fahrerarbeitsplatz 10 von der durchsichtigen Scheibe 20 abgedeckt
ist. Die Scheibe 20 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel an zwei seitlich beabstandeten
vertikalen Hubgerüstsäulen 4a, 4b des Hubgerüstes 4 anliegend befestigt, wobei die
Scheibe 20 im oberen Endbereich einen in Richtung zum Fahrerarbeitsplatz 10 abgekröpften
Abschnitt aufweist. Bevorzugt besteht die Scheibe 20 aus Kunststoff, beispielsweise
Polycarbonat. Erfindungsgemäß ist die Scheibe 20 mit einer Anzeigeeinrichtung 25 versehen,
die als transparentes Display 26, insbesondere als transparentes Elektrolumineszenz-Display,
ausgebildet ist. Das transparente Elektrolumineszenz-Display ist bevorzugt in Dünnfilm-Technik
ausgebildet und von einer flachen folienartigen Struktur. Das Display 26 ist bevorzugt
an der dem Fahrerarbeitsplatz 10 zugewandten Seite der Scheibe 20 angeordnet und befestigt.
[0033] Das transparente Display 26 ist bei dem dargestellten Flurförderzeug 1 an dem abgekröpften
Bereich der Scheibe 20 befestigt und befindet sich daher in Kopfhöhe und somit in
Sichthöhe einer auf dem Fahrerarbeitplatz 10 stehenden Bedienperson.
[0034] In der Figur 2 ist eine Ansicht auf das Lastteil 3 mit dem Hubgerüst 4, der Scheibe
20 und einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen transparenten Displays
26 dargestellt, die sich im normalen Betrieb des Flurförderzeugs für die Bedienperson
ergibt und in der Figur 1 mit dem Pfeil A verdeutlicht ist. Die Figur 2 stellt somit
das lastteilseitige Sichtfeld der auf dem Fahrerarbeitsplatz 10 befindlichen Bedienperson
dar.
[0035] Gemäß dem in der Figur 2 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung erstreckt
sich das transparente Display 26 im Wesentlichen über die gesamte Breite der Scheibe
20, wobei an den beiden seitlichen Randbereichen der Scheibe 20 jeweils ein Anzeigefeld
26a, 26b ausgebildet ist. Es ist selbstverständlich alternativ möglich, an den beiden
seitlichen Randbereichen der Scheibe 20 jeweils ein transparentes Display 26 mit einem
Anzeigefeld 26a bzw. 26b anzuordnen.
[0036] Die Anzeigefelder 26a, 26b weisen bevorzugt mehrere Zeilen auf, wobei in dem linken
Anzeigefeld 26b als Betriebsdaten in der oberen Zeile Z1 eine aktuelle Uhrzeit und
in der unteren Zeile Z2 eine aktuelle Datumsangabe angezeigt wird. In dem rechten
Anzeigefeld 26a werden als Betriebdaten in der oberen Zeile Z1 das Lastgewicht der
momentan aufgenommen und transportierten Last, in der mittleren Zeile Z2 die momentane
Hubhöhe der Lastgabel 5 und in der unteren Zeile Z3 der Ladezustand der Traktionsbatterie
7 angezeigt, wobei im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Ladezustand der Traktionsbatterie
7 in einer Prozentangabe und mittels eines Balkendiagramms angezeigt wird.
[0037] Die Figur 3 zeigt das lastteilseitige Sichtfeld der Bedienperson einer realisierten
Ausführungsform des in der Figur 2 dargestellten transparenten Displays 26 mit den
beiden seitlichen Anzeigenfeldern 26a, 26b, wobei ersichtlich wird, dass das erfindungsgemäße
transparente Display 26 den Durchblick durch das Hubgerüst 4 und das lastteilseitige
Sichtfeld der auf dem Fahrerarbeitsplatz 10 befindlichen Bedienperson nicht stört
und beeinträchtigt sowie einen ungehinderten Durchblick durch das Hubgerüst 4 und
den Lastteil 3 ermöglicht. Hierdurch kann das transparente Display 26 mit einer derartigen
Größe versehen werden, das sich eine gute und sichere und schnelle Ablesbarkeit der
dargestellten Betriebsdaten ergibt. Durch die Anordnung des transparenten Displays
26 auf Kopfhöhe und somit in Sichthöhe der Bedienperson wird hierbei vermieden, dass
die Bedienperson den Blick nach unten auf die Oberseite des Antriebsteils 2 verändern
muss, um im Betrieb des Flurförderzeugs, insbesondere bei der Aufnahme oder dem Absetzen
einer Last die angezeigten Betriebsdaten ablesen zu können.
[0038] In der Figur 4 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen transparenten
Displays 26 dargestellt, das an einem randseitigen Seitenbereich, in der Figur 4 im
rechten Seitenbereich, der Scheibe 20 angeordnet ist und ein Anzeigefeld 26a umfasst.
[0039] Das Anzeigefeld 26a des transparenten Displays 26 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel
vier Zeilen Z1-Z4 auf, wobei als Betriebsdaten in der obersten Zeile Z1 das Lastgewicht
der momentan aufgenommen und transportierten Last, in der zweiten Zeile Z2 von oben
das maximal mögliche Lastgewicht und somit die Nenntragfähigkeit des Flurförderzeugs,
in der dritten Zeile Z3 von oben die momentane Hubhöhe der Lastgabel 5 und in der
untersten, vierten Zeile Z4 die maximal mögliche Hubhöhe des angebauten Hubgerüstes
4 bzw. die für das aktuelle Lastgewicht zulässige Hubhöhe angezeigt werden.
[0040] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist das transparente Display 26 eine im Wesentlichen
rechteckige Form auf und ist mit Kantenlängen im Bereich von 100-150mm versehen.
[0041] Wie aus der Figur 4 ersichtlich wird, weisen die Zeilen Z1-Z4 eine unterschiedliche
Zeilenhöhe auf, wobei bevorzugt die erste Zeile Z1 und die dritte Zeile Z3, in denen
die aktuellen Betriebsdaten für das momentane Lastgewicht und die aktuelle Hubhöhe
angezeigt werden, eine größere Zeilenhöhe aufweisen als die zweite Zeile Z2 und die
vierte Zeile Z4, in denen die Nenntragfähigkeit und die maximal mögliche bzw. zulässige
Hubhöhe angezeigt werden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weisen die erste Zeile
Z1 und dritte Zeile Z3 gegenüber der zweiten Zeilen Z2 und der vierten Zeile Z4 eine
doppelte Zeilenhöhe auf. Eine gute und einfache Ablesbarkeit der angezeigten Informationen
ergibt sich, wenn beispielsweise die Zeilenhöhe der Zeilen Z1 und Z3 im Bereich von
20mm und die Zeilenhöhe der Zeilen Z2 und Z4 im Bereich von 10mm gewählt werden.
[0042] In der Figur 5 ist eine realisierte Ausführungsform des in der Figur 4 dargestellten
transparenten Displays 26 mit dem Anzeigefeld 26a in einer Darstellung gemäß der Figur
3 dargestellt, in der sich das für die Bedienperson ergebende lastteilseitige Sichtfeld
des Flurförderzeugs 1 dargestellt ist. Wie der Figur 5 zu entnehmen ist, stört und
beeinträchtigt das erfindungsgemäße transparente Display 26 den Durchblick und das
Sichtfeld der auf dem Fahrerarbeitsplatz befindlichen Bedienperson durch das Hubgerüst
4 nicht und ermöglicht eine ungehinderte Durchsicht durch das Hubgerüst 4 und den
Lastteil 3. Zudem wird aus der Figur 5 ersichtlich, dass das transparente Display
26 mit einer derartigen Größe versehen werden kann, das sich eine gute, sichere und
schnelle Ablesbarkeit der dargestellten Betriebsdaten ergibt.
[0043] Das transparente Display 26 steht mit einer elektronischen Steuereinrichtung des
Flurförderzeugs in Wirkverbindung. Bevorzugt ist hierbei das Display an ein Datenbussystem,
beispielsweise einen CAN-Bus, des Flurförderzeugs 1 angeschlossen. Die Betriebsdaten
können somit im Betrieb des Flurförderzeugs 1 fortlaufend aktualisiert und in dem
Display 26 der Bedienperson angezeigt werden.
[0044] Die Betriebsdaten können in dem transparenten Display 26 dauernd und/oder blinkend
angezeigt werden. Bevorzugt ist vorgesehen, dass in einem Normalbetriebszustand die
Information dauernd dargestellt werden. Sofern in einem Betriebszustand, in dem die
Nenntragfähigkeit des Flurförderzeugs durch die aufgenommen Last überschritten wird,
das aktuelle Lastgewicht blinkend angezeigt und dargestellt wird, kann die Bedienperson
diesen vom Normalzustand abweichenden Betriebszustand leicht wahrnehmen. Zudem kann
vorgesehen werden, dass in einem Betriebszustand, in dem die maximale bzw. zulässige
Hubhöhe überschritten wird, die angezeigte maximale bzw. zulässige Hubhöhe blinkend
dargestellt wird, um der Bedienperson diesen vom Normalbetriebszustand abweichenden
Betriebszustand anzuzeigen.
[0045] Die dargestellten Figuren 3 und 4 ermöglichen der Bedienperson durch die angezeigten
Betriebsdaten die Abschätzung der Resttragfähigkeit und eine Visualisierung eines
Traglastdiagramms, um abschätzen zu können, welche maximale Hubhöhe bei der momentan
aufgenommen Lastgewicht ermöglicht wird.
[0046] Das erfindungsgemäße transparente Display 26 ermöglicht, der Bedienperson in ergonomisch
günstiger Weise Betriebsdaten anzuzeigen, wobei das Display 26 die Bedienperson während
des Betriebs des Flurförderzeugs nicht stört und keine Sichtbehinderung für die Bedienperson
darstellt.
[0047] Die Verwendung des erfindungsgemäßen transparenten Displays 26 ist nicht auf die
dargestellte Ausführungsform beschränkt und kann bei allen gängigen Flurförderzeugen
im lastteilseitigen Sichtfeld der Bedienperson angeordnet werden, insbesondere bei
Flurförderzeugen, bei denen aus Sicherheitsgründen zwischen dem Lastteil und dem Fahrerarbeitsplatz
eine durchsichtige Scheibe angeordnet ist.
1. Flurförderzeug mit einem Fahrerarbeitsplatz und einem Lastteil, wobei im lastteilseitigen
Sichtfeld einer Bedienperson mindestens eine Anzeigeeinrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung (25) von einem transparenten Display (26) gebildet ist.
2. Flurförderzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Display (26) als transparentes Elektrolumineszenz-Display ausgebildet ist.
3. Flurförderzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Display (26) als transparentes Dünnfilm-Elektrolumineszenz-Display ausgebildet
ist.
4. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Lastteil (3) und dem Fahrerarbeitsplatz (10) eine durchsichtige Scheibe
(20) angeordnet ist, wobei das Display (26) an der Scheibe (20) angeordnet ist.
5. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Lastteil (3) ein Hubgerüst (4) aufweist und eine durchsichtige Scheibe (20) als
Sicherheitseinrichtung zwischen dem Fahrerarbeitsplatz (10) und dem Hubgerüst (4)
angeordnet ist.
6. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Display (26) in Kopfhöhe einer im Fahrerarbeitsplatz (10) befindlichen Bedienperson
angeordnet ist.
7. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Display (26) im Wesentlichen über die gesamte Breite des Lastteils (3),
insbesondere der Scheibe (20) erstreckt.
8. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Display (26) mit mindestens einem Anzeigefeld (26a; 26b) versehen ist.
9. Flurförderzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigefeld (26a; 26b) im Seitenbereich des Lastteils (3), insbesondere im Seitenbereich
der Scheibe (20), angeordnet ist.
10. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Display (26) mehrere Betriebsdaten angezeigt werden, wobei die Betriebsdaten
dauernd und/oder blinkend angezeigt werden können.
11. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass das Display (26) mit einer elektronischen Steuereinrichtung des Flurförderzeugs in
Verbindung steht und zur Anzeige einer oder mehrerer der folgenden Betriebsdaten dient:
• aufgenommenes Lastgewicht
• maximale mögliche Lastgewicht
• momentane Hubhöhe
• maximal mögliche bzw. zulässige Hubhöhe
• Ladezustand einer Batterie
• Datumsangabe
• Uhrzeit.
12. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass in einem Normalbetriebszustand, in dem die Nenntragfähigkeit eingehalten wird, mindestens
die folgenden Betriebsdaten von der elektronischen Steuereinrichtung in dem Display
(26) dauernd angezeigt werden
• aufgenommenes Lastgewicht
• momentane Hubhöhe
• maximal mögliche bzw. zulässige Hubhöhe.
13. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass in einem Betriebszustand, in dem die Nenntragfähigkeit überschritten wird, mindestens
die folgenden Betriebsdaten von der elektronischen Steuereinrichtung in dem Display
(26) dauernd angezeigt werden
• maximale mögliches Lastgewicht
• momentane Hubhöhe
• maximal mögliche bzw. zulässige Hubhöhe und das aufgenommenes Lastgewicht blinkend
angezeigt werden.
14. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass in einem Betriebszustand, in dem die maximal zulässige Hubhöhe überschritten wird,
mindestens die folgenden Betriebsdaten von der elektronischen Steuereinrichtung in
dem Display dauernd angezeigt werden
• aufgenommenes Lastgewicht
• maximal mögliches Lastgewicht
und die maximal mögliche bzw. zulässige Hubhöhe blinkend angezeigt werden.
15. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Flurförderzeug als Hochhubwagen ausgebildet ist.
16. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Flurförderzeug als Schubmaststapler oder Schubgabelstapler oder Gegengewichtsgabelstapler
ausgebildet ist.