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<ep-patent-document id="EP11006188B1" file="EP11006188NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2413032" kind="B1" date-publ="20160106" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-5">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>JDIM360 Ver 1.28 (29 Oct 2014) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2413032</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20160106</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>11006188.4</B210><B220><date>20110727</date></B220><B240><B241><date>20140919</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>123102010</B310><B320><date>20100727</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20160106</date><bnum>201601</bnum></B405><B430><date>20120201</date><bnum>201205</bnum></B430><B450><date>20160106</date><bnum>201601</bnum></B450><B452EP><date>20150730</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>F23G   5/24        20060101AFI20140219BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>F23G   7/10        20060101ALI20140219BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>C10B  53/02        20060101ALI20140219BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="4"><text>C10B  49/02        20060101ALI20140219BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="5"><text>C10B  33/02        20060101ALI20140219BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="6"><text>F23H   9/02        20060101ALI20140219BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Schachtofen zur Verschwelung organischer Feststoffe</B542><B541>en</B541><B542>Shaft furnace for carbonization of organic solid fuels</B542><B541>fr</B541><B542>Fourneau à cuve destiné à carboniser des matières solides organiques</B542></B540><B560><B561><text>DE-C- 493 602</text></B561><B561><text>GB-A- 331 572</text></B561><B561><text>GB-A- 2 466 260</text></B561><B561><text>US-A- 3 141 834</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Stadelmann, Robert</snm><adr><str>Oberwilerstrasse 46</str><city>6062 Wielen (Sarnen)</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>MS-Technologie GmbH</snm><iid>101529461</iid><irf>SCHACHTOFEN</irf><adr><str>Sonnmattstrasse 9</str><city>3415 Hasle-Rüegsau</city><ctry>CH</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Arato, Laszlo</snm><iid>100024957</iid><adr><str>Seebuchtstrasse 19, 
Postfach 41</str><city>6374 Buochs</city><ctry>CH</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B880><date>20140326</date><bnum>201413</bnum></B880></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schachtofen für die kontinuierliche Verschwelung organischer Reststoffe zu Pyrokohle bei erhöhten Temperaturen gemäss den Patentansprüchen.</p>
<p id="p0002" num="0002">Bekannt ist, dass durch Verschwelen von Stroh, Holzresten, Ästen, Sträuchern oder Strauchschnitten Pyrokohle entsteht und, dass die Pyrokohle eine wesentlich höhere Energiedichte als Scheitholz oder Holzpellets hat und sich in Feuerungen vom Stand der Technik automatisiert verfeuern lässt. Somit eignet sich Pyrokohle vorzüglich zur Substitution von Heizöl beim gebäudeintegrierten Einsatz für Mehrfamilienhäuser sowie im Kleingewerbe und lässt sich in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (unterhalb 200 kW(<sub>th</sub>) [kW thermischer Herkunft]) auch netzunabhängig nutzen. Bekannt sind ferner Bestrebungen, feuchte Biomasse wie Trester beim Wein- und Obstbau oder Siebreste von Kompostieranlagen oder kommunalen Abwasseranlagen durch Verschwelen auch zu Pyrokohle zu verarbeiten und die Pyrokohle als Dünger zu verwenden. Denn wie die landwirtschaftliche Forschung weiss, sind die "schwarze Erden" ≡ TERRA PRETA (Brasilien) oder ≡ TSCHERNOSEM (der Ukraine und Russland) die ertragreichsten Böden der Welt, wegen des Gehalts an pyrogenem Kohlenstoff C<sub>pyr</sub>, im Humus.</p>
<p id="p0003" num="0003">Aus diesen Gründen sieht die moderne Landwirtschaft das Potential der Pyrokohle für die Ertragserhöhung im Acker; als Düngungsmittel, Feuchte-Reservoir<!-- EPO <DP n="2"> --> und zugleich als Biotop für Klein- und Kleinst-Lebewesen. Ausserdem soll nach Meinung der aktuellen Klimaforschung das Ansetzen von Böden mit Pyrokohle die Rezirkulation des Kohlendioxyds in die Atmosphäre verzögern und somit das Auskuppeln von CO2 aus der Atmosphäre ermöglichen. Daher spricht die Klimaforschung beim Einsatz der Pyrokohle in Ackerböden bereits von Klimafarming. Die Gründe für die Herstellung sowie die Nutzung der Pyrokohle sind somit mannigfaltig und zukunftsweisend.</p>
<p id="p0004" num="0004">Vom Stand der Technik <patcit id="pcit0001" dnum="DE102005045166"><text>DE 102005045166</text></patcit> ist ein Pyrolysereaktor für die Herstellung von Pyrokohle aus feuchter Biomasse bekannt, der sich etwa waagrecht erstreckt, kontinuierlich arbeitet, indem die Biomasse über gasdichte Schleusen von zwei sich ineinander kämmenden Schnecken bis zum Verschwelen zur Pyrokohle befördert wird, so dass eine einheitlich feinkörnige Pyrokohle entsteht und dabei die thermische Energie der Schwelgase den Pyrolysereaktor heizt.</p>
<p id="p0005" num="0005">Der Nachteil des Pyrolysereaktors ist trotz allen Vorzügen, dass die Rohstoffe die zwangsweise Förderung mit Doppelschnecken und Zellenradschleusen anfällig machen, so dass das Konzept ungeeignet zu sein scheint.</p>
<p id="p0006" num="0006">Bekannt ist ferner aus der Schrift <patcit id="pcit0002" dnum="GB2466260A"><text>GB2466260</text></patcit> für die Synthesegasherstellung ein senkrecht stehender Reaktor, in dem die Abfälle von der Schwerkraft bewegt einen Abfallstrom bilden und dabei die Reduktionszone, den Synthesegaspolierbereich und die Pyrolysezone passieren. Danach verlässt das Synthesegas seitlich den Bodenbereich des Reaktionsbehälters und die Asche der Abfälle wird durch eine Förderschnecke ausgetragen.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">Die vorliegende Erfindung will die kontinuierliche Verschwelung organischer Roh- und Reststoffe ohne den Einsatz hochwertiger, teurer Legierungen für den Reaktor und ohne zwangsweise Vorschub der Reststoffe im Reaktor und ohne zu hohe Temperaturen, wie sie in den Ansprüchen des Standes der Technik stehen, erreichen, indem ein einfacher, robuster und energetisch effizienter Ofen für die Herstellung der Pyrokohle vorgeschlagen wird.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die Erfindung nutzt die eigene Schwerkraft zur Förderung der Rohstoffe und im Gegenstrom den natürlichen Zug der Schwelgase. Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind der Verzicht auf den erzwungenen Transport der organischen Reststoffe, der einfache Aufbau der Schwelkammer aus altbekannten und bewährten feuerfesten und preiswerten Mörteln und Massen und die Verwendung von deutlich tieferen Prozesstemperaturen als vom Stand der Technik.</p>
<p id="p0009" num="0009">Für das Tragen des Glutbetts [9.0] und Austragen der Pyrokohle [9.1] aus dem Glutbett [9.0] dient mindestens eine rotierende Scheibenrostwalze [6.0']. Für das Austragen der Pyrokohle [9.1] in einen nach oben und an einem Ende offenen Trog dient eine Austragsschnecke [6.3]. Diese Austragsschnecke [6.3] mit der Pyrokohle [9.1] verhindert das Eindringen der Aussenluft in die Schwelkammer [4] oder erschwert zumindest das Eindringen der Luft in den Schachtofen [1].</p>
<p id="p0010" num="0010">Nachfolgend ist die Erfindung anhand von einem Ausführungsbeispiel wie folgt gezeigt:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig.1</dt><dd>Der Schachtofen (1) im Längsschnitt mit dosierbarer Beschickung der Rohstoffe (3.1, 3.2) für die Erzeugung von Pyrokohle (9.1) aus feuchten (3.1) und trockenen (3.2) biologischen Stoffen.<!-- EPO <DP n="4"> --></dd>
<dt>Fig.2</dt><dd>Der Schachtofen (1) der <figref idref="f0001">Figur 1</figref> im Querschnitt mit sich kämmenden Scheibenrosten (6.0', 6.0") und einer Austragsschnecke (6.3) in Betrieb.</dd>
<dt>Fig.3</dt><dd>Das Konzept des Schachtofens (1) der <figref idref="f0001">Figuren 1 und 2</figref> mit der Peripherie.</dd>
</dl></p>
<p id="p0011" num="0011">Gemäss den <figref idref="f0001">Fig. 1, 2</figref> und <figref idref="f0002">3</figref> besteht der Schachtofen 1 aus einem Zuführbereich der Rohstoffe 3.1, 3.2 aus der Schwelkammer 4; dem Aufbereitungsort der Rohstoffe 3.1, 3.2 und dem Glutbett 9.0; dem Verschwelungsort der Rohstoffe 3.1, 3.2 zu Pyrokohle 9.1 sowie aus der Entnahmezone der Pyrokohle 9.1.<br/>
Die für die Pyrolyse bestimmten feuchten Rohstoffe 3.1 gelangen aus dem Silo 2 über die Dosierschnecke 6.1 in die Schwelkammer 4 des Schachtofens 1 bis die Rohstoffe 3.1 den vom Füllstandwächter 7 überwachten Füllstand 4.1 erreichen und das Rotieren des in der <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> angedeuteten Schäufelchens des Füllstandwächters 7 am Durchdrehen verhindern. Die Blockade des Füllstandwächters 7 nimmt die Steuerung 100 wahr und blockiert die Förderung der Rohstoffe 3 der Dosierschnecke 6.1 über die Steuerung 100 so lange, bis der Füllstandwächter 7 zu rotieren beginnt und die Förderung der Rohstoffe 3.1 fortgesetzt werden kann.</p>
<p id="p0012" num="0012">Beim Anfahren der Anlage, gemäss der <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und <figref idref="f0002">3</figref> saugt der Mehrstufen-Exhaustor 16 über die Zuluftklappe 10.6 Zuluft und über die Heissluftklappe 14.1 die Luft des Heissluftgebläses 14.0 mit bis zu 600°C an, so dass die Rohstoffe 3.2 im Bereich des Glutbettes 9.0 verdorren, zu brennen beginnen und nach wenigen Minuten<!-- EPO <DP n="5"> --> zu Glut werden. Das Erreichen der Glutbett-Temperatur von 450° C wird nach fünf, sechs Minuten vom Glutbett-Thermometer 8.1 an die Steuerung 100 gemeldet, so dass das Heissluftgebläse 14.0 ausgeschaltet, die Heissluftklappe 14.1 geschlossen und die Zuluftklappe 10.6 so gestellt wird, dass der Wert der Lambda-Sonde 8.7 mindestens λ = 1,0 beträgt. Mit der Lambda-Sonde 8.7 wird die Zuluftklappe 10.6 in der Steuerung 100 so geregelt, dass im Wärmetauscher der Rohstoffheizung 12.0 ein optimales Gemisch der Schwelgase 5 mit der Luft für den Brenner 10.4 entsteht, mit dem Vorteil, dass die Schwelgase vollständig verbrannt werden und kein Überangebot von Zuluft vorhanden ist, denn dies würde die Anlage Energie "kosten".</p>
<p id="p0013" num="0013">Die Schwelgase verlassen die Schwelkammer 4 über die Schwelgasleitung 5, verlieren ihren Russanteil im vorzugsweise zyklonartigen Staubabscheider 5.1 und gelangen über den Rekuperator 10.8, wo sie die frische Zuluft erwärmen, um anschliessend im Brenner 10.4 mit der zufliessenden Zuluft zu verbrennen und die Heizung der Rohstoffe 12.0 mit Wärme zu speisen.</p>
<p id="p0014" num="0014">Im Glutbett 9.0 dauert das Abschwelen der Rohstoffe 3.1 so lange bis die Rohstoffe 3.2 zu Pyrokohle 9.1 ausgeglüht und mit den gegenläufig rotierenden Scheibenrostwalzen 6.0', 6.0" befördert und von der Austragsschnecke 6.3 aus dem Schachtofen 1 ausgeschieden werden und in den bewässerten Lagerbehälter der Pyrokohle 9.2 gelangen. Die gegenläufig rotierenden Scheibenrostwalzen 6.0', 6.0" sind vorzugsweise paarweise und gemäss der <figref idref="f0001">Fig.1 und<!-- EPO <DP n="6"> --> Fig. 2</figref> ineinandergreifend gestaltet, so dass sie die Glut der Pyrokohle 9.1 fortlaufend in die Austragsschnecke 6.3 bewegen. Die Austragsschnecke 6.3 fördert die heisse Pyrokohle 9.1 so aus dem Schachtofen 1, dass durch die Entnahme der Pyrokohle möglichst wenig Luft in die Schwelkammer 4 gelangen kann. Um die Selbstentzündung der Pyrokohle 9.1 zu verhindern, wird der Lagerbehälter 9.2 der Pyrokohle gemäss den <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> mit Wasser 9.3 bespritzt oder gefüllt und als zusätzliche Sicherheitsmassnahme überwacht die Steuerung 100 mit dem Thermometer 8.4 die Temperatur der Pyrokohle 9.1.</p>
<p id="p0015" num="0015">Der von den Staubabscheidern 5.1 ausgeschiedene Schwelgas-Russ 21 der Schwelgase 5 wird über die Dosierschnecke 6.4 in den Schwelgas-Russbehälter 22 entsorgt.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die Rohstoffe 3.1 und 3.2 der <figref idref="f0001">Figur 1</figref> unterscheiden sich im Feuchtegehalt. Wenn zum Beispiel das Silo 2.1 als Rohstoff 3.1 lufttrockenes Holz mit 15 bis 18 % Feuchte enthält und das Silo 2.2 als Rohstoff 3.2 frisch geschlagenes grünes Holz mit 40 bis 60 % Wasser enthält, lohnt es sich nicht, den Rohstoff 3.1 mit 4 bis 4,4 kWh/kg Heizwert zu trocknen, den Rohstoff 3.2 aber schon! weil die Feuchtigkeit den Heizwert von 4 bis 4,4 auf 1,9 kWh/kg ≥ 50 % verringert.</p>
<p id="p0017" num="0017">Die vorgeschlagene Anordnung der <figref idref="f0001">Figur 1</figref> bietet die Möglichkeit, die Rohstoffe 3.1, 3.2, 3.n alternierend, sequentierend oder nach einem Rezept über die Steuerung 100 in die Schwelkammer 4 des Schachtofens 1 zu bringen.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">Für die Regelung der verhältnismässig langsamen Vorgänge ist eine Vielzahl fest verdrahteter Logik- oder Regelkreise der Speicher Programmierbaren Steuerung (SPS) ausreichend. Dennoch wird der Einsatz eines Mikrocomputers für die Steuerung 100 der Pyrokohle-Herstellung vorgeschlagen, weil einschlägige Produkte preiswert und ihre Vernetzung mit den Sensoren und Aktuatoren einfacher ist als die der SPS Steuerungen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Dabei gilt, dass die Messwerte der Sensoren
<ul id="ul0001" list-style="dash" compact="compact">
<li>des Füllstandwächters 7,</li>
<li>die Temperatur
<ul id="ul0002" list-style="dash" compact="compact">
<li>der Schwelkammer 8.0</li>
<li>vom Glutbett 8.1</li>
<li>der Schwelgase 8.2</li>
<li>der Pyrokohle 8.4</li>
<li>der Abgase 8.5, sowie</li>
</ul></li>
<li>den Sauerstoffgehalt der Abgase mit der Lambda-Sonde 8.7</li>
</ul>
ermitteln und die Signale im A/D Wandler 140 im Mikroprozessors 110 der Steuerung 100 in Zahlenwerte wandeln und über den Mikroprozessor 110 mit den Rechenroutinen des Flash-Speichers 130 zu Befehlen formen und über die Schnittstellen 120 zur Betätigung der Antriebe der Dosierschnecken 6.1 bis 6.5 zum Schalten des Heissluftgebläses 14.0 und Regeln der Heissluftklappe 14.1 und zum Schalten der Zuluftklappe 10.6 des Mehrstufen-Exhaustors 15 sowie das Ein- und Ausschalten der Umwälzpumpe der Rohstoffheizung weitergeben.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0020" num="0020">Damit für die in der <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> vorgeschlagene Ausführung weder Überschuss noch Mangel an Sauerstoff im Abgas herrscht, wird die für die Schwelgase 5 benötigte stöchiometrische Reaktion der Luftmenge ermittelt. Dazu wird der Restsauerstoffgehalt im Abgas, wie bei den Brennwertkesseln üblich, mit der Lambda-Sonde 8.7 bestimmt und der Luftüberschuss mit dem mehrstufigen Exhaustor 16 und der Zuluftklappe 10.6 so geregelt, dass der Lambdawert grösser 1,0 ist.</p>
<p id="p0021" num="0021">Für den Stromausfall sind die Heissluftklappen 14.1 und die Zuluftklappe 14.6 wie in <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> angedeutet mit Gewicht oder nicht gezeigten Federn versehen, damit diese notfallmässig den Schachtofen 1 selbsttätig schliessen, um die Brandgefahr zu reduzieren.</p>
<p id="p0022" num="0022">Die <figref idref="f0001">Figuren 1 und 2</figref> zeigen den konstruktiven Aufbau des Schachtofens 1 mit dem Längs- und dem Querschnitt. Weil die vorliegende Erfindung die Rohstoffe verschwelt, wird mit Unterdruck gearbeitet und der Zutritt der Umgebungsluft bei der Zuführung der Rohstoffe und der Entnahme der Pyrokohle 9.1 - im Einklang mit den feuerpolizeilichen Vorschriften - dauernd verhindert. Diese Aufgabe löst die Erfindung im Bereich der Speisung indem der Schachtofen, an Stelle von Schleusen, gemäss dem Stand der Technik, mit den Rohstoffen 3.1, 3.2 von den Silos 2.1, 2.2 her mit den Dosierschnecken 6.1, 6.2 so beaufschlagt wird, dass die Masse der Rohstoffe die Zufuhrwege der Luft in den Dosierschnecken 6.1, 6.2 des Schachtofens verstopft.</p>
<p id="p0023" num="0023">Die <figref idref="f0001">Figuren 1 und 2</figref> der Erfindung zeigen, dass die im Glutbett 9.0 des Schachtofens 1 erzeugte Pyrokohle 9.1 ohne Schleuse aus der Schwelkammer 4.0<!-- EPO <DP n="9"> --> gefördert wird. Die <figref idref="f0002">Figur 3</figref> zeigt die für diese vorteilhafte Förderung der Pyrokohle 9.1 notwendigen Geräte und ihre Anordnung in und am Schachtofen 1. In der <figref idref="f0001">Figur 1</figref> fehlt das Glutbett 9, aber dessen Stelle wird durch das Glutbett-Thermometer 8.1 angezeigt. Die beiden Scheibenrostwalzen 6.0' und 6.0" greifen ineinander und sind über der Austragsschnecke 6.3 angeordnet und fördern die Pyrokohle 9.1 in die Wanne der Austragsschnecke 6.3. Für die Aufnahme der Scheibenroste 6.0',6.0" ist die Schwelkammer 4 im unteren Bereich wannenförmig geformt. Zum Austragen der Pyrokohle 9.1 aus dem Glutbett 9.0 dient der Förderspalt zwischen den beiden Austragswalzen 6.0', so dass die Pyrokohle 9.1 in den nach oben offenen Trog mit der Austragschnecke 6.3 fallen kann. Die Austragsschnecke 6.3 fördert die Pyrokohle 9.1 aus dem Schachtofen 1 durch die kreisrunde Öffnung der Wand des Schachtofens 1 gegen die Überlaufschwelle 9.1, so dass durch die Förderung ein stetig dichtender Stau der Pyrokohle 9.1 entsteht.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<heading id="h0001">BEZEICHNUNGEN</heading>
<p id="p0024" num="0024">
<dl id="dl0002">
<dt>1</dt><dd>Schachtofen</dd>
<dt>2</dt><dd>Silo</dd>
<dt>2.1</dt><dd>Silo 1</dd>
<dt>2.2</dt><dd>Silo 2</dd>
</dl>
<dl id="dl0003">
<dt>3.1</dt><dd>Rohstoff A</dd>
<dt>3.2</dt><dd>Rohstoff B</dd>
</dl>
<dl id="dl0004">
<dt>4</dt><dd>Schwelkammer</dd>
<dt>4.1</dt><dd>Füllstand</dd>
<dt>4.2</dt><dd>Heissluftöffnung</dd>
</dl>
<dl id="dl0005">
<dt>5</dt><dd>Schwelgasleitung</dd>
<dt>5.1</dt><dd>Schwelgasstaubabscheider</dd>
<dt>6</dt><dd>Scheibenrostantrieb</dd>
<dt>6.0'</dt><dd>Scheibenrostwalze</dd>
<dt>6.0"</dt><dd>Scheibenrostwalze</dd>
<dt>6.1</dt><dd>Dosierschnecke Feststoffe A</dd>
<dt>6.2</dt><dd>Dosierschnecke Feststoffe B</dd>
<dt>6.3</dt><dd>Austragschnecke</dd>
<dt>6.4 4</dt><dd>Dosierschnecke Schwelgasruss</dd>
</dl>
<dl id="dl0006" compact="compact">
<dt>7</dt><dd>Füllstandwächter</dd>
</dl>
<dl id="dl0007">
<dt>8.0</dt><dd>Thermometer Schwelkammer</dd>
<dt>8.1</dt><dd>Thermometer Glutbett</dd>
<dt>8.2</dt><dd>Thermometer Schwelgase</dd>
<dt>8.3</dt><dd>Thermometer Brennkammer</dd>
<dt>8.4 4</dt><dd>Thermometer Pyrokohle</dd>
<dt>8.5</dt><dd>Thermometer Abgase</dd>
</dl>
<dl id="dl0008">
<dt>8.7</dt><dd>Lambda-Sonde</dd>
<dt>8.9</dt><dd>Kamin</dd>
</dl>
<dl id="dl0009">
<dt>9.0</dt><dd>Glutbett</dd>
<dt>9.1</dt><dd>Pyrokohle</dd>
<dt>9.2</dt><dd>Lagerbehälter Pyrokohle</dd>
<dt>9.3</dt><dd>Wasser</dd>
</dl>
<dl id="dl0010">
<dt>10.4</dt><dd>Brenner</dd>
<dt>10.5</dt><dd>Wärmetauscher</dd>
<dt>10.6</dt><dd>Zuluftklappe</dd>
</dl>
<dl id="dl0011">
<dt>10.8</dt><dd>Rekuperator</dd>
<dt>12.0</dt><dd>Wärmeaustauscher Rohstoffheizung</dd>
<dt>12.1</dt><dd>Heizschlange Rohstoffe B</dd>
<dt>12.2</dt><dd>Umwälzpumpe Rohstoffheizung</dd>
</dl>
<dl id="dl0012">
<dt>14.0</dt><dd>Heissluftgebläse</dd>
<dt>14.1</dt><dd>Heissluftklappe</dd>
</dl>
<dl id="dl0013" compact="compact">
<dt>15</dt><dd>Motor-Generator</dd>
</dl>
<dl id="dl0014" compact="compact">
<dt>16</dt><dd>Mehrstufen-Exhaustor</dd>
</dl>
<dl id="dl0015" compact="compact">
<dt>21</dt><dd>Schwelgas-Russ</dd>
</dl>
<dl id="dl0016" compact="compact">
<dt>22</dt><dd>Schwelgas-Russbehälter</dd>
</dl>
<dl id="dl0017">
<dt>100</dt><dd>Steuerung</dd>
<dt>110</dt><dd>Mikroprozessor</dd>
<dt>120</dt><dd>Schnittstelle</dd>
<dt>130</dt><dd>Flash-Speicher</dd>
<dt>140</dt><dd>Analog-Digitalwandler</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Schachtofen [1] aus feuerfesten Werkstoffen, zum Verschwelen organischer Rohstoffe [3.1, 3.2] zu Pyrokohle [9.1], wobei der Schachtofen [1] von oben nach unten aus einem Zuführbereich der Rohstoffe [3.1, 3.2], aus der Schwelkammer [4]; dem Aufbereitungsort der Rohstoffe [3.1, 3.2] und des Glutbetts [9.0]; dem Verschwelungsort der Rohstoffe [3.1, 3.2] zu Pyrokohle [9.1] sowie aus der Entnahmezone der Pyrokohle [9.1] besteht, und für das Austragen der Pyrokohle in einen nach oben offenen Trog eine Austragschnecke [6.3] dient und die Austragsschnecke [6.3] mit der Pyrokohle [9.1] den Weg der Aussenluft zum Eindringen in die Schwelkammer [4] versperrt oder erschwert, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> für die Zuführung der organischen Fest- und Reststoffe [3.1-3.n] mindestens eine Förderschnecke als Dosiereinrichtung [6.1, 6.n], und dass zum Tragen des Glutbetts [9.0] und zum Austragen der Pyrokohle [9.1] aus dem Glutbett [9.0] mindestens eine rotierende Scheibenrostwalze [6.0'] dient.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Schachtofen [1] nach Anspruch 1 <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schwelkammer [4] mindestens über einen Füllstandwächter [7] und mindestens einen Thermometer [8] verfügt, und dass es an der Schwelkammer [4] des Schachtofens [1] ein Heissluftgebläse [14] zum Starten der Verschwelung und einen Exhaustor [16] zum Abzug der Schwelgase [5.0], sowie eine Steuerung [100] zum Erzeugen und Erhalten des Glutbetts [9.0] und zur Steuerung der Dosiereinrichtungen [9.1] der organischen<!-- EPO <DP n="12"> --> Rohstoffe und zur Steuerung der Förderung der organischen Reststoffe [9.1] gibt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Schachtofen [1] zum Verschwelen organischer Rohstoffe [3.1, 3.2] zur Pyrokohle [9.1] nach Anspruch 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> mindestens ein Messfühler [7] im Schachtofen [1] den Füllstand [4.1] der organischen Feststoffe [3.1-3.n] misst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Schachtofen [1] zum Verschwelen organischer Rohstoffe [3.1, 3.2] zur Pyrokohle [9.1] nach Anspruch 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Messfühler im Schachtofen ein Füllstandwächter [7] vorzugsweise mit drehendem Flügel oder Löffel ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Schachtofen [1] zum Verschwelen organischer Rohstoffe [3.1, 3.2] zur Pyrokohle [9.1] nach einem der Ansprüche 2 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Füllstandwächter [7] auf das vorbestimmte Füllstandniveau [4.1] gesetzt ist, periodisch ein Signal an die Steuerung [100] sendet und damit die Drehung oder das Stillstehen des Flügels oder des Löffels anzeigt</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Schachtofen [1] zum Verschwelen organischer Rohstoffe [3.1, 3.2] zur Pyrokohle [9.1] nach einem der Ansprüche 2 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, die Steuerung einen Mikroprozessor aufweist, der die Signale für die Steuerung und Regelung des Schachtofens für die Pyrokohle [9.1] verwendet.<!-- EPO <DP n="13"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Schachtofen [1] zum Verschwelen organischer Rohstoffe [3.1, 3.2] nach einem der Ansprüche 1 bis 6 <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schwelgase [5.0] in einem Brenner [10.4] verbrannt und die Wärme der Gase mit einer Rohstoffheizung [12] für die Heizung und Trocknung der Rohstoffe [31-3.n] verwendet wird.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Shaft furnace [1] made of refractory materials for carbonizing organic raw materials [3.1, 3.2] to pyro-coal [9.1], wherein the shaft furnace [1] from top to bottom consists of a supplying region of the raw materials [3.1, 3.2], the carbonization chamber [4]; the treatment site of the raw materials [3.1, 3.2] and the firebed [9.0]; the carbonization site of the raw materials [3.1, 3.2] to pyro-coal [9.1] and the withdrawal zone of the pyro-coal [9.1] and a conveying screw [6.3] is used for withdrawal of the pyro-coal into an upwardly open trough and that the withdrawal screw [6.3] with the pyro-coal [9.1] obstructs or impedes the path of the external air for penetration into the carbonization chamber [4, <b>characterized in that</b> for the supply of the organic solid and residual materials [3.1-3.n] at least one conveying screw serves as a metering device [6.1, 6.n] and that at least one rotating disc screen roller [6.0'] is used to carry the firebed [9.0] and for discharging the pyro-coal from the firebed [9.0].</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The shaft furnace [1] according to claim 1, <b>characterized in that</b> the carbonization chamber [4] has at least one level monitor [7] and at least one thermometer [8], and that a hot air blower [14] for starting the carbonization and an exhaustor [16] for extraction of the carbonization gases [5.0] as well as a controller [100] for producing and maintaining the fire bed [9.0] and for controlling the metering devices [9.1] of the organic raw materials and for controlling the conveyance of the organic residual materials [9.1] are provided at the carbonization chamber [4] of the shaft furnace [1].<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The shaft furnace [1] for the carbonization of organic raw materials [3.1, 3.2] to pyro-coal [9.1] according to claim 2, <b>characterized in that</b> at least one measurement sensor [7] in the shaft furnace [1] measures the level [4.1] of the organic raw materials [3.1-3.n].</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The shaft furnace [1] for the carbonization of organic raw materials [3.1, 3.2] to pyro-coal [9.1] according to claim 3, <b>characterized in that</b> the measurement sensor [7] in the shaft furnace is a level monitor [7] preferably with rotating vanes or shovels.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The shaft furnace [1] for the carbonization of organic raw materials [3.1, 3.2] to pyro-coal [9.1] according to any one of claims 2 to 4, <b>characterized in that</b> the level monitor [7] is set to a pre-determined fill level [4.1], periodically emits a signal to the controller [100] and thus displays the rotation or the standing still of the vane or the shovel.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The shaft furnace [1] for the carbonization of organic raw materials [3.1, 3.2] to pyro-coal [9.1] according to any one of claims 2 to 5, <b>characterized in that</b> the controller comprises a microprocessor which uses the signals for control and regulation of the shaft furnace for the pyro-coal [9.1].</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The shaft furnace [1] for the carbonization of organic raw materials [3.1, 3.2] according to any one of claims 1 to 6, <b>characterized in that</b> the carbonization gases [5.0] are combusted in a burner [10.4] and the heat of the gases with a raw material heater [12] is used for the heating and drying of the raw materials [31-3.n].</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="16"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Four à cuve (1) en matériaux réfractaires pour carboniser à petite température des matières premières (3.1, 3.2) organiques en pyrocarbone (9.1), le four à cuve (1) étant constitué du haut vers le bas d'une zone d'alimentation des matières premières (3.1, 3.2) à partir de la chambre de carbonisation (4) ; le lieu de préparation des matières premières (3.1, 3.2) et du lit de braises (9.0) ; le lieu de carbonisation des matières premières (3.1, 3.2) en pyrocarbone (9.1), ainsi que la zone de prélèvement du pyrocarbone (9.1) et une vis de répartition (6.3) servant au déchargement du pyrocarbone dans une auge ouverte sur le dessus et la vis de répartition (6.3) bloquant ou compliquant avec le pyrocarbone (9.1) le trajet de l'air extérieur pour pénétrer dans la chambre de carbonisation (4), <b>caractérisé en ce que</b> pour l'alimentation des matières organiques solides ou résiduelles (3.1 à 3.n), au moins une vis de transport sert de dispositif de dosage (6.1 à 6.n) et <b>en ce qu'</b>au moins un rouleau de grille (6,0') à disque sert à porter le lit de braises (9.0) et à décharger le pyrocarbone (9.1) hors du lit de braises (9.0).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Four à cuve (1) selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> la chambre de carbonisation (4) dispose d'au moins un contrôleur de niveau (7) et d'au moins un thermomètre (8) et <b>en ce qu'</b>il existe sur la chambre de carbonisation (4) du four à cuve (1) une soufflante (14) d'air chaud, destinée à démarrer la carbonisation et un exhausteur (16) pour évacuer les gaz de carbonisation (5.0), ainsi qu'une commande (100) pour créer et maintenir le lit de braises (9.0) pour commander le dispositif de dosage (9.1) des matières premières organiques et pour commander le transport des matières organiques résiduelles (9.1).<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Four à cuve (1) pour carboniser des matières premières (3.1, 3.2) organiques en pyrocarbone (9.1) selon la revendication 2, <b>caractérisé en ce qu'</b>au moins une sonde (7) dans le four à cuve (1) mesure le niveau de remplissage (4.1) des matières organiques solides (3.1 à 3.n).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Four à cuve (1) pour carboniser des matières premières (3.1, 3.2) organiques en pyrocarbone (9.1) selon la revendication 3, <b>caractérisé en ce que</b> la sonde dans le four à cuve est un contrôleur de niveau (7), de préférence à pale tournante ou à godet tournant.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Four à cuve (1) pour carboniser des matières premières organiques (3.1, 3.2) en pyrocarbone (9.1) selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, <b>caractérisé en ce que</b> le contrôleur de niveau (7) est placé sur le niveau de remplissage (4.1) prédéfini, émet périodiquement un signal à l'attention de la commande (100) et indique ainsi la rotation ou le hors service de la pale ou du godet.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Four à cuve (1) pour carboniser des matières premières organiques (3.1, 3.2) en pyrocarbone (9.1) selon l'une quelconque des revendications 2 à 5, <b>caractérisé en ce que</b> la commande comporte un microprocesseur qui utilise les signaux pour la commande et la régulation du four à cuve pour le pyrocarbone (9.1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Four à cuve (1) pour carboniser des matières premières organiques (3.1, 3.2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, <b>caractérisé en ce qu'</b>on brûle les gaz de carbonisation (5.0) dans un brûleur (10.4) et on utilise la chaleur des gaz avec un chauffage de matière premières (12) pour chauffer et sécher les matières premières (3.1 à 3.n).</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0001" num="1,2"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="194" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0002" num="3"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="224" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE102005045166"><document-id><country>DE</country><doc-number>102005045166</doc-number></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0004]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="GB2466260A"><document-id><country>GB</country><doc-number>2466260</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0006]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
