[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine zentrale Einrichtung zur Analyse der
Funktion und/oder Daten einer Vielzahl von Vorrichtungen mittels einer zentralen Einrichtung,
wobei jeweils eine der Vorrichtungen in ein Fahrzeug zur Ermittlung fahrleistungsbezogenen
Daten eingebaut oder einbaubar sind und wobei die einzelnen Vorrichtungen zur Übermittlung
zumindest von Daten der Vorrichtung und Daten der Fahrleistung des Fahrzeugs und/oder
Daten der Vorrichtung und/oder abgeleitete Daten und/oder Daten eines Fahrzeugnutzers
und/oder Daten einer Fahrzeugnutzung über eine aufbaubare Kommunikationsverbindung
an die zentrale Einrichtung ausgebildet sind.
[0002] Derzeit werden laufende Entgelte, beispielsweise Leasingraten oder Versicherungsprämien
für Fahrzeuge anhand von Daten des Fahrzeuges, wie Preis oder Ausstattung des Fahrzeuges,
oder aufgrund von Motorleistung oder Hubraum der Antriebsmaschine des Fahrzeugs sowie
der Laufzeit des entsprechenden Vertrags und einer geplanten Laufleistung des Fahrzeugs
ermittelt. Darüber hinaus können Entgelte für Dienstleistungen im Zusammenhang mit
den gesendeten Daten, beispielsweise für ein aus den Daten abgeleitetes elektronisches
Fahrtenbuch, erhoben werden.
[0003] In
DE 10 2008 046 777 A1 wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Ermittlung von fahrleistungsbezogenen
Daten, insbesondere Leasingraten oder Versicherungsprämien oder Dienstleistungsraten,
welche zumindest oder zusätzlich in Abhängigkeit von Nutzungsdaten während der Laufzeit
des Fahrzeuges ermittelt werden, beschrieben. Bei diesem Verfahren werden einer zentralen
elektronischen Einrichtung über Kommunikationsverbindungen Daten der Fahrleistung,
die von Vorrichtungen innerhalb des Fahrzeugs erfasst oder ermittelt werden, von in
das Verfahren eingebundenen Fahrzeugen fahrzeugspezifisch übermittelt.
[0004] Zur zuverlässigen Ermittlung von fahrleistungsbezogenen Daten ist eine zuverlässige
Funktion jeder einzelnen Vorrichtung im Fahrzeug zur Übermittlung der fahrzeugbezogenen
Daten notwendig. Zu diesem Zweck erfolgt eine Überwachung der Vorrichtungen, die im
Fahrzeug eingebaut ist. Bei einer Vielzahl von in verschiedenen Fahrzeugen eingebauten
Vorrichtungen ist eine Überwachung aller Vorrichtung allerdings sehr aufwendig.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung ein Verfahren zu schaffen, mit dem die Analyse der Funktion
und/oder von Daten einer Vielzahl von Vorrichtungen zur Ermittlung von fahrzeugbezogenen
Daten vereinfacht wird.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung wird mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche
1 und 8 gelöst. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen
dargestellt.
[0007] Das erfindungsgemäßen Verfahren zur Analyse der Funktion und/oder Daten einer Vielzahl
von Vorrichtungen erfolgt mittels einer zentralen Einrichtung, wobei jeweils eine
der Vorrichtungen in ein Fahrzeug zur Ermittlung fahrleistungsbezogenen Daten eingebaut
oder einbaubar sind, wobei die einzelnen Vorrichtungen zur Übermittlung zumindest
von Daten der Vorrichtung und Daten der Fahrleistung des Fahrzeugs und/oder Daten
der Vorrichtung und/oder abgeleitete Daten und/oder Daten eines Fahrzeugnutzers und/oder
Daten einer Fahrzeugnutzung über eine aufbaubare Kommunikationsverbindung an die zentrale
Einrichtung ausgebildet sind.
[0008] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgen in einer zentralen Einrichtung mindestens
folgende Schritte je Vorrichtung:
- Ermittlung, ob für die jeweilige Vorrichtung in einem festgelegten Zeitraum Daten
empfangen wurden, und, falls keine Daten empfangen wurden, erfolgt ein automatisches
Setzen der Vorrichtung auf eine Beobachtungsliste durch die zentrale Einrichtung,
- zyklisches Empfangen und Speichern der Daten der Fahrleistung des Fahrzeugs und/oder
abgeleitete Daten und/oder Daten des Fahrzeugsnutzers und/oder Daten der Fahrzeugnutzung
und/oder Daten der Kommunikationsverbindung einer sendenden Vorrichtung
- Ermittlung mindestens eines regulären Wertebereichs anhand von Vorgaben und/oder in
vorangegangenen Empfangszyklen gespeicherten Daten
- Abgleich der Daten des letzten Empfangszyklus mit dem regulären Wertebereich je Datenart,
und Setzen der Vorrichtung auf die Beobachtungsliste, wenn zumindest ein Wert aus
der im zuletzt empfangenen Zyklus gespeicherten Daten nicht in dem regulären Wertebereich
liegt.
[0009] Fahrleistungsbezogene Daten sind erfindungsgemäß Daten die aufgrund der Fahrleistung
des Fahrzeugs ermittelt werden. Zu den fahrleitungsbezogenen Daten gehören insbesondere
eine variable Leasingrate oder eine variable Versicherungsprämie sein nur eine variable
Teilleasingrate oder Versicherungsprämie, wenn diese aus einem festen Anteil, der
sich aus den Fahrzeugdaten ermittelt, und einem variablen Anteil besteht, aber auch
andere fahrleistungsbezogenen Daten sind erfindungsgemäß umfasst.
[0010] Daten der Fahrleistung sind erfindungsgemäß alle Daten die eine Nutzung des Fahrzeugs
betreffen. Zu den Daten der Fahrleistung zählen insbesondere die zurückgelegte Strecke,
Zeitraum der Nutzung, Beschleunigung des Fahrzeugs, Reifendruck der Fahrzeugräder,
Öldruck in der Antriebsmaschine während der gefahrenen Strecke, Drehzahl der Antriebsmaschine
während der gefahrenen Strecke, Ortungsdaten des Fahrzeugs und/oder streckenspezifische
Daten. Ortungsdaten beinhalten erfindungsgemäß Daten, die zur Positions-und Zeitbestimmung
dienen, insbesondere die Position des Fahrzeugs, die Qualität des Positionsbestimmungssignals
und die Genauigkeit der Positionsbestimmung und/oder die mittels eines Positionsbestimmungssignals
ermittelte zurückgelegte Wegstrecke. Zur Positions-und Zeitbestimmung dient insbesondere
ein Satellitengestütztes Positionsbestimmungssystem wie GPS und Galileo, aber auch
andere Systeme umfasst das erfindungsgemäße Verfahren.
[0011] Daten des Fahrzeugsnutzers ermöglichen erfindungsgemäß eine Identifizierung des Fahrers.
Daten der Fahrzeugnutzung ermöglichen erfindungsgemäß eine Aufteilung in privaten
Fahrten oder geschäftlichen Fahrten, wobei einzelne Fahrten auch weiteren Untergruppen
wie Projekten zugeordnet werden können. Zudem können die Daten der Fahrzeugnutzung
auch Informationen zur Fahrzeugbelegung wie die Anzahl der Mitfahrer oder Menge von
transportieren Gütern beinhalten.
[0012] Daten einer Kommunikationsverbindung sind erfindungsgemäß alle Daten die die Kommunikationsverbindung
beschreiben, insbesondere die Qualität der Kommunikationsverbindung, die Datenübertragungsrate,
der Name des Kommunikationsverbindungsanbieters, die Kommunikationsverbindungsart,
Netz der Kommunikationsverbindung, das Land aus dem die Kommunikationsverbindung aufgebaut
wurde, und/oder Tarifinformation zur Kommunikationsverbindung.
[0013] Ein festgelegter Zeitraum, in dem in der zentralen Einrichtung ermittelt wird, ob
Daten für eine einzelne Vorrichtung empfangen wurden, kann ein fester Wert sein. Aber
auch eine individuelle Festlegung des Zeitraums insbesondere anhand von Vorgaben oder
anhand von in vorhergegangenen Empfangszyklen gespeicherten Daten ist möglich.
[0014] Eine Beobachtungsliste enthält erfindungsgemäß diejenigen Vorrichtungen, wenn für
diese Vorrichtung in einem festgelegten Zeitraum keine Daten empfangen wurden oder
zumindest eine Datenart nicht in dem regulären Wertebereich liegt. Auch weitere Gründe
für ein Setzen einer einzelnen Vorrichtung auf eine Beobachtungsliste sind denkbar.
Über die Beobachtungsliste sind in der zentralen Einrichtung Übersichten über auffällige
Vorrichtungen abrufbar. Zudem können einer Vorrichtung auf der Beobachtungsliste zusätzliche
Informationen zugeordnet sein. Dazu gehören insbesondere Daten zu einem Vertrag, insbesondere
eines Versicherungs- oder Leasingvertrags, wobei der Vertrag der Vorrichtung auf der
Beobachtungsliste zugeordnet ist, sowie Informationen zur Vorrichtung selbst. Typische
Daten aus einem Vertrag sind insbesondere eine erwartete Kilometerleistung, eine Vertragslaufzeit,
Beschränkungen zu einer territorialen oder zeitlichen Nutzung.
[0015] In der zentralen Einrichtung sind erfindungsgemäß die Daten gespeichert, wobei die
zentrale Einrichtung erfindungsgemäß sich nicht an einem Ort befinden muss, sondern
insbesondere über mehrere Orte verteilt sein kann.
[0016] Ein Empfangszyklus kann erfindungsgemäß mit dem Empfangen und Speichern von Daten
abgeschlossen sein. Zudem können Empfangsfolgen als ein Empfangszyklus betrachtet
werden. Dieses ist insbesondere vorteilhaft, wenn Fahrtmuster beispielsweise für eine
Woche unter Berücksichtung der Wochentage ermittelt wird.
[0017] Die Ermittlung eines regulären Wertebereichs für die neuen Daten in vorhergegangenen
Empfangszyklen, gespeicherten Daten erfolgt erfindungsgemäß insbesondere durch Ermittlung
eines Musters bisheriger Fahrten. Ein Muster bisheriger Fahrten kann insbesondere
lange Fahrstrecken an bestimmten Tagen einer Woche und/oder regelmäßige Fahrtrouten
aufzeigen. Ein Muster kann mittels unterschiedlicher Verfahren, insbesondere mittels
statistischer Verfahren wie die Ermittlung des Mittelwerts und/oder der Standardabweichung
und/oder der Varianz, ermittelt werden. Eine Abweichung vom regulären Wertebereich
kann insbesondere erkannt werden, wenn das Muster der im aktuellen Empfangszyklus
empfangenen Daten vom regulären Wertebereich abweicht.
[0018] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Vorrichtung im Fahrzeug über die
zentrale Einrichtung so konfigurierbar, dass in der Vorrichtung die Abstände in denen
die Daten gesendet werden sollen gespeichert werden, wobei die Abstände ein fester
Zeitraum sein kann und/oder in Abhängigkeit von Fahrzeugzuständen und/oder Fahrzeugpositionsänderungen
und/oder Richtungsänderungen stehen.
[0019] Die Kommunikationsverbindung kann über eine beliebige Luftschnittstelle erfolgen.
Eine Luftschnittstelle ist erfindungsgemäß eine Satellitenverbindung, ein zellulares
Netz, insbesondere GSM (Global System for Mobile Communications), GPRS (General Packet
Radio Service), UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) oder LTE (Long Term
Evolution), auch eine Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation (Car-to-Car)oder eine Fahrzeug-zu-Verkehrsinfrastruktur-Kommunikation
(Car-to-Infrastructure) ist denkbar. Auch weitere Möglichkeiten einer drahtlosen Kommunikation
sind denkbar. Wenn keine Luftschnittstelle zur Verfügung steht, kann eine Kommunikationsverbindung
auch über eine drahtgebundene Schnittstelle erfolgen. In diesem Fall ist die Vorrichtung
auf die Beobachtungsliste zu setzen.
[0020] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Beobachtungsliste nach Datenart und/oder
Wertebereich aufgeteilt ist oder hat eine Kennzeichnung nach Datenart und/oder Abweichung
vom regulären Wertebereich. Durch die Aufteilung und/oder Kennzeichnung kann eine
Beobachtung je nach Datenart und/oder Abweichung vom regulären Wertebereich auf unterschiedliche
Weise erfolgen.
[0021] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird ein Bearbeitungsablauf für die jeweilige
Vorrichtung in Abhängigkeit von den einzelnen Datenart und/oder Abweichung von regulären
Wertebereichen automatisch vorgegeben, insbesondere ein Wartungsablauf und/oder ein
Informationsablauf. Dabei kann ein Informationsablauf Informationen insbesondere an
den Fahrzeugnutzer und/oder an eine weitere Person, insbesondere ein Vertragspartner,
ausgeben. Die Informationsausgabe kann über eine Ausgabevorrichtung in dem Fahrzeug
der zugehörigen Vorrichtung erfolgen, in dem die Vorrichtung eingebaut ist. Zur Übermittlung
der Information kann insbesondere die Kommunikationsverbindung genutzt werden. Aber
auch andere Informationsausgaben sind denkbar, insbesondere zählt dazu eine Darstellung
auf einem PC oder eine Information, die per Post dem Vertragspartner übermittelt wird.
Ein Wartungsablauf kann insbesondere den Nutzer veranlassen, eine Werkstatt aufzusuchen,
um Abweichungen von regulären Werten der Vorrichtung überprüfen zu lassen und/oder
reparieren zu lassen und/oder die Vorrichtung auszutauschen.
[0022] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird die Informationsausgabe genutzt, um
bei vermutetem Diebstahl den Vertragspartner, eine Polizeidienststelle und/oder eine
andere Fandungsstelle über eine zuletzt über die Kommunikationsverbindung übermittelte
Fahrzeugposition zu informieren.
[0023] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird jede Fahrt auf eine.Beginn- und auf
eine Ende-Meldung untersucht. Wird das Fehlen von Fahrt-Ende-Meldung en festgestellt,
wird die Vorrichtung auf eine Beobachtungsliste gesetzt. Da bei einer laufenden Fahrt
noch keine Fahrt-Ende-Meldung gesendet werden konnte, werden alle Fahrten mit Ausnahme
der letzten Fahrt untersucht.
[0024] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung werden bei Inbetriebnahme und/oder Außerbetriebnahme
der jeweiligen Vorrichtung im Fahrzeug Daten der jeweiligen Vorrichtung an die zentrale
Einrichtung übermittelt und/oder erfolgt eine Aktivierung und/oder eine Deaktivierung
und/oder eine Totschaltung der Vorrichtung in der zentralen Einrichtung. Bei einer
Totschaltung wird erfindungsgemäß die Vorrichtung in einen Zustand versetzt, dass
eine Aktivierung oder Nutzung zukünftig verhindert oder zumindest erheblich erschwert
wird. Dieser Zustand zur Totschaltung kann insbesondere durch Löschen wesentlicher
Programmcodes und/oder eines Betriebssystem der Vorrichtung und durch Deaktivierung
der Codekarte erreicht werden. Der Zustand der Totschaltung wird insbesondere verwendet,
wenn die Vorrichtung nicht mehr verwendet werden soll, aber im Fahrzeug eingebaut
bleiben soll.
[0025] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung erfolgt eine Steuerung der Verfügbarkeit
von Vorrichtungen zu einer vorgegebenen Zeit und einem vorgegebenen Ort über die zentrale
Einrichtung. Die Verfügbarkeit zu einer vorgegebenen Zeit und einem vorgegebenen Ort
kann aufgrund der in der zentralen Einrichtung zur Verfügung stehenden Daten ermittelt
werden. Der zentralen Einrichtung ist die Anzahl der Vorrichtungen bekannt, die zum
Einbau und/oder Ausbau zu einer vorgegebenen Zeit und einem vorgegebenen Ort vorgesehen
sind und/oder sich zu einer vorgegebenen Zeit in einem vorgegebenen Lager befinden
und/oder als Lieferung zu einer vorgegebenen Zeit und einem vorgegebenen Ort erwartet
werden. Zudem sind Fahrzeuge in der zentralen Einrichtung bekannt, in die zu einer
vorgegebenen Zeit und zu einem vergebenen Ort eine Vorrichtung eingebaut werden soll.
Anhand dieser gegebenen Daten kann durch Bestellung neuer Vorrichtung und/oder Lieferung
von Vorrichtungen an einem anderen Ort und/oder durch zeitliche und örtliche Planung
von Ein- und Ausbaumaßnahmen von Vorrichtungen eine rechtzeitige Bereitstellung einer
Vorrichtung zum Einbau in einem Fahrzeug zu einer vorgegebenen Zeit und zu einem vergebenen
Ort erfolgen.
[0026] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung werden in der zentralen Einrichtung je Vorrichtung
Daten zu aufgebauten Kommunikationsverbindungen gespeichert, wobei zumindest der Standort
des Fahrzeugs bei Aufbau der Kommunikationsverbindung und/oder Menge der übertragenen
Daten und/oder die Qualität der Kommunikationsverbindung und/oder Anzahl der Einbuchungsversuche
im Ausland enthalten.
[0027] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung werden in der zentralen Einrichtung die Daten,
die über die Kommunikationsverbindung an die zentrale Einrichtung übermittelt wurden,
mit Daten aus weiteren Datenquellen kombiniert. Weitere Datenquellen können beispielsweise
Daten zur Tarifstruktur des Kommunikationsverbindungsanbieters enthalten, aber auch
andere Datenquellen sind denkbar. Auf diese Weise kann eine Kostenkontrolle der angefallenen
Kommunikationskosten je Vorrichtung erfolgen.
[0028] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung werden anhand eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- Schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Verfahrens
- Fig. 2
- Beispielhafter Ablauf zum Einbau einer Vorrichtung in ein Fahrzeug
- Fig. 3
- Beispielhafter Ablauf zum Ausbau und/oder Totschaltung einer Vorrichtung
- Fig. 4
- Beispiel für eine Abweichung von einem regulären Wertebereich
- Fig. 5
- Zweites Beispiel für eine Abweichung von einem regulären Wertebereich
- Fig. 6
- Ergänzung zum zweiten Beispiel für eine Abweichung von einem regulären Wertebereich
[0029] In Fig. 1 ist eine zentrale Einrichtung 1 dargestellt. In der zentralen Einrichtung
1 befindet sich mindestens eine Beobachtungsliste 2. Weiterhin ist eine Vielzahl von
Vorrichtungen 3 dargestellt, wobei jeweils eine der Vorrichtungen in ein Fahrzeug
4 eingebaut oder einbaubar sind. Über eine aufbaubare Kommunikationsverbindung 5 können
zumindest von Daten der Fahrleistung des Fahrzeugs und/oder Daten der Vorrichtung
und/oder abgeleitete Daten und/oder Daten eines Fahrzeugnutzers und/oder Daten einer
Fahrzeugnutzung übermittelt werden.
[0030] In Fig. 2 zeigt beispielhaft einen Ablauf zum Einbau einer Vorrichtung 3 in ein Fahrzeug
4 von der Planung bis zur Aktivierung. Ein Einbau einer Vorrichtung 3 in das Fahrzeug
4 wird über die zentrale Einrichtung 1 geplant. Wenn sowohl ein Einbau in ein Fahrzeug
4 als auch ein Ausbau einer Vorrichtung aus einem Fahrzeug 4 durch die zentrale Einrichtung
1 geplant wird, so können die Zeiten und der Ort zum Einbau bzw. Ausbau so aufeinander
abgestimmt werden, dass eine Wiederverwendung einer Vorrichtung 3 möglich ist. Je
nach Verfügbarkeit einer Vorrichtung 3 zu einer vorgegebenen Zeit und einem vorgegebenen
Ort wird entschieden, ob eine neue Vorrichtung oder eine deaktivierte Vorrichtung
bereitgestellt werden soll.
[0031] Soll eine neue Vorrichtung 3 bereitgestellt werden, erfolgt eine Bestellung einer
neuen Vorrichtung 3. Die neu produzierte Vorrichtung 3 wird mit einer von einem Kommunikationsverbindungsanbieter
bereitgestellte Chipkarte zur Identifikation des Nutzers in einem Kommunikationsnetz
6, insbesondere eine SIM-Karte, verbunden, auf Funktion geprüft und steht einer Werkstatt
zum Einbau in ein Fahrzeug zur Verfügung. Zusätzlich werden vom Kommunikationsverbindungsanbieter
elektronische Daten zur Chipkarte 6, insbesondere Daten zur Identifizierung der Chipkarte
6 (beispielsweise eine SIM-Kartennummer), Daten zur Identifikation der Chipkarte 6
in einem Kommunikationsnetzwerk (beispielsweise eine IMSI (International Mobile Subscriber
Identity))und/oder eine Teilnehmerrufnummer, an die zentrale Einrichtung 1 gesendet.
[0032] Soll eine deaktivierte Vorrichtung 3, dass heißt eine Vorrichtung 3, die schon vorher
in einem Fahrzeug 4 genutzt wurde, bereitgestellt werden, so ist die Chipkarte 6 schon
mit der Vorrichtung verbunden. Die Daten zur Chipkarte 6 und zur Vorrichtung stehen
in der zentralen Vorrichtung schon bereit.
[0033] Eine Vorrichtung 3, die einbaubereit ist, kann erfindungsgemäß folgenden Status enthalten:
- Ein evtl. in der Vorrichtung 3 integrierter Odometer wird auf einen vorgegebenen Wert
gesetzt, insbesondere null
- Als mind. eine aktive Funktion ist ein Einbaumodus aktiviert
- Die Chipkarte 6 ist zum Senden einer Einbaunachricht, die insbesondere Daten zur Identität
der Vorrichtung 3 oder der Status und/oder Modus der Vorrichtung enthält, über die
Kommunikationsverbindung 5 freigeschaltet.
[0034] In der Werkstatt wird die Vorrichtung 3 in ein Fahrzeug 4 eingebaut und eine korrekte
Funktion der Vorrichtung 3 überprüft. Insbesondere über eine weitere Kommunikationsverbindung
können Daten zur Vorrichtung, zur Chipkarte 6 und/oder zum Fahrzeug gesendet werden.
Die weitere Kommunikationsverbindung kann unabhängig von der Kommunikationsverbindung
5 sein, insbesondere erfolgt eine Kommunikation über eine Online-Verbindung, über
ein elektronische Post (elektronisches Mail), über eine Telefonverbindung und/oder
mittels einer Faxübermittlung.
[0035] Beim und/oder nach dem Einbau wird die Funktionsfähigkeit der Vorrichtung 3 überprüft.
Durch Senden der Einbaunachricht und/oder der aktuellen Position des Fahrzeugs über
die Kommunikationsverbindung 5 an die zentrale Einrichtung 1 erfolgt eine Aufforderung
an die zentrale Einrichtung vorgegebene Funktionen der Vorrichtung 3 zu aktivieren.
Vorgegebenen Funktionen können insbesondere als Bestandteil eines Vertrags festgelegt
sein. Zu diesem Zeitpunkt ist sicherzustellen, dass ein Aufbau der Kommunikationsverbindung
und/oder eine Ermittlung der aktuellen Position des Fahrzeugs möglich ist. Anhand
der Positionsdaten des Fahrzeugs kann erfindungsgemäß kann der Einbauort der Vorrichtung
3 in das Fahrzeug 4 erkannt werden. Die zentrale aktiviert über die Kommunikationsverbindung
5 die vorgegebenen Funktionen der Vorrichtung 3 für ein Fahrzeug 4.
[0036] In Fig. 3 wird ein Ablauf zum Ausbau einer Vorrichtung 3 aus einem Fahrzeug 4 bzw.
zur Totschaltung einer Vorrichtung 3 im Fahrzeug 4 dargestellt. Ein Fahrzeug 4 mit
eingebauter Vorrichtung 3 wird in eine Werkstatt gebracht, in der ein Ausbau bzw.
Totschaltung der im Fahrzeug 4 eingebauten Vorrichtung 3 erfolgen soll. Vor Ausbau
bzw. Totschaltung einer Vorrichtung 3 wird die Vorrichtung in einen Zustand versetzt,
dass ein Senden von Daten von der Vorrichtung 3 über die Kommunikationsverbindung
5 an die zentrale Einrichtung 1 möglich ist und die Kommunikationsverbindung 5 aufgebaut.
Über die zentrale Einrichtung werden die aktivierten Funktionen der Vorrichtung deaktiviert
und der Einbaumodus aktiviert und über die zentrale Einrichtung 1 verifiziert. Im
Fall eines Ausbaus der Vorrichtung 3 aus dem Fahrzeug 4wird ein evtl. vorhandener
Odometer auf den Wert Null gesetzt und in der zentralen Einrichtung wir der Status
der Chipkarte 6 auf deaktiv gesetzt. Anschließend erfolgt der Ausbau der Vorrichtung
3 aus dem Fahrzeug 4. Bei einer Totschaltung der Vorrichtung 3 verbleibt die Vorrichtung
3 im Fahrzeug 4. Zur Sicherstellung vollständigen Außerfunktionsstetzung (Totschaltung)
der Vorrichtung 3 wird zusätzlich ein Funktion gestartet, die ein Löschen wesentlicher
Programmcodes und/oder eines Betriebssystems der Vorrichtung 3 verursacht.
[0037] In Fig. 4 wird eine Abweichung von einem regulären Wertebereich einer einzelnen Vorrichtung
anhand eines ersten Beispiels dargestellt. Die Fig. 4 zeigt ein Diagramm für Fahrtenmuster
mit unregelmäßigen langen Fahrtstrecken, wobei an der X-Achse (Abszissenachse) die
Tage eines Monats und an der Y-Achse (Ordinatenachse) die gefahrene Strecke in km
angetragen sind. In diesem Beispiel erfolgt eine Ermittlung des regulären Wertebereichs
anhand von in vorangegangenen Empfangszyklen gespeicherten Daten. Der reguläre Wertebereich
wird als Fahrtenmuster anhand der gespeicherten Daten, welche zumindest die gefahrene
Strecke beinhalten, an einzelnen Tagen und einer gesamten Woche ermittelt. Der reguläre
Wertebereich enthält für einen Tag eine Langstrecke (in diesem Beispiel 450 km) und
für die restlichen Tage nur kürzere Fahrten (in diesem Beispiel unter 150 km pro Tag).
Der reguläre Wertebereich kann durch die Vorwoche bestimmt sein, aber auch eine Bestimmung
des regulären Wertebereichs über mehrere Wochen ist möglich. Ein Abgleich der Daten
des letzten Empfangszyklus (in diesem Beispiel der Tage 23 bis 29) führt zu einem
Erkennen einer Abweichung vom regulärem Wertebereich, da keine Langstrecke enthalten
ist. Die betrachtete Vorrichtung wird daher auf eine Beobachtungsliste gesetzt.
[0038] In Fig. 5 wird eine Abweichung von einem regulären Wertebereich einer einzelnen Vorrichtung
anhand eines zweiten Beispiels dargestellt. Die Fig. 5 zeigt ein Diagramm für die
Qualität der Kommunikationsverbindung 5, wobei an der X-Achse (Abszissenachse) die
Tage eines Monats und an der Y-Achse (Ordinatenachse) ein Maß für die Qualität der
Kommunikationsverbindung angetragen sind. In dem zweiten Beispiel erfolgt eine Ermittlung
des regulären Wertebereichs anhand von in vorangegangenen Empfangszyklen gespeicherten
Daten. Der reguläre Wertebereich wird als Muster anhand der gespeicherten Daten, welche
zumindest die Qualität der Kommunikationsverbindung beinhaltet, und Vorgaben zur Qualität
der Kommunikationsverbindung ermittelt. Die Qualität der Kommunikationsverbindung
in Fig. 5 anhand eines normierten Maßes für die Qualität dargestellt. Der reguläre
Wertebereich kann durch die Vorwoche bestimmt sein, aber auch eine Bestimmung des
regulären Wertebereichs über mehrere Wochen ist möglich. Ein Abgleich der Daten des
letzten Empfangszyklus (in diesem Beispiel der Tage 15 bis 21) führt zu einem Erkennen
einer Abweichung vom regulärem Wertebereich, da ein Schwanken des Maßes für die Qualität
der Kommunikationsverbindung gegenüber der Daten der Vorwoche ermittelt wird. Die
betrachtete Vorrichtung wird daher auf eine Beobachtungsliste gesetzt. Ein möglicher
Bearbeitungsablauf, der automatisch vorgegeben wird, kann ein Wartungsablauf sein,
indem das Fahrzeug, in welches die Vorrichtung eingebaut ist, eine Werkstatt aufsuchen
sollte, so dass die Vorrichtung inspiziert und/oder repariert werden kann.
[0039] In Fig. 6 wird eine Abweichung von einem regulären Wertebereich einer einzelnen Vorrichtung
anhand einer zeitlichen Fortführung des zweiten Beispiels dargestellt. Als Ergänzung
des zweiten Beispiels erfolgt eine Ermittlung des regulären Wertebereichs zusätzlich
anhand von Vorgaben. Zudem wird der zeitlich folgende Empfangszyklus zu Fig. 5 betrachtet.
Der reguläre Wertebereich wird in diesem Beispiel anhand von Vorgaben ermittelt. Ein
Abgleich der Daten des letzten Empfangszyklus (in diesem Beispiel der Tage 22-28)
führt zu einer Erkennung einer Abweichung vom regulärem Wertebereich, da das Maß für
die Qualität zumindest teilweise unter einem vorgegebenen Wert liegt. Die betrachtete
Vorrichtung wird daher auf eine Beobachtungsliste gesetzt. Ein möglicher Bearbeitungsablauf,
der automatisch vorgegeben wird, kann ein Wartungsablauf sein, indem das Fahrzeug,
in welches die Vorrichtung eingebaut ist, eine Werkstatt kurzfristig aufsuchen muss,
so dass die Vorrichtung inspiziert und/oder repariert werden kann.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- zentrale Einrichtung
- 2
- Beobachtungsliste
- 3
- Vorrichtung
- 4
- Fahrzeug
- 5
- Kommunikationsverbindung
- 6
- Chipkarte zur Identifikation eines Nutzers in einem Kommunikationsnetz
1. Verfahren zur Analyse der Funktion und/oder Daten einer Vielzahl von Vorrichtungen
(3) mittels einer zentralen Einrichtung (1),
wobei jeweils eine der Vorrichtungen (3) in ein Fahrzeug (4) zur Ermittlung fahrleistungsbezogenen
Daten eingebaut oder einbaubar sind,
wobei die einzelnen Vorrichtungen (3) zur Übermittlung zumindest von Daten der Vorrichtung
(3) und Daten der Fahrleistung des Fahrzeugs und/oder Daten der Vorrichtung (3) und/oder
abgeleitete Daten und/oder Daten eines Fahrzeugnutzers und/oder Daten einer Fahrzeugnutzung
über eine aufbaubare Kommunikationsverbindung an die zentrale Einrichtung (1) ausgebildet
sind,
gekennzeichnet durch mindestens die folgenden Schritte je Vorrichtung (3) in der zentralen Einrichtung
(1):
- Ermittlung, ob für die jeweilige Vorrichtung in einem festgelegten Zeitraum Daten
empfangen wurden, und, falls keine Daten empfangen wurden, erfolgt ein Setzen der
Vorrichtung (3) auf eine Beobachtungsliste (2) durch die zentrale Einrichtung (1),
- zyklisches Empfangen und Speichern der Daten der Fahrleistung des Fahrzeugs (4)
und/oder abgeleitete Daten und/oder Daten des Fahrzeugsnutzers und/oder Daten der
Fahrzeugnutzung und/oder Daten der Kommunikationsverbindung (5) einer sendenden Vorrichtung(3)
- Ermittlung mindestens eines regulären Wertebereichs anhand von Vorgaben und/oder
in vorangegangenen Empfangszyklen gespeicherten Daten
- Abgleich der Daten des letzten Empfangszyklus mit dem regulären Wertebereich je
Datenart, und Setzen der Vorrichtung auf die Beobachtungsliste (2), wenn zumindest
ein Wert aus der im zuletzt empfangenen Zyklus gespeicherten Daten außerhalb des regulären
Wertebereich liegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beobachtungsliste (2) nach Datenart und/oder Wertebereich aufgeteilt ist oder
eine Kennzeichnung nach Datenart und/oder Wertebereich hat.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bearbeitungsablauf für die jeweilige Vorrichtung (3) in Abhängigkeit von den
einzelnen Datenart und/oder Wertebereichen vorgegeben wird, insbesondere ein Wartungsablauf
und/oder ein Informationsablauf.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Inbetriebnahme und/oder Außerbetriebnahme der jeweiligen Vorrichtung (3) im Fahrzeug
(4) Daten der jeweiligen Vorrichtung an die zentrale Einrichtung (1) übermittelt werden
und/oder eine Aktivierung und/oder eine Deaktivierung und/oder eine Totschaltung der
Vorrichtung (3) und/oder der vorgegebenen Funktionen der Vorrichtung (3) über die
zentrale Einrichtung (1) erfolgt.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerung der Verfügbarkeit von Vorrichtungen (3) zu einer vorgegebenen Zeit
und einem vorgegebenen Ort über die zentrale Einrichtung (1) erfolgt.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der zentralen Einrichtung (1) je Vorrichtung (3) Daten zu aufgebauten Kommunikationsverbindungen
(5) gespeichert werden, wobei zumindest der Standort des Fahrzeugs (4) bei Aufbau
der Kommunikationsverbindung (5) und/oder Menge der übertragenen Daten und/oder die
Qualität der Kommunikationsverbindung (5) und/oder Anzahl der Einbuchungsversuche
im Ausland enthalten sind.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der zentralen Einrichtung (1) die Daten, die über die Kommunikationsverbindung
(5) an die zentrale Einrichtung (1) übermittelt wurden, mit Daten aus weiteren Datenquellen
kombiniert werden.
8. Zentrale Einrichtung (1) zur Analyse der Funktion und/oder Daten einer Vielzahl von
Vorrichtungen (3),
wobei jeweils eine der Vorrichtungen (3) in ein Fahrzeug (4) zur Ermittlung fahrleistungsbezogenen
Daten eingebaut oder einbaubar sind,
wobei die einzelnen Vorrichtungen (3) zur Übermittlung zumindest von Daten der Vorrichtung
(3) und Daten der Fahrleistung des Fahrzeugs (4) und/oder Daten der Vorrichtung (3)
und/oder abgeleitete Daten und/oder Daten eines Fahrzeugnutzers und/oder Daten einer
Fahrzeugnutzung über eine aufbaubare Kommunikationsverbindung (5) an die zentrale
Einrichtung (1) ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Einrichtung (1) derart aufgebaut ist, dass die folgenden Schritte je
Vorrichtung (3) ausführbar sind:
- Ermittlung, ob für die jeweilige Vorrichtung (3) in einem festgelegten Zeitraum
Daten empfangen wurden, und, falls keine Daten empfangen wurden, erfolgt ein Setzen
der Vorrichtung (3) auf eine Beobachtungsliste (2) durch die zentrale Einrichtung
(1),
- zyklisches Empfangen und Speichern der Daten der Fahrleistung des Fahrzeugs (4)
und/oder abgeleitete Daten und/oder Daten des Fahrzeugsnutzers und/oder Daten der
Fahrzeugnutzung und/oder Daten der Kommunikationsverbindung (5) einer sendenden Vorrichtung
(3),
- Ermittlung mindestens eines regulären Wertebereichs anhand von Vorgaben und/oder
in vorangegangenen Empfangszyklen gespeicherten Daten
- Abgleich der Daten des letzten Empfangszyklus mit dem regulären Wertebereich je
Datenart, und Setzen der Vorrichtung (3) auf die Beobachtungsliste (2), wenn zumindest
ein Wert aus der im zuletzt empfangenen Zyklus gespeicherten Daten nicht in dem regulären
Wertebereich liegt.
9. Zentrale Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Beobachtungsliste (2) nach Datenart und/oder Wertebereich aufgeteilt ist oder
eine Kennzeichnung nach Datenart und/oder Wertebereich hat.
10. Zentrale Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Einrichtung (1) derart ausgebildet ist, dass ein Bearbeitungsablauf
für die jeweilige Vorrichtung (3) in Abhängigkeit von den einzelnen Datenart und/oder
Wertebereichen vorgegeben wird, insbesondere ein Wartungsablauf und/oder ein I nformationsablauf.
11. Zentrale Einrichtung nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Einrichtung (1) derart ausgebildet ist, dass bei Inbetriebnahme und/oder
Außerbetriebnahme der jeweiligen Vorrichtung (3) im Fahrzeug (4) Daten der jeweiligen
Vorrichtung (3) von der zentralen Einrichtung (1) empfangen werden und/oder eine Aktivierung
und/oder eine Deaktivierung und/oder eine Totschaltung der Vorrichtung (3) und/oder
der vorgegebenen Funktionen der Vorrichtung (3) über die zentrale Einrichtung (1)
erfolgt.
12. Zentrale Einrichtung nach Anspruch 8, 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Einrichtung (1) zur Steuerung der Verfügbarkeit von Vorrichtungen (3)
zu einer vorgegebenen Zeit und einem vorgegebenen Ort über die zentrale Einrichtung
(1) ausgebildet ist.
13. Zentrale Einrichtung nach Anspruch 8, 9, 10,11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Einrichtung (1) derart ausbildet ist, dass die Daten, die über die Kommunikationsverbindung
(5) an die zentrale Einrichtung (1) übermittelt wurden, mit Daten aus weiteren Datenquellen
kombiniert werden.