| (19) |
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(11) |
EP 2 413 740 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.2015 Patentblatt 2015/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.03.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/054236 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/112522 (07.10.2010 Gazette 2010/40) |
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| (54) |
EINZUGVORRICHTUNG
RETRACTING DEVICE
DISPOSITIF D'ESCAMOTAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
04.04.2009 DE 102009016427
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.02.2012 Patentblatt 2012/06 |
| (73) |
Patentinhaber: KARL SIMON GmbH & Co. KG |
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78733 Aichhalden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BANTLE, Ulrich
72186 Empfingen (DE)
- ESCHLE, Juergen
78733 Aichhalden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fleck, Hermann-Josef |
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Patentanwälte Jeck-Fleck-Herrmann
Klingengasse 2 71665 Vaihingen/Enz 71665 Vaihingen/Enz (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 658 785 DE-A1-102007 008 688
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WO-A2-01/82749
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einzugvorrichtung, insbesondere für Schubladen, Schiebetüren,
Scharniertüren, etc. mit einem von einer Feder beaufschlagbaren Koppelstück, das zwischen
einer Einzugposition und einer Ausstellposition verstellbar ist.
[0002] Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Bedienen einer Schublade.
[0003] Aus der
DE 10 2007 008 688 A1 ist eine Einzugvorrichtung für Schubladen bekannt. Diese weist als Koppelstück ein
Kippsegment auf, das beim Öffnen einer Schublade gegen die Vorspannung einer Feder
von einer Einzugposition in eine Ausstellposition verfahrbar ist. Dabei wird das Kippsegment
von einem Mitnehmer bewegt, der schubladenseitig montiert ist. Wenn das Kippsegment
die Ausstellposition erreicht hat, gibt es den Mitnehmer frei und die Schublade kann
im Freilauf unbeeinflusst von der Einzugvorrichtung weiter ausgezogen werden. Wenn
die Schublade wieder geschlossen wird, kann sie im Freilauf verschoben werden, bis
der Mitnehmer von dem Kippsegment gefangen wird.
Dann zieht die zuvor gespannte Feder die Schublade in die Schließstellung. Um dabei
einen harten Aufprall der Schublade zu verhindern, wird die Einzugbewegung mit einem
Dämpfer gebremst.
[0004] Zunehmend werden aus gestalterischen Gründen grifflose Schubladen gewünscht. Mit
den bekannten Einzugvorrichtungen lasse sich solche Schubladen nicht immer einfach
öffnen, da die Schublade unter Einwirkung der Feder in der Schließstellung gehalten
wird.
[0005] Aus der
WO 01/82749 A2 ist eine Einzugvorrichtung bekannt, bei der ein Koppelstück im Bereich einer Rollenführung
mit zwei Führungsschienen gehalten ist. Das Koppelstück ist an eine Feder derart angekoppelt,
dass die Feder in einer Ausstellposition eine Vorspannung auf das Koppelelement aufbringt.
Mit dem Koppelstück kann ein Aktivator dann in Wirkeingriff gebracht werden, wenn
die beiden Führungsschienen gegeneinander verstellt werden. Dabei wird das Koppelstück
ausgelöst und mittels der Feder in die Einzugposition gezogen. Die bekannte Einzugvorrichtung
wird verwendet, um Schubladen in ihre Schließposition zu ziehen.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, bei einer Schublade den Bedienkomfort zu verbessern.
[0007] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass mit dem Koppelstück eine Ausschiebeanordnung
mittelbar oder unmittelbar koppelbar ist, und dass ein Schiebestück der Ausschiebeanordnung
bei Betätigung der Ausschiebeanordnung verstellbar ist. Mittels der Ausschiebeanordnung
kann die Schublade aus der Schließstellung heraus in eine Teil-Öffnungsstellung verfahren
werden. Dabei wird das Schiebestück wirksam, das die Schublade verstellt. Die teilgeöffnete
Schublade lässt sich dann, beispielsweise an der Frontblende greifen und in die Öffnungsstellung
ziehen.
[0008] Bei dieser Anordnung kann eine kontrollierte Schließbewegung dadurch erreicht werden,
dass ein Dämpfer die Bewegung des Koppelstücks von der Ausstellposition in die Einzugposition
dämpft.
[0009] Eine bevorzugte Ausgestaltungsvariante der Erfindung kann dadurch gekennzeichnet
sein, dass das Koppelstück in der Ausstellposition mittels einer Stellanordnung (Ausnehmung,
Führung, Mitnehmer) in einer Parkposition gehalten ist, und dass in der Parkposition
das Schiebstück relativ zum Koppelstück verstellbar ist. Hierdurch ergibt sich für
die Einzugvorrichtung ein einfacher Aufbau und der Bedienablauf der Einzugvorrichtung
kann vorteilhaft in den Bewegungsablauf der Schublade integriert werden.
[0010] Um einen definierten Bewegungsablauf bei der Betätigung der Ausschiebeanordnung zu
erhalten, kann es vorgesehen sein, dass das Schiebestück zwischen einer Ein- und einer
Ausschubstellung verstellbar ist.
[0011] Für eine erfindungsgemäße Einzugvorrichtung ergibt sich dann ein einfacher und kostengünstiger
Aufbau, wenn vorgesehen ist, dass die Ausschiebeanordnung ein Federelement aufweist,
und dass das Federelement das Schiebestück in Einschubstellung vorspannt. Das Federelement
kann bei Betätigung der Ausschiebeanordnung in der Schließstellung der Schublade seine
Federenergie auf das Schiebestück übertragen. Die Schublade wird damit in die teilgeöffnete
Stellung gebracht.
[0012] Eine besonders bevorzugte Erfindungsausgestaltung kann dadurch gekennzeichnet sein,
dass die Ausschiebeanordnung einen Überhubmechanismus zur Aufhebung der Einschiebstellung
aufweist. Damit kann die Einzugvorrichtung besonders bedienerfreundlich gehandhabt
werden. Zum Auslösen der Ausschiebeanordnung kann, je nach Auslegung der Schublade,
beispielsweise nur durch Drücken der Schubladenfront der Überhubmechanismus bedient
werden.
[0013] Wenn vorgesehen ist, dass die Ausschiebeanordnung einen Träger aufweist, und dass
bei einer Verstellung des Schiebestücks von der Ausschiebstellung in die Einschiebstellung
ein Riegel wirksam ist, der eine Verstellung des Schiebestücks relativ zu dem Träger
ermöglicht, dann kann eine ausgelöste Ausschiebeanordnung auf einfache Weise wieder
geladen werden.
[0014] Um eine unbeabsichtigte Auslösung der Ausschiebeanordnung zu verhindern ist eine
Erfindungsvariante derart, dass das Schiebestück in der Einschubstellung mittels eines
Arretierstücks gesichert.
[0015] Die Aufgabe der Erfindung wird auch gelöst mit einem Verfahren zum Bedienen einer
Schublade oder dergleichen, wobei in der Schließstellung der Schublade eine Ausschiebeanordnung
ausgelöst wird, die die Schublade aus der Schließposition in eine Teil-Öffnungsstellung
bewegt, und dass dann bei einer Verstellung der Schublade aus der Teil-Öffnungsstellung
eine Feder gespannt wird.
[0016] Hier dient wieder die Ausschiebeanordnung zum bequemen Öffnen der Schublade aus der
Schließstellung heraus. Wenn dann die Schublade aus der Teil-Öffnungsstellung heraus
gezogen wird, dann wird diese Ziehbewegung zum Spannen der Feder genutzt, die später
beim Einziehen der Schublade in die Schließposition entspannt wird.
[0017] Dieser Ablauf lässt sich besonders komfortabel dadurch verwirklichen, dass während
des Öffnens der Schublade aus der Teil-Öffnungsstellung ein Koppelstück aus einer
Einzugposition in eine Auszugposition gebracht wird, und dass bei Erreichen der Auszugposition
das Koppelstück in eine Parkposition gebracht und die Kopplung zwischen der Ausschiebeanordnung
und dem Koppelstück aufgehoben wird.
[0018] Der Bedienkomfort ist dann besonders bei grifflosen Schubladen etc. hoch, wenn vorgesehen
ist, dass zur Auslösung der Ausschiebeanordnung aus der Schließstellung ein Überhubmechanismus
betätigt wird.
[0019] Wenn vorgesehen ist, dass bei einer Bewegung der Schublade aus einer geöffneten oder
teilweise geöffneten Stellung in Richtung der Schließstellung die Ausschiebeanordnung
von ihrer Ausschiebstellung in die Einschiebstellung gebracht wird, dann wird die
Ausschiebeanordnung beim Schließen der Schublade in die Einschiebestellung gebracht,
so dass dieser Vorgang in den "natürlichen" Bewegungsablauf der Schublade integriert
wird, was als besonders bedienfreundlich empfunden wird.
[0020] Für einen sanften Schließvorgang kann es vorgesehen sein, dass die Ausschiebeanordnung
mittels der Feder in die Schließposition der Schublade gezogen und gleichzeitig mittels
eines Dämpfers gebremst wird.
[0021] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Einzugvorrichtung in perspektivischer Darstellung;
- Figur 2
- einen Teilschnitt durch die Einzugvorrichtung gemäß Figur 1;
- Figur 3
- eine Baugruppe der Einzugvorrichtung in Seitenansicht und im Schnitt und
- Figuren 4 bis 14
- verschiedene Betriebsstellungen der Einzugvorrichtung.
[0022] Figur 1 zeigt eine Einzugvorrichtung, wie sie beispielsweise bei Schubladen zum Einsatz
kommt. Denkbar ist auch die Verwendung bei anderen zu bewegenden Bauteilen, wie Türen,
Klappen etc.. Die Einzugvorrichtung umfasst einen Verbinder 29, der plattenförmig
ausgebildet sein kann und an der Schublade (nicht dargestellt) befestigbar ist.
[0023] Die Einzugvorrichtung weist auch ein Gehäuse 10 mit Schraubaufnahmen 11.1 auf, mit
denen eine korpusseitige Befestigung möglich ist. Das Gehäuse 10 hat zwei zueinander
parallel beabstandete Seitenwände 11, in die Führungen 11.2 eingearbeitet sind. Dabei
weisen die Führungen 11.2 einen schlitzförmigen Durchbruch auf, der in einer verbreiterten
Ausnehmung 11.21 ausläuft. Die Führungen 11.2 der beiden Seitenwände 11 fluchten miteinander.
An das Gehäuse 10 schließt sich einteilig eine Schiene 40 an, die zwei im Winkel zueinander
stehende Wandelemente 41, 43 umfasst. Diese Wandelemente 41, 43 dienen zur Anlage
an einer korpusseitigen Fläche. Die Wandung 41 weist eine Rastung auf, die von einer
Reihe von Rastelementen 42 gebildet ist.
[0024] Dabei sind die Rastelemente vorzugsweise zueinander in gleicher Teilung beabstandet
angeordnet. Die Rastelemente 42 besitzen eine, in Ausziehrichtung der Schublade geneigte
Auslenkschräge 42.2, die in eine steile Rastflanke 41.1 übergehen.
[0025] In der Figur 2 ist der rechte Teil der Einzugvorrichtung zur besseren Verdeutlichung
der Funktionsweise vergrößert und im Schnitt dargestellt. In dem Gehäuse 10 ist ein
Dämpfer 12 untergebracht. Der Dämpfer 12 ist als Fluiddämpfer, vorliegend als Luftdämpfer
ausgeführt. Die Verwendung eines Luftdämpfers hat den Vorteil, dass im Schadensfall
keine Flüssigkeit austreten und den Schubladeninhalt verschmutzen kann. Der Dämpfer
12 weist einen Zylinder 12.6 auf, in dem ein Kolben 12.2 ausgehende von der in Figur
2 gezeigten Einschubstellung ausgezogen werden. Bei der Rückbewegung des Kolbens 12.2
arbeitet er gegen ein Luftpolster, wobei der Luftdruck kontinuierlich abgebaut wird.
Zu diesem Zweck ist eine kleine Öffnung in einem Einsatz 12.3 vorhanden, durch die
die komprimierte Luft kontrolliert entweichen kann. An seinem dem Einsatz 12.3 abgewandten
Ende besitzt die Kolbenstange 12.1 einen Kopfabschnitt 12.4, der ein Schwenklager
12.5 bildet. An dem Schwenklager 12.5 ist ein Koppelstück 13 in Form eines Kippelementes
schwenkbar gehalten. Die Schwenkbewegung verläuft dabei um eine senkrecht zur Bildebene
gemäß Figur 2 verlaufende Schwenkachse. An dem Koppelstück 13 ist ein Federhalter
13.1 angeordnet, der ein Ende einer Feder 14 hält. Das andere Ende der Feder 14 ist
gehäuseseitig aufgehangen.
[0026] Das Koppelstück 13 besitzt einen Auslöser 13.2, der im Abstand zur Schwenkachse angeordnet
ist. Weiterhin ist am Koppelstück 13 ein Mitnehmer 13.4 vorhanden, der beispielsweise
an einem Arm 13.3 angeformt sein kann. Mit dem Mitnehmer 13.4 ist ein Verbindungsteil
30 einer Ausschiebeanordnung 20 lösbar verbindbar.
[0027] Anhand der Figur 3 wird nachfolgend der Aufbau der Ausschiebeanordnung 20 näher erläutert.
Wie vorstehend erwähnt, umfasst diese das Verbindungsteil 30, dessen Aufgabe darin
besteht, die lösbare Kopplung mit dem Koppelstück 13 herzustellen.
[0028] Das Verbindungsteil 30 weist eine Aufnahme 36 auf, in der der Mitnehmer 13.4 Platz
findet. Diese Aufnahme 36 ist in ein Endstück 35 des Verbindungsteils 30 eingebracht.
Am Endstück 35 ist als Entriegelungsteil 37 ein nasenförmiger Ansatz angeformt. Das
Endstück 35 ist an einem Träger 31 gehalten, wobei der Träger 31 eine Blockieraufnahme
32 aufweist. Weiterhin ist am Verbindungsteil 20 ein Riegel 33 um eine senkrecht zur
Bildachse verlaufende Schwenkachse 33.4 schwenkbar gelagert. Der Riegel 33 bildet
einen Sperrabschnitt 33.1, einen Auslenkabschnitt 33.2 und einen Anschlag 33.3.
[0029] An dem Verbindungsteil 30 ist an dem dem Endstück 35 abgewandeten Ende 38 über eine
Gewindeverbindung ein Stößel 24 gehalten. Dazu ist der Stößel 24 mit einem Außengewinde
24.1 in eine Gewindeaufnahme 38.1 des Verbindungsteils eingeschraubt. Der Stößel 24
trägt einen Rastring 24.2. Dieser ist in einer Lageraufnahme des Stößels 24 in Umfangsrichtung
frei drehbar gehalten. Der Rastring 24.2 weist ein Rastelement auf, das in einer Steuerkurve
23 eines hohlzylindrisch ausgebildeten Schiebestücks 21 geführt ist. Dabei ist die
Steuerkurve 23 in Form einer Nut in die Innenwandung des Schiebestücks 21 eingearbeitet.
Die Steuerkurve 23 und der Rastring 24.2 des Stößels 24 bilden einen Überhubmechanismus.
Die Funktionsweise ist dabei ähnlich wie bei einem Kugelschreiber, wobei der Stößel
24 den Druckknopf des Kugelschreibers bildet. In dem Schiebestück 21 ist ein Federelement
22 in Form einer Schraubenfeder eingestellt und an den Wandungen des Schiebestücks
21 gegen Ausknicken gesichert.
[0030] Wie die Figur 3 weiter erkennen lässt, ist an einem Halter 26 des Schiebestücks 21
über ein Lager 27 im Arretierstück 28 schwenkbar befestigt. Das Arretierstück 28 weist
ein Entriegelungsstück 28.1 und einen Arm 28.2 auf. Der Arm 28.2 trägt ein Blockierelement
28.3.
[0031] Aus der Figur 1 ist erkennbar, dass der Verbindung 29 einteilig am Schiebestück 21
angekoppelt ist, wodurch sich ein geringer Teileaufwand ergibt.
[0032] Unter Bezugnahme auf die Figuren 4 bis 14 wird nachfolgend die Funktionsweise der
erfindungsgemäßen Einzugvorrichtung näher erläutert.
[0033] Die Figur 4 zeigt die Ausgangsstellung der Einzugvorrichtung, mithin als die Position
in der sich die Schublade in der Schließstellung befindet. Dies stellt die Position
dar, in der sich das Koppelstück 13 in der Einzugposition befindet. Der Überhubmechanismus
befindet sich in einer Rastposition, wobei der Rastring 24.2 an einem Rastansatz der
Steuerkurve 23 blockiert ist. Der Riegel 33 ist mittels eines Auslenkteils 25 des
Schieberstücks 21 in einer angehobenen Entriegelungsposition gehalten. Zur Freigabe
des Überhubmechanismus wird ein Überhub Ü in, beispielsweise die Schubladenfront in
Richtung der eigentlichen Schubladenbewegung eingebracht. Dieser Überhub Ü wird über
den Verbinder 29 in das Schiebestück 21 eingebracht. Dabei verschiebt sich das Schiebestück
21 ein kleines Stück weit entgegen die Verspannung des Federelementes 22 in Richtung
des Überhubs Ü gegenüber dem Stößel 24. Dadurch wird die Rastposition des Rastringes
24.2 in der Steuerkurve 23 aufgehoben und der Rastring 24.2 in Umfangsrichtung verdreht,
bis er in einem Linearabschnitt der Steuerkurve 23 gelangt. Die infolge des Überhubs
Ü verstellte Position des Schiebestücks 21 ist in Figur 5 gezeigt. Wie diese Darstellung
zeigt, wird auch der Riegel 33 von dem Auslenkteil 25 an seinem Auslenkabschnitt 33.2
leicht angehoben.
[0034] Wenn nun die gedrückte Schublade entlastet wird (Übergang von Figur 5 nach Figur
6), dann wird aufgrund der gelösten Rastverbindung zwischen Rastring 24.2 und der
Steuerkurve 23 des Schiebestücks 21 das Schiebestück 21 von seiner Einschubstellung
(Figur 4) in die Ausschubstellung gebraucht. Diese Verstellung wird durch das Federelement
22 bewirkt, da das Schiebstück 21 vorgespannt in der Einschubstellung spannt.
[0035] Figur 6 zeigt die Ausschubstellung. Diese Bewegung des Schiebestücks 21 wird über
den Verbinder 29 in die Schublade übertragen und diese somit in eine erste Teilöffnungsstellung
geschoben.
[0036] Bei der Verstellung des Schiebestücks 21 wird der Riegel 33 freigegeben und er fällt
schwerkraftbedingt in die in Figur 6 gezeigte Lage. Der Riegel 33 kann auch bedarfsweise
von einer Feder unterstützt in die Position gemäß Figur 6 gebracht werden. Das Arretierstück
28 wird von einem Wandelement 11.3 des Gehäuses 10 gemäß Figuren 4 und 5 an seinem
Entriegelungsstück 28.1 in einer Entriegelungsposition gehalten, wobei verhindert
wird, dass das Blockierelement 28.3 in die Blockieraufnahme 32 greift. Wenn nun das
Schiebestück 21 verstellt wird, gelangt das Arretierstück 28 außer Eingriff mit dem
Wandelement 11.3 und es wird von einer Feder (nicht dargestellt) in der in Figur 6
gezeigten Stellung gehalten. Dabei gleitet das Blockierelement 28.3 auf der Oberseite
des Trägers 31. Wenn die in Figur 6 gezeigte Position erreicht ist, kann die Schublade
bequem gegriffen und manuell in eine Teil-Öffnungsstellung oder vollständig in die
Öffnungsstellung gezogen werden. Dabei wird dann die mit der Schublade gekoppelte
Ausschiebeanordnung in Öffnungsrichtung Ö bewegt. Da das Koppelstück 13 mit dem Verbindungsteil
30 und somit mit der Ausschiebeanordnung 20 gekoppelt ist, wird durch das Koppelstück
13 in Öffnungsrichtung Ö bewegt. Dabei wird das Koppelstück 13 in der Führung 11.2
geführt. Das Koppelstück 13 nimmt die Kolbenstange 12.1 des Dämpfers 11 mit und verschiebt
somit den Kolben 12.2. Gleichzeitig wird auch die Feder gespannt. Das Koppelstück
13 wird solange von der Ausziehvorrichtung 20 gezogen, bis der in der Führung 11.2
geführte Mitnehmer 13.4 in den Bereich der Ausnehmung 11.21 gelangt. Bedingt durch
die exzentrisch zur Schwenkachse 12.5 wirkende Feder 14 wird das Koppelstück 12 um
die Schwenkachse gekippt, wobei der Mitnehmer 13.4 in die Ausnehmung 11.21 fällt.
Dabei gelangt er außer Eingriff mit der Aufnahme 36 des Verbindungsteils 20. Da nun
die Verbindung zwischen der Ausschiebeanordnung 20 und dem Koppelstück 13 aufgehoben
ist, kann die Schublade im Freilauf weiter ausgezogen werden. Das Koppelstück 13 wird
in der in Figur 8 gezeigten Ausstellposition gebracht. Beim Übergang der Einzugvorrichtung
von Figur 6 nach Figur 7 trifft der Riegel 33 mit seinem Auslenkabschnitt 33.2 an
eine Kante 15 des Gehäuses 10, wird dort angehoben und fährt dann in den Bereich der
Schiene 40 ein (siehe Figur 7). Dabei überfährt der Riegel 33 die einzelnen Rastelemente
42, wobei er jeweils an den Auslenkschrägen 42.2 angehoben wird, bis er hinter dem
Rastelement 42 mit seinem Sperrabschnitt 33.1 hinter die Rastflanke 42.1 fällt.
[0037] Die Schublade kann nun in jede gewünschte Teil-Öffnungsstellung gebracht oder vollständig
aufgezogen werden wobei der Riegel 33 in Eingriff mit der Schiene 40 bleibt.
[0038] Figur 8 zeigt eine Teil-Öffnungsstellung. Nachfolgend wird das Schließen der Schublade
aus dieser Position heraus erläutert, wobei diese Ausführungen auch für jede andere
Teil-Öffnungsstellung oder die vollständige geöffnete Stellung gelten.
[0039] Die Schublade wird nun in Schließrichtung S gedrückt. Dabei wird auch die über den
Verbinder 29 an die Schublade angebundene Ausschiebeanordnung 20 in Schließrichtung
bewegt, und zwar soweit, bis der Riegel 33 auf die Rastflanke 42.1 des ihm nächst
liegenden Rastelementes 42 trifft. Dort blockiert der Riegel 33 dann die Bewegung
des Verbindungsteils 30 (siehe Figur 9). Da aber das Schiebestück 21 gegenüber dem
Verbindungsteil 30 verstellbar ist, schiebt sich der Stößel 24 in das Schiebestück
21 ein, wobei das Federelement 22 komprimiert und somit die Ausschiebeanordnung wieder
geladen wird. Sobald das Schiebestück 21 die in Figur 10 gezeigte Einschubstellung
erreicht hat, verrastet der Rastring 24.2 in der Steuerkurve 23, so dass das Schiebestück
21 am Verbindungsteil 30 in der Einschubstellung gesichert ist. Gleichzeitig fällt
das Blockierelement 28.3 des Arretierstücks 28 in die Blockieraufnahme 32. Hierdurch
wird eine zusätzliche Sicherung erreicht. Diese verhindert, dass, beispielsweise infolge
einer ruckartigen Bewegung oder einer Vibration die Verbindung zu dem Schiebestück
21 und dem Verbindungsteil 30 gelöst wird. Schließlich hebt auch das verschobene Schiebestück
21 die von dem Riegel 33 hergestellte Blockade auf. Hierzu drängt das Auslenkteil
25 des Schiebestücks 21 den Riegel 33 an seiner Auslenkschräge von der Rastflanke
42.1 weg (siehe Figur 10).
[0040] Die Schublade kann nun solange im Freilauf verschoben werden, bis sie die Figur 11
erreicht. Dann trifft das Entriegelungsteil 37 der Ausschiebeanordnung 20 auf den
Auslöser 13.2 und verstellt diesen und damit das Koppelstück 13 um die Schwenkachse
12.5. Dabei wird der Mitnehmer 13.4 aus der Ausnehmung 11.21 ausgehoben, bis er in
den Bereich der Führung 11.2 gelangt.
[0041] Der Mitnehmer 13.4 greift dann in die Aufnahme 36 des Verbindungsteils 30 ein und
stellt somit eine Kopplung zwischen Koppelstück 13 und Ausschiebeanordnung 20 her
(siehe Figur 12). Damit ist die Parkposition aufgehoben und die Feder 14 kann sich
entspannen. Durch die freiwerdende Federkraft wird dann auch die Ausschiebeanordnung
20 und mit ihr die Schublade in die Schließrichtung S gezogen. Dabei wird auch der
Dämpfer 12 wirksam, wobei er die durch die Feder 14 erzeugte Schließbewegung bremst.
[0042] Wie die Figur 13 zeigt, gelangt das Arretierstück 28 während der Einziehbewegung
mit seinem Entriegelungsstück 28.1 an das Wandelement 11.3. Dabei wird dann das Blockierelement
28.3 aus der Blockieraufnahme 32 ausgehoben und die Ausschiebeanordnung 20 ist bereit
für ein weiteres Öffnen der Schublade.
[0043] Figur 14 zeigt die vollständig eingezogene Position der Einzugvorrichtung, wobei
sich das Koppelstück 13 in der Einzugposition und das Schiebestück 21 in der Einschubstellung
befindet. Dann ist auch die Schublade vollständig geschlossen.
1. Einzugvorrichtung, insbesondere für Schubladen, Schiebetüren, Scharniertüren, etc.
mit einem von einer Feder (13) beaufschlagbaren Koppelstück (13), das zwischen einer
Einzugposition und einer Ausstellposition verstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass mit dem Koppelstück (13) eine Ausschiebeanordnung (20) mittelbar oder unmittelbar
koppelbar ist, und
dass ein Schiebestück (21) der Ausschiebeanordnung (20) bei Betätigung der Ausschiebeanordnung
(20) verstellbar ist.
2. Einzugvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Dämpfer (12) die Bewegung des Koppelstücks (13) von der Ausstellposition in die
Einzugposition dämpft.
3. Einzugvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Koppelstück (13) in der Ausstellposition mittels einer Stellanordnung (Ausnehmung
(11.21), Führung (11.2), Mitnehmer (13.4)) in einer Parkposition gehalten ist, und
dass in der Parkposition das Schiebstück (21) relativ zum Koppelstück (13) verstellbar
ist.
4. Einzugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Schiebestück (21) zwischen einer Ein- und einer Ausschubstellung verstellbar
ist.
5. Einzugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausschiebeanordnung (20) ein Federelement (22) aufweist, und dass das Federelement
(22) das Schiebestück (21) in Einschubstellung vorspannt.
6. Einzugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausschiebeanordnung (20) einen Überhubmechanismus zur Aufhebung der Einschiebstellung
aufweist.
7. Einzugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausschiebeanordnung (20) einen Träger (31) aufweist, und
dass bei einer Verstellung des Schiebestücks (21) von der Ausschiebstellung in die Einschiebstellung
ein Riegel (33) wirksam ist, der eine Verstellung des Schiebestücks (21) relativ zu
dem Träger (31) ermöglicht.
8. Einzugvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Schiebestück (21) in der Einschubstellung mittels eines Arretierstücks (28) gesichert
ist.
9. Verfahren zum Bedienen einer Schublade oder dergleichen mit einer Einzugvorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei in der Schließstellung der Schublade eine
Ausschiebeanordnung (20) ausgelöst wird, die die Schublade aus der Schließposition
in eine Teil-Öffnungsstellung bewegt, und
dass dann bei einer Verstellung der Schublade aus der Teil-Öffnungsstellung eine Feder
(14) gespannt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass während des Öffnens der Schublade aus der Teil-Öffnungsstellung ein Koppelstück (13)
aus einer Einzugposition in eine Auszugposition gebracht wird, und
dass bei Erreichen der Auszugposition das Koppelstück (13) in eine Parkposition gebracht
und die Kopplung zwischen der Ausschiebeanordnung (20) und dem Koppelstück (13) aufgehoben
wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Auslösung der Ausschiebeanordnung (20) aus der Schließstellung ein Überhubmechanismus
betätigt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei einer Bewegung der Schublade aus einer geöffneten oder teilweise geöffneten Stellung
in Richtung der Schließstellung die Ausschiebeanordnung (20) von ihrer Ausschiebstellung
in die Einschiebstellung gebracht wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausschiebeanordnung (20) mittels der Feder (14) in die Schließposition der Schublade
gezogen und gleichzeitig mittels eines Dämpfers (12) gebremst wird.
1. Retracting device, in particular for drawers, sliding doors, hinged doors, etc., having
a coupling piece (13) which is subjectable to a spring (14) and is displaceable between
a retracted position and an extended position, characterized in that a sliding-out arrangement (20) is indirectly or directly couplable with the coupling
piece (13), and in that a sliding piece (21) of the sliding-out arrangement (20) is displaceable on actuation
of the sliding-out arrangement (20).
2. Retracting device according to Claim 1, characterized in that a damper (12) damps the movement of the coupling piece (13) from the extended position
into the retracted position.
3. Retracting device according to Claim 1 or 2, characterized in that the coupling piece (13) is held in a parked position in the extended position by
means of a positioning arrangement (recess (11.21), guide (11.2), carry-along member
(13.4)), and in that the sliding piece (21) is displaceable relative to the coupling piece (13) in the
parked position.
4. Retracting device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the sliding piece (21) is displaceable between a pushed-in position and a pushed-out
position.
5. Retracting device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the sliding-out arrangement (20) has a spring element (22), and in that the spring element (22) preloads the sliding piece (21) in the pushed-in position.
6. Retracting device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the sliding-out arrangement (20) has an excess-travel mechanism for cancelling the
pushed-in position.
7. Retracting device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the sliding-out arrangement (20) has a carrier (31), and in that, when the sliding piece (21) is displaced from the pushed-out position into the pushed-in
position, a catch (33), which allows the sliding piece (21) to be displaced relative
to the carrier (31), is active.
8. Retracting device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the sliding piece (21) is secured in the pushed-in position by means of an arresting
piece (28).
9. Method for operating a drawer or the like, having a retracting device according to
one of Claims 1 to 8, wherein, in the closed position of the drawer, a sliding-out
arrangement (20) is released, said sliding-out arrangement (20) moving the drawer
from the closed position into a partially open position, and in that, during a displacement
of the drawer from the partially open position, a spring (14) is tensioned.
10. Method according to Claim 9, characterized in that, while the drawer is being opened from the partially open position, a coupling piece
(13) is moved from a retracted position into an extended position, and in that, when the extended position is reached, the coupling piece (13) is moved into a parked
position and the coupling between the sliding-out arrangement (20) and the coupling
piece (13) is cancelled.
11. Method according to Claim 9, characterized in that, in order to release the sliding-out arrangement (20) from the closed position, an
excess-travel mechanism is actuated.
12. Method according to one of Claims 9 to 11, characterized in that, while the drawer is being moved from an open or partially open position in the direction
of the closed position, the sliding-out arrangement (20) is moved from its pushed-out
position into the pushed-in position.
13. Method according to one of Claims 9 to 12, characterized in that the sliding-out arrangement (20) is pulled into the closed position of the drawer
by means of the spring (14) and is simultaneously braked by means of a damper (12).
1. Dispositif d'escamotage, en particulier pour tiroirs, portes coulissantes, portes
à charnière, etc., comprenant un élément d'accouplement (13) pouvant être sollicité
par un ressort (14), lequel peut être déplacé entre une position d'escamotage et une
position de sortie,
caractérisé en ce
qu'un agencement d'éjection (20) peut être accouplé directement ou indirectement à l'élément
d'accouplement (13), et
qu'un élément coulissant (21) de l'agencement d'éjection (20) peut être déplacé lors
de l'actionnement de l'agencement d'éjection (20).
2. Dispositif d'escamotage selon la revendication 1,
caractérisé en ce
qu'un amortisseur (12) amortit le déplacement de l'élément d'accouplement (13) de la
position de sortie dans la position d'escamotage.
3. Dispositif d'escamotage selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'élément d'accouplement (13), dans la position de sortie, est retenu dans une position
de stationnement au moyen d'un agencement de commande (évidement (11.21), guidage
(11.2), dispositif d'entraînement (13.4)), et
l'élément coulissant (21) peut être déplacé par rapport à l'élément d'accouplement
(13) dans la position de stationnement.
4. Dispositif d'escamotage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
l'élément coulissant (21) peut être déplacé entre une position rentrée et une position
d'éjection.
5. Dispositif d'escamotage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
l'agencement d'éjection (20) présente un élément de ressort (22) et en ce que l'élément de ressort (22) précontraint l'élément coulissant (21) dans la position
rentrée.
6. Dispositif d'escamotage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
l'agencement d'éjection (20) présente un mécanisme de surcourse pour supprimer la
position rentrée.
7. Dispositif d'escamotage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
l'agencement d'éjection (20) présente un support (31) et
en ce que dans le cas d'un déplacement de l'élément coulissant (21) de la position d'éjection
dans la position rentrée, un verrou (33) est actif, lequel permet un déplacement de
l'élément coulissant (21) par rapport au support (31) .
8. Dispositif d'escamotage selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
l'élément coulissant (21) est fixé dans la position rentrée au moyen d'un élément
de blocage (28).
9. Procédé de commande d'un tiroir ou similaire avec un dispositif d'escamotage selon
l'une quelconque des revendications 1 à 8, dans lequel, dans la position de fermeture
du tiroir, un agencement d'éjection (20) est libéré, lequel déplace le tiroir de la
position de fermeture dans une position d'ouverture partielle, et
dans lequel dans le cas d'un déplacement du tiroir hors de la position d'ouverture
partielle, un ressort (14) est alors tendu.
10. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
pendant l'ouverture du tiroir depuis la position d'ouverture partielle, un élément
d'accouplement (13) est amené d'une position d'escamotage dans une position de sortie
et
en ce que lorsque la position de sortie est atteinte, l'élément d'accouplement (13) est amené
dans une position de stationnement et l'accouplement entre l'agencement d'éjection
(20) et l'élément d'accouplement (13) est supprimé.
11. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
pour la libération de l'agencement d'éjection (20) depuis la position de fermeture,
un mécanisme de surcourse est actionné.
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 à 11,
caractérisé en ce que
dans le cas d'un déplacement du tiroir hors d'une position ouverte ou partiellement
ouverte dans la direction de la position de fermeture, l'agencement d'éjection (20)
est amené de sa position d'éjection dans la position rentrée.
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 à 12,
caractérisé en ce que
l'agencement d'éjection (20) est escamoté au moyen du ressort (14) dans la position
de fermeture du tiroir et est simultanément freiné au moyen d'un amortisseur (12).
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