[0001] Die Erfindung betrifft ein Stanzwerkzeug mit einem Stanzstempel und einem Führungsgehäuse,
in dem der Stanzstempel geführt ist, gemäß dem Oberbegriff des Anpruchs 1.
[0002] Ein derartiges Stanzwerkzeug ist aus der
DE 296 09 541 U1, aus der
US 5,127,293 sowie durch offenkundige Vorbenutzung bekannt. Ein derartiges Stanzwerkzeug kann
in einer Stanzmaschine, insbesondere in einer Revolver-Stanzmaschine, mit einem Roboter-Werkzeugwechselsystem
eingesetzt werden. Eine Mehrzahl derartiger Stanzwerkzeuge kann dann in ein Lagerregal
gesetzt werden, das mit einer Stanzmaschine, die jeweils eines der Stanzwerkzeuge
einsetzt, über einen Roboter-Werkzeugwechselgreifer verbunden ist. Das Werkzeug wird
über den Roboter-Werkzeugwechselgreifer, der am Kopfteil des Stanzwerkzeugs ansetzt,
aus dem Lagerregal bzw. aus einem Revolver der Stanzmaschine gezogen. Hierbei muss
unbedingt vermieden werden, dass das Führungsgehäuse sich beim Ergreifen des Stanzwerkzeugs
an dessen Kopfteil unerwünscht vom Stanzstempel löst.
[0003] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Stanzwerkzeug der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, dass ein derartiges unerwünschtes Lösen sicher
verhindert ist.
[0004] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch ein Stanzwerkzeug mit den im Anspruch
1 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte Ausführungen des Stanzwerkzeugs gemäß der Erfindung
sind in den Unteransprüchen definiert.
[0005] Erfindungsgemäß wurde zunächst erkannt, dass eine Fixiereinrichtung, die eine in
Greif-Kraftrichtung überwindbare Fixierung des Stanzstempels am Führungsgehäuse bewirkt,
für einen sicheren Betrieb einer Stanzmaschine mit einem Roboter-Werkzeugwechselsystem
nicht ausreichend ist. Die erfindungsgemäße Sicherungseinrichtung gewährleistet eine
einfache Montage des Stanzwerkzeuges, wobei es nicht erforderlich ist, zur Sicherung
des Führungsgehäuses am Stanzstempel Fixierschrauben anzuziehen. Insbesondere ermöglicht
es die erfindungsgemäße Sicherungseinrichtung ohne Lösen einer Fixierschraube eine
Längeneinstellung durch Verdrehen des Führungsgehäuses relativ zum Kopfteil des Stanzstempels
zu realisieren. Im Betriebszustand liegen die Führungskörper in der Sicherungs-Umfangs-Relativposition
vor, so dass ein Ergreifen des Kopfteils des Stanzstempels mit dem Roboter-Werkzeugwechselgreifer
in sicherer Weise möglich ist, ohne dabei das Führungsgehäuse zu verlieren. Das sichernde
Zusammenwirken der Führungskörper in der Sicherungs-Umfangs-Relativposition erfolgt
insbesondere durch Formschluss. Das Kopfteil kann als vom Stanzteil separates Bauteil
gestaltet sein, das mit dem Stanzteil lösbar verbunden ist. Alternativ ist auch eine
Ausgestaltung des Stanzstempels möglich, bei der das Stanzteil einstückig mit dem
Kopfteil verbunden ist. Die Gestaltung in der Sicherungseinrichtung, bei der der Basis-Führungskörper
als mindestens eine Umfangsrippe ausgebildet ist, die sich über einen Abschnitt eines
Umfangs um die Längsachse des Stanzwerkzeugs erstreckt, wobei der Gegen-Führungskörper
als mindestens eine Führungsnut ausgebildet ist, die zur mindestens einen Umfangsrippe
komplementär gestaltet ist und sich zumindest über einen Abschnitt des Umfangs um
die Längsachse des Stanzwerkzeugs erstreckt, ist in der Herstellung kostengünstig.
Natürlich ist es umgekehrt auch möglich, den Basis-Führungskörper als Führungsnut
und den Gegen-Führungskörper als Umfangsrippe auszubilden.
[0006] Die Anordnung einer Umfangsrippe, die in einem Ringdeckel ausgeführt ist, der den
Stanzstempel umgibt und der auf einem Umfangsbund des Führungsgehäuses aufliegt, hat
sich in der Praxis bewährt. Der Ringdeckel kann gleichzeitig als Widerlager für eine
Stanz-Druckfeder dienen, die den Stanzstempel nach erfolgtem Stanzen wieder in die
Ausgangsposition zurückführt. Eine Umstellung des Führungskörpers zwischen der Sicherungs-Umfangs-Relativposition
und der Freigabe-Umfangs-Relativposition verhindert einerseits sicher ein unerwünschtes
Lösen des Führungsgehäuses und ermöglicht andererseits, beispielsweise zu Demontage-
und insbesondere zu Wartungszwecken, ein einfaches Lösen des Führungsgehäuses. Eine
zusätzliche Betätigung einer Entsicherungseinrichtung vor dem Lösen des Führungsgehäuses,
ist, sobald sich der Führungskörper in der Freigabe-Umfangs-Relativposition befindet,
nicht mehr erforderlich. Erfindungsgemäß stellt nicht der Stanzstempel den Gegenkörper
in der Sicherung des Führungsgehäuses dar, sondern der den Stanzstempel umgebende
Ringdeckel. Der Stanzstempel selbst kann dann standardisiert ausgeführt sein, ohne
dass dort ein Führungskörper für die Sicherungseinrichtung eingearbeitet sein muss.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung mit der Umfangsrippe im Ringdeckel als einen der
Führungskörper vermeidet die Notwendigkeit einer zusätzlichen Sicherungskomponente
bei der Konstruktion der Sicherungseinrichtung, wie dies in Form eines zusätzlichen
Sicherungsrings beim Stanzwerkzeug nach der
DE 296 09 541 U1 der Fall ist.
[0007] Eine Gestaltung nach Anspruch 2 erlaubt eine einfache Montage bzw. Demontage des
Stanzwerkzeugs. Wenn die Aussparungen die Umfangsrippen in Umfangsrichtung überdecken,
liegt die Freigabe-Umfangs-Relativposition vor.
[0008] Eine Anordnung der Führungsnut nach Anspruch 3 hat sich in der Praxis bewährt.
[0009] Eine Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 4 stellt sicher, dass das Stanzwerkzeug
ausschließlich in der mindestens einen Sicherungs-Umfangs-Relativposition betrieben
wird.
[0010] Eine zusätzliche Fixiereinrichtung nach Anspruch 5 verhindert ein unerwünschtes Lösen
des Führungsgehäuses vom Stanzstempel auch in der Freigabe-Umfangs-Relativposition.
Dies ist während einer Längeneinstellung des Stanzstempels, die bei entsprechender
Schraubgewindegestaltung durch ein Verdrehen des Stanzteils relativ zum Kopfteil erfolgen
kann, von Vorteil.
[0011] Eine Umfangsmarkierung nach Anspruch 6 erleichtert insbesondere das Auffinden der
Freigabe-Umfangs-Relativposition zum Montieren sowie zum Demontieren des Stanzwerkzeugs.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine Explosionsdarstellung eines Stanzwerkzeugs mit einem Stanzstempel und einem Führungsgehäuse;
- Fig. 2
- einen Teil-Zusammenbau einer kopfseitigen Komponentengruppe des Stanzwerkzeugs nach
Fig. 1, wobei schematisch ein dieses ergreifendes Greifwerkzeug im Querschnitt angedeutet
ist;
- Fig. 3
- einen Teil-Zusammenbau des Führungsgehäuses des Stanzwerkzeugs nach Fig. 1;
- Fig. 4
- verglichen mit Fig. 2 vergrößert eine Ansicht aus Blickrichtung IV in Fig. 2;
- Fig. 5
- verglichen mit Fig. 3 vergrößert eine Ansicht aus Blickrichtung V in Fig. 3;
- Fig. 6
- perspektivisch einen bei montiertem Stanzwerkzeug den Stanzstempel umgebenden Ringdeckel
mit einem Basis-Führungskörper einer Sicherungseinrichtung, ausgebildet als zwei Umfangsrippen,
die sich jeweils über einen Umfangsabschnitt um den Ringdeckel erstrecken; und
- Fig. 7
- ebenfalls perspektivisch einen ringdeckelseitigen Abschnitt des Führungsgehäuses mit
einem Gegen-Führungskörper der Sicherungseinrichtung, der in Form von zwei Führungsnuten
gestaltet ist, die zum Basis-Führungskörper komplementär ausgestaltet sind und sich
jeweils über einen Umfangsabschnitt des Führungsgehäuses erstrecken.
[0013] Ein Stanzwerkzeug 1 hat einen Stanzstempel 2 zur Bildung mindestens eines Stanzloches
in einem Werkstück. Der Stanzstempel 2 hat ein Stanzteil 3 mit dem eigentlichen, mit
dem Werkstück in Kontakt kommenden Stanzabschnitt 4 und ein Kopfteil 5, das mit dem
Stanzteil 3 über eine nicht näher dargestellte Schraubverbindung verbunden ist.
[0014] Der Stanzabschnitt 4 hat senkrecht zu einer Längsachse 7 des Stanzwerkzeugs 1 einen
Querschnitt, der dem Querschnitt des herzustellenden Stanzloches entspricht. Bei der
dargestellten Ausführung ist dieser Querschnitt rechteckig. Je nach gewünschter äußerer
Form des Stanzloches kann der Stanzabschnitt 4 natürlich auch einen anderen, beispielsweise
einen runden, einen quadratischen, einen ovalen Querschnitt oder auch eine Sonderform,
beispielsweise sternförmig, eines Querschnitts aufweisen. Eine innere Mantelwand des
Stanzteils 3 hat ein in der Zeichnung nicht sichtbares Innengewinde der Schraubverbindung
zur Verbindung des Stanzteils 3 mit dem Kopfteil 5.
[0015] Das Kopfteil 5 umfasst einen dem Stanzteil 3 zugewandten Stempeltreiber 9 und ein
Stempelkopfelement 10 mit einer Kopffläche 11, die von der Stanzmaschine, in der das
Stanzwerkzeug 1 untergebracht ist, her beaufschlagt wird. Das Stempelkopfelement 10
und der Stempeltreiber 9 sind miteinander über eine Zylinderschraube 12 (vgl. Figur
1) verklemmt und daher aneinander festgelegt. Eine äußere Mantelwand des Stempeltreibers
9 hat ein Außengewinde der Schraubverbindung, über die das Stanzteil 3 mit dem Kopfteil
5 verbunden ist.
[0016] Eine Länge des Stanzstempels 2 zwischen der Kopffläche 11 und dem Stanzabschnitt
4 ist über eine Schraubtiefe der Schraubverbindung zwischen dem Stanzteil 3 und dem
Kopfteil 5 einstellbar.
[0017] Der Stanzstempel 2 ist längs einer Stanz-Verlagerungsbewegung, die parallel zur Längsachse
7 verläuft, in einem Führungsgehäuse 13 des Stanzwerkzeugs 1 geführt. Auf einem kopfseitigen
Umfangsbund 14 des Führungsgehäuses 13 liegt ein Ringdeckel 15 auf. Zwischen diesem
und einem Umfangsbund 16 des Stempelkopfelements 10 stützt sich eine Stanz-Druckfeder
17 ab, die als Schraubenfeder oder als Tellerfeder-Paket ausgeführt ist. Die Stanz-Druckfeder
17 spannt das Stanzwerkzeug 1 in einer Ruhestellung vor. In dieser ist der Stanzabschnitt
4 hinter einer stimseitigen Abschluss-Abstreiferfläche 18 eines Abstreiferkörpers
19 um einige Zehntel Millimeter zurückgezogen.
[0018] Der Ringdeckel 15 ist bei montiertem Stanzstempel 2 kraftschlüssig drehfest mit dem
Stempeltreiber 9 verbunden.
[0019] Der Abstreiferkörper 19 ist am Führungsgehäuse 13 festgelegt und an diesem gesichert.
Der Abstreiferkörper 19 hat eine zum Querschnitt des Stanzabschnitts 4 komplementär
ausgeführte Abstreiferöffnung 20, durch die der Stanzabschnitt 4 beim Stanzen hindurchgeführt
ist.
[0020] Beim Stanzwerkzeug 1 hat ein Entriegelungsschieber 21 die Funktion eines Arretierkörpers
für die Längeneinstellung des Stanzwerkzeugs 1 durch Verdrehen des Stanzteils 3 relativ
zum Kopfteil 5 um die Schraubverbindung zwischen diesen. In einer Verriegelungsstellung
des Entriegelungsschiebers 21 greift ein einer Entriegelungs-Vorspannfeder 22 gegenüberliegender
Abschnitt des Entriegelungsschiebers 21 in eine von einer Mehrzahl von Arretieraufnahmen
23 ein, die beim Stanzwerkzeug 1 als axiale Durchgangsbohrungen im Ringdeckel 15 des
Stanzwerkzeugs 1 ausgebildet sind. Die Arretieraufnahmen 23 sind beim Stanzwerkzeug
1 in Umfangsrichtung um die Längsachse 7 gleich verteilt angeordnet.
[0021] Eine Zylinderschraube 24, die radial von außen her in den deckelseitigen Umfangsbund
14 des Führungsgehäuses 13 eingeschraubt ist, sichert den Entriegelungsschieber 21
in der Verriegelungsstellung, in die der Entriegelungsschieber 21 wiederum über die
als Druckfeder ausgebildete Entriegelungs-Vorspannfeder 22 vorgespannt ist. Die Zylinderschraube
24 greift in eine axial, also parallel zur Längsachse 7, verlaufende Nut im Entriegelungsschieber
21 des Stanzwerkzeugs 1 ein.
[0022] Eine Sicherungseinrichtung 25 sichert den Stanzstempel 2 gegen ein unerwünschtes
Lösen vom Führungsgehäuse 13 beim Ergreifen des Stanzwerkzeugs 1 am Kopfteil 5 bzw.
am Stempelkopfelement 10. Dieses Ergreifen ist in der Figur 2 durch einen schematisch
angedeuteten Roboter-Werkzeugwechselgreifer 26 angedeutet.
[0023] Die Sicherungseinrichtung 25 hat einen Basis-Führungskörper in Form zweier Umfangsrippen
27, 28. Die Umfangsrippen 27, 28 sind einstückig an einem Hülsenfortsatz 29 des Ringdeckels
15 angeformt (vgl. auch die Figuren 4 und 6). Aufgrund der Anformung an dem Ringdeckel
15 sind die Umfangsrippen 27, 28 in Bezug auf eine auf den Stanzstempel 2 wirkende
Greif-Kraftrichtung 30 (vgl. Figur 3) entgegen einer Stanzrichtung stempelfest angeordnet,
da bei montiertem Stanzwerkzeug 1 der Ringdeckel 15 ein am Stanzstempel 2 fest angebrachtes
Bauteil darstellt.
[0024] Die Umfangsrippen 27, 28 erstrecken sich über jeweils einen Abschnitt eines Umfangs
um die Längsachse 7 des Stanzwerkzeugs 1. Zwischen diesen Umfangsabschnitten ist der
Hülsenfortsatz 29 über einen größeren Umfangsbereich rippenfrei ausgestaltet. Bei
der dargestellten Ausführung liegen genau zwei Umfangsrippen 27, 28 vor.
[0025] Die Sicherungseinrichtung 25 hat weiterhin einen Gegen-Führungskörper in Form zweier
Führungsnuten 31, 32. Der Gegen-Führungskörper ist ein integraler Bestandteil des
Führungsgehäuses 13 und ist daher in Bezug auf die Greif-Kraftrichtung 30 gehäusefest
angeordnet. Durch Verdrehung des Führungsgehäuses 13 relativ zum Ringdeckel 15 um
die Längsachse 7 können die Umfangsrippen 27, 28 des Basis-Führungskörpers in Umfangsrichtung
um die Längsachse 7 des Stanzwerkzeugs 1 relativ zu den Führungsnuten 31, 32 des Gegen-Führungskörpers
der Sicherungseinrichtung 25 verlagert werden.
[0026] Die beiden Führungsnuten 31, 32 sind zu den Umfangsrippen 27, 28, was die Nutbreite,
die Form des Nutengrundes, die Rippenbreite, die radiale Rippenerstreckung und den
Rippenquerschnitt angeht, komplementär gestaltet. Die Führungsnuten 31, 32 erstrecken
sich über jeweils einen Abschnitt des Umfangs des Führungsgehäuses 13 um die Längsachse
7 des Stanzwerkzeugs 1. Die Führungsnuten 31, 32 sind als Umfangsnuten in einer inneren
Gehäusemantelwand 33 im Bereich des Umfangsbundes 14 des Führungsgehäuses 13 ausgebildet.
[0027] Zwischen den beiden Führungsnuten 31, 32 liegen in der Umfangsrichtung um die Längsachse
7 zwei Aussparungen 34, 35 in der inneren Gehäusemantelwand 33 vor, so dass ein Innendurchmesser
der Gehäusemantelwand 33 im Bereich der Aussparungen größer ist als der Radius der
Umfangsrippen 27, 28. Zudem haben die beiden Aussparungen 34, 35 eine Umfangserstreckung
um die Längsachse 7, die etwas größer ist als die Umfangserstreckung der Umfangsrippen
27, 28.
[0028] Aufgrund dieser Komplementärgestaltung der Umfangsrippen 27, 28 zu den Führungsnuten
31, 32 einerseits und den Aussparungen 34, 35 andererseits kann der Hülsenfortsatz
29, wenn die Umfangsposition der Umfangsrippen 27, 28 der Umfangsposition der Aussparungen
34, 35 entspricht, vom Umfangsbund 14 her in das Führungsgehäuse 13 eingeführt werden,
bis die Umfangsrippen 27, 28 axial auf Höhe der Führungsnuten 31, 32 liegen. Diese
Umfangsposition, in der ein Einführen des Hülsenfortsatzes 29 des Ringdeckels 15 in
das Führungsgehäuse 13 möglich ist, wird auch als Freigabe-Umfangs-Relativposition
der Sicherungseinrichtung 25 bezeichnet.
[0029] Wenn die Umfangsrippen 27, 28 axial auf Höhe der Führungsnuten 31, 32 sind, ist ausgehend
von der Freigabe-Umfangs-Relativposition ein Verdrehen des Ringdeckels 15 relativ
zum Führungsgehäuse 13 um die Längsachse 7 möglich, so dass eine Sicherungs-Umfangs-Relativposition
erreicht ist, in der die Umfangsrippen 27, 28 in die Führungsnuten 31, 32 eingreifen
und somit ein sicherndes, formschlüssiges Zusammenwirken dieser beiden Führungskörper
der Sicherungseinrichtung 25 erreicht ist. In dieser Position verhindert der Formschluss
der Umfangsrippen 27, 28 in den Führungsnuten 31, 32, dass sich das Führungsgehäuse
13 unerwünscht vom Ringdeckel 15 bei einer Kraftbeaufschlagung in der Greif-Kraftrichtung
30 löst.
[0030] Der Entriegelungsschieber 21 hat einen Arretierfortsatz 36, der durch eine axial
verlaufende Durchgangsöffnung 37 im Umfangsbund 14 des Führungsgehäuses 13 ausgeführt
ist.
[0031] Axial zwischen dem Ringkörper des Ringdeckels 15, in dem die Arretieraufnahmen 23
ausgeführt sind, und den Umfangsrippen 27, 28 ist in dem Hülsenfortsatz 29 des Ringdeckels
15 eine Umfangsnut 38 ausgebildet, in die ein O-Ring 39 (vgl. Figur 1) eingelegt ist.
[0032] Bei in das Führungsgehäuse 13 eingeführtem Hülsenfortsatz 29 kommt der O-Ring 39
in eine weitere Umfangsnut 39a in der inneren Gehäusemantelwand 33 zu liegen und sorgt
für eine unterstützende, überwindbare Fixierung des Stanzstempels 2 gegen ein unerwünschtes
Lösen vom Führungsgehäuse 13 beim Ergreifen des Stanzwerkzeugs 1 am Kopfteil 5 auch
in der Freigabe-Umfangs-Relativposition des Ringdeckels 15 zum Führungsgehäuse 13.
[0033] Der O-Ring 39 stellt zusammen mit den für ihn vorgesehenen Umfangsnuten 38, 39a einerseits
im Ringdeckel 15 und andererseits in der Gehäusemantelwand 33 eine zusätzliche Fixiereinrichtung
für den Stanzstempel 2 am Führungsgehäuse 13 dar.
[0034] Zur Anzeige der jeweiligen Umfangs-Relativposition des Ringdeckels 15 zum Führungsgehäuse
13 kann am Führungsgehäuse 13 und/oder am Stanzstempel 2 bzw. am Ringdeckel 15 eine
in der Zeichnung nicht dargestellte Umfangsmarkierung vorgesehen sein.
[0035] Bei der Montage des Stanzstempels 2 wird der Stempeltreiber 9 in den Ringdeckel 15,
in die Stanz-Druckfeder 17 und in das Stempelkopfelement 10 eingesteckt. Über die
Zylinderschraube 12 erfolgt in einer Axialposition, in der ein Umfangskonus 40, der
an den Stempeltreiber 9 angeformt ist, fest an einem komplementär ausgeführten Umfangskonus
41 des Ringdeckels 15 anliegt, eine Fixierung des Stempeltreibers 9 am Stempelkopfelement
10. Aufgrund dieser Fixierung ist der Ringdeckel 15 fest mit den sonstigen Komponenten
des Stanzstempels 2 integriert.
[0036] Die so vervollständigte Einheit kann dann mit dem gemäß Figur 3 vormontierten Führungsgehäuse
13 verbunden werden. Hierzu werden der Ringdeckel 15 und das Führungsgehäuse 13 in
Umfangsrichtung um die Längsachse 7 in der Freigabe-Umfangs-Relativposition orientiert
und die Umfangsrippen 27, 28 werden in die Aussparungen 34, 35 eingeführt, bis sie
axial auf Höhe der Führungsnuten 31, 32 zu liegen kommen. Bei dieser Orientierung
der Umfangs-Relativposition hilft die Umfangsmarkierung am Führungsgehäuse, die in
der Freigabe-Umfangs-Relativposition mit einer hierzu korrespondierenden Umfangsmarkierung
des Ringdeckels 15 fluchtet. Anschließend kann das Führungsgehäuse 13 um die Längsachse
7 relativ zum Ringdeckel 15 verdreht werden, bis die Sicherungs-Umfangs-Relativposition
erreicht ist. Bei der dargestellten Ausführung liegen insgesamt acht Sicherungs-Umfangs-Relativpositionen
vor, die den Umfangspositionen entsprechen, in denen der Arretierfortsatz 36 des Entriegelungsschiebers
21 mit einer der acht Arretieraufnahmen 23 im Ringdeckel 15 fluchtet. In diesen Sicherungs-Umfangs-Relativpositionen
dient der Entriegelungsschieber 21 als Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verriegelung
der Führungskörper 27, 28 und 31, 32 in der Sicherungs-Umfangs-Relativposition.
[0037] Zur Längeneinstellung des Stanzstempels 2 kann das Stanzteil 3 relativ zum Kopfteil
5 um die Längsachse verdreht werden. Dies geschieht, in dem das Führungsgehäuse 13
relativ zum Ringdeckel 15 um die Längsachse 7 verdreht wird. Hierzu wird die Verriegelung
durch Betätigung des Entriegelungsschiebers 21 und Rückziehen des Arretierfortsatzes
36 aus der zugehörigen Arretieraufnahme 23 gelöst. Beim Verdrehen zur Längeneinstellung
des Stanzstempels 2 wird zwischenzeitlich auch die Freigabe-Umfangs-Relativposition
des Führungsgehäuses 13 relativ zum Ringdeckel 15 erreicht. Die den O-Ring 39 aufweisende
Fixiereinrichtung stellt in dieser Freigabe-Umfangs-Relativposition jeweils sicher,
dass das Führungsgehäuse 13 sich nicht unerwünscht vom Stanzstempel 2 löst.
[0038] Nach erfolgter Längeneinstellung wird der Entriegelungsschieber 21 losgelassen und
das Führungsgehäuse 13 solange weiter relativ zum Ringdeckel 15 um die Längsachse
7 verdreht, bis der Arretierfortsatz 36 des Entriegelungsschiebers 21 unter Vorspannung
der Entriegelungs-Vorspannfeder 22 in die in Umfangsrichtung nächstgelegene Arretieraufnahme
23 einrastet. In dieser Rastposition liegt aufgrund der Wahl der Umfangspositionen
der Umfangsrippen 27, 28 relativ zur Wahl der Umfangspositionen der Aussparungen 34,
35 zwangsweise immer die Sicherungs-Umfangs-Relativposition vor. Wenn nach erfolgter
Längeneinstellung das Stanzwerkzeug 1 dann für den automatisierten Wechselbetrieb
freigegeben ist, ist über die Sicherungseinrichtung 25 sichergestellt, dass nach einem
Ergreifen des Stempelkopfelements 10 über den Roboter-Werkzeugwechselgreifer 26 sicher
vermieden ist, dass sich das Führungsgehäuse 13 unerwünscht vom Stanzstempel 2 löst.
[0039] Eine Verdrehsicherung des Stanzteils 3 relativ zum Führungsgehäuse 13 ist beim Stanzwerkzeug
1 ausgebildet durch einen Führungsstift 42, der in das Stanzteil 3 eingesteckt ist
und in eine axial verlaufende Längsnut im Führungsgehäuse 13 eingreift.
[0040] Dargestellt ist beim Stanzwerkzeug 1 zusätzlich noch ein unterhalb des Führungsgehäuses
angeordnetes Werkzeug-Unterteil 43. Bei Betrieb des Stanzwerkzeugs 1 wird das Werkstück
zwischen die Abschluss-Abstreiferfläche 18 und das Werkzeug-Unterteil 43 eingelegt.
[0041] Ein federbeaufschlagtes Kugeldruckstück 44, das in einer dem Ringdeckel 15 zugewandten
Stirnwand des Führungsgehäuses 13 eingelassen ist (vgl. die Explosionsdarstellung
nach Figur 1) sorgt für ein Klick-/Rastgeräusch bei der Längenverstellung des Stanzwerkzeugs
1. Ein weiteres federbeaufschlagtes Kugeldruckstück 45 ist an der gegenüberliegenden
Stirnseite des Führungsgehäuses 13 zu Transportsicherungszwecken eingelassen.
1. Stanzwerkzeug (1)
- mit einem Stanzstempel (2) zur Bildung mindestens eines Stanzloches in einem Werkstück,
- mit einem Führungsgehäuse (13), in dem der Stanzstempel (2) längs einer Stanz-Verlagerungsbewegung
von diesem geführt ist,
- wobei der Stanzstempel (2) aufweist:
-- ein Stanzteil (3) mit einem Stanzabschnitt (4),
-- ein Kopfteil (5),
gekennzeichnet durch eine Sicherungseinrichtung (25), die den Stanzstempel (2) gegen ein unerwünschtes
Lösen vom Führungsgehäuse (13) beim Ergreifen des Stanzwerkzeugs (1) am Kopfteil (5)
sichert und aufweist:
- einen Basis-Führungskörper (27, 28), der zumindest in Bezug auf eine auf den Stanzstempel
(2) wirkende Greif-Kraftrichtung (30) entgegen einer Stanzrichtung stempelfest angeordnet
ist,
- einen Gegen-Führungskörper (31, 32), der zumindest in Bezug auf die Greif-Kraftrichtung
(30) gehäusefest angeordnet ist und relativ zum Basis-Führungskörper (27, 28) in Umfangsrichtung
um eine Längsachse (7) des Stanzwerkzeugs (1) verlagerbar ist,
- wobei die Führungskörper (27, 28; 31, 32) derart ausgebildet sind, dass sie
-- in mindestens einer Sicherungs-Umfangs-Relativposition zueinander sichernd zusammenwirken,
-- in einer hierzu in Umfangsrichtung um die Längsachse (7) verlagerten Freigabe-Umfangs-Relativposition
eine Freigabe des Stanzstempels (2) vom Führungsgehäuse (13) in der Greif-Kraftrichtung
(30) ermöglichen,
wobei der Basis-Führungskörper (27, 28) als mindestens eine Umfangsrippe ausgebildet
ist, die sich über einen Abschnitt eines Umfangs um die Längsachse (7) des Stanzwerkzeugs
(1) erstreckt, wobei der Gegen-Führungskörper (31, 32) als mindestens eine Führungsnut
ausgebildet ist, die zur mindestens einen Umfangsrippe komplementär gestaltet ist
und sich zumindest über einen Abschnitt des Umfangs um die Längsachse (7) des Stanzwerkzeugs
(1) erstreckt,
wobei die Umfangsrippe (27, 28) in einem Ringdeckel (15) ausgeführt ist, der den Stanzstempel
(2) umgibt und der auf einem Umfangsbund (14) des Führungsgehäuses (13) aufliegt.
2. Stanzwerkzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch genau zwei Umfangsrippen (27, 28) und genau zwei Führungsnuten (31, 32), wobei zwischen
den beiden Führungsnuten (31, 32) in Umfangsrichtung zwei Aussparungen (34, 35) vorliegen,
wobei jede der beiden Aussparungen (34, 35) eine Umfangserstreckung hat, die mindestens
so groß ist wie die Umfangserstreckung einer der Umfangsrippen (27, 28).
3. Stanzwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnut (31, 32) als Umfangsnut in einer inneren Gehäusemantelwand (33) des
Führungsgehäuses (13) ausgebildet ist.
4. Stanzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Verriegelungseinrichtung (21) zur lösbaren Verriegelung der Führungskörper (27,
28; 31, 32) in der Sicherungs-Umfangs-Relativposition.
5. Stanzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Fixiereinrichtung (39) zur unterstützenden, überwindbaren Fixierung
des Stanzstempels (2) gegen ein unerwünschtes Lösen vom Führungsgehäuse (13) beim
Ergreifen des Stanzwerkzeugs (1) am Kopfteil (5) in der Freigabe-Umfangs-Relativposition
der Führungskörper (27, 28; 31, 32).
6. Stanzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Umfangsmarkierung am Führungsgehäuse (13) und/oder am Stanzstempel (2) zur Anzeige
der Umfangs-Relativposition.
1. Punching tool (1) comprising
- a punching die (2) for forming at least one punched hole in a workpiece,
- a guide housing (13) in which the punching die (2) is guided along a punching displacement
movement thereof,
- with the punching die (2) comprising:
-- a punching member (3) with a punching portion (4),
-- a head (5),
characterized by a safety device (25) which secures the punching die (2) against an unwanted release
from the guide housing (13) when the punching tool (1) is gripped at the head (5)
and which comprises:
- a base guide body (27, 28) which is securely mounted relative to the punching die
(2) at least with respect to a gripping force direction (30) acting on the punching
die (2) in a direction opposite to a punching direction,
- a counter guide body (31, 32) which is securely mounted relative to the housing
at least with respect to the gripping force direction (30) and is displaceable relative
to the base guide body (27, 28) in the circumferential direction about a longitudinal
axis (7) of the punching tool (1),
- with the guide bodies (27, 28; 31, 32) being designed in such a way that
-- in at least one retaining relative circumferential position, they interact in a
securing manner,
-- in a release relative circumferential position, which is displaced relative to
said retaining relative circumferential position in the circumferential direction
about the longitudinal axis (7), they allow the punching die (2) to be released from
the guide housing (13) in the gripping force direction (30), with the base guide body
(27, 28) being designed as at least one circumferential rib which extends about the
longitudinal axis (7) of the punching tool (1) over a portion of a circumference,
with the counter guide body (31, 32) being designed as at least one guide groove which
is complementary to the at least one circumferential rib and extends about the longitudinal
axis (7) of the punching tool (1) at least over a portion of the circumference,
with the circumferential rib (27, 28) being provided in an annular lid (15) which
encloses the punching die (2) and which rests on a circumferential collar (14) of
the guide housing (13).
2. Punching tool according to claim 1, characterized by exactly two circumferential ribs (27, 28) and exactly two guide grooves (31, 32),
there being provided two recesses (34, 35) between the two guide grooves (31, 32)
when seen in the circumferential direction, with each of the two recesses (34, 35)
having a circumferential extension which is at least equal to the circumferential
extension of one of the circumferential ribs (27, 28).
3. Punching tool according to claim 1 or 2, characterized in that the guide groove (31, 32) is a circumferential groove in an inner circumferential
housing wall (33) of the guide housing (13).
4. Punching tool according to one of claims 1 to 3, characterized by a locking device (21) for releasably locking the guide bodies (27, 28; 31, 32) in
the retaining relative circumferential position.
5. Punching tool according to one of claims 1 to 4, characterized by an additional fixing device (39) for additionally and releasably securing the punching
die (2) against an unwanted release from the guide housing (13) when the punching
tool (1) is gripped at the head (5) in the release relative circumferential position
of the guide bodies (27, 28; 31, 32).
6. Punching tool according to one of claims 1 to 5, characterized by a circumferential marking at the guide housing (13) and/or at the punching die (2)
which indicates the circumferential relative position.
1. Outil de poinçonnage (1)
- comprenant un poinçon de découpage (2) pour la formation d'au moins un trou poinçonné
dans une pièce à usiner,
- comprenant un châssis de guidage (13) le long duquel le poinçon de découpage (2)
est guidé pour un mouvement de déplacement du poinçonnage,
- le poinçon de découpage (2) présentant :
-- un élément de poinçonnage (3) comprenant une partie de poinçonnage (4),
-- un élément frontal (5),
caractérisé par un dispositif de sécurité (25) qui assure le poinçon de découpage (2) contre un détachement
indésirable du châssis de guidage (13) lors de la prise en main de l'outil de poinçonnage
(1) sur l'élément frontal (5), et qui présente :
- un corps de base de guidage (27, 28) qui est disposé fixement avec le poinçon à
l'opposé d'une direction de poinçonnage par rapport à au moins un sens de l'effort
d'agrippement (30) exercé sur le poinçon de découpage (2),
- un corps de base de guidage complémentaire (31, 32) qui est disposé fixement sur
le châssis par rapport au moins au sens de l'effort d'agrippement (30) et pouvant
se déplacer dans la direction circonférentielle autour d'un axe longitudinal (7) de
l'outil de poinçonnage (1) relativement par rapport au corps de base de guidage (27,
28),
- les corps de guidage (27, 28 ; 31, 32) étant conçus de telle sorte
-- qu'ils agissent conjointement, se sécurisant l'un l'autre, dans au moins une position
relative de sécurité de la circonférence,
-- qu'ils rendent possible pour cela une libération du poinçon de découpage (2) à
partir du châssis de guidage (13) dans le sens de l'effort d'agrippement (30) dans
la direction circonférentielle autour de l'axe longitudinal (7) d'une position relative
de libération de la circonférence,
le corps de guidage de base (27, 28) étant au moins conçu sous la forme d'une cannelure
de circonférence qui présente un étirement sur une portion de la circonférence autour
de l'axe longitudinal (7) de l'outil de poinçonnage (1), le corps de base de guidage
complémentaire (31, 32) étant au moins conçu sous la forme d'une rainure de guidage
qui est au moins complémentaire à une cannelure et qui s'étire au moins sur une portion
de la circonférence autour de l'axe longitudinal (7) de l'outil de poinçonnage (1),
la cannelure de la circonférence (27, 28) étant formée dans un couvercle annulaire
(15) qui entoure le poinçon de découpage (2) et repose sur une bande de la circonférence
(14) du châssis de guidage (13).
2. Outil de poinçonnage selon la revendication 1 caractérisé par exactement deux cannelures de circonférence (27, 28) et exactement deux rainures
de guidage (31, 32), deux évidements (34, 35) étant présents entre les deux rainures
de guidage (31, 32) dans la direction circonférentielle, chacun des deux évidements
(34, 35) possédant une extension circonférentielle qui est au moins aussi grande que
l'extension circonférentielle de l'une des cannelures de la circonférence (27, 28).
3. Outil de poinçonnage selon les revendications 1 ou 2 caractérisé en ce que la rainure de guidage (31, 32) est conçue comme une rainure circonférentielle sur
un côté interne de la paroi de châssis (33) du châssis de guidage (13).
4. Outil de poinçonnage selon l'une des revendications de 1 à 3 caractérisé par un dispositif de verrouillage (21) pour le verrouillage, pouvant être libéré, des
corps de guidage (27, 28 ; 31, 32) dans la position relative de sécurité circonférentielle.
5. Outil de poinçonnage selon l'une des revendications de 1 à 4 caractérisé par un dispositif de fixation (39) complémentaire pour la fixation, pouvant être enlevée,
soutenant le poinçon de découpage (2) contre un détachement non souhaité du châssis
de guidage (13) lors de l'agrippement de l'outil de poinçonnage (1) sur la pièce frontale
(5) dans la position relative de libération de la circonférence des corps de guidage
(27, 28 ; 31, 32).
6. Outil de poinçonnage selon l'une des revendications de 1 à 5 caractérisé par une marque sur la circonférence sur le châssis de guidage (13) et/ou sur le poinçon
de découpage (2) pour le repérage de la position relative circonférentielle.