[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Wasserstrahlschneiden
eines Werkstücks, der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art, sowie auf
ein Verfahren zum Wasserstrahlschneiden eines Werkstücks, der im Patentanspruch 12
genannten Art.
[0002] Beim Wasserstrahlschneiden wird der aus dem Schneidkopf austretende Wasserstrahl
beispielsweise dazu benutzt, eine Materialschicht bzw. ein Werkstück entlang einer
Kontur zu trennen, indem der Schneidkopf mit einer bestimmten Vorschubgeschwindigkeit
gesteuert entlang diesem verfahren wird. Beim Trennprozess trifft der Wasserstrahl
mit hoher Geschwindigkeit auf die Material- bzw. Werkstückoberfläche und durchdringt
diese, so dass sich ein Schnittspalt in dem Werkstück ergibt.
[0003] In der Regel verlaufen die Schnittkanten, welche den Schnittspalt begrenzen, nur
bei einer bestimmten Vorschubgeschwindigkeit des Schneidkopfs 10 parallel zueinander.
Dies ist in Fig. 9b schematisch dargestellt, welche einen Teil eines Werkstücks 31
im Schnitt sowie den Verlauf des aus dem Schneidkopf 10 austretenden Wasserstrahls
30b zeigt. Ist die Vorschubgeschwindigkeit zu gering oder zu gross, sind die Schnittkanten
nicht parallel, sondern geneigt zueinander angeordnet. Fig. 9a zeigt den Verlauf des
Wasserstrahls 30a bei zu geringer Vorschubgeschwindigkeit und Fig. 9c den Verlauf
des Wasserstrahls 30c bei zu grosser Vorschubgeschwindigkeit. Wie ersichtlich weisen
die Schnittkanten gegenüber der Senkrechten auf die Werkstückoberfläche 31 c eine
Neigung δ auf. Dieser Winkelfehler wird auch als "taper" bezeichnet.
[0004] Um eine rationelle Bearbeitung zu gewährleisten, ist man bestrebt, eine möglichst
grosse Vorschubgeschwindigkeit zu wählen. Um dabei bei wenigstens einer der beiden
Schnittkanten den "taper" zu vermeiden, ist es bekannt, den Schneidkopf schwenkbar
auszugestalten (vgl. beispielsweise
US 6,922,605 B1 oder
US 6,766,216 B2). Dazu sind nebst den drei Achsen zum Verschieben des Schneidkopfs im Raum zwei zusätzliche
Schwenkachsen vorgesehen, welche das Schwenken des Schneidkopfs ermöglichen. Es sind
geeignete Massnahmen vorzusehen, um ein genaues Orientieren des Schneidkopfs und somit
ein präzises Schneiden zu ermöglichen.
[0005] Um den Schneidkopf richtig in Bezug auf das Werkstück positionieren zu können, ist
es weiter bekannt, den Abstand zwischen Schneidkopf und Werkstückoberfläche zu erfassen,
indem auf dieser ein Abtaster aufgelegt wird (vgl. beispielsweise
EP 1 317 999 A1 oder
US 2006/0040590 A1). Der Abstand lässt sich dadurch jedoch nur in einem beschränkten Mass genau bestimmen,
was entsprechende Ungenauigkeiten beim Schneiden zur Folge hat.
[0006] Aus der
WO 2008/128303 A1 ist eine Vorrichtung zum Wasserstrahlschneiden eines Werkstücks bekannt, die einen
Schneidkopf und eine Halterung umfasst, welche um eine Drehachse drehbar ist und an
welcher der Schneidkopf gehalten ist. Der Schneidkopf weist ein Fokussierrohr mit
einer Austrittsöffnung für einen Wasserstrahl auf, wobei der Schneidkopf entlang einer
in Bezug auf die Drehachse unter einem Winkel geneigten Schneidkopfachse ausgerichtet
ist.
[0007] Nachteilig an dieser und anderen bekannten Lösungen ist, dass beim Drehen des Schneidkopfs
um die Drehachse, damit beispielsweise ein um eine Ecke laufender Schnitt im Werkstück
ausführbar ist, der Eintrittspunkt des Wasserstrahls auf der Werkstückoberfläche verschoben
wird. Diese Verschiebung muss durch eine Korrekturbewegung in X-, Y- und/oder Z-Richtung
kompensiert werden. Dies bedingt einen zusätzlichen, separaten Steuervorgang bei jeder
Änderung der Winkellage des Schneidkopfs.
[0008] Aus der
US 2003/0037650 A1 ist eine Vorrichtung zum Wasserstrahlschneiden eines Werkstücks bekannt mit einem
Schneidkopf, einer Halterung, welche um eine Drehachse drehbar ist und an welcher
der Schneidkopf gehalten ist. Der Schneidkopf weist ein Fokussierrohr mit einer Austrittsöffnung
für einen Wasserstrahl auf. Der Schneidkopf ist entlang einer in Bezug auf die Drehachse
unter einem Winkel geneigten Schneidkopfachse ausgerichtet. Weiter ist eine Messeinrichtung
mit einem Erfassungsmittel zum Erfassen des Abstandes zwischen dem Schneidkopf und
einer Werkstückoberfläche des Werkstücks vorgesehen.
[0009] Eine weitere gattungsgemässe Vorrichtung zum Wasserstrahlschneiden ist in der
US 2006/0149410 A1 gezeigt,
[0010] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung und ein Verfahren
zum Wasserstrahlschneiden eines Werkstücks anzugeben, welche bzw. welches die vorgenannten
Nachteile nicht aufweist und dadurch ein genaueres Schneiden ermöglicht.
[0011] Diese Aufgabe wird durch die Vorrichtung gemäss Anspruch 1, einer Maschine gemäss
Anspruch 11, durch das Verfahren gemäss dem Anspruch 12 sowie durch das Verfahren
zum Bearbeiten eines Werkstücks gemäss dem Anspruch 15 gelöst. Die weiteren Ansprüche
geben bevorzugte Ausführungen der entsprechenden erfindungsgemässen Vorrichtungen
und des entsprechenden erfindungsgemässen Verfahrens an.
[0012] Eine Vorrichtung zum Wasserstrahlschneiden umfasst beispielsweise einen Schneidkopf
und eine Messeinrichtung mit einem Abtaster zum Erfassen des Abstandes zwischen Schneidkopf
und Werkstückoberfläche, wobei die Messeinrichtung einen Antrieb umfasst, mittels
welchem der Abtaster kraftgesteuert gegen die Werkstückoberfläche drückbar ist. Der
Antrieb ist beispielsweise ein Linearmotor mit einer linear verschiebbaren Stellachse.
Der Abtaster weist z. B, ein ringförmiges Ende auf. Vorteilhaft ist ein Wegmesssystem
zum Erfassen der Position der Stellachse des Antriebs vorgesehen. Weiter Ist vorteilhaft
eine Steuerung vorgesehen, mittels welcher die Kraft einstellbar ist, mit welcher
der Abtaster gegen die Werkstückoberfläche drückbar ist, wobei die Steuerung des Abtasters
von der Steuerung des Schneidkopfs unabhängig ist.
[0013] Die Bezugszeichenliste ist Bestandteil der Offenbarung.
[0014] Anhand von Figuren wird die Erfindung symbolisch und beispielhaft näher erläutert.
[0015] Die Figuren werden zusammenhängend und übergreifend beschrieben. Gleiche Bezugszeichen
bedeuten gleiche Bauteile, Bezugszeichen mit unterschiedlichen Indices geben funktionsgleiche
oder ähnliche Bauteile an.
[0016] Es zeigen dabei
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung;
- Fig. 2
- eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäss Fig. 1, wobei der Schneidkopf so gedreht
ist, dass er mit seinem vollen, vorgegebenen Neigungswinkel zu sehen ist;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung;
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung gemäss Fig. 3;
- Fig. 5
- das Zwischengelenk der Vorrichtung gemäss Fig. 3 in einer Seitenansicht;
- Fig. 6
- das Zwischengelenk gemäss Fig. 6 geschnitten in der Ebene gemäss der Linie VI-VI in
Fig. 7;
- Fig. 7
- das Zwischengelenk gemäss Fig. 5 in einer Draufsicht;
- Fig. 8
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Werkstückes, welches mit der Vorrichtung
gemäss Fig. 1 oder Fig. 3 getrennt wird;
- Fig. 9a-9c
- schematisch die Verläufe des Wasserstrahls beim Durchtrennen eines Werkstücks bei
drei verschiedenen Vorschubgeschwindigkeiten des Schneidkopfs;
- Fig. 10a-10b
- eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemässen
Vorrichtung;
- Fig. 11
- eine erfindungsgemässe Variante der Vorrichtung gem. Fig. 10a und 10b; und
- Fig. 12
- eine weitere erfindungsgemässe Variante der Vorrichtung gem. Fig. 1.
[0017] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, umfasst die Schneidvorrichtung zum Wasserstrahlschneiden
einen Schneidkopf 10 mit einem Fokussierrohr 10b, welcher an einer Nabe als Halterung
11 befestigt ist. Diese ist dazu mit einer Bohrung versehen, in welcher der Schneidkopf
10 sitzt. Das Fokussierrohr 10b weist eine Austrittsöffnung 10c auf, aus welcher der
sich im Betrieb bildende Wasserstrahl 30 austritt.
[0018] Die Halterung 11 des Schneidkopfs 10 ist drehbar auf einer Grundplatte als Träger
12 gelagert. Die Lager der Halterung 11 sind mittels Dichtungen vor Eindringen von
Wasser, Staub, etc. geschützt. Die Halterung 11 weist eine exzentrisch angeordnete
Öffnung 15 auf, durch welche das der Austrittsöffnung 10c abgewandte, einlassseitige
Ende 10a des Schneidkopfs 10 hindurch ragt.
[0019] Auf der Grundplatte 12 ist ein Antrieb 13 in Form eines Drehmotors angebracht, der
über einen Zahnriemen 14 an die drehbar gelagerte Halterung 11 gekoppelt ist. Als
Antrieb 13 eignet sich z.B. ein Servomotor oder ein Schrittmotor.
[0020] Das einlassseitige Ende 10a des Schneidkopfs 10 ist mit einem Winkelstück 17 verbunden,
welches über ein Rohr 18 an ein Drehgelenk 19 angeschlossen ist, das als Hochdruckdrehgelenk
ausgebildet ist. Dieses ist einlassseitig mit einem Anschlussrohr 20 versehen. Das
Anschlussrohr 20 ist über weitere Leitungen an eine hier nicht dargestellte Hochdruckpumpe
anschliessbar. Die Komponenten 17-20 bilden eine Hochdruckleitung, welche es erlaubt,
Wasser mit dem nötigen Druck dem Schneidkopf 10 zuzuführen. Typischerweise beträgt
der Druck 3000 bar oder mehr.
[0021] Um die Schneidvorrichtung als Ganzes horizontal (d. h. in X- und Y-Richtung) sowie
vertikal (d. h. in Z-Richtung) gesteuert verschieben zu können, ist sie auf einem
Wagen (z. B. am Träger 12) angeordnet, der mittels einer geeigneten Verschiebeeinrichtung
im Raum verschiebbar ist.
[0022] Der Schneidkopf 10 ist mit einer Düse zur Erzeugung des Wasserstrahls 30 und mit
einem Anschlussstutzen zur Beigabe eines Abrasivmaterials versehen. Düse und Anschlussstutzen
sind bekannter Art und in der Fig. 1 nicht ersichtlich.
[0023] Wie Fig. 2 zeigt, ist der Schneidkopf 10 unter einem vorgegebenen Neigungswinkel
α in Bezug auf die Drehachse 24 angeordnet, um welche die Halterung 11 drehbar ist.
Die Schneidkopfachse 25 (Richtung, in welcher sich der Wasserstrahl 30 ausbreitet)
ist somit um den Winkel α geneigt zur Drehachse 24 angeordnet. Der Schneidkopf 10
ist so an der Halterung 11 gehalten, dass sich der Schnittpunkt 27 von Drehachse 24
und Schneidkopfachse 25 beabstandet zur Austrittsöffnung 10c und unterhalb dieser
befindet. Dieser Schnittpunkt 27 wird auch als Fokuspunkt oder Tool-Center-Point bezeichnet.
[0024] Die Antriebsachse 15 des Antriebs 13 ist parallel zur Drehachse 24 angeordnet.
[0025] Das Drehgelenk 19 ist so angeordnet, dass dessen drehbarer Teil 19a um eine Drehachse
drehbar ist, welche mit der Drehachse 24 der Halterung 11 zusammenfällt. Die Ausgestaltung
des Winkelstückes 17 ist so gewählt, dass es zusammen mit dem Drehgelenk 19 eine Drehung
der Halterung 11 sowie des Schneidkopfs 10 um die Drehachse 24 erlaubt.
[0026] In Fig. 2 sind durch gestrichelte Linien 26a, 26b, 26c die Innenkanäle dargestellt,
durch welche im Betrieb das Wasser vom Anschlussrohr 20 über die Komponenten 17 bis
19 dem Schneidkopf 10 zugeführt wird, wo es schliesslich aus der Austrittsöffnung
10c austritt und auf das Werkstück 31 trifft. Dieses kann z.B. ein Blech sein, aus
welchem ein oder mehrere Teile herausgeschnitten werden.
[0027] Im Betrieb wird die Schneidvorrichtung gesteuert im Raum bewegt, um mittels des Wasserstrahls
30 eine Materialschicht bzw. ein Werkstück 31 entlang einer Kontur durchtrennen zu
können. Der Antrieb 13 wird dabei so angesteuert, dass die Halterung 11 zusammen mit
dem Schneidkopf 10 mit einem bestimmten Drehwinkel β um die Drehachse 24 gedreht wird.
Die Komponenten 17, 18 und 19a werden dabei ebenfalls um die Drehachse 24 gedreht.
Die Steuerung der Schneidvorrichtung erfolgt beispielsweise durch eine CNC-Steuerung.
[0028] Der Drehwinkel β ist so gewählt, dass beim Schneiden eine unerwünschte Neigung der
Schnittkante ("Winkelfehler"/ "taper") berücksichtigt wird und diese die gewünschte
Ausrichtung aufweist (in der Regel senkrecht zur Werkstückoberfläche 31 c). Das Ausgleichen
dieser Neigung wird im Folgenden auch als Winkelfehlerkorrektur bezeichnet.
[0029] Angenommen die Schneidrichtung ist in negativer Richtung der X-Achse gemäss Fig.
2 und die Drehlage des Schneidkopfs 10 entspricht der in Fig. 2 gezeigten Drehlage,
d.h. β = 0 Grad. In diesem Fall ist die Schneidkopfachse 25 parallel zur Ebene angeordnet,
in welcher die Schneidrichtung verläuft und welche gemäss Fig. 2 der XZ-Ebene entspricht.
Bei dieser Einstellung erfolgt keine Winkelfehlerkorrektur. Vorteilhaft erfolgt in
dieser Ausrichtung des Schneidkopfs 10 der Trennschnitt stechend, d. h. der Wasserstrahl
30 wird zur Ausführung des Trennschnitts in Richtung der Schneidrichtung ausgerichtet.
Alternativ kann der Trennschnitt in einer gegenüber der in Fig. 2 gezeigten Ausrichtung
um 180 Grad verdrehten Ausrichtung des Schneidkopfs 10 schleppend ausgeführt werden,
d. h. der Wasserstrahl 30 wird zur Ausführung des Schnittes entgegen der Richtung
der Schneidrichtung ausgerichtet.
[0030] Wird nun der Schneidkopf 10 um β = 90 Grad gedreht, so ist die Schneidkopfachse 25
um den Neigungswinkel α geneigt zur XZ-Ebene angeordnet. Bei dieser Einstellung erfolgt
die maximal mögliche Winkelfehlerkorrektur.
[0031] Durch Ändern des Winkels β ist eine Winkelfehlerkorrektur im Bereich von - a bis
+α möglich, wobei sich der jeweilige Korrekturwinkel aus der Projektion des Neigungswinkels
α auf die senkrechte Ebene zur Schneidrichtung ergibt.
[0032] Der Wert des Neigungswinkels α legt die maximal mögliche Winkelfehlerkorrektur fest
und ist entsprechend der Auslegung der Schneidvorrichtung festgelegt. Typischerweise
ist der Neigungswinkel α kleiner als 10 Grad und vorteilhaft grösser 1 Grad.
[0033] In den Figuren 3 und 4 ist eine Variante der erfindungsgemässen Vorrichtung zum Wasserstrahlschneiden
gezeigt. Teile, die den Teilen der ersten Ausführungsform gemäss Fig. 1 entsprechen,
sind mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0034] In den Figuren 3 und 4 ist ein Zwischengelenk 1 zu sehen, über welches Abrasivmaterial
zum Schneidkopf 10 zuführbar ist. Ein derartiges Zwischengelenk 1 wird auch als Abrasivleitungsdrehgelenk
bezeichnet.
[0035] Das Zwischengelenk 1 bzw. Abrasivleitungsdrehgelenk befindet sich zwischen dem als
Hochdruckdrehgelenk ausgebildeten Drehgelenk 19 und dem Winkelstück 17 und weist einen
Einlass 1 a auf, der mit einer Zufuhrleitung 2 verbunden ist und der in einem Ring
3 mündet. Dieser ist an einer festen Position gehalten, indem er mittels einer Stütze
8 an einer mit der Grundplatte 12 fest verbundenen Seitenplatte 9 abgestützt ist.
Das Zwischengelenk 1 ist weiter mit einem Auslass 1 b versehen, der über eine Verbindungsleitung
4 mit dem Anschlussstutzen 10d des Schneidkopfs 10 verbunden ist.
[0036] Figuren 5 bis 7 zeigen das Zwischengelenk 1 im Detail. Wie ersichtlich, wird es vom
Rohr 18 durchquert, über welches das Wasser unter Hochdruck vom Drehgelenk 19 zum
Winkelstück 17 leitbar ist und welches konzentrisch zur Drehachse 24 der Halterung
11 verläuft (vgl. Fig. 2).
[0037] Das Zwischengelenk 1 umfasst ein Deckelelement 5, welches auf ein Trichterelement
6 gesetzt ist, so dass sich dazwischen ein trichterförmiger
[0038] Spalt 7 ergibt. Die beiden Elemente 5 und 6 sind fest mit Rohr 18 verbunden, jedoch
relativ zum Ring 3 frei drehbar. Der Einlass 1 a befindet sich am stationären Ring
3, während der Auslass 1 b am drehbaren Trichterelement 6 befestigt ist. Die Teile
1 b, 5 und 6 können demnach einer Drehung des Schneidkopfs 10 folgen, während der
Einlass 1 a und der Ring 3 stationär bleiben.
[0039] Abrasivmaterial, welches im Betrieb durch den Einlass 1a am Ring 3 einströmt, wird
durch den Spalt 7 zwischen Deckelelement 5 und Trichterelement 6 geführt und tritt
am Auslass 1 b wieder aus.
[0040] Durch das Vorsehen des Zwischengelenks 1 kann die Zufuhrleitung 2 zur Zufuhr des
Abrasivmaterials von der Drehbewegung des Schneidkopfs 10 entkoppelt werden. Dieser
kann somit um 360 Grad oder mehr um die Drehachse 24 gedreht werden, ohne dass sich
dabei die Zufuhrleitung 2 für das Abrasivmaterial aufwickelt. So wird ein reibungsloser
Transport des Abrasivmittels zum Schneidkopf gewährleistet.
[0041] Fig. 8 zeigt schematisch das Trennen einer Materialschicht bzw. eines Werkstücks
31 mittels eines Wasserstrahls 30, wobei die Schnittrichtung senkrecht auf der Zeichnungsebene
liegt. Die Drehachse 24, um welche der Schneidkopf 10 gedreht wird, verläuft dabei
vorzugsweise senkrecht durch die Material- bzw. Werkstückoberfläche 31 c, welche getrennt
wird.
[0042] Beim Schneiden entstehen zwei Wände in der Materialschicht 31, welche die Schnittkante
31 a des Teils mit der gewünschten Form ("Nutzteil" 32) und die Schnittkante 31b des
als Abfall anfallenden Teils ("Abfallteil" 33) bilden. Der auf die Drehachse 24 bezogene
Drehwinkel β, mit welchem der Schneidkopf 10 gedreht ist, ist dabei so gewählt, dass
der Wasserstrahl 30 eine Schnittkante 31 a erzeugt, die senkrecht zur Oberfläche der
Materialschicht bzw. des Werkstücks 31 steht. Die zweite Schnittkante 31 b wird dabei
in der Regel abgeschrägt sein, was aber keine Rolle spielt, da sie zum nicht weiter
verwendeten Abfallteil 33 gehört.
[0043] Insbesondere beim Schneiden entlang einer geraden oder sich stufenlos ändernden Kontur
ist zur Winkelfehlerkorrektur die Ansteuerung lediglich einer einzigen Achse ausreichend.
Dies hat u.a. den Vorteil, dass der Schneidkopf 10 präzise ausrichtbar ist, was ein
präzises Schneiden ermöglicht.
[0044] Im Weiteren verbleibt die Austrittsöffnung 10c des Schneidkopfs 10 dabei auf derselben
Höhe, wenn dieser um die Drehachse 24 gedreht wird. Somit verbleibt auch der Fokuspunkt
bzw. Tool-Center-Point beim Drehen des Schneidkopfs 10 um die Drehachse 24 an der
gleichen Position auf der Werkstückoberfläche 31 c. Zur Winkelfehlerkorrektur ist
demnach kein Nachführen des Schneidkopfs 10 in vertikaler, d.h. Z-Richtung erforderlich.
Auch eine Korrektur in X- und/oder Y-Richtung erübrigt sich, da der Eintrittspunkt
des Wasserstrahls 30 an der Werkstückoberfläche 31c sich beim Drehen des Schneidkopfs
10 um die Drehachse 24 nicht verändert.
[0045] In den Figuren 1 und 2 ist weiter eine Messeinrichtung 39 gezeigt, welche zum Erfassen
des Abstandes zwischen dem Schneidkopf 10 und der Werkstückoberfläche 31 c dient,
um ein präzises Schneiden zu ermöglichen. Die Messeinrichtung 39 weist eine Stange
40 auf, welche durch die Grundplatte 12 hindurch reicht und welche durch diese geführt
in der Z-Achse verschiebbar ist, wie dies durch den Doppelpfeil 41 in den Figuren
1 und 2 angedeutet ist.
[0046] Die Stange 40 ist an ihrem oberen Ende mit einem Verbindungsteil 42 und an ihrem
unteren Ende mit einem Ausleger 43 versehen. An diesem ist endseitig ein Abtaster
44 in Form eines Ringes angebracht, welcher die Drehachse 24 umgibt und durch welchen
die Austrittsöffnung 10c des Schneidkopfs 10 hindurchführbar ist. In Fig. 2 stellen
die ausgezogenen Linien den Abtaster 44 in der ausgefahrenen Stellung dar, während
die gestrichelten Linien den Abtaster 44' in seiner eingefahrenen Stellung zeigen.
[0047] Zum Verschieben des Abtasters 44 dient ein auf dem als Grundplatte ausgebildeten
Trägers 12 angeordneter Antrieb 45, welcher in Form eines Linearmotors mit einer linear
verschiebbaren Stellachse 45a ausgebildet ist. Diese ist endseitig fest mit dem Verbindungsteil
42 verbunden. Der Antrieb 45 ist kraftgesteuert antreibbar, um den Abtaster 44 mit
einer bestimmten, vorgebbaren Kraft auf das Werkstück drücken zu können. Anstelle
eines elektrisch arbeitenden Antriebs ist es auch denkbar, einen pneumatischen Antrieb
zu verwenden, z.B. einen pneumatischen Zylinder. Optional kann eine Führung für den
Antrieb 45 vorgesehen werden, um zu verhindern, dass etwaige Kräfte seitlich auf die
Stellachse 45a wirken.
[0048] Zur genauen Erfassung der Position der Stellachse 45a und somit des Abtasters 44,
dient ein auf dem Träger 12 angeordnetes Wegmesssystem 46 mit einer linear verschiebbaren
Messachse 46a, die fest mit dem Verbindungsteil 42 verbunden ist. Das Wegmesssystem
46 ist z.B. als magnetisches System üblicher Art ausgebildet, bei welchem die Position
eines Magnetsensors entlang eines Magnetbandes erfasst wird. Anstelle eines externen
Wegmesssystems 46 ist auch denkbar, einen Antrieb 45 zu verwenden, in welchem ein
Wegmesssystem bereits integriert ist.
[0049] Zur Erfassung des Abstandes zwischen dem Schneidkopf 10 und der Werkstückoberfläche
31 c wird mittels des Antriebes 45 der Abtaster 44 mit einer vorgegebenen Kraft F
verschoben. Der Abtaster 44 kontaktiert schliesslich die Werkstückoberfläche 31 c
und wird gegen diese mit der Kraft F gedrückt. Mittels des Wegmesssystems 45 wird
die Position der Messachse 46a und daraus der Abstand zwischen Schneidkopf 10 und
Werkstückoberfläche 31 c bestimmt.
[0050] Zur Eichung der Messeinrichtung 39 können zwei Referenzflächen mit bekannter Lage
zueinander vorgesehen sein. Die erste Referenzfläche wird vom Abtaster 44 z. B. nach
dem Aufstarten der Steuerung kontaktiert. Aus dem Weg, welchen der Schneidkopf 10
dann braucht, bis er durch Absenken die zweite Referenzfläche berührt, lässt sich
die vertikale Relativposition zwischen Abtaster 44 und Schneidkopf 10 bestimmen.
[0051] Die permanente Abstandsmessung mittels des Abtasters 44 erlaubt eine Regelung der
Anpresskraft zwischen Taster und Werkstück 31, um so den Arbeitsabstand des Werkzeuges
aktiv zu beeinflussen. Einem Schwingen und Aufschwimmen des Werkstückes 31 kann auf
diese Weise entgegengewirkt werden. Somit wird gewährleistet, dass der Fokuspunkt
bzw. Tool-Center-Point, der dem Schnittpunkt von Drehachse 24 und Schneidkopfachse
25 entspricht, exakt in der Werkstückoberfläche 31 c gehalten wird.
[0052] Diese Messeinrichtung 39 gewährleistet eine aktive Abtastung, welche unter anderem
folgende Vorteile aufweist:
Grundsätzlich können mittels der Messeinrichtung 39 etwaige Unebenheiten in der Werkstückoberfläche
31 c genau erfasst werden. Dies erlaubt eine Nachführung des Schneidkopfs 10, indem
seine vertikale Lage entsprechend angepasst wird, um so den Abstand zwischen Werkstückoberfläche
31 c und dem Schneidkopf 10 konstant zu halten.
[0053] Die vertikale Lage eines Werkstückes 31 kann sich aufgrund von Schwingungen, welchen
das Werkstück 31 und/oder eine Werkstückauflage während des Betriebes unterworfen
ist, verändern. Durch die bewegungsabhängige Anpresskraft des Abtasters 44 an die
Werkstückoberfläche 31 c, wird das Werkstück 31 in seiner Lage stabilisiert und dadurch
eine genaue Abstandseinhaltung ermöglicht.
[0054] Insgesamt ermöglicht die aktive Abtastung der Messeinrichtung 39 eine präzise Abstandsregelung,
was schliesslich ein präzises Positionieren des Schneidkopfs 10 und somit ein präzises
Schneiden erlaubt. Typischerweise kann der Abstand mit einer Genauigkeit bestimmt
werden, die im Bereich von 100 Mikrometer oder sogar 50 Mikrometer liegt.
[0055] Bei der in den Fig. 10a und 10b dargestellten Vorrichtung ist eine Aufstellvorrichtung
für den Schneidkopf 10 vorgesehen, mittels welcher der Schneidkopf 10 von einer geneigten
Stellung um den vorgegebenen Winkel α in eine normal zur Werkstückoberfläche 31 c
Stellung überführbar ist.
[0056] Das Aufstellen des Schneidkopfs 10 ermöglicht z. B. auf einer Maschine, an der beispielsweise
zwei 2D-Köpfe und zwei Schwenkköpfe montiert sind, die Schwenkköpfe wie normale 2D-Köpfe
zu verwenden. Damit können Werkstücke 31 im Vierkopfbetrieb geschnitten werden, da
ein gleichzeitiger Betrieb von 2D-Köpfen und Schwenkköpfen aufgrund deren abweichenden
Geschwindigkeitsprofilen der Schneidpläne normalerweise nicht möglich ist.
[0057] Des Weiteren ist das Aufstellen des Schneidkopfs 10 zum Schneiden von kritischen
Konturabschnitten, wie z.B. spitzen Ecken oder von kleinen Radien, vorteilhaft. Der
Schneidkopf 10 wird hierfür vor dem betreffenden Abschnitt aufgestellt und wie ein
herkömmlicher 2D-Kopf benutzt.
[0058] Die Aufstellvorrichtung 51 umfasst eine Aufstelleinrichtung, mit welcher der Schneidkopf
10 relativ zur Halterung 11 um den Winkelbetrag des Winkels α verschwenkbar ist.
[0059] Die Aufstelleinrichtung umfasst eine Führung 52 und ein Pneumatikzylinder als Betätigungselement
56. Die Führung 52 ist in der Halterung 11 vorgesehen, von deren Zentrum in Richtung
des radial äusseren Randes verlaufend und jeweils endseitig begrenzt. Der Schwenkkopf
10 ist mittels des Betätigungselementes 56 von einer geneigten Stellung in eine parallel
zur Drehachse 24 ausgerichteten Stellung überführbar.
[0060] Wenn der Schneidkopf sich in der geneigten Stellung gemäss Fig. 10a befindet, steht
dieser in dieser Stellung vorteilhaft an dem der Drehachse 24 abgewandten Ende 53
der Führung 52 an. In der aufgestellten Stellung, welche in Fig. 10b dargestellt ist,
ist die Schneidkopfachse 25 parallel zur Drehachse 24 ausgerichtet. Die Schneidkopfachse
25 weist somit zu der Drehachse 24 eine Ausrichtung von 0 Grad auf und steht somit
senkrecht zur Werkstückoberfläche 31 c. Auch das der Drehachse 24 benachbarte Ende
54 der Führung 52 bildet vorteilhaft einen Anschlag für den Schneidkopf 10 aus.
[0061] Anstelle eines Pneumatikzylinders können auch hydraulische oder elektrische Vorrichtungen
als Betätigungselement 56 vorgesehen werden, welche für den Zweck des Aufstellens
des Schneidkopfs 10 geeignet sind.
[0062] Bei der in der Fig. 11 dargestellten Variante umfasst die Aufstellvorrichtung 61
eine Kippachse 62, welche durch den Fokuspunkt verläuft bzw. diesen überlagert. Der
Träger 12' ist zweiteilig ausgebildet und umfasst ein Fixteil 12a sowie ein relativ
zum Fixteil 12a um den Winkelbetrag des Winkels α kippbares Schwenkteil 12b. Das Schwenkteil
12b ist entsprechend an dem Fixteil 12a gelagert, damit beim Verkippen der Fokuspunkt
27 nicht verschoben wird. Die Kippachse 62 verläuft senkrecht zur Drehachse 24. In
der aufgestellten Stellung des Schneidkopfs 10, wie sie in der Fig. 11 dargestellt
ist, ist die Schneidkopfachse 25 senkrecht zur Werkstückoberfläche 31 c und die Drehachse
24 in Bezug auf die Schneidkopfachse 25 um den Winkel α geneigt ausgerichtet. Um diese
Ausrichtung des Schneidkopfs 10 zu erreichen, wird der noch geneigte Schneidkopf 10
zuvor um die Drehachse 24 auf eine definierte Position gestellt. Beim Kippen des Schwenkteils
12b werden gleichzeitig auch die auf diesem Schwenkteil 12b angeordneten Elemente,
wie die Halterung 11, das Winkelstück 17, das Drehgelenk 19 sowie die mit diesen verbundenen
Leitungen, geneigt.
[0063] Beide Varianten der Aufstellvorrichtung 51 und 61 können manuell oder CNC-gesteuert
sein. Vorteilhaft ist, dass der Winkel zur Drehachse 24 bei beiden Ausführungsvarianten
des aufstellbaren Schneidkopfs 10 nicht stufenlos einstellbar ist, sondern nur zwei
Positionen des Schneidkopfs 10 einstellbar sind, einerseits 0 Grad zur Drehachse 24
und andererseits der vorgegebene Winkel α zur Drehachse 24, welcher dem maximalen
Anstellwinkelwinkel des Schneidkopfs 10 entspricht. Die Winkelkorrektur am Werkstück
31 wird weiterhin über die relative Ausrichtung des Schneidkopfs 10 bzw. der Halterung
11 in Bezug auf die Schneidrichtung eingestellt. Die Einstellung der 0 Grad-Position
entspricht einer Abschaltung der Winkelfehlerkompensationsfunktion.
[0064] Bei der in Fig. 12 gezeigten Variante ist in der Öffnung 15 der Halterung 11 ein
Lager 66 vorgesehen, in welchem der Schneidkopf 10 drehbar um seine Schneidkopfachse
25 in der Halterung 11 aufgenommen ist. Diese zusätzliche Lagerung bringt zwar eine
Verringerung der Systemgenauigkeit mit sich, lässt aber andererseits den Entfall eines
als Hochdruckdrehlager ausgebildeten Drehgelenks 19 und eines Zwischengelenks 1 zu,
da der Schneidkopf 10 und die mit ihm verbundene Hochdruckleitung 18' von der Drehbewegung
um die Drehachse 24 entkoppelt werden. Durch eine Drehung der Halterung 11 um die
Drehachse 24 entsteht eine Taumelbewegung des Schneidkopfes 10 um die Drehachse 24.
Die Hochdruckleitung 18' weist zumindest bereichsweise eine Flexibilität auf, durch
die ein Ausgleich über einen Winkelbereich von -α bis +α möglich ist. Die verdrehfreie
Bewegung des einlassseitigen Endes 10a des Schneidkopfs 10 kann durch die Flexibilität
einer Rohrspirale oder langen Rohrrute aufgenommen werden.
[0065] Die Funktionsweise in Bezug auf die Winkelkorrektur ist bei dieser Variante identisch
mit der Funktionsweise der vorgenannten erfindungsgemässen Lösungen.
[0066] Aus der vorangehenden Beschreibung sind dem Fachmann zahlreiche Abwandlungen zugänglich,
ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen, der durch die Ansprüche definiert
ist.
[0067] Das Vorsehen einer drehbaren Halterung 11, an welcher ein Schneidkopf 10 gehalten
ist, sowie das Vorsehen eines Antriebes 45 zum Andrücken eines Abtasters 44 an die
Werkstückoberfläche 31 c sind zwei verschiedene Massnahmen, die auch unabhängig voneinander
angewendet werden können, um einen präziseren Schnitt beim Wasserstrahlschneiden zu
ermöglichen. Beispielsweise kann die hier dargestellte Schneidvorrichtung mit einer
üblichen Messeinrichtung 39 versehen sein, oder die hier dargestellte Messeinrichtung
mit aktiver Abtastung kann bei einer üblichen Schneidvorrichtung angewendet werden.
[0068] Anstelle einer Messeinrichtung 39 mit einer mechanischen Abtastung kann z. B. auch
eine Messeinrichtung mit einer Ultraschall-, Laser- oder kapazitiven Abtastung verwendet
werden. Eine weitere Variante wäre ein Verfahren, bei dem die Lage des Werkstückes
31 im Raum definiert wird und das durch geeignete Kalibriervorgänge den Abstand von
Schneidkopf 10 zu Werkstück 31 sicherstellt. So könnte auf den Einsatz einer Messeinrichtung
mit einer Abtastung verzichtet werden.
[0069] Die Schneidvorrichtung ist an alle Arten des Wasserstrahlschneidens anpassbar. Insbesondere
für das Schneiden mittels Reinwasserstrahl oder Wasserabrasivinjektorstrahl ist die
Vorrichtung besonders geeignet.
[0070] Die Halterung 11 braucht nicht unbedingt so ausgebildet zu sein, dass sie um einen
Vollwinkel von 360 Grad oder mehr drehbar ist. Je nach Anwendungszweck kann auch eine
Drehung um einen kleineren Winkelbereich, z.B. 90 Grad oder 180 Grad um die Drehachse
24 ausreichend sein.
[0071] Der Schneidkopf 10 kann auch so an der Halterung 11 gehalten sein, dass der Neigungswinkel
α einstellbar ist. Dies kann z.B. mittels eines linear wirkenden Antriebs erfolgen,
der auf den Schneidkopf 10 wirkt.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Zwischengelenk |
30,a-c |
Wasserstrahl |
| 1a |
Einlass |
31 |
Werkstück |
| 1b |
Auslass |
31a |
Schnittkante |
| 2 |
Zuführleitung |
31b |
zweite Schnittkante |
| 3 |
Ring |
31c |
Werkstückoberfläche |
| 4 |
Verbindungsleitung |
32 |
Nutzteil |
| 5 |
Deckelelement |
33 |
Abfallteil |
| 6 |
Trichterelement |
|
|
| 7 |
Spalt |
39 |
Messeinrichtung |
| 8 |
Stütze |
40 |
Stange |
| 9 |
Seitenplatte |
41 |
Doppelpfeil |
| 10 |
Schneidkopf |
42 |
Verbindungsteil |
| 11 |
Halterung |
43 |
Ausleger |
| 12 |
Träger |
44 |
Abtaster |
| 12a |
Fixteil v. 12' |
45 |
Antrieb |
| 12b |
Schwenkteil v. 12' |
45a |
Stellachse v. 45 |
| 13 |
Antrieb |
46 |
Wegmesssystem |
| 14 |
Zahnriemen |
46a |
Messachse v. 46 |
| 15 |
Öffnung in 11 |
|
|
| |
|
51 |
Aufstellvorrichtung |
| 17 |
Winkelstück |
52 |
Langloch-Führungsbohrung |
| 18 |
Rohr |
53 |
Ende v. 52 |
| 19 |
Drehgelenk |
54 |
anderes Ende v. 52 |
| 20 |
Anschlussrohr |
|
|
| |
|
56 |
Betätigungselement |
| 24 |
Drehachse |
|
|
| 25 |
Schneidkopfachse |
61 |
Aufstellvorrichtung |
| 26a-c |
Innenkanäle v. 19/20, 17, 10 |
62 |
Kippachse |
| 27 |
Schnittpunkt |
|
|
| |
|
66 |
Lager in 15 |
1. Vorrichtung zum Wasserstrahlschneiden eines Werkstücks (31) mit einem Schneidkopf
(10), einer Halterung (11), welche um eine Drehachse (24) drehbar ist und an welcher
der Schneidkopf (10) gehalten ist, wobei der Schneidkopf (10) ein Fokussierrohr (10b)
mit einer Austrittsöffnung (10c) für einen Wasserstrahl (30) aufweist, wobei der Schneidkopf
(10) entlang einer in Bezug auf die Drehachse (24) unter einem Winkel (α) geneigten
Schneidkopfachse (25) ausgerichtet ist, wobei
eine Messeinrichtung (39) mit einem Erfassungsmittel zum Erfassen des Abstandes zwischen
dem Schneidkopf (10) und einer Werkstückoberfläche (31 c) des Werkstücks (31) vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, dass
die Schneidkopfachse (25) mittels einer Steuerung in einem vorgegebenen Winkel (α)
geneigt ist, wobei der Schnittpunkt von Drehachse (24) und Schneidkopfachse (25) in
Bezug auf die Drehachse (24) auf der gleichen axialen Höhe wie die vom Erfassungsmittel
der Messeinrichtung (39) erfassten axialen Höhe der Werkstückoberfläche (31 c) des
Werkstücks (31) liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Schnittpunkt von Drehachse (24) und Schneidkopfachse
(25) beabstandet zur Austrittsöffnung (10c) ist und in Bezug auf die Austrittsrichtung
des Wasserstrahls (30) unterhalb dieser liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Halterung (11) zusammen mit dem Schneidkopf
(10) um mindestens 90 Grad, bevorzugt um mindestens 180 Grad und besonders bevorzugt
um mindestens 360 Grad, vorteilhaft auf einer kreisförmigen Bahn, um die Drehachse
(24) drehbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Erfassungsmittel der
Messeinrichtung (39) einen geregelten Abtaster (44) umfasst, der ein mit der Werkstückoberfläche
(31 c) des Werkstücks (31) in Anlage bringbares Ende aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit einem Antrieb (13) zum Drehen
der Halterung (11), der eine Antriebsachse (15) aufweist, die vorzugsweise parallel
zur Drehachse (24) der Halterung (11) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit einem Zwischengelenk (1),
über welches Abrasivmaterial zum Schneidkopf (10) leitbar ist, wobei das Zwischengelenk
(1) einen Einlass (1 a) und einen relativ dazu drehbaren Auslass (1 b) aufweist, wobei
das Zwischengelenk (1) zwischen Einlass (1a) und Auslass (1b) optional einen trichterförmigen
Spalt (7) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit einem Drehgelenk (19), welches
einen Einlass (20) und einen relativ dazu drehbaren Auslass (18) aufweist, der mit
dem Schneidkopf (10) verbunden ist, wobei die Drehachse des Drehgelenks (19) mit der
Drehachse (24) der Halterung (11) zusammenfällt.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei ein Lager (66) zwischen
dem Schneidkopf (10) und einer Öffnung (15) in der Halterung (11) vorgesehen ist,
so dass der Schneidkopf (10) um die Schneidkopfachse (25) frei drehbar in der Halterung
(11) gelagert ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Aufstellvorrichtung
(51; 61) für den Schneidkopf (10) vorgesehen ist, mittels welcher der Schneidkopf
(10) von einer geneigten Stellung um den vorgegebenen Winkel (α) in eine normal zur
Werkstückoberfläche (31c) ausgerichtete Stellung überführbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufstellvorrichtung (61) eine Kippachse (62) umfasst, um welche die Halterung
(11) samt dem Schneidkopf (10) um den Winkelbetrag des Winkels (α) kippbar ist, wobei
die Kippachse (62) vorteilhaft senkrecht zur Drehachse (24) verläuft, oder
die Aufstellvorrichtung (51) eine Aufstelleinrichtung umfasst, mit welcher der Schneidkopf
(10) relativ zur Halterung (11) um den Winkelbetrag des Winkels (α) verschwenkbar
ist, wobei
die Aufstelleinrichtung vorteilhaft eine Führung (52) und ein Betätigungselement (56)
umfasst, wobei die Führung (52) in der Halterung (11) vorgesehen, von deren Zentrum
in Richtung des radial äusseren Randes verlaufend ist und jeweils endseitig begrenzt
ist, und wobei der Schneidkopf (10) mittels des Betätigungselementes (56) von einer
geneigten Stellung in eine parallel zur Drehachse (24) ausgerichteten Stellung überführbar
ist.
11. Maschine zum Wasserstrahlschneiden, welche die Komponenten der Vorrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 10 aufweist.
12. Verfahren zum Wasserstrahlschneiden eines Werkstücks (31) mit einem Schneidkopf (10)
der an einer Halterung (11) gehalten ist, welche um eine Drehachse (24) drehbar ist,
sowie ein Fokussierrohr (10b) mit einer Austrittsöffnung (10c) für einen Wasserstrahl
(30) aufweist, wobei der Schneidkopf (10) entlang einer in Bezug auf die Drehachse
(24) unter einem vorgegebenen Winkel (α) geneigten Schneidkopfachse (25) ausgerichtet
ist,
und mit einer Messeinrichtung (39), die ein Erfassungsmittel zum Erfassen des Abstandes
zwischen dem Schneidkopf (10) und einer Werkstückoberfläche (31 c) des Werkstücks
(31) umfasst, wobei
der Schneidkopf (10) mittels einer Steuerung in Abhängigkeit des gemessenen Abstandes
derart zur Werkstückoberfläche (31 c) des Werkstücks (31) gesteuert verfahren wird,
dass der Schnittpunkt von Drehachse (24) und Schneidkopfachse (25) auf der dem Schneidkopf
(10) zugewandten Werkstückoberfläche (31 c) des Werkstücks (31) liegt.
13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei der Abstand zwischen Schneidkopf (10) und Werkstückoberfläche
(31c) mittels eines Abtasters (44) als Erfassungsmittel der Messeinrichtung (39) erfasst
wird, der geregelt gegen die Werkstückoberfläche (31 c) gedrückt wird, wobei
der Abtaster (44) vorteilhaft mittels eines kraftgesteuerten Antriebs (13) gegen die
Werkstückoberfläche (31 c) gedrückt wird, um den Arbeitsabstand sicherzustellen, wobei
weiter vorteilhaft
während des Bearbeitens des Werkstücks (31) der Abstand zwischen Schneidkopf (10)
und Werkstückoberfläche (31 c) erfasst und der Abtaster (44) so nachgeführt wird,
dass der Abstand in einem vorgegebenen Bereich liegt.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, wobei der Schneidkopf (10) um mindestens 90 Grad,
bevorzugt um mindestens 180 Grad und besonders bevorzugt um mindestens 360 Grad um
die Drehachse (24) drehbar ist.
15. Verfahren zum Bearbeiten eines Werkstücks (31), bei welchem eine Vorrichtung nach
einem der Ansprüche 1 bis 10, eine Maschine nach Anspruch 11 und/oder ein Verfahren
nach einem der Ansprüche 12 bis 14 eingesetzt wird.
1. A device for the water-jet cutting of a workpiece (31), with a cutting head (10),
a holder (11), which is rotatable about a rotational axis (24) and on which the cutting
head (10) is held, wherein the cutting head (10) has a focussing tube (10b) with an
outlet opening (10c) for a water jet (30), wherein the cutting head (10) is aligned
along a cutting head axis (25) inclined at an angle (α) with respect to the rotational
axis (24), wherein
a measuring apparatus (39) with a detection means for detecting the distance between
the cutting head (10) and a workpiece surface (31c) of the workpiece (31) is provided,
characterised in that
the cutting head axis (25) is inclined by means of a control at a predetermined angle
(α), wherein the intersection of rotational axis (24) and cutting head axis (25) with
respect to the rotational axis (24) is located at the same axial height as the axial
height of the workpiece surface (31c) of the workpiece (31) detected by the detection
means of the measuring apparatus (39).
2. The device according to claim 1, wherein the intersection of rotational axis (24)
and cutting head axis (25) is spaced from the outlet opening (10c) and is located
below the same with respect to the exit direction of the water jet (30).
3. The device according to claim 1 or 2, wherein the holder (11) together with the cutting
head (10) can be rotated by at least 90 degrees, preferably by at least 180 degrees
and particularly preferably by at least 360 degrees, advantageously on a circular
path about the rotational axis (24).
4. The device according to one of the preceding claims, wherein the detection means of
the measuring apparatus (39) comprises a regulated scanner (44), which has an end
which can be brought up against the workpiece surface (31c) of the workpiece (31).
5. The device according to one of the preceding claims, with a drive (13) for rotating
the holder (11), which has a drive axle (15), which is preferably arranged parallel
to the rotational axis (24) of the holder (11).
6. The device according to one of the preceding claims, with an intermediate articulation
(1), via which abrasive material can be conveyed to the cutting head (10), wherein
the intermediate articulation (1) has an inlet (1a) and an outlet (1b), which can
be rotated relatively thereto, wherein the intermediate articulation (1) optionally
has a funnel-shaped gap (7) between the inlet (1a) and outlet (1b).
7. The device according to one of the preceding claims, with a hinge (19), which has
an inlet (20) and an outlet (18), which can be rotated relatively thereto and is connected
to the cutting head (10), wherein the rotational axis of the hinge (19) coincides
with the rotational axis (24) of the holder (11).
8. The device according to one of the preceding claims, wherein a bearing (66) is provided
between the cutting head (10) and an opening (15) in the holder (11), so that the
cutting head (10) is mounted in the holder (11) such that it can rotate freely about
the cutting head axis (25).
9. The device according to one of the preceding claims, wherein a positioning device
(51; 61) is provided for the cutting head (10), by means of which the cutting head
(10) can be transferred from an inclined position through the predetermined angle
(α) into a position aligned normal to the workpiece surface (31c).
10. The device according to claim 9, characterised in that the positioning device (61) comprises a tipping axis (62), about which the holder
(11), including the cutting head (10), can be tipped through the angle value of the
angle (α), wherein the tipping axis (62) advantageously runs perpendicularly to the
rotational axis (24), or
the positioning device (51) comprises a positioning apparatus, using which the cutting
head (10) can be pivoted relatively to the holder (11) through the angle value of
the angle (α), wherein
the positioning apparatus advantageously has a guide (52) and an actuating component
(56), wherein the guide (52) is provided in the holder (11), runs from the centre
thereof in the direction of the radially outer edge and is delimited at the end in
each case, and wherein the cutting head (10) can be transferred from an inclined position
into a position aligned parallel to the rotational axis (24) by means of the actuating
component (56).
11. A machine for water-jet cutting, which has the components of the device according
to one of claims 1 to 10.
12. A method for the water-jet cutting of a workpiece (31), with a cutting head (10),
which is held on a holder (11), which is rotatable about a rotational axis (24), and
also has a focussing tube (10b) with an outlet opening (10c) for a water jet (30),
wherein the cutting head (10) is aligned along a cutting head axis (25) inclined at
a predetermined angle (α) with respect to the rotational axis (24),
and with a measuring apparatus (39), which comprises a detection means for detecting
the distance between the cutting head (10) and a workpiece surface (31c) of the workpiece
(31), wherein
the cutting head axis (10) is moved to the workpiece surface (31c) of the workpiece
(31) by means of a control as a function of the measured distance in such a manner,
that the intersection of rotational axis (24) and cutting head axis (25) is located
on the workpiece surface (31c) of the workpiece (31) facing the cutting head (10).
13. The method according to claim 12, wherein the distance between cutting head (10) and
workpiece surface (31c) is detected by means of a scanner (44) as detection means
of the measuring apparatus (39), which is pressed against the workpiece surface (31c)
in a regulated manner, wherein
the scanner (44) is advantageously pressed against the workpiece surface (31c) by
means of a force-controlled drive (13), in order to ensure the working distance, wherein
further advantageously
the distance between cutting head (10) and workpiece surface (31c) is detected during
the machining of the workpiece (31) and the scanner (44) is guided in such a manner
that the distance lies in a predetermined range.
14. The method according to claim 12 or 13, wherein the cutting head (10) can be rotated
by at least 90 degrees, preferably by at least 180 degrees and particularly preferably
by at least 360 degrees about the rotational axis (24).
15. A method for machining a workpiece (31), in which a device according to one of claims
1 to 10, a machine according to claim 11 and/or a method according to one of claims
12 to 14 is used.
1. Dispositif pour la découpe au jet d'eau d'une pièce (31) avec une tête de coupe (10),
un support (11) qui peut pivoter autour d'un axe de rotation (24) et auquel est fixée
la tête de coupe (10), pour lequel la tête de coupe (10) présente un tube de concentration
(10b) avec une ouverture de sortie (10c) pour un jet d'eau (30), pour lequel la tête
de coupe (10) est orientée le long d'un axe de tête de coupe (25)incliné sous un angle
(α) par rapport à l'axe de rotation (24), pour lequel
est prévu un système de mesure (39) avec un moyen de saisie pour saisir la distance
entre la tête de coupe (10) et une surface de pièce (31c) de la pièce (31) caractérisé en ce que
l'axe de tête de coupe (25) est incliné dans un angle préalablement spécifié (α) au
moyen d'une commande, pour lequel l'intersection de l'axe de rotation (24) et de l'axe
de tête de coupe (25) se situe à la même hauteur axiale par rapport à l'axe de rotation
(24) que la hauteur axiale de la surface de pièce (31c) de la pièce (31),saisie par
le moyen de saisie du système de mesure (39).
2. Dispositif selon la revendication 1 pour lequel l'intersection de l'axe de coupe (24)
et de l'axe de tête de coupe (25) est distant de l'ouverture de sortie (10c) et se
situe sous celle-ci par rapport au sens de sortie du jet d'eau (30).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2 pour lequel le support (11) peut pivoter
autour de l'axe de rotation (24) en même temps que la tête de coupe (10) d'au moins
90 degrés, de préférence d'au moins 180 degrés et en particulier de préférence d'au
moins 360 degrés, de façon avantageuse sur une trajectoire circulaire.
4. Dispositif selon au moins une quelconque des revendications précédentes pour lequel
le moyen de saisie du système de mesure (39) comprend un palpeur-capteur (44) réglé
qui présente une extrémité qui peut être mise en appui avec la surface de pièce (31c)
de la pièce (31).
5. Dispositif selon au moins une quelconque des revendications précédentes avec un système
d'entraînement (13) pour tourner le support (11) qui présente un axe d'entraînement
(15) qui est disposé de préférence parallèle à l'axe de rotation (24) du support (11).
6. Dispositif selon au moins une quelconque des revendications précédentes avec une articulation
intermédiaire (1) par laquelle un matériau abrasif peut être acheminé à la tête de
coupe (10), pour lequel l'articulation intermédiaire (1) présente une entrée (1a)
et une sortie (1b) pouvant relativement pivoter à cet effet, pour lequel l'articulation
intermédiaire (1) présente en option une fente (7) en forme de trémie entre l'entrée
(1a) et la sortie (1b).
7. Dispositif selon une quelconque des revendications précédentes avec une articulation
pivotante (19) qui présente une entrée (20) et une sortie (18) pouvant relativement
pivoter à cet effet qui est reliée à la tête de coupe (10), pour lequel l'axe de rotation
de l'articulation pivotante (19) coïncide avec l'axe de rotation (24) du support (11).
8. Dispositif selon une quelconque des revendications précédentes pour lequel un palier
(66) est prévu entre la tête de ooupe (10) et une ouverture (15) dans le support (11)de
sorte que la tête de coupe (10) est logée en pivotement libre autour de l'axe de tête
de coupe (25) dans le support (11).
9. Dispositif selon une quelconque des revendications précédentes pour lequel est prévu
un dispositif de positionnement (51 ; 61) pour la tête de coupe (10) au moyen duquel
la tête de coupe (10) peut être transférée d'une position inclinée de l'angle (α)
préalablement spécifié dans une position orientée normalement par rapport à la surface
de pièce (31c).
10. Dispositif selon la revendication 9 caractérisé en ce que le dispositif de positionnement (61) comprend un axe d'inclinaison (62) autour duquel
le support (11) avec la tête de coupe (10) peut être incliné du montant angulaire
de l'angle (α), pour lequel l'axe d'inclinaison (62) passe de façon avantageuse perpendiculairement
à l'axe de rotation (24)
ou
le dispositif de positionnement (51) comprend un système de positionnement avec lequel
la tête de coupe (10) peut être pivotée par rapport au support (11) du montant angulaire
de l'angle (α), pour lequel
le système de positionnement comprend avantageusement un guidage (52) et un élément
d'actionnement (56), pour lequel le guidage (52) est prévu dans le support (11) dont
le centre passe dans le sens du bord radialement extérieur et est respectivement limité
en extrémité et pour lequel la tête de coupe (10) peut être transférée au moyen de
l'élément d'actionnement (56) d'une position inclinée dans une position orientée parallèlement
à l'axe de rotation (24).
11. Machine pour la découpe au jet d'eau qui présente les composants du dispositif selon
une quelconque des revendications 1 à 10.
12. Procédé pour la découpe au jet d'eau d'une pièce (31) avec une tête de coupe (10)
qui est fixée sur une support (11) qui peut tourner autour d'un axe de rotation (24)
et présente également un tube de concentration (10b) avec une ouverture de sortie
(10c) pour un jet d'eau (30), pour lequel la tête de coupe (10) est orientée le long
d'un axe de tête de coupe (25) incliné sous un angle (α) préalablement spécifié par
rapport à l'axe de rotation (24)
et avec un système de mesure (39) qui comprend un moyen de saisie pour saisir la distance
entre la tête de coupe (10) et une surface de pièce (31c) de la pièce (31),
pour lequel la tête de coupe (10) est déplacée de façon pilotée au moyen d'une commande
en fonction de la distance mesurée à la surface de pièce (31c) de la pièce (31) de
telle sorte que l'intersection de l'axe de rotation (24) et de l'axe de tête de coupe
(25) se situe sur la surface de pièce (31c) de la pièce (31) tournée vers la tête
de coupe (10).
13. Procédé selon la revendication 12 pour lequel la distance entre la tête de coupe (10)
et la surface de pièce (31c) est saisie au moyen d'un palpeur-capteur (44) en tant
que moyen de saisie du système de mesure (39) qui est appuyé de façon réglée contre
la surface de pièce (31c),
pour lequel le palpeur-capteur (44) est appuyé contre la surface de pièce (31c)de
façon avantageuse au moyen d'une commande (13) asservie pour assurer la distance de
travail,
pour lequel la distance entre la tête de coupe (10) et la surface de pièce (31c) est
saisie de façon plus avantageuse pendant l'usinage de la pièce (31) et le palpeur-capteur
(44) est guidé précisément de sorte que la distance se situe dans un secteur préalablement
spécifié.
14. Procédé selon la revendication 12 ou 13 pour lequel la tête de coupe (10) peut être
pivotée autour de l'axe de rotation (24) d'au moins 90 degrés, de préférence d'au
moins 180 degrés et en particulier de préférence d'au moins 360 degrés.
15. Procédé pour l'usinage d'une pièce (31) pour lequel on utilise un dispositif selon
une quelconque des revendications 1 à 10, une machine selon la revendication 11 et/ou
un procédé selon une quelconque des revendications 12 à 14.