[0001] Die Erfindung betrifft eine Positionsmesseinrichtung zur Erfassung der Position wenigstens
eines Stellglieds eines fluidischen Systems ohne Positionssensor. Positionssensoren
und Wegmesssysteme zur Steuerung von Bewegungen in fluidischen Systemen, insbesondere
Arbeitszylindern, sind in vielfältigen Variationen bekannt und zur Prozesssteuerung
unabdingbar. Unter bestimmten Bedingungen, z.B. bei sehr hohen Temperaturen, ist die
Verwendung von Positionssensoren und Wegmesssystemen sehr problematisch und kostenintensiv.
Auch wenn keine hohen Temperaturen vorliegen, stellen Positionssensoren und Wegmesssysteme
einen Kostenfaktor dar, der insbesondere bei nicht zu hohen Anforderungen an die Messgenauigkeit
möglichst gering gehalten werden sollte.
[0002] Die
WO 01/66957 A2 offenbart eine Messeinrichtung für einen Hydraulikzylinder, die dazu ausgebildet
ist, die Position und/oder Geschwindigkeit und/oder Beschleunigung eines Kolbens des
Hydraulikzylinders anhand eines Fluidstroms zu ermitteln, der dem Hydraulikzylinder
zugeführt oder aus diesem abgeführt wird. Hierzu ist es vorgesehen, einen Differenzdruck
an einem Drosselmittel zu messen, um daraus einen Rückschluss auf die gewünschten
Messwerte ziehen zu können.
[0003] Aus der
WO2006/056214 A1 ist eine Diagnoseeinrichtung für eine pneumatische Ventil-Aktuator-Anordnung bekannt,
bei der Positionssensoren vorgesehen sind, um jeweils eine Endlage eines Arbeitskolbens
eines Fluidzylinders zu ermitteln und bei der eine Diagnoseeinrichtung vorgesehen
ist, um auftretende Fehler im fluidischen System ermitteln zu können.
[0004] Aus der
DE 103 55 250 B4 ist es bekannt, eine Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung in der Zuleitung zu
einem Arbeitszylinder anzuordnen. Dies dient jedoch nicht zur Positionserfassung des
Kolbens, sondern zur Leckage-Ermittlung, indem die gemessenen Druck- und Volumenstromwerte
mit Referenzwerten verglichen werden. Zur Ermittlung der Leckage ist zusätzlich ein
Endstellungsschalter erforderlich.
[0005] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Positionsmesseinrichtung
zur Erfassung der Position wenigstens eines Stellglieds eines fluidischen Systems
zu schaffen, bei der auf Positionssensoren oder Wegmesssysteme verzichtet werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Positionsmesseinrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Die erfindungsgemäße Positionsmesseinrichtung hat insbesondere den Vorteil, dass
auf jegliche Positionssensoren oder Wegmesssysteme verzichtet werden kann und die
Position bzw. Positionen indirekt über die Erfassung von Durchfluss bzw. Volumenstrom
und Druck ermittelt werden können. Die Sensorik braucht deshalb nicht entlang des
Hubwegs des Stellglieds angeordnet sein, sondern kann in der Zuleitung zum fluidischen
System, also auch extern angeordnet sein, wobei die geometrische Position variabel
ist. Dies ermöglicht eine variablere geometrische Auslegung der Anordnung bei geringerem
Verkabelungsaufwand. Durch den Ersatz von Positionssensoren oder Wegmesssystemen durch
billigere Volumenstrom- und Drucksensoren können die Kosten für die Positionserfassung
reduziert werden.
[0008] Das fluidische System ist insbesondere ein pneumatisches System, das mit Druckluft
betrieben wird.
[0009] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Positionsmesseinrichtung möglich.
[0010] Als besonders vorteilhaft hat sich die Ausbildung der Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung
als Messmodul, insbesondere als Anbau- oder Einbaumodul erwiesen. Ein solches Modul
kann in einfacher Weise am oder im fluidischen System oder am oder im wenigstens einen
Steuerventil in variabler Weise angebracht werden.
[0011] Weist das fluidische System wenigstens einen fluidbetätigten Aktor auf oder besteht
es aus wenigstens einem fluidbetätigten Aktor, so kann die Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung
in vorteilhafter Weise an oder in einem der Deckel des Aktors oder an dessen Außenseite
angeordnet werden.
[0012] Bilden mehrere Steuerventile eine Ventilbatterie, so kann diese zweckmäßigerweise
mit einer oder mit mehreren Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtungen versehen sein,
insbesondere in Form von Modulen.
[0013] Die Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung kann auch vorteilhaft mehreren fluidbetätigten
Aktoren als fluidisches System zugeordnet sein. Dies erweist sich vor allem dann als
besonders vorteilhaft, wenn der Controller Mittel zur zeitlichen Zuordnung der erfassten
Messsignale der Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung zum jeweils betätigten Aktor
aufweist, so dass mit einer Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung die Positionen
der Stellglieder mehrerer Aktoren erfasst werden können.
[0014] Bei dem mindestens einen fluidbetätigten Aktor handelt es sich beispielsweise um
einen Linearantrieb, z.B. um einen Arbeitszylinder, oder um einen Drehantrieb.
[0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Ansicht eines durch ein Steuerventil gesteuerten Arbeitszylinders,
wobei eine Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung in eine der Zuleitungen zum Arbeitszylinder
angeordnet ist,
- Figur 2
- eine Anordnung von zwei modulartigen Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtungen an
einer Ventilbatterie und
- Figur 3
- die Anordnung einer Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung im Zylinderdeckel eines
Arbeitszylinders.
[0016] Bei dem in Figur 1 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel wird ein fluidischer
Arbeitszylinder 10 als Beispiel eines fluidischen Systems durch eine einen Druck P
aufweisende Druckquelle 11 über eine Ventilanordnung 12 gesteuert, bei der es sich
beispielsweise um ein 5/3-Wege-Ventil handeln kann oder um zwei separate Ventile,
die in die beiden Zuleitungen 13, 14 zu den beiden Kammern des fluidischen Arbeitszylinders
10 geschaltet sind. In beide Zuleitungen 13, 14 sind Drosselrückschlagventile 15,
16 geschaltet, die zweckmäßige Ausgestaltungen darstellen, jedoch nicht zwingend erforderlich
sind. In eine der beiden Zuleitungen 13 ist darüber hinaus eine als Messmodul ausgebildete
Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung 17 geschaltet, durch die der zur entsprechenden
Arbeitskammer des Arbeitszylinders 10 geführte bzw. rückgeführte Volumenstrom Q
N sowie der jeweilige Druck p gemessen wird.
[0017] Die Messwerte Q
N und p der Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung 17 werden einem Controller 18
zugeführt, der als externe Steuerzentrale oder als individuell zugeordnete Steuereinrichtung
ausgebildet sein kann. Die Zuführung kann kabelgebunden oder auch drahtlos erfolgen.
In diesem Controller 18 wird aus den Messwerten Q
N und p gemäß der Beziehung

die jeweilige Position x des als Stellglied 19 dienenden Kolbens des Arbeitszylinders
10 berechnet. Dabei ist A die druckbeaufschlagbare Fläche des Stellglieds 19, also
des Kolbens des Arbeitszylinders 10, und Q
K der Kompressionsstrom, der proportional zum Aktuatorvolumen und der Druckänderung
gemäß der Beziehung

ist, wobei V das Volumen ist, das aus dem Totvolumen, also dem Volumen von Leitungen,
Schläuchen und dergleichen, und dem hubabhängigen Zylindervolumen besteht. K
p1 und K
p2 sind druckabhängige Korrekturfaktoren für den Volumenstrom Q
N und den Kompressionsstrom Q
k. Diese Korrekturfaktoren berücksichtigen den aktuellen Druck sowie Temperatur-/Wärmeeffekte,
die mit einem Polytropenkoeffizienten berücksichtigt sind. Dieser Koeffizient wird
automatisch durch die Größe des Druckes, der Druckänderung und der Verfahrgeschwindigkeit
des Zylinders ermittelt. Der berechnete Positionswert x ergibt sich aus dem Integral
der Kolbengeschwindigkeit, so dass auch diese in einfacher Weise dadurch erhalten
wird, indem man auf die Integration verzichtet.
[0018] Die Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung 17 kann sowohl beim Einspeisen als auch
beim Abführen von Druckmedium durch die zugeordnete Zuleitung 13 genutzt werden. Erfolgt
die Messung während der Fluideinspeisung, werden beide Korrekturfaktoren zweckmäßigerweise
als positive Werte berücksichtigt. Bei einer Messung während der Fluidabfuhr werden
die beiden Korrekturfaktoren zweckmäßigerweise als negative Werte berücksichtigt.
[0019] Die Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung 17 kann auch in die andere (14) der
beiden Zuleitungen eingeschaltet sein. Ebenso besteht die Möglichkeit, gleichzeitig
in sämtliche Zuleitungen 13, 14 jeweils eine eigene Volumenstrom-Drucksensoreinrichtung
einzuschalten, die dann zweckmäßigerweise an ein und demselben Controller 18 angeschlossen
sind.
[0020] Der ermittelte Positionswert x kann in einer Anzeige- und/oder Registriereinrichtung
20 angezeigt und/oder gespeichert bzw. aufgezeichnet werden.
[0021] Bei der Ermittlung der Position gemäß dem vorstehend beschriebenen Verfahren bzw.
gemäß der vorstehend angegebenen Beziehung beginnen die Messungen ab dem Steuersignal
für die Ventilanordnung 12, durch das ein Volumenstrom initiiert wird. Das Verfahren
kann zur reinen Endlagenermittlung noch robuster und vereinfachter gemacht werden,
indem Druck- und Volumenstrommuster Plausibilitätskontrollen unterworfen werden. Beispielsweise
sind die Messwerte für Druck und Volumenstrom zu Beginn des Vorgangs gleich Null.
Verlässt das Stellglied 9 eine Endlage, so erreichen Druck und Volumenstrom ihr Maximum.
Bei Erreichen der entgegengesetzten Endlage durch das Stellglied 9 wird für den Druck
ein Endwert festgestellt, während der Volumenstrom zu Null wird.
[0022] Mit der Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung 17 können auch zusätzliche Diagnosen
realisiert werden, z.B. die Erfassung der Schaltzeit über den Drucksensor, indem die
Druckanstiegszeit gemessen wird.
[0023] In Figur 2 ist eine als Ventilbatterie ausgebildete Ventilanordnung 21 als fluidisches
System dargestellt, die aus einer Vielzahl von aneinandergereihten Plattenventilen
22 oder sonstigen Ventilen besteht. Zwei der Plattenventile 22 sind jeweils mit einer
Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung 17 ausgestattet, die als Anbaumodul an das
jeweilige Plattenventil 22 angebaut ist. Prinzipiell kann auch jedes der Plattenventile
22 mit einer eigenen Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung 17 versehen sein, wobei
neben einem Anbau auch ein Einbau realisiert werden kann. Durch Auswertung des Musters
der Steuersignale seitens des Controllers 18 oder anderer Steuereinrichtungen, beispielsweise
auch einer internen Steuereinrichtung der Ventilinsel, kann der Sensoraufwand verringert
werden. Diese Steuersignale liegen bereits in der Ventilbatterie vor. Da selten alle
Ventile gleichzeitig schalten, können abhängig vom aktuellen Schaltzustand die Messsignale
einer Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung 17 dem jeweils aktiven Ventil bzw.
Plattenventil 22 mit entsprechendem Aktuator zugeordnet werden. Hierfür kann auch
nur eine einzige Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung 17 für alle Ventile bzw.
Plattenventile 22 vorgesehen sein, die in einer gemeinsamen fluidischen Zuführleitung
angeordnet wird. Eine entsprechende Auswerteelektronik mit der Schaltmatrix kann gleich
in der Ventilbatterie integriert sein. Applikationsabhängig kann die Zahl der Volumenstrom-
und Drucksensoreinrichtungen 17 variieren. Wenn nur die Endlagen interessieren, kann
für grobe Aussagen hinsichtlich der Endlagen auch nur das Volumenstrom-Messsignal
ausgewertet werden, wobei dann eine Druckerfassung bzw. ein im Modul enthaltener Drucksensor
nicht erforderlich ist.
[0024] In Figur 3 ist ein Teilbereich des fluidischen Arbeitszylinders 10 mit seinem Kolben
als Stellglied 19 vergrößert dargestellt. Der Arbeitszylinder 10 weist ein Zylinderrohr
23 auf, das am dargestellten Endbereich durch einen Deckel 24 verschlossen ist. Die
Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung 17 ist in diesem insbesondere als Zylinderdeckel
ausgebildeten Deckel 24 als Einbaumodul integriert. Alternativ hierzu kann sie auch
außen an dem Deckel 24 oder außen am Zylinderrohr 23 als Modul angebaut sein. In den
Ausführungsbeispielen ist als fluidisches System ein fluidischer Arbeitszylinder dargestellt.
Die Erfindung ist jedoch auch auf andere Aktoren als fluidische Systeme anwendbar,
wobei ein fluidisches System auch mehrere Aktoren bzw. Arbeitszylinder aufweisen kann.
[0025] Wie bereits ausgeführt, ist das Ziel der vorliegenden Erfindung die indirekte Positionserfassung
in fluidischen Systemen bzw. Aktoren, wie Antrieben, Zylindern und dergleichen, durch
die Verwendung von Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtungen. Vorteile sind dabei
die Verringerung der Störanfälligkeit, die Reduzierung von Inbetriebnahme- und Verkabelungsaufwand
sowie ein geringerer Wartungsaufwand.
[0026] Der gezeigte Arbeitszylinder 10 weist eine Kolbenstange auf, könnte jedoch auch kolbenstangenlos
ausgebildet sein. Anstelle des gezeigten Arbeitszylinders 10 könnte auch ein anderer
fluidbetätigter Aktor vorhanden sein, beispielsweise ein Drehantrieb, ein Krustenbrecherzylinder,
eine Handhabungsvorrichtung oder eine Greifvorrichtung.
1. Positionsmesseinrichtung zur Erfassung der Position wenigstens eines Stellglieds (19)
eines fluidischen Systems (12) ohne Positionssensoranordnung, mit einem Controller
und mit wenigstens einem fluidischen Steuerventil (12; 21) zur Steuerung des fluidischen
Systems (12) sowie mit einer in eine Zuleitung (13) zum fluidischen System (12) geschalteten
Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung (17) die direkt mit dem Controller (18) verbunden
ist,
dadurch gekennzeichnet daß der Controller (18) Mittel zur Berechnung der Position x des Stellglieds (19) gemäß
der Beziehung

besitzt, wobei A die druckbeaufschlagte Fläche des Stellglieds (19), Q
N der gemessene Volumenstrom, K
p1 und K
p2 druckabhängige Korrekturfaktoren und Q
K der vom wirksamen Gesamtvolumen V und von der zeitlichen Ableitung des gemessenen
Druckes p abhängige Kompressionsstrom ist.
2. Positionsmesseinrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch einem Kompressionsstrom gemäß
3. Positionsmesseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung (17) zwischen das wenigstens eine Steuerventil
(12; 21) und das fluidische System (10) geschaltet ist.
4. Positionsmesseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung (17) als Messmodul ausgebildet ist,
insbesondere als Anbau- oder Einbaumodul.
5. Positionsmesseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung (17) am oder im fluidischen System (10)
angeordnet ist.
6. Positionsmesseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das fluidische System (10) wenigstens einen fluidbetätigten Aktor, beispielsweise
einen Arbeitszylinder oder Drehantrieb, aufweist oder aus einem solchen besteht, wobei
die Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung (17) zweckmäßigerweise an oder in einem
der Deckel (24) des fluidbetätigten Aktors oder an dessen Außenseite angeordnet ist.
7. Positionsmesseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung (17) am oder im wenigstens einen Steuerventil
(12; 21) angebracht ist.
8. Positionsmesseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Steuerventile (22) eine Ventilbatterie (21) bilden, die mit wenigstens einer
Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung (17) versehen ist.
9. Positionsmesseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung (17) mehreren Aktoren, insbesondere
Arbeitszylindern oder Drehantrieben, als fluidisches System zugeordnet ist.
10. Positionsmesseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Controller (18) Mittel zur zeitlichen Zuordnung der erfassten Messsignale der
Volumenstrom- und Drucksensoreinrichtung (17) zum jeweils betätigtem fluidischen System,
insbesondere Aktor aufweist.
1. Position sensing device for detecting the position of at least one control element
(19) of a fluidic system (12) without a position sensor assembly, with a controller
and with at least one fluidic control valve (12; 21) to control the fluidic system
(12) and also with a volumetric flow and pressure sensor device (17) connected into
a supply line (13) to the fluidic system (12) and connecting directly with the controller
(18),
characterised in that the controller (18) has means of calculating the position x of the control element
(19) according to the relationship

in which A is the pressure-loaded surface of the control element (19), Q
n the measured volumetric flow, K
p1 and K
p2 are pressure-dependent correction factors, and Q
K is the compression flow dependent on the effective total volume V and on the derivation
over time of the measured pressure p.
2. Position sensing device according to claim 1,
characterised by a compression flow in accordance with
3. Position sensing device according to claim 1 or 2, characterised in that the volumetric flow and pressure sensor device (17) is connected between the control
valve or valves (12; 21) and the fluidic system (10).
4. Position sensing device according to any of the preceding claims, characterised in that the volumetric flow and pressure sensor device (17) is in the form of a measuring
module, in particular an attached or fitted module.
5. Position sensing device according to any of the preceding claims, characterised in that the volumetric flow and pressure sensor device (17) is located on or in the fluidic
system (10).
6. Position sensing device according to claim 5, characterised in that the fluidic system (10) has at least one fluid-controlled actuator, for example an
operating cylinder or rotary drive, wherein the volumetric flow and pressure sensor
device (17) is expediently mounted in one of the covers (24) of the fluid-controlled
actuator or on its outside.
7. Position sensing device according to any of claims 1 to 4, characterised in that the volumetric flow and pressure sensor device (17) is mounted on or in at least
one fluidic control valve (12; 21).
8. Position sensing device according to claim 7, characterised in that several control valves (22) form a valve bank (21), which is provided with at least
one volumetric flow and pressure sensor device (17).
9. Position sensing device according to any of the preceding claims, characterised in that the volumetric flow and pressure sensor device (17) is assigned several actuators,
in particular operating cylinders or rotary drives, as a fluidic system.
10. Position sensing device according to claim 9, characterised in that the controller (18) has means for timed assignment of the detected sensing signals
of the volumetric flow and pressure sensor device (17) to the respectively actuated
fluidic system, in particular actuators.
1. Dispositif de mesure de position servant à détecter la position d'au moins un organe
de réglage (19) d'un système fluidique (12) sans ensemble de détection de position,
comprenant un contrôleur et au moins une soupape de commande (12 ; 21) fluidique servant
à commander le système fluidique (12) ainsi qu'un système de détection du débit volumique
et de la pression (17) monté dans une conduite d'amenée (13) menant au système fluidique
(12) et relié directement au contrôleur (18),
caractérisé en ce que le contrôleur (18) dispose de moyens servant à calculer la position x de l'organe
de réglage (19) selon la relation qui suit :

sachant que A désigne la surface de l'organe de réglage (19) soumise à l'action de
la pression, que Q
N désigne le débit volumique mesuré, que K
p1 et K
p2 désignent des facteurs de correction dépendant de la pression et que Q
K désigne le débit de compression dépendant du volume total V actif et de la dérivée
temporelle de la pression p mesurée.
2. Dispositif de mesure de position selon la revendication 1,
caractérisé par un débit de compression selon
3. Dispositif de mesure de position selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de détection du débit volumique et de la pression (17) est monté entre
la soupape de commande (12 ; 21) au moins au nombre d'une et le système fluidique
(10).
4. Dispositif de mesure de position selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de détection du débit volumique et de la pression (17) est réalisé
sous la forme d'un module de mesure, en particulier sous la forme d'un module rapporté
ou d'un module encastrable.
5. Dispositif de mesure de position selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de détection du débit volumique et de la pression (17) est disposé
sur ou dans le système fluidique (10).
6. Dispositif de mesure de position selon la revendication 5, caractérisé en ce que le système fluidique (10) présente au moins un actionneur à actionnement fluidique,
par exemple un vérin ou un entraînement rotatif, ou est constitué d'un actionneur
de ce type, sachant que le dispositif de détection du débit volumique et de la pression
(17) est disposé de manière appropriée au niveau d'un des couvercles (24) ou dans
l'un desdits couvercles de l'actionneur à actionnement fluidique ou au niveau du côté
extérieur de ce dernier.
7. Dispositif de mesure de position selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que le dispositif de détection du débit volumique et de la pression (17) est placé au
niveau de la soupape de commande (12 ; 21) ou dans la soupape de commande au moins
au nombre d'une.
8. Dispositif de mesure de position selon la revendication 7, caractérisé en ce que plusieurs soupapes de commande (22) forment une batterie de soupape (21), qui est
pourvue d'au moins un dispositif de détection du débit volumique et de la pression
(17).
9. Dispositif de mesure de position selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de détection du débit volumique et de la pression (17) est associé
en tant que système fluidique à plusieurs actionneurs, en particulier à des vérins
ou entraînements rotatifs.
10. Dispositif de mesure de position selon la revendication 9, caractérisé en ce que le contrôleur (18) présente des moyens servant à affecter dans le temps les signaux
de mesure détectés du dispositif de détection du débit volumique et de la pression
(17) au système fluidique actionné respectif, en particulier à l'actionneur.