[0001] Die Erfindung betrifft eine Türbandvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Weiter betrifft die Erfindung eine mit einer solchen Türbandvorrichtung versehene
Tür. Schließlich betrifft die Erfindung Verfahren zur Montage und Einstellung der
Türbänder und der Tür.
[0002] Aus der
CH 206 662 A ist ein links und rechts verwendbares Türband bekannt, bei denen Befestigungsteile
seiner beiden Hälften als Zapfen ausgebildet sind, die mit in Längsrichtung derselben
verlaufenden Rippen versehen sind.
[0003] Aus der
DE 198 10 420 A1 ist eine rechts und links verwendbare Holztürzarge bekannt, wobei eine Türbandvorrichtung
wahlweise am linken oder rechten Zargenteilstab anbringbar ist.
[0004] Aus der
EP 0 403 928 ist eine Türbandvorrichtung mit einem Zapfenbandteil und einem Lochbandteil bekannt,
wobei das Zapfenbandteil mittels eines Gewindebolzens radial zu einer Schwenkachse
einstellbar ist und mittels einer Madenschraube in der Höhe einstellbar ist.
[0005] Aus der
CH 665 675 A5 ist eine weitere Türbandvorrichtung bekannt, wobei eines der Bandteile mittels eines
Gewindebolzens einstellbar ist und wobei eine Zierhülse auf eines der Bandteile aufschiebbar
ist.
[0006] Aus der
DE 35 02 175 A1 ist eine Türbandvorrichtung mit einer Verstellvorrichtung bekannt, mittels der das
Türband während und nach der Montage verstellbar ist.
[0007] Aus der
EP 1 835 101 A2 ist eine Türbandvorrichtung mit einem Türflügelbandteil bekannt, welches drei Haltestifte
aufweist, von denen ein mittlerer Haltestift als Gewindebolzen ausgeführt ist. Ein
Türbandkörper weist an beiden Enden Zapfenaufnahmen auf. Es sind zwei Türrahmenbandteile
mit entsprechenden Zapfen vorgesehen, die in die beiden Zapfenaufnahmen einzustecken
sind.
[0008] Aus der
CH 340 157 ist eine Türbandvorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt.
Die beiden Bandteile sind durch Rollumformung eines Blechstücks derart geformt, dass
ein entsprechend mit Schlitz versehener gerollter Türbandkörper gebildet ist, von
dem zwei stehen gelassene Blechstifte einstückig abstreben. Der Türbandkörper ist
mittig mit einer Durchgangsbohrung versehen, durch welche eine Schraube zum Festklemmen
des entsprechenden Bandteiles durchsteckbar ist.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfach herstellbare, montierbare und einstellbare
Türbandvorrichtung für eine rechts/links verwendbare Tür zu schaffen.
[0010] Diese Aufgabe wird durch eine Türbandvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
[0011] Vorteilhafte Verwendungen einer solchen Türbandvorrichtung in einer Tür sowie ein
vorteilhaftes Montage- und Einstellverfahren sind Gegenstand der Nebenansprüche.
[0012] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0013] Die Türbandvorrichtung der Erfindung hat ein Türflügelbandteil zum um eine Schwenkachse
schwenkbaren Lagern eines rechts/links verwendbaren Türflügels an einem an einer
Zarge zu befestigenden Türrahmenbandteil durch Aufnahme eines Zapfens des Türrahmenbandteils
in eine Zapfenaufnahme des Türflügelbandteils, mit:
einem Türbandkörper, der relativ zu seiner senkrecht zu der Schwenkachse verlaufenden
Quermittelebene sowie relativ zu einer parallel zu der Schwenkachse verlaufenden Längsmittelebene
symmetrisch ausgebildet ist,
sowie wenigstens drei Haltestiften, die zentrisch und symmetrisch zu der Längsmittelebene
und symmetrisch zu der Quermittelebene ausgebildet und angeordnet seitlich von dem
Türbandkörper vorstehen, um in entsprechende Öffnungen an dem Türflügel einzugreifen,
wobei wenigstens einer der Haltestifte als fest mit dem Türbandkörper verbundener
Führungsstift zum gleitend verschiebbaren Eingreifen in eine Öffnung des Türflügels
oder der Zarge ausgebildet ist,
wobei wenigstens einer der Haltestifte als Gewindebolzen zum Einschrauben in eine
Gewindeöffnung des Türflügels ausgebildet ist und in einer Bolzenaufnahmeöffnung in
dem Türbandkörper drehbar und gegen eine Verschiebung in seiner Längsrichtung gesichert
gehalten ist,
wobei an beiden in Schwenkachsrichtung weisenden Enden des Türbandkörpers je eine
Zapfenaufnahme zur wahlweisen schwenkbaren Aufnahme des Zapfens des zweiten Bandteiles
vorgesehen ist, wobei die Zapfenaufnahmen symmetrisch zu der Quermittelebene und der
Längsmittelebene ausgebildet und angeordnet sind.
[0014] Vorzugsweise verläuft die Schwenkachse innerhalb der Längsmittelebene.
[0015] Bei der Erfindung ist in einfaches Einschrauben dadurch erreichbar, dass von den
wenigstens drei Haltestiften einer ein Gewindebolzen und zwei Führungsstifte sind.
Es können aber auch mehr Führungsstifte vorhanden sein.
[0016] Die Erfindung schafft eine Türbandvorrichtung mit einem solchen Türflügelbandteil
und einem Türrahmenbandteil wobei auch das Türrahmenbandteil entsprechend wie das
Türflügelbandteil mit einem Türbandkörper, der relativ zu seiner senkrecht zu der
Schwenkachse verlaufenden Quermittelebene sowie relativ zu einer parallel zu der Schwenkachse
verlaufenden Längsmittelebene symmetrisch ausgebildet ist, sowie wenigstens drei Haltestiften
ausgebildet ist, die zentrisch und symmetrisch zu der Längsmittelebene und symmetrisch
zu der Quermittelebene ausgebildet und angeordnet seitlich von dem Türbandkörper vorstehen,
um in entsprechende Öffnungen an einer Zarge einzugreifen,
wobei wenigstens einer der Haltestifte als fest mit dem Türbandkörper verbundener
Führungsstift zum gleitend verschiebbaren Eingreifen in eine Öffnung der Zarge ausgebildet
ist,
wobei wenigstens einer der Haltestifte als Gewindebolzen zum Einschrauben in eine
Gewindeöffnung der Zarge ausgebildet ist und in einer Bolzenaufnahmeöffnung in dem
Türbandkörper drehbar und gegen eine Verschiebung in seiner Längsrichtung gesichert
gehalten ist,
wobei von einer der in Schwenkachsrichtung weisenden Endflächen des Türbandkörpers
des Türrahmenbandteiles der Zapfen vorsteht.
[0017] Ein solches Türbandrahmenteil kann durch einfaches Umsetzen in den Zargenseitenstäben
von der rechten auf die linke Seite gesetzt werden.
[0018] Die Türbandvorrichtung der Erfindung ist verwendbar für einen durch Drehen um seine
auf den Breitseiten senkrecht stehende Quermittelachse rechts/links verwendbaren Türflügel
für eine Innentür oder eine Außentür, insbesondere eine Haustür, der mit wenigstens
zweier solcher Türflügelbandteile versehen ist.
[0019] Die Türflügelbandteile der erfindungsgemäßen Türbandvorrichtung zeichnen sich durch
eine besondere Eignung zur automatisierten Montage aus, da sie leicht erfassbar, leicht
einführbar und durch die Führung der Führungsstifte leicht in der richtigen Ausrichtung
einschraubbar sind.
[0020] Die Erfindung ermöglicht daher ein Verfahren zur Montage der Türflügelbandteile an
einem Türflügel, gekennzeichnet durch automatisches Einfügen und Einschrauben der
Türflügelbandteile durch wenigstens eine automatisierte Einschraubvorrichtung.
[0021] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine rechts/links verwendbare Tür vorgesehen
mit:
einem durch Drehen um seine auf den Breitseiten senkrecht stehende Quermittelachse
rechts/links verwendbaren Türflügel,
einer mit einem ersten vertikal anzuordnenden Zargenholm, einem zweiten vertikal anzuordnenden
Zargenholm sowie wenigstens einem horizontal anzuordnenden Zargenholm versehenen Zarge
und Türbandvorrichtungen mit erfindungsgemäßen Türflügelbandteilen,
wobei der Türflügel an seiner Bandseite mit wenigstens zwei der Türflügelbandteile
versehen ist,
wobei wahlweise der erste oder der zweite vertikal anzuordnende Zargenholm mit wenigstens
zwei der Türrahmenbandteile zu versehen ist. Vorzugsweise sind hierzu beide vertikal
anzuordnenden Zargenholme - auch Zargenseitenstäbe genannt - zur Montage der Türbandrahmenteile
vorbereitet. Insbesondere weisen sie je wenigstens zwei Gruppen von wenigstens drei
Aufnahmeöffnungen für die Haltestifte auf.
[0022] Ein vorteilhaftes Verfahren zur Montage und Einstellung einer solchen Tür ist gekennzeichnet
durch die in jeder denkbaren Reihenfolge durchzuführenden Schritte:
- Montage der Türrahmenbandteile je nach Verwendungsart rechts oder links an dem ersten
oder dem zweiten vertikal anzuordnenden Zargenholm,
- Montage der Zarge am Einsatzort,
- Aufsetzen der Türflügelbandteile auf die Türrahmenbandteile, wobei je nach Lage des
Türflügels der Türflügel vorher um seine Quermittelachse zu drehen ist, um die Bandseite
links oder rechts anzuordnen,
- Einstellen der relativen Lage von Türflügel und Zarge durch Drehen der Gewindebolzen
der Türflügelbandteile und/oder der Türrahmenbandteile.
[0023] Bevorzugt ist das Türflügelbandteil zu der Längsmittelebene und der Quermittelebene
vollständig symmetrisch ausgebildet. Erfindungsgemäß sind wenigstens zwei parallele
Führungsstifte und wenigstens ein Gewindebolzen, der zwischen den Führungsstiften
mittig mit seiner Drehachse auf der Längsmittelebene und der Quermittelebene liegend
angeordnet ist, vorgesehen. Der Gewindebolzen weist vorzugsweise an seinem in die
Bolzenaufnahmeöffnung einzuführenden Endbereich eine ringförmige Ausnehmung auf. Der
Türbandkörper weist vorteilhafterweise eine quer zur Bolzenaufnahmeöffnung verlaufende
Passstiftöffnung für einen im Betrieb in die Ausnehmung eingreifenden Passstift zum
Sichern des Gewindebolzens in der Bolzenaufnahmeöffnung auf. Dadurch lässt sich eine
besonders einfache und sichere drehbare Lagerung des Gewindebolzens in der Bolzenaufnahmeöffnung
erreichen.
[0024] Der Gewindebolzen ist vorzugsweise an der in dessen Drehachsrichtung weisenden Endfläche
des in die Bolzenaufnahmeöffnung einzuführenden Endbereiches mit einem Werkzeuginneneingriff
versehen. Dies kann jeder formschlüssige Inneneingriff für ein Werkzeug sein. Vorzugsweise
ist ein genormter Eingriff wie z.B. ein Innensechskant vorgesehen. Durch den endseitigen
Werkzeuginneneingriff ist einerseits ein leichtes Einschrauben, auch automatisiert,
während der Montage, andererseits eine Einstellung der Lage des Türbandkörpers durch
mehr oder weniger tiefes Einschrauben auch im bereits montierten Zustand möglich.
[0025] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Türbandvorrichtung ist vorgesehen, dass
das Türflügelbandteil und das Türrahmenbandteil hinsichtlich der Haltestifte und der
Außenkontur der Türbandkörper identisch ausgebildet sind. Dadurch sind eine leichte
Herstellung in identischen Formen, eine einfache Umsetzbarkeit, ein ansprechendes
Design und die Möglichkeit von identischen Aufsätzen auf den Türbandkörper ermöglicht.
Besonders bevorzugt sind Zierhülsen zum Aufsetzen auf die Türbandkörper, mit denen
sich das Aussehen der Türbänder an unterschiedliche Türdesigns anpassen lässt. So
können bei identischem technischen Aufbau und Funktion völlig anders aussehende Türbänder
geschaffen werden.
[0026] Der wenigstens eine Gewindebolzen ist erfindungsgemäß länger ausgeführt als die Führungsbolzen.
Alle Haltestifte sind erfindungsgemäß mit einem konischen freien Ende versehen. Dies
erleichtert die Einführung und Einschraubung der Bandteile in die entsprechende Aufnahmeöffnung
der zu verbindenden Türelemente. Vorzugsweise wird ein rechts-/links-verwendbares
Bandsystem für Innen- und Außentüren geschaffen. Der Einsatz ist bei Innentüren, aber
auch bei Außentüren, wie insbesondere Haustüren vorgesehen.
[0027] Im Folgenden werden einige Vorteile der Erfindung, deren Verwendungen oder deren
vorteilhafte Ausführungsformen näher erläutert:
Durch die Führung der Führungsstifte lassen sich die Bandteile leicht in entsprechende
Öffnungen einführen; sie liegen gleich für die Verschraubung passend an. Vorteilhafterweise
ist nur ein Gewindebolzen vorgesehen. Es muss daher nur eine einzelne Verschraubung
erfolgen. Dennoch lassen sich aufgrund der Führungsstifte auch hohe Lasten aufnehmen.
Es sind Traglasten von über 100 kg pro Türband erreichbar.
[0028] Durch Verwendung des neuen Türflügelbandteiles mit zwei gegenüberliegenden Zapfenaufnahmen,
die entsprechend symmetrisch ausgebildet sind, wird erreicht, dass eine rechts-/links-verwendbare
Tür durch Drehung um die eigene Achse verwendet werden kann.
[0029] Es wird ein vorteilhaftes Bandflügelteil für ein rechts-/links-verwendbares Türblatt
geschaffen.
[0030] Vorteilhaft ist ein vollsymmetrischer Aufbau des Türflügelbandteils (eventuell mit
Ausnahme einer Passstiftlagerung für den Gewindebolzen; eine fehlende Symmetrie in
diesem Detail hat keine Nachteile) vorgesehen.
[0031] Bei der Türbandvorrichtung mit entsprechend aufgebauten Türflügelbandteilen und Türrahmenbandteilen
lässt sich eine mehrachsige Verstellung (einmal am Flügelbandteil und einmal am Rahmenbandteil)
erreichen.
[0032] Die Herstellung solcher Bandteile ist besonders einfach. Die Bandteile sind daher
kostengünstig und insbesondere für kostengünstige Innen- oder Außentüren vorteilhaft.
Insbesondere ist mit diesen Bandteilen ein sehr kostengünstiges Haustürsystem herstellbar,
das einheitlich hergestellt werden kann und ohne weiteres links oder rechts verwendbar
ist.
[0033] Durch die Verwendung von Zierhülsen ist eine individuelle Oberflächenausführung umsetzbar.
[0034] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung
näher erläutert. Darin zeigt:
- Fig. 1
- eine Rückansicht auf ein Türflügelbandteil einer Türbandvorrichtung zum Lagern eines
Türflügels an einer Zarge;
- Fig. 2
- eine Vorderansicht auf das Türflügelbandteil;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht auf das Türflügelbandteil;
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf das Türflügelbandteil;
- Fig. 5
- eine teilweise geschnittene Ansicht des Türflügelbandteils, wobei der Schnitt entlang
der Linie B-B von Fig. 2 geführt ist, der eine Längsmittelebene andeutet;
- Fig. 6
- eine Seitendarstellung auf einen Gewindebolzen des Türflügelbandteiles;
- Fig. 7
- eine Vorderansicht auf den Gewindebolzen von rechts in Fig. 6 gesehen;
- Fig. 8
- eine Türbandvorrichtung, die aus dem Türflügelbandteil der Fig. 1 bis 5 und einem
Türrahmenbandteil gebildet ist;
- Fig. 9
- eine perspektivische Explosionsdarstellung der Türbandvorrichtung von Fig. 8 und
- Fig. 10
- eine Schnittdarstellung durch die Türbandvorrichtung entlang der Längsmittelebene
wie in Fig. 5;
- Fig. 11
- eine schematische Darstellung einer als Innentür oder Außentür verwendbaren Tür mit
einer Zarge und einem rechts-/links-verwendbaren Türblatt in der Darstellung mit rechts
angeschlagenem Türblatt; und
- Fig. 12
- eine schematische Darstellung der Tür von Fig. 11 mit links angeschlagenem Türblatt.
[0035] Im Folgenden wird anhand der Darstellungen in den Fig. 1 bis 5 ein Türflügelbandteil
10 näher erläutert.
[0036] Das Türflügelbandteil 10 hat einen Türbandkörper 12 und drei Haltestifte 14.
[0037] Der Türbandkörper 12 ist zylindrisch ausgebildet, wobei eine zentrale Längsachse
eine Schwenkachse 16 zum Verschwenken eines mit dem Türflügelbandteil 10 versehenen
Türflügels (nicht dargestellt) definiert. Das Türflügelbandteil 10 ist relativ zu
einer senkrecht zu der Schwenkachse 16 stehenden Quermittelebene QE und relativ zu
einer durch die Schwenkachse 16 und die Längsachsen der Haltestifte 14 aufgespannten
Längsmittelebene LE symmetrisch aufgebaut.
[0038] Der Türbandkörper 12 weist an seinen beiden in Richtung der Schwenkachse 16 weisenden
Enden 18, 19 je eine Zapfenaufnahme 20, 21 auf. Die Zapfenaufnahmen 20, 21 sind ebenfalls
symmetrisch zu der Quermittelebene und rotationssymmetrisch zu der Schwenkachse 16
ausgebildet und angeordnet.
[0039] Zwei äußere der Haltestifte 14 sind als Führungsstifte 22, 23 ausgebildet, die an
ihrem freien Ende einen konisch zulaufenden Endbereich 24 und einen glatten Schaft
26 aufweisen. Am anderen Ende sind die Führungsstifte 22, 23 fest mit dem Türbandkörper
12 verbunden. Hierzu können die Führungsstifte 22, 23 einstückig mit dem Türbandkörper
12 ausgebildet sein; oder sie können an den zylindrisch ausgebildeten Türbandkörper
12 angeschweißt sein.
[0040] Mittig zwischen den Führungsstiften 22, 23 ist parallel hierzu verlaufend in dem
Türbandkörper 12 eine durchgehende zylindrische Bolzenaufnahmeöffnung 28 vorgesehen.
In diese Bolzenaufnahmeöffnung 28 ist als dritter Haltestift 14 ein Gewindebolzen
30 eingeführt und mittels eines Passstiftes 32 drehbar, aber gegen Verschiebung gesichert,
befestigt.
[0041] Der Gewindebolzen 30 ist näher in den Fig. 6 und 7 dargestellt. Wie daraus ersichtlich,
weist der Gewindebolzen 30 an einem freien Endbereich ein konisch zulaufendes Ende
34, einen mit einem Gewinde 36 versehenen Gewindeschaft 38 und einen in die Bolzenaufnahmeöffnung
28 einzuführenden Endbereich 40 auf. Der Endbereich 40 ist mit einer ringförmigen
Ausnehmung 42 versehen, in welche der Passstift 32 eingreifen kann. An der in Richtung
der Längsmittelachse, die die Drehachse des Gewindebolzens 30 bildet, gerichteten
Endfläche 44 weist der Endbereich 40 einen Werkzeuginneneingriff in Form eines Innensechskants
46 auf.
[0042] Zum Aufnehmen des Passstiftes 32 weist der Türbandkörper 12 eine Passstiftbohrung
48 auf, die die Bolzenaufnahmeöffnung 28 an einem Seitenbereich davon senkrecht kreuzt,
so dass der Passstift 32 tangential in die Bolzenaufnahmeöffnung 28 und in die ringförmige
Ausnehmung 42 des in die Bolzenaufnahmeöffnung 28 eingeführten Endbereichs 40 eingreifen
kann. Der Durchmesser des Passstiftes 32 und der Passstiftbohrung 48 sind derart gewählt,
dass der Passstift 32 mit Presssitz in der Passstiftbohrung 48 sitzt.
[0043] Wie Fig. 3 zeigt, ist somit das gesamte Türflügelbandteil 10 mit allen seinen Elementen,
bis auf die Passstiftbohrung 48 und den Passstift 32, vollständig symmetrisch, und
zwar insbesondere relativ zu der Längsmittelebene LE und der Quermittelebene QE ausgebildet.
[0044] In den Fig. 8 bis 10 ist eine Türbandvorrichtung 50 zum Bilden eines Türbandes zum
Lagern eines Türflügels an einer Zarge dargestellt, die das Türflügelbandteil 10 und
einen Türrahmenbandteil 52 aufweist. Das Türrahmenbandteil 52 ist im Wesentlichen
identisch zu dem Türflügelbandteil 10 ausgebildet, so dass es ebenfalls den Türbandkörper
12 mit den identisch ausgebildeten Haltestiften 14 und der identisch ausgebildeten
Lagerung des Gewindebolzens 30 hat. Daher sind für diese Teile auch die gleichen Bezugszeichen
wie bei dem Türflügelbandteil 10 vorgesehen.
[0045] Das Türrahmenbandteil 52 unterscheidet sich von dem Türflügelbandteil lediglich dadurch,
dass die beiden Zapfenaufnahmen 20, 21 an den Enden 18 und 19 fehlen. Nur eines der
beiden Enden 18 und 19, nämlich hier das Ende 18, ist mit einem Zapfen 54 versehen,
der passend zur Aufnahme in jede der beiden Zapfenaufnahmen 20, 21 ausgebildet ist.
[0046] Das Türflügelbandteil 10 lässt sich so wahlweise mit der ersten Zapfenaufnahme 20
oder umgedreht mit der zweiten Zapfenaufnahme 21 auf den Zapfen 54 aufsetzen.
[0047] In den Fig. 11 und 12 ist eine Tür 60 mit einem Türflügel 62 und einer Zarge 64 dargestellt,
bei der der Türflügel 62 mit zwei der Türbandvorrichtungen 50 an der Zarge 64 befestigt
ist.
[0048] Die Zarge 64 weist einen oberen horizontal angeordneten Zargenstab und zwei Zargenseitenstäbe
68, 69 auf. Die beiden vertikal anzuordnenden Zargenseitenstäbe 68, 69 sind jeweils
an einem oberen Bereich und an einem unteren Bereich mit drei parallelen Bohrungen
70 zur Aufnahme der Haltestifte 14 des Türrahmenbandteiles 52 versehen. Die mittlere
Bohrung ist dabei mit einem Innengewinde zum Einschrauben des Gewindes 36 des Gewindebolzens
30 versehen. Je nach dem, ob der Türflügel 62 wie in Fig. 11 dargestellt rechts oder
wie in Fig. 12 dargestellt links zu verwenden ist, können das obere Türrahmenbandteil
52a und das untere Türrahmenbandteil 52b durch Umsetzen und Verschraubung wahlweise
an dem rechten Zargenseitenstab 68 oder dem linken Zargenseitenstab 69 befestigt werden.
[0049] Der Türflügel ist an seiner Bandseite 72 an zu der Anordnung der beiden Türrahmenbandteile
52a und 52b passender Stelle mit den entsprechenden Türflügelrahmenteilen 10a, 10b
versehen. Hierzu weist auch der Türflügel 62 für jedes Türflügelbandteil 10a, 10b
passende drei Bohrungen 72 für deren Haltestifte 14 auf, wobei auch hier eine mittlere
Bohrung mit einem entsprechenden Gewinde zum Einschrauben des Gewindebolzens 30 versehen
ist.
[0050] Die Anordnung der Bohrungen 72 ist dabei so gewählt, dass die beiden Türflügelbandteile
10a, 10b symmetrisch zu der Türflügel-Quermittelebene TQE angeordnet sind, wobei die
Bohrungen 70 an den Zargenseitenstäben 68, 69 derart gewählt sind, dass der Türflügel
62 entsprechend in der Zarge 64 um die durch den Eingriff der Zapfen 54 in den Zapfenaufnahmen
20 definierte Schwenkachse 16 schwenkbar ist.
[0051] Der gesamte Türflügel 62 ist hinsichtlich seiner Türflügel-Quermittelebene TQE symmetrisch
ausgebildet. Hierzu ist das Schloss 74 des Türflügels 62 entweder ebenfalls symmetrisch
ausgebildet oder es kann entsprechend ausgebaut und um 180° gedreht werden.
[0052] Dieser Aufbau ermöglicht es, von der in Fig. 11 dargestellten Verwendung mit rechts
angeschlagenem Türflügel 62 ganz einfach durch Drehung des Türflügels 62 um seine
Quermittelachse QA, die auf den Türflügelbreitseiten 76 senkrecht steht, um 180° zu
der in Fig. 12 dargestellten Verwendung mit links angeschlagenem Türflügel 62 zu wechseln.
Das obere Türrahmenbandteil 52a und das untere Türrahmenbandteil 52b werden dabei
von dem rechten Zargenseitenstab 68 zu dem linken Zargenseitenstab 69 umgesetzt. Anschließend
werden die Türflügelbandteile 10b, 10a auf die Türrahmenbandteile 52a, 52b aufgesetzt.
Während bei der Verwendung mit rechts angeschlagenem Türflügel, wie in Fig. 11 dargestellt,
ein erstes Türflügelbandteil 10a oben und ein zweites Türflügelbandteil 10b unten
liegt und die Zapfen 54 der beiden Türrahmenbandteile 52a, 52b in die ersten Zapfenaufnahmen
20 eingreifen, liegen bei der Verwendung mit links angeschlagenem Türflügel, wie in
Fig. 12 dargestellt, das zweite Türflügelbandteil 10b oben und das erste Türflügelbandteil
10a unten, und die Zapfen 54 greifen in die zweiten Zapfenaufnahmen 21 ein.
[0053] Nach oder vor dem Einhängen des Türflügels 52 lässt sich die Lage jedes Türbandkörpers
12 in Querrichtung zu der Schwenkachse 16 innerhalb der Quermittelebene QE durch Verdrehung
des in die Gewindebohrung an dem entsprechenden Türteil 62, 64 verstellen. Hierdurch
ist eine zweiachsige Verstellbarkeit des Türflügels 62 zu der Zarge 64 ermöglicht.
[0054] Nach passender Einstellung und Montage können noch Zierhülsen 80 auf die Türbandkörper
12 aufgeschoben werden, um das Design der Türbandvorrichtung 50 an das Design der
Tür 60 anzupassen.
[0055] Die Montage der Bandteile 10, 10a, 10b, 52, 52a, 52b kann industriell in Großserie
mittels automatischer Einschraubvorrichtungen (nicht dargestellt) erfolgen.
[0056] Die Tür 60 kann als Innentür oder als Außentür verwendet werden. Besonders bevorzugt
ist eine Verwendung als kostengünstig herstellbare Haustür 82.
Bezugszeichenliste:
[0057]
- 10
- Türflügelbandteil
- 10a
- erstes Türflügelbandteil
- 10b
- zweites Türflügelbandteil
- 12
- Türbandkörper
- 14
- Haltestifte
- 16
- Schwenkachse
- 18
- Ende
- 19
- Ende
- 20
- Zapfenaufnahme
- 21
- Zapfenaufnahme
- 22
- Führungsstift
- 23
- Führungsstift
- 24
- konischer Endbereich
- 26
- Schaft
- 28
- Bolzenaufnahmeöffnung
- 30
- Gewindebolzen
- 32
- Passstift
- 34
- konisches Ende
- 36
- Gewinde
- 38
- Gewindeschaft
- 40
- Endbereich
- 42
- ringförmige Ausnehmung
- 44
- Endfläche
- 46
- Innensechskant
- 48
- Passstiftbohrung
- 50
- Türbandvorrichtung
- 52
- Türrahmenbandteil
- 52a
- oberes Türrahmenbandteil
- 52b
- unteres Türrahmenbandteil
- 54
- Zapfen
- 60
- Tür
- 62
- Türflügel
- 64
- Zarge
- 66
- oberer horizontal angeordneter Zargenstab
- 68
- rechter Zargenseitenstab
- 69
- linker Zargenseitenstab
- 70
- Bohrungen
- 71
- Bandseite
- 72
- Bohrungen
- 74
- Schloss
- 76
- Türflügelbreitseite
- 80
- Zierhülsen
- 82
- Haustür
- QE
- Quermittelebene
- LE
- Längsmittelebene
- TQE
- Türflügel-Quermittelebene
- QA
- Quermittelachse
1. Türbandvorrichtung (50) mit einem Türflügelbandteil (10, 10a, 10b) und einem Türrahmenbandteil
(52, 52a, 52b), wobei das Türflügelbandteil (10, 10a, 10b) zum um eine Schwenkachse
(16) schwenkbaren Lagern eines rechts/links verwendbaren Türflügels (62) an dem an
einer Zarge (64) zu befestigenden Türrahmenbandteil (52, 52a, 52b) durch Aufnahme
eines Zapfens (54) des Türrahmenbandteils (52, 52a, 52b) in eine Zapfenaufnahme (20,
21) des Türflügelbandteils (10, 10a, 10b) ausgebildet ist, und versehen ist mit:
einem Türbandkörper (12), der relativ zu seiner senkrecht zu der Schwenkachse (16)
verlaufenden Quermittelebene (QE) symmetrisch ausgebildet ist,
sowie wenigstens drei Haltestiften (14), die zentrisch und symmetrisch zu der Längsmittelebene
(LE) und symmetrisch zu der Quermittelebene (QE) ausgebildet und angeordnet seitlich
von dem Türbandkörper (12) vorstehen, um in entsprechende Öffnungen (72) an dem Türflügel
(62) einzugreifen,
wobei wenigstens zwei der Haltestifte (14) als fest mit dem Türbandkörper (12) verbundene
Führungsstifte (22) zum gleitend verschiebbaren Eingreifen in eine Öffnung (72) des
Türflügels ausgebildet sind, wobei einer der Haltestifte (14) als Gewindebolzen (30)
zum Einschrauben in eine Gewindeöffnung (72) des Türflügels ausgebildet ist und in
einer Bolzenaufnahmeöffnung (28) in dem Türbandkörper (12) drehbar gehalten ist, so
dass wenigstens zwei parallele Führungsstifte (22, 23) und wenigstens ein Gewindebolzen
(30), der zwischen den Führungsstiften (22, 23) mittig mit seiner Drehachse auf der
Längsmittelebene (LE) und der Quermittelebene (QE) liegend angeordnet ist, vorgesehen
sind,
wobei an beiden in Schwenkachsrichtung weisenden Enden (18, 19) des Türbandkörpers
(12) je eine Zapfenaufnahme (20, 21) zur wahlweisen schwenkbaren Aufnahme des Zapfens
(54) des Türrahmenbandteiles vorgesehen ist, wobei die Zapfenaufnahmen (20, 21) symmetrisch
zu der Quermittelebene (QE) der Längsmittelebene (LE) ausgebildet und angeordnet sind,
und
wobei auch das Türrahmenbandteil (52, 52a, 52b) mit einem Türbandkörper (12), der
relativ zu seiner senkrecht zu der Schwenkachse (16) verlaufenden Quermittelebene
(QE) symmetrisch ausgebildet ist,
sowie wenigstens drei Haltestiften (14) ausgebildet ist, die zentrisch und symmetrisch
zu der Längsmittelebene (LE) und symmetrisch zu der Quermittelebene (QE) ausgebildet
und angeordnet seitlich von dem Türbandkörper (12) vorstehen, um in entsprechende
Öffnungen (70) an der Zarge (64) einzugreifen,
wobei wenigstens zwei der Haltestifte (14) als fest mit dem Türbandkörper (12) verbundene
Führungsstifte (22, 23) zum gleitend verschiebbaren Eingreifen in eine Öffnung (70)
der Zarge (64) ausgebildet sind, wobei einer der Haltestifte (14) als Gewindebolzen
(30) zum Einschrauben in eine Gewindeöffnung (70) der Zarge (64) ausgebildet ist und
in einer Bolzenaufnahmeöffnung (28) in dem Türbandkörper (12) drehbar gehalten ist,
so dass wenigstens zwei parallele Führungsstifte (22, 23) und wenigstens ein Gewindebolzen
(30), der zwischen den Führungsstiften (22, 23) mittig mit seiner Drehachse auf der
Längsmittelebene (LE) und der Quermittelebene (QE) liegend angeordnet ist, vorgesehen
sind,
wobei von einer der in Schwenkachsrichtung weisenden Endflächen des Türbandkörpers
(12) des Türrahmenbandteiles (52, 52a, 52b) der Zapfen (54) vorsteht,
dadurch gekennzeichnet, dass die Türbandkörper (12) des Türflügelbandteils (10, 10a, 10b) und des Türrahmenbandteils
(52, 52a, 52b) relativ zu einer parallel zu der Schwenkachse (16) verlaufenden Längsmittelebene
(LE) symmetrisch ausgebildet sind, dass die als Gewindebolzen (30) ausgebildeten Haltestifte
(14) sowohl des Türflügelbandteils (10, 10a, 10b) als auch des Türrahmenbandteils
(52, 52a, 52b) in der Bolzenaufnahmeöffnung (28) drehbar und gegen eine Verschiebung
gesichert gehalten sind; dass die jeweils einen Gewindebolzen (30) mit ihrem Gewindeschaft
(36) länger ausgeführt sind als die jeweiligen Führungsstifte (22, 23) und dass alle
Haltestifte (14) mit einem konischen freien Ende (24, 34) versehen sind.
2. Türbandvorrichtung (50) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Türflügelbandteil (10) zu der Längsmittelebene (LE) und der Quermittelebene (QE)
vollständig symmetrisch ausgebildet ist.
3. Türbandvorrichtung (50) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Gewindebolzen (30) an seinem in die Bolzenaufnahmeöffnung (28) einzuführenden
Endbereich (40) eine ringförmige Ausnehmung (42) aufweist und dass der Türbandkörper
(12) eine quer zu der Bolzenaufnahmeöffnung (28) verlaufende Passstiftöffnung (48)
für einen im Betrieb in die Ausnehmung eingreifenden Passstift (32) zum Sichern des
Gewindebolzens (30) in der Bolzenaufnahmeöffnung (28) aufweist.
4. Türbandvorrichtung (50) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Gewindebolzen (30) an der in dessen Drehachsrichtung weisenden Endfläche (44)
des in die Bolzenaufnahmeöffnung (28) einzuführenden Endbereiches (40) einen Werkzeuginneneingriff
(46) aufweist.
5. Türbandvorrichtung (50) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Türflügelbandteil (10, 10a, 10b) und das Türrahmenbandteil (52, 52a, 52b) hinsichtlich
der Haltestifte (14) und der Außenkontur der Türbandkörper (12) identisch ausgebildet
sind.
6. Türbandvorrichtung (50) nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Zierhülsen (80) zum Aufsetzen auf die Türbandkörper (12).
7. Rechts/links verwendbare Tür (60) mit:
einem durch Drehen um seine auf den Türflügelbreitseiten (76) senkrecht stehende Quermittelachse
(QA) rechts/links verwendbaren Türflügel (62),
einer mit einem ersten vertikal anzuordnenden Zargenseitenstab (68), einem zweiten
vertikal anzuordnenden Zargenseitenstab (69) sowie wenigstens einem horizontal anzuordnenden
Zargenstab (66) versehenen Zarge (64) und Türbandvorrichtungen (50) nach einem der
voranstehenden Ansprüche,
wobei der Türflügel (62) an seiner Bandseite (71) mit wenigstens zwei der Türflügelbandteile
(10a, 10b) versehen ist,
wobei wahlweise der erste oder der zweite Zargenseitenstab (68, 69) mit wenigstens
zwei der Türrahmenbandteile (52a, 52b) zu versehen ist.
8. Verfahren zur Montage und Einstellung der Tür (60) nach Anspruch 7,
gekennzeichnet durch die in jeder denkbaren Reihenfolge durchzuführenden Schritte:
• Montage der Türrahmenbandteile (52a, 52b) je nach Verwendungsart rechts oder links
an dem ersten oder dem zweiten Zargenseitenstab (68, 69),
• Montage der Zarge (64) am Einsatzort,
• Vorsehen eines durch Drehen um seine auf den Türflügelbreitseiten (76) senkrecht
stehende Quermittelachse (QA) rechts/links verwendbaren Türflügels (62) für eine Innentür
oder eine Außentür, insbesondere eine Haustür (82), der mit wenigstens zwei der Türflügelbandteilen
(10a 10b) der Türbandvorrichtung (50) versehen ist,
• Aufsetzen der Türflügelbandteile (10a 10b) auf die Türrahmenbandteile (52a, 52b),
wobei je nach Lage des Türflügels (62) der Türflügel (62) vorher entsprechend zu drehen
ist, um die Bandseite (71) an dem mit den Türrahmenteilen (52a, 52b) anzuordnen,
• Einstellen der Tür (60) hinsichtlich der relativen Lage von Türflügel (62) und Zarge
(64) durch Drehen der Gewindebolzen (30) der Türflügelbandteile (10a, 10b) und/oder
der Türrahmenbandteile (52a, 52b).
9. Verfahren nach Anspruch 8,
gekennzeichnet durch
• Aufsetzen von Zierhülsen (80) auf die Türbandkörper (12) der Türrahmenbandteile
(52a, 52b) und der Türflügelbandteile (10a, 10b).
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9,
gekennzeichnet durch Montage der Türflügelbandteile (10, 10a, 10b) der Türbandvorrichtungen (50) durch
automatisches Einfügen und Einschrauben der Türflügelbandteile (10a, 10b) durch wenigstens
eine automatisierte Einschraubvorrichtung.
1. Door hinge device (50) having a door leaf hinge part (10, 10a, 10b) and a door frame
hinge part (52, 52a, 52b), wherein said door leaf hinge part (10, 10a, 10b) is constructed
for pivotally supporting a door leaf (62) usable on the right and on the left about
a pivot axis (16) on a door frame hinge part (52, 52a, 52b) to be fixed to a frame
(64) by receiving a pin (54) of the door frame hinge part (52, 52a 52b) in a hinge
receiver (20, 21) of said door leaf hinge part (10, 10a, 10b), said door hinge device
being provided with:
a door hinge body (12) formed symmetrical with respect to its transverse central plane
(QE) which is perpendicular to said pivot axis (16),
and at least three holding pins (14) formed and arranged centrally and symmetrical
which respect to the longitudinal central plane (LE) and symmetrical with respect
to the transverse central plane (QE) and arranged protruding laterally from said door
hinge body (12) in order to engage in corresponding openings (72) an said door leaf
(62),
wherein at least to holding pins (14) are formed as guide pins (22) rigidly connected
to said door hinge body (12) for engaging with an opening (72) of said door leaf in
slidingly displaceable manner,
wherein one of said holding pins (14) is formed as a threaded pin (30) for being screwed
into a threaded opening (72) of said door leaf and is supported for rotation in a
bolt receiving opening (28) in the door hinge body (12) so that at least two parallel
guide pins (22, 23) and at least one threaded bolt (30) situated centrally between
said guide pins (22, 23) with its rotational axis lying on the longitudinal central
plane (LE) and the transverse central plane (QE) are provided,
wherein a respective pin receiver (20, 21) is provided on both ends (18, 19) of said
door hinge body (12) facing in the pivot axis direction, for selectively pivotally
receiving said pin (54) of said door frame hinge part, wherein said pin receivers
(20, 21) are formed and arranged symmetrical with respect to the transverse central
plane (QE) of the longitudinal central plane (LE), and wherein also said door frame
hinge part (52 52a, 52b) is formed with a door hinge body (12) which is symmetrical
with respect to its transverse central plane (QE) which is perpendicular to said pivot
axis (16) and with at least three holding pins (14) formed and arranged centrally
and symmetrical with respect to said longitudinal central plane (LE) and symmetrical
with respect to said transverse central plane (QE) and arranged protruding laterally
from said door hinge body (12) in order to engage with corresponding openings (70)
on the frame (64),
wherein at least two of said holding pins (14) are formed as guide pins (22, 23) rigidly
connected to said door hinge body (12) for engaging with an opening (70) of said frame
(64),
wherein one of said holding pins (14) is formed as a threaded bolt (30) for being
screwed into a threaded opening (70) of said frame (64) and is supported for rotation
in a bolt receiving opening (28) in said door hinge body (12) so that at least two
parallel guide pins (22, 23) and at least one threaded pin (30) situated centrally
between said guide pins (22, 23) with its rotational axis lying on said longitudinal
central plane (LE) and said transverse central plane (QE) are provided,
wherein said pin (54) protrudes from one of said end faces of said door hinge body
(12) of the door frame hinge part (52, 52a, 52b) of said pins (54) facing in the direction
of said pivot axis,
characterized in that said door hinge body (12) of said door leaf hinge part (10, 10a, 10b) and said door
frame hinge part (52, 52a, 52b) is formed symmetrical with respect to a longitudinal
central plane (LE) extending parallel to said pivot axis (16), that said holding pins
(14) formed as threaded pins (30) of both said door leaf hinge part (10, 10a, 10b)
and said door frame hinge part (52, 52a,
52b) are supported in said bolt receiving opening (28) for rotation and secured against
displacement; that the respective threaded bolts (30) with their threaded shaft (36)
are formed with a greater length than the respective guide pins (22, 23) and that
all said holding pins (14) are provided with a conical free end (24, 34).
2. Door hinge device (50) according to claim 1, characterized in that said door leaf hinge part (10) is formed entirely symmetrical with respect to said
longitudinal central plane (LE) and said transverse central plane (QE).
3. Door hinge device (50) according to one of the preceding claims, characterized in that said threaded bolt (30) has an annular recess (42) on its end portion (40) to be
inserted into said bolt receiving opening (28) and that said door hinge body (12)
has a locating pin opening (48) extending transversely to said bolt receiving opening
(28) for a locating pin (32) which during operation engages with said recess, for
securing said threaded bolt (30) in said threaded bolt opening (28).
4. Door hinge device (50) according to one of the preceding claims, characterized in that said threaded bolt (30) has a tool engagement socket (46) on the end face (44) of
said end portion (40) to be inserted into said bolt receiving opening (28) facing
in the rotational axis direction of said threaded bolt.
5. Door hinge device (50) according to one of the preceding claims, characterized in that said door leaf hinge part (10, 10a, 10b) and said door frame hinge part (52, 52a,
52b) are identically formed concerning said holding pins (14) and the outer contour
of said door hinge body (12).
6. Door hinge device (50) according to one of the preceding claims, characterized by decorative sleeves (80) for being fitted to said door hinge body (12).
7. Door (60), for use on the right and on the left, comprising:
a door leaf (62) usable on the right and on the left by turning said door leaf about
its transverse central plane (QA) which is perpendicular to the door leaf broadsides
(76) thereof;
a frame (64) provided with a first lateral frame member (68) to be vertically arranged,
a second lateral frame member (69) to be vertically arranged, and at least one frame
member (66) to be horizontally arranged, and door hinge devices (50) according to
any one of the preceding claims,
wherein said door leaf (62) is provided with at least two door leaf hinge parts (10a,
10b) on the broadside (71) thereof,
wherein said first or said second lateral frame member (68, 69) is to be selectively
provided with two of said door frame hinge parts (52a, 52b).
8. Process for mounting and adjusting said door (60) according to claim 7,
characterized by the following steps that can be carried out in any conceivable order:
• Depending on the type of use, mounting said door frame hinge parts (52a, 52b) on
the right or on the left on said first or second lateral frame member (68, 69),
• mounting said frame (64) at the installation site,
• providing a door leaf (62) for an internal door or an external door, particularly
a front door (82), by turning said door leaf (62) about its transverse central axis
(QA) which is perpendicular to the door leaf broadsides (76) thereof, said door leaf
being provided with at least two of said door leaf hinge parts (10a, 10b) of said
door hinge device (50),
• attaching said door leaf hinge parts (10a, 10b) to said door frame hinge parts (52a,
52b), wherein said door leaf (62) must be previously turned depending on the position
of said door leaf (62), in order to arrange the hinge side (71) on that with the door
frame parts (52a, 52b),
• adjusting said door (60) with respect to the relative position of said door leaf
(62) and said frame (64) by turning said threaded bolts (30) of said door leaf hinge
parts (10a, 10b) and/or said door frame hinge parts (52a, 52b).
9. Process according to claim 8,
characterized by
• fitting decorative sleeves (80) to said door hinge bodies (12) of said door frame
hinge parts (52a, 52b) and said door leaf hinge parts (10a, 10b).
10. Process according to claim 8 or 9,
characterized by mounting said door leaf hinge parts (10, 10a, 10b) of said door hinge devices (50)
by automatically inserting and screwing said door leaf hinge parts (10a, 10b) using
at least one automatic screwing device.
1. Dispositif de penture de porte (50) ayant une partie de penture de vantail (10, 10a,
10b) et une partie de penture de châssis dormant (52, 52a, 52b), la partie de penture
de vantail (10, 10a, 10b) étant réalisée pour permettre de monter mobile en pivotement
autour d'un axe de pivotement (16) un vantail (62) utilisable par la droite ou par
la gauche sur la partie de penture de châssis dormant (52, 52a, 52b) destinée à être
fixée à un encadrement (64) par introduction d'un tourillon (54) de la partie de penture
de châssis dormant (52, 52a, 52b) dans un logement de réception de tourillon (20,
21) de la partie de penture de vantail (10, 10a, 10b) et équipée :
- d'un corps de penture (12) symétrique par rapport à son plan transversal médian
(QE) s'étendant perpendiculairement à l'axe de pivotement (16),
- ainsi que d'au moins trois broches de retenue (14) centrales et symétriques par
rapport au plan longitudinal médian (LE) et par rapport au plan transversal médian
(QE) et dépassant latéralement du corps de penture (12) pour pouvoir être introduites
dans des ouvertures correspondantes (72) du vantail (62),
dispositif de penture dans lequel
au moins deux des broches de retenue (14) sont réalisées sous la forme de broches
de guidage (22) reliées solidairement au corps de penture (12) pour pouvoir venir
en prise par glissement dans une ouverture (72) du vantail,
l'une des broches de retenue (14) est réalisée sous la forme d'un boulon fileté (30)
pouvant être vissé dans une ouverture filetée (72) du vantail, et est maintenue mobile
en rotation dans une ouverture de réception de boulon (28) du corps de penture (12)
de sorte qu'il soit prévu au moins deux broches de guidage parallèles (22, 23) et
au moins un boulon fileté (30) situé à mi-chemin entre les broches de guidage (22,
23) et dont l'axe de rotation est situé dans le plan longitudinal médian (LE) et dans
le plan transversal médian (QE),
aux deux extrémités (18, 19) orientées vers l'axe de pivotement du corps de penture
(12) est respectivement prévu un logement de réception de tourillon (20, 21) pour
permettre la réception mobile en pivotement sélective du tourillon (54) de la partie
de penture de châssis dormant, les logements de réception de tourillon (20, 21) étant
réalisés et situés symétriquement par rapport au plan transversal médian (QE) et au
plan longitudinal médian (LE),
la partie de penture de châssis dormant (52, 52a, 52b) est également équipée d'un
corps de penture (12) symétrique par rapport à son plan transversal médian s'étendant
perpendiculairement à l'axe de pivotement (16) ainsi que d'au moins trois broches
de retenue (14) centrales et symétriques par rapport au plan longitudinal médian (LE)
et au plan transversal médian (QE) et dépassant latéralement du corps de penture (12)
pour pouvoir être introduites dans des ouvertures correspondantes (70) de l'encadrement
(64),
au moins deux des broches de retenue (14) sont réalisées sous la forme de broches
de guidage (22, 23) reliées solidairement au corps de penture (12) pour pouvoir venir
en prise par glissement dans une ouverture (70) de l'encadrement (64),
l'une des broches de retenue (14) est réalisée sous la forme d'un boulon fileté (30)
pouvant être vissé dans une ouverture (70) filetée de l'encadrement (64) et est maintenue
mobile en rotation dans une ouverture de réception de boulon (28) du corps de penture
(12) de sorte qu'il soit prévu au moins deux broches de guidage parallèles (22, 23)
et au moins un boulon fileté (30) situé à mi-chemin entre les broches de guidage (22,
23) et dont l'axe de rotation est situé dans le plan longitudinal médian (LE) et dans
le plan transversal médian (QE),
le tourillon (54) dépassant de la surface d'extrémité orientée vers l'axe de rotation
du corps de penture (12) de la partie de penture de châssis dormant (52, 52a, 52b),
caractérisé en ce que
le corps de penture (12) de la partie de penture de vantail (10, 10a, 10b) et le corps
de penture (12) de la partie de penture de châssis dormant (52, 52a, 52b) sont symétriques
par rapport à au plan longitudinal médian (LE) s'étendant parallèlement à l'axe de
pivotement (16), la broche de retenue (14) réalisée sous la forme d'un boulon fileté
(30) de la partie de penture de vantail (10, 10a, 10b) et également de la partie de
penture de châssis dormant (52, 52a, 52b) sont maintenues mobiles en rotation dans
l'ouverture de réception de boulon (28) et bloquées en coulissement, les boulons filetés
(30) respectifs sont plus longs par leur tige filetée (36) que les broches de guidage
(22, 23) respectives, et toutes les broches de retenue (14) ont une extrémité libre
conique (24, 34).
2. Dispositif de penture (50) conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
la partie de penture de vantail (10) est totalement symétrique par rapport au plan
longitudinal médian (LE) et au plan transversal médian (QE).
3. Dispositif de penture (50) conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le boulon fileté (30) comporte, un évidement annulaire (42) dans sa zone d'extrémité
(40) destinée à être introduite dans l'ouverture de réception de boulon (28), et le
corps de penture (12) comporte une ouverture de goupille (48) s'étendant transversalement
à l'ouverture de réception de boulon (28) destinée à recevoir une goupille (32) venant
en prise dans l'évidement lors du fonctionnement de façon à bloquer le boulon fileté
(30) dans l'ouverture de réception de boulon (28).
4. Dispositif de penture (50) conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le boulon fileté (30) comporte, sur la surface d'extrémité (44) orientée vers son
axe de rotation de sa zone d'extrémité (40) destinée à être introduite dans l'ouverture
de réception de boulon (28) une prise d'outil interne (46).
5. Dispositif de penture (50) conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la partie de penture de vantail (10, 10a, 10b) et la partie de penture de châssis
dormant (52, 52a, 52b) sont identiques en ce qui concerne les broches de retenue (14)
et le contour externe du corps de penture (12).
6. Dispositif de penture (50) conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé par des douilles ornementales (80) destinées à être positionnées sur le corps de penture
(12).
7. Porte (60) utilisable par la droite et par la gauche, comprenant :
un vantail (62) pouvant être utilisé par la droite ou par la gauche par rotation autour
de son axe transversal médian (QA) perpendiculaire à ses côtés larges (76),
un encadrement (64) comportant une première branche latérale d'encadrement (68) destinée
à être monté verticalement, une seconde branche latérale d'encadrement destinée à
être montée verticalement (69) ainsi qu'au moins une branche d'encadrement (66) destinée
à être montée horizontalement et des dispositifs de penture (50) conformes à l'une
des revendications précédentes, le vantail (62) étant équipé, sur son côté de penture
(71) d'au moins deux des parties de penture de vantail (10a, 10b), et, sélectivement,
la première ou la seconde branche latérale d'encadrement (68, 69) étant équipée d'au
moins deux des parties de penture de châssis dormant (52a, 52b).
8. Procédé de montage et de réglage d'une porte (60) conforme à la revendication 7,
caractérisé par
les étapes suivantes pouvant être mises en oeuvre selon toute succession envisageable
consistant à :
- monter respectivement les parties de penture de cadre dormant (52a, 52b), selon
le type d'utilisation par la droite ou par la gauche sur la première ou la seconde
branche latérale d'encadrement (68, 69),
- monter l'encadrement (64) sur son emplacement d'utilisation,
- prévoir un vantail (62) utilisable par la droite ou par la gauche par rotation autour
de son axe transversal médian (QA) perpendiculaire à ses côtés larges (76), destiné
à une porte intérieure ou à une porte extérieure, en particulier à une porte de maison
(82) et équipé d'au moins deux parties de penture de vantail (10a, 10b) du dispositif
de penture (50),
- positionner les parties de penture de vantail (10a, 10b) sur les parties de penture
de châssis dormant (52a, 52b), en fonction de sa position, le vantail (62) devant
préalablement être tourné pour positionner le côté de penture (71) sur les parties
de penture de châssis dormant (52a, 52b),
- régler la porte (60) concernant la position relative du vantail (62) et de l'encadrement
(64) par rotation des boulons filetés (30) de la partie de penture de vantail (10a,
10b) et/ou de la partie de penture de châssis dormant (52a, 52b).
9. Procédé conforme à la revendication 8,
caractérisé par
une étape consistant à positionner des douilles décoratives (80) sur le corps de penture
(12) des parties de penture de châssis dormant (52a, 52b) et des parties de penture
de vantail (10a, 10b).
10. Procédé conforme à la revendication 8 ou 9,
caractérisé par
une étape de montage des parties de penture de vantail (10, 10a, 10b) des dispositifs
de penture (50) par introduction automatique et vissage des parties de penture de
vantail (10a, 10b) par au moins un dispositif de vissage automatique.